Suomi, so der finnische Name der Nation hoch im Norden Europas, ist nicht nur das sogenannte ”Land der
Tausend Seen”, sondern seit Jahrzehnten auch ein steter Quell hochinteressanter Rockmusik. Einer der
erfolgreichsten Acts aus Finnland ist die Mitte der 1990er ins Leben gerufene Symphonic Rock-Formation
Nightwish, die allein in den deutschen Charts mehrere Alben auf Rang 1 platzieren konnte. Sängerin Tarja
Turunen, ausgebildete Sopranistin und zugleich Gründungsmitglied der Gruppe, stieg rund zehn Jahre später
aus und veröffentlichte ab 2006 Musik unter dem eigenen Vornamen. Zunächst in ihrer Heimatsprache
das eher traditionelle Album ”Henkäys Ikuisuudesta” und 2007 ihr Rock-Opus ”My Winter Storm”, das
hierzulande Chartsplatz 3 eroberte, Gold-Status erreichte und als ihr eigentliches Solo-Debüt gilt. Aus
Anlass des 15jährigen Jubiläums wird dieser monumentale Erstling am 04.11.2022 erstmals und exklusiv
als limitierte Doppel-LP auf blauem Vinyl wiederveröffentlicht.
Die jetzt neu aufgelegte Edition auf blauem Vinyl wartet auch mit einigen zusätzlichen Tracks auf, die
auf der allerersten CD-Ausgabe nicht enthalten waren. Zum einem ”The Seer” sowohl im Tarja-eigenen
Original als auch im Duett mit der deutschen Rock-Shouterin Doro Pesch, dazu die fiebrige Metal-Nummer
”Enough” mit dem brasilianischen Gitarristen Kiko Loureiro (Megadeth) und die atmosphärische Ballade
”Wisdom Of Wind”, aufgenommen in China, mit fantastischen Sopran-Kaskaden. Der Wintersturm kann
kommen ...
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- 1: Enfant De La Rue (Feat. Grand Corps Malade)
- 1: 2 Où Est-Ce Que Tu Vas ?
- 1: 3 Religion
- 1: 4 Beau Continent (Feat. Dub Inc)
- 1: 5 I Can Hear (Feat. Winston Mcanuff)
- 1: 6 Braquage De Pouvoir
- 1: 7 Ça Va Aller
- 1: 8 Don't Worry (Feat. Amadou & Mariam)
- 1: 9 Farana
- 1: 0 Gouvernement 20 Ans
- 1: Massa
- 1: 2 Le Peuple A Le Pouvoir
- 1: 3 Colonisé
Der sich über mehr als drei Jahrzehnte erstreckende musikalische Erfolg von Tiken Jah Fakoly ist auf vier Eckpfeilern begründet, deren Fundament für seinen klaren und kompromisslosen Reggae steht und sich ebenso klar und unmissverständlich in den Texten des beliebten afrikanischen Musikers widerspiegelt. Sei es als Verteidiger der Unterdrückten oder als steter Daumen in der Wunde der von ihm benannten Tyrannen. Schon zu Beginn der 90er Jahre, mit seiner ersten Band 'Djélys" in Odienné, einer Stadt im Nordwesten der Elfenbeinküste, fiel Tiken Jah mit seiner tiefen, eindringlichen Stimme auf. Ein großer Erfolg und der erste der starken Eckpfeiler war jedoch sein in Abidjan entstandenes Debut Album unter seinem Namen, 'Mangercratie" (1999). Es erschütterte sowohl die lokale Reggae-Szene, vor allem aber auch die Machthaber, die dekadente Oberschicht, die "alten Fressäcke", wie er sie betitelte, die die Zeichen der Zeit ignorierten und sich an die Macht klammerten. Den zweiten Grundstein legte er in Paris, dem zentralen Nerv Frankreichs, mit seinem dritten Album 'Françafrique" (2002), einem Begriff, der informell für das - wie Tiken Jah in seinen Texten anprangerte - antiquierte politische System Frankreichs und dessen mafiöse Strukturen steht. Im selben Jahr wurde sein Land, die Elfenbeinküste, von einem Bürgerkrieg zerrissen. Seine Landsleute hatten "den Verstand verloren", wie er es schon zuvor in einem seiner Liedtexte prophezeit hatte. Fakoly suchte Unterschlupf in Bamako, ohne sich jedoch wie ein Flüchtling zu fühlen, denn "Africa is united", Afrika ist vereint, wie er schon immer verkündet hatte. In Bamako legte er mit dem treffend benannten 'L"Africain" (seinem fünften Album, 2007) den dritten Eckpfeiler, gefolgt von dem vierten Eckpfeiler, dem großartigen 'African Revolution" (2010), seinem siebten Album, welches das endgültige Fundament bildete: Ein revolutionärer Schrei, ein direkter politischer Aufruf, der sich in den bloßen, schlichten Reggae-Rhythmen entlädt, unangekündigt und dafür umso schöner und machtvoller. Sein elftes und neuestes Album 'Braquage de pouvoir" (Raub der Macht) setzt diesen Weg fort. Das Album trifft den Nerv auf den Punkt, denn es begnügt sich nicht damit, Tiken Jahs musikalische und politische Errungenschaften zusammenzufassen, sondern offenbart in Gänze das Wesen des fakolianischen Stils - ein Adjektiv, das wir zu erfinden wagen, so wie Tiken Jah Fakoly es wagte, diese starken Pfeiler zu erschaffen.
For over two decades Bjørke has cut his own path, as a solo artist and enthusiastic collaborator. Bjørke’s Copenhagen home may be one of Europe’s great cultural hubs, and he’s certainly added a paragraph or two to that story, but his music is distinctly international. Even a cursory listen exposes an impressive, ever-evolving career. However, few expected him to initiate the collaborative ambient / neo-classical project Kasper Bjørke Quartet. In 2018 The Fifty Eleven Project was released on Kompakt Records, a deeply personal record that musically documents Bjørkes encounter with, and triumph over, cancer. The album topped many critics' lists, and was included among The Guardian’s Best Contemporary Albums of the year.
Mother, which will be released on October 28th, represents a quantum leap forward. Literally, when you consider the terrestrial shifts that informed it. Six compositions explore what the evolution of our planet sounds like. While Holst may have gotten there first, Mother singularly focuses on the orb where we reside, from its formation, to its likely conclusion. Other artists have tackled song cycles that parallel a day, a year, or even a lifetime. Mother spans a timeframe from 4.5 billion years ago up to humankind’s impending demise. It hints at how that may be sooner than we think, as well as the earth’s resilience, and the promise of another chapter.
Additional gravity comes courtesy of evocative choir arrangements - - and marimba recorded at the Copenhagen Opera House. “Formation” condenses 20 million years of runaway accretion into 20 minutes. It is sublimely padded by feature artist Sofie Birch’s gentle synths. “Abiogenesis” intimates a different type of emergence: the first life to inhabit our nascent planet. The entire cosmos is condensed into the layered vocals of Philip|Schneider. Birch returns on “Miocene,” which signals the divergence of proto-humans from primates not with foreboding, but rather cascaded notes and swells adumbrating a pure and curious being, revealing nothing of what the Catch-22 of knowledge will bring. That’s addressed in the diptych of “Anthropocene” and “Tipping Points,” respectively marking the dawn and foreshadowing the probable downfall of homosapians, through wondrous advancements and their climate damaging byproducts. It’s tempting to think the album’s finale, “Requiem,” implies only a dark conclusion, owing to its sparkling verrillon’s coronach, and the return of Philip|Schneider’s empyrean vocals, but its juxtaposition with revolving, enigmatic piano chords infers the earth will enter its next act.
Mother is a staggering achievement, encouraging contemplative thought. The album is released October 28th on Kompakt Records, both digitally and on limited edition double vinyl. The atwork is designed by multidisciplinary artist Trevor Jackson.
Seit mehr als zwei Jahrzehnten folgt Kasper Bjørke seinem ganz eigenen Weg, sowohl als Solokünstler als auch als umtriebiger Kollaborateur, während er gleichzeitig das Beste aus Techno, Pop, Elektro, New Wave, House, Ambient, Italo und klassischer Disco aufgreift und in seinen Produktionen zusammenfügt. Bjørke’s Heimat Kopenhagen gilt als eines der großen kulturellen Zentren Europas, und die Stadt hat dieser Geschichte sicherlich den einen oder anderen Absatz hinzugefügt, aber Kasper’s Musik ist eindeutig international. Schon ein flüchtiges Hineinhören gibt den Blick frei auf eine beeindruckende, sich ständig weiterentwickelnde Karriere. Nur wenige hätten jedoch erwartet, dass dieser Werdegang 2018 in der Gründung eines neoklassischen Quartetts gipfeln würde. In diesem Jahr wurde “The Fifty Eleven Project” auf KOMPAKT veröffentlicht. Ein sehr persönliches Album, das musikalisch dokumentierte, wie Bjørke seinen Kampf gegen den Krebs gewonnen hatte. Es wurde unter anderem in die Liste der besten zeitgenössischen Klassik-Alben des Jahres von The Guardian aufgenommen.
“Mother”, das am 28. Oktober erscheint, ist ein Quantensprung für das Kasper Bjørke Quartett. Im wahrsten Sinne des Wortes, wenn man die tektonischen Bewegungen bedenkt, die dem Album zugrunde liegen. Sechs Kompositionen erforschen, wie sich die Evolution unseres Planeten anhört. Gustav Holst (englischer Komponist, dessen bekanntestes Werk die Orchestersuite “Die Planeten” darstellt; Anm. des Übersetzers) war vielleicht zuerst da, aber “Mother” konzentriert sich ausschließlich auf die Erdkugel, auf der wir uns befinden, von ihrer Entstehung bis zu ihrem wahrscheinlichen Ende. Andere Künstler haben sich mit Songzyklen beschäftigt, die einen Tag, ein Jahr oder sogar ein ganzes Leben abdecken. “Mother” umfasst etwa 4,5 Milliarden Jahre, vom Anfang aller Zeit bis zum bevorstehenden Untergang der Menschheit. Das Werk deutet an, dass dies schneller geschehen könnte, als wir alle denken, aber auch die Widerstandsfähigkeit der Erde und das Versprechen auf ein neues Kapitel.
Für zusätzliche Erdanziehung sorgen stimmungsvolle Chor Arrangements und eine Marimba-Sektion, die im Kopenhagener Opernhaus aufgenommen wurde. "Formation" verdichtet 20 Millionen Jahre unkontrollierter Akkumulation in 20 Minuten, subtil untermalt von den sanften Klängen der Ambient-Künstlerin Sofie Birch. "Abiogenesis" beschreibt das erste Leben, das entsteht und unseren Planeten besiedelt. Der gesamte Kosmos verdichtet sich hier in den vielschichtigen Vocals von Philip|Schneider. Birch taucht erneut im Track "Miocene" auf, in dem das evolutionäre Streben des Proto-Menschen weg vom Primaten noch keine böse Vorahnung enthält, sondern mit kaskadenartigen Sounds und langsam anschwellenden Klängen musikalisch vom reinen und neugierigen Wesen des Menschen erzählt, in dem noch nichts von der Zwickmühle zum Vorschein kommt, in die ihn sein Wissen bringen wird.
Das wird im Diptychon "Anthropocene" und "Tipping Points" thematisiert, die den Anfang vom Ende, den Beginn des wahrscheinlichen Untergangs des Homo sapiens durch die Folgen des Fortschritts und seiner klimaschädlichen Nebenprodukte vorhersagen. Es ist naheliegend zu denken, dass das Finale des Albums, "Requiem", nur das düstere Ende von allem darstellt. Doch as funkelnde Glockenspiel und Philip|Schneiders eindringlicher Gesang in Gegenüberstellung mit sich windenden und erratischen Klavierakkorden deuten an, dass die Geschichte der Erde ein neues Kapitel aufschlagen wird.
Mother ist eine beeindruckende Performance, die zum Nachdenken anregt.
2 x 180 g black LPs
"Insieme" ("Zusammen") heißt das erste Duett-Album von Jonas Kaufmann und seinem Freund, dem französischen Star-Bariton Ludovic Tézier. Die berühmten Duette aus Opern von Verdi, Puccini und Ponchielli wurden mit dem Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia unter der exzellenten Leitung von Antonio Pappano aufgenommen. "Insieme" erscheint als Doppel-Vinyl (180g) am 11. November bei Sony Classical.Auf der Bühne sind sie oft Rivalen, im wahren Leben verbindet Jonas Kaufmann und Ludovic Tézier eine enge Freundschaft. Nach zahlreichen gemeinsamen umjubelten Live-Auftritten erscheint das erste Duett-Album der beiden Ausnahmesänger: "Insieme", Italienisch für "Zusammen" ist der Titel. Mit dem hervorragenden Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia unter Antonio Pappano präsentieren sie Duette, die sie zusammen auf der Bühne gesungen haben, und Stücke, die sie extra für dieses Album einstudiert haben.Seit ihrem gemeinsamen "Werther", 2010 in Paris, sind sie immer wieder Bühnenpartner in verschiedenen Produktionen; und wie bei ihrem Duett-Album spielen die Werke Verdis dabei eine zentrale Rolle. Als sie 2013 an der Bayerischen Staatsoper zum ersten Mal die Rivalen in "La forza del destino" verkörperten, war sofort zu spüren: da haben sich zwei gefunden, die sich gegenseitig anfeuern. 2017 standen sie in Paris in der französischen Urfassung von Verdis "Don Carlos" auf der Bühne; da ist es nur logisch, dass das berühmte Duett von Carlos und Rodrigue auf ihrem Duett-Album in dieser Fassung erklingt. Hier sind sie einmal nicht die ewigen Widersacher, sondern echte Verbündete, in einer der schönsten Männerfreundschaften der Oper. Außerdem sind die beiden hier zum ersten Mal zusammen in "Otello" zu hören. Bei Kaufmanns Debüt als Otello, 2017 am Royal Opera House in London, sollte eigentlich Tézier an seiner Seite als Iago debütieren, doch leider musste er absagen. Und so kam es, dass die Aufnahmesitzungen während des Lockdowns 2021 zum ersten gemeinsamen "Otello" der beiden wurden, noch bevor Tézier seinen ersten Bühnen-Iago an der Wiener Staatsoper "nachholte". Dass mit Antonio Pappano am Pult seines Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia einer der profiliertesten Operndirigenten unserer Zeit mit seinem exzellenten Orchester an Bord ist, ist ein weiterer Glücksfall für diese Einspielung.Beide Sänger sind hier erstmals in den großen Duetten aus Verdis "Les vêpres siciliennes" zu erleben, in der selten gespielten französischen Fassung. Auch das Duett aus Ponchiellis Verismo-Meisterwerk "La Gioconda" ist ein echtes Doppel-Debüt, dem bald auch eine gemeinsame Aufführung der kompletten Oper folgen soll. Puccinis "La bohème" hingegen haben beide bereits auf der Bühne gesungen, jedoch noch nicht gemeinsam; hier sind sie zum ersten Mal gemeinsam mit dem Duett aus dem 4. Bild zu hören.
Die Extended Version der Doppel-LP 'A Modern Jazz Symposium Of Music & Poetry' des Ausnahme Jazzers Charles Mingus mit exklusiven Bonustracks.
Die Extended Version der Doppel-LP 'A Modern Jazz Symposium Of Music And Poetry' besitzt nicht nur eine wundervolle Komposition, sondern wird auch durch All Star Auftritten von Künstlern wie Jimmy Knepper, Shafi Hadi, Bill Hardman und Clarenece Shaw, Dannie Richmond, Horace Parlan und Bob Hammer und der Erzählung von Mel Stewart. Darüber hinaus überzeugt diese Extended Version mit exkulsiven Audiomaterial und Outtakes.
- A1: Dreht Sich Der Wind 2:56
- A2: Tanz In Den Mai 3:18
- A3: Westwind 3:08
- A4: Felsenfest 3:01
- A5: My Love's In Germany Feat. Blackbriar 3:14
- A6: Trink Mein Freund 2:51
- B1: Freiheit & Tod 3:15
- B2: Drei Schwarze Reiter 3:09
- B3: Pulverdampf & Donnergroll'n 3:22
- B4: Wein & Wahrheit 3:09
- B5: Teufelsgeiger 3:25
- B6: Brüder, Lasst Uns Gehen 2:51
Seit der Gründung im Jahr 2015 und dem sofortigen Senkrechtstart haben dArtagnan 5 Alben aufgenommen und Hunderte Konzerte und Festivals gespielt. Schon das Debütalbum heimste Gold ein und erreichte wie alle Nachfolger die Top-10 der Album-Charts. Auf ihrem fünften Album "Felsenfest" meldet sich die Band "rockig, wild und weltgewandt" zurück, denn dArtagnan sind nicht nur angekommen, sondern mit ihren geradlinigen Melodien, ihrer Spielfreude und dem unverwechselbaren Sound, Schrittmacher der Folkrockszene. So überrascht es wenig, dass oft genug mehr als die Hälfte der Single-Streams aus dem Ausland kommt. Das Doppel-Album enthält konsequenterweise neben 12 deutschsprachigen Songs 8 weitere Songs mit Folk-Klassikern und prominenten Duettpartnern wie Candice Night (Blackmores Night/USA), Luc Arbogast (France), Blackbriar (Netherlands) und den O'Reillys and the Paddyhats (Deutschland)."Felsenfest" erscheint erstmals in 5 verschiedenen Ausführungen: Neben der Doppel-CD und dem Digitalalbum gibt es die Vinyl-Edition (180gramm black vinyl), die "Holzbox-Edition" (mit Fahne, Lilien-Kette, Autogrammkarte und Instrumental-CD) sowie das limitierte 3CD-Earbook, ein etwa 30 x 30 cm großer, gebundener Bildband mit dem Doppel-Album, den Instrumentalversionen sowie einer von allen Bandmitgliedern handsignierten, großen Autogrammkarte.Das neue Album von dArtagnan: Felsenfest, verwegen und frei!
- A1: Max Fresh & Deef Cosby, Slize, Dédé - Yum 03 30
- A2: Max Fresh & Deef Cosby, Slize, Roboti Niro - Yum (Remix) 03 55
- A3: Max Fresh & Deef Cosby, Dédé - Yum (Instrumental) 03 30
- A4: Max Fresh & Deef Cosby,Roboti Niro - Yum (Remix Instrumental) 03 55
- B1: Max Fresh & Deef Cosby, Roboti Niro - Niemals Satt 03 27
- B2: Max Fresh & Deef Cosby, Dédé - Niemals Satt (Remix) 02 36
- B3: Niemals Satt (Instrumental) 03 27
- B4: Max Fresh & Deef Cosby, Dédé - Niemals Satt (Remix Instrumental) 02 36
Slize, Max Fresh und Deef Cosby haben sich nicht abkochen lassen und zusammen mit dédé und Roboti Niro eine saftige Platte angerichtet, die vom Meisterkoch mit Michelin Stern Nadim Kabel aka Air Fork One abgeschmeckt und verfeinert wurde.
Zwei Tracks, zwei Remixe und die dazugehörigen vier Instrumentals ergeben ein Menü, das jedem geneigten Head das Wasser im Munde zusammenlaufen lässt.
"Yum" ist nicht nur ein Leckerbissen für Feinschmecker, sondern das, was Rap derzeit mal wieder braucht. Straighter Rap auf straighten Beats. Instant classic also.
Besonders die Remixe beweisen dabei, welche ungekannten Aromen ein und derselbe Track in neuem musikalischen Speckmantel entfalten kann. So ermöglichen die Köche es ihren Gästen, selbst die feinsten geschmacklichen Nuancen entdecken zu können.
Für die Labelarbeit zeigt sich "Das Label mit dem Hund" verantwortlich, welches schon bei zahlreichen andere Untergrund-Releases seinen Löffel im Topf hatte. Bon appétit!
Stellar Legions is four experienced space cadets from the Antwerp interstellar legion, led by Captain Andrew Claes (STUFF., BRZZVLL, Internal Sun). With a sound rooted in jazz, improv, hip-hop, dub and electronic music, brace yourself for an intergalactic trip through colourful musical worlds and allow yourself to be carried away to indefinable, otherworldly but always hospitable beacons.
Alongside Claes, the delegates on duty are all heroes from the Allied star: Bram Weijters (Raymond Van Het Groenewoud, Crazy Men), Klaas De Somer (Tourist Lemc, Selah Sue) and Fre Madou (ex-DAAU, Namid). With them, come stories and artifacts from the multidimensional cosmos to our beloved mother planet Earth and this autumn, they passionately present their first omnibus 'Stellar Legions', released 21st October via the groove-obssessed Sdban Ultra label.
The album consists of eight tracks recorded in the studio and live, resulting in one big cosmic experience that exhilarates down to every last arrangement. From Claes' twisted sax on the semi-electronic ecstatic dream world that is an 'An Arp in Tunisia' to the jazzy snatches of 'Wessel' where De Somer's hurried drum patterns and Weijters frenzied keyboard solos catch light, Stellar Legions unites the adventure and improvisation of jazz with contemporary sounds.
At the core of the Stellar Legions sound is a rhythm section Sly & Robbie would have approved of: loose and sticky, grinding and unwinding: De Somer's drums fizz with expectation while the relentless bass strokes from Madou provide the beating pulse. It's fresh, it's raw and it keeps us listening, grooving and wanting more. Elsewhere, 'Odyssey' is a cataclysmic mix of feverish sounds and melodies that take you to an extra-terrestrial place, while the live recording of 'Alcyone', basks in a spatial mix of futuristic grooves and ethereal soundscapes before album closer 'Covix', results in a spacious and wonderfully atmospheric affair.
Electronics wizard Andrew Claes has recorded music in a wide range of styles ranging from free jazz outfit Chaos of the Haunted Spire (duo with Teun Verbruggen) to techno icon Marco Bailey and New Wave hero, Marcel Vanthilt. In addition, he has collaborated with Zach Danziger, Zap Mama, Brussels Jazz Orchestra, Hermes Ensemble, Mauro Pawlowski, Josse De Pauw and many others and released music with the electro-jazz collective AAN/EOP and his solo project, Internal Sun.
Claes is also a teacher of 'Live Electronics' at the Conservatory of Antwerp and a doctorate in the arts, where he is currently investigating the possibilities of an electro-acoustic saxophone. He also regularly gives workshops on the Belgian synthesizer microcontroller platform, Axoloti. His latest achievement is AI-driven robot-jazz project 'BotBop' with Dago Sondervan and Kasper Jordaens, which explores the possibilities and limits of 'computer aided music performance'. Their latest project 'Integers & Strings' premiered at the Sònar festival in Barcelona in November 2021.
Das siebte Studioalbum der ehrwürdigen Rock-Institution Titus Andronicus wurde produziert von Titus Andronicus Singer-Songwriter Patrick Stickles und dem preisgekrönten kanadischen Produzenten Howard Bilerman (ARCADE FIRE, LEONARD COHEN, THE WHOLE NINE YARDS) in dessen hotel2tango Aufnahmestudio in Montreal. Mit "The Will To Live" laden Titus Andronicus den Hörer auf eine Reise von der Angst zum Glauben, von der Wut zur Akzeptanz, von der Trauer zur Dankbarkeit ein, immer auf der Suche nach dem mythischen Ideal des ultimativen Rock. In Anlehnung an maximalistische Rock-Epen von "Who's Next" bis "Hysteria" hat die Band ihr bisher reichhaltigstes, dichtestes und härtestes Album geschaffen, das die Weite und den Umfang ihres meist gefeierten Werks erreicht und gleichzeitig ihren ehrgeizigen Angriff effektiver als je zuvor gestaltet. "It may strike some as ironic we had to go to Canada to record our equivalent to "Born In The USA," sagt Stickles, "but the pursuit of Ultimate Rock knows no borders." Titus Andronicus kehrten im November 2021 auf die Bühne zurück, um den Jahrestag ihres bahnbrechenden zweiten Albums "The Monitor" von 2010 zu feiern. Die Tatsache, dass sie dieses Material vor einem ekstatischen Publikum spielten, ließ Stickles entschlossen zurück, ein Album abzuliefern, das dieselben Höhen erreichen würde, wobei sie sich diesmal weniger auf das unbekümmerte Feuer der Jugend verließen, sondern mehr auf die Erfahrung und die Perspektive, zu der eine Band erst mit tausend Shows im Gepäck gelangt. Um diesen Grad an Konzentration und Klarheit zu erreichen, musste Stickles an der Schnittstelle zwischen Triumph und Tragödie stehen. Er schreibt seine neu gefundene häusliche Glückseligkeit und seine unerschütterliche mentale Gesundheit für seine persönliche Stabilität in letzter Zeit ebenso zu wie die Ausdauer der mittlerweile am längsten bestehenden Besetzung von Titus Andronicus - Liam Betson an der Gitarre, R.J. Gordon am Bass und Chris Wilson am Schlagzeug - die alle auf dem 2018er Album "A Productive Cough" und dem 2019er Album "An Obelisk" vertreten sind. Auf der grausameren Seite der Medaille entstand "The Will To Live" zum großen Teil als Versuch, den vorzeitigen Tod von Matt "Money" Miller, dem Gründungs-Keyboarder der Band und Stickles' engstem Cousin, im Jahr 2021 zu verarbeiten. Das Ergebnis erweist sich als Meilenstein für Titus Andronicus, ein ehrgeiziges, nach vorne gerichtetes Werk, das an der Schnittstelle von Triumph und Tragödie steht, angetrieben von neu gefundenem Fokus und Klarheit, und das eine einzigartig begabte Rock'n'Roll-Band auf dem Höhepunkt ihrer kreativen Kräfte zeigt.
Das siebte Studioalbum der ehrwürdigen Rock-Institution Titus Andronicus wurde produziert von Titus Andronicus Singer-Songwriter Patrick Stickles und dem preisgekrönten kanadischen Produzenten Howard Bilerman (ARCADE FIRE, LEONARD COHEN, THE WHOLE NINE YARDS) in dessen hotel2tango Aufnahmestudio in Montreal. Mit "The Will To Live" laden Titus Andronicus den Hörer auf eine Reise von der Angst zum Glauben, von der Wut zur Akzeptanz, von der Trauer zur Dankbarkeit ein, immer auf der Suche nach dem mythischen Ideal des ultimativen Rock. In Anlehnung an maximalistische Rock-Epen von "Who's Next" bis "Hysteria" hat die Band ihr bisher reichhaltigstes, dichtestes und härtestes Album geschaffen, das die Weite und den Umfang ihres meist gefeierten Werks erreicht und gleichzeitig ihren ehrgeizigen Angriff effektiver als je zuvor gestaltet. "It may strike some as ironic we had to go to Canada to record our equivalent to "Born In The USA," sagt Stickles, "but the pursuit of Ultimate Rock knows no borders." Titus Andronicus kehrten im November 2021 auf die Bühne zurück, um den Jahrestag ihres bahnbrechenden zweiten Albums "The Monitor" von 2010 zu feiern. Die Tatsache, dass sie dieses Material vor einem ekstatischen Publikum spielten, ließ Stickles entschlossen zurück, ein Album abzuliefern, das dieselben Höhen erreichen würde, wobei sie sich diesmal weniger auf das unbekümmerte Feuer der Jugend verließen, sondern mehr auf die Erfahrung und die Perspektive, zu der eine Band erst mit tausend Shows im Gepäck gelangt. Um diesen Grad an Konzentration und Klarheit zu erreichen, musste Stickles an der Schnittstelle zwischen Triumph und Tragödie stehen. Er schreibt seine neu gefundene häusliche Glückseligkeit und seine unerschütterliche mentale Gesundheit für seine persönliche Stabilität in letzter Zeit ebenso zu wie die Ausdauer der mittlerweile am längsten bestehenden Besetzung von Titus Andronicus - Liam Betson an der Gitarre, R.J. Gordon am Bass und Chris Wilson am Schlagzeug - die alle auf dem 2018er Album "A Productive Cough" und dem 2019er Album "An Obelisk" vertreten sind. Auf der grausameren Seite der Medaille entstand "The Will To Live" zum großen Teil als Versuch, den vorzeitigen Tod von Matt "Money" Miller, dem Gründungs-Keyboarder der Band und Stickles' engstem Cousin, im Jahr 2021 zu verarbeiten. Das Ergebnis erweist sich als Meilenstein für Titus Andronicus, ein ehrgeiziges, nach vorne gerichtetes Werk, das an der Schnittstelle von Triumph und Tragödie steht, angetrieben von neu gefundenem Fokus und Klarheit, und das eine einzigartig begabte Rock'n'Roll-Band auf dem Höhepunkt ihrer kreativen Kräfte zeigt.
- 1: They Quiet The Room
- 2: Building A Swing
- 3: Whatever Fits Together
- 4: Whistle Of The Dead
- 5: Lullaby In February
- 6: Pass Through Me
- 7: Could It Be The Way I Look At Everything?
- 8: Outside, Playing
- 9: It's Like A Secret
- 10: Sticker
- 11: Window Somewhere
- 12: (Secret Instrumental)
- 13: Quiet The Room
- 14: You Are My House
Black Vinyl[21,81 €]
Der Grundstein für "Quiet The Room" wurde vor zwei Jahren gelegt, als Helen Ballentine einen Song gleichen Namens komponierte und aufnahm. Im Gegensatz zu den meisten anderen Songs von SKULLCRUSHER wurde dieser auf dem Klavier geschrieben, dem erklärten Instrument ihrer Kindheit. Während Ballentine im Sommer 2021 den Rest des Albums schrieb, flogen ihr Visionen aus ihrer Jugend zu, wie die Fledermäuse vom Dachboden, während sie in der schwülen, stickigen Hitze durch ihre Wohnung in Los Angeles lief. Das Bild eines Hauses entstand in Ballentines Kopf, als sie die innere Welt ihrer Songs mit den äußeren Räumen, die sie jetzt umgab, zusammenfügte. Sie dachte dabei viel an ihre Kindheit in Mount Vernon, NY, die sie als größte Inspiration für die Platte bezeichnet. "It's like layers of tracing paper, like someone is trying to make a drawing and you're seeing the entire process", sagt Ballentine über die Entstehung des Albums. Bei der Durchsicht älterer Heimvideos fielen ihr die scheinbar harmlosen Aufnahmen auf, die durch das Fenster gemacht wurden und sie am Klavier oder beim Spaziergang im Garten zeigten. Versteckte Bedeutungen, die über die Ränder der Bilder hinausgingen, eine sich abzeichnende Dunkelheit, die außerhalb des Blickfelds schwebte (ihre Eltern stritten sich, waren auf dem Weg zur Scheidung usw.). Das Haus schaffte es nicht länger, sie alle unter einem Dach zu beherbergen. Ballentine versucht nicht auf "Quiet The Room" die oft zitierte Unschuld der Kindheit einzufangen, sondern will diese in ihrer intensiven Komplexität darstellen. Das Ergebnis ist ein atemberaubendes wie leise bewegendes Werk geworden, das die Reisen widerspiegelt, die wir durch unsere körperlichen und geistigen Sphären unternehmen, um uns der Welt zu präsentieren.
Während 13 YEAR CICADA ihre ersten beiden Alben auf den Punkt geprobt und innerhalb einer Woche aufgenommen haben, erlaubte das dritte Album HAHA GRAVITY einen sanfteren kreativen Prozess, bei dem zwischen Aufnahme, Schreiben und Überdenken hin und her gewechselt wurde. Das Verfassen von Texten und Themen auf dem Album wurde zu einem kollektiven Prozess, der sich um die Umverteilung von Reichtum und den Widerstand gegen die Machtkonzentration dreht. GTA und Klassenkampf, an einem Ort leben und vertrieben werden, die Trickle-Down-Ideologie und die Arbeit in einem Restaurant sind alle miteinander verbunden. Zu Hause zu bleiben und während der Pandemie zu lesen, hat ihnen gut getan. 13YC wollen Teil des großen Kampfes sein. Es gibt kein "Ende der Geschichte" - die Zukunft wird anders aussehen. Das Bestreben, radikale Träume zu verwirklichen, braucht heute phantasievolle, mitreißende Musik. Alle drei Musiker/Innen von 13 YC haben einen Jazz-Hintergrund, dem sie schon früh in ihrer Karriere entkommen sind - nicht, weil sie das Genre nicht lieben, sondern weil es ihnen wichtig erschien, Teil einer weniger elitären und mehr DIY-Szene zu werden (ok, manchmal machen Moshpits auch einfach mehr Spaß als Stühle) . haha gravity" wird ihr drittes Studioalbum sein, das in einer Dreieckskooperation zwischen Gandula, tomatenplatten und Blaublau Records erscheint.
2 x 180 g LP + CD , Gatefold,
Mit über 20 Millionen verkauften Alben weltweit, unzähligen Auszeichnungen und einer Karriere, die sich nicht nur über mehrere Genres erstreckt, sondern auch deren Verlauf geprägt hat, sind QUEENSRYCHE nach wie vor eine Größe für sich. "Digital Noise Alliance", das 16. Studioalbum von QUEENSRYCHE und das vierte unter der Leitung von Gründungsgitarrist Michael Wilton, Sänger Todd LaTorre und Bassist Eddie Jackson, setzt das sich ständig weiterentwickelnde Vermächtnis der aus Bellvue, Washington, stammenden Band fort, das 1982 mit ihrer viel beachteten, selbstbetitelten 4-Song-EP begann. Ihre jüngste US-Tournee mit Judas Priest bewies, dass die Zeit, welche die Band abseits der Straße und im Studio verbrachte, ihren Ehrgeiz und ihr Feuer nur weiter anheizte. "Digital Noise Alliance", das erneut mit Produzent Zeuss (Rob Zombie, Hatebreed) eingespielt wurde, blickt nicht nur auf die vergangenen Erfolge von QUEENSRYCHE zurück, sondern auch in die Zukunft der Band: Vom frenetischen Opener "In Extremis" über das nachdenkliche "Forest" bis hin zu "Behind The Walls", das an QUEENSRYCHE-Klassiker und genreprägende Alben wie "Operation: Mindcrime" und "Empire" erinnert. "Digital Noise Alliance" ist QUEENSRYCHE, die mühelos all ihre Stärken ausspielen - unmittelbar und zum Nachdenken anregend. Durch und durch QUEENSRYCHE eben.
Das zweite Album der Indie-Folk-Supergroup um Anaïs Mitchell ("eine der größten Songwriterinnen ihrer Generation" NPR), Eric D. Johnson (FRUIT BATS) und Josh Kaufman (THE WAR ON DRUGS, THE NATIONAL, TAYLOR SWIFT). Produziert von Bandmitglied Josh Kaufman, ist "Rolling Golden Holy" der Nachfolger ihres von der Kritik gefeierten, selbstbetitelten Debüts, das zwei GRAMMY-Nominierungen (Best Folk Album und Best American Roots Performance) erhielt und von u.a. Paste, MOJO, Uncut Magazine als eines der "Besten Alben des Jahres 2020" bezeichnet wurde. Falls sich das Debüt von Bonny Light Horseman jemals wie das Werk einer kurzlebigen Supergroup oder einer einmaligen Abwechslung angefühlt haben sollte (was sie nie war), widerlegt "Rolling Golden Holy" diese Vorstellung mit überirdischer Schönheit, Charme und Fantasie. Diese 11 Songs - allesamt Originale, geschrieben und realisiert vom Trio als Ganzes - folgen den Pfaden der traditionellen Melodien, die die Band schätzt, zu neuen musikalischen und lyrischen Grenzen, und geben den Klängen und Situationen der Geschichte die Schwere und Form der Gegenwart. "Rolling Golden Holy" bestätigt, dass es sich bei Bonny Light Horseman nicht um ein Projekt, sondern um eine Band handelt, die derzeit an der Speerspitze des modernen amerikanischen Folk arbeitet. Die ersten Schreibsitzungen von "Rolling Golden Holy" - und die beiden darauf folgenden Aufnahmesessions, zuerst in Aaron Dessners (THE NATIONAL) Long Pond Studio und dann in dem, was sie als ihr "spirituelles Zuhause" bezeichnen, der wunderschönen und buschigen alten Kirche namens Dreamland - waren eine Reihe von "Ja, und"-Treffen, bei denen jedes Mitglied die anderen ermutigte, eine Idee aufzugreifen und sie ein wenig weiterzuverfolgen, um die Komfortzonen zu überwinden. Auf "Rolling Golden Holy" stellt das Trio eine wesentliche Frage - und beantwortet sie mit jedem Stück: Wo hört die traditionelle Folkmusik auf und wo fängt die moderne Folkmusik an, falls es eine solche Abgrenzung überhaupt gibt? Diese Lieder suggerieren und verkörpern ständig ein unausgesprochenes Kontinuum. Hier zeigen sich BONNY LIGHT HORSEMAN in der vollen Pracht ihres Lebens als komplette Band.
Auf „Tread“ steigert Ross From Friends die komplexen und gefühlsbetonten Qualitäten seines Produktionsstils, die Mixmag bereits dazu veranlassten, seine „eigenwillige Fingerfertigkeit“ zu loben, die „nicht nur dein Herz schmerzen lässt, sondern auch direkt aus deiner Brust tanzt“. „Tread“ ist eine Platte, die gleichzeitig glatt und melodisch, aber auch hervorragend tanzbar, nostalgisch und doch brillant modern ist, mit Anspielungen auf Sounds und Stile, die nicht so sehr reflektiert, sondern durch Weatheralls Linse gebrochen und neu kontextualisiert werden. Genauso einzigartig wie die Musik auf „Tread“ ist die Art und Weise, wie sie entstanden ist. Frustriert von den Arbeitsabläufen im kreativen Prozess, die bei der Aufnahme von Hardware und Instrumenten über einen Computer entstehen - die ständige Notwendigkeit, die Aufnahme zu starten und zu stoppen, alles zu speichern und zu katalogisieren - beschloss Weatherall, seine eigene Software zu schreiben und zu entwickeln. Das daraus resultierende Plugin mit dem Namen „Thresho“, das über Abletons Max For Live-Plattform erhältlich ist, startet die Aufnahme, sobald das Audiomaterial einen benutzerdefinierten Schwellenwert erreicht, und stoppt sie, sobald dieser Schwellenwert unterschritten wird, wobei die resultierenden Clips automatisch mit Zeitstempeln gespeichert und indiziert werden.
"Expanding Senses" - der heftige Nachfolger von "Insanity" - bietet viel Abwechslung in den Songs. Es gibt die schnelleren Tracks voller Chops, und dann gibt es mittelschnelle Songs mit viel Gitarren-Crunch (ein neuer Aspekt von DARKANE). Und natürlich dürfen wir die Tracks nicht vergessen, die beides mischen und sich von brutal zu melodisch und wieder zurückbewegen, während sie auf dem Weg dorthin das atmosphärische Cyber-Gefühl einbauen.
"Expanding Senses" ist etwas weniger progressiv und chaotisch, sondern eher geradlinig. Das ist aber in Ordnung, denn DARKANE haben es sich zur Aufgabe gemacht, ihre Songs konzentrierter, aber nicht zu einfach zu halten.
Andreas Sydow zeigt einen Gesangsstil, der eher an Slayers Araya erinnert, was perfekt zu den Songs passt.
Zu den herausragenden Tracks "Innocence Gone" und "Chaos vs Order" wurden zwei Videos produziert, die DARKANE einen weiteren Schub gaben. Diese beiden Songs werden immer noch bei den meisten Live-Shows gespielt.
Um "Expanding Senses" gebührend vorzustellen, absolvierten DARKANE ihre ersten größeren Tourneen, u.a. mit Testament, Behemoth, Death Angel und Marduk, und sie traten auch auf einigen Festivals wie dem Sweden Rock Festival und dem Wacken Open Air (Deutschland) auf. Auch in Japan und Israel waren sie erstmals zu Gast.
Musik nicht als Medizin, sondern als Diagnose: Lizkis Debütalbum Forward ist düster, aber tanzbar.
Obwohl der Titel des Debütalbums von Lizki Forward lautet, mag sich beim Hören nicht so recht das Gefühl eines hoffnungsvollen Nach-vorne-Schauens einstellen. Zu düster sind Wort und Sound. Dennoch steht Forward für: Es muss weitergehen. Dabei bleiben die meisten Songs auf dem Album ungeachtet aller inhaltlicher und musikalischer Dissonanz tanzbar. Unverwechselbar bleibt Lizkis klassisch ausgebildete Stimme, die über allem zu schweben scheint.
Das zweite Solo-Album des virtuosen Rory Gallagher erscheint am 30. September in einer 50th Anniversary Edition. Gallaghers Können, vor dem sich Generationen von Gitarristen von Hendrix bis The Edge verneigen, begeistert hier nicht nur im neuen Mix & Master und in bis zu 28 unveröffentlichten alternativen Takes, sondern auch in 13 Session-Aufnahmen von der BBC und Radio Bremen. Die ”Deuce” 50th Anniversary Edition erscheint als 2CD, 3LP und 4CD+DVD Deluxe Set.
Modern Rituals have announced their return with the release of upcoming new album, Cracking Of The Bulk. For a band who’ve tended to flesh out songs in the practice room and track live, the writing and recording of Modern Rituals’ third album was a disparate and protracted process. In cramped apartments and a secluded annex, sharing files over the internet and working on parts in solitude, the band introduced subtler tones from their last record, This Is The History. Yet still, this new direction is matched by an explosive frustration that gives it a unique balance of darker and lighter shades. Tour Dates:20th November - The Victoria Dalston, London 21st November - The Prince Albert, Brighton 22nd - The Crofters Rights, Bristol 23rd - Voodoo Daddys Showroom, Norwich 24th - Gorilla Studios, Hull 25th - Hyde Park Book Club, Leeds 26th - The Jericho Tavern, Oxford 27th - JT Soar, Nottingham
1. Mixx3ed 2. The Flow 3. Nails of Love 4. Wastrel 5. Western Cut 6. Scummeth 7. Incipit 8. Sonder 9. Dog Jerky Haiku 10. Perpetual Dawn
- 1-01: No Title
- 1-02: Hallogallo
- 1-03: Sonderangebot
- 1-04: Weissensee
- 1-05: Im Glück
- 1-06: Negativland
- 2-01: Für Immer (Forever)
- 2-02: Spitzenqualität
- 2-03: Gedenkminute (Für A + K)
- 2-04: Lila Engel (Lilac Angel)
- 2-05: Neuschnee 78
- 2-06: Super 16
- 2-07: Neuschnee
- 2-08: Cassetto
- 2-09: Super 78
- 2-10: Hello Excentrico!
- 2-11: Super
- 3-01: Isi
- 3-02: Seeland
- 3-03: Leb' Wohl
- 3-04: Hero
- 3-05: E-Musik
- 3-06: After Eight
- 5-01: Hallogallo (Stephen Morris And Gabe Gurnsey Remix)




















