Selten wurde ein Comeback nach 9 Jahren so frenetisch von Fans und Gesellschaft aufgenommen, wie bei der Deutschpop-Indie Band Juli, die mit mehr 1,5 Millionen verkauften Alben, Gold und 3-Fach Platinawards, und Charthits wie „Perfekte Welle“ und „Geile Zeit“ nicht nur Musikgeschichte geschrieben haben, sondern auch die TikTok Gemeinde zu mehr al 18.000 Creations bewegen. Die neue Single ”Gehen oder Bleiben” ist ein Song von Verliebten für Verliebte, wie Simon von Juli erklärt. „Wenn man sich noch gegen das Verlieben wehrt; vielleicht aus Angst, sich damit verletzbar zu machen oder auf Ablehnung zu stoßen.
Vielleicht auch, weil man schlechte Erfahrungen aus der Vergangenheit vermeiden möchte. Und doch spürt man, dass es schon zu spät ist, irgendetwas zu kontrollieren.“ Produziert hat ”Gehen oder Bleiben” niemand anderes als Michael Illbert (Coldplay) ebenso ist Davide Rossi für die Streicher (Viva La Vida) auf dem
Track. Ein starker Auftakt im Jahr in dem nicht nur das neue Album am 28.4. erscheint, sondern Juli auch in ganz Deutschland auf Tour sein werden. Knapp 800k monthly listeners und fast 200k Follower stehen in den Startlöchern- auch nach oder gerade weil fast 9 Jahre vergangen sind. Juli sind zurück!
quête:ander pla
- A1: Revelations 2:34
- A2: Diamonds And Rust 5:19
- A3: Morning Star 7:34
- B1: Dust In The Wind 4:33
- B2: Hidden Secrets 6:05
- B3: Gone With The Wind 8:56
- C1: She's A Lady 4:04
- C2: Room With A View 4:12
- C3: Fly With Me 5:42
- C4: As Blind As A Fool Can Be 6:1
- D1: I Put A Spell On You 4:24
- D2: Beyond The Light 7:45
- D3: Quarantined 1 7:03
FÜR FANS VON: Whitesnake, Deep Purple, Rainbow, Scorpions, MSG, Gillan, Dio, Heaven & Hell
Balladen spielen in der Geschichte der Rockmusik eine ganz besondere Rolle. Einerseits dokumentieren sie die emotionale Seite des Genres und
zeigen, dass hinter (fast) jeder harten Rockerbrust ein weiches Herz schlägt. Zudem werden ruhigere Nummern auch in weniger Rock-affinen
Radiosendern gespielt – und von den Hörern für ihren gefühlsbetonten Tiefgang geliebt. Und drittens: Balladen sind in einer zunehmend hektischer
werdenden Welt oftmals kurze Momente des Innehaltens, des sich Besinnens auf die wesentlichen Dinge des Lebens. Kein Wunder also, dass die
Balladen-Compilations der Axel Rudi Pell Band ein absolutes Erfolgsmodell sind. Allein von ‚The Ballads I‘ (1993) bis ‚The Ballads V‘ (2017) sind weit
mehr als 250.000 Exemplare über den Ladentisch gegangen. Unter den aktuellen Top-10 der über Spotify meist gestreamten Pell-Songs befinden sich
allein neun (!) Balladen! Die Beweislast ist also erdrückend, wenn Fans des Bochumer Gitarristen und Songschreibers regelmäßig auf eine Fortsetzung
dieser Veröffentlichungsreihe drängen. Mit Erfolg: Am 21. April 2023 erscheint ‚The Ballads VI‘ als CD, Doppel-Vinyl-LP und digitaler Download, wie
gewohnt über Steamhammer/SPV und wie nicht anders zu erwarten mit kleinen Überraschungen. ‚The Ballads VI‘ ist somit nicht nur die neueste
Ausgabe der beliebten ARP-‚The Ballads‘-Serie, sondern auch der direkte Nachfolger des Studioalbums ‚Lost XXIII‘, das sich im April 2022 auf Platz 2
der deutschen Verkaufs-Charts platzieren konnte.
Das neue Album von Texas Hippie Coalition ist eine weitere knallharte Sammlung großartiger Songs von Anfang bis Ende. Gleich die erste Single "Hell Hounds" beweist, dass THC ein echter Hund ist, der auf die Jagd geht. Andere Songs wie "I Come From Dirt" und "Keep My Name Out Of Your Mouth" sind direkte Schläge ins Gesicht. Mit 'I Teach Angels How To Fly' und dem Titeltrack 'The Name Lives On' zeigt die Band, dass die "Keep It Rockin"-Theorie der Gruppe vielschichtig ist. Sie fügten auch unvergängliche Songs wie 'Built For The Road' und 'Believe' hinzu, die einen sofort wissen lassen, dass der Name von THC weiterleben wird. Texas Hippie Coalition wird oft mit den vielen großen Southern Rock- und Texas-Bands
verglichen, die vor ihnen kamen. Aber sie beweisen der Welt, dass THC nicht nur in deren Fußstapfen tritt, sondern riesige Fußabdrücke hinterlässt.
Die Band ist nicht nur dabei, sich einen Platz in der genreübergreifenden Musikszene zu erspielen, sondern hat mit "Red Dirt Metal" ihr eigenes Genre geschaffen. Man muss es hören, um es zu verstehen. Worte reichen nicht aus, um zu vermitteln, wie kraftvoll und groß ihr Sound ist.
Wenn ungeschliffener Garage Rock auf Psychedelic Riffs trifft und dann noch eine Prise Indie darüber gestreut wird, dann kann das nur eins ergeben: The DogHunters. Gemeinsam sperrten sich die 5 Freunde für lange Zeit in einen Keller ein, hier mischen sich die Rolling Stones, The Clash, Bob Marley und auch jede Menge Kreativität. "Oumuamua" ist das dritte Album der Band. Fühlte sich die letzte LP der Gruppe wie ein Tag am Strand an, kommt das aktuelle Album "Oumuamua" einer Nacht im Wald gleich. Die Stimmung wird düsterer, die Psychedelik kann nach wohliger Wärme in diffuse Paranoia umschlagen ("Ayahuasca", "Cyber Skies") und auf einmal wird Bekanntes mysteriös.. doch wohnt der nächtlichen Stimmung der Platte auch die Chance inne in schamanischen Schattentänzen die Gestalt zu ändern; das nutzen die Musiker in Flamenco Anleihen die an spanische Skizzen erinnern ("The Sun") oder Wüstengrooves("Giza"). Die Nacht kann aber auch schön sein wenn die Sterne durch das Blätterdach aufblitzen wie in "Callisto Moon". Die Musik katapultiert die Zuhörer in verschiedene Welten, wobei auch die Texte diese verdeutlichen. Hierbei werden nicht nur Fernöstliche Weisheiten als Inspration genutzt, sondern auch Gedankenspiele die eine postapokalyptische Welt erahnen lassen sowie Träume die an den Rand der Unendlichkeit erinnern. Wir hören eine gereifte Band die im Songwriting sucht, ausprobiert und verschiedene Einflüsse auf einem Fundament des Grooves und straighten Rocks balanciert. Die Aufnahmen fanden grundsätzlich nach 22 Uhr statt.
Als Pioniere des Goth 'n' Roll suchen THE 69 EYES seit mittlerweile 33 Jahren die Bühnen dieser Welt heim und wurden somit zu einem wahrlich unsterblichen Teil der Dark Rock/Metal-Szene.
Allgemein auch bekannt als die Helsinki Vampires hat das Quintett mit Kultalben wie "Blessed Be" und "Paris Kills" mehrmals Platin erreicht und in ihrem Heimatland Finnland nicht nur die Spitze der Single- und Albumcharts dominiert, sondern auch allgemein die Welt in einen
sündigen Kosmos aus Liebe, Tod und Melancholie gestürzt, und dabei mehr Langlebigkeit als jeder andere Act bewiesen, der damals aus dem Goth Hype der frühen 2000er entstand.
Mit der Weiterentwicklung ihres Sounds in Richtung Sleaze Rock auf "Devils"(2004) und "Angels"(2007), der majestätisch-dunklen Stimme und den Elvis-Moves von Sänger Jyrki 69, hat sich die Band mit ihren 12 Alben weltweit eine große Fanbasis aufgebaut und durch
unablässige Touren in Europa, Amerika, Asien und Australien weiter gefestigt. Mit dem neuen "Death Of Darkness" eröffnen sie ein neues Hard Rock Kapitel ihrer langen Karriere und bleiben ihrem Sound weiter treu.
Als Pioniere des Goth 'n' Roll suchen THE 69 EYES seit mittlerweile 33 Jahren die Bühnen dieser Welt heim und wurden somit zu einem wahrlich unsterblichen Teil der Dark Rock/Metal-Szene.
Allgemein auch bekannt als die Helsinki Vampires hat das Quintett mit Kultalben wie "Blessed Be" und "Paris Kills" mehrmals Platin erreicht und in ihrem Heimatland Finnland nicht nur die Spitze der Single- und Albumcharts dominiert, sondern auch allgemein die Welt in einen
sündigen Kosmos aus Liebe, Tod und Melancholie gestürzt, und dabei mehr Langlebigkeit als jeder andere Act bewiesen, der damals aus dem Goth Hype der frühen 2000er entstand.
Mit der Weiterentwicklung ihres Sounds in Richtung Sleaze Rock auf "Devils"(2004) und "Angels"(2007), der majestätisch-dunklen Stimme und den Elvis-Moves von Sänger Jyrki 69, hat sich die Band mit ihren 12 Alben weltweit eine große Fanbasis aufgebaut und durch
unablässige Touren in Europa, Amerika, Asien und Australien weiter gefestigt. Mit dem neuen "Death Of Darkness" eröffnen sie ein neues Hard Rock Kapitel ihrer langen Karriere und bleiben ihrem Sound weiter treu.
Es überrascht nicht, dass der Schlüssel zur Zündung der Band nach der dunklen Pandemiezeit in Form einer Liveshow kam, als sie als Headliner des Download Festival Pilot vor 10.000 Fans auftraten. Während in den zwei Jahren zuvor kein einziges neues Wort aus der Feder von Leadsänger und Keyboarder Rou Reynolds geflossen war, wurde eine Erkenntnis geboren, die die siebte LP der Band prägen sollte: 'Ich hatte einfach nicht erkannt, dass die menschliche und physische Verbindung zu anderen Menschen so zentral für mein Schreiben ist', sagt er. Enter Shikari sind nicht nur vier Menschen - es sind Hunderttausende. Während die erste Single '(pls) set me on fire' die nächste Stufe in der Entwicklung der Band einläutet, kommen die ersten Worte von Enter Shikari 2.0 nicht als Frage, sondern als Befehl: 'Bitte zünde mich an'. Entfache den Funken in uns und lass uns frei werden. Dies mag eine neue Enter Shikari sein, aber sie haben nichts von ihrem Gespür für kühne Eröffnungsgambits verloren.
Im Frühjahr 2022 zog sich die Band in ein verfallenes Bauernhaus an der Küste zurück, um ihr Studio-Setup neu aufzubauen und den neuen Schwung auf Platte zu bannen. Reynolds fährt fort: "Zurück zu den Grundlagen. Diese Band - meine besten Freunde - versammelten sich in einem alten Bauernhaus, meilenweit von allem entfernt. Vom Netz getrennt und bereit, uns selbst neu zu entdecken. Dieses Album wird von der Sonne angetrieben, dem mächtigsten Objekt in unserem Sonnensystem. Und ich denke, das merkt man auch. Es ist eine Sammlung von Songs, die eine explosive Wiedervereinigung mit dem darstellen, was Enter Shikari ist. Der Beginn unseres zweiten Aktes'.
Das neue Album "Risiko" von Steiner & Madlaina ist einmal mehr eine sehr persönliche Angelegenheit, die sie aber hin und wieder mit einem rotzigen Statement gehörig aufmischen. Nora und Madlaina haben sich für die Aufnahmen der zwölf Songs des neuen Albums neun Tage lang mit ihrer Band in das französische "Black Box Studio" in der Normandie zurückgezogen. Dort wurden alle Takes live eingespielt und zusammen mit Giuliano Sulzberger produziert.
"Die Aufnahmen zählen zu den besten Zeiten, die wir als Band erlebt haben", sagen Nora Steiner und Madlaina Pollina über ihr bereits drittes Album. Genau DAS hört man aus jedem der zwölf Songs heraus. Ob es damit das beste Album ist, das sie je gemacht haben? Die Entscheidung überlassen sie anderen.
Der Vorgänger "Wünsch mir Glück" landete in ihrer Heimat auf Platz 2 der Album-Charts - in Deutschland wurde es Platz 32. Gehen wir also am Ende ruhigen Gewissens mal ins "Risiko" und sagen: Dieses Album würde sich wirklich gut auf der 1 machen. Ob in Deutschland oder der Schweiz? Ach, warum nicht in beiden Ländern?
1988 machte sich ein Mitarbeiter der Firma Noise Records
selbstständig und gründete TRC (The Record Company). Neben
den Dirty Strangers (mit Mitgliedern der Rolling Stones) und
der spanischen Hardrockband Helpless, gab es diese seltsame
Platte mit dem futuristischen Auge auf dem Cover: MYSTERY.
Schon bei Veröffentlichung im Jahr 1988 hat die LP gnadenlos
polarisiert. Während man sich im deutschen Metal Hammer mit drei
Punkten und einer etwas hilflos wirkenden Kritik zufrieden geben
musste, erntete man im englischen Kerrang eine Vier-K-Wertung
und Aussagen wie „Was wir hier haben ist der interessanteste
Progressive-Thrash-Crossover, den ich seit Langem gehört habe“.
Rückblickend ist dennoch klar: Für dieses Album war die Welt 1988
noch nicht bereit.
Hört man sich die hochgradig eigenwilligen und definitiv auch
einzigartigen Stücke von Mystery an, dann kann man bereits
vermuten, dass hier keine jungen Heavy Metal Fans am Werke
waren, die auf den Pfaden ihrer Idole wanderten. Die Songs stecken
voller Ideen, die die meisten Metalmusiker niemals in dieser Form
gehabt hätten. Und auch die Umsetzung ließ schon immer den
Verdacht aufkommen, dass hier Profimusiker aus einem anderen
Genre beauftragt wurden, ein Heavy Metal Album zu schreiben und
aufzunehmen – natürlich standesgemäß mit Künstlernamen wie
The Lion oder Mike Battista. Genau dies hat sich nun nach Jahren
der Nachforschungen bewahrheitet und wird am VÖ-Tag enthüllt.
Danach dürfte die Scheibe auch bei einer anderen Zielgruppe zu
einem Objekt der Begierde werden…doch mehr wird hier und heute
noch nicht verraten.
Das Booklet enthält Liner Notes von Sänger „Gerald L.“, die die
Hintergründe (inklusive Namen und Orten) erzählen. Dazu gesellt
sich Neudi (Manilla Road, Trance, A&R bei Golden Core), der als
großer Fan der LP seit den Neunzigern an der „Aufklärung des Falles
Mystery“ gearbeitet hat und erst 2022 damit Erfolg gehabt hat.
Dies hat zeitgleich zur Wiederveröffentlichung geführt, nachdem die
Rechteverhältnisse (es gibt nur noch einen lebenden Musiker der
Mystery-Besetzung) geklärt werden konnten.
Auch heute wird nicht jeder Metalfan in die Welt von Mystery
hineinfinden, doch wer es schafft, hat ein Album fürs Leben
gefunden und muss sich der Suchtgefahr hingeben. Gleichförmige
Metalalben gab es in den letzten 40 Jahren schon genug…
Eco Coloured Edition
Elena Tonra ist zwar keine passionierte Schwimmerin, aber der Sound auf dem neuen Daughter Album "Stereo Mind Game" klingt wie ein Ozean, in den man eintauchen möchte. Das dritte Album der britischen Band, gleichzeitig das erste Studioalbum seit sieben Jahren, setzt sich damit auseinander, was es bedeutet, von geliebten Menschen und auch von sich selbst getrennt zu sein - ein komplexes Thema. Daughter, das Trio bestehend aus Elena Tonra, Igor Haefeli und Remi Aguilella - wurde 2010 gegründet. Nach der Veröffentlichung von zwei Studioalben, "If You Leave" (2013) und "Not to Disappear" (2016), und dem Videospiel-Soundtrack Music "From Before the Storm" (2017), beschlossen sie, eine Auszeit voneinander zu nehmen. Kurz zuvor jammten sie allerdings noch gemeinsam in Los Angeles, zwischen einer Support-Tour für The National und ihren ersten Headline-Shows in Südamerika. Hier begann die Arbeit am neuen Album. Danach herrschte erst einmal Stille - als Band und untereinander. In den nächsten Jahren, in denen die Mitglieder an ihren eigenen Projekten arbeiteten, darunter auch Tonras Soloplatte als Ex:Re, trafen sich Daughter gelegentlich zum gemeinsamen Schreiben in Studios in London, Portland und San Diego, wo Haefeli 2019 für sechs Monate lebte. Die zentrale romantische Figur der Platte ist jemand, den Tonra dort kennengelernt hat, als sie aus London zu Besuch kam. Sie teilten eine bedeutende Verbindung, aber sie wusste, dass der Atlantik zwischen ihnen liegt. Daughter begann 2021 konkret mit den Aufnahmen für die zwölf Songs des Albums. Haefeli, der in Bristol lebt, traf sich mit Tonra in den Middle Farm Studios in Devon. Aguilella, der in Portland, Oregon, lebt, nahm seine Schlagzeugparts im Bocce Studio in Vancouver, Washington, auf. Haefeli produzierte eine Reihe der Songs, während Tonra "Junkmail" produzierte. Den Rest haben sie gemeinsam produziert. Die Sehnsucht, physische Entfernungen zu überwinden, ein Gefühl, das sich während der Pandemie noch verstärkt hat, ist in viele dieser Stücke eingeflossen. Auf "Wish I Could Cross the Sea" hören wir Sprachnotizen von Tonras junger Nichte und ihrem Neffen, die in Italien leben. "(Missed Calls)" enthält eine weitere Sprachnotiz, in der ein Freund einen Traum beschreibt. Gefüttert mit einigen modularen Effekten, klingt er geisterhaft eindringlich. Diese Nachrichten, Versuche einer Verbindung von geliebten Menschen, die man nicht sehen kann, "können einen aus dem Brunnen ziehen", sagt Tonra - aber nur, wenn man den Hörer abnimmt. Wenn man andere hereinlässt, kann Schönheit entstehen. Tiefes Gefühl kommt von den Bögen des 12 Ensemble, dem in London ansässigen Streichorchester, das bei vielen Stücken des Albums zu hören ist. Die von Haefeli und Tonra arrangierten und von Josephine Stephenson orchestrierten Stücke wurden, passenderweise, im The Pool aufgenommen, einem Raum in Bermondsey im Süden Londons, der eine ehemalige Badeanstalt war. Ein Blechbläserquartett verleiht auch "Neptune" und "To Rage" eine wohlig klangliche Wärme. Während Daughters frühere Arbeiten ihre Kraft in ihrer entwaffneten und emotionalen Ehrlichkeit fanden, handelt "Stereo Mind Game" von gegensätzlichen Gefühlen. "Es geht darum, nicht in absoluten Kategorien zu arbeiten", sagt Haefeli. Nach mehr als einem Jahrzehnt, in dem sie die dunkelsten Emotionen darstellten, haben Daughter ihr bisher optimistischstes und ein fast schon strahlendes Album aufgenommen.
- A1: Genesis (Feat. Brasstracks)
- A2: Playing God
- A3: The Audacity (Feat. Anomalie)
- A4: Reverie
- A5: Abc (Feat. Sophia Black)
- A6: Memento Mori (Feat. Killstation)
- A7: Fuck Around And Find Out (Feat. $Not)
- B1: All Falls Apart
- B2: Neurotica
- B3: Chimera (Feat. Lil West)
- B4: Bloodbath (Feat. Chino Moreno)
- B5: Ego Death (Feat. Steve Vai)
Endlich auch auf Vinyl erhältlich: das neue Album der amerikanischen Progressive Metal-Sensation.
Keinem anderen Metal-Act gelingt auf so meisterhafte Weise das Beherrschen von Melodien sowie die einzigartig faszinierende Verschmelzung mit Hip-Hop-Rhythmen und düsteren Sounds - und das, ohne sich der Krücke von Mitsing-tauglichen Hooks bedienen
zu müssen. Das nun vierte Studioalbum der Band "Remember That You Will Die" enthält Kollaborationen mit $not, Chino Moreno (Deftones), Brasstracks, Steve Vai und Produktionen von den Gitarristen Tim Henson & Scott LePage sowie Beiträgen von Rodney Jerkins (Michael Jackson, Destiny's Child, Lady Gaga), JUDGE (Migos & Marshmello, blackbear, Young Thug) und vielen weiteren Hochkarätern.
- 1: O Gemeint
- 1: 2 Tage Wie Dieser
- 1: 3 So Einfach Ist Das
- 1: 4 Wenn Du Weggehst
- 1: 5 Wetterprophet
- 1: 6 Dumpfbacke
- 1: 7 Gelandet
- 1: 8 Wie Tief Kann Man Sehn
- 2: 1 Denk Da Lieber Nochmal Drüber Nach (Original)
- 2: Er Weiss Bescheid
- 2: 3 Happy End
- 2: 4 Der Kühlschrank
- 2: 5 So Gemeint (Alternativ)
- 2: 6 Gelandet (Alternativ)
- 2: 7 Schwarzer Peter (Outtake)
- 2: 8 Denk Da Lieber Nochmal Drüber Nach (0)
Eine der wichtigsten und wegweisenden deutschsprachigen Rock-Platten der 90er Jahre.
Dieses Album war und ist für viele Fans das Album des eigenwilligen Rockmusikers aus dem Ruhrgebiet schlechthin. Nach Jahren des Insider-Kult-Status katapultierten Songs wie "Dumpfbacke", "Wetterprophet", "So gemeint", "Tage wie dieser", "Wenn du weggehst" und viele andere mehr ihn in die Oberliga der deutschen Rockszene. "Der andere Rhythmus, die andere Phonetik der deutschen Sprache erfordert auch eine andere Spielweise von Rockmusik", war das erklärte Ziel von Stefan Stoppok als "Happy End im La-La-Land" 1992/93 im ICP-Studio in Brüssel aufgenommen wurde. Diese wunderbar lässige und beseelte Spielweise, in sich absolut stimmig und aus dem Bauch heraus, in der Kombination mit deutschen Texten, die lustvoll austesten, wie prickelnd das Spiel mit Sprache sein kann, zeichnet dieses Album aus. Erstmals 1993 veröffentlicht, war das Album eine der wichtigsten und wegweisenden deutschsprachigen Rock-Platten der 90er Jahre. Daran hat sich auch bis heute nichts geändert.
Jetzt, 30 Jahre danach, erscheint zum Jubiläum eine limitierte Doppel-Vinyl-Fassung, mit drei Outtakes aus der damaligen Studiosession und einer neuen, aktualisierten Version von "Denk da lieber nochmal drüber nach". Re-mastert von Dieter Krauthausen und auf orangenem Vinyl.
Ov Sulfur bewegen sich auf einem okkulten musikalischen Pfad, der klanglich schrill, lyrisch blasphemisch und absolut episch ist. Das Century Media-Debüt der Band aus Las Vegas, The Burden Ov Faith, ist Blackened Deathcore, der die Konventionen des Genres herausfordert und gleichzeitig zu Vergleichen mit Dimmu Borgir oder Behemoth in ihrer Blütezeit einlädt,, wobei ein unheilvoller Sinn für Melodie die düsteren musikalischen Landschaften durchdringt. Im Mittelpunkt steht der ehemalige Suffokate-Sänger Ricky Hoover, der in Tracks wie dem vulkanischen Opener 'Stained in Rot' oder dem unvergesslichen 'Death Ov Circumstance' die Fallen der konservativen Religiosität anprangert. Produziert von Morgoth Beatz (Winds of Plague, Polyphia) und abgemischt von Josh Schroeder (Lorna Shore, Mental Cruelty) mit Mitstreitern wie Slaughter To Prevail-Sänger Alex Terrible, Ex-Killswitch Engage/Light The Torch-Frontmann Howard Jones und anderen, die dem unheiligen Chor ihre Stimmen leihen, ist dies ein ebenso unerbittlicher wie unvergesslicher Sturz in die Dunkelheit.
Mixed Coloured Vinyl
Die ersten drei Alben der großartigen Band als 5LP-Box!
Nach anfänglichen Problemen und dem Drop bei Fontana wurden sie 1994 als Oasis-Support engagiert. Von dem Erfolg und der aufkommenden Britpop-Bewegung, sowie der Werbung durch Noel Gallagher, konnten Ocean Colour Scene profitieren und 1995 unterschrieben sie einen neuen Vertrag bei MCA.
Mit 'Moseley Shoals' hatten sie 1996 ihren großen Durchbruch. Das Album stieg auf Platz 2 der UK-Albumcharts ein und verkaufte sich über eine Million Mal, was ihnen 3-fach-Platin brachte. Drei Songs des Albums kamen in die Top 10 der Singlecharts.
Bereits im Jahr darauf folgte das Album 'Marchin' Already', mit dem sie direkt an den Erfolg anknüpfen konnten. Es war eine # 1 der LP-Charts und brachte drei weitere Top-10-Hits hervor. 1998 gingen sie auf eine ausverkaufte Tour durch Großbritannien.
Die 5LP-Box fasst die drei ersten Alben der Band zusammen, wobei das ursprünglich auf Fontana erschienenen Debüt erstmalig überhaupt als Reissue wiederveröffentlicht wird. Als Einfach-LP, die anderen beiden jeweils als Doppel-LP. Die LPs kommen jeweils in Blau, Orange und Rot!
Die Fähigkeit des Bobo Stenson Trios, weitreichende Idiome und ein breit gefächertes Repertoire im Rahmen seines eigenständigen Ausdrucks zu umfassen, ist inzwischen so etwas wie ein Markenzeichen der Gruppe geworden und brachte The New York Times zu der Aussage, der Pianist mache ”erhabene KlaviertrioPlatten, ohne jemals zu viel zu spielen.
Es pulsiert, bewegt sich in Wellen mit langen improvisierten
Phrasen; es ist lebendig”. Das erfahrene Trio zeigt sich auf Sphere als besonders eingespielte Einheit und bewegt sich auf zugleich subtile und eigenwillige Weise durch eine Reihe von Eigenkompositionen
sowie Melodien, die von diversen skandinavischen Komponisten stammen.
Der schwedische Pianist hat in jahrzehntelanger Zusammenarbeit mit ECM und Manfred Eicher – der, wie Bobo sagt, ”die besten
Qualitäten der Musiker hervorhebt” und die Platte produziert hat – eine einzigartige Mischung aus verschiedenen musikalischen Strömungen entwickelt und verfeinert. Die Mitstreiter des Pianisten, Anders Jormin am Bass und Schlagzeuger Jon Fält, die den Bandleader seit Cantando (2008) begleiten, sind mehr als ideale musikalische Partner für Bobos sanften Anschlag und unendliches Verlangen nach Zusammenspiel. Bobo: ”Wir spielen nie ’von der Stange’. Die Dinge kristallisieren sich aus dem Moment heraus und
wir passen uns dem an. Das ist die Quintessenz.
Das macht die Freude des Zusammenspiels aus; nie das Gleiche zweimal zu machen, und mit Entschlossenheit.”
Sacramento, CA duo Blank Gloss’s third album, Cornered, is an exquisite statement of pop ambient starkness, an album that oscillates between lush beauty and spare melancholy. It follows from their 2021 debut for Kompakt, Melt, an album that saw Morgan Fox (piano, synths) and Patrick Hills (guitar) aligned, loosely, with the cosmic pastorale of the ‘ambient Americana’ movement. Cornered feels like a significant step forward, though – by peeling back the layers of their music, they’ve revealed both its restful core and its solemn gravitas. It is unendingly lovely, but with something disquieting at its centre.
Cornered was recorded quickly, over two days in December 2020. There’s nothing rushed or haphazard about the album, though; everything has its place, with each sonic element contributing profoundly to these nine miniature dioramas. It signals change, quietly but perceptibly, through the way the duo sculpts their material, building out of loose improvisations that morphed into songs. While there was no plan in mind when Blank Gloss settled into the studio, Fox recalls that “right away we realised that things were sounding and feeling a bit different than any of the sessions we had previously.”
That difference can be heard in the increased amount of space Blank Gloss gift to their sound sources. Some of the most moving moments on Cornered come when Fox and Hills strip everything back – see, for example, “Crossing”, which sets pensive piano across a shyly humming drone and quiet arcs of guitar, recalling the driftworks of Roger Eno. Curiously, the album’s distinctive shape and mood develops, at least in part, from a change in instrumentation, with Hills using a MIDI pick-up on his guitar. “This resulted in making things happen a lot quicker,” Fox says. “It also helped create what I think is a bit more sombre, dark feeling to some of the songs.”
Elsewhere, on songs like “Salt”, the piano tussles with flecks of guitar, single tones sent out to mingle with the stars, like Morricone at 16 RPM, while Cornered’s centrepiece, the eleven-minute “No Appetite”, lets long arcs of electronic texture breathe and sigh, tangling together in a cat’s cradle of bliss. Throughout, it feels as though the music is blossoming as you hear it, like watching time-lapse footage of flora in bloom. But perhaps the most seductive thing about Cornered is the sense you get, listening, that the music was something unexpected, a visitation. “It almost felt like we weren’t dictating where the music went and how it sounded,” Fox agrees. “We were just there in a room together in December and these sounds were happening, and we were lucky enough to be recording the process.”
Cornered, das dritte Album des kalifornischen Duos Blank Gloss aus Sacramento, ist ein exquisites Statement von pop ambienter Krassheit, ein Album, das zwischen üppiger Schönheit und sparsamer Melancholie oszilliert. Es folgt ihrem 2021er Debüt für Kompakt, Melt, einem Album, auf dem sich Morgan Fox (Klavier, Synthesizer) und Patrick Hills (Gitarre) locker an der kosmischen Pastorale der „Ambient Americana“-Bewegung ausrichteten. Cornered fühlt sich jedoch wie ein bedeutender Schritt nach vorne an – indem sie die Schichten ihrer Musik abschälen, haben sie sowohl ihren ruhigen Kern als auch ihre feierliche Schwere offenbart. Es ist unendlich schön, aber mit etwas Beunruhigendem in seiner Mitte.
Cornered wurde relativ schnell aufgenommen, über zwei Tage im Dezember 2020. Es klingt jedoch nichts überstürzt oder willkürlich an diesem Album; alles hat seinen Platz, wobei jedes Klangelement einen wesentlichen Beitrag zu diesen neun Miniaturdioramen leistet. Es signalisiert Veränderung, leise, aber wahrnehmbar, durch die Art und Weise, wie das Duo sein Material formt und aus losen Improvisationen aufbaut, die sich in Songs verwandeln. Als Blank Gloss sich im Studio niederließen, gab es zwar keinen Plan, aber Fox erinnert sich: „Uns war sofort klar, dass sich die Dinge etwas anders anhörten und anfühlten als bei allen vorherigen Sessions.“
Dieser Unterschied ist in der größeren Menge an Raum zu hören, die Blank Gloss ihren Klangquellen bietet. Einige der bewegendsten Momente auf Cornered kommen, wenn Fox und Hills alles zurücknehmen – siehe zum Beispiel „Crossing“, wo ein nachdenkliches Klavier über einen schüchtern summenden Drone und leise Gitarrenloops setzt und an die Driftworks von Roger Eno erinnert. Seltsamerweise entwickelt sich die unverwechselbare Form und Stimmung des Albums zumindest teilweise aus einer Änderung der Instrumentierung, bei der Hills einen MIDI-Tonabnehmer an seiner Gitarre verwendet. „Dies führte dazu, dass die Dinge viel schneller abliefen“, sagt Fox. „Es hat auch dazu beigetragen, einigen der Songs ein etwas düstereres, dunkleres Gefühl zu verleihen.“ An anderer Stelle, bei Songs wie „Salt“, spielt das Klavier mit Gitarrenfetzen, einzelne Töne werden ausgesandt, um sich mit den Sternen zu vermischen, wie Morricone bei 16 U/min, während Cornereds Herzstück, das elfminütige „No Appetite“, lange Bögen schlägt, elektronische Texturen atmet und seufzt, um sich in einem Katzenkörbchen der Glückseligkeit zu verheddern. Während des Hörens fühlt es sich an, als ob die Musik blüht, als würde man sich Zeitrafferaufnahmen von blühenden Pflanzen ansehen. Aber das Verführerischste an Cornered ist vielleicht das Gefühl, das man beim Zuhören bekommt, dass die Musik etwas Unerwartetes war, eine Heimsuchung. „Es fühlte sich fast so an, als hätten WIR nicht diktiert, wohin die Musik geht und wie sie klingt“, stimmt Fox zu. „Wir waren just im Dezember zusammen in einem Raum, als diese Geräusche passierten, und wir hatten das Glück, dass die Aufnahme mitlief.”
- 1: Novaks Kapelle - Garbage Man
- 2: Charles Ryders Corporation - White Flames
- 3: Expiration - It Wasn't Right
- 4: Maybe Hair - War
- 5: The Seals - Stop This War
- 6: The Cop Stigh - War History
- 7: Albatross - I Am Dead
- 8: Rocky F. Holicke - Ready For Take Off
- 9: Beatniks - Fernost...komm Wieder
- 10: Jack Grunsky - Sally Mc Gregor
- 11: Les Sabres - Yes I See
- 12: V-Rangers - Make Love
- 13: Les Marquis - Silence On The Shore
- 14: The Hush - Giny
- 15: Generation 2000 - All Right
- 16: Wallflowers - Blumen Im Haar
The Schnitzelbeat goes on ..... und wir finden uns am Übergang zweier Jahrzehnte wieder. Woodstock hat gerade das offizielle Ende des Summer Of Love besiegelt, die Beatles befinden sich im Stadium des Zerfalls und The Stooges läuten mit unbarmherzigem Lärm ein neues Zeitalter ein. Zurück in Österreich ... die Stadt Wien dämmert weiterhin selig im bornierten Mief der Nachkriegszeit. Gelegentlich weht der Wind den Klang einer Ziehharmonika und eines Jodlers vom Land in Richtung Stephansdom. Die eingeweihten Hörer der Schnitzelbeat-Serie ahnen es allerdings bereits: da war noch etwas Anderes, etwas Wildes, Ungutes, ein dröhnender Faustschlag in die hornbebrillten Gesichter der Spießbürger. Doch wer hätte gedacht, dass die gelungenste Annäherung an den Proto-Punk der Blue Cheer oder MC5 ausgerechnet auf dem Volksmusiklabel Alpenton erscheint? (Albatross, "I am dead"). Da fährt schon ein Aufschrei des Entsetzens aus der Lederhose. Und ein Lächeln puren Glücks in die Gesichter aufgeklärter Fans obskurer Rockmusik. Auch The Seals erweisen sich 1969 als würdige Kämpfer im Krieg der Generationen: "You know nothing about the new generation / because you live in the U-Bahn-Station" stellen die Psychedelic-Punks aus Wien interessanterweise in ihrer Nummer "Stop this War" fest. Und auch sonst ist der Krieg ein geläufiges Thema: der 2. Weltkrieg (The Cop Stigh, "War History"); der Vietnamkrieg (Maybe Hair, "War"); der Krieg der Geschlechter (Young Society, "It's War"). Doch was wäre die Zeit der Hippies und Kommunarden ohne freie Liebe, Blumenarrangements und von allerlei Substanzen unterstützte Ausnahmezustände? "Nicht auf die Blumen in dem Haar, auf euer Herz kommt es an / denn Liebe nur allein alles ändern kann" singt die Casting-Boyband The Wallflowers, aufs trefflichste begleitet von einem Kinderchor, der leider nicht immer ganz textsicher ist. Die Aussage an sich würden aber sicher auch The V-Rangers unterschreiben ("Make Love"). Oder Hannes, Erich, Peter und Arno von der Salzburger Beatband Les Marquis, die einen Westcoast-Liebestraum an den Stränden des Salzkammerguts lebendig werden lassen ("Sand on the Shore"). Zur Halbzeit von Schnitzelbeat Vol. 3 wird ein unvergesslicher Höhepunkt gereicht. 1973 veröffentlicht Rocky F. Holicke die ultimative psychedelische Hymne aus heimischer Produktion: "Ready for Take Off" ist ein unbeschreibliches Monument eines Songs, eine wahrhaft überirdische Erfahrung musikalischer Transzendenz. Wenn es schon über die Wolken geht, dann bitte so, Herr Reinhard Mey. Und natürlich auf Holickes eigenem Label, Aero-Sound. Wo sonst? Während Hide & Seek auf den Spuren von Cream wandeln und ebenfalls von jeder Flugangst befreit durch den Orbit segeln ("I can fly"), blasen aus den Triebwerken von Karl Ratzers Gitarre längst sengend heiße "White Flames". Der legendäre Musiker und Frontmann der Charles Ryders Corporation ist nicht nur einer der besten Jazzgitarristen die Österreich je hatte - er nimmt es auch mit James Marshall Hendrix auf, wenn alle Effektpedale bis zum Bühnenboden durchgedrückt sind. Etwa zur selben Zeit findet sich eine oberösterreichische Ministrantenband - heimlich, nächtens - am Wochenende im Musikzimmer einer Mühlviertler Volksschule ein. Und nimmt dort eine brandgefährliche Granate hochexplosiven, psychedelischen Garagenpunks auf. Mit mehr Fuzz, Wah-Wah, Echo und Farfisa-Orgel als selbst der Leibhaftige persönlich erlaubt hat (The Hush, "Giny"). Und dies ist nicht die einzige weithin unbekannte Super-Rarität, die der Archivar, Subkulturforscher und Rare-Track-DJ Al Bird Sputnik und sein Team von den Trash Rock Archives zusammengetragen haben: die verschollene erste Single von Novaks Kapelle erscheint hier erstmals in einer komplett restaurierten Version, ohne Nadelhüpfen und mit relativ wenigen lästigen Nebengeräuschen ("Garbage Man"). Von den lediglich 10 angefertigten Exemplaren der einzigen Platte der Austrian Brothers ("Brother") konnte die einzige Kopie ohne Pressfehler aufgetrieben werden. Und um endlich der 7" von The Cop Stigh habhaft zu werden, musste sogar jemand sein letztes Hemd verkaufen und die Hose bis zu den Knöcheln runterlassen. Aber "All right", um es mit den Worten der steirischen Acid-Rocker Generation 2000 zu sagen: es hat sich ausgezahlt. Schnitzelbeat Vol. 3 fügt der vergessenen Frühgeschichte der österreichischen Rockmusik wieder zahlreiche faszinierende Kapitel hinzu. Begeben Sie sich mit Al Bird Sputnik und den Labels Konkord und Digatone auf eine weitere Reise in die Tiefen wohlsortierter Plattenkisten und pilgern Sie vor einem Himmel voller Schwedenbomben und Mannerschnitten über Gebirge verzerrter Gitarren in die entlegensten Regionen der österreichischen Popkultur. NOVAK
Orange Vinyl
Das Debüt der Kollaboration von Malcolm Middleton (Arab Strap) und Joel Harries ist eine Platte, die beweist, dass man auch aus Spaß an der Freude kreativ sein kann und sollte. Das Debüt wird in limitierter Auflage auf orangenem Vinyl erhältlich sein.
Mit 'Rest Lurks' erscheint das Debüt des neuen Projekts von Malcolm Middleton (Arab Strap) und Joel Harries auf dem beide Musiker frei nach dem Motto "trust the process" sich einer instinktiven Spontaneität hingeben. Rest Lurks ist ein Album, das beweist, dass man auch aus Spaß an der Freude kreativ sein kann. Das Album fügt sich zu einem Sammelsurium zusammen, das die Talente von zwei Musikern unterstreicht, die ihre Songs nicht schreiben, weil sie es müssen, sondern einfach, weil sie es brauchen. Lichen Slow ist eine Band, die uns dazu aufruft, die kleinen Momente zu genießen und, wenn es hilft, sich über die Dinge lustig zu machen, die uns am meisten frustrieren, und die alle Erwartungen, die wir an uns selbst und andere haben, über Bord wirft.
Am 17. März meldet sich der mit Platin ausgezeichnete und für einen Grammy nominierte Künstler M83 mit seinem neunten Studioalbum ”Fantasy” zurück.
Über zwei Jahrzehnte hinweg hat sich M83-Mastermind Anthony Gonzalez als ein Künstler etabliert, dessen Werke über bloße Realitätsflucht hinausgehen und stattdessen eine ganz neue Welt erschaffen.
Für Gonzalez war die Richtung und Ästhetik von ”Fantasy” sofort klar. ”Ich wollte, dass diese Platte live sehr eindrucksvoll klingt”, sagt er. ”Die Idee war, dass das Album näher an die Energie von ”Before
The Dawn Heals Us” rankommt. Die Kombination von Gitarren und Synthesizern ist immer Teil meiner Musik, aber auf dieser neuen Platte ist sie vielleicht noch präsenter als auf den vorherigen.”
Gonzalez wollte außerdem den Trend fortsetzen, der sich schon auf seinen letzten Alben immer deutlicher abgezeichnet hat. ”Ich wollte lyrisch und stimmlich präsenter sein, damit das Album persönlicher
wird als meine bisherigen Projekte”, sagt er.
Um die Ausgelassenheit seiner umwerfenden Live-Auftritte einzufangen, änderte Gonzalez seinen typischen Aufnahmeprozess. ”Normalerweise schreibe ich die Demos und gehe dann zu meinem Produzenten, um mit der Arbeit an einem Album zu beginnen”, erklärt er. ”Aber dieses Mal war es ein wenig anders.
Ich wollte einfach die Energie der anderen Musiker spüren. Das Gefühl, dass Musiker zusammen spielen, hatte mir ein bisschen gefehlt.”




















