Vanille fraise, iconic title of the French sextet L'Impératrice, is released on vinyl for the first time for Record Day ! Born from a radio edit for a DJ set in 2015, the title is an immediate and dazzling success, with more than 60M streams. The music video was released a year later, showing a game of tennis on a sunny day and reached 10M views in 2021. Vanille fraise, top title of the Parisian group, is now available on vinyl. This release follows their second album Tako Tsubo in March 2021.
MICROQLIMA Новости
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With two successful albums and a sold-out world tour under their belt, Paris-based L'Impératrice have matriculated from a good-times instrumental act created by music critic Charles de Boisseguin to a six-piece powerhouse whose sashaying mixes of funk and French Touch, disco and deep house now include the fetching vocals of singer Flore Benguigui. Their new album Pulsar, is a focused but far-reaching record, the jubilant testament of a band with plenty to say and the skills to say it themselves. Across 10 tracks, L'Impératrice move freely and authoritatively among the sounds they love, bridging hip-hop, kosmische, and modern pop with their most unabashed embraces of French Touch and international house ever. Benguigui, meanwhile, boldly sings of self-empowerment by shirking beauty standards, ageism, and drab normalcy, with a little help from an exciting set of new friends. A longtime fan who had seen the band multiple times, Maggie Rogers flew to Paris to lead the svelte and graceful "Any Way," approaching the song with an unabashed vim. They had a similar encounter with Erick the Architect, who was so enthusiastic about the sample- based and panoramic "Sweet & Sublime" that Benguigui scrapped one of her own verses to make more room for him. And Italian singer Fabiana Martone (Nu Genea) crafted the melody for "Danza Marilu" the moment she heard its disco thump. Throughout these 10 songs, L'Impératrice espouses the rare willingness to be real about life and its woes while also sounding like a perfect picture of joy. Pulsar opens like a window being slid open onto an unimagined world. During the title-track finale, where a casual confession of suffering climbs into a mighty climax rooted in redemption, the band intertwines dubstep, turntablism, and symphonic strings to offer a bracing conclusion: however we are is OK.
"Impératrice" bedeutet "Herrscherrin" auf Französisch, und der Bandname ist für Nicht-Frankophone wohl am schwierigsten zu begreifen - musikalisch gesehen gibts es bei L'Impératrice nichts, was man übersetzen muss. Die Pariser greifen auf eine Reihe von Genres zurück, von Space-Disco der 70er Jahre bis zum Downtempo-Synthpop der 90er Jahre, wobei sie dabei auch die französischen Filmkomponisten wie François de Roubaix und Michel Legrand mit einbeziehen. "Albums that sold 500 copies in the 1970s are the records that interest us most," sagen L'Impératrice. "Matahari" ist das glitzernde, kinematographische Ergebnis der letzten sechs Jahre harter Arbeit, das auf einige der besten musikalischen Fundstücke und schon vergessene Schätzen zurückgreift, die sich in Plattenkisten im ganzen Land verstecken. Versehen wird das ganze mit L'Impératrice' eigenem, unnachahmlichen 21st century twist. Subtil und dennoch majestätisch, L'Impératrice haben eine strahlende Zukunft in ihrem Heimatland, aber wenn das sechsköpfige Ungeheuer drauf und dran ist, wirklich in die musikalische Königsklasse Frankreichs aufzusteigen, dann müssen sie auf ihre têtes, ihre Köpfe, aufpassen. Boisseguin hat alles richtig gemacht, seit er seinen Journalisten-Job vor sieben Jahren geschmissen hat. Wenn der leise und stetige Aufstieg von L'Impératrice zur Vormachtstellung in ihrem Heimatland Teil eines Plans wäre, dann könnte man erwarten, dass in Zukunft mit der Weltherrschaft zu rechnen ist.
Das Broken Heart Syndrom ist keine erfundene Störung. Das Phänomen hat einen Namen: Tako Tsubo (oder "Krakenfalle" auf Japanisch). Es ist eine Erschütterung der Sinne, ein emotionaler Burnout... Es schwächt die Hauptpumpkammer des Herzens, ausgelöst durch intensiven emotionalen Stress: ein Erdbeben oder eine Naturkatastrophe oder etwas weniger (buchstäblich) Erderschütterndes wie der Verlust eines geliebten Menschen oder die Angst, die man empfindet, wenn man von einem Liebhaber verschmäht wird. Die moderne Wissenschaft hat noch kein Heilmittel gefunden. Tako Tsubo ist ein Trennungsalbum, und "Mataharis" romantische Ader, basierend auf der Idee einer idealisierten Heldin - ist einer mehr in der Realität verankerten Landschaft gewichen. L'Impératrice haben sicherlich ihre Vorliebe für Dance, Groove auf einem virtuosen Bass, Vintage-Synthies und glitzernde Melodien behalten. Aber sie haben sich die Freiheit gegeben, andere Länder zu erkunden, zur Seite zu treten. Was die Eleganz der Produktion angeht, so haben sich L'Impératrice wieder mit Renaud Letang (Jarvis Cocker, Liane La Havas, Feist) zusammengetan, wobei der mächtige Neal Pogue (Outkast, Stevie Wonder, Tyler the Creator) sein Können beim Mixing beisteuerte. Vielleicht am überraschendsten ist die tiefe Erkundung der Wege des Herzens, und insbesondere der linken Herzkammer. Ambivalente Liebe, Euphorie, Kummer und Wahnsinn: so viele Symptome, die zusammengenommen auf eine schlechte Dosis Tako Tsubo hindeuten. Es ist ein Syndrom, das das Herz beschädigt zurücklässt, überflutet, angeschwollen. Und lebendiger denn je.
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