Jessie J´s sechstes Studioalbum ”Don’tTease Me With A Good Time” - ihr erstes seit fast acht Jahren
- ist ein kühnes Kaleidoskop der Emotionen, das die rohen Höhen und Tiefen des letzten Jahrzehnts
einfängt. Das Album, das in den letzten fünf Jahren in Los Angeles aufgenommen wurde, ist emotional,
ungefiltert und kompromisslos, es ist Musik, die ihr Herz auf der Zunge trägt und danach verlangt, in voller
Lautstärke gefühlt zu werden. In Zusammenarbeit mit einer eingeschworenen Gruppe von Kollaborateuren
arbeitet Jessie J mit Ryan Tedder (One Republic, Beyoncé, Adele), Jesse Boykins III, Los Hendrix (SZA,
Brent Faiyaz), Marty Maro (JohnLegend, Anitta) und anderen zusammen, um ein Werk zu schaffen, das
mühelos Sold-Skool-Alt-R&B, Upfront-Pop und zeitgenössischen R&B miteinander verbindet. Das 16-
Track-Album enthält herausragende Singles wie ”BelieveIn Magic”, das zutiefst persönliche ”NoSecrets”
und die euphorische Hymne ”Living My Best Life”, die den breiten Sound und die Thematik des Albums
andeuten. Das Album endet mit der Power-Ballade ’AwardGoes To’, mit der Jessie J Anfang des Jahres
bei den BAFTA Television Awards eine atemberaubende Live-Performance ablieferte
Suche:ang
Eisenmund, the debut by Berlin-based Schimmel über Berlin is a thing of pounding, brittle beauty that seeks to continue on from where angst-ridden, early-eighties Berlin left off. Angular, monophonic synths, guitars that slice through with wiry yet melodic urgency, basslines that pulse with a taut, driven precision and drums that meld everything together. Liv Billerbeck’s vocals come from the middle distance, drifting between detached and desperate, as if transmitted through a wintery cityscape.
Title track Eisenmund jangles with reedy synths floating over a carpet of bass and mournful vocals dripping with a sense of loss. This mood spills over into the other tracks, like post-punk jewel Schreck with its iridescently lovely guitars.
Eisenmund is sharp, atmospheric, and quietly thrilling - proof that the shadows of the eighties can still dance under today's flickering lights. The album, immaculately produced by T-Rex, captures that classic post-punk mood of urban decay, late-night introspection and stubborn sense of motion, which for someone like me, who was there back in the day, seems utterly familiar without ever sinking into mere nostalgia.
Fiona Sangster (Xmal Deutschland)
Die Band Schimmel über Berlin ist eines der vielen Klanggesichter der Liv Billerbeck, ein Gesicht, das man niemals sieht, das im Verborgenen sich umblickt und agiert und das trotzdem aber in einer seltenen Klarheit erscheint. Man sieht es beim Hören, schemenhaft. Ihr Schaffen ist befallen vom West-Berlin der 1980er Jahre (Xmal Deutschland, Malaria etc.).
Eine Rolle, gerade in der musikalischen Brillanz und Produktionsraffinesse, spielt britischer Post-Punk, der sich sehr klar auch im treibenden Spiel von T-Rex (Bass + Produktion), Việt Phương Vũ (Gitarre) und Christian Ramisch (Schlagzeug – mit Phương übrigens bei der ebenfalls sehr guten Band NOJ) zeigt: The Sound, Killing Joke et. al.!
Es handelt sich bei dieser Musik um einen Sound mit retroesquem Anstrich, der spürbar eine vergangene Luft atmet, einer Nostalgie an eine ferne Zeit anheimfällt, die das Quartett ob ihres Alters nicht erlebt haben kann, und die vielmehr eine Sehnsucht bedeutet, in der Unerfüllbarkeit eine Melancholie mitbringt, eine Art treibende Traurigkeit spürbar macht. Das allein ist groß! Was weitergehend daran aber so interessant, besonders und wahnsinnig schön ist: Das klingt in Billerbecks Schaffen – und insbesondere hier, beim Schimmel über Berlin – nicht wie eine Kopie, ein Abklatsch, eine Reminiszenz oder das, was in der so called NNDW bald flächendeckend geschieht: das Anzapfen einer überholten Coolness. Denn etwas ist ganz gegenwärtig daran, in der Eigenständigkeit, macht einem eindringlich das Hier und Jetzt spürbar, auf unterschiedlichen Ebenen: Traurigkeit, ja, aber auch Bock, bis in die Morgenstunden auszugehen, schnellen Schrittes über rutschiges Kopfsteinpflaster zu traben. Musik dann wieder zum Verkrümeln in zugigen Altbauten, von Schreien über einen nebelbedeckten See im Umland Berlins.
Und eben kein Eskapismus, auch wenn die Musik zur Flucht taugte. Merkwürdig ist, dass in dieser Retroschleife dann etwas Märchenhaftes mitschwingt. Vielleicht liegt es auch in der authentischen 1980er-Jahre Produktion, in der immer wieder so ein Klimpern, ein Schellen durchkommt. Es mag aber auch an den Texten liegen, die etwas von Minnesang haben und in ihrer Klarheit, die aus der Kühle und den Kargheiten (der Vergangenheit, der Gegenwart, der Zukunft) entsteht, doch Wärme transportieren.
Wir hören darin heute, trotz all dem Bewusstsein für die Vergangenheit, den Sound einer seltenen Dichterin der Gegenwart. Das ist von einer Intensität, die einen bald absorbiert. Eisenmund etwa, das Titelstück, ist so ein Song, bei dem man sich hinsetzen oder gleich hinlegen muss. Da sind Dinge, die man nicht ändern kann. Wie geht das? Also: nach vorne, heftig, und dann aber so weich und traurig. Hätten Schimmel über Berlin die 1980er-Jahre dieser Stadt beschallt, sie wären hiermit, das mögen sie selbst vielleicht gar nicht hören, die Helden dieser Zeit gewesen. Eisenmund ist das tollste Album, das mir seit Jahren begegnet ist – und die bisherige Klimax dessen, was aus der Allee der Kosmonauten hervorgeht.
Und wenn man das alles so hört, aufmerksam hört, wird einem, obwohl das alles so ein einziger, riesiger Hit ist, völlig klar: Hier geht es nicht darum, irgendwo damit zu landen, irgendwo mitzumischen, erfolgreich zu sein oder in aller Munde. Hier geht es darum, einfach nur genau das zu machen, was es ist! Alles andere ist egal.
Der Klagegesang wird mich immer umwehen.
– Hendrik Otremba
Adam Greens Musik ist so untrennbar mit dem Wesen New Yorks verbunden wie das Rumpeln der U-Bahn, der Schmutz der Lower East Side oder der barocke Glanz der Midtown-Blocks, in denen einst die Geisterjäger ihre Runden drehten. Seine Songs spiegeln die Stadt in ihrer zeitlosen Mischung aus Chaos, Energie und Sehnsucht wider. Sie durchdringen die dunklen Geschichten Manhattans ebenso wie die von Gentrifizierung gereinigten Straßen und fangen die widersprüchliche Erfahrung des Großstadtlebens ein - die Gleichzeitigkeit von Nähe und Einsamkeit, Abenteuer und Entfremdung, Gesellschaft und Isolation. Sein 2005 erschienenes Soloalbum Gemstones ist tief in dieser Welt verwurzelt - eine musikalische Antwort auf Bright Lights, Big City. Die rockabilly-getriebenen Rhythmen rütteln wie die L-Train, die Melodien wehen wie ein Windstoß zwischen den Häuserschluchten. Doch auch wer New York nie betreten hat, findet in diesen Stücken den universellen Nerv des Alleinseins inmitten der Menge. Getragen von Greens markanter Baritonstimme entfaltet sich Gemstones als bunte Klangreise: vom drehenden, von einer Wurlitzer angetriebenen Titelsong über das orgelnde Over The Sunrise und das unwiderstehliche Rock"n"Roll-Stück Emily bis hin zur bittersüßen Ballade Losing On A Tuesday. Fantasievolle Bilder, surreale Sprachspiele und charmante Melodien schaffen eine Welt. Doch unter all dem Witz und der Verspieltheit schlägt ein echtes, warmes Herz voller Gefühl. Gemstones ist zugleich berauschend und tröstlich - ein Album, das Leichtigkeit mit Tiefgang verbindet. Nach seiner Veröffentlichung machte es Adam Green vor allem in Deutschland zum Star: Das Publikum erkannte in diesem modernen "Two Cent Opera" die Schönheit kleiner Geschichten und großer Melodien. Zum 20-jährigen Jubiläum erscheint Gemstones nun neu auf Vinyl - ein perfekter Anlass, diesen musikalischen Edelstein erneut funkeln zu lassen.
- Enter
- High Force
- Crystal Eyes
- Birds Of Prey Side B
- Minutes And Days
- Moon Magic
- Euphoric Riot
- Rainbow Lake
Evolving from a solo-project of Christian Wilson Larsen to a dynasty including members of Serena Maneesh, Le Corbeau, Mindy Misty, Burning Motherfuckers, Next Life, Far From Tellus and Deathcrush, - Izakaya Heartbeat is seemingly a constellation in flux - complimentary to their psychedelic soundscape. "A pounding, drone infested body of work, "enter-rainbow lake" touches similar places that vintage black angels or even some of the more smacked out sonic youth soundscapes. Enveloping and immersive from the outset, the fusion of psychedelic dynamics with hardhitting musicianship is lethal." - Rough Trade (UK)
- Hang The Merchants Of Illusion
- Cult Of Death
- Persecution Personality
- Destroy The Altar
- The Evil Order
- Chapel Of The Sick
- Rot In Hell
- Vengeance Storm
Nach zwölf Jahren Funkstille kehren die brasilianischen Thrash-Legenden Violator mit „Unholy Retribution“ zurück – acht erbarmungslos extreme Tracks, die die vorübergehende Auszeit mehr als wettmachen. Dieses dritte Studioalbum kanalisiert Jahre der Frustration in vernichtende Riffs und gallige Songtexte ohne Kompromisse. Die wiedererstarkt aus dem Underground von Brasília zurückgekehrte Band begeht nicht bloß ein Comeback, sondern macht eine musikalische Abrechnung, die rohe Wut in eine verheerende Klangkulisse verwandelt. High Roller veröffentlichen die Vinyl-Version in Zusammenarbeit mit Kill Again Records.
Die Band holte speziell für dieses Projekt den belgischen Produzenten Yarne Heylen ins Boot. Kill-Again-Inhaber Antonio Rolldão erklärt: „Er hat das Wesen der Band eingefangen, und das Endergebnis klingt mordsmäßig.“ Die Produktion stellt ein perfektes Gleichgewicht zwischen organischer Brutalität und chirurgischer Präzision her, während der renommierte Künstler Andrei Bouzikov erneut ein Artwork entworfen hat, das die erbitterte Message des Albums einfängt.
Herausragende Tracks wie das vernichtende ‚Chapel of the Sick‘ und der kaltblütige Opener ‚Hang the Merchants of IllusionÄ zeigen eine Band auf dem Höhepunkt ihres Schaffens bei einem erbarmungslosen Thrash-Angriff, nach dem sich Fans des klassischen Underground-Metal gesehnt haben. Das ist Old-School-Metal in seiner wesentlichsten und gefährlichsten Form – von politischen Umwälzungen und persönlichen Kämpfen geprägte Musik, dargeboten mit jener Überzeugung, die echten Metal von bloßer Unterhaltung unterscheidet.
Dieses spezielle Vinyl-Boxset enthält den kompletten Original-Soundtrack des Spiels sowie die DLC-Musik für Stir of Dawn und Wounds of Eventide. Der 4LP-Schuber in limitierter Auflage ist mit einem maßgeschneiderten Coverartwork von Diego Minguez sowie bedruckten Innenhüllen mit Artwork von Jesús Campos „Nerkin“ verziert.
Blasphemous präsentiert eine alptraumhafte Variante des mystischen Katholizismus und der gotischen Architektur der Heimatstadt von The Game Kitchen, Sevilla. Das angesehene Metroidvania-Spiel ist voll von verdrehter religiöser Ikonografie und esoterischer Symbolik. Die eindringliche Musik des Komponisten Carlos Viola ist untrennbar mit der einzigartigen Atmosphäre des Spiels verbunden. Er übersetzt Themen wie Leid, Schuld und Einsamkeit in eine tief emotionale Musik, die von der Tragödie zur Transzendenz drängt.
Der Soundtrack beschwört ein spezifisches Gefühl von Ort und Zeit herauf und schöpft aus den Traditionen der spanischen Folkgitarre, mittelalterlichen Chorälen und orchestralen Verzierungen, um eine Art okkulte Kammermusik zu schaffen. Geschmeidige Streicher und schwebender Gesang kreuzen Wellen kolossaler Drones, bevor sie wieder im Morast versinken. Hypnagogische Passagen pulsieren mit übernatürlicher Kraft, während klagende, beunruhigende Klavierstücke für Momente des Alleinseins inmitten des Gemetzels sorgen. Violas prächtige Kompositionen werden durch Beiträge der Instrumentalisten Sergio Carmona (Bass) und Manuel Soto "Noly" (Gitarre) sowie durch die mitreißenden Gesangseinlagen von Nadia Torres und Dolores Berg unterstützt.
Wie das Spiel selbst ist auch die Musik von Blasphemous beunruhigend und von Leid durchdrungen, aber dennoch seltsam schön und fesselnd. Schnappen Sie sich Ihr Schwert und Ihren Rosenkranz, bevor Sie eintauchen - Sie werden beides gebrauchen können.
- A1: Prologue Dawn
- A2: Lucifer, Son Of The Dawn
- A3: Abode Of Demons
- A4: Blessed Sacrifice
- A5: Fallen Angels Vs. Knights Of The Zodiac
- A6: Angelus Bell
- A7: Gold Mantis
- A8: Last War Of The Gods
- B1: Arrow Of The Sun
- B2: Epilogue Paean Of Lights
- B3: Labyrinth Of Fantasy (Outtake Version)
- B4: Knights Of The Zodiac (Outtake Version)
- B5: Destined Decision (Outtake Version)
- B6: Forever Knights Of Hope (Outtake Version) (Knights Of The Zodiac Legend -Dream Adventurer Instrumental Music)
This vinyl features the music from the 4th film in the Saint Seiya saga. It also includes 2 tracks from the Asgard TV series (tracks 11 and 12), one piece from the soundtrack of the 3rd film Abel, and a variation of a track from the Poseidon arc (track 13). Finally, the last track is once again a variation combining two themes from both Asgard and Poseidon.
- A1: Cookin&Apos; The Books
- A2: I&Apos;M Comin&Apos; Home To You (Feat Stella Angelico)
- A3: Only Words (Feat Natalie Slade)
- A4: No Bread For You
- A5: Away From My Heart (Feat Wilson Blackley)
- A6: Brighter (Feat Stella Angelico)
- B1: Ms Fat Booty
- B2: Give A Little Bit More (Feat Stella Angelico)
- B3: Phoenix
- B4: The World Is Cold (Feat Mantra &Amp; Jane Tyrrell)
- B5: New Yorker
Hot off the griddle, Cookin' The Books is the long awaited new album from Australia's kings of Hammond soul, Cookin' On 3 Burners. Their first studio LP in six years finds the trio in top form - deep in the pocket, wide in scope, and stacked with heavyweight collaborators. With a 27-year legacy, global tours, and over 2 billion streams (including the international smash This Girl), Cookin' On 3 Burners remain a defining force in vintage soul, funk, and groove.
Cookin' The Books features a collection of killer collaborators including electrifying live vocalist Stella Angelico, acclaimed soul artist Natalie Slade (Steve Spacek, Katalyst, Simon Mavin), hip hop mainstay Mantra alongside Jane Tyrrell (The Herd), rising alt-soul voice Wilson Blackley, and a sweeping string arrangement from composer/violinist Tamil Rogeon (Aloe Blacc, The Dandy Warhols).
Across the record, the group shifts seamlessly between gritty instrumentals and lush vocal cuts - from the cinematic funk of "Only Words", to the break-beat heavy title track "Cookin' The Books", the bumping bounce of "No Bread For You", and the introspective soul of "Phoenix". Every track reflects the group's deep funk DNA while carving out bold new territory.
With airplay from BBC6's Craig Charles, support from tastemakers (Wax Poetics, Dusty Groove, Rolling Stone Australia), and a world tour booked for 2026, this release is a must-stock for deep funk, soul, and cinematic groove audiences.
Jeder, der sich ein wenig mit aktueller elektronischer Musik auskennt, hat den Namen Mechatok, alias Emir Timur Tokdemir, schon einmal gehört. Er machte sich einen Namen durch weltweite Tourneen und eine Reihe von Veröffentlichungen und Kooperationen mit einigen der innovativsten Künstler*innen des letzten Jahrzehnts - darunter Drain Gang (Bladee, Ecco2k, Whitearmor, Thaiboy Digital), Charli XCX und Lorenzo Senni. Oft zurückhaltend im Ausdruck, verbreiteten sich diese Arbeiten sowohl in der Underground-Szene als auch im angrenzenden Mainstream und prägten dabei subtil die Entwicklung von experimentellem Pop und Clubmusik. Tokdemir versteht Mechatok als eine Art Avatar, der es ihm ermöglicht, neue Facetten seiner selbst zu erforschen und dem kreativen Prozess Offenheit und Freiheit zu verleihen. Als Inspirationsquellen nennt er Künstler wie Daft Punk und Gorillaz: zeitlose Figuren, die das Konzept des künstlerischen Projekts selbst zu einem Kunstwerk erhoben. Nach Jahren der Klangforschung als Mechatok präsentiert er nun "Wide Awake" - sein fast schon kaleidoskopisches Debüt-Soloalbum. Die Platte kristallisiert eine sehr persönliche Reise heraus und etabliert Mechatok nicht nur als herausragenden Kollaborateur, sondern als unbestreitbaren Solo-Künstler, der seine Vision voll im Griff hat. Durch die Mechatok-Persona findet er Ausdrucksformen, die paradoxerweise intimer - und zeitloser - wirken. Alles auf "Wide Awake" wird durch eine verspielte, aber zutiefst intuitive Klangwelt und eine Reihe haikuartiger, zentraler lyrischer Themen zusammengehalten. Das Album stellt Fragen nach der Möglichkeit von Authentizität und dem Status von Selbstausdruck im Zeitalter algorithmischer Vereinheitlichung. Mechatok vermeidet utopische Lösungen und entscheidet sich stattdessen dafür, mit seltsamen Mehrdeutigkeiten zu leben und deren schöpferisches Potenzial zu nutzen. Mit Features von Bladee, Ecco2k, Isabella Lovestory, Tohji und anderen deckt "Wide Awake" ein breites emotionales und stilistisches Spektrum ab, bleibt dabei aber stets durch Tokdemirs präzise Vision gefiltert. Das Ergebnis ist ein sorgfältig komponiertes elektronisches Pop-Opus - eine Sammlung süchtig machender, persönlicher Mantras; Fragmente, die gleichzeitig flüchtig und dauerhaft erscheinen.
Fobos Hailey is the sound of a new era. Reminiscent of the anti-authoritarian, boundless soundscapes of the early '90s, his music carries an infectious, ethereal flair of self-determination. Bulletproof oozes liquid confidence and swagger — it's the kind of sound that lights a fire in your belly. Throw it on your sound system, and you'll be dodging bullshit like Neo dodges bullets in The Matrix. Fobos Hailey elegantly showcases the breadth of his production — from heavy-hitting bangers to self-reflective, contemplative jams. Get ready to be dosed with some of the freshest sounds of 2025. This masterful LP reimagines the rave sound we love from the past and pushes it into a future-facing, modern form.
Los Angeles-based producer and composer Hayes Bradley returns with his most ambitious work yet, Audience, out now via StrataSonic Records. A departure from his years composing for film and fashion, the 14-track album marks a return to his dancefloor roots by melding breakbeats, trip-hop, and ambient textures into something both nostalgic and forward-thinking.
After two beatless, melodic LPs on Secular Sabbath, Bradley arrives at Los Angeles’ StrataSonic—an independent label celebrated for prioritizing artistic freedom—with Audience, a record defined by moody, churning breaks and rich soundscapes. Across the album, he merges the emotional depth of his scoring work with the kinetic energy of underground dance music, crafting a deeply-layed and adventurous project that exists beyond trends while highlighting his versatility as both producer and performer.
The album features collaborations with Luna on the ethereal “Dear Treasure” (accompanied by a music video with collaborator and partner Luna Blaise) Amtrac on “Be Right With You,” and Oxis on “Wishes,” alongside a range of instrumental cuts that highlight Bradley’s approach to rhythm and sound design.
At its core, Audience is an exploration of embracing personal and musical chaos. Bradley channels moments of anxiety, uncertainty, and raw emotion into tracks that are unpredictable and immersive. The album reflects his philosophy of leaning into disorder—turning moments of anxiety, unpredictability, and chaos into kinetic music that moves both body and mind.
2025 Repress
DJ Koze doesn't aim for technical perfection for its own sake, but rather to serve the purpose of giving birth to great music. On his debut 'Rue Burnout EP' from his own Pampa label, he plays with finesse and sophistication, and implicitly understands the importance of subtlety, leading from dreamy and restrained parts to a noisy frenzy at the end. 'Blume der Nacht' starts with a looped piano solo from Arabian dodecaphony, interwoven with bangs of violine bows, piercing high-pitched strings, almost shrieking glissandi, deep angel chants and obsessive sharp rhythms. The 37 year old constantly horny wunderkind producer has made a habit of creatively foiling expectations, and works also under the pseudonyms Adolf Noise, Swahimi and recently Madima Lokkah to redefine the boundaries of electronic music. This daring concept works perfectly in the title track 'Rue Burnout' - it is very rare that you find house music this excitingly light-fooded and precisely transparent. The musician cuts the pigtail off the term 'Kackmusik' for good, and demonstrates how sounds are capable of creating the most delicate musical interplay.
Amen.
DJ Koze, Germany, April 2010.
- Sahara
- Tsarka
- Ziriab
- Blue Camel
- On Time
- A Night In The Mountains
Blue Camel, offensichtlich eine Anspielung auf die Verschmelzung arabischer Kamele mit blauen Noten, ist genau die Platte, die ihr Name vermuten lässt: irgendwie blau, aber nicht ganz. Die Platte ist nicht nur die bisher beste Leistung des Oud-Spielers und Komponisten Rabih Abou-Khalil, sie wurde sogar als "a new Kind Of Blue" bezeichnet.
Abgesehen von den individuellen Qualitäten aller Spieler ist das Zusammenspiel und die Selbstlosigkeit auf Blue Camel wirklich bemerkenswert. Abou-Khalil wechselt in der Regel Soli mit Charlie Mariano am Altsaxophon und der Trompete und von Kenny Wheeler ab, aber eine breite Skala von Instrumenten wird angeboten, um das Handtuch zu werfen, vor allem variierende Perkussion, die afrikanische, indische und südamerikanische Musik erforscht. Man könnte allein aus rhythmischer Befriedigung zuhören.
- Fools Of The Trade
- I Want To Be Offended
- Skullbattering
- Unoriginal Sin
- The Enshittification
- Logorrea
- Rats Versus Snakes
- Slaves To The Blast
- The Ugliest Of All
Red Vinyl. 'The Ugliest Of All' is a devastating album with zero let-up or mercy, a thoroughly unenjoyable assault of horrific battering that will bring no pleasure to the listener whatsoever. Previous albums had catchiness and levity, but this one is dark, vicious, hateful. 'Fools Of The Trade' opens with anger at the rest of the metal scene, before segueing into 'I Want To Be Offended', a catchy middle-aged attempt at whining like millennials. 'Skullbattering' is a stomping Angelcorpse-tinged ode to mass suicide. 'Logorrhea' continues the WEREWOLVES tradition of ripping into their own fans, and title track 'The Ugliest Of All' closes the album with a fearsome chorus, stupendous velocity, and dynamite fretboard dexterity.
Channeling inventive sound design into incisive, characterful techno variations, Jurango returns to Livity Sound with an eight-track double EP — his longest release to date. Taíno Gold captures a moment in time for Bristol-based Nate Reece's continually evolving sound as it draws on the full spectrum of UK club music.
Following a debut for Livity's reverse label in 2021 and last year's An Amorphous Mass EP, Reece is more assured than ever tackling a variety of club-focused cuts. The tracks on the release all came together before, during and after a two-month visit to Reece's grandparents' home — an idyllic tropical environment in a small community at the top of a hill in the northern part of Jamaica.
Taíno Gold refers to the island's indigenous Taíno community and the legend of a witch luring Spanish settlers into a trap on the Martha Brae river. There are no messages explicitly embedded in the music, but the release is both a personal reflection of Reece's own experiences and family heritage, plus a reminder about the enduring sceptre of colonialism and the continued need to fight against it. From absorbing Jamaica's fraught history through museum and plantation visits to the abundant nature in the garden surrounding his grandparent's house, the double EP marks a place in time for Reece, with eight advanced, ear-catching tracks as the end result.
From the cascading arps of 'Black Torches' to the tunnelling chords of 'Waiting For Trelawny', the melodic dimension of the Jurango sound is more confident than ever. 'Hibiscus' is a shimmering celebration of dub techno and crooked drum pressure and 'Chalk On Trees' basks in aqueous, fathoms-deep pads to close out the EP. Elsewhere, Reece brings new textural and tonal detail to his percussive workouts, splashing acidic noise around the angular experimentation of 'Maybe It's Broken' and firing off double-time rhythms to inject 'Double Sevens' with infectious urgency.
With the space afforded by a longer release, Reece widens out the scope of his artistic identity while absorbing the particular scene and setting that surrounded him while making the tracks. Taíno Gold is a vibrant next step for Jurango and a natural continuation of his work with Livity Sound.
Livity Sound is a label set up by Peverelist in 2011 as a vehicle for a raw and exploratory strain of UK techno, rooted in the heritage of UK dance music and sound system culture. It has since become one of the UK's foremost protagonists for cutting edge underground electronic music.
- Advance
- Extended Field
- Suspension
- Impulse Array
Extended Field vereint Horse Lords und Arnold Dreyblatt für die achtzehnte Ausgabe von FRKWYS, einer generationsübergreifenden Zusammenarbeit abenteuerlustiger Musiker, die sich von der klanglich strahlenden Welt der reinen Stimmung angezogen fühlen - einem alten Stimmungssystem, bei dem die Tonintervalle aus ganzzahligen Verhältnissen abgeleitet werden. Dreyblatt tauchte erstmals in den 1970er Jahren in New York in diesen Ansatz ein, während Horse Lords fast vier Jahrzehnte später begannen, dessen Möglichkeiten zu erforschen und anzuwenden. Gemeinsam schaffen sie eine lebendige harmonische Umgebung, die von ihrer gemeinsamen Leidenschaft für Rhythmus angetrieben wird und eine Verbindung von diskreter, aber verwandter Ästhetik für die Ewigkeit herstellt. Dreyblatt ist ein Pionier des psychoakustischen Phänomens und war von 1975 bis 1977 Assistent von La Monte Young, bevor er bei dem legendären Alvin Lucier an der Wesleyan University studierte. Er entdeckte die klangliche Kraft angeregter Saiten, rüstete einen Kontrabass mit Klaviersaiten nach und schlug mit schnellen Schlägen darauf, um einhüllende Wolken metallischer Obertöne zu erzeugen. Dreyblatts Album Nodal Excitation aus dem Jahr 1982 legte einen klanglichen Entwurf fest, der bis heute das Herzstück seiner pulsierenden Musik bildet. Schließlich zog er nach Berlin und leitete im Laufe der Jahre verschiedene Ensembles, die das kompositorische Gerüst, das er um seine klingenden Töne herum aufgebaut hatte, verstärkten und interpretierten. Im Gegensatz zu Dreyblatts hyperfokussierter Praxis haben Horse Lords einen ganz eigenen ekstatischen, hybriden Sound entwickelt: Hard-Driving-Rhythmen unterstützen eine Kollision aus traditioneller Ritualmusik, Free Jazz und spektral brillanten elektronischen Schauern psychoakustischer Klänge. Nachdem sie sich mit ihrem 2020 erschienenen Album ,The Common Task" eine treue Fangemeinde aufgebaut hatten, zog der Großteil der Band 2021 nach Deutschland, wobei sich Gitarrist Owen Gardner und Bassist Max Eilbacher in Berlin niederließen und Saxophonist Andrew Bernstein nur wenige Stunden entfernt in Bayern. Schlagzeuger Sam Haberman blieb in Baltimore, trifft sich aber weiterhin mit der Band für Albumaufnahmen, darunter das 2023 erscheinende Album ,Comradely Objects", und ausgedehnte Tourneen. Ohne es zu wissen, teilten beide Seiten ein gegenseitiges Interesse an der Musik des anderen. Anfang 2017 schlug Dreyblatts langjähriger Kollege und Freund Werner Durand ihm vor, sich die Band anzuhören. Er erinnert sich: ,Nachdem ich sie gehört hatte, antwortete ich schnell: ,Klingt großartig! Ein bisschen wie meine Musik. Ich habe noch nie von ihnen gehört!` Ich schickte ihnen eine Nachricht über ihre Bandcamp-Seite, und sie antworteten: ,Hallo! Danke für die Nachricht, wir sind große Fans deiner Musik!` Aber erst als Dreyblatt die Band im Oktober 2021 in Berlin sah, kreuzten sich ihre Wege endlich. Einige Tage später schlug Bernstein eine Zusammenarbeit vor. Dieser Prozess verlief langsam, aber sicher; beide Seiten waren sehr beschäftigt, und als die Musiker schließlich zusammenkamen, mussten sie unterschiedliche harmonische Vorstellungen miteinander in Einklang bringen und brauchten jemanden, der Haberman am Schlagzeug ersetzte. Dreyblatt schlug Andrea Belfi vor, einen angesehenen italienischen Schlagzeuger und Komponisten, der in Berlin lebt. In den folgenden Kompositionssitzungen lernten Horse Lords und Dreyblatt die Feinheiten der harmonischen Vorlieben des jeweils anderen kennen und fanden Wege, diese zu einem einheitlichen Klang zu verschmelzen. ,Andrew und Owen schlugen Strukturen für die Navigation durch meine Tonsysteme vor", erklärt Dreyblatt, ,während Max in SuperCollider gewichtete algorithmische Frequenzmuster entwickelte." Viele Bewohner des Stimmungsuniversums haben hartnäckige Überzeugungen darüber, was richtig und was falsch ist, daher ist die Geduld und Offenheit beider Seiten ziemlich ungewöhnlich, wobei die Partnerschaft faszinierende Akzente und Veränderungen hervorbringt. ,Als Fans von eingeschränkter/algorithmischer Kunst (nicht der schlechten Art!) haben wir beschlossen, diese Matrix in den Mittelpunkt unserer Entscheidungsfindung zu stellen, um uns sowohl eine nicht willkürliche Möglichkeit zu geben, die ansonsten unendlichen Möglichkeiten zu begrenzen, mit denen man bei der Komposition mit Zahlen konfrontiert ist, als auch einen Ausweg aus festgefahrenen Gewohnheiten", schreibt Gardner über die Schaffung von Grenzen für ihre harmonischen Welten. Anstatt den Prozess einzuschränken, zwang diese Entscheidung die Musiker, ihre Komfortzone zu verlassen, und erforderte mehr Einfallsreichtum und Bedachtsamkeit bei ihren Entscheidungen. Das Endergebnis ist weit mehr als die Summe seiner Teile, da beide Parteien sich auf die Ideen des anderen einlassen, ohne die Vorrangstellung ihrer eigenen Ideen zu opfern. Der galoppierende polyrhythmische Antrieb, der ein charakteristisches Merkmal der Musik von Horse Lords ist, bleibt allgegenwärtig, und ein Stück wie ,Extended Field" nutzt die numerische Matrix von Dreyblatts System sowohl harmonisch als auch rhythmisch. In dem sich endlos wandelnden Drone-Stück ,Suspension" umschmeicheln Horse Lords Dreyblatts gestreifte Bogenstriche mit ihren eigenen pulsierenden Tönen. Obwohl ihre Rolle in den jeweiligen Werken unterschiedlich ist und sie im Verhältnis zu anderen Elementen in unterschiedlichen Anteilen vorkommen, ist die harmonische Erforschung das Herzstück dieser atemberaubenden Zusammenarbeit. Wie man im Schlussstück ,Impulse Array" erkennen kann, führt das Stöbern der Horse Lords in Dreyblatts Matrix zu den klanglichen Entdeckungen, für die sie leben. Wie Gardner bemerkt: ,Jede Wendung offenbart einen überraschenden, aber irgendwie unvermeidlichen neuen Akkord, dessen Verlauf seltsamerweise an einen Bach-Choral erinnert, der sowohl sehr zielgerichtet als auch ohne Ziel ist."
- A1: Dirann
- A2: Louise A-Dak
- A3: Marion Ar Fawed
- A4: Murs De La Honte
- A5: Zu Atrapatu Arte
- B1: Makukuti Kanaki
- B2: Lacri-Moged
- B3: Rock’n’roll Diggers
- B4: No Pasaran
D'ar gad ataw! (Always in Combat!) is the fifth album from Ramoneurs de Menhirs, these tireless punk bards who, for almost 20 years, have been making Brittany echoes in every town of France. They came back with 13 new tracks that give pride of place to compositions from an enraged "zone mondiale", often in Breton ("Marion ar Fawed", "Louise A-Dak"...) but also sometimes in French (No Pasarán...) or english (cover of Patty Smith "Rock'n Roll Diggers") relentlessly denouncing the forces that crush us ("Lacri-Moged" or the cover of Angelic Upstarts "Police Oppression"), the dictatorships in place as well as those that threaten ("Dirann").




















