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Herbert - Around The House 3x12"

Der Begriff "Klassiker" mag überstrapaziert sein, aber er ist völlig angebracht bei den Reissues der beiden House-Alben aus Matthew Herberts umfangreichem Katalog, die auf Accidental erstmals als Triple-LP erscheinen. Das gefeierte "Bodily Functions" (2001) taucht in vielen "Album Of The Decade" Listen auf, während "Around The House" (1998) den Massstab für einen neuen, durchdachteren Ansatz in der Dance Music-Produktion setzte, der heute noch genauso knackig klingt wie damals. Beide Klassiker zeichnet eine unverwechselbare, zeitlose Qualität in Klängen und Worten aus, aus denen die Songs entstanden sind, wie die unverwechselbare Stimme von Dani Siciliano oder die langjährige Zusammenarbeit mit dem verstorbenen Pianisten Phil Parnell, menschlicher Blutfluss, Küchenutensilien, Knochen, Haushaltsgeräte, Zähne und Laser-Augenoperationen. Tatsächlich galt Herberts mittlerweile legendärer Personal Contract for the Composition of Music (PCCOM), für den er heute berühmt ist, zu seiner Zeit als radikal.

- "Both albums are loaded with music of exceptionally high quality." - Pitchfork, 2002

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Jan Delay - Earth, Wind & Feiern 2x12"

Es gibt sie noch, die guten Nachrichten: Jan Delay meldet sich mit seinem neuen Album zurück. “Earth, Wind & Feiern” ist voll Bass, Bumms und positiven Vibes: eine Platte für den Club in unserem Herzen.
“Earth, Wind & Feiern” ist Jan Delays fünftes Soloalbum und sein erstes seit 2016. Wie immer bei Jan Delay schöpft “Earth, Wind & Feiern” aus fünf Jahrzehnten Popgeschichte. Vor allem aber spielt die Platte im Hier und Jetzt. In ihr stecken Burna Boy und Stefflon Don, Daft Punk und Drake, Sly & Robbie und Meek Mill. Es gibt Afrobeats, Disco, Trap und Ska, sogar Stadiontechno und LatinX-Riddims.
“Earth, Wind & Feiern” ist eine Platte für den Club in unserem Herzen. Sie ist voll Seele und Bounce und positiven Vibes. Denn so bedrückend und komplex die Welt manchmal auch scheinen mag: Ein paar simple Wahrheiten werden nie von ihrer Gültigkeit verlieren. Wenn Hass herrscht, hilft Liebe ganz bestimmt. Und das Wichtigste ist, dass das Feuer nicht aufhört zu brennen. Jan Delay ist zurück, um es am Lodern zu
halten.

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CHAOZE ONE - VENTI

Chaoze One

VENTI

2x12inchIN205171
Grand Hotel van Cleef
16.07.2021

Jan Hertel, so CHAOZE ONE bürgerlicher Name, ist ein gesellschaftskritischer Rapper, Autor und Theaterschauspieler aus Mannheim. In seiner ersten aktiven Phase von 2000 bis 2009 veröffentlichte er zahlreiche Alben und EPs. Die Musik war immer Vehikel für seine politische Arbeit, die im Vordergrund seines künstlerischen Schaffens steht. 2019 veröffentlichte Hertel das Buch "Spielverderber - Mein Leben zwischen Rap & Antifa", in dem er seine musikalische wie politische Sozialisation beschreibt. "Venti" von CHAOZE ONE erscheint auf dem Hamburger Label Grand Hotel van Cleef. Auf dem Album finden sich 17 Stücke in knapp 70 Minuten. Als Gäste sind u.a. Torsun Burkhardt von Egotronic, Mal Éléve, Shana Supreme sowie Autor Jan Off und zahlreiche mehr zu hören. "Venti ist die erste Hip Hop-Platte auf GHvC, und der Opener Memento Moria / Die Welt brennt der erste echte Rap-Track auf unserem Label. Aber Genres sind egal. Denn beim Hören dieses Songs - auch beim vierhundertsten Mal - fangen und Gehirne und Herzen an zu glühen. Der Song und diese Platte umfasst all das, was wir denken und fühlen, wie wir Dinge sehen und was wir fordern. Und zwar ohne Zeige-, dafür ab und an aber gern mit Mittelfinger", lässt sich das Hamburger Label zitieren.

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20,13 €
Powerwolf - Call Of The Wild

Powerwolf

Call Of The Wild

12inch0840588146031
Napalm Records
16.07.2021

Das Phänomen POWERWOLF: Innerhalb der deutschen Heavy-Metal-Szene findet sich wohl kaum eine
andere zeitgenössische Band, deren Erfolgskurve seit vergleichbar langer Zeit derart steil nach oben zeigt,
was mithilfe der im vergangenen Jahr veröffentlichten opulenten Werkschau „Best Of The Blessed“ zum
15-jährigen Bestehen deutlich sicht- und hörbar unter Beweis gestellt wurde. Nun, nur rund 12 Monate
später, steht das achte Studio-Album unter dem Titel „Call Of The Wild“ in den Startlöchern, von dem
mit Fug und Recht behauptet werden darf, dass es neue Maßstäbe setzt!
Zeitsprung ins Jahr 2005. Bereits auf seinem Debüt „Return In Bloodred“ etabliert das Quintett um den
Lead-Gitarristen und Haupt-Songwriter Matthew Greywolf einen in dieser Form nie dagewesenen Stil, der
klassischen Metal melodischer Spielart mit erhabenen Orgelklängen und orchestralem Bombast vereint.
Alles an POWERWOLF, von den elaborierten Texten - die mal augenzwinkernd humorvoll, mal bitterböszynisch von Phantastischem und Historischem handeln - bis zur omnipräsenten sakralen Symbolik, nährt
die mystische Aura des Fünfergespanns, die über die folgenden Jahre mit jedem weiteren Werk an
Bedeutung gewinnen und auf unzähligen Touren in eine einmalige, nicht von ungefähr als
„Metal-Messe“ bezeichnete Liveshow übersetzt werden soll. Die süßen Früchte der eisernen Treue zu den
traditionellen musikalischen Wurzeln, bei gleichzeitiger konsequenter Weiterentwicklung ihres ureigenen Sounds, ernten POWERWOLF aber nicht nur von den Bühnen ausverkaufter Konzertsäle aus, sondern
auch an der hart umkämpften Chart-Front. Dreimal gelang in den letzten Jahren der Sprung aufs
Treppchen der offiziellen deutschen Albencharts - zweimal davon auf die Pole-Position - und im
europäischen Ausland wurden die jüngeren Veröffentlichungen „Blessed & Possessed“ und „The
Sacrament Of Sin“ mit Gold, die Hit-Single „Demons Are A Girl' Best Friend“ gar mit Platin
ausgezeichnet.
Warum außer Frage steht, dass das am 16. Juli 2021 erscheinende Opus „Call of The Wild“ in Sachen
Popularität einen weiteren Quantensprung bedeuten wird, erklärt sich sowohl langjährigen als auch frisch
gewonnenen Fans schon im ersten Hördurchlauf wie von selbst: Gerahmt vom Eröffnungs-Titel ”Faster
Than The Flame”, der sich pointiert als „POWERWOLF in Reinkultur“ beschreiben lässt, und dem
großen Finale ”Reverent Of Rats” verströmen die elf enthaltenen Songs zwar stets Vertrautes, wagen aber
auf jedem Schritt des Wegs Weiterentwicklung in vielerlei Hinsicht. So mutet etwa das
unverschämt-eingängige ”Dancing With The Dead” regelrecht tanzbar an, während ”Alive Or Undead”
als Power-Ballade allererster Güte den Ruf des Frontmanns Attila Dorn als absolutem Ausnahme-Sänger
endgültig zementiert. „Call Of The Wild“, das sich einmal mehr als heißer Anwärter auf den
Chartstürmer-Titel ins Rennen stürzt, ragt anno 2021 als turmhohes Ausrufezeichen aus der
Musiklandschaft hervor und vermittelt wie kein anderes Werk das leidenschaftliche Credo
POWERWOLFs: Metal is religion!

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18,95 €
Nick Cave & Warren Ellis - Carnage

Über den Zeitraum von mehreren Wochen während des Lockdowns entstanden, präsentieren Nick Cave & Warren Ellis in dieser Woche ihr neues Gemeinschaftsalbum: Carnage – was zu Deutsch so viel wie Blutbad oder Gemetzel heißt. Cave beschreibt das Gemeinschaftswerk denn auch als „eine brutale, aber wunderschöne Aufnahme, eingebettet in eine gemeinschaftliche Katastrophe.“ Obwohl die beiden schon viele Soundtracks zusammen komponiert und aufgenommen haben, und Ellis zudem seit geraumer Zeit Mitglied von The Bad Seeds ist, handelt es sich bei Carnage tatsächlich um den ersten Longplayer, den sie auch offiziell als Duo eingespielt haben.

„Die Arbeit an Carnage war eine komprimierte Phase intensivster Kreativität“, sagt Ellis, „denn es dauerte gerade mal zweieinhalb Tage, bis diese acht Songs in irgendeiner Form standen. Dann erst sagten wir uns: ‘Ach komm, lass uns doch ein Album machen!’ Das alles war also nicht sonderlich geplant.“

Das Klangspektrum der neuen Aufnahmen reicht vom düsteren, elektronischen Puls des Stücks „Old Time“ bis hin zum sehnsuchtsvoll-wunderschönen „Albuquerque“, einer klassischen Ballade, die auf einer kreisförmigen Klavierfigur basiert, überzogen mit hypnotischen Streicherparts. Insgesamt hat das Album eine etwas rastlose Energie, die Perspektive ist im Vergleich zum gefeierten Nick Cave & The Bad Seeds-Vorgänger Ghosteen eher nach außen gerichtet – wobei die beiden auch dieses Mal versuchen, die Grenzen des Songformats zu verschieben, immer wieder neu auszuloten, was ein Song eigentlich alles sein kann…

Während die eigentlichen Aufnahmen in recht kurzer Zeit stattfanden, waren die Songs von Carnage schon davor länger herangereift, in den ersten Lockdown-Wochen, die Cave damit verbracht hatte, „zu lesen, regelrecht zwanghaft zu schreiben und einfach nur auf meinem Balkon zu sitzen und über die Dinge nachzudenken.“ An ein Album dachten die beiden denn auch gar nicht, als sie zusammen ins Studio gingen, um zu jammen. „Das Album“, so Cave, „ist dann einfach so vom Himmel gefallen. Es war ein Geschenk.“

Carnage ist die Fortsetzung jenes kollektiven Improvisationsansatzes, auf den die beiden schon für Ghosteen gesetzt hatten – was Cave zugleich erlaubte, das klassische, eher narrativ strukturierte Songwriting hinter sich zu lassen. Als Rohmaterial dienen ihnen Textideen, die Cave zuvor über einen längeren Zeitraum verfasst und verfeinert; sie handeln zumeist von wenigen Kerngedanken und -themen, einzelnen Bildern und Metaphern, die er mit Worten umkreist. Die eigentlichen Songs entstehen dann in ausgedehnten Improvisations-Sessions im Studio: Anfangs sehe das so aus, wie Ellis berichtet, dass „da zwei Menschen im Raum sitzen und sich etwas trauen, indem sie erst mal einfach passieren lassen, was gerade passiert“. Ihre endgültige Form bekommen die Stücke daraufhin erst durch intensives Editieren und Filtern, wenn Musik und Text zu einer Art Klangcollage zusammenkommen. Das Element der Überraschung spielt bei jedem dieser Schritte eine zentrale Rolle, und mal geht alles ganz schnell – „Shattered Ground“, zum Beispiel, sei, so Ellis, „gleich im ersten Take fertig“ gewesen, während andere, wie beispielsweise der Titelsong, „sich erst kurz vor dem Abschluss der Mixing-Phase zu erkennen geben sollten.“

Wenn man bedenkt, dass Carnage in relativ kurzer Zeit entstanden ist, wirkt die enorme Bandbreite an Themen und Stimmungen um so beeindruckender, denn das Resultat klingt einerseits absolut eindringlich („Old Time“), andererseits auch zutiefst kontemplativ („Lavender Fields“). Wie sich die Stimmungen und Energien verschieben und überlagern, erkennt man auch daran, wie die beiden gewisse Zeilen, Refrains und flüchtige Bilder auf immer neue Weise in den verschiedenen Songs wieder auftauchen lassen, was dem Album insgesamt etwas Kaleidoskopisches gibt. In Songs wie dem aufrüttelnd-aufgebrachten „White Elephant“ und dem fast schon fiebrig-psychedelischen „Balcony Man“ kollidieren surreale Bildwelten, so dass die Zeilen nicht mehr wörtlich zu verstehen sind und an ihre Stelle etwas Suggestives, Impressionistisches tritt.

Die einzigartige kreative Chemie zwischen Cave und Ellis basiert auf einer langen gemeinsamen Geschichte, die sie als Kollegen und Solokünstler verbindet: Erstmals begegneten sich die zwei schon 1993, als Ellis die Geigenparts für einige Songs von Let Love In einspielen sollte, das achte Album von Nick Cave & The Bad Seeds. Wenig später schaute Cave bei einem Konzert von Ellis’ Band Dirty Three in Brisbane vorbei – und landete schließlich auch selbst auf der Bühne, wo sie gemeinsam Interpretationen von Neil Youngs „Helpless“ und Roy Orbisons „Running Scared“ zum Besten gaben. „Damit fing das alles an“, erinnert sich Ellis, der schließlich selbst festes Mitglied von The Bad Seeds wurde. Auch beim 2006 gegründeten Bandprojekt Grinderman arbeiteten sie zusammen, was laut Nick Cave ein Ventil für „die beste Midlife-Krise war, die sich ein Mann wünschen kann“. In dieser Konstellation sollten sie zwei Alben aufnehmen, Grinderman 1 und 2, bis sie die Band dann 2011 wieder auflösten.

Seit 2005 haben Cave und Ellis zudem an etlichen Soundtracks für Film, TV und Theater gearbeitet – u.a. für The Road (2009) und Lawless (Die Gesetzlosen; 2012), beide entstanden unter der Regie von John Hillcoat, sowie für David MacKenzies Hell or High Water (2016) und Taylor Sheridans Wind River (2017). Das gemeinsame Erschaffen derart atmosphärischer Instrumental-Scores, wobei oftmals elektronische Loops von Ellis als Ausgangspunkt fungierten, über denen Cave am Klavier improvisieren sollte, hat ihre Arbeitsweise und ihr Songwriting nachhaltig geprägt.

Mit Carnage legen sie das nächste Kapitel ihres musikalischen Abenteuers vor: Ein Album, das quasi aus Versehen entstehen sollte, während des langen, weltweiten Stillstands der Pandemie-Monate. Die verschiedenen Stimmungen und auch das Rastlose an diesen Aufnahmen spiegelt die existentielle Ungewissheit wider, aber zugleich flackern auch immer wieder Momente der Ruhe auf, Augenblicke der meditativen Selbstbesinnung. Unterm Strich ist es ein Album, entstanden in und gemacht für diese unbeständigen Zeiten, das durchsetzt ist mit Augenblicken konzentrierter Schönheit. Aufnahmen, die ihre unumstößliche Zuversicht fast schon trotzig zum Ausdruck bringen.

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Various - AND FELT LIKE…

Various

AND FELT LIKE…

12inchKH037
KNEKELHUIS
16.07.2021

Compilation of all new productions from a wealth of international talent, put together by Knekelhuis.

Label Text "This is a story of friendship, about how it grows stronger through the years. But it’s just as much about fledgling togetherness and shared art in times of crisis. The result is an introspective document of contemporary music, in spirit of Eno and Hassell. A space where we embrace our differences and speak the language of collectivity together, where we reflect, adapt and value each artist's contribution equally. To witness a multitude of cultural backgrounds that speak one like-minded language. Soothing and illuminating. And felt like...

Mastered by Amir Shoat and artwork by Keziah Phillips and Steele Bonus."

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18,45 €
Tedeschi Trucks Band - Layla Revisited (Live at LOCKN’)

Am 16. Juli veröffentlicht Fantasy Records “Layla Revisited (Live At LOCKN’)” der Tedeschi Trucks
Band - eine einmalige Live-Aufnahme des Derek & The Dominos-Albums “Layla and Other Assorted Love
Songs”, das mit Special Guest Trey Anastasio aufgeführt wird. Aufgenommen am 24. August 2019 auf
dem LOCKN’ Festival in Arrington, VA, fängt Layla Revisited die Tedeschi Trucks Band in ihrer besten
Form ein, wobei Anastasio die perfekte Ergänzung von Gitarrist Derek Trucks und Gitarristin/Sängerin
Susan Tedeschi darstellt.
Der Auftritt von Layla kam für die Fans völlig überraschend. Ursprünglich nur als ”Tedeschi Trucks Band
featuring Trey Anastasio” angekündigt, erwähnten die Künstler nichts von der Musik, die sie im Vorfeld
fleißig geprobt und geplant hatten. Aber die Verbindungen zwischen der Band und dem Album sind tief
in das Gewebe ihrer Existenz eingewoben. Angetrieben von zwei der größten Gitarristen des zwanzigsten
Jahrhunderts, Eric Clapton und Duane Allman, wurde Layla and Other Assorted Love Songs zufällig am
9. November 1970 veröffentlicht, dem Tag, an dem Susan Tedeschi geboren wurde. Später waren Chris
und Debbie Trucks solche Fans des Albums, dass sie inspiriert wurden, ihren erstgeborenen Sohn Derek zu
nennen. Jahrzehnte später war Trucks fünfzehn Jahre lang Mitglied der Allman Brothers Band und tourte
ausgiebig mit Clapton. Die Verbindung zwischen der Musik und den Interpreten ist so tief, dass sich dieses
Album fast schon vorherbestimmt anfühlt.

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58,78 €
PORTUGAL. THE MAN - OREGON CITY SESSIONS

Im Jahr 2008 war Portugal. The Man seit etwas mehr als zwei Jahren eine Band und ritt auf einer kreativen Welle, wie man sie nur selten sieht. In den ersten zwei Jahren ihres Bestehens hat die Band drei Alben, eine EP und ein paar Singles veröffentlicht und dabei knapp 500 Shows gespielt. Die junge Band aus Alaska fuhr von Stadt zu Stadt, kaufte säckeweise Reis und gönnte sich nur selten etwas von ihrem Taco Bell-Feed The Beat-Geld. PTM waren engagiert. Sie beendeten die Tour im Dezember 2008 und anstatt eine dringend benötigte Pause einzulegen, trafen sie die Entscheidung, den Höhepunkt dessen aufzunehmen, was ihre Live-Performance geworden war. Sie fanden ein seltenes Juwel von einem Studio in den Vororten von Portland, und versammelten sich dort mit ihrem Live-Equipment und einer Handvoll Freunde mit Handkameras. Der langjährige Mitarbeiter und Filmemacher Graham (Baclagon) Agcaolli und der Tontechniker/Mixer Jacob Portrait (der später zu Unknown Mortal Orchestra stoßen sollte) halfen bei der Dokumentation. Sie spielten ihr komplettes Set einmal durch - ohne Nachvertonungen oder Overdubs - nur die Band in ihrer natürlichen Form. Ein paar Wochen später gingen sie ins Studio, um ihr nächstes Album, "The Satanic Satanist", aufzunehmen, und "Oregon City Sessions" wurde in ein Regal gestellt. Dort lag es über ein Jahrzehnt lang. Nur wenige sahen den ganzen Film. Die Band, ihr Manager oder Tour-Manager boten gelegentlich an, zu den Leuten nach Hause zu gehen und ihn für sie zu zeigen. Manchmal zeigte die Band auf dem Parkplatz eine Handvoll Songs für die lokalen Fans. Sie knüpften Freundschaften, aber wann immer sie gefragt wurden, war die Antwort: "Ja, wir werden das irgendwann veröffentlichen." Jetzt ist die Band seit über einem Jahr nicht mehr unterwegs, die mit Abstand längste Pause seit ihrer Gründung, und die Zeit scheint einfach reif. Hier ist "Oregon City Sessions", ausgegraben aus den Archiven. Unberührt, unverändert von dem Tag, an dem es fertiggestellt wurde. Es ist eine Zeitkapsel einer Band, die ihren Weg findet. Ein Schnappschuss von jungen, rohen Talenten, bevor sie Preise gewannen, bevor sie Millionen von Platten verkauften, bevor sie Headliner von Festivals waren. Nur ein paar Kids aus Alaska, die die Welt bereisen und Musik machen wollten.

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20,63 €
GOON SAX - MIRROR II

Goon Sax

MIRROR II

12inchOLELP1623
Matador/Beggars Group
09.07.2021
also available

White Coloured[17,86 €]


Klasse Indie-Rock von Downunder. Riley Jones, Louis Forster und James Harrison sind seit Ewigkeiten beste Freunde deren gemeinsame Leidenschaft die Musik ist. Folgerichtig manifestierte man den Bund der Freundschaft in einer gemeinsamen Band schon zu High School Zeiten - The Goon Sax waren geboren. "Mirror II" ist bereits das dritte Album der australischen Indieband, gleichzeitig ihr Debüt auf ihrem neuen Label Matador Records und zudem ein Aufbruch in neue Soundwelten. Das 2016 erschienene Debütalbum "Up to Anything" war eine Mischung aus Selbstfindung und musikalischen Feldversuchen zum Nachfolger "We're Not Talking" (2018) hatten man seinen ganz eigenen Sound gefunden hatte. Für "Mirror II" ließen sich die drei Australier drei Jahre Zeit. Louis zog zwischenzeitlich nach Berlin, wo er in einem Kino arbeitete, während Riley und James eine Post-Punk-Band mit dem Namen Soot gründeten. Alle drei experimentierten in dieser Zeit mit teils abstrakter Musik und atonalen Sounds, nun folgt die Rückbesinnung zum Pop. Jedes Bandmitglied bringt dabei seine ganz eigene Art des Songwriting ein. Rileys musikalische Vorbilder wie Les Rallizes Dénudés, Keijo Haino aber auch Kylie Minogue hört man auf "Desire" und "Tag". Louis ist wiederum beeinflusst von avantgardistischem Pop. Er liebt Bands wie HTRK, Young Marble Giants und Stereolab, aber auch Hits von poppigeren Künstlern wie The 1975 oder Justin Bieber. Aus diesen Einflüssen entstanden Songs wie "Psychic" oder "In the Stone". Seine Art Songs zu schreiben brachte ihm immer wieder Vergleiche mit der großen australischen Band The Go-Betweens ein - kein Wunder, schließlich ist Robert Forster sein Vater. Da fällt der Sound nicht so weit vom Stamm. James Harrison ist wiederum ein großer Bewunderer von Syd Barrett, den Walker Brothers, Felt und Jandek, was man den psychedelisch geprägten Tracks "Carpetry" und "Caterpillars" auch anhört.

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GOON SAX - MIRROR II

Goon Sax

MIRROR II

12inchOLELPE1623
Matador/Beggars Group
09.07.2021
also available

LP[17,86 €]


WHITE COLOURED VINYL

Klasse Indie-Rock von Downunder. Riley Jones, Louis Forster und James Harrison sind seit Ewigkeiten beste Freunde deren gemeinsame Leidenschaft die Musik ist. Folgerichtig manifestierte man den Bund der Freundschaft in einer gemeinsamen Band schon zu High School Zeiten - The Goon Sax waren geboren. "Mirror II" ist bereits das dritte Album der australischen Indieband, gleichzeitig ihr Debüt auf ihrem neuen Label Matador Records und zudem ein Aufbruch in neue Soundwelten. Das 2016 erschienene Debütalbum "Up to Anything" war eine Mischung aus Selbstfindung und musikalischen Feldversuchen zum Nachfolger "We're Not Talking" (2018) hatten man seinen ganz eigenen Sound gefunden hatte. Für "Mirror II" ließen sich die drei Australier drei Jahre Zeit. Louis zog zwischenzeitlich nach Berlin, wo er in einem Kino arbeitete, während Riley und James eine Post-Punk-Band mit dem Namen Soot gründeten. Alle drei experimentierten in dieser Zeit mit teils abstrakter Musik und atonalen Sounds, nun folgt die Rückbesinnung zum Pop. Jedes Bandmitglied bringt dabei seine ganz eigene Art des Songwriting ein. Rileys musikalische Vorbilder wie Les Rallizes Dénudés, Keijo Haino aber auch Kylie Minogue hört man auf "Desire" und "Tag". Louis ist wiederum beeinflusst von avantgardistischem Pop. Er liebt Bands wie HTRK, Young Marble Giants und Stereolab, aber auch Hits von poppigeren Künstlern wie The 1975 oder Justin Bieber. Aus diesen Einflüssen entstanden Songs wie "Psychic" oder "In the Stone". Seine Art Songs zu schreiben brachte ihm immer wieder Vergleiche mit der großen australischen Band The Go-Betweens ein - kein Wunder, schließlich ist Robert Forster sein Vater. Da fällt der Sound nicht so weit vom Stamm. James Harrison ist wiederum ein großer Bewunderer von Syd Barrett, den Walker Brothers, Felt und Jandek, was man den psychedelisch geprägten Tracks "Carpetry" und "Caterpillars" auch anhört.

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17,86 €
DIE LIGA DER GEWÖHNLICHEN GENTLEMEN - GSCHICHTERLN AUS DEM PARK CAFÉ

Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen ... sind sie Troglodyten, welche mit heiligem Ernst über Hemden, Speiseeis und Ferien singen? Sind sie vollkommen aus der Zeit gefallen, mit ihrem aus zerkratzen alten Madness-, 60s-Pop-, A&M-, Northern-Soul-Platten destillierten DIY-Sound? Oder gerade deshalb modern? Schaffen sie nicht gerade aufgrund ihrer Sturheit stets etwas Eigenes, etwas Neues, ja etwas Modernes? Ja, Ja und nochmals Ja! möchte man nach Hören der "Gschichterln aus dem Park Café" ausrufen. Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen ist die größte kleine Popband der Welt! Zumindest aber die größte kleine Popband West-Hamburgs.

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18,48 €
Nepumuk - Das Chaos

Nepumuk

Das Chaos

10inchES004EP
Ear Sight
06.07.2021

Das Chaos beschäftigt uns seit jeher - als Spezies und als Individuum. Vor ziemlich genau zweitausendsiebenhundert Jahren schrieb der griechische Oldschooler Hesiod: "Wahrlich, zuerst entstand das Chaos und später die Erde …", ein Kollege berichtigte, das Chaos werde nicht geboren, sondern sei ursächlich. Aber wie verhalten wir uns diesen Erkenntnissen gegenüber? Gute Frage.

Mit der neuen 10" von Nepumuk werdet ihr dem Chaos nicht Frau oder Herr, aber das wird euch egal sein. Denn auf zwölf Tracks in 27 Minuten gibt der Nepumuk klar zu verstehen, dass das Chaos in Ordnung ist. Nicht weil es geil oder wünschenswert wäre, sondern weil es die existenzielle Grundlage jeder Punchline ist. Die sitzen, bringen Perspektive ins Chaos - setzen es in Bezug zur herrschenden Realität, bis klar wird, dass Chaos und Lebensrealität ein und dasselbe sind: Leider doch nicht in Ordnung.

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19,29 €
DESPERATE JOURNALIST - Maximum Sorrow

Wir haben gehört, dass Post-Punk es bis auf die Frühlingsseiten der Sunday Times geschafft hat. Oh, bleibt da dran - Desperate Journalist wüten schon seit gefühlten Äonen mit ihrer melodramatischen Mischung aus traumatisierten Gitarren und kunstvoll gebrochenem Gesang gegen den Konzern-Apparat. Sechs Jahre sind vergangen seit dem Erscheinen des teuflischen "Desperate Journalist"-Debuts in 2015. Das stürmische zweite Album "Grow Up" erschien 2017, während 2019 das stellare "The Search For The Miraculous" weit und breit zu hören war. "Maximum Sorrow!", das komplett in Crouch End inmitten der Covid-Pandemie aufgenommen wurde, strotzt nur so vor Alt-Rock-Muskeln, die in sieben Jahren unermüdlicher Auftritte und Veröffentlichungen aufgebaut wurden, wie ein wilder Panther auf der Pirsch. Angetrieben von Simon Drowners ohrwurmverdächtiger Bassline zeigt sich das Quartett schon beider Lead-Single "Fault" in makellos brutaler Form, mit Banshee-Heulen und selbstzerfleischenden Texten von Sängerin Jo Bevan: "And those teenage hangups are hard to beat / When your closet is piled up with defeat", schnauzt sie an einer besonders stacheligen Stelle, während ihr Gitarrist Rob Hardy und Schlagzeuger Caz Hellbent nur noch feuriges Öl in die akustischen Flammen gießen können. Wie ein Großteil des restlichen Albums ist "Fault" sowohl verspielt als auch voll mit Wut. Das sind Desperate Journalist in hyperdynamischer Form, superglatt, aber nie krankhaft glatt; ambitioniert und expansiv, aber immer noch selbstverliebt und durch und durch DIY. Es gibt traditionelle verzweifelte Reisen in das Herz der Dunkelheit - siehe die doomig-prägnanten Desintegrationen von "Armageddon". Und es gibt brillant beleuchtete Lichtblicke: die ohnmächtige Eleganz von "Utopia", die sardonische, melodieverliebte Frechheit von "Personality Girlfriend", die Ruhe von "Formaldehyde", ein tragisches Finale auf jedem anderen Album - hier als Opener. Ein Lob auch für die raumgreifenden, epischen Chorschübe von "Everything You Wanted" und die spektakulär bittersüßen Sehnsüchte von "What You're Scared Of", die mit verstreuten Zuckerwürfeln bestückt sind.

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19,87 €
LNZNDRF - II

Lnzndrf

II

12inchLNZLPC3 2
LNZNDRF
02.07.2021

Die Brüder Scott und Bryan Devendorf (The National), Ben Lanz (The National, Beirut) und Multi-Instrumentalist Aaron Arntz (Beirut, Grizzly Bear) sind mit Stirnlampen und Höhlenausrüstung ausgestattet und tauchen in einen somnambulen Raum ein. LNZNDRF's II wirkt wie eine trance-induzierende Massenhypnose. Aufgenommen in ausgedehnten, schamanistischen Jam-Sessions im Public Hi-Fi Studio in Austin, Texas im September 2019 und später bearbeitet, um dem Ganzen eine Form zu geben. Der Titelsong "Ringwoodite" mit seinen flinken, geschmeidigen und präzisen Drums ist ein sommerlicher Wunderkerzen-Song, der so schnell vorbeirauscht, dass einem schwindlig wird, wenn man seinen Spuren folgt. Es folgen das computerverliebte "Gaskiers" und die langsame Motorik-Hymne "Stowaway", die zwar klanglich nicht miteinander verbunden sind, aber LNZNDRF voll in den Kanon des seltsamen und unauslöschlichen Krautrocks einreihen. "II" scheint die Dystopie der Gegenwart ebenso zu beschwören wie das große Mysterium, das uns erwartet, wenn wir endlich die Barriere durchbrechen. Es wird keine Utopie sein, aber es wird zumindest etwas anderes sein. So heißt es im lysergischen Post-Punk-Stück "You Still Rip": "We'll live like fruitless trees towards endless breeze linked as we please, the burning bridges smolder in our wake."

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19,87 €
KAMA COLLECTIVE - TOIVO

Kama Collective

TOIVO

12inchBR321112
Berthold Records
02.07.2021

KAMA Kollektiv ist eine multinationale Gruppe um die junge finnische Sängerin und Trompeterin Kirsi-Marja "Kiki" Harju. Das Wort KAMA ist finnisch für "Dinge" oder "Zeug", und es beschreibt, worum es in der Musik der Band geht: die kleinen Dinge des Lebens, die oft so leicht übersehen werden. Kiki erzählt Geschichten - einige auf Finnisch, einige auf Englisch - über Liebe und Verwandlung, Wälder und Tiere, kleine alltägliche Freuden und eine mystische, romantische Sicht auf die Natur. Die Musik ist eine hypnotisierende Mischung aus Jazz, nordischem Folk und Indie-Pop. Sie nimmt die Zuhörer mit auf eine Reise in märchenhafte Länder und intensive Gefühle. Die Band ist in Amsterdam beheimatet, aber Kikis Songs sind voller Erinnerungen an die wunderschönen Landschaften, dunklen Wälder und den eisigen Frost ihrer Heimat Finnland. Der Titel des ersten Albums des KAMA Kollektiv ist KOTI, ein finnisches Wort für "Zuhause".

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Lucia Nimcová & Sholto Dobie - DILO

I first discovered khroniky – Ukranian folk songs – in the Highlands of Scotland. I was watching a screening of Bajka, a mesmerising documentary made by the filmmaker Lucia Nimcová and sound artist Sholto Dobie. I knew nothing about these ballads beforehand, but I was fascinated by these odd, beautiful songs, especially the easy way in which they mixed misery and levity, where gentle melodies blend with tales of dark violence. The folk songs describe hardship, murder, torture, death in gulags, heavy drinking, outsmarting men, love affairs. But they’re often very funny too – many of the songs make fun of marriage, and there’s an amazing subcategory of khroniky songs called potka (vagina) songs.

The khroniky have never been properly documented because they were considered too crude, or contained lyrics that were problematic, politically. When Ukrainian folk songs have been archived in the past, it’s normally a sanitised, more polite version of the ones that Lucia remembers from her childhood. Lucia grew up on the other side of the Ukrainian border in Slovakia. She is part of the Rusyn (Ruthenian) minority ethnic group found in the borderlands of Slovakia, Hungary, Romania, Ukraine and Poland. Rusyn is a centuries-old Slavic language, looked down upon as a poor, uneducated dialect by the neighbouring Ukraine and Slovakia. It was forbidden to talk about Rusyn culture at Nimcova’s primary school, but the khroniky stayed in her memories.

“I remember weddings when I was young,” says Lucia, who now lives in Addis Abeba, Ethiopia. “At the end of the night, when everyone was drunk and the young couple would go around their guests, people would sing in Rusyn. There was singing and dancing, and songs about being in prison or falling in love. I picked up the lyrics and sometimes my mum would make my sister and I sing them for people we met on the train. I was about five or six but the lyrics still come back when I sing to my kids.”

Determined that these rich, nuanced, unique songs shouldn’t be forgotten, she decided to record them. Over two years, Lucia, joined by experimental musician Sholto Dobie, visited Rusyn villages high in the Carpathian mountains to rediscover the songs and make the documentary. It was at the beginning of war breaking out in Ukraine in 2014.

“The Rusyn community is a very closed one,” explains Lucia. “Sometimes we’d have to wait several days to hear someone sing; we had to earn their trust before they shared something very personal to them. We’d stay up ‘til 5am at a wedding, then go straight to a morning baptism, or collect haystacks with the villagers, hoping they’d sing while they were working.”

DILO is named after an important independent Ukrainian daily newspaper that was shut down when the Red Army entered Lviv in 1939. The four long tracks on DILO blur field recordings with song; an unpolished, privileged glimpse into a private world. We hear dogs barking and insects buzzing in the summer heat, then a blast of hurdy gurdy or violin will drift in, or a plaintive song soars softly over the rural background noise, with casually harrowing lyrics about a cuckoo, “lifeless in a world of misery”, as translated in the album’s booklet.

For both Lucia and Sholto, it was important not to tamper too much with what they heard. “When you think about ethnography,” Lucia explains, “you have to have a lot of time, love and respect to document it with sensitivity.”

“The songs all have their own atmosphere and intimacy from the spaces they were recorded in and it was important to maintain these particularities and move with them,” adds Sholto, who now lives in Vilnius, Lithuania. “They guide and sometimes interrupt a journey between interiors – domestic spaces; in kitchens, by the fire – and exteriors; marketplaces, cow sheds. We used contact microphones to record metal bridges and fences, and we spent one afternoon recording a wool processing machine, the details of the rattling and tuning wheels are the ground layer for the third track.”

Lucia took rough notes and diary entries during the recording process, which are now shared in the booklet alongside a selection of lyrics, loosely translated, but revealing the depth and astonishing beauty that sometimes lies in the language of these folk songs.

The feel of the album is intimate, flipping between laughter, where a woman sings about selling her pussy to buy a cow in one track, then shifts to a raw, painful truth; an adult son asks his mother why his dad won’t be back for dinner, as he’s gone to war.

Since Lucia and Sholto began working together in 2014, they have shared the audio recordings on radio and film and shown photos in gallery spaces, making sure these special, smutty, poignant songs don’t get lost. This new record and booklet joins that same continuum, another glorious fruit from the same rare tree.

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YANN TIERSEN - LA VALSE DES MONSTRES/ THE WALTZ OF THE MONSTERS

Seit langem fragen Leute, ob sie diese Alben erstehen könnten und bisher lautete die Antwort: Nein. Bisher! Wir sind begeistert, die Re-Issues dieser vier unglaublichen Alben mit verbessertem Artwork bekannt zu geben. Alle Alben wurden remastered und ist zum ersten Mal überhaupt auf Englisch erhältlich (eine englische CD-Version wird später auch noch erscheinen). Als die ursprünglichen Versionen veröffentlicht wurden, wurden die meisten Exemplare in Frankreich verkauft. Aber Yann wurde, nicht zuletzt durch den Soundtrack von ,Die fabelhafte Welt der Amelie auf der ganzen Welt bekannt. Für sein internationales Publikum hat er nun höchstpersönlich seine Titel mit größter Sorgfalt ins Englische übersetzt, um sicher zu stellen, dass die Originalinhalte beibehalten bleiben. Im Januar folgen die nächsten beiden Alben. "Dies ist die Synthese aus klassischem Können, postmoderner Kreativität und zugkräftiger Vorstellungskraft. YANN TIERSEN hat ein Album geschaffen, das zwei Bewegungen vereint, denn die beiden Kompositionen wurden ursprünglich für zwei Theaterstücke - "Freaks" (nach dem Film von Tod Browning) und "Le Tambourin de Soie" (nach einem Stück von Yukio Mishima - komponiert. Das Werk ist voller neuer Gedanken; ein zukünftiger Klassiker den man unter gar keinen Umständen verpassen sollte." - La Griffe, 1995

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18,03 €
JULIANO ROSSI - DRUNK ON LOVE

Vinyl kommt in blau, Klappcover und bedruckter Innenhülle! Die meisten Dinge im Leben entstehen zufällig. Die große Liebe, eine schicksalhafte Begegnung und manchmal auch eine zweite Karriere. Oliver Perau alias Juliano Rossi hätte 1996 sicherlich nicht damit gerechnet, dass er 2021 immer noch als Rossi unterwegs sein würde. Damals hatte sich gerade die alternative Rockband Terry Hoax, die Perau 1988 mit einem Freund gegründet hatte, nach acht europaweit erfolgreichen Jahren aufgelöst. Doch Perau wollte sein Versprechen, bei der ersten Ausstellung des befreundeten Fotografen Olaf Heine zu singen, halten. Also fragte er den Jazzpianisten Lutz Krajenski, ob man zusammen alte Swing-Klassiker präsentieren könnte. Schließlich war Perau seit frühster Kindheit begeistert von Sammy Davis jr., Dean Martin, Burt Bacharach, Barbra Streisand, Tom Jones und Frank Sinatra. So stand Perau im Sommer '96 mit dem eilig ironisch hinzugefügten Künstlername Juliano Rossi vor Galeriebesuchern und Terry-Hoax-Fans und sang entrückt What the world needs now von Bacharach. "So viele entsetzte Gesichter habe ich selten gesehen" sagt Perau lachend und ergänzt nach kurzer Pause "aber für mich war es wie eine Offenbarung". 25 Jahre später veröffentlicht Juliano Rossi sein fünftes Album, Terry Hoax gibt es auch wieder und zusätzlich tourt Perau seit 9 Jahren durch Pflegeheime und macht Musik für Menschen mit Demenz. Ein sehr ungewöhnliches und in dieser dreigleisigen Konsequenz sicherlich einzigartiges Sängerleben, dass offensichtlich glücklich macht. So jedenfalls wirkt Herr Rossi und sein neues Album "Drunk On Love". Aus der Zeit gefallene glamouröse Songs irgendwo zwischen The Doors, Burt Bacharach und Dean Martin.

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21,81 €
ÉVÉ - CANTO ABERTO

Évé

CANTO ABERTO

12inchKOS010LP
Komos
28.06.2021

Everaldo Marcial aka Évé, born in 1951 and raised in Sao Paulo, fled the Brasilian dictatorship in 1974 to settle in France. Canto Aberto, originally released on the Free Lance label in 1979, is his one and only sought-after recording, made before he moved to the US in the early 80s and decided to quit music.
Recorded with Parisian musicians, noteworthy fellow expatriate Manduka on one song and the AfricanAmerican saxophonist Bruce Tobe Grant as musical director, the music of Évé will please fans of Egberto Gismonti, Nana Vasconselos, Milton Nascimento, Edu Lobo...
This first vinyl reissue is remastered from the original master tapes by Frank Merritt at The Carvery.

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Raxon - Sound Of Mind LP 2x12"

Raxon

Sound Of Mind LP 2x12"

2x12inchKOM433
Kompakt
25.06.2021

Over the past decade, Egyptian-born, Barcelona-based DJ and techno producer Raxon, known to friends and family as Ahmed Raxon, has popped out a steady stream of twelve-inch singles, precision-tooled, for labels like Cocoon, Drumcode, Diynamic, Truesoul, and Ellum Audio. An alumni of Kompakt’s Speicher series – check the insistent, vibrating pulses of “The Ancient” and “Dark Light” on 2019’s Speicher 107 – with Sound Of Mind, Raxon has produced a long-awaited debut album that’s ready and aching both for the dancefloor and the boudoir, traversing the heat of the club and the warmth of the home.

“The idea of an album has always floated around in my head for the past few years,” Raxon confirms, “but it was never the right moment in my mind.” Instead, he’s been insistently pursuing his vision of deep, elegant techno, taking him from early DJ gigs in Dubai, including the legendary audio tonic night, then relocating to Europe on the recommendation of Herman Cattaneo, all the while allowing his experiences to inform and transmute his producer’s thumbprint. He’s an architect by training (though he gave architecture up for electronic music), which might explain why Raxon productions are so sturdy and well-designed; but remember also that architecture is a field filled with brave experimentation, something Raxon definitely draws on throughout Sound Of Mind.

Like many albums from the past twelve months, Raxon’s debut developed partly thanks to the unique social situation the planet has found itself caught within. “In the beginning of 2020 I started working on a few tracks with the album in mind,” he recalls, “with no idea of what’s to come in the next few months. As catastrophic as the situation was/is, I found myself in the studio; in a way the lockdown gave me that creative freedom in the studio, to try to tell my story through sound.” And indeed, there is something in the way of ‘life writing’ about Sound Of Mind, particularly in the way Raxon’s productions pay subtle homage, perhaps, to his formative listening experiences in the late nineties.

It’s no retro trip, but there’s plenty of variety here, and a few moments that’ll tickle the collective memory – see the prowling pulsations of the opening “Majestic”, the alien breakbeat action of “Vice” and “Journey Mode”, where the interstellar tones feel like Foul Play or Steve Gurley, the leaking gas and woozy keys that make “Droid Solo” so subtly destabilising, or the strobelight drones that sputter and flare throughout “El Multiverse”, where dappled organ tones fight it out with interdimensional transmissions, all sucked into the vortex of a late-night techno mantra. Beautifully sculpted, Sound Of Mind feels consummate, an elegant set that pulls Raxon’s vision into its sharpest focus. Alive with possibilities, it’s a fever dream of creativity.

In den letzten zehn Jahren hat der in Ägypten geborene und in Barcelona lebende DJ und Techno-Produzent Raxon, der Freunden und Familie auch als Ahmed Raxon bekannt ist, eine ganze Reihe von 12inch-Singles auf Labels wie Cocoon, Drumcode, Diynamic, Truesoul und Ellum Audio veröffentlicht. Wir kennen Raxon außerdem durch seinen Beitrag zur Kompakt Extra/Speicher-Reihe – man höre sich nur mal "The Ancient" und "Dark Light" auf dem 2019 erschienenen Speicher 107 an. Nun hat Raxon mit “Sound Of Mind“ sein lang erwartetes Debütalbum produziert, das sowohl für den Dancefloor als auch für die eigenen vier Wände geeignet ist und dabei sowohl die Hitze des Clubs als auch die Wärme des eigenen Zuhauses durchmisst.

"Die Idee eines Albums schwebte in den letzten Jahren immer in meinem Kopf herum", bestätigt Raxon, "aber es gab nie den richtige Moment." Stattdessen verfolgte er leidenschaftlich seine Vision von tiefem, elegantem Techno, die ihn von frühen DJ-Gigs in Dubai, einschließlich der legendären Audio-Tonic-Nacht, dann auf Empfehlung von Hernan Cattaneo nach Europa führte. Im Laufe dieser Zeit sammelte er unzählige Erfahrungen, die es ihm erlaubten, seinen Stil als Produzent mehr und mehr zu transformieren. Raxon ist gelernter Architekt (obwohl er die Architektur für die elektronische Musik aufgegeben hat), was vielleicht erklärt, warum seine Produktionen so robust und gut durchdacht sind; aber man sollte auch nicht vergessen, dass Architektur bestenfalls immer ein Feld mutiger Experimente ist, etwas, worauf Raxon in “Sound Of Mind“ definitiv zurückgreift.

Wie viele andere Alben der letzten zwölf Monate auch wurde Raxon’s Debüt von der einzigartigen gesellschaftlichen Situation, in der sich der Planet momentan befindet, beeinflusst. "Anfang 2020 habe ich angefangen, an ein paar Tracks für das Album zu arbeiten", erinnert er sich, "ohne zu wissen, was in den nächsten Monaten auf uns zukommen würde. So katastrophal die Situation auch war/ist, ich fand mich im Studio wieder; in gewisser Weise gab mir der Lockdown auch eine kreative Freiheit im Studio, um zu versuchen, eine Geschichte durch meinen Sound zu erzählen." Und in der Tat gibt es auf “Sound Of Mind“ so etwas wie eine "Lebensgeschichte", besonders in der Art und Weise, wie Raxon’s Produktionen eine subtile Hommage an seine prägenden musikalischen Erfahrungen in den späten Neunzigern darstellen.

Es ist fürwahr kein Retro-Trip, aber es gibt hier viel Abwechslung und ein paar Momente, die das kollektive Gedächtnis kitzeln werden - zum Beispiel der sich langsam heran pirschende Pulsschlag im Eröffnungstrack "Majestic", oder die außerirdischen Breakbeats von "Vice" und "Journey Mode", in denen sich die interstellaren Sounds ein wenig wie Foul Play oder Steve Gurley anfühlen. Dann das ausströmende Gas und die wummernden Tasten, die "Droid Solo" subtil destabilisieren, oder die Strobo-Drones, die in "El Multiverse" herum sprudeln und flackern, wo einzelne Töne einer Orgel mit interdimensionalen Transmittern um die Wette strahlen und schließlich in den Strudel eines nächtlichen Techno-Mantras gesogen werden. “Sound Of Mind“ fühlt sich formvollendet an, wie ein elegantes Set, das Raxon’s Vision verstärkt in den Fokus rückt. Ein Fiebertraum voller Kreativität und Möglichkeiten.

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Hiatus Kaiyote - Mood Valiant

LTD Edition!

Die Grammy-nominierte Band Hiatus Kaiyote veröffentlichen ihr neues Album auf Brainfeeder! Knapp 6 Jahre nach "Choose Your Weapon" (2015) erscheint endlich das brandneue Studioalbum!

Die zweifach Grammy-nominierte Band besteht aus Naomi „Nai Palm“ Saalfield (Gitarre, Gesang), Paul Bender (Bass), Simon Mavin (Keyboards) und Perrin Moss (Schlagzeug). Das neue Album ist der Nachfolger ihres 2015er Albums, „Choose Your Weapon“, das der Rolling Stone als „atemberaubenden Schritt nach oben“ beschrieb und sie von Glastonbury bis zum Fuji Rock führte, vom Roots Picnic bis zur ausverkauften Sydney Opera. Das neue Projekt konnte endlich entstehen, nachdem die Band auf Songs von The Carters (Beyoncé & Jay-Z), Kendrick Lamar, Anderson .Paak, Chance The Rapper oder Drake gesampelt wurde - mit dem Nai Palm aber auch auf seinem Album, „Scorpion“, zusammenarbeitete. Das Ergebnis ist ein Album, das sich, untermalt von Verocais Streichern, in einem Groove entspannt: sonnenbeschienen, erhaben, meisterhaft. Hinter allem steckt Hiatus' gewohnter Sinn für musikalische Abenteuer, ihre Gabe, das Komplexe einfach klingen zu lassen, oder, in ihren eigenen Worten: „Wondercore“. Simons Experiment mit einem ungeraden Rhythmus, der in 5er-Gruppen gepackt ist, wird zu einem kaskadenartigen Jam namens „Rose Water“. Benders und Simons Austausch einzelner Noten, hin und her, um eine Melodie zu bilden, wird zu „All The Words We Don't Say“. Nais frecher Kommentar auf sexbesessene, dreiminütige Pop-Hits wird zu „Chivalry Is Not Dead“, einem Song über die bizarren Paarungsrituale von Leopardenschnecken (sie leuchten fluoreszierend) und Seepferdchen (sie verschränken ihre Schwänze und tanzen). Das Album endet mit dem zarten „Blood And Marrow“, einer Bender-Bassline, zu der Nai und Perrin improvisierten, und die Simon als seinen Lieblingssong anpreist: „Es ist ein klassischer Hiatus-Studio-Song, der eine schöne Erkundung ist und ein Geheimnis bereithält.“

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Hiatus Kaiyote - Mood Valiant

Die Grammy-nominierte Band Hiatus Kaiyote veröffentlichen ihr neues Album auf Brainfeeder! Knapp 6 Jahre nach "Choose Your Weapon" (2015) erscheint endlich das brandneue Studioalbum!

Die zweifach Grammy-nominierte Band besteht aus Naomi „Nai Palm“ Saalfield (Gitarre, Gesang), Paul Bender (Bass), Simon Mavin (Keyboards) und Perrin Moss (Schlagzeug). Das neue Album ist der Nachfolger ihres 2015er Albums, „Choose Your Weapon“, das der Rolling Stone als „atemberaubenden Schritt nach oben“ beschrieb und sie von Glastonbury bis zum Fuji Rock führte, vom Roots Picnic bis zur ausverkauften Sydney Opera. Das neue Projekt konnte endlich entstehen, nachdem die Band auf Songs von The Carters (Beyoncé & Jay-Z), Kendrick Lamar, Anderson .Paak, Chance The Rapper oder Drake gesampelt wurde - mit dem Nai Palm aber auch auf seinem Album, „Scorpion“, zusammenarbeitete. Das Ergebnis ist ein Album, das sich, untermalt von Verocais Streichern, in einem Groove entspannt: sonnenbeschienen, erhaben, meisterhaft. Hinter allem steckt Hiatus' gewohnter Sinn für musikalische Abenteuer, ihre Gabe, das Komplexe einfach klingen zu lassen, oder, in ihren eigenen Worten: „Wondercore“. Simons Experiment mit einem ungeraden Rhythmus, der in 5er-Gruppen gepackt ist, wird zu einem kaskadenartigen Jam namens „Rose Water“. Benders und Simons Austausch einzelner Noten, hin und her, um eine Melodie zu bilden, wird zu „All The Words We Don't Say“. Nais frecher Kommentar auf sexbesessene, dreiminütige Pop-Hits wird zu „Chivalry Is Not Dead“, einem Song über die bizarren Paarungsrituale von Leopardenschnecken (sie leuchten fluoreszierend) und Seepferdchen (sie verschränken ihre Schwänze und tanzen). Das Album endet mit dem zarten „Blood And Marrow“, einer Bender-Bassline, zu der Nai und Perrin improvisierten, und die Simon als seinen Lieblingssong anpreist: „Es ist ein klassischer Hiatus-Studio-Song, der eine schöne Erkundung ist und ein Geheimnis bereithält.“

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31,05 €
ABEL GHEKIERE - VOOR HET VERDWIJNT, EN DAARNA

With voor het verdwijnt, en daarna, the Belgian multi-instrumentalist Abel Ghekiere introduces his unique sound, which stems from merging modern jazz, traditional folk and field recordings.Through classical arrangements and a cinematic approach to composition, Ghekiere tells a story of grief and the search for solace in 8 songs.

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18,70 €
MATTHEW DEAR - Preacher's Sigh & Potion: Lost Album

Dieses ausgegrabene Matthew Dear Album wurde ursprünglich nach seinem gefeierten Album Asa Breed (2007) aufgenommen. Für Fans von Beck, Bill Callahan/Smog, Bibio. In erster Linie kennt man den gefragten texanischen DJ und Elektronikproduzenten Matthew Dear seit über zwanzig Jahren als Grenzgänger der Clubmusik, der nur im erweiterten Sinne als Popmusiker aktiv ist. Auf seinem 'neuen' Studioalbum überrascht der US-Musiker jetzt mit ungewöhnlichen Klängen. "Preacher's Sigh & Potion: Lost Album" wurde vor zehn Jahren aufgenommen, aber das Material nie veröffentlicht. Inspiriert vom Gitarrenspiel seines verstorbenen Vaters und klassischen Country-Folk-Favoriten wie Emmylou Harris, wendete Dear an, was er über Techno-Arrangements wusste, um einen organischen, loop-zentrierten Sound zu erforschen, der bluesig, persönlich und verspielt ist und die Geschichte von Pop und Rock, den Twang von Country, den Aufbau und das Loslassen von Techno durcheinander wirbelt.

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22,48 €
SLUT - TALKS OF PARADISE

Slut

TALKS OF PARADISE

12inchLBRLP2
LOOKBOOK
18.06.2021

Wenn eine Band sich von ihrem langjährigen Klangbild löst und - wieder einmal - häutet, kann sie heute alles Mögliche sein. Großes Orchester oder Laptop-Projekt. Das Skizzenhafte kann neben dem Ausgefeilten stehen. Das Beeindruckende neben dem Unscheinbaren. Das Aufwändige neben dem Simplen. Die Frage ist nur: Will man das überhaupt? Und wenn ja: Zieht man das durch? Auf ihrem neunten Album "Talks Of Paradise" präsentieren Slut sich in einem ungewohnten und neuen Soundgewand. Die Gitarrenwände haben sie ersetzt, das Klanggewitter neu gedacht. Stattdessen gibt es analoge elektronische Töne, eine tiefe Transparenz und einige beinahe minimalistische Skizzen. Den hymnischen Indie-Sound ihrer früheren Alben gibt es immer noch. Das hört man unter anderem auf der Vorab-Single "For The Soul There Is No Hospital". Es geht aber nicht darum, zwanghaft etwas Neues zu versuchen. Oder um den Zweikampf Synthie vs. Gitarre. Vielmehr um das Abschalten von Automatismen. Um eine Suche nach dem Momentum. Auch wenn dabei anfangs ein Mosaik aus vermeintlich widersprüchlichen Eindrücken entsteht. Slut ist etwas bemerkenswertes gelungen: Eine etablierte Band aus Leuten und Freunden, die sich schon sehr lange kennen, hat sich entschieden etwas wirklich Neues zu wagen. Und das auf der gesamten Strecke. Tell your friends!

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19,87 €
Blue Lab Beats - We Will Rise

Blue Lab Beats

We Will Rise

12inch0602435773414
Blue Note
18.06.2021

Blue Lab Beats sind momentan eines der gefragtesten Produktionsduos der Welt und stehen für einen Sound, dem sie selbst den Namen Jazztronica gegeben haben und in dem Elemente von Jazz, Hip-Hop, Soul, Funk, R&B, Boom-Bap und Musik der afrikanischen Diaspora zusammenfließen.
Ihre erste EP bei Blue Note enthält fünf großartige Tracks, darunter den Kracher “Blow You Away (Delilah)”.
Die fröhliche Nummer ist unüberhörbar von westafrikanischem Highlife und Afrobeat inspiriert und featuret den aus Ghana stammenden, aber heute in London ansässigen Sänger Ghetto Boy, der als “Prinz” der dortigen Afrobeat-Szene bezeichnet wird. Ein weiteres Highlight ist der Track “Nights In Havana”, der
Hörer/innen mit souligen Jazzfusion-Klängen und einem Solo des jungen Gitarristen Alex Blake in karibische Gefilde lockt. In der slicken Titelnummer “We Will Rise” setzt sich der Bostoner Saxofonist Braxton
Cook in Szene, der schon mit Rihanna und Solange Knowles auf der Bühne stand. Das letzte Wort auf der
EP hat in “Tempting (Dance 2)” schließlich der momentan omnipräsente Rapper Kojey Radical, der auch
auf dem neuen Album von Sons Of Kemet glänzt

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MDOU MOCTAR - AFRIQUE VICTIME

PURPLE COLOURED VINYL

Mdous Musik hat ihre Wurzeln zwar in traditionellen Tuareg-Melodien, gibt aber auch immer wieder Einflüsse von u.a. Eddie Van Halen preis. Neben Mdou besteht die Band aus Bassist und Producer Mikey Coltun, Drummer Souleymane Ibrahim und Gitarrist Ahmoudou Madassane. Zusammen haben sie längst auf ausgiebigen Touren bewiesen, dass sie nicht nur heimische Hochzeitsfeiern rocken können, sondern ebenso Festivalbühnen auf der anderen Seite der Erdkugel. Dabei beherrschen sie sowohl den hypnotischen Boogie von Black Sabbath der Masters of Reality-Ära, als auch den erhabenen elektrisierenden Groove von Black Uhuru. Mdou Moctar lebt in Agadez im Niger, einer eher ländlichen Gegend, die wie eine kleine Oase mitten in der Sahara wirkt. Hier entsteht auch ein Großteil seiner Musik, die ihn in West-Afrika zu einer echten Berühmtheit hat werden lassen. Verbreitet haben sich seine Sounds dort nicht durch das Internet und Social Media, sondern über die Speicherkarten aus Mobiltelefonen, die wie Tapes weitergegeben und getauscht werden und wie analog-digitales Lauffeuer durch das Land gehen. Den internationalen Durchbruch schaffte Mdou Moctar 2019 mit dem Album "Ilana: The Creator". Mit seiner vierköpfigen Band reiste Moctar anschließend durch die Welt und wurde schnell zum inoffiziellen Botschafter seines Landes. Nun liegt der langerwartete Nachfolger vor.

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18,03 €
BEC - Pleasure Seeker

BEC

Pleasure Seeker

12inchSNDST090
SECOND STATE AUDIO
02.06.2021

BEC meldet sich mit ihrer sechsten EP auf Pan-Pots Second State zurück und nimmt die Zuhörer auf eine Reise mit, die anfangs von treibenden Grooves, verzerrten Vocals, ravigen 90s Synths, industriellen Klängen und kraftvollem Techno geprägt ist ("Pleasure Seeker", "The Truth"). Mit "Reaching Nirvana" zeigt BEC aber eine andere Seite und haut eine Nummer raus, die mit deepen und schwebenden Synths heraussticht. Pan-Pots UKW Mix des Titeltracks mit dem unverkenntlichen Sound des Berliner Duos rundet die Platte perfekt ab.

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Max Essa - Painting Of The Day EP

Brand new Barcelona imprint Balearic Ensemble hit the ground running with their premier plastic disc drop, BE001. We’re over (and under, and around) the moon to present the Painting Of The Day EP, the first i n a series of extended plays l ined up from the baddest crew of balearic samurais for your aural i ndulgence. Leading the charge i s the one and only Max Essa, a man some may know as botanist-in-chief at the sublime Jardin Jansen l abel, others as the shadow behind a string of l ush productions sounded out by the l ikes of the Guv’nor Andrew Weatherall or a one David Mancuso. Painting Of The Day i s the l atest i n Max’s deeply inventive output, with Joe Morris, Lukkas and Ibicenco duo Reisdentes Balearicos serving up three wondrously lush revamps for the heads . First up i s ‘ Matinee’, which takes that l aid-back 80s sound and washes i t through reverb racks and cascading arpeggiatic tones. Soft, subtle and brilliant, the result i s an emotional Essa performance, akin to a soft caress of the waves, or a brush stroke on a canvas i n the afternoon sun. ‘Tempo Babadoh’ i s another massive balearic number, promenading and pirouetting i ts way across a vista of club congas, wah guitar and deluxe synth sounds. Sliding nylon strings evoke memories of a l ate-night Mandy Smith anthem as agogo bells i nterweave among the flora and fauna of Max Essa’s balearic vision. A l ofty, virtuosic affair that’s sure to be a staple when the good times come. On the flip we have Joe Morris’s ‘ Paraiso’ version of Tempo Badaboh. It’s a(n) NY hymn, a dusty psalm, a stellar reimagining of the original which brings an 80s Chicago feel with all the savoir faire and finesse that the Clandestino man has come to be revered for. Sizzling b l ines, crickets at dusk and time-tested balearic motifs presented i n a new, slightly angular l ight. Over on B2 (?) we get Lukkas’ Club Mix of Matinee, a dangerous dance weapon with a dose of l ow frequencies bubbling through the sp

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Can - Live In Stuttgart 1975

Can

Live In Stuttgart 1975

3x12inchSPOON63
Spoon Records
28.05.2021

Spoon Records kündigt, die erste Veröffentlichung in einer Reihe von lang erwarteten Live Alben an: Can Live in Stuttgart 1975 - erscheint auf Vinyl, CD und digital am 28. Mai 2021.

Selbst wenn man glaubt Can zu kennen, inklusive aller Alben und den legendären Lost Tapes, gibt es hier immer noch vieles entdecken das einen überrascht. Diese Musik ist nie zweimal derselbe Fluss.

Das neue Album in fünf Teilen, Can Live in Stuttgart 1975 dokumentiert einen wichtigen und beeindruckenden Teil der Can-Geschichte. Da in den 70gern technische Pannen immer wieder die geplannten Live-Aufnahmen sabotierten, fehlten diese im Spoon Katalog. Nun wurden die besten Bootleg-Aufnahmen genommen und unter der Leitung von Gründungsmitglied Irmin Schmidt und CAN Produzent/Toningenieur René Tinner durch die Mühlen der Technologie des 21. Jahrhunderts geschickt, um diese wichtigen historischen Dokumente in der bestmöglichen Qualität zu präsentieren. Gegründet 1967 und aufgelöst etwas über ein Jahrzehnt später, hat Can's beispiellose und kühne Verbindung von hypnotischen Grooves und avantgardistischen instrumentalen Texturen sie zu einer der wichtigsten und innovativsten Bands aller Zeiten gemacht. Die neue LIVE Serie offenbart eine völlig neue Perspektive auf die Band. Man kann vertraute Themen, Riffs und Motive hören, die auftauchen und durch die Jams surfen, aber es sind oft nur flüchtig wiedererkannte Gesichter in einer wirbelnden Menge. Man kann aber auch viel Musik entdecken, die es nie in den offiziellen Albumkanon geschafft hat. Die Aufnahmen gehen in extremere Bereiche als Can’s Studioarbeit: von sanftem, ambientem Drift-Rock bis hin zu den berühmt berüchtigten "Godzilla"-Momenten. Und selbst wenn sich die Band Mitglieder von Minute zu Minute anpassen und dem Rhythmus hinterherjagen, kann man die außergewöhnliche musikalische Telepathie hören, die sie alle teilten.

- "Can’s Live-Auftritte klingen wie eine epische Geschichte – ein Roman, der uns erzählt wird. Mit unterschiedlichen Kapiteln, wechselnden Stimmungen, Jahreszeiten und exotischen Landschaften." - Alan Warner

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33,57 €
Various - Jazz Women - Timeless Classics From The Queens Of Jazz
 
27

Geschmackvolles Doppelalbum mit herausragenden Sängerinnen. Wenn es allein um die Vokalkunst geht, dann ist die Jazz-Welt fest in weiblicher Hand. Man denke nur an Billie Holiday, Ella Fitzgerald oder Nina Simone. Aber auch Sängerinnen jüngerer Tage, zum Beispiel Sarah Vaughan oder Diana Krall, beeindrucken nicht minder mit ihren verzaubernden Stimmen. Grund genug für das französische Label Wagram, die renommiertesten Sängerinnen der letzten Jahrzehnte mit auf einem Doppelalbum zu vereinen.

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17,19 €
MATTHEW E. WHITE & LONNIE HOLLEY - BROKEN MIRROR: A SELFIE REFLECTION

Als Matthew E. White an dem Nachfolger seines zweiten Studioalbums arbeitete, wollte er seine Herangehensweise an das Songwriting neu erfinden, zumindest für eine Session. White versammelte eine vertrauenswürdige Truppe von sieben Musikern in Richmond, Virginia. Er dirigierte das Septett durch eine Reihe von lockeren, größtenteils gestischen Kompositionen. Die Klänge waren gewaltig, eine Reihe von Keyboards und Gitarren untermalten den Schwung einer ineinandergreifenden vierköpfigen Rhythmusgruppe. Aber die Ergebnisse passten nicht ganz zu der in Arbeit befindlichen Platte, so dass White die Jams auf Eis legte, bis die richtige Muse kam. Das war, wie sich herausstellte, Lonnie Holley, dessen wunderschön verwelkte Stimme bald eine Art kosmische Weisheit über Whites wartende Arbeit ergoss. Das Ergebnis - Broken Mirror: A Selfie Reflection - ist explosiver und eindringlicher als alles, was die beiden Künstler je gemacht haben. Aggressiv, aber ekstatisch, spielerisch, aber pointiert, ist Broken Mirror eine pointierte, aber einfühlsame Sozialkritik, unterlegt mit einem mächtigen Groove. Holley nahm seine Vocals über Whites Aufnahmen in nur vier Stunden auf. Als Visionär und intuitiver Texter hörte sich Holley 20 Sekunden an und proklamierte die Bilder, die die Klänge hervorriefen. Wenn ihm etwas gefiel, zog er ein Notizbuch zu Rate, das voller lyrischer Einfälle war, und sang dann komplette erste Takes zu Musik, die er noch nie gehört hatte. Abzüglich bescheidener Bearbeitungen und leichter Overdubs wurde Broken Mirror: A Selfie Reflection an Ort und Stelle fertiggestellt, ein Blitz, der einen Platz zum Einschlagen suchte. Holley und White mögen als unwahrscheinliche Kollaborateure erscheinen, da sie durch Jahrzehnte und Disziplinen getrennt sind, aber die beiden teilen tiefe Alabama-Wurzeln. Und was noch wichtiger ist: Holley und White betrachten Musik als ein unheimliches Gefäß für sonst undurchdringliche Vorstellungen von Trauer, Leid und Solidarität. Broken Mirror: A Selfie Reflection ist ein zeitgemäßer Appell an die Kraft der Zusammenarbeit, an verwandte Geister, die sich auch in überfüllten Räumen zusammenfinden.

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DRY CLEANING - NEW LONG LEG

Dry Cleanings fiebriger Post-Punk klingt wie kein anderer Sound zurzeit. Bassist Lewis Maynard, Drummer Nick Buxton und Gitarrist Tom Dowse kennen sich schon eine kleine Ewigkeit und hatten schon diverse gemeinsame Bandprojekte zusammen. Die neue Band der Londoner entstand 2017 nach einem Karoke-Abend, bei dem sie Florence Shaw kennenlernten. Shaw, die vorher nie gesungen hatte, wurde zur Stimme der Band. Binnen weniger Monate entstanden die ersten Songs; die Texte handeln von Neurosen, seltsamen YouTube-Kommentaren und den normalen Dingen des Lebens. Shaw ist eine gute Beobachterin und eine Archäologin des Alltags. Der ungeschminkte Sound von Dry Cleaning bietet Shaws Geschichten dabei eine berauschende Klangkulisse. 2020 waren nach zwei EP-Veröffentlichungen und Touren durch englische Clubs Konzerte in den USA und Europa geplant, aber wegen der Pandemie saß die Band stattdessen im britischen Lockdown. Die Zeit nutzte man, um weitere Songs zu schreiben und das Debütalbum mit John Parish als Produzent in dessen Rockfield Studios aufzunehmen. "New Long Leg" wird die Musikwelt im Sturm erobern.

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Toby Whyle - A Mood Of Its Own

Songs zu schreiben ist für Toby Whyle eine Selbstverständlichkeit, im Musikkosmos ist er seit langer Zeit ein bekanntes Gesicht. Neu ist die Erkenntnis, dass Songwriting für ihn einer der wenigen Wege ist, die grelle, schnelllebige Außenwelt auszublenden. "A Mood Of Its Own" ist der Anfang eines neuen Abenteuers, auf das sich Toby erstmals alleine begibt. Vorbehaltlos setzt er sich den Anziehungskräften von elektronischer Musik und Gitarrenpop aus, umkreist beide immer wieder knapp, lässt sich aber nie ganz fangen. Jeder Song folgt dabei einer eigenen Umlaufbahn, gewährt neue Einblicke in Tobys Gedankenwelten.

Der Titel "A Mood Of Its Own" entstammt einer Textzeile der ersten Single "No One Moves", mit der Toby gleich mal auf dem ersten Platz der Radio FM4 Charts landete. Der Song beschreibt eine Schreibblockade, die zweite Single "Quiet The Silence" begleitet das Auseinanderdriften zweier Menschen, "Pity" erzählt von Stolpersteinen und einem Neubeginn und "How It Feels" von der Suche nach Konstanten in einer schnelllebigen Welt. Auf seiner ersten Solo-EP zeigt Toby Whyle die volle Bandbreite seines Songwritings, lässt einen oft energiegeladen aber nachdenklich zurück. Gemeinsam mit Produzent Maximilian Walch hat Toby unterschiedliche Stimmungen eingefangen, auf das Wesentliche reduziert und eine verbindende Ästhetik geschaffen.

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SCOTCH & WATER - SIRENS

Scotch&Water

SIRENS

12inchDDUCKLP90
DevilDuck
21.05.2021

Schlendergang und Sprint. Verweilen und Aufbruch. Melancholisch reminiszierend, aber den Blick stets vorwärtsgewandt - schon seit ihrer Gründung ziehen sich duale Gegensätze wie ein roter Faden durch das Schaffen der Hamburger Indie/Dreampop-Band Scotch & Water und genau in diesem Spannungsfeld schwingt auch ihr Debütalbum "Sirens". Das vierköpfige Ensemble spielt darauf gekonnt mit Schritttempo und Perspektiven seiner Hörer:innen und verspricht damit gleichermaßen Anklang bei Vinyl-Liebhabern erster Stunde, Zeugen des New-Wave- Revivals der frühen 2000er sowie Kindern des neuen Jahrtausends zu finden. Dabei verweben Scotch & Water zuversichtlich Einflüsse von Fleetwood Mac über Arcade Fire bis hin zu Bon Iver oder The War on Drugs zu facettenreichen und komplexen Klangwelten. Eine Zuversicht, die die vier selbstbewusst aus der Geschwindigkeit der Achtungserfolge ihres erst dreijährigen Bestehens schöpfen. Die vier funktionieren wunderbar in diesem Tempo, bremsen ihren Laufschritt dann aber doch zunächst, um auf diesen imposanten Start mit einem bestechenden Debütalbum zu antworten. Durchdacht, facettenreich und komplex präsentieren sich Scotch & Water auf "Sirens" denn nicht nur Albumtitel, sondern auch der Sound sind aufmerksamkeitserregend, lautstark.

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MDOU MOCTAR - AFRIQUE VICTIME
also available

PURPLE COLOURED VINYL[18,03 €]


Mdous Musik hat ihre Wurzeln zwar in traditionellen Tuareg-Melodien, gibt aber auch immer wieder Einflüsse von u.a. Eddie Van Halen preis. Neben Mdou besteht die Band aus Bassist und Producer Mikey Coltun, Drummer Souleymane Ibrahim und Gitarrist Ahmoudou Madassane. Zusammen haben sie längst auf ausgiebigen Touren bewiesen, dass sie nicht nur heimische Hochzeitsfeiern rocken können, sondern ebenso Festivalbühnen auf der anderen Seite der Erdkugel. Dabei beherrschen sie sowohl den hypnotischen Boogie von Black Sabbath der Masters of Reality-Ära, als auch den erhabenen elektrisierenden Groove von Black Uhuru. Mdou Moctar lebt in Agadez im Niger, einer eher ländlichen Gegend, die wie eine kleine Oase mitten in der Sahara wirkt. Hier entsteht auch ein Großteil seiner Musik, die ihn in West-Afrika zu einer echten Berühmtheit hat werden lassen. Verbreitet haben sich seine Sounds dort nicht durch das Internet und Social Media, sondern über die Speicherkarten aus Mobiltelefonen, die wie Tapes weitergegeben und getauscht werden und wie analog-digitales Lauffeuer durch das Land gehen. Den internationalen Durchbruch schaffte Mdou Moctar 2019 mit dem Album "Ilana: The Creator". Mit seiner vierköpfigen Band reiste Moctar anschließend durch die Welt und wurde schnell zum inoffiziellen Botschafter seines Landes. Nun liegt der langerwartete Nachfolger vor.

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18,03 €
Sons of Raphael - Full-Throated Messianic Homage

Die Geschichte von Sons Of Raphael ist eine, die am Rande der Mythologie und des Wahnsinns schwankt; eine kaum zu glaubende Mischung aus dem Erhabenen und dem Zufälligen. Es ist eine Geschichte von Engeln und Teufeln, davon, aus einer 250 Jahre alten Kapelle geworfen und in einer irischen Bingohalle willkommen geheißen zu werden. Wie zwei moderne Dandys am Bug eines Klipperschiffs navigiert das West-Londoner Duo durch die Irrungen und Wirrungen der Geschichte und ist nun mit seinem ersten Testament in der Hand an Land gesprungen: „Full-Throated Messianic Homage“. Ein Album, das sieben Jahre in der Mache war, aber - wie die Band selbst sagt - ’mit 2000 Jahren angesammeltem Leid darin’. Eine vierstimmige Hymne auf Leben, Tod, Sünde, Liebe und Auferstehung: Lieder für die Toten, um die Lebenden zu retten.

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CHAI - WINK

Chai

WINK

12inchSPLP1420
Sub Pop
21.05.2021

Erstpressung auf "Red, White & Blue hi-melt on clear" Vinyl! Das japanische Quartett CHAI veröffentlicht mit "Wink" ihr drittes Album und ihr erstes für Sub Pop. Es enthält CHAIs sanfteste und minimalistischste Musik, aber auch ihr mit Abstand bewegendstes und aufregendstes Songwriting. "Wink" ist zudem ein extrem passender Titel: eine subtile, aber kühne Geste. Ein Zwinkern ist ein unbefangener Akt der Überzeugung. CHAI besteht aus den eineiigen Zwillingen Mana (Gesang und Keyboard) und Kana (Gitarre), Schlagzeugerin Yuna und Yuuki. Nach der Veröffentlichung von "Punk" im Jahr 2019 führten CHAIs Abenteuer sie rund um die Welt, sie spielten ihre hochenergetischen und beschwingten Shows auf Musikfestivals wie Primavera Sound und Pitchfork Music Festival und tourten mit Indie-Rock-Größen wie Whitney und Mac Demarco. Wie alle Musiker waren CHAI im Jahr 2020 gezwungen, die Struktur ihrer Arbeit und ihres Lebens zu überdenken. CHAI nahmen dies als Gelegenheit, ihren Arbeits-Prozess durchzuschütteln und ihre Musik an einen aufregend neuen Ort zu bringen. Hatten CHAI zuvor ihre maximalistischen Aufnahmen genutzt, um die Ausgelassenheit ihrer Liveshows einzufangen und die Reaktionen des Publikums im Auge zu behalten, konzentrierten sie sich nun darauf, die etwas subtileren und introspektiveren Arten von Songs zu entwickeln, die sie gerne zu Hause hören - wo sie zum ersten Mal die gesamte Musik aufgenommen haben. Inmitten des globalen Shutdowns arbeiteten CHAI quasi als Garage-Band und tauschten ihre Songideen - für die sie mehr Zeit als je zuvor hatten - über Zoom und Telefonanrufe aus, wobei sie ihre Einschränkungen in eine Stärke verwandelten. Während sich die Band an einen persönlicheren Sound anlehnte, ist "Wink" auch das erste CHAI-Album mit Beiträgen von externen Produzenten (Mndsgn, YMCK) sowie einem Feature des Chicagoer Rappers und Sängers Ric Wilson. CHAI ziehen R&B und HipHop in ihre Mischung aus Dance-Punk und Pop-Rock, während sie unbestreitbar CHAI bleiben. Ob in Bezug auf diesen neu entdeckten Sinn für Offenheit oder ihre Art, zu Hause zu komponieren, das Thema von "Wink" ist, sich selbst herauszufordern.

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Maverick Road - Ethereality

Maverick Road

Ethereality

12inch0254270002006270
Metalapolis Records
14.05.2021

2012 von den Balfour Brüdern in Belfast Nord Irland gegründet, konnte sich MAVERICK schnell in der Szene etablieren. Mit ihrem ersten Album„Quid Pro Quo“ waren sie bereits mit den schwedischen Hardrock Stars THE POODLES auf Tour. Das von Presse und Fans überschwänglich gefeierte zweite Album „Big Red“ brachte sie wieder zurück auf die Bühnen, diese Mal mit den schwedischen Superstars TREAT. Außerdem waren sie Gast auf vielen Festivals wie z.B. das H.E.A.T FESTIVAL (D), ICEROCK und ROCKNACHT TENNWIL (CH), WILDFEST (BE) und dem ROCKINGHAM in England, was ihnen half ihre schon große Fanbase noch weiter zu vergrößern. Ihr nächstes Album »Cold Star Dancer« aus dem Jahr 2018 bekam beste Kritiken in der internationalen Presse und die Band spielte ihre erste Headliner Tour in Europa gefolgt von einer Tour mit den schwedischen Glam Rockern CRASHDIET. Außerdem spielten sie das das schweizer ROCK
THE RING Festival zusammen mit WHITESNAKE, TESLA und DEF LEPPARD. Die Tour wurde wieder mit Gitarrist Ric gespielt, der die Band wegen persönlicher Gründe verlassen hatte. Sein Ersatz Steve Moore kehrte zu seiner Band STORMZONE zurück. Ihr H.E.A.T FESTIVAL Auftritt im Dezember 2019 war die letzte Show für ihren Drummer Jonny Millar. Für ihn konnte mit Jason-Steve Mageney,
einem guten Freund der Band aus Wuppertal, ein mehr als adäquater Ersatz am Schlagzeug gefunden werden. Die Aufnahmen für das Album begannen Ende 2019 aber Covid-19 geschuldet, dauerte alles länger als erwartet. Durch den Lockdown in der UK war es lange Zeit unmöglich Jason für die Schlagzeugaufnahmen einzufliegen. Dies gelang dann endlich im Sommer 2020. Mit »Ethereality« ist der Band ein Album gelungen, welches alle MAVERICK Trademarks enthält. So findet man catchy, Hookline-orientiertes Songwriting von »Big Red« kombiniert mit etwas härteren Einflüssen von »Cold Star Dancer«. Man muss nur die Songs «Switchblade Sister”, «Bells Of Stygian”, «Falling” oder die Fast-Ballade »The Last One« anhören, um zu wissen, dass »Ethereality« ihr bisher bestes Album ist. Denn
so muss Heavy Rock klingen!

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Zucchero - INACUSTICO D.O.C. & MORE

Zucchero ”SUGAR” Fornaciari ist mit der Akustik Version seines bereits 2019 veröffentlichten Albums
”D.O.C.” zurück.
Die neue Ausgabe mit dem Titel ”Inacustico D.O.C. & More enthält alle Songs der Originalplatte sowie
einige seiner größten Hits als exklusive Akkustik Version. Darunter befindet sich auch das Duett „September“ welches in Kollaboration mit STING entstanden ist. Zucchero verrät über das Originalalbum, welches
auf Platz 27 der deutschen Charts landete „Sich selbst neu erfinden und immer noch man selbst zu sein,
ist eine schwierige Sache, aber mit ”D.O.C.” ist mir genau das gelungen“

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