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Dass sich Rap vermehrt persönlichen und melancholischen Themen widmet, ist nicht neu. Was den Wiener Bountydave jedoch vom Großteil sogenannten Emo Raps unterscheidet, ist der überraschend optimistische und konstruktive Spin, den er in seinen Songs finsteren Themen wie Depression, Traumata oder Liebeskummer zu geben vermag. Dabei überzeugt er mit einer pop-sensibility, die manchmal an den späten Mac Miller erinnert.

