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Der besondere Charakter jedes von Prokofieffs Violinkonzerten scheint in seiner Entstehungszeit begründet zu sein:
Das erste, nervös und ikonoklastisch, fiel mit der Russischen Revolution zusammen; das zweite, nüchterner und lyrischer, stammt aus dem Jahr 1935, als Prokofieff eine endgültige Rückkehr in sein Heimatland vorbereitete.
Die beiden Konzerte wurden im Abstand von neunzehn Jahren geschrieben - ein Zeitraum, der fast vollständig mit den Jahren übereinstimmt, die Prokofieff im "Exil" verbrachte, zunächst in den USA und dann in Frankreich.
Nr. 1 komponierte er kurz vor seiner Abreise aus Russland, Nr. 2 nur wenige Monate vor seiner Rückkehr in die Sowjetunion. Es ist daher kaum verwunderlich, dass sich die beiden Werke so stark voneinander unterscheiden. Perlman entschied sich für die Einspielung dieser beiden Konzerte mit Gennady Rozhdestvensky, dessen Erfahrung mit diesem Repertoire er zweifellos für unübertroffen hielt.
Nun erscheinen diese Einspielungen auf LP.
Tschaikowsky, so Perlman, "trägt sein Herz auf der
Zunge", und sein Violinkonzert ist ein Werk der
"unverschämten Romantik". Bei aller Sensibilität und
Substanz seiner Interpretation gleitet Perlman nie in
Sentimentalität ab, und im Finale führt er einen
beschwingten Tanz auf. Dieses Konzert hat ihn mehr als
jedes andere durch seine gesamte Karriere begleitet. In
der Tat hat Perlman oft behauptet, er könne es praktisch
im Schlaf spielen. Man könnte es sogar als emblematisch
für seinen Stil ansehen, da es sowohl ungeheure virtuose
Anforderungen an den Interpreten stellt als auch eine
charismatische Wärme ausstrahlt.
Itzhak Perlmans Darbietungen dieser beiden großen
Violinkonzerte sind umwerfend und erlangten bereits bei
ihrer Veröffentlichung Legendenstatus. Mit Carlo Maria
Giulini (Beethoven) und Eugene Ormandy (Tschaikowsky)
hat er zwei legendäre Dirigenten als perfekte
Aufnahmepartner gefunden.
Perlman beschreibt es als "eine Reise, die ihn für den
Rest des Lebens begleiten wird" und betont, dass das
Beethoven-Violinkonzert zu den größten musikalischen
Meisterwerken gehört. Seine Bedeutung spiegelt sich in
dieser großartigen Aufnahme wider, die von Carlo Maria
Giulini mit Noblesse dirigiert wird
- Sonata No 1 In G Minor, Bwv 1001
- A1: I Adagio
- A2: Ii Fuga Allegro
- A3: Iii Siciliana
- A4: Iv Presto
- Partita No 2 In D Minor, Bwv 1004
- A5: I Allemanda
- A6: Ii Courante
- B1: Iii Sarabande
- B2: Iv Gigue
- B3: V Ciaccona
- Partita No 1 In B Minor, Bwv 1002
- C1: I Allemanda
- C2: Ii Double
- C3: Iii Courante
- C4: Iv Double
- C5: V Sarabande
- C6: Vi Double
- C7: Vii Bourrée
- D1: Viii Double
- Partita No 3 In E Major, Bwv 1006
- D2: I Preludio
- D3: Ii Loure
- D4: Iii Gavotte En Rondeau
- D5: Iv Menuet I
- D6: V Menuet Ii
- D7: Vi Bourrée
- D8: Vii Gigue
- Sonata No 2 In A Minor, Bwv 1003
- E1: I Grave
- E2: Ii Fuga
- E3: Iii Andante
- E4: Iv Allegro
- Sonata No 3 In C Major, Bwv 1005
- F1: I Adagio
- F2: Ii Fuga
- F3: Iii Largo
- F4: Iv Allegro Assai
Itzhak Perlman, the supreme violinist of his time, performs the supreme works for unaccompanied violin. In preparing the Bach Sonatas and Partitas, Perlman sought authenticity through the score itself, not through musicological research: “Music is a language, and, performed responsively, with musical logic as guide, it will make sense.”
Bach’s Sonatas and Partitas are a landmark not only of the solo violin repertoire but of all music history. No composer before or since has created a comparable architectural miracle, or made better use of the violin’s polyphonic capabilities, than did Bach in this set of six works. The improvements in instrument-making introduced by such experts in the field as Niccolò Amati and his pupil Antonio Stradivari meant that performers and composers could now push the tone and power of the violin to bold new limits. The Second Partita also includes a Chaconne which appears to stand outside space and time. Its complexity, power and splendor make it in a way the keystone of the entire musical edifice — a magnificent set of variations on a single theme which exploits the violin’s full harmonic and contrapuntal potential. While the great virtuosos of the nineteenth century, Paganini chief among them, expanded the instrument’s technical capabilities, Bach had already established its limits in terms of polyphony.
Perlman made several earlier attempts at recording the set, none of which was ever released, then performed it live on stage at venues around the world. In other words, he had the wisdom to wait until he had achieved a level of excellence in both performing and understanding this music before committing it to disc. The most practised of ears may detect a subtle difference in tone between the C major and A minor Sonatas, which he recorded on the “Soil” Stradivarius, and the other four works, recorded on the Guarneri del Gesù “ex-Sauret”.
- A1: The Color Purple: Main Title Theme
- A2: Scent Of A Woman: Tango (Por Una Cabeza)
- A3: Yentl: Papa, Can You Hear Me?
- A4: Il Postino: Theme
- A5: The Age Of Innocence: Theme
- A6: Far And Away: Theme
- B1: The Umbrellas Of Cherbourg: I Will Wait For You
- B2: Four Horsemen Of The Apocalypse: Theme
- B3: Sabrina: Theme
- B4: Out Of Africa: Main Title Theme
- B5: Black Orpheus: Manha De Carnaval
- B6: Schindler's List: Main Theme
- B7: Cinema Paradiso: Love Theme
Cinema Serenade is an album by John Williams and Itzhak Perlman, featuring orchestral performances of famous and notable film themes,
with Perlman's violin at the forefront.. Amongst others, it features work by Michel Legrand, Elmer Bernstein, John Barry, André Previn and John Williams himself.
All the work on this album is conducted by Williams and performed by the Pittsburgh Symphony Orchestra. It also features exclusive liner notes from well-known film critic,
musicologist and professor Royal S. Brown,
Cinema Serenade is available as a limited edition of 500 numbered copies on aquamarine coloured vinyl.
"Itzhak Perlman: 5 legendäre Aufnahmen auf Vinyl:
In den vergangenen 60 Jahren hat sich Itzhak Perlman als einer der größten Geiger der Geschichte etabliert. Diese neu zusammengestellte 5-LP-Kollektion mit Meisterwerken für Violine und Orchester präsentiert legendäre Aufnahmen von Itzhak Perlman mit den großen Orchestern der Welt und einer Reihe herausragender Solisten und Dirigentenkollegen: Carlo Maria Giulini, Daniel Barenboim, Yo-Yo Ma und Eugene Ormandy."
Sein Ruf eilt ihm voraus: unerschrocken, brillant, ein Grenzgänger. Als einer von wenigen Künstlern
wurde er in Klassik und Pop gleich mehrfach mit einem ECHO ausgezeichnet. Nun kehrt der Stargeiger
David Garrett mit einer neuen Aufnahme zurück – Iconic. Sie erscheint als Deluxe-Edition (1 CD) mit
drei Bonustracks und bietet ein 12-seitiges Booklet, das den Violinisten in Wort und Bild in seiner Kunst
präsentiert. David Garrett zollt hier den großen Geigern des Goldenen Zeitalters Tribut – Legenden des 20.
Jahrhunderts wie Heifetz, Kreisler und Menuhin. Seine persönliche Auswahl bringt Perlen der Klassik zu
Gehör. Es sind atmosphärische Miniaturen und glanzvolle Virtuosenstücke, von Bach oder Mendelssohn,
Schumann oder Dvořák, Gluck oder Kreisler und vielen mehr. Eigens für Violine, Gitarre und Orchester
arrangiert, erhalten diese Stücke eine neue, einzigartige und intime Note. David Garrett wird begleitet
von seinem Gitarristen Franck van der Heijden, der auch das Orchester The Prezent dirigiert. ”Ich habe
selbst schon viele virtuose Alben aufgenommen”, sagt David Garrett, ”aber diesmal wollte ich mich aufs
Wesentliche konzentrieren, auf das, was zu Herzen geht.” In Duo-Arrangements ist David Garrett mit
seinem ehemaligen Lehrer Itzhak Perlman, dem Startenor Andrea Bocelli, der Flötistin Cocomi und dem
Trompeter Till Brönner zu erleben.
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