In ihrer bisher zwölfjährigen Band-Historie veröffentlichten Nicolás Jaar und Dave Harrington, zusammen bekannt als DARKSIDE, die beiden Alben ""Psychic" (2013) und ""Spiral" (2021). Mit ihrem langjährigen Freund und Kollaborateur Tlacael Esparza als neues Bandmitglied und Schlagzeuger kommt jetzt ihr drittes Album ""Nothing". Das Ergebnis ist faszinierend und vielschichtig. DARKSIDE schmücken ""Nothing" mit prägnanten Rhythmen, verzerrten Vocals und kreieren eine ganz eigene, wie ungewöhnlichen Ästhetik.
Um die Entwicklung zu verstehen, muss man die Hintergrundgeschichte kennen: Jaar und Harrington lernten sich in den frühen 2010ern während ihrer Schulzeit in Providence kennen. Während der Tour zu Jaars Solo-Debütalbum fand eine spontane Aufnahmesession an einem freien Tag in einem Berliner Hotelzimmer statt. Die Session war wortwörtlich brandheiß, denn sie endete mit durchgeschmorten Lautsprechern. Der Raum füllte sich mit Rauch und der an diesem Tag entstandene Song wurde ihre erste gemeinsame Single ""A1", DARKSIDE war geboren.
Zwischen den ersten beiden Alben legte das Duo eine sechsjährige Pause ein. In dieser Zeit verfolgten Jaar und Harrington jeweils eigene kreative Wege: Jaar etablierte sich als Solokünstler und Produzent, während Harrington als innovativer Gitarrist und Experimentalmusiker die Underground-Szene in L.A. aufmischte und die Rock-Band Taper"s Choice gründete. Die Geschichte setzt sich dann im Herbst 2022 in Los Angeles fort als das Duo eine Reihe von Shows buchte, um sich nach acht Jahren erstmals wieder als Live-Band zu vereinen. Esparza kam als festes Mitglied hinzu und veränderte grundlegend den Klang und die Energie der Band. Die Idee von ""Nothing" entstand während der Suche nach Achtsamkeit und Harringtons stillen Momenten mit seiner neugeborenen Tochter, in denen er Schönheit im Nichtstun fand. Für Jaar wurde ""Nothing" zu einem Symbol für die allgegenwärtigen, wie überwältigenden Probleme, unausgesprochene Gefühle und den Stillstand in globalen Krisen wie Klimawandel, politischer Heuchelei und wiederkehrender Gewalt.
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In ihrer bisher zwölfjährigen Band-Historie veröffentlichten Nicolás Jaar und Dave Harrington, zusammen bekannt als DARKSIDE, die beiden Alben ""Psychic" (2013) und ""Spiral" (2021). Mit ihrem langjährigen Freund und Kollaborateur Tlacael Esparza als neues Bandmitglied und Schlagzeuger kommt jetzt ihr drittes Album ""Nothing". Das Ergebnis ist faszinierend und vielschichtig. DARKSIDE schmücken ""Nothing" mit prägnanten Rhythmen, verzerrten Vocals und kreieren eine ganz eigene, wie ungewöhnlichen Ästhetik.
Um die Entwicklung zu verstehen, muss man die Hintergrundgeschichte kennen: Jaar und Harrington lernten sich in den frühen 2010ern während ihrer Schulzeit in Providence kennen. Während der Tour zu Jaars Solo-Debütalbum fand eine spontane Aufnahmesession an einem freien Tag in einem Berliner Hotelzimmer statt. Die Session war wortwörtlich brandheiß, denn sie endete mit durchgeschmorten Lautsprechern. Der Raum füllte sich mit Rauch und der an diesem Tag entstandene Song wurde ihre erste gemeinsame Single ""A1", DARKSIDE war geboren.
Zwischen den ersten beiden Alben legte das Duo eine sechsjährige Pause ein. In dieser Zeit verfolgten Jaar und Harrington jeweils eigene kreative Wege: Jaar etablierte sich als Solokünstler und Produzent, während Harrington als innovativer Gitarrist und Experimentalmusiker die Underground-Szene in L.A. aufmischte und die Rock-Band Taper"s Choice gründete. Die Geschichte setzt sich dann im Herbst 2022 in Los Angeles fort als das Duo eine Reihe von Shows buchte, um sich nach acht Jahren erstmals wieder als Live-Band zu vereinen. Esparza kam als festes Mitglied hinzu und veränderte grundlegend den Klang und die Energie der Band. Die Idee von ""Nothing" entstand während der Suche nach Achtsamkeit und Harringtons stillen Momenten mit seiner neugeborenen Tochter, in denen er Schönheit im Nichtstun fand. Für Jaar wurde ""Nothing" zu einem Symbol für die allgegenwärtigen, wie überwältigenden Probleme, unausgesprochene Gefühle und den Stillstand in globalen Krisen wie Klimawandel, politischer Heuchelei und wiederkehrender Gewalt.
On “First Flight REDUX,” Dave Harrington takes a scalpel to the multi-tracks of "First Flight" (LP/DL, Algorithm Free) remixing the raw material into something else entirely.
Originally recorded live at Nublu, September 20, 2019, "First Flight" documents the first and (thus far) only meeting of Chris Forsyth, Dave Harrington, Ryan Jewell, and Spencer Zahn as part of Forsyth's residency at the club that month.
Harrington's dub, created in his Los Angeles studio uses the original tracks improvised live by the group and incorporates loops and samples plus a variety of additional keys and synths, bass guitar, percussion, congas, pedal steel, bamboo flute, the Turkish stringed instrument cümbüş, and the North African double reed instrument ghaita, all played by Harrington himself.
While the light of the original performance recognizably shines through the canopy of new sounds in certain places, “First Flight REDUX” is radically reconstructed into something totally NEW. It’s very much its own album, related to and derived from “First Flight,” yes, but venturing into areas unforeseen in the original document, suggesting some kind of a party with “Live/Evil” blasting on one set of speakers,“Midnite Vultures” on another, and a Turkish psych band jamming in between.
Made up of Dave Harrington (Darkside/Dave Harrington Group) and Benjamin Jay (NDF/Benoit & Sergio), Lights Fluorescent is, as the two describe it, an ‘experiment in the spaces between song and texture, idea and reference, past and present.’ On their debut album, The Oldest Sons Of The Oldest Sons, the duo develops an atmospheric, slant-pop sensibility that lists toward the experimental tendencies of improvisational and ambient music.
The result is a set of songs meant to be lived with. Entirely percussion-less, recordings drift on a tenderness of guitar, revenant feedback and vocals of autumnal intimation. Space Metal and July 9th process layers of bespoke noise and washed out chords to tarry with integral depth, light, and shadow, while Hotels distills country-western longing into its nth dimensional essence always unrequited.
From within these sonic panoramas, vocals emerge more as watercolor traces than coarse etchings. They aim to capture evocative, lyrical intensities, eschewing the solace of the literal. As such, the album favors 'the gestural, the implicit, and the miniature over the more adolescent urges of grand narratives and epic.’ These preferences map onto the album in all of its moves. J Girls reveals a hint of story buried, like its context, deep in whorls of feedback. Fleeting images of monuments, cathedrals, or epitaphs on tracks like Palace Walls or Small Sacrifices speak to a sense of memory and community paradoxically ungrounded by the material instantiations meant to keep things in place.
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