Long Ryder guitarist/mandolinist Sid Griffin states 'High Noon Hymns' is “two thirds the distilled altcountry genre we helped found back in the 1980s, one third Paisley Underground adventurism yet with a dash of our own crazed soulfulness thrown in." Due to the unexpected passing of Long Ryders' bassist Tom Stevens, bass duties on the new album were shared by Murry Hammond of Americana stalwarts The Old 97s and The Long Ryders’ own Stephen McCarthy. McCarthy also performs live with The Jayhawks and occasionally records with the Dream Syndicate. Guests appearing in the album include DJ Bonebrake of X on vibes and young bluegrass wunderkind Wyatt Ellis on mandolin. The album was recorded at Kozy Tone Studios in sunny Poway, California.
Zach Bryan hat seinen Status als einer der einflussreichsten Künstler der zeitgenössischen Country- und Americana-Szene im Jahr 2026 eindrucksvoll untermauert. Sein im Januar 2026 digital veröffentlichtes sechstes Studioalbum „With Heaven On Top“ (WHOT) stieg direkt auf Platz 1 der US Billboard 200 Charts ein und umfasst 25 von ihm selbst geschriebene Titel. Am 13.März folgt nun die Veröffentlichung auf CD und Vinyl.
Der Erfolg wird durch enorme Reichweiten untermauert: Die Lead-Single „Plastic Cigarette“ erreichte innerhalb kürzester Zeit die Marke von 50 Millionen globalen Streams. Zuvor setzte Bryan bereits historische Maßstäbe, als er im September 2025 vor über 112.000 Fans im Michigan Stadium das größte Einzelkonzert der US-Geschichte spielte. Im Rahmen seiner anstehenden Welttournee wird er am 31. Mai 2026 auch in der Berliner Waldbühne auftreten.
Die Ende der 90er Jahre gegründete Band Unwed Sailor aus Tulsa macht einen einzigartigen Bass-lastigen Instrumental-Pop mit Post-Rock-Elementen, der zwischen knallharter Härte und luftiger Melodik schwankt. Seit sie 2019 nach einer zehnjährigen Pause zurück sind, haben sie mit ihrer kreativen Energie und dem Mischen von Genres ihre bisher besten Werke rausgebracht, darunter "Mute The Charm" (2023), "Underwater Over There" (2024) und "Cruel Entertainment" (2025). Für ihr elftes Album, "High Remembrance", brachte Gründungsmitglied Johnathon Ford eine Reihe von zu Hause aufgenommenen Entwürfen, Demos und Hooks ins Studio, wo sie unter der Leitung der langjährigen Mitstreiter Matt Putman (Schlagzeug) und David Swatzell (Gitarre) unter dem Motto Nostalgie und dem bittersüßen Trost der Erinnerung zum Leben erweckt wurden. Auf den acht Tracks des Albums gibt's Anklänge an den alternativen Rock der Blütezeit, die AM-Radio-Attitüde der späten 70er Jahre und die ekstatische Unbekümmertheit der New Wave, neben anderen Einflüssen, die sich einer einfachen Kategorisierung entziehen. Die Lead-Single ,West Coast Prism" verbindet einen unvergesslichen melodischen Hook mit optimistischen Drums und einem klirrenden Arrangement, das sich in einen treibenden, farbenfrohen Refrain verwandelt. Getreu seinem Titel erinnert der Song an weißes Licht, das sich in ein Spektrum aufspaltet, während weitläufige Synthesizer und sanfte Backing Vocals eine Aura melancholischer Glückseligkeit schaffen. Ford nennt treffend ,eine tiefe Vorliebe für das Meer, das Surfen, die Redwoods und die felsige Küste von Oregon" als spirituellen Hintergrund für seine Umgebung. Inspiriert von der Art und Weise, wie Erinnerungen die persönliche Identität prägen, könnte ,Don't Let Go" mit seinem straffen Tempo, seinem knackigen Ton und seinen schwindelerregenden Gitarren ein verlorener Alternative-Radio-Ohrwurm sein, während die täuschend einfache Rhythmusgruppe und seine glitchige Elektronik ,The Longest Day" fest in der Gegenwart verankern. ,Cinnamon" stellt wunderschön arrangierte Akustikgitarren-Gegenmelodien in den Vordergrund, zusammen mit Schichten subtiler Details, Chorstimmen und entspannten, hohen Bassgitarrenklängen. Laut Ford ist der Song ,eine Hommage an die Country-Musik der 70er und 80er Jahre, die die Familienausflüge in die Wüste begleitete, als ich ein Kind war", wobei Townes Van Zandts ,Pancho and Lefty" ein besonders bedeutender Ankerpunkt ist. An diesem Punkt in der bewegten Karriere von Unwed Sailor findet Ford einige seiner stärksten Inspirationen darin, darüber nachzudenken, wo das Projekt begonnen hat, während er es ständig mit neuen Ideen, Arrangements und Genre-Einflüssen vorantreibt. ,Es geht darum, an den Dingen festzuhalten, die man am meisten liebt", sagt er, ,einschließlich sich selbst." Sein akkordbetontes Bassspiel zieht sich wie ein roter Faden durch die Alben der Band und verleiht jeder neuen Sammlung eine vertraute Ernsthaftigkeit und Wärme.
Die 1993 in Oxford gegründete Band Supergrass, Gewinner der BRIT Awards, Q Awards, NME Awards
und des Ivor Novello Awards, zählt zu den einflussreichsten Bands der 1990er Jahre. Sie verkaufte mehrere
Millionen Tonträger, landete sechs Top-10-Alben und zehn Top-20-Singles in Großbritannien. Ihr für den
Mercury Prize nominiertes Debütalbum „I Should Coco“, das Platz 1 der Charts erreichte, katapultierte
sie ins Bewusstsein der Öffentlichkeit, nicht zuletzt dank ihrer Nummer-eins-Single „Alright“ aus dem Jahr
1995. Die Band feierte das 30-jährige Jubiläum ihres legendären Albums „I Should Coco“, das neben dem
Welthit „Alright“ auch die Fanfavoriten „Caught by the Fuzz“, „Lenny“ und „Mansize Rooster“ enthält.
Um dieses Jubiläum gebührend zu feiern, kam die Gruppe für eine Welttournee wieder zusammen. Im
Mai 2025 spielten sie unter anderem eine ausverkaufte Tournee durch Großbritannien und Irland (mit drei
Konzerten im Londoner Roundhouse) sowie Konzerte in Australien, Südamerika und Nordamerika. Sie
traten auch auf mehreren großen Festivals auf, darunter dem legendären Glastonbury Festival.
„I Should Coco“ ist jetzt als schwarze LP mit bedruckter Innenhülle erhältlich.
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Durch das 1966 auf Impulse! Records veröffentlichte Album “Spellbinder” wurde der ungarische Jazzgitarrist Gábor Szabó einem breiteren amerikanischen Publikum bekannt. Auf dem Album bot er eine originelle
Mischung aus modalem Jazz, osteuropäischen Folkeinflüssen und Popklängen, die er selbst als “Pop-Jazz”
bezeichnete.
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Daniel Lopatins (Oneohtrix Point Never) Soundtrack für Marty Supreme, gepresst auf schwarzem und transparentem Vinyl. Kommt mit japanischem Obi-Band und doppelseitigem "Koto Endo / Marty Supreme Offizieller Ball"-Poster. Der Film Marty Supreme ist eine Abenteuerkomödie von Josh Safdie aus dem Jahr 2025 und ist lose vom Leben Marty Reismans inspiriert, die in den 1950er-Jahren spielende Geschichte ist jedoch fiktiv. Die Hauptrolle des titelgebenden Tischtennisspielers übernahm Timothée Chalamet. Gwyneth Paltrow, Odessa A'zion, Kevin O'Leary, Tyler Okonma, Abel Ferrara und Fran Drescher ergänzten das Schauspielensemble. Marty Supreme ist der erste Film von Josh Safdie nach Beendigung der kreativen Zusammenarbeit mit seinem Bruder Benny. Das Werk wurde Anfang Oktober 2025 im Rahmen des New York Film Festivals uraufgeführt. Der US-Kinostart war an Weihnachten 2025. Ende Februar 2026 soll der Film in die deutschen Kinos kommen. Die Filmmusik von Daniel Lopatin wurde im Jahr 2025 für einen Hollywood Music In Media Award (HMMA) nominiert. Im Rahmen der Critics' Choice Movie Awards 2026 wurde Marty Supreme in die Shortlists für die Kategorien Casting & Ensemble", Szenenbild", Kamera", Kostüme", Filmschnitt" und Filmmusik" aufgenommen. Im Dezember 2025 gelangte der Film auf die Oscar-Shortlists für das beste Casting, die beste Kamera, das beste Makeup & Hairstyling und die beste Filmmusik. (Quelle: Wikipedia)
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Das zweite Album des Palace-Records-Gründers Andrei Nikolsky ist stark von Soundtrack- und Library-Musik der Vergangenheit beeinflusst, darunter auch von einem seiner Helden, John Cameron (Kes, KPM, Bruton), der auf dem Album mit dem Song "Swing Time" zu hören ist. Die Platte bietet eine Mischung aus ungewöhnlicher Elektronik, modalem Jazz und experimentellem Disco. Weitere Mitwirkende sind Mitglieder seiner Band The Kanpai Quartet (Charlie Searle, Euan McGinty, Dan Kabakov) sowie die Schlagzeuger Filippo Galli, Mike Bandoni (aka Funkshone) und Felix Weldon (Johnny Dankworth, Ian Shaw, Jean Toussaint, The La's).
- "Verdammt nochmal, Mann, was für ein Jazz!" - Sarah Evans (BBC6-Produzentin)
- "Ein wunderschönes Album! Perfekt für meine One Jazz-Show." - Dom Servini (Wah Wah 45s)
- "Schöne Soundsammlung." - Rory More (Les Hommes)
- "Die neuen Tracks klingen super! Ich mag die Anspielungen auf Disco und die verschiedenen musikalischen Richtungen." - Paul Osborne (Project Gemini)
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Modeselektor kündigen mit "Classics Vol. 1" einen neuen Release samt begleitender Live-Konzert-Tour an.
Mit "Classics Vol. 1" (CV1) veröffentlichen Modeselektor eine besondere Edition, die wie ein musikalischer Lebenslauf funktioniert. CV steht nicht zufällig für Curriculum Vitae. Eigentlich wollten Szary und Gernot alte Tracks aus ihren ersten beiden Alben "Hello Mom!" und "Happy Birthday!" neu aufnehmen. Doch was als Rekonstruktion begann, verwandelte sich fast vollständig in etwas Neues. Eine frische Sammlung von Stücken, die den Geist ihrer frühen Releases atmet, ohne sie einfach zu kopieren. Das Duo blickt zurück und erschafft dabei Zukunft. Tracks wie "KILL BILL Vol.4", "Edgar" und andere Albentitel dienten als Ausgangsmaterial, wurden zig mal auseinander und wieder zusammengebaut, neu interpretiert und dann doch in den meisten Fällen nur als abstrakte Inspiration verwendet. Das Ergebnis ist eine Rückschau, die sich emanzipiert hat. Ein mutiges Experiment, ein gescheiterter Versuch im allerbesten Sinne.
"Classics Vol. 1" schlägt so eine unerwartete Brücke zwischen damals und morgen und fasst alles zusammen, was Modeselektor ausmacht: Neugier, Chaos, Humor und ein unerschütterliches Bedürfnis, immer wieder Neues aus der eigenen Geschichte herauszuarbeiten. Und was passt besser zu Rückbesinnung, neuem kreativen Schub und Energie: Eine Tour. Modeselektor gehen 2026 auf eine ausgedehnte Konzertreise und spielen auch mehrere Festivals weltweit.
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Nachdem sie sich schon fast 20 Jahre kannten, schien die Zusammenarbeit zwischen Nick Sanborn und Chris Rosenau irgendwie vorprogrammiert, kam aber eher zufällig zustande - bei einem Musikfestival in Eaux Claires, wo die Chemie sofort stimmte. Während sie probten, merkten sie, dass sie schon dabei waren, ein Album aufzunehmen. Sie behielten die Arbeitsmixe und Titel bei, auch die Vogelstimmen und Verkehrsgeräusche, die ins Mikrofon kamen. Das Ergebnis war ,Bluebird" aus dem Jahr 2019, ein kleines Wunderwerk mit fünf Titeln, bei dem man das Gefühl hatte, mit ihnen im Raum zu sitzen und zu lächeln, während sie ihre wortlose Harmonie fanden.Zwei Jahre später trafen sich Rosenau (Volcano Choir, Collections of Colonies of Bees) und Sanborn (Sylvan Esso, Made of Oak) wieder. Sie hatten Spaß bei Runde zwei, aber die Sessions waren weder so unbeschwert wie beim ersten Versuch noch so fokussiert, dass sie sich spannend und neu anfühlten. Die beiden legten diese Stücke beiseite, um es zu einem späteren Zeitpunkt erneut zu versuchen. Dann kam die Pandemie. Es gab Tourneen. Es gab andere Platten. Es gab das Leben im Allgemeinen. Als Rosenau sich wieder zu Betty's (Sylvan Esso's Studio in den Wäldern von North Carolina) wagte, um es erneut zu versuchen, waren vier Jahre vergangen. Und Sanborn baute sein Live-Equipment von Sylvan Esso auseinander, ordnete es neu und fügte neue Teile hinzu, in der Hoffnung, jegliche Muskelgedächtnis für einen Echtzeitaustausch zu vermeiden. Sie wussten sofort, dass es funktionierte, ohne die Zweifel der Vergangenheit im Schlepptau. An diesem ersten Tag, einem Donnerstag, entstanden ,Ghost Sub" und ,Harm". Am zweiten Tag hatten sie einen Fehlstart mit einem Stück namens ,Kay", bei dem Sanborns Synthesizer nicht ganz zu Rosenaus Riff passten, bevor sie mit ,Deltas" weitermachten. Es gab einen Fehlstart, der hier erhalten geblieben ist, aber was folgte, war eine erhabene Morgenmelodie, als würde man müde aufwachen und von dem plötzlichen Licht draußen überwältigt werden. Es ist der Klang des Erwachens zum Leben und der Liebe zu diesem Leben, und es ist das kleine Juwel in der Mitte der sechs Songs, die sie an diesem Wochenende aufgenommen haben, die sechs Songs, die hier in der Reihenfolge präsentiert werden, in der sie entstanden sind. Sie beendeten ,Two" kurz bevor Rosenau zum Flughafen aufbrach; es ist ein langer Abschied, süß und sentimental und traurig, ein letztes Gespräch zwischen zwei Freunden, die ihre gemeinsame Zeit genossen haben. Das Band bricht ab, aber man muss nicht hören, was er sagt, um zu wissen, was er sagt. Das war gut, perfekt, genau das, was wir gesucht haben, genau richtig, Kumpel. So fühlt sich ,Two" von Anfang bis Ende an - zwei Freunde, die fest miteinander verbunden sind und sich in ihren schönen Austausch vertiefen.
Die aufstrebende Singer-Songwriterin waterbaby aus Stockholm, Schweden, sieht alles durch eine romantische Brille. Das hört man in der Musik der aufstrebenden Künstlerin, die nostalgisch, zart und so fließend ist, wie ihr Künstlername schon sagt. waterbaby wuchs in einer musikalischen Familie auf, von ihrem Urgroßvater, einem Jazzpianisten, über ihren Onkel, der in Clubs arbeitete, bis hin zu ihrem eigenen Bruder, der unter dem Namen tt auftritt. Schließlich fand sie ihren eigenen Weg und Sound und veröffentlichte 2023 ihre Debüt-EP ,Foam" bei Sub Pop. Produziert von ihrem Hauptkollaborateur Marcus White (YG, Anna of the North), enthielt das spritzige, bekennende, gitarrenlastige Projekt die Singles ,911", ,Airforce Blue" und ,Wishing Well". Nach den 2025 veröffentlichten Singles ,Amiss" und der preisgekrönten Zusammenarbeit mit Hannes ,Wish" bereitet sich waterbaby auf die mit Spannung erwartete Veröffentlichung ihres Debütalbums ,Memory Be a Blade" vor. Dunkler und üppiger als ihre EP, entspringt waterbabys neue Musik einem Ort unbewusster Herzensqual, an dem sie über eine vergangene Trennung nachdenkt, während sie kurz davor steht, eine neue zu erleben. White holte ein hervorragendes Team von Musikern an Bord, um dem Sound Tiefe und Vollständigkeit zu verleihen, was waterbabys klassischen Musikhintergrund widerspiegelt. ,Es nahm quasi vor unseren Augen Gestalt an", sagt sie über den nahtlosen Prozess, diese emotionalen neuen Songs zum Leben zu erwecken. Diesmal waren die Texte eher improvisiert, was waterbaby mehr Freiheit gab, das auszudrücken, was sie sagen wollte. ,Ich habe das Mikrofon genommen, ohne zu wissen, was ich tun würde", sagt sie, ,und das ist zum ehrlichsten Ventil in meinem Leben geworden."
Nach fünfzehn Jahren auf Welttournee mit La Femme kehrt Marlon Magnée nun als Solo-Künstler mit seinem Debütalbum Dark Star zurück, das ihn wieder mit seinen frühesten Leidenschaften verbindet. Die Platte spiegelt seinen Geschmack für ungewöhnliche Mischungen und eigenständige Stile wider: eine Kombination aus Rockabilly, Punk, Cold Wave und psychedelischem Psychobilly. Die Stücke, gesungen auf Französisch und Englisch, greifen auf Gitarren der Sechziger zurück, auf eine "Orgie aus Synthesizern" direkt aus den Achtzigern, auf donnernde Drumcomputer, analoge Delays und eine bewusst rohe Energie. Seine Einflüsse ziehen sich durch das gesamte Album: The Velvet Underground, The Stranglers, Motörhead, The Cure, The Stray Cats, JJ Cale, die Nuggets-Kompilationen, aber auch französischsprachige Ikonen wie Gainsbourg, Les Rita Mitsouko, Métal Urbain, Plastic Bertrand und Marc Charlan. Das Ergebnis: ein schnelles, ruheloses Album (Tempi bis zu 240 bpm), manchmal radikal, konzipiert "für diejenigen, die Blut im Herzen und den Drang haben, sich zur Wehr zu setzen". Co-produziert mit Renaud Letang (Feist, Manu Chao, Peaches) im legendären Ferber Studio in Paris markiert dieses erste Solo-Werk eine echte Rückkehr zu Marlons Wurzeln - und kündigt mit Nachdruck das Comeback des Rock in der heutigen Musiklandschaft an.
Bonnie 'Prince`Billy kehrt am 6. März 2026 mit dem Album 'We Are Together Again' zurück. Das Album ist warm und persönlich und außerdem so angelegt, dass es mit denselben Worten beginnt und endet: 'Why is the lion still here, outside?'
Thematisch ist das Album tief in Louisville, der Heimatstadt von Bonnie „Prince“ Billy, verwurzelt. Es feiert die Kraft von Freundschaft, lokaler Gemeinschaft und gemeinsamem künstlerischem Schaffen. Damit setzt es bewusst einen Kontrapunkt zur Globalisierung und plädiert stattdessen für Lokalismus. Aufgenommen wurde es live im Studio End of an Ear mit lokalen Musiker:innen, Freund:innen und Familienmitgliedern. Jeder Ton ist direkt und unverfälscht – was im Raum passiert, hört man auch auf der Aufnahme. „We Are Together Again“ nimmt die Ängste einer sich verändernden Welt nicht weg, sondern begegnet ihnen mit Harmonie. Das Album erzählt von Zusammenhalt, von der Freude am Miteinander und davon, wie das gemeinsame Fragen selbst zur Quelle von Hoffnung wird."
Bonnie 'Prince`Billy kehrt am 6. März 2026 mit dem Album 'We Are Together Again' zurück. Das Album ist warm und persönlich und außerdem so angelegt, dass es mit denselben Worten beginnt und endet: 'Why is the lion still here, outside?'
Thematisch ist das Album tief in Louisville, der Heimatstadt von Bonnie „Prince“ Billy, verwurzelt. Es feiert die Kraft von Freundschaft, lokaler Gemeinschaft und gemeinsamem künstlerischem Schaffen. Damit setzt es bewusst einen Kontrapunkt zur Globalisierung und plädiert stattdessen für Lokalismus. Aufgenommen wurde es live im Studio End of an Ear mit lokalen Musiker:innen, Freund:innen und Familienmitgliedern. Jeder Ton ist direkt und unverfälscht – was im Raum passiert, hört man auch auf der Aufnahme. „We Are Together Again“ nimmt die Ängste einer sich verändernden Welt nicht weg, sondern begegnet ihnen mit Harmonie. Das Album erzählt von Zusammenhalt, von der Freude am Miteinander und davon, wie das gemeinsame Fragen selbst zur Quelle von Hoffnung wird."
Der postklassische Komponist, Klangkünstler und Kurator Matthew Patton ist mit seinem zweiten Album als Those Who Walk Away zurück. "Afterlife Requiem" ist eine Elegie für seinen Freund und Kollegen Jóhann Jóhannsson. Drones, Elektroakustik und fast vollständige Stille, extrahiert aus unvollendeten Aufnahmen auf Jóhannssons Festplatten, bilden die Grundlage für zwei Streichquintette - Ghost Orchestra (Reykjavík) und Possible Orchestra (Winnipeg) -, die in einem traurigen, langatmigen Werk verarbeitet und ausgelöscht werden. Patton hat auch wieder mit Andy Rudolph (Guy Maddin) und Paul Corley (Sigur Rós, Ben Frost) an der Koproduktion und dem Sounddesign gearbeitet, um eine brodelnde Körperlichkeit zu schaffen, die brodelnde Tiefen mit eindringlichen Bewegungen gespenstischer Streicher kontrastiert. ,Alles, was ich je geschrieben habe, ist ein Requiem. Alles ist ein Ende. Der Tod ist überall in dieser Musik präsent. In meinen Werken geht es um das Verschwinden - der Gegenwart, der Vergangenheit, von allem. Afterlife Requiem wird im Laufe seiner Dauer immer langsamer, es ist ein einziges großes Ritardando, die Zeit verlangsamt sich nicht nur, sie verschwindet. Ohne dass ich darüber nachgedacht hätte, ereigneten sich zwei miteinander verbundene Tragödien, die während des Schreibens, Aufnehmens und Arbeitens organisch an die Oberfläche kamen: der Tod meiner Mutter und der Tod des Komponisten und Freundes Jóhann Jóhannsson. Wenn ich mit dem Schreiben anfange, denke ich an nichts Bestimmtes, ich schreibe einfach, komponiere, nehme auf und höre zu ... aber irgendwas macht sich immer auf unvorhergesehene Weise bemerkbar oder drängt sich in den Vordergrund. Nach dem medizinisch assistierten Tod meiner Mutter wurde mir beim Ausräumen ihrer Wohnung klar, dass ich auch die physische Manifestation ihrer Welt auslöschte - und dass ich genau dasselbe mit der Musik tat, die ich schrieb und aufnahm. Während dieser Zeit wurde mir auch Jóhanns Tod immer wieder bewusst. Für Afterlife Requiem habe ich kurze, verlassene Fragmente aus Jóhann Jóhannssons Festplatten genommen und diese körperlosen Audio-Geister abwechselnd in meine eigene Musik eingebaut, wobei ich sie unrein gelassen habe - und dabei die Grenze zwischen Schaffen und Zerstören verwischt habe. Nach seinem Tod hatte ich diese Festplatten aus Jóhannssons Berliner Studio zum Anhören bekommen. Diese Musik war aufgegeben worden, in verschiedenen Stadien der Entstehung und Auflösung: ein Verzeichnis zerfallener und toter Erinnerungen, vergessen und jetzt nur noch in einer Reihe ineinandergreifender mechanischer Teile vorhanden, die mit der Zeit selbst versagen und verschwinden werden, wie alles andere auch. Monatelang hörte ich mir diese Überreste von Jóhanns Musik obsessiv an und versuchte, Hinweise auf Jóhann vor seinem Tod zu finden. Oft stellte ich fest, dass er das Aufnahmegerät noch lange nach Ende der aufgenommenen Musik laufen gelassen hatte. Er schien nicht zu bemerken, dass die Musik aufgehört hatte, oder registrierte nicht, dass dies das Ende der Musik war, oder vielleicht war er durch etwas anderes abgelenkt. Aber ich fand diese langen Stillephasen zutiefst emotional und berührend. Die verschwindenden Elegien von Afterlife Requiem sind weniger Musik als vielmehr Überreste von Musik. Auf diese Weise arbeite ich immer auf die Subtraktion von Bedeutung hin. Die Musik ist fern und verschwommen, beschädigt, geisterhaft und gespenstisch und deutet nur wie eine halb vergessene Erinnerung an das, was einmal existierte, eine verdichtete Darstellung von Verfall und Auslöschung. Ich habe dieses neue Stück von Anfang bis Ende mit diesen körperlosen Stillephasen aus Jóhanns eigenem Werk, Raum und Zeit unterlegt. Jetzt für immer verschwunden, bleibt seine aufgezeichnete Stille zurück; eine monumentale Leere, die der Welt verloren gegangen ist. Im gesamten Stück, insbesondere in den Abschnitten ,Memorial Environment", habe ich auch unzählige Geräusche aus der Natur integriert, von vulkanischer Lava über Lastenaufzüge bis hin zum menschlichen Blutfluss, dem Zischen von Turbinen und Selbstmordinjektionen. Der Künstler Robert Smithson sagte vor Jahrzehnten: ,Es ist die Dimension der Abwesenheit, die es noch zu finden gilt." Für mich misst diese Musik auch, wie die Zeit abläuft. Tatsächlich ist die Zeit bereits abgelaufen. Die Ewigkeit hat bereits begonnen." - Matthew Patton (Those Who Walk Away)
Sarah Connors #1 Album ”Freigeistin” erscheint 2026 als Special Deluxe Edition in neuem Look und mit
brandneuen Bonustracks. Ihr bisher persönlichstes Album hielt sich bereits sieben Wochen in den Top
10 der deutschen Albumcharts und reihte sich in die Trilogie aus ”Muttersprache” und ”HERZ KRAFT
WERKE” ein. Nun krönt sie sie den Beginn ihrer großen Arena Tour durch Deutschland, Österreich und
die Schweiz mit dem Release einer ganz besonderen Version von ”Freigeistin” inkl. aller bisherigen Hits
wie ”FICKA”, der neuen Empowerment Single ”Das schönste Mädchen der Welt” und weiteren Songs.
Sarah selbst sagt zum Album:
”Ich habe getan, was ich immer tue. Beobachtet, zugehört, geschrieben und gesungen. Ich stelle Traditionen und lang gelernte Konzepte in Frage. Ist Ehe noch zeitgemäß? Wie geht glücklich in einer langen
Beziehung? Warum hat mir keiner gesagt, wie sehr es weh tut, wenn die Kinder aus dem Haus gehen,
und kann man wirklich monogam sein? Ich will wilde Nächte und meine Leichtigkeit zurück, ich will etwas
fühlen in einer Welt, die immer stumpfer wird. Ich will jeden Tag etwas Neues lernen und ich kämpfe für
das, woran ich glaube. Meine Sehnsucht nach Aus- und Aufbruch dominiert dieses Album. Ich bin viele
und wir alle sind auf dieser Platte.”
Das Album erscheint in der Special Deluxe Edition als limitiertes Hardcover Book und als limitierte 2
LP in transparentem Pink. Beide Versionen beinhalten das komplette Album ”Freigeistin” und alle sechs
Bonustracks.
„Twio“ hieß das fünfte Studioalbum des US-amerikanischen Tenorsaxofonisten Walter Smith III, das im
Februar 2018 bei Whirlwind Recordings veröffentlicht wurde. Der Titel war eine spielerische Wortschöpfung
aus „Trio“ und „Two“. Downbeat schrieb damals: „‘Twio‘ präsentiert den großartigen Tenorsaxophonisten in einem kompakten Trio-Setting. Sein Ton und seine Melodik sind umwerfend, gepaart mit reichem,
packendem Ideenreichtum“.
Für sein drittes Blue-Note-Album greift der Musiker jetzt das Konzept wieder auf und präsentiert mit
„Twio Vol. 2“ ein äußerst gelungenes Album mit klassischen Jazzstücken voll swingender Spielfreude. Das
Album besticht durch eine neue, wechselnde Besetzung mit Bassist Joe Sanders und Schlagzeuger Kendrick
Scott sowie Gastauftritten der Jazzlegenden Ron Carter am Bass und Branford Marsalis am Tenorsaxofon.
Als Hommage an eine Band und ein Jahrtausend wurde das Gemeinschaftsprojekt ,Macha Loved Bedhead - Bedhead Loved Macha" aus dem Jahr 2000 von den analogen Originalbändern neu gemastert und erscheint nun endlich im Originalformat. Aufgenommen über große Entfernungen hinweg von den in Wichita Falls geborenen Brüdern Matt und Bubba Kadane sowie Josh und Mischo McKay, vereint diese fünf Songs und 34 Minuten lange EP Gamelan, Slowcore und ein Cover von Chers ,Believe", das auf einem Tastentelefon eingespielt wurde, zu einer nahtlosen Meditation über das Leben am Ende des amerikanischen Jahrhunderts.
Mit der Harcourt Edition würdigen Wagram und das legendäre Studio Harcourt Paris den belgischen Chanson-Poeten Jacques Brel. Die exklusive Reihe ist den größten Stimmen Frankreichs vorbehalten und präsentiert ikonische Schwarzweiß-Porträts aus dem berühmten Studio Harcourt, das seit 1934 für seine unverwechselbare Bildsprache steht. Diese Kompilation vereint Brels bedeutendste Werke - darunter Ne Me Quitte Pas, La Valse à Mille Temps und Les Bourgeois. Zeitlose Klassiker, die das französische Chanson geprägt haben und bis heute nichts von ihrer emotionalen Kraft verloren haben.
Nach einer fünfjährigen Schaffenspause veröffentlichte eine der dienstältesten Punkbands Deutschlands 2010 ihr achtes Album. Der passende Titel: "Gib acht!". Es entstand mit Gastmusikern von den Skatoons, Cultus Ferrox, Directors Cut und dem Pianisten Peter Stoppok. Das Repertoire reicht von dynamischen, treibenden Punkrock-Songs über Ska- und Folkanleihen bis hin zur Ballade "Ich bin"s", die an frühe Lindenberg-Lieder erinnert. Mit "Danke" hat man sogar einen echten Popsong, und für "Mama, hol den Hammer" wurde ein kultiger Uraltschlager entstaubt. Textlich geht es wieder quer durch sämtliche Lebensbereiche: mal kritisch, mal nachdenklich, dann wieder kämpferisch oder einfach nur am alltäglichen Wahnsinn orientiert. Zehn Jahr nach der Erstveröffentlichung kommt nun das Jubiläums-Tape für alle Sammler und Kassettenliebhaber.
Die lang erwartete Rückkehr der schwedischen Dream-Pop-Romantiker. Ein verschwommener Schleier aus düsterem und fesselndem Shoegaze-Pop. Die skandinavische Indie-Pop-Band Hater beendet nach ihrem beeindruckenden dritten Album ,Sincere" ihre dreijährige Pause mit der Veröffentlichung von "Mosquito", einem faszinierenden Dream-Pop-Drama, das sich über elf packende Episoden der Selbstreflexion erstreckt. Auf "Mosquito" klingt die in Malmö ansässige Band Hater wie neu belebt - sie greift den rohen Indie-Pop-Ansatz auf, für den sie bekannt geworden ist, jedoch mit einem direkteren, ausgefeilteren Songwriting. Die Band hat ihre Shoegaze-Wurzeln zu etwas Schärferem, Melodischerem und Tiefgründigerem verfeinert. Das Album strotzt nur so vor Geschichten, in denen mythische Wendungen (Vampire, Amor, Mücken) von der traurigen Sehnsucht nach wahrer Liebe untermauert werden. Aber dies ist kein typisches Album über die Liebe, wie die Band betont, es ist eine emotionale Achterbahnfahrt, die von halb vergessenen gebrochenen Herzen und gebrochenen Versprechen, voller Qualen und Kribbeln, aber auch von Hoffnungen und Träumen für zukünftige Lösungen geprägt ist. "Mosquito" wurde in der herrlichen Abgeschiedenheit der AGM Studios in Vollsjö, Schweden, aufgenommen, mit dem langjährigen Mitarbeiter Joakim Lindberg an den Reglern und dem Bassisten Adam Agace, der wieder zum Team zurückgekehrt ist. Sie vollendeten das Projekt in Lindbergs berühmtem Studio Sickan, wobei Caroline Landahl, Måns Leonartsson, Rasmus Andersson und Adam Agace gleichermaßen zu einem Sound beitrugen, der zwischen kraftvoller Introspektion und melancholischer Erkenntnis wechselt. Immernoch "Your next Scandinavian indie pop obsession." Flood. Klares Vinyl mit bedruckter Innenhülle und DLC sowie Digisleve-CD
Der mehrfach preisgekrönte Londoner Jazz-Saxofonist startet mit seinerm neuen Soloalbum sein eigenes Label.
Multiinstrumentalist, Produzent und Künstler Shabaka (Hutchings) veröffentlicht mit "Of The Earth" sein drittes Soloalbum, das gleichzeitig das erste ist, das über sein eigenes Label Shabaka Records erscheint und komplett von ihm selbst geschrieben und produziert wurde. Auf "Of The Earth" kehrt Shabaka zu seinem charakteristischen Saxophonklang zurück, ergänzt durch ausgefeilte Elektronik und Produktion sowie traditionelle Holzblasinstrumente und Perkussion aus aller Welt. Diese Kombination unterstreicht sein vielseitiges Talent und prägt den Gesamtklang des Albums. Hutchings genießt hohes Ansehen für seine Arbeit mit The Comet Is Coming, Sons Of Kemet, Shabaka And The Ancestors sowie für die beiden jüngsten Soloprojekte "Perceive Its Beauty, Acknowledge Its Grace" (2024) und "Afrikan Culture" (2023). Als Musiker arbeitete er bereits mit einer Vielzahl namhafter Künstler zusammen, darunter Andre 3000, Floating Points, Mulatu Astatke, The Sun Ra Arkestra, Lianne La Havas, Saul Williams und viele mehr. "Of The Earth" erscheint als schwarze Vinyl-LP, als limitierte kornblumenblaue Vinyl-Edition und als CD. Beide Vinyl-Formate enthalten ein Booklet mit Hutchings' eigenem Artwork.
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-Boxset mit vier Alben featuring Drummer Neudi (u.a. Manilla Road, Trance, Griffin, Savage Grace…)
- Limited Edition mit handsignierter Autogrammkarte
Schon mit 8 Jahren entdeckte Andreas Neuderth, der seit Mitte der Achtziger nur noch den Spitzname NEUDI benutzt, sein Talent für das Schlagzeug. Sogar bereits schon etwas früher wurde er zum Fan harter
Rockklänge, die üblichen Verdächtigen wie Kiss, Status Quo und Rush. Mit 15 Jahren, im Jahr 1986, taucht sein Drumming erstmals auf einem Tape der Band SUDDEN DARKNESS auf, was 2026 zu einem Jubiläumsjahr für
den heute in Rheinhessen lebenden Musiker darstellt. Seine bekanntesten Stationen sind neben MANILLA ROAD (2011 bis zum Tod von Mark Shelton im Jahr 2018) und SAVAGE GRACE (2009/2010) aktuell TRANCE,
ROXXCALIBUR, ANGEL OF DAMNATION, IRONSWORD, JAMESON RAID und die Manilla Road-Nachfolgeband SENTRY. Das 1994er ECONOMIST Album „New Built Ghetto Status“ bezeichnet Neudi trotz all diesen genannten Namen als „eines der drei besten Alben, auf denen ich zu hören bin“. In der Tat darf man getrost sagen, dass es den Stil von ECONOMIST wohl nur einmal gibt. 1995 wurde die CD von Massacre/Intercord lizensiert, doch
mit dem progressiven Stil war man seiner Zeit einfach zu weit voraus.
Als Reissue, erstmals als Doppel LP mit dem unveröffentlichten zweiten Album „Mind Movies“ erschienen, erntete man nun endlich die verdient euphorischen Kritiken. VIRON (2004/2006 und 2008) war nach einer Zeit
der Experimente Neudis Rückkehr zum traditionellen Metal, den er als Fan auch zuvor nie verlassen hat. Die zwei hochgelobten Alben waren indirekt der Vorgänger der erfolgreicheren Band ROXXCALIBUR. SCROLLKEEPER
ist eine Band aus Texas, die für ihre EP „Wetico“ als Manilla Road-Fans mit Neudi zusammenarbeiten wollten. Neudi ist bekannt für sein „busy drumming“. Beeinflusst von Neil Peart (Rush), Randy Foxe (Manilla Road) oder Ian Paice (Deep Purple) bietet er nicht nur die genreübliche Rhythmusarbeit „im Hintergrund“, sondern bringt das Instrument teils auffällig in den Vordergrund. (Infotext von Michael Gresner, Januar 2026)
Mit "Vielleicht nicht für immer" erscheint am 06.03.2026 das Debütalbum der Zürcher Band "Fräulein Luise" auf superpolrecords. In der Schweiz werden die vier jungen Musiker*innen schon längst als neue große Indiepop-Hoffnung gefeiert. In Deutschland und Österreich gelangten sie in den letzten Monaten mit ihrer ersten Vorab-Single "Eisbär" auch in das Blickfeld der Szene, wegen ihres unverwechselbar eigenen textlichen Ansatzes, vielleicht aber auch wegen des neuen Sounds der Band, die mit dem österreichischen Produzenten Zebo Adam (Bilderbuch, Wanda u.a.) für "Vielleicht nicht für immer" zusammen gearbeitet hat.
Zum 25-jährigen Jubiläum der Veröffentlichung von MONOs Debütalbum "Under The Pipal Tree" bringt die Band eine einzigartige limitierte Auflage auf farbigem Vinyl in der Farbe "Iridescent Forest Night" heraus, um diesen besonderen Anlass zu feiern. "Under The Pipal Tree" ist das Debütalbum der mittlerweile legendären japanischen Experimental-Rockbands MONO. Veröffentlicht im Jahr 2001 auf dem Avantgarde-Label Tzadik von John Zorn, präsentierte "Under The Pipal Tree" ein junges japanisches Quartett, dessen vielfältige Einflüsse - vor allem Sonic Youth, Mogwai, The Velvet Underground und Neil Youngs Crazy Horse - sich in einem wilden und ambitionierten Werk zeigten. Obwohl MONO später vor allem für ihre geschickte Verbindung von Metal und klassischen Genres bekannt wurden, zeigt ,Under The Pipal Tree" die psychedelischen Wurzeln der Band. Lange Passagen mit hypnotischen, melodischen Klängen gehen über in rasante Gitarren-Freakouts, die in eindringlicher Stille versinken. Das Album ist nicht nur wegen seiner ernsthaften Suche bemerkenswert, sondern auch wegen seiner überraschenden Umsetzung. 25 Jahre und ein Dutzend Alben später gilt ,Under The Pipal Tree" als eines der besten Debütalben einer wegweisenden Underground-Band.
Mit Yenbett kehrt die mauretanische Sängerin Noura Mint Seymali eindrucksvoll zurück. Bereits die ersten beiden Tracks - zwei Versionen des Songs "Lehjibb" - zeigen die Spannweite ihres musikalischen Ausdrucks: archaische Klanglandschaften mit der traditionellen Harfe ardine treffen auf flirrende E-Gitarren, donnernde Drums und hypnotischen Gesang. Seymali verbindet die uralte Tradition der nordwestafrikanischen Griot-Musik mit modernen, elektrifizierten Klängen zu einem tranceartigen, kraftvollen Sound, der tief verwurzelt und zugleich zukunftsweisend ist. Als Tochter des Komponisten Seymali Ould Ahmed Vall und Stieftochter der berühmten Sängerin Dimi Mint Abba trägt sie ein musikalisches Erbe weiter, das sie mit eigener Handschrift neu interpretiert. "Die Griots sind Spiegel der Gesellschaft", sagt Seymali. "Wir bewahren Geschichte, feiern Kultur und schaffen Verbindung." Yenbett, ihr drittes Album und das erste seit 2016, wurde von Matthew Tinari (Drums) und Mikey Coltun (Mdou Moctar) produziert. Es ist roh, experimentell und voller Energie - ein Beweis für Seymalis Status als eine der kraftvollsten Stimmen der Weltmusik.
„Better Than Raw“ ist Helloweens achtes Album, ursprünglich 1998 erschienen, und ist nun erstmals seit
fast zehn Jahren als Doppel-LP auf türkisfarbenem Vinyl erhältlich. „Better Than Raw“ enthält die Singles
„I Can“ und „Hey Lord!“.
Helloweens sechstes Album „Master of the Rings“, ursprünglich 1994 erschienen, ist nun erstmals als
Doppel-LP in Gold erhältlich. „Master of the Rings“ ist das erste Album mit dem Co-Sänger Andi Deris
und enthält die Songs „Where the Rain Grows“, „Mr. Ego (Take Me Down)“, „Perfect Gentleman“ und
„Sole Survivor“. Die erweiterte Doppel-LP bietet sieben zusätzliche Tracks.
Helloweens siebtes Album „The Time of the Oath“, ursprünglich 1996 erschienen, ist jetzt als erweiterte Doppel-LP t erhältlich, wobei die erste LP in Violett gehalten ist. „The Time of the Oath“ ist ein
Konzeptalbum, das auf den Prophezeiungen von Nostradamus basiert und die Singles „Power“, „The Time
of the Oath“ und „Forever and One (Neverland)“ enthält. Die erweiterte Version bietet acht zusätzliche
Tracks.
„Better Than Raw“ ist Helloweens achtes Album, ursprünglich 1998 erschienen, und ist nun erstmals seit
fast zehn Jahren als Doppel-LP auf türkisfarbenem Vinyl erhältlich. „Better Than Raw“ enthält die Singles
„I Can“ und „Hey Lord!“.
Helloweens sechstes Album „Master of the Rings“, ursprünglich 1994 erschienen, ist nun erstmals als
Doppel-LP in Gold erhältlich. „Master of the Rings“ ist das erste Album mit dem Co-Sänger Andi Deris
und enthält die Songs „Where the Rain Grows“, „Mr. Ego (Take Me Down)“, „Perfect Gentleman“ und
„Sole Survivor“. Die erweiterte Doppel-LP bietet sieben zusätzliche Tracks.
Helloweens siebtes Album „The Time of the Oath“, ursprünglich 1996 erschienen, ist jetzt als erweiterte Doppel-LP t erhältlich, wobei die erste LP in Violett gehalten ist. „The Time of the Oath“ ist ein
Konzeptalbum, das auf den Prophezeiungen von Nostradamus basiert und die Singles „Power“, „The Time
of the Oath“ und „Forever and One (Neverland)“ enthält. Die erweiterte Version bietet acht zusätzliche
Tracks.
„Better Than Raw“ ist Helloweens achtes Album, ursprünglich 1998 erschienen, und ist nun erstmals seit
fast zehn Jahren als Doppel-LP auf türkisfarbenem Vinyl erhältlich. „Better Than Raw“ enthält die Singles
„I Can“ und „Hey Lord!“.
Helloweens sechstes Album „Master of the Rings“, ursprünglich 1994 erschienen, ist nun erstmals als
Doppel-LP in Gold erhältlich. „Master of the Rings“ ist das erste Album mit dem Co-Sänger Andi Deris
und enthält die Songs „Where the Rain Grows“, „Mr. Ego (Take Me Down)“, „Perfect Gentleman“ und
„Sole Survivor“. Die erweiterte Doppel-LP bietet sieben zusätzliche Tracks.
Helloweens siebtes Album „The Time of the Oath“, ursprünglich 1996 erschienen, ist jetzt als erweiterte Doppel-LP t erhältlich, wobei die erste LP in Violett gehalten ist. „The Time of the Oath“ ist ein
Konzeptalbum, das auf den Prophezeiungen von Nostradamus basiert und die Singles „Power“, „The Time
of the Oath“ und „Forever and One (Neverland)“ enthält. Die erweiterte Version bietet acht zusätzliche
Tracks.
Decca Classics präsentiert Lise Davidsen: Live at the Met - aufgenommen während des bahnbrechenden
Soloauftritts der Sopranistin an der Metropolitan Opera im September 2023.
„Es kommt selten vor, dass die Met einen Künstler zu einem Solokonzert in ihrem Auditorium mit 3.800
Plätzen einlädt. Und noch seltener ist es, dass diese Sängerin ihr Debüt in New York City gibt. Aber
Davidsen ist etwas ganz Besonderes: eine echte dramatische Sopranistin.“ (The New York Times). „Keine
Kulissen, keine Kostüme, kein Orchester: Aber die ganze Oper war da.“ so die Zeitung weiter.
Davidsen hat eine enge Beziehung zur Met, wo sie seit ihrem Debüt 2019 regelmäßig in Hauptrollen von
Tschaikowski, Wagner, Strauss, Verdi, Puccini und Beethoven auftritt. „Ich betrachte die Met als mein
zweites Zuhause“, sagt Davidsen. „Aber um so etwas gebeten zu werden, war etwas ganz Besonderes.“
Zu den Höhepunkten zählen Wagners „Dich, teure Halle“ aus Tannhäuser, Amelias Arie aus dem dritten Akt von Verdis ”Un ballo in maschera” und Puccinis „Vissi d’arte“. Dazu kommen Lieder von Schubert
sowie Musik von Grieg und Sibelius als Hommage an Davidsens skandinavische Herkunft.
Die Veröffentlichung folgt auf Davidsens gefeiertes Wagner-Album ”Der fliegende Holländer”, welches den
Gramophone Award 2025 für die beste Opernaufnahme gewann und von Kritikern weltweit hoch gelobt
wurde.
Das 1965 für Blue Note aufgenommene Album gilt als eines der kühnsten musikalischen Statements des
Pianisten und Komponisten Andrew Hill. Auf ihm versuchte Hill, die Avantgarde durch das Prisma der
Wurzeln des Jazz in den afrikanischen Rhythmen zu betrachten. Entsprechend setzte er sein Klavier in
den vier von ihm komponierten Stücken mehr als perkussives und weniger als melodisches Instrument ein.
Begleitet wurde er von einem bis zu achtköpfigen Ensemble mit zwei Bläsern, zwei Perkussionisten, zwei
Bassisten und einem Schlagzeuger.
Swallow’s Rose machen Punk Rock für die, die nachts wach liegen. Für alle, die nicht wissen, wo sie gerade hingehören aber unermüdlich auf der Suche sind. Auf der Suche nach Klarheit, Selbstakzeptanz, nach etwas Vertrautem oder vielleicht nach einem Neuanfang… Das neue Album „The Beginning“ beschäftigt sich genau mit dieser Suche und all den Gedanken, Zweifeln und Entscheidungen, die damit verbunden sind.
Inhaltlich knüpft es mit oft persönlichen Texten über mentale Gesundheit an „Downfall“ an, geht musikalisch aber einen Schritt weiter: härter, direkter, druckvoller. Bekannt von gemeinsamen Touren mit 100 Kilo Herz, Massendefekt sowie Festivals wie SBÄM oder Rock The Hill.
Marmoriertes Vinyl (Pink / transparent Magenta), ltd. auf 250 Exemplare.
1976 markiert das Erscheinungsjahr der ersten Punk-Singles - und 50 Jahre später feiern zwei Anthologien dieses Jubiläum mit einem einzigartigen Doppelblick auf die Geschichte des Genres. In Bored Teenagers und Angriff aufs Schlaraffenland wählen über 200 Musiker:innen, Autor:innen, Fanzine-Macher:innen, Journalist:innen, Punks, Ex- und Anti-Punks ihren persönlich wichtigsten Punk-Song. Sie fragen sich: Welcher Track hat mich geprägt? Welcher verkörpert Punk für mich am stärksten? Ob "Anarchy in the UK", "Nazis raus", "California über alles" oder "Für immer Punk" - über 400 sehr unterschiedliche Antworten zeigen, wie vielfältig Punk erlebt, erinnert und weitergeführt wird. Trotz aller Unterschiede verbindet die Beiträge eines: Punk ist für die Schreibenden auch nach fünf Jahrzehnten kein beliebiges Musikgenre. Die Texte erzählen von jugendlicher Aufbruchstimmung, radikalen Ideen und politischem Selbstverständnis, aber auch davon, wie lebendig Punk bis heute ist. Punk erscheint als musikalischer Aufruhr und ästhetischer Bruch, als DIY-Haltung, Hausbesetzung, Theorie und Praxis zugleich. Er kann feministisch, anarchistisch, widersprüchlich, laut, zärtlich oder rotzig sein - aber niemals langweilig. Während Angriff aufs Schlaraffenland die deutschsprachige Punkgeschichte beleuchtet, widmet sich Bored Teenagers zentralen Songs der internationalen Szene. Mit Beiträgen von u. a. Bela B, Simon Reynolds, Franz Dobler, Diedrich Diederichsen, Linus Volkmann, Hans Nieswandt, Bernd Begemann, Jim Avignon und vielen weiteren entsteht ein Panorama über Klassiker von Sex Pistols, X-Ray Spex, Mittagspause, Ramones, Clash und Slime, über Post-Punk von Wire, Gang of Four oder The Slits, über fast Vergessenes bis hin zu zeitgenössischen Acts wie Team Scheisse, Sleaford Mods oder Acht Eimer Hühnerherzen.
1976 markiert das Erscheinungsjahr der ersten Punk-Singles - und 50 Jahre später feiern zwei Anthologien dieses Jubiläum mit einem einzigartigen Doppelblick auf die Geschichte des Genres. In Bored Teenagers und Angriff aufs Schlaraffenland wählen über 200 Musiker:innen, Autor:innen, Fanzine-Macher:innen, Journalist:innen, Punks, Ex- und Anti-Punks ihren persönlich wichtigsten Punk-Song. Sie fragen sich: Welcher Track hat mich geprägt? Welcher verkörpert Punk für mich am stärksten? Ob "Anarchy in the UK", "Nazis raus", "California über alles" oder "Für immer Punk" - über 400 sehr unterschiedliche Antworten zeigen, wie vielfältig Punk erlebt, erinnert und weitergeführt wird. Trotz aller Unterschiede verbindet die Beiträge eines: Punk ist für die Schreibenden auch nach fünf Jahrzehnten kein beliebiges Musikgenre. Die Texte erzählen von jugendlicher Aufbruchstimmung, radikalen Ideen und politischem Selbstverständnis, aber auch davon, wie lebendig Punk bis heute ist. Punk erscheint als musikalischer Aufruhr und ästhetischer Bruch, als DIY-Haltung, Hausbesetzung, Theorie und Praxis zugleich. Er kann feministisch, anarchistisch, widersprüchlich, laut, zärtlich oder rotzig sein - aber niemals langweilig. Während Angriff aufs Schlaraffenland die deutschsprachige Punkgeschichte beleuchtet, widmet sich Bored Teenagers zentralen Songs der internationalen Szene. Mit Beiträgen von u. a. Bela B, Simon Reynolds, Franz Dobler, Diedrich Diederichsen, Linus Volkmann, Hans Nieswandt, Bernd Begemann, Jim Avignon und vielen weiteren entsteht ein Panorama über Klassiker von Sex Pistols, X-Ray Spex, Mittagspause, Ramones, Clash und Slime, über Post-Punk von Wire, Gang of Four oder The Slits, über fast Vergessenes bis hin zu zeitgenössischen Acts wie Team Scheisse, Sleaford Mods oder Acht Eimer Hühnerherzen.
Über prägende Role Models von den 1920ern bis heute Eras-Tour, Brat Summer, gefeierter Opern-Pop von Rosalía: Immer häufiger sind es Female Artists, die der Popkultur ihren Stempel aufdrücken, die Charts stürmen und Preise wie die Grammys abräumen. Endlich erhalten sie die Aufmerksamkeit und Anerkennung, die ihnen lange Zeit verwehrt blieb. Einen kleinen Beitrag hierzu leisteten womöglich auch die Anthologien "These Girls" und "These Girls, too", die übersehene Musikerinnen ins Rampenlicht gerückt und Neues zu bekannten Künstlerinnen erzählt haben. Doch die feministische Musikgeschichte ist längst nicht auserzählt: Zahlreiche Künstlerinnen warten noch auf ihre Wiederentdeckung, und abseits der Megastars wird die Branche weiterhin von Männern dominiert. Folgerichtig erscheint mit "These Girls Forever!" nun der dritte Band der Reihe: Das Buch schreibt die feministischen Musikgeschichten fort und erweitert sie um außergewöhnliche Künstlerinnen. Wie schon in den Vorgängerbänden schreiben zahlreiche Autor:innen aus persönlicher Perspektive über zu Recht gefeierte wie übergangene Musikerinnen, heben vergessene Schätze und eröffnen neue Blickwinkel auf die Ikonen der Popkultur. Die Vielfalt dieser Stimmen und Geschichten macht auch "These Girls Forever!" zu einer unterhaltsamen, inspirierenden Lektüre für alle, die ihren Blick weiten und Popgeschichte neu hören wollen. Jacinta Nandi, Rebecca Spilker, Jan Müller, Steffen íGreiner, Ebba Durstewitz, Bettina Wilpert, Sibel Schick, Kersty und Sandra Grether und viele mehr schreiben über íKünstlerinnen wie Barbra Streisand, Paula Hartmann, Betty Davis, Zaho de Sagazan, Judith Holofernes, íMalaria!, Sinéad O"Connor und zahlreiche weitere.
Episch abgefahrener Psychedelic-Rock aus den Tiefen des privaten Gedanken-Gartens. Aufgenommen in einer abgelegenen Hütte in den kalifornischen Redwoods, ist Stan Hubbs' 1982er Hirnverwirrer "Crystal" das fehlende Bindeglied zwischen In-A-Gadda-Da-Vida und selbstgemachten Cembalo-Halluzinogenen. Diese hydroponische 44-jährige Jubiläumsausgabe enthält Hubbs' originales 16-seitiges Buch mit Gedichten und Kritzeleien, die dabei helfen sollen, die Bewusstseinserweiterung zu erleichtern.
Hiesigen Jazzfans dürfte Larance Marable vor allem als Schlagzeuger des legendären Quartet West von
Charlie Haden aus den 80er und 90er Jahren in Erinnerung sein. Als er 1956 als Lawrence Marable sein
einziges Album als Bandleader aufnahm, galt er als einer der gefragtesten Schlagzeuger der West-CoastJazz-Szene in L.A. Den Titel “Tenorman” gab er dem Album, weil er darauf den damals noch relativ
unbekannten, jungen texanischen Tenorsaxofonisten James Clay vorstellte. Neben vier bekannten Standards ist das Quartett hier mit drei Kompositionen seines Pianisten Sonny Clark zu hören, dem kurze Zeit
später bei Blue Note der große Durchbruch gelingen sollte.
Als Roadie und Assistent von Klaus Schulze kam Günter Schickert früh mit elektronischer Musik in Berührung. Er veröffentlichte in den 70ern zwei Alben: 1974 bei Brain "Samtvogel", 1979 bei Sky Records seine für viele Jahre letzte Platte "Überfällig". Letztere war in der Tat überfällig, weil Günter Schickert eine ganz eigentümliche und in die Zukunft weisende Musik entwickelt hatte - trotz der deutlich erkennbaren Einflüsse durch die Musik der Berliner Schule (u. a. Tangerine Dream, Ash Ra Temple). Schickert benutzte keine Synthesizer, seine Instrumente sind die E-Gitarre und das eigene Studio mit einer Mehrspur-Bandmaschine und vielen Effektgeräten. Dabei wusste er, die Vielschichtigkeit der Musik bis an die Grenze zur Mikrotonalität auszudehnen - eine ganz eigenen Minimalismus-Auffassung, die eher Richtung Steve Reich und Glen Branca geht: kompliziert geschichtete, rhythmisch-harmonische Sequenzen, weite Echo- und Hallräume, ausgedehnte Improvisationen.
"Wo nimmt der Roedelius nur die vielen schönen Töne her?", fragt Asmus Tietchens in den Linernotes zu dieser Reissue. Eine berechtigte Frage. Hans-Joachim Roedelius, Pionier der Ambientmusik, des Krautrock, des Synthiepops, Mitglied in solch wegweisenden Bands wie Cluster und Harmonia, schwelgt auf seiner siebten Soloplatte aus dem Jahr 1981 in fremden Welten. Dies ist "Musik zum Leisehören", schreibt Roedelius auf der Plattenhülle. Und tatsächlich: Sie leise abzuspielen verstärkt den Eindruck des Außerweltlichen. Dabei ist hier nichts, was auch nur annähernd spacig oder psychedelisch wäre. Die einzelnen Stücke sind kurz, sie kommen und gehen, wie an einer Perlenschnur aufgereiht. Die Musik klingt immer ein wenig wie in Watte gepackt. Roedelius erlaubt sich beim Spielen auf seiner Elektroorgel kleine Ungenauigkeiten, lässt elektrische Störgeräusche zu. Das unterscheidet die Musik ganz grundsätzlich von der präzisen und perfekten Minimal Music. Roedelius" Musik lebt von der Improvisation, ihre Ehrlichkeit treibt einem fast die Tränen in die Augen.
Mit seinem Debütalbum "Mesdames, Messieurs !" sorgt Sam Sauvage für einen elektrisierenden Neustart der französischen Popmusik. Seine 13 Songs sind gleichermaßen ungestüm, poetisch und kompromisslos ehrlich - ein Sound, der zwischen Synth-Poesie, Rock-Theatralik und intensiver Erzählkraft oszilliert. In Stücken wie "Avis de tempête" oder "La fin du monde" entfacht Sam eine dramatische Energie, die den Nerv unserer Zeit trifft: der Tanz am Rand des Chaos, gepaart mit einer eindringlichen Botschaft, den Moment festzuhalten. Gleichzeitig zeigt er in "Boulogne" oder "Roi du silence" eine zerbrechliche, fast intime Seite, die seine Songs zu emotionalen Miniaturen macht. Sam Sauvage ist ein Ausnahme-Performer: körperlich, direkt, nahbar. Seine Stimme und Präsenz - geschärft durch Straßenmusik, Bar-Gigs und Support-Shows für u. a. Zaho de Sagazan, Eddy de Pretto und Benjamin Biolay - machen jede Live-Situation zu einem Ereignis. Ein Album, das berührt, provoziert und bleibt. Ein neuer Name, der nicht mehr zu überhören ist.