Vinyl AudiophilAls Pavlov's Dog im vergangenen Jahr die Veröffentlichung des karriereübergreifenden Boxsets Essential Recordings 1974 - 2018 feierten, arbeitete die Band bereits hart an einem neuen Album mit Originalmaterial. Dieses Album, genannt Wonderlust, ist 2025 erschienen. Und das ein halbes Jahrhundert, nachdem ihre Debüt-LP Pampered Menial und der darauf enthaltene Hit „Julia“ Pavlov's Dog kurzzeitig zu den Lieblingen der Progressive-Rock-Szene der 1970er Jahre machte. Das neue Album ist ein äußerst kreatives Werk mit Songs, die auf intelligentem Songwriting, erstklassiger Musikalität und einem untrüglichen Gespür für das Dramatische aufbauen, das den Sound der Band über all die Jahre geprägt hat.
Pavlov‘s Dog wurde Anfang der 1970er Jahre in St. Louis, Missouri, gegründet und erlangte mit seiner einzigartigen Mischung aus Rock, Klassik und Folk Kultstatus. Ihr damaliger Erfolg war jedoch nur von kurzer Dauer: Bereits 1977 löste sich die Originalbesetzung auf. Leadsänger, Gitarrist und Hauptkomponist David Surkamp machte weiter und schloss sich 1990 mit seinem Gründungsmitglied Doug Rayburn zusammen, um das Album Lost in America aufzunehmen. Doch das zweite Kapitel in der Karriere von Pavlov Dog kam erst nach der Jahrtausendwende so richtig in Schwung, als eine talentierte Gruppe von Musikern der nächsten Generation das Erbe weiterführte. Unter der Leitung von Surkamp hat sich die Band in den letzten Jahren weiterentwickelt. Eine neue Welle des Interesses an Prog-Rock ermöglicht es ihr, regelmäßig zu touren. Die aktuelle Besetzung hat die ursprüngliche Version von Pavlov's Dog in puncto Langlebigkeit inzwischen weit übertroffen: Sängerin Sara Surkamp, Geigerin Abbie Steiling, Bassist Rick Steiling und Keyboarder Mark Maher bilden zusammen mit dem Gründer David Surkamp seit sieben Jahren den Kern der Band.
Bereits auf dem gefeierten Album Prodigal Dreamer aus dem Jahr 2018 vertreten, beweist dieses erfahrene Team von Musikern – mit Unterstützung von u.a. Schlagzeuger Steve Bunck und Gitarristen Phil Ring – nun auf Wonderlust einmal mehr sein Können. Schon beim ersten Hören sind die große Tiefe, Reife und Vision der elf Tracks spürbar. Einige Songs, wie der Opener „Anyway There's Snow“, bei dem Abbie Steilings wunderschöne Geige im Vordergrund steht, glänzen durch große Dramatik. Das von Streichern durchtränkte „Another Blood Moon“ ist ein weiteres Beispiel der für Pavlov’s Dog typischen, musikalischen Melancholie. Auf einem Album voller eindringlicher Gesangsperformances erreicht Surkamp hier wohl seinen Höhepunkt.
Dennoch sollte man nicht vergessen, dass Pavlov's Dog in erster Linie eine Rockband ist. Stücke wie das treibende „Mona“ und das knallharte „Collingwood Hotel“ treffen ins Schwarze. „Jet Black Cadillac“ klingt wie der Titel einer klassischen Rock'n'Roll-Nummer, doch der Song beginnt wehmütig. (Seien wir ehrlich: Pavlov's Dog klingt fast immer zumindest ein bisschen wehmütig.) Doch sobald der titelgebende Cadillac im Refrain auftaucht, erhebt sich der Song und das Traumauto fungiert als Mittel zur Flucht vor dem Blues. Hinzu kommen der freche Charme von „Solid Water, Liquid Sky“ und die Hardrock-Anleihen von „Can't Stop The Hurt“.
Besonders langjährige Fans, die mehr von dem wollen, was typischerweise „Prog“ ausmacht, können sich über die zweite Hälfte des Albums freuen. Auf dem von Abbie Steiling geschriebenen, instrumentalen Prunkstück „Calling Sigfried“ entfesselt die Band kurzerhand ihre gesamte musikalische Brillanz. Das Album schließt mit einem Trio von Songs, die Surkamp gemeinsam mit seinem früheren Songwriting-Partner, dem inzwischen verstorbenen Doug Rayburn, geschrieben hat. Von diesen verströmt vor allem „Canadian Rain” die abenteuerlichen Vibes des Progressive Rock der 1970er-Jahre mit zahlreichen Tempowechseln und einem elektrischen Slap-Bass-Solo wie aus heiterem Himmel.
Auf Wonderlust klingen Pavlov's Dog wie die Veteranen, die sie sind; diese Musiker sind schon lange genug dabei, um zu wissen, was sie tun. Doch gleichzeitig beweisen sie, dass ihre kreative Quelle immer noch sprudelt. Das langersehnte Wonderlust ist ein Album voller geschickt eingespielter, vollständig realisierter Rockmusik, bei dem Surkamp zeigt, dass er stimmlich keineswegs nachgelassen hat und, dass ein alter Hund doch ein paar neue Tricks lernen kann.
Gute Musik wie diese wird nie aus der Mode kommen.
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Splatter Vinyl, Bedruckte Innenhüllen, Download Code Limitiert auf 500 Exemplare Da sind sie wieder. Was zuvor geschah: Christian Lindner wurde durch WAUMIAU und ihrem Song "Lindner Jugend" in den politischen Ruhestand geschickt, aber sonst ist die Welt in den letzten zwei Jahren nicht besser geworden. Also starten WAUMIAU mit ihrem neuen Album GOOD VIBES ONLY einen neuen Versuch, die Arschlöcher der Welt zu stopfen. Denn Bad Vibes gibt es dank Elon Musk, Superreiche, Faschos, Karneval und allgemeine Personenkontrolle viel zu viel. GOOD VIBES ONLY wird die Welt wahrscheinlich nicht verändern, aber auch nicht schlimmer machen - und damit leisten die 12 Songs schonmal mehr als die oberen 10 % unserer Welt. Es darf wieder ausgekotzt werden. WAUMIAU hauen immer noch Parolen raus, sind immer noch dagegen, servieren immer noch mit Sample-Schnipsel und sind eigentlich immer noch nur ein kleines Nebenprojekt ohne große Zukunft. Was dabei rauskommen soll? GOOD VIBES ONLY.
- 1: Logos Kill
- 1: 2Hawkins Discovered
- 1: 3Flashback
- 1: 4Spit
- 1: 5Hey Kid
- 1: 6The Myer's House
- 1: 7Cops Explore
- 1: 8First Attack
- 1: 9Stand Off
- 1: 0Halloween Kills (Main Title)
- 1: Let It Burn
- 1: 2He Appears
- 1: 3From The Fire
- 1: 4Strodes At The Hospital
- 1: 5Cruel Intentions
- 1: 6Phone Call
- 1: 7Massacre
- 1: 8Someone's In The Car
- 1: 9Halloween Trick
- 1: 20Back At The Hospital
- 1: 2Goodbye Michael
- 1: 22Gather The Mob
- 1: 23Rampage
- 1: 24Frank
- 1: 27Evil Dies Tonight
- 1: 28The System Failed
- 1: 29Blood On The Door
- 1: 30Disturbed Man
- 1: 3Violent Return
- 1: 32Hallway Madness
- 1: 33It Needs To Die
- 1: 34Look At Me
- 1: 35Reflection
- 1: 36Hunting A Killer
- 1: 37Righteous Intention
- 1: 38Morbid Discovery
- 1: 39Unkillable
- 1: 40Payback
- 1: 4Michael's Legend
- 1: 42Back To His Sister's Room
- 1: 43Final Kill
- 1: 44Michael Answers
- 1: 45Halloween Kills (End Titles)
- 1: 25Search
- 1: 26Frank And Laurie
KILLS: Orange & Green Splatter Vinyl[33,57 €]
Bone White & Orange Splatter Vinyl[33,57 €]
COMPLETE EXPANDED COLLECTION[137,77 €]
Orange & Red Splatter Vinyl. John Carpenters Soundtracks für die jüngste Halloween-Trilogie, die er zusammen mit seinen langjährigen Mitarbeitern Cody Carpenter und Daniel Davies komponierte, markierten die Rückkehr des legendären Regisseurs und Komponisten zur Filmmusik nach fast zwei Jahrzehnten Pause. Halloween (2018), Halloween Kills (2021) und Halloween Ends (2022) wurden alle von David Gordon Green inszeniert, der Carpenter bereits früh in die Vorproduktion einbezog und ihn schließlich als ausführenden Produzenten und Soundtrack-Komponisten für die Trilogie engagierte. Nun erscheint erstmals eine Deluxe-Edition des Soundtracks zu ,Halloween Ends" als 2xLP-Erweiterung bei Carpenters langjährigem Label Sacred Bones Records. ,Halloween" aus dem Jahr 2018 war ein Erfolg, der die kühnsten Träume aller Beteiligten übertraf. Der Film startete mit den höchsten Einspielzahlen in der Geschichte von Blumhouse und war der erfolgreichste Film der ,Halloween"-Reihe. Es war unvermeidlich, dass bald zwei Fortsetzungen, Halloween Kills und Halloween Ends, grünes Licht erhielten. Green unterschrieb für die Regie beider Filme, aber er wollte nicht davon ausgehen, dass John, Cody und Daniel für die Filmmusik zurückkehren würden. ,Ich nehme nichts als selbstverständlich hin", sagt er. ,Man hofft also, dass sie eine gute Erfahrung gemacht haben. Ich weiß, dass wir Spaß an dem Projekt hatten, aber man weiß nie, wie es um die Zeit und die finanziellen Interessen der Leute steht und all diese Dinge. Die Realitäten des Geschäfts und des Filmemachens laufen nicht immer so reibungslos ab. Aber es gab keine Probleme. Wir sahen uns an und sagten: ,Wie können wir das hinbekommen? Lassen Sie es uns noch einmal versuchen.` Zweimal."Die erweiterte Version von Halloween Ends enthält 10 bisher unveröffentlichte Stücke und wird mit brandneuen Artworks von Chris Bilheimer und einem exklusiven 24 x 36"-Poster von Creepy Duck geliefert. Erweiterte Versionen der Soundtracks zu Halloween und Halloween Kills sowie eine Box mit allen drei erweiterten Editionen werden ebenfalls am selben Tag bei Sacred Bones erhältlich sein.
- 1: Logos Kill
- 1: 2Hawkins Discovered
- 1: 3Flashback
- 1: 4Spit
- 1: 5Hey Kid
- 1: 6The Myer's House
- 1: 7Cops Explore
- 1: 8First Attack
- 1: 9Stand Off
- 1: 0Halloween Kills (Main Title)
- 1: Let It Burn
- 1: 2He Appears
- 1: 3From The Fire
- 1: 4Strodes At The Hospital
- 1: 5Cruel Intentions
- 1: 6Phone Call
- 1: 7Massacre
- 1: 8Someone's In The Car
- 1: 9Halloween Trick
- 1: 20Back At The Hospital
- 1: 2Goodbye Michael
- 1: 22Gather The Mob
- 1: 23Rampage
- 1: 24Frank
- 1: 27Evil Dies Tonight
- 1: 28The System Failed
- 1: 29Blood On The Door
- 1: 30Disturbed Man
- 1: 3Violent Return
- 1: 32Hallway Madness
- 1: 33It Needs To Die
- 1: 34Look At Me
- 1: 35Reflection
- 1: 36Hunting A Killer
- 1: 37Righteous Intention
- 1: 38Morbid Discovery
- 1: 39Unkillable
- 1: 40Payback
- 1: 4Michael's Legend
- 1: 42Back To His Sister's Room
- 1: 43Final Kill
- 1: 44Michael Answers
- 1: 45Halloween Kills (End Titles)
- 1: 25Search
- 1: 26Frank And Laurie
ENDS: Orange & Red Splatter Vinyl[33,57 €]
Bone White & Orange Splatter Vinyl[33,57 €]
COMPLETE EXPANDED COLLECTION[137,77 €]
Orange & Green Splatter Vinyl! John Carpenters Soundtracks für die jüngste Halloween-Trilogie, die er zusammen mit seinen langjährigen Mitarbeitern Cody Carpenter und Daniel Davies komponierte, markierten die Rückkehr des legendären Regisseurs und Komponisten zur Filmmusik nach fast zwei Jahrzehnten Pause. Halloween (2018), Halloween Kills (2021) und Halloween Ends (2022) wurden alle von David Gordon Green inszeniert, der Carpenter bereits früh in die Vorproduktion einbezog und ihn schließlich als ausführenden Produzenten und Soundtrack-Komponisten für die Trilogie engagierte. Nun erscheint zum ersten Mal eine Deluxe-Edition des Soundtracks zu ,Halloween Kills" als 2xLP-Erweiterung bei Carpenters langjährigem Label Sacred Bones Records. ,Halloween" aus dem Jahr 2018 war ein Erfolg, der alle Erwartungen der Beteiligten übertraf. Der Film startete mit den höchsten Einspielzahlen in der Geschichte von Blumhouse und war der erfolgreichste Film der ,Halloween"-Reihe. Es war unvermeidlich, dass bald zwei Fortsetzungen, Halloween Kills und Halloween Ends, grünes Licht erhielten. Green unterschrieb für die Regie beider Filme, wollte aber nicht davon ausgehen, dass John, Cody und Daniel wieder für die Filmmusik verantwortlich sein würden. ,Ich nehme nichts als selbstverständlich hin", sagt er. ,Man hofft also, dass sie eine gute Erfahrung gemacht haben. Ich weiß, dass wir Spaß an dem Projekt hatten, aber man weiß nie, wie es um die Zeit und die finanziellen Interessen der Leute steht und all diese Dinge. Die Realitäten des Geschäftslebens und des Filmemachens laufen nicht immer reibungslos ab. Aber es gab keine Probleme. Wir sahen uns an und sagten: ,Wie können wir das hinbekommen? Lassen Sie es uns noch einmal versuchen.` Zweimal." Die erweiterte Version von ,Halloween Kills" enthält 25 bisher unveröffentlichte Stücke und wird mit brandneuen Artworks von Chris Bilheimer und einem exklusiven 24x36-Zoll-Poster von Creepy Duck geliefert. Erweiterte Versionen der Soundtracks zu ,Halloween" und ,Halloween Ends" sowie eine Box mit allen drei erweiterten Editionen werden ebenfalls am selben Tag bei Sacred Bones erhältlich sein.
- 1: Go Out And Get 'Em, Boy!
- 1: 2You Should Always Keep In Touch With Your Friends
- 1: 3Everyone Thinks He Looks Daft
- 1: 4A Million Miles
- 1: 5My Favourite Dress
- 1: 6Anyone Can Make A Mistake
- 1: 7Nobody's Twisting Your Arm
- 1: 8Davni Chasy
- 1: 9Give My Love To Kevin
- 1: 0Kennedy
- 1: What Have I Said Now?
- 2: 1Bewitched
- 2: Take Me!
- 2: 3Brassneck
- 2: 4Crawl
- 2: 5Dalliance
- 2: 6Dare
- 2: 7Suck
- 2: 8Blonde
- 2: 9Corduroy
- 3: 1Heather
- 3: 2Blue Eyes
- 3: Come Play With Me
- 3: 4Flying Saucer
- 3: 5Click Click
- 3: 6Spangle
- 3: 7Convertible
- 3: 8Montreal
- 3: 9Kansas
- 3: 10Interstate 5
- 3: 11I'm From Further North Than You
- 4: 1Perfect Blue
- 4: 2Don't Take Me Home Until I'm Drunk
- 4: 3Boo Boo
- 4: Deer Caught In The Headlights
- 4: 5Two Bridges
- 4: 6Rachel
- 4: 7I Am Not Going To Fall In Love With You
- 4: 8Science Fiction
- 4: 9Hot Wheels
Vierfaches Vinyl (Frosted White Vinyl Colour) - oder CD-Box-Set, kuratiert von David Gedge, um vier kompromisslose Jahrzehnte The Wedding Present zu feiern. Nachdem sich die Alternative-Rock-Band The Lost Pandas aus Leeds Anfang der 1980er Jahre aufgelöst hatte, beschlossen Sänger/Gitarrist David Gedge und Bassist Keith Gregory, eine neue Gruppe zu gründen. 1985, inspiriert von Pop-Radio, Punk-Frechheit, The Velvet Underground und Davids ehemaligen Schulkameraden The Chameleons, gründeten sie The Wedding Present. Diese Band war - und ist bis heute - in jeder Hinsicht kompromisslos und unerschütterlich authentisch, und so wurde Gedge, ohne es zu beabsichtigen, zu einer legendären Figur der alternativen Musik. Er ist einer der wichtigsten Architekten und Begründer des alternativen Gitarrenrocks und der Mastermind hinter einem der reichhaltigsten, eingängigsten und beständigsten Kataloge der Popgeschichte. Vier Jahrzehnte später, mit 13 Studioalben, 20 Compilation-Alben und einer ganzen Reihe von Singles, EPs, Live-Alben und Radio-Sessions - und weiteren in Aussicht - ist "The Wedding Presen 40" eine feiernde Reflexion dieser komplexen und faszinierenden Band. Erhältlich als vier Vinyl- oder vier CD-Box-Sets, handelt es sich hierbei nicht um eine gewöhnliche Sammlung der ,beliebtesten" Songs, sondern um eine chronologische, akustische Reise durch Albumtracks, Singles und B-Seiten. Das atemberaubende Artwork wurde von Jonathan Hitchen zusammengestellt, der viele der Original-Plattencover der Band entworfen hat, und es gibt ausführliche Begleittexte von David Gedge selbst sowie dem renommierten Musikjournalisten Mark Beaumont NME, Guardian, Independent. Gedge's Kommentare bieten einen einzigartigen Einblick in die Arbeitsweise der Band und einen spannenden Track-für-Track-Leitfaden zur Jubiläums-Compilation. Inklusive 32-seitigem Hardcover-Buch mit ausführlichen Begleittexten von Mark Beaumont sowie Kommentaren zu jedem einzelnen Titel von David Gedge.
[b] 1.2YOU SHOULD ALWAYS KEEP IN TOUCH WITH YOUR FRIENDS [PEEL SESSION VERSION]
[e] 1.5MY FAVOURITE DRESS [LP VERSION]
[i] 1.9GIVE MY LOVE TO KEVIN [ACOUSTIC VERSION]
[n] 2.3BRASSNECK [SINGLE VERSION]
[t] 2.9CORDUROY [LP VERSION]
[z] 3.6SPANGLE [LP VERSION]
[xd] 3.10INTERSTATE 5 [LP VERSION]
[xj] 4.5TWO BRIDGES [LP VERSION]
[xl] 4.7I AM NOT GOING TO FALL IN LOVE WITH YOU [LP VERSION]
[xm] 4.8SCIENCE FICTION [LP VERSION]
- A1: Shake And Shout (2.44)
- A2: Going To A Go Go (2.43)
- A3: Don’t Look Down (2.37)
- A4: Lost In The Night (Mack The Knife) (3.45)
- A5: One Way World (3.18)
- A6: New Dance (4.57)
- A7: Sound Of Confusion (Highest Chart Position 45 – 1980) (2.55) Total 23:12
- B1: Time For Action (Highest Chart Position 13 – 1979) (2.31)
- B2: Let Your Heart Dance (Highest Chart Position 32 – 1979) (2.51)
- B3: My World (Highest Chart Position 16 – 1980) (5.46)
- B4: Glory Boys (3.41)
- B5: I’m Not Free (But I’m Cheap) (6.34)
- B6: When The Show Is Over (4.07) Total 25:46
- A1: Hello
- A2: Do My Thing
- A3: Bakala
- A4: All Gold
- A5: I'm Tired
- A6: Somehow
- B1: Once And For All
- B2: Magic Mirror
- B3: Big Mouth
- B4: Death Chair
- B5: The Dreamer
Mit 'Hallo' melden sich die belgischen Garage-Rocker SONS kraftvoll zurück - und schlagen dabei ein völlig neues Kapitel auf. Das Quartett bleibt laut, roh und ungezähmt, doch diesmal mischt sich ein ungewohnter Glanz in ihren Sound: jugendliche Wucht trifft auf neue Tiefe. Produziert vom renommierten David McCracken (u.a. dEUS, Beyoncé, Depeche Mode), klingt „Hallo“ reifer, tanzbarer und überraschend lebensbejahend. Die Zusammenarbeit mit McCracken erwies sich für SONS als die perfekte Ergänzung: „Er hat uns völlig aus unserer Komfortzone geholt“, sagt Sänger/Gitarrist Robin Borghgraef. Mit explizitem Fokus auf die Texte wurden diese direkter und persönlicher als bisher und waren oft zentraler Ausgangspunkt der Songs. 'Hallo' ist ein lautes, ehrliches Hallo an alle, die genug haben von der ständigen Erreichbarkeit und dem digitalen Lärm und gleichzeitig eine freundliche Einladung in die Welt der SONS.
- Ltd. Col. LP: (Blue Vinyl)
Cate Le Bons siebtes Album 'Michelangelo Dying', dessen Entstehung von purer Emotion geleitet wurde, hat das Album, das sie zu machen glaubte, verdrängt. Als Produkt eines alles verzehrenden Herzschmerzes überwanden ihre Gefühle ihren Widerwillen, ein Album über die Liebe zu schreiben, und wurden in diesem Prozess zu einer Art Exorzismus. Herausgekommen ist ein wunderbar schillernder Versuch, eine Wunde zu fotografieren, bevor sie sich schließt - und dabei auch in ihr zu stochern.
Musikalisch gibt es eine Fortsetzung und Erweiterung eines Sounds - eine Maschine mit Herz -, der auf ihren letzten beiden Platten 'Reward' (2019) und 'Pompeii' (2022) Gestalt angenommen hat, da Le Bon zunehmend selbst die Kontrolle über das Spielen und Produzieren übernommen hat. Wenn Gitarren und Saxophone durch Pedale gepresst und Perkussion und Stimmen durch Filter gejagt werden, entsteht ein schillernder, grüner und seidiger Sound, in dem die künstlerischen Eigenheiten von David Bowie, Nico, John McGeoch und Laurie Anderson aufblitzen und wieder verschwinden.
Was übrig bleibt, ist eine sich ständig verändernde, kontinuierliche Einheit, eine Art Songzyklus. Jede Iteration reflektiert die letzte und entwickelt sie weiter. „Jede ist eine Scherbe desselben zerbrochenen Spiegels“: Sie verschiebt sich, glitzert, verbirgt und enthüllt, je nachdem, wie sie im Licht gedreht wird. Letztendlich gibt es, so Cate, „keine Enthüllungen. Keine Schlussfolgerungen. Es gibt keinen Grund. Es gibt nur Wiederholungen und Chaos. Ich habe mir schließlich erlaubt, einen offenen Geist zu haben, um es ohne Widerstand zu erleben, ohne nach einer Offenbarung oder Ordnung zu suchen.“
'Michelangelo Dying' ist eine Übung in der Viszeralität des Lebens, der Liebe und der Menschlichkeit, sowohl für den Hörer als auch für die Künstlerin selbst, und es weiß, was es heißt Halt zu geben, gehalten zu werden aber auch sich ganz und gar allein zu fühlen. „Die Figuren sind austauschbar“, schließt Cate, „aber am Ende bin ich es, der sich selbst begegnet.“
- LP: (Vollfarbige Hülle, 140g schwarzes Vinyl, bedruckte Innenhülle und Download-Karte)
Sdban Records is proud to announce the first official reissue of Coal Mining, the 1978 debut album by Dutch jazz pianist René van Helsdingen. This album marks a significant milestone-the beginning of van Helsdingen's decades-spanning career as an innovative and independent musician.
Born in 1957 in Jakarta, Indonesia, but holding Dutch nationality, René van Helsdingen began classical piano studies in the Netherlands in the early 1960s. While initially following in his family's footsteps by enrolling in mining engineering at the Technical University of Delft, his passion for music ultimately prevailed. His academic path may have diverged, but it set the stage, both figuratively and literally, for what would become an extraordinary musical career.
Coal Mining was originally released on Munich Records, a respected Dutch jazz and roots label founded by music producer and musician Job Zomer. The album features a blend of jazz influences from giants such as Oscar Peterson, McCoy Tyner, and Bill Evans, and showcases van Helsdingen's distinctive voice as a composer and pianist at the very start of his professional journey.
The record includes contributions from a rich ensemble of musicians, including Wim Essed (bass), Klaus Flenter (guitar), Børge Ring (double bass), Henk Zomer (drums), Martijn Nesenberend (drums), Dick Pluim (bass), and even a student orchestra formed during van Helsdingen's time at Delft University.
Often mistakenly referred to as Piano, a result of the album's back cover design prominentlyfeaturing the word, Coal Mining is both a literal and symbolic title. It alludes not only to van Helsdingen's brief academic past, but to the depth and labor of jazz creation itself: layered, gritty, and forged under pressure.
A year after the album's release, van Helsdingen moved to Los Angeles to continue his jazz studies. While living in Hollywood, he shared a house with future musical collaborators including Kent Brinkley, Essiet Okon Essiet, Brian Batie, John Rigby, Edmond Allmond, David Best and John Butler. Even in the early stages of his career, van Helsdingen displayed the entrepreneurial spirit that would define his path, self-releasing albums and even pioneering an early form of crowdfunding by selling 400 ad spaces on a record sleeve to finance an LP project. After his jazz studies in Los Angeles, he performed extensively in Europe, Canada, the U.S., Australia and Asia, often traveling with his own 'Stage bus', which housedboth a stage and instruments.
In August 2018, van Helsdingen was diagnosed with Parkinson's disease. Despite the physical challenges brought on by the condition, he continues to perform and compose music. His openness about the diagnosis-shared publicly in a 2019 documentary-has helped raise awareness of Parkinson's and the role of creativity and improvisation as tools for resilience.
Now, nearly five decades after its initial release, Coal Mining is finally receiving a well-deserved reissue. Introducing a new generation of listeners to the raw talent and visionary beginnings of a true European jazz original.
- Seduce
- I Found Out
- Fuck You Jesus
- Death Crossed The Street
- What Is Wrong With Those People In This World Today
- In The End
- Feed My Brain
- Shut Up
- Junkie Child
- I Want Your Sweat
Zwei Garagen-Generationen treffen aufeinander! Reverend Beat-Man, das Schweizer Ein-Mann-Orchester und der König des Blues Trash, trifft auf Milan Slick, eine echt dunkle Seele und vielleicht Reinkarnation von Nick Cave (ach, noch zugegen)/Johnny Thunders, um Rock'n'Roll zu spielen, der so frisch und lebendig, wild und düster ist wie nie zuvor. Reverend Beat-Man und Milan Slick lernten sich 2020 inmitten der Pandemie kennen, als sie einen Soundtrack für den Vampirfilm "A Girl Walks Home Alone at Night" von Ana Lily Amirpour schrieben. Zusammen spielten sie Gigs bei Super Sonic Records oder im legendären SO36 in Berlin, um dann gemeinsam mit Beatrice Graf und Benjamin Glaus ein Album unter dem Namen "Reverend Beat-Man & The Underground" zu produzieren (im Rahmen des Rocklette PALP Festivals), eine makabre Tanzparty zum Untergang der Menschheit. Als Nächstes nahmen der superprimitive Rock 'n` Roll-Trash-Hi-Energy-Lo-Fi Reverend Beat-Man und der raffinierte, clevere, verspielte und düstere Milan Slick ihr erstes gemeinsames Album im ehemaligen Züri West Studio mit Sebastian Zwahlen und dem einzigartigen Robert Butler von Miracle Workers auf. Reverend Beat-Man ist eigentlich eine Ein-Mann-Band mit einer Mission: Blues-Trash und wilden Rock'n'Roll. Geboren 1967 in Bern, Schweiz, im Sommer der Liebe und des Hasses, ist er seit 1992 auf Tour, zuerst als Lightning Beat-Man, dann als Reverend Beat-Man One-Man-Band und mit seiner Band The Monsters. Er spielte in ganz Europa, Nord- und Südamerika, Japan, Vietnam, Neuseeland, Australien, Afrika, CBGBs, Montreux Jazz, Muddy Roots usw. Er ist der Gründer von Voodoo Rhythm Records (1992). Wäre er Politiker, würden ihn sogar seine Feinde respektieren (die Regierung). Er wurde 2014 für den Schweizer Musikpreis nominiert, gewann den lokalen Musikpreis als einflussreichster Musiker in Bern (Hauptstadt der Schweiz) und betreibt dort einen Platten- und Souvenirladen. Der Singer-Songwriter Milan Slick (Jahrgang 2004) steht noch ganz am Anfang seiner Karriere, hat aber bereits mit namhaften Künstlern wie Mario Batkovic oder Birdman Jäggi oder seiner eigenen Band Fatigues zusammengearbeitet. In seiner Musik sind Einflüsse von u.a. Nick Cave bis David Bowie zu hören, aber auch, dass sich eine eigenwillige junge Stimme herauskristallisiert, von der wir in Zukunft hoffentlich noch viel hören werden. Als Classic Black or limitiertes Glow In The Dark Vinyl, jeweils mit vierseitigem A4-Insert & DLC, Digisleeve-CD, Kassette sowie Tonband mit Extras erhältlich!
REVEREND BEAT-MAN & MILAN SLICK
DEATH CROSSED THE STREET (TAPE)
Zwei Garagen-Generationen treffen aufeinander! Reverend Beat-Man, das Schweizer Ein-Mann-Orchester und der König des Blues Trash, trifft auf Milan Slick, eine echt dunkle Seele und vielleicht Reinkarnation von Nick Cave (ach, noch zugegen)/Johnny Thunders, um Rock'n'Roll zu spielen, der so frisch und lebendig, wild und düster ist wie nie zuvor. Reverend Beat-Man und Milan Slick lernten sich 2020 inmitten der Pandemie kennen, als sie einen Soundtrack für den Vampirfilm "A Girl Walks Home Alone at Night" von Ana Lily Amirpour schrieben. Zusammen spielten sie Gigs bei Super Sonic Records oder im legendären SO36 in Berlin, um dann gemeinsam mit Beatrice Graf und Benjamin Glaus ein Album unter dem Namen "Reverend Beat-Man & The Underground" zu produzieren (im Rahmen des Rocklette PALP Festivals), eine makabre Tanzparty zum Untergang der Menschheit. Als Nächstes nahmen der superprimitive Rock 'n` Roll-Trash-Hi-Energy-Lo-Fi Reverend Beat-Man und der raffinierte, clevere, verspielte und düstere Milan Slick ihr erstes gemeinsames Album im ehemaligen Züri West Studio mit Sebastian Zwahlen und dem einzigartigen Robert Butler von Miracle Workers auf. Reverend Beat-Man ist eigentlich eine Ein-Mann-Band mit einer Mission: Blues-Trash und wilden Rock'n'Roll. Geboren 1967 in Bern, Schweiz, im Sommer der Liebe und des Hasses, ist er seit 1992 auf Tour, zuerst als Lightning Beat-Man, dann als Reverend Beat-Man One-Man-Band und mit seiner Band The Monsters. Er spielte in ganz Europa, Nord- und Südamerika, Japan, Vietnam, Neuseeland, Australien, Afrika, CBGBs, Montreux Jazz, Muddy Roots usw. Er ist der Gründer von Voodoo Rhythm Records (1992). Wäre er Politiker, würden ihn sogar seine Feinde respektieren (die Regierung). Er wurde 2014 für den Schweizer Musikpreis nominiert, gewann den lokalen Musikpreis als einflussreichster Musiker in Bern (Hauptstadt der Schweiz) und betreibt dort einen Platten- und Souvenirladen. Der Singer-Songwriter Milan Slick (Jahrgang 2004) steht noch ganz am Anfang seiner Karriere, hat aber bereits mit namhaften Künstlern wie Mario Batkovic oder Birdman Jäggi oder seiner eigenen Band Fatigues zusammengearbeitet. In seiner Musik sind Einflüsse von u.a. Nick Cave bis David Bowie zu hören, aber auch, dass sich eine eigenwillige junge Stimme herauskristallisiert, von der wir in Zukunft hoffentlich noch viel hören werden. Als Classic Black or limitiertes Glow In The Dark Vinyl, jeweils mit vierseitigem A4-Insert & DLC, Digisleeve-CD, Kassette sowie Tonband mit Extras erhältlich!
Zwei Garagen-Generationen treffen aufeinander! Reverend Beat-Man, das Schweizer Ein-Mann-Orchester und der König des Blues Trash, trifft auf Milan Slick, eine echt dunkle Seele und vielleicht Reinkarnation von Nick Cave (ach, noch zugegen)/Johnny Thunders, um Rock'n'Roll zu spielen, der so frisch und lebendig, wild und düster ist wie nie zuvor. Reverend Beat-Man und Milan Slick lernten sich 2020 inmitten der Pandemie kennen, als sie einen Soundtrack für den Vampirfilm "A Girl Walks Home Alone at Night" von Ana Lily Amirpour schrieben. Zusammen spielten sie Gigs bei Super Sonic Records oder im legendären SO36 in Berlin, um dann gemeinsam mit Beatrice Graf und Benjamin Glaus ein Album unter dem Namen "Reverend Beat-Man & The Underground" zu produzieren (im Rahmen des Rocklette PALP Festivals), eine makabre Tanzparty zum Untergang der Menschheit. Als Nächstes nahmen der superprimitive Rock 'n` Roll-Trash-Hi-Energy-Lo-Fi Reverend Beat-Man und der raffinierte, clevere, verspielte und düstere Milan Slick ihr erstes gemeinsames Album im ehemaligen Züri West Studio mit Sebastian Zwahlen und dem einzigartigen Robert Butler von Miracle Workers auf. Reverend Beat-Man ist eigentlich eine Ein-Mann-Band mit einer Mission: Blues-Trash und wilden Rock'n'Roll. Geboren 1967 in Bern, Schweiz, im Sommer der Liebe und des Hasses, ist er seit 1992 auf Tour, zuerst als Lightning Beat-Man, dann als Reverend Beat-Man One-Man-Band und mit seiner Band The Monsters. Er spielte in ganz Europa, Nord- und Südamerika, Japan, Vietnam, Neuseeland, Australien, Afrika, CBGBs, Montreux Jazz, Muddy Roots usw. Er ist der Gründer von Voodoo Rhythm Records (1992). Wäre er Politiker, würden ihn sogar seine Feinde respektieren (die Regierung). Er wurde 2014 für den Schweizer Musikpreis nominiert, gewann den lokalen Musikpreis als einflussreichster Musiker in Bern (Hauptstadt der Schweiz) und betreibt dort einen Platten- und Souvenirladen. Der Singer-Songwriter Milan Slick (Jahrgang 2004) steht noch ganz am Anfang seiner Karriere, hat aber bereits mit namhaften Künstlern wie Mario Batkovic oder Birdman Jäggi oder seiner eigenen Band Fatigues zusammengearbeitet. In seiner Musik sind Einflüsse von u.a. Nick Cave bis David Bowie zu hören, aber auch, dass sich eine eigenwillige junge Stimme herauskristallisiert, von der wir in Zukunft hoffentlich noch viel hören werden. Als Classic Black or limitiertes Glow In The Dark Vinyl, jeweils mit vierseitigem A4-Insert & DLC, Digisleeve-CD, Kassette sowie Tonband mit Extras erhältlich!
- 1: Blackmail David Ruffin
- 2: Crime In The Street David Ruffin
- 3: Look Out Your Window Frank Wilson
- 4: Just To Keep You Satisfied The Originals
- 5: I Pray You Still Love Me Jimmy Ruffin
- 6: I Hate Myself For Loving You The
- 7: If I Can´t Love You Then I Can´t Love Me Eddie
- 8: When The Lights Come Down On Love Dennis
- 9: You Are The Way You Are Leon Ware
- 10: Don´t You Wanna Come Leon Ware
Satisfaction comes in many forms. When the magical word Motown is uttered, most people are hard-wired to The Four Tops, the Temptations and The Supremes. But to reduce Motown to the effervescent sixties is only part of the label’s remarkable legacy.
By the 1970s, a different sound was gathering. America was on the verge of a nervous breakdown. The Vietnam War had been a disaster, urban street crime was epidemic and the nation’s college campuses were alive with political resistance. The joyful hope that had inspired “Baby Love” now felt anachronistic and out of time.
The music industry was changing too. The vinyl pop single on 45rpm which had been the staple of Motown’s success was being challenged by concept albums. This was the era of Edwin Starr’s anti-war album War and Peace (1970), The Temptations mind-bending Psychedelic Shack (1970) and Marvin Gaye’s state-of-the-nation classic What’s Going On (1971).
By the early 1970s Motown had a stable of male vocalists that was arguably the best in the world, among them former lead singers from The Temptations - David Ruffin, Dennis Edwards and Eddie Kendricks. Alongside them singer-producers like Leon Ware and Frank Wilson were asserting their presence.
David Ruffin’s “Crime in the Street” captured the epidemic of violence in Detroit allowing his exquisite voice to quietly rage against gun crime. Recorded a few years before his underground classic “Rode by the Place”, both sound more modern today than when they were recorded.
If there is a common thread here, it’s the mid-tempo shifting soul soon to be christened as “quiet storm” including groups on the margins of Motown such as The Originals and The Fantastic Four led by the impassioned “Sweet” James Epps.
Just to keep you satisfied, immerse yourself in the overlooked creativity of Detroit’s male voices in the early 1970s.
- 1: 20 Season
- 2: Otherworld
- 3: See Me Old
- 4: Beautiful & Treacherous
- 5: Reincarnated
- 6: Abigail
- 7: Couch Interlude
- 8: Oh No!
- 9: New Bliss
- 10: Miss Universe
- 11: Feel Through
- 12: Aurora
- 13: Running With Scissors
Running with Scissors is a cathartic heart ache and, ultimately, a therapeutic exploration of what it means to be alive—to love, to grieve, to regret, and to grow. It pulses with rawness and authenticity, sincerity and honesty, offering both solace and strength to anyone navigating their own emotional journey.
Running with Scissors is the third full-length album from Canadian trio Afternoon Bike Ride. Residing in Montreal, the group is made up of Lia (vocals, guitar, programming), David (vocals, guitar, drums, programming), and Éloi (vocals, keys, drums, programming). Since their formation in 2019, the band has released numerous projects where indie rock blends with acoustic pop, ambient field recordings, and lofi folk.
With each track on the new album, the three artists explore the rollercoaster ride of life’s most profound lessons—falling in and out of love, embracing grief, and navigating the complex spectrum of human emotion. The album feels like a series of journal entries, capturing moments of vulnerability, self-discovery, and personal growth. A lot has changed since their formation in 2019 but their hearts are still in the right place. Lead singer and songwriter Lia reflects on the bittersweet realization that life is an ongoing journey and we’ll never have all the answers, but we can still find meaning through love, meaningful connection, and the lessons that shape us. If life is one big lesson, then according to Lia, "I guess these songs are some classes I've taken."
The twelve song soundscape blends raw, emotional acoustic elements with subtle electronic layers and indie rock grunge, creating a textured blend that feels as vast and intimate as the album’s themes. It’s an immersive record that shifts perspectives, from the micro to the macro, zooming out to explore the universe and zooming in on the personal experiences that define our lives. Throughout the album, ABR explores the beauty of feeling deeply while embracing both the intensity of emotion and the struggles of finding purpose. "I'm finding my way through this world now," says Lia, "with the comfort of knowing I'll never know it all.”
Quiet Village collaborate with Vanessa Daou on 'Naked Hunger’ Legendary New York artist and The Daou front-woman Vanessa Daou lends vocals to Matt 'Radio Slave' Edwards and Joel Martin's second release on the ‘The Quiet Village’ imprint.
Matt ‘Radio Slave' Edwards and Joel Martin's critically acclaimed Quiet Village project follow-up, 2024's 'Reunion' with the Vanessa Daou collaboration, 'Naked Hunger' on September 5th, '25. 'Naked Hunger', which comes in 'Vocal Mix' and 'Spoken Word Mix' versions, sees Quiet Village employ their hypnotic sensibilities to one of house music's most tantalising vocal talents in Daou, resulting in a mid-tempo house cut that completely envelops.
While the vocal mix of 'Naked Hunger' leans into the interplay between Vanessa Daou's cosseting song voice and spoken vocals, with the rest of the track embracing a subtly dubby ethereal musicality, Quiet Village ramp up the instrumentation on the' Spoken Vocal' version with bass guitar and piano flourishes accompanying her sultry poetic delivery.
'Naked Hunger', Daou's first collaboration with Quiet Village, marks her first release since 2019's 'Little Black Dress'. Throughout her illustrious career, the acclaimed three-time #1 Billboard Dance Chart topper has collaborated with Danny Tenaglia, David Morales, Mood II Swing, Ralphi Rosario, Terry Farley (Farley & Heller), Charles Webster, Horse Meat Disco's Severino Panzetta, Hifi Sean, and Eli Escobar.
Friends since meeting at Goldie's legendary MetalHeadz sessions at London's Blue Note in the '90s, Quiet Village, aka Matt Edwards and Joel Martin, began releasing their brand of dubbed-out, balearic-and-beyond tracks in 2005 via NYC's Whatever We Want Records. The duo's 2008 'Silent Movie' LP was a critical smash hit that resulted in remix commissions for the likes of Bryan Ferry, The Gorillas, Leftfi eld, Francois K, Massive Attack and many more. After a few years in the wilderness, unable to use their nom de plume due to contractual restrictions, the pair launched The Quiet Village label in 2024 with 'Reunion', a stunning 6/8-time urban jazz odyssey, a favourite of the likes of Luke Una, Gilles Peterson and Ryan Elliott.
Give It Up Or Turnit a Loose (Edit) by James Brown b/w Web (Edit) by Hampton Hughes / Give It Up or Turnit a Loose (Bonus Breaks) by James Brown| Galaxy Sound Company — GSC45-044, test pressing | The long-running @galaxy_sound_company imprint has been responsible for some superb re-edits over the years, most of which are pleasingly purist in tone — meaning they are pro rearrangements with no added effects but & needless new beats or cheap trickery like so many out there— making any of their releases cop-on-site. & as you can hear from the test pressing, the 44th in the stellar series delivers yet again.
Side A is a masterclass in breakbeat editing of a b-boy classic sample source. Yes, there are many killer JB edits out in the universe, but when you see that the legendary Black Cash & Theo AKA Thelonious Beats take a turn, you know you gotta cop this mutha on site. Here the edit master bravely returns to one of the main sources of the dawn of hip-hop — JB’s comp “In The Jungle Groove” which was released in 1986 to capitalize on it’s popularity in the genre at the time. The comp is named for a breakdown section that appears in “Give It Up Or Turnit a Loose” which is the workout we have here. JB quiets the band down to handclaps, footstomps & congas played by Johnny Griggs. After he raps a little, JB cues legendary drummer Clyde Stubblefield back in, followed by bassist Bootsy Collins & the rest of the band. JB wasn’t intentionally trying to create a perfect batch of hip-hop samples in the late 60s & early 70s, but he couldn’t have succeeded any better if he had been. This edit may enter well-worn territory but he uniquely delivers an edit that showcases why it inspired so many & still delivers the goods to help you get your party started off right & quickly.
Next up on the flipside we are treated to an edit of “Web” by Hampton Hughes, from his 1974 David Axelrod produced & arranged album “Northern Windows”. Heads will recall it as the core sample for “Off the Record” by Hieroglyphics, from the 1998 LP “3rd Eye Vision”. This jazz-funk burner features a stellar line-up:
Piano/keyboards = Hawes
Trumpet = Allen DeRienzo, Snooky Young
Trombone = George Bohanon
Sax/flute = Jackie Kelso, Jay Migliori, William Green
Electric Bass = Carol Kaye
Drums = Spider Webb
But wait, GSC ain’t done yet! We get some bonus beats from the A-side. Another reason why doubles are highly recommended when you need assistance in your set.
If any album could conjure up the revolutionary spirit of Jamaica in the mid 1970’s, Tapper Zukie’s invincible M.P.L.A. set would surely be a fighting contender. The coming together of great rhythms and meaningful lyrics in a time of unrest in the country seemed to have made the album all the more urgent and relevant. As time would tell it would also prove to be a lasting success, not only with the hard core reggae fans but also their punk counterparts. Who embraced its militant themes and crossed the album over to a whole new audience. Tapper Zukie (b. David Sinclair, Kingston, Jamaica.) had already returned from a trip to London England by the mid 70’s .Initially sent with help from his parents, brother Blackbeard and producer Bunny ‘Striker’ Lee to remove the youth from his troublesome ways on the streets of Kingston, Jamaica. He had performed some live shows in London and made some recordings for Larry Lawrence, that produced his debut ‘Jump and Twist’. Alongside other recordings that would emerge as his ‘Man A Warrior’ set. But feeling homesick he had returned to Jamaica in 1974 to work with Bunny Lee. His work would consist of arranging sessions and collecting payments to bodyguard, the now very successful producer. His frustration of Bunny Lee’s reluctance to record him led him cutting ‘Judge I Oh Lord’ for producer Lloydie Slim. Bunny Lee’s then recording of Tapper’s ’Natty Dread Don’t Cry’ and its subsequent release aboard, led to an altercation between Tapper and producer. The police had to be called and an offer to provide the singer with a set of rhythms put this matter to rest. The eight rhythms and a further two from Jo Jo Hookim and Ossie Hibbert alongside some free studio time at King Tubby’s Studio would result in the M.P.L.A album.
The rhythm provided by Jo Jo Hookim was a Channel One studio cut by The Revolutionaires based on Little Richards ‘Freedom Blues’ and provided the backdrop to M.P.L.A. The Ossie Hibbert rhythm again cut at Channel One based on The Royals ‘Pick Up The Rockers’ would provide the backdrop to Tapper’s ‘Pick Up The Rockers’. These and the remaining Bunny Lee rhythms, were all cut in a one hour session, at King Tubby’s Studio. ’Don’t Get Crazy’ cut on a rhythm based on the Joe Frazier rhythm to Tony Brevett’s ‘Don’t Get Weary’. ‘Go De Natty’ cut on Cornell Campbell’s ‘Please Be True’, originally a cut to Alexander Henry’s ‘Please Be True’. ‘Stop The Gun Shooting’ runs over Horace Andy’s ‘Skylarking’.’Ital Pot’ cut on Johnny Clarke’s version of Burning Spear’s ‘Creation Rebel. ‘Marcus’ see’s Tapper professing over Johnny Clarke’s ‘Poor Marcus’ .’Chalice To Chalice’ pulls on Johnny Clarke’s ‘Give Me a Love’,’ Don’t Deal With Babylon’ answers Junior Ross and The Spears ‘Babylon Fall’ and ‘Freedom’ rides on the great rhythm of Junior Ross and The Spears ‘Liberty’. An outstanding album cut by one of Jamaica’s finest DJ’s and producers the mighty Tapper Zukie. We hope you enjoy this now timeless set.
- Heaven
- Something Strange
- Jolene
- Freud Estate
- Tv Dreaming
- The Ocean
- Sunshine2
- Beetlejuice
- Morning After
- Apocalypse Rock
- We'll See
- Rosy
- Lately
Whitney K returns with 'Bubble', his first album for Fire Records and follow-up to 2022's acclaimed 'Hard To Be A God'. Whitney K continue his migrant mind games, summoning up a series of intriguing characters, littered with everyday foibles and fantasies. Along the way, he pens a journal of possibilities as he travels further into transient America, touching on everything from bar room chatter, rumour and distortion to misinformation, daydreams, misunderstanding and self-realisation; with anecdotes lifted from the paperback in his back pocket and his half-forgotten past. 'Bubble' is a 13-part cerebral mystery that unravels on songs that bring to mind the gruff sentimentality of the late Kris Kristoferson, Lennon's 'Jealous Guy', Eels at their most troubled and the American Gothic sketches of David Ackles; the perfect soundtrack for a Raymond Carver book club. Recorded in Montreal, it's self-produced by band members Josh Boguski and Michael Halls at their home studio. This stripped back release is Whitney K's most raw yet refined work to date-an honest, sonically paradoxical collection that finds fresh possibilities in the familiar shapes of rock, pop, and folk with the same unfiltered energy and poetic gravity we have come to expect from this modern-day troubadour whose descriptive storytelling is filled with sketchy characters and rudimentary comment. RIYL Bill Callahan, Silver Jews, Leonard Cohen, Lou Reed, Cate LeBon, Kurt Vile, Wilco, MJ Lenderman, Waxahatchee, Cass McCombs, Giant Sand...
Im Januar 1977 veröffentlichten Pink Floyd ihr zehntes Studioalbum „Animals“. Das Werk eroberte Platz 1 der deutschen Charts, gilt als eines ihrer besten – und es wird nun, 45 Jahre später, als Deluxe Gatefold, CD, LP und Blu-ray wiederveröffentlicht. Zum ersten Mal überhaupt wird das Album in 5.1 Surround-Sound zu hören sein. Die einzelnen Versionen werden ab dem 16. September 2022 erhältlich sein, die Deluxe-Version folgt am 7. Oktober.
Pink Floyd – David Gilmour, Nick Mason, Roger Waters und Richard Wright – nahmen „Animals“ 1976 und Anfang 1977 in den bandeigenen Britannia Row Studios in London auf und produzierten auch selbst.
„Animals 2018 Remix“ wird als CD, LP (mit Klapphüllen-Artwork), Blu-Ray und als Deluxe-Gatefold-Format veröffentlicht. Die Deluxe-Gatefold-Version beinhaltet eine LP, CD, Audio-Blu-Ray, Audio-DVD und ein 32-seitiges Booklet. Die Audio-Blu-Ray und -DVD enthalten den Remix von 2018 in Stereo, in 5.1 Surround (beide von James Guthrie) und den ursprünglichen Stereo-Mix von 1977. Das 32-seitige Booklet gewährt mit selten gezeigten Fotos einen Blick hinter die Kulissen des Shootings für die Plattenhülle sowie Live-Bilder und Memorabilia. Das Album-Artwork wurde für diese Veröffentlichung mit einem zeitgemäßen Motiv neu interpretiert.
„Animals“ ist ein Konzeptalbum, das sich kritisch mit den sozialpolitischen Verhältnissen im Großbritannien der mittleren 1970er-Jahre auseinandersetzt und damit eine Abkehr vom Stil der früheren Arbeiten der Band markierte. Aus einer Ansammlung ursprünglich nicht miteinander zusammenhängender Songs entwickelten Pink Floyd ein Konzept, das den offenkundigen sozialen und moralischen Verfall der Gesellschaft beschreibt. Inspiriert von George Orwells „Farm der Tiere“, verbildlichen sie die menschliche Natur mit einer Analogie zum Tierreich und teilen die Menschen in drei Klassen von Tieren ein: Die Schweine stehen an der Spitze der sozialen Kette, die Schafe tun als hirnlose Herde, was man ihnen sagt, und die Hunde sind die Geschäftsbosse, die sich am Profit und ihrer Macht über andere schamlos bereichern. Seit 1977 ist viel Zeit vergangen – und dann wieder gar nicht, denn die Erzählung des Albums hat als Kommentar auf unsere gesellschaftliche und wirtschaftliche Situation nichts von ihrer Aktualität verloren.
Das berühmte Cover von „Animals“ zeigt ein aufblasbares Schwein (heute bekannt als Algie), das in luftigen Höhen zwischen zwei Schornsteinen der Battersea Power Station in London schwebt. Die Idee für das Cover kam von Roger Waters, die Umsetzung übernahm der langjährigen Kreativpartner der Band, Storm Thorgerson von Hipgnosis Studios. Für die jetzige Neuveröffentlichung wurde das Artwork von Storms Hipgnosis-Partner Aubrey „Po“ Powell für die heutige Zeit neu gestaltet. Basierend auf neuen Aufnahmen des Gebäudes während der jüngsten Umgestaltungsarbeiten (das ehemalige Kraftwerk wird für die kulturelle und gewerbliche Nutzung umgebaut, gestaltet von Frank Gehry und Norman Foster), experimentierte Po mit neuen Blickwinkeln und erschuf einige beeindruckende neue Varianten des berühmten Originals. Po dazu: „Das Original-Albumcover von 1977 ist ikonisch und steht so sehr für sich, dass ich eine Menge Respekt davor hatte, ihm ein Update zu verpassen. Doch Hipgnosis nahm die Gelegenheit zum Anlass, das Motiv neu zu fotografieren und damit eine sich verändernde Welt widerzuspiegeln. Durch den Einsatz moderner digitaler Färbetechniken konnte ich Pink Floyds düstere Botschaft des moralischen Verfalls beibehalten, und auch die Orwellsche Tier-Analogie in Form des Schweins Algie lebt in dem neuen Artwork fort.“
Pink Floyds „Animals 2018 Remix” kann ab jetzt hier vorbestellt werden.
- 1: Ich Kann Gar Nichts
- 2: Vom Anderen Stern
- 3: Joker
- 4: Lalelu
- 5: Schattenboxer
- 6: Knock Dich Selbst Aus
- 7: Schrott
- 8: Versailles
- 9: Hands Down
- 10: Nie Wieder Verlieren
- 11: Seltsame Welt
Was tun die Menschen um uns herum? Wie tun sie’s? „Wollen wir das nicht alle die ganze Zeit verstehen?“, fragt Alli Neumann, die mit ihrem dritten Studioalbum methaphorisch als funkelnder Stern auf hartem Asphalt landet. Als „ROQUESTAR“ muss sie sich dort erstmal orientieren. Inspiriert von David Bowies Ziggy Stardust, der fürs Seltsamsein bekannt wurde und sich was traut, auch um gesehen zu werden, blinkt Alli zwischen Auffallen und Anpassung. Die Musikerin bewegt sich längst fließend in dieser Dualität und changiert zwischen den Polen – man will ja doch von allen geliebt werden, oder?! Die Musikerin spielt mit diesem ambivalenten Gedanken, der unlösbar scheint und liefert mit ihrem Album „ROQUESTAR“ 12 Songs, die von genau diesem dringlichen Hunger nach Anerkennung getrieben sind. „Sie erzählen von dem Willen, geliebt zu werden.“ Eine Wahrheit und auch psychosoziale Utopie, vielleicht, „in der sich viele wiederfinden“, meint Alli, und ja doch schambehaftet daherkommt, weil deutlich wird: Wir sind schrecklich abhängig vom Außen, von dem wir so oft die Schnauze voll haben. Mit „Ich kann gar nichts“ schreibt Alli genau dagegen an: Eine selbstironische Hommage an die Imperfektion – wider jeder Erwartung. Geliebt werden wollen, trotz oder gerade wegen ... Rockstar sein, Alli sagt: „everybody’s favorite misfit“. Wie es geht, das mit dem Lieben, das ja auch immer damit einhergeht, wie es um die Liebe zu sich selbst steht, zeigt sich in der Gleichzeitigkeit ihrer Songs: Während Alli in „Vom anderen Stern“ zu Funk eine neue Liebe als Eskapismus zeichnet, „Baby lass dich fallen, um fliegen zu lernen“, erinnert sie in der Grungerock-Ballade „Nie wieder verlieren“ daran, wie giftig es sein kann, sich für einen Menschen aufzugeben. Auf „ROQUESTAR“ scheint alles in Bewegung. Es sind Anstöße, die die Musikerin gibt. Manchmal Anklagen, Aufforderungen, aus denen Sehnsüchte sprechen, nur nie Antworten. Auch weil das nicht zu Alli, der Artist, passen würde, die sich doch so gerne bewegt, wie die Welt, durch die sie fliegt. Durch Genres und Formate – als Musikerin, Schauspielerin, auf Bühnen, auch im Fernsehen, eine Künstlerin, die sich erfährt, (er)lebt, ein bunter Hund, Alli liebt, auch ihre Integrität. Und während die Songs in sich und auch im Miteinander organisch aufgehen, hört man mit etwas Genauigkeit zwei ungewöhnliche Instrumente spielen. Zwei barocke, die Allis „ROQUESTAR“-Modus musikalisch markieren. Zusammen mit ihrer Produzentin Novaa lässt sie Cemberlo und Fagott sich an vorherrschende Synthie- und Kraut-Pop-Sounds schmiegen, während das Fagott von den allermeisten aus der Popmusik verbannt wird. Sich wirklich zeigen, das kann Alli. „Being loved for not being loved“, beschreibt sie selbst, nur immer als Versuch. Bemerkenswert ist, dass die Musikerin bei ihrem Tempo und ihren Kurven der vergangenen Jahre nie Splitter ihres Ichs verloren hat. Während sie also 2025 zwischen den Zeilen über eine „ROQUESTAR“-Identität textet, ist sie es längst: Ein Stern, der vom Himmel auf den Boden einer steinigen Realität fällt, sich umschaut und unaufhörlich probiert. Im ewigen Gerangel zwischen laut und leise, Kraut und Folklore, Protest und Rückzug. Zwischen amüsiert und politisch, Großstadt und Landleben, 80ies und Barock. Alli und ihre Musik strahlen manchmal gleißend hell und manchmal gedimmt hinein in diese Welt, aber leuchten, das tun sie wirklich immer.



















