Sasha Siems Debütalbum repräsentiert einen Songzyklus aus 12 Tracks, die ihre unterschiedliche musikalische Sozialisation widerspiegeln. Über Jahre komponierte die in Englang geborene Halb-Norwegerin klassische Musik, die weltweit mit Preisen ausgezeichnet wurde. Gleichzeitig aber übten zeitgenössischen Pop-Musiker wie Andrew Bird, Tom Waits, Björk und Joanna Newsom mit ihrem innovativen Songwriting und ungewöhnlichen Arrangements eine wahnsinnige Faszination auf Sasha aus. Im Ergebnis ist Most Of The Boys eben das, was es ist - ein ungwöhnliches Album, idiosynkratrisch und groß. Siem wuchs in London auf als Tochter eines norwegischen Vaters und einer englischen Kunsthistorikern auf. Sie begann mit 5 Jahren Klavier zu spielen, kurz danach kam Cello dazu und mit 11 Jahren studierte sie an den Wochenenden an Londons Guildhall. Bereits mit 20 Jahren hat sie für angesehene Orchester wie das London Symphony Orchestra, das London Philharmonic Orchestra und das Norwegian Chamber Orchestra komponiert. 2010 gewann sie den British Composer Award. Ihre Liebe zur Poesie brachte sie schließlich dazu, Ausdrucksmöglichkeiten neben der Klassik zu suchen und sie fand sie in ihren Songs die schlussendlich zum Album Most Of The Boys wurden.
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