"Blackbirds and the Sun of October" von Pianist und Komponist Federico Albanese ist inspiriert von seiner Heimat Monferrato im Norden Italiens, wo das Album vollständig geschrieben und aufgenommen wurde. "Es ist ein Album über Heimkehr, vor allem aber über Herkunft und Erbe", sagt der Pianist, Komponist und Produzent.Nachdem er mehrere Jahre in Berlin gelebt hatte, kehrte Federico Albanese mit seiner Familie im Herbst 2022 in seine Heimat zurück - in eine malerische Landschaft und mit der Empfindung, wie er sagt, "tief mit diesem Ort verbunden zu sein". Dies erwies sich auf vielerlei Weise als inspirierend. "Es ist ein Gefühl der Freiheit, das mit der Rückkehr einhergeht und in alles einfließt, was man tut - auch in die Musik." Seine Kompositionen spiegeln die tiefe, natürliche Schönheit seiner Umgebung wider - die Farben, die Tierwelt, den Wechsel der Jahreszeiten, aber auch die reiche Geschichte und die vielen Mythen und Legenden, die über Jahrtausende hinweg von Generation zu Generation weitergegeben wurden. "Dieser Ort atmet Geschichte", fügt er hinzu. "Es ist sehr romantisch in diesem Sinne."Während seine früheren Alben sich oft um Erinnerungen, innere Welten und imaginäre Landschaften drehten, schöpft "Blackbirds and the Sun of October" aus der konkreten, physischen Welt um ihn herum - aus der Geschichte, der Natur und der Schönheit. "Ich spüre die Freiheit in dieser Musik", sagt er, "und es steckt mehr Positivität darin. Ich merke, dass etwas anders ist als zuvor."
XXIM Records Новости
- 1
- A1: Anna's Theme - 1 55
- A2: The Light Ii With / Schola Cantorum Reykjavicensis - 3 49
- A3: 17 03.22 - 3 15
- A4: Tranquillant - 2 53
- A5: Disturbance - 2 02
- A6: Transcending - 3 31
- A7: Tephra Horizon - 3 00
- B1: Fragility - 2 19
- B2: Near Ending - 4 38
- B3: Full Circle - 3 44
- B4: Dreaming Of Light - 4 15
- B5: Resolution - 4 59
Auf ihrem neuen Album "The Light" folgt die isländische Pianistin und Komponistin Eydís Evensen ihrem inneren Licht und eröffnet verträumte musikalische Räume voller Hoffnung. Dabei verbindet sie ihre minimalistischen Piano-Melodien und emotionalen, teilweise um Bläser erweiterten Streicherarrangements erstmals mit subtilen Vokalpassagen. So ist nicht nur ein Chor zu hören, sondern auch meditativ übereinander geschichtete Gesangspassagen von Eydís Evensen selbst. Thematisch reflektiert die aus dem rauen Norden Islands stammende Musikerin auf "The Light" wie die kargen und zerklüfteten Landschaften ihres Heimatlandes ihre Persönlichkeit geformt haben. Für Eydís Evensen ist diese Erfahrung von dem Aufeinandertreffen zweier Pole gekennzeichnet: dem "inneren Licht", das uns leitet, und dem natürlichen Licht, das in den dunklen isländischen Wintern so selten zu sehen ist. Das "innere Licht" beschreibt für sie ein Gefühl von Hoffnung und Zuversicht. Einen persönlichen Safe-Space, den sie bereits als Kind mit der Musik nach Außen getragen und in der realen Welt eröffnet hat; in die Dunkelheit und Einsamkeit im Norden Islands. Mit "The Light" möchte Eydís Evensen diesen musikalischen Safe-Space mit ihren Zuhörer*innen teilen und eine Botschaft der persönlichen und kollektiven Hoffnung und Widerstandsfähigkeit an sie weiter geben. Mit den Titeln ihrer Kompositionen stellt Eydís Evensen immer wieder den Zusammenhang von der inneren Prägung mit der äußeren Erfahrung entlang der spektakulären Landschaftsbilder Islands her. So bezieht sich "Tephra Horizon" auf den Abdruck, den die Asche eines einzigen Vulkanausbruchs in der Landschaft hinterlassen kann. Die Inspiration für dieses kraftvolle Stück mit Klavier, Bläsern und Streichern liefert der Vulkanausbruch des Fagradalsfjall im Jahr 2021 mit seiner zerstörerischen Kraft und seinem dramatischen Ausgang. Im dazugehörigen Musikvideo von Einar Egilsson ist zu sehen, wie Eydís Evensen in der Nähe des ursprünglichen Ausbruchsorts auf der Tephra-Schicht - der erkalteten Lava - tanzt, als würde sie das Gebiet für sich beanspruchen. Darüber hinaus hat Eydís Evensen Einflüsse aus der isländischen Chor- und Erzähltradition mit ihren vielen Sagen, die bis auf die frühesten Tagen der Besiedlung zurückgehen, auf ihrem Album verarbeitet. Ihr Chorstück "The Light II" basiert auf einem ihrer eigenen Gedichte und wurde mit dem isländischen Chor Schola Cantorum Reykjavicensis aufgenommen. Ihre eigene Gesangsstimme ist im Lied "Dreaming of Light" zu hören, für das Evensen auch den Text geschrieben hat.
Auf ihrem Album "Intermundia" befasst sich die auf dem Land in der ostitalienischen Region Marche lebende Pianistin und Komponistin Olivia Belli mit spirituellen Orten, die eine besondere Verbindung zwischen Himmel und Erde haben sollen. "An diesen heiligen Orten treffen Himmel und Erde zusammen. Sie beruhigen und besänftigen oder betören und verzaubern und eröffnen einen Blick auf das Transzendente", erklärt Olivia Belli. "Hier wird man von allem Unwesentlichen der modernen Welt befreit und es gibt nur dich und deine Seele".Für die Komposition ihres Albums hat Olivia Belli acht spezielle, spirituelle Orte in ganz Mittelitalien besucht. Jedes Stück auf "Intermundia" repräsentiert das besondere, tiefe Gefühl, das sie dort empfunden hat. So ist erste Single "Valadier" von der einmaligen Atmosphäre des in einer Felsengrotte errichteten Tempels "Tempio di Valadier" inspiriert - ein Jahrhunderte altes Heiligtum in den Frasassi-Höhlen in der Provinz Ancona. Olivia Bellis ruhige, wehmütige Miniatur vermittelt die Hoffnung und das Gefühl der Absolution, das sie an diesem Ort erlebte."'Tempio di Valadier' ist mein Zufluchtsort, an dem ich versuche das wahrzunehmen, was real aber unsichtbar ist, um über die physischen Dinge hinaus den Geist zu formen," erörtert Olivia Belli. "Der Tempel vermittelt eine einzigartige Schönheit und eine besondere Atmosphäre, die von seiner Perfektion ausgeht und im Kontrast zum kahlen Felsen steht." Der Titel "Bet Ha Chaim" ist von dem gleichnamigen, alten jüdischen Friedhof in Pesaro inspiriert. Dieser Friedhof gilt seinem hebräischen Namen nach als "Haus des Lebens". In "Pian Perduto" vertont Olivia Belli die auf einer von drei Tälern umschlossenen Hochebene gelegene Landschaft, in der einst das Dorf Castelluccio zu finden war, bevor es durch ein Erdbeben unwiederbringlich zerstört wurde. "Sybil" ist dem Gipfel des Monte Sibyl im italienischen Apennin gewidmet, wo der Legende nach die Hellseherin Sibylle in einer Höhle lebte. "Sibyl" schließt das Album als Höhepunkt von Olivia Bellis musikalischer Pilgerreise ab. Kompositorisch ließ sich Olivia Belli für ihr Album durch das mittelalterliche Modalsystem der Kirchentonarten inspirieren. Sie ordnet die acht bekannten Modi den jeweiligen Stimmungen der von ihr besuchten Orten zu. Die so entstandenen acht Kompositionen unterbricht sie in der Reihenfolge des Albums mit vier nach dem italienischen Begriff für Atem "Respiro" benannten, ruhigen Klavierzwischenspielen. Sechs der Titel werden von einem Streichtrio begleitet. "Die Orte, die ich auf Intermundia vertonte, sind Plätze, an denen Menschen spirituelles Wachstum suchen und wir uns selbst besser wahrnehmen können. Solche Orte können überall sein - wir müssen sie nur finden" so Olivia Belli.
- A1: Tuning (And 74 Musicians) 2:46
- A2: Polar (And 74 Musicians) 4:47
- A3: Albéniz (And 74 Musicians) 4:17
- A4: Poly (And 74 Musicians) 4:20
- B1: Mozart (And 74 Musicians) 3:18
- B2: Anatolia (And 74 Musicians) 5:20
- B3: Haendel (And 2 Friends) 3:33
- B4: Vivaldi (And 74 Musicians) 3:20
- B5: Sheremetiev (And 74 Musicians) 3:17
- C1: Pleyel (And 74 Musicians) 5:47
- C2: War Dance (And 74 Musicians) 5:46
- C3: Verdi (And 74 Musicians) 4:49
Seine Remixe klassischer Werke aus dem Album "Timeless" wurden von der französischen Tageszeitung "Libération" als "die Zukunft der Klassik" gefeiert. Nun präsentiert der Produzent William Rezé aka Thylacine auf seinem Album "Thylacine (And 74 Musicians)" elf neue Stücke zwischen klassischer und elektronischer Musik, die er zusammen mit großem Orchester und klassischen Gastmusikern aufgenommen hat. Für seine elektronisch-orchestralen Klanglandschaften ließ er sich von klassischen Komponisten wie Albéniz, Mozart oder Vivaldi inspirieren, vertont aber auch die beiden eigenen Stücke "Polar" und "War Dance" völlig neu. Unterstützt wird er dabei von der Arrangeurin und Dirigentin Uèle Lamore, dem Orchestre National des Pays de la Loire, den Maîtrise des Pays de la Loire (einem Kinder- und Jugendchorprojekt), dem Gitarren-Star Thibault Cauvin und Geiger Luka Faulisi. Aufgenommen wurde das Album im Théâtre du Quai in Angers (Frankreich).
- A1: Youre Stronger Than You Think
- A2: Glimmerings
- A3: Saturnine
- A4: Glow
- A5: Friday Film Special
- A6: Soon Comes Night
- A7: An Unbroken Thread Of Awareness
- B1: We May Not Stay
- B2: Everything Is Going To Be Ok
- B3: Last Breath
- B4: You're Stronger Than You Think (Revisit)
- B5: Parasite
- B6: Sanctuary
- C1: Erased By Sunlight
- D1: Long Walk
Black Vinyl[24,92 €]
Néo-Romance ist das klangmalerisches Debüt-Album der kanadischen Pianistin und Komponistin Alexandra Stréliski bei XXIM Records (Sony Music). Inspiriert von den Geschichten ihrer Vorfahren in Europa und einer neuen Liebe in Rotterdam, findet die Musikerin mit polnisch-jüdischen Wurzeln darin einen neuen, romantischen Zugang zum Leben und ihrer Musik. In ihrer Heimat Kanada ist Alexandra Stréliski seit ihrem Album Inscape (2018) mit dem sie offen ihren Burn-Out thematisierte, mit über 140.000 verkauften Alben und 300 Millionen Audiostreams weltweit ein gefeierter Medienstar und erhielt 2020 den renommierten JUNO Award.Néo-Romance ist inspiriert von großen persönlichen Veränderungen im Leben von Alexandra Stréliski. Es ist die Geschichte ihrer Öffnung für die Liebe und neue Erfahrungen nach dem Rückzug durch ihren Burn-Out, verstärkt durch die Pandemie. So ist Alexandra Stréliski während der weltweiten Gesundheitskrise nach Rotterdam gezogen, um dort mit ihrer Lebenspartnerin zusammen zu leben. Ihr Weg nach Europa führte sie damit zu den Wurzeln ihrer Familie. Sie besuchte die Wohnhäuser in Amsterdam, in denen ihre Vorfahren einst lebten, und entdeckte in einer Bibliothek in Paris Kompositionen von einem ihrer Vorfahren, der Lehrer und Komponist in der Zeit der Romantik war.Die Vorstellung einer kollektiven Identität und gemeinsamen Geschichte fand in Alexandra Stréliski einen tiefen Widerhall, der durch die erzwungenen Trennungen und das Gefühl der Isolation infolge der pandemischen Abriegelungen noch verstärkt wurde. Entsprechend entstammen ihre Kompositionen für Néo-Romance "einem sehr tiefen, sehr persönlichen Raum". Diese Erfahrung versucht Alexandra Stréliski auf ihrem Album mit anderen Menschen zu teilen. Sie erklärt: "Bei Néo-Romance geht es um Geschichten gegen Einsamkeit und Isolation. Wir sollten uns daran erinnern, wie universell unser emotionales Spektrum als Menschen ist, im Gegensatz zu einer Polarisierung. Wir alle machen die gleichen Traumata durch - Leben, Tod, Trennungen - wir können also hoffnungsvoll bleiben und von unserer eigenen, wunderbaren Existenz träumen. Wir können uns verlieren und in unseren Gefühlen leben - es ist alles in uns, und darin sehe ich Hoffnung. Die Prämisse und das Setting für das Album ist: Wie kann man in dieser desillusionierten, beängstigenden Zeit, in der wir leben, einen positiven, inneren Zugang im Sinne der Romantik zur Welt finden", erklärt Alexandra Stréliski.Auch musikalisch lässt sich Alexandra Stréliski von der Romantik inspirieren und versucht ihr kompositorisches Spektrum zu erweitern. Insbesondere von Frédéric Chopin lässt sie sich beflügeln, mit dessen Musik sie aufgewachsen ist. Das Label der "Neo-Klassik" möchte sie hinter sich lassen. Für die 14 Stücke des Albums arbeitet sie strikt melodieorientiert und gibt den Themen Zeit sich zu entwickeln. Die Kompositionen sind jeweils als eine in sich geschlossene Idee und entsprechend farben- und kontrastreich zeigt sich das Album: So stehen etwa den sanften und ruhigen "Rêveries" und "Border" die bewegten Stücke "The Hills" und "The Breach" gegenüber, die von schnell auf- und absteigende Klavierarpeggien geprägt sind. Für Néo-Romance arbeitete Alexandra Stréliski auch erstmals mit einem Streichtrio zusammen, das sie in Paris aufgenommen hat. Vereinzelt setzt sie auch eine Kirchenorgel als subtile Begleitung für ihre Klavierlinien ein.
Nach einer triumphalen Herbsttournee stellen die Jazz-/Electro-Stars mit 300 000 verkauften Alben ihre neueste EP "Between Two Waves" im Vinylformat vor. Ein Neo-Jazz-Juwel mit energiegeladenen und mitreißenden Rhythmen, in denen Klavier, Kontrabass und Drums perfekt miteinander verschmelzen. Mit dieser neuen EP präsentieren Gogo Penguin eine neue Besetzung (der Schlagzeuger Jon Scott schließt sich dem Pianisten Chris Illingworth und dem Bassisten Nick Blacka an, einige Monate vor den Aufnahmesitzungen in den Real World Studios von Peter Gabriel) und unterzeichnen bei einem neuen Label: XXIM Records. Neuanfang und wichtiger Wendepunkt in ihrer Entwicklung: Die Band begann, neue Ideen zu erforschen und zu experimentieren, und erweiterte die Palette der Klänge und Stimmen in den Stücken.
- 1








