Mit „AUF AUF – Live im Theater des Westens“ haben sich Silbermond im Herbst des letzten Jahres einen
Traum erfüllt. Am 30. September 2023 gab die Band zwei exklusive Konzerte auf der wunderschönen Bühne
des Theaters des Westens in Berlin-Charlottenburg. Zum ersten Mal überhaupt in einem voll bestuhlten
Theater und mit zehn Gastmusiker:innen. Im Gepäck alle zwölf Songs ihres aktuellen Albums „AUF AUF“
sowie einige ihrer größten Hits in einem besonderen Arrangement. Ein einmaliger und besonderer Moment
– für Band und Publikum gleichermaßen.
Mit der anstehenden, in vielen Städten bereits ausverkauften und um Zusatzshows erweiterten Open AirTour 2024, die die Band auf weitere 28 Konzerte durch Deutschland, Österreich, die Schweiz, Italien und
Luxemburg führt, schließen Silbermond ihren AUF AUF-Zyklus inspirierend ab – und veröffentlichen am
30. August 2024 pünktlich zum ersten von zwei Heimspielen in Dresden ihr neues Album: „AUF AUF -
Live im Theater des Westens“.
Das Album erscheint als CD im Digisleeve, als schwarze und signierte Doppel-Vinyl und außerdem als
limitierte Premium Edition, die das Konzert auf CD, aber auch als Videomitschnitt auf DVD und Blu-ray
sowie ein Silbermond-Notizbuch enthält.
quête:silbermond
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Silbermond zählen seit ihrem Durchbruch zu den deutschen Top-Acts – und haben die Entwicklung deutschsprachiger Rock-Musik maßgeblich beeinflusst. Die Hymnen mit Texten aus eigener Feder sind längst Teil des kollektiven musikalischen Gedächtnisses. Nach mehr als 6 Millionen verkauften Tonträgern, hunderten von ausverkauften Konzerten und dutzenden von Gold- und Platinauszeichnungen, nach fast 20 Jahren unter Strom im Musikgeschäft, nach Hymnen wie „Symphonie“, „Durch die Nacht“, „Das Beste“, „Krieger des Lichts“, „Irgendwas Bleibt“ und „Leichtes Gepäck“, veröffentlichten Silbermond 2019 ihr sechstes Studioalbum „Schritte“.
Zum 20-jährigen Jubiläum erscheint das Debüt-Album einer der erfolgreichsten Indie-Pop- Bands der 00er Jahre erstmals auch auf Vinyl. 2004 waren Schubladen noch wichtig. Popmusik war noch nicht dieses eklektizistische, sich aus universell verfügbaren, entkontextualisierten Quellen speisende Internet-Monster. Wer also beispielsweise deutschsprachigen Gitarrenpop spielte, musste sich positionieren: Bewegte man sich eher in der diskursverliebten, kopflastigen Tradition der Hamburger Schule und hoffte auf "Indie-Credibilität"? Oder wollte man Teil der immer größer werdenden Deutschpop-Industrie werden, vornehmlich repräsentiert von "female fronted" Bands wie Mia, Juli oder Silbermond (nicht zu vergessen die stets gut gelaunten Jungs von von Sportfreunde Stiller), die - mal mit eher studentisch-intellektueller Grundierung, mal mit eindeutig schlagerhafter Geste - das Gefühlige in den Focus rückten. Es gab aber auch Acts, die sich nicht entscheiden wollten. Auf der Insel hatten es die Bands der Britpop-Welle schließlich vorgemacht. Hier ging es mit cooler Haltung, jeder Menge Subversion, aber eben auch goldenen Melodien und echten "Hits" in höchste Popstar-Gefilde. Wieso nicht auch in Deutschland Anspruch, Originalität und Gefälligkeit miteinander in Einklang bringen? Hier kommen nun also Anajo ins Spiel, eine 1999 gegründete Band aus dem provinziellen Augsburg, die 2004 mit ihrem Debüt-Album "Nah bei mir" genau diesen Sprung zwischen die Stühle wagte - und dafür mit sehr viel Liebe bedacht wurde, auch wenn die Indiepolizei nicht immer einverstanden war. "Nah bei mir" ist eine durch und durch leichte Platte, die mit catchy Sounds und Melodien bisweilen gewichtige Themen verhandelt: Überwindung tiefer Trauer ("Der Vorhang geht auf"), Entfremdung ("Einmal noch schlafen"), bittere Enttäuschung ("Die Tränen sind immer noch meine") - immer aber präsentiert mit einem süffisanten Lächeln auf den Lippen. Als wahre Meister beweisen sich Anajo auf dem Album in der schwierigen Disziplin der unblöden Partysongs: Auch nach 20 Jahren überkommt einen beim Hören so skurril-absurder Feger wie "Monika Tanzband", "Honigmelone" oder "Ich hol dich hier raus" noch diese unbändige, mitreißende Freude.
- A1: Batomae Feat Sebastian Fitzek– Bonustrack Playlist
- A2: Sebastian Fitzek– Prolog Vielleicht* Kapitel 1: Heimlich
- A3: Majan– Junkie
- A4: Sebastian Fitzek– Kapitel 2 Verbotenes Terrain
- A5: Namika– Ein Monolog
- A6: Sebastian Fitzek– Kapitel 3 Der Werther Effekt
- A7: Lotte– Mauern
- B1: Sebastian Fitzek– Kapitel 4 Gedankenlesemaschinen
- B2: Kool Savas– Erlkönig
- B3: Sebastian Fitzek– Kapitel 5 Die Diagnose
- B4: Justin Jesso– Under
- B5: Sebastian Fitzek– Kapitel 6 Pathologisch Sauber
- B6: Rea Garvey– Rose
- B7: Sebastian Fitzek– Kapitel 7 Der Entschluss
- B8: Tom Walker– Silver Lining
- C1: Sebastian Fitzek– Kapitel 8 Das Geheimfach
- C2: Joris– Leb Wohl
- C3: Sebastian Fitzek– Kapitel 9 3:29 Uhr
- C4: Charlotte Jane– Alone In A Crowded Room
- C5: Sebastian Fitzek– Kapitel 10 Emphatie
- C6: Silbermond– Milliarden
- C7: Sebastian Fitzek– Kapitel 11 Playlist
- C8: Alle Farben Feat Hanne Mjøen– 85 Minutes Of Your Life
- D1: Sebastian Fitzek– Kapitel 12 Im Verlies
- D4: Beth Ditto– I Need You
- D5: Sebastian Fitzek– Kapitel 14 Eine Unglaubliche Entdeckung
- D6: Tim Bendzko– Offene Augen
- D7: Sebastian Fitzek– Kapitel 15 Der Anfang Vom Ende?
- D8: Vize, R4Ge Feat Emie– Para Paradise
- D9: Sebastian Fitzek– Bonustrack Für Feline
- D2: Johannes Oerding– Unter Der Welt
- D3: Sebastian Fitzek– Kapitel 13 Die Uhr
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