- 1: Intro
- 2: The Devil in Miss Jones
- 3: Die
- 4: Alcoholic Slut
- 5: Six Wolves
Visteria ist das Projekt der Warschauer Musikerin Hönorata – Gitarren, Bass, Gesang und Produktion liegen in den Händen einer Frau, deren Einflüsse von Female-Fronted US-Metal bis zu frühem britischen Hardcore der Marke G.B.H. oder Broken Bones reicht. „Ich habe jahrelang zu Bands wie Détente, Chastain oder Znöwhite mitgeschrien und dabei versucht, meine eigene Stimme zu entwickeln“, sagt sie. „Détente war dabei ein besonders wichtiger Einfluss auf den Sound, den ich anstrebe.“
Das selbstbetitelte Debüt-Demo erschien Ende 2024 zunächst bei Godz Ov War Productions und war in der ersten Kassettenauflage nahezu sofort vergriffen – eine zweite folgte, mit demselben Ergebnis. „Visteria“ bietet vier Tracks plus Intro in 15 Minuten: kompakte, furiose Statements, getragen von rohem Riffing und Hönoratas intensivem Schreigesang.
Die Ästhetik — Leder, Nieten, Antikreuze — ist genauso prägnant wie die Musik, und Hönorata zieht keine Trennlinie dazwischen. „Das Erscheinungsbild eines Künstlers ist die visuelle Erweiterung seiner Musik, seiner Botschaft, seiner Haltung und Persönlichkeit. Image und Musik sind untrennbar verbunden.“ Als High Roller Records sie nach dem Black Silesia Festival kontaktierte, war sie überrascht: „Ich konnte es wirklich kaum fassen.“ Die Neuauflage als 12“ Mini-LP und CD gibt nun all denjenigen, die das Tape verpasst haben, die Gelegenheit, ihr Versäumnis nachzuholen.
dovrebbe essere pubblicato su 27.11.2026

