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ALL DIESE GEWALT - ALLES IST NUR ÜBERGANG LP

"Alles ist nur Übergang": So heißt das neue Album Max Riegers. Man kann dies als künstlerisches Credo betrachten, als Selbstbeschreibung, als ästhetisches Programm. Bei Max Rieger war es schon immer so; es ist immer schon alles im Übergang gewesen: im Werden, im Fluss. Seit über einem Jahrzehnt gehört er zu den prägendsten Künstlern im deutschen Pop, wandlungs- und erfindungsreich wie kaum einer sonst. Mit seiner Gruppe Die Nerven hat er dem elektrisch verstärkten Gitarrenrock hierzulande eine neue Gestalt und neue Schärfe geschenkt. Fünf Alben haben Die Nerven seit 2012 herausgebracht, zuletzt 2022 ihr schwarzes Album, finstere, harte, zugleich nihilistische und ironische Musik, getragen von großer Weisheit und dem Wissen um die Weisheit des Primitiven. Max Rieger ist auch ein großer Klangschöpfer, er ist jemand, der Musik und Ideen zu veredeln versteht, der sich ebenso inspirieren lässt wie er inspiriert. Für eine ganze Generation junger Künstlerinnen und Künstler ist er zu einem wichtigen, prägenden Partner und Mentor geworden, als Produzent und als unterstützender Songwriter. Er hat für Casper 2022 das Album "Alles war schön und nichts tat weh" produziert, Mia Morgan, Stella Sommer, Ilgen-Nur, Jungstötter und Drangsal gearbeitet und zuletzt mit den legendären Noise-Pionieren Swans. Wer die wahre Größe Max Riegers ermessen will, der - freilich - muss seine Soloalben anhören, die er unter dem Namen All diese Gewalt veröffentlicht. "Kein Punkt wird mehr fixiert" hieß das Solo-Debüt 2014, seither sind zwei weitere Alben erschienen, das majestätisch-weiche "Welt in Klammern" 2016 und das kühle "Andere" von 2020. "Alles ist nur Übergang" ist nun sein viertes Werk als All diese Gewalt, es führt die großen Linien des Rieger"schen Schaffens fort und hebt seine Kunst doch auf eine neue Ebene: So organisch, so schwebend hat seine Musik noch nie geklungen, so scheinbar anstrengungslos dahingespielt und zugleich intensiv, mit einem unwahrscheinlichen Gespür für Dramaturgien, für das rechte Maß zwischen dem Treibenlassen der Klänge und dem plötzlich alles ändernden Break.

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erscheint voraussichtlich am 10.11.2023

27,52
ALL DIESE GEWALT - ALLES IST NUR ÜBERGANG LP

"Alles ist nur Übergang": So heißt das neue Album Max Riegers. Man kann dies als künstlerisches Credo betrachten, als Selbstbeschreibung, als ästhetisches Programm. Bei Max Rieger war es schon immer so; es ist immer schon alles im Übergang gewesen: im Werden, im Fluss. Seit über einem Jahrzehnt gehört er zu den prägendsten Künstlern im deutschen Pop, wandlungs- und erfindungsreich wie kaum einer sonst. Mit seiner Gruppe Die Nerven hat er dem elektrisch verstärkten Gitarrenrock hierzulande eine neue Gestalt und neue Schärfe geschenkt. Fünf Alben haben Die Nerven seit 2012 herausgebracht, zuletzt 2022 ihr schwarzes Album, finstere, harte, zugleich nihilistische und ironische Musik, getragen von großer Weisheit und dem Wissen um die Weisheit des Primitiven. Max Rieger ist auch ein großer Klangschöpfer, er ist jemand, der Musik und Ideen zu veredeln versteht, der sich ebenso inspirieren lässt wie er inspiriert. Für eine ganze Generation junger Künstlerinnen und Künstler ist er zu einem wichtigen, prägenden Partner und Mentor geworden, als Produzent und als unterstützender Songwriter. Er hat für Casper 2022 das Album "Alles war schön und nichts tat weh" produziert, Mia Morgan, Stella Sommer, Ilgen-Nur, Jungstötter und Drangsal gearbeitet und zuletzt mit den legendären Noise-Pionieren Swans. Wer die wahre Größe Max Riegers ermessen will, der - freilich - muss seine Soloalben anhören, die er unter dem Namen All diese Gewalt veröffentlicht. "Kein Punkt wird mehr fixiert" hieß das Solo-Debüt 2014, seither sind zwei weitere Alben erschienen, das majestätisch-weiche "Welt in Klammern" 2016 und das kühle "Andere" von 2020. "Alles ist nur Übergang" ist nun sein viertes Werk als All diese Gewalt, es führt die großen Linien des Rieger"schen Schaffens fort und hebt seine Kunst doch auf eine neue Ebene: So organisch, so schwebend hat seine Musik noch nie geklungen, so scheinbar anstrengungslos dahingespielt und zugleich intensiv, mit einem unwahrscheinlichen Gespür für Dramaturgien, für das rechte Maß zwischen dem Treibenlassen der Klänge und dem plötzlich alles ändernden Break.

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"Alles ist nur Übergang": So heißt das neue Album Max Riegers. Man kann dies als künstlerisches Credo betrachten, als Selbstbeschreibung, als ästhetisches Programm. Bei Max Rieger war es schon immer so; es ist immer schon alles im Übergang gewesen: im Werden, im Fluss. Seit über einem Jahrzehnt gehört er zu den prägendsten Künstlern im deutschen Pop, wandlungs- und erfindungsreich wie kaum einer sonst. Mit seiner Gruppe Die Nerven hat er dem elektrisch verstärkten Gitarrenrock hierzulande eine neue Gestalt und neue Schärfe geschenkt. Fünf Alben haben Die Nerven seit 2012 herausgebracht, zuletzt 2022 ihr schwarzes Album, finstere, harte, zugleich nihilistische und ironische Musik, getragen von großer Weisheit und dem Wissen um die Weisheit des Primitiven. Max Rieger ist auch ein großer Klangschöpfer, er ist jemand, der Musik und Ideen zu veredeln versteht, der sich ebenso inspirieren lässt wie er inspiriert. Für eine ganze Generation junger Künstlerinnen und Künstler ist er zu einem wichtigen, prägenden Partner und Mentor geworden, als Produzent und als unterstützender Songwriter. Er hat für Casper 2022 das Album "Alles war schön und nichts tat weh" produziert, Mia Morgan, Stella Sommer, Ilgen-Nur, Jungstötter und Drangsal gearbeitet und zuletzt mit den legendären Noise-Pionieren Swans. Wer die wahre Größe Max Riegers ermessen will, der - freilich - muss seine Soloalben anhören, die er unter dem Namen All diese Gewalt veröffentlicht. "Kein Punkt wird mehr fixiert" hieß das Solo-Debüt 2014, seither sind zwei weitere Alben erschienen, das majestätisch-weiche "Welt in Klammern" 2016 und das kühle "Andere" von 2020. "Alles ist nur Übergang" ist nun sein viertes Werk als All diese Gewalt, es führt die großen Linien des Rieger"schen Schaffens fort und hebt seine Kunst doch auf eine neue Ebene: So organisch, so schwebend hat seine Musik noch nie geklungen, so scheinbar anstrengungslos dahingespielt und zugleich intensiv, mit einem unwahrscheinlichen Gespür für Dramaturgien, für das rechte Maß zwischen dem Treibenlassen der Klänge und dem plötzlich alles ändernden Break.

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22,90
DAVID TORN - NOW I IMAGINE A PLACE NOT THE SAME LP 2x12"
  • 1: Ice-Cold Shock Of Illusion
  • 2: Shapes Of Newborn Warming Stars
  • 3: The Red Door #1
  • 4: Its Own Dimension
  • 5: Within Dimension Behind Dimension
  • 6: Inconclusive
  • 1: The Road (Past The Beehive) To The River
  • 2: When The Birds Flock Round My Head
  • 3: Gold And Its Oxide
  • 4: Bones Of Home, Fly East
  • 5: The (Once Green) Red Door #2

,now i imagine a place not the same" ist eine Doppel-LP und ein neues Solo-Statement des Gitarristen und Komponisten David Torn, veröffentlicht bei Kou Records. Es kehrt zur rohen Energie seiner frühen Klangsprache zurück und treibt diese gleichzeitig mit der Klarheit jahrzehntelanger Erkundungen voran. Das Album ist gleichermaßen viszeral und schwerelos und konzentriert sich auf Torns langjährigen Dialog zwischen alternativen Stimmungen, Loop-Architekturen und berührungsempfindlicher Elektronik - eine Klangwelt, in der Melodie, Noise und Atmosphäre sich ständig ineinander verschmelzen. Als Pionier der E-Gitarren-Bearbeitung ist Torn weithin bekannt für seine Arbeit in Musik und Film, darunter langjährige Kooperationen mit dem Komponisten Howard Shore, Beiträge zu Filmen von David Cronenberg und einflussreiche Veröffentlichungen bei ECM Records, die dazu beitrugen, eine atmosphärische, filmische Sprache für die E-Gitarre zu definieren. Torn nähert sich jedem Stück als einer Form kompositionsorientierter Improvisation und behandelt alles in seiner Reichweite als musikalisches Material: Saiten, Tonabnehmer, Verstärker, externe Elektronik, Stimme, resonante Oberflächen und den physischen Raum selbst. Aufgenommen, gemischt und produziert von Randall Dunn und mit einem Schwerpunkt auf Unmittelbarkeit und physischer Präsenz eingefangen, wird die Gitarre Teil eines größeren Systems - Schaltkreise atmen, Delays wiederholen unvollkommene Erinnerungen, Töne regenerieren sich durch Berührung. Klänge entstehen durch Zufall, Geste und Intuition und werden dann durch aufmerksames Zuhören geformt, während sie sich entwickeln. Anstatt auf festgelegte Ergebnisse hin zu komponieren, lässt Torn die Form durch Feedback und Wiederholung entstehen und nimmt jeden Klang - ob beabsichtigt oder nicht - in einen sich ständig weiterentwickelnden musikalischen Körper auf. Indem er grundlegende Werkzeuge aus seinen prägenden Verarbeitungsjahren wieder aufgreift - alternative Stimmungen, Looping-Logik, Röhrensättigung - lehnt Torn Nostalgie ab und gewinnt stattdessen ihre Unmittelbarkeit als lebendiges Material zurück. Gleichzeitig intim und gewaltig fängt ,now i imagine a place not the same" einen Künstler ein, der seine einzigartige Sprache voll und ganz beherrscht: zutiefst melodisch, rigoros experimentell und verwurzelt in Vertrauen, Berührung und Elektrizität. Nicht als rückblickende Geste, sondern als gegenwärtige Erklärung bietet das Album eine kraftvolle Meditation über Vergänglichkeit, Erneuerung und das fortwährende Leben des Klangs.

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erscheint voraussichtlich am 29.05.2026

37,40
Kölsch - 1977

Kölsch

1977

2x12inchKOM276
Kompakt
06.03.2026

2026 Repress

SPEICHER-Ikone und gefeierte Clubmacht KÖLSCH debütiert auf KOMPAKT mit dem Album '1977', einer außergewöhnlichen Sammlung von elektronischen Juwelen, die seine frühen Meisterwerke mit exklusivem neuen Material verzahnt. Hier finden Monument, Irrsinn & Biss unter einem gemeinsamen, kennerhaft austarierten Groove zusammen und bereichern die Erlebniswelten von
Heimtänzern wie Flurhunden... dein neuer bester Freund ist da und es ist eine Platte.

Tatsache: trotz des Namens und unserer wohldokumentierten Vorliebe für Kölner Bier ist KÖLSCH kein Rheinländer und er hat sich auch nicht nach dem Lokalbräu benannt. Selbst weltweit hoch gehandelte Hits und eine Reihe profilträchtiger Live-Auftritte scheinen allerdings nichts daran zu ändern, daß der preisgekrönte dänische Produzent Rune Reilly Kölsch regelmäßig konfuse Fragen nach dem eigenen Namen weggrätschen muß. Und doch könnte er nicht deutlicher werden: man denke an etablierte Flurfavoriten wie OPA, DER ALTE oder SILBERPFEIL... diese Tracktitel beziehen sich samt und sonders auf Runes Erinnerungen an eine Kindheit in Deutschland. Anders gesagt: ja, der heißt wirklich so.

'1977' ist nicht einfach nur entseeltes 'Best Of'-Gemenge: mit brandneuen Eisen wie BASSHUND, BAPPEDECKEL und EISWINTER im Feuer braucht KÖLSCH sich nun wirklich keine Gedanken über die zukünftige Wirkgeschichte seines Werks zu machen. Und dann ist da eine Rillenzirze wie OMA, hoch emotionaler Konterpart zum leicht sardonischen OPA und in jeder Hinsicht ebenso mitreissend wie die kanonische Überballade ALL THAT MATTERS. Für das große Finale schließlich wendet sich Rune an LORELEY, das bestimmende Initialrelease des Projekts und bis heute ein massiver Kracher von eigenem Recht - in der Tat so gewaltig, daß der Schock von gleich zwei weiteren Tracks gepuffert werden muss, dem dramatischen WASSERSCHUTZ und einem trojanischen Pferd namens FELIX. Letzteres sollte ja eigentlich eine Art Outro für das Album sein... doch dann hat jemand den Knopf gedrückt und das transdimensionale Portal erwachte zum Leben.

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23,11
DARKSIDE - NOTHING LP

Darkside

NOTHING LP

12inchOLELPE2115
Matador/Beggars Group
27.02.2025

In ihrer bisher zwölfjährigen Band-Historie veröffentlichten Nicolás Jaar und Dave Harrington, zusammen bekannt als DARKSIDE, die beiden Alben ""Psychic" (2013) und ""Spiral" (2021). Mit ihrem langjährigen Freund und Kollaborateur Tlacael Esparza als neues Bandmitglied und Schlagzeuger kommt jetzt ihr drittes Album ""Nothing". Das Ergebnis ist faszinierend und vielschichtig. DARKSIDE schmücken ""Nothing" mit prägnanten Rhythmen, verzerrten Vocals und kreieren eine ganz eigene, wie ungewöhnlichen Ästhetik.

Um die Entwicklung zu verstehen, muss man die Hintergrundgeschichte kennen: Jaar und Harrington lernten sich in den frühen 2010ern während ihrer Schulzeit in Providence kennen. Während der Tour zu Jaars Solo-Debütalbum fand eine spontane Aufnahmesession an einem freien Tag in einem Berliner Hotelzimmer statt. Die Session war wortwörtlich brandheiß, denn sie endete mit durchgeschmorten Lautsprechern. Der Raum füllte sich mit Rauch und der an diesem Tag entstandene Song wurde ihre erste gemeinsame Single ""A1", DARKSIDE war geboren.

Zwischen den ersten beiden Alben legte das Duo eine sechsjährige Pause ein. In dieser Zeit verfolgten Jaar und Harrington jeweils eigene kreative Wege: Jaar etablierte sich als Solokünstler und Produzent, während Harrington als innovativer Gitarrist und Experimentalmusiker die Underground-Szene in L.A. aufmischte und die Rock-Band Taper"s Choice gründete. Die Geschichte setzt sich dann im Herbst 2022 in Los Angeles fort als das Duo eine Reihe von Shows buchte, um sich nach acht Jahren erstmals wieder als Live-Band zu vereinen. Esparza kam als festes Mitglied hinzu und veränderte grundlegend den Klang und die Energie der Band. Die Idee von ""Nothing" entstand während der Suche nach Achtsamkeit und Harringtons stillen Momenten mit seiner neugeborenen Tochter, in denen er Schönheit im Nichtstun fand. Für Jaar wurde ""Nothing" zu einem Symbol für die allgegenwärtigen, wie überwältigenden Probleme, unausgesprochene Gefühle und den Stillstand in globalen Krisen wie Klimawandel, politischer Heuchelei und wiederkehrender Gewalt.

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23,49
Schlammpeitziger - Meine Unterkunft ist die Unvernunft LP

Schlammpeiziger, who had previously only been known to us for his top hits and T-shirts, burst upon us like a wild boar in search of affection in the middle of the coronavirus lockdown. He nested in our fully vaccinated home, drank our Eversbusch, ate from our plates, slept in our bed (wait - wrong fairy tale) and repeatedly urged us to organise egg runs with his testicles (after some contortions, we gave up trying). Childish faecal humour, far-fetched obs(t)enities, juicing, a desire to dissolve, composting of thoughts. In excesses of lack of concentration, the chains of associations curled and meandered like Jo's famous curlicue drawings. Every evening, after we had forcibly levered him out of our flat, he would ‘walk’ home to put together very unique , dreamy pieces. In the blissful brainfog of those days, for example, ‘Handicapfalter’ was created, for which the congenial °Bär° made our flat into the corresponding video. Among other quirks of the little gut-breather, we were fascinated to observe his phobia of literature and books. Just hold a printed page in front of his face for a few seconds and he writhes on the floor crying. A level of phobia that only my own laughable disgust and fear of writing myself can compete with. Jo shudders at the thought of reading sentences that build on each other in a meaningful way, and I shudder at the thought of having to write them down because I have something ‘to say’. A certain affinity cannot be denied. We are much, much more pleased by snatched-up, misunderstood or misheard snippets, hollow but unforgettable phrases, the diamond stoner humour of our ancestors. ‘From one turn/ I stop/ to walk on/ in all directions’ (as it murmurs in “Selten Gesehenes”), describes the process quite nicely. After all, Jo is ahead of me in that he can simply break off every tedious sentence and let it fade into music. Back to the essentials. It's five to 12 for the Schlammpeitzger (scientifically Misgurnus). The shy goby is under threat from climate change, so perhaps this vinyl is the last expression of life of the specimen that we have been allowed to look after sporadically since the lockdown phase of the corona epidemic. And it's turned out pretty. Even the aesthetically gutted like me and my beloved husband can THINK about sex when they see these sublime, silvery fart bubbles! It's tender as a fart. Make love!!!!!

Schamlose Dubtöse: Do you have words. Do you have sounds. Impertinently harmless piano tinkling turns into tugging zounds of increasing severity. It is not dubbed (would be unethical) but dubbed. Sounds dubby, as you can imagine. (Instrumental)

Loch ohne Licht: Possibly vaguely misogynistic. Could also be that there was simply no light in the hole. The sparse snippet of lyrics (‘du biss mir och esu e Loch ohne Licht’) sounds like one of those stroppy Cologne replicas whose anti-charm is hard to resist. Buzzing and grooving.

Selten Gesehenes: Casual. Confident. Soft. Fragrant. Thoughtful but lively.

The Arabian Vietmanese (instrumental) is probably the food we trust in the case of the munchies we get when we watch other people smoking weed. Transcendental and psychedelic states casually permeate the humdrum of everyday life. Klar Knuspermarsch: Marches and floats at the same time. Klebt Runner: Soundtrack to the cult film of the same name. Tyrrell Corporation loosens up. Ungenutzte Sätze: Stinks somehow, because there is dangerous proximity to comprehensible and then also critical statements here. Instead, the sinister electronic cheapness of Carpenter soundtracks can be heard. Parzipan: Actually, the time of origin was not so roaringly funny and simple, but for Jo it was also a gruelling, slow letting go of his brother. Here he sends him off with a gentle nudge into the vastness of a hopefully happy beyond.

Clara Drechsler

Schlammpeiziger, der uns bislang nur durch seine Top-Hits und seine T-Shirts bekannt gewesen war, brach mitten im Corona-Lockdown über uns herein wie ein wilder Eber auf der Suche nach Zuwendung. Er nistete sich in unserem durchgeimpften Zuhause ein, trank unseren Eversbusch, aß von unseren Tellerchen, schlief in unserem Bettchen (Moment - falsches Märchen) drängte uns wiederholt dazu, mit seinen Hoden Eierlauf zu veranstalten (nach Verrenkungen gaben wir den Versuch auf). Kindischer Fäkalhumor, weit hergeholte Obs(t)zönitäten, Entsaftung, Auflösungswunsch, Gedankenkompostierung. In Exzessen der Konzentrationsschwäche ringelten, kringelten und schlängelten sich die Assoziationsketten wie bei Jos berühmten Kringel-Schlängel-Zeichnungen. Jeden Abend, nachdem wir ihn gewaltsam aus unserer Wohnung gehebelt hatten, „ging“ er dann heim, um dort sehr eigene, verträumte Stücke zusammenzubasteln. Im seligen Brainfog dieser Tage entstand z.B. „Handicapfalter“, für das der kongeniale °Bär° aus unserer Wohnung das entsprechende Video machte. Neben anderen Marotten des kleinen Darmatmers beobachteten wir fasziniert seine Literatur- bzw. Bücherphobie. Halt ihm nur sekundenlang eine bedruckte Seite vors Gesicht, und er windet sich weinend am Boden. Ein Grad an Phobizität, mit dem sich nur meine eigene lachhafte Abscheu und Angst vor dem Selberschreiben messen kann. Jo schaudert beim Gedanken, sinnvoll aufeinander aufbauende Sätze lesen, mir wiederum beim Gedanken, sie hinschreiben zu müssen, weil ich irgendetwas „zu sagen“ habe. Eine gewisse Verwandtschaft ist nicht zu leugnen. Viel, viel mehr freuen uns aufgeschnappte, falsch verstandene oder misshörte Fetzen, hohle, aber unvergessliche Phrasen, der diamantene Kifferhumor unserer Vorfahren. „Aus einer Drehung/bleibe ich stehen/ um in alle Richtungen/weiter zu gehen“ (wie es in „Selten Gesehenes“ raunt), beschreibt den Prozess schon ganz schön. Immerhin hat Jo mir voraus, dass er jeden leidigen Satz einfach abbrechen und in Musik ausplempern lassen darf. Zurück zum Wesentlichen. Es ist fünf vor 12 für den Schlammpeitziger (wissenschaftlich Misgurnus). Die scheue Grundel ist von Klimawandel bedroht, vielleicht haltet ihr mit diesem Vinyl also die letzte Lebensäußerung des Exemplars in Händen, das wir seit der Lockdownphase der Corona-Epidemie sporadisch betreuen durften. Und die ist hübsch geworden. Selbst aus ästhetischer Erwägungen Entdarmte wie ich und mein geliebter Mann, können bei diesen sublimen, silberhellen Pupsbläschen DENNOCH an Sex denken! It´s zart as a fart. Make love!!!!!

Schamlose Dubtöse: Hast du Worte. Hast du Töne. Impertinent harmloses Klavierplätschern geht über in ziepende Zounds von zunehmender Strenge. Es wird nicht domptiert (wäre unethisch) sondern dubtiert. Klingt dubtig, wie ihr euch vorstellen könnt. (Instrumental)

Loch ohne Licht. Möglicherweise vage misogyn. Könnte auch sein, dass im Loch einfach kein Licht war. Das sparsame Textfetzchen („du biss mir och esu e Loch ohne Licht“) klingt nach einer jener pampigen kölschen Repliken, deren Anticharme man sich schwer entziehen kann. Schwirrt und groovt.

Selten Gesehenes: Lässig. Souverän. Softig. Duftig. Nachdenklich aber beschwingt.

Beim Arabischen Vietmanesen (Instrumental) gibt es wahrscheinlich die Speise unseres Vertrauens im Falle der Munchies, die wir kriegen, wenn wir anderen Leuten beim Kiffen zusehen. Transzendentale und psychedelische Zustände durchziehen beiläufig den schnöden Alltag. Klar Knuspermarsch: Marschiert und schwebt zugleich.

Klebt Runner: Soundtrack zum gleichnamigen Kultfilm. Tyrrell Corporation macht sich locker. Ungenutzte Sätze: Stinks irgendwie, weil hier gefährliche Nähe zu nachvollziehbarer und dann auch noch kritischer Aussage gegeben ist. Dafür klingt die sinistre elektronische Billigkeit von Carpenter-Soundtracks an.

Parzipan: Eigentlich war die Entstehungszeit gar nicht so brüllend lustig und einfach, sondern für Jo auch ein zermürbendes, langsames Loslassen des Bruders. Hier schickt er ihn mit sanftem Schubs hinaus in die Weiten eines hoffentlich schönen Jenseits.

Clara Drechsler
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21,05
RUSSIAN CIRCLES - EMPROS

Russian Circles

EMPROS

12inchSH067LP
SARGENT HOUSE
11.09.2024

Russian Circles kehrt mit einer Wiederveröffentlichung ihres legendären Albums Empros zurück, komplett mit einem neu gestalteten, geprägten Klappcover, erhältlich auf klassisch schwarzem Vinyl. Empros machte da weiter, wo die hymnischen Riffs und Melodien des 2009er Albums Geneva aufgehört haben, und injiziert noch mehr schleppende Rhythmen inmitten von Schädel-zerschmetternder Wucht mit der ganzen viszeralen Intensität von Godflesh, Swans und Neurosis. Einfach ausgedrückt: Empros ist Russian Circles' Master of Reality: eine radikale Überarbeitung von sowohl Heavy als auch Melodie, die in ihrer Klarheit und Perfektion monolithisch ist. Oder, wie ein einzelnes überlebendes Wolltier, das aus dem brutalen Frost des Winters auftaucht, ist Empros der Sound einer Band, die das Alter von ihren Schultern schüttelt, mit all der brutalen Kraft eines erwachten Ungetüms. Seit jeher arbeiten Mike, Dave und Brian an derselben Statue. Sie meißeln, sie schlagen, sie hämmern auf sie ein. Manchmal mit voller Wucht, manchmal sehr filigran. Die Meister monolithischer Melodien und monumentaler Rhythmen in absoluter Klarheit dargelegt, sind wieder am Werk. Mit "Empros" legen sie wieder ein Stück dieser gewaltigen Statue frei. Und vielleicht gibt es sogar ein paar Überraschungen in den sechs Tracks des Albums. Es gibt Riffs, ja - viele davon. Aber bei Empros scheint die gesamte Band die Verkörperung des Riffs selbst zu sein. "The six-song album intricately blends fat, grisly, discordant riffage with melodic, atmospheric, proggy sprinklings to create a sonically elaborate and raw package." - Premier Guitar

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Weval - The Weight  2x12"

Weval

The Weight 2x12"

2x12inchKOM396
Kompakt
04.06.2024

2024 Repress

Straight in the wake of their eponymous debut LP released on the label back in 2016, Weval return to Kompakt this year with their sophomore album, 'The Weight', breaking their pop-mellow, nostalgia-friendly facet further out in the open as they arrive "at this place again were everything felt spontaneous, new and exciting, like we had in the beginning". Orbiting around that ever luminous yet wistful melodic halo that surrounds their music, this second full-length effort sweeps an extra-wide and languidly woven palette of emotions and moods, making for a uniquely ambitious and generously coloured mosaic of sound. If the recording sessions "often started grumpy and emotionless" by Harm and Merijn's own admission, the pair was "surprised by the joy it gave us, which can be compared to the emotions we felt back in the first days of making music together"; subsequently reconnecting with that fresh, naïve feeling of "absolute creative freedom" they were after. The album is also the fruit of a whole new working process for them - more playful and unpredictable - which saw them switch from "guitars lying around to piano, onto our own synths and the most cheap quirky toys synths you can imagine", and involved "recording all of our own samples, voice and almost every instrument out of the box - which for us was a totally new way of working". "We've always wanted a narrative for the album, and finding the right order perhaps took the most effort" they explain; "we felt anxious, felt insanely positive, felt heartbroken again, felt in love again, and there was death, and even suicide around us. It was quite chaotic. As a whole, 'The Weight' breathes with that transformative richness, free of limits and rules, except perhaps to "do quick and not think too much". Amidst this collection of songs and instrumentals that live by Weval's singularly positive take on music - one that can "lift you up, and make you feel hopeful without being necessarily straight out 'happy'" as they define it, the title-track and lead single stays true to the duo's dynamic approach, putting on a fine balance of floor and dream inducing adaptability that sound engineer David Wrench (Frank Ocean, The XX, FKA Twigs, Caribou… etc.) subtly made palpable. There's heavy showers of funk drops pouring from endless bars of thunderstorm clouds and laid-back riffs beating a restrained poolside-party kind of pulse, but also sensual vocals rising from beneath the sheets and rueful polaroid-filtered ambiences to soundtrack all possible moments in life - from the most euphoric to those when music seems the only viable healing potion. More on the post-KLF, BoC-inflected electronica side of things, 'Are You Even Real' takes its listener for a round-trip across the star-studded dome and beyond, before songs like 'Someday' and 'Same Little Thing' head back down to a state of pulsating, earthly organicity, tense and mercurial as get. An arpeggiated slice of piano-strewn kosmische, 'Heaven' is another invitation to an epic-scale odyssey from the inner-spheres into the distant fringes of the outer-world. Weightless and airy, yet texturally dense and widely magnetic overall, Weval second LP is a synthesis of the duo's multi-angle take on electronics: blissed-out, heartening and infinitely free.
Nur zweieinhalb Jahre nach der Veröffentlichung ihres selbstbetitelten Debutalbums finden sich WEVAL zurück "an jenem Ort, an dem sich alles spontan, neu und aufregend anfühlt - so wie als wir anfingen zusammen Musik zu schreiben". An diesem Ort entstand "The Weight", ihr zweiter Longplayer, auf dem Weval sich ganz den Pop-verliebten, Nostalgie-freundlichen Facetten ihres Sounds öffnen. Stetig um den sehnsuchtsvollen Strahlenkranz ihrer Melodien tanzend, legt diese Platte noch vielschichtigere, mit feinster Präzision gewobene Gefühlswelten frei.

Obwohl die Aufnahmesessions nach eigenem Bekunden oftmals "miesepetrig und emotionsarm" begannen, so war das Duo überrascht darüber, wie schnell sich bei der Arbeit jene Freude einstellte, die sie aus ihren künstlerischen Anfangstagen kannten, eine Woge des frischen, naiven Gefühls der "absoluten kreativen Freiheit". Dieses Album ist die Frucht eines verspielteren und unvorhersehbareren Arbeitsprozesses innerhalb der Band, in welchem alles zum Einsatz kam, was ihnen in die Finger kam - von der ollen Gitarre, die in der Studioecke stand, über ein Piano und den bandeigenen Sythesizern und den sonderbarsten Spielzeuginstrumenten, die man sich vorstellen kann. All dies sowie zahlreiche Vocalaufnahmen dienten als alleinige Samplequelle - "was für uns eine völlig neue Arbeitsweise war". "Es war uns wichtig für das Album den perfekten Erzählbogen zu spannen. Die richtige Reihenfolge zu finden war ein extrem aufwendiger Vorgang", erklären Harm und Merjin. "Uns war bange, wir fühlten uns total selbstsicher, uns zerbrach das Herz und wir verliebten uns erneut. Wir waren sogar von Tod und Selbstmord umgeben. Alles war Chaos. Insgesamt atmet "The Weight" die Reichhaltigkeit dieser sich ständig verändernden Gefühlslagen, frei von Einschränkungen und Regeln - außer vielleicht "mach es schnell und zerdenke die Dinge nicht." Inmitten dieser Ansammlung von Songs und Instrumentals, die aus Wevals einzigartiger, von Zuversicht geprägter Herangehensweise entstanden sind - "Musik, die dich hochzieht und Hoffnung spendet, ohne dich notwendigerweise happy zu machen. Der Titeltrack "The Weight" steht exemplarisch für Wevals ambivalenten Ansatz, die feine Balance zwischen Dancefloor und Traumzuständen, perfekt in Szene gesetzt von Soundengineer David Wrench (Frank Ocean, The XX, FKA Twigs, Caribou… etc.).

Der schwer aus gewaltigen Gewitterwolken tropfende Funk, die eine verhaltene Poolparty suggerierenden Riffs, die sinnlichen, geisterhaften Vocals und ein verwaschenes Ambiente, das wie ein Album alter Polaroidaufnahmen alle erdenklichen Momente des Lebens festhält - von den euphorischsten bis hin zu jenen, in denen Musik der einzige Trank ist, der Linderung verheißt. Das post-KLF und Boards of Canada evozierende "Are You Even Real" führt den Hörer auf einen imaginären Flug ins Sternenzelt, während organisch-klingende Songs wie "Someday" oder "Same Little Thing" wie Quecksilber am Boden haften. "Heaven" ist eines jener "kosmische" Stücke mit wilden Arpeggios und Pianosprengseln, die Weval in den vergangenen zwei Jahren zu einer Live-Sensation werden liessen. Wevals Musik ist schwerelos und luftig, aber gleichermassen von dichter Struktur und von einer magnetischen Anziehungskraft. Ihr zweites Album "The Weight" ist eine Synthese aus dem multi-perspektivischem, kaleidoskopischen Verständnis von elektronischer Musik: Herzerwärmend, alles umschmeichelnd und unendlich frei.

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22,65
KRISTIN DIABLE - IMPOSSIBLE THINGS
  • 1: Ever Softly You Go, Pt
  • 2: Bidding
  • 3: Reckless & Free
  • 4: One Man On The Road
  • 5: Shame Say
  • 6: Gypsy Queen
  • 7: Ricky's On The Dance Floor
  • 8: Your Heart, It Is The Ocean
  • 9: Serpents & Saviors
  • 10: Impossible Things
  • 11: Ever Softly You Go, Pt. 2

Kristin Diable ist ein Original aus dem Süden - ihre Stimme ist so launisch und unnachgiebig wie der Mississippi. Ihre zeitlosen Melodien und scharfsinnigen Texte fangen das Mystische im Alltäglichen ein und enthüllen den Silberstreif am Horizont ganz gewöhnlicher Momente. Das Ergebnis ist ein Sound, der sich sowohl geerdet als auch jenseitig anfühlt. Diables vorheriges Album ,Create Your Own Mythology", das in Nashville mit Produzent Dave Cobb aufgenommen wurde, wurde von NPR, American Songwriter und Southern Living als eines der besten des Jahres gelobt. Ihr kommendes Album ,Impossible Things" schreibt das nächste Kapitel. Aufgenommen in den legendären Dockside Studios im Süden Louisianas mit Produzent Ben Alleman (Dr. John, Ryan Adams, Jenny Lewis, Madi Diaz), klingt es wie ein Radio, das auf zwei Zeitachsen gleichzeitig eingestellt ist: Dream-Pop-Echos, die durch ein Shotgun-Haus schweben, die Gnade eines Sonntagmorgens, an deren Stiefeln noch der Glitzer des Samstagabends klebt. Diese Songs haben es nicht eilig. Sie ziehen einen Stuhl heran, schieben einen Kaffee über den Tisch und sagen: ,Sag die Wahrheit und zuck nicht zurück." Diable zuckt nicht zurück. Sie schrieb diese Songs in Zeiten des Umbruchs und der Neuerfindung, während sie Verluste, den Tod geliebter Menschen, häusliche Gewalt, das Leben als alleinerziehende Mutter und die Abrechnung bewältigte, die damit einhergeht, ein Leben nach eigenen Vorstellungen neu aufzubauen. Was dabei entsteht, ist ein Werk, das eine Art spirituelles Jiu-Jitsu praktiziert und Last in Anmut und Schmerz in Architektur verwandelt. Dies ist ein Album, das nahelegt, dass Transzendenz nicht auf der anderen Seite der Not wartet, sondern genau hier in der Gegenwart lebt, wenn wir nur genau genug hinhören. Wenn der Song endet, sieht die Welt vielleicht noch genauso aus, aber du vielleicht nicht mehr. So fangen unmögliche Dinge meist an.

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erscheint voraussichtlich am 08.05.2026

24,79
NEW GERMAN CINEMA - PAIN WILL POLISH ME
  • Sub Rosa
  • Swirling Pain
  • Being Dead
  • I Become Heavy
  • Hera's Theme I
  • Eyes
  • Water Drops
  • Hera's Theme Ii
  • My Mistake
  • All That Heaven Allows
  • Pain Will Polish Me
  • Perfect Secret

,Stürmische und kathartische Dark-Pop-Perlen", schrieb Gorilla vs Bear über Jessica Weiss' frühe Soloarbeiten. Die Sängerin und Songwriterin von Fear of Men bringt dieselbe lyrische Präzision und emotionale Intensität in ihr Soloprojekt New German Cinema ein. Es hat fünf Jahre gedauert, zwischen London und LA, aufgebaut aus nächtlichen Dateien, langen Stillephasen und der stillen Beharrlichkeit zweier Menschen, die versuchen, etwas Schönes von entgegengesetzten Enden der Welt aus zu vollenden. Produziert mit Alex DeGroot (Zola Jesus, Cate Le Bon), wirkt es sowohl forensisch als auch hingebungsvoll, das Produkt von jemandem, der die Katharsis nicht überstürzt. Pain Will Polish Me präsentiert sich sowohl einsam als auch verbindend, als wäre es aus Fernübertragungen zwischen zwei Traumzuständen entstanden. Weiss nennt es eine Meditation über Pop und den europäischen Arthouse-Autoren Rainer Werner Fassbinder. Es verfolgt, wie Intimität und Kontrolle ineinander übergehen, bis es unmöglich ist zu sagen, wo das eine endet. Die Songs handeln von den Teilen von dir selbst, die sich in der Liebe auflösen, und von den kleinen Gewalttaten, die damit einhergehen, wenn man bekannt ist. Sie bewegen sich durch klaustrophobische Beziehungen, Obsession, Hingabe, Zyklen des Leidens, die sich allmählich wie Hingabe anfühlen. Die Sprache ist Pop, aber das Gefühl ist etwas Fremderes, Kälteres, Innerlicheres. Die Songs bewegen sich im Schatten. Es ist ein Album darüber, sich selbst zu verlieren, um zu sehen, was übrig bleibt. Ein Dokument der Liebe als Besessenheit, Wiederholung, Überleben. Eine Meditation über die Liebe als Spiegel und Untergang, in Fragmenten gestaltet und dann zu einem Ganzen zusammengefügt.

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erscheint voraussichtlich am 27.03.2026

23,49
Mourn the Light - Sorrow Feeds the Silence LP
  • 1: Empty And Hollow
  • 2: The Truth (Was A Lie)
  • 3: The Fading Light
  • 4: Doomed To Fall Forever
  • 5: Sorow Feeds The Silence
  • 6: In The Shadows
  • 7: When Dreams Die
  • 8: We Don't Belong
  • 9: Forever Hollow

Mourn The Light kehren mit einem beeindruckenden neuen Album zurück, das epischen Heavy Metal mit einer düsteren, doomlastigen Atmosphäre verbindet und mit gewaltigen Vocals, emotional aufgeladenen Melodien und massiven Riffs überzeugt.

„Sorrow Feeds the Silence“ hebt den charakteristischen Stil der Band mit dramatischem Songwriting, dynamischen Arrangements und einem Sound, der an die Glanzzeiten des klassischen Metal erinnert und gleichzeitig mit moderner Intensität voranschreitet, auf ein neues Niveau. Von herzlichen, langsameren Passagen bis hin zu triumphalen Metal-Hymnen ist dieses Album das stärkste und vollständigste Statement in der Karriere der Band.
Unverzichtbar für alle, die kraftvollen, melodischen und atmosphärischen Heavy Metal suchen.

Für Fans von Candlemass, Dio, Grand Magus, Solitude Aeturnus, Savatage.

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erscheint voraussichtlich am 27.02.2026

23,49
EXEK - PROVE THE MOUNTAINS MOVE

EXEK

PROVE THE MOUNTAINS MOVE

12inchDFALP2731
DFA Records
27.02.2026out soon
 
2

Seit etwas mehr als einem Jahrzehnt hat sich EXEK ganz leise zu einer der faszinierendsten Bands der Welt entwickelt, die sich von Album zu Album verändert und weiterentwickelt und sich nach und nach geöffnet hat, ohne jemals diese seltsame, unergründliche und insgesamt essentielle Eigenschaft zu verlieren, die sie so großartig gemacht hat - so EXEK-mäßig. Nun bringt die Post-Punk-Band aus Melbourne - Sänger und Chefarchitekt Albert Wolski, Gitarrist Jai Morris-Smith, Schlagzeuger Chris Stephenson, Synthesizer-Spezialist Andrew Brocchi, Trompeterin und Sängerin Valya YL Hooi und Bassist Ben Hepworth - ihr siebtes Album und erstes für DFA raus: ,Prove The Mountains Move". Es ist, wie Wolski sagt, ,ein bisschen epischer" als alles, was er bisher aufgenommen hat, ein üppiges und unverhohlen melodisches Set surrealistischer Popmusik, das sich in Widersprüchen suhlt. ,Dieses Album ist in seiner Machart experimentell", sagt Wolski, ,aber es klingt nicht unbedingt experimentell." Dafür gibt es einen guten Grund. Die Arbeit begann an einem kalten Nachmittag im Juni 2023, als Wolski und Stephenson sich in den Pelican Refill Studios in Melbourne trafen, um die Drums aufzunehmen - das erste, was sie immer machen. Danach ging Wolski alleine nach Hause und fing an, die aufgenommenen Beats und Breaks durchzugehen, wobei er sich von den Drum-Sounds zu Melodien und Basslines leiten ließ, Loops und Layers erstellte und so die Grundlage für ,Prove The Mountains Move" schuf. ,Ich fühle mich wohl dabei, alleine wie ein verrückter Wissenschaftler herumzutüfteln", sagt er. ,Ich habe es auch genossen, ohne klare Absicht auf Aufnahme zu drücken. Meistens führte mich das in eine interessante Richtung, die mein Bewusstsein wahrscheinlich nicht gesucht hätte." Und doch gelangte Wolski irgendwie zu seinem direktesten Werk seit Beginn des Projekts, neu inspiriert von der Klarheit und Prägnanz des Mainstream-Pop, der starken und unbestreitbaren Anziehungskraft einer einfachen Gesangsmelodie. Nachdem die berühmt-berüchtigten strengen COVID-Lockdowns in Melbourne beendet waren, wollte er einfach draußen bleiben. ,Die Arbeit an neuer Musik trat gegenüber dem Feiern mit Freunden in den Hintergrund", sagt er. ,Und diese Partys waren voller großer Hits als Soundtrack - Sachen, die ich selbst nicht wirklich hörte, Sachen, denen ich seit meiner Jugend nicht mehr begegnet war. Aber in den frühen Morgenstunden des Sonntags klingt ,Alive" von Pearl Jam, als würde man mit Gott sprechen. Genauso wie ,All I Wanna Do" von Sheryl Crow und ,Feel" von Robbie Williams. Krautrock und Dub waren immer noch in meiner DNA, aber die Musik, die ich zu machen begann, war vielleicht etwas unbeschwerter und vielleicht auch etwas emotionaler." Das heißt nicht, dass man hier Spuren von Eddie Vedder in Wolskis Gesang erwarten sollte, aber die Einsätze fühlen sich auf ihre eigene Weise ähnlich an - so klingt es, wenn EXEK wirklich alles geben. Nimm zum Beispiel die schwebenden Synthesizer des Openers ,Sidestepping" oder die gewaltigen Gitarren von ,Arriverderci Back Pain", die pyrotechnischen Klavierklänge von ,Don't Answer (When They Call)" oder die Bowie-artige Melancholie von ,You Have Been Blessed". Die Arrangements wirken offener, der Sound fokussierter. Es fällt nicht schwer, Wolski zu glauben, wenn er sagt, dass er viel Zeit damit verbracht hat, seine Mixe von ,Prove The Mountains Move" mit einigen der wichtigsten Alben, die je aufgenommen wurden, darunter ,Abbey Road", zu vergleichen. Aber alles ist relativ. Und textlich bleibt Wolski weiterhin verschlüsselt. ,Jeder Song ist eine Vignette in einem abstrakten Milieu, sei es ein experimentelles Chiropraktik-Geschäft am Flughafen oder spärlich bekleidete Kreaturen aus Staub in einem Food Court. Egal wie verrückt das auch sein mag, es gibt Themen und Motive auf dem gesamten Album, sowohl textlich als auch musikalisch, die sich in verschiedenen Songs widerspiegeln und aufeinander Bezug nehmen." Diese Dissonanz zwischen direkt und indirekt, glatt und strukturiert, schattig und glühend, verrückt und ausdruckslos ist die treibende Kraft im Herzen dieser Songs, seiner bisher besten.

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23,49
Coscradh - Carving The Causeway To The Otherworld LP
  • Five Fifths Awaken
  • Carving The Causeway To The Otherworld
  • Adhradh Dé Ghoac
  • Caesar's Revelation (Hibernia L. Vi V. Xiv Ad Xvi Et Xxiv)
  • The Calling
  • Scythe Of Saturn
  • Badhah's Shadows
  • Opening The Gates To Styx, Nix, Kerberos And Hydra

Wie ein schwarzer Wind, der aus längst verstummten Mooren aufsteigt, legt die irische Band Coscradh ihr zweites Album „Carving the Causeway to the Otherworld“ vor, das mit furchterregender Zauberei die Moorwege der Toten freilegt. Aus tief verwurzelter Traditionen und alter Mystik lässt das Album die sechstausend Jahre alten Eichenpfade wiederauferstehen, die von kriegführenden Stämmen unter dem kalten Blick der Druiden angelegt wurden, um in das Reich jenseits des Lebens zu gelangen, und beschwört diese verschwundenen Mühen mit der Erinnerung an die Gewalt selbst herauf. Coscradh kanalisiert den Druiden als Astronomen und Kriegsseher und ruft Mars als den Gott an, dessen rotes Licht Opfer fordert, und offenbart gälische Krieger, die sich zu Gefäßen aushöhlen und die Wut von Goac in sich eindringen lassen, um sie für den Kampf zu verschlingen. Gitarren flammen auf - brennend wie Meteore, die den Horizont durchschneiden - und lassen Riffs los, die mit der Kraft der Vorfahren durchdrungen sind. Der glühende perkussive Ansturm kracht wie Hufe auf tote Erde, während die wilde Grausamkeit der Band wie ein in den Himmel geschleuderter Kriegsschrei ausbricht, gekrönt von ruinöser Pracht. Coscradh bewohnt diesen Bereich zwischen den Welten vollständig und haucht ihrem Werk die Wut und spirituelle Kraft eines Volkes ein, das Wahrheiten in Land, Himmel und Grab gemeißelt hat. Als eine Verbindung aus druidischer Wissenschaft und Blut, ritueller Aggression und sprachlicher Wiederauferstehung zwingt „Carving the Causeway to the Otherworld“ zu einer himmlischen Abrechnung, bei der das Schicksal selbst auf den Altar geworfen wird. Wie Götter, die das Firmament bereisen, fällt Coscradhs kalte, grausame Ausstrahlung auf alle, die sie hören. Das Album ist eine kosmische Hinrichtung, die vergangene Dammwege, Kriegsgötter, Steinidole und sternengeborene Kräfte, die die Druiden zu nutzen suchten, miteinander verbindet. Eine Vision des Nachthimmels als lebendige Festungsmauer der Omen für diejenigen, die auf die alten zornigen Geister hören wollen.

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erscheint voraussichtlich am 20.02.2026

25,00
Basement - Colourmeinkindness (Deluxe Edition) 2x12"
  • Whole
  • Covet
  • Spoiled
  • Pine
  • Bad Apple
  • Breathe
  • Control
  • Black
  • Comfort
  • Wish
  • Covet (Alt Version)
  • Pine (Alt Version)
  • Bad Apple (Alt Version)
  • Breathe (Alt Version)

Deluxe-Doppel-LP-Pressung zur Feier des 10-jährigen Jubiläums von Basements bahnbrechender LP Colourmeinkindness. Diese Sammleredition enthält das komplette Album auf der ersten Disc und vier alternative Versionen von Songs des Albums auf Disc 2 sowie ein Etching auf der D-Seite. Colourmeinkindness war ursprünglich das Abschieds-Album, das der ersten Pause von Basement vorausging, und ein Meilenstein für die Band, der sie als einige der besten Songwriter in der Rockszene der 2010er Jahre zementierte. Nach dem Debütalbum I Wish I Could Stay Here aus dem Jahr 2011 fühlt sich Colourmeinkindness von den ersten disharmonischen Tönen des Openers "Whole" reif an - ein Song, der die Basement Live-Sets seitdem in Aufruhr versetzt. Das Album wurde zum Fan-Favorit, weil es eine Reihe verschiedener Sounds bietet - melodische Singalongs wie "Covet" und "Bad Apple", Emo-inspirierte Refrains wie "Breathe" und "Comfort" und gewaltige Riffs wie in "Spoiled" und dem Schlussstück "Wish" - sie alle stechen auf einem klassischen Album hervor, das es wert ist, 10 Jahre lang und darüber hinaus gehört zu werden.

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erscheint voraussichtlich am 07.02.2026

48,11
INDIANA MANDY - URGH

INDIANA MANDY

URGH

12inchSBRLPC3373
Sacred Bones Records
06.02.2026

Für Mandy, Indiana, ist die Wahrheit der einzige Weg. Auf "URGH", ihrem ersten Album bei Sacred Bones präsentiert, sich das Quartett - bestehend aus Sängerin Valentine Caulfield, Gitarrist und Produzent Scott Fair, Synthesizer-Spieler Simon Catling und Schlagzeuger Alex Macdougall - als eine Kraft von unheimlicher Natur, die ein Album geschaffen hat, das ebenso sehr ein Aufruf zum Handeln ist wie eine Reise in die Vergessenheit und Transzendenz. In den zehn Tracks verwebt die Band ihre eigene unkonventionelle Sprache zu einem Mantra für Selbstbestimmung und Widerstandsfähigkeit und schafft so eine Vorlage für eine bessere Zukunft, bevor alles in Dunkelheit versinkt. Ein Großteil des Albums wurde während eines Aufenthalts in einem unheimlichen Studiohaus am Stadtrand von Leeds geschrieben und anschließend in Berlin und Greater Manchester aufgenommen. Es war eine intensive Umgebung, was zum Teil auf die gesundheitlichen Probleme zurückzuführen war, mit denen Caulfield und Macdougall während des Schreib- und Aufnahmeprozesses zu kämpfen hatten. Dennoch bleiben Mandy, Indiana kompromisslos. Caulfield setzt ihre Stimme als verzerrtes Instrument und Waffe ein, die zwischen verspielt und vernichtend oszilliert. Der pulsierende Sirenenton von ,Magazine" steht neben dem zerhackten Vocal Fry von ,try saying" und der sich wandelnden Wildheit von ,ist halt so", das die Dringlichkeit von Protestbewegungen kanalisiert, auf den Widerstand gegen den Völkermord in Gaza verweist und gleichzeitig allgemeinere Kämpfe thematisiert, während der letzte Track ,I'll Ask Her" eine bewusste Direktheit ist, die die toxische Boy-Club-Kultur anprangert, und eine hartnäckige Abrechnung, die über dem gesamten Album schwebt. Obwohl es immer noch unbestreitbare ,Knaller" gibt (wie der zerfetzte Rap von ,Sicko!" mit Billy Woods), wirkt "URGH" oft wie präzise geschnitztes Kino. Vom sprühenden Techno von ,Cursive" bis zu den dekonstruierten Feedback-Loops von ,Life Hex" bewegt sich das Album zwischen industrieller Katharsis und filmischer Unruhe und spinnt eine Spannung, die Fair als ,Remix seiner selbst" beschreibt. Diese kontrastreiche Palette ist sowohl ein notwendiger Aspekt des Albums als auch das zugrunde liegende Bindeglied. Obwohl "URGH" sehr persönlich ist, spiegelt es den gewalttätigen, zerbrochenen Zustand der Welt wider. Caulfields Texte setzen sich mit Gewalt, systemischer Gleichgültigkeit und der Allgegenwart von Schmerz auseinander, betonen aber auch Momente der Schönheit und Solidarität. URGH gehört in die physische Welt, und das Artwork von Carnovsky mit einer anatomischen Illustration von Andreas Vesalius unterstreicht die viszerale Auseinandersetzung des Albums mit dem Körper und seinen Grenzen. URGH ist sowohl jenseitig als auch physisch und kathartisch, sowohl ein erster Schritt zur Heilung als auch eine Weigerung, das Gespräch sterben zu lassen.

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23,49

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INDIANA MANDY - URGH

INDIANA MANDY

URGH

12inchSBRLP373
Sacred Bones Records
06.02.2026
  • Sevastopol
  • Magazine
  • Try Saying
  • Dodecahedron
  • A Brighter Tomorrow
  • Life Hex
  • Ist Halt So
  • Sicko! Ft. Billy Woods
  • Cursive
  • I'll Ask Her

Für Mandy, Indiana, ist die Wahrheit der einzige Weg. Auf "URGH", ihrem ersten Album bei Sacred Bones präsentiert, sich das Quartett - bestehend aus Sängerin Valentine Caulfield, Gitarrist und Produzent Scott Fair, Synthesizer-Spieler Simon Catling und Schlagzeuger Alex Macdougall - als eine Kraft von unheimlicher Natur, die ein Album geschaffen hat, das ebenso sehr ein Aufruf zum Handeln ist wie eine Reise in die Vergessenheit und Transzendenz. In den zehn Tracks verwebt die Band ihre eigene unkonventionelle Sprache zu einem Mantra für Selbstbestimmung und Widerstandsfähigkeit und schafft so eine Vorlage für eine bessere Zukunft, bevor alles in Dunkelheit versinkt. Ein Großteil des Albums wurde während eines Aufenthalts in einem unheimlichen Studiohaus am Stadtrand von Leeds geschrieben und anschließend in Berlin und Greater Manchester aufgenommen. Es war eine intensive Umgebung, was zum Teil auf die gesundheitlichen Probleme zurückzuführen war, mit denen Caulfield und Macdougall während des Schreib- und Aufnahmeprozesses zu kämpfen hatten. Dennoch bleiben Mandy, Indiana kompromisslos. Caulfield setzt ihre Stimme als verzerrtes Instrument und Waffe ein, die zwischen verspielt und vernichtend oszilliert. Der pulsierende Sirenenton von ,Magazine" steht neben dem zerhackten Vocal Fry von ,try saying" und der sich wandelnden Wildheit von ,ist halt so", das die Dringlichkeit von Protestbewegungen kanalisiert, auf den Widerstand gegen den Völkermord in Gaza verweist und gleichzeitig allgemeinere Kämpfe thematisiert, während der letzte Track ,I'll Ask Her" eine bewusste Direktheit ist, die die toxische Boy-Club-Kultur anprangert, und eine hartnäckige Abrechnung, die über dem gesamten Album schwebt. Obwohl es immer noch unbestreitbare ,Knaller" gibt (wie der zerfetzte Rap von ,Sicko!" mit Billy Woods), wirkt "URGH" oft wie präzise geschnitztes Kino. Vom sprühenden Techno von ,Cursive" bis zu den dekonstruierten Feedback-Loops von ,Life Hex" bewegt sich das Album zwischen industrieller Katharsis und filmischer Unruhe und spinnt eine Spannung, die Fair als ,Remix seiner selbst" beschreibt. Diese kontrastreiche Palette ist sowohl ein notwendiger Aspekt des Albums als auch das zugrunde liegende Bindeglied. Obwohl "URGH" sehr persönlich ist, spiegelt es den gewalttätigen, zerbrochenen Zustand der Welt wider. Caulfields Texte setzen sich mit Gewalt, systemischer Gleichgültigkeit und der Allgegenwart von Schmerz auseinander, betonen aber auch Momente der Schönheit und Solidarität. URGH gehört in die physische Welt, und das Artwork von Carnovsky mit einer anatomischen Illustration von Andreas Vesalius unterstreicht die viszerale Auseinandersetzung des Albums mit dem Körper und seinen Grenzen. URGH ist sowohl jenseitig als auch physisch und kathartisch, sowohl ein erster Schritt zur Heilung als auch eine Weigerung, das Gespräch sterben zu lassen.

vorbestellen06.02.2026

erscheint voraussichtlich am 06.02.2026

22,65
JFR MOON - IN A BUBBLE LP

A synthesiser sighs up and down the scale, a cool electro beat is wrapped in cotton wool and Fabian Drung aka JFR MOON sings about life in a bubble. "In a Bubble" is the name of this beautifully sentimental synth pop number, to which JFR Moon's new album owes its name. Although JFR MOON produces his music more professionally from album to album, the indie pop characterised by synthesizers and electro beats never seems too pleasing, remains unruly. Sometimes the pieces wander through curious psychedelic harmonies ("Silver"), sometimes they remind us of the Smiths ("Turn Around"), sometimes they stumble onto the dance floor ("Experience"). Blurred chords flit through "Stereo Tap", a yearning guitar melody wanders through "Ready", a nervous synth bass twitches through "Hun I Wish". Grooves meet echoing atmospheric sound textures. "I used to do folk where there was no rhythm at all," he says, "this time I wanted to write more uptempo songs, pay more attention to the drum machine." All tracks written and performed by JFR Moon. Mixed and produced by Thomas Zehnle (All Diese Gewalt, Levin Goes Lightly). Mastered by Enyang Urbiks. Additional vocals on ,In A Bubble" by Martha Rose. Solo guitar on ,Silver" by Dandy Deniz.

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19,96

Last In: vor 4 Monaten
LOS PROBLEMAS - NUEVAS BATALLAS
  • Esposado Al Juzgado
  • Siente El Peligro
  • Te Amamos
  • Como Cuando Tuvimos 20
  • Corre Por Tu Vida
  • Puto Maquillador
  • El Bate De Béisbol
  • Somos Los Hombres
  • La Droga Es Fútbol
  • Cerveza En Primavera
  • A Los Políticos No Les Importa
  • Estrella Sobre Mí

Los Problemas kehren mit ihrer zweiten Album zurück und klassischen Punkrock plus frühen Oi!, mit rohen, ehrlichen und eindringlichen Texten. Los Problemas melden sich mit ,Nuevas Batallas" eindrucksvoll zurück. Das Album festigt ihren musikalischen Ansatz, der in klassischem Punkrock und frühem Oi verwurzelt ist, mit rohen, ehrlichen und viszeralen Texten. Aufgenommen in den Estudios Santuario Sónico, produziert von Ready For Trouble (Chile) und vertrieben von Smith & Miller Records (Deutschland), vereint dieses Werk 12 Songs, die sich intensiv mit Themen wie Eingeschränktheit, Frustration, Loyalität, Marginalisierung, alltäglicher Gewalt, Entwurzelung und Widerstand auseinandersetzen, immer aus der Perspektive der Arbeiterklasse. Das klassisch schwarze Vinyl kommt mit beigelegtem A2-Poster!

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erscheint voraussichtlich am 05.12.2025

20,59
The Last Dinner Party - From The Pyre
auch erhältlich

Neon Pink Vinyl[43,28 €]


“From The Pyre“ (dt. „Vom Scheiterhaufen”) ist das hoch antizipierte zweite Studioalbum der wahrscheinlich meist gehypten Newcomer-Band aus UK – The Last Dinner Party. Die fünfköpfige Londoner Band
ging Ende 2024 mit dem Grammy-prämierten Produzenten Markus Dravs (Wolf Alice, Florence & The
Machine, Bjork) ins Studio, um die Arbeit am Nachfolger gefeierten Debütalbums “Prelude to Ecstasy“
aus dem Jahr 2023 aufzunehmen. Auf “From The Pyre“ hört man eine Band, die eine Menge Spaß hat und
sich trotz des unglaublichen Erfolgs ihres Debütalbums nicht unter Druck gesetzt fühlt. Es ist auch der
Sound einer jungen Band, die ihr Songwriting gemeinsam weiterentwickelt hat und durch die lange Zeit auf
Tour zu einer engen Einheit gereift ist. Die Band sagt über das Album: „Dieses Album ist eine Sammlung
von Geschichten und das Konzept des Albums als Mythos verbindet sie miteinander. „The Pyre“ (dt. „der
Scheiterhaufen“) selbst ist ein allegorischer Ort, an dem diese Geschichten ihren Ursprung haben, ein Ort
der Gewalt und Zerstörung, aber auch der Regeneration, der Leidenschaft und des Lichts.“

vorbestellen17.10.2025

erscheint voraussichtlich am 17.10.2025

22,48
Artikel pro Seite:
N/ABPM
Vinyl