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Nils Landgren Solo - Nature Boy

Nils Landgren Solo

Nature Boy

12inchACTLP9938-1
ACT
01.10.2021

“40 years ago my international career started for real when I got
a call from the musical mastermind Thad Jones, asking me to
join his new big band project Ball of Fire in Milan, Italy.
“Guess if I said yes!
“Since then I have walked winding musical paths and I still do.
“As the pandemic started to spread, I got stranded at home in
Skillinge Sweden from 13 March 2020.
“Many many months later, I can present something I’ve never
done before, a solo performance. Only me, myself and my
trombone in a beautiful-sounding church not far away from
where I live with my wife Beatrice, Ingelstorp Kyrka.
“I do not really know exactly when the idea got stuck in my head
but I guess around Christmas 2020. Having spent a strange but
personally wonderful year being at home, I suggested a solo
recording to my wife, and she thought it was a great idea.
“I called the priest in the church, named Maria, and she
immediately said ‘Yes, go for it. I will see to it that the church is
heated and ready for you.’
“The first time was almost a shock. Such a beautiful sound,
making the tone of my trombone just fly through time and
space. Beatrice and I looked at each other in silence, knowing
that this can become something special.
“I picked a wide range of songs and hymns for these occasions
and it felt very special to be able to record it in a wonderful room
with only one person in the audience, the one I love the most.
“All the songs have a special meaning to me, whether they are
songs I sang in church as a child or just picked them up on the
way. One is even written by one of my ancestors, Israel
Kolmodin.
“They present a side of me that is always there, but not always
to be seen. I hope you like it.
“Love, Nils.” - Nils Landgren

Сделать предзаказ01.10.2021

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24,33

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Wolfgang Haffner - Life Rhythm Live LP

Wolfgang Haffner

Life Rhythm Live LP

12inchACTLP8031-1
ACT
30.05.2025
  • Life Rhythm
  • Balance
  • Joy Of Life
  • Eternity
  • Desert Move Feat. Shantel & Thomas Konstantinou
  • Second Nature Feat. Dominic Miller
  • Open Land
  • Full Circle Feat. Bill Evans
  • Silence And Sound
  • Supernova
  • Home

»Ich denke immer wieder aufs Neue darüber nach, wie ich mich als Schlagzeug-spielender Bandleader so positionieren kann, dass das Instrument eine tragende Funktion einnimmt, dies aber auf eine musikalische Weise geschieht und auf keinen Fall als Zurschaustellung von Virtuosität«, sagt Wolfgang Haffner. Diese Haltung zieht sich als roter Faden durch seine gesamte Karriere - und auch durch »Life Rhythm«, sein zehntes Album auf ACT.

Und obwohl Haffners Musik gängigen Vorstellungen virtuoser Schlagzeug-Leader ganz bewusst widerspricht, steht das Instrument diesmal besonders im Fokus. Ausgangspunkt dafür war Wolfgang Haffners allererstes Solokonzert im Jahr 2022 auf Schloss Elmau. Er erinnert sich: »Das war eine Wahnsinns-Herausforderung bei der ich auch vor der Entscheidung stand: Spiele ich jetzt eine Stunde Schlagzeugsolo? Natürlich nicht! Also habe ich habe eine Menge melodisch klingender Perkussionsinstrumente eingebaut, Passagen live geloopt, mit Echos und Delays gearbeitet – im Grunde wie im Studio, nur eben auf der Bühne.« All dies brachte Haffner dazu, sich noch einmal auf ganz intensive Art mit dem Thema mit dem Instrument zu beschäftigen, welches ihn sein Leben lang begleitet. Und so haben alle Stücke auf »Life Rhythm« diesmal ihren Ursprung, nicht wie sonst bei Haffner, am Piano, sondern am Schlagzeug.

Das Ergebnis dieses Prozesses kann man gleich zum Auftakt von »Life Rhythm« auf dem Titeltrack erleben: Das Stück basiert auf einem hypnotischen Groove, bei dem nicht die Becken, wie sonst im Jazz üblich, die Time angeben, sondern vor allem die Trommeln. Das dieser Groove direkt Phil Collins und besonders an dessen Stück »Take Me Home« erinnert, ist kein Zufall: Collins' Art, Drum-Parts zu elementaren Teilen des Songwritings zu machen, ist bis heute eine von Haffners größten Inspirationen. Und auch jedes weitere der elf sehr kompakten, Song-haften Stücke auf »Life Rhythm« öffnet eine eigene Welt des musikalischen Schlagzeugspiels: Mal mal trocken-reduziert mit Besen wie auf »Balance«, poppig bei »Joy of Life«, mit filigranen Becken-Grooves, dezenter Elektronik und Percussion auf »Eternity« oder minimalis-tisch bis kurz vor der Stille in »Silence and Sound«.

Das aus all diesen Stilistiken ein so stimmiges Ganzes ent-steht liegt daran, das Wolfgang Haffner diese im Laufe seiner Karriere bis in die Tiefe durchdrungen hat - an der Seite von stilbildenden Charakteren wie Al Jarreau, Chaka Khan, Pat Metheny, Jan Garbarek, Esbjörn Svensson, Nils Petter Molvaer, Albert Mangelsdorff, Ricardo Villalobos und vielen, vielen mehr. All diese Kollaborationen haben Wolfgang Haffners Voka-bular am Instrument und auch als Komponist geprägt und die da-mit verbundenen, unterschiedlichsten Stile sind gleichermaßen Teil seiner musikalischen Persönlichkeit.

Vielseitigkeit und höchste Musikalität sind auch die Eigen-schaften, die Wolfgang Haffner und seine Mitmusiker auf »Life Rhythm« verbinden. Die Basis bildet ein bestens einges-pieltes Trio zusammen mit Keyboarder Simon Oslender, selbst auch Drummer und Bandleader, und Thomas Stieger, einem der gefragtesten deutschen Bassisten in Pop wie Jazz. Dazu kommen Trompeter Sebastian Studnitzky, Mitstreiter Haffners seit seinem ACT-Debüt »Shapes« und der Finne Arto Mikälä, eine echte Entdeckung in Sachen Klangvielfalt an der Gitarre. Diese Band herausragender Allrounder erweitert Haffner um eine Reihe musikalischer Charaktere, die der Musik ihre ganz eigene Farbe verleihen: Nils Landgren, Freund und Weggefährte seit mehr als 20 Jahren, Saxofon-Ikone Bill Evans, Sting-Gitarrist Dominic Miller, Balkan-Beat-Star Shantel, Bass-Feingeist Nicolas Fiszman, Oud-Virtuose Thomas Konstantinou und Bruno Müller, einer der besten deutschen Jazzgitarristen.

»Life Rhythm«, sagt Wolfgang Haffner, »ist für mich eine Fortsetzung, keine Wiederholung«. Die Musik trägt mit ihrer Wärme, Kraft und Klarheit die charakteristische Handschrift, die Haffner mit seinen Alben und auf tausenden von Konzerten in mehr als 100 Ländern zum wohl populärsten Schlagzeug-spielenden Leader Europas gemacht hat. Und gleichzeitig ist es eine Evolution seiner Musik. Gut möglich, dass Haffners Erfolg genau darin begründet ist, dass seine Musik immer etwas Ver-trautes und etwas Neues beinhaltet und dass Haffner sein Publikum so immer »mitnimmt« im Fluss seiner Ideen - und in einem gemeinsamen »Lebensrhythmus«

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33,57

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Alma Naidu - Redefine LP

Alma Naidu

Redefine LP

12inchLP31463
Leopard
23.05.2025
  • Company
  • Downside Of Love
  • Visions
  • See You In My Dreams
  • Someday My Love
  • Home Beyond Form
  • Who's Left
  • Back To Life
  • Can't Fall
  • Asleep
  • I Think I've Seen Your Soul
  • Learn To Cry
  • How Come
  • To Be A Man

Three years after the release of her successful debut album 'Alma', Munichbased singer, pianist, and composer Alma Naidu unveils her long-awaited self-produced new album 'Redefine' She presents 13 original songs that showcase remarkable emotional depth, musical diversity, and intensity. The album features a wide range of arrangements, from classic band settings to string orchestras and intimate voice-and-piano solo pieces. It explores themes such as friendship, love, personal growth, and thought- provoking topics like equality and the redefinition of gender roles. The record is further enriched by collaborations with renowned artists, including Mark Lettieri (Snarky Puppy), Raphaela Gromes, Nils Landgren, Jason "JT" Thomas, Lisa Wulff, and Simon Oslender.

Сделать предзаказ23.05.2025

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29,37

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Joel Lyssarides & Georgios Prokopiou - Arcs & Rivers

Wann genau die Langhalslaute Bouzouki nach Griechenland kam, ist unklar. Ihre Wurzeln gehen bis ins vierte Jahrhundert vor Christus zurück. Die heutige Form des Instruments, benannt nach "Βυζί", dem griechischen Wort für die weibliche Brust, ist relativ jung und seit etwa 1920 in Athen und auf dem Peloponnes verbreitet. Ursprünglich in Bars und auf privaten Festen gespielt fand es durch das Revival des „Rebetiko“, dem „griechischen Blues“ ab den 1960er Jahren weitere Verbreitung. „Ursprünglich wurde auf der Bouzouki viel improvisiert“, meint Georgios Propkopiou, „viel mehr als später. Denn ab den Fünfzigerjahren wurde ihr Spiel professionell unterrichtet. Da wurde vieles festgelegter“. Seitdem ist der metallische Klang des Instruments fast zum Synonym für die griechische Folklore als Begleitung von Liedern und Tänzen geworden... vor allem bei dem Komponisten Mikis Theodorakis, der mehr als nur ein paar Ohrwürmer hervorgebracht hat.

Die Jazzkarriere der Bouzouki hingegen stand bislang noch aus. Es brauchte einen Umweg über Stockholm, damit etwas in Bewegung kam. „Die Kombination Bouzouki und Jazz liegt erst einmal nicht so nahe“, meint der Pianist Joel Lyssarides. „Für mich persönlich hängt sie mit meinem Großvater zusammen, einem griechischen Zyprioten. Er kam in den 1940ern nach Schweden. Griechische Musik mochte ich immer, ich war aber damit nicht wirklich vertraut. Jedenfalls fand ich die Bouzouki faszinierend. Während der Pandemie habe ich mir ein Instrument gekauft, um es ein wenig zu lernen. Beim Stöbern im Internet entdeckte ich dann Georgios durch ein TV-Konzert, ein Tribute an Theodorakis. Ich war total begeistert und habe in Stockholm herumgefragt, ob ihn jemand kennt. Tatsächlich spielte er zufällig ein paar Tage später in der Nähe in einer Hotelbar ein Konzert“.

Das war im Herbst 2022. Joel Lyssarides hörte Georgios Prokopiou zu, sprach ihn an und sie verabredeten sich zu einer Session. Sie jammten und improvisierten, fanden musikalisch schnell zusammen und im Sommer 2023 spielten sie ihr erstes gemeinsames Konzert. „Es ist sehr unüblich, dass jemand mit der Bouzouki über Changes improvisiert,“ erzählt Joel Lyssarides weiter. „Sie ist ja ein traditionelles Instrument mit klar definierter Rolle, meistens Begleitung mit gedoppelten Terzen und Sexten. Georgios aber macht viel mehr. Ich hatte zunächst keine Ahnung, wie unglaublich virtuos und stilistisch variabel er ist. Seine Vielseitigkeit öffnet viele Türen. Wir hatten von Anfang an sehr viel Spaß an den neuen Möglichkeiten. Und ich hatte vorher noch niemanden gehört, der so spielt. Dafür musste ich unbedingt Musik schreiben“.

Lyssarides erzählte ACT-Chef und Produzent Andreas Brandis von der Idee für das Duo und auch dieser war sofort begeistert: „In der Lesart von ACT steht der Begriff Jazz vor allem für ein Vokabular mithilfe dessen Musiker:innen ihre eigene Geschichte vor ihrem persönlichen kulturellen Hintergrund erzählen. Es ist faszinierend, dass hier immer wieder Konstellationen entstehen, die es vorher nicht gegeben hat. Und die Musik, die Joel Lyssarides und Georgios Prokopiou gemeinsam kreieren ist einerseits absolut überraschend und neu, klingt jedoch gleichzeitig so organisch und natürlich, als hätte es diese Konstellation schon immer gegeben.“

Es sind aber nicht nur die Instrumente Klavier und Bouzouki, die sich getroffen haben, sondern auch die speziellen Charaktere und Geschichten der beiden Duopartner. Der Stockholmer Joel Lyssarides verbindet in seinem Spiel größte Virtuosität mit beeindruckender Leichtigkeit und einem starken Gespür für Stimmung und Dynamik. Er arbeitet mit so unterschiedlichen Künstler:innen wie Anne Sofie von Otter, Benny Anderson, Nils Landgren, Viktoria Tolstoy und ist Teil des Esbjörn Svensson Tributes „e.s.t. 30“. Das ACT-Debüt „Stay Now“ von Lyssarides‘ eigenem Trio wurde seit seinem Erscheinen 2022 allein auf Spotify eindrucksvolle 25 Millionen Mal gehört. Der Athener und Wahl-Stockholmer Georgios Prokopiou spielte zum ersten Mal mit sechseinhalb Jahren Bouzouki, gab mit acht seinen Konzerteinstand und hatte als Zehnjähriger bereits feste Musikengagements in Bars und Bordellen. Seitdem arbeitet er im klassischen Kontext ebenso wie in der Folklore und dem Experimentellen, spielt neben der Bouzouki außerdem Saz und andere Saiteninstrumente.

Die Voraussetzungen für das Album „Arcs & Rivers“ waren daher so vielfältig und offen, wie nur möglich. Nach einem Probekonzert in der Berliner ACT Art Collection, von dem das Live-Stück „Zafeirious Solo“ auf das Album übernommen wurde, trafen sich die beiden noch einmal am selben Ort, um mit Studio-Equipment auch andere Facetten aufnehmen zu können. „Wir wollten zum Beispiel leise Stellen dabeihaben, nah mikrofoniert. Außerdem den großartigen Klang des Flügels, der früher einmal Alfred Brendel gehört hat. Insgesamt aber war vieles sehr spontan. Das ganze Album wurde in einem Rutsch aufgenommen, innerhalb von vier Stunden, meistens mit den ersten Takes. Ich bin sonst oft Perfektionist und verbringe Tage mit der Nachbearbeitung von Musik im Studio. Diesmal hingegen sollte es so direkt und spontan wie möglich sein“. Und es funktionierte: „Arc & Rivers“ ist ein Dialogskizzenbuch mit normsetzender Wirkung. Egal ob neue Kompositionen oder Verarbeitungen traditioneller Rhythmen und Muster wie in „Kamilieriko Road“ – diese Musik hat eine schillernde, klangmagische Kraft. Und das Duo selbst strahlt eine Selbstverständlichkeit der Kulturverknüpfung aus, die die Enge der Stile hinter sich lässt. Und es macht klar: Es ist tatsächlich Zeit für etwas mehr Bouzouki im Jazz, in der Improvisation und auf den Bühnen der internationalen Musikwelt.

Сделать предзаказ27.09.2024

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26,01

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Bernard Purdie - Soul to Jazz LP 3x12"

Bernard Purdie

Soul to Jazz LP 3x12"

3x12inchACTLP9242-1
Act Music
07.07.2023

Who did Aretha Franklin not want to miss out on when she recorded
her most inspiring albums in the early Seventies? Who gave Steely
Dan the beat? Who did Isaac Hayes, Donny Hathaway, BB King,
‘Sweet’ Lou Donaldson and Joe Cocker give the chair behind the
drums? No drummer has seen the inside of a studio as often as
Bernard ‘Pretty’ Purdie.
 Not for nothing do colleagues attribute the ‘funkiest soul beat on the
scene’ to the drummer, and consequently, Purdie has never relied on
the genre of jazz alone, but rather curiously looked beyond the
borders. Sessions with The Rolling Stones, James Brown, Jimi
Hendrix or Tom Jones are no problem for him, whose precise and
sensitive playing is synonymous with drive and groove. This is
probably one of the reasons why his rhythms are still sampled by
many DJs today.
 Released on CD back in 1996 and 1997 (and now out of print), the
two ‘Soul to Jazz’ recordings have a cult factor today and sound as
fresh as they did back then. Now both albums are released together
for the first time as a 3LP set.
 These recordings are peppered with lots of prominent star guests
from jazz and soul, from Eddie Harris, Michael Brecker and Nils
Landgren to Hank Crawford, Stanley Turrentine and Cornell Dupree.
 Purdie’s ‘Soul to Jazz’ project takes two different approaches: The
first part focuses on the renowned WDR Big Band led by Gil
Goldstein. Soul classics such as Stevie Wonder’s ‘Superstition’,
‘When a Man Loves a Woman’, Eddie Harris’s ‘Freedom Jazz Dance’
and Lee Morgan’s famous groove tune, ‘Sidewinder’, are interpreted
in large scale sound. One discovery of these recordings amidst all the
renowned guest soloists is the New York-born singer, Martin Moss.
 The great success of this first album, released under ‘Soul to Jazz’,
led to ‘Soul to Jazz II’, a more intimate record, but one that picks up
where the first recording left off, by exploring similar themes. Again,
Purdie has called together a notable band of kindred spirits, including
saxophonists Hank Crawford (BB King, Ike and Tina Turner, Ray
Charles), Stanley Turrentine (Jimmy Smith, Shirley Scott) and Vincent
Herring, as well as guitarist Cornell Dupree (King Curtis) to pianists
Benny Green and Junior Mance.
 Bernard Purdie’s ‘Soul to Jazz’ is a timeless classic and a blueprint of
the soul jazz genre in all its facets. Above all, it is a portrait of one of
the most influential and best drummers in the world, who made jazz
groove with his inimitable funky soul beat

Сделать предзаказ07.07.2023

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44,12

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Wolfgang Haffner - Zooming (Black Vinyl)
  • 1: Zooming
  • 2: The Day Before Yesterday
  • 3: Trip
  • 4: Somewhere Else
  • 5: Facing West
  • 6: Metropolis
  • 7: Shape Of Peace
  • 8: Momo's Dance

Kontinuierlich hat sich Wolfgang Haffner weiter in das Vorderfeld der Top-Schlagzeuger gearbeitet. Deutschlands einziger Jazz-Superstar mit Pop-Anklängen, der Trompeter Till Brönner mag genauso wenig auf ihn verzichten wie Nils Landgren, wenn er Abba den Funk verordnet.
Norwegens aufregendste aktuelle Stimme im Jazz, Rebekka Bakken holt ihn immer wieder in ihre Band und selbst die No Angels riefen ihn an, als es an die Produktion ihrer Konzert-DVD ging. Die letzten Veröffentlichungen des Schlagzeugers waren aus den Jazz-Charts vieler Länder nicht wegzudenken.
Neben der Virtuosität des Instrumentalisten Haffner darf man aber nicht vergessen, dass er ein ausgezeichneter Songwriter, Arrangeur und Produzent ist. Auf seinen eigenen Alben hat er diese Fähigkeiten bereits zur Genüge angedeutet, mit dem vorliegenden Album jedoch liefert Haffner sein Meisterstück ab. Durchaus seinen Helden wie Pat Metheny, Esbjörn Svensson oder auch Dhafer Youssef verpflichtet, gelingt es ihm, eine überzeugende Mischung aus innovativen Sounds, tragfähigen Melodien und brillantem Gruppensound zu erzeugen, die erstmals rein europäische Züge hat.
Dabei hat er die Creme de la Creme europäischer Jazz-Musiker wie selbstverständlich zu einem Sound geformt, der das Zeug zum Klassiker hat. Die flirrenden Gitarrensounds von Martin Koller (Rebekka Bakken Band), elektronische Effekte, die an die besten Momente aktueller skandinavischer Produktionen erinnern, hier und da kompromisslose Rocksounds (»Corazon«) und natürlich auch immer wieder Jazz Soli auf höchstem Niveau. Trompeter Till Brönner trägt mit seinem Flügelhorn – Solo dazu bei, dass »Shape Of Peace« zu einem atmosphärischen Highlight gerät.
Der magische Sprechgesang von Rebekka Bakken macht »Somewhere Else« zu einem andachtsvollen Moment des Albums, in »Momo's Dance« werden die Basslinien von Tim Lefebvre spielerisch leicht von Nils Landgren an der Posaune umtanzt, »Seventy Five« glänzt durch Reminiszenzen an Krimis der 70er Jahre. Immer wieder sind es aber auch die elektronisch verfremdeten Sounds z. B. von Saxofonist / Bass Klarinettist Johannes Enders, die »Zooming« so zeitlos und aktuell erscheinen lassen. Andererseits hat noch kein Album des Nürnbergers derart facettenreiche Schlagzeug-Sounds eingefangen, man staune nur über die intelligente Einbettung seines Solos in dem Stück »Metropolis«, die in keiner Weise aufgesetzt sondern einfach nur organisch wirken.

Musikexpress:
"Statt der Zurschaustellung seiner Trommelkünste steht hier das Bemühen um einen homogenen Gesamtsound im Vordergrund. Dabei zeigt sich Haffner hier sowohl als cleverer musikalischer Architekt, der getragene Themen und flächige Strukturen effektvoll mit lebendigen Clubgrooves kontrastiert, als auch als sensibler Klangmaler. Elemente aus Ambient, Elektronik, Fusion, Drum'n'Bass und gelegentliche Worldmusic-Tupfer addieren sich hier zu einem eleganten und sehr europäi- schen Nu-Jazz-Entwurf (…) Wahrlich coole Musik, die dem Hörer ihre Brillanz nicht sofort an den Kopf schmeißt, sondern ihre subtile Kraft und Klasse nach und nach offenbart"

Stereoplay:
"Aktuelle Euro-Sounds statt abgenudelter US-Fusion - so lautet hier das Programm von Deutschlands bestem Allround-Drummer. Mit Tim Lefebvre, Bass, und vier wechselnden Keyboardern legt Wolfgang Haffner eine fabelhafte Basis für Johannes Enders' oft elektronisch verfremdetes Gebläse und die E-Gitarre von Martin Koller. Nils Landgren, Till Brönner und Rebekka Bakken setzen schöne Akzente in den Tracks, die Electro-Jazz mit HipHop poetisch verschmelzen."

Сделать предзаказ22.07.2022

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25,17

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Nils Landgren Funk Unit - Paint it Blue

Nils Landgren Funk Unit

Paint it Blue

2x12inchACTLP9243-1
ACT
03.12.2021

 ‘Paint It Blue’ is dedicated to the man who, for many still today embodies
the central figure at the genre’s source: Julian Edwin ‘Cannonball’
Adderley (1928 - 1975). Maybe he didn’t invent Funk. Together with his
co-musicians in his 60s quintet, Cannonball’s alto sax style, his attitude,
humour great musicality, and his love for his audience allowed him to
become a synonym for funk.
 Nils Landgren, born in 1956, grew up between the music of his father, a
Jazz cornet-player, and the music of his grandfather, a pastor on the
island Gotland. He first heard Cannonball Adderley on ‘Kind Of Blue’. In
this Miles Davis Sextet of the late 1950s, they were all together: “Miles,
the master of beauty. Coltrane, the master of sound. And Cannonball
Adderley, the master of funk,” Nils Landgren writes in the liner notes to
‘Paint It Blue’. From that point on, he procured everything of
Cannonball’s that he could lay his hands on. “Without the soul of
Cannonball it would have been impossible to form my group Funk Unit
many years later,” he writes.
 Landgren edited Cannonball’s live concert announcements into his own
arrangements, so that the time jump between the original and the
nouveau arrangement appears non-existent. An effective device that
literally brings this revered musician into the fold of Nils Landgren’s Funk
Unit.
 Whoever speaks of Cannonball Adderley, must also speak equally of his
brother Nat Adderley. It was an obvious thought to invite the most
important brothers in Jazz after the Adderleys to guest on ‘Paint It Blue’;
with the high energy Funk-Jazzrock of the late 70s, the Brecker brothers
have proven worthy heirs to the Adderleys. Both of them solo on
Landgren’s track ‘You Dig’.
 The equally noble and forcible groove is delivered by the sideman to
countless Soul greats, Bernard Purdie. Bernard’s own stylistically related
production with the Brecker Brothers, Nils Landgren, amongst others is
now strongly in the public consciousness on ‘Soul To Jazz’. Much like
Cannonball Adderley, Airto Moreira owes important impulses to his time
with Miles Davis.
 ‘Paint It Blue’ is possibly Nils Landgren’s most lavish record to date and
with some certainty also his best. Landgren’s playing is cool and smooth,
with warmth, temperament and thought. Here his sound combines
organically with everything he surrounds himself with. The album sounds
as if the recordings for it were a pure joy for all participants. Nils
Landgren has the prerequisite for serious fun, the gift of intelligent
serenity.

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27,61

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TINI THOMSEN - HORSES & CRANES

“A good piece of rocking jazz, miles away from an academic approach but with a good shot of euphoric guitar and down-to-earth energy instead.
Here the band “”Tini Thomsen MaxSax”” brings its own nuanced,
powerfully stylistic sophistication.
”Just moving up a gear,” says Tini Thomsen. One woman and one saxophone - a match made in heaven! In the hands of Katharina ”Tini” Thomsen, the baritone saxophone - a rather massive, heavy instrument, after all - attains a sonic beauty definitely worth listening to.
The spectrum ranges from robust, resounding rhythms to versatile melody parts and fast-paced, earthy solos and - occasionally! - on to excursions into the more tender and balladesque. Considering that the instrument is a rarity among male musicians, the combination, Thomsen & ”Bari” holds membership - both nationally and internationally - to a small and exclusive group of such ”duos”.
It is even more fortunate that, in Nigel Hitchcock on alto saxophone, she has found the perfect counterpart not only musically, but privately as well.”

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28,53

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