Die Bauarbeiterweste übergestreift, Schwarzlicht an und die Anlage auf Maximum - HGich.T (gesprochen: HaGe-Ich-Te), die Speerspitze der elektronischen Hauruckkonzepte, zieht uns mal wieder das Fell über dieOhren. Nach "Mein Hobby: Arschloch" (2010), "Lecko Grande" (2012) und "Megabobo" (2014) ist "Therapie wirkt" das vierte Album des Hamburger erformance-Kollektivs. Das Opus Magnum für ein authentisches Miteinander im Hier und Jetzt lässt Reminiszenzen an Pink Floyd ("Another Brick In The Wall") oder auch Yes ("Owner Of A Lonely Heart") durchscheinen, inhaltlich geht's gewohnt doppeldeutig zu. Ist das postmodern gewendete Ironie oder spätpubertäres Draufhauen Kunst oder Mummenschanz Absicht oder Dilettantismus Die Absolventen der HFBK (Hochschule für bildende Künste Hamburg) halten sich diesbezüglich bedeckt. "Vielleicht eine Art Gesellschaftskritik für Clubgänger und Electrofreunde ohne Tränen der Verzweiflung wie bei Blumfeld oder Bonny Tyler", befand ein Redakteur des NDR. Und Tapete-Chef Gunther Buskies ist sich sicher: "Die nehmen das, was sie machen, total ernst." Parallel zur CD und LP Perscheint "Therapie wirkt" in einer limitierten Vinylauflage von 500 Stück mit Instrumentals aus dem HGich.TKatalog
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