..Zeit für ein neues gurD Album!
Nach 8 Jahren seit dem letzten regulären Studioalbum war es wieder an der Zeit, die Gitarren sprechen zu lassen!
Vollgepackt mit rasanten Thrashern wie "Merry Go Round", "Devil's Bread" oder "Taste For More" ist auch Platz für groovige Riff-Monster, für die die Band bekannt ist.
Tracks wie "FEAR" oder "I Like The Pain" beweisen, dass sie es immer noch verstehen, ein solides Fundament aus schweren Riffs und stampfenden Drums zu legen.
Der letztgenannte Song kann als Hommage an die vergangenen Touren mit ihren guten Kumpels von Pro-Pain verstanden werden und beschreibt die Freude und den Schmerz des Unterwegsseins.
Auf dem Album gibt es mehrere Gastauftritte der ehemaligen gurD-Gitarristen Tommy B. (er spielte auf den ersten beiden Alben) und Bruno Spring (er war von 1999-2004 in der Band). Es war ein großes Vergnügen, sie erneut im Studio zu haben.
"Hallucinations" wurde wieder in V.O.s eigenem Little Creek Studio aufgenommen, wo auch Bands wie Destruction, Burning Witches, Pro-Pain und natürlich Poltergeist einen Großteil ihrer Alben aufgenommen haben.
quête:dass
..Zeit für ein neues gurD Album!
Nach 8 Jahren seit dem letzten regulären Studioalbum war es wieder an der Zeit, die Gitarren sprechen zu lassen!
Vollgepackt mit rasanten Thrashern wie "Merry Go Round", "Devil's Bread" oder "Taste For More" ist auch Platz für groovige Riff-Monster, für die die Band bekannt ist.
Tracks wie "FEAR" oder "I Like The Pain" beweisen, dass sie es immer noch verstehen, ein solides Fundament aus schweren Riffs und stampfenden Drums zu legen.
Der letztgenannte Song kann als Hommage an die vergangenen Touren mit ihren guten Kumpels von Pro-Pain verstanden werden und beschreibt die Freude und den Schmerz des Unterwegsseins.
Auf dem Album gibt es mehrere Gastauftritte der ehemaligen gurD-Gitarristen Tommy B. (er spielte auf den ersten beiden Alben) und Bruno Spring (er war von 1999-2004 in der Band). Es war ein großes Vergnügen, sie erneut im Studio zu haben.
"Hallucinations" wurde wieder in V.O.s eigenem Little Creek Studio aufgenommen, wo auch Bands wie Destruction, Burning Witches, Pro-Pain und natürlich Poltergeist einen Großteil ihrer Alben aufgenommen haben.
"Whom The Moon A Nightsong Sings" ist eine Zusammenstellung von seltenem Wert. Auf zwei CDs und einer Gesamtspielzeit von über 100 Minuten sind hier Stücke sämtlicher Protagonisten sowie der vielversprechendsten Newcomer eines namenlosen Genres enthalten, das sich über die (überwiegend) akustische Vertonung von Naturszenarien und -impressionen bzw. in der Natur gespiegelten persönlichen Empfindungen definiert. Die Tatsache, dass fast alle enthaltenen Lieder exklusiv für diese Zusammenstellung geschrieben und aufgenommen wurden oder seltene, nicht mehr erhältliche Stücke sind, unterstreicht einmal mehr den außerordentlichen Charakter der Veröffentlichung. Besonders hervorzuheben ist hier mit Sicherheit der Beitrag Empyriums, die erste neue Aufnahme des Ensembles seit vier Jahren und der eindrucksvolle Beginn einer neuen Schaffensphase. Auch die Genre-Begründer Ulver sind mit einer äußerst seltenen Aufnahme aus dem Jahr 1997 vertreten: Ihr Lied 'Synen' war bislang nur auf einer Underground-Compilation in kleiner Auflage erhältlich und ist das wahrscheinlich am meisten gesuchte Lied der Norweger.
Die Ankunft von Tamino reicht aus, um selbst einen Agnostiker über die Vorsehung nachdenken zu lassen.
Der belgisch-ägyptische Sänger kam erst als Teenager zur Gitarre, als er auf dem Dachboden seines verstorbenen Großvaters einen seltenen Resonator fand. Heute spielt er sie zusammen mit der Oud, einer
doppelten Verbindung zu seiner kulturellen Vergangenheit, die er nutzt, um seine emotionale Gegenwart
zu verstehen und zu artikulieren. Und wenn Tamino, dessen Kieferpartie zum Erröten bringen könnte, von
Geheimnissen und Wundern, von Romantik und Hingabe, von Sorgen und Hoffnung singt, dann spürt man,
dass er an diesen Orten war und zurückgekehrt ist, um das, was er erlebt hat, mit einer Stimme zu teilen,
die ebenso stark wie zart, fesselnd wie tröstlich ist. Genau so klingt „Sahar“, sein fesselndes zweites Album
- als wäre Tamino geboren worden, um diese Lieder zu singen, und wir dazu bestimmt, sie zu erleben.
„Sahar“ erscheint als CD und Vinyl.
"The whole point of this record was to share every emotion that I feel," sagt THE SOFT MOON aka Luis Vasquez. "No two songs are the same. It's about existing in the world as a human being and experiencing many emotions and experiences throughout life." Daher auch der Titel "Exister", ein Album, das von den ekstatischen Freuden und lähmenden Tiefen des Lebens handelt und davon, dass das Durchhalten und die Existenz manchmal alles ist, was wir haben. Der Grund, warum das Album für Vasquez so persönlich ist, liegt darin, dass sich sein Leben während der Entstehung des Albums stark verändert hat. Er verließ Berlin, sein langjähriges Zuhause, und zog in den Joshua Tree, um während des Lockdowns musikalisch und persönlich etwas Freiraum zu finden. Es fühlt sich wie eine Art musikalischer Neustart für Vasquez an. Das Cover des Albums zeigt ein Foto von Vasquez als Kind und steht stellvertretend für eine Platte, bei der es darum ging, sich wieder mit seinem jüngeren Ich zu verbinden, wobei eine Mutter-Sohn-Beziehung im Mittelpunkt des Albums steht. "It's my child self that you hear all over it," sagt er. "I was reminiscing and hurting a lot during the writing process. This is possibly my most vulnerable record yet." Doch trotz des Schmerzes, der Wut, der Verletzlichkeit und des Schmerzes, die im Kern dieser Platte zu finden sind, gibt es auch ein tiefes Gefühl von Hoffnung und Schönheit. Auf dem abschließenden Titel-Song "Exister" scheint das Album einen Ort des Friedens und des Trostes zu erreichen und endet mit einem ruhigen, nachdenklichen und ergreifenden Moment, der ein Gefühl des Optimismus nach einer Zeit des Umbruchs einfängt.
Itzhak Perlmans Darbietungen dieser beiden großen
Violinkonzerte sind umwerfend und erlangten bereits bei
ihrer Veröffentlichung Legendenstatus. Mit Carlo Maria
Giulini (Beethoven) und Eugene Ormandy (Tschaikowsky)
hat er zwei legendäre Dirigenten als perfekte
Aufnahmepartner gefunden.
Perlman beschreibt es als "eine Reise, die ihn für den
Rest des Lebens begleiten wird" und betont, dass das
Beethoven-Violinkonzert zu den größten musikalischen
Meisterwerken gehört. Seine Bedeutung spiegelt sich in
dieser großartigen Aufnahme wider, die von Carlo Maria
Giulini mit Noblesse dirigiert wird
- A1: Voigt & Voigt - Why
- A2: Perel - The Hills
- B1: Rebolledo - The Sharper Image
- B2: Jürgen Paape - Le Monde A Changé Feat Bruno
- C1: Matias Aguayo - Cinco Y Rojo
- C2: Jonathan Kaspar - Where Am I
- D1: Eee Gee - All Or Nothing (Michael Mayer Remix)
- D2: Jörg Burger - Crawling Up That Hill (Instrumental Version)
It’s common knowledge that KOMPAKT’s TOTAL series serves as our yearbook, a musical wrap up of the past 12 months. Therefore it doesn’t come as a surprise that this year’s edition is informed by another pandemic year, where dancefloors were still mostly deserted and the devastating developments in Eastern Europe. Kompakt’s A&R team still kept on foot on the imaginary dancefloor, while scouting different realms apart from the big room euphoria. Anyway, brain dance has always been a key ingredient to our catalogue.
The Voigt brothers are opening this years vinyl edition in an unusually romantic fashion. ‘Why’ combines a bubbly FM bassline with lush washes of looped guitars. High off the (presumably high) heels of her recent album ‘Jesus Was An Alien’ she delivers a spanking new excursion into her sonic world, ‘The Hill’. Our Mexican friend Rebolledo makes his first ever solo appearance on TOTAL with his trademark hypnotic desert sound. Jürgen Paape is calling a spade a spade with ‘Le Monde À Changé’ – The world has changed indeed. Our prodigal son, Matias Aguayo, returns to the mothership with ‘Cinco Y Rojo’. An exercise in Chicago-esque groove theory paired with a cheeky visitor from Denmark. Spot the reference and win a pair of hooves. It’s hard to find a quality party around Cologne without Jonathan Kaspar on its bill. Rightly so, as he continues to hone his craft as an impeccable DJ and producer. Michael gives the tremendously talented Danish singer songwriter eee gee a proper Mayer treatment and Kompakt founding member Jörg Burger closes off the festivities with a groovy midtempo chugger that reminisces ‘Blue Lines’ era Massive Attack as much as the late Andy Weatheralls low slung psychedelia.
Es ist allgemein bekannt, dass die TOTAL Reihe eine jährliche Positionsbestimmung des Kölner Labels KOMPAKT darstellt und der Jahrbuch-hafte Charakter war ja auch immer beabsichtigt. So wundert es wenig, dass man TOTAL 22 die Irrungen und Wirrungen des zweiten pandemischen Jahres 2022 deutlich anhört. Die A&R Abteilung des Labels hatte zwar – trotz geschlossener Clubs – weiter mindestens einen Fuss auf dem imaginären Tanzboden, aber man spürt, dass es ein eher verhaltener Jahrgang geworden ist. Dance Tracks brauchen einen entsprechenden Resonanzraum – und der war zumindest bis zur Deadline dieser Platte kaum gegeben. Aber Kopfdisco gehörte schon immer zum kompakten Repertoire. Letztlich entsteht in diesem vom Big Room los gekoppelten Bereich meist die interessanteste Musik.
Die Gebrüder Voigt eröffnen TOTAL 22 auf einer unerwartet romantischen Note. Quirlige FM Bässe schmiegen sich an verhuschte Gitarrenloops, so dass es eine wahre Freude ist. Perel hat gerade ihr fulminantes Album “Jesus Was An Alien” abgeliefert und spurtet bereits mit Siebenmeilenstiefeln (oder vielleicht auch Pumps?) zum nächsten Ziel: ‘The Hills’. Unser mexikanischer Freund Rebolledo ist erstmals solo auf einer TOTAL zu finden und beschwört mit ‘The Sharper Image’ seinen hypnotischen Prärie Sound herauf. Jürgen Paape nennt das Kind direkt beim Namen: Le monde a changé… Die Welt hat sich verändert – ein Kommentar zum Zeitgeschehen, der keiner Erklärung bedarf. Nach längerer Abstinenz hat Matias Aguayo wieder am Mutterschiff angedockt. ‘Cinco Y Rojo’ ist ein Lehrstück in Sachen Chicago-esquen Grooves, kombiniert mit einem frechen Besucher aus dem Dänemark der 80er. Findet die Referenz und gewinnt ein paar nagelneuer Hufen. Es ist derzeit schwer eine qualitativ hochwertige Party im Rheinland zu finden, auf der Jonathan Kaspar nicht spielt. Zurecht, denn er schärft seine Skills als DJ und Produzent wie ein Sushi Chef sein Messer. Michael Mayer dreht die überaus talentierte Singer Songwriterin eee gee auf links und überlässt seinem Weggefährten Jörg Burger das letzte Wort. "Crawling Up That Hill’ ist ein slicker Midtempo Groover, der in seiner behutsamen Psychedelik irgendwo zwischen Massive Attack in der ‘Blue Lines’ Epoche und Andy Weatherall changiert.
Das neue Album "SPARK" stellt WHITNEY als zeitgemäßes Syndikat des klassischen Pops vor, dessen Dutzend fantasievoller und liebenswerter Tracks bezaubernde Melodien um Dilla-Beats im Paisley-Stil und üppige Electronic-Elemente wickeln. So überraschend es auch klingen mag - "SPARK" ist für WHITNEY weniger eine radikale Neuerfindung als vielmehr eine ehrliche Abrechnung damit, wie es sich anfühlt, wenn man aus der Vergangenheit in die Gegenwart aufbricht, wenn man die nächsten Schritte im Leben und in der Karriere auf einmal und ganz ohne Entschuldigung macht. "SPARK" behält dabei jedoch die Wärme und Leichtigkeit von WHITNEYs früheren Werken bei. Diese Songs glühen mit der Neuheit des Hier und Jetzt. Die Anfänge von "SPARK" gehen auf den Überraschungserfolg von WHITNEYs Debütalbum "Light Upon the Lake" aus dem Jahr 2016 zurück. Die sanft verzerrten Psych-Folk-Träume fanden schneller ein breites Publikum, als die beiden je erwartet hatten. Nach Jahren des ununterbrochenen Tourens fühlten sie sich gezwungen, denselben Sound auch für ihren Zweitling "Forever Turned Around" (2019) zu verwenden. Je weiter die Aufnahmesessions voranschritten, desto mühsamer wurden diese, da Julien und Max daran arbeiteten, Versionen von sich selbst zu sein, die sie nicht mehr waren; um Songs in einer Form zu schreiben, die einfach nicht mehr passte. Es fühlte sich nicht mehr wie ihre Musik an, sondern lediglich wie ein Überbleibsel ihrer anfänglichen Begeisterung. Sie hatten kaum genug Material oder Energie, um fertig zu werden. Max und Julien wussten, dass eine drastische Veränderung notwendig war, aber sie hätten nie gedacht, dass Lockdowns im Zuge der Pandemie dies erleichtern würden. Wochen nachdem Julien nach dem Ende einer jahrelangen Beziehung nach Portland gezogen war, um einen klaren Kopf zu bekommen, folgte ihm Max in der Hoffnung, mit seinem besten Freund und Co-Autor dem langen Winter in Chicago zu entkommen. Vier Tage später wurden die Flüge gestrichen. Anstehende Tourneen wurden abgesagt. In den nächsten 14 Monaten arbeitete die Band mit einem Eifer und einer Entschlossenheit, die an ihre Anfänge erinnerten, bevor der Erfolg die Erwartungen bestimmte. Aufgenommen in Texas mit den Produzenten Brad Cook und John Congleton ist "SPARK" ein inspirierendes Zeugnis für Durchhaltevermögen und Erneuerung geworden, für beste Freunde, die einander genug vertrauen, um sich gegenseitig auf die andere Seite zu tragen.
Das neue Album "SPARK" stellt WHITNEY als zeitgemäßes Syndikat des klassischen Pops vor, dessen Dutzend fantasievoller und liebenswerter Tracks bezaubernde Melodien um Dilla-Beats im Paisley-Stil und üppige Electronic-Elemente wickeln. So überraschend es auch klingen mag - "SPARK" ist für WHITNEY weniger eine radikale Neuerfindung als vielmehr eine ehrliche Abrechnung damit, wie es sich anfühlt, wenn man aus der Vergangenheit in die Gegenwart aufbricht, wenn man die nächsten Schritte im Leben und in der Karriere auf einmal und ganz ohne Entschuldigung macht. "SPARK" behält dabei jedoch die Wärme und Leichtigkeit von WHITNEYs früheren Werken bei. Diese Songs glühen mit der Neuheit des Hier und Jetzt. Die Anfänge von "SPARK" gehen auf den Überraschungserfolg von WHITNEYs Debütalbum "Light Upon the Lake" aus dem Jahr 2016 zurück. Die sanft verzerrten Psych-Folk-Träume fanden schneller ein breites Publikum, als die beiden je erwartet hatten. Nach Jahren des ununterbrochenen Tourens fühlten sie sich gezwungen, denselben Sound auch für ihren Zweitling "Forever Turned Around" (2019) zu verwenden. Je weiter die Aufnahmesessions voranschritten, desto mühsamer wurden diese, da Julien und Max daran arbeiteten, Versionen von sich selbst zu sein, die sie nicht mehr waren; um Songs in einer Form zu schreiben, die einfach nicht mehr passte. Es fühlte sich nicht mehr wie ihre Musik an, sondern lediglich wie ein Überbleibsel ihrer anfänglichen Begeisterung. Sie hatten kaum genug Material oder Energie, um fertig zu werden. Max und Julien wussten, dass eine drastische Veränderung notwendig war, aber sie hätten nie gedacht, dass Lockdowns im Zuge der Pandemie dies erleichtern würden. Wochen nachdem Julien nach dem Ende einer jahrelangen Beziehung nach Portland gezogen war, um einen klaren Kopf zu bekommen, folgte ihm Max in der Hoffnung, mit seinem besten Freund und Co-Autor dem langen Winter in Chicago zu entkommen. Vier Tage später wurden die Flüge gestrichen. Anstehende Tourneen wurden abgesagt. In den nächsten 14 Monaten arbeitete die Band mit einem Eifer und einer Entschlossenheit, die an ihre Anfänge erinnerten, bevor der Erfolg die Erwartungen bestimmte. Aufgenommen in Texas mit den Produzenten Brad Cook und John Congleton ist "SPARK" ein inspirierendes Zeugnis für Durchhaltevermögen und Erneuerung geworden, für beste Freunde, die einander genug vertrauen, um sich gegenseitig auf die andere Seite zu tragen.
Das neue Album "SPARK" stellt WHITNEY als zeitgemäßes Syndikat des klassischen Pops vor, dessen Dutzend fantasievoller und liebenswerter Tracks bezaubernde Melodien um Dilla-Beats im Paisley-Stil und üppige Electronic-Elemente wickeln. So überraschend es auch klingen mag - "SPARK" ist für WHITNEY weniger eine radikale Neuerfindung als vielmehr eine ehrliche Abrechnung damit, wie es sich anfühlt, wenn man aus der Vergangenheit in die Gegenwart aufbricht, wenn man die nächsten Schritte im Leben und in der Karriere auf einmal und ganz ohne Entschuldigung macht. "SPARK" behält dabei jedoch die Wärme und Leichtigkeit von WHITNEYs früheren Werken bei. Diese Songs glühen mit der Neuheit des Hier und Jetzt. Die Anfänge von "SPARK" gehen auf den Überraschungserfolg von WHITNEYs Debütalbum "Light Upon the Lake" aus dem Jahr 2016 zurück. Die sanft verzerrten Psych-Folk-Träume fanden schneller ein breites Publikum, als die beiden je erwartet hatten. Nach Jahren des ununterbrochenen Tourens fühlten sie sich gezwungen, denselben Sound auch für ihren Zweitling "Forever Turned Around" (2019) zu verwenden. Je weiter die Aufnahmesessions voranschritten, desto mühsamer wurden diese, da Julien und Max daran arbeiteten, Versionen von sich selbst zu sein, die sie nicht mehr waren; um Songs in einer Form zu schreiben, die einfach nicht mehr passte. Es fühlte sich nicht mehr wie ihre Musik an, sondern lediglich wie ein Überbleibsel ihrer anfänglichen Begeisterung. Sie hatten kaum genug Material oder Energie, um fertig zu werden. Max und Julien wussten, dass eine drastische Veränderung notwendig war, aber sie hätten nie gedacht, dass Lockdowns im Zuge der Pandemie dies erleichtern würden. Wochen nachdem Julien nach dem Ende einer jahrelangen Beziehung nach Portland gezogen war, um einen klaren Kopf zu bekommen, folgte ihm Max in der Hoffnung, mit seinem besten Freund und Co-Autor dem langen Winter in Chicago zu entkommen. Vier Tage später wurden die Flüge gestrichen. Anstehende Tourneen wurden abgesagt. In den nächsten 14 Monaten arbeitete die Band mit einem Eifer und einer Entschlossenheit, die an ihre Anfänge erinnerten, bevor der Erfolg die Erwartungen bestimmte. Aufgenommen in Texas mit den Produzenten Brad Cook und John Congleton ist "SPARK" ein inspirierendes Zeugnis für Durchhaltevermögen und Erneuerung geworden, für beste Freunde, die einander genug vertrauen, um sich gegenseitig auf die andere Seite zu tragen.
- 1: Closest Thing To Heaven
- 2: You Got Me Where You Want Me
- 3: I'm A Man
- 4: Not My Lover
- 5: When That Somebody Is You
- 6: You
- 7: Zut Alors!
- 8: Fever Forever
- 9: Beating On The Outside
- 10: I'm Sorry
"The Trouble with Fever" ist das insgesamt vierte Soloalbum von der Grammy-ausgezeichneten und vielfach Platin-dekorierten Singer-Songwriterin Michelle Branch und folgt auf das 2017 veröffentlichte "Hopeless Romantic" (2017), mit dem die Musikerin einmal mehr glänzende Kritiken einfuhr. Die Songs wurden von Branch
gemeinsam mit ihrem Ehemann Patrick Carney (The Black Keys) produziert.
Wie Branch berichtet, sorgten die ungewohnten Lebensumstände dafür, dass sie sich kreativ frei entfalten konnte: "Das Album nahm seinen Anfang während des Lockdowns 2020, als Patrick und ich in Nashville daheim hockten. Zunächst war mir gar nicht bewusst, dass hier ein Album in der Mache war - es ging primär darum, bei gesundem Verstand zu bleiben. Wir hatten reichlich Zeit, zusammen Musik zu machen und im Studio unterschiedlichste Sachen auszuprobieren."
Dass die Band aus Minneapolis, Minnesota kurz davor ist eine ganz große Nummer zu werden, zeigen nicht nur die fast 200.000 monatlichen Hörer*innen auf Spotify. Der Sound, den Villain of the Story liefern, ist unwiderstehlich und kombiniert das allerbeste aus modernem Metalcore und einem radiotauglichen Rocksound, den sonst nur Bands wie I Prevail so ausgeklügelt kombiniert bekommen.
Energetisch, eingängig und explosiv – so ist der erste Eindruck von „Losing Control“, der ersten Single des vierten Villain of the Story Albums „Divided“. Zwischen poppigen Rock Parts finden sich groovige Metalcore Elemente, die einen Sound auf der Höhe der Zeit abbilden und mit Spannung erwarten lassen, wie dieser Sound auf voller Länge klingen wird.
Die zweite Single „Karma“ zeigt sich hingegen mit harten Metalcore Elementen und einem catchy Pop Chorus, der sich schnell ins Gedächtnis einprägt. Auch Tracks wie „Never Again“ folgen diesem Ansatz. Es gelingt Villain of the Story unfassbar gut, diese harten Breakdowns mit poppigen Refrains zu verknüpfen und dabei enorm frische Metalcorehymnen zu kreieren. Dabei bleiben die US-Amerikaner jedoch nie eindimensional.
Im Sound von „Divided“ finden sich mitunter progressive Elemente, die mit dezentem Deathcore Einschlag an Bands wie Veil Of Maya und Born Of Osiris erinnern, was insbesondere durch die dezent platzierten elektronischen Elemente und Synthesizer unterstützt wird. Neben den leicht djentigen, bouncy Grooves, die Tracks wie „Jester“ und „Under My Skin“ zu wahren Moshpitmagneten werden lassen, sind es die unwiderstehlichen Vocals der beiden Sänger, die den Sound von Villain of the Story so einzigartig werden lassen.
Mit „Wrong“ liefern Villain of the Story jedoch auch einen krassen Kontrast, der noch mehr Farbe mit in das Bild von „Divided“ bringt. „Wrong“ ist eine herzzerreißende Ballade, die mit minimalistischer Klavierbegleitung dem Gesang seine ungeteilte Aufmerksamkeit gibt und die Band von einer vollkommen zarten Seite zeigt. Eine Seite, die spätestens aber vom schmetternden Beginn von „Don’t Go“ schnell wachgerüttelt wird. Es ist eben dieser Kontrast, der die Spannung im acht Track starken Album aufrecht hält und es so überzeugend macht.
Villain of the Story gehen mit “Divided” den nächsten Schritt in der Karriere ihrer Band und beweisen, dass Metalcore im Jahr 2022 noch lange nicht auserzählt ist. Stattdessen ist das vierte Album der Band ein wahres Genrehighlight das sowohl Fans von harter, als auch rockiger Popmusik vor allem in puncto Emotionalität bestens unterhält.
WHITE VINYL[23,11 €]
Limited Edition Nora Steiner und Madlaina Pollina malen das Bild einer Welt, die wir schon lange nicht mehr so eindrücklich und reflektiert wahrgenommen haben. Aufbruch, Licht und Schatten und die Bedrängnis der Gegenwart, ausgedrückt in bezauberndem Indie-Folk-Pop, der Zähne zeigt und enorme Dynamik entwickelt. Mal erinnert ihr zweistimmiger Gesang an First Aid Kit, ihre kompositorische Zugänglichkeit lässt an den perlenden Pop von Boy denken, dann wieder geleitet uns das Duo an düstere Abgründe, wie sie auch Emily Jane White beschreibt. Allerdings sind dies nur ungefähre Orientierungspunkte. Dass die beiden aus der Schweiz kommen, ist grundlegend für deren Debütalbum "Cheers", denn "Cheers" heißt nicht nur Prost, "Cheers" kann ein Anfang und ein Ende sein, eine Begrüßung und auch ein Abschied. Dabei spielen Steiner & Madlaina gekonnt mit Ambivalenzen. Mal fließen ihre Songs lieblich daher, dann türmen sich die Instrumente walzenartig auf. Durch die analogen Sounds und teils surfigen Gitarrenklänge gewinnt "Cheers" an Wärme und transportiert einen unterschwelligen 60er-Jahre-Charme. Im Zentrum des Ganzen stehen aber immer die Stimmen von Steiner & Madlaina, die so perfekt harmonieren, dass man die Vertrautheit und langjährige Freundschaft der beiden herauszuhören meint.
Die Presse war sich bereits 2008 einig, dass Downburst ein echter Banger ist. Auch 14 Jahre nach Release steht Downburst für den Moment, in dem der typische, eigenständige Brainstorm-Sound geformt wurde. Grund genug, das Album endlich wieder auf Vinyl verfügbar zu machen.
Mit der Platte "Downburst" bekamen die BRAINSTORM-Fans, einen wahren Downburst vorgesetzt! Ein Manifest des Powermetals, für das auch die Presse nur lobende Worte fand! Dieses siebte Album klingt erdiger als seine Vorgänger, es verfügt über - Höllisch eingängige, dabei nie aufdringliche Hooklines, komplexes, thrashiges Riffing, orchestrale Klangtupfer - 100 Prozent in Brainstorm-Manier. Mittlerweile liegen 14 Jahre seit dem Release zurück und die einmalige Vinylauflage längst vergriffen. Das schreit doch nach einer Neuauflage dieses großartigen Klassikers! Brainstorm haben ein paar Songs der Platte sicherlich auch auf der "Brainrage"-Tour mit im Gepäck!
Tape[8,11 €]
Ein Einbrecher, der nichts stiehlt, sondern Gegenstände hinterlässt? In Rocky Beach gehen seltsame Dinge vor, wenn das kein Fall für die drei ??? ist! Was zunächst harmlos erscheint, folgt einem Muster und genau dieses versuchen Just, Peter und Bob zu entschlüsseln. Doch jemand will mit aller Kraft verhindern, dass die Detektive Licht ins Dunkel bringen. Werden die drei Freunde den Fall lösen, bevor es zu einer Katastrophe kommt, oder verstricken sie sich im Netz der Lügen? Buch und Effekte: André MinningerRedaktion und Geräusche: Wanda OstenRegie und Produktion: Heikedine KörtingTitelmusik: Simon Bertling & Christian Hagitte (STIL)Musik: Jan Friedrich Conrad, Peter Morgenstern, Constantin Stahlberg, Betty George.(P) & © 2022 EUROPA a divison of Sony Music Entertainmet GmbH
2x12"[28,87 €]
Tape
Ein Einbrecher, der nichts stiehlt, sondern Gegenstände hinterlässt? In Rocky Beach gehen seltsame Dinge vor, wenn das kein Fall für die drei ??? ist! Was zunächst harmlos erscheint, folgt einem Muster und genau dieses versuchen Just, Peter und Bob zu entschlüsseln. Doch jemand will mit aller Kraft verhindern, dass die Detektive Licht ins Dunkel bringen. Werden die drei Freunde den Fall lösen, bevor es zu einer Katastrophe kommt, oder verstricken sie sich im Netz der Lügen? Buch und Effekte: André MinningerRedaktion und Geräusche: Wanda OstenRegie und Produktion: Heikedine KörtingTitelmusik: Simon Bertling & Christian Hagitte (STIL)Musik: Jan Friedrich Conrad, Peter Morgenstern, Constantin Stahlberg, Betty George.(P) & © 2022 EUROPA a divison of Sony Music Entertainmet GmbH
"Let The Lights On" ist die erste Single aus dem mit Spannung erwarteten zweiten Album der Nordlondoner Band Sorry. Das Album folgt auf das von allen Seiten gefeierte Debüt „925" und erscheint am 07.10.2022.
"Let The Lights On" wurde von Charlie Andrew produziert und wird von einem von MILTON & FLASHA gedrehten Video begleitet. Über den Song sagen Sorry: "Es ist ein lustiges Liebeslied für den Club. Ein bittersüßer Track für uns. Er handelt davon, dass man ehrlich sein und Dinge direkt sagen will, obwohl einen das am Ende auch ruinieren kann. Wenn du ein Licht hast, lass es nicht ausgehen... manchmal muss man Dinge zurücklassen, aber es ist schwer, das zu tun. Wir haben versucht, es ein bisschen ironisch zu machen, indem wir die Dinge sehr klar und direkt sagen. Es ist der letzte Song, den wir für das Album geschrieben haben, und er entstand, als wir versuchten, etwas Schwungvolleres für das Album zu finden. Er begann als tanzbarer Song mit treibendem Bass und Schlagzeug und wurde poppiger, als wir ihn mit der Band spielten und aufnahmen."
"Sie sind feindselig, diese Sensoriten, aber auf die seltsamste Weise …" Demon Records präsentiert einen weiteren kommentierten TV-Soundtrack aus der allerersten Serie von 'Doctor Who' mit William Hartnell als Doctor. Die TARDIS landet an Bord eines Raumschiffs im Orbit um einen Planeten, der als Sense-Sphere bekannt ist. Der Doktor und seine Gefährten erfahren, dass die menschliche Besatzung von den Sensoriten auf ihrem Schiff eingesperrt wurde, die sie für die Einführung einer tödlichen Krankheit verantwortlich machen. Als die Sensorites das TARDIS-Schloss stehlen, sind die Reisenden gezwungen, mit den Außerirdischen zu ihrem Planeten zu gehen und zu versuchen, Frieden zwischen den Rassen zu vermitteln. Aber viele Gefahren liegen vor uns …
Dieses TV-Abenteuer aus dem Jahr 1964 wird auf 3 x 140 Gr. Sense-Sphere-Marmor-Vinyl-LPs präsentiert und von William Russell erzählt, der auch Ian Chesterton spielt. Die Nebendarsteller sind Jacqueline Hill als Barbara und Carole Ann Ford als Susan.
Die Begleitmusik wurde von Norman Kay komponiert, und die bekannten Klänge des Doctor Who-Themas wurden vom BBC Radiophonic Workshop zur Verfügung gestellt. Ein geprägter Kunstdruck begleitet die farbigen Vinyl-LPs, die in individuellen Sleeves präsentiert werden, und eine doppelseitige zusammengesetzte Illustration zeigen. Ein Begleitheft enthält ausführliche Liner Notes.
Oliver Sim hatte eigentlich nicht den Wunsch, es seinen The xx-Bandkollegen Romy Madley Croft und Jamie Smith gleichzutun und ein Soloprojekt zu starten. Er dachte auch nicht, dass er wirklich den Mut dazu hätte. Als er mit Jamie xx an einem Stück namens "Romance with a Memory" arbeitete, sagte dieser jedoch: "Ich denke, du solltest eine komplette Platte machen". Und das war der Beginn der langen und schmerzhaften Geburt von "Hideous Bastard", Oliver Sims Solo-Debütalbum, das am 09.09.22 auf Young erscheinen wird. "Fast drei Jahre lang habe ich mir Fragen gestellt und war beim Schreiben auf der Suche nach Antworten", beschreibt Sim den Entstehungsprozess des Albums. Die Enthüllung seiner HIV-Erkrankung verfolgt die Platte thematisch, so wie sie sein Leben stets überschattet hat. In diesem ersten Song "Hideous" fragt sich Sim, ob seine entwaffnende Ehrlichkeit ihn wohl befreien wird. Die Hoffnung und die Spannung spiegeln sich in der musikalischen Umgebung wider, die er zusammen mit seinem Freund Jamie xx geschaffen hat. Oliver begann zu Hause in London mit dem Schreiben und Aufnehmen von Songs, inspiriert von seiner Vorliebe für Horrorfilme und seinem eigenen Leben, wobei er Themen wie Angst und Scham durch die Brille eines queeren Mannes in den Dreißigern anpackte. Einige Monate später kehrte er mit einer Sammlung von Demos zu Jamie zurück, und die beiden begannen, sie gemeinsam zu produzieren. Er holte sich unter anderem die Hilfe seines lebenslangen Helden und jetzigen Freundes Jimmy Somerville, um dem Album den letzten Schliff zu geben und sprach zudem mit Elton John über seine Musik. Anschließend war es an dem französischen Regisseure Yann Gonzales eine visuelle Welt mit dem Kurzfilm "Hideous" zu erschaffen. Der Film feiert seine Premiere bei den diesjährigen Filmfestspielen von Cannes. "Hideous Bastard" ist ein audiovisuelles Ereignis geworden, wie es sich Oliver Sim anfangs selber nie zugetraut hätte, umso beeindruckender ist nun das Ergebnis.
Limitierte Loser Edition, gepresst auf "Misty Kiwi Fruit Green" farbiges Vinyl. "When The Wind Forgets Your Name" ist das erste neue Built to Spill -Album seit der Veröffentlichung von "Untethered Moon" aus dem Jahr 2015 und das achte Studioalbum dr langlebigen Band um Mastermind Doug Martsch. Es wurde von Martsch produziert, von Martsch, Lê Almeida, Joao Casaes und Josh Lewis gemischt und von Mell Dettmer gemastert. Das Cover Artwork wurde von dem Comiczeichner Alex Graham (Dog Biscuits; Fantagraphics Books) gestaltet, der auch den fünfzigteiligen Comicstrip für das Klappcover des Albums illustriert hat (erhältlich mit den CD-, LP- und MC-Ausgaben des Albums). Seit 1992 wollte Doug Martsch, Gründer von Built to Spill, dass seine geliebte Band ein gemeinschaftliches Projekt ist, eine sich ständig weiterentwickelnde Gruppe von unglaublichen Musikern, die gemeinsam Musik machen und live spielen. Nach mehreren Alben und EPs auf Independent-Labels stand Martsch von 1995 bis 2016 bei Warner Brothers unter Vertrag. In dieser Zeit nahmen er und seine wechselnden Mitstreiter sechs unbestreitbar großartige Alben auf - "Perfect From Now On", "Keep It Like A Secret", "Ancient Melodies Of The Future", "You In Reverse", "There Is No Enemy", "Untethered Moon". "When The Wind Forgets Your Name" setzt nun die Erweiterung des Built to Spill -Universums auf neue und aufregende Weise fort. Im Jahr 2018 brachten Martschs Glück und seine Intuition ihn mit dem brasilianischen Lo-Fi-Punk-Künstler und Produzenten Le Almeida und seinem langjährigen Mitstreiter Joao Casaes zusammen, beide von der psychedelischen Jazz-Rock-Band ORUA. Als Martsch ihre Musik entdeckte, verliebte er sich sofort in sie und bat sie bei Built to Spill mitzumachen, als er eine neue Begleitband für Auftritte in Brasilien brauchte. Die Auftritte in Brasilien liefen so gut, dass Martsch, Almeida und Casaes beschlossen, 2019 weiter zusammen zu spielen und durch die USA und Europa zu touren. Bei Soundchecks erlernten sie neue Songs, die Martsch geschrieben hatte, und als die Tournee zu Ende war, nahmen sie die Bass- und Schlagzeugspuren in seinem Proberaum in Boise auf. Nachdem sie nach Hause geflogen waren, begann Martsch selbst mit dem Overdubbing von Gitarren und Gesang. Das gemeinschaftliche Abmischen fand während der Pandemie übers Internet statt, in dem die Tracks hin und her geschickt wurden. Herausgekommen ist "When The Wind Forgets Your Name", eine komplexe und schlüssige Mischung aus den unterschiedlichen musikalischen Ideen der Künstler. Neben den poetischen Texten und Themen von Built to Spill sorgen die Experimente und die Liebe zum Detail für ein Album voller einzigartiger, lebendiger und zeitloser Klänge.




















