”Es gibt eine Galaxie von Klaviertrios im heutigen Jazz-Universum”, hat das BBC Music Magazine festgestellt, ”aber nur wenige strahlen so hell wie das von Marcin Wasilewski”. Auf ihrem siebten ECM-Album
beleuchtet die vielseitige polnische Gruppe ein für sie charakteristisch weites Spektrum der Musik. Auf
En attendant stehen kollektiv erarbeitete Stücke neben Wasilewskis formbarem ”Glimmer of Hope”, Carla
Bleys zeitlosem ”Vashkar”, dem hypnotisierenden The Doors-Klassiker ”Riders On The Storm” und einem
Streifzug durch Johann Sebastian Bachs Goldberg-Variationen. Flüssiges Zusammenspiel ist das Markenzeichen dieses Trios, dessen mehr als ein Vierteljahrhundert langes gemeinsames Wirken zu einem geradezu telepathisch tiefen Verständnis zwischen Wasilewski, Bassist Kurkiewicz und Schlagzeuger Miskiewicz
geführt hat. En attendant wurde im August 2019 in den Studios La Buissonne in Südfrankreich aufgenommen und von Manfred Eicher produziert.
quête:marcin wasilewski trio
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The first-time teaming of Poland’s dynamic Marcin Wasilewski Trio and bigtoned US tenorist Joe Lovano brings forth special music of concentrated, deep feeling, in which lyricism and strength seem ideally balanced.
The alliance plays four new tunes by Marcin and one by Joe, as well as Carla Bley’s classic “Vashkar” (in two variations), plus collective improvisations with strong input from all four players; Slawomir Kurkiewicz’s bass skills are particularly well-deployed in the spontaneous piece “Arco”. Joe will be joining the Polish trio for a number of selected concerts in the autumn.
Arctic Riff was recorded at France’s Studio La Buissonne in August 2019, and produced by Manfred Eicher.
Personnel: Joe Lovano: tenor saxophone; Marcin Wasilewski: piano; Slawomir Kurkiewicz: double bass; Michal Miskiewicz: drums
Joe Lovano und seine polnischen Mitstreiter vom Marcin Wasilewski Trio zeigen sich auf ihrem zweiten
gemeinsamen Album für ECM von einer besonders abenteuerlustigen Seite. Aufbauend auf den lyrischen
Stärken der vorherigen Aufnahme der Gruppe (Arctic Riff, 2020), erforscht das Quartett auf Homage
nun auch noch die Art von frei fließendem Zusammenspiel und ausgedehnten Improvisationspassagen, die
schon zu einem festen Bestandteil von Lovanos Unternehmungen mit seinem Trio Tapestry geworden sind.
Zwei lange Kompositionen und der Titeltrack „Homage“ - allesamt Originale von Lovano - bilden mit
einer Länge von jeweils über zehn Minuten das Fundament des Albums und zeigen die Musiker in ihrer
experimentierfreudigsten Form, wobei Joe häufig sein Tenorsaxophon und sein Tárogató gegen diverse
Perkussionsinstrumente tauscht. Bei „Love In The Garden“, einer Komposition des polnischen Geigenvirtuosen Zbigniew Seifert, schmückt die Gruppe die stimmungsvolle Melodie mit fließenden Harmonien aus,
die in eindringliche Rubato-Gefilde gehüllt sind. Improvisierte Miniaturen vervollständigen ein Programm,
das zeigt, dass Wasilewski und seine Trio-Kollegen die ideale Ergänzung zu Lovanos einzigartigen Improvisationslinien sind. Die schlackenlose Chemie der Gruppe wird auf Homage deutlicher denn je. Das Album
wurde von Manfred Eicher produziert.
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