Mozarts besondere Zuneigung zur Klarinette fand in einem seiner letzten Werke, dem Konzert in A-Dur, einen besonderen Ausdruck. Sabine Meyer spielt es, wie vom Komponisten vorgesehen, auf der tiefer gestimmten Bassettklarinette. "Die Musik ist so einfach, so leicht und lässt emotional so tief blicken - wie eine Religion", hat sie
gesagt. Wie das Quintett KV 581 wurde auch das Klarinettenkonzert ursprünglich für Bassettklarinette geschrieben, ein inzwischen veraltetes Instrument, das Stadler speziell mit einem erweiterten unteren Register entworfen hatte. Obwohl die autographe Partitur verloren ist (die früheste erhaltene Ausgabe ist eine Bearbeitung
für Standardklarinette aus dem 19. Jahrhundert), haben viele moderne Klarinettisten anhand der erhaltenen Skizzen des Komponisten Vermutungen darüber angestellt, wie Mozart den Klarinettenpart ursprünglich geschrieben hat. Eine der ersten, die das Konzert auf
einer modernen Rekonstruktion einer Bassettklarinette erforschte, war Sabine Meyer. Die erfolgreiche Karriere der in Deutschland geborenen Meyer als Solistin und Kammermusikerin stand immer im Zeichen von Mozart. Nun erscheint ihre Aufnahme des Mozart-Klarinettenkonzerts mit der Staatskapelle Dresden unter Hans Vonk auf LP.
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Zeitlose Meisterwerke: Mozarts Bläserkonzerte mit Abbado auf Vinyl Zwei der bekanntesten Bläserkonzerte Mozarts, unter der einfühlsamen Leitung von Claudio Abbado, erscheinen nun gemeinsam auf Vinyl. Diese Veröffentlichung vereint zwei Referenzaufnahmen: Emmanuel Pahud: Flöte und Harfe in Harmonie Emmanuel Pahuds hochgelobte Einspielung von Mozarts Konzert für Flöte und Harfe in C-Dur aus dem Jahr 1996, gemeinsam mit der Harfenistin Marie-Pierre Langlamet, besticht durch Pahuds elegantes und ausdrucksstarkes Flötenspiel. Sein bemerkenswert warmer und voller Ton ist sofort erkennbar. Kritiker lobten insbesondere das fesselnde Zusammenspiel des Duos, das im langsamen Satz eine unwiderstehliche Anmut entfaltet. Sabine Meyer: Die Bassettklarinette in ihrer ganzen Pracht Ebenfalls mit den Berliner Philharmonikern und Claudio Abbado entstand 1998 Sabine Meyers bedeutende Interpretation von Mozarts Klarinettenkonzert in A-Dur. Meyer spielt das Werk auf der Bassettklarinette, dem Instrument, für das Mozart das Konzert ursprünglich konzipierte. Dies ermöglicht eine tiefere und reichere Klangpalette, besonders im unteren Register. Ihre Wiedergabe des erhabenen Adagios wird oft für ihre exquisite Zartheit und tief empfundene Lyrik gefeiert.
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