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Das kanadische Ensemble BADBADNOTGOOD machte sich einen Namen als sie kurzerhand Jazz und HipHop miteinander verbanden - nun kehren sie mit ihrem Debüt auf XL Recordings zu ihren instrumentellen Anfängen zurück! Mit dem Talk Memory reflektieren sie die Geschichte und die Innovationen der Musiker und Komponisten, die sie auf dem Weg zum eigenen Sound beeinflussten. Die Band formte sich 2010 im Humber College Jazz Kurs in Toronto, das feste Trio-Line-Up mit Alexander Sowinski (Drums), Chester Hansen (Bass) und Leland Whitty (Gitarre und Holzbläser) existiert seit 2015. Für die drei ist ein Song ein lebender und atmender Organismus, der sich natürlich entwickelt und je nach Umgebung anders klingt. "Talk Memory" ist ein Album, das ganz in diesem Sinne entstanden ist und markiert auch einen Wechsel vom Ego hin zum Kollektiv, zur Balance und zur Harmonie. Es enthält musikalische Beiträge von Arthur Verocai, Karriem Riggins, Terrace Martin, Laraaji und der gefeierten Harfenistin Brandee Younger, die bereits mit Moses Sumney und Thundercat gearbeitet hat. Die Visuals entwarf Virgil Abloh mit seiner Designfirma Alaska-Alaska_äó, der auch das Albumcover gestaltet hat. "Talk Memory" ist ein Album, das betont, wie Musik als Konversation unabdingbar kollektiv und improvisiert sein muss. Es erinnert dabei an die typischen Momente einer Live Jazz- oder Soul-Show, in der der Frontmann jedes einzelne Bandmitglied vorstellt, um ihm/ihr den gebührenden Applaus zukommen zu lassen. Und so ist ein Album voller tiefer Zuneigung zur Musik und zur Community entstanden.
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Nachpressung der beliebten Compilation! Auf "Singles Round Up" kommen die ersten zwölf 7"-Singles, A&B-Seiten von Holly Golightly zusammen. Mit dabei ist das bluesige ,No Big Thing" mit seinem Barklavier und der Mundharmonika, das schmutzige gitarrenlastige ,Til I Get", die mit dem Jazzbesen bearbeiteten Drums und der Kontrabass von ,Come The Day", das eindrückliche ,Stain" und die brillante Coverversion ,Box Elder" von Pavement. Holly Golightly (ihr echter Name!) begann ihre musikalische Karriere 1991 bei Thee Headcoatees, einer Splittergruppe von Billy Childishs Thee Headcoats. Nach vier Jahren als Headcoatee trennte sie sich von der Band, um 1995 ihr Solodebüt ,The Good Things" zu veröffentlichen. Während bei den Headcoatees ein 60's Girl Group Sound auf dreiakkordigen Garagerock traf und viele Songs sowieso aus der Feder von Billy Childish stammten, vermischten sich auf Hollys Soloplatten Blues aus der Zeit vor dem Rock'n'Roll mit Folkrock und einer entspannteren Rock'n'Roll Gangart. Neben Coverversionen von Künstlern wie Willie Dixon, Ike Turner oder Lee Hazelwood schreibt Holly den Großteil ihres Materials selbst. Holly Golightly ist ohne Frage die interessanteste und vielseitigste Künstlerin aus der Schule von Billy Childish und ist mit Sicherheit eine der besten Songwriterinnen der Post-Grunge Ära, die mit jedem Album besser und besser wird. Seit ihrem Debüt 1995 war sie stetig aktiv, hat eine ganze Stange von Alben und eine noch größere Stange Singles für die verschiedensten Labels veröffentlicht und in den USA, Australien und Europa getourt.
он должен быть опубликован на 01.10.2021
2021 Nachpressung auf weißem Vinyl. ,Truly She None Other" war lange vergriffen. Die aufgewertete "Expanded Edition"-Version erschien 2013 zum zehnjährigen Jubiläum des grandiosesten Albums von HOLLY GOLIGHTLY. Das würdige Re-Issue enthält zwei Bonustracks! Die Sleevenotes stammen von niemand Geringerem als JACK WHITE! Oft als ihr bestes Album beschrieben wurde ,Truly She Is None Other" 2002/03 mit Liam Watson in den Toe-Rag Studioa aufgenommen und beinhaltet mit ,Tell Me Now So I Know" den Song, der als Titeltrack des Jim Jarmush Films ,Broken Flowers" ausgewählt wurde. Zu den neun HOLLY GOLIGHTLY Originalkompositionen gesellen sich zwei RAY DAVIES Songs ("Time Will Tell" & "Tell Me Now So I Know") zusammen mit "There's An End" (geschrieben von ihrem Freund Craig Fox von THE GREENHORNES). Außerdem mit dabei: eine brillante Version des JESSIE MAE ROBINSON Songs ,Black Night", der durch die Version von MUDDY WATERS unsterblich wurde. Unterstützt von der Crème de la Crème der Toe-Rag Hausmusiker zusammen mit den HOLLY GOLIGHTLY Bandeckpfeilern Bruce Brand (THE MILKSHAKES, THEE HEADCOATS) und John Gibbs (KAISERS, MASONICS) ist HOLLY GOLIGHTLY auf diesem Album in absoluter Höchstform.
он должен быть опубликован на 01.10.2021
New Yorker Singer-Songwriter entdeckt den Westcoast-Sound. Das 2019 erschienene Album "The Unseen In Between" etablierte den amerikanischen Musiker Steve Gunn als einen Großmeister des US-Songwritings - mit seinem neuen Album "Other You" unterstreicht er nun diesen Anspruch. Gunn, der ursprünglich aus Pennsylvania stammt und mittlerweile in Brooklyn lebt, ist für die Aufnahmen zu seinem neuen Album an die Westküste gereist. Das passt perfekt, denn seine Musik ist der ideale Soundtrack für Roadtrips von der Ostküste an die Westküste des Landes. Sein fein destillierter Sound lässt sich dabei zwischen Roots Rock, Americana, Folk und Jazz treiben. Steve Gunn ist Traditionalist und Suchender zugleich. Zumeist geht er nur mit losen Ideen ins Studio, bei denen er am Anfang nie so genau weiß, wo sie ihn am Ende hinführen werden. Ähnlich gestaltete sich das auch dieses Mal. Sein sechstes Studioalbum "Other You" nahm Steve Gunn zusammen mit Produzentenlegende Rob Schnapf (Beck, Elliott Smith, Kurt Vile) in dessen Mant Studios in Los Angeles Ende 2020 und Anfang 2021 auf. Schnapf hat großen Anteil an der Entstehung dieses Albums. Er schüttelte nicht nur das Soundbett auf, sondern mischte auch Steve Gunns Stimme in den Vordergrund, um den poetischen Lyrics des Songwriters die richtige Bühne zu bieten. Mit Hilfe von befreundeten Musikern wie Juliana Barwick, Mary Lattimore, Bridget St. John, Jeff Parker, Bill MacKay, Ben Bertrand und dem Schlagzeuger Ryan Sawyer (TV On The Radio, Thurston Moore, Gang Gang Dance) entstand mit "Other You" ein Album, mit dem Steve Gunn nicht nur die Grenzen von Genres auslotet, sondern auch seine eigenen.
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Let’s get back to the program. Picking up from where things were left off in July 2020…
Whilst most electronic producers of the dance-floor persuasion dabbled with conducting micro-symphonies for their micro-herbs, locked inside their micro-mansions, Dreems has dusted off his dance-floor accreditations and got back to work creating some serious indoor waves for Le Temps Perdu.
The Blue Water EP has all the stuff that encapsulates the label - raw, fun, powerful and free, yet deep, loving, warm and friendly. The music carries on from the previous Shark Water and Blue Hole EPs, calling all sea monsters with Die Orangen Remix of Shark Water, later emerging in calm waters for mermaid pleasing Iñigo Vontier Remix of The Dolphin Communion, and finally swimming into the salty, acidic tones of the Blue Hole (Break Mix).
Dear water-lily enthusiast, you need fear not, there is a hearty nod to the plant-life in Something Else for Spring that grows and sprouts new life with each turning phrase and finally blossoms with a sprinkle of joy. Label head-gardener V gives it the extra push put on the dance floor with his tougher take.
You grab a copy of the vinyl at some bricks and mortar stores if you are fond of wearing your scuba suit whilst browsing the shelves, otherwise head to the regular online outlets to get this small slice of history. It contains, we feel, the best of the past 2 EPs.
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COLOURED CLEAR VINYL[26,85 €]
New Yorker Singer-Songwriter entdeckt den Westcoast-Sound. Das 2019 erschienene Album "The Unseen In Between" etablierte den amerikanischen Musiker Steve Gunn als einen Großmeister des US-Songwritings - mit seinem neuen Album "Other You" unterstreicht er nun diesen Anspruch. Gunn, der ursprünglich aus Pennsylvania stammt und mittlerweile in Brooklyn lebt, ist für die Aufnahmen zu seinem neuen Album an die Westküste gereist. Das passt perfekt, denn seine Musik ist der ideale Soundtrack für Roadtrips von der Ostküste an die Westküste des Landes. Sein fein destillierter Sound lässt sich dabei zwischen Roots Rock, Americana, Folk und Jazz treiben. Steve Gunn ist Traditionalist und Suchender zugleich. Zumeist geht er nur mit losen Ideen ins Studio, bei denen er am Anfang nie so genau weiß, wo sie ihn am Ende hinführen werden. Ähnlich gestaltete sich das auch dieses Mal. Sein sechstes Studioalbum "Other You" nahm Steve Gunn zusammen mit Produzentenlegende Rob Schnapf (Beck, Elliott Smith, Kurt Vile) in dessen Mant Studios in Los Angeles Ende 2020 und Anfang 2021 auf. Schnapf hat großen Anteil an der Entstehung dieses Albums. Er schüttelte nicht nur das Soundbett auf, sondern mischte auch Steve Gunns Stimme in den Vordergrund, um den poetischen Lyrics des Songwriters die richtige Bühne zu bieten. Mit Hilfe von befreundeten Musikern wie Juliana Barwick, Mary Lattimore, Bridget St. John, Jeff Parker, Bill MacKay, Ben Bertrand und dem Schlagzeuger Ryan Sawyer (TV On The Radio, Thurston Moore, Gang Gang Dance) entstand mit "Other You" ein Album, mit dem Steve Gunn nicht nur die Grenzen von Genres auslotet, sondern auch seine eigenen.
он должен быть опубликован на 27.08.2021
Kolektif Istanbul verbindet traditionelle anatolische und thrakische Melodien mit Funk, World und Jazz zu einem treibenden Sound, der ebenso Schmelztiegel ist wie ihre Heimat Istanbul. Türkische Rhythmen und westliche Einflüsse verschmelzen zu einer immer tanzbaren Melange, die man mit einem Augenzwinkern als progressive Hochzeitsmusik bezeichnen könnte und für ausgelassene Stimmung unter den Zuschauern sorgt. Das dabei entstehende kreative Chaos lässt einen dabei zu keinem Zeitpunkt vergessen, dass die einzelnen Bandmitglieder ausgezeichnete Instrumentalisten sind, die eine enorme Bandbreite an musikalischen Genres zu bieten haben - vom Jazz über Balkanmusik bis zu türkischen Standards. Gayda (Dudelsack), Klarinette, Tarogato, Saxofon, Akkordeon, Sousafon (ähnlich der Bass-Tuba), Zurna (eine Art türkischer Oboe), Perkussion und Schlagzeug dominieren die Klangästhetik, die durch Asli Dogans klare Stimme eine ganz besondere Ausdruckskraft erhält und die Sensibilität der Songs perfekt einfängt.
он должен быть опубликован на 06.08.2021
Aufgenommen im Herbst 2020 in den Middle Farm Studios in Großbritannien, markiert "Thirstier" eine Wende zu einem größeren, bombastischeren Sound für TORRES. Die ängstliche Stille, die sich über einen Großteil von Scotts früherer Musik legte, wird in Songs, die für die Feier nach der Seuche zugeschnitten sind, auf den Kopf gestellt. Scott hat das Album zusammen mit Rob Ellis und Peter Miles produziert und dabei auf ihre Erfahrungen mit der Eigenproduktion von "Silver Tongue" zurückgegriffen, um ihre Musik auf eine noch breitere Basis zu stellen. Gitarrengetriebene Soundwände, die an die Arbeit von Produzent Butch Vig mit Garbage und Nirvana erinnern, wogt und zerstreut sich wie die Brandung bei starkem Wind und trägt Scotts souveräne Stimme in den Vordergrund. "Thirstier", der Nachfolger von "Silver Tongue" aus dem Jahr 2020, ist Scotts bisher überschwänglichste und gewagteste Platte, die sie im aufregenden freien Fall zeigt. Das Album revoltiert gegen den grauen Luftzug der Zeit, eine sengende und lebensbejahende Eruption eines Albums, das sich fragt, was passieren könnte, wenn wir einen Weg fänden, unsere Fantasien unerschöpflich zu machen. "Thirstier" sprengt die Grenzen der imaginativen Möglichkeiten.
он должен быть опубликован на 30.07.2021
GRAZ, das Debüt Album von Nils Frahm. Was, wie bitte? Wer den Klaviervisionär und -virtuosen schon einmal im Konzert erlebt hat, wird bereits wissen, dass Nils auch gelegentlich den einen oder anderen Scherz macht, ohne dabei eine Miene zu verziehen. Die Pointe kommt dieses Mal etwas verzögert: Graz ist tatsächlich das erste Studioalbum, das er schon 2009 für das Londoner Label aufgenommen hat. Nur ist dies irgendwie unter Verschluss geblieben - bis jetzt. Nils Frahm hat in aller Ruhe die gesamte Musikwelt auf den Kopf gestellt; er hat die jahrhundertealte Figur des Pianisten-Komponisten neu definiert, sie ins Jetzt überführt - für eine vollkommen neue Generation. Während seine Musik über Mundpropaganda immer mehr Menschen erreichte und in ihren Bann zog, kehrte auch sein Instrument zurück in den Fokus der Popkultur. Eine Entwicklung, die ihn und einige Gleichgesinnte im Jahr 2015 dazu inspirierte, den jährlichen Piano Day ins Leben zu rufen. Einen neuen Feiertag im Kalender, der eine der größten Erfindungen der Menschheitsgeschichte zelebriert. Mit Aufnahmen, die den Menschen und dieses Instrument in den Mittelpunkt rücken. Graz ist so eine Aufnahme. Eine bislang unveröffentlichte Momentaufnahme eines jungen Nils Frahm, mitgeschnitten im Jahr 2009 im Mumuth, dem Haus für Musik und Musiktheater der Kunstuniversität Graz, als Teil der Abschlussarbeit Conversations for Piano and Room, produziert von Thomas Geiger, der dafür im selben Jahr den 1. Preis in der Kategorie Classical Surround Recording der 127. AES Convention in New York in Empfang nehmen durfte. Zwar wurde damals beschlossen, jene Graz-Sessions am Konzertflügel beiseite zu legen, um sich stattdessen auf die gedämpften, ganz intim klingenden Klavierexperimente zu konzentrieren, die dann 2011 auf seinem gefeierten Studioalbum Felt zu hören waren. Jedoch sollten zwei der Kompositionen - und das gilt ganz besonders für Hammers - in seinen Livekonzerten weiterleben und sich erweitern; neu aufgenommen für Spaces, jenes Album, das ihm 2013 endgültig den Durchbruch bescherte. Graz dokumentiert den Moment, der ganz am Anfang jener wortlosen Revolution steht, die Nils in den Jahren danach auslösen sollte. Sein Genie, die Essenz seiner Handschrift ist schon hier zu erkennen: der harmonische Ausdruck der Klassik, die Unmittelbarkeit des Jazz. Es wirkt so, als würde Nils jede Idee für sich aufgreifen, ganz behutsam, nur auf den Moment konzentriert, um auch ja nicht die Muse wieder zu vertreiben.
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Aufgenommen im Herbst 2020 in den Middle Farm Studios in Großbritannien, markiert "Thirstier" eine Wende zu einem größeren, bombastischeren Sound für TORRES. Die ängstliche Stille, die sich über einen Großteil von Scotts früherer Musik legte, wird in Songs, die für die Feier nach der Seuche zugeschnitten sind, auf den Kopf gestellt. Scott hat das Album zusammen mit Rob Ellis und Peter Miles produziert und dabei auf ihre Erfahrungen mit der Eigenproduktion von "Silver Tongue" zurückgegriffen, um ihre Musik auf eine noch breitere Basis zu stellen. Gitarrengetriebene Soundwände, die an die Arbeit von Produzent Butch Vig mit Garbage und Nirvana erinnern, wogt und zerstreut sich wie die Brandung bei starkem Wind und trägt Scotts souveräne Stimme in den Vordergrund. "Thirstier", der Nachfolger von "Silver Tongue" aus dem Jahr 2020, ist Scotts bisher überschwänglichste und gewagteste Platte, die sie im aufregenden freien Fall zeigt. Das Album revoltiert gegen den grauen Luftzug der Zeit, eine sengende und lebensbejahende Eruption eines Albums, das sich fragt, was passieren könnte, wenn wir einen Weg fänden, unsere Fantasien unerschöpflich zu machen. "Thirstier" sprengt die Grenzen der imaginativen Möglichkeiten.
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Im Jahr 2008 war Portugal. The Man seit etwas mehr als zwei Jahren eine Band und ritt auf einer kreativen Welle, wie man sie nur selten sieht. In den ersten zwei Jahren ihres Bestehens hat die Band drei Alben, eine EP und ein paar Singles veröffentlicht und dabei knapp 500 Shows gespielt. Die junge Band aus Alaska fuhr von Stadt zu Stadt, kaufte säckeweise Reis und gönnte sich nur selten etwas von ihrem Taco Bell-Feed The Beat-Geld. PTM waren engagiert. Sie beendeten die Tour im Dezember 2008 und anstatt eine dringend benötigte Pause einzulegen, trafen sie die Entscheidung, den Höhepunkt dessen aufzunehmen, was ihre Live-Performance geworden war. Sie fanden ein seltenes Juwel von einem Studio in den Vororten von Portland, und versammelten sich dort mit ihrem Live-Equipment und einer Handvoll Freunde mit Handkameras. Der langjährige Mitarbeiter und Filmemacher Graham (Baclagon) Agcaolli und der Tontechniker/Mixer Jacob Portrait (der später zu Unknown Mortal Orchestra stoßen sollte) halfen bei der Dokumentation. Sie spielten ihr komplettes Set einmal durch - ohne Nachvertonungen oder Overdubs - nur die Band in ihrer natürlichen Form. Ein paar Wochen später gingen sie ins Studio, um ihr nächstes Album, "The Satanic Satanist", aufzunehmen, und "Oregon City Sessions" wurde in ein Regal gestellt. Dort lag es über ein Jahrzehnt lang. Nur wenige sahen den ganzen Film. Die Band, ihr Manager oder Tour-Manager boten gelegentlich an, zu den Leuten nach Hause zu gehen und ihn für sie zu zeigen. Manchmal zeigte die Band auf dem Parkplatz eine Handvoll Songs für die lokalen Fans. Sie knüpften Freundschaften, aber wann immer sie gefragt wurden, war die Antwort: "Ja, wir werden das irgendwann veröffentlichen." Jetzt ist die Band seit über einem Jahr nicht mehr unterwegs, die mit Abstand längste Pause seit ihrer Gründung, und die Zeit scheint einfach reif. Hier ist "Oregon City Sessions", ausgegraben aus den Archiven. Unberührt, unverändert von dem Tag, an dem es fertiggestellt wurde. Es ist eine Zeitkapsel einer Band, die ihren Weg findet. Ein Schnappschuss von jungen, rohen Talenten, bevor sie Preise gewannen, bevor sie Millionen von Platten verkauften, bevor sie Headliner von Festivals waren. Nur ein paar Kids aus Alaska, die die Welt bereisen und Musik machen wollten.
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White Coloured[17,86 €]
Klasse Indie-Rock von Downunder. Riley Jones, Louis Forster und James Harrison sind seit Ewigkeiten beste Freunde deren gemeinsame Leidenschaft die Musik ist. Folgerichtig manifestierte man den Bund der Freundschaft in einer gemeinsamen Band schon zu High School Zeiten - The Goon Sax waren geboren. "Mirror II" ist bereits das dritte Album der australischen Indieband, gleichzeitig ihr Debüt auf ihrem neuen Label Matador Records und zudem ein Aufbruch in neue Soundwelten. Das 2016 erschienene Debütalbum "Up to Anything" war eine Mischung aus Selbstfindung und musikalischen Feldversuchen zum Nachfolger "We're Not Talking" (2018) hatten man seinen ganz eigenen Sound gefunden hatte. Für "Mirror II" ließen sich die drei Australier drei Jahre Zeit. Louis zog zwischenzeitlich nach Berlin, wo er in einem Kino arbeitete, während Riley und James eine Post-Punk-Band mit dem Namen Soot gründeten. Alle drei experimentierten in dieser Zeit mit teils abstrakter Musik und atonalen Sounds, nun folgt die Rückbesinnung zum Pop. Jedes Bandmitglied bringt dabei seine ganz eigene Art des Songwriting ein. Rileys musikalische Vorbilder wie Les Rallizes Dénudés, Keijo Haino aber auch Kylie Minogue hört man auf "Desire" und "Tag". Louis ist wiederum beeinflusst von avantgardistischem Pop. Er liebt Bands wie HTRK, Young Marble Giants und Stereolab, aber auch Hits von poppigeren Künstlern wie The 1975 oder Justin Bieber. Aus diesen Einflüssen entstanden Songs wie "Psychic" oder "In the Stone". Seine Art Songs zu schreiben brachte ihm immer wieder Vergleiche mit der großen australischen Band The Go-Betweens ein - kein Wunder, schließlich ist Robert Forster sein Vater. Da fällt der Sound nicht so weit vom Stamm. James Harrison ist wiederum ein großer Bewunderer von Syd Barrett, den Walker Brothers, Felt und Jandek, was man den psychedelisch geprägten Tracks "Carpetry" und "Caterpillars" auch anhört.
он должен быть опубликован на 09.07.2021
LP[17,86 €]
WHITE COLOURED VINYL
Klasse Indie-Rock von Downunder. Riley Jones, Louis Forster und James Harrison sind seit Ewigkeiten beste Freunde deren gemeinsame Leidenschaft die Musik ist. Folgerichtig manifestierte man den Bund der Freundschaft in einer gemeinsamen Band schon zu High School Zeiten - The Goon Sax waren geboren. "Mirror II" ist bereits das dritte Album der australischen Indieband, gleichzeitig ihr Debüt auf ihrem neuen Label Matador Records und zudem ein Aufbruch in neue Soundwelten. Das 2016 erschienene Debütalbum "Up to Anything" war eine Mischung aus Selbstfindung und musikalischen Feldversuchen zum Nachfolger "We're Not Talking" (2018) hatten man seinen ganz eigenen Sound gefunden hatte. Für "Mirror II" ließen sich die drei Australier drei Jahre Zeit. Louis zog zwischenzeitlich nach Berlin, wo er in einem Kino arbeitete, während Riley und James eine Post-Punk-Band mit dem Namen Soot gründeten. Alle drei experimentierten in dieser Zeit mit teils abstrakter Musik und atonalen Sounds, nun folgt die Rückbesinnung zum Pop. Jedes Bandmitglied bringt dabei seine ganz eigene Art des Songwriting ein. Rileys musikalische Vorbilder wie Les Rallizes Dénudés, Keijo Haino aber auch Kylie Minogue hört man auf "Desire" und "Tag". Louis ist wiederum beeinflusst von avantgardistischem Pop. Er liebt Bands wie HTRK, Young Marble Giants und Stereolab, aber auch Hits von poppigeren Künstlern wie The 1975 oder Justin Bieber. Aus diesen Einflüssen entstanden Songs wie "Psychic" oder "In the Stone". Seine Art Songs zu schreiben brachte ihm immer wieder Vergleiche mit der großen australischen Band The Go-Betweens ein - kein Wunder, schließlich ist Robert Forster sein Vater. Da fällt der Sound nicht so weit vom Stamm. James Harrison ist wiederum ein großer Bewunderer von Syd Barrett, den Walker Brothers, Felt und Jandek, was man den psychedelisch geprägten Tracks "Carpetry" und "Caterpillars" auch anhört.
он должен быть опубликован на 09.07.2021
Manche kehren immer wieder in die Vergangenheit zurück um die Erinnerungen und Empfindungen von damals mit dem Hier und Jetzt zu vergleichen, während andere einfach nur stur nach vorne blicken - Lucy Dacus gehörte lange zur ersten Gruppe. Ihr drittes Album "Home Video" basiert auf Erinnerungen ihrer Coming-Of-Age-Jahre in Richmond, Virginia. Viele der Songs beginnen wie Memoiren und alle haben die Passion, den Humor und die Ehrlichkeit von erfrischend autobiographischen Texten. Während einer langen Zeit auf Tour hatte sich Lucy gefreut, endlich wieder Zeit in ihrer Heimatstadt verbringen zu können, nur um dort festzustellen, dass Menschen sie wie ein Zerrbild ihrer selbst betrachteten. So brach sie im August 2019 nach einem Monat der Stille kurzerhand auf, um in den Trace Horse Studios in Nashville mit ihren Freunden und Bandkollegen Jacob Blizard, Collin Pastore und Jake Finch an neuem Material zu arbeiten. Ihre boygenius Kolleginnen Phoebe Bridgers und Julien Baker stießen hinzu um ihre Stimmen den Refrains von "Please Stay" und "Going Going Gone" zu leihen. Dass "Home Video" in einer verwirrenden Zeit wie dieser erscheint, wirkt wie vorbestimmt. Nach mehr als einem Jahr zuhause und in einer Lebensphase in der Videocalls die nahezu einzige Form von Zwischenmenschlichkeit waren, ist Retroromantik für viele zum Anker und Fluchtpunkt gleichermaßen geworden. "Home Video" ist ein Beispiel dafür, wie man Verletzlichkeit in Stärke verwandelt. Ihre Stimme und Songs liefern dabei das Fundament für einen hoffnungsfrohen Blick in die Zukunft, der die teils düstere Vergangenheit im Rückspiegel verblassen lässt.
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Die meisten der für dieses Album ausgewählten Tracks sind Aufnahmen, die mit einem einfachen Stereo- (2-Track) Kassettenrecorder aufgenommen wurden. Die Situation im Studio sah dann ungefähr so aus: Drumcomputer (ohne Midi) und Sequenzer waren miteinander verbunden, liefen somit rhythmisch synchron. Die darin eingestellten Tonfolgen und Rhythmen wurden dann meist manuell mit Hilfe der Tastaturen auf die jeweilige gewünschte Tonhöhe transponiert. Oft wurden während dieses Ablaufs noch weitere Instrumente dazu live gespielt. Dabei wurden mit Hilfe eines Mischpults die Summe aller Tonquellen für die Aufnahme in einer Art "Live Recording" zusammengemischt. Da man bei einem Fehler immer wieder von vorne anfangen musste, und viele der Klänge nach dem Verstellen der Regler nur mit viel Akribie wieder hergestellt werden konnten, kamen mit der Zeit viele Kassetten zusammen, oft mit endlos langen und verschiedenen Versionen des gleichen Titels. Demo Tapes 1984-86 umfasst eine Auswahl aus den Anfängen der elektronischen Musik und merkwürdigen Klangwelten von Heiko Maile
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Faye Webster liebt das Gefühl des sogenannten First Takes und die Direktheit, wenn sie einen Song schreibt, um dann gleich am nächsten Tag ins Tonstudio zu fahren und das Stück gemeinsam mit ihrer Band live einzuspielen. Beim genauen Hören der selbstsicheren und geradeaus kreierten Alben der 23-jährigen Songwriterin aus Atlanta wird klar, warum: Hier werden Emotionen gebündelt und verarbeitet, die so schmerzlich sind, dass sie jeden Moment nahezu lebendig werden. Webster fängt den Funken ein, bevor dieser die Möglichkeit hat zu schwinden; Textzeilen werden zu Papier gebracht, bevor diese eine Chance haben zu entfliehen. Ihr ganz eigener charakteristischer Sound bringt dabei einen flüsternd ruhigen und zuhause aufgenommen Gesang mit dem Klang der Band in einem Raum zusammen. "I Know I'm Funny haha" ist Websters vollkommenster Ausdruck dieser besonderen emotionalen und musikalischen Alchemie. Auf ihren Durchbruch mit der Veröffentlichung des Albums "Atlanta Millionaires Club" im Jahr 2019 bei Secretly Canadian folgend, blüht Websters Werdegang weiter. Ihr Klang bedient sich dabei sowohl dem von der Steel-Guitar beeinflussten Singer Songwriter-Pop und Country der 1970er-Jahre, als auch den Einflüssen und Persönlichkeiten Atlantas Rap - und R&B-Community aus der Zeit, als Webster ihr erstes Zuhause bei Awful Records fand. In den vergangenen zwei Jahren nach "Atlanta Millionaires Club" hat sich Websters Profil stetig weiterentwickelt, nachdem sie auf Festivals wie Austin City Limits und Bonnaroo spielte, einer ihrer Songs in Barack Obamas 2020-Lieblingssongs-Playlist einen Platz fand und die Musikerin sich auch verliebte. "This record is coming from a less lonely place," erklärt Webster über das Album "I Know I'm Funny haha", das sie vollkommener, aufgeweckter und selbstbewusster erscheinen lässt. Websters Musik ist vor allem geprägt von ihrer starken Persönlichkeit - dies wird auch in ihren Arbeiten als anerkannte Fotografin von Porträts und Stillleben deutlich. Viele ihrer Stücke enthalten Girl Group-artige Gesangs- bzw. Sprech-Passagen, die ihre untypischen Song-Geschichten weiter farbenfroh ausmalen.
он должен быть опубликован на 25.06.2021
Faye Webster liebt das Gefühl des sogenannten First Takes und die Direktheit, wenn sie einen Song schreibt, um dann gleich am nächsten Tag ins Tonstudio zu fahren und das Stück gemeinsam mit ihrer Band live einzuspielen. Beim genauen Hören der selbstsicheren und geradeaus kreierten Alben der 23-jährigen Songwriterin aus Atlanta wird klar, warum: Hier werden Emotionen gebündelt und verarbeitet, die so schmerzlich sind, dass sie jeden Moment nahezu lebendig werden. Webster fängt den Funken ein, bevor dieser die Möglichkeit hat zu schwinden; Textzeilen werden zu Papier gebracht, bevor diese eine Chance haben zu entfliehen. Ihr ganz eigener charakteristischer Sound bringt dabei einen flüsternd ruhigen und zuhause aufgenommen Gesang mit dem Klang der Band in einem Raum zusammen. "I Know I'm Funny haha" ist Websters vollkommenster Ausdruck dieser besonderen emotionalen und musikalischen Alchemie. Auf ihren Durchbruch mit der Veröffentlichung des Albums "Atlanta Millionaires Club" im Jahr 2019 bei Secretly Canadian folgend, blüht Websters Werdegang weiter. Ihr Klang bedient sich dabei sowohl dem von der Steel-Guitar beeinflussten Singer Songwriter-Pop und Country der 1970er-Jahre, als auch den Einflüssen und Persönlichkeiten Atlantas Rap - und R&B-Community aus der Zeit, als Webster ihr erstes Zuhause bei Awful Records fand. In den vergangenen zwei Jahren nach "Atlanta Millionaires Club" hat sich Websters Profil stetig weiterentwickelt, nachdem sie auf Festivals wie Austin City Limits und Bonnaroo spielte, einer ihrer Songs in Barack Obamas 2020-Lieblingssongs-Playlist einen Platz fand und die Musikerin sich auch verliebte. "This record is coming from a less lonely place," erklärt Webster über das Album "I Know I'm Funny haha", das sie vollkommener, aufgeweckter und selbstbewusster erscheinen lässt. Websters Musik ist vor allem geprägt von ihrer starken Persönlichkeit - dies wird auch in ihren Arbeiten als anerkannte Fotografin von Porträts und Stillleben deutlich. Viele ihrer Stücke enthalten Girl Group-artige Gesangs- bzw. Sprech-Passagen, die ihre untypischen Song-Geschichten weiter farbenfroh ausmalen.
он должен быть опубликован на 25.06.2021
Over the past decade, Egyptian-born, Barcelona-based DJ and techno producer Raxon, known to friends and family as Ahmed Raxon, has popped out a steady stream of twelve-inch singles, precision-tooled, for labels like Cocoon, Drumcode, Diynamic, Truesoul, and Ellum Audio. An alumni of Kompakt’s Speicher series – check the insistent, vibrating pulses of “The Ancient” and “Dark Light” on 2019’s Speicher 107 – with Sound Of Mind, Raxon has produced a long-awaited debut album that’s ready and aching both for the dancefloor and the boudoir, traversing the heat of the club and the warmth of the home.
“The idea of an album has always floated around in my head for the past few years,” Raxon confirms, “but it was never the right moment in my mind.” Instead, he’s been insistently pursuing his vision of deep, elegant techno, taking him from early DJ gigs in Dubai, including the legendary audio tonic night, then relocating to Europe on the recommendation of Herman Cattaneo, all the while allowing his experiences to inform and transmute his producer’s thumbprint. He’s an architect by training (though he gave architecture up for electronic music), which might explain why Raxon productions are so sturdy and well-designed; but remember also that architecture is a field filled with brave experimentation, something Raxon definitely draws on throughout Sound Of Mind.
Like many albums from the past twelve months, Raxon’s debut developed partly thanks to the unique social situation the planet has found itself caught within. “In the beginning of 2020 I started working on a few tracks with the album in mind,” he recalls, “with no idea of what’s to come in the next few months. As catastrophic as the situation was/is, I found myself in the studio; in a way the lockdown gave me that creative freedom in the studio, to try to tell my story through sound.” And indeed, there is something in the way of ‘life writing’ about Sound Of Mind, particularly in the way Raxon’s productions pay subtle homage, perhaps, to his formative listening experiences in the late nineties.
It’s no retro trip, but there’s plenty of variety here, and a few moments that’ll tickle the collective memory – see the prowling pulsations of the opening “Majestic”, the alien breakbeat action of “Vice” and “Journey Mode”, where the interstellar tones feel like Foul Play or Steve Gurley, the leaking gas and woozy keys that make “Droid Solo” so subtly destabilising, or the strobelight drones that sputter and flare throughout “El Multiverse”, where dappled organ tones fight it out with interdimensional transmissions, all sucked into the vortex of a late-night techno mantra. Beautifully sculpted, Sound Of Mind feels consummate, an elegant set that pulls Raxon’s vision into its sharpest focus. Alive with possibilities, it’s a fever dream of creativity.
In den letzten zehn Jahren hat der in Ägypten geborene und in Barcelona lebende DJ und Techno-Produzent Raxon, der Freunden und Familie auch als Ahmed Raxon bekannt ist, eine ganze Reihe von 12inch-Singles auf Labels wie Cocoon, Drumcode, Diynamic, Truesoul und Ellum Audio veröffentlicht. Wir kennen Raxon außerdem durch seinen Beitrag zur Kompakt Extra/Speicher-Reihe – man höre sich nur mal "The Ancient" und "Dark Light" auf dem 2019 erschienenen Speicher 107 an. Nun hat Raxon mit “Sound Of Mind“ sein lang erwartetes Debütalbum produziert, das sowohl für den Dancefloor als auch für die eigenen vier Wände geeignet ist und dabei sowohl die Hitze des Clubs als auch die Wärme des eigenen Zuhauses durchmisst.
"Die Idee eines Albums schwebte in den letzten Jahren immer in meinem Kopf herum", bestätigt Raxon, "aber es gab nie den richtige Moment." Stattdessen verfolgte er leidenschaftlich seine Vision von tiefem, elegantem Techno, die ihn von frühen DJ-Gigs in Dubai, einschließlich der legendären Audio-Tonic-Nacht, dann auf Empfehlung von Hernan Cattaneo nach Europa führte. Im Laufe dieser Zeit sammelte er unzählige Erfahrungen, die es ihm erlaubten, seinen Stil als Produzent mehr und mehr zu transformieren. Raxon ist gelernter Architekt (obwohl er die Architektur für die elektronische Musik aufgegeben hat), was vielleicht erklärt, warum seine Produktionen so robust und gut durchdacht sind; aber man sollte auch nicht vergessen, dass Architektur bestenfalls immer ein Feld mutiger Experimente ist, etwas, worauf Raxon in “Sound Of Mind“ definitiv zurückgreift.
Wie viele andere Alben der letzten zwölf Monate auch wurde Raxon’s Debüt von der einzigartigen gesellschaftlichen Situation, in der sich der Planet momentan befindet, beeinflusst. "Anfang 2020 habe ich angefangen, an ein paar Tracks für das Album zu arbeiten", erinnert er sich, "ohne zu wissen, was in den nächsten Monaten auf uns zukommen würde. So katastrophal die Situation auch war/ist, ich fand mich im Studio wieder; in gewisser Weise gab mir der Lockdown auch eine kreative Freiheit im Studio, um zu versuchen, eine Geschichte durch meinen Sound zu erzählen." Und in der Tat gibt es auf “Sound Of Mind“ so etwas wie eine "Lebensgeschichte", besonders in der Art und Weise, wie Raxon’s Produktionen eine subtile Hommage an seine prägenden musikalischen Erfahrungen in den späten Neunzigern darstellen.
Es ist fürwahr kein Retro-Trip, aber es gibt hier viel Abwechslung und ein paar Momente, die das kollektive Gedächtnis kitzeln werden - zum Beispiel der sich langsam heran pirschende Pulsschlag im Eröffnungstrack "Majestic", oder die außerirdischen Breakbeats von "Vice" und "Journey Mode", in denen sich die interstellaren Sounds ein wenig wie Foul Play oder Steve Gurley anfühlen. Dann das ausströmende Gas und die wummernden Tasten, die "Droid Solo" subtil destabilisieren, oder die Strobo-Drones, die in "El Multiverse" herum sprudeln und flackern, wo einzelne Töne einer Orgel mit interdimensionalen Transmittern um die Wette strahlen und schließlich in den Strudel eines nächtlichen Techno-Mantras gesogen werden. “Sound Of Mind“ fühlt sich formvollendet an, wie ein elegantes Set, das Raxon’s Vision verstärkt in den Fokus rückt. Ein Fiebertraum voller Kreativität und Möglichkeiten.
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Colored Vinyl[21,81 €]
Manche kehren immer wieder in die Vergangenheit zurück um die Erinnerungen und Empfindungen von damals mit dem Hier und Jetzt zu vergleichen, während andere einfach nur stur nach vorne blicken - Lucy Dacus gehörte lange zur ersten Gruppe. Ihr drittes Album "Home Video" basiert auf Erinnerungen ihrer Coming-Of-Age-Jahre in Richmond, Virginia. Viele der Songs beginnen wie Memoiren und alle haben die Passion, den Humor und die Ehrlichkeit von erfrischend autobiographischen Texten. Während einer langen Zeit auf Tour hatte sich Lucy gefreut, endlich wieder Zeit in ihrer Heimatstadt verbringen zu können, nur um dort festzustellen, dass Menschen sie wie ein Zerrbild ihrer selbst betrachteten. So brach sie im August 2019 nach einem Monat der Stille kurzerhand auf, um in den Trace Horse Studios in Nashville mit ihren Freunden und Bandkollegen Jacob Blizard, Collin Pastore und Jake Finch an neuem Material zu arbeiten. Ihre boygenius Kolleginnen Phoebe Bridgers und Julien Baker stießen hinzu um ihre Stimmen den Refrains von "Please Stay" und "Going Going Gone" zu leihen. Dass "Home Video" in einer verwirrenden Zeit wie dieser erscheint, wirkt wie vorbestimmt. Nach mehr als einem Jahr zuhause und in einer Lebensphase in der Videocalls die nahezu einzige Form von Zwischenmenschlichkeit waren, ist Retroromantik für viele zum Anker und Fluchtpunkt gleichermaßen geworden. "Home Video" ist ein Beispiel dafür, wie man Verletzlichkeit in Stärke verwandelt. Ihre Stimme und Songs liefern dabei das Fundament für einen hoffnungsfrohen Blick in die Zukunft, der die teils düstere Vergangenheit im Rückspiegel verblassen lässt.
он должен быть опубликован на 25.06.2021