expected to be published on 30.10.2026
Matador/Beggars Group News
- 01: IT'S ONLY LOVE
- 02: INSIGNIFICANT OTHER
- 03: WHERE THE GOTH GIRLS AT?
- 04: MONO
- 05: FROM THE CLIFF
- 06: SUNDAY
- 07: EASY STREET
- 08: PHANTOM LIMB
- 09: RUN AWAY FROM THE MOB
CLEAR VINYL EDITION[24,33 €]
expected to be published on 30.10.2026
- 1: Fill in the Blank
- 2: Vincent
- 3: Destroyed by Hippie Powers
- 4: (Joe Gets Kicked Out of School For Using) Drugs With Fr
- 5: Optimistic Son
- 6: Drunk Drivers / Killer Whales
- 7193: 7 State Park
- 8: Joe Drives Again
- 9: Cosmic Hero
- 10: The Ravenous House
- 11: Connect the Dots (Song of Secretariat)
- 12: Joe Goes to School
Das 2016 erschienene "Teens of Denial" markiert einen entscheidenden Wendepunkt in der Karriere von Car Seat Headrest und insbesondere von Frontmann Will Toledo. Nach einer Reihe von lo-fi Bedroom-Produktionen, die Toledo größtenteils allein aufgenommen hatte, war es das erste Album, das mit voller Bandbesetzung und größerem Studioaufwand entstand. Veröffentlicht wurde es über das renommierte Indie-Label Matador Records, bei dem Toledo kurz zuvor unter Vertrag genommen wurde. Das Album verbindet introspektive Texte mit energiegeladenem Indie-Rock und greift Themen wie Selbstfindung, Angst, Isolation und Jugendkultur auf. Songs wie "Fill in the Blank", "Drunk Drivers/Killer Whales" und "Destroyed by Hippie Powers" wurden schnell zu Publikumslieblingen und halfen der Band, ein deutlich größeres Publikum zu erreichen. "Teen Of Denial: (Joe"s Story)" ist nun ein komplettes Remake dieses 10 Jahre alten Klassiker. Toledo, der seinen Songbook gerne neuinterpretiert, wechselt hier die Perspektive und erzählt die Geschichte aus der Sicht von Joe. Auf dem Originalalbum verwendete Toledo häufig den Namen "Joe" als Pseudonym - eine subtile Hommage an Daniel Johnston. Als er Teens im Vorfeld seines 10-jährigen Jubiläums erneut aufgriff, verspürte er den Drang, Joe eine eigene Hintergrundgeschichte zu geben, und begann, das Album entsprechend anzupassen, um diese Geschichte zu erzählen. Die Band kehrte gemeinsam mit dem Teens-Produzenten Steve Fisk ins Studio zurück, um das Werk zu überarbeiten - mit angepassten Texten, überarbeiteten Arrangements und neuen Aufnahmen im "Denial-Stil", darunter "Optimistic Son" und die hymnische Single "Joe Drives Again". Das Ergebnis bewahrt die düstere Note und den jugendlichen Zynismus von Teens, lässt aber zugleich eine Spur mühsam errungener Mitmenschlichkeit in den Gesamtklang einfließen.
expected to be published on 16.10.2026
- A1: I Will Eat My Heart in the Morning Light
- A2: Oh No Now My
- A3: Billy Came Back
- A4: Watching Heaven Fall
- A5: Sailing (Your Baby's Down)
- B1: The Singer in My Band
- B2: Nitro
- B3: Hey Sarah Is It Gonna Rain Forever
- B4: The Kid With The Crown
- B5: And I Haven't Seen My Love in Quite a While
- B6: Don't You Cry in Lonesomeness
WHITE VINYL EDIT[23,32 €]
In den vergangenen Jahren hat Nate Amos einen bemerkenswerten Aufstieg erlebt. Ob als Solokünstler unter dem Namen This Is Lorelei oder mit seiner Band Water From Your Eyes - aus gefeierten Veröffentlichungen wurden ausverkaufte Tourneen rund um den Globus, während seine Songs von einigen der einflussreichsten Künstler der Gegenwart neu interpretiert wurden. Mit The Singer in My Band, seinem ersten Album für das renommierte Label Matador Records, legt Amos nun ein Werk vor, das seinen Status als eine der spannendsten Stimmen der modernen Indie-Musik untermauert. Das Album greift die Tradition des Great American Songbook auf und übersetzt deren grundlegende Stärken (starke Melodien, prägnante Texte und zeitlose Songstrukturen) in eine moderne, eigenwillige Klangsprache. Entstanden während ausgedehnter Tourneen, ist The Singer in My Band zugleich das erste echte "Road Album" in Amos" Diskografie. Viele Ideen entwickelten sich unterwegs, fernab von Instrumenten und Studios, geprägt von den Eindrücken des ständigen Reisens. Die Vorabsingle "Billy Came Back" verkörpert diesen kreativen Ansatz beispielhaft. Der Song begleitete Amos über Monate hinweg, verschwand immer wieder aus seinem Bewusstsein und kehrte dennoch ständig zurück, bis er schließlich vollendet wurde. Wie viele Stücke des Albums verbindet er eingängige Melodien mit einer erzählerischen Offenheit, die Raum für eigene Interpretationen lässt. Bevölkert wird das Album von Figuren wie Billy, Joey, Genevieve, Sarah und Buddy, die durch ein Panorama amerikanischer Schauplätze wandern. Ihre Geschichten bewegen sich zwischen Realität und Fiktion und spiegeln die flüchtigen, oft widersprüchlichen Erfahrungen des Unterwegsseins wider. Musikalisch setzt Amos auf Reduktion und die Stärke klassischer Songkunst. Der Einfluss seiner lebenslangen Verbundenheit zur Bluegrass-Musik zeigt sich weniger im Klang als in den kompositorischen Prinzipien: Ein Song muss durch Melodie, Text und Harmonie überzeugen. Mit The Singer in My Band gelingt Amos ein Album, das Tradition und Gegenwart verbindet und seinen wachsenden Einfluss innerhalb der internationalen Indie- und Songwriter-Szene eindrucksvoll bestätigt.
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- A1: Low Kick And Hard Bop
- A2: Mere Imposters
- A3: Have You No Shame, Girl?
- A4: Not A Hoot!
- A5: Knee-High
- A6: Honey (Amsterdam Is Not L A.)
- A7: Shoot Shoot!
- B1: Comely Row
- B2: Ease Up You Fundamentalists!
- B3: The Dot On The I Between The H And The T
- B4: Good Comrades Go To Heaven
- B5: Cayenne
- B6: Ololo
- B7: You Say Potato, I Say Aardappel!
- B8: Look .. No Fingerprints
- B9: Mr Crockpot
Mit dem Re-Release von Solexs "Low Kick and Hard Bop" feiert Matador das 25-jährige Jubiläum . Das Album kehrt in einer neuen sowie erweiterten Fassung mit dem verschollenen geglaubten Titel "Mr. Crockpot" erstmals auf Vinyl zurück. Das 2001 veröffentlichte Album war das dritte Werk der in Amsterdam lebenden Songwriterin und ehemaligen Plattenladenbesitzerin Elisabeth Esselink. Hier kam ihr samplerbasierter, auf Found Sounds setzender retro-futuristischer Stil voll zur Geltung, mit Hooks, die aus verstaubten Schallplatten, Fernsehen, Radio und Straßenlärm stammten. Eine Generation später bleibt "Low Kick" ein überschwängliches Werk des retro-futuristischen Pop - vielschichtige Breaks, die sich mit bluesigen Riffs, Girl-Group-Grooves und surrealistischer Selbstsicherheit abwechseln. Damals bezeichnete The Wire es als "eine schwindelerregende Vielfalt an Elementen und Überschwang", und wir wagen es, euch zu widersprechen. "Elisabeth Esselink von Solex entführt euch in ihre dadaistische, aus Schnitten, Collagen und Faltungen bestehende Klang-Tanzparty", schreibt Matador-Gründer Chris Lombardi. "Sie rekonstruiert eine Million Klang- und Stilfragmente zu einem kaleidoskopischen musikalischen Meisterwerk." Da die CD das dominierende physische Format jener Ära war, kam Matador nie dazu, "Low Kick" auf Vinyl zu veröffentlichen. Dies ist eine Situation, die wir nun beheben wollen, da das Album auf sein drittes Jahrzehnt zusteuert: Am 11. September erscheint die allererste Vinyl-Pressung.
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- 1: I Will Eat My Heart in the Morning Light
- 1: 2Oh No Now My
- 1: 3Billy Came Back
- 1: 4Watching Heaven Fall
- 1: 5Sailing (Your Baby's Down)
- 1: 6The Singer in My Band
- 1: 7Nitro
- 1: 8Hey Sarah Is It Gonna Rain Forever
- 1: 9The Kid With The Crown
- 1: 0And I Haven't Seen My Love in Quite a While
- 1: Don't You Cry in Lonesomeness
Black Vinyl[23,32 €]
In den vergangenen Jahren hat Nate Amos einen bemerkenswerten Aufstieg erlebt. Ob als Solokünstler unter dem Namen This Is Lorelei oder mit seiner Band Water From Your Eyes - aus gefeierten Veröffentlichungen wurden ausverkaufte Tourneen rund um den Globus, während seine Songs von einigen der einflussreichsten Künstler der Gegenwart neu interpretiert wurden. Mit The Singer in My Band, seinem ersten Album für das renommierte Label Matador Records, legt Amos nun ein Werk vor, das seinen Status als eine der spannendsten Stimmen der modernen Indie-Musik untermauert. Das Album greift die Tradition des Great American Songbook auf und übersetzt deren grundlegende Stärken (starke Melodien, prägnante Texte und zeitlose Songstrukturen) in eine moderne, eigenwillige Klangsprache. Entstanden während ausgedehnter Tourneen, ist The Singer in My Band zugleich das erste echte "Road Album" in Amos" Diskografie. Viele Ideen entwickelten sich unterwegs, fernab von Instrumenten und Studios, geprägt von den Eindrücken des ständigen Reisens. Die Vorabsingle "Billy Came Back" verkörpert diesen kreativen Ansatz beispielhaft. Der Song begleitete Amos über Monate hinweg, verschwand immer wieder aus seinem Bewusstsein und kehrte dennoch ständig zurück, bis er schließlich vollendet wurde. Wie viele Stücke des Albums verbindet er eingängige Melodien mit einer erzählerischen Offenheit, die Raum für eigene Interpretationen lässt. Bevölkert wird das Album von Figuren wie Billy, Joey, Genevieve, Sarah und Buddy, die durch ein Panorama amerikanischer Schauplätze wandern. Ihre Geschichten bewegen sich zwischen Realität und Fiktion und spiegeln die flüchtigen, oft widersprüchlichen Erfahrungen des Unterwegsseins wider. Musikalisch setzt Amos auf Reduktion und die Stärke klassischer Songkunst. Der Einfluss seiner lebenslangen Verbundenheit zur Bluegrass-Musik zeigt sich weniger im Klang als in den kompositorischen Prinzipien: Ein Song muss durch Melodie, Text und Harmonie überzeugen. Mit The Singer in My Band gelingt Amos ein Album, das Tradition und Gegenwart verbindet und seinen wachsenden Einfluss innerhalb der internationalen Indie- und Songwriter-Szene eindrucksvoll bestätigt.
expected to be published on 11.09.2026
- 1: The Greatest
- 2: Living Proof
- 3: Lived in Bars
- 4: Could We
- 5: Empty Shell
- 6: Willie
- 7: Where Is My Love
- 8: The Moon
- 9: Islands
- 10: After It All
- 11: Hate
- 12: Love & Communication
- 13: Up And Gone
Zum 20-jährigen Jubiläum von "The Greatest" erscheint das legendäre Album von Cat Power erstmals als pink farbene Vinyl-Edition - inklusive einer streng limitierten Neuauflage des ikonischen rosa Foliencovers. Eine Veröffentlichung, die nicht nur Sammlerherzen höherschlagen lässt, sondern auch die zeitlose Magie dieses außergewöhnlichen Albums neu aufleben lässt. Für die Aufnahmen kehrte Chan Marshall damals nach Memphis zurück - direkt an die Quelle des warmen, sinnlichen Hi-Records-Sounds der 70er-Jahre. Gemeinsam mit Soul-Legende Mabon "Teenie" Hodges, Gitarrist und kreativer Partner von Al Green, entstand ein Sound voller Tiefe, Gefühl und musikalischer Eleganz. Hodges, Mitautor von Klassikern wie "Love and Happiness" und "Take Me to the River", prägte mit seinem unverwechselbaren Gitarrenspiel das gesamte Album. Unterstützt wurde er von seinem Bruder Leroy "Flick" Hodges sowie weiteren Größen der legendären Memphis-Szene. Zusammen erschufen sie einen Klangkosmos aus samtigen Bläsern, funkigen Streicherarrangements, sanften Background-Vocals und tief verwurzeltem Southern Soul. Das Ergebnis ist ein Album, das sich jeder Zeitströmung entzieht und bis heute nichts von seiner emotionalen Kraft verloren hat. Songs wie "Willie" wirken zunächst schlicht, offenbaren jedoch bei jedem Hören neue Facetten. "Where Is My Love" klingt zugleich zerbrechlich und zeitlos - wie ein Lied, auf das Cat Power ihr ganzes Leben hingearbeitet hat. Mit "Living Proof" öffnet sich das Album schließlich in einen zurückhaltenden Gospel- und Country-Soul-Swing, der den ruhigen Momenten eine neue Intensität entgegensetzt. "The Greatest" ist weit mehr als nur ein Album - es ist eine musikalische Reise voller Melancholie, Wärme und Schönheit. Zwei Jahrzehnte nach seiner Veröffentlichung gilt es längst als moderner Klassiker und als eines der eindrucksvollsten Werke im außergewöhnlichen Schaffen von Cat Power.
expected to be published on 10.07.2026
Mit "Eyes Full" legt Zoh Amba ein eindringliches Songwriter-Debüt vor - und zugleich die erste Veröffentlichung bei Matador. Bekannt geworden als Saxophonist:in der New Yorker Freejazz-Szene und gefeiert auf internationalen Festivals, kehrt Amba nun zu den eigenen Wurzeln zurück: zur Gitarre und zur Heimatstadt Kingsport in Tennessee. Die Songs auf "Eyes Full" tragen den rauen Geist dieser Landschaft in sich - zwischen schlingerndem Blues und Appalachian Folk. Im Zentrum steht das Sehen und Gesehenwerden. Amba richtet den Blick auf Menschen aus amerikanischen Kleinstädten: Arbeiter, Suchende, jene, die kämpfen und oft übersehen werden. Aufgewachsen in den Bergen Tennessees, zog Amba mit 17 nach San Francisco und später nach New York. Doch die Vergangenheit lässt sich nicht abschütteln - sie fordert ihre eigene Stimme. Lange glaubte Amba, dass instrumentale Musik allein zur Transzendenz führen könne. Doch irgendwann drängten sich Worte nach vorn. Die Gitarre wurde zum Werkzeug, um Erinnerungen und Erfahrungen direkt zu begegnen. So entstanden Songs voller Empathie für Menschen am Rand der Gesellschaft - Figuren zwischen Schmerz, Einsamkeit und Hoffnung. Aufgenommen wurde "Eyes Full" live und ohne Overdubs in den Drop of Sun Studios in Asheville. Kevin Hyland an der E-Gitarre und Jim White am Schlagzeug verleihen den Songs eine rohe, unmittelbare Kraft. Ambas Stimme knurrt, flüstert und brennt sich durch die Stücke. Zärtlichkeit und eruptive Energie liegen hier oft nur einen Herzschlag auseinander. "Eyes Full" ist ein Album, das hinschaut - und lange nachhallt.
expected to be published on 05.06.2026
- 1: OCD
- 2: Another Time
- 3: Dead End Street
- 4: Thousand Years
- 5: Southern Soil
- 6: Eyes Full
- 7: Blueberry Thorn
- 8: Emahoy
- 9: Weed Eating
- 10: Odd Jobs
- 11: Child You'll See
- 12: PG Tips
- 13: Smile With Your Eyes
Blue Color Vinyl[23,32 €]
Mit "Eyes Full" legt Zoh Amba ein eindringliches Songwriter-Debüt vor - und zugleich die erste Veröffentlichung bei Matador. Bekannt geworden als Saxophonist:in der New Yorker Freejazz-Szene und gefeiert auf internationalen Festivals, kehrt Amba nun zu den eigenen Wurzeln zurück: zur Gitarre und zur Heimatstadt Kingsport in Tennessee. Die Songs auf "Eyes Full" tragen den rauen Geist dieser Landschaft in sich - zwischen schlingerndem Blues und Appalachian Folk. Im Zentrum steht das Sehen und Gesehenwerden. Amba richtet den Blick auf Menschen aus amerikanischen Kleinstädten: Arbeiter, Suchende, jene, die kämpfen und oft übersehen werden. Aufgewachsen in den Bergen Tennessees, zog Amba mit 17 nach San Francisco und später nach New York. Doch die Vergangenheit lässt sich nicht abschütteln - sie fordert ihre eigene Stimme. Lange glaubte Amba, dass instrumentale Musik allein zur Transzendenz führen könne. Doch irgendwann drängten sich Worte nach vorn. Die Gitarre wurde zum Werkzeug, um Erinnerungen und Erfahrungen direkt zu begegnen. So entstanden Songs voller Empathie für Menschen am Rand der Gesellschaft - Figuren zwischen Schmerz, Einsamkeit und Hoffnung. Aufgenommen wurde "Eyes Full" live und ohne Overdubs in den Drop of Sun Studios in Asheville. Kevin Hyland an der E-Gitarre und Jim White am Schlagzeug verleihen den Songs eine rohe, unmittelbare Kraft. Ambas Stimme knurrt, flüstert und brennt sich durch die Stücke. Zärtlichkeit und eruptive Energie liegen hier oft nur einen Herzschlag auseinander. "Eyes Full" ist ein Album, das hinschaut - und lange nachhallt.
expected to be published on 05.06.2026
Black Vinyl[21,81 €]
This is her first album in five years, she returns with a renewed sense of clarity and control, asserting herself as a generational songwriter with a sharpened perspective. While her early work chronicled the emotional turbulence of young love, Ricochet reveals a deeper fixation: time, mortality, and the quiet terror of watching the things you love slip away. The album"s 11 songs are steeped in introspection, anxiety, and acceptance - an acknowledgment that the world keeps turning regardless of what"s unfolding in your own small orbit.
expected to be published on 27.03.2026
- Tractor Beam
- My Maker
- Light On Our Feet
- Cruise
- Agony Freak
- Dead End
- Butterfly
- Nowhere
- Hell
- Ricochet
- Reverie
RED COLOURED VINYL EDIT[21,81 €]
This is her first album in five years, she returns with a renewed sense of clarity and control, asserting herself as a generational songwriter with a sharpened perspective. While her early work chronicled the emotional turbulence of young love, Ricochet reveals a deeper fixation: time, mortality, and the quiet terror of watching the things you love slip away. The album"s 11 songs are steeped in introspection, anxiety, and acceptance - an acknowledgment that the world keeps turning regardless of what"s unfolding in your own small orbit.
expected to be published on 27.03.2026
Kim Gordon hat Kunst und Noise über Jahrzehnte immer wieder neu gedacht - und dabei nie an Schärfe verloren. Vierzig Jahre nach ihren Anfängen wirkt ihre Vision noch immer provokant. Dieses Abenteuer setzt sie mit ihrem dritten Soloalbum "PLAY ME" fort, das am 13. März bei Matador Records erscheint. Mit der Ankündigung erscheint die erste Single "NOT TODAY", begleitet von einem Kurzfilm der Modedesignerinnen und Filmemacherinnen Kate und Laura Mulleavy (Rodarte). Gordon trägt darin ein eigens für sie gefertigtes, handgefärbtes Seidentüllkleid. Der Song offenbart eine neue, fast poetische Spannung in ihrer Stimme: "Da kam eine andere Stimme zum Vorschein", so Gordon. "PLAY ME" ist ein konzentriertes, direktes Album, das ihren Sound um melodischere Beats und den motorischen Drive des Krautrock erweitert. Entstanden ist es erneut mit Produzent Justin Raisen (Charli XCX, Sky Ferreira, Yves Tumor). Die Songs sind kurz, prägnant und stark rhythmusorientiert - fokussierter und selbstbewusster als zuvor. Nach "No Home Record" (2019) und "The Collective" (2024, zwei Grammy-Nominierungen) richtet Gordon den Blick auf die Gegenwart: Tech-Macht, KI-getriebene Kulturverflachung, den Abbau demokratischer Strukturen und den absurden Alltag des Spätkapitalismus. Trotz dieser Themen ist "PLAY ME" ein nach innen gewandtes, geradezu körperliches und ebenso emotionales Album. Mit verzerrten Stimmen und schroffen Beats legen Songs wie "Square Jaw", "Dirty Tech" oder "Busy Bee" gesellschaftliche Realitäten frei. Der Titeltrack entlarvt die Logik einer durchkuratierten Komfortkultur. "PLAY ME" ist radikal gegenwärtig, widerständig und kompromisslos eigenständig.
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Kim Gordon hat Kunst und Noise über Jahrzehnte immer wieder neu gedacht - und dabei nie an Schärfe verloren. Vierzig Jahre nach ihren Anfängen wirkt ihre Vision noch immer provokant. Dieses Abenteuer setzt sie mit ihrem dritten Soloalbum "PLAY ME" fort, das am 13. März bei Matador Records erscheint. Mit der Ankündigung erscheint die erste Single "NOT TODAY", begleitet von einem Kurzfilm der Modedesignerinnen und Filmemacherinnen Kate und Laura Mulleavy (Rodarte). Gordon trägt darin ein eigens für sie gefertigtes, handgefärbtes Seidentüllkleid. Der Song offenbart eine neue, fast poetische Spannung in ihrer Stimme: "Da kam eine andere Stimme zum Vorschein", so Gordon. "PLAY ME" ist ein konzentriertes, direktes Album, das ihren Sound um melodischere Beats und den motorischen Drive des Krautrock erweitert. Entstanden ist es erneut mit Produzent Justin Raisen (Charli XCX, Sky Ferreira, Yves Tumor). Die Songs sind kurz, prägnant und stark rhythmusorientiert - fokussierter und selbstbewusster als zuvor. Nach "No Home Record" (2019) und "The Collective" (2024, zwei Grammy-Nominierungen) richtet Gordon den Blick auf die Gegenwart: Tech-Macht, KI-getriebene Kulturverflachung, den Abbau demokratischer Strukturen und den absurden Alltag des Spätkapitalismus. Trotz dieser Themen ist "PLAY ME" ein nach innen gewandtes, geradezu körperliches und ebenso emotionales Album. Mit verzerrten Stimmen und schroffen Beats legen Songs wie "Square Jaw", "Dirty Tech" oder "Busy Bee" gesellschaftliche Realitäten frei. Der Titeltrack entlarvt die Logik einer durchkuratierten Komfortkultur. "PLAY ME" ist radikal gegenwärtig, widerständig und kompromisslos eigenständig.
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- 1: KAMANE TARHANIN
- 2: ASSHET AKAL
- 3: INIZGAM
- 4: ANNA
- 5: TAKAMBA
- 6: TARHATAZED
- 7: WIWASHARNINE
- 8: ILANA
- 9: TUMASTIN
Mitreißend und hypnotisch markierte Ilana (The Creator) (2019) den Beginn eines neuen Kapitels für die nigerianische Band Mdou Moctar. Es ist das erste Album des nigrischen Gitarrenhelden, das mit einer Live-Rockband aufgenommen wurde, und fängt den schweren, psychedelischen Sound perfekt ein. Dieser Sound, den das Quartett durch endloses Touren verfeinert hatte, sollte später auf Afrique Victime in explosiver Form voll zur Entfaltung kommen.
expected to be published on 13.03.2026
Für einige ist Pavement die vielleicht größte Band der Welt, oder zumindest Nordamerikas, ganz sicher aber die beste Band der amerikanischen Westküste. Nun veröffentlicht die mindestens mal Kultband ein "Best of"- Album für alle die, die sich immer noch Fragen wer zur Hölle eigentlich Pavement sind. "Hecklers Choice", so der Name des "Best of" leistet dabei Aufklärung und führt den Hörer aus dem Tal der Ahnungslosen in einen Garten Eden voller blühender Gitarren-Feedbacks und sprießender Indie-Riffs. "Hecklers Choice" ist die bereits zweite "Best of"-Kompilation der Band. Es ist schließlich mehr als ein Jahrzehnt vergangen und man kann nie genug gute Pavement-Songs kompakt in der Sammlung besitzen. Als "Quarantine the Past" 2010 erschien, gab es TikTok noch nicht. Diese neu überarbeitete Titelliste berücksichtigt alle viralen Seltsamkeiten der letzten Jahre ("Harness Your Hopes"), und repräsentiert gleichzeitig die zeitlosen Stücke, die über Generationen hinweg fester Bestandteil von Playlisten und Mixtapes für Liebhaber der Band geblieben sind.
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- A1: Intro for a Major Motion Picture
- A2: Our Singer (LA Rehearsal Session)
- A3: Joe Keery Screen Test (Movie Clip)
- A4: Angel Carver Blues/Mellow Jazz Docent (Live at Cirkus
- A5: You're Killing Me/My Radio/Nothing Ever Happens (Jukebo
- A6: Spizzle Truck (Portland Rehearsal Session)
- A7: It's What I Want (Movie Clip)
- A8: In the Mouth of the Desert (Live at Le Grand Rex, Paris
- A9: Priceless Art (Movie Clip)
- A10: Fame Throwa (LA Rehearsal Session)
- A11: Song is Sacred (Movie Clip)
- A12: Here (Jukebox Musical Versions)
- A13: Zurich is Stained (Live at Cirkus, Stockholm)
- B1: When Songs Are Bought (Movie Clip)
- B2: Witchi Tai-To (LA Rehearsal Session)
- B3: Don't Fuck with My Rolls Man (Movie Clip)
- B4: Two States (Live at Cirkus, Stockholm)
- B5: I Can't Play Billie Joel/"Range Life" Theme (Movie Clip
- B6: Joe Keery Sings Range Life at Fake Lollapalooza (Delete
- B7: Serpentine Pad (LA Rehearsal Session)
- B8: Stairwell Scene (Movie Clip)
- B9: Filmore Jive (Portland Rehearsal Session)
- B10: Circa (John Peel Session)
- C1: We Dance (Jukebox Musical Versions)
- C2: Unfair (Live at Cirkus, Stockholm)
- C3: Harness Your Hopes (Live at Cirkus, Stockholm)
- C4: Still Waiting on that Gold Record (Spiral Interview)
- C5: Snail Mail - Shoot the Singer (Live from the Pavement M
- C6: Endless Loop of Songs (Deleted Scene)
- C7: No More Absolutes/So Mind Blowing (Movie Clips)
- C8: Grounded (Live at the Fonda Theatre, Los Angeles)
- C9: Fight This Generation (Mud Throwa Musical - Live Mix)
- C10: The Band That Ruined Lollapalooza (Movie Clip)
- D1: The Infrastructure Rots (Movie Clip/Jukebox Musical Ver
- D2: Type Slowly (Live at Cirkus, Stockholm)
- D3: Slanted! Enchanted! Tryouts! (Movie Clip)
- D4: Grave Architecture (Portland Rehearsal Session)
- D5: I Heard Pavement for the First Time Six Weeks Ago (Movi
- D6: Give It A Day (Jukebox Musical Versions)
- D7: I Just Saw A Ghost (Movie Clip)
- D8: Slanted! Enchanted! Finale! (Jukebox Musical Versions)
Der Erfolg von Pavement mit ihrer ausverkauften Reunion-Tour, den goldenen Schallplatten oder jüngst dem von der Kritik gefeierten "Pavements"-Film ist ein Beweis für ihr großes Erbe, welches bis heute junge Newcomer-Bands beeinflusst. Obwohl sie in ihrer ursprünglichen Zeit von 1989 bis 1999 zu einer der einflussreichsten amerikanischen Indie-Rock-Bands wurden, erreichten sie nie den Mainstream-Erfolg anderer Kollegen dieser Zeit. Ihr Lo-Fi-Stil und die oft ironischen, abstrakten Texte haben allerdings eine treue Fangemeinde aufgebaut. Wie seltsam bahnbrechend diese wunderbar verspulte wie verspielte Band ist, wurde einem gerade erst jüngst wieder im Kino durch den Film "Pavements" bewusst, dessen Soundtrack jetzt auf Vinyl und CD erscheinen wird. Der Soundtrack, zusammengestellt vom Pavement-Produzenten/Cutter Robert Greene und der Band selbst, vereint disparate Elemente des Films. Dazu gehören Dialog-Ausschnitte, Szenen aus dem fiktiven Oscar-Köder-Biopic "Range Life", sowie Aufnahmen der Besetzung aus dem Jukebox-Musical "Slanted! Enchanted!". Ergänzt wird das Ganze durch Live- und Probe-Aufnahmen der Reunion-Tour der Gruppe im Jahr 2021. Die Aufnahmen der kompletten Band wurden von Bryce Goggin abgemischt, der bereits an den Pavement-Klassikern "Crooked Rain Crooked Rain", "Wowee Zowee" und "Brighten the Corners" mitgewirkt hat.
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Mit seinem neuen Album Who Is The Sky? schlägt David Byrne ein weiteres spannendes Kapitel seiner künstlerischen Laufbahn auf. Nach dem weltweiten Erfolg von American Utopia - gefeiert als Album, Broadway-Show und HBO-Film - richtet Byrne nun den Blick nach innen: Was bedeutet es, kreativ zu sein? Was ist Liebe? Was ist unser Platz in der Welt? Gemeinsam mit dem Grammy-prämierten Produzenten Kid Harpoon (Harry Styles, Miley Cyrus) und dem New Yorker Kammerensemble Ghost Train Orchestra ist ein Werk entstanden, das persönliche Geschichten mit orchestraler Klangvielfalt und popmusikalischem Feinsinn verbindet. Gäste wie Hayley Williams (Paramore), St. Vincent und Tom Skinner (The Smile) verleihen dem Album zusätzliche Tiefe. Songs wie "My Apartment Is My Friend", "She Explains Things to Me" oder "I Met the Buddha at a Downtown Party" erzählen Alltagsbeobachtungen mit Witz, Menschlichkeit und einem Hauch Absurdität. Byrne gelingt es wie kaum jemand anderem, komplexe Gedanken in eingängige Musik zu verpacken und so stets zugänglich zu bleiben. Who Is The Sky? ist verspielt, tiefsinnig und durch und durch Byrne: voller Fragen, Überraschungen und Momente echter Verbundenheit. Ein Album, das zum Zuhören, Nachdenken und Tanzen einlädt, ein orchestraler, verspielter und tiefgründiger Blick auf das Menschsein selbst.
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Mit seinem neuen Album Who Is The Sky? schlägt David Byrne ein weiteres spannendes Kapitel seiner künstlerischen Laufbahn auf. Nach dem weltweiten Erfolg von American Utopia - gefeiert als Album, Broadway-Show und HBO-Film - richtet Byrne nun den Blick nach innen: Was bedeutet es, kreativ zu sein? Was ist Liebe? Was ist unser Platz in der Welt? Gemeinsam mit dem Grammy-prämierten Produzenten Kid Harpoon (Harry Styles, Miley Cyrus) und dem New Yorker Kammerensemble Ghost Train Orchestra ist ein Werk entstanden, das persönliche Geschichten mit orchestraler Klangvielfalt und popmusikalischem Feinsinn verbindet. Gäste wie Hayley Williams (Paramore), St. Vincent und Tom Skinner (The Smile) verleihen dem Album zusätzliche Tiefe. Songs wie "My Apartment Is My Friend", "She Explains Things to Me" oder "I Met the Buddha at a Downtown Party" erzählen Alltagsbeobachtungen mit Witz, Menschlichkeit und einem Hauch Absurdität. Byrne gelingt es wie kaum jemand anderem, komplexe Gedanken in eingängige Musik zu verpacken und so stets zugänglich zu bleiben. Who Is The Sky? ist verspielt, tiefsinnig und durch und durch Byrne: voller Fragen, Überraschungen und Momente echter Verbundenheit. Ein Album, das zum Zuhören, Nachdenken und Tanzen einlädt, ein orchestraler, verspielter und tiefgründiger Blick auf das Menschsein selbst.
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Black Vinyl[21,81 €]
expected to be published on 17.10.2025
COLOURED VINYL[21,81 €]
expected to be published on 17.10.2025
- Everybody Laughs
- When We Are Singing
- My Apartment Is My Friend
- A Door Called No
- What Is the Reason for It?
- I Met the Buddha at a Downtown Party
- Don't Be Like That
- The Avant Garde
- Moisturizing Thing
- I'm an Outsider
- She Explains Things to Me
- The Truth
Mit seinem neuen Album Who Is The Sky? schlägt David Byrne ein weiteres spannendes Kapitel seiner künstlerischen Laufbahn auf. Nach dem weltweiten Erfolg von American Utopia - gefeiert als Album, Broadway-Show und HBO-Film - richtet Byrne nun den Blick nach innen: Was bedeutet es, kreativ zu sein? Was ist Liebe? Was ist unser Platz in der Welt? Gemeinsam mit dem Grammy-prämierten Produzenten Kid Harpoon (Harry Styles, Miley Cyrus) und dem New Yorker Kammerensemble Ghost Train Orchestra ist ein Werk entstanden, das persönliche Geschichten mit orchestraler Klangvielfalt und popmusikalischem Feinsinn verbindet. Gäste wie Hayley Williams (Paramore), St. Vincent und Tom Skinner (The Smile) verleihen dem Album zusätzliche Tiefe. Songs wie "My Apartment Is My Friend", "She Explains Things to Me" oder "I Met the Buddha at a Downtown Party" erzählen Alltagsbeobachtungen mit Witz, Menschlichkeit und einem Hauch Absurdität. Byrne gelingt es wie kaum jemand anderem, komplexe Gedanken in eingängige Musik zu verpacken und so stets zugänglich zu bleiben. Who Is The Sky? ist verspielt, tiefsinnig und durch und durch Byrne: voller Fragen, Überraschungen und Momente echter Verbundenheit. Ein Album, das zum Zuhören, Nachdenken und Tanzen einlädt, ein orchestraler, verspielter und tiefgründiger Blick auf das Menschsein selbst.
expected to be published on 05.09.2025
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expected to be published on 01.08.2025
- A Tightwire
- It Will Get Worse
- Me and My Flashes
- Under Your Reach
- How to Say Deisar
- (I Wanna) Break Out
- Like You'll Lose
- Music for
- France And
- Charlie's Vox
Am 6. Juni veröffentlichen Lifeguard aus Chicago ihr Debütalbum "Ripped and Torn" auf Matador Records. Das junge Trio, bestehend aus Asher Case (Bass, Baritongitarre, Gesang), Isaac Lowenstein (Schlagzeug, Synthesizer) und Kai Slater (Gitarre, Gesang), macht seit seiner Highschool-Zeit zusammen Musik, also fast ein Viertel ihres Lebens. Laut und direkt, kryptisch, aber mit Herz, lassen sie sich in ihren Songs von Punk, Dub, Power-Pop und experimentellen Klängen inspirieren und bringen alles in einem explosiven Sound of Now zusammen Das Album, das letztes Jahr in Chicago mit dem Produzenten Randy Randall (No Age) aufgenommen wurde, fängt eine klaustrophobische Verschrobenheit ein, die das Gefühl und die Energie von Hauspartys und dicht gedrängten Räumen heraufbeschwört, wo die Ohren leicht überwältigt werden und zerlumpte Improvisationen sich mit der gleichen Kraft verbinden wie melodische Hooks. Schon beim 2023er SWSW gehörte die Band zu den absoluten Geheimtipps und überzeugte mit ihren mitreißenden Live-Shows, von denen man sich letztes Jahr auch hierzulande ein Bild machen konnte. Im Zuge der Album-Veröffentlichung kehrt die Band für zwei Shows nach Deutschland zurück und spielt am Release-Tag in Berlin! Lifeguard gehören zur Speerspitze neuer Bands, deren kreativer Schmelztiegel sich in und um Chicago herum befindet und jüngst auch die Band Horsegirl hervorbrachte. Die Szene besteht aus Musikern, Fanzine-Machern und Konzertveranstaltern und ist inspiriert von der DIY-Indie-Bewegung der 90er.
expected to be published on 06.06.2025
Das Album "The Scholars" spielt auf dem fiktiven Campus der Parnassus Universität. Die Songs des Albums erzählen von Studierenden und Dozierenden sowie deren Erlebnissen als lose Erzählung über Leben, Tod und Wiedergeburt. Die erste Single "Gethsemane" gibt einen Vorgeschmack auf die spirituelle Reise, die das komplette Album prägt. Im Mai 2020 veröffentlichten Car Seat Headrest (Sänger Will Toledo, Gitarrist Ethan Ives, Schlagzeuger Andrew Katz und Bassist Seth Dalby) ihr experimentelles, beatlastiges Album "Making a Door Less Open" - just in dem Moment, als die Welt zum Stillstand kam. Die darauffolgende Phase der erzwungenen Pause zog sich über Jahre. Als sie 2022 endlich wieder auf Tour gehen konnten, waren sie überrascht und erfreut, dass ihr Publikum jünger war als je zuvor. Dank des unerwarteten viralen Erfolgs von "It"s Only Sex" und "Sober to Death" hatte eine neue Generation ihre Coming-of-Age-Klassiker "Teens of Denial" und "Twin Fantasy" für sich entdeckt. "The Scholars" wurde von Toledo produziert und größtenteils analog aufgenommen. Für die Lyrics und die erzählerische Struktur ließ sich Toledo durch Klassiker inspirieren - von Shakespeare über Mozart bis hin zu Opernmusik. Musikalisch orientiert sich "The Scholars" behutsam an großen Rock-Opern und Konzeptalben wie "Tommy" von The Who oder "Ziggy Stardust" von David Bowie. Die erste Albumhälfte dreht sich um Studierende und ihre spirituellen und persönlichen Krisen, während die zweite Hälfte von einer epischen Auseinandersetzung zwischen Tradition und Aufbruch handelt. "Ein Problem vieler Rock-Opern ist, dass die einzelnen Songs der Story untergeordnet werden und dadurch weniger für sich stehen", sagt Toledo. "Ich wollte einen Mittelweg finden, bei dem jeder Song als eigenständiger Charakter funktioniert - als würde er auf die Bühne treten und seinen großen Moment haben." Auf Sound lag diesmal ein besonderer Fokus. Ethan Ives übernahm eine aktivere Rolle in der Soundgestaltung, was zu einer dichten, vielschichtigen Produktion führte. Neben Stücken wie dem 19-minütigen "Planet Desperation" enthält das Album auch eingängige Songs wie "The Catastrophe (Good Luck With That Man)", das an den Folk-Pop der 60er Jahre erinnert. Car Seat Headrest sehen in "The Scholars" eine neue Ära ihrer Bandgeschichte, die weit über die Anfänge des ehemaligen Soloprojekts hinausgewachsen ist. Das Album erscheint als CD und auf Vinyl als Doppel-LP mit 28-seitigem Booklet.
expected to be published on 02.05.2025
Nachdem sich die Sache in den letzten Monaten bereits abgezeichnet hatte und Julien Baker & TORRES kürzlich auch ihre erste gemeinsame Single "Sugar in the Tank" veröffentlichten, kündigen die beiden nun ihr Debütalbum "Send a Prayer My Way" an. Es erscheint am 18. April bei Matador. Die Idee, zusammen ein Country-Album zu machen, kam bereits 2016 auf, als Baker & TORRES ihre erste gemeinsame Show spielten. So entstand ein Werk, das wie alle beständigen Country-Alben daran erinnert, dass niemand auf dieser Welt allein und Musik ein verlässlicher und steter Begleiter ist. "Send a Prayer My Way" enthält zwölf Song von radikaler Empathie, in denen zweite und auch dritte Chancen gewährt werden und es bei allem Ringen und Bedauern auch Humor und Widerstand gibt. Mit der Ankündigung des Albums erscheint die neue Single "Sylvia", eine Hommage an einen Wegbegleiter ganz besonderer Art. TORRES berichtet: "An dem Morgen, an dem ich loswollte, um Sylvia aus dem Tierheim zu holen, machte ich mir zu Hause noch einen Kaffee und schaltete das Radio ein. Dolly Partons "Cracker Jack" lief. Ich brach in Tränen aus - es fühlte sich an, als würde das Universum mir sagen, dass sie mir gehören würde - dabei war Sylvia nur als Pflegehund vorgesehen. Ich weiß noch, wie ich dachte, dass ich gerne einen Song wie diesen schreiben würde, einen Song, den die Menschen innerhalb von fünf Sekunden nach dem Einschalten im Innern spüren können. Denn jeder, der schon einmal die Ehre hatte, sein Zuhause mit einem heißgeliebten Haustier zu teilen, weiß, dass es zur Familie gehört." Den ersten Vorgeschmack auf ihr neues Album hatten Julien Baker & TORRES bereits vor einem Monat mit einem Auftritt bei Jimmy Fallon gegeben. Dort spielten sie ihre Debütsingle "Sugar in the Tank". Der Song berichtet von Erfahrungen beim Aufwachsen als queere Person in den Südstaaten. Er spiegelt nicht nur die Liebe der beiden zur dort tief verwurzelten Country-Musik wider, sondern transportiert auch die Traditionen und die Ikonographie des Genres ins Hier und Jetzt. "Send A Prayer My Way" ist ein Country-Album, geschrieben und gesungen in bester Outlaw-Tradition - trotzig, subversiv und entschlossen, trostspendend und aufrichtig. Es erscheint am 18. April 2025.
expected to be published on 18.04.2025
- Dirt
- The Only Marble I've Got Left
- Sugar in the Tank
- Bottom of a Bottle
- Downhill Both Ways
- No Desert Flower
- Tape Runs Out
- Off the Wagon
- Tuesday
- Showdown
- Sylvia
- Goodbye Baby
BLUE VINYL EDIT[23,32 €]
Nachdem sich die Sache in den letzten Monaten bereits abgezeichnet hatte und Julien Baker & TORRES kürzlich auch ihre erste gemeinsame Single "Sugar in the Tank" veröffentlichten, kündigen die beiden nun ihr Debütalbum "Send a Prayer My Way" an. Es erscheint am 18. April bei Matador. Die Idee, zusammen ein Country-Album zu machen, kam bereits 2016 auf, als Baker & TORRES ihre erste gemeinsame Show spielten. So entstand ein Werk, das wie alle beständigen Country-Alben daran erinnert, dass niemand auf dieser Welt allein und Musik ein verlässlicher und steter Begleiter ist. "Send a Prayer My Way" enthält zwölf Song von radikaler Empathie, in denen zweite und auch dritte Chancen gewährt werden und es bei allem Ringen und Bedauern auch Humor und Widerstand gibt. Mit der Ankündigung des Albums erscheint die neue Single "Sylvia", eine Hommage an einen Wegbegleiter ganz besonderer Art. TORRES berichtet: "An dem Morgen, an dem ich loswollte, um Sylvia aus dem Tierheim zu holen, machte ich mir zu Hause noch einen Kaffee und schaltete das Radio ein. Dolly Partons "Cracker Jack" lief. Ich brach in Tränen aus - es fühlte sich an, als würde das Universum mir sagen, dass sie mir gehören würde - dabei war Sylvia nur als Pflegehund vorgesehen. Ich weiß noch, wie ich dachte, dass ich gerne einen Song wie diesen schreiben würde, einen Song, den die Menschen innerhalb von fünf Sekunden nach dem Einschalten im Innern spüren können. Denn jeder, der schon einmal die Ehre hatte, sein Zuhause mit einem heißgeliebten Haustier zu teilen, weiß, dass es zur Familie gehört." Den ersten Vorgeschmack auf ihr neues Album hatten Julien Baker & TORRES bereits vor einem Monat mit einem Auftritt bei Jimmy Fallon gegeben. Dort spielten sie ihre Debütsingle "Sugar in the Tank". Der Song berichtet von Erfahrungen beim Aufwachsen als queere Person in den Südstaaten. Er spiegelt nicht nur die Liebe der beiden zur dort tief verwurzelten Country-Musik wider, sondern transportiert auch die Traditionen und die Ikonographie des Genres ins Hier und Jetzt. "Send A Prayer My Way" ist ein Country-Album, geschrieben und gesungen in bester Outlaw-Tradition - trotzig, subversiv und entschlossen, trostspendend und aufrichtig. Es erscheint am 18. April 2025.
expected to be published on 18.04.2025
Mit "Glory" veröffentlicht Mike Hadreas aka Perfume Genius sein siebtes Studioalbum. Zusammen mit seinem Partner Alan Wyffels und Produzent Blake Mills ist eine Platte entstanden, die nach außen hin strahlt, in seinen makabren Bildern und seinem aufgewühlten Innern aber das Tor in eine Welt von Entfremdung, Sehnsucht und Verlangen aufmacht. Es ist der Konflikt zwischen dem Außen und dem Innen, der Hadreas beschäftigt, der Widerspruch zwischen einem künstlerischen Leben in der Öffentlichkeit und dem Wunsch nach Isolation. In seinen Charakterskizzen betrachtet der US-Künstler mit der Sorgfalt eines Schriftstellers Szenen von Freundschaft, Verlangen und Intimität durch eine queere Prima, während er sich musikalisch geöffnet und in seinem Songwriting-Prozess mehr Raum für Gruppendynamik gelassen hat: "Es ist auf eine Weise kollaborativ, die es besser macht", so Hadreas, "aber auch beängstigender - es fühlt sich verletzlicher an". Dass Glory dennoch ein zutiefst persönliches Album geworden ist, liegt auch daran, dass Hadreas seine eigenen Ängste vor dem Hintergrund der Entwicklung einer den Zeitgeist durchdringenden, allgemeinen Paranoia reflektiert. Mit seinen fein gesponnenen Tracks wirkt "Glory" beizeiten wie eine Kollektion neuer Standards für queere Romantiker und alte Seelen im Tumult der Gegenwart.
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BLUE COLOURED EDIT[26,26 €]
Mit "Glory" veröffentlicht Mike Hadreas aka Perfume Genius sein siebtes Studioalbum. Zusammen mit seinem Partner Alan Wyffels und Produzent Blake Mills ist eine Platte entstanden, die nach außen hin strahlt, in seinen makabren Bildern und seinem aufgewühlten Innern aber das Tor in eine Welt von Entfremdung, Sehnsucht und Verlangen aufmacht. Es ist der Konflikt zwischen dem Außen und dem Innen, der Hadreas beschäftigt, der Widerspruch zwischen einem künstlerischen Leben in der Öffentlichkeit und dem Wunsch nach Isolation. In seinen Charakterskizzen betrachtet der US-Künstler mit der Sorgfalt eines Schriftstellers Szenen von Freundschaft, Verlangen und Intimität durch eine queere Prima, während er sich musikalisch geöffnet und in seinem Songwriting-Prozess mehr Raum für Gruppendynamik gelassen hat: "Es ist auf eine Weise kollaborativ, die es besser macht", so Hadreas, "aber auch beängstigender - es fühlt sich verletzlicher an". Dass Glory dennoch ein zutiefst persönliches Album geworden ist, liegt auch daran, dass Hadreas seine eigenen Ängste vor dem Hintergrund der Entwicklung einer den Zeitgeist durchdringenden, allgemeinen Paranoia reflektiert. Mit seinen fein gesponnenen Tracks wirkt "Glory" beizeiten wie eine Kollektion neuer Standards für queere Romantiker und alte Seelen im Tumult der Gegenwart.
expected to be published on 28.03.2025
Black Vinyl[21,81 €]
War "Funeral for Justice" der Klang der Entrüstung, so ist "Tears of Injustice" der Klang der Trauer. Mit dem neuen Album "Tears of Injustice", das am 28. Februar 2025 erscheint, hat Mdou Moctar sein Meisterwerk "Funeral for Justice" neu interpretiert. Dieses wurde vollständig neu aufgenommen und mit akustischen sowie traditionellen Instrumente arrangiert. Das Album ist die kontemplative Weiterentwicklung der Band - das ruhige Gegenstück zum intensiven Original. Im Juli 2023 war Mdou Moctar auf Tournee in den USA, als eine Militärjunta den nigrischen Präsidenten Mohamed Bazoum stürzte und ihn in der Präsidentenresidenz festsetzte. Aufgrund der geschlossenen Landesgrenzen konnten Mdou Moctar, Ahmoudou Madassane und Souleymane Ibrahim nicht zu ihren Familien zurückkehren. Obwohl bereits Pläne zur Aufnahme von Begleitmaterial zu Funeral for Justice - das zu diesem Zeitpunkt noch Monate vor der Veröffentlichung stand - existierten, gewann das Projekt plötzlich an Dringlichkeit und Tiefe. Nur zwei Tage nach Abschluss der Tour in New York City begann das Quartett im Bunker Studio in Brooklyn unter der Leitung von Toningenieur Seth Manchester mit den Aufnahmen zu Tears of Injustice. "Wir wollten unsere eigene Interpretation von 'Funeral" schaffen, die die Menschen auf eine andere Art erleben können", sagt Mikey Coltun, der in den USA lebende Bassist und Produzent der Band. "Bei unseren Konzerten experimentieren wir ständig mit den Arrangements. Nun wollten wir zeigen, dass wir diese kreative Vielfalt auch auf einem Album umsetzen können. Wenn wir ein reduziertes Set spielen, zeigt sich eine ganz neue Seite der Band - es wird zu etwas Eigenem." Sie entschieden sich, Tears gemeinsam in einem Raum aufzunehmen und die Session spontan und unstrukturiert zu gestalten. "Wir haben die Arrangements nicht im Voraus festgelegt", erinnert sich Coltun. "Wir haben einfach gespielt, das richtige Gefühl eingefangen und die Songs aufgenommen. Alles fügte sich schnell zusammen, und die Hauptaufnahmen waren in nur zwei Tagen abgeschlossen." Der hypnotische 8-Minuten-Track Imouhar besteht eigentlich aus zwei direkt hintereinander aufgenommenen Durchläufen - Moctar hörte kaum auf zu spielen, sodass die Takes nahtlos ineinander übergingen. Nach einem Monat konnte die Band schließlich nach Niger zurückkehren, und Coltun gab Madassane einen Zoom-Recorder mit. Damit nahm der Rhythmusgitarrist eine Gruppe von Tuaregs auf, die traditionelle Call-and-Response-Gesänge vortrugen, die später in den endgültigen Mix eingearbeitet wurden. Auf Funeral for Justice äußert sich die Wut über die schwierige Lage des Niger und des Tuareg-Volkes durch die Lautstärke und das Tempo der Musik. Auf Tears bewahren die Lieder dieses Gewicht, jedoch ohne elektrische Verstärkung. Sie sind von tiefer Traurigkeit durchdrungen und vermitteln das Leid eines Volkes, das in ständiger Armut, unter kolonialer Ausbeutung und politischen Umbrüchen lebt. Es ist Tuareg-Protestmusik in ihrer rohesten und essenziellsten Form. "Wenn Mdou die Texte schreibt, tut er das oft mit einer Akustikgitarre", erklärt Coltun. "Dadurch kommt man dem ursprünglichen Moment näher. Die Schwere bleibt, aber die Intensität ist auf eine eindringlichere Weise spürbar."
expected to be published on 28.02.2025
LTD. BLUE COLOURED EDIT[21,81 €]
War "Funeral for Justice" der Klang der Entrüstung, so ist "Tears of Injustice" der Klang der Trauer. Mit dem neuen Album "Tears of Injustice", das am 28. Februar 2025 erscheint, hat Mdou Moctar sein Meisterwerk "Funeral for Justice" neu interpretiert. Dieses wurde vollständig neu aufgenommen und mit akustischen sowie traditionellen Instrumente arrangiert. Das Album ist die kontemplative Weiterentwicklung der Band - das ruhige Gegenstück zum intensiven Original. Im Juli 2023 war Mdou Moctar auf Tournee in den USA, als eine Militärjunta den nigrischen Präsidenten Mohamed Bazoum stürzte und ihn in der Präsidentenresidenz festsetzte. Aufgrund der geschlossenen Landesgrenzen konnten Mdou Moctar, Ahmoudou Madassane und Souleymane Ibrahim nicht zu ihren Familien zurückkehren. Obwohl bereits Pläne zur Aufnahme von Begleitmaterial zu Funeral for Justice - das zu diesem Zeitpunkt noch Monate vor der Veröffentlichung stand - existierten, gewann das Projekt plötzlich an Dringlichkeit und Tiefe. Nur zwei Tage nach Abschluss der Tour in New York City begann das Quartett im Bunker Studio in Brooklyn unter der Leitung von Toningenieur Seth Manchester mit den Aufnahmen zu Tears of Injustice. "Wir wollten unsere eigene Interpretation von 'Funeral" schaffen, die die Menschen auf eine andere Art erleben können", sagt Mikey Coltun, der in den USA lebende Bassist und Produzent der Band. "Bei unseren Konzerten experimentieren wir ständig mit den Arrangements. Nun wollten wir zeigen, dass wir diese kreative Vielfalt auch auf einem Album umsetzen können. Wenn wir ein reduziertes Set spielen, zeigt sich eine ganz neue Seite der Band - es wird zu etwas Eigenem." Sie entschieden sich, Tears gemeinsam in einem Raum aufzunehmen und die Session spontan und unstrukturiert zu gestalten. "Wir haben die Arrangements nicht im Voraus festgelegt", erinnert sich Coltun. "Wir haben einfach gespielt, das richtige Gefühl eingefangen und die Songs aufgenommen. Alles fügte sich schnell zusammen, und die Hauptaufnahmen waren in nur zwei Tagen abgeschlossen." Der hypnotische 8-Minuten-Track Imouhar besteht eigentlich aus zwei direkt hintereinander aufgenommenen Durchläufen - Moctar hörte kaum auf zu spielen, sodass die Takes nahtlos ineinander übergingen. Nach einem Monat konnte die Band schließlich nach Niger zurückkehren, und Coltun gab Madassane einen Zoom-Recorder mit. Damit nahm der Rhythmusgitarrist eine Gruppe von Tuaregs auf, die traditionelle Call-and-Response-Gesänge vortrugen, die später in den endgültigen Mix eingearbeitet wurden. Auf Funeral for Justice äußert sich die Wut über die schwierige Lage des Niger und des Tuareg-Volkes durch die Lautstärke und das Tempo der Musik. Auf Tears bewahren die Lieder dieses Gewicht, jedoch ohne elektrische Verstärkung. Sie sind von tiefer Traurigkeit durchdrungen und vermitteln das Leid eines Volkes, das in ständiger Armut, unter kolonialer Ausbeutung und politischen Umbrüchen lebt. Es ist Tuareg-Protestmusik in ihrer rohesten und essenziellsten Form. "Wenn Mdou die Texte schreibt, tut er das oft mit einer Akustikgitarre", erklärt Coltun. "Dadurch kommt man dem ursprünglichen Moment näher. Die Schwere bleibt, aber die Intensität ist auf eine eindringlichere Weise spürbar."
expected to be published on 28.02.2025
In ihrer bisher zwölfjährigen Band-Historie veröffentlichten Nicolás Jaar und Dave Harrington, zusammen bekannt als DARKSIDE, die beiden Alben ""Psychic" (2013) und ""Spiral" (2021). Mit ihrem langjährigen Freund und Kollaborateur Tlacael Esparza als neues Bandmitglied und Schlagzeuger kommt jetzt ihr drittes Album ""Nothing". Das Ergebnis ist faszinierend und vielschichtig. DARKSIDE schmücken ""Nothing" mit prägnanten Rhythmen, verzerrten Vocals und kreieren eine ganz eigene, wie ungewöhnlichen Ästhetik.
Um die Entwicklung zu verstehen, muss man die Hintergrundgeschichte kennen: Jaar und Harrington lernten sich in den frühen 2010ern während ihrer Schulzeit in Providence kennen. Während der Tour zu Jaars Solo-Debütalbum fand eine spontane Aufnahmesession an einem freien Tag in einem Berliner Hotelzimmer statt. Die Session war wortwörtlich brandheiß, denn sie endete mit durchgeschmorten Lautsprechern. Der Raum füllte sich mit Rauch und der an diesem Tag entstandene Song wurde ihre erste gemeinsame Single ""A1", DARKSIDE war geboren.
Zwischen den ersten beiden Alben legte das Duo eine sechsjährige Pause ein. In dieser Zeit verfolgten Jaar und Harrington jeweils eigene kreative Wege: Jaar etablierte sich als Solokünstler und Produzent, während Harrington als innovativer Gitarrist und Experimentalmusiker die Underground-Szene in L.A. aufmischte und die Rock-Band Taper"s Choice gründete. Die Geschichte setzt sich dann im Herbst 2022 in Los Angeles fort als das Duo eine Reihe von Shows buchte, um sich nach acht Jahren erstmals wieder als Live-Band zu vereinen. Esparza kam als festes Mitglied hinzu und veränderte grundlegend den Klang und die Energie der Band. Die Idee von ""Nothing" entstand während der Suche nach Achtsamkeit und Harringtons stillen Momenten mit seiner neugeborenen Tochter, in denen er Schönheit im Nichtstun fand. Für Jaar wurde ""Nothing" zu einem Symbol für die allgegenwärtigen, wie überwältigenden Probleme, unausgesprochene Gefühle und den Stillstand in globalen Krisen wie Klimawandel, politischer Heuchelei und wiederkehrender Gewalt.
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In ihrer bisher zwölfjährigen Band-Historie veröffentlichten Nicolás Jaar und Dave Harrington, zusammen bekannt als DARKSIDE, die beiden Alben ""Psychic" (2013) und ""Spiral" (2021). Mit ihrem langjährigen Freund und Kollaborateur Tlacael Esparza als neues Bandmitglied und Schlagzeuger kommt jetzt ihr drittes Album ""Nothing". Das Ergebnis ist faszinierend und vielschichtig. DARKSIDE schmücken ""Nothing" mit prägnanten Rhythmen, verzerrten Vocals und kreieren eine ganz eigene, wie ungewöhnlichen Ästhetik.
Um die Entwicklung zu verstehen, muss man die Hintergrundgeschichte kennen: Jaar und Harrington lernten sich in den frühen 2010ern während ihrer Schulzeit in Providence kennen. Während der Tour zu Jaars Solo-Debütalbum fand eine spontane Aufnahmesession an einem freien Tag in einem Berliner Hotelzimmer statt. Die Session war wortwörtlich brandheiß, denn sie endete mit durchgeschmorten Lautsprechern. Der Raum füllte sich mit Rauch und der an diesem Tag entstandene Song wurde ihre erste gemeinsame Single ""A1", DARKSIDE war geboren.
Zwischen den ersten beiden Alben legte das Duo eine sechsjährige Pause ein. In dieser Zeit verfolgten Jaar und Harrington jeweils eigene kreative Wege: Jaar etablierte sich als Solokünstler und Produzent, während Harrington als innovativer Gitarrist und Experimentalmusiker die Underground-Szene in L.A. aufmischte und die Rock-Band Taper"s Choice gründete. Die Geschichte setzt sich dann im Herbst 2022 in Los Angeles fort als das Duo eine Reihe von Shows buchte, um sich nach acht Jahren erstmals wieder als Live-Band zu vereinen. Esparza kam als festes Mitglied hinzu und veränderte grundlegend den Klang und die Energie der Band. Die Idee von ""Nothing" entstand während der Suche nach Achtsamkeit und Harringtons stillen Momenten mit seiner neugeborenen Tochter, in denen er Schönheit im Nichtstun fand. Für Jaar wurde ""Nothing" zu einem Symbol für die allgegenwärtigen, wie überwältigenden Probleme, unausgesprochene Gefühle und den Stillstand in globalen Krisen wie Klimawandel, politischer Heuchelei und wiederkehrender Gewalt.
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Seit der Veröffentlichung ihres gefeierten Debüts "Versions of Modern Performance" 2022 (u. a. mit Höchstwertung um US-Rolling Stone) hat sich vieles für Nora Cheng, Penelope Lowenstein und Gigi Reece verändert. Im Herbst desselben Jahres zog die junge Band von Chicago in die Ostküstenmetropole, wo Penelope und Nora an der New York University ihr Studium begannen und das erste Mal überhaupt Musik außerhalb des elterlichen Zuhauses schrieben. Der Einfluss der neuen Umgebung macht sich unmittelbar im Sound bemerkbar. Zugleich wendet sich der Blick in Zeiten beispielloser Veränderungen nach innen. Im Januar 2024 kehrten Horsegirl nach Chicago zurück, um die neuen Songs aufzunehmen. Im "The Loft" Studio stellten sich dort ein Fokus und eine Intimität ein, wie sie wohl nur entstehen können, wenn es schlicht zu kalt ist, das Gebäude zu verlassen. Cate Le Bon führte die Band derweil in neue, helle und klare Sound-Gefilde, die Raum und Textur gegenüber den dichten Soundflächen des Debüts in den Vordergrund rücken und das charakteristische Songwriting von Horsegirl betonen. Dazu zählt auch der erstmalige Einsatz von Violinen, Synths und Gamelan. Die Leadsingle "2468" ist ein Beispiel für die offenkundige Experimentierlust auf "Phonetics On and On". Mit seinen Raincoats-artigen Streichern und energischen Drums verdreht einem der Song in seinem fortlaufenden Crescendo immer mehr den Kopf. Das dazugehörige Video stammt von der Schriftstellerin und Regisseurin Eliza Callahan und wurde von Alexa West choreographiert. Es ist schwer vorstellbar, dass Songs wie die auf "Phonetics On and On" augenblicklich von irgendwem anderes stammen könnten als von diesem Trio bester Freundinnen. Nora, Penelope und Gigi schreiben mit ungefilterter Aufrichtigkeit über Szenen ihrer Jugend als Momentaufnahmen des Lebens. Die Liebe zueinander ist dabei in jedem Augenblick spürbar und resoniert durch und durch im Zusammenspiel auf ihrem zweiten Album. Horsegirl gründeten sich 2019 in der umtriebigen DIY-Szene Chicagos. Die damals 17- und 18-jährigen Schülerinnen zählen Yo La Tengo und Pavement zu ihren erklärten Vorbildern. Ihr Debüt, auf dem Steve Shelley und Lee Ranaldo als Gäste zu hören sind, nahm die Band in Steve Albinis Studio mit John Agnello (Sonic Youth, Dinosaur Jr.) auf. Zuletzt tourten Horsegirl u. a. mit The Breeders.
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CLEAR VINYL[21,81 €]
Seit der Veröffentlichung ihres gefeierten Debüts "Versions of Modern Performance" 2022 (u. a. mit Höchstwertung um US-Rolling Stone) hat sich vieles für Nora Cheng, Penelope Lowenstein und Gigi Reece verändert. Im Herbst desselben Jahres zog die junge Band von Chicago in die Ostküstenmetropole, wo Penelope und Nora an der New York University ihr Studium begannen und das erste Mal überhaupt Musik außerhalb des elterlichen Zuhauses schrieben. Der Einfluss der neuen Umgebung macht sich unmittelbar im Sound bemerkbar. Zugleich wendet sich der Blick in Zeiten beispielloser Veränderungen nach innen. Im Januar 2024 kehrten Horsegirl nach Chicago zurück, um die neuen Songs aufzunehmen. Im "The Loft" Studio stellten sich dort ein Fokus und eine Intimität ein, wie sie wohl nur entstehen können, wenn es schlicht zu kalt ist, das Gebäude zu verlassen. Cate Le Bon führte die Band derweil in neue, helle und klare Sound-Gefilde, die Raum und Textur gegenüber den dichten Soundflächen des Debüts in den Vordergrund rücken und das charakteristische Songwriting von Horsegirl betonen. Dazu zählt auch der erstmalige Einsatz von Violinen, Synths und Gamelan. Die Leadsingle "2468" ist ein Beispiel für die offenkundige Experimentierlust auf "Phonetics On and On". Mit seinen Raincoats-artigen Streichern und energischen Drums verdreht einem der Song in seinem fortlaufenden Crescendo immer mehr den Kopf. Das dazugehörige Video stammt von der Schriftstellerin und Regisseurin Eliza Callahan und wurde von Alexa West choreographiert. Es ist schwer vorstellbar, dass Songs wie die auf "Phonetics On and On" augenblicklich von irgendwem anderes stammen könnten als von diesem Trio bester Freundinnen. Nora, Penelope und Gigi schreiben mit ungefilterter Aufrichtigkeit über Szenen ihrer Jugend als Momentaufnahmen des Lebens. Die Liebe zueinander ist dabei in jedem Augenblick spürbar und resoniert durch und durch im Zusammenspiel auf ihrem zweiten Album. Horsegirl gründeten sich 2019 in der umtriebigen DIY-Szene Chicagos. Die damals 17- und 18-jährigen Schülerinnen zählen Yo La Tengo und Pavement zu ihren erklärten Vorbildern. Ihr Debüt, auf dem Steve Shelley und Lee Ranaldo als Gäste zu hören sind, nahm die Band in Steve Albinis Studio mit John Agnello (Sonic Youth, Dinosaur Jr.) auf. Zuletzt tourten Horsegirl u. a. mit The Breeders.
expected to be published on 14.02.2025
- A1: Regular John
- A2: Avon
- A3: If Only
- A4: Walkin On The Sidewalks
- B1: You Would Know
- B2: The Bronze
- B3: How To Handle A Rope (A Lesson In The Lariat)
- C1: Mexicola
- C2: Hispanic Impressions
- C3: You Can't Quit Me Baby
- C4: These Aren't The Droids You're Looking For
- D1: Give The Mule What He Wants
- D2: Spiders & Vinegaroons
- D3: I Was A Teenage Hand Model
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Interpol feiert den 20. Jahrestag der Veröffentlichung ihres Kultalbums "Antics", das ursprünglich am 27. September 2004 veröffentlicht wurde. Das zweite Studio-Album der US-Amerikaner festigte Interpols Position als eine der einflussreichsten Bands ihrer Generation. Interpol erlangte mit ihrer einzigartigen Mischung aus Post-Punk, Shoegaze und Dark-Wave-Einflüssen schnell große Bekanntheit. Die düsteren und atmosphärischen Klanglandschaften in "Antics" vereint mit Frontmann Paul Banks unverkennbarer Stimme, brachten darunter Single-Klassiker "Slow Hands", "Evil" und "C"mere" hervor. Zur Feier des 20. Jubiläums von "Antics" veröffentlichen Interpol gemeinsam mit Matador Records eine erweiterte digitale Neuauflage. Diese enthält eine neue B-Seite "Direction" und eine bisher unveröffentlichte komplette Live-Aufnahme des legendären Auftritts der Band 2005 im Palacio de los Deportes in Mexiko-City. In diesem Herbst wird die Band auf Tournee durch die USA, Großbritannien, Irland und der EU gehen. In Deutschland wird man sie an den folgenden Terminen sehen können.
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- Rent I Pay
- Inside Out
- Rainy Taxi
- Do You
- Knock Knock Knock
- Outlier
- They Want My Soul
- I Just Don't Understand
- Let Me Be Mine
- New York Kiss
- Rent I Pay (Home Demo)
- One More Shot (Home Demo)
- The Way Love Comes (Home Demo)
- Inside Out (Home Demo)
- They Want My Soul (Home Demo)
- Outlier (Band Demo)
- Let Me Be Mine (Night Version Dub)
- Knock Knock Knock (Band Demo)
- Do You (Band Demo)
- New York Kiss (Home Demo)
- Inside Out (Reduction Mix)
Heute, genau 10 Jahre nach dem ursprünglichen Release, veröffentlicht Matador Records ein Re-Issue des populären achten Studioalbums von Spoon, "They Want My Soul". Es ist ab sofort auf allen digitalen Plattformen verfügbar und erscheint am 08. November auch als Doppel-LP und Doppel-CD. Neben den zehn Originaltracks - inklusive der Band-Klassiker "Inside Out", "Do You" und "Rent I Pay" enthält die Deluxe-Version elf Demos und Alternate Versions, die bislang fast alle unveröffentlicht sind. Die Wiederveröffentlichung unterstreicht den herausragenden Platz des Albums in einer beeindruckenden Diskographie und bietet Einblick in eine der prägenden Phasen der Spoon-Geschichte. "They Want My Soul" folgte 2014 auf "Transference", ein von der Band selbst produziertes Album, nach deren Veröffentlichung sich die Band erschöpft fühlte. Als "Transference" herauskam, waren sieben Alben in 14 Jahren erschienen und Spoon hatten sich beständig auf Tour befunden. Der ungewohnte Sound des Albums machte es dem Publikum zudem schwer und obwohl es ihre bis dahin erfolgreichste Platte wurde, blieb es um die Veröffentlichung insgesamt relativ ruhig. Es folgte eine Bandpause. Und 2014 dann schließlich die Rückkehr mit "They Want My Soul", das sie mit Joe Chiccarelli (Strokes, White Stripes) aufnahmen - und mit Dave Fridmann, dem visionären Produzenten von Flaming Lips, MGMT oder Low. Die Arbeit mit Fridmann, der für seine maximalistisch-psychedelische Herangehensweise bekannt ist, scheint erst mal keine allzu offensichtliche Wahl, erwies sich dann aber schnell als außerordentlich fruchtbar. Nicht zuletzt entstand so "Inside Out, der heute meistgestreamte Song der Band überhaupt. Aus klanglicher Sicht ist "They Want My Soul", das vielleicht das strahlendste Album, das Spoon je gemacht haben. Umso interessanter ist es, nun ergänzend die Demos hören zu können, die zu diesem Album führten und die in dieser Deluxe-Edition enthalten sind.
expected to be published on 08.11.2024
A new double LP compilation, Melt Away, cataloging late-"90s rarities and outtakes from a creative apex in the band"s career, and released together on vinyl for the first time. Of these, album highlight "The Trail", originally recorded for the 1997 compilation What"s Up Matador, dissolves six minutes into a moment. Blink once and you"ll miss it. Blink twice and the wallpaper might begin to move. Pre-order "Melt Away".
expected to be published on 25.10.2024
Reissue of the Philadelphia group"s gritty psychedelic milestone, "Set And Setting" from 1999. The songs on Bardo Pond"s first two Matador releases - "Amanita" and "Lapsed" - were largely worked up at home and then recorded on the clock at a professional studio. On "Set and Setting," the band chose to work out of its home base, Lemur House, and the end result benefited from the open-ended DIY flexibility. "It was closer to the heart of what we do," says guitarist Michael Gibbons. "There was more improvisation, but also more culling of material. We had more time to find things that jumped out at us, go places we wouldn"t normally go, do investigative work. I think there was a shift. It"s just somehow a more true experience of Bardo Pond."
expected to be published on 25.10.2024








































