Static Age Musik Novedades

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The Fulmars - The Fulmars

Melodies everywhere. Hidden ones, obvious ones, the kind that stick around long after the magic is gone. The Fulmars, Hagen’s lo-fi experimental indie outsiders, return with 13 haunting songs on their first proper full-length album. It’s filled with warm lo-fi guitar hooks, carried by Teacherface’s stripped-back Roland drum machine pulse and Fabian Dietz’s soft, delicate vocals. Modern castaways’ music, truly seeing the light, somewhere between the hazy spirit of The Velvet Underground, the playful weirdness of early Throw That Beat In The Garbagecan!, the tender shadows of Dead Moon, and the hypnotic austerity of Party of One. There is a lot of tragedy, all covered in positive agility. Hypnotic simple charmers compellingly recorded by the illusionists behind the delicate Hüüpnootsche Platen Un Kassetten cassette label. If you listen in a row, you will fall into a calm flow, time is on the go, and you so, in The Fulmars circle, disappearing in melodies, those hidden, obvious, glorious. You will fall for the voice, their “rollie” grooves carry you out there, browsing on irresistible humble guitar vibes. Be ready to watch the blue birds fly, it’s a real streetside surprise, for your pleasure, please don’t call it leisure.

Reservar19.06.2026

debe ser publicado en 19.06.2026

21,81 €
Schimmel über Berlin - Eisenmund

Schimmel über Berlin

Eisenmund

12inchSA083
Static Age Musik
28.11.2025

Eisenmund, the debut by Berlin-based Schimmel über Berlin is a thing of pounding, brittle beauty that seeks to continue on from where angst-ridden, early-eighties Berlin left off. Angular, monophonic synths, guitars that slice through with wiry yet melodic urgency, basslines that pulse with a taut, driven precision and drums that meld everything together. Liv Billerbeck’s vocals come from the middle distance, drifting between detached and desperate, as if transmitted through a wintery cityscape.

Title track Eisenmund jangles with reedy synths floating over a carpet of bass and mournful vocals dripping with a sense of loss. This mood spills over into the other tracks, like post-punk jewel Schreck with its iridescently lovely guitars.

Eisenmund is sharp, atmospheric, and quietly thrilling - proof that the shadows of the eighties can still dance under today's flickering lights. The album, immaculately produced by T-Rex, captures that classic post-punk mood of urban decay, late-night introspection and stubborn sense of motion, which for someone like me, who was there back in the day, seems utterly familiar without ever sinking into mere nostalgia.

Fiona Sangster (Xmal Deutschland)
Die Band Schimmel über Berlin ist eines der vielen Klanggesichter der Liv Billerbeck, ein Gesicht, das man niemals sieht, das im Verborgenen sich umblickt und agiert und das trotzdem aber in einer seltenen Klarheit erscheint. Man sieht es beim Hören, schemenhaft. Ihr Schaffen ist befallen vom West-Berlin der 1980er Jahre (Xmal Deutschland, Malaria etc.).

Eine Rolle, gerade in der musikalischen Brillanz und Produktionsraffinesse, spielt britischer Post-Punk, der sich sehr klar auch im treibenden Spiel von T-Rex ​​​(Bass + Produktion), Việt Phương Vũ (Gitarre) und Christian Ramisch (Schlagzeug – mit Phương übrigens bei der ebenfalls sehr guten Band NOJ) zeigt: The Sound, Killing Joke et. al.!

Es handelt sich bei dieser Musik um einen Sound mit retroesquem Anstrich, der spürbar eine vergangene Luft atmet, einer Nostalgie an eine ferne Zeit anheimfällt, die das Quartett ob ihres Alters nicht erlebt haben kann, und die vielmehr eine Sehnsucht bedeutet, in der Unerfüllbarkeit eine Melancholie mitbringt, eine Art treibende Traurigkeit spürbar macht. Das allein ist groß! Was weitergehend daran aber so interessant, besonders und wahnsinnig schön ist: Das klingt in Billerbecks Schaffen – und insbesondere hier, beim Schimmel über Berlin – nicht wie eine Kopie, ein Abklatsch, eine Reminiszenz oder das, was in der so called NNDW bald flächendeckend geschieht: das Anzapfen einer überholten Coolness. Denn etwas ist ganz gegenwärtig daran, in der Eigenständigkeit, macht einem eindringlich das Hier und Jetzt spürbar, auf unterschiedlichen Ebenen: Traurigkeit, ja, aber auch Bock, bis in die Morgenstunden auszugehen, schnellen Schrittes über rutschiges Kopfsteinpflaster zu traben. Musik dann wieder zum Verkrümeln in zugigen Altbauten, von Schreien über einen nebelbedeckten See im Umland Berlins.

Und eben kein Eskapismus, auch wenn die Musik zur Flucht taugte. Merkwürdig ist, dass in dieser Retroschleife dann etwas Märchenhaftes mitschwingt. Vielleicht liegt es auch in der authentischen 1980er-Jahre Produktion, in der immer wieder so ein Klimpern, ein Schellen durchkommt. Es mag aber auch an den Texten liegen, die etwas von Minnesang haben und in ihrer Klarheit, die aus der Kühle und den Kargheiten (der Vergangenheit, der Gegenwart, der Zukunft) entsteht, doch Wärme transportieren.

Wir hören darin heute, trotz all dem Bewusstsein für die Vergangenheit, den Sound einer seltenen Dichterin der Gegenwart. Das ist von einer Intensität, die einen bald absorbiert. Eisenmund etwa, das Titelstück, ist so ein Song, bei dem man sich hinsetzen oder gleich hinlegen muss. Da sind Dinge, die man nicht ändern kann. Wie geht das? Also: nach vorne, heftig, und dann aber so weich und traurig. Hätten Schimmel über Berlin die 1980er-Jahre dieser Stadt beschallt, sie wären hiermit, das mögen sie selbst vielleicht gar nicht hören, die Helden dieser Zeit gewesen. Eisenmund ist das tollste Album, das mir seit Jahren begegnet ist – und die bisherige Klimax dessen, was aus der Allee der Kosmonauten hervorgeht.

Und wenn man das alles so hört, aufmerksam hört, wird einem, obwohl das alles so ein einziger, riesiger Hit ist, völlig klar: Hier geht es nicht darum, irgendwo damit zu landen, irgendwo mitzumischen, erfolgreich zu sein oder in aller Munde. Hier geht es darum, einfach nur genau das zu machen, was es ist! Alles andere ist egal.

Der Klagegesang wird mich immer umwehen.

– Hendrik Otremba

Reservar28.11.2025

debe ser publicado en 28.11.2025

22,65 €
Misere - Misere

Misere

Misere

12inchSA082
Static Age Musik
28.11.2025

The debut from Berlin's Misere is a new jewel in the modern post punk crown. Sit back, relax and let the darkness engulf you with their primitive and sparse sound. Standout "Prickelnd" starts with the pounding floor tom and snare and slightly flanged bass before the guitar kicks in and the song takes twists and turns. It’s like a minimal sounding Xmal Deutschland and Blood and Roses with a vocalist that sings with a deadpan delivery. Another standout "Dracula" has the sound and spirit of the first Kleenex single down to a tea, but adds a hint of classic early 80’s goth. Final track "Abrieb" sounds like it could fall apart at any moment, in all it’s glorious chaos. It’s the sound of what UK Decay would have sounded like, if they were women. A superb release that shows the sound of Berlin in 2025.

Sean Forbes, Rough Trade

Reservar28.11.2025

debe ser publicado en 28.11.2025

21,22 €
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