Vinyl mit Downloadcode. Die LP und CD Versionen dieses Albums unterscheiden sich in einigen Details: Nicht mit an Bord bei der LP-Version sind die Songs "Intro" und "Ends", die sich auf der CD finden lassen. Dafür gibt es auf der LP den Track ,Body And Blood" in einer längeren Version. Außerdem tummeln sich auf der D-Seite 100 Locked Groove Audio Loops, die exklusiv nur auf dem Vinyl auftauchen. ,CLIPPING. machen Partymusik für den Club, bei dem man sich wünscht, nie in ihm gelandet zu sein; das Auto, bei dem du dich nicht erinnerst, wie du eingestiegen bist und die Straßen, auf denen man sich nicht sicher fühlt." (Aus der Pressemitteilung für das CLIPPING. Debüt ,Midcity", das im September 2012 veröffentlicht wurde). Seit das verfasst wurde, hat sich einiges geändert für CLIPPING. Die Band fand heraus, dass die potentiellen Hörer bereiter für sie waren, als sie es erwartet hatten. Vor ,Midcity" erwartete keins der Mitglieder (Rapper Daveed Diggs und die Produzenten Jonathan Snipes und William Hutson), dass ihr kantiger Rap ein Publikum finden würde. Die Band war ursprünglich als Remixprojekt und Fußnote im wahren Leben der Mitglieder gedacht: Diggs ist ein Bühnenschauspieler; Snipes komponiert Filmmusik und Hutson ist ein etabliert Noise Musiker (Snipe und Hutson kollaborierten beim Soundtrack zur IFC Dokumentaion ,Room 237"). Doch seit der Gründung von CLIPPING. weitete sich das Feld der kommerziellen Musik leicht aus, so dass plötzlich Platz für mehr Noise und mehr Abenteuer in der elektronischen Produktion war (obwohl CLIPPING. selbst natürlich darauf bestehen, dass sie Rap Musik machen). ,Clppng" ist ambitionierter als ,Midcity". Das Album wartet mit Gästen wie Gangsta Boo (Ex-THREE 6 MAFIA und momentan bei DA MAFIA 6IX), Guce (Veteran der Bay Area; Mitglied von BULLYS WIT FULLYS), King T (Gangster Rap Legende der Westküste; Gründer der Likwit Crew; Mentor von XZIBIT und THA ALKAHOLIKS) und COCC PISTOL CREE (Newcomerin aus Compton, bekannt vom DJ MUSTARD Mixtape ,Ketchup"). ,Clppng" weitet die experimentellen Sounds der Band aus, um eine größere emotionale Palette zu bedienen. Doch die Band ist nicht zum Softie geworden; das Intro des Albums ist eins der brutalsten Stücke, das die Band je aufgenommen hat und ,Or Die" (feat. Guce) ist so bitterböse wie alles auf ,Midcity". ,CLPPNG" ist ein Album, das unter Beweis stellt, wie vielschichtig Sound sein kann, wenn die Regeln eines Genres mutwillig in Frage gestellt werden.
Limited BioVinyl 2023 repress, which provides an ecological alternative to the conventional vinyl record with strictly no sound or visual compromises.
“We all dance away our lives to the tune of the sovereign pleasure-pain axis.” – David Pearce, The Hedonistic Imperative
Pleasure-seeking and pain-avoidance as a rave metaphor fits the music of Sam Barker. The Berghain resident and Leisure System co-founder has spent the last few years exploring the euphoric potential of altering key variables in dance music formulas.
This was especially true on his 2018 Ostgut Ton debut EP Debiasing, which was flush with unconventional rhythmic chord stabs, melody and percussion but devoid of kickdrums. What seemed like an experimental exercise on paper was in reality equally geared towards the club: tracks that worked for the floor but resisted the genre categorizations that kick drums often provide. This has come to define Barker’s sound.
Now, on his debut solo LP Utility, Barker turns his focus toward melding experimentation and dancefloor pragmatism with the psychology behind the musical decision making process. In his own words: “After ‘Debiasing’ it occurred to me that my musical decisions were often unintentionally utilitarian, following an instinct to maximize pleasure in one way or another. It’s sort of unfashionable to admit, but by removing elements that have strong genre associations, this became a natural consequence.”
Accordingly, Utility is a playful but non-ironic musical approach to a whole spectrum of utilitarian and transhumanist ideas: from models for quantifying pleasure and “gradients of bliss” to abolishing suffering for sentient beings (not just people) through the ethical use of drugs and nanotechnology. Over nine tracks, Barker’s vision ebbs and flows through waves of deeply psychedelic musical vignettes; free-floating and futuristic melodies and rhythms as targeted brain stimulation. The sound draws heavily on modular synthesis, as well as self-built mechanical instruments and plate reverbs to create atmospheres that are at once alien and emotionally recognizable, functional and utopian.
Utility is by no means a concept album. Instead, it is an honest take on music as both pleasuremaximizer and consciousness-expander.
“We all dance away our lives to the tune of the sovereign pleasure-pain axis.” – David Pearce, The Hedonistic Imperative
Vergnügungssucht und Schmerzvermeidung als Rave-Metapher – das passt zur Musik von Sam Barker. Der Berghain-Resident und Leisure System-Mitbetreiber hat im Laufe der Jahre das euphorische Potenzial der Veränderung von Variablen in der Dancefloorschablonisierung erkundet.
Das traf besonders auf sein Ostgut Ton-EP-Debüt Debiasing zu, das nur so sprudelte vor unkonventionellen rhythmischen Akkordfolgen, Melodien und Percussion – die Kickdrum aber wegließ. Was auf dem Papier wie eine experimentelle Übung wirkte, war tatsächlich gleichermaßen für den Klub gemacht: Stücke, die auf dem Dancefloor funktionieren, sich dem oft vorgegebenen Kickdrumdiktat und damit einhergehender Genrekategorisierung aber verweigerten. So hat sich Barkers Klang definiert.
Auf seinem Solodebütalbum Utility widmet Barker seine Aufmerksamkeit nun aber der Verschmelzung von Experiment und Dancefloorpragmatismus mit der Psychologie hinter dem musikalischen Entscheidungsfindungsprozess. In seinen eigenen Worten: „Nach Debiasing kam mir in den Sinn, dass meine musikalischen Entscheidungen oft unbeabsichtigt utilitaristisch sind, einem Instinkt folgen, Glück auf die eine oder andere Art zu maximalisieren. Das einzugestehen ist recht unmodisch. Aber durch die Auslassung von Elementen mit starken Genreassoziationen, wurde dies eine recht natürliche Konsequenz.“
Dementsprechend ist Utility eine spielerisch-neckische aber unironische musikalische Betrachtungsweise eines ganzen Spektrums utilitaristisch und transhumanistischer Konzepte: Von Modellen zur Quantifizierung von Wohlergehen und Verläufen von Glückseligkeit („Gradients of Bliss“) zur Abschaffung von Leid für fühlende Wesen (meint: nicht nur den Mensch) über die ethische Nutzung von Drogen und Nanotechnologie. Im Laufe von neun Stücken ebbt und schwillt Barkers Vision durch Wogen zutiefst psychedelischer Musikvignetten; freifließende und futuristische Melodien und Rhythmen als gezielte Hirnstimulation. Der Klang gründet stark auf modularer Synthese, ebenso wie selbstgebaute mechnische Klangerzeuger, Instrumente und Plate Reverbs Atmosphären schaffen, die gleichermaßen fremdartig als auch emotional vertraut wirken, funktional und utopisch.
Utility ist keinesfalls ein Konzeptalbum. Vielmehr ist es eine aufrechte Auseinandersetzung mit Musik als Freudenmaximierung und Bewusstseinserweiterung.
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Johann Sebastian Bachs Cellosuiten sind ein Prüfstein und eine Quelle der Inspiration für Yo-Yo Ma, seit er im Alter von vier Jahren die ersten Noten der Suite Nr. 1 kennenlernte. Zum 40jährigen Jubiläum veröffentlicht Sony Classical die 1983 entstandene Einspielung der Suiten - seine allererste - in einer neuen Ausgabe mit drei LPs: "J.S. Bach: The Six Unaccompanied Cello Suites - The 1983 Sessions" Die Edition umfasst drei neu gepresste Picture-Discs in einem Trifold Jacket mit exklusiven, noch nie gezeigten Fotos der damaligen Aufnahmesitzungen sowie einem Essay des Produzenten Richard Einhorn.J.S. Bachs Suiten für Violoncello, die zwischen 1717 und 1723 komponiert wurden, stehen an der Spitze des Solocello-Repertoires, seit Pablo Casals sie vor weit über einem Jahrhundert wiederentdeckte und aufzuführen begann. In drei Aufnahmen für Sony Classical und in Dutzenden von Live-Aufführungen auf der ganzen Welt sind die Suiten zu einer Art künstlerischer Signatur für Yo-Yo Ma geworden, der für die Aufnahme von 1983 den ersten seiner 19 GRAMMY®-Awards gewann. Obwohl er die Suiten noch zwei weitere Male an entscheidenden Momenten seiner Karriere aufgenommen hat, war es diese Aufnahme von 1983, die der Welt die singuläre Weite wie Tiefe seines künstlerischen Anspruchs und Könnens versprach. Der Produzent Richard Einhorn schreibt in seinem Begleittext zur neuen Ausgabe: "Als ich mir die Suiten jetzt anhörte, verliebte ich mich erneut in Yo-Yo Mas Interpretationen. Das erste Wort, das ich für diesen Aufsatz notiert habe, war 'Überschwang', ein Überschwang, der von Anfang an in Hülle und Fülle vorhanden war ... Yo-Yo hat die Bach-Suiten später sowohl als Audio- als auch als Video-Aufnahmen neu eingespielt; sie sind alle gleichermaßen bemerkenswerte Leistungen. Aber natürlich bleibt diese Version mein Favorit: Ich höre so viel von der überschwänglichen Persönlichkeit meines langjährigen Freundes in diesen wunderbaren Interpretationen einiger der größten Musikstücke, die je geschrieben wurden."
Dunkelgrünes Vinyl. Vor einigen Jahren, irgendwo in einem Tour Van in Idaho, wurde den Chastity Belt Mitgliedern Julia Shapiro, Gretchen Grimm, Lydia Lund und Annie Truscott zu langweilig und sie fanden eine recht ungewöhnliche Beschäftigung: Sie fingen an einander Komplimente zu machen, sehr detailliert und umfangreich. Das mögen wir an dir am Liebsten; Deshalb lieben wir dich. An dieses Bild denke ich die ganze Zeit, die Vier, wie sie sich den anderen gegenüber auf diese Weise offenbaren, freiwillig. Es fällt schwer sich vorzustellen, dass das andere Bands tun würden. Jenseits ihrer doch recht omnipräsenten Social Media Seiten mit tonnen von Duck Face Schnuten, der ,I don't care" Attitüde, liegt ganz am Grund eine Ehrlichkeit und Intimität als auch eine emotionale Brillanz, die alles was Chastity Belt kreieren, verschmelzen lässt. Simple ausgedrückt: Sie sind witzig aber auch in der Lage sehr verletzlich zu sein. Giant Vagina und Pussy Weed Beer, zwei Highlights ihres 2013er Debüts No Regerts, wurden prompt gefolgt von dem großartigen aber leicht zu übersehenden Happiness. Bei dem 2015er Time to Go Home habe ich ständig meine jüngere, unstetere Version vor Augen gehabt. Der kommende Juni markiert die Veröffentlichung von I Used to Spend So Much Time Alone, ihr drittes und bisher bestes Album. Mit dem Produzenten Matthew Simms (Wire) live im Juli 2016 in Portland / Oregon (Geburtsstätte einiger ihrer favorisierten Elliot Smith Alben) aufgenommen, ist es ein dunkles und ungewöhnlich schönes Set aus Moody Post Punk, dass die Gefühlsbreite der Band aus Seattle in vollem Ausmaß und nicht durch Humor gefiltert zeigt. Da ist keine Ironie im Titel: Bevor sie Chastity Belt gründete, sah sich Shapiro klar als einsamen Wolf. Das ist keine kleine Geste. Ich kann dieses Album so sehr nachempfinden wie in meinen 20ern: Das ist ein mutiges und oft berauschendes Gewirr aus gemischten Gefühlen und quälenden Melodien, die atemberaubende Angst (This Time of Night) mit schimmernder Erkenntnis (Different Now) und hauchdünner Ungewissheit (Stuck - geschrieben und gesungen von Grimm) verbindet. Es ist eine ernste Platte. Shapiro definiert es wahrscheinlich am besten selbst: ,I wanna be sincere." Als ich die Band frage, wie dieser Text hier werden soll, war ihr einziger Anspruch, dass er kurz, ehrlich und ohne Übertreibung sein soll, Als ich mehr erfahren will sagt Truscott: "Just say that we love each other. Because we do." So sind sie, deshalb liebe ich sie. - David Bevan (Pitchfork), Februar 2017
Es beherrscht ein grauer, stimmungsvoller und dichter Spätherbst-Tag das Geschehen. Viel zu früh hat der Himmel sich verdunkelt. Jetzt plätschert gleichförmig und regelmäßig Regen auf die Straßen, auf die Erde, auf die griesgrämig wirkenden Menschen herab. So stellt man sich die Atmosphäre vor, in welcher das sechste Subsignal-Studioalbum "A Poetry of Rain" entstanden ist.
Fünf endlos wirkende Jahre ließen Subsignal ihre Anhänger auf neue akustische Klang-Abenteuer warten. "Und auch das hatte wieder mit der Pandemie zu tun", offenbart Markus Steffen den Grund für die quälend lange Pause. "Existenzängste schlichen sich ein", reflektiert er. "Im Zuge dessen verließ der langjährige Bassist Ralf Schwager die Band. Mit Martijn Horsten aus Rotterdam war allerdings rasch würdiger Ersatz gefunden. Dennoch schwelgen die zehn Kompositionen vor Sehnsucht und einer gehörigen Portion Wehmut."
Der progressive Mix aus Rock, Metal und Artrock gelingt scheinbar spielerisch. Ausnahme-Drummer Dirk Brand setzt dabei eine fulminante Basis, auf die mal rockige, mal elegante Gitarren-Sounds zusammen mit den Keyboards einmalige Klangwelten zaubern. Darüber schwebt das wunderbare Timbre von Sänger Arno Menses - immer präsent, immer einnehmend, voller Leidenschaft und Kraft. Dazu trägt auch die kristallklare und druckvolle Produktion von Yogi Lang von ihrem Label Gentle Art Of Music bei.
Presse:
Rocks 9/10: "Songs wie ›Impasse‹ oder "Marigold‹ berühren, transportieren Gefühle und packen den Hörer, wie es sonst Marillion, Yes oder Kansas am besten können. Auf welch hohem Niveau die Herren musizieren, wird bei Nummern wie The Art Of Giving Ins oder ›Sliver (The Sheltered Garden)‹ klar, aber Komplexi-lät ist hier nie Mittel zum Zweck."
Deaf Forever 8.5/10: "…meistens die wie immer großartigen Refrains, die einen aufrichten. ….wie gewohnt exzellent gesungene Artrock-Stücke, die von den nach fünf Jahren Wartezeit dürstenden Anhängern nun endlich auch zu Hause genossen werden können."
Rock It - Soundcheck #6/32: "…so steht der Name Subsignal auch auf Album Nummer sechs doch für handgemachte Qualitätsarbeit mit Herz und Seele. Reinhören, eintauchen und mitfühlen!"
Break Out: "Mit "Poetry Of Rain" unterstreichen Subsignal ihre Ausnahmestellung im Rock: Scheibe unbedingt zulegen! Ich bin mir sicher, dass niemand bei diesem Longplayer enttäuscht sein wird, der sich in melodischen Bereichen mit progressiven Parts wohlfühlt."
Gäste:
David Bertok - Keyboards "Embers Part II - Water Wings)
Marek Arnold - Saxophon "The Last of its Kind"
Yogi Lang - Keyboards
Dietmar Waechtler - Pedal Steel "The Art of Giving In"
Iraklis Choraitis - Backing Vocals "Sliver (The Sheltered Garden)"
Es beherrscht ein grauer, stimmungsvoller und dichter Spätherbst-Tag das Geschehen. Viel zu früh hat der Himmel sich verdunkelt. Jetzt plätschert gleichförmig und regelmäßig Regen auf die Straßen, auf die Erde, auf die griesgrämig wirkenden Menschen herab. So stellt man sich die Atmosphäre vor, in welcher das sechste Subsignal-Studioalbum "A Poetry of Rain" entstanden ist.
Fünf endlos wirkende Jahre ließen Subsignal ihre Anhänger auf neue akustische Klang-Abenteuer warten. "Und auch das hatte wieder mit der Pandemie zu tun", offenbart Markus Steffen den Grund für die quälend lange Pause. "Existenzängste schlichen sich ein", reflektiert er. "Im Zuge dessen verließ der langjährige Bassist Ralf Schwager die Band. Mit Martijn Horsten aus Rotterdam war allerdings rasch würdiger Ersatz gefunden. Dennoch schwelgen die zehn Kompositionen vor Sehnsucht und einer gehörigen Portion Wehmut."
Der progressive Mix aus Rock, Metal und Artrock gelingt scheinbar spielerisch. Ausnahme-Drummer Dirk Brand setzt dabei eine fulminante Basis, auf die mal rockige, mal elegante Gitarren-Sounds zusammen mit den Keyboards einmalige Klangwelten zaubern. Darüber schwebt das wunderbare Timbre von Sänger Arno Menses - immer präsent, immer einnehmend, voller Leidenschaft und Kraft. Dazu trägt auch die kristallklare und druckvolle Produktion von Yogi Lang von ihrem Label Gentle Art Of Music bei.
Presse:
Rocks 9/10: "Songs wie ›Impasse‹ oder "Marigold‹ berühren, transportieren Gefühle und packen den Hörer, wie es sonst Marillion, Yes oder Kansas am besten können. Auf welch hohem Niveau die Herren musizieren, wird bei Nummern wie The Art Of Giving Ins oder ›Sliver (The Sheltered Garden)‹ klar, aber Komplexi-lät ist hier nie Mittel zum Zweck."
Deaf Forever 8.5/10: "…meistens die wie immer großartigen Refrains, die einen aufrichten. ….wie gewohnt exzellent gesungene Artrock-Stücke, die von den nach fünf Jahren Wartezeit dürstenden Anhängern nun endlich auch zu Hause genossen werden können."
Rock It - Soundcheck #6/32: "…so steht der Name Subsignal auch auf Album Nummer sechs doch für handgemachte Qualitätsarbeit mit Herz und Seele. Reinhören, eintauchen und mitfühlen!"
Break Out: "Mit "Poetry Of Rain" unterstreichen Subsignal ihre Ausnahmestellung im Rock: Scheibe unbedingt zulegen! Ich bin mir sicher, dass niemand bei diesem Longplayer enttäuscht sein wird, der sich in melodischen Bereichen mit progressiven Parts wohlfühlt."
Gäste:
David Bertok - Keyboards "Embers Part II - Water Wings)
Marek Arnold - Saxophon "The Last of its Kind"
Yogi Lang - Keyboards
Dietmar Waechtler - Pedal Steel "The Art of Giving In"
Iraklis Choraitis - Backing Vocals "Sliver (The Sheltered Garden)"
'AVANT TRASH' ist der programmatische Titel des Debütalbums der Cousines like Shit.
Mit ihren kritischen Punchlines verlautbaren die Cousinen ihre Beobachtungen zu Gesellschaft und dem Paradoxon Mensch. In Tracks wie 'Barbie', 'Vivid Sassy' oder 'Bachelorette' kann man sich wiederfinden, ertappt fühlen, oder man muss schlicht schmunzeln, wenn einem die Komik gewisser menschlicher Verhaltensmuster bewusst wird. Mit der Wahl des Titels 'AVANT TRASH' kreieren die Cousinen nicht weniger als ein eigenes Genre für sich, für ihren unverkennbaren Stil, textfokussiert und untermalt von simplen, aber eingängigen Melodien.
180 g black Vinyl, Gatefold, DLC, Insert
Seit 1988 stehen Cannibal Corpse an der Spitze des Death Metal und haben das Genre geprägt und definiert. Im Jahr 2021 setzten sie mit ihrem 15. Album Violence Unimagined die Messlatte erneut höher. 2023 kehren sie mit dessen Nachfolger, dem ebenso monströsen Chaos Horrific, zurück und schlagen damit ein neues Kapitel ihres Vermächtnisses auf. Kurz nach Abschluss der Violence Unimagined-Sessions geschrieben, finden sich in Chaos Horrific Anklänge an jenes Album. "Für mich fühlt sich dieses Album wie eine Art Fortsetzung von Violence Unimagined an. Der Stil ist ziemlich ähnlich, aber im Einzelnen klingt keiner der Songs auf Chaos Horrific wie die Songs auf Violence Unimagined", sagt Bassist Alex Webster. "Es ist ein vollwertiges Death-Metal-Album im Stil von Cannibal Corpse."
Seit 1988 stehen Cannibal Corpse an der Spitze des Death Metal und haben das Genre geprägt und definiert. Im Jahr 2021 setzten sie mit ihrem 15. Album Violence Unimagined die Messlatte erneut höher. 2023 kehren sie mit dessen Nachfolger, dem ebenso monströsen Chaos Horrific, zurück und schlagen damit ein neues Kapitel ihres Vermächtnisses auf. Kurz nach Abschluss der Violence Unimagined-Sessions geschrieben, finden sich in Chaos Horrific Anklänge an jenes Album. "Für mich fühlt sich dieses Album wie eine Art Fortsetzung von Violence Unimagined an. Der Stil ist ziemlich ähnlich, aber im Einzelnen klingt keiner der Songs auf Chaos Horrific wie die Songs auf Violence Unimagined", sagt Bassist Alex Webster. "Es ist ein vollwertiges Death-Metal-Album im Stil von Cannibal Corpse."
Die unverwechselbare Stimme von Frontman Christian Schöttel dient als Bindemittel der 10 Songs auf 'Sonne, Mond & Dynamit', die sich auf verspielte Sound-Exkursionen durch rockige Gitarrenriffs und wabernde Synths begeben. Sie begleiten die Reise des in der Ich-Form erzählenden Protagonisten durch Exzesse, Herzschmerzen und düstere Zukunftsdystopien, ohne Selbstmitleid, aber oft mit Humor und einem Schuss Selbstironie.
REPENTANCE wurde 2018 vom ehemaligen SOIL- und DIRGE WITHIN-Gitarristen Shaun Glass aus Chicago, Illinois gegründet und ist eine primitive, aggressive Metal-Band. Im Frühjahr 2018 veröffentlichte die Band ihre ersten beiden Demo-Tracks, gefolgt von einem von der Kritik gefeierten Debütalbum ("God For A Day", 2020) und zahlreichen Shows mit hochkarätigen Acts wie TRIVIUM, DEVILDRIVER, JINJER, SKULL FIST, TOXIC HOLOCAUST, SACRED REICH und anderen.
"REUE kam ganz natürlich zusammen, was eine sehr reinigende Erfahrung war. An diesem Punkt in meinem Leben hatte ich gehofft, mit einer fast völlig neuen Gruppe von Menschen zu arbeiten und neue Musik zu machen -- und diese Crew war organisch eingesperrt. " Shaun Glas
Im September 2021 kündigten REPENTANCE ihren weltweiten Vertrag beim deutschen Label Noble Demon an und veröffentlichten ihre brandneue Single "Reborn". Ausgehend von der nächsten EP der Band und mit Corey Beaulieu vom mächtigen TRIVIUM an der Gitarre für ein Gast-Solo, war "Reborn" ein beeindruckender erster Blick auf das, was in naher Zukunft von REPENTANCE zu erwarten ist! Aber nicht nur mit einer neuen Single, sondern auch mit einer erneuerten Besetzung ist dieser Track der perfekte Einstieg in die Wiedergeburt des aggressiven, modernen Metal Sounds der Band. Die Ankunft der wilden Stimme von Adam Gilley setzt die Messlatte hoch und macht deutlich, dass es sich hier um eine wahrhaftige Reinigung des Sounds der Band auf allen Ebenen handelt.
Im Mai 2023 kehrt die Band mit einer weiteren Ohrfeige zurück, die in der Metal-Szene Wellen schlagen wird, indem sie die erste Single des kommenden Albums auf den Markt bringt, die Gesangsaufgaben von MILO SILVESTRO, dem neuen Sänger von FEAR FACTORY, beinhaltet!
Das neue Album "The Process of Human Demise" erscheint am 4. August 2023.
REPENTANCE wurde 2018 vom ehemaligen SOIL- und DIRGE WITHIN-Gitarristen Shaun Glass aus Chicago, Illinois gegründet und ist eine primitive, aggressive Metal-Band. Im Frühjahr 2018 veröffentlichte die Band ihre ersten beiden Demo-Tracks, gefolgt von einem von der Kritik gefeierten Debütalbum ("God For A Day", 2020) und zahlreichen Shows mit hochkarätigen Acts wie TRIVIUM, DEVILDRIVER, JINJER, SKULL FIST, TOXIC HOLOCAUST, SACRED REICH und anderen.
"REUE kam ganz natürlich zusammen, was eine sehr reinigende Erfahrung war. An diesem Punkt in meinem Leben hatte ich gehofft, mit einer fast völlig neuen Gruppe von Menschen zu arbeiten und neue Musik zu machen -- und diese Crew war organisch eingesperrt. " Shaun Glas
Im September 2021 kündigten REPENTANCE ihren weltweiten Vertrag beim deutschen Label Noble Demon an und veröffentlichten ihre brandneue Single "Reborn". Ausgehend von der nächsten EP der Band und mit Corey Beaulieu vom mächtigen TRIVIUM an der Gitarre für ein Gast-Solo, war "Reborn" ein beeindruckender erster Blick auf das, was in naher Zukunft von REPENTANCE zu erwarten ist! Aber nicht nur mit einer neuen Single, sondern auch mit einer erneuerten Besetzung ist dieser Track der perfekte Einstieg in die Wiedergeburt des aggressiven, modernen Metal Sounds der Band. Die Ankunft der wilden Stimme von Adam Gilley setzt die Messlatte hoch und macht deutlich, dass es sich hier um eine wahrhaftige Reinigung des Sounds der Band auf allen Ebenen handelt.
Im Mai 2023 kehrt die Band mit einer weiteren Ohrfeige zurück, die in der Metal-Szene Wellen schlagen wird, indem sie die erste Single des kommenden Albums auf den Markt bringt, die Gesangsaufgaben von MILO SILVESTRO, dem neuen Sänger von FEAR FACTORY, beinhaltet!
Das neue Album "The Process of Human Demise" erscheint am 4. August 2023.
Zur Feier des 40-jährigen Jubiläums des belgischen Labels PIAS erscheint exklusive Auswahl an 12“-EPs mit Musik von einigen der wichtigsten und erfolgreichsten Wegbegleiter. Mark Thomas Griffin, besser bekannt als MC 900 FT JESUS, ist amerikanischer Rapper aus Dallas, Texas. Griffin ist ein klassisch ausgebildeter Musiker und Trompeter und bekannt für seine Mischung aus Hip-Hop, Jazz und Elektronik, die in den 90er-Jahren ihrer Zeit weit voraus war. Seine Texte sind oft sozialkritisch geprägt, aber durchzogen von seinem bissigen und bisweilen schrulligen Humor.
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High Roller Records, insert, ltd 460, handnumbered, Picture Shape Schallplatten sind besondere Accessoires, welche einzigartig aussehen, aber sicherlich nicht die Klangqualität einer herkömmlichen Pressung darbieten werden. Vor allem sind sie als Sammlerstücke mit optischem Faktor zu betrachten. Leichte Verkrümmungen durch den Herstellungsprozess, die jedoch die Bespielbarkeit nicht beeinträchtigen, können auftreten.
High Roller Records, insert, ltd 460, handnumbered, Picture Shape Schallplatten sind besondere Accessoires, welche einzigartig aussehen, aber sicherlich nicht die Klangqualität einer herkömmlichen Pressung darbieten werden. Vor allem sind sie als Sammlerstücke mit optischem Faktor zu betrachten. Leichte Verkrümmungen durch den Herstellungsprozess, die jedoch die Bespielbarkeit nicht beeinträchtigen, können auftreten.
Wenn ihr Dub-Reggae der 70er Jahre liebt, dann ist diese Limitierte Yellow LP eine wichtige Ergänzung eurer Sammlung! Der Produzent Joe Gibbs war für die vier Mitte der 70er Jahre unter dem Titel African Dub All-Mighty veröffentlichten Scheiben verantwortlich, aber die Musiker waren in Wirklichkeit eine wechselnde Ansammlung von Mitgliedern der Bands Soul Syndicate, We the People und The Revolutionaries sowie das ergänzende Genie hinter dem Mischpult Errol Thompson.
Susan Tedeschi ist eine der am meisten gefeierten Blues- und American Roots-Musikerinnen ihrer Generation. Ihr unnachgiebiges Engagement für ihr Handwerk - sowohl als Solokünstlerin als auch in der Tedeschi Trucks Band - hat ihr mehrere GRAMMY-Nominierungen und die Bewunderung des Publikums auf der ganzen Welt eingebracht. Alles begann bescheiden bei Blues-Jams in ihrer Heimatstadt Boston in den frühen 90er Jahren und führte zu bedeutender regionaler Anerkennung, aber mit der Veröffentlichung ihres Solodebüts Just Won’t Burn im Jahr 1998 machte Tedeschi der breiten Musikwelt klar, dass sie eine echte Kraft ist, mit der man rechnen muss.
Zur Feier des 25-jährigen Jubiläums des Albums wird Fantasy Records am 22. September 2023 Just Won’t Burn (25th Anniversary Edition) veröffentlichen. Diese spezielle, erweiterte Ausgabe mit 16 Titeln enthält das Originalalbum sowie fünf bisher unveröffentlichte Bonustracks: eine alternative Aufnahme von ”Looking For Answers”, zwei neue Outtakes des Albums und zwei Live-Versionen von Just Won’t Burn, die mit der Tedeschi Trucks Band im New Yorker Beacon Theatre aufgenommen wurden.
Susan Tedeschi ist eine der am meisten gefeierten Blues- und American Roots-Musikerinnen ihrer Generation. Ihr unnachgiebiges Engagement für ihr Handwerk - sowohl als Solokünstlerin als auch in der Tedeschi Trucks Band - hat ihr mehrere GRAMMY-Nominierungen und die Bewunderung des Publikums auf der ganzen Welt eingebracht. Alles begann bescheiden bei Blues-Jams in ihrer Heimatstadt Boston in den frühen 90er Jahren und führte zu bedeutender regionaler Anerkennung, aber mit der Veröffentlichung ihres Solodebüts Just Won’t Burn im Jahr 1998 machte Tedeschi der breiten Musikwelt klar, dass sie eine echte Kraft ist, mit der man rechnen muss.
Zur Feier des 25-jährigen Jubiläums des Albums wird Fantasy Records am 22. September 2023 Just Won’t Burn (25th Anniversary Edition) veröffentlichen. Diese spezielle, erweiterte Ausgabe mit 16 Titeln enthält das Originalalbum sowie fünf bisher unveröffentlichte Bonustracks: eine alternative Aufnahme von ”Looking For Answers”, zwei neue Outtakes des Albums und zwei Live-Versionen von Just Won’t Burn, die mit der Tedeschi Trucks Band im New Yorker Beacon Theatre aufgenommen wurden.
Vor gerade einmal zwei Jahren veröffentlichten JEREMIAS mit „golden hour“ ihr Debüt. Und was für eines: Auf ausverkaufte Tourneen folgten Streams in Millionenhöhe, Konzerte vor tausenden Fans. Auf dem zweiten Album „Von Wind und Anonymität“ verarbeitet die Band die letzten zwei Jahre im Leben von Sänger Jeremias Heimbach, Bassist Ben Hoffmann, Drummer Jonas Hermann und Gitarrist Oliver Sparkuhle. Es ist ein Aufbruch, der sich in der musikalischen Vielfalt des Albums widerspiegelt und zu dem alle Bandmitglieder beigetragen haben.
Es gibt keine andere Band in Deutschland, die so klingt wie JEREMIAS. Der Nachfolger von „golden hour“ strotz vor raffnierten Harmonien und klugem, reflektiertem Songwriting. Das Album erinnert zuweilen an Größen wie John Legend und Sam Smith, zwischen Sanftheit und Schwere stellt man sich die Band zwangsläufig auf den ganz großen Bühnen vor. Je länger man JEREMIAS auf „Von Wind und Anonymität“ zuhört, desto klarer wird: Das hier ist ein wirklich herausragendes deutschsprachiges Popalbum von einer Band, die ihren ganz eigenen Sound gefunden hat und von diesem Punkt aus losgezogen ist, um Experimente zu wagen. „Von Wind und Anonymität“ handelt von dunklen Zeiten, stellt diesen aber ein Grundvertrauen ins Leben entgegen, gibt sich zuversichtlich und zeugt von einer Band, die wieder gelernt hat, ihrem eigenen Traum zu vertrauen. Und das ist eine sehr gute Nachricht.
„Reparatur“ heißt das am 22. September erscheinende dritte Albums des mehrfachen Amadeus-Preisträgers JOSH. In den zwölf abwechslungsreichen und mit viel Liebe zum Detail eingespielten neuen Songs des Albums zeigt JOSH., dass er es nicht nur versteht, mit humorvollen Texten und unwiderstehlichen Melodien zu unterhalten sondern auch ernstere Themen - wie z.B. seinem Burnout - in eingängige Pop- und Rocksongs zu verpacken. Unüberhörbar ist, dass sich die „Wolke aus Fiktion und Wirklichkeit“, auf die JOSH. sich bei Fragen nach dem autobiografischen Bezug seiner Texte gerne bezieht, diesmal ein klein wenig mehr in Richtung Lebensrealität bewegt hat. Einige der Texte setzen sich nämlich offen mit seiner Krankheit und dem Weg zurück auseinander, so z.B. in „Ich gehör repariert“, einem der absoluten Höhepunkte des Albums. Trotzdem schafft es der gebürtige Wiener souverän, textlich nicht resignativ und düster zu werden sondern stets auch das eine blaue Stück Himmel am tiefgrauen Firmament zu entdecken. Mit „Reparatur“ präsentiert sich JOSH. 2023 also gereifter denn je, bleibt aber stets unverkennbar er selbst.
Erstmals und endlich auf Vinyl erhältlich - das Solodebüt des Musikers und Produzenten Tobias Kuhn aka Monta aus dem Jahr 2004. Erscheint als weißes 180g Vinyl im Gatefold-Sleeve. "Wir unterteilen das Leben gerne in künstlich voneinander getrennte Kapitel, sprechen von "Neuerfindung" oder "zweiter Geburt", wenn jemand nun plötzlich etwas scheinbar ganz anderes macht als zuvor. Tatsächlich aber ist das Neue immer schon im Alten angelegt, die meisten Übergänge sind fließend. Nehmen wir zum Beispiel Tobias Kuhn: Natürlich ist Kuhn heute vor allem als einer der renommiertesten und besten deutschen Musikproduzenten bekannt. Kuhn hat mit Clueso, Udo Lindenberg und den Toten Hosen gearbeitet. Man kennt ihn als Produzenten und Co-Songwriter so unterschiedlicher Künstler wie Feine Sahne Fischfilet, Mark Forster, Alec Benjamin, Alice Merton, Noah Kahan, Lost Frequencies, Gurr und Milky Chance, er schrieb für den "Tatort" die Musik, man könnte die Liste endlos fortsetzen. Aber vor dieser Geschichte, vor der Geschichte des Top-Produzenten Tobias Kuhn gab es eben noch eine andere - und wenn man genauer hinguckt, gehören beide untrennbar zusammen. Begonnen hatte sie in Würzburg. Es sind die Neunzigerjahre, Familie Kuhn hatte in Cambridge und in Peking gewohnt und war nun ausgerechnet nach Unterfranken gezogen: Das malerisch gelegene, architektonisch reizvolle Würzburg mag bedeutende Universitäten haben, mit 130.000 Einwohnern knapp als Großstadt gelten und das sogenannte "Herz der Weinregion Franken" sein, als Popmetropole ist die Stadt eher nicht bekannt. Aber natürlich kommt der beste Pop traditionell ja genau aus solchen Orten, aus der Provinz, von den Hochschulen, aus den Fabriken. Eben dort, in Würzburg, gründet Tobias Kuhn mit 15, 16 Jahren die Band Miles gemeinsam mit Gilbert Hartsch zunächst als klassische Schülerband. Der Schlagzeuger Andreas Wecklein und René Hartmann (Bass) komplettieren das Line-up, letzterer wird später durch Nina Kränsel ersetzt. Wie gesagt, es sind die Neunzigerjahre: In den USA initiiert der Sänger und spätere Pop-Impressario Perry Farrell die erste Ausgabe der heute weltweit erfolgreichen Festivalreihe Lollapalooza als grellen Rock'n'Roll-Zirkus und Abschiedstournee seiner Band Jane's Addiction. Das gefällt Kuhn und seinen Freunden natürlich, also schmieden sie in der bayerischen Provinz den einigermaßen größenwahnsinnigen Plan, in Deutschland etwas ähnliches aufzuziehen. Spoiler: es gelingt. Auf diese Weise entstanden drei Alben, bis der Gitarrist ausstieg und irgendwie allen klar wurde: alles erlebt, alles erzählt, mehr geht nicht. Kuhn schrieb sich daraufhin für Medizin ein, doch die Musik ließ ihn nicht los. So begann das zweite musikalische Kapitel im Leben des Tobias Kuhn. Unter dem Namen Monta wendete er sich einem intimeren, Folk-grundierten Ansatz zu und nimmt so zwei Alben auf, deren Veröffentlichung er selbst übernimmt. Bald gab es ein weltweites Netzwerk kleiner Indie-Labels, die die Monta-Musik vertrieben und sogar die "Sunday Times" machte "Where Circles Begin" zum Album der Woche. Und so begann die dritte, bis heute andauernde musikalische Karriere von Tobias Kuhn: die des Produzenten und Songschreibers. Kuhn wäre nicht Kuhn, wenn nicht auch dieser Abschnitt wieder von einer Reihe scheinbarer Zufälle und Begegnungen befeuert worden wäre, die sich eben nahtlos aus allem, was davor war, ergaben." Torsten Groß
Ash sind seit 30 Jahren zusammen, aber es waren die zwei Jahre, die sie voneinander getrennt waren, die sie zu ihrem brillanten neuen Album inspirierten. Wie der Rest der Welt wurden auch Tim Wheeler (Gitarre/Gesang), Mark Hamilton (Bass) und Rick McMurray (Schlagzeug) von der Pandemie überrumpelt. Es war nicht nur die erste längere Auszeit, die die Band in ihrer unglaublichen drei Jahrzehnte währenden Karriere hatte, sondern auch die längste Zeit, in der die drei sich nicht gesehen hatten, seit sie sich in der Schule in Downpatrick, Nordirland, erstmals begegnet waren. Tim Wheeler - wie man es von einem der größten Songschreiber seiner Generation erwarten würde - hatte während Ashs Zwangspause weiter Songs geschrieben. Zum Reboot-Camp der Band erschien er bereit zum Loslegen mit einem Rucksack voller Hard-Rock-Hymnen. Und schwere Zeiten verlangen schließlich nach härterer Musik. Das selbst produzierte "Race The Night" - das achte Studioalbum der Band - ist in jeder Hinsicht herausragend. Aufgenommen im Oh Yeah-Studio in Belfast und mit neuem Fokus, kombiniert die Platte die unwiderstehlichen Rock-Riffs von "Meltdown" (2004) mit der melodischen Meisterschaft von "Free All Angels" (2001) - und das alles verpackt mit einem deutlichen Twist ins Jahr 2023. Und mit den fernen Anzeichen eines oft beschworenen Rock-Revivals am Horizont, könnte es das essentielle gitarrenzentrierte, hymnenreiche Album sein, auf das die Welt gewartet hat. Seit Ash als Teenager mit ihrem Nummer-Eins-Debütalbum "1977" aus Downpatrick auftauchten, ist die Band ein vitales, wachsendes Anliegen. Die meisten ihrer Zeitgenossen sind verschwunden oder haben sich zumindest aufgelöst, bevor sie zurückkehrten, aber Ashs Licht leuchtet so hell wie eh und je. Für dieses Album sind sie sogar zu Fierce Panda Records zurückgekehrt, die eine ihrer ersten Aufnahmen, "Punkboy", auf der 1994 erschienenen Crazed And Confused EP veröffentlicht haben.
"PETROL", das zweite Album der Schweizer Doom-Visionäre TAR POND, wurde einerseits von US-Doom-Klassikern wie SAINT VITUS inspiriert, greift aber andererseits auch auf die britischen Wurzeln zu, die von BLACK SABBATH verkörpert werden. In anderen Momenten blitzt bei TAR POND eine Verbindung zu zeitgenössischen Doom-Acts wie ELECTRIC WIZARD und ACID BATH auf. Parallel dazu verkörpern TAR POND aber auch die bekannte Eigensinnigkeit des Schweizer Metal, der sich durch Individualität und kreative Eigenständigkeit auszeichnet, so wie es herausragende Acts wie CELTIC FROST, CORONER und ZEAL & ARDOR musikalisch vorgelebt haben. Als Martin Ain, Bassist der Kultband CELTIC FROST und eines der Gründungsmitglieder von TAR POND, im Oktober 2017 plötzlich verstarb, stand auf einmal alles in Frage. Der legendäre Schweizer Musiker hatte vor diesem tragischen Tag das Debütalbum bereits aufgenommen - zusammen mit den anderen Gründungsmitgliedern, dem ehemaligen CORONER-Drummer und Lyriker Marky Edelmann sowie dem renommierten Scratchboard-Künstler und Sänger Thomas Ott. Nach einer langer Pause und intensiven Überlegungen entschieden sich TAR POND schließlich dafür, als Band weiterzumachen und das Debüt im Gedenken an Martin Ain unter dem Titel "Protocol of Constant Sadness" zu veröffentlichen. Aufgenommen wurde das Debüt unter der Leitung von Produzent und Gitarren-Legende Tommy Vetterli (CORONER) in den Jahren 2016/17. Beflügelt von der enthusiastischen Reaktionen auf "Protocol of Constant Sadness", haben sich TAR POND erneut mit Tommy Vetterli im New Sound Studio zusammengetan, um den Nachfolger "PETROL" einzuspielen. Aufgrund von Besetzungswechseln vor und während der Studioaufnahmen ist "PETROL" aus einer Zusammenarbeit von alten und neuen Bandmitgliedern zu verschiedenen Zeiten entstanden. Trotz dieser Umstände erscheint das zweite Album sowohl kohärent als auch auf das erklärte Ziel von TAR POND fokussiert - nämlich: Einen Soundtrack aus brachialer Kraft und ein elektrisches Protokoll einer fortwährenden Traurigkeit abzuliefern. Während die Schweizer ihr Debüt unter der Bezeichnung 'Doom'n'Gloom' einordneten, wurde ihr Sound auch schon als eine Kombination aus Doom und Post-Metal beschrieben. Mit "PETROL" lösen TAR POND ihr ursprüngliches Versprechen ein: Dieses Album ist ein wunderbarer Soundtrack voller bedrückender Dunkelheit und tiefer Trauer.
Das nunmehr 20. Studioalbum der erfolgreichsten deutschen Art- & Progressive Rockband ELOY. Es ist zugleich das 3. Album einer einzigartigen, vom Band- Mastermind Frank Bornemann als Rock Opera gestalteten Trilogie über das Leben und Schicksal der französischen Nationalheldin und Heiligen Jeanne d´Arc.
Bereits die beiden ersten Alben mit dem Titel „The Vision, the Sword and the Pyre, Part 1 & 2“, auf denen sich diverse illustre Künstler (u.a. Alice Merton) auf der Gästeliste befinden, wurden nicht nur durchweg positiv rezensiert, und erreichten hohe Chartsplatzierungen, sondern fanden auch aufgrund ihrer auf profunden Kenntnissen basierenden Umsetzung in allen historischen Details auf kultureller Ebene viel Beachtung.
Mit „Echoes from the Past” legt nun der Autor nochmal nach, und lässt den durch die Handlung der ersten beiden Alben führenden Protagonisten und Waffengefährten von Jeanne d´Arc, Jean de Metz, die aufwühlenden Ereignisse der Vergangenheit auf sehr emotionale Weise reflektieren.
Musikalisch entstand dadurch ein Werk, bei dem sich sensible und atmosphärische Passagen mit gewaltigen, dramaturgisch geprägten Klangwogen abwechseln, die den ELOY-Fan sicherlich an frühere Konzept-Werke der Band erinnern werden.
Diese Melange ist aber gemäß Frank Bornemann, der sich bei dieser Produktion erneut mit Veränderungen im Line up konfrontiert sah, voll beabsichtigt. Obwohl es sich bzgl. seiner musikalischen Elemente bestens in die Trilogie integriert, ließ es bei seiner Entstehung offensichtlich doch viel Spielraum für künstlerische Momente, die man nicht erwartet, aber die sich außerordentlich prägend für das Album auswirken, welches wieder einmal einzigartig ist.
Ash sind seit 30 Jahren zusammen, aber es waren die zwei Jahre, die sie voneinander getrennt waren, die sie zu ihrem brillanten neuen Album inspirierten. Wie der Rest der Welt wurden auch Tim Wheeler (Gitarre/Gesang), Mark Hamilton (Bass) und Rick McMurray (Schlagzeug) von der Pandemie überrumpelt. Es war nicht nur die erste längere Auszeit, die die Band in ihrer unglaublichen drei Jahrzehnte währenden Karriere hatte, sondern auch die längste Zeit, in der die drei sich nicht gesehen hatten, seit sie sich in der Schule in Downpatrick, Nordirland, erstmals begegnet waren. Tim Wheeler - wie man es von einem der größten Songschreiber seiner Generation erwarten würde - hatte während Ashs Zwangspause weiter Songs geschrieben. Zum Reboot-Camp der Band erschien er bereit zum Loslegen mit einem Rucksack voller Hard-Rock-Hymnen. Und schwere Zeiten verlangen schließlich nach härterer Musik. Das selbst produzierte "Race The Night" - das achte Studioalbum der Band - ist in jeder Hinsicht herausragend. Aufgenommen im Oh Yeah-Studio in Belfast und mit neuem Fokus, kombiniert die Platte die unwiderstehlichen Rock-Riffs von "Meltdown" (2004) mit der melodischen Meisterschaft von "Free All Angels" (2001) - und das alles verpackt mit einem deutlichen Twist ins Jahr 2023. Und mit den fernen Anzeichen eines oft beschworenen Rock-Revivals am Horizont, könnte es das essentielle gitarrenzentrierte, hymnenreiche Album sein, auf das die Welt gewartet hat. Seit Ash als Teenager mit ihrem Nummer-Eins-Debütalbum "1977" aus Downpatrick auftauchten, ist die Band ein vitales, wachsendes Anliegen. Die meisten ihrer Zeitgenossen sind verschwunden oder haben sich zumindest aufgelöst, bevor sie zurückkehrten, aber Ashs Licht leuchtet so hell wie eh und je. Für dieses Album sind sie sogar zu Fierce Panda Records zurückgekehrt, die eine ihrer ersten Aufnahmen, "Punkboy", auf der 1994 erschienenen Crazed And Confused EP veröffentlicht haben.
Hart und laut hauen sie einem die Drums um die Ohren. Aus den Songs wurde jede nicht unbedingt notwendige Note gestrichen. Die Pixies spielen ziemlich wütend und raffiniert auf, bleiben dabei aber immer melodisch. Gut getarnt im Lärm tauchen aus dem Nichts plötzlich Hooks auf. Und die beißen sich ganz schön fest. Hits: "Where Is My Mind", "Gigantic", "Vamos".
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Michael Mayer’s IMARA imprint is proud to announce a reissue of German electronica maestro Schlammpeitziger’s second album, Freundlichbaracudamelodieliedgut. Originally released in 1996 by Köln’s A-Musik label, it was the first Schlammpeitziger release to signal to a much wider audience that there was something very special going on in the music of Jo Zimmermann, the mastermind behind Schlammpeitziger. And while he’s subsequently gone on to release a further eight albums for labels like Sonig, Pingipung, and Bureau B, Freundlichbaracudamelodieliedgut is where it really all started for this most singular musician, illustrator and performance artist. Named after the ‘Schlammpeitzger’ or Weather Loach, a fish that breathes through its intestines, moves through substrate, and is surprisingly sensitive to changes in barometric pressure – hence its name – Schlammpeitziger is a similarly remarkable, singular creature.
Like all Schlammpeitziger’s music, Freundlichbaracudamelodieliedgut is overflowing with melody. Using the simplest of set-ups – much of his early music was made with Casio keyboards – Zimmermann magics entire worlds of joy and melancholy. The nine songs here are both rich tributes to the joys of the everyday, and surreal fantasias. “Cosmic Fick” sails out to sea on clouds of taffy and spindrift; “Winterschlafsüßbärentraum” slips and slides around a dream aviary of the mind; the closing “Mango und Papaja auf Tobago” is a diorama spun from springs and Slinkys. Sometimes there are echoes of more peaceable Kosmische music – think Cluster circa Sowiesoso – and both the pacing and the amorphous, tactile textures sometimes recall Chris & Cosey. But Zimmermann’s unique signature is everywhere on Freundlichbaracudamelodieliedgut – simply put, no one else makes music quite as lovely and incandescent as this.
The album’s initial release coincided with an explosion of interest in the music coming out of Köln. This was a unique moment – one where pop, techno, house, ambience, avant-gardism, musique concrete, heavy DSP, and all kinds of other creative phenomena got muddied up in the ‘general jelly’ of Köln’s fast-moving, spirited musical communities. Zimmermann was closely aligned with the music coming out of the A-Musik and Sonig labels – a tightly-knit collection of artists centred around the A-Musik record store, making all kinds of weird and wonderful music, from the electronica of Mouse On Mars to the compositions of Marcus Schmickler, from the electro-acoustics of C-Schulz and Hajsch to the digitalia of FX Randomiz. Zimmermann himself would collaborate with the latter on an album under the name Holosud; friends such as Mouse On Mars and Kompakt’s Reinhard Voigt turned up on Freundlichbaracudamelodieliedgut’s remix EP.
Here, then, is one of the loveliest albums of its era, a pop-electronics album of serious play, one as moistly melancholy as it is melodically riveting. Freundlichbaracudamelodieliedgut is rare beauty indeed.
Michael Mayers Label IMARA ist stolz darauf, eine Neuauflage des zweiten Albums des deutschen Electronica-Maestros Schlammpeitziger, “Freundlichbaracudamelodieliedgut”, bekannt zu geben. Ursprünglich 1996 vom Kölner Label A-Musik veröffentlicht, war es die erste Veröffentlichung von Schlammpeitziger, die einem viel breiteren Publikum signalisierte, dass in der Musik von Jo Zimmermann, dem Mastermind hinter Schlammpeitziger, etwas ganz Besonderes vor sich ging. Obwohl er seitdem weitere acht Alben für Labels wie Sonig, Pingipung und Bureau B veröffentlicht hat, ist “Freundlichbaracudamelodieliedgut” der Ort, an dem alles für diesen einzigartigen Musiker, Illustrator und Performance-Künstler begann. Schlammpeitziger, benannt nach dem “Schlammpeitzger” oder Wetterbarsch, einem Fisch, der durch seine Därme atmet, sich durch den Untergrund bewegt und erstaunlich empfindlich auf Veränderungen im Luftdruck reagiert – daher der Name – ist ebenfalls eine bemerkenswerte, einzigartige Kreatur.
Wie alle Musik von Schlammpeitziger ist auch “Freundlichbaracudamelodieliedgut” voller Melodien. Mit einfachsten Mitteln – ein Großteil seiner frühen Musik wurde mit Casio-Keyboards gemacht – zaubert Zimmermann ganze Welten voller Freude und Melancholie. Die neun Songs hier sind sowohl reiche Hommagen an die Freuden des Alltags als auch surreale Fantasien. “Cosmic Fick” segelt auf Wolken aus Karamell und Gischt hinaus aufs Meer; “Winterschlafsüßbärentraum” schlittert und gleitet durch einen Traum-Vogelkäfig im Geist; das abschließende “Mango und Papaja auf Tobago” ist ein Diorama aus Federn und Slinkys. Manchmal gibt es Echos von friedlicherer Kosmischer Musik – denke an Cluster circa “Sowiesoso” – und sowohl das Tempo als auch die amorphen, taktilen Texturen erinnern manchmal an Chris & Cosey. Aber Zimmermanns einzigartige Signatur ist überall auf “Freundlichbaracudamelodieliedgut” zu hören – ganz einfach, niemand sonst macht Musik so lieblich und leuchtend wie er.
Die ursprüngliche Veröffentlichung des Albums fiel mit einem Aufschwung des Interesses an der Musik aus Köln zusammen. Dies war ein einzigartiger Moment – einer, in dem Pop, Techno, House, Ambient, Avantgardismus, Musique Concrete, Heavy DSP und allerlei andere kreative Phänomene sich in der “Allgemeinen Gelee” der schnelllebigen, lebendigen musikalischen Gemeinschaften von Köln vermischten. Zimmermann stand in enger Verbindung mit der Musik der Labels A-Musik und Sonig – eine eng verbundene Gruppe von Künstlern rund um das A-Musik-Plattengeschäft, die alle möglichen seltsamen und wundervollen Musikrichtungen produzierten, von der Electronica von Mouse On Mars bis zu den Kompositionen von Marcus Schmickler, von der Elektroakustik von C-Schulz und Hajsch bis zur Digitalia von FX Randomiz. Zimmermann selbst würde mit letzterem an einem Album unter dem Namen Holosud zusammenarbeiten; Freunde wie Mouse On Mars und Reinhard Voigt von Kompakt tauchten in der Remix-EP von “Freundlichbaracudamelodieliedgut” auf.
Hier also eines der schönsten Alben seiner Zeit, ein Pop-Electronics-Album voller ernsthaftem Spiel, so feucht melancholisch wie melodisch fesselnd. “Freundlichbaracudamelodieliedgut” ist wahrlich eine seltene Schönheit.
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Das neue DAMNATION'S HAMMER Album besticht durch unbarmherzigen Heavy Metal und dem für die Band typischen doomigen Groove. Die Band präsentiert sich hier deutlich experimentierfreudiger als auf dem Vorgängeralbum "Unseen Planets, Deadly Spheres".
Erneut von Mark Mynett produziert, baut das Werk auf dem Fundament des Vorgängeralbums "Unseen Planets, Deadly Spheres" auf.
Die Eröffnungssalven "Sutter Cane" und "Do Not Disturb The Watchmaker" sind ein Riff-geladenes Feuerwerk - ersteres fast chaotisch und mit einem kurzen Spoken-Word-Part von Aaron Stainthorpe von My Dying Bride! Dann setzt "Do Not Disturb The Watchmaker" mit seinem schlängelnden Groove ein, bevor es in einen thrashigen Refrain mündet.
Das Album hat immer noch die gewaltigen Riffs, für die DAMNATION'S HAMMER bekannt sind, aber "Into The Silent Nebula" ist abenteuerlicher ausgefallen als sein Vorgänger.
Das Gegenstück zum Titeltrack - einfach "The Silent Nebula" genannt - zum Beispiel, ist ein atmosphärisches, bluesiges Instrumentalstück; ruhig, aber dennoch mit einem bedrohlichen Charakter. Es schließt mit einer trägen, melodischen Basslinie, während Sakis von Rotting Christ aus dem Titeltrack des Albums zitiert.
Der aus Seattle stammende Produzent Jeff McIlwain, alias Lusine, kehrt mit seinem 9. Album Long Light zurück und feiert damit sein zwanzigjähriges Bestehen bei Ghostly International. Lusine, der als Einfluss für unzählige elektronische Künstler wie die Londoner Loraine James und andere gilt, ist bekannt für viszerale, kinetisch neugierige Musik, die Techno, Pop und experimentelle Kompositionen miteinander verbindet. In den letzten Jahren hat McIlwain sein Handwerk mit mehr kollaborativer, songorientierter Arbeit in die Höhe getrieben. Long Light" zeigt die durchgehende Linie; seine charakteristischen Looping-Muster und Texturen sind dynamisch und dennoch minimalistisch wie immer. Strukturell geradlinig, straff und hell, strahlt das Material als das direkteste in seinem Katalog, mit Gesangsbeiträgen von Asy Saavedra, Sarah Jaffe und den Sensorimotor-Kollegen Vilja Larjosto und Benoît Pioulard. Lusine hat seinen Sound schon früh gefunden, aber er hat nie aufgehört, an seinem Potenzial zu feilen, geduldig die Ablenkungen zu dekonstruieren und die Rätsel zu lösen. Mit Long Light erreicht ein prozessgeleiteter Künstler ein außergewöhnlich erfreuliches Niveau an Klarheit und Unmittelbarkeit. McIlwain sieht den Titel, der der lyrischen Phrase "long light signaling the fall again" entnommen ist, die Benoît Pioulard für das spätere Titelstück geschrieben hat, als einen Leitfaden, der mehrere Bedeutungen widerspiegelt. "Es gibt diese Art von Paranoia, bei der man nicht weiß, was real ist, es ist ein Zeitalter der großen Angst und es gibt all diese Ablenkungen", erklärt McIlwain. "Es ist wie ein Spiegelkabinett." Dem langen Licht zu folgen ist der einzig wahre Weg, und diese Metapher wendet er auf die Aufnahmen des Albums an, die ebenfalls einen zyklischen Charakter haben, ähnlich wie die Jahreszeiten. Wie der Beginn des Herbstes schließt das Album eine Periode der Kultivierung ab; "Musikmachen ist ein Kampf und man muss eine Menge Geduld haben." Long Light ist der Beweis dafür, dass das, was jenseits des Lärms, am Ende des figurativen Tunnels liegt, all die Arbeit wert ist, die man auf dem Weg dorthin geleistet hat. In der gesamten Sammlung identifiziert McIlwain das zentrale Klangelement, einen Gesangsausschnitt oder eine einfache Beatsequenz, auf dem alles andere aufbaut. Auf dem Opener Come And Go" vervielfältigt er eine Gesangseinlage seiner langjährigen Mitarbeiterin Vilja Larjosto zu einem himmlischen Chor, der an den Sensorimotor-Hit Just A Cloud" erinnert. Es ist die Bass-Hook auf der Single "Zero to Sixty", die sich um die Stimme von Sarah Jaffe windet, deren geschmeidiger Tonumfang und coole Darbietung die Quelle für Lusines unverwechselbares Mapping ist.
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Der aus Seattle stammende Produzent Jeff McIlwain, alias Lusine, kehrt mit seinem 9. Album Long Light zurück und feiert damit sein zwanzigjähriges Bestehen bei Ghostly International. Lusine, der als Einfluss für unzählige elektronische Künstler wie die Londoner Loraine James und andere gilt, ist bekannt für viszerale, kinetisch neugierige Musik, die Techno, Pop und experimentelle Kompositionen miteinander verbindet. In den letzten Jahren hat McIlwain sein Handwerk mit mehr kollaborativer, songorientierter Arbeit in die Höhe getrieben. Long Light" zeigt die durchgehende Linie; seine charakteristischen Looping-Muster und Texturen sind dynamisch und dennoch minimalistisch wie immer. Strukturell geradlinig, straff und hell, strahlt das Material als das direkteste in seinem Katalog, mit Gesangsbeiträgen von Asy Saavedra, Sarah Jaffe und den Sensorimotor-Kollegen Vilja Larjosto und Benoît Pioulard. Lusine hat seinen Sound schon früh gefunden, aber er hat nie aufgehört, an seinem Potenzial zu feilen, geduldig die Ablenkungen zu dekonstruieren und die Rätsel zu lösen. Mit Long Light erreicht ein prozessgeleiteter Künstler ein außergewöhnlich erfreuliches Niveau an Klarheit und Unmittelbarkeit. McIlwain sieht den Titel, der der lyrischen Phrase "long light signaling the fall again" entnommen ist, die Benoît Pioulard für das spätere Titelstück geschrieben hat, als einen Leitfaden, der mehrere Bedeutungen widerspiegelt. "Es gibt diese Art von Paranoia, bei der man nicht weiß, was real ist, es ist ein Zeitalter der großen Angst und es gibt all diese Ablenkungen", erklärt McIlwain. "Es ist wie ein Spiegelkabinett." Dem langen Licht zu folgen ist der einzig wahre Weg, und diese Metapher wendet er auf die Aufnahmen des Albums an, die ebenfalls einen zyklischen Charakter haben, ähnlich wie die Jahreszeiten. Wie der Beginn des Herbstes schließt das Album eine Periode der Kultivierung ab; "Musikmachen ist ein Kampf und man muss eine Menge Geduld haben." Long Light ist der Beweis dafür, dass das, was jenseits des Lärms, am Ende des figurativen Tunnels liegt, all die Arbeit wert ist, die man auf dem Weg dorthin geleistet hat. In der gesamten Sammlung identifiziert McIlwain das zentrale Klangelement, einen Gesangsausschnitt oder eine einfache Beatsequenz, auf dem alles andere aufbaut. Auf dem Opener Come And Go" vervielfältigt er eine Gesangseinlage seiner langjährigen Mitarbeiterin Vilja Larjosto zu einem himmlischen Chor, der an den Sensorimotor-Hit Just A Cloud" erinnert. Es ist die Bass-Hook auf der Single "Zero to Sixty", die sich um die Stimme von Sarah Jaffe windet, deren geschmeidiger Tonumfang und coole Darbietung die Quelle für Lusines unverwechselbares Mapping ist.
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Im April 2007 ist "Handbuch für die Welt", das vielleicht beste Fehlfarben-Album seit "Monarchie und Alltag", erschienen. Bei Tapete Records erscheint dieses Meisterwerk am 15. September - erstmals auch auf Vinyl - als Wiederveröffentlichung. "Handbuch für die Welt" gibt uns tatsächlich ein Gefühl für die Welt in der wir leben. Es ist eine erwachsene Welt, hart und schön zugleich. Lustige Hütchen oder modische Tänzchen findet man hier weniger. Aber jeder, der sich darauf einlässt, wird ein Stück von sich selbst entdecken. Pop ohne Lügen, könnte man sagen. Und irgendwie war das ja auch einmal, vor langer Zeit, eine Definition von Punk
Mit elf bisher unveröffentlichten BBC-Session-Aufnahmen und allen fünf Songs der ersten beiden Creation Records-Singles fängt 'Reverberations (Travelling In Time)' perfekt ein, was viele für eine entscheidende Ära einer der wichtigsten britischen Gruppen halten, die eine ganze Reihe von aufstrebenden Bands beeinflusste, allen voran The Stone Roses. Es ist eine Sammlung, die einen Schnappschuss der jugendlichen Unschuld und ungezügelten Leidenschaft bietet, die ihre frühen zweiminütigen Indie-Pop-Abenteuer kennzeichneten.
Spirit Tomb wurde 2020 konzipiert und ist das Soloprojekt des visionären norwegischen Künstlers Leon Kristoffer. Spirit Tomb bietet eine düsterromantische Mischung aus Klavier, Cello und Gesang. Leon Kristoffers Songwriting verbindet sich mit seinen dramatischen Fähigkeiten zu einem überwältigenden Klangelixier. Spirit Tomb führt durch die vergoldeten, aber einsamen Hallen vergangener Epochen, vermischt mit phantasmagorischen Traumlandschaften. Das schwindelerregende Erlebnis weckt Erinnerungen, die verstören, verführen und verfolgen.
”Show” ist ein Live-Album der britischen Alternative-Rock-Band ”The Cure” aus dem Jahr 1993. Es wurde während der erfolgreichen Wish-Tour 1992 an zwei Abenden im Palace of Auburn Hills, Auburn Hills, Michigan live aufgenommen und enthält 18 Singles wie ”Pictures of You”, ”Lullaby”, ”Just Like Heaven”, ”The Walk”, ”Let’s Go To Bed”, ”Friday I’m In Love” und ”Inbetween Days”.
Erstmals Remastered von Robert Smith und Miles Showell in den Abbey Road Studios, London, ab dem 08.09.2023 als 2LP verfügbar
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'Brothers Osborne are one of music’s most consistently adventurous bands, a duo connected by not just blood, but also a lifetime of performing together, and a shared working-class upbringing in Deale, Maryland. Fourth studio album from the Grammy winning duo. The band has been nominated for 10 GRAMMYs in total, standing as five-time CMA Vocal Duo of the Year, and are four-time ACM Duo of the Year. Overall, they have collected six CMA awards, seven ACM trophies and received the ASCAP Vanguard Award in 2019. Their critically acclaimed hit songs have tallied multiple RIAA Gold and Platinum certifications, while surpassing more than 2.7 Billion global streams. Socials: FB: 505,551, TW: 211,610, IG: 406,367, YT: 285,000, TT: 78,300. Produced by Mike Elizondo (Sheryl Crow, Turnstile, Dr Dre). Guests on the album include Abe Laboriel Jr (Paul McCartney’s drummer, all songs) and Miranda Lambert (guest vocals, We Ain’t Good At Breaking Up). Reigning CMA and ACM Duo of the Year. Formats: CD, LP.
Nach 27 Jahren im aktiven Dienst werden das Engagement und die Intensität des Trios immer größer, und ihre Popularität und ihr Bekanntheitsgrad steigen weiter an. Mit zahllosen Siegen und Erfolgen unter ihrem gemeinsamen Gürtel sind DANKO JONES eine Band von Brüdern, die wenig zu beweisen haben. Aber was soll's, es gibt immer mehr Leute, für die man spielen kann, und mehr Electric Sounds, die man singen kann.
In den letzten zehn Jahren haben DANKO JONES sichtlich einige Gänge hochgeschaltet. Seit sich Frontmann Danko und Bassist JC mit Schlagzeuger Rich Knox zusammengetan haben, lodert das kreative Feuer der Band heller denn je. Eine Reihe von Alben - Fire Music, Wild Cat, A Rock Supreme, Power Trio - hat zu noch intensiverem Touren und unermüdlichem Einsatz für die Sache des Rock geführt. „Electric Sounds“ ist der beste Beweis, dass selbst eine globale Pandemie DANKO JONES nicht aufhalten konnte.
"Hoffentlich kommen wir mit dieser Platte auf Tour und die Leute kommen", sagt Danko. "Ich bin immer angenehm überrascht, wenn jeden Abend ein Publikum vor uns steht. Ich habe gehört, dass Ozzy sich bis heute Sorgen macht, ob die Leute zum Gig kommen werden, und ich kann diese Einstellung irgendwie verstehen. Aber wisst ihr was? Wir haben gerade in der Wembley Arena gespielt! Das ist ein Häkchen auf der Bucket List. Ich bin stolz darauf, dass diese Band in der Wembley-Arena, im Maple Leaf Gardens, im Moskauer Stadion und im CBGBs gespielt hat. Und wirklich, jedes Mal, wenn wir ein neues Studioalbum herausbringen, ist das unser größter Erfolg. Dieses Album ist Nummer 11 und wir sind schon auf dem Weg zu Nummer 12!"
Nach 27 Jahren im aktiven Dienst werden das Engagement und die Intensität des Trios immer größer, und ihre Popularität und ihr Bekanntheitsgrad steigen weiter an. Mit zahllosen Siegen und Erfolgen unter ihrem gemeinsamen Gürtel sind DANKO JONES eine Band von Brüdern, die wenig zu beweisen haben. Aber was soll's, es gibt immer mehr Leute, für die man spielen kann, und mehr Electric Sounds, die man singen kann.
In den letzten zehn Jahren haben DANKO JONES sichtlich einige Gänge hochgeschaltet. Seit sich Frontmann Danko und Bassist JC mit Schlagzeuger Rich Knox zusammengetan haben, lodert das kreative Feuer der Band heller denn je. Eine Reihe von Alben - Fire Music, Wild Cat, A Rock Supreme, Power Trio - hat zu noch intensiverem Touren und unermüdlichem Einsatz für die Sache des Rock geführt. „Electric Sounds“ ist der beste Beweis, dass selbst eine globale Pandemie DANKO JONES nicht aufhalten konnte.
"Hoffentlich kommen wir mit dieser Platte auf Tour und die Leute kommen", sagt Danko. "Ich bin immer angenehm überrascht, wenn jeden Abend ein Publikum vor uns steht. Ich habe gehört, dass Ozzy sich bis heute Sorgen macht, ob die Leute zum Gig kommen werden, und ich kann diese Einstellung irgendwie verstehen. Aber wisst ihr was? Wir haben gerade in der Wembley Arena gespielt! Das ist ein Häkchen auf der Bucket List. Ich bin stolz darauf, dass diese Band in der Wembley-Arena, im Maple Leaf Gardens, im Moskauer Stadion und im CBGBs gespielt hat. Und wirklich, jedes Mal, wenn wir ein neues Studioalbum herausbringen, ist das unser größter Erfolg. Dieses Album ist Nummer 11 und wir sind schon auf dem Weg zu Nummer 12!"
Nach 27 Jahren im aktiven Dienst werden das Engagement und die Intensität des Trios immer größer, und ihre Popularität und ihr Bekanntheitsgrad steigen weiter an. Mit zahllosen Siegen und Erfolgen unter ihrem gemeinsamen Gürtel sind DANKO JONES eine Band von Brüdern, die wenig zu beweisen haben. Aber was soll's, es gibt immer mehr Leute, für die man spielen kann, und mehr Electric Sounds, die man singen kann.
In den letzten zehn Jahren haben DANKO JONES sichtlich einige Gänge hochgeschaltet. Seit sich Frontmann Danko und Bassist JC mit Schlagzeuger Rich Knox zusammengetan haben, lodert das kreative Feuer der Band heller denn je. Eine Reihe von Alben - Fire Music, Wild Cat, A Rock Supreme, Power Trio - hat zu noch intensiverem Touren und unermüdlichem Einsatz für die Sache des Rock geführt. „Electric Sounds“ ist der beste Beweis, dass selbst eine globale Pandemie DANKO JONES nicht aufhalten konnte.
"Hoffentlich kommen wir mit dieser Platte auf Tour und die Leute kommen", sagt Danko. "Ich bin immer angenehm überrascht, wenn jeden Abend ein Publikum vor uns steht. Ich habe gehört, dass Ozzy sich bis heute Sorgen macht, ob die Leute zum Gig kommen werden, und ich kann diese Einstellung irgendwie verstehen. Aber wisst ihr was? Wir haben gerade in der Wembley Arena gespielt! Das ist ein Häkchen auf der Bucket List. Ich bin stolz darauf, dass diese Band in der Wembley-Arena, im Maple Leaf Gardens, im Moskauer Stadion und im CBGBs gespielt hat. Und wirklich, jedes Mal, wenn wir ein neues Studioalbum herausbringen, ist das unser größter Erfolg. Dieses Album ist Nummer 11 und wir sind schon auf dem Weg zu Nummer 12!"
Chalice Hymnal, das neue Album der Experimental-Psych-Rocker von GRAILS, wurde von der Band über den Zeitraum von fünf Jahren produziert und ist teilweise beeinflusst von den Produktionstechniken des Gründungsmitglieds Alex Hall, der europäischen Psych und experimentellen Hip-Hop produziert und Emil Amos' anderer Band, LILACS & CHAMPAGNE. Amos meditative Metalband OM und sein Singer-Songwriter-Projekt HOLY SONS scheinen auch in Chalice Hymnal durch. Das schmalere Lineup wird durch Zak Riles (auch Mitglied des Experimental-Kraut-Trios WATTER) durch Synthies und Elektoprogramming ausgeglichen. Das neue Album von GRAILS ist gewohnt tiefgängig, sowohl musikalisch als auch emotional. GRAILS fünftes Album Deep Politics von 2011 wurde quasi aus dem Stand von Vielen als Kultalbum bezeichnet. Darauf kultivierte die Band erstmals einen ganz eigenen Sound. Anstatt dort weiter zu machen, haben sie nun die riffbasierte Heavyness ihrer früheren Alben in ein nuancierteres Riffmeisterwerk umgebaut. Die typischen Einflüsse aus Westernfilmsoundtracks, obskurer Musik, die man in Aufzügen hört und Psychedelischem Krautrock sind nach wie vor hörbar, aber Chalice Hymnal scheint mit größerer Geduld arrangiert und produziert. Keine andere Band klingt wie GRAILS, und auf Chalice Hymnal pflegen sie mehr denn je einen ganz eigenen Sound.
Eigentlich wollten Station 17 nach einer Phase der Distanz nur mal wieder beim Musizieren gemeinsam in einem Raum stehen. Sie fuhren raus aus Hamburg, auf eine abgelegene Anlage im schleswigholsteinischen Hügelland der Hohen Geest, und spielten neue Songskizzen - den ganzen Tag und bis spät in die Nacht hinein. Das Ergebnis wollten sie im Anschluss auf einem Konzert in der Hamburger Fabrik live spielen. Dass zu den Resultaten dann gleich auch ein ganzes Album zählen würde, hatte keiner aus der Band erwartet. Doch die Musik sagte es ihnen mal wieder selbst: das, was hier in der Strahlkraft des Moments entstanden war, ließ sich nicht reproduzieren. Ein Glücksmoment für das Bandkollektiv. "Oui Bitte", Station 17-Album No. 11, war entstanden. Ganz unverhofft, zwischen Pool und Forellenteich... So zeigt sich hier wieder mal und dabei par excellence: Die Musik von Station 17 ist vor allen Dingen so gut, weil es eine so große Freude bereitet, sie anzuhören. Woran liegt das? Nun, zunächst einmal bietet sie ganz unterschiedliche Zugänge! So kann man sich wahlweise auf das intuitive Referenzspiel einlassen, das hier betrieben wird, kann dabei den nachgezeichneten Genrelinien folgen (also: mit Wissen hören), kann sich aber auch an den poetischen Erzählungen orientieren, die in wenigen Worten einen weiten Nachklang eröffnen. Oder man lässt sich ganz einfach vom treibenden, elegischen Rhythmusspiel mitnehmen; liegend, tanzend, wie es gerade kommt. Alles scheint möglich in der Grenzenlosigkeit dieser Musik. Die sieben Stücke nämlich spülen diese offenherzigen Einladungen in einen fließenden, ästhetischen Strom, bündeln sie zu einem Genuss, der die eigene Disposition vergessen lässt. (Hendrik Otremba)