Produziert von Jorge Elbrecht (SKY FERREIRA, JAPANESE BREAKFAST, WILD NOTHING) ist "Giving The World Away" HATCHIEs bisher ausuferndstes Werk. Mit umfangreichem Input von ihrem langjährigen Kollaborateur Joe Agius, nimmt es die himmlischen, schimmernden Shoegaze- und Pop-Sensibilitäten ihrer früheren Veröffentlichungen auf, dreht aber den Lautstärke-Regler um das Zehnfache auf. Ursprünglich wollte Harriette Pilbeam mit diesen Songs eine energischere Richtung einschlagen - sie hatte die klare Vision einer HATCHIE-Show, die sich in eine Tanzparty verwandelt und mehr Bewegung und Lebendigkeit in ihre Live-Shows bringt. Aber dann, zwischen Covid und den Lockdowns in Australien, zog sich Pilbeam mehr in sich selbst zurück, und diese Selbstbeobachtung und Selbstfindung diente als wahre Inspiration für die Platte. In "Giving The World Away" kehrt sie immer wieder zu demselben Thema zurück - verinnerlichte Scham abzubauen und Dankbarkeit und Beständigkeit zu finden, und endlich in der Lage zu sein, sich selbst zu vertrauen. Harriette Pilbeam wuchs als Jüngste in ihrer Familie auf, ein selbst bezeichnetes "großes Baby", aber sie sagt, die letzten anderthalb Jahre hätten ihr den Raum gegeben, sich selbst besser zu verstehen. Nach Jahren der emotionalen Selbstverleugnung legt sie hier ihre Ängste offen. "Giving The World Away" ist ein Album über Selbstvertrauen, über Rückgewinnung, über die seltsame Zeit im jungen Erwachsenenalter, in der man endlich in der Lage ist, sich selbst klar zu sehen. "Giving The World Away" ist der bisher klarste Blick auf Pilbeam und ein Zeugnis der Kraft und des Mutes, die daraus entstehen, wenn man sich verletzlich zeigt und sein Herz aufs Spiel setzt.
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Nach dem immensen Erfolg des ersten Live Albums von CAN (Live in Stuttgart 1975) aus dem Mai 2021 wird die Reihe nun am 3. Dezember 2021 fortgesetzt mit der Veröffentlichung von CAN Live in Brighton 1975 als schicke 3LP auf goldfarbenem Vinyl und als Doppel-CD jeweils im Klappcover mit umfangreichem Booklet.
Can Live in Brighton 1975 ist ein neuer Einblick in CANs einzigartige Live-Performance und auf dieser speziellen Veröffentlichung, die sich über sieben Abschnitte erstreckt, werden die Hörer eingeladen, sich ihrer interstellaren Reise anzuschließen: von einem seltenen und eindrucksvollen Gesangseinlage von Michael Karoli auf Brighton 75 Drei bis hin zu Jaki Liebezeits unglaublichem Drum-Lead, der durch einen Nebel von Publikumslärm auftaucht, um auf Brighton 75 Vier im Mittelpunkt zu stehen, bevor der letzte Track uns in einem unglaublichen Vitamin C - Jam entführt. Die Sleeve Notes für die Veröffentlichung wurden von Can-Biograf, Autor und Herausgeber Rob Young und dem britischen Journalisten Kris Needs geschrieben. Letzterer war zwischen 1973-1977 an mehreren Live-Can-Shows im Friars Club in Aylesbury beteiligt und seine Beschreibung einer dieser Auftritte lautet: 'Like a delirious astral roller coaster, launch-pad a distant speck within minutes as fleeting melodies, vocal lines or rhythms… loomed like iridescent ghosts then evaporated as the spirit took them somewhere else.'
Die Can Live-Serie bündelt das Beste aus den Bootlegger-Aufnahmen. Unter der Aufsicht von Gründungsmitglied Irmin Schmidt und Produzent / Ingenieur Rene Tinner wurden sie mit der Technologie des 21. Jahrhunderts verfeinert, um diese wichtigen historischen Dokumente in den bestmöglichen Qualitätsversionen zu bringen. In den späten 60er Jahren gegründet und etwas mehr als ein Jahrzehnt später aufgelöst, hat CANs beispiellose und kühne Verbindung von hypnotischen Grooves und avantgardistischen Instrumentaltexturen sie zu einer der wichtigsten und innovativsten Bands aller Zeiten gemacht, und diese Alben zeigen eine völlig andere Perspektive der Band. Sie hören vielleicht vertraute Themen, Riffs und Motive, die durch diese Jams auftauchen und plätschern, aber sie sind oft flüchtig erkannte Gesichter in einer wirbelnden Menge. An anderen Stellen werden Sie Musik hören, die es nicht in den offiziellen Albumkanon geschafft hat. In diesen Aufnahmen können Can in noch extremere Bereiche gehen als mit ihrer Studioarbeit: von sanftem Ambient-Drift-Rock bis zu den White-Dwarf-Sonic-Meltdown-Momenten, die sie "Godzillas" nannten. Und selbst wenn sie sich anpassen und dem Rhythmus von Minute zu Minute nachjagen, können Sie die außergewöhnliche musikalische Telepathie hören, die ihre Mitglieder teilten.
- A1: The Fourth Day (Feat Roger Robinson)
- A2: Pressure (Feat Flowdan)
- A3: Demon (Feat Irah)
- A4: Vexed (Feat Moor Mother)
- B1: Clash (Feat Logan)
- B2: War (Feat Nazamba)
- B3: How Bout Dat (Feat Ffsytho)
- C1: Bang (Feat Manga Saint Hilare)
- C2: Hammer (Feat Flowdan)
- C3: Ganja Baby (Feat Daddy Freddy)
- C4: Fuck Off (Feat Logan)
- D1: Bomb (Feat Flowdan)
- D2: High Rise (Feat Manga Saint Hilare)
- D3: The Missing (Feat Roger Robinson)
Kevin Martins erstes Solo-Album unter dem Namen The Bug seit sieben Jahren könnte zeitlich nicht besser passen: „Fire“ - der dritte, berauschende Teil eines urbanen Triptychons, das mit dem explosiven „London Zoo“ von 2008 begann und mit dem bewusstseinsverändernden „Angels & Devils“ von 2014 fortgesetzt wurde - besteht aus vierzehn Tracks, die die Synapsen zum Schmelzen bringen, die den Körper durcheinanderwirbeln und die Hörerinnen und Hörer auf cineastische Weise von der Beschwörung einer düsteren, abgeriegelten Stadtlandschaft bis hin zu schwindelerregenden, tiefenscharfen Nahaufnahmen der Psyche von Martin, die ihn und seine Kollaborateur*innen an die Belastungsgrenze führen.
Die Aggression, die Attitüde, der beeindruckende Umfang und die destabilisierende, beunruhigende Raserei des Bug-Sounds ist durchweg perfekt umgesetzt, aber „Fire“ ist keine bloße Wiederbelebung der Vergangenheit - für Martin ist das Album sowohl eine Antwort auf die einzigartigen Umstände des vergangenen Jahres als auch eine Chance, seine eigene Reise vom zurückgezogenen Sound-Besessenen zum Familienvater zu reflektieren, und seinen Durst zu stillen - in einer Zeit erzwungener hermetischer Isolation - nach Kontakt, nach dem Chaos, das nur zwischen Menschen, Lärm und Bässen stattfinden kann, die Irritation der Sinne, die stets Bugs Methode und Weg waren, seit er in den späten 90ern aus den tiefsten Ecken Londons herauskroch.
Es ist das bisher beste Album von The Bug, möglicherweise die wildeste und bewegendste Musik, die Martin je gemacht hat, und es berührt immer noch die anfänglichen Sehnsüchte und Impulse, die „London Zoo“ wie eine Rohrbombe durch den Briefkasten in Ihre Welt katapultiert haben. Es ist eine hungrige Platte, in jeder Hinsicht.
Die MCs, die auf dem Album zu hören sind - einerseits langjährige Weggefährt*innen wie Flowdan, Roger Robinson, Moor Mother, Manga Saint Hilare, Irah & Daddy Freddy, andererseits relativ neue Namen im Bug-Stall wie Logan, Nazamba und FFSYTHO - reflektieren unweigerlich den äußeren Wahnsinn einer auf den Kopf gestellten Welt, graben aber auch tief in sich selbst, um nachdenkliche, erbarmungslos ehrliche Darstellungen der Wut, des Widerstands und der Resignation zu schaffen, die das letzte Jahr in uns allen hervorgerufen hat.
Der Begriff "Klassiker" mag überstrapaziert sein, aber er ist völlig angebracht bei den Reissues der beiden House-Alben aus Matthew Herberts umfangreichem Katalog, die auf Accidental erstmals als Triple-LP erscheinen. Das gefeierte "Bodily Functions" (2001) taucht in vielen "Album Of The Decade" Listen auf, während "Around The House" (1998) den Massstab für einen neuen, durchdachteren Ansatz in der Dance Music-Produktion setzte, der heute noch genauso knackig klingt wie damals. Beide Klassiker zeichnet eine unverwechselbare, zeitlose Qualität in Klängen und Worten aus, aus denen die Songs entstanden sind, wie die unverwechselbare Stimme von Dani Siciliano oder die langjährige Zusammenarbeit mit dem verstorbenen Pianisten Phil Parnell, menschlicher Blutfluss, Küchenutensilien, Knochen, Haushaltsgeräte, Zähne und Laser-Augenoperationen. Tatsächlich galt Herberts mittlerweile legendärer Personal Contract for the Composition of Music (PCCOM), für den er heute berühmt ist, zu seiner Zeit als radikal.
- "Both albums are loaded with music of exceptionally high quality." - Pitchfork, 2002
Für "No Eye Has An Equal", einer "Reflektion darüber, wie Vielfalt einen Sinn für Unendlichkeit kreieren kann", gräbt der italienische Komponist Giulio Aldinucci tief in sein umfangreiches Archiv electroakustischer Kompositionen und präsentiert vier radikale Rekonzeptualisationen seines eigenen Materials. Jede ist für sich ein Blick in tiefe, persönliche Atmosphären, die Aldinucci seit über einer Dekade mit seinen Kompositionen kreiert und perfektioniert. Empfohlen für Fans von Steve Reich, Kara Lis Coverdale, William Basinski, Tim Hecker und Deepchord.
Birthed from a radio show and event series with iconic Los Angeles radio station DUBLAB, SOS MUSIC’s goal is to provide a platform for diverse and forward-thinking electronic music, with a keen emphasis on womxn talent from around the world. In conjunction with Berlin-based !K7, the label’s debut release, SOS MUSIC Vol. 1 is a 14-track eclectic compilation showcasing dance music from some of the best producers working at the moment including rRoxymore, Violet, Nightwave, Umfang, LCY & Minimal Violence - lovingly curated to uplift and celebrate the global electronic community in a time of deep uncertainty in the music industry. SOS MUSIC Vol. 1 is international to its core, drawing on in?uences from the artists’ respective backgrounds including the UK, US, Serbia, Spain, Japan, Slovenia, Portugal, Germany & Canada.
SOS MUSIC was founded in Los Angeles by Maddy Maia (UK) and Tottie (Spain via the UK). Maddy has a long history in independent music, and is currently VP A&R in the US for famed British indie label Ninja Tune. Tottie is director of events and special projects at DUBLAB, and curates music, art and cultural programming that re?ects the diverse landscape of the city and beyond.
A shared love of underground music and culture, Maia and Tottie’s bond started strong via throwing events and later with hosting a monthly radio show; The SOS Music imprint is a natural next step in the pair’s progression as curators and its goal will continue early principles the duo stuck to- to seek out diverse underground talent and amplify their voice or community, whilst championing diversity on all sides of the industry. Maddy and Tottie’s music in?uences and styles span wide across the spectrum of experimental dance music, ranging from left?eld house, orchestral ambient sounds, not forgetting a nod to their youth growing up in the UK rave scene.
"Auf dem schwarzen Kanal" ist eine der herausstechendsten und gesuchtesten Veröffentlichungen in Conrad Schnitzlers umfangreichem Katalog. 1980 als einzige von Schnitzlers Platten bei einem Majorlabel veröffentlicht, war diese Maxi und insbesondere das Titelstück ein Flirt mit dem zeitgleich aufkommenden experimentellen New Wave und klang dennoch so eigenwillig wie keine andere Musik zu jener Zeit. Die zusammen mit Wolfgang Seidel entstandenen und in Peter Baumanns Berliner Paragon Studio aufgenommen vier Tracks sind ein bissiger, dissonante Mutant Disco Trip, der bis heute nichts von seiner Faszination eingebüßt hat. Bureau B freut sich dieses lange vergriffene Werk endlich wieder verfügbar zu machen!
Nach der umfangreichen und limitierten Boxset-Retrospektive "Michael Rother - Solo (Remastered)" des wohl einflussreichsten E-Gitarristen aus Deutschland und Mitglieds der Bandprojekte NEU! und Harmonia, erscheinen nun seine vier ersten Solowerke erstmals einzeln, digital remastered von den Original-Tapes: "Flammende Herzen" (1977), "Sterntaler" (1978), "Katzenmusik" (1979) und "Fernwärme" (1982). Insbesondere die LPs waren - mit Ausnahme einer US-Pressung von "Flammende Herzen" in 2010 - seit Mitte der 1980er Jahre nicht mehr erhältlich.
- A1: Roots Manuva & Doug Wimbish - Spit Bits
- A2: Sherwood & Pinch (Ft. Daddy Freddy & Dubiterian) - One Law For The Rich
- A3: Horace Andy - Mr Bassie (Play Rub A Dub)
- A4: Neyssatou & Likkle Mai - War
- B1: Lee 'Scratch' Perry - African Starship
- B2: Denise Sherwood - Ghost Heart
- B3: Higher Authorities - Neptune Version*
- B4: Sherwood & Pinch Ft. Lsk - Fake Days
- B5: Congo Natty - Uk All Stars In Dub
- C1: Mark Stewart - Favour
- C2: Lsk And Adrian Sherwood - The Way Of The World
- C3: Gary Lucas With Arkell & Hargreaves - Toby's Place
- C4: Nisennenmondai - A' - Live In Dub (Edit)
- D1: African Head Charge - Flim
- D2: Los Gaiteros De San Jacinto - Fuego De Cumbia / Dub De Sangre Pura (Dub Mix)
- D3: Little Axe - Deep River (The Payback Mix)
- D4: Ghetto Priest Ft. Junior Delgado & 2 Bad Card - Slave State
- D5: Coldcut Ft. Roots Manuva - Beat Your Chest
Vol. 8[25,42 €]
Fortsetzung Der Legendären On-u Sound Compilationreihe Mit Neuen Adrian Sherwood-produktionen, Einzigartigen Mixes Und Unveröffentlichten Tracks Von U.a. Roots Manuva, Lee "scratch" Perry, Coldcut, Gary Lucas (captain Beefheart's Magic Band), Mark Stewart Und Horace Andy. "pay It All Back" Startete 1984, Die Letzte Ausgabe Erschien 1996. Die Tracks Sind Wie Üblich Durch Spezielle Effekte Im Piratensender-style Miteinander Verknüpft. 15 Von 18 Tracks Sind Unveröffentlicht, Ein Track Befindet Sich Exklusiv Auf Den Physischen Formaten, Die Beide Zusätzlich Ein Umfangreiches Booklet Mit Detailierten Illustrationen Und Kommentaren Zum On U Sound-katalog Enthalten.
Bonobo veröffentlicht den lang erwarteten Longplayer-Nachfolger auf seine Erfolgalben Black Sands & The North Borders inklusive Vocal-Features von Chet Faker, Rhye & Hundred Waters!
Simon Green, alias Bonobo, kehrt mit seinem sechsten Album zurück, dem meisterlichen, gebieterischen "Migration" - ein Werk mit dem er sich ein für alle Mal an der Spitze der elektronischen Musik verortet. In abwechselnden Zügen opulent, manisch, wunderschön, melancholisch, freudig, voller Emotion und technischer Fertigkeit, ist dies womöglich sein bislang ehrgeizigster Versuch, die grundlegende Beschaffenheit menschlicher Existenz und deren ausgedehnte Dynamik zu erfassen. Neben Zeitgenossen wie Four Tet, Jon Hopkins oder Caribou, zählen Wiz Khalifa, Skrillex, Disclosure oder Warpaint zu Bonobos prominentesten Fans. Sein 2013er Album "The North Borders" erreichte im UK die Top 30 und katapultierte sich auf Platz #1 der elektronischen Charts, sowohl in den USA als auch im UK. Im Zuge dessen spielte sein 12-köpfiges Kollektiv weltweit über 175 Konzerte, darunter zwei ausverkaufte Shows im Sydney Opera House, ein ganztägiges Festival im Londoner Roundhouse, eine ausverkaufte Show im Londoner Alexandra Palace sowie einige renommierte Festival-Slots. Inzwischen verfügt Bonobo rund um den Globus über eine umfangreiche, loyale und engagierte Fanbase. Mehr als eine halbe Million verkaufte Alben und über 150 Millionen Spotify-Streams gehen auf sein Konto und verdeutlichen den Erfolg, den sich dieser ruhige, bescheidene Mann erarbeitet hat. Dank "Migration" wird seine wunderschön raffinierte und gefühlsgeladene Musik in Kürze ein noch größeres Publikum erreichen. Das zutiefst Persönliche kann schließlich ebenso gut allgemein gültig sein.










