Arriving at a defining point in his rapidly rising career, Webb delivers the next chapter with the momentum of a musician whose audience and reputation are expanding quickly. National television appearances on Later... with Jools Holland and the Jools' Annual Hootenanny introduced his explosive piano style to millions, while collaborations with RAYE and performances alongside Wynton Marsalis mark Joe Webb as one of the most compelling emerging voices in British jazz. At the centre of Neath Beat is Webb's distinctive piano language - the rhythmic drive of stride, the melodic instinct of Britpop, and the storytelling shaped by the music he absorbed growing up in South Wales. His trio playing carries the lineage of pianists such as Oscar Peterson and Duke Ellington, channelled through the songwriting culture of bands like Oasis. The result is music that feels urgent, melodic and unmistakably personal - a pianist pushing forward with imagination, clarity and the confidence of an artist whose story is gaining real momentum.
Music From Memory presents 'Spacious Heart', the debut solo album from Los Angeles-based musician Anthony Calonico. Known for his work as part of the trio Total Blue, Calonico steps forward here with a collection of songs and instrumentals that invite the listener into his lush, expansive yet intimate world.
Written and recorded gradually between 2020 and 2024, 'Spacious Heart' emerged through a slow and open process, allowing the music to develop without rigid expectations. The album’s sonic landscape sits in a somewhat similar zone to Total Blue, with warm keys, synthesizers and rich production creating spacious environments where melodies and textures unfold naturally. Drawing together influences that move fluidly between spiritual jazz, synthesizer-driven explorations and ambient textures, the record balances harmonic richness with a gentle sense of openness. Where it diverges from Total Blue is through the presence of Calonico’s voice, the emotional anchor of the record. Smooth, luminous and quietly expressive, his singing carries a sense of earnestness and vulnerability while remaining delicately restrained.
‘Spacious Heart’ unfolds as a gentle conversation between song and atmosphere, where vocal pieces drift in and out of focus, intimate and reflective. The surrounding instrumentals open up space for these emotions to breathe, settle and expand, creating a quiet, reflective world where feeling, texture and restraint move softly together.
Sleeve art and design by Michael Willis.
out of Stock
Last delivered 24 days ago available to reorder, subject to availability
Hoek van de laatste zon' sounds like the adopted bastard child of Dean Blunt and the late Luc De Vos. 'A cause de vos merdes' is as fierce as the title suggests — foaming at the mouth and growling, infectiously repetitive and menacing: a schizophrenic, peerless mantra summoning demons.
A 7" in the category of 'future Belpop classic'. Contrarian songs that leave you torn between humming along and bursting into tears. Catchy yet elusive, poppy and still avant-garde. For those drawn to intimate poetry over hypnotic rhythms, to wave and spoken word that still moves a dancefloor, to avant pop with a mantra edge.
Following the acclaim of 'Nachtdichter' on Knekelhuis, Victor De Roo and Alex Deforce reunited here for the inaugural release on Les Editions Deforce (LED), Deforce's Brussels-based imprint. 'In de hoek van de laatste zon' has since received airplay from NTS to Echobox and Kiosk Radio, from Dia! in Bayonne to EHFM in Edinburgh — making it arguably the most broadcast Dutch-language track beyond its own borders.
Alex Deforce is a published poet with two collections, including 'Tussenbruggen', released in five languages by Poëziecentrum.
,Paradessence", das dritte Album von Visible Cloaks, ist ein Werk der Entstehung und Illusion. Die vierzehn Songs des Albums verschieben, heben und schimmern vor einem schwach leuchtenden Hintergrund der Nacht, einem höhlenartigen Raum, der durch spärliche hyperreale Darstellungen der natürlichen Welt geformt wird. Die Arrangements sind gleichzeitig grandios und zerbrechlich, sowohl eine Umkehrung als auch eine Kulmination dessen, was zuvor kam, und so abenteuerlich wie alles, was sie bisher produziert haben. Seit ihrer Umwandlung von Cloaks zu Visible Cloaks im Jahr 2014 haben Spencer Doran und Ryan Carlile eine komplexe Matrix gegensätzlicher Konzepte entworfen: organisch und künstlich, zufällig und bewusst, authentisch und repliziert. Der Albumtitel, der aus dem satirischen Portmanteau des Autors Alex Shakar aus ,paradox" und ,essence" stammt, spiegelt diese Spannungen direkt wider: Die Paradessence von Konsumgütern ist der ,schismatische Kern", der ihre Attraktivität ausmacht (in Shakars Beispiel ist Kaffee begehrt, weil er gleichzeitig entspannend und anregend wirkt). Der Balanceakt von Paradessence verleiht diesen Spannungen eine größere Dringlichkeit, da das Leben im 21. Jahrhundert durch eben diese Spannungen neu geordnet wird. Stille ist ein wichtiger Charakter in Paradessence, der nicht nur in der Gestaltung des Klangs zu spüren ist, sondern auch in dem Druck, den er auf alles und alles, was entsteht, ausübt. Die Gruppe ließ sich vom Konzept des ,positiven Raums" des Architekturtheoretikers Christopher Alexander beeinflussen, einer Idee, dass der Form der Leere um ein Objekt herum die gleiche Aufmerksamkeit geschenkt werden kann wie der Konstruktion des Objekts selbst. Wir hören, wie Klänge ihre eigene Stille in sich tragen, zwischen Existenz und Nicht-Existenz oszillieren und wie Mikroorganismen Lebenszyklen durchlaufen. Die Instrumente, die Paradessence untermauern, haben etwas Kollektives an sich. Sie bewegen sich wie eine Herde, so wie wenn der Wind über ein Feld voller Blätter weht und die Luft in der Abwesenheit von Bewegung sichtbar wird; mehrere Arten leben in derselben Melodie zusammen, treten hervor, ziehen sich zurück und verwandeln sich im Laufe von mehreren Minuten. ,Anstatt Stücke zu schaffen, die horizontal als Umgebungen funktionieren", sagt Doran, ,wollten wir sie als lebendes Material konzipieren, das sich im Raum verändert und ständig im Fluss ist." Die Songformen entfernen sich von der Atmosphäre und tendieren zur reinen Abstraktion. Utopismus schwebt am Rande; eine Beziehung zu imaginären Zukünften, die weder naiv, zynisch noch nostalgisch ist. Die Welt, die Visible Cloaks im Laufe der Zeit aufgebaut haben, wird oft von Mitwirkenden physisch umgesetzt, von denen eine vertraute Besetzung für Paradessence zurückkehrt. Motion Graphics (Joe Williams) ist auf ,synthetic woodwinds" zu hören und hat das Album mitgemischt, wobei er ihm mit seinem charakteristischen Glanz Kontur verliehen hat. Die miteinander verbundenen Stücke ,Shapes" und ,Thinking" wurden zusammen mit den Innovatoren der Umweltmusik Yoshio Ojima und Satsuki Shibano entwickelt, die auch mit dem Duo an der generationsübergreifenden FRKWYS-Kollaboration serenitatem gearbeitet haben. Das letztere Stück enthält einen von Ojima verfassten gesprochenen Text, der von Shibano auf Japanisch und von der Komponistin und langjährigen Freundin Félicia Atkinson auf Französisch gelesen wird. Das Componium Ensemble, Dorans Projekt für ,unbestimmte Kammermusik" mit selbstspielenden Software-Instrumenten, bildet die Grundlage für ,System" in einem Moment von Pessoa-scher Heteronymie. Auf dem Album ist auch Ioana Selaru zu hören, eine rumänische Komponistin und Violinistin, die ,Intarsia" mit ihrer Stimme und ihrem Streicherspiel bereichert. Doran beschreibt ihre Zusammenarbeit als ,eine Übung in illusorischer Präsenz", die sie gemeinsam aus ,der Idee entwickelt haben, ihr reales Instrumentenspiel virtuellen Instrumenten gegenüberzustellen, um die Grenzen zwischen synthetischen Streichinstrumenten und denen, die in der Realität existieren, zu verwischen". Selarus energiegeladene Darbietung in ,Intarsia" ist ein deutlicher Beweis für den dramatischen Kern von Paradessence: ein dringliches skulpturales Unterfangen, ein Instrument und eine menschliche Stimme, moduliert von einem Meer synthetischen Wachstums. Doran beschreibt, wie für ihn ,dieses Verschieben zwischen dem Realen und dem Virtuellen etwas ganz anderes einfängt, etwas Seltsames und Unbeschreibliches, das ein fester Bestandteil des Lebens in der digitalen Moderne ist, sowohl online als auch im realen Leben". Es ist elektronische Musik, die nicht nur durch ihre wechselnden Formen eine abstrakte Darstellung unserer aktuellen Traumrealität heraufbeschwört, sondern auch imaginäre Räume schafft, die emotional nuanciert sind und zu Momenten der Anmut führen.
,Paradessence", das dritte Album von Visible Cloaks, ist ein Werk der Entstehung und Illusion. Die vierzehn Songs des Albums verschieben, heben und schimmern vor einem schwach leuchtenden Hintergrund der Nacht, einem höhlenartigen Raum, der durch spärliche hyperreale Darstellungen der natürlichen Welt geformt wird. Die Arrangements sind gleichzeitig grandios und zerbrechlich, sowohl eine Umkehrung als auch eine Kulmination dessen, was zuvor kam, und so abenteuerlich wie alles, was sie bisher produziert haben. Seit ihrer Umwandlung von Cloaks zu Visible Cloaks im Jahr 2014 haben Spencer Doran und Ryan Carlile eine komplexe Matrix gegensätzlicher Konzepte entworfen: organisch und künstlich, zufällig und bewusst, authentisch und repliziert. Der Albumtitel, der aus dem satirischen Portmanteau des Autors Alex Shakar aus ,paradox" und ,essence" stammt, spiegelt diese Spannungen direkt wider: Die Paradessence von Konsumgütern ist der ,schismatische Kern", der ihre Attraktivität ausmacht (in Shakars Beispiel ist Kaffee begehrt, weil er gleichzeitig entspannend und anregend wirkt). Der Balanceakt von Paradessence verleiht diesen Spannungen eine größere Dringlichkeit, da das Leben im 21. Jahrhundert durch eben diese Spannungen neu geordnet wird. Stille ist ein wichtiger Charakter in Paradessence, der nicht nur in der Gestaltung des Klangs zu spüren ist, sondern auch in dem Druck, den er auf alles und alles, was entsteht, ausübt. Die Gruppe ließ sich vom Konzept des ,positiven Raums" des Architekturtheoretikers Christopher Alexander beeinflussen, einer Idee, dass der Form der Leere um ein Objekt herum die gleiche Aufmerksamkeit geschenkt werden kann wie der Konstruktion des Objekts selbst. Wir hören, wie Klänge ihre eigene Stille in sich tragen, zwischen Existenz und Nicht-Existenz oszillieren und wie Mikroorganismen Lebenszyklen durchlaufen. Die Instrumente, die Paradessence untermauern, haben etwas Kollektives an sich. Sie bewegen sich wie eine Herde, so wie wenn der Wind über ein Feld voller Blätter weht und die Luft in der Abwesenheit von Bewegung sichtbar wird; mehrere Arten leben in derselben Melodie zusammen, treten hervor, ziehen sich zurück und verwandeln sich im Laufe von mehreren Minuten. ,Anstatt Stücke zu schaffen, die horizontal als Umgebungen funktionieren", sagt Doran, ,wollten wir sie als lebendes Material konzipieren, das sich im Raum verändert und ständig im Fluss ist." Die Songformen entfernen sich von der Atmosphäre und tendieren zur reinen Abstraktion. Utopismus schwebt am Rande; eine Beziehung zu imaginären Zukünften, die weder naiv, zynisch noch nostalgisch ist. Die Welt, die Visible Cloaks im Laufe der Zeit aufgebaut haben, wird oft von Mitwirkenden physisch umgesetzt, von denen eine vertraute Besetzung für Paradessence zurückkehrt. Motion Graphics (Joe Williams) ist auf ,synthetic woodwinds" zu hören und hat das Album mitgemischt, wobei er ihm mit seinem charakteristischen Glanz Kontur verliehen hat. Die miteinander verbundenen Stücke ,Shapes" und ,Thinking" wurden zusammen mit den Innovatoren der Umweltmusik Yoshio Ojima und Satsuki Shibano entwickelt, die auch mit dem Duo an der generationsübergreifenden FRKWYS-Kollaboration serenitatem gearbeitet haben. Das letztere Stück enthält einen von Ojima verfassten gesprochenen Text, der von Shibano auf Japanisch und von der Komponistin und langjährigen Freundin Félicia Atkinson auf Französisch gelesen wird. Das Componium Ensemble, Dorans Projekt für ,unbestimmte Kammermusik" mit selbstspielenden Software-Instrumenten, bildet die Grundlage für ,System" in einem Moment von Pessoa-scher Heteronymie. Auf dem Album ist auch Ioana Selaru zu hören, eine rumänische Komponistin und Violinistin, die ,Intarsia" mit ihrer Stimme und ihrem Streicherspiel bereichert. Doran beschreibt ihre Zusammenarbeit als ,eine Übung in illusorischer Präsenz", die sie gemeinsam aus ,der Idee entwickelt haben, ihr reales Instrumentenspiel virtuellen Instrumenten gegenüberzustellen, um die Grenzen zwischen synthetischen Streichinstrumenten und denen, die in der Realität existieren, zu verwischen". Selarus energiegeladene Darbietung in ,Intarsia" ist ein deutlicher Beweis für den dramatischen Kern von Paradessence: ein dringliches skulpturales Unterfangen, ein Instrument und eine menschliche Stimme, moduliert von einem Meer synthetischen Wachstums. Doran beschreibt, wie für ihn ,dieses Verschieben zwischen dem Realen und dem Virtuellen etwas ganz anderes einfängt, etwas Seltsames und Unbeschreibliches, das ein fester Bestandteil des Lebens in der digitalen Moderne ist, sowohl online als auch im realen Leben". Es ist elektronische Musik, die nicht nur durch ihre wechselnden Formen eine abstrakte Darstellung unserer aktuellen Traumrealität heraufbeschwört, sondern auch imaginäre Räume schafft, die emotional nuanciert sind und zu Momenten der Anmut führen.
Seit über 30 Jahren ist Simon Joyner eine Ausnahmeerscheinung - ein vollkommen unabhängiger Künstler, der sich ganz auf sein Handwerk konzentriert. Der in Omaha lebende Singer-Songwriter veröffentlichte Anfang der 90er Jahre erstmals Musik und ist seitdem seinem Weg treu geblieben. Joyners Songs voller stiller Freude und Herzschmerz haben verschiedene Generationen von Künstlerkollegen geprägt und zeigen sich als offensichtlicher Einfluss bei Acts wie Bright Eyes oder Kevin Morby sowie als Anklänge gemeinsamer Perspektiven bei den nachfolgenden Lenkers, Oldhams und Molinas. "Tough Love", Joyners 19. Studioalbum, setzt diesen Aufwärtstrend fort. Obwohl es untrennbar mit der persönlichen Trauer von "Coyote Butterfly" aus dem Jahr 2024 verbunden ist - dem autobiografischen Album, das Joyner nach dem Tod seines Sohnes aufgenommen hat - erforscht dieses neue Album das Konzept der ,tough love" als Dichotomie, die auf verschiedene fiktive Beziehungen angewendet wird, darunter romantische, familiäre und politische. Dieser Balanceakt zeigt sich in lebhaften Schilderungen alltäglicher Herzensschmerzen und in der Auseinandersetzung mit politischer Wut und dem Verrat am amerikanischen Traum. Eines der Wunder von Joyners Werk ist, dass sich seine Muster nicht wiederholen, sondern wandeln. Anspielungen auf Cohen, Dylan und die Velvets sind seit den frühen Lo-Fi-Tagen Teil seines Songwritings, doch die Art und Weise, wie diese Vorbilder einfließen, verändert sich ständig. Während Joyners raue Akustiksongs im Rampenlicht stehen, werden sie von E-Gitarren angestachelt und sind von experimentellen Tendenzen durchdrungen. Die Rocksongs bilden einen Mittelweg zwischen minimalistischen Grooves, die von Velvet Underground der Loaded-Ära übernommen wurden, und der ekstatischen rhythmischen Verrücktheit von Can. Wenn wir beim vorletzten Track, ,Anniversary Song", angelangt sind, haben die geisterhaften Vocals und die Scratches des mikrotonalen Synthesizers die Grenzen zwischen Joyners Folk-Sänger-Herz und seinem Avantgarde-Geist verwischt. All das mündet in den 20-minütigen Titeltrack, der "Tough Love" abschließt - ein erschütternder Sturz in einen scheinbar bodenlosen Abgrund aus Reue, Überlebensschuld und unverblümter Trauer. Er leiht sich eine repetitive Struktur aus Lou Reeds erzählter Suite ,Street Hassle" und kombiniert sie mit dem seitenfüllenden Zeugnis von Dylans ,Sad-eyed Lady of the Lowlands", Joyner erzählt dazu aus der Perspektive seines verstorbenen Sohnes, der zu seinem Vater spricht, all seine Fehler darlegt und schonungslos hervorhebt, dass nichts davon rückgängig gemacht werden kann. Bald jedoch öffnet sich diese Qual zu etwas Transzendentem, sowohl in ihrer eleganten Bildsprache als auch in ihrer ätherischen Atmosphäre. Die letzten Momente des Albums gewähren die Erlaubnis zur Selbstvergebung und hoffentlich eines Tages auch zum Verständnis. Dieses kathartische Ende bringt all die verworrenen Gefühle, die sich durch "Tough Love" ziehen, auf den Punkt. So wie Joyner das Songwriting aus ungewöhnlichen Blickwinkeln angegangen ist, die sich jedes Mal ändern, wenn er zur Gitarre greift, um ein neues Album aufzunehmen, so verändert sich auch auf "Tough Love" seine Beziehung zu Trauer, den alltäglichen Kämpfen und dem ewigen Streben nach etwas Besserem.
Weiß-blaues Halstuch, das Dorf im Rücken, die große Bühne vor der Brust: TREAM hat in den vergangenen Jahren aus einer Welt, die lange eher nach Bierzelt, A-Klasse-Fußball und letzter Zigarette am
Weiher klang, eines der eigenständigsten Erfolgsmodelle der deutschen Poplandschaft gebaut. Der 27-
Jährige aus Büchelkühn bei Schwandorf verbindet HipHop, Pop und modernen Schlager zu einem Sound,
der genauso drückt wie er mitsingtauglich ist, genauso größenwahnsinnig wie bodenständig und genauso
laut wie herzlich. Oder, wie TREAM selbst es sagt: »Meine Musik klingt nach Leben«. Genau das ist auch
die Überschrift über seinem neuen Album »STAMMTISCHPAROLEN«.
Dass TREAM längst mehr ist als ein Phänomen mit Kultstatus, zeigt sein Weg der letzten Jahre ziemlich
eindeutig. Nach der restlos ausverkauften »Biergarnitour 2024«, einer Arena-Tour 2025 mit über 130.000
verkauften Tickets und drei Abenden hintereinander in der Münchner Olympiahalle geht es im Sommer
2026 auf die nächste Stufe: die erste große Open-Air-Tour. Dazu kommt in diesem Jahr seine Teilnahme
bei »Sing meinen Song – Das Tauschkonzert«. Das alles wirkt bei TREAM nicht wie der glattgebügelte
Aufstieg eines Künstlers, der sich für den Mainstream passend gemacht hat, sondern eher wie das konsequente Durchziehen einer eigenen Vision.
Genau deshalb passt auch der Albumtitel so gut. »STAMMTISCHPAROLEN« ist nicht politisch gemeint,
sondern ein selbstbewusstes Etikett für 15 Songs, die TREAMs eigenes Lebensgefühl bündeln: Provokation,
Herz, Heimweg, Heimweh, Abriss, Eskalation, Freundschaft, Sehnsucht und ein Humor, der nur funktioniert, wenn einer weiß, wo er herkommt. Das Album spielt mit bayerischen Bildern, ohne darin stecken zu
bleiben, und macht aus Klischees Gegenwart.
Schon der Opener »BAYERN GO HIGH (INTRO)« macht klar, dass hier niemand langsam anlaufen will:
808s drücken, Hörner dröhnen, irgendwo zwischen US-Rap-Sound und bayerischer Folklore wird sofort der
Claim abgesteckt. »DIE KENN ICH NICHT« zieht als vergnügter Spießrutenlauf weiter, »SAUNAKONTAKT« erzählt mit Uptempo-Beats den Wahnsinn einer Begegnung, und »HASENJAGD« liefert eine
Hymne, die klingt, als würde die Nacht schon beim Intro eskalieren.
Auch in den Kollabos zeigt sich die Erweiterung seiner Welt: »EISENBAHN« mit Bausa, »APRES SKI«
mit Gzuz oder »K2« feat. Blümchen verbinden scheinbar Gegensätzliches und funktionieren genau deshalb.
Dass »STAMMTISCHPAROLEN« mehr kann als Abriss, zeigen die ruhigeren Momente: »WUNSCH FREI«
erzählt von den Schattenseiten eines Lebens, das von außen nach Dauerparty aussieht, »99 LUFTBALLONS« ist ein Lovesong, während »PSYCHO« und »ALLERLETZTE FAHRT« die Platte in eine nachden-klichere Richtung ziehen.
Gerade darin liegt die Stärke des Albums: Es macht aus Bayern kein Postkartenmotiv und aus TREAM
keine Kunstfigur, sondern zeigt einen Künstler, der Wirtshaus, Wahnsinn und Weltoffenheit gleichzeitig
denken kann – laut, liebevoll, verletzlich und provokant.
After his EP Mission, released in 2021 and awarded “Revelation of the Year” at the Victoires du Reggae, Jahnaton returns with an ambitious second album titled I’ll Go (J’irai), in collaboration with Evidence Music. On this new opus, the artist blends reggae and dub, airy melodies and rap-dancehall flows with Caribbean influences. A rich and inspired universe that invites the listener on a true inner journey, moving between emotions, spirituality and positive energy. Once again, Jahnaton surrounds himself with prestigious collaborations, featuring major figures of the French reggae scene such as Taïro, Big Red (Raggasonic), Uman and Tiwony. I’ll Go (J’irai) is shaping up to be a must-have project on the modern Francophone reggae scene.
Francais:
Après son EP Mission, sorti en 2021 et récompensé du titre de « Révélation de l’année » aux Victoires du Reggae, Jahnaton revient avec un deuxième album ambitieux intitulé J’irai, avec Evidence Music. Sur ce nouvel opus, l’artiste entremêle reggae et dub, mélodies planantes et flows rap-dancehall aux influences caribéennes. Un univers riche et inspiré, invitant l’auditeur à un véritable voyage intérieur, entre émotions, spiritualité et énergie positive. Jahnaton s’entoure une nouvelle fois de collaborations prestigieuses, avec la participation de figures majeures du reggae français telles que Taïro, Big Red (Raggasonic), Uman ou encore Tiwony. J’irai s’annonce comme un projet incontournable de la scène reggae francophone moderne.
GER NOFX waren sauer (sind es möglicherweise immer noch) und wollten uns das wissen lassen! Ursprünglich 1999 veröffentlicht, war "The Decline" ein mutiges Werk und markierte einen großen Wendepunkt für NOFX. Der Song, der weithin als eines ihrer Meisterwerke gilt, ist ein 18-minütiges Punkrock-Spektakel, das die Entertainmentqualitäten, den lyrischen Witz und die Musikalität der besten Punkrockband aller Zeiten richtig zur Geltung bringt. Der Song, der den Zustand Amerikas satirisch darstellt und die gleichgültigen Massen und Politiker gleichermaßen aufs Korn nimmt, ist auch im Jahr 2026 natürlich leider noch aktuell und kritisiert somit weiterhin die Mächtigen auf eine Weise, zu der nur wenige Künstler den Mut haben. Die Vinyl-Single enthält auf der B-Seite die erste Version von "Clams Have Feelings Too" (das später auf dem Album "Pump Up The Valuum" wieder auftauchte) und ist ein Muss für jeden NOFX-Fan. Erneut auf schwarzem Vinyl wieder da und und limitiert in neuem farbigem Vinyl. Inklusive Beilage mit Texten und Bildern. NOFX were pissed off (possibly still are) and they wanted to let us know! Originally released in 1999,The Decline, was a brave release and marked a huge turning point for NOFX. Widely regarded as their magnum opus, the song is an 18-minute punk rock spectacle that showcases the showmanship, lyrical wit, and musicality of the best punk rock band of all time. Satirizing the state of America and skewering the indifferent masses & politicians alike, the song is eerily relevant in 2026 and continues to critique the powers that be in a way few artists have the courage to do. The vinyl adds first version of "Clams Have Feelings Too" (later resurfacing on the Pump Up The Valuum album) on the flip, the 12" is an essential release for any NOFX fan. Back on black and colored vinyl (ltd), includes insert with lyrics and pics.
“I Believe I’ll Dust My Broom” is one of Robert Johnson’s most iconic recordings, later made even more famous by Elmore James’ legendary interpretation,
which helped establish the signature “broom style” in blues music. The track brilliantly translates boogie-woogie piano bass patterns into a single-guitar
performance, showcasing Johnson’s extraordinary technique.
“Dead Shrimp Blues” is often interpreted as a metaphor for sexual impotence, with Johnson’s emotionally resonant vocal delivery adding a sense of haunting
emptiness to the track.
Dead Calm is a band from Liam McCay... a young, prolific Irish musician from County Donegal, known for creating music under numerous aliases, most notably Sign Crushes Motorist, Dead Calm, and Take Care, exploring genres like slowcore and indie rock with poignant, introspective, and often melancholic themes, gaining significant online traction while maintaining a low-key, hobbyist approach to his rapidly growing career. He began with the fiddle, pivoted to guitar during the pandemic, and has since released extensive work, even turning down record deals to keep his creative process personal.
Dead Calm is a band from Liam McCay... a young, prolific Irish musician from County Donegal, known for creating music under numerous aliases, most notably Sign Crushes Motorist, Dead Calm, and Take Care, exploring genres like slowcore and indie rock with poignant, introspective, and often melancholic themes, gaining significant online traction while maintaining a low-key, hobbyist approach to his rapidly growing career. He began with the fiddle, pivoted to guitar during the pandemic, and has since released extensive work, even turning down record deals to keep his creative process personal.
DYING VICTIMS PRODUCTIONS is proud to present the striking debut EP of Spain’s FABLE, Long Hath the Night Dwelt, on CD and 12” vinyl formats. FABLE started as a solo-project by Jose Soler (Phantom Spell, Chantrice) influenced by ‘70s and ‘80s hard rock and heavy metal – a list as varied and idiosyncratic as Thin Lizzy, Whitesnake, Pagan Altar, Ashbury, and Hällas – along with hints of old US metal. Duly girded, the band bring forth their public debut, Long Hath the Night Dwelt. An actually-narrated prelude sets the stage for a cautionary tale about class struggle and revolution, FABLE indeed using fables and stories as a medium to tell an expansive story of the woodsfolk dominated under the iron claw of “The Owl.” Despite that, the band’s debut EP is exceptionally compact at five tracks in 22 minutes, moving with a simmering patience that’s heavy on mood and dynamic in its restraint. Never overdriven nor busy, warm and intimate but with a psychic distance that seems impossibly ancient, FABLE very much evoke the perhaps-centuries-old folklore that seems so central to their rustic rock; the wise-sage vocals almost seem an afterthought when the narrative flow of the music starts winding and wending like smoke from a tavern fireplace, so illustrative is its hushed power. However, each element here is equally important, and all work together to form a totality that’s unfussy but hewn with class and care. And this is just the start of this FABLE: discover for yourself how Long Hath the Night Dwelt!
Glamgoth? Dark Electro? Industrial Cyberfunk? DEAD LIGHTS was founded in 2020, at the start of the Covid19 pandemic, forcing the international musician / producers duo (UK and NL) to work on all their output from a distance. Disguised as dark, sleazy electropop, Saul and Richard create their own personal blend of monumental synth bass lines and gritty sounds, elaborate vocal arrangements and brutal, dance-orientated beats. Their new album ‘Lash’ can be characterised as their boldest release to date. It contains 8 previously released singles which all are dance floor bangers - built to ignite strobes and command bodies into motion. On top of these, DEAD LIGHTS presents 4 brand new songs that emphasize the more cinematic side that is also present in their music and which move further away from conventional song structures.
Ein authentischer Geschichtenerzähler der heutigen Indie-Rock-Szene ist der in Tampa geborene und in New Orleans lebende Singer/Songwriter Thomas Dollbaum, und ,Birds of Paradise" ist sein bisher kraftvollstes und dynamischstes Werk. Nach seinen von Kritikern hochgelobten Alben "Wellswood" (Big Legal Mess, 2022) und "Drive All Night EP" (Dear Life Records, 2025) ist "Birds of Paradise" ein Abschiedsbrief an verlorene Liebste und sein früheres Ich. In diesen Songs sucht Dollbaum nach Akzeptanz an vergänglichen Zwischenorten: in den Kiefernwäldern Floridas, auf Nebenstraßen, die zur 1-95 führen, wo Vögel über das Wasser fliegen. Und obwohl die Geister seiner Alt-Country-Vorgänger Townes und Molina definitiv präsent sind, tritt Dollbaum auf Birds of Paradise aus ihrem Schatten heraus - er winkt der Vergangenheit zu und klingt dabei umso mehr wie er selbst. Dieser Moment - dieses Album - ist längst überfällig. Die Aufnahmen zu Dollbaums beiden vorherigen Veröffentlichungen hatten aufgrund von Umständen, die außerhalb seiner Kontrolle lagen, viel zu lange gedauert, was ihn frustriert zurückließ. Nachdem er acht Jahre lang von zu Hause weg war, war der Ort, den er verlassen hatte, nicht mehr der Ort, an den er sich erinnerte, und die Unveränderlichkeit der Natur fühlte sich wie eine Konstante an, über die er schreiben wollte. Mit einem Gefühl der Unmittelbarkeit schrieb er ,Birds of Paradise" in drei Monaten. Er rief die Musiker an, denen er am meisten vertraute und die er am meisten bewunderte - Nick Corson, Josh Halper und Jake Lenderman - und bat sie, sich mit ihm bei Dial Back Sound in Water Valley, Mississippi, mit dem Produzenten/Toningenieur Clay Jones zu treffen. Sie lernten das Album in vier Tagen ein und nahmen es auf, wobei sie einen Blitz in einer Flasche einfingen, eine klangliche Offenbarung, auf die Dollbaums Songwriting schon immer gewartet hatte. Mit der Hilfe von Lenderman, Halper, Corson und Jones ist ,Birds of Paradise" Dollbaums hart erkämpfter Durchbruch. Lebendig und nachhallend wie Gedichte und Kurzgeschichten, die man nicht vergessen kann: Kojoten heulen, Vögel fliegen nach Süden, Kinder jagen Kaninchen durch das Zuckerrohr und Zigaretten kosten vier Dollar pro Packung. Birds of Paradise erinnert uns daran, woher wir kommen - an die Dinge in uns, die wir vergessen haben - wir brauchten nur Dollbaum, um uns das zu zeigen. So blickt man ohne Angst oder Scham zurück. So sieht Authentizität aus.
1976 markiert das Erscheinungsjahr der ersten Punk-Singles - und 50 Jahre später feiern zwei Anthologien dieses Jubiläum mit einem einzigartigen Doppelblick auf die Geschichte des Genres. In Bored Teenagers und Angriff aufs Schlaraffenland wählen über 200 Musiker:innen, Autor:innen, Fanzine-Macher:innen, Journalist:innen, Punks, Ex- und Anti-Punks ihren persönlich wichtigsten Punk-Song. Sie fragen sich: Welcher Track hat mich geprägt? Welcher verkörpert Punk für mich am stärksten? Ob "Anarchy in the UK", "Nazis raus", "California über alles" oder "Für immer Punk" - über 400 sehr unterschiedliche Antworten zeigen, wie vielfältig Punk erlebt, erinnert und weitergeführt wird. Trotz aller Unterschiede verbindet die Beiträge eines: Punk ist für die Schreibenden auch nach fünf Jahrzehnten kein beliebiges Musikgenre. Die Texte erzählen von jugendlicher Aufbruchstimmung, radikalen Ideen und politischem Selbstverständnis, aber auch davon, wie lebendig Punk bis heute ist. Punk erscheint als musikalischer Aufruhr und ästhetischer Bruch, als DIY-Haltung, Hausbesetzung, Theorie und Praxis zugleich. Er kann feministisch, anarchistisch, widersprüchlich, laut, zärtlich oder rotzig sein - aber niemals langweilig. Während Angriff aufs Schlaraffenland die deutschsprachige Punkgeschichte beleuchtet, widmet sich Bored Teenagers zentralen Songs der internationalen Szene. Mit Beiträgen von u. a. Bela B, Simon Reynolds, Franz Dobler, Diedrich Diederichsen, Linus Volkmann, Hans Nieswandt, Bernd Begemann, Jim Avignon und vielen weiteren entsteht ein Panorama über Klassiker von Sex Pistols, X-Ray Spex, Mittagspause, Ramones, Clash und Slime, über Post-Punk von Wire, Gang of Four oder The Slits, über fast Vergessenes bis hin zu zeitgenössischen Acts wie Team Scheisse, Sleaford Mods oder Acht Eimer Hühnerherzen.
SUN DONT SHINE (formerly EYE AM) is a powerful convergence of four iconic musicians who have shaped the landscape of hard rock and heavy metal. Comprising Kenny Hickey (vocals/guitar, ex-Type O Negative/Silvertomb), Kirk Windstein (guitar/vocals, Crowbar/Down), Johnny Kelly (drums, ex-Type O Negative/Silvertomb), and Todd Strange (bass, ex-Crowbar/Down), the band offers a raw, unfiltered sound that rejects the overly polished, embracing instead the heavy atmosphere of their origins. From Birth to Death is a 2026 masterpiece produced by Duane Simoneaux and recorded at OCD Studios. The album delivers earth-shaking riffs, bleak atmosphere, and a "next level up" in songwriting - darker, heavier, and more versatile than their previous singles.
Blue w/ black splatter vinyl. SUN DONT SHINE (formerly EYE AM) is a powerful convergence of four iconic musicians who have shaped the landscape of hard rock and heavy metal. Comprising Kenny Hickey (vocals/guitar, ex-Type O Negative/Silvertomb), Kirk Windstein (guitar/vocals, Crowbar/Down), Johnny Kelly (drums, ex-Type O Negative/Silvertomb), and Todd Strange (bass, ex-Crowbar/Down), the band offers a raw, unfiltered sound that rejects the overly polished, embracing instead the heavy atmosphere of their origins. From Birth to Death is a 2026 masterpiece produced by Duane Simoneaux and recorded at OCD Studios. The album delivers earth-shaking riffs, bleak atmosphere, and a "next level up" in songwriting - darker, heavier, and more versatile than their previous singles.
Nach einer Phase der Reflektion und Transformation kehrt 6LACK mit einem kraftvollen neuen Album
zurück: „Love is the New Gangsta“ markiert den Beginn seiner bislang persönlichsten Ära. Das Projekt,
das auf Selbstfindung, Heilung und radikaler Ehrlichkeit basiert, zeigt den GRAMMY-nominierten, mit
Multi-Platin ausgezeichneten Künstler, wie er jede Schicht abträgt – und dabei Liebe, Identität, Wachstum
und die stillen Kämpfe untersucht, die uns prägen – als Mensch, als Vater und als Mann. Es ist ein Album,
das auf Transparenz und Verletzlichkeit aufbaut, auf dem sich jeder Text wie ein Gespräch anfühlt, zu dem
er endlich bereit ist, ehrlich zu führen.
Für 6LACK wird Liebe zum ultimativen Statement: Wachstum statt Ego, Mitgefühl statt Stolz und
Ehrlichkeit statt emotionaler Rüstung. Es ist eine Vision von Liebe, die weit über Romantik hinausgeht –
und Freundschaft, Gemeinschaft, Selbstliebe und die universelle Verbindung berührt, die uns alle verbindet.
Klanglich geht das Album über die alternativen R&B-Landschaften hinaus, die seinen Sound ursprünglich
geprägt haben. Diesmal bedient sich 6LACK einer aufgefrischten Palette, in der er gefühlvolle Melodien,
atmosphärische Produktionen und Momente rohen Minimalismus miteinander verbindet, die seinem Storytelling neue Impulse verleihen. Mit diesem neuen Kapitel kehrt 6LACK nicht nur zur Musik zurück, sondern
lädt die Zuhörer ein, gemeinsam mit ihm zu wachsen und zu lernen.
Aquainted through their shared love of music technology, and now a friendship, this is the second-time pairing between German artist Arovane and American artist Taylor Deupree after their first release together in November 2022: »Skal_Ghost« on 12k.
This new release explores once more an organic journey built around loops and layers or processed and re-processed sounds giving this particular color to a must-have album.
Richard Pinhas" Projekt Heldon zählt zu den markantesten Außenseitern des europäischen Undergrounds der 1970er Jahre, eine Verbindung aus den avancierten Spielarten des Progressive Rock und früher elektronischer Musik, die bis heute nichts von ihrer Dringlichkeit verloren hat. 1976 erschienen, markiert Agneta Nilsson einen Moment der Verdichtung: Die ausgedehnten Stücke entfalten sich in Zyklen aus Spannung, Schwebezustand und Entladung. Dabei folgt das Album einer inneren Logik, die zugleich präzise und offen wirkt, kontrolliert und doch jederzeit bereit, in Intensität umzuschlagen. Zum 50-jährigen gibt es nun eine Sonderedition in rotem Vinyl, handnummeriert und limitiert. Ein zentrales Album im Katalog Heldons, hier in einer sorgfältig produzierten Neuausgabe.
“One of Berghain’s longest-serving residents, Luke Slater has been defining bleepy, polyrhythmic, industrial-strength techno as Planetary Assault Systems since the mid-nineties. P.A.S albums tend to come together in their own time:
“External signals and signs combine until the recipe feels right, both musically and from being ‘out there’,” Slater adds. “10 years since I released Arc Angel on Ostgut Ton, and it’s a fitting pleasure to combine live show ideas and studio work for the new album, served up with raw energy” That patience runs through his whole Ostgut catalogue; since Temporary Suspension brought its machine-tooled weight and alien feeling to the label in 2009, each P.A.S. release on Ostgut Ton has been its own quest for discovery, from The Messenger’s search for sounds not yet present in club music to Arc Angel’s focus on melody to the deep hypnosis of Plantae.
His new album, Planetary People has the deliberate imagination and depth of a record that took its time, shaped as much by live rooms and crowds as by the studio.
“Into The Night” creates a haunting, dystopic environment of corroded acid saturated in echo, absorbing from the first second. “Labyrinth” breaks into buoyant tribal percussion, modulated chirps trading off over propulsive drums. “Quadrant 10” is clean, delay-drenched techno, buzzing with noise splatters over saturated thuds. “Sermon Of The Light Tides” scrambles metallic bell sequences that distort and evolve throughout, reminiscent of a dial-up modem crossed with a game of Frogger, squelching between percussive bursts and stripped-back kicks. “Brave Cosmo” is tormentingly menacing, eerie synths panning around buried vocal fragments over frantic percussion. “Retina Burn” rolls on fierce, cement-mixer 909 cycles, rave stabs over a ride that locks you in, the whole track stuttering and repeating before stripping back to a bare echoing kick and building itself again. “Thunder Major” barrels on open hats and reverb-drenched claps ricocheting through twisting wreaths of delay, mesmeric and relentless. “Beton Brut” marches juggernaut percussion stamping through hall reverb so vast you can visualise the room, the darkest and most unrelenting track on the record. “No Ninja” crunches in metallic and immediate, a wiry plucked lead threading through glitch with the bass held low and deep, mixed so precisely you can see every layer stacked in your mind’s eye. “Ha Jam” is danceable techno with plenty of funk and a sophisticated looseness, a vocal laugh bouncing off clanging metal blocks and rave stabs. “Lynx” lowpasses its rave stabs and crystalline beeps, chirpy hats ticking, cold metal repeats, old school and mesmeric. “Generation Slip” closes everything out, ominous and churning, skittering percussion and electrical sparks rattling through steel, a freight train barrelling on into oblivion.
out of Stock
Last delivered 2 days ago available to reorder, subject to availability
The title comes from a previously unreleased version of All The Young Dudes (track one, side one) specially recorded for the BBC. Elsewhere we have two further studio tracks aired by Sounds Of The Seventies, live versions of Midnight Lady and Thunderbuck Ram recorded for FM radio and a ferocious set of four live tracks originally broadcast on French TV in 1971.
Full recording details and extensive sleevenotes are included.
The vinyl version of this release compiles the tracks from their two earliest EPs originally released by Ankst whilst the 22 track CD features further unreleased & unheard bonus tracks from this early era.
Super Furry Animals also recently announced additional festival dates to follow their sold out Supacabra Tour dates including stops in Llangollen, Bristol, York, Glasgow and London (their first since late 2016. See full 2026 dates below.
Holding the world record for the longest ever EP title the first EP -Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyndrobwllantysiliogogogochynygofod (In Space), was released in 1995, followed in the same year by Moog Droog, with both EPs making up the eight-song track listing of the vinyl version of Precreation Percolation.
Later that year, with a record deal on the table and future classics such as God! Show Me Magic and Hangin’ With Howard Marks already making up the SFA’s set list, the band’s path following “two years of chaos” (including a legendary 1993 debut ‘gig’ at Bangor University’s Banana Lounge, lasting all of five minutes due to technical and chemical misadventure) was set. In the album’s liner notes, singer, Gruff Rhys writes: “It would have been the best gig ever, had we not daisy chained so many synthesizers together, that it resulted in a terminal systems failure.”
By summer they’d joined Oasis, Primal Scream and The Jesus and Mary Chain in the Creation Records family, leading to a huge London signing party that saw members of the band famously thrown out of.
The term of intriguing genre experimentation, spanning long-form electro, blissed out instrumentals and expansive prog-influenced rock, heard across much of Precreation Percolation was subsequently refined and channeled into their thrilling, 1996 debut album, Fuzzy Logic and their untamed live performances.
While consciously and frequently referring to the unheard, untold and unforeseen as a naturally nostalgia-resistant band, Super Furry Animals look ahead to reconvening with fans to celebrate their shared history as the Supercabra Tour gets underway.
(the vinyl comes with a copy of the CD in a slim card wallet)
The borderless, tropical band “of Tropique,” whose core sound blends funk and rock-infused exotica, releases a 12-track full-length album on vinyl LP!!
This work maximizes their core lineup as a guitar-less trio, featuring a diverse array of 14 guest musicians to construct a rich sonic landscape.
This landmark release in the history of domestic exotica and tropical music features Mutsumi Kobayashi of the Minyo Crusaders, Rockin' Enocky of Jackie
& The Cedrics, to global talents like Joshua Camp of CHICHA LIBRE and MIRAMAR, the standard-bearer of US new wave Latin bands, and more!
It's a masterpiece that delivers the full thrill, excitement, and pleasure of encountering unknown music.
Das bahnbrechende Debütalbum ,Oshin" von DIIV kommt mit einem neuen Cover zurück in die Läden! Das erste Album von DIIV verbindet auf coole Weise Erinnerungen mit Halbvergessenem und schafft so eine musikalische Welt aus alter Luft und frischem Wind. Diese Songs erinnern uns an die Liebe in all ihrer irdischen Perfektion und Perversion. Ein Großteil der Anziehungskraft von DIIV entstand in dem Prozess, den Zachary Cole Smith durchlief, um diese ersten Kompositionen mitten im Sommer zu entdecken, während er sich in einer Ecke eines Malerateliers in Bushwick ohne Klimaanlage und mit Blick aus dem Fenster verkrochen hatte. Er umgab sich mit Kassetten und LPs von Lucinda Williams, Arthur Russell, Faust, Nirvana und Jandek, mit Schriften von N. Scott Momaday, James Welsh, Hart Crane, Marianne Moore und James Baldwin sowie mit Träumen von Außerirdischen, Zuneigung, Geistern und der fernen Natur (wie er sie sich von seinem Fenster mit Blick auf die Morgan L-Bahn aus vorstellte). Die daraus resultierende Musik ist ebenso tiefgründig wie einhüllend und lädt dazu ein, sich in einer Zeit von Kurzform-Inhalten und endlosem Scrollen in ihren Verflechtungen zu verlieren.
Die Gegenkultur-Ikone Hyd bringt ihr zweites Album raus, voll mit dynamischen, abwechslungsreichen Popsongs. Hyd holt ihre kreativen Freunde mit rein, um die Musik zu machen, darunter Hudson Mohawke, Sophie, Finn Keane (der gerade ein mega Jahr hinter sich hat als Produzent für Charli xcx), Marcus Andersson, Saint Patrick und Sophies Bruder Benny Long. Das Artwork wurde vom Fotografie-Phänomen Michael Bailey Gates aufgenommen, die Vinyl-Schallplatte wurde vom Produzenten umru gestaltet und die Musikvideos wurden vom Schauspieler Bobbi Salvor Menuez gedreht. Hayden modelt regelmäßig für Courreges, Junya Watanabe und Balenciaga und wird von der Company Gallery (NYC) für ihre visuelle Kunst vertreten. Hyd war auch der Gründer von QT, einem Performance-Kunstprojekt, das aus Hayden, Sophie und AG Cook zusammensetzt und bei XL Recordings unter Vertrag steht. Hyds neues Album beschäftigt sich damit, was es bedeutet, sich zwischen Formen zu bewegen, eine Form zu übernehmen und sich gleichzeitig in eine andere zu verwandeln; queere Ökosysteme der Fürsorge. ,Als ich 2017 mein Augenlicht verlor, begann ich, anders zu sehen. In völliger Dunkelheit wird dir klar, dass du über deinen Körper hinaus existierst. Da habe ich angefangen, dieses Material zu schreiben."
Brown Spirits are a super-heavy psychedelic three-piece band who play raw energetic super-charged psych rock heavily influenced by krautrock, freejazz and deep funk music from the 1970s that gives them a truly unique and highly addictive sound. The group record and mix their own music to ¼-
inch analogue tape at home maintaining a strictly DIY-ethic.
Brown Spirits are Tim Wold, Agostino Soldati and Ash Buscombe. The group are from the suburbs of Melbourne, Australia, home to an ever-growing
music scene that includes Amyl and the Sniffers, King Gizzard and The Lizard Wizard, Surprise Chef, Tropical Fuck Storm and more.
The group have already released two superb critically-acclaimed album on Soul Jazz Records – ‘Cosmic Seeds’ and Solitary Transmissions’.
Soul Jazz Records are releasing three new albums from the Australian group on one day. All three albums are super-limited one-off special coloured
vinyl pressings of just 500 copies each that will all be deleted on the day of release.
These three albums were originally released (between 2017-2020) in long-deleted very short run-editions - either self-released in Australia or on an
indie German psych label. No copies of Brown Spirits #2 or Brown Spirits #3 are currently available anywhere in the world. Both of Brown Spirits two
earlier releases for Soul Jazz Records are also sold out on vinyl and these three super-limited special edition LPs will also sell out.
Mit "Angriff auf"s Schlaraffenland" veröffentlicht Tapete Records eine umfassende, musikalisch kuratierte Reise durch 50 Jahre deutschsprachigen Punk - von den frühen Experimenten der späten 1970er bis zu modernen Positionen der Gegenwart. Die Compilation begleitet die Jubiläums-Veröffentlichungen des Ventil Verlags, der über 200 Autor:innen zu ihren prägendsten Punk-Songs versammelt und damit das Vermächtnis sowie die Relevanz des Genres würdigt. Wie ein gutes Mixtape verzichtet die Sammlung bewusst auf Chronologie und setzt auf rein musikalische Kriterien: rohe Energie, politische Haltung, Humor, Widerspruchsgeist und stilistische Vielfalt. Vertreten sind u. a. Die Radierer, Hans-A-Plast, Palais Schaumburg, Egotronic, Bärchen und die Milchbubis, Toxoplasma, Slime, Schnipo Schranke, Stereo Total, Die Nerven - Bands, die Punk mit Pop, Dada, Elektronik, Chanson oder Noise neu definiert haben. "Angriff auf"s Schlaraffenland" ist damit ein unverzichtbares Dokument für alle, die Punk nicht als Nostalgie, sondern als lebendige, widersprüchliche und weiterhin unbequeme Kulturform verstehen.
Falls Sie Lowertown - die faszinierende Band bestehend aus Olivia Osby und Avsha Weinberg - noch nicht kennen, ist jetzt der ideale Zeitpunkt dafür dies zu ändern. Es hat einige Jahre gedauert, bis das in New York ansässige Duo wieder zu Atem gekommen ist: Nachdem die Band aufgrund von Streitigkeiten mit ihrem Label, kreativen Frustrationen und einer ungesunden Bindung an ihre künstlerische Partnerschaft jahrelang am Rande des Zusammenbruchs stand, war es Zeit für einen Neuanfang. Ihr neues Album ,Ugly Duckling Union" beginnt mit einem gelassenen Ausatmen von Osby, einem symbolischen Moment, der die Bühne für ihre bisher nachdenklichste, ungehemmteste, eingängigste und exzentrischste Sammlung von Songs bereitet. ,Ugly Duckling Union" ist ein Konzeptalbum, das auf den eigenen Erfahrungen der Band basiert, durch ihre Musik eine Gemeinschaft zu schaffen. Der Protagonist Dale und seine Gefährten schließen sich zusammen, um LBH zu besiegen, ein tyrannisches Medienunternehmen, das in seinem Streben nach Kontrolle auf Spaltung und Isolation setzt. Das Album enthält ein Handbuch mit Überlieferungen und illustrierten Comics von Doctor Nowhere (Silias Orion). Darüber hinaus können Fans mit Plüschpuppen und einer spielbaren Minecraft-Welt, die von ,Ugly Duckling Union" inspiriert ist, noch tiefer in die Materie eintauchen. Inspiriert von der konzeptionellen Kreativität von Bands wie Gorillaz und der Betonung des gemeinschaftlichen Konzerterlebnisses von Fugazi, verbindet Lowertown Online- und Offline-Fandoms zu einem umfassenden Erlebnis.,Ugly Duckling Union" wurde vollständig von Osby und Weinberg geschrieben, aufgenommen, produziert und gemischt. Obwohl Lowertown die alleinigen Hüter ihrer Kunst sind, ist der Titel ihres neuen Albums eine Hommage an die bedeutungsvolle Gemeinschaft, die sie aufgebaut haben.
Falls Sie Lowertown - die faszinierende Band bestehend aus Olivia Osby und Avsha Weinberg - noch nicht kennen, ist jetzt der ideale Zeitpunkt dafür dies zu ändern. Es hat einige Jahre gedauert, bis das in New York ansässige Duo wieder zu Atem gekommen ist: Nachdem die Band aufgrund von Streitigkeiten mit ihrem Label, kreativen Frustrationen und einer ungesunden Bindung an ihre künstlerische Partnerschaft jahrelang am Rande des Zusammenbruchs stand, war es Zeit für einen Neuanfang. Ihr neues Album ,Ugly Duckling Union" beginnt mit einem gelassenen Ausatmen von Osby, einem symbolischen Moment, der die Bühne für ihre bisher nachdenklichste, ungehemmteste, eingängigste und exzentrischste Sammlung von Songs bereitet. ,Ugly Duckling Union" ist ein Konzeptalbum, das auf den eigenen Erfahrungen der Band basiert, durch ihre Musik eine Gemeinschaft zu schaffen. Der Protagonist Dale und seine Gefährten schließen sich zusammen, um LBH zu besiegen, ein tyrannisches Medienunternehmen, das in seinem Streben nach Kontrolle auf Spaltung und Isolation setzt. Das Album enthält ein Handbuch mit Überlieferungen und illustrierten Comics von Doctor Nowhere (Silias Orion). Darüber hinaus können Fans mit Plüschpuppen und einer spielbaren Minecraft-Welt, die von ,Ugly Duckling Union" inspiriert ist, noch tiefer in die Materie eintauchen. Inspiriert von der konzeptionellen Kreativität von Bands wie Gorillaz und der Betonung des gemeinschaftlichen Konzerterlebnisses von Fugazi, verbindet Lowertown Online- und Offline-Fandoms zu einem umfassenden Erlebnis.,Ugly Duckling Union" wurde vollständig von Osby und Weinberg geschrieben, aufgenommen, produziert und gemischt. Obwohl Lowertown die alleinigen Hüter ihrer Kunst sind, ist der Titel ihres neuen Albums eine Hommage an die bedeutungsvolle Gemeinschaft, die sie aufgebaut haben.
Shaped from fragile, emotionally charged piano motifs that distort, disappear and transform into dense, cinematic textures, 'CANALS' is a debut that's finely matured, the result of years of friendship and growth. Italian artist Vanja Sturno and Montréal-based Belgian-Spanish composer Pablo Geeraert (aka Sanea Ima) have worked together extensively on various projects up until now, but 'CANALS' is their first official release as a duo. Having both studied music academically, the pair were eager to work more intuitively, so applied their well-honed set of skills to sound that, instead of fitting into a conceptual box, reflected more personal experiences.
Back in 2023, Geeraert travelled to Rome to support his friend at a difficult time and, during the trip, received some bad news of his own. The complicated feelings unconsciously surged through a series of delicate Ryuichi Sakamoto-inspired piano improvisations and a new project began to coalesce. They didn't realize it at the time, but once the record was finished, Sturno and Geeraert began to understand that the entire process had been a form a joint catharsis - a release of pressure. They were able to function so effortlessly and swiftly because they had already provided the space for each other to resonate emotionally and the music flowed from that point.
So the album's title, while remaining ambiguous, suggests its formation: a sequence of eight interconnected channels that feed a creative whole. On the first segment, Sturno and Geeraert's initial recordings can be perceived most nakedly, the melancholy, Satie-like phrases floating peacefully for a moment before the tranquility is agitated by stormy distortions and swelled into thick waves of harmony. The piano provides the record with its emotional anchor, offering focus and clarity as multi-dimensional noise wells up around it before inevitably dissipating, leaving gentle, unadorned sounds once again.
And the familiar instrument is reshaped into a wheezing artificial organ on the animated 'CANALS III', punctuated by percussive, tape-warped pitch fluctuations that seem to bite into its very essence. Gauzy acoustic granulations snowball into a powerful, bass-heavy crescendo on the fourth part, setting the tenor for the album's second half. But after the crushing 'CANALS VI', possibly Sturno and Geeraert's heaviest track, a brief tremolo-heavy vignette that ripples through experimental rock and ambient music's braided history, the duo clear the air with a jazzy diversion, introducing soft woodwind blasts as a palate cleanser before an epic, widescreen finale.
It's an album that's best absorbed as a whole, a vortex of ritualistic, rhythmic repetitions that Sturno and Geeraert appropriately refer to as "spiral listening".
Recorded in New York in 1967, Silk & Soul is Nina Simone's second album for RCA. Despite arrangements that don't always best suit her voice, this album does contain classics "I Wish I Knew How It Would Feel To Be Free", which would become a Civil Rights anthem and "It Be's That Way Sometimes", written by her brother Sam Waymon. "The Turning Point"' is a song that seems to be about a child making a new friend, but turns out to question the origins of racism. Ms Simone also takes on Dusty Springfield by covering "The Look Of Love", which was originally featured in the 1966 James Bond spoof Casino Royale.
Silk & Soul is available as a limited edition of 2500 individually numbered copies on red vinyl.
Robert Johnson was an American blues musician whose 1936 and 1937 recordings heavily influenced many, many future generations of artists. Despite the fact his recording career spanned a mere seven months, he is universally recognized as a master of the Delta blues style, one of the earliest-known styles of blues emerging from the Mississippi delta in the early twentieth century.
This second compilation of the King of the Delta Blues collects sixteen recordings previously available on the 78 rpm format and includes recordings of two Johnson songs that have since become blues standards: "Sweet Home Chicago" and "I Believe I'll Dust My Broom." In contrast to the deeply emotive songs released on the 1961 album, many of the tracks on this volume display Johnson's lighter side. In 2003 the record was ranked #424 on Rolling Stone's list of 500 Greatest Albums of All Time.
Whether he really needed to sell his soul to the devil at the crossroads to reach these great heights, we'll never know...
King Of The Delta Blues Singers, Vol.2 is available as a limited edition of 1000 individually numbered copies on yellow vinyl and includes an insert with liner notes by Pete Welding.
Seit mehr als drei Jahrzehnten bahnt sich David Eugene Edwards einen einzigartigen Weg durch die amerikanische Musikszene. Zunächst mit dem dunklen Folk-Dringlichkeit von 16 Horsepower, dann mit der andächtigen Intensität von Wovenhand und in jüngerer Zeit durch die reduzierte Klanglandschaft seiner Soloarbeiten. Auf seinem zweiten Soloalbum "Mercurial Silence" setzt Edwards den Weg fort, den er auf seinem Debütalbum "Hyacinth" aus dem Jahr 2023 eingeschlagen hat, und dringt gleichzeitig durch den erweiterten Einsatz elektronischer Produktion und vielschichtiger Texturen in neue Klangwelten vor. Auf dem Album kanalisiert Edwards die krasse Intensität, die einen Großteil seiner Karriere geprägt hat, und greift gleichzeitig auf eine breitere Klangpalette zurück, die sich zugleich uralt und modern anfühlt. Seine unverwechselbare Stimme bewegt sich durch die Schichten aus Streichern, perkussiven Drones und gespenstischer Elektronik und verleiht dem Album die Aura einer Welt außerhalb unserer Reichweite. Über seine 12 Songs hinweg verfeinert Edwards hier die thematische Ausrichtung, die erstmals auf seinem Debüt erkundet wurde, und erweitert gleichzeitig seinen Fokus, um die wiederkehrenden Geschichten zu betrachten, die verschiedene Kulturen über Himmel und Erde und deren stetes Miteinander erzählen. Musikalisch zeichnet sich das zweite Solowerk durch die bewusste Verschmelzung akustischer Instrumente mit ausgeprägten elektronischen Elementen aus. Synthesizer, programmierte Rhythmen und dichte Ambient-Texturen verbinden sich mit Edwards' eher traditionellen Arrangements und schaffen einen Klang, der zwar karg bleibt, aber gleichzeitig die räumliche Tiefe der Songs erweitert. Während frühere Projekte oft auf rohe physische Kraft setzten, wirkt "Mercurial Silence" mit einer anderen Art von Kraft. Das Album entfaltet sich geduldig, atmosphärisch und überwältigend.
Seit mehr als drei Jahrzehnten bahnt sich David Eugene Edwards einen einzigartigen Weg durch die amerikanische Musikszene. Zunächst mit dem dunklen Folk-Dringlichkeit von 16 Horsepower, dann mit der andächtigen Intensität von Wovenhand und in jüngerer Zeit durch die reduzierte Klanglandschaft seiner Soloarbeiten. Auf seinem zweiten Soloalbum "Mercurial Silence" setzt Edwards den Weg fort, den er auf seinem Debütalbum "Hyacinth" aus dem Jahr 2023 eingeschlagen hat, und dringt gleichzeitig durch den erweiterten Einsatz elektronischer Produktion und vielschichtiger Texturen in neue Klangwelten vor. Auf dem Album kanalisiert Edwards die krasse Intensität, die einen Großteil seiner Karriere geprägt hat, und greift gleichzeitig auf eine breitere Klangpalette zurück, die sich zugleich uralt und modern anfühlt. Seine unverwechselbare Stimme bewegt sich durch die Schichten aus Streichern, perkussiven Drones und gespenstischer Elektronik und verleiht dem Album die Aura einer Welt außerhalb unserer Reichweite. Über seine 12 Songs hinweg verfeinert Edwards hier die thematische Ausrichtung, die erstmals auf seinem Debüt erkundet wurde, und erweitert gleichzeitig seinen Fokus, um die wiederkehrenden Geschichten zu betrachten, die verschiedene Kulturen über Himmel und Erde und deren stetes Miteinander erzählen. Musikalisch zeichnet sich das zweite Solowerk durch die bewusste Verschmelzung akustischer Instrumente mit ausgeprägten elektronischen Elementen aus. Synthesizer, programmierte Rhythmen und dichte Ambient-Texturen verbinden sich mit Edwards' eher traditionellen Arrangements und schaffen einen Klang, der zwar karg bleibt, aber gleichzeitig die räumliche Tiefe der Songs erweitert. Während frühere Projekte oft auf rohe physische Kraft setzten, wirkt "Mercurial Silence" mit einer anderen Art von Kraft. Das Album entfaltet sich geduldig, atmosphärisch und überwältigend.