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David Bowie - Peter and the Wolf LP
  • A1: Peter & The Wolf, Op 67
  • B1: Young Person's Guide To The Orchestra, Op 34

David Bowie ist einer der bedeutendsten Popmusiker der Siebzigerjahre. Da er einen Sohn namens Zowie hat, interessiert er sich besonders für gute Musik für Kinder. Mit Blick auf seinen Sohn beteiligte er sich an dieser Aufnahme von Prokofjews sinfonischem Märchen. … 1977 produzierte Bowie ein Album von Iggy Pop und ging mit ihm auf Tournee, wo er als Pianist in der Band spielte und bescheiden auf Soloeinlagen verzichtete. Außerdem sang er mit Bing Crosby in dessen Weihnachts-Fernsehshow und sprach den Text zu Peter und der Wolf für ein Album, das Eugene Ormandy und das Philadelphia Orchestra aufgenommen hatten. (aus dem Original-Booklet)

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dovrebbe essere pubblicato su 10.04.2026

32,14
WILD NOTHING - LIFE OF PAUSE (LENTICULAR SLEEVE) [SIGNED PRINT ED]
  • 1: Reichpop
  • 2: Lady Blue
  • 3: A Woman's Wisdom
  • 4: Japanese Alice
  • 5: Life Of Pause
  • 6: Alien
  • 7: To Know You
  • 8: Adore
  • 9: Tv Queen
  • 10: Whenever I
  • 11: Love Underneath My Thumb

White vinyl. Signed Print Edition. When Jack Tatum began work on Life of Pause, his third full-length to date, he had lofty ambitions: Don't just write another album; create another world. One with enough detail and texture and dimension that a listener could step inside, explore, and inhabit it as they see fit. "I desperately wanted for this to be the kind of record that would displace me," he says. "I'm terrified by the idea of being any one thing, or being of any one genre. And whether or not I accomplish that, I know that my only hope of getting there is to constantly reinvent. That reinvention doesn't need to be drastic, but every new record has to have its own identity, and it has to have a separate set of goals from what came before." What came before: a rightfully acclaimed, much beloved display of singular pop craftsmanship. Tatum's dreamy, unexpected 2010 debut, Gemini, was written while he was still a student at Virginia Tech University. Its equally disarming follow-up, 2012's Nocturne, marked the first time he'd been able to bring his bedroom recordings into a studio, to be performed and fully realized with the help of other musicians. There has been a set of wonderfully expansive EPs in between_each hinting at new directions and punctuating previous ideas_but with Life of Pause, Tatum delivers what he describes as his most "honest" and "mature" work yet, an exquisitely arranged and beautifully recorded collection of songs that marry the immediate with the indefinable. "I allowed myself to go down every route I could imagine even if it ended up not working for me," he says. "I owe it to myself to take as many risks as possible. Songs are songs and you have to allow yourself to be open to everything." After a prolonged period of writing and experimentation, recording took place over several weeks in both Los Angeles and Stockholm, with producer Thom Monahan (Devendra Banhart, Beachwood Sparks) helping Tatum in his search for a more natural and organically textured sound. In Sweden, in a studio once owned by ABBA, they enlisted Peter, Bjorn and John drummer John Ericsson and fellow Swedish Radio Symphony Orchestra veteran Pelle Jacobsson, to contribute drums and marimba. In California, at Monahan's home, Tatum collaborated with Medicine guitarist Brad Laner and a crew of saxophonists. From the hypnotic polyrhythms of "Reichpop" to the sugary howl of "Japanese Alice" to the hallucinogenic R&B of "A Woman's Wisdom," the result is a complete, fully immersive listening environment. "I just kept things really simple, writing as ideas came to me," he says. "There's definitely a different kind of `self' in the picture this time around. There's no real love lost, it's much more a record of coming to terms and defining what it is that you have_your place, your relationships. I view every record as an opportunity to write better songs. At the end of the day it still sounds like me, just new."

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26,01
Holly Humberstone - Cruel World”

Die BRIT Rising Star Gewinnerin 2022 Holly hat sich in kürzester Zeit als eine der ehrlichsten Stimmen
ihrer Generation etabliert. Nach nur zwei EPs, einer Ivor-Novello-Nominierung für „Haunted House“ und
ihrem von Kritikern gefeierten Debütalbum „Paint My Bedroom Black“ (Platz 3 der Charts, 2023), meldet
sie sich mit einem neuen Album „Cruel World“ zurück und widmet sich den stillen Turbulenzen des jungen
Erwachsenenalters.
Inspiriert von romantischer, platonischer und weiblicher Liebe thematisiert Holly Solidarität, Selbstfindung
und das Aufbrechen erlernter Konkurrenz zwischen Frauen – geprägt von einem Aufwachsen unter starken
weiblichen Vorbildern

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25,63
Boston Symphony Orchestra, Andris Nelsons, Seong-Jin Cho - Ravel LP 3x12"

Der „vielleicht beste Ravel-Interpret unserer Zeit« - Scherzo
Nun endlich auf Vinyl erhältlich! Seong-Jin Cho’s weltweit gefeiertes Album “Ravel: The Complete Solo
Piano Works.”
Im Sommer 2024 stellte sich Cho dem historischen, umfassenden Werk in der Siemens-Villa in Berlin:
»Ravel wusste, was er wollte, deshalb versuche ich, mich an seine genauen Spielanweisungen zu halten.
Miroirs zum Beispiel ist technisch unglaublich herausfordernd. Es ist gefühlvoll und dramatisch, voller
Fantasie und Farbe. Fast ist es unmöglich, jeder Angabe zu folgen, aber ich gebe mein Bestes!«, so Cho.
Das scheint zu gelingen, wie jüngste Kritiken nahelegen: Nach einem Recital in Madrid kürte Scherzo Cho
zum »vielleicht besten Ravel-Interpreten unserer Zeit«, während The Scotsman nach dem Auftritt beim
Edinburgh Festival konstatierte: »Den Ravel-Part des Konzerts spielte Cho mit kaum fassbarer Präzision
in kontrastierenden und reichen Farben, er war wie im Fluss der Musik, was ihr erlaubte, voller Leichtigkeit
und Wärme zu atmen.«
Zehn Jahre nach dem Gewinn des Chopin-Wettbewerbs bestätigt sich Chos Status als einer der bedeutendsten Pianisten unserer Zeit, und der erste Teil dieser maßstabsetzenden Aufnahmen sind nun endlich
auch auf 180g-Vinyl erhältlich.

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48,70
STEINER & MADLAINA - CHEERS LP

STEINER & MADLAINA

CHEERS LP

12inchGRLPWHI963
Glitterhouse
10.04.2026
  • 1: Ich Werd Nie Gehen
  • 2: Prost Hawaii
  • 3: Wenn Du Mir Glaubst
  • 4: Hold
  • 5: Riot
  • 6: Das Schöne Leben
  • 7: Reckless Love
  • 8: Groß Geträumt
  • 9: Wait For It
  • 10: Herz Vorus Id Wand
disponibile anche

Yellow Vinyl[23,07 €]


Nora Steiner und Madlaina Pollina malen das Bild einer Welt, die wir schon lange nicht mehr so eindrücklich und reflektiert wahrgenommen haben. Aufbruch, Licht und Schatten und die Bedrängnis der Gegenwart, ausgedrückt in bezauberndem Indie-Folk-Pop, der Zähne zeigt und enorme Dynamik entwickelt. Mal erinnert ihr zweistimmiger Gesang an First Aid Kit, ihre kompositorische Zugänglichkeit lässt an den perlenden Pop von Boy denken, dann wieder geleitet uns das Duo an düstere Abgründe, wie sie auch Emily Jane White beschreibt. Allerdings sind dies nur ungefähre Orientierungspunkte. Dass die beiden aus der Schweiz kommen, ist grundlegend für deren Debütalbum "Cheers", denn "Cheers" heißt nicht nur Prost, "Cheers" kann ein Anfang und ein Ende sein, eine Begrüßung und auch ein Abschied. Dabei spielen Steiner & Madlaina gekonnt mit Ambivalenzen. Mal fließen ihre Songs lieblich daher, dann türmen sich die Instrumente walzenartig auf. Durch die analogen Sounds und teils surfigen Gitarrenklänge gewinnt "Cheers" an Wärme und transportiert einen unterschwelligen 60er-Jahre-Charme. Im Zentrum des Ganzen stehen aber immer die Stimmen von Steiner & Madlaina, die so perfekt harmonieren, dass man die Vertrautheit und langjährige Freundschaft der beiden herauszuhören meint.

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23,11
ROSIER - ELLE VEILLE ENCORE
  • 1: Si Tu Veux Ta Mère
  • 2: N'as-Tu Jamais Vu D'oiseaux?
  • 3: J'ai Fait Un Rêve
  • 4: R.e.m
  • 5: La Punition
  • 6: Sainte Adèle
  • 7: Other Forms
  • 8: Berceuse (Elle Veille Encore)
  • 9: Fais Ta Prière

Rosiers zweite LP, elle veille encore, ist eine bittersüße Ode an mütterliche Seelen - ein sanftes Gedicht, das Themen mütterlicher Natur reflektiert. Während sie Volkslieder recherchierte und sammelte, stieß Rosier auf ein Geflecht von Muttergeschichten - einige davon sind wunderbar vertraut, andere beunruhigend. Die Geschichten auf diesem Album tauchen in die vielschichtige Darstellung von Müttern ein - sowohl Mutterfiguren als auch solche, die durch Blut verbunden sind - und versuchen, die wahre Bedeutung dieser heiligen Verbindung zu ergründen. Trost, Verlassenheit, Tod, Trost, Illusion und Bestrafung ziehen sich durch diese 9-Track-Platte. Die Lieder auf elle veille encore sind tief im Folk-Bereich verwurzelt, wagen sich aber auch in die ätherischen Gefilde von Dream-Pop und Indie-Tronica. Die Platte webt eine sorgfältig zusammengestellte Klanglandschaft aus klimperndem Gitarrenspiel, schimmernden Synthesizern, dekonstruierten Beats, Vintage-DX7-Samples, Feldaufnahmen, Klavier und Schichten hauchigen Gesangs auf Französisch und Englisch. Ähnlich wie die Erzählung auf der Platte wechseln die Arrangements des Quintetts von sanften und leuchtenden Stücken zu dichten, bedrückteren musikalischen Momenten. elle veille encore wurde in den letzten zwei Jahren zusammengestellt und gilt als die bisher introspektivste und persönlichste Platte der Band.

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22,65
Guilty Razors - Complete Recordings 1977 - 1978

UILTY RAZORS, BONA FIDE PUNKS.



Writings on the topic that go off in all directions, mind-numbing lectures given by academics, and testimonies, most of them heavily doctored, from those who “lived through that era”: so many people today fantasize about the early days of punk in our country… This blessed moment when no one had yet thought of flaunting a ridiculous green mohawk, taking Sid Vicious as a hero, or – even worse – making the so-called alternative scene both festive and boorish. There was no such thing in 1976 or 1977, when it wasn’t easy to get hold of the first 45s by the Pistols or the Clash. Few people were aware of what was happening on the fringes of the fringes at the time. Malcolm McLaren was virtually unknown, and having short hair made you seem strange. Who knew then that rock music, which had taken a very bad turn since the early 1970s, would once again become an essential element of liberation? That, thanks to short and fast songs, it would once again rediscover that primitive, social side that was so hated by older generations? Who knew that, besides a few loners who read the music press (it was even better if they read it in English) and frequented the right record stores? Many of these formed bands, because it was impossible to do otherwise. We quickly went from listening to the Velvet Underground to trying to play the Stooges’ intros. It’s a somewhat collective story, even though there weren’t many people to start it.
The Guilty Razors were among those who took part in this initial upheaval in Paris. They were far from being the worst. They had something special and even released a single that was well above the national average. They also had enough songs to fill an album, the one you’re holding. In everyone’s opinion, they were definitely not among the punk impostors that followed in their wake. They were, at least, genuine and credible.

Guilty Razors, Parisian punk band (1975-1978). To understand something about their somewhat linear but very energetic sound, we might need to talk about the context in which it was born and, more broadly, recall the boredom (a theme that would become capital in punk songs) coupled with the desire to blow everything off, which were the basis for the formation of bands playing a rejuvenated rock music ; about the passion for a few records by the Kinks or the early Who, by the Stooges, by the Velvet mostly, which set you apart from the crowd.
And of course, we should remember this new wave, which was promoted by a few articles in the specialized press and some cutting-edge record stores, coming from New York or London, whose small but powerful influence could be felt in Paris and in a handful of isolated places in the provinces, lulled to sleep by so many appalling things, from Tangerine Dream to President Giscard d’Estaing...
In 1975-76, French music was, as almost always, in a sorry state ; it was still dominated by Johnny Hallyday and Sylvie Vartan. Local rock music was also rather bleak, apart from Bijou and Little Bob who tried to revive this small scene with poorly sound-engineered gigs played to almost no one.
In the working class suburbs at the time, it was mainly hard rock music played to 11 that helped people forget about their gruelling shifts at the factory. Here and there, on the outskirts of major cities, you still could find a few rockers with sideburns wearing black armbands since the death of Gene Vincent, but it wasn’t a proper mass movement, just a source of real danger to anyone they came across who wasn't like them. In August 1976, a festival unlike any other took place in Mont-de-Marsan – the First European Punk Festival as the poster said – with almost as many people on stage as in the audience. Yet, on that day, a quasi historical event happened, when, under the blazing afternoon sun, a band of unknowns called The Damned made an unprecedented noise in the arena, reminiscent of the chaotic Stooges in their early adolescence. They were the first genuine punk band to perform in our country: from then on, anything was possible, almost anything seemed permissible.

It makes sense that the four+1 members of Guilty Razors, who initially amplified acoustic guitars with crappy tape recorder microphones, would adopt punk music (pronounced paink in French) naturally and instinctively, since it combines liberating noise with speed of execution and – crucially – a very healthy sense of rebellion (the protesters of May 1968 proclaimed, and it was even a slogan, that they weren’t against old people, but against what had made them grow old. In the mid-1970s, it seemed normal and obvious that old people should now ALSO be targeted!!!).
At the time, the desire to fight back, and break down authority and apathy, was either red or black, often taking the form of leafleting, tumultuous general assemblies in the schoolyard, and massive or shabby demonstrations, most of the time overflowing with an exciting vitality that sometimes turned into fights with the riot police. Indeed, soon after the end of the Vietnam War and following Pinochet’s coup in Chile, all over France, Trotskyist and anarcho-libertarian fervour was firmly entrenched among parts of the educated youth population, who were equally rebellious and troublemakers whenever they had the chance. It should also be noted that when the single "Anarchy in the UK" was first heard, even though not many of us had access to it, both the title and its explosive sound immediately resonated with some of those troublemakers crying out for ANARCHY!!! Meanwhile, the left-wing majority still equated punks with reckless young neo-Nazis. Of course, the widely circulated photos in the mainstream press of Siouxsie Sioux with her swastikas didn’t necessarily help to win over the theorists of the Great Revolution. It took Joe Strummer to introduce The Clash as an anti-racist, anti-fascist and anti-ignorance band for the rejection of old-school revolutionaries to fade a little.

The Lycée Jean-Baptiste Say at Porte d’Auteuil, despite being located in the very posh and very exclusive 16th arrondissement of Paris, didn’t escape these "committed" upheavals, which doubled as the perfect outlet for the less timid members of this generation.
“Back then, politics were fun,” says Tristam Nada, who studied there and went on to become Guilty Razors’ frontman. “Jean-Baptiste was the leftist high-school in the neighbourhood. When the far right guys from the GUD came down there, the Communist League guys from elsewhere helped us fight them off.”
Anything that could challenge authority was fair game and of course, strikes for just about any reason would lead to increasingly frequent truancy (with a definitive farewell to education that would soon follow). Tristam Nada spent his 10th and 11th unfinished grades with José Perez, who had come from Spain, where his father, a janitor, had been sentenced to death by Franco. “José steered my tastes towards solid acts such as The Who. Like most teenagers, I had previously absorbed just about everything that came my way, from Yes to Led Zeppelin to Genesis. I was exploring… And then one day, he told me that he and his brother Carlos wanted to start a rock band.” The Perez brothers already played guitar. “Of course, they were Spanish!”, jokes their singer. “Then, somewhat reluctantly, José took up the bass and we were soon joined by Jano – who called himself Jano Homicid – who took up the rhythm guitar.” Several drummers would later join this core of not easily intimidated young guys who didn’t let adversity get the better of them.

The first rehearsals of the newly named Guilty Razors took place in the bedroom of a Perez aunt. There, the three rookies tried to cover a few standards, songs that often were an integral part of their lives. During a first, short gig, in front of a bewildered audience of tough old-school rockers, they launched into a clunky version of the Velvet Underground's “Heroin”. Challenge or recklessness? A bit of both, probably… And then, step by step, their limited repertoire expanded as they decided to write their own songs, sung in a not always very accurate or academic English, but who cared about proper grammar or the right vocabulary, since what truly mattered was to make the words sound as good as possible while playing very, very fast music? And spitting out those words in a language that left no doubt as to what it conveyed mattered as well.
Trying their hand a the kind of rock music disliked by most of the neighbourhood, making noise, being fiercely provocative: they still belonged to a tiny clique who, at this very moment, had chosen to impose this difference. And there were very few places in France or elsewhere, where one could witness the first stirrings of something that wasn’t a trend yet, let alone a movement.

In the provinces, in late 1976 or early 1977, there couldn’t be more than thirty record stores that were a bit more discerning than average, where you could hear this new kind of short-haired rock music called “punk”. The old clientele, who previously had no problem coming in to buy the latest McCartney or Aerosmith LP, now felt a little less comfortable there…
In Paris, these enlightened places were quite rare and often located nex to what would become the Forum des Halles, a big shopping mall. Between three aging sex workers, a couple of second-hand clothes shops, sellers of hippie paraphernalia and small fashion designers, the good word was loudly spread in two pioneering places – propagators of what was still only a new underground movement. Historically, the first one was the Open Market, a kind of poorly, but tastefully stocked cave. Speakers blasted out the sound of sixties garage bands from the Nuggets compilation (a crucial reference for José Perez) or the badly dressed English kids of Eddie and the Hot Rods. This black-painted den was opened a few years earlier by Marc Zermati, a character who wasn’t always in a sunny disposition, but always quite radical in his (good) choices and his opinions. He founded the independent label Skydog and was one of the promoters of the Mont-de-Marsan punk festivals. Not far from there was Harry Cover, another store more in tune with the new New York scene, which was amply covered in the house fanzine, Rock News (even though it was in it that the photos of the Sex Pistols were first published in France).
It was a favorite hang-out of the Perez brothers and Tristam Nada, as the latter explained. “It’s at Harry Cover’s that we first heard the Pistols and Clash’s 45s, and after that, we decided to start writing our first songs. If they could do it, so could we!”
The sonic shocks that were “Anarchy in the UK”, “White Riot” or the Buzzcocks’s EP, “Spiral Scratch” – which Guilty Razors' sound is reminiscent of – were soon to be amplified by an unparalleled visual shock. In April 1977, right after the release of their first LP, The Clash performed at the Palais des Glaces in Paris, during a punk night organised by Marc Zermati. For many who were there, it was the gig of a lifetime…
Of course, Guilty Razors and Tristam were in the audience: “That concert was fabulous… We Parisian punks were almost all dressed in black and white, with white shirts, skinny leather ties, bikers jackets or light jackets, etc. The Clash, on the other hand, wore colourful clothes. Well, the next day, at the Gibus, you’d spot everyone who had been at this concert, but they weren’t wearing anything black, they were all wearing colours.”

It makes sense to mention the Gibus club, as Guilty Razors often played there (sometimes in front of a hostile audience). It was also the only place in Paris that regularly scheduled new Parisian or Anglo-Saxon acts, such as Generation X, Siouxsie and the Banshees, the Slits, and Johnny Thunders who would become a kind of messed-up mascot for the venue. A little later, in 1978, the Rose Bonbon – formerly the Nashville – also attracted nightly owls in search of electric thrills… In 1977, the iconic but not necessarily excellent Asphalt Jungle often played at the Gibus, sometimes sharing the bill with Metal Urbain, the only band whose aura would later transcend the French borders (“I saw them as the French Sex Pistols,” said Geoff Travis, head of their British label Rough Trade). Already established in this small scene, Metal Urbain helped the young and restless Guilty Razors who had just arrived. Guitarist for Metal Urbain Hermann Schwartz remembers it: “They were younger than us, we were a bit like their mentors even if it’s too strong a word… At least they were credible. We thought they were good, and they had good songs which reminded of the Buzzcocks that I liked a lot. But at some point, they started hanging out with the Hells Angels. That’s when we stopped following them.”

The break-up was mutual, since, Guilty Razors, for their part, were shocked when they saw a fringe element of the audience at Metal Urbain concerts who repeatedly shouted “Sieg Heil” and gave Nazi salutes. These provocations, even still minor (the bulk of the skinhead crowd would later make their presence felt during concerts), weren’t really to the liking of the Perez brothers, whose anti-fascist convictions were firmly rooted. Some things are non-negotiable.
A few months earlier (in July 1978), Guilty Razors had nevertheless opened very successfully for Metal Urbain at the Bus Palladium, a more traditonally old-school rock night-club. But, as was sometimes the case back then, the night turned into a mass brawl when suburban rockers came to “beat up punks”.

Back then, Parisian nights weren’t always sweet and serene.

So, after opening as best as they could for The Jam (their sound having been ruined by the PA system), our local heroes were – once again – met outside by a horde of greasers out to get them. “Thankfully,” says Tristam, “we were with our roadies, motorless bikers who acted as a protective barrier. We were chased in the neighbouring streets and the whole thing ended in front of a bar, with the owner coming out with a rifle…”
Although Tristam and the Perez brothers narrowly escaped various, potentially bloody, incidents, they weren’t completely innocent of wrongdoing either. They still find amusing their mugging of two strangers in the street for example (“We were broke and we simply wanted to buy tickets for the Heartbreakers concert that night,” says Tristam). It so happened that their victims were two key figures in the rock business at the time: radio presenter Alain Manneval and music publisher Philippe Constantin. They filed a complaint and sought monetary compensation, but somehow the band’s manager, the skilful but very controversial Alexis, managed to get the complaint withdrawn and Guilty Razors ended up signing with Constantin with a substantial advance.

They also signed with Polydor and the label released in 1978 their only three-track 45, featuring “I Don't Wanna be A Rich”, “Hurts and Noises” and “Provocate” (songs that exuded perpetual rebellion and an unquenchable desire for “class” confrontation). It was a very good record, but due to a lack of promotion (radio stations didn’t play French artists singing in English), it didn’t sell very well. Only 800 copies were allegedly sold and the rest of the stock was pulped… Initially, the three tracks were to be included on a LP that never came to be, since they were dropped by Polydor (“Let’s say we sometimes caused a ruckus in their offices!” laughs Tristam.) In order to perfect the long-awaited LP, the band recorded demos of other tracks. There was a cover of Pink Floyd's “Lucifer Sam” from the Syd Barrett era – proof of an enduring love for the sixties’ greats –, “Wake Up” a hangover tale and “Bad Heart” about the Baader-Meinhof gang, whose actions had a profound impact on the era and on a generation seeking extreme dissent... On the album you’re now discovering, you can also hear five previously unreleased tracks recorded a bit later during an extended and freezing stay in Madrid, in a makeshift studio with the invaluable help of a drummer also acting as sound engineer. He was both an enthusiastic old hippie and a proper whizz at sound engineering. Here too, certain influences from the fifties and sixties (Link Wray, the Troggs) are more than obvious in the band’s music.

Shortly after a final stormy and rather barbaric (on the audience’s side) “Punk night” at the Olympia in June 1978, Tristam left the band ; his bandmates continued without him for a short while.

But like most pioneering punk bands of the era, Guilty Razors eventually split up for good after three years (besides once in Spain, they’d only played in Paris). The reason for ceasing business activities were more or less the same for everyone: there were no venues outside one’s small circuit to play this kind of rock music, which was still frightening, unknown, or of little interest to most people. The chances of recording an LP were virtually null, since major labels were only signing unoriginal but reassuring sub-Téléphone clones, and the smaller ones were only interested in progressive rock or French chanson for youth clubs. And what about self-production? No one in our small safety-pinned world had thought about it yet. There wasn’t enough money to embark on that sort of venture anyway.

So yes, the early days of punk in France were truly No Future!

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Tobias. Doltz. - Frontiers of Science

Building upon the striking elegance of their first collaboration, Tobias Freund and Shun Watanabe reunite as Tobias. Doltz. for another extended excursion into designer electronica with a warm, dubby glow at its centre. Their first album Versus arrived on Delsin in early 2025 as a result of a chance meeting at Eden Festival the year before. The spark of inspiration led quickly to a complete and coherent first body of work, and the same can be said for its prompt, equally inspired follow-up. Dealing in the gentle hum of digitally sculpted ambience and needlepoint micro-pulses, Freund and Watanabe evoke the experimental spirit and mellow immersion of golden-era clicks n' cuts techno. While that early 00s phenomenon sometimes cracked around the edges of its DSP limitations, here a rich and porous sound world blooms out from the crisply defined structure of each track. At times the palette opens up to more organic sound matter, and there is ample space for full-bodied synths to ratchet down the rhythm, but a strong digital core of granular processing and exacting sound design form the bedrock of the album's subtle, sublime sound. Even though its calm demeanour radiates an instant charm, like all great electronica Frontiers Of Science is an album of hidden depths to be absorbed steadily over subsequent trips.

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19,29

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KNUMEARS - DIRECTIONS

KNUMEARS

DIRECTIONS

12inchRFCLPC4314
Run For Cover Records
03.04.2026
  • Introduction
  • One Light, Sunshine
  • My Name
  • Breaking Ground
  • Directions
  • Untitled
  • Bridged
  • Fade Away
  • Friendly Face
  • The North
disponibile anche

ORANGE & BLACK MARBLE VINYL[23,49 €]

Cassette[14,08 €]


Knumears sind sich bewusst, dass keine Band in einem Vakuum existiert. Sie sind die Verkörperung einer klanglichen Tradition, die über Jahrzehnte hinweg geprägt und geformt wurde und nur von denen weitergeführt werden kann, die sie wirklich schätzen. Ob man es nun Screamo, Skramz, Post-Hardcore oder anders bezeichnet - es ist ein Sound, der die wechselnden musikalischen Strömungen der Jahre überdauert hat und nun eine ganz neue Generation von Underground-Musikern beeinflusst. Das Debütalbum von Knumears, ,Directions", ist gleichermaßen Liebesbrief und Kartografieprojekt, das die tiefgreifende Geschichte einer komplexen Szene erforscht und gleichzeitig einen spannenden Entwurf für eine neue Szene schafft. Knumears sind nicht nur eine Gruppe leidenschaftlicher Musiker, sondern auch Freunde, deren Bindungen ebenso wichtig sind wie die Musik, die sie gemeinsam machen. Seit 2021 schreiben, touren und spielen die Knumears (Bassist Dante Garcia II, Schlagzeuger Frankie Lopez und Sänger/ Gitarrist Matthew Cole) ununterbrochen. Sie haben sich von ausverkauften lokalen Shows mit jubelnden, kletternden, schreienden und tanzenden Jugendlichen zu nationalen Tourneen entwickelt und stoßen im ganzen Land auf die gleiche begeisterte Resonanz. Doch abseits des Tourchaos fand die Gruppe gleichermaßen Wachstum in ihrem Privatleben, stärkte alte Bindungen zu den Daheimgebliebenen, entdeckte neue Verbindungen und kultivierte ihre eigenen Welten. ,Wir alle haben uns irgendwie selbst gefunden und neue Beziehungen aller Art geknüpft", sagt Cole und reflektiert über die Entstehung des Albums. ,Für jeden von uns gab es viele Veränderungen." Zunächst waren all diese persönlichen Umbrüche nicht gerade förderlich für das Schreiben eines neuen Albums. Die Band sollte mit dem legendären Produzenten/Toningenieur Jack Shirley (Deafheaven, Loma Prieta, Touche Amore) aufnehmen, aber der Prozess der Band fühlte sich etwas stagnierend an, bis es plötzlich nicht mehr so war: , Wir hatten alle große Schwierigkeiten, kreativ zu sein", erklärt Cole. ,Wir hatten alle in anderen Projekten ein Ventil gefunden, während wir versuchten, dieses Album zu schreiben. Aber ein paar Wochen vor unserer Zeit mit Jack setzten wir uns zusammen und schrieben im Grunde genommen das gesamte Album. Wir probten dreimal pro Woche, wahrscheinlich anderthalb Monate lang, und es floss praktisch aus uns heraus." Das Ergebnis ist ein Album, das außergewöhnlich eindringlich klingt - selbst für ein viszerales Genre wie Screamo. Knumears bedienen sich eines Sounds, der hyper-unmittelbar und dennoch notorisch schwer zu definieren ist: Er entwickelte sich aus dem Urschlamm des Hardcore der späten 80er Jahre und verdiente sich den Zusatz ,Post" im wahrsten Sinne des Wortes, bevor er sich in den 90er Jahren mit Bands wie Heroin, Pg. 99 und Orchid zu etwas noch Emotionalerem und musikalisch Chaotischerem entwickelte. Der Sound entwickelte sich weiter mit einem weiteren Boom in den späten 2000er/frühen 2010er Jahren, als Loma Prieta, Touche Amore und andere die Musik zu etwas Direkterem und manchmal sogar auf ihre eigene bissige Art Eingängigem verdichteten. Jetzt stehen Knumears und ihre Zeitgenossen an der Spitze der modernen Screamo-Landschaft.

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dovrebbe essere pubblicato su 03.04.2026

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KNUMEARS - DIRECTIONS

KNUMEARS

DIRECTIONS

12inchRFCLPC5314
Run For Cover Records
03.04.2026

Knumears sind sich bewusst, dass keine Band in einem Vakuum existiert. Sie sind die Verkörperung einer klanglichen Tradition, die über Jahrzehnte hinweg geprägt und geformt wurde und nur von denen weitergeführt werden kann, die sie wirklich schätzen. Ob man es nun Screamo, Skramz, Post-Hardcore oder anders bezeichnet - es ist ein Sound, der die wechselnden musikalischen Strömungen der Jahre überdauert hat und nun eine ganz neue Generation von Underground-Musikern beeinflusst. Das Debütalbum von Knumears, ,Directions", ist gleichermaßen Liebesbrief und Kartografieprojekt, das die tiefgreifende Geschichte einer komplexen Szene erforscht und gleichzeitig einen spannenden Entwurf für eine neue Szene schafft. Knumears sind nicht nur eine Gruppe leidenschaftlicher Musiker, sondern auch Freunde, deren Bindungen ebenso wichtig sind wie die Musik, die sie gemeinsam machen. Seit 2021 schreiben, touren und spielen die Knumears (Bassist Dante Garcia II, Schlagzeuger Frankie Lopez und Sänger/ Gitarrist Matthew Cole) ununterbrochen. Sie haben sich von ausverkauften lokalen Shows mit jubelnden, kletternden, schreienden und tanzenden Jugendlichen zu nationalen Tourneen entwickelt und stoßen im ganzen Land auf die gleiche begeisterte Resonanz. Doch abseits des Tourchaos fand die Gruppe gleichermaßen Wachstum in ihrem Privatleben, stärkte alte Bindungen zu den Daheimgebliebenen, entdeckte neue Verbindungen und kultivierte ihre eigenen Welten. ,Wir alle haben uns irgendwie selbst gefunden und neue Beziehungen aller Art geknüpft", sagt Cole und reflektiert über die Entstehung des Albums. ,Für jeden von uns gab es viele Veränderungen." Zunächst waren all diese persönlichen Umbrüche nicht gerade förderlich für das Schreiben eines neuen Albums. Die Band sollte mit dem legendären Produzenten/Toningenieur Jack Shirley (Deafheaven, Loma Prieta, Touche Amore) aufnehmen, aber der Prozess der Band fühlte sich etwas stagnierend an, bis es plötzlich nicht mehr so war: , Wir hatten alle große Schwierigkeiten, kreativ zu sein", erklärt Cole. ,Wir hatten alle in anderen Projekten ein Ventil gefunden, während wir versuchten, dieses Album zu schreiben. Aber ein paar Wochen vor unserer Zeit mit Jack setzten wir uns zusammen und schrieben im Grunde genommen das gesamte Album. Wir probten dreimal pro Woche, wahrscheinlich anderthalb Monate lang, und es floss praktisch aus uns heraus." Das Ergebnis ist ein Album, das außergewöhnlich eindringlich klingt - selbst für ein viszerales Genre wie Screamo. Knumears bedienen sich eines Sounds, der hyper-unmittelbar und dennoch notorisch schwer zu definieren ist: Er entwickelte sich aus dem Urschlamm des Hardcore der späten 80er Jahre und verdiente sich den Zusatz ,Post" im wahrsten Sinne des Wortes, bevor er sich in den 90er Jahren mit Bands wie Heroin, Pg. 99 und Orchid zu etwas noch Emotionalerem und musikalisch Chaotischerem entwickelte. Der Sound entwickelte sich weiter mit einem weiteren Boom in den späten 2000er/frühen 2010er Jahren, als Loma Prieta, Touche Amore und andere die Musik zu etwas Direkterem und manchmal sogar auf ihre eigene bissige Art Eingängigem verdichteten. Jetzt stehen Knumears und ihre Zeitgenossen an der Spitze der modernen Screamo-Landschaft.

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23,49
KNUMEARS - DIRECTIONS (TAPE)

Knumears sind sich bewusst, dass keine Band in einem Vakuum existiert. Sie sind die Verkörperung einer klanglichen Tradition, die über Jahrzehnte hinweg geprägt und geformt wurde und nur von denen weitergeführt werden kann, die sie wirklich schätzen. Ob man es nun Screamo, Skramz, Post-Hardcore oder anders bezeichnet - es ist ein Sound, der die wechselnden musikalischen Strömungen der Jahre überdauert hat und nun eine ganz neue Generation von Underground-Musikern beeinflusst. Das Debütalbum von Knumears, ,Directions", ist gleichermaßen Liebesbrief und Kartografieprojekt, das die tiefgreifende Geschichte einer komplexen Szene erforscht und gleichzeitig einen spannenden Entwurf für eine neue Szene schafft. Knumears sind nicht nur eine Gruppe leidenschaftlicher Musiker, sondern auch Freunde, deren Bindungen ebenso wichtig sind wie die Musik, die sie gemeinsam machen. Seit 2021 schreiben, touren und spielen die Knumears (Bassist Dante Garcia II, Schlagzeuger Frankie Lopez und Sänger/ Gitarrist Matthew Cole) ununterbrochen. Sie haben sich von ausverkauften lokalen Shows mit jubelnden, kletternden, schreienden und tanzenden Jugendlichen zu nationalen Tourneen entwickelt und stoßen im ganzen Land auf die gleiche begeisterte Resonanz. Doch abseits des Tourchaos fand die Gruppe gleichermaßen Wachstum in ihrem Privatleben, stärkte alte Bindungen zu den Daheimgebliebenen, entdeckte neue Verbindungen und kultivierte ihre eigenen Welten. ,Wir alle haben uns irgendwie selbst gefunden und neue Beziehungen aller Art geknüpft", sagt Cole und reflektiert über die Entstehung des Albums. ,Für jeden von uns gab es viele Veränderungen." Zunächst waren all diese persönlichen Umbrüche nicht gerade förderlich für das Schreiben eines neuen Albums. Die Band sollte mit dem legendären Produzenten/Toningenieur Jack Shirley (Deafheaven, Loma Prieta, Touche Amore) aufnehmen, aber der Prozess der Band fühlte sich etwas stagnierend an, bis es plötzlich nicht mehr so war: , Wir hatten alle große Schwierigkeiten, kreativ zu sein", erklärt Cole. ,Wir hatten alle in anderen Projekten ein Ventil gefunden, während wir versuchten, dieses Album zu schreiben. Aber ein paar Wochen vor unserer Zeit mit Jack setzten wir uns zusammen und schrieben im Grunde genommen das gesamte Album. Wir probten dreimal pro Woche, wahrscheinlich anderthalb Monate lang, und es floss praktisch aus uns heraus." Das Ergebnis ist ein Album, das außergewöhnlich eindringlich klingt - selbst für ein viszerales Genre wie Screamo. Knumears bedienen sich eines Sounds, der hyper-unmittelbar und dennoch notorisch schwer zu definieren ist: Er entwickelte sich aus dem Urschlamm des Hardcore der späten 80er Jahre und verdiente sich den Zusatz ,Post" im wahrsten Sinne des Wortes, bevor er sich in den 90er Jahren mit Bands wie Heroin, Pg. 99 und Orchid zu etwas noch Emotionalerem und musikalisch Chaotischerem entwickelte. Der Sound entwickelte sich weiter mit einem weiteren Boom in den späten 2000er/frühen 2010er Jahren, als Loma Prieta, Touche Amore und andere die Musik zu etwas Direkterem und manchmal sogar auf ihre eigene bissige Art Eingängigem verdichteten. Jetzt stehen Knumears und ihre Zeitgenossen an der Spitze der modernen Screamo-Landschaft.

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14,08
LARRISON - CONNECTERS VOL. 1: ORIGINAL RECORDINGS, 1992-1999
  • Ripples
  • Driving To Austin
  • Rewind
  • Waiting For Sleep
  • Fancy Free
  • Water Montage
  • Wake / The City / Sleep
  • On Glass Ii
  • In Motion
  • Fancy Finish
  • A Late Start
  • Leaving Again
  • Dazzling Showroom / Future City
  • Winter Wave
  • Swarm
  • On Glass I
  • Dap
  • Ice Planet (Alt)
  • Song From A Bedroom In Podunk Indiana
  • Exiting
  • Hi And Lo
  • Sea Level
  • Sequencer Sway
  • Moonplay
  • Aquarium

Connecters Vol. 1: Original Recordings, 1992-1999 ist die erste Veröffentlichung von Larrison, dem Pseudonym des bildenden Künstlers und Musikers Larrison Seidle aus dem Mittleren Westen. Larrison komponierte, programmierte und nahm alles komplett auf einem Casio CZ-5000 auf, während der guten alten Zeit der selbstgemachten Experimente und Entdeckungen in den frühen 90ern. Er lebte in einer Traumwelt, die er selbst erfunden hatte, mit Soundtracks aus Space-Age-Pop-Vignetten, gespickt mit hypnotischen, überschwänglichen, vielschichtigen Synthesizer-Melodien. Mit 26 Tracks, die alle neu restauriert und aus den Originalquellen gemastert wurden, erfindet sich Connecters Vol. 1 Song für Song neu, überwindet die Zeit und trotzt der vorbestimmten Vergessenheit dieser brillanten, diskreten Musik, die vor drei Jahrzehnten entstanden ist. Larrison Seidle wuchs in den 70er und 80er Jahren in Greenwood, Indiana, einem Arbeitervorort von Indianapolis, auf. Er stammte nicht aus einer Musikerfamilie, aber aus einem Haushalt, in dem Musikalität gefördert wurde. Sein Vater kaufte eine elektrische Orgel, in der Hoffnung, dass Larrison und sein älterer Bruder das Instrument lernen würden. ,Am Ende saß mein Vater einige Abende an der Orgel, improvisierte und spielte immer wieder dieses eine Lied, von dem ich mich noch an die ersten Takte erinnern kann", erinnert sich Larrison. Möglicherweise war es in diesem Moment, in dem es zwar keine formale Ausbildung gab, aber viel Ermutigung und Entdeckungsfreude, dass der Künstler seine ersten musikalischen Experimente machte. Diese Erlaubnis, sich auszuprobieren, sollte seine kreative Arbeit in den folgenden Jahren deutlich prägen. Während in Larrisons Elternhaus klassische Rockplatten leicht zugänglich waren, lieh sich sein Vater 35-mm-Dokumentarfilme aus der Bibliothek aus, um sie im Wohnzimmer zu zeigen, die alle mit skurrilen Instrumentalstücken unterlegt waren. Als Teenager nahm er John Carpenters und Alan Howarths Endthema aus ,Die Klapperschlange" mit einem kleinen Kassettenrekorder neben dem Fernsehlautsprecher auf und liebte Tangerine Dreams Beiträge zu Ridley Scotts düsterer Fantasy ,Legend". Seine Faszination für diese weitgehend textlosen, synthesizerbasierten Kompositionen führte zu einem eigenwilligen Verständnis davon, wie Musik nicht nur das ergänzt, was wir vor uns sehen, sondern auch das, was wir in den Tiefen unseres Bewusstseins erleben. 1985, als er dreizehn Jahre alt war, überzeugte Larrison seinen Vater, ihm ein Casio CZ-5000-Keyboard zu kaufen. Wie zuvor die Orgel war auch dieses Instrument eine Neuheit im Haushalt der Seidles. Erst nach seinem Highschool-Abschluss 1991 und dem Beginn seines Studiums an der Herron School of Art in Indianapolis entdeckte er den in das Casio integrierten Sequenzer und begann, seine Kompositionen auf Band aufzunehmen. ,Das CZ-5000 und sein 8-Spur-Sequenzer sind die einzigen Musikinstrumente, die ich benutzt habe. Es hat eine fast unbegrenzte Funktion zur Erzeugung neuer Klänge", erklärte Seidle. Während seiner Zeit an der Herron School of Art freundete sich Larrison mit seinem Kommilitonen und Klangkünstler Michael Northam an, den er bei einem Konzert auf dem Campus kennengelernt hatte. Nachdem Northam Larrison für die Musik von Severed Heads, Throbbing Gristle und Roger Doyle begeistert und damit seine Zuneigung und sein Vertrauen gewonnen hatte, überredete er ihn, nach Austin, Texas, zu ziehen, das in den frühen 90er Jahren für seine lebendige Kunst- und Musikszene bekannt war. Die beiden wohnten zunächst bei Northams Freund Daniel Plunkett, dem Herausgeber und Verleger von ND, einem einflussreichen Magazin, das sich von 1982 bis 1999 mit DIY-Musik und Tape-Trading beschäftigte. In seiner Blütezeit hatte ND Tausende von Lesern, und Plunkett verschickte die Ausgaben weltweit. In den letzten Monaten des Jahres 1993 und Anfang 1994 schrieb und nahm Larrison mit begrenzten Mitteln und grenzenloser Intuition eine Reihe von Songs mit seinem CZ-5000 in einer kleinen Wohnung nördlich der Innenstadt von Austin auf, bastelte eine farbenfrohe, illustrierte Beilage, in der einige Songtitel durch Linien oder Pfeile dargestellt waren, und gab sie an Plunkett weiter, damit er sie für ND rezensieren konnte. Diese einzelne Kassette mit dem Titel Connecters sic war eine von 1200, die im Laufe des Bestehens der Publikation bei ND eingereicht wurden und die Jed Bindeman, Mitbegründer von Freedom To Spend, 2020 erworben und fast wie durch ein Wunder entdeckt hat. ,Ich hatte große Schwierigkeiten, mir die Kassetten in dieser Sammlung anzuhören", gibt Bindeman zu. ,Aber dann legte ich Larrisons Connecters ein und dachte sofort: ,Wow! Was höre ich da?' Die Kassette war von Anfang bis Ende einfach fantastisch." Mit Musik von genau dieser Kassette und anderen Aufnahmen aus Larrisons Experimenten in den 90er Jahren ist Connecters eine Übersicht über Instrumentalmusik, die sowohl durch vielfältige konzeptionelle Strategien als auch durch spielerische Neugierde geprägt ist. Seidle arbeitete unter Bedingungen, die viele Musiker als Einschränkung empfinden würden, und entwickelte technisch innovative Ansätze, um die Klänge und integrierten Effekte des CZ-5000 zu modifizieren. Das Gerät ermöglichte es ihm, die Wellenform, die Hüllkurve und die Tonart von Klängen mithilfe der Phasenverzerrungssynthese zu verändern und so im Grunde genommen Instrumente zu schaffen, während er Songs komponierte. Die Tracks zeichnen sich durch eine durchdachte impressionistische Vielfalt aus, die mal lo-fi, mal symphonisch klingt. Inmitten der Zerlegung und Verstärkung der Fähigkeiten des CZ-5000 gibt es auch einen geschmackvollen Rückgriff auf eine kindliche Interaktion und Erfahrung von Klang. Vielleicht ist es diese Erfahrungsqualität, die es so schwierig macht, Larrisons Projekt einfach als Ambient oder Elektronik zu verstehen. Sein Wille, die ihm zur Verfügung stehenden Werkzeuge zu transformieren, hebt die daraus resultierenden Kompositionen auf eine persönliche Ebene und verleiht der Musik einen bezaubernden Sinn für Mystik. Connecters ist ein Beweis für eine künstlerische Vision, die sich nicht durch Grenzen einschränken lässt und keine Angst vor Informalität hat. Diese Aufnahmen, die dreißig Jahre nach ihrer Dokumentation auf magische Weise an die Oberfläche kommen, zeigen, wie personalisierte Produktionsmittel die Zeit ausdehnen und verkürzen können. Larrison lädt die Zuhörer ein, sich auf die Wunder der auditiven Vorstellungskraft einzulassen - eine Brücke zwischen visueller Erinnerung, emotionaler Resonanz und der grenzenlosen Möglichkeit, mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln Musik zu machen. Larrison's Connecters Vol. 1: Original Recordings, 1992-1999 wird am 3. April 2026 von Freedom To Spend als Vinyl- und Digitalausgabe veröffentlicht.

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22,27
ELUVIUM - VIRGA III

ELUVIUM

VIRGA III

12inchTRRLPC1452
Temporary Residence Ltd.
03.04.2026
  • A.m
  • The Fires At Night
  • Remains
  • Hallucination Ii
  • Microfauna
  • Communication
  • Virga Iii
  • Sore

Virga III ist der dritte Teil von Eluviums inspirierter Experimentalserie - und der erste seit fast fünf Jahren. Im unverkennbaren Gegensatz zu der dichten, bedrohlichen Ausdehnung von Virga II bieten die Werke, aus denen Virga III besteht, eine fast göttliche Atempause. Die nervöse Spannung, der Kontrollverlust und die geduldige Rekontextualisierung, die jeden Teil der Virga-Serie inspirieren, zeigen sich auf einzigartige Weise. Die Songs auf Virga III wurden wie immer von Cooper komponiert und gespielt, aber im Virga-Universum empfindet er im Grunde genommen eine einzigartige Zusammenarbeit mit sich selbst. Wie Cooper erklärt: ,Die Virga-Reihe gibt mir die Möglichkeit, zu einer älteren Version meiner selbst zurückzukehren, aber mit einem neuen Verständnis. Ich übe mich in mehr Geduld im Umgang mit diesen konstruierten musikalischen Systemen und Aufnahmen und duettiere zögerlich mit meinem früheren Ich in einer neuen Performance oder manipulativen Ebene, aber erst, nachdem ich die erste so lange wie möglich verdaut habe, bis sie neue und unbekannte Gefühle hervorruft, in der Hoffnung, ein Gefühl von therapeutischer Selbstwahrnehmung und Entdeckung zu entwickeln. Eine Mischung aus der explorativen Denkweise und einer malerischen emotionalen Resonanz, die sich allmählich zu sich selbst entfaltet."

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26,01
Crippling Alcoholism - Camgirl (2x12")
  • 1: Mr. Sentimental
  • 2: Saran Wrapped Cash
  • 3: Ladies' Night (Feat. Luxury Skin)
  • 4: Pay Pigs
  • 5: Bedrot
  • 6: Monet
  • 7: Pretty In Pink (Feat. Luxury Skin)
  • 8: Pliers (Feat. Luxury Skin)
  • 9: Screentime
  • 10: I Have A Key To Your House
  • 11: Camgirl
  • 12: Sweet Talk (Feat. Ameokama)
  • 13: Taravista (Feat. Luxury Skin)
  • 14: Mary Kate & Ashley
  • 15: Despair (Feat. Latter)
disponibile anche

Black Vinyl[37,19 €]

TAPE[18,07 €]


Pleasure, shame, and survival often arrive tangled together, indistinguishable in the moment. Camgirl, from Crippling Alcoholism, takes that entanglement as its starting point. Rather than separating desire from damage, the record allows them to coexist, tracing a path through obsession, performance, and persistence without offering clean resolution.
Camgirl is the 2025 breakthrough album from Boston’s Crippling Alcoholism, a record that frames pop immediacy against obsession, endurance, and collapse. Built from ear-wormy hooks and abrasive noise rock textures, the album smuggles grotesque and confrontational subject matter into songs that remain deliberately melodic. Pleasure and revulsion blend throughout, with choruses that linger even as the lyrics refuse comfort.

Released on September 12, 2025, Camgirl follows a loose narrative centered on a sex worker moving through cycles of exploitation and survival, treating intimacy as spectacle and visibility as threat. Songs flicker between desire and despair, confession and performance, flooded with artificial light. Despite its subject matter, the record resists nihilism. Its closing moments arrive quietly triumphant, not through escape or redemption, but through persistence itself.
Originally released on vinyl by Portrayal of Guilt Records, the first pressing of Camgirl sold out quickly. The Flenser reissue makes the album widely available for the first time, reaffirming it as a defining statement from a band operating at the intersection of pop form, noise, and lived experience.
Press Quotes

Camgirl proves that Crippling Alcoholism can evolve without losing their edge, and this record is a dark, irresistible bop. - Lambgoat
Elements of goth rock and melancholic vocals call back to loud rock while blending with an overall instrumental field brimming with energy. - Outside noise
Blurring the lines between outsider noise rock and dark glamorous synth-laden pop under a deceptively alluring glow… compulsively, squirmingly catchy. - The Progressive

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37,77
Crippling Alcoholism - Camgirl (2x12")

Pleasure, shame, and survival often arrive tangled together, indistinguishable in the moment. Camgirl, from Crippling Alcoholism, takes that entanglement as its starting point. Rather than separating desire from damage, the record allows them to coexist, tracing a path through obsession, performance, and persistence without offering clean resolution.
Camgirl is the 2025 breakthrough album from Boston’s Crippling Alcoholism, a record that frames pop immediacy against obsession, endurance, and collapse. Built from ear-wormy hooks and abrasive noise rock textures, the album smuggles grotesque and confrontational subject matter into songs that remain deliberately melodic. Pleasure and revulsion blend throughout, with choruses that linger even as the lyrics refuse comfort.

Released on September 12, 2025, Camgirl follows a loose narrative centered on a sex worker moving through cycles of exploitation and survival, treating intimacy as spectacle and visibility as threat. Songs flicker between desire and despair, confession and performance, flooded with artificial light. Despite its subject matter, the record resists nihilism. Its closing moments arrive quietly triumphant, not through escape or redemption, but through persistence itself.
Originally released on vinyl by Portrayal of Guilt Records, the first pressing of Camgirl sold out quickly. The Flenser reissue makes the album widely available for the first time, reaffirming it as a defining statement from a band operating at the intersection of pop form, noise, and lived experience.
Press Quotes

Camgirl proves that Crippling Alcoholism can evolve without losing their edge, and this record is a dark, irresistible bop. - Lambgoat
Elements of goth rock and melancholic vocals call back to loud rock while blending with an overall instrumental field brimming with energy. - Outside noise
Blurring the lines between outsider noise rock and dark glamorous synth-laden pop under a deceptively alluring glow… compulsively, squirmingly catchy. - The Progressive

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dovrebbe essere pubblicato su 03.04.2026

37,19
Crippling Alcoholism - Camgirl (TAPE)

Pleasure, shame, and survival often arrive tangled together, indistinguishable in the moment. Camgirl, from Crippling Alcoholism, takes that entanglement as its starting point. Rather than separating desire from damage, the record allows them to coexist, tracing a path through obsession, performance, and persistence without offering clean resolution.
Camgirl is the 2025 breakthrough album from Boston’s Crippling Alcoholism, a record that frames pop immediacy against obsession, endurance, and collapse. Built from ear-wormy hooks and abrasive noise rock textures, the album smuggles grotesque and confrontational subject matter into songs that remain deliberately melodic. Pleasure and revulsion blend throughout, with choruses that linger even as the lyrics refuse comfort.

Released on September 12, 2025, Camgirl follows a loose narrative centered on a sex worker moving through cycles of exploitation and survival, treating intimacy as spectacle and visibility as threat. Songs flicker between desire and despair, confession and performance, flooded with artificial light. Despite its subject matter, the record resists nihilism. Its closing moments arrive quietly triumphant, not through escape or redemption, but through persistence itself.
Originally released on vinyl by Portrayal of Guilt Records, the first pressing of Camgirl sold out quickly. The Flenser reissue makes the album widely available for the first time, reaffirming it as a defining statement from a band operating at the intersection of pop form, noise, and lived experience.
Press Quotes

Camgirl proves that Crippling Alcoholism can evolve without losing their edge, and this record is a dark, irresistible bop. - Lambgoat
Elements of goth rock and melancholic vocals call back to loud rock while blending with an overall instrumental field brimming with energy. - Outside noise
Blurring the lines between outsider noise rock and dark glamorous synth-laden pop under a deceptively alluring glow… compulsively, squirmingly catchy. - The Progressive

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18,07
JOE WESTERLUND - CURIOSITIES FROM THE SHIFT
  • A1: Nu Male Uno
  • A2: Peebles 'N' Stones
  • A3: Tem
  • A4: Fone
  • A5: Can Tangle
  • B1: Persurverance
  • B2: Furahai
  • B3: Ecstatic Guataca
  • B4: A Trance Delay
  • C1: Midpoint
  • C2: Elegy (For Olaibi)
  • C3: Felt Like Floating

In den letzten fünf Jahren hat sich Joe Westerlund intensiv mit der Clave beschäftigt, dem metrischen Muster, das zunächst die afro-kubanische und lateinamerikanische Musik geprägt hat und dann in fast alle Bereiche des Jazz und Rock Einzug gehalten hat. Was bedeutete es, dass eine Idee so flexibel war, dass sie so viele Formen annehmen konnte und dabei doch ihre eigene Essenz behielt? Das Ergebnis ist für Westerlund ein Sprung ins Unbekannte: Curiosities from the Shift, ein 12-Track-Spielplatz mit endlos verwobenen Beats und Melodien, auf dem Westerlunds Begeisterung für die Clave auf seinen experimentellen Umgang mit Texturen trifft und seine rhythmische Symphonie mit Freunden Hand in Hand geht, die diesen Raum gemeinsam mit ihm gestalten. Die dreiteilige Suite, die die erste Hälfte von Curiosities ausmacht, beginnt mit den Schrottplatz-Percussions und den entzückenden Bass-Splashes, die ,Tem" umrahmen, und endet mit dem surrealistischen Boom-Bap von Daumenklavieren und Shakers auf ,Can Tangle". Diese Stücke strahlen eine hart erkämpfte Freude aus, als würde Westerlund sich in Echtzeit daran erfreuen, eine potenzielle Sackgasse zu entdecken, aber trotzdem seinen eigenen Weg nach vorne zu finden. Diese Songs wurden zu einer Art Arbeitsplan für das Terrain, das Westerlund auf Curiosities erkundet, vom glorreichen Call-and-Response-Opener ,Nu Male Uno" bis zum unheimlich amorphen Schlussstück ,Felt Like Floating". Alle diese Songs zeichnen sich durch einen erkennbaren Rhythmus aus, wie den galoppierenden Gang in der Mitte von ,Midpoint" und den kopfnickenden Puls, der sich durch ,Persurverance" schlängelt, dessen Name augenzwinkernd falsch geschrieben ist, um seiner Aussprache aus North Carolina via Wisconsin zu entsprechen. Aber das sind nur Sprungbretter für andere Texturen, Stimmungen und Ideen, wie die New-Age-Anklänge - schimmernde Metallophone, zwitschernde Vögel, zurückhaltende Flöten -, die ,Midpoint" durchziehen, oder die Dub-artigen Delays und Gamelan-Hymnen, die ,Persurverance" durchziehen. Dies ist zutiefst vielschichtige Musik, deren treibender Kern durch eine Reihe überraschender Entscheidungen ausgeglichen wird. Bittersüße und Freude, Trauer und Befreiung, Seufzer und Lächeln: All das ist hier vorhanden und verflechten sich bis ins Unendliche. In den Monaten nach den ersten Sessions wandte sich Westerlund an Freunde - darunter Tim Rutilli von Califone, den Saxophonisten Sam Gendel, den Trompeter Trever Hagen und die Violinisten Libby Rodenbough und Chris Jusell. Es waren seine am gründlichsten komponierten und präzisesten Werke, aber er wollte hören, was passierte, wenn seine Freunde in Echtzeit darauf reagierten. Sie lieferten Anmut, Tiefe und Gefühl, wobei ihre Parts den Vorhang zu verborgenen Winkeln rhythmischer Welten öffneten. Westerlund gibt bereitwillig zu, dass er von der Betonung des Grooves und des Metrums des Albums überrascht ist, die sich von abstrakten Klängen abhebt. Nachdem er so lange mit Bands gelebt und gearbeitet hatte, ging er davon aus, dass er mit grundlegenden Metren fertig war. Diese 12 Songs verschmelzen so viele von Westerlunds Leidenschaften zu endlos faszinierenden Stücken, die mit vertrauten Elementen seine Abenteuer ins Unbekannte übertragen. Verspielt, aber zart, wehmütig, aber wundersam, von Beats angetrieben, aber nicht an sie gebunden - dies ist Westerlunds bisheriges Vermächtnis, das Soloalbum, das einen Blick auf eine musikalische und emotionale Landschaft eröffnet, die vielleicht sogar noch reichhaltiger ist, als er es sich jemals hätte vorstellen können.

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32,35

Last In: 40 days ago
RAYE - This Music May Contain Hope LP
  • A1: Intro Girl Under The Grey Cloud
  • A2: I Will Overcome
  • A3: Beware . The South London Lover Boy
  • A4: The Whatsapp Shakespeare
  • B1: Winter Woman
  • B2: Click Clack Symphony Feat Hans Zimmer
  • B3: I Know You´re Hurting
  • B4: Life Boat
  • C1: I Hate The Way I Look Today
  • C2: Goodbye Henry Feat Al Green
  • C3: Nightingale Lane
  • C4: Skin & Bones
  • D1: Where Is My Husband!
  • D2: Fields Feat Grandad Michael
  • D3: Joy Feat Amma & Absolutely
  • D4: Happier Times Ahead
  • D5: Fin

Four-time GRAMMY Award-nominated global superstar RAYE, is releasing her highly anticipated sophomore album THIS MUSIC MAY CONTAIN HOPE. The album, set in 4 “seasons” with each side of the vinyl being a different season, takes listeners on a sonic journey that begins with darkness and ends with light.

“Music is medicine. I’ve always said that, and I guess I’m in the process of making medicine for myself that I can share with the world. I want us all to say to ourselves that it’s going to be all right, and I’m going to have faith in the seeds that I’ve planted beneath the snow. I wanted to create something that is a hug or bed or soft place for that person who needs it.”

RAYE recently kicked off her massive 51-date sold-out arena tour THIS TOUR MAY CONTAIN NEW MUSIC includes arena dates across Europe and the UK — including six sold-out nights at The O2 — before heading to North America with stops at iconic venues such as Radio City Music Hall (April 15 and 16th) and the Greek Theatre (May 12 and 13th). Additionally, RAYE will be a special guest on Bruno Mars’ The Romantic Tour for 27 stadium shows across the US this summer.

In stock dal13.05.2026

32,14

Last In: 13 days ago
CRAYON - HOME SAFE

CRAYON

HOME SAFE

12inchERATPLE175
Erased Tapes
27.03.2026
  • Home Safe (Feat. Yamê, Tora)
  • Procrastination (Feat. Zefire)
  • Strange People (Feat. Rhye)
  • Kill Your Idols (Feat. Lossapardo)
  • Feelings Don't Rest (Feat. Anaiis)
  • &Fly
  • Diamond Miner (Feat. Fkj, Eliza)
  • Midnight Blues (Feat. Zefire)
  • Cristaux Liquides (Feat. Swing)
  • Arthur Et Le Cristal (Feat. Arthur Teboul)
  • Exposed (Feat. Lossapardo)

Mit Home Safe veröffentlicht der Pariser Produzent und Songwriter Crayon am 24. Oktober sein lang erwartetes Debütalbum auf Erased Tapes. Nach Jahren als gefragter Produzent für französische Rap-Größen wie Josman und Dinos tritt Crayon nun selbst ins Rampenlicht - mit einem Werk, das Soul, Folk, Jazz, Hip-Hop und Elektronik zu einem warmen, vielschichtigen Klangkosmos vereint. Die Entstehung des Albums begann in einer Pariser WG, wo Crayon und Jazzpianist Bastien Brison intime Jam-Sessions veranstalteten. Aus dieser kreativen Gemeinschaft entstand ein Sound, der orchestrale Größe mit der Intimität von Bedroom-Produktionen verbindet. Nach einer persönlichen Rückzugsphase in seinem Elternhaus verfeinerte Crayon über drei Jahre die Klangästhetik des Albums - inspiriert von Erinnerungen an das Zuhause und der Frage: Was bedeutet Heimat für dich? Das Ergebnis ist ein zutiefst persönliches, visuell geprägtes Album mit Gästen wie FKJ, ELIZA, Rhye, anaiis, Yamê und Arthur Teboul. Tracks wie Home Safe und Diamond Miner laden ein in eine Welt, in der Sound, Bild und Emotion verschmelzen.

pre-ordina ora27.03.2026

dovrebbe essere pubblicato su 27.03.2026

26,01
DÄLEK - BRILLIANCE OF A FALLING MOON
  • Better Than
  • Knowledge | Understanding | Wisdom
  • Normalized Tragedy
  • Expressions Of Love
  • Substance
  • I Am A Man
  • For The People
  • By The Time We Arrive In El Salvador

Die experimentellen Hip-Hop-Legenden dälek kehren mit ihrem neuesten Album ,Brilliance of a Falling Moon" zurück. Der Titel stammt aus einem Abschnitt von Erik Larsons Roman ,In The Garden of Beasts" aus dem Jahr 2011. Das Album zeichnet ein feuriges Porträt des Lebens und Widerstands im faschistischen Amerika. ,Brilliance of a Falling Moon" wurde von Will Brooks (alias MC dälek) und Mike Mare konzipiert, komponiert und produziert und ist ein weitläufiges, kompromissloses Album, das den politischen Ton der Gegenwart widerspiegelt. Aufgenommen in den Deadverse Studios der Gruppe im Laufe der Jahre 2024 und 2025 aufgenommen, werden die Beats von ,Brilliance of a Falling Moon" von brutalen, staubigen Drum Breaks angetrieben und sind in eine bedrohliche, jenseitige Atmosphäre gehüllt. Brooks' Reime zielen auf alles ab, von der Unterdrückung von Informationen durch den Staat über den Kolonialismus bis hin zu Trumps Dämonisierung von Einwanderern, und sie brennen geradezu vor Empörung über den aktuellen Zustand der Welt.

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dovrebbe essere pubblicato su 27.03.2026

26,01
Articoli per pagina:
N/ABPM
Vinyl