Alan Vegas selbstbetiteltes Debüt-Soloalbum kam 1980 raus, zur gleichen Zeit, als Suicide ihr zweites Album "Suicide: Alan Vega and Martin Rev" veröffentlichten. Während Suicides Plattenlabel ZE Records das Duo in Richtung eines synthetischen Disco-Sounds drängen wollte, der von Moroders Produktion von Donna Summers "I Feel Love" inspiriert war, zog es Vega in eine andere Richtung. Er wollte tiefer in die Wurzeln seiner eigenen musikalischen Identität eintauchen, die von Blues, Rockabilly, frühem Rock ,n' Roll und seiner anhaltenden Liebe zu Elvis Presley geprägt war. Vega nutzte die Zeit zwischen den Aufnahmen mit Suicide, um seine selbst geschriebenen Songs auszuarbeiten, begann mit der Produktion seines ersten Albums und trat live auf, um diesen Sound weiterzuentwickeln. Wie auch in seiner bildenden Kunst schichtete Vega Klänge auf minimalistische, dynamische und bewusste Weise. Das Ergebnis war ein einzigartiges Album, das aus rohen Materialien entstand und tief in Vegas künstlerischer Vision verwurzelt war. Tracks wie die klassische Hymne "Jukebox Babe" mit ihrem schwungvollen Rhythmus und ihrer minimalistischen Selbstsicherheit fingen diesen Ansatz perfekt ein und wurden in Frankreich zu einem Hit. "Kung Foo Cowboy" hat einen südstaatlichen Touch und lehnt sich stark an den Blues an, während der goldene Pop-Glanz von "Ice Drummer" mit melodischem, aber klagendem Gesang, marschierenden Trommeln und einem geschmackvollen Mundharmonika-Solo überzeugt. "Bye Bye Bayou" ist ein eindringlicher Mutant-Rockabilly-Song, der den Rock der 50er Jahre mit Vegas exzentrischem Performance-Stil verbindet und später in der Coverversion von LCD Soundsystem aus dem Jahr 2009 neu interpretiert wurde, wodurch Vegas Solowerk einer neuen Generation vorgestellt wurde. In ähnlicher Weise würdigte die Coverversion von "Ice Drummer" durch The Flaming Lips Vegas Außenseitergeist. Jetzt von Josh Bonati anhand der Originalbänder neu gemastert und erstmals auf Streaming-Diensten verfügbar, wurde Alan Vega von Sacred Bones Records originalgetreu neu aufgelegt, wobei die rohe Intensität von Vegas Originalaufnahmen erhalten blieb und sie gleichzeitig für Hörer auf der ganzen Welt neu zugänglich gemacht wurden. "Alan Vega" ist mehr als ein Solo-Debüt, es ist eine Erklärung der künstlerischen Unabhängigkeit und Freiheit eines der einflussreichsten und kompromisslosesten Künstler New Yorks. Ohne die intensive Elektronik von Suicide, aber mit Vegas Außenseiter-Energie und Schärfe, übersetzt das Album den frühen Rock 'n' Roll durch einen Art-Punk-Filter, der sich als eigenständiges Kult-Meisterwerk bewährt hat.
Search:ander pla
- 1: Sports, Not Heavy Crime
- 2: Funnybones & Lazylegs
- 3 6: Hours Starlight
- 4: Behind The Eightball
- 5: Single Stroke Ruffs
- 6: Treat Me Mean, I Need The Reputation
- 7: Relieved Beyond Repair
- 8: Tintinnamputation
- 9: More Powah To Ya
- 10: Having Smarter Babies
- 11: Far-Flung Tonic
- 12: Happy Jizz Girls
- 13: Doubletalk Gets Through To You
- 14: Comatose Luck
- 15: Pistola Hub Club
- 16: Behind The Eightball (Remix)
- 17: Shakedown Shutoff (Live In Manchester)
- 18: Omar Sharif Bonanza
- 19: Popfrontical Eclection
- 20: The Jim Pedesen Theme
Das legendäre Debütalbum der norwegischen Funkateers Xploding Plastix, "Amateur Girlfriends Go Proskirt Agents" (2001), erscheint als Deluxe-Doppelvinyl mit 6 zusätzlichen Bonustracks. Mit ihrer Mischung aus obskuren Jazz-Samples, coolen Beats, melodischem Feeling, einer unkonventionellen Herangehensweise und einer gehörigen Portion Humor schufen Xploding Plastix ihren ganz eigenen Stil. Eine Art älterer Amon Tobin trifft auf Scott Walker in einem verraucht-schmuddeligen Jazzclub. Dazu noch ein Faible für Film Noir, Balearic Beats, Lo-Fi, absolut abgefahrene Sounds – einfach genial! Der NME schrieb damals: "Währenddessen bieten die Norweger Xploding Plastix – zwei Verrückte mit vielen kleinen Boxen und einem schrecklichen Namen – auf dem Jam Festival eine ganz andere Art von Umbruch. Ihr Sound ist ein lauter, desorientierender Future-Jazz-Krach, eine Mischung aus DJ Foods verrückten Drums, Aphex Twins Taktarten und den stimmungsvollsten, cineastischen Passagen von The Herbaliser. Fantastisch!"
- No More Darkness
- Everybody Is
- Country
- A Place For Us
- Afterburner
- Home
- No Place To Rest My Head
- Wrong Crowd
- A Border Is Just A Space
- The Autumn Wind (No. 71)
- Parallels
- One Hundred-Twenty Dollar Song
- 13: Lakes
- All That I Know
- Un Trayecto Largo
- White Sage
- Alone Until I'm Home
Die Benefiz-Compilation "Passages: Artists in Solidarity with Immigrants, Refugees, and Asylum Seekers", mit einer unglaublichen Auswahl an Künstlern wie Alan Sparhawk, Oneohtrix Point Never (Daniel Lopatin), Benjamin Booker, Lambchop, Marisa Anderson, Lonnie Holley, Bonnie Prince Billy, Dirty Projectors, William Tyler, Tim Heidecker und vielen anderen, wurde zusammengestellt von dem genialen Musiker und Musikvideo-Regisseur Rick Alverson und Emilie Rex von Lean Year. "Passages..." enthält intime, verletzliche Songs, die alle an einem Ort der Zuflucht und Sicherheit geschrieben, aufgenommen und geteilt wurden: einem Ort, der sich wie ein Zuhause anfühlt. "Wir hoffen, dass du ,Passages" an einem Ort hören kannst, der sich wie dein Zuhause anfühlt - wo du dich wohlfühlst, sicher bist und dich frei bewegen kannst. Die Künstler haben diese Songs aus Dankbarkeit für diesen Ort und zu seinem Schutz geschrieben und aufgenommen. Unser Zuhause, wie wir es kennen, ist in Gefahr. Einwanderer, Flüchtlinge und Asylsuchende, die ihr Recht auf sichere Durchreise einfordern, verteidigen unseren Zugang zu genau diesem Recht. Zu den vielen Organisationen, die sich solidarisch mit ihnen einsetzen, gehören zwei in Texas ansässige gemeinnützige Organisationen namens American Gateways und Casa Marianella. Mit über 70 Jahren gemeinsamer Erfahrung bieten diese Organisationen kostenlose oder kostengünstige Rechtsberatung, Lebensmittel, Unterkunft, Zugang zu Gesundheitsversorgung und andere wichtige Dienstleistungen an. Zusätzlich zu den großzügigen Beiträgen der Künstler wurden alle Arbeitskosten - Produktion, Abmischung, Mastering, Design und Werbung - sowie die Herstellungskosten für die Platte gespendet oder separat gesammelt, um sicherzustellen, dass alle Einnahmen der wichtigen Arbeit von American Gateways und Casa Marianella zugutekommen. ,Passages" ist sowohl eine Anerkennung der laufenden Arbeit als auch eine Einladung, noch mehr zu tun. Unsere Vertreter müssen uns sehen. Unsere Familien müssen von uns hören. Unsere Nachbarn und lokalen Organisationen, die an vorderster Front dieser Krise stehen, sind bereit, uns aufzunehmen."
Alan Vegas selbstbetiteltes Debüt-Soloalbum kam 1980 raus, zur gleichen Zeit, als Suicide ihr zweites Album "Suicide: Alan Vega and Martin Rev" veröffentlichten. Während Suicides Plattenlabel ZE Records das Duo in Richtung eines synthetischen Disco-Sounds drängen wollte, der von Moroders Produktion von Donna Summers "I Feel Love" inspiriert war, zog es Vega in eine andere Richtung. Er wollte tiefer in die Wurzeln seiner eigenen musikalischen Identität eintauchen, die von Blues, Rockabilly, frühem Rock ,n' Roll und seiner anhaltenden Liebe zu Elvis Presley geprägt war. Vega nutzte die Zeit zwischen den Aufnahmen mit Suicide, um seine selbst geschriebenen Songs auszuarbeiten, begann mit der Produktion seines ersten Albums und trat live auf, um diesen Sound weiterzuentwickeln. Wie auch in seiner bildenden Kunst schichtete Vega Klänge auf minimalistische, dynamische und bewusste Weise. Das Ergebnis war ein einzigartiges Album, das aus rohen Materialien entstand und tief in Vegas künstlerischer Vision verwurzelt war. Tracks wie die klassische Hymne "Jukebox Babe" mit ihrem schwungvollen Rhythmus und ihrer minimalistischen Selbstsicherheit fingen diesen Ansatz perfekt ein und wurden in Frankreich zu einem Hit. "Kung Foo Cowboy" hat einen südstaatlichen Touch und lehnt sich stark an den Blues an, während der goldene Pop-Glanz von "Ice Drummer" mit melodischem, aber klagendem Gesang, marschierenden Trommeln und einem geschmackvollen Mundharmonika-Solo überzeugt. "Bye Bye Bayou" ist ein eindringlicher Mutant-Rockabilly-Song, der den Rock der 50er Jahre mit Vegas exzentrischem Performance-Stil verbindet und später in der Coverversion von LCD Soundsystem aus dem Jahr 2009 neu interpretiert wurde, wodurch Vegas Solowerk einer neuen Generation vorgestellt wurde. In ähnlicher Weise würdigte die Coverversion von "Ice Drummer" durch The Flaming Lips Vegas Außenseitergeist. Jetzt von Josh Bonati anhand der Originalbänder neu gemastert und erstmals auf Streaming-Diensten verfügbar, wurde Alan Vega von Sacred Bones Records originalgetreu neu aufgelegt, wobei die rohe Intensität von Vegas Originalaufnahmen erhalten blieb und sie gleichzeitig für Hörer auf der ganzen Welt neu zugänglich gemacht wurden. "Alan Vega" ist mehr als ein Solo-Debüt, es ist eine Erklärung der künstlerischen Unabhängigkeit und Freiheit eines der einflussreichsten und kompromisslosesten Künstler New Yorks. Ohne die intensive Elektronik von Suicide, aber mit Vegas Außenseiter-Energie und Schärfe, übersetzt das Album den frühen Rock 'n' Roll durch einen Art-Punk-Filter, der sich als eigenständiges Kult-Meisterwerk bewährt hat.
Die Dave Clark Five verkauften mit ihrem einzigartigen Musikstil über hundert Millionen Tonträger. „All
The Hits“ ist die ultimative Sammlung ihrer größten Hits, darunter „Glad All Over“, das die Beatles in
Großbritannien von Platz 1 der Charts verdrängte, „Bits & Pieces“, „Do You Love Me“ und „Over and
Over“, das in den USA die Spitze der Charts erreichte. Diese Neuauflage erscheint als 1-CD-Digisleeve mit
Booklet und als 1-LP auf schwarzem Vinyl und enthält alle großen DC5-Hits.
Die Dave Clark Five waren die erste englische Band, die in den USA tourte und die British Invasion anführte.
In ihren ersten zwei Jahren in den USA landeten sie nicht weniger als fünfzehn Top-20-Hits in Folge – mehr
als jede andere Band außer den Beatles. Sie eroberten die Welt im Sturm und prägten die Rockmusik
maßgeblich, indem sie einen Hit nach dem anderen über die Radiosender der Welt verbreiteten.
With her new album, Spira (Sprout), Olof Arnalds has found her joy in writing songs rekindled. In many ways it harkens back to her debut: it is exclusively in Icelandic, the arrangements are markedly stripped back compared to her last two records, and it is mostly recorded in single takes in the control room of Sundlaugin, much like Vio og vio. Although a classically trained singer and violinist, Olof has been an active practitioner of popular music for thirty years, the watershed moment was the 2007 release of her debut solo album Vio og vio (Now and Again, wider international release in 2009), produced by Sigur Ros' Kjartan Sveinsson in the band's converted swimming-pool studio Sundlaugin. It seemed to appear fully formed out of the ether, and became a local classic almost overnight, winning accolades such as 'Best Alternative Album' at the Iceland Music Awards, named 'Record of the Year' by Iceland's principal daily newspaper and recognised as one of the decade's 100 best albums by eMusic. Spira is produced by Skuli Sverrisson, who also contributes bass and guitar. His mind-melting resume includes musical direction for Laurie Anderson, recordings with Blonde Redhead and work with artists such as David Sylvian, Jon Hassell, Ryuichi Sakamoto, Bill Frisell and Arto Lindsay. Davio por Jonsson contributes piano and guitar to the record-much as he did during Olof's busiest touring schedule nearly fifteen years ago when the two of them toured the world for months on end. There is hardly a jazz musician in Iceland he hasn't played with but lately he is perhaps best known for his close collaboration with Ragnar Kjartansson, one of this century's most celebrated visual artists.
- Kris P. (The Christmas Elf)
- Hitch A Ride With Santa
- Everytime When Christmas Comes Around
- (Will You Be) Gone By Christmas Night
- Hang Your Lights
- The Old Songs
- Stay For Christmas (Ft. Lucy Woodward)
- Last Christmas
- Driving Home For Christmas
- Santa’s Crazy North Pole Orchestra
- The Joy That’s In Your Heart
- Christmas When You’re Here
- Wonderful Christmastime
- This Time Of Year
- Until Next Christmas
„Weihnachten ist wirklich die schönste Zeit des Jahres“! „Im Laufe der Jahre habe ich viele originelle Weihnachtslieder geschrieben und ich hatte das Gefühl, dass es jetzt an der Zeit ist, die besten davon auf einem Album zu bündeln. Und hier ist es: Ein wundervolles Weihnachtsalbum mit einer Vielzahl von Liedern, von denen jedes ein wesentliches Element der Weihnachtsstimmung enthält, jetzt in einer Deluxe-Edition. 15 Songs, die ich sorgfältig ausgewählt habe. Ich habe 9 der 11 Originale mit den Amerikanern Jeff Franzel und Maria Christensen geschrieben und die anderen 2 Originalsongs mit den niederländischen Songwritern Simon Gitsels und Karel Schepers. Die Cover auf diesem Album sind Songs, die ich so sehr liebe, dass ich ihnen meine eigene Note geben und ihnen einen Platz auf dem Album geben wollte.“ Vier erfolgreiche Studioalben, mehreren Theatertourneen in den Niederlanden und erste internationale Shows, die allesamt ausverkauft waren. Es folgten bereits zahlreiche Auszeichnungen, darunter eine Goldene Schallplatte und bereits zweimal der renommierte Edison Jazz Award (der Holländische Grammy). Keine alltägliche Errungenschaft im Jazzbereich oder wie „Crooner“ Dennis es lieber nennt, im Swing, einem Stil, der für ihn unvergleichlich ist.
Clear Vinyl Edition[21,43 €]
Black vinyl repress. Wie in het voorjaar van 2025 het voorrecht had om de theatertour van Het Zesde Metaal bij te wonen, kon daar op de koop toe genieten van een handvol gloednieuwe songs. Het resultaat is de EP Randgevallen: vijf songs, vijf vertellingen uit het persoonlijke en wereldse leven die andermaal bewijzen dat Het Zesde Metaal als geen ander kan beschrijven, beklijven en betoveren.
Wie in het voorjaar van 2025 het voorrecht had om de theatertour van Het Zesde Metaal bij te wonen, kon daar op de koop toe genieten van een handvol gloednieuwe songs. En daarna vaststellen dat die helaas nergens te (her)beluisteren waren. Tot nu, want de goesting om de songs vast te leggen voor de eeuwigheid werd op den duur wel heel groot. En dus kampeerden Wannes Cappelle en co afgelopen zomer enkele dagen in Waimes (DAFT Music Studios), voor het eerst in de nieuwe bezetting met Kasper Cornelus op gitaar/toetsen en Sander Verstraete op bas.
Het resultaat is de EP Randgevallen: vijf songs, vijf vertellingen uit het persoonlijke en wereldse leven die andermaal bewijzen dat Het Zesde Metaal als geen ander kan beschrijven, beklijven en betoveren. Een staalkaart bovendien van de muzikale en tekstuele veelzijdigheid die de band al jaren kenmerkt. Opener Service is een opgewekte popsong waarin Cappelle sappig de drang naar reviews en hartjes in het dagelijkse en economische leven fileert: 'wa' vind je van onze service? / zou j'ons geen tiene willen geven? / asteblieft, want anders is den directeur vies.' In Traagskes Groeien verstilt het tempo en keert de blik naar binnen, het persoonlijke leven in, mijmerend over kinderen die stilaan het nest ontgroeien. 'ge moet u zo nie' spoeien / ge moet traagskes groeien / ge moe' laagske per laagske groeien', probeert Cappelle het loslaten nog even uit te stellen.
Wie dacht dat Oud En Nieuw daarna gaat over feestvieren in de donkerste dagen van december, is op het verkeerde feestje beland. Wiegend op hypnotiserende bas, drum en pedal steel passeert opnieuw de vergankelijkheid van het leven, dit keer met een bredere maatschappelijke blik. 'alles da' oud is, was ooit nieuw / en groot is ooit kleine begonnen / veel komt van weinig / glad was eerst ruw / zelfs de waarheid wierd ooit verzonnen'. Wanneer naar het einde toe pulserende synths het tempo opheffen en de song licht euforisch uitwaaiert in een instrumentale coda, kun je alleen maar de ogen sluiten en stilstaan bij wat was en nog komen zal.
Label is het enige nummer dat speciaal voor de EP werd geschreven en baadt net als Service in meer dartele klanken, terwijl Cappelle met trefzekere oneliners een beeld van zichzelf schetst. 'de meeste middens mijd ik, ik hore bie de randgevallen thuis / misschien verdiene 'kik ook een label'. Moeten we altijd proberen de ander in een vakje te duwen? Kan iedereen niet 'gewoon' anders zijn? En ironisch draait Cappelle de rollen om: 'atypisch is de norm / ge moogt buiten de lijntjes kleuren / gewoon is niet verboden / normaal zijn doet geen zeer / as ze mor hunder plekke kennen / de rare zijn met meer.'
Het slotakkoord is voor het beklijvende Duizend Soldaten van Willem Vermandere, dat Cappelle en Filip Wauters begin dit jaar brachten voor het tv-programma Ik Vraag Het Aan. Nu zet het een pakkend punt achter een EP die nogmaals de tijdloze klasse van de band onderstreept. Meeslepend, verhalend, herkenbaar, grappig, ontroerend, scherp. Het Zesde Metaal is het allemaal en heeft daar slechts vijf songs voor nodig.
Randgevallen werd opgenomen met Frederik Segers (productie) en Jasper Maekelberg (mix) aan de knoppen, en komt uit op 4 oktober. Met de plaat onder de arm én aan de merchandisetafel herneemt de band zijn theatertour, maar dan in het groot, langs fantastische zalen in onder meer Brugge (Concertgebouw), Gent (Capitole) en Nederland.
- A-Seite
- A1: Write My Ticket Home (Kitchen Recording)
- A2: Plainest Thing (Kitchen Recording)
- A3: Avalon Pier
- A4: Still Pretending (Kitchen Recording)
- A5: Good Hearted Man (Kitchen Recording)
- B1: 4Th Street Windowsill
- B2: Stray Paper (Kitchen Recording)
- B3: Broad Daylight
- B4: Time And Patience (Cabin Recording)
- B5: Last Day I Knew What To Do
Tift Merritt ist seit langem eine Lichtgestalt der Americana-Musik. Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums ihres für den Grammy nominierten Albums „Tambourine“ kehrt Merritt mit „Time and Patience“ zurück – einem Begleitwerk mit intimen Neuaufnahmen und neuen Songs aus Merritts „Tambourine“-Ära. Einige der Aufnahmen reduzieren ihre beliebten Klassiker auf ihre ursprüngliche Essenz – aufgenommen zu Hause, nur mit Gesang und akustischen Instrumenten, 20 Jahre nachdem sie damit erstmals von den Kritikern gefeiert wurde. Andere sind noch nie zuvor zu hören gewesen.
Transparentes Vinyl mit gelben Spritzern in Gatefold-Hülle
- Vinyl 1: Speedy
- Vinyl 2: Sacrifice
- Vinyl 3: Ampyre
Schon in den späten Achtzigern waren Teile von Ampyre in Gruppen wie Tindale Creek, Silk´n´Steel oder Dark Haze aktiv, die Veröffentlichungen vorweisen konnten. Mit Sängerin Elke Grötzinger, die auch heute noch erfolgreich mit FRONTROW WARRIOR die Bühnen rockt, hatte man dazu einen perfekten Fang gemacht. Somit hatte man im Raum Stuttgart direkt einen guten Start und volle Häuser, trotz starker Konkurrenz.
Für das im Marquee Studio produzierte 5-Track-Demo griff man tief in die Tasche, was zu einem dementsprechend professionell klingenden Ergebnis führte. Das musikalische Können und ein für diesen Stil perfektes Songwriting hätten eigentlich für den großen Knall sorgen müssen, doch 1991 änderte sich die musikalische Landschaft und auch der melodische Metal musste gegen Grunge, Crossover, sowie Thrash- und Death Metal antreten. Das Label Golden Core machte diese Aufnahmen erstmals zugänglich und die Reviews in Magazinen wie Rock Hard oder Break Out waren traumhaft. Aus der Schweiz stammten Sacrifice, die sich 1984 mit einer selbstproduzierten Single vorstellten und dann einen Deal mit dem GAMA Musikverlag bekamen. „On The Altar Of Rock“ erschien 1985 auf dem GAMA-Label Camel und platzierte die Band in der damaligen Heavyrock-Szene.
Die Mischung aus melodischem Hardrock und Heavy Metal macht den Reiz dieses Albums aus. Geschicktes Songwriting mit vielen Hooklines paart sich mit dem spielerischen Können.
Die Wiederauflage auf Golden Core enthält als Bonus die zwei raren Tracks der 12“ Single und ist remastert. Ende der Siebziger befanden sich The Teens auf dem Siegeszug und dominierten die Jugendhefte wie die Bravo. Natürlich sollte es nicht lange dauern, bis man Konkurrenz bekam. Speedy waren eine waschechte Band, die beim Musizieren in ihrem Proberaum entdeckt wurde. Kurze Zeit später wurde die erste Single „Willy Is Back“ von Didi Zill (Birth Control, The Nighthawks) produziert, der auch als Fotograf für die Bravo bekannt war. Man schaffte es ohne Umweg in die Kultsendung Ilya Richer´s Disco. Dies führte zur ersten und leider einzigen LP „Much Too Young To Rock´n´Roll“ und zur gleichnamigen Single mit dem Knaller „Fight Like A Fighter“ auf der B-Seite.
Beide Tracks schafften es erneut ins TV (eine Ferienshow mit Karl Dall und zum zweiten Mal die Sendung Disco) – das Thema Speedy brodelte! Leider entschieden sich die Eltern der minderjährigen Musiker gegen eine Tournee mit Def Leppard, was die Karriere beendete. Die Wiederauflage enthält als Zusatz auch die Songs, die es nur als Single gab.
- A1: Easier
- A2: Lullabye
- A3: Knife
- B1: Central And Remote
- B2: Little Brother
- C1: Plans
- C2: Marla
- C3: On A Neck, On A Spit
- D1: Reprise
- D2: Colorado
Grizzly Bear haben sich nie aufgelöst. In den sechs Jahren seit ihren letzten Auftritten haben sich die vier Mitglieder, die vor zwei Jahrzehnten als lose Freunde und sogar völlig Fremde zur Gruppe stießen – Chris Bear, Ed Droste, Daniel Rossen, Chris Taylor – anderen Dingen zugewandt. Sie haben andere Musik gemacht, andere Karrieren verfolgt, andere Familien gegründet und andere Leben jenseits dieser Band geführt. Und nun, zum ersten Mal seit 2019, kehren diese vier Musiker und Freunde zu Grizzly Bear zurück, um die Bande, die sie zu einem der fesselndsten und beliebtesten Acts dieses Jahrhunderts gemacht haben, auf die Probe zu stellen und zu sehen, wohin diese alten Verbindungen noch führen. Da sich Grizzly Bear nie aufgelöst haben, sind ihre ersten Auftritte seit sechs Jahren keine Reunion; sie sind Ankunft und Aufbruch zugleich, ihr nächstes Ziel noch unbekannt.
Diese Art von offenem Ansatz ist es schließlich, der Grizzly Bear noch immer zu einem der prägenden Acts dieses jungen Jahrhunderts macht. Vor zwanzig Jahren wandelten sie sich rasant von einem Lo-Fi-Songwriter-Projekt zu einer vollwertigen Band mit einem sofort einzigartigen Sound, unheimlichen Harmonien, die sich um Arrangements schmiegten, die den Glanz eines Kammerorchesters mit der Härte einer Rockband verbanden. Sie trugen dazu bei, die Möglichkeiten des Indie-Rock neu zu definieren, indem sie Üppigkeit mit Lockerheit, technische Exzellenz mit emotionaler Offenheit in Einklang brachten. Ihre musikalischen Spuren sind nach wie vor allgegenwärtig, Teile ihrer unorthodoxen Sicht auf Klang und Textur sind heute fester Bestandteil des musikalischen Erbes. Diese Songs im Jahr 2025 live zu hören, wird sich also weniger wie ein Händedruck mit der Vergangenheit anfühlen, als vielmehr wie das erste Mal, ihre Fingerabdrücke in der Gegenwart zu sehen.
Begleitet werden diese Live-Shows von Neuauflagen der Alben Yellow House, Veckatimest, Shields und Painted Ruins auf farbigem Vinyl.
,Psychic 9-5 Club" schlägt ein neues Kapitel HTRK auf. Es ist ein Album, das zurückblickt auf eine Zeit der Traurigkeit und der inneren Kämpfe und das in diesen Kämpfen auf Hoffnung, Humor und Liebe stößt. Es ist das erste Album, das Jonnine Standish und Nigel Yang komplett als Duo aufgenommen haben - ihr ehemaliger Bandkollege Sean Stuart starb mitten in den Aufnahmen zu ihrem letzten Album ,Work (Work, Work)" von 2011. Obwohl ,Psychic 9-5 Club" von den ersten Tönen an nach HTRK klingt - der Gesang von Standish ist noch immer das Hauptaugenmerk des HTRK Sounds, während die Produktion charakteristisch schlank und dubbig ist - lässt sich die Band ausreichend Raum für Experimente. Verschwunden sind die in Hall und Verzerrung aufgehenden Gitarrenexperimente der 2009er Platte ,Mary Me Tonight" und die zerfuzzten Growls, die sich durch ,Work (Work, Work)" zogen. An ihre Stelle tritt etwas zärtlich-samtig Poliertes. Dies ist HTRK, doch ihr Sound wurde entfettet und richtet das Rampenlicht auf die nackten Arrangements und minimalistisches Sound Design. Das Album wurde mit Nathan Corbin von EXCEPTER in den Blazer Sound Studios in New Mexiko aufgenommen, der bereits Regisseur des Videoclips zum Track ,Bendin von ,Work (Work, Work)" gewesen war. Anfang 2013 wurde ,Psychic 9-5 Club" in Australien fertiggestellt und schließlich über den Sommer des Jahres in New York auf Hochglanz poliert. Das Kernthema des Albums ist die Liebe. Das Wort webt sich durch die Texte und Songtitel; die Liebe als Ablenkung, die Eigenliebe und die Liebe zu anderen. ,Psychic 9-5 Club" ist ein Album für den Körper und die Seele.
- Kurayami
- Get Used To It
,Kurayami", die neueste Single von Mei Semones, hat ein paar der mathematischsten Riffs und einen der bombastischsten musikalischen Höhepunkte ihrer bisherigen Karriere. Ein aufregender Track, der ein für Mei erfolgreiches Jahr abrundet. Mei über die neuen Songs: ",Kurayami" heißt auf Japanisch ,Dunkelheit" und handelt davon, wie es war, in Michigan aufzuwachsen und mit meinen Freunden abzuhängen. Kind sein war echt cool. Ich hatte echt viel Spaß und war glücklich, aber ich erinnere mich, dass es einen Punkt gab, an dem wir unsere Unschuld verloren haben, und ich denke, in diesem Song geht es um dieses Gefühl. Es ist einer der technisch anspruchsvolleren Songs, die ich geschrieben habe, und ich musste ziemlich viel üben, bis ich ihn singen und gleichzeitig spielen konnte. Es gibt viele coole Tempowechsel, ungerade Taktarten, Arpeggios mit großen Intervallen und schnelle Licks, und ich finde, dass auch das Bandarrangement echt kreativ ist. ,Get used to it" handelt von der Schönheit der Einsamkeit und des Alleinseins, davon, wie man etwas hinter sich lässt, das in deinem Leben wichtig war, aber dennoch Platz dafür lässt, und von meiner Liebe zur Gitarre und zur Musik. Es ist der zweite Song, den ich auf meiner Nylonsaitengitarre geschrieben habe, und die Wechsel und die Melodie sind etwas von Thelonious Monk inspiriert. Die Instrumentierung ist minimalistischer als bei unseren anderen Songs - nur ich (Gitarre & Gesang), Kontrabass und Schlagzeug. Wir wollten einen Live-Jazz-Trio-Sound hinbekommen, also gibt's keine Überlagerungen oder so. Es ist einfach eine direkte Aufnahme von uns dreien, wie wir den Song spielen, und ich finde, das war der beste Weg, um das Gefühl hinter dem Song einzufangen."
- Silk Chiffon (Feat. Phoebe Bridgers)
- What I Want
- Runner's High
- Home By Now
- Kind Of Girl
- Handle Me
- No Idea
- Solid
- Anything But Me
- Loose Garment
- Shooting Star
MUNA sind magisch. Welche andere Band hätte das verlorene Jahr 2021 mit Pailletten und Pompoms geprägt - und dich dabei ganz nebenbei zum Singen bringen können (und vielleicht sogar zu glauben), dass "Life's so fun, life's so fun" ist? All das während der vielleicht unruhigsten Phase deines Lebens? "Silk Chiffon", der Instant-Hit von MUNA mit Labelchefin Phoebe Bridgers, schlug wie ein doppelter Regenbogen in den grauen Himmel der anderthalbjährigen Pandemie ein. Pitchfork nannte es einen "Strudel von Schmetterlingen im Bauch", NPR einen "Queerwurm", der US-Rolling Stone "eine der süßesten Melodien des Jahres, die die Art von purer Pop-Seligkeit ausstrahlt, die so viele Bands anstreben, aber fast nie richtig hinbekommen." Für MUNAs Gitarristin und Produzentin Naomi McPherson war es ein "song for kids to have their first gay kiss to." Und so blühten mehrere Tausend verrückte Twitter- und TikTok-Memes auf. Seit Beginn ihrer Karriere haben MUNA den Schmerz als Fundament der Sehnsucht, als Zentrum der radikalen Wahrheit, als Teil des Erwachsenwerdens und als inhärenten Faktor der Erfahrung von Marginalität betrachtet - die Bandmitglieder gehören Queer- und Minderheitengemeinschaften an und spielen ihre Songs vor allem für diese. Gavin, McPherson und Josette Maskin - die Gitarristin von MUNA - verbindet eine bald zehnjährige Freundschaft. Sie begannen im College an der USC zusammen Musik zu machen und veröffentlichten 2017 mit der Single "I Know a Place" einen frühen Hit als eine aufgestaute Beschwörung zur LGBTQ-Zuflucht und Transzendenz. Jetzt, in ihren späten Zwanzigern, ist das Trio so etwas wie eine Familie geworden. Sie verbrachten einen Großteil der frühen Pandemie als eine Gruppe, die füreinander und für MUNA da war, selbst als sie sich über nix in Bezug auf Zukunft sicher sein konnten. Sie wurden von ihrem vorigen Label RCA gedroppt und es gab nur wenig Einkommen, kein Adrenalin, mit dem sie arbeiten konnten, keine Live-Shows mit Publikum, das sie an den Beistand erinnerte, den ihre Songs bieten können. "Muna", das selbstbetitelte dritte Album der Band, ist mehr als eine Rückkehr. Die Zeit der Unsicherheit und des offenen Hinterfragens der Band hat alles weggebrannt und ein Meisterwerk von einem Album hinterlassen - die kraftvolle, bewusste, dimensionale Leistung einer Band, die niemandem außer sich selbst etwas beweisen muss. Der Synth auf "What I Want" funkelt wie eine ROBYN-Tanzflächenhymne; "Anything But Me", das im 12/8-Takt galoppiert, erinnert an SHANIA TWAIN im Neonlicht der Achtziger; "Kind of Girl" mit seinem aufsteigenden, klagenden THE CHICKS-Refrain bittet darum, mit deinen besten Freund*innen bei maximaler Lautstärke gesungen zu werden. MUNA arbeiteten mit dem Quellcode des Pop, der das Herz berührt - das Album ist voller Sehnsucht und Offenbarung und hart erkämpfter Freiheit.
- Anders Gewollt
- Schwer
- Heute Abend
- Irgendwas Mit Wiederholung / Feat. Hannes Wittmer
- Meine Schuld/Deine Schuld
- Du Bleibst
- Unter Meiner Haut
- An Der Bar
- Wut / Feat. Tilman Von Tigeryouth
- Zuhause
- Beruhig Dich, Du Stirbst Nicht
"es ist nie zu spät für frühstück" ist das erste Album der Hamburger Musikerin jule. Ein Satz, der so beiläufig klingt, dass man fast übersieht, wie viel darin steckt. Zwischen Müdigkeit und Hoffnung, Alltag und Überforderung erzählt jule von dem Moment, in dem man weitermacht, obwohl längst Mittag ist. Von dem Drang, trotzdem aufzustehen, auch wenn nichts so läuft, wie man es geplant hatte. Nach mehreren Singles und der Debüt EP "Im Regio weinen" (Sommer 2024), deren Songs zwischen Unsicherheit und Wut pendeln, öffnet die Mittzwanzigerin jule jetzt ein neues Kapitel: Zum ersten Mal auch mit Band. Was früher allein mit Gitarre begann, ist gewachsen. Der Sound ist größer geworden, bleibt aber nahbar: Ehrlich, manchmal zärtlich, manchmal laut. Die elf Songs bewegen sich zwischen Melancholie und Aufbruch, zwischen Gitarre und Klavier. Sie handeln von Beziehungen die kippen, von Überforderung und dem Versuch, sich selbst auszuhalten. Von der Frage was bleibt, wenn Sicherheit fehlt. Produziert und aufgenommen wurde das Album von Alexander Kallenberg im Poolhaus Tonstudio/Hamburg, gemastert wurde es von Raphael Rasmus (u.a. Captain Planet, Matula, Deutsche Laichen) im Studio Gisela/Mühlheim am Main. Die Band bringt eine neue Tiefe und Energie in die Songs, ohne den Raum zu nehmen, die jules Texte brauchen."es ist nie zu spät für frühstück" erscheint bei Zeitstrafe und markiert für jule mehr als nur ein Langspiel-Debüt: Es ist eine Bestandsaufnahme zwischen Erschöpfung und Anfang. Kein Optimismus-Album, eher eins für die Möglichkeit, um überhaupt wieder aufzustehen.
- Christmas (I Can Hardly Wait)
- Santa Claus
Split-7"-Single auf rotem oder grünem Vinyl (wird nach Zufallsprinzip ausgeliefert)! Diese limitierte 2025er Weihnachts-Edition ist eine spezielle 7"-Single mit zwei A-Seiten, die zwei Damaged Goods Lieblingsweihnachtslieder der letzten 30 Jahre feiert. The Courettes präsentieren eine Remix-Version ihres Klassikers ,Christmas (I Can Hardly Wait)", der schon lange nicht mehr erhältlich ist, und Thee Headcoatees, die nach 26 Jahren Pause gerade mit einem brandneuen Album zurück sind, haben die andere Seite mit ihrer Version von ,Santa Claus" von The Sonics, komplett mit einem Spoken Word-Intro von Billy Childish. Die Platte erscheint in zwei verschiedenen Farben: Weihnachtsbaumgrün und Rudolphs Nasenrot. Schnell zugreifen!
- Eternity's Pillars
- Raise The Chalice
- Reverential
Limitierte Sub Pop Loser Edition auf rotem Vinyl. Die Maxi-Single 12", mit "Eternity's Pillars" auf der A-Seite und den zwei Stücken "Raise the Chalice" und "Reverential" auf der B-Seite, ist das erste Werk von sunn O))) für Sub Pop. Es besteht aus drei brandneuen Tracks, die vom legendären Duo Stephen O'Malley und Greg Anderson geschrieben und eingespielt und von Sunn O))) und Brad Wood gemeinsam produziert wurden. Brad Wood hat das Material 2025 in den Bear Creek Studios in Woodinville und Sea Grass in Los Angeles aufgenommen. Die Tracks auf dieser Maxi-12"-Platte sind die ersten offiziellen Studioaufnahmen von Sunn O))), auf denen nur das ursprüngliche Kern-Duo mit stark gesättigten E-Gitarren und Synthesizern zu hören ist. Sunn O))) hat jedem Schritt und Aspekt der Aufnahme, jedem Ton und jeder Sättigungsstufe, jeder Verstärkungsstufe und jedem Lautsprecher, jedem Arrangement und jeder Harmonie extreme Aufmerksamkeit und Sorgfalt gewidmet. Der Wald im Pazifischen Nordwesten ist das Leitbild. ,Eternity's Pillars" ist nach der Fernsehsendung aus der Mitte der 1980er Jahre benannt, die von der Jazz-Visionärin und spirituellen Guruin Alice Coltrane Turiyasangitananda kreiert und moderiert wurde und sich auf ihren unerschütterlichen Glauben an die Fähigkeit der Musik konzentriert, spirituelle Transzendenz zu erreichen. ,Raise the Chalice" ist nach einem Schlachtruf benannt, den die Hardcore Legende des Nordwestens, Ron Guardipee, Mitte der 1990er Jahre oft ausstieß. ,Reverential" zollt denen, die vor uns mit den schwersten Lasten kamen, Respekt und lobt sie lautstark, wobei Musik und Kunst als Materialien für einen Antiphon dienen. Das Cover zeigt das Duo in den Wäldern nordöstlich von Seattle, aufgenommen durch die Linse von Charles Peterson, der für seine ikonischen Fotos der Musikszene von Seattle und klassische Albumcover von Soundgarden, Mudhoney und anderen bekannt ist.
- Cold Hearted
- Stormer
- Easy Prey
- Breakin' Sweat
- Steel N'chains
- It's Alright
- Hell Hath No Mercy
- Don't Wanna Be A Loser
- Witchfinder
- Hunted
Das Debütalbum von Spartan Warrior, »Steel N’ Chains«, ursprünglich 1983 veröffentlicht, ist ein übersehenes Juwel der NWOBHM. Spartan Warrior stammten aus Sunderland, im Nordosten des Vereinigten Königreichs, und veröffentlichten lediglich ein weiteres Album sowie zwei Songs auf einer Compilation. Allerdings waren sie live ausgesprochen präsent und erspielten sich so eine eingefleischte Anhängerschaft.
Spartan Warrior gründeten sich, als die lokale Band Deceiver – mit Bassist Tom Spencer und Schlagzeuger Gordon Webster – sich mit Sänger David Wilkinson zusammentat. Später traten Wilkinsons Bruder Neil und mit John Stormont ein weiterer Gitarrist der Gruppe bei. Mit dieser Besetzung wurden die beiden Stücke “Steel N’ Chains” und “Easy Prey” (auf der Plattenhülle fälschlich als “Comes As No Surprise” betitelt) für den Sampler »Pure Overkill« auf Guardian Records aufgenommen.
Das Label offerierte der Gruppe einen Plattendeal und mit Paul Swaddle für Stormont wurden weitere acht Stücke aufgenommen, die mit den beiden vorhandenen die Debüt-LP »Steel N’ Chains« ergaben. Die Scheibe verkaufte sich gut, wovon Roadrunner Records Wind bekamen, die Spartan Warrior für ein zweites Album unter Vertrag nahmen. Allerdings verließ Wilkinson in der Folge die Band und bereits Mitte der achtziger Jahre erfolgte die Auflösung.
Spartan Warrior reformierten sich um 2006 herum und traten auf dem eine oder anderen Festival in Kontinentaleuropa auf. Begonnen hatte allerdings alles in England mit ihrem Debütalbum »Steel N’ Chains« – eine großartige Platte von einer großartigen Band.
Jeder, der sich ein wenig mit aktueller elektronischer Musik auskennt, hat den Namen Mechatok, alias Emir Timur Tokdemir, schon einmal gehört. Er machte sich einen Namen durch weltweite Tourneen und eine Reihe von Veröffentlichungen und Kooperationen mit einigen der innovativsten Künstler*innen des letzten Jahrzehnts - darunter Drain Gang (Bladee, Ecco2k, Whitearmor, Thaiboy Digital), Charli XCX und Lorenzo Senni. Oft zurückhaltend im Ausdruck, verbreiteten sich diese Arbeiten sowohl in der Underground-Szene als auch im angrenzenden Mainstream und prägten dabei subtil die Entwicklung von experimentellem Pop und Clubmusik. Tokdemir versteht Mechatok als eine Art Avatar, der es ihm ermöglicht, neue Facetten seiner selbst zu erforschen und dem kreativen Prozess Offenheit und Freiheit zu verleihen. Als Inspirationsquellen nennt er Künstler wie Daft Punk und Gorillaz: zeitlose Figuren, die das Konzept des künstlerischen Projekts selbst zu einem Kunstwerk erhoben. Nach Jahren der Klangforschung als Mechatok präsentiert er nun "Wide Awake" - sein fast schon kaleidoskopisches Debüt-Soloalbum. Die Platte kristallisiert eine sehr persönliche Reise heraus und etabliert Mechatok nicht nur als herausragenden Kollaborateur, sondern als unbestreitbaren Solo-Künstler, der seine Vision voll im Griff hat. Durch die Mechatok-Persona findet er Ausdrucksformen, die paradoxerweise intimer - und zeitloser - wirken. Alles auf "Wide Awake" wird durch eine verspielte, aber zutiefst intuitive Klangwelt und eine Reihe haikuartiger, zentraler lyrischer Themen zusammengehalten. Das Album stellt Fragen nach der Möglichkeit von Authentizität und dem Status von Selbstausdruck im Zeitalter algorithmischer Vereinheitlichung. Mechatok vermeidet utopische Lösungen und entscheidet sich stattdessen dafür, mit seltsamen Mehrdeutigkeiten zu leben und deren schöpferisches Potenzial zu nutzen. Mit Features von Bladee, Ecco2k, Isabella Lovestory, Tohji und anderen deckt "Wide Awake" ein breites emotionales und stilistisches Spektrum ab, bleibt dabei aber stets durch Tokdemirs präzise Vision gefiltert. Das Ergebnis ist ein sorgfältig komponiertes elektronisches Pop-Opus - eine Sammlung süchtig machender, persönlicher Mantras; Fragmente, die gleichzeitig flüchtig und dauerhaft erscheinen.
- A1: Neon Pulse
- A2: Rapture In Blue W/ Cecile Believe
- A3: Haze W/ Ellie
- A4: A Silent Shadow W/ Bdrmm
- B1: New Life W/ Yunè Pinku
- B2: Greasy Off The Racing Line W/ Alison Mosshart
- B3: Until The Moon Starts Shaking
- C1: The Ghost Of Her Smile W/ Julie Dawson
- C2: Disturb Me W/ Yeule
- C3: In Keeping (Soon We'll Be Dust) W/ Walter Schreifels
- C4: Tremor
- D1: A Memory Wrapped In Paper And Smoke
- D2: I Feel You W/ Art School Girlfriend
Red Vinyl[30,88 €]
Tremor erscheint zu einem Zeitpunkt, an dem Averys Arbeitspensum für Außenstehende kolossal erscheint. Als Produzent, DJ, Musiker und Remixer, der ständig mit anderen zusammenarbeitet, hat er kürzlich DRONE:NODRONE von The Cure neu interpretiert, wofür er allgemeine Anerkennung erhielt. Seine Arbeit als eines von drei Mitgliedern von Demise of Love (eine Gruppe, die gemeinsam mit Ghost Culture und Working Men’s Club gegründet wurde) liefert derzeit den Soundtrack für die verschwommenen, undurchsichtigen Ränder der Tanzflächen auf der ganzen Welt. Das Album ist Averys erste Veröffentlichung bei Domino.
Die Platte ist voller unerwarteter Kollaborationen, darunter: Yeule, Art School Girlfriend, Ryan von bdrmm, Yune Pinku, Cécile Believe, Walter Schreifels von Rival Schools, Julie von New Dad und Alison Mosshart. „Tremor” wurde teilweise von David Wrench und teilweise vom legendären Alan Moulder gemischt. Es ist ein Breitwand-Album, auf dem sich Daniel mehr denn je auf Instrumentierung stützt und diese Klänge mit seiner charakteristischen, dunklen, techno-ähnlichen Produktion ergänzt. Es gibt wunderschöne melodische Parts, große elektronische Hits, härtere Grunge-Parts und wunderschöne Ambient-Momente, die einen wieder zur Ruhe kommen lassen.




















