A very welcome reissue of this amazing LP. Beautiful deep Brazilian music that soothes the soul.. Tip!!
The self-titled debut by the duo Jaime & Nair is a revelation of all sorts. Released in 1974 on CID under the influence of albums like "Clube Da Esquina" it is an expressive album full of charm through a gesture of swing. It shows an overall dreamy lullaby vibe with subtle touches of Brazilian folk and features well-known artists such as Wilson Das Neves, Orlandivo or José Roberto Bertrami as studio musicians. The outstanding and largely hailed song 'Sob O Mar' brings us back to a pure Brazilian soft-bossanova-beat adorned by luscious orchestral arrangements. It became a popular DJ tune for those in the know after being comped in the fantastic "High Jazz" series in the early 2000s, gaining this album grail status among collectors worldwide. An essential addition to any serious Brazilian music collection.
quête:das pop
Indem er immer neue Kunstformen und Kanäle wählt, um seine Vision zu verwirklichen, ist der Franzose Woodkid im letzten Jahrzehnt zu einer heimlichen Ikone avanciert: Er ist ein audiovisueller Ausnahmekünstler, dessen Werk stets seine Handschrift trägt, obwohl es mit jeder Zusammenarbeit und jedem Release neue Formen annimmt. Dass Woodkid jemand ist, dem es gelingt, eine Brücke zwischen der alten und der neuen Welt zu schlagen, wussten wir bereits. Und das nicht bloß, weil der junge Franzose schon mit etlichen Superschwergewichten der internationalen Popwelt zusammengearbeitet hat: Lana Del Rey und Drake waren da genauso dabei wie Rihanna oder auch Pharrell. Noch entscheidender und außergewöhnlicher ist vielmehr, dass er zu den wenigen Künstlern gehört, die wirklich inter- bzw. multidisziplinär arbeiten, klassische Genre- und Gattungsgrenzen hinter sich lassen, weil ihn einfach so unglaublich viele Ausdrucks- und Kunstformen interessieren und faszinieren. Als Musiker reichte ihm ein einziges Album – The Golden Age –, um damit ein deutliches klangliches und visuelles Zeichen zu setzen und neben unglaublich viel Kritikerlob auch unzählige Fans für sein Projekt zu gewinnen. Und jetzt, nach einer gut fünfjährigen Reife-, Konzentrations- und Experimentierphase, geht er noch mit seinem neuen Album S16 einen Schritt weiter. Aufgenommen wurde S16 in den Londoner Abbey Road Studios sowie in Berlin, Paris, Los Angeles und Island
Der Wunsch nach Veränderung regt sich aus dem Inneren. Entweder man hört ihm zu - oder nicht. Aluna hat sich entschieden, zuzuhören. Nach dem vielfachen Lob der Kritiker als eine Hälfte des MultiplatinDuos AlunaGeorge etablierte die Grammy-ausgezeichnete Sängerin, Songwriterin und Produzentin auf ihrem Solo-Debütalbum ”Renaissance” ihren unbestreitbar charakteristischen und unberechenbaren Sound. ”Ich bin eine schwarze Frau, aber ich bin auch eine multikulturelle Frau, und ich habe an vielen verschiedenen
Orten gelebt und Erfahrungen gesammelt, und so dachte ich mir, das ist es, was ich mitbringen werde”, so Aluna. ”Renaissance” stellt den Höhepunkt ihrer Reise als ”schwarzes Mädchen aus einem damals ganz weißen, britischen Vorort” dar, zum Beginn einer regelwidrigen Revolution bei der sich festgefahrene Grenzen zwischen Kultur, Rasse, Geschlecht und Genre auflösen. Aluna war an jedem Aspekt des Albumprozesses beteiligt - vom Verfassen der Texte über Gesang, Schlagzeug- , Keyboard- und Gitarrenspiel bis hin zur Koproduktion von ”Renaissance” zusammen mit Singer/Songwriter Lido. Zusätzlich enthält das Album Feature-Beiträge von Princess Nokia, Jada Kingdom, SG Lewis, KAYTRANADA, Scott Storch, GRADES, Mr. Carmack und Rema. Mit über 2 Milliarden generierten Streams weltweit gehört Aluna zu den erfolgreichsten Künstlerinnen des
Dance & Electronic Genres. Zudem arbeitete sie kürzlich mit Größen wie DJ Snake, Disclosure, Flume, Jungle, Popcaan, oder Cautious Clay zusammen.
Wenn einer der größten Popstars der Welt auf ein neues Album zusteuert, genügen schon drei Buchstaben und alle wissen Bescheid: „KP5“ lautete monatelang das inoffizielle Kürzel für Katy Perrys kommenden Longplayer. Das Album heißt „Smile“, klingt nach „Smile“ – und kommt am 28. August. Die erste Single „Daisies“, eine Hymne auf die Unabhängigkeit, zeigte schon sehr gut die Richtung fürs neue Album, denn die Sängerin will in der aktuellen Situation vor allem inspirieren, das sprichwörtliche Licht am Ende des Tunnels aufzeigen, wie sie kommentierte. Die Titelsingle ”Smile” ist ein weiteres durch und durch positives, absolut lebensbejahendes Statement. „Drei Minuten absolut zuversichtliche Energie sind das“,
so ihr Kommentar. Auch die schon 2019 veröffentlichten Singles „Never Really Over“ und „Harleys in Hawaii“ werden auf dem Album vertreten sein, die in der Standard-Edition insgesamt 12 Songs vereint und sehr persönlich klingt, weil Katy ganz offen Probleme und Zweifel anspricht, mit denen sie in den letzten Jahren zu kämpfen hatte. Seit KP im Jahr 2008 mit „I Kissed A Girl“ erstmals die #1 in Deutschland
erobern sollte, hat die US-Sängerin alles abgeräumt. Zuletzt erschien das Album „Witness“, mit dem sie wieder einmal die #1 in den US-Charts eroberte (in Deutschland wurde u.a. die Single „Chained To The Rhythm“ vergoldet).
- A1: Don't Diss The Disco
- A2: Gaslight
- A3: You Stole My Plimsolls (Feat Jason Williamson)
- A4: Flood The Club
- A5: A Change
- B1: Prince (The Final Wheelie) - Introducing Katie Mason (The Final Wheelie)
- B2: The Red Dots (Dirty Mind) (Dirty Mind)
- B3: Beats Working For A Living (For Martin) (For Martin)
- B4: Ein Weiterer Stein In Der Wand (End Of Days Mix)
- B5: Femenenergy
- B6: The Tower
Auf seinem zweiten Album begeistert das Sheffielder Trio International Teachers Of Pop mit Nerd-Disco und einer schrägen Pop-Not-Pop-Attitüde. Referenzen sind das legendäre Studio 54, Grace Jones, Bianca Jagger auf weißem Pferd und glückliche Clubbingzeiten in Sheffield und Manchester. Abgemicht wurde "Pop Gossip" von ITOP-Mitglied Dean Honer, der bereits für Topstars von Jarvis Cocker bis Britney Spears gearbeitet hat. Zu den Keytracks gehören der Opener "Don't Diss The Disco", "I Stole Yer Plimoles" mit Jason Williamson (Sleaford Mods) sowie das deutschsprachige Pink Floyd-Cover "Ein Weiterer Stein In Der Wand"(!).
- A1: Don't Diss The Disco
- A2: Gaslight
- A3: You Stole My Plimsolls (Feat Jason Williamson)
- A4: Flood The Club
- A5: A Change
- B1: Prince (The Final Wheelie) - Introducing Katie Mason (The Final Wheelie)
- B2: The Red Dots (Dirty Mind) (Dirty Mind)
- B3: Beats Working For A Living (For Martin) (For Martin)
- B4: Ein Weiterer Stein In Der Wand (End Of Days Mix)
- B5: Femenenergy
- B6: The Tower
Auf seinem zweiten Album begeistert das Sheffielder Trio International Teachers Of Pop mit Nerd-Disco und einer schrägen Pop-Not-Pop-Attitüde. Referenzen sind das legendäre Studio 54, Grace Jones, Bianca Jagger auf weißem Pferd und glückliche Clubbingzeiten in Sheffield und Manchester. Abgemicht wurde "Pop Gossip" von ITOP-Mitglied Dean Honer, der bereits für Topstars von Jarvis Cocker bis Britney Spears gearbeitet hat. Zu den Keytracks gehören der Opener "Don't Diss The Disco", "I Stole Yer Plimoles" mit Jason Williamson (Sleaford Mods) sowie das deutschsprachige Pink Floyd-Cover "Ein Weiterer Stein In Der Wand"(!).
Ltd. White Label
Limitierte White-Label-Auflage mit exzellenten Remixes von Gerd Janson und Abel Ray zu "What Do We Care" aus Moscomans brandneuem Album "Time Slips Away", das dieser Tage parallel erscheint. Insbesondere Gerd Janson transformiert den Track in einen ansteckend-catchy Synth-Pop-Ohrwurm mit hohem Suchtfaktor.
Produziert und aufgenommen von Arca, definiert KiCk i eine neue Ära in der Multiplex-Welt der venezolanischen Künstlerin, Sängerin, DJ, Performerin und Komponistin. Mit Björk, Rosalía, Shygirl und SOPHIE hat Arca zum ersten Mal Kollaborateure in ihre Welt eingeladen. Zuvor produzierte sie für Björk, Kayne West und FKA twigs, komponierte Musik für das MoMA, erschuf gewaltige Noise-Skulpturen oder legte bei Festivals als DJ auf. Mit KiCk i wird nicht nur die Freude gefeiert, die Arca in ihrem Leben finden konnte, sondern auch der manchmal beschwerliche Weg, den sie dafür zurücklegen musste. Ihre Bemühungen, ihr venezolanisches Erbe und ihre trans-lateinamerikanische Identität zu versöhnen, entpuppen sich als Reggaetón und spanischem Pop. Aber KiCk i ist nicht nur eine Pop-Platte oder eine experimentelle Platte, oder auch nur eine Mischung aus beiden, sondern alles auf einmal - und noch so viel mehr. Je nachdem, wo man die Nadel aufsetzt, findet man Bubblegum, raue Geräusche, elektronische Psychedelia, Balladen, Knaller, Gelächter, Tränen, Leidenschaft und Glaubensäußerungen - Klänge und Ideen, die nicht einfach miteinander verschmelzen, sondern gleichzeitig in einer Quantenüberlagerung koexistieren. "Ich möchte nicht an ein Genre gebunden sein", erklärt Arca. "Ich will nicht als eine Sache abgestempelt werden." Wo sie jetzt ist, endet das Nicht-Binärsein nicht mit ihrer geschlechtlichen Identität. Es ist zu einer Denkweise geworden, bei der keine eine Sache nur eine Sache sein muss, bei der mehrere Bedeutungen, mehrere Realitäten in überlagertem Gleichgewicht koexistieren können. In diesem Raum zwischen den Staaten, in dem das eine Ding das andere ist, hat Arca ein riesiges Feld unerschlossener kreativer Kraft entdeckt.
- A1: Americana
- A2: Lies Ft. Look Mum No Computer
- A3: Midnight Resistance
- B1: I Need You
- B2: Rent Boy Ft. Jay Jay Johanson
- B3: ?????? ????
- C1: L’avenir D’avant Ft. Diamond Deuklo
- C2: Mandala Ft. Ornette
- C3: On Sight
- C4: Fallling Apart Ft. Simone
- D1: Long Hair, Black Leather
- D2: On My Own Ft. Maxence Cyrin
- D3: Les Heures
Midnight Resistance ist das 4. Album von The Toxic Avenger. Und zweifellos das außergewöhnlichste, bei dem seine musikalische Handschrift am besten zur Geltung kommt. Das Album gleicht einer Symbiose aus unterschiedlichen Einflüssen und Elementen, von energiegeladenem Elektro bis zu Popavancen, vom klassischen Song bis packenden House der 90er Jahre, vom neoklassischen Piano Revisited bis zum aktuellen Synth-Pop. Ein Album, bei dem der Fokus klar und direkt auf Emotionen und Gefühlen ausgerichtet wird und die Technik bewusst einen Schritt zurück tritt. Keine Frage - es ist auch sicherlich das Genre durchbrechendste und dabei offenste aller seiner Alben, bestückt mit echten Pop-Singles, wie die berauschende "Lies" (feat. Look Mum No Computer), die nostalgische Ballade "Mandala" aus den 80er Jahren (feat. Ornette) oder der packende Popsong "Rent Boy" (feat. Jay-Jay Johanson). Ein besonderes Highlight des Albums ist die Zusammenarbeit mit Maxence Cyrin bei dem sehr ausdrucksstarken und emotionalen Titel "On My own". Die wohl größte Überraschung dieses Al- bums besteht darin, dass Toxic Avenger bei "Les Heures" das erst Mal selbst singt und der Platte eine ganz besondere Note schenkt. Zum Abschluss beglückt Toxic Avenger mit zwei besonderen Gäste. Diese runden die Platte mit der luftigen und hedonistischen Teilnahme von Simone bei "Falling Appart" und dem Spoken Word und immer ungewöhnlichen Flow von Diamond Deuklo auf dem treffend benannten "L'Avenir d'Avant" genussvoll ab. Über zwei Jahre beschäftigte sich Toxic Avenger intensiv mit modularen Synthesizern – aus seiner leidenschaftlichen Klangforschung ist nun ein neuer Sound entstanden, der die Seele der Synthesizer "lebendiger" und organischer erscheinen lässt. Hier ist ein beeindruckendes Werk eines "Klangchirurgen" entstanden, dem es gelingt Stimmen im Detail zu sezieren und ihnen eine magische Aura zu verleihen und dabei ebenso eine intensive Reise in die Tiefen von Melodie und Klangwelten unternimmt, ohne den Fokus auf die Songs selbst zu verlieren. Dieses Album wird zu einer Zeit besonderer Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit für The Toxic Avenger veröffentlicht, der gerade die Musik für Hugo Boss Parfum kreiert hat: (Europa/LateinamerikaKampagne für TV/Kino und Web for the World, für zwei Jahre sowie die Musik für die nächsten Web-Werbung von Armani und Yves Saint Laurent unterschrieben hat
Der Multi-Instrumentalist und Produzent hat sich mit fein strukturierten und enthusiastischen Kompositionen bereits einen Namen gemacht. Sein 2016 erschienenes Album „Forms“ zog mit seiner spielerischen Verwebung von Rhythmen und Samples die Aufmerk-samkeit der elektronischen Musikszene auf sich. In diesem Jahr veröffentlicht The Micronaut nun Olympia (Summer Games) – ein Album, das seinen sorgfältigen Produktionsstil weiterführt und dem Geist der Olympischen Sommerspiele gewidmet ist. Denn auch wenn diese abgesagt wurden, so sind die damit verbundenen Tugenden wie Durchhaltevermögen und Zusammenhalt zeitlos und gerade in diesen Wochen um so wichtiger. Solch grundlegende Prinzipien, die den Geist der Olympischen Spiele ausmachen, sind es auch, die The Micronaut umgetrieben haben. Und so war es kein Zufall, dass Summer Games entstanden ist: „Ich habe bisher immer Konzept-Alben veröffentlicht. Dieses Mal habe ich Olympia gewählt, weil es nicht nur Wettkampf, sondern auch eine Friedensbewegung ist, bei der es um die Menschen geht, ganz egal welcher Nation sie angehören.“ Diesen vielfältigen und stets vitalen, lebhaften Geist spiegelt das Album wider: Das verspielt-zarte Uneven Bars oder das träumerisch-sphärische Table Tennis, sie alle erzählen von den besonderen Momenten, von Siegen und Niederlagen und all den Facetten, die dem Sport innewohnen. Dadurch ist eine Reise entstanden, eine schwungvolle, aber auch turbulente Achterbahnfahrt, die den künstlerischen Anspruch The Micronauts abbildet: „Lebhaft, expressiv, dramatisch, manchmal ruhig, manchmal kraftvoll – ich versuche immer die Vibes von Wanderlust, Hoffnung und individuellen Momenten in meiner Musik einzufangen“ – erzählt der in Leipzig lebende Künstler. Und dieses Mal liegt das Spannungsfeld zwischen sportlichen Disziplinen – in dem sich The Micronaut musikalisch ausdrückt. Wobei seine Musik keinesfalls zum Sich-Messen anregt, vielmehr sind viele Tracks mit ihrem übermütigen, optimistischen Vibe für die Tanzflächen der Clubs geeignet, um sich die Anspannung der zuweilen olympischen Herausforderungen des Alltags von der Seele zu tanzen. Dazu hat The Micronaut anspruchsvolle Arrangements mit fließenden Melodien und unaufgeregtem Gesang kombiniert und den Weg für ein neues, collagenartiges musikalisches Genre geebnet. Bisweilen dreht Summer Games sogar in Richtung Elektro-Pop ab, dann wieder ist es inspiriert von old-schooligem Hip Hop and in anderen Momenten mündet und explodiert es förmlich in intelligent gesetzten musikalischen Hochsprüngen. Die Messlatte liegt hoch – doch bei allem Auf und Ab scheint immer durch, dass The Micronaut ein begeisterter Musikliebhaber ist, der Ideen und Inspirationen von überall her sammelt und sie unter Einsatz seines ganz eigenen emotionalen Prismas übersetzt.
After humble lo-fi beginnings in the Australian Art-Pop Underground, Donny Benet has expanded his cult-like following across the Globe with a resonant Array of danceable Repertoire dealing with Love- and Affection. New album "Mr Experience" marks a new chapter, informed by a wealth of musical- and personal development.
For Mr Experience, Donny envisioned a Soundtrack to a Dinner-Party- Set in the late 1980's. While his earlier Recordings drew Inspiration from DIY Pop Conspirators such as Ariel Pink & John Maus, Donny channelled the Stylings of Bryan Ferry & Hiroshi Yoshimura as the Impetus for new Material, evident on the Intimacy found on ‘Girl Of My Dreams’ and it's lush production- with a soothing whistle-along Chorus for good Measure!
Sincerity has been a key component of Donny Benet’s output since the beginning. His songs deal with genuine Emotion served on a kitsch Platter. An alter-ego manifested in the beginning of the 2010's, Donny has blurred the Lines of Artifice to create a back- Catalogue that can embrace- and challenge, often simultaneously, - the notion of Irony in Art.
"Mr Experience" moves further away from ironic Notions as Donny explores lyrical- and musical themes which embody Observations of Maturation in his audience, his tightknit musical Community- and himself. While ‘mature’ is a term that often rings hollow as an album descriptor, the term couldn’t be more apt for Mr Experience.
Previous album The Don was created with the luxury of time. The phenomenal Response to that Album across Europe- and the United States - fuelled by accompanying Music Videos clocking in Views in the Millions- meant that there were scant Windows of Opportunity to write- and record a follow-up.
With a legacy in Sydney’s music community, working with Sarah Blasko, and tightknik collaborators Jack Ladder & Kirin J Callinan, Donny Benet is accustomed to collaboration on the Stage- and in the Studio, mostnotably on the 2014 full-length release Weekend At Donny’s.
“There is such immense talent evident in every aspect of the Donny Bene experience - the vision of the character, the steadfast adherence his narrative and the musicality of Benet himself all combine to makesomething truly genius.” - Double J, Australin.
“Donny Benet makes feminine music for everybody” - Vice, Netherlands.
“The Don does not sound like amusical copying machine”. - 3voor12 National, Netherlands.
“The set was punctuated with virtuosic solos and exquisite harmonies, and added another layer of genius to the show.
We almost couldn’t handle it... Donny for president!" - Indie Berlin.
“Everyone loves Donny Benet” - Feature in Gonzai, France.
“Phenomenal Australian Showman... Offers Top-Class Dance Music with Virtuose-Bass Guitar- and Keyboard Parts & incredible Sound-Colour feel.” - Podujatie.sk, Slovakia.
Donny has toured Europe five times since the start of 2018 and has played in the UK, Austria, Germany, Slovakia, France, Netherlands, Spain, Portugal, Belgium, Denmark, Switzerland, Czech Republic, Greece and Sweden. The Don will revisit Europe twice in 2020, once for his own headline shows in May then back again in August for festivals!
Salt Lake Citys Indie-Pop-Lieblinge Choir Boy melden sich nach vier Jahren mit der Veröffentlichung ihres neuen Albums "Gathering Swans" zurück. Mit der emotionalen, kraftvollen und von Pop-Nostalgie durchfluteten Platte, treiben Choir Boy ihren unverwechselbaren Sound auf eine neue Ebene. "Gathering Swans" steckt voller mitreißendem Herzschmerz und zeigt die Band von einer zärtlichen, romantischen Seite. Choir Boy startete als das Projekt von Sänger Adam Klopp, mit ständig rotierenden Bandmitgliedern. Inzwischen haben Choir Boy eine feste Besetzung bestehend aus Klopps langjährigem Wegbegleiter und Bassisten Chaz Costello, dem Saxophonisten und Keyboarder Jeff Kleinman und dem Gitarristen Michael Paulsen. 2016 veröffentlichten Choir Boy ihr, von der Kritik gefeiertes, Debütalbum "Passive With Desire", auf welches 2018 die Single "Sunday Light" folgte. Nach einer Reihe von Tourneen mit Acts wie Cold Cave, Snail Mail und Ceremony begannen Choir Boy mit dem Schreiben ihres neuen Albums. "Gathering Swans" erweist sich als ein würdiger Nachfolger und baut auf Choir Boys mitreißendem Sound mit poppiger Sensibilität auf. Das Album überzeugt mit seinem berührenden "Choral-Pop"-Klang, der zu einem Markenzeichen von Choir Boy geworden ist. "Gathering Swans" ist kreativ, authentisch, leidenschaftlich und schrill. Hinter dem melancholischen, tief emotionalen Grundton von "Gathering Swans" zeigt sich eine helle und hoffnungsvolles Aussicht.
Zweites Album von Andreas Kleerup, einem der besten Produzenten Schwedens, der mit Roxette und Cardigans arbeitete und zusammen mit Robyn eine UK #1 landen konnte ("With Every Heartbeat"). Während Lykke Li und Neneh Cherry zu den Gästen seines selbstbetitelten Debütalbums (2009) zählten, sind es auf "2" UK-Electro-Pop-Stars AlunaGeorge, das schwedische Powerhouse Rebecca & Fiona sowie Neuseelands Indie-Helden Yumi Zouma. Entstanden ist ein ausgezeichnetes Electro-Pop-Meisterwerk mit skandinavischem Ohrwurm-Potential.
Seit einiger Zeit arbeitet die deutsch-brasilianische Künstlerin Gloria Endres de Oliveira, die auch als Filmemacherin (Musikvideos, Kurzfilme) und Schauspielerin (u.a."Babylon Berlin", "Die Pfeiler Der Macht", "Counterpart" und aktuell in Christian Petzolds "Undine" (Berlinale 2020)) aktiv ist, an der Verwirklichung ihrer musikalischen Vision. Zuerst gemeinsam mit spampoets im Duo Lovespells, seit letztem Jahr als Solo-Artist GLORIA DE OLIVEIRA. Nach Auftritten beim Further Festival und der c/o pop veröffentlichte sie in der zweiten Jahreshälfte 2019 die beiden EPs "La Rose De Fer" und "Lèvres De Sang" auf ihrem eigenen Label La Double Vie. Abgemischt im Hamburger Studio Cloud Hills Recordings, definieren sie Gloria de Oliveiras betörendes Soundspektrum zwischen Dreamwave, Ethereal und Goth Pop. Nun veröffentlicht das Kölner Label REPTILE MUSIC die Compilation der beiden EPs als "Fascination" (sprich Französich fa·si·na·syon) erstmals auf Vinyl und CD. Die LP beinhaltet die 10 original Songs der beiden EPs remastered und in neuer Reihenfolge, die 17-Track-CD-Version sowie das Digitale Album kommen mit zusätzlichen sieben Remixen von u.a.Gudrun Gut (u.a. Malaria, Monika Enterprises, Greie Gut Fraktion) Box And The Twins, Fragrance., Tellavision und The Wide Eye. Unterstützt wird die intime Atmosphäre ihrer Songs dabei durch eine entsprechende Visualisierung in bisher größtenteils selbstproduzierten Videos. Zur Vorabsingle "The Only Witness" erlaubt ab Anfang März der von der Hamburger Regisseurin Julia Ritschel aufwändig produzierte Videoclip einen weiteren faszinierenden Einblick in Gloria de Oliveiras universelles Kunst- und Klanguniversum. Parallel dazu wird GLORIA DE OLIVEIRA Ende März das US-Duo TEMPERS (DAIS/Secretly) bei fünf Konzerten ihrer anstehenden Deutschlandtour begleiten. Für Liebhaber von Cocteau Twins, Lebanon Hanover, Stina Nordenstam, Hilary Woods, introvertierter Marie Davidson Genres: Independent | Dreamwave | Synthwave | Ethereal | Electronica
LP auf neongelbem Vinyl im Klapp-Cover. Die Lovely Eggs haben sich in den letzten zwei Jahren zurückgelehnt und zugesehen, wie sich England und der Rest des Planeten langsam selbst auffrisst. Und dabei ganz genau beobachtet. Ihr neues Album "I Am Moron" ist das Ergebnis ihrer Beobachtungen, eine unerbittliche Analyse einer modernen Kultur, die die Welt in die Knie zwingt. Die erste Single "This Decision" ist ein offener Angriff auf die Gier und die kopflose Konsumgeilheit und eine Verteidigung des schlichten Lebensstils, für den sie sich entschieden haben. Ein kraftvoller, harter Schlag gegen die Realität. Die Lovely Eggs haben sich nie davor gefürchtet, gegen den Strom zu schwimmen und jetzt haben sie eine Armee von Fans hinter sich. Willkommen in ihrer Welt. "I Am Moron" ist der Nachfolger ihres 2017er Albums "This Is Eggland. Auch das neue Album wurde von Dave Fridmann (The Flaming Lips, MGMT, Tame Impala) koproduziert und gemixt und setzt die Reise der Lovely Eggs durch Eggland ins Unbekannte fort. Sie sind zweifellos die echteste Band Großbritanniens, die in einer Welt agiert, in der wahre Authentizität schwer zu finden ist. "I Am Moron" wurde von der Band selbst in Lancaster ("The Twin Peaks of Northern England") in den Räumen der Lancaster Musicians Co-op aufgenommen. Die Heavyness von "This Is Eggland" wird auf "I Am Moron" fortgesetzt. Das Album bringt mehr Tiefe in ihren Sound durch eine Mischung aus heftigem Psych-Pop und einer Prise Seltsamkeit.
Nach mehr als fünf Jahren sind Purity Ring zurückgekehrt, um ihr drittes Album anzukündigen. WOMB wurde vollständig vom Duo Megan James und Corin Roddick produziert und aufgenommen und wird am 3. April über 4AD veröffentlicht. Das neue Purity Ring-Album ist dabei eine Chronik der Suche nach Trost, der Suche nach einem Ruheplatz in einer Welt, in der so vieles außerhalb unserer Kontrolle liegt. Die auffallende Verletzlichkeit des Openers "rubyinsides" zeichnet einen Weg auf, der sowohl sehr persönlich als auch tief mit den uns nahestehenden Menschen verbunden ist - unseren Verwandten, ob sie nun von Natur aus oder aus dem Umfeld kommen. Während sich der Boden unter ihren Füßen verschiebt, helfen sich die Figuren auf dem Album gegenseitig, dem Tod, der Verzweiflung und anderen Veränderungen mit Widerstandskraft und Anmut zu begegnen. Die Suche gipfelt in "stardew", einer glitzernden, transzendenten Einladung, "einfach da zu sein, wo du bist" - die Art von kraftvollem Frieden zu erleben, die nur durch ein wirkliches Heimkommen gefunden werden kann. WOMB folgt auf das international gefeierte und höchst einflussreiche Debüt von Purity Ring im Jahr 2012 und Another Eternity im Jahr 2015. Damals lobte die New York Times die Songs als "nur wenige Schritte von den Radiohits von Sängerinnen wie Ariana Grande und Ellie Goulding entfernt", während Rolling Stone sie als "glänzenden Synthie-Pop plus kavernösem Hip-Hop" bezeichnete, und der New Yorker lobte das Duo für "kreativen Elektro-Pop, der ebenso warm und menschlich wie kalt und fremd ist, eine berauschende Kombination, die sich kühn futuristisch anfühlt".
After a short mental trip to Japan, Camisole is back in France with the reissue of Kangourou by Nuts & Co. Inspired by Dadaism, ancient tribes and natural life they self-produced and released this album in 1982. The result is a blend of experimental synth-pop combined with some german spoken word and french madness.
For sure "Semite" with its shamanic percussions will get your attention but other synth oddities includes "La Vie des Animaux" , "Auf Dem Lande" and "Kangourou" too. If you're more into french arty synth-pop "Dancing","Nuit de Chine" and "Der Spiegel" will definitely convinced you.
Remastered and limited to 300 copies
- A1: Africa Negra - Mino Bô Bé Quacueda
- A2: Africa Negra - Zimbabwe
- A3: Sangazuza - Sun Malé
- A4: Os Úntuès - Chi Bô Sá Migu Di Védê
- A5: Sum Alvarinho - M'konvètá Dédo
- B1: Conjunto Equador - Mad?
- B2: Tiny Das Neves - Cladênço Padê Cluço
- B3: Conjunto Mindelo - Taji Océdo
- B4: Africa Negra - Aninha
- C1: Pedro Lima - Nga Ba Compensadora
- C2: Sangazuza - Cortição
- C3: Os Úntuès - Piquina Piquina
- C4: Conjunto Equador - Meu Di Plôc?
- D1: Sum Alvarinho - Tólá Muandgi
- D2: Pedro Lima E Conjunto Os Leonenses - Esatela Licu
- D3: Agrupamento Da Ilha - Bô Gosa So Txi
"The two Portuguese-speaking African islands of Sao Tomé & Principe, located in the Gulf of Guinea, created an unique music called Puxa : a refined mixture of various musical components from both sides of the Atlantic Ocean. A blend of Semba, Merengue, Kompas, Soukouss, Coladeira patterns, often pushing forward with a voodoo-like energy, solid bass lines, delicate melodies and backing harmonies of the rich Sao Tomean melodic traditions. Very first compilation focusing on the golden age of these island’s sounds, the 16 tracks selected will surely set fire on all dance floors !
Léve-Léve is the first ever compilation devoted to music from São Tome and Principe, two small islands situated off the coast of Gabon in central Africa. The album unravels a story of liberation where the music of Africa, Europe and the Americas unify with a carefree spirit personified by a phrase the islanders use all the time: “léve, léve” (“take it easy”). With echoes of Angolan semba and merengue, of Brazilian afoxê, of coladeira from Cape Verde and dance music from the Caribbean, it is a sound fiercely proud of its island heritage, sung in local dialects and using distinctive local rhythms.
On this record you can hear the cultural and social history of São Tome and Principe, and how live music represented its beating heart. Once known as the “Chocolate Islands” (remarkably, these two tiny islands were the largest cocoa producers in the world, though now this title acts as a reminder of its colonial past), through the years leading up to independence from Portugal, music would be a fundamental voice of liberation and conviviality. Os Úntués were one of the first groups to make an impression, releasing a couple of 7 inches in Angola – the litmus test of success for any of the islands’ groups. They united unique rhythms and dances like socopé, puita and dança-congo – borne from the islands’ largely slave-descendant population – with the sound of pop music beamed in on the radio from Europe, even adding in a little bit of soukous and Brazilian instrumentation. Their main rivals were Conjunto Mindelo, who fused São Toméan rhythms with rebita, an Angolan style, to create high energy puxa, a truly original island rhythm.
From the mid-1970s, coinciding with independence from Portugal in 1975, the islands’ groups featured an even stronger African influence and nowhere was that more apparent than with Africa Negra. They would listen to the latest records from Gabon, Zaire and Cameroon, taking inspiration and trying out phrasing from the greats of Central African guitar playing, developing a devoted fan base off the islands, as well as on. A score of other bands would follow a similar musical path, with a few getting their dues overseas in Angola, Cape Verde, Portugal and across Africa.
Os Leonenses (led by the iconic Pedro Lima), Conjunto Sangazuza, Sum Alvarinho and Conjunto Ecuador were just some of the other bands that formed a lively home-grown music scene that lit up the islands’ bars and open-air shows from the 1950s through to the mid-90s. Regardless of class or age, they were responsible for keeping the population entertained come the weekend, with Sunday matinee shows the highlight of the week, the music not stopping from midday until midnight.
As a Portuguese island colony that was for many years populated with slaves brought from Africa, São Tome and Principe has much in common with other Lusophone countries and boasts a richly complex and idiosyncratic musical DNA. Whilst the musical tapestries of Angola and Cape Verde are well known, São Tome and Principe’s secrets were assigned to the islanders themselves. Until now."
Die Gruppe Automat - Jochen Arbeit (u.a. Einstürzende Neubauten, Die Haut), Achim Färber (Phillip Boa & The Voodooclub, Skip McDonald) und Georg Zeitblom (wittmann/zeitblom) - funktioniert wie eine gut geölte Maschine: Sie surrt, sie schnurrt, sie geht unbeirrt ihres Weges. Gemeinsam mit dem Modular-Magier Max Loderbauer sowie Paul St. Hilaire alias Tikiman, Lydia Lunch und Mika Bajinski am Mikrofon präsentieren sie nun mit »Modul« auf Compost Records ihr abwechslungsreichstes und konzeptionell stimmigstes Album.
Die Gruppe Automat funktioniert wie eine gut geölte Maschine: Sie surrt, sie schnurrt, sie geht unbeirrt ihres Weges. Auf seinem vierten Album allerdings schaltet das Trio einen Gang herunter, differenziert seinen musikalischen Ansatz weiter aus und geht fruchtbare Kollaborationen mit anderen Figuren aus der Musikwelt ein. Neben Max Loderbauer, dem Bandnachbarn aus den Candy-Bomber-Studios in Berlin-Tempelhof, mit dem Jochen Arbeit, Achim Färber und Georg Zeitblom bereits im Jahr 2015 für eine gemeinsame EP zusammenarbeiteten, sind das am Mikrofon die Dub-Legende Paul St. Hilaire alias Tikiman, die Königin der Gossenpoesie Lydia Lunch und die Newcomerin Mika Bajinski. Sie alle tragen ihren Teil nach dem Leitprinzip bei, welches »Modul« seinen Namen verleiht: Die acht Stücke entstanden gemeinschaftlich nach einem Baukastensystem, das den Kompositionsprozess dynamisch in Bewegung setzte und gleichmäßig auf alle Beteiligten verteilte. Das Resultat ist ein musikalisches Perpetuum Mobile - ein Album mit dem gemäßigten Ruhepuls einer Dub-Produktion, das unablässig in Bewegung bleiben.
»Modul« bildet als Album einen ständigen Veränderungsprozess ab, der erstmals im Jahr 2018 im Rahmen eines Auftragswerks für das Berliner Festival Pop-Kultur live erfahrbar gemacht wurde. Auf Einladung des kuratorischen Teams erarbeiteten Zeitblom, Färber und Arbeit gemeinsam mit ihren musikalischen Gästen St. Hilaire, Lunch und Gemma Ray ein Live-Set, das konsequent aus dem Studio auf Grundlage einzelner Passagen entstand, die nach dem Prinzip eines Resonanzmoduls miteinander (re-)kombiniert wurden: es geht zwischen den einzelnen Mitgliedern hin und her, die Strukturen morphen und der Sound nimmt immer andere Formen an. Eben dieser Ansatz bedingt auch die ständige Weiterentwicklung der Stücke, die gemeinsam mit dem Produzenten Ingo Krauss zu einem Album geschliffen wurden, das seinen nahbaren improvisatorischen Charakter keinesfalls verloren hat. Im Vergleich zu den drei thematisch ausgerichteten Vorgängeralben »Automat«, »Plusminus« und »Ostwest«, die sich jeweils explizit mit Berliner Flughäfen, dem Genre Dub und der europäischen Flüchtlingskrise befassten, setzt »Modul« auf eine inhaltliche Durchlässigkeit, welche die musikalische Offenheit der Platte widerspiegelt.
Nachdem »Modul 15« das Album mit satten Dub-Sounds und einer rollenden Bassline eröffnet, hebt »Easy Riding« passend zu St. Hilaires vor Fernweh triefenden Lyrics das Tempo mit dezenten Riddims an. Schon im nächsten Song, »Ghost«, debütiert Bajinski mit distanziertem Stimmeinsatz über einem melancholischen Stück, dessen Klangbild von den modularen Beigaben Loderbauers geprägt ist. So geht es weiter über die verzahnten Rhythmen von »Ankaten«, die von den verhallten Stimmen Lydia Lunchs und St. Hilaires begleitet werden, hin zum balladesken »Nothing Strange« mit St. Hilaire über das fiebrige Vocoder-Stück »Who For Eyes« schließlich zu den beiden abschließenden Stücken, »Pavo« und »Modul 11«, welche eine tiefenentspannte Coda zu den vorigen Tracks bilden. »Modul« durchläuft so eine Reihe von Stimmungen, ständig wechselnden Klangfarben und musikalischen Ideen, die sich in immer neuen Konstellationen zusammenfinden. Der erweiterte künstlerische Ansatz ebenso wie das vergrößerte Personal machen das Album nicht allein deshalb zur abwechslungsreichsten, sondern auch konzeptionell stimmigsten Platte Automats, die sich darauf in bester Form präsentieren: Als gut geölte Maschine, die surrt, schnurrt und unbeirrt auf dem Weg ist -
immer in Richtung neuer, unerhörter Sounds.
Unter Evolution versteht man gemeinhin die allmähliche Veränderung der vererbbaren
Merkmale einer Population von organischen Strukturen von Generation zu Generation.
Überträgt man diesen Gedanken aus der biologischen Welt in die musikalische von Northern
Lite, so trägt jedes neue Album die signifikanten Merkmale seiner Vorgänger in sich, aber erfindet
dennoch den typischen Northern Lite Sound auf spielerische Art neu.
Evolution, das 13. Studioalbum von Northern Lite, gibt ihrem unstillbaren Drang nach Härte und
Geschwindigkeit Raum, ohne jedoch die existenzielle Notwendigkeit von Liebe zu verleugnen.
Sich ihrer eigenen Vergänglichkeit bewusst geworden, gehen Kubat, Bohn und Rödel, nun jenseits
der vierzig, schonungslos mit sich ins Gericht. Weder textlich noch musikalisch werden
Gefangene gemacht. Von zärtlich quecksilbrigen Pop Balladen, bis hin zu neuen Hymnen, die die
Kraft haben, ganze Generationen im Herzen zu verbinden, nimmt jeder Song des neuen Albums
seine Hörer mit auf eine Reise zu sich selbst.
Im Ergebnis bilden hier Inhalt und Form eine rauschhafte Koexistenz, die nur durch die
meisterhafte Präzision der musikalischen Ausführung noch Steigerung erfährt.




















