Ich roque! Ich zocke! Ich poppe! Ich stocke! Ich blocke! Ich foppe! Ich koche! Ich bin Burli!
Seit nun 20 Jahren wissen Musikinteressierte Menschen, was genau ein Burli ist. Vielleicht kann es nicht
jeder erklären, aber man weiß seitdem, wie er sich anhört.
Es ist unser drittes Studioalbum und wahrscheinlich ist es unsere Lieblingsproduktion, zumindest würde Flo
so antworten. Schon das Äußere versprüht mit der hellblauen, sonnigen Farbwelt und den verschnörkeltverspielten Schriften eine ästhetische Freude, eine visuelle Dynamik, die uns forsche junge Menschen damals
durchs Leben schmetterte. Wir hatten dermaßen Bock auf Musik und schmissen uns kopfüber in den Rausch
der Songs, die wir im Proberaum entstehen ließen. Vor allem „Siehst du das genauso?“ war sehr früh in
der Auswahl. Es bescherte uns Mut und Zuversicht für die Produktion.
Wir durften im sonnigen Spanien unsere Platten aufnehmen, hatten eine Menge Spaß zwischen Studio,
Pool und Meer und knallten sogar noch vor Ort auf die Schnelle Songs wie „Ich Roque“ aufs Band. Sowas
geht, wenn man frei, ungezwungen und vor allem im Namen der Augenzwinkerei durchs Dasein fährt.
Wir freuen uns noch heute, dass sich diese Selbsteinschätzung auszahlte. Auch für die Plattenfirma übrigens.
Also Achtung, jeder braucht jetzt dieses sportfreundliche Meisterwerk auf Vinyl, für anstehende Tourtermine. Denn: „Wir kommen!“
quête:sportfreunde stiller
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… oder Beastie Boys…oder Robert DeNiro…oder Banksy…oder Sportfreunde Stiller – klein anfangen und
dann mal schauen, was draus wird. Es wurde – zwar nicht wie alle erwähnten Künstler, aber der Weg
ist ja eventuell noch nicht vorbei für die Sportfreunde, die bei ihrem ersten Studioalbum auf vier Jahre
Liedansammlung zurückgreifen konnten. In Spanien mit und bei Uwe Hoffmann (Die Ärzte…) turbulente
Wochen verbracht, um in die Wunderwelt der Produktion eingeweiht zu werden. Daraus entstand eine
vorwärtsdrängende Musikplatte, die das zukünftige Spektrum der Sportfreunde definieren sollte. Zwischen
„Hockey (Feld)“ und „Fast wie von selbst“ liegen Punksongs, Balladen, verspielter Dadaismus, Neugier auf
Energie und tiefe Emotion. Sie schwebten damals auf Wolke sieben und waren auf Ochsentouren, auf den
10-Meter-Brettern (Video „Wellenreiten“), auf dem Mond (Video „Fast wie von selbst“), in Fernsehstudios
(Mit ihnen wuchsen und an ihnen verzweifelten MTV und VIVA), in Kochstudios (Video „Heimatlied“),
bouncten mit der Meute und Hans Rosendahl bei „Spitze“ um die Wette und sie klauten dem FC Bayern
die Meisterschale im Video zu „Wunderbaren Jahren“, dem Lied, das ihre erste musikalische Errungenschaft war und nach fast 30-Jahren immer noch deren Bandmotto darstellt. Denn, was soll denn noch
kommen? Außer eventuell ein Duett mit Mike D. und Ad Rock von Beastie Boys, ein Kurzfilm mit Robert
DeNiro, ein Mauerkunstwerk in New York mit Banksy oder eine Übernahme des königlichen Fußballclubs
Real Madrid…die wunderbaren Jahre sind noch nicht vorbei.
Auf dieser LP sind erstmalig auch die Lieder ”Rocket Radio”, ”Wir müssen gewinnen” und ”Money Mark”
enthalten, die es bisher nur auf der CD gab.
Nun kommt das Ganze in weiß daher, damit Nachzügler die reine Shellac-Weste bestellen können. Let´s
surf it!
180gr + weißes Vinyl, bedrucktes Beiblatt mit jeder Menge exklusiven Fotos von damals!
Viele Songs der Sportfreunde Stiller sind Klassiker und aus der deutschen Musikwelt nicht mehr wegzudenken: „Applaus, Applaus!“, „Ein Kompliment“, „Wunderbaren Jahren“.
Jetzt kommt also „JEDER NUR EIN X“, gesprochen Jeder nur ein Kreuz – das achte Album der Münchner
Band, sehnsüchtig erwartet von Fans und Followern.
Thematisch werden viele Facetten der Sportfreunde Stiller vereint: Der Sport, der Humor, die Haltung,
sowie Lieder, die einfach nur den Moment feiern wollen. Und wie klingt das? – Die ungehobelten Gitarrenbretter, mit denen die Sportfreunde zu Beginn ihrer Karriere das Publikum gegen die Wand klatschten, sind
weniger geworden. Das Album beginnt stattdessen mit Soundtüfteleien und Akustikgitarre, mit Off-Beats
und Bläsersounds. Und doch ist der erste Song „I’M ALRIGHT!“ – zugleich die erste Singleauskopplung
– 100 Prozent Sportfreunde Stiller. „I’M ALRIGHT!“ macht Lust auf mehr: auf der Oberfläche d ie pure
Lebensfreude – und ein paar Ebenen tiefer eben doch ein Nachdenken über die Welt.
Viele Songs der Sportfreunde Stiller sind Klassiker und aus der deutschen Musikwelt nicht mehr wegzudenken: „Applaus, Applaus!“, „Ein Kompliment“, „Wunderbaren Jahren“. Im September kommt „JEDER NUR EIN X“, gesprochen ”Jeder nur ein Kreuz” – das achte Album der Münchner Band, sehnsüchtig erwartet von Fans und Followern.
Der erste Single „I’M ALRIGHT!“ ist 100 Prozent Sportfreunde Stiller. „I’M ALRIGHT!“ macht Lustauf mehr: auf der Oberfläche die pure Lebensfreude – und ein paar Ebenen tiefer eben doch ein Nachdenken über die Welt.
Die Platte, die es nie hätte geben sollen. Und gleichzeitig das erste HALBum der Welt: 'NIE WIEDER W.A.C.H.' erscheint am 22. November!
„Zekkengeplärre“ von zwei „linken Trällerlotten“ in seiner schönsten Form. Acht fantastische Tracks, darunter musikalische Zusammenarbeiten mit Künstlern, die wir seit Jahren feiern. Der qualitative Peak unseres bisherigen Schaffens behutsam geschliffen im Bachlauf der Soundästhetik von Produzenten wie Beray Habip (u.a. Adam Angst, Kochkraft durch KMA), Oliver Zülch (u.a. Die Ärzte, Sportfreunde Stiller), Alex Werth und Niko Faust (u.a. Jan Böhmermann). Das ist geschmolzener Kruppstahl gepresst auf 12“ Vinyl, Baby.
Zum 20-jährigen Jubiläum erscheint das Debüt-Album einer der erfolgreichsten Indie-Pop- Bands der 00er Jahre erstmals auch auf Vinyl. 2004 waren Schubladen noch wichtig. Popmusik war noch nicht dieses eklektizistische, sich aus universell verfügbaren, entkontextualisierten Quellen speisende Internet-Monster. Wer also beispielsweise deutschsprachigen Gitarrenpop spielte, musste sich positionieren: Bewegte man sich eher in der diskursverliebten, kopflastigen Tradition der Hamburger Schule und hoffte auf "Indie-Credibilität"? Oder wollte man Teil der immer größer werdenden Deutschpop-Industrie werden, vornehmlich repräsentiert von "female fronted" Bands wie Mia, Juli oder Silbermond (nicht zu vergessen die stets gut gelaunten Jungs von von Sportfreunde Stiller), die - mal mit eher studentisch-intellektueller Grundierung, mal mit eindeutig schlagerhafter Geste - das Gefühlige in den Focus rückten. Es gab aber auch Acts, die sich nicht entscheiden wollten. Auf der Insel hatten es die Bands der Britpop-Welle schließlich vorgemacht. Hier ging es mit cooler Haltung, jeder Menge Subversion, aber eben auch goldenen Melodien und echten "Hits" in höchste Popstar-Gefilde. Wieso nicht auch in Deutschland Anspruch, Originalität und Gefälligkeit miteinander in Einklang bringen? Hier kommen nun also Anajo ins Spiel, eine 1999 gegründete Band aus dem provinziellen Augsburg, die 2004 mit ihrem Debüt-Album "Nah bei mir" genau diesen Sprung zwischen die Stühle wagte - und dafür mit sehr viel Liebe bedacht wurde, auch wenn die Indiepolizei nicht immer einverstanden war. "Nah bei mir" ist eine durch und durch leichte Platte, die mit catchy Sounds und Melodien bisweilen gewichtige Themen verhandelt: Überwindung tiefer Trauer ("Der Vorhang geht auf"), Entfremdung ("Einmal noch schlafen"), bittere Enttäuschung ("Die Tränen sind immer noch meine") - immer aber präsentiert mit einem süffisanten Lächeln auf den Lippen. Als wahre Meister beweisen sich Anajo auf dem Album in der schwierigen Disziplin der unblöden Partysongs: Auch nach 20 Jahren überkommt einen beim Hören so skurril-absurder Feger wie "Monika Tanzband", "Honigmelone" oder "Ich hol dich hier raus" noch diese unbändige, mitreißende Freude.
Emo-Deutschpunk in den Neunzigern, Indierock-Experimente in den 2000ern und mittlerweile im queeren Power-Pop zu Hause: SCHROTTGRENZE Synthesizer, orchestrale Arrangements und klassische Chöre - die musikalische Reise, die hinter der einstigen Punkband aus dem niedersächsischen Peine liegt, ist erstaunlich. "Wir haben uns nie von der Musikindustrie, einer bestimmten Szene oder kommerziellen Erfolgsansprüchen abhängig gemacht und sind stets unseren gemeinsamen thematischen und musikalischen Vorlieben gefolgt", erklärt Sängerin* Saskia Lavaux, die SCHROTTGRENZE 1994 gemeinsam mit Gitarrist Timo Sauer gegründet hat. Bassist Hauke Röh und Schlagzeuger Lars Watermann vervollständigen das Quartett, das seit 20 Jahren in Hamburg ansässig ist. Als die Band 2017 - nach einer mehrjährigen Schaffenspause - mit dem Album "Glitzer auf Beton" ihr Comeback feiert, wird der Anspruch an die eigene musikalische Unabhängigkeit besonders deutlich. "Damals nahm die queere Trilogie ihren Anfang, die wir 2019 mit "Alles Zerpflücken" fortgesetzt haben und nun mit "Das Universum ist nicht binär" abrunden", fasst Saskia zusammen, die mittlerweile auf ihre ganz persönliche queere Transformation zurückblickt. Produziert wurden die besagten drei Platten, die eindeutig eine neue SCHROTTGRENZE-Ära markieren, allesamt gemeinsam mit Kristian Kühl. Neu hingegen ist die Zusammenarbeit mit Oliver Zülch, der in der Vergangenheit bereits Bands wie Die Ärzte, Sportfreunde Stiller und The Notwist tontechnisch supportet hat. Das Ergebnis: Ein neuer, klarer und empowernder Sound, der dem unabhängigen Bandkollektiv sehr gut steht.
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