Melvins 1983, die rohe und ungefilterte Inkarnation der legendären Band um Buzz Osborne und Original-Melvins-Schlagzeuger Mike Dillard, kehren mit 'Thunderball' zurück - ihrem ersten Album seit vier Jahren, das am 18. April bei Ipecac Recordings erscheint.
"'Thunderball' ist das dritte Melvins 1983 Album, das wir zusammen gemacht haben, und ich wollte, dass es bombastisch wird - und ich glaube, das haben wir erreicht“, sagt Osborne. „Außerdem wollte ich schon lange etwas mit den Elektronik-Künstlern Void Manes und Ni Maîtres machen. Beide sind außergewöhnliche Talente. Ihr unkonventioneller Einsatz von Elektronik hat 'Thunderball' über meine Erwartungen hinaus getrieben.“
Aufgenommen wurde das Album von Toshi Kasai in den Sound of Sirens Studios.
Die 1983 in Montesano, Washington, gegründeten Melvins gehören zu den einflussreichsten Bands der modernen Musik. Gegründet von Buzz Osborne (Gesang/Gitarre) und dem ein Jahr später hinzugekommenen Schlagzeuger Dale Crover, leisteten die Melvins Pionierarbeit bei der Verschmelzung von Punkrock und Heavy Music. Im Laufe ihrer vier Jahrzehnte währenden Karriere veröffentlichten sie mehr als 30 Originalalben, unzählige Live-Mitschnitte sowie zahlreiche Singles und Raritäten.
- Ltd. Col. LP: (Smoke Is A Color Vinyl)
Поиск:de sire
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- Louis Philippe - Anthony Bay
- Louis Philippe - Like Nobody Do
- Louis Philippe - Guess I'm Dumb
- Louis Philippe - Touch Of Evil
- Louis Philippe - If You're Missing Someone
- Anthony Adverse - Now Listen
- Anthony Adverse - Ulysses And The Siren
- The King Of Luxembourg - A Picture Of Dorian Gray
- The King Of Luxembourg - The Rubens Room
- The King Of Luxembourg - Smash Hit Wonder
- Would-Be-Goods - The Camera Loves Me
- Would-Be-Goods - Velasquez & I
- Would-Be-Goods - Cecil Beaton's Scrapbook
- Marden Hill - Curtain
- Marden Hill - Oh Constance
- Marden Hill - The Execution Of Emperor Maximillian
- Bad Dream Fancy Dress - Choirboys Gas
- Bad Dream Fancy Dress - Where Have All The Schoolboys G
- Bad Dream Fancy Dress - Lemon Tarts
- The Monochrome Set - Jet Set Junta (Single Version)
- Always - Thames Valley Leather Club
- Always - Park Row
- Momus - John The Baptist Jones
- Momus - Paper Wraps Rock
- Simon Fisher Turner - Umber Wastes
White Vinyl[32,35 €]
Von allen unabhängigen Plattenlabels der 1980er Jahre war él das einzigartigste und aufregendste. él existierte nur wenige Jahre und war doch paradoxerweise - angesichts seines bescheidenen kommerziellen Erfolgs - äußerst einflussreich. Für den Schriftsteller Jonathan Coe, einen der vielen Anhänger des Labels, war él "das große musikalische Geheimnis Großbritanniens". Diese "Best of"-Compilation, kuratiert von Label-Chef Mike Alway selbst, wird die Welt an die Größe von él erinnern.
Music possesses an incredible ability to transform raw emotion into an expansive array of expression. Nackley knows this ideation well. Having spent years working behind the scenes as an agent, Bordello’s latest discovery now steps fully into the spotlight with Anger Management, channeling the turbulence of transition into sound.
Cathartic and charged compositions are at the heart of this four-track release. Acid-dipped keys are both delicate and direct in the driving highs of Return of the Gecko, a track pulsing with raw energy. The crueler side of the music industry isn’t so much parodied here as it is dismissed entirely—Nackley lets the music do the talking. Sublime Desolation is pure dancefloor dynamite, where synth sirens detonate and explosive rhythm commands movement.
Been A Long Time arrives dripping in attitude. Breaks and a juddering bassline face off with a hustling 303 hook, harmonies weaving through deep sonic textures. A renewed confidence courses through the release as Nackley explores a range of styles, closing with the synth romance of Heartbreaker—an addictive blend of keyboards, guitar strings, and enveloping vocals are the emotive ingredients of this tear-streaked work of 1980s-inspired joy.
And joy is exactly what Anger Management delivers—a healing triumph and a bold debut declaration from a rising talent.
- A Painted Ship
- Cloud Prints
- On A Painted Ocean
- Sirens
- Washed Up
- Parade
- Clattering
Stille kann entweder Ruhe oder Stagnation bedeuten. Walt McClements hat sich mit diesen gegensätzlichen Kräften auseinandergesetzt, um "On a Painted Ocean" zu realisieren: eine Suite von Akkordeon und Pfeifenorgel geleiteten Stücken, die einen stetigen Kurs verfolgen, anschwellen und sich mit einer Flut von zarten Emotionen erweitern. Der Komponist und Multiinstrumentalist hat den Titel seines zweiten Albums von Samuel Taylor Coleridges berühmtem Epos "The Rime of the Ancient Mariner" und dessen Beschreibung eines Bootes, das auf See feststeckt ("As idle as a painted ship / Upon a painted Ocean"). Es ist ein Eindruck, der sowohl den Prozess als auch das Produkt von McClements' Western Vinyl Veröffentlichung widerspiegelt, vom sanften Entfalten eines rauen Schilfrohrtons im Opener ,A Painted Ship" bis hin zum düsteren, mit Effekten beladenen Drone von "Washed Up" und dem abschließenden Flattern und Signalstörungen, die sich in ,Clattering" geräuschvoll zu triumphaler Euphorie erheben. "On a Painted Ocean" ist das Ergebnis eines Zusammenflusses von Ereignissen und Inspirationen, die sich verändert haben wie das Wetter selbst. Die ersten Skizzen begannen mit dem unerwarteten Zugang zu einer Kirchenorgel in Pasadena im Jahr 2022, bevor diese Skizzen zur Seite gelegt wurden, um sich auf ein arbeitsreiches Jahr als Mitglied der Live-Band von Weyes Blood vorzubereiten. Die Monate im Tourbus mit begrenzten Instrumenten veranlassten McClements dazu, den Klang seines bearbeiteten Akkordeons auf dem Synthesizer nachzubilden, und überlagerte ihn mit den Orgelstücken. Als dieser Zyklus zu Ende ging, war McClements begierig darauf die Platte zu beenden, war sich aber nicht sicher, wie er den Faden wieder aufnehmen sollte. Festgefahren in der Flaute einer kreativen Blockade, nahm McClements seine Spuren von bearbeiteten Akkordeons und Synthesizern, Pfeifenorgel und Melodica, Zungen und Pfeifen, die durch Pedale und Computer laufen, in seine ehemalige Heimat New Orleans zum Karneval mit. Nachdem er ein Jahrzehnt in der Stadt in Louisiana gelebt hatte, bevor er nach Los Angeles zog, fand McClements in einer der ekstatischsten und bedeutungsvollsten Zeiten des Jahres neue Inspiration. Das Ethos der Kunst um der Gemeinschaft willen und die Praktiken der Fürsorge inspirierten ihn den Rat seiner Musikerkollegin und Mentorin Rachika Nayar zu befolgen und Mitstreiter einzubeziehen, darunter auch Nayar selbst, die eine zusätzliche Produktion zu ,Sirens" beisteuert. Aurora Nealand, eine alte Freundin und ehemalige Bandkollegin, antwortete ebenfalls auf den Ruf und fügte Saxophon zu den unruhigen Gewässern von ,Cloud Prints" und ,Parade" hinzu. Der letztgenannte Track ist der klangliche und konzeptionelle Höhepunkt auf McClements' Reise zur Verwirklichung von "On a Painted Ocean", wo eine steigende Tonhöhe und aufgewühlte Segel auf eine Feldaufnahme von Community Care treffen. Ein Verdienst von starken Beziehungen und gegenseitiger Unterstützung, das Album zeichnet als eine persönliche Pilgerreise auf - die Anpassung an die Gezeiten und die Erinnerung daran, dass die Gemeinschaft helfen kann, wenn man sich auf dem Meer festgefahren fühlt.
- The Same Thing As Nothing At All
- Hydroplaning Off The Edge Of The World
- The Ignoramus Of Love
- Dan's Boogie
- Bologna
- I Materialize
- Sun Meet Snow
- Cataract Time
- Travel Light
LTD. BLACK & CLEAR SWIRL VINYL[24,79 €]
Was ist ein "Boogie"? In der Umgangssprache ist es ein Tanz oder eine Gelegenheit zum Tanzen. Da es sich hier um ein Destroyer-Album handelt und nicht um den allgemeinen Sprachgebrauch, sind die Implikationen eines Titels wie "Dan's Boogie" verführerischer und gefährlicher zugleich. "Ein Boogie ist ein Täuschungsmanöver, ein Betrug, der nicht ganz funktioniert, die Bewegungen, die wir machen, wenn wir damit konfrontiert werden", erklärt Dan Bejar. "Ich denke an Spionage, Doppelagenten, die mit einem offenen Auge schlafen und die Ausgänge im Auge behalten. Aber ich denke auch an kleine Siege und Niederlagen auf der Straße und an Improvisation". Um "Dan's Boogie" aufzunehmen, musste Bejar eine Reihe von gewollten und ungewollten Hindernissen überwinden, um die Songs zu schreiben. Die Monate nach der Fertigstellung von "LABYRINTHITIS" wurden zu einem Jahr und dann zu zwei Jahren, in denen Bejar sich selbst den Neujahrsvorsatz gab, jeden Tag eine Stunde lang Klavier zu spielen. Das hat ungefähr vier Tage gedauert, aber die Songs, die Bejar als Ergebnis dieses Vorsatzes bezeichnet - darunter "Cataract Time", "Hydroplaning Off the Edge of the World", "Bologna" und "Dan's Boogie" - sind allesamt Destroyer-Songs aus dem breiten Spektrum, das Bejar und seine Mitstreiter für sich selbst geschaffen haben: Spektakuläre Pop-Epen, persönliche Piano-Balladen und schwelende Stimmungsbilder, die die Grenzen zwischen Song, Roman und Kino verschwimmen lassen, jedes voll von der Dringlichkeit eines Staatsgeheimnisses im Kopf eines gequälten Spions. Die Leadsingle "Bologna" ist der radikalste Rahmen für diese Energie, denn es ist das erste Mal, dass Bejar einen Song schreibt, in dem er sich selbst als Nebenfigur vorstellt. In der Hauptrolle ist Simone Schmidt von Fiver zu hören, deren Stimme - hart und ausdrucksstark, durchdringend durch die Düsternis der Szene - ein Sirenengesang ist, der das ganze Album durchdringt. Die Schwere ihrer Stimme ordnet "Dan's Boogie" um ein Gefühl des drohenden Untergangs herum, so wie das Versprechen einer Fatale auf das Ungewöhnliche und Ekstatische die Hauptfigur eines erotischen Thrillers zum Verhängnis wird. "Hydroplaning Off the Edge of the World" ist ein köstlicher Widerspruch, ein schwungvoller Song, der aus der Verwüstung entstand, die Bejar absichtlich mit sich selbst anrichtete. "We are now entering a new phase", intoniert Bejar und führt Schichten von Gitarren und Synthesizern ein, die die Palette erheblich verdunkeln, während er zwischen Gesang und Sprache wechselt. Der Nebel, der Bejar umgibt, wird durch die Reibung zwischen konkurrierenden Wahrheiten und Geschmäckern erhellt, etwa wenn sein Interesse an jazzigen Balladen auf das Interesse des Produzenten und Bassisten John Collins an Bands wie Led Zeppelin und Scritti Politti trifft. Als Bejar Collins erzählte, dass er an Sammy Davis Jr. dachte, entstand der Titeltrack, in dem Bejar mit fast wahnhafter Freude einen Rat Pack-Swagger vor einer verträumten Klangkulisse aus schwebenden Gitarren, üppigen Bläsern, Jazz-Drumming, spacigen Synthesizern und - vielleicht am ehesten dem Selbstverständnis Bejars entsprechend - einem klimpernden Lounge-Piano annahm. Das Herzstück von "Dan's Boogie" ist vielleicht "Cataract Time", ein achtminütiges Epos, das zu den schwersten Texten gehört, die Bejar je geschrieben hat, und eine der musikalisch komplexesten Kompositionen von Destroyer ist. Getragen von einem lässigen Groove, sind Bejars Texte verklärt, ihre Melancholie schmeckt fast widersinnig nach Hoffnung. Es ist ein intimer Song, der Destroyers übliches urbanes Fabel-Milieu gegen eine erfrischende Innerlichkeit eintauscht, aber sein beschwingter Groove lässt eine Zukunft erahnen, der Bejar und seine Band entgegenfiebern. Wo frühere Destroyer-Alben mit der Welt kämpften, tanzt "Dan's Boogie" mit ihr, und seine neun Träumereien verschmelzen zu einem einzigen langen Treiben. Dan Bejar mag die Ausgänge im Auge haben, aber er wird nicht so bald abreisen.
e 5 BOLOGNA [FEAT. FIVER]
Was ist ein "Boogie"? In der Umgangssprache ist es ein Tanz oder eine Gelegenheit zum Tanzen. Da es sich hier um ein Destroyer-Album handelt und nicht um den allgemeinen Sprachgebrauch, sind die Implikationen eines Titels wie "Dan's Boogie" verführerischer und gefährlicher zugleich. "Ein Boogie ist ein Täuschungsmanöver, ein Betrug, der nicht ganz funktioniert, die Bewegungen, die wir machen, wenn wir damit konfrontiert werden", erklärt Dan Bejar. "Ich denke an Spionage, Doppelagenten, die mit einem offenen Auge schlafen und die Ausgänge im Auge behalten. Aber ich denke auch an kleine Siege und Niederlagen auf der Straße und an Improvisation". Um "Dan's Boogie" aufzunehmen, musste Bejar eine Reihe von gewollten und ungewollten Hindernissen überwinden, um die Songs zu schreiben. Die Monate nach der Fertigstellung von "LABYRINTHITIS" wurden zu einem Jahr und dann zu zwei Jahren, in denen Bejar sich selbst den Neujahrsvorsatz gab, jeden Tag eine Stunde lang Klavier zu spielen. Das hat ungefähr vier Tage gedauert, aber die Songs, die Bejar als Ergebnis dieses Vorsatzes bezeichnet - darunter "Cataract Time", "Hydroplaning Off the Edge of the World", "Bologna" und "Dan's Boogie" - sind allesamt Destroyer-Songs aus dem breiten Spektrum, das Bejar und seine Mitstreiter für sich selbst geschaffen haben: Spektakuläre Pop-Epen, persönliche Piano-Balladen und schwelende Stimmungsbilder, die die Grenzen zwischen Song, Roman und Kino verschwimmen lassen, jedes voll von der Dringlichkeit eines Staatsgeheimnisses im Kopf eines gequälten Spions. Die Leadsingle "Bologna" ist der radikalste Rahmen für diese Energie, denn es ist das erste Mal, dass Bejar einen Song schreibt, in dem er sich selbst als Nebenfigur vorstellt. In der Hauptrolle ist Simone Schmidt von Fiver zu hören, deren Stimme - hart und ausdrucksstark, durchdringend durch die Düsternis der Szene - ein Sirenengesang ist, der das ganze Album durchdringt. Die Schwere ihrer Stimme ordnet "Dan's Boogie" um ein Gefühl des drohenden Untergangs herum, so wie das Versprechen einer Fatale auf das Ungewöhnliche und Ekstatische die Hauptfigur eines erotischen Thrillers zum Verhängnis wird. "Hydroplaning Off the Edge of the World" ist ein köstlicher Widerspruch, ein schwungvoller Song, der aus der Verwüstung entstand, die Bejar absichtlich mit sich selbst anrichtete. "We are now entering a new phase", intoniert Bejar und führt Schichten von Gitarren und Synthesizern ein, die die Palette erheblich verdunkeln, während er zwischen Gesang und Sprache wechselt. Der Nebel, der Bejar umgibt, wird durch die Reibung zwischen konkurrierenden Wahrheiten und Geschmäckern erhellt, etwa wenn sein Interesse an jazzigen Balladen auf das Interesse des Produzenten und Bassisten John Collins an Bands wie Led Zeppelin und Scritti Politti trifft. Als Bejar Collins erzählte, dass er an Sammy Davis Jr. dachte, entstand der Titeltrack, in dem Bejar mit fast wahnhafter Freude einen Rat Pack-Swagger vor einer verträumten Klangkulisse aus schwebenden Gitarren, üppigen Bläsern, Jazz-Drumming, spacigen Synthesizern und - vielleicht am ehesten dem Selbstverständnis Bejars entsprechend - einem klimpernden Lounge-Piano annahm. Das Herzstück von "Dan's Boogie" ist vielleicht "Cataract Time", ein achtminütiges Epos, das zu den schwersten Texten gehört, die Bejar je geschrieben hat, und eine der musikalisch komplexesten Kompositionen von Destroyer ist. Getragen von einem lässigen Groove, sind Bejars Texte verklärt, ihre Melancholie schmeckt fast widersinnig nach Hoffnung. Es ist ein intimer Song, der Destroyers übliches urbanes Fabel-Milieu gegen eine erfrischende Innerlichkeit eintauscht, aber sein beschwingter Groove lässt eine Zukunft erahnen, der Bejar und seine Band entgegenfiebern. Wo frühere Destroyer-Alben mit der Welt kämpften, tanzt "Dan's Boogie" mit ihr, und seine neun Träumereien verschmelzen zu einem einzigen langen Treiben. Dan Bejar mag die Ausgänge im Auge haben, aber er wird nicht so bald abreisen.
Nach einem Jahrzehnt, in dem die Band das Beste aus improvisierten Aufnahmeräumen in Lagerhäusern, Wohnwagen und Lofts gemacht hat, ist „For Melancholy Brunettes (& sad women)“, das vierte Album von Japanese Breakfast, die erste richtige Studioveröffentlichung der Band. Produziert von Grammy-Preisträger Blake Mills, zieht sich Frontfrau und Songschreiberin Michelle Zauner von der hellen Extrovertiertheit des Vorgängers „Jubilee“ zurück, um die dunkleren Wogen zu erforschen, die in ihrem Inneren aufgewühlt sind, das launische, fruchtbare Feld der Melancholie, das seit langem als der psychische Zustand von Dichtern am Rande der Inspiration gilt. Das Ergebnis ist eine künstlerische Absichtserklärung: ein reifes, komplexes, kontemplatives Werk, das den romantischen Nervenkitzel einer Gothic Novel heraufbeschwört. „For Melancholy Brunettes (& sad women)“ folgt einer transformativen Periode in Zauners Leben, in der ihr zweifach GRAMMY-nominiertes Durchbruchsalbum ‚Jubilee‘ und ihre Bestseller-Memoiren ‚Crying In H Mart‘ sie in den kulturellen Mainstream katapultierten und ihre tiefsten künstlerischen Ambitionen erfüllten. Als sie über diesen Erfolg nachdachte, erkannte Zauner die Ironie der Sehnsucht, die so oft Glückseligkeit und Verderben miteinander verbindet. „Ich fühlte mich verführt, das zu bekommen, was ich immer wollte“, sagt sie. „Ich flog zu nah an die Sonne heran, und mir wurde klar, dass ich sterben würde, wenn ich weiterflöge“. Das Schicksal von Ikarus und anderen Verdammten verleiht „For Melancholy Brunettes (& sad women)“ sein beständigstes Thema: die Gefahren des Begehrens. Wie zerstreutes Licht führen seine spektralen Teile die Charaktere des Albums durch Zyklen von Versuchung, Übertretung und Vergeltung. In „Orlando in Love“ - ein Riff auf John Cheevers Riff auf „Orlando Innamorato“, einem unvollendeten Epos, das aus 68 Cantos des Renaissance-Dichters Matteo Maria Boiardo besteht - ist der Held ein gutmütiger Dichter, der sein Winnebago am Meer parkt und dem Ruf einer Sirene zum Opfer fällt, seinem 69. Canto (selbst im erhabenen Reich des klassischen Mythos hat Zauner ein Faible für Anspielungen). „Honey Water“ lotet die stille Wut einer Frau aus, die mit einem untreuen Mann verheiratet ist und zusieht, wie er immer wieder der Lust nachgibt wie ein niederes Insekt, das seinen eigenen Untergang herbeiführt Traurigkeit ist in der Tat die dominierende emotionale Tonart dieser Platte, aber es ist eine Traurigkeit der besonderen Art: die nachdenkliche, vorausschauende Traurigkeit der Melancholie, in der die Erkenntnis des im Wesentlichen tragischen Charakters des Lebens mit Sensibilität für seine flüchtige Schönheit einhergeht. Zauner findet in ihr genügend Raum für Hoffnungsschimmer. Es sind die Tröstungen der Sterblichen, die Dichter vor ihr gerufen haben und die Dichter nach ihr immer wieder neu entdecken werden: Liebe und Arbeit, und obwohl sie sich wie stärkende Vorsätze durch die vielen Episoden des Albums ziehen, erklingen sie am deutlichsten im letzten Song, „Magic Mountain“, einer Auseinandersetzung mit Thomas Manns berühmtem gleichnamigen Roman. Für sie fühlt sich jede Arbeit wie das Erklimmen eines Berges an, aber von der Spitze von „For Melancholy Brunettes (& sad women)“ aus blickt sie in die Zukunft.
- Here Is Someone
- Orlando In Love
- Honey Water
- Mega Circuit
- Little Girl
- Leda
- Picture Window
- Men In Bars
- Winter In La
- Magic Mountain
Nach einem Jahrzehnt, in dem die Band das Beste aus improvisierten Aufnahmeräumen in Lagerhäusern, Wohnwagen und Lofts gemacht hat, ist „For Melancholy Brunettes (& sad women)“, das vierte Album von Japanese Breakfast, die erste richtige Studioveröffentlichung der Band. Produziert von Grammy-Preisträger Blake Mills, zieht sich Frontfrau und Songschreiberin Michelle Zauner von der hellen Extrovertiertheit des Vorgängers „Jubilee“ zurück, um die dunkleren Wogen zu erforschen, die in ihrem Inneren aufgewühlt sind, das launische, fruchtbare Feld der Melancholie, das seit langem als der psychische Zustand von Dichtern am Rande der Inspiration gilt. Das Ergebnis ist eine künstlerische Absichtserklärung: ein reifes, komplexes, kontemplatives Werk, das den romantischen Nervenkitzel einer Gothic Novel heraufbeschwört. „For Melancholy Brunettes (& sad women)“ folgt einer transformativen Periode in Zauners Leben, in der ihr zweifach GRAMMY-nominiertes Durchbruchsalbum ‚Jubilee‘ und ihre Bestseller-Memoiren ‚Crying In H Mart‘ sie in den kulturellen Mainstream katapultierten und ihre tiefsten künstlerischen Ambitionen erfüllten. Als sie über diesen Erfolg nachdachte, erkannte Zauner die Ironie der Sehnsucht, die so oft Glückseligkeit und Verderben miteinander verbindet. „Ich fühlte mich verführt, das zu bekommen, was ich immer wollte“, sagt sie. „Ich flog zu nah an die Sonne heran, und mir wurde klar, dass ich sterben würde, wenn ich weiterflöge“. Das Schicksal von Ikarus und anderen Verdammten verleiht „For Melancholy Brunettes (& sad women)“ sein beständigstes Thema: die Gefahren des Begehrens. Wie zerstreutes Licht führen seine spektralen Teile die Charaktere des Albums durch Zyklen von Versuchung, Übertretung und Vergeltung. In „Orlando in Love“ - ein Riff auf John Cheevers Riff auf „Orlando Innamorato“, einem unvollendeten Epos, das aus 68 Cantos des Renaissance-Dichters Matteo Maria Boiardo besteht - ist der Held ein gutmütiger Dichter, der sein Winnebago am Meer parkt und dem Ruf einer Sirene zum Opfer fällt, seinem 69. Canto (selbst im erhabenen Reich des klassischen Mythos hat Zauner ein Faible für Anspielungen). „Honey Water“ lotet die stille Wut einer Frau aus, die mit einem untreuen Mann verheiratet ist und zusieht, wie er immer wieder der Lust nachgibt wie ein niederes Insekt, das seinen eigenen Untergang herbeiführt Traurigkeit ist in der Tat die dominierende emotionale Tonart dieser Platte, aber es ist eine Traurigkeit der besonderen Art: die nachdenkliche, vorausschauende Traurigkeit der Melancholie, in der die Erkenntnis des im Wesentlichen tragischen Charakters des Lebens mit Sensibilität für seine flüchtige Schönheit einhergeht. Zauner findet in ihr genügend Raum für Hoffnungsschimmer. Es sind die Tröstungen der Sterblichen, die Dichter vor ihr gerufen haben und die Dichter nach ihr immer wieder neu entdecken werden: Liebe und Arbeit, und obwohl sie sich wie stärkende Vorsätze durch die vielen Episoden des Albums ziehen, erklingen sie am deutlichsten im letzten Song, „Magic Mountain“, einer Auseinandersetzung mit Thomas Manns berühmtem gleichnamigen Roman. Für sie fühlt sich jede Arbeit wie das Erklimmen eines Berges an, aber von der Spitze von „For Melancholy Brunettes (& sad women)“ aus blickt sie in die Zukunft.
Nach einem Jahrzehnt, in dem die Band das Beste aus improvisierten Aufnahmeräumen in Lagerhäusern, Wohnwagen und Lofts gemacht hat, ist „For Melancholy Brunettes (& sad women)“, das vierte Album von Japanese Breakfast, die erste richtige Studioveröffentlichung der Band. Produziert von Grammy-Preisträger Blake Mills, zieht sich Frontfrau und Songschreiberin Michelle Zauner von der hellen Extrovertiertheit des Vorgängers „Jubilee“ zurück, um die dunkleren Wogen zu erforschen, die in ihrem Inneren aufgewühlt sind, das launische, fruchtbare Feld der Melancholie, das seit langem als der psychische Zustand von Dichtern am Rande der Inspiration gilt. Das Ergebnis ist eine künstlerische Absichtserklärung: ein reifes, komplexes, kontemplatives Werk, das den romantischen Nervenkitzel einer Gothic Novel heraufbeschwört. „For Melancholy Brunettes (& sad women)“ folgt einer transformativen Periode in Zauners Leben, in der ihr zweifach GRAMMY-nominiertes Durchbruchsalbum ‚Jubilee‘ und ihre Bestseller-Memoiren ‚Crying In H Mart‘ sie in den kulturellen Mainstream katapultierten und ihre tiefsten künstlerischen Ambitionen erfüllten. Als sie über diesen Erfolg nachdachte, erkannte Zauner die Ironie der Sehnsucht, die so oft Glückseligkeit und Verderben miteinander verbindet. „Ich fühlte mich verführt, das zu bekommen, was ich immer wollte“, sagt sie. „Ich flog zu nah an die Sonne heran, und mir wurde klar, dass ich sterben würde, wenn ich weiterflöge“. Das Schicksal von Ikarus und anderen Verdammten verleiht „For Melancholy Brunettes (& sad women)“ sein beständigstes Thema: die Gefahren des Begehrens. Wie zerstreutes Licht führen seine spektralen Teile die Charaktere des Albums durch Zyklen von Versuchung, Übertretung und Vergeltung. In „Orlando in Love“ - ein Riff auf John Cheevers Riff auf „Orlando Innamorato“, einem unvollendeten Epos, das aus 68 Cantos des Renaissance-Dichters Matteo Maria Boiardo besteht - ist der Held ein gutmütiger Dichter, der sein Winnebago am Meer parkt und dem Ruf einer Sirene zum Opfer fällt, seinem 69. Canto (selbst im erhabenen Reich des klassischen Mythos hat Zauner ein Faible für Anspielungen). „Honey Water“ lotet die stille Wut einer Frau aus, die mit einem untreuen Mann verheiratet ist und zusieht, wie er immer wieder der Lust nachgibt wie ein niederes Insekt, das seinen eigenen Untergang herbeiführt Traurigkeit ist in der Tat die dominierende emotionale Tonart dieser Platte, aber es ist eine Traurigkeit der besonderen Art: die nachdenkliche, vorausschauende Traurigkeit der Melancholie, in der die Erkenntnis des im Wesentlichen tragischen Charakters des Lebens mit Sensibilität für seine flüchtige Schönheit einhergeht. Zauner findet in ihr genügend Raum für Hoffnungsschimmer. Es sind die Tröstungen der Sterblichen, die Dichter vor ihr gerufen haben und die Dichter nach ihr immer wieder neu entdecken werden: Liebe und Arbeit, und obwohl sie sich wie stärkende Vorsätze durch die vielen Episoden des Albums ziehen, erklingen sie am deutlichsten im letzten Song, „Magic Mountain“, einer Auseinandersetzung mit Thomas Manns berühmtem gleichnamigen Roman. Für sie fühlt sich jede Arbeit wie das Erklimmen eines Berges an, aber von der Spitze von „For Melancholy Brunettes (& sad women)“ aus blickt sie in die Zukunft.
- The Miner's Life
- Putter's Lament
- Collier Laddie
- The Endless Ropes
- Come All You Colliers
- What Happened To The Ponies
- Working Man
- Last Dance (At Londonderry's Ball)
- Trimdon Grange 1882
Inspiriert von der Kohlebergbau-Kultur im Nordosten Englands, präsentiert The Futureheads-Sänger/Gitarrist Barry Hyde eine Songsammlung mit traditionellen Liedern aus dem volkstümlichen Erbe der Bergwerkskultur, interpretiert im typisch englischen, Gänsehaut erzeugenden Arbeiter-Soul-Folk, teils mit nordenglischen Akzent.
- Hiss
- Letters From Sing Sing
- Face Of Love
- Pray To Me
- Holy Bones
- Elena’s Dream
- Because You Asked
- Dive Shrine
- Smoke
- Loretta
Bambara, eine außergewöhnliche, zur Nacht neigende, modernistische Rockband, die von der Southern Gothic durchdrungen ist, hat ihre makabre Vision mit ihrem fünften Album „Birthmarks“ zur Perfektion weiterentwickelt. In Zusammenarbeit mit Co-Produzent Graham Sutton von den britischen Experimental-Pionieren Bark Psychosis (einem Mann, der auch maßgeblich für die bahnbrechenden Platten von These New Puritans verantwortlich ist) entstanden, handelt es sich weniger um ein Konzeptalbum als vielmehr um ein erstaunlich komplexes Werk der Erzählkunst, das unvergessliche Charaktere enthält, darunter die bereits erwähnte C&W-Karaoke-Bar-Sirene mit Heiligenschein-Haar und einem einäugigen Mörder, der um den elektrischen Stuhl bettelt – alles nicht gerade vertonte Musik, sondern tatsächlich daraus entstanden.
Bárbara Salazar aka Barbarelle is an experimental multidisciplinary artist from Buenos Aires, known for her conceptual work as a DJ, creative director, and curator.
‘Celesta’ marks Barbarelle first foray into composing and producing her own music; a debut that reveals the intimate, heartfelt territories of her creative universe. The culmination of years of composing for herself - ‘behind closed doors’ - ‘Celesta’ is a deeply personal, self-guided masterstroke of beguiling, free-flowing ambient soundscapes and DIY electronics. With ‘Celesta’, Barbarelle artfully transitions from ardent music aficionado to fully-fledged artist, unveiling an enchanting sonic world that has quietly matured over time.
‘Celesta’ is an exquisite odyssey of sound, assembled from fifteen tracks recorded between 2022 and 2024 in Buenos Aires and Los Angeles. Conceived as spontaneous and intuitive explorations, many of these tracks were recorded in one take without technically-minded premeditation. The product of organic experimentation rather than concrete intention, ‘Celesta’ is an authentic, candid record of emotions, memories, and profound interiorities.
Over time, the pieces in this tapestry found a common thread: a conversation with the ethereal, defined by emotional intensities and softly spoken utterances. ‘Celesta’ is an invitation to immerse yourself in soundscapes that merge to the point of dissolution, evoking the transparency of water and the lightness of a dreamlike world that transcends matter. Like the song of a siren, the voice becomes just another instrument, beyond language yet full of significance. A collection of songs that feels like opening a secret diary; a direct pathway to the centre of the heart.
In addition to her work as an artist, Barbarelle is the founder of Atlas, a platform dedicated to active listening through radio, live performances, listening sessions and more. She is also known for her radio show of the same name on Dublab, where she shares her unique approach to sound with eclectic selections and interviews with the likes of Air, BADBADNOTGOOD, Lucrecia Dalt, Juana Molina & more.
Aufbauend auf der Dynamik seiner "Stolid State" EP, die eine kraftvolle Kollabo mit à;GRUMH…-Sänger J3 sEUQCAJ und Remixe der britischen Industrial-Pioniere Test Dept und der französischen Innovatoren Maman Küsters enthielt, verspricht das neue Album des Stockholmer Underground-Elektro-Pioniers Majestoluxe Grenzen weiter zu verschieben. "Wretched Conditions" bietet 13 unerschrockene Industrial-Pop-Tracks, die die raue Essenz des 80er EBM/Industrial beschwören. Mit dabei sind einige der besten Alternative-Talente Stockholms wie Bodypop-Queen EMMON, Horror-Gothic-Sirene Aux Animaux, Post Kontrôl (von den Minimal Wave-Helden Hidden Lines) und der himmlische LIVMØDR. Das Album wurde von Jimmy Monell aka Mr Monell gemischt und gemastert.
Serpentskin is the dancefloor-oriented alias of Alison Lewis aka Zanias, fusing the sounds of trance and darkwave with her signature ethereal vocals and otherworldly textures to invoke a unique aural transcendence for the club environment. In her debut self-titled EP, Serpentskin presents five tracks that explore this new realm with varying degrees of euphoria and longing, from the rapturous 90sinspired ‘Basking in the Light at Heaven’s Gate’ to the melancholic pining of ‘Apparently Nothing’.
- 01: Stop And Look (And You Have Found Love)
- 02: Lost Without You
- 03: True Love
- 04: Silently
- 05: Enemies
- 06: To Be Your One
- 07: Stand Up
- 08: Just Love
- 09: So In Love With You
- 10: I Can’t Cry No More
- 11: Sirens
- 12: Party’s Over
- 13: Life Never Ends
Adrian Younge Presents Something About April is quintessential sweet-soul from The Delfonics lead vocalist William Hart produced by Adrian Younge. From the very beginning, it was Younge’s intention to create an old-school Delfonics vibe but offer a very hip-hop-informed perspective. There are distinguishing musical elements that Delfonics fans will recognize, like the electric sitar guitar, the French horn, string arrangements, and the tympani. Recorded and mixed by Adrian Younge at Linear Labs, the preeminent analog studio of Los Angeles, CA
- A1: Build A Better World (Feat Emer Dineen - Hugh Hardie Remix)
- A2: The Prescription Is Love (Cliques Remix)
- B1: Time To Think (Feat Inja & The Secretary-General - Think Tonk Remix)
- B2: Final View From The Rooftops (Feat Cydnei B - Justin Hawkes Remix)
- C1: Lonely Sirens (Feat Elsa Esmeralda - London Elektricity Vip)
- C2: Funkopolis (Mozey Remix)
- C3: She Slowly Caught Fire (Feat Bulgarian Goddess - Winslow Remix)
- D1: I Wish You Could See It Too (Feat Urbandawn - Lilac Remix)
- D2: Kubrick's View (Degs & Muriuki Remix)
- D3: Never Trust A Hippy (Logisitics Remix)
- E1: Possible Worlds (Feat Inja - Digital Native Remix)
- E2: Empty Seat At The Table (Feat Whiney - Whiney Vip)
- F1: Don't Give Up Now (Feat Bulgarian Goddess - Villem Remix)
- F2: Well That's A Switch (Polaris Remix)
- F3: Funkopolis (Seba Remix)
- A1: Sheila Chandra - One 04 36
- A2: Tim Green - Got More Love 03 05
- A3: Stephen Whynott - What Have You Seen 03 19
- B1: February Montaine - Seven Letters 03 26
- B2: Gil De Ray - Something About Nothing 04 34
- B3: Robin Frederick - Night Blooming Thing 04 02
- B4: Bobbi Keith - Give Me Time 04 38
- C1: Jeff Putterman - Beside You 03 08
- C2: Kirk Edwards - Provincetown 03 40
- C3: Soapstone - You Brighten Up My Day 03 34
- C4: Jerry Thomas - Love Strain 03 53
- D1: Janelle Richey - Rainy Day Dreams 02 52
- D2: Dave Smith, Judy Dinning - Sail Far 04 07
- D3: Dwight Druick - Joshua 03 21
- D4: Franciscus Henri - Friendship 03 00
- E1: Tom Wasinger - Montse’gur 03 27
- E2: Charmer - Movin' On 02 35
- E3: Dennis Siren - Take It If You Try 03 43
- E4: Rhythm & Bliss - Love Is The Sun 04 16
- D1: Robert Carlton - Going All The Way 02 38
- D2: Roger Ekman - Motivationen Måste Vara Stor 02 38
- D3: Heaven & Earth - Feel The Spirit 04 46
2025 Repress
Singing black-lit liturgies of bog bodies caked in mud, entranced by nocturnal landscapes flickering in the moonglow and powered by queer enchantment, Tristwch y Fenywod are a Welsh-language gothic avant-rock powercoven. Exhumed from the depths of Leeds’
experimental underground, the trio consist of Gwretsien Ferch Lisbeth (Guttersnipe, The Ephemeron Loop), Leila Lygad (Hawthonn) and Sidni Sarffwraig (Slaylor Moon, The Courtneys).
Stark, striking and bewitching, Tristwch y Fenywod’s self-titled album is their debut studio recording, following just 10 gigs and a live demo. Formed in 2022, Tristwch y Fenywod ("The Sadness of Women”) record exclusively in the Welsh language, conjuring an eldritch, subterranean, alien folk music played on dual zither, electronic drums and bass guitar. With towering, siren-like vocals curling around the Welsh consonants, accompanied by stark, martial rhythms and swirling claw-plucked strings, Tristwch y Fenywod feels like an early 4AD recording dredged from the waters of an Anglesey swamp. The effect is simultaneously chilling and stirring.
The eight tracks on the record constitute what feels like a recently rediscovered, unholy grail of edgy, atmospheric, occult feminist goth emissions. Gwretsien’s dual-zither playing scatters melodic fragments and spirals of harmony around the decimated space opened up by the lugubrious bass playing and pounding, brooding drum pads.
Coupled with the Welsh vocal, Tristwch y Fenywod embody a new, unique Celtic darkwave sound, equal part Pornography-era The Cure, Svitlana Nianio’s haunted hammered string-work and the dark beauty of Dead Can Dance or This Mortal Coil. Opener Blodyn Gwyrdd feels like the last ride of Princess Ukok, with lumbering bass and 6/8 rhythms in procession to the event horizon with an entreating, impassioned vocal and surprising lyrical theme. The doomed dancing of the zither provides the mysterious melodic bedrock throughout the album, particularly on Ferch Gyda’r Llygaid Du’s heavy funereal swa and the slowly building, paroxysmal banshee breakdown of Awen: an astonishing swell of thrilling chaos.
The album was recorded and produced by Ross Halden and the band at Hohm Studio, Bradford, Summer 2023.
First vinyl edition of Carme López’ debut album of entrancing bagpipe arrangements. Unravelling forms of early music and funereal, queered droneworks full of strange tonalities, phased harmonics and curious subversions.
Carme López is a researcher and teacher of traditional Galician oral music, and ‘Quintela’ features her debut recordings for the Galician bagpipe, split into four longform movements totalling 40 minutes of supremely engrossing drone flourishes. Misunderstood by many, the bagpipe is here brought into the experimental realm as a form of decontextualisation, fashioning the instrument’s naturally peculiar timbres into soft, wavering tones.
Despite its unusual resonance, in López's hands the bagpipe almost becomes a pipe organ, producing long, swaying, sustained tones that highlight the instrument's complex timbral qualities. López plays with its breathy overtones, placing microphones on the bag itself to pick up residual sounds while she sculpts its squeals into cavernous siren calls, and then extracting half-rhythms from its reeds on the elegiac closer 'iv: CACHELOS. a César De Farbán'.
The instrument’s inherent wheezing and anomalous timbre lend the recordings a wavering foundation that feels designed to unsettle, but somehow becomes nothing short of entrancing through almost imperceptible harmonic shifts and odd tunings. It’s meditative music that requires active participation, focussed listening - so as to make sense of all the infinitesimal shifts and faults - in a way that feels unique to this most maligned, misunderstood, almost mystical instrument.
- That's Amazing Grace
- Kaleidoscope
- Blossoms In Her Mind
- Sirens Echo In An Iron Lung
- Non Waltz
- I Believe You About The Moon
- What Do Dolls Dream?
- Time
- Lady Buzz Killer
Ltd Clear w/ Splatter Vinyl[27,94 €]
Neue Musik von Anton Newcombe von BRIAN JONESTOWN MASSACRE und DOT ALLISON (u.a. ONE DOVE, Solo, Sonic Cathedrals). Eine Zusammenarbeit zwischen den beiden Soundtüftlern. Während des Lockdowns in Berlin und Schottland aufgenommen, arbeiten Dot Allison und Anton Newcombe als All Seeing Dolls zusammen. Produziert von Anton Newcombe in Berlin, schickten er und Dot sich gegenseitig Gesangs- und Musikideen, um Dots eindringlichen Gesang mit ihren Fähigkeiten als Multiinstrumentalisten zu vereinen. Auf dem Album finden sich Gitarre, Ukulele, Klavier und Autoharp, gespielt von Dot, sowie zusätzliche Beiträge von Hakon Adalsteinsson (Gitarre) und Uri Rennert. Im Interview mit Clash Magazine sagte Dot über den Entstehungsprozess: "Wir haben unseren Weg gefunden... viele der Songs wurden während des Lockdowns geschrieben... wir sprachen über Musik, das Leben, was wir für wichtig halten und teilten Songs, die wir mögen und sprachen über Künstler, die wir mögen... wir beschlossen, Ideen auszutauschen... also schickte ich etwas mit Autoharp und Stimme oder Akustik und Stimme, und er schickte mir tolle Ideen zurück... wir haben uns gegenseitig unterstützt und gestärkt... und ich sagte zu ihm, dass es ein bisschen wie ein kleines Weihnachten ist, die Tracks zu hören, nachdem er sie zurückgeschickt hatte." Auf erstem hören musikalisch näher an DOT ALLISONs letzten Sonic Cathedral-Output, finden sich hier die eher BRIAN JONESTOWN MASSACRE-typischen Ideen in den klanglichen Tiefen wieder.
Neue Musik von Anton Newcombe von BRIAN JONESTOWN MASSACRE und DOT ALLISON (u.a. ONE DOVE, Solo, Sonic Cathedrals). Eine Zusammenarbeit zwischen den beiden Soundtüftlern. Während des Lockdowns in Berlin und Schottland aufgenommen, arbeiten Dot Allison und Anton Newcombe als All Seeing Dolls zusammen. Produziert von Anton Newcombe in Berlin, schickten er und Dot sich gegenseitig Gesangs- und Musikideen, um Dots eindringlichen Gesang mit ihren Fähigkeiten als Multiinstrumentalisten zu vereinen. Auf dem Album finden sich Gitarre, Ukulele, Klavier und Autoharp, gespielt von Dot, sowie zusätzliche Beiträge von Hakon Adalsteinsson (Gitarre) und Uri Rennert. Im Interview mit Clash Magazine sagte Dot über den Entstehungsprozess: "Wir haben unseren Weg gefunden... viele der Songs wurden während des Lockdowns geschrieben... wir sprachen über Musik, das Leben, was wir für wichtig halten und teilten Songs, die wir mögen und sprachen über Künstler, die wir mögen... wir beschlossen, Ideen auszutauschen... also schickte ich etwas mit Autoharp und Stimme oder Akustik und Stimme, und er schickte mir tolle Ideen zurück... wir haben uns gegenseitig unterstützt und gestärkt... und ich sagte zu ihm, dass es ein bisschen wie ein kleines Weihnachten ist, die Tracks zu hören, nachdem er sie zurückgeschickt hatte." Auf erstem hören musikalisch näher an DOT ALLISONs letzten Sonic Cathedral-Output, finden sich hier die eher BRIAN JONESTOWN MASSACRE-typischen Ideen in den klanglichen Tiefen wieder. Exklusiv für den Indie-Handel: Transparentes mit farbigen Splatter Vinyl
- The Comedown
- Twilight
- Uptown / Downtown
- Driftaway
- Sorry I Made You Cry
- Goodbye Drama Queen
- Equinox's Children
- High With You
- Night Drive
- Star
- Sleeping Pill
- Sirens
Blue Vinyl + 7" + Art Print[34,03 €]
"Twilight" ist die kleine Schwester von "Daylight" und laut Produzent Hifi Sean und Sänger David McAlmont ihr bislang bestes Album. "Twilight" ist eine 12 Tracks umfassende Nachtfahrt von der Dämmerung bis zum Morgengrauen, mit allen Momenten dazwischen. Der Opener "The Comedown" ist eine Zusammenarbeit mit The Blessed Madonna, der Titeltrack eine Klangwand mit Chören und das herausragende "Sorry I Made You Cry" ein verzerrter, von Doo-Wop inspirierter Torch-Song.
- Sean: "Ich wollte, dass sich dieses Album so anfühlt, als wäre man in einer dunklen Gedankenwelt und würde gleichzeitig von seinem Lieblingsmenschen umarmt."
- David: "Ich weiß nur, dass wir uns vorgenommen haben, eine kleine Schwester für Daylight zu machen, und am Ende unser bisher bestes Album herausgebracht haben."
- The Comedown
- Twilight
- Uptown / Downtown
- Driftaway
- Sorry I Made You Cry
- Goodbye Drama Queen
- Equinox's Children
- High With You
- Night Drive
- Star
- Sleeping Pill
- Sirens
- Tracklisting Flexidisc 7": A1. Driftaway Dub
Blue Vinyl[30,04 €]
"Twilight" ist die kleine Schwester von "Daylight" und laut Produzent Hifi Sean und Sänger David McAlmont ihr bislang bestes Album. "Twilight" ist eine 12 Tracks umfassende Nachtfahrt von der Dämmerung bis zum Morgengrauen, mit allen Momenten dazwischen. Der Opener "The Comedown" ist eine Zusammenarbeit mit The Blessed Madonna, der Titeltrack eine Klangwand mit Chören und das herausragende "Sorry I Made You Cry" ein verzerrter, von Doo-Wop inspirierter Torch-Song.
- Sean: "Ich wollte, dass sich dieses Album so anfühlt, als wäre man in einer dunklen Gedankenwelt und würde gleichzeitig von seinem Lieblingsmenschen umarmt."
- David: "Ich weiß nur, dass wir uns vorgenommen haben, eine kleine Schwester für Daylight zu machen, und am Ende unser bisher bestes Album herausgebracht haben."
- A1: A Pikao
- A2: Rue Chinoise
- A3: Gwendoline
- A4: Theme De Willard
- A5: Le Combat
- A6: Quand Souffle Kalibidu
- B1: Aventures Au Yek Yek
- B2: Sous La Pluie
- B3: La Legende De Pikao
- B4: U 89
- B5: Chant Des Sirenes
- B6: Chez Les Kiops
Poet, novelist, musician and academic, Anthony Joseph teams up with legendary UK producer Dave Okumu for forthcoming album, ‘Rowing Up River To Get Our Names Back’
Dave Okumu, known perhaps best as frontman for The Invisible, though digging deeper into his production credits, huge names emerge such as; Grace Jones, Amy Winehouse, Jesse Ware, Rosie Lowe and Eska. On this album, the magic and alchemy of Dave’s production style showcase subtle sonics and deep layering resulting in a contemporary sound to carry Anthony’s afrofuturistic metrical meanings.
Anthony and Dave first came across each other when working with Shabaka Hutchings during Covid broadcasts, and then after Anthony performed some poems on Dave’s 2023 album ‘I Came From Love’, the seeds of collaboration were sown.
With a little more psychedelia, a little more experimentation, Dave’s eclectic vision focuses on the actual sounds on these pieces. Anthony stated that “The best producers guide you, not push you” now add to that the fact that both these humans were born on the same day, a concoction of laid back attitudes in people with strong purpose, some real magic can happen, naturally.
Early writing sessions for this record took place in 2022, around Mount Blanc in France. Anthony was away touring with long-time collaborator, Jason Yarde. Ideas were a little thin and they found themselves somewhat repeating previous work resulting in Anthony rethinking things a little, and so entered Dave Okumu.
LP opener ‘Satellite’ is a fine example of how this new partnership pans out. New musicians have been enlisted; Dan See (Drums), Aviram Barath (Synths), Nick Ramm on Fender Rhodes and Byron Wallen (Trumpet). Add to that the mighty vocal power house of Eska and we have a whole new dimension of soul and depth, to carry Anthony’s statements. “You build a wall, we go under, you build it higher, we go higher, like a satellite” .
On the album's second single, ‘Tony’ - there’s a nod to all drummers and creators of African rhythms, from the point of view of Afrobeat legend Tony Allen. Highlighting this is drummer’s drummer Richard Spaven as Dave’s choice of skin beater. He successfully reminds us that Tony was someone who understood the real power of rhythm and how it is used to unite people.
As well as the new musicians on this LP, Dave Okumu played all the guitars and used the studio as his tool. On ‘A Juba for Janet’ - a poem to Joseph’s mother, and a track so bass heavy that it feels as though it could sit in a deep dubstep set in Plastic People days, - Anthony’s voice reaches straight down your ear canals next to dark drums, huge synths and delayed saxophone stabs from Colin Webster. Slightly more introspective verses on ‘An Afrofuturist Poem’ see Dave’s beats show off the real future sound of this record, kalimba, moog bass and guitars all played by the man himself.
Mellower and deeper moments are also present, Anthony’s cryptic yet informative storytelling is at its absolute best on ‘Churches Of Sound (The Benetiz-Rojo)’ - Caribbean and Windrush history reeled off alongside a linear musical timeline of Black music in the diaspora.
A reminder that this body of work is first of 2 volumes, ‘Rowing Up River To Get Our Names Back’ is not a follow up to Anthony’s previous album, but more a development of his 2006 novel, ‘The African Origins of UFOs’ a book where experimental elements of afro-futurism, metafiction, science fiction, surrealism, mythology are rewritten in Anthony’s innovative language. Look out for Volume 2 also coming in 2025.
Anthony Joseph releases, ‘Rowing Up River To Get Our Names Back’ (Vol. 1) via Heavenly Sweetness 7th February 2025 and he will play live at Ronnie Scotts in London on 14th March 2025, with Dave Okumu as a special guest.
CREDITS:
Vocals - Anthony Joseph
Additional vocals, vocal arrangements - Eska Mtungwazi
Producer - Guitars, Bass, Moog, Synthesisers, Programming, Percussion - Dave Okumu
Drums - Dan See
Drums on ‘Tony’ - Richard Spaven
Synthesiser - Aviram Barath
Fender Rhodes, Synthesisers, Nick Ramm
Trumpet - Byron Wallen
Saxophones - Colin Webster
Trombones - James Wade Sired
- A1: Turn Down The Sound
- A2: It's Me
- A3: Anna May
- A4: Two Hearts Combine
- A5: Thunderstrike
- A6: Reverie
- A7: First Step On The Moon
- A8: Dusts Of Gold
- B1: Midnight Blue
- B2: Lovely Lady
- B3: Sound Of A Man
- B4: Sirens
- B5: Mourning Melodies In Rhapsody
- B6: Something About April
- B7: Niacin
Adrian Younge presents: Something About April flaunts all of the trademarks that have made Adrian Younge an in-demand name as a composer and sample source-point. His work oozes raw, analogue soul and the primal sonic edge of psychedelic rock, sitting nicely alongside Ennio Morricone's best soundtrack work or Pink Floyd's early catalogue. Recorded and mixed by Adrian Younge at Linear Labs, the preeminent analog studio of Los Angeles, CA.
Especial welcomes new artist DJ 1985 to the label. As so often, the idea of pushing new music has been the raison d'etre of the past decade. An EP of a love for Acid, from the breaks anthem of the title We Trippin’ to exploring the ethereal and even mind-melting Ambient House and Balearic of how the Roland TB-303 has become a fundamental element in the history of electronic music.
Soviet born; Belgrade exile Stanislav Grishchuk is DJ 1985. A man of many monikers, came to House later, originally progressing from Breaks, Hardcore and onto Drum and Bass as DJ Saint Man, a Mixmaster in the truest sense, switching it up to include Ghetto House and Booty, DJing led to producing, finally seeing DJ 1985 emerged to encompass Acid, Bleep, Breakbeat, Chicago and beyond.
A DJ supreme from the old school – check his Boiler Room mix for live vinyl dexterity – his productions nod to Aphex Twin and the Rephlex / UK lineage, the Techno. Electro of masters Underground Resistance and Drexciya and on to Italo, Italian House and early 90s New Jersey and New York’s golden period and of course the masters Kraftwerk, all influence the sounds of this debut EP.
Starting as 808 and 909 Electro and Techno jams, all the tracks are recorded live, MPC, synth and drum machines, no computers involved. We Trippin’ is built around the “Think” break, with trippy 303 line, some 808, synths and off we go “we trippin”.
Dolphin and Sirens was inspired by the Boka Bay dolphins of Montenegro, near where the recording was made. A flotation bath of warm dreamy acid beats and aquatic found sound, fast, shifting breaks, the Adriatic Sea of Croatia and beyond beckoning.
Catland’s title is a nod to Stanislav’s love of all the feline, but the breaks’n’303 cut is an endlessly uplifting spark, celestial, a cosmic evolutionary odyssey.
DJ 1985 completes his debut EP with the aptly titled The Last One. Spherular, mysterious, this rise of spatial breaks is a reawakening of symbolic music that is touched by both East and West. Stanislav’s music intersects, trans-national, almost spiritual and psychedelic. Live jamming, more hearted, the snap electro percussion, dream-laden pads are twinned with an ethereal otherness via the endless possibilities of the TB-303.
Terra Utopia returns to Emotional Response with a second long-from EP / mini-LP, 10 more tracks that span the ethereal sounds of ambient, atmospheric beats and liquid drum and bass.
Originally intended as a one-off project from French producer Benoit B, Terra Utopia 1 was recorded in 2 weeks while sojourned in an Athens’ Spring. A personal dedication to a specific sound he loved.
Since the original release, a debut LP under his own name followed, before Benoit embarked on his new club orientated project Blu:sh, releasing a series of acclaimed EPs for the likes of esteemed Kalahari Oyster Club and Roza Terenzi’s Step Ball Chain label.
However, the incredibly positive feedback of the first Terra Utopia recordings led to reappraisal and return to the name and here again, a second set of 10 tracks (8 vinyl and 2 digital bonus).
Once more recorded as short pieces – cut loud for DJ play – they interconnect to feelings of intangible expanses, that embracing summer, the warmth, a latent stillness of the azure sea and sky. This invitation, a narrative forever calling, of long days, calm nights, the infinite astral plain in minds eye.
The ambience has progressed, beats crackle and snap, tracks visualise an individuality, names are anointed, with the collaboration with singer dvdv on Shadows Of Memories, a floating, mesmeric highpoint, a dreaming siren.
No fears, the children of the heat embark.
A new full-length from THE ORB following last year's acclaimed album MOONBUILDING 2703 AD.
An expertly crafted ambient experience from two pioneers at the height of their creativity
180g standard vinyl version comes with download code of the full album
Being pioneers with a new album created in no more than 6 months, THE ORB are bound to be exposed to fan expectations running high, while quizzical questions about little fluffy clouds and the good old times take over. It's especially jarring as the duo of accomplished soundsmiths Alex Paterson and Thomas Fehlmann has become known for its genre-bending curiosity and surprising sonic detours, exploring experimental soundscapes as well as club-friendly beats.
The funny thing is, though, that whatever the context, you know a track from THE ORB when you hear it. Case in point: COW / CHILL OUT, WORLD!, their latest full-length offering - a masterful ambient album that branches out in many directions, but unmistakably sounds like THE ORB in either ear (and probably to your third ear, too).
"The idea was simply to make an ambient album", Dr Paterson explains, "we didn't look back and study earlier recordings, but wanted a more spontaneous approach, a focus on THE ORB today, our vibe in 2016."
In contrast to their much-acclaimed previous full-length MOONBUILDING 2703 AD (KOMPAKT 330 CD 124) - which took years to prepare and finetune -, the new album was produced over the course of only five sessions in six months, directly following the like-minded ALPINE EP (KOMPAKT 339): "it got so spontaneous that a track like 9 ELMS OVER RIVER ENO (CHANNEL 9) consisted only of material collected at North Carolina's Moogfest in May - second-hand records from local stores, field recordings, live samples from gigs that we liked, and of course an excursion to the Eno River, which actually exists. This geographic intimacy and the spontaneity are among the top reasons why we love this album so much."
Herr Fehlmann sees the duo's relentless gigging schedule as a formative influence on the new album: "the countless performances we've played in the last years - probably up to 300 - have brought us closer as a musical unit. The spice of our concerts is improvisation - a fertile process that we've brought to the studio, where we operate with very simple rules of engagement (in this case "ambient") and go wherever the flow takes us." It's an approach that one might expect from traditional acoustic instrumentation, not necessarily an electronic set-up, but for THE ORB it works wonders: "we're quite happy and also a little bit proud that we've reached this level of unscripted levity with purely electronic means. We're finessing ourselves, sort of, always looking for the next sonic surprise that leaves us rubbing our eyes about how the heck we got there."
Once more, THE ORB's trademark playfulness is on full display on COW / CHILL OUT, WORLD!, and it doesn't limit itself to the multi-layered sampling and psychedelic sound composites that the duo has become known for - you'll find it in the album title as well. The simple invitation (or order) to chill out (relax Calm the eff down) is converted into an acronym - and the cow that you might expect to find on a Pink Floyd cover or with iconic UK chill-out/dance pranksters The KLF. It's not so much an obscure trope coming full circle as a perfect example for THE ORB's multitimbral approach to sound and meaning - a compelling, immersive journey to diverse places and impressions.
Each track title is a conceptual work in its own right, playing with multiple references, some of which remain highly personal and mysterious. But the greatest feat of THE ORB's latest outing might just be how all this semantic doodling never gets in the way of the actual listening, at all times directly relating the artists' sonic vitality and cheerful nosiness. Chill out world! and treat yourself to an outstanding new ambient experience from THE ORB.
Opaque Cream White Vinyl[32,35 €]
Trans Red Vinyl[32,35 €]
Green/White Marble Vinyl[33,57 €]
Die schwedischen Heavy Rocker GREENLEAF haben mit ihrem neunten Album "The Head & The Habit" den vorläufigen Gipfel ihrer langen Evolution erklommen. Die musikalische Handschrift und Virtuosität von Gitarrist Tommi Holappa, seit mehr als 25 Jahren einer der Vorreiter und tragenden Säulen der europäischen Stoner Rock Szene, zeichnen sich deutlich ab. Die Gitarren werden perfekt ergänzt durch den gefühlvollen, intuitiven Sinn für Melodien und die charakterliche Tiefe, die der klassisch ausgebildete Sänger Arvid Hällagård dem Sound von GREENLEAF verleiht. Neben den erstklassigen Gesangslinien sowie den massiven Fuzz-Power-Riffs hat sich der Frontmann intensive Gedanken zu seinen Texten für "The Head & The Habit" gemacht, die weit über den Standard des oft klischeebeladenen Genres hinausreichen. Wie bereits der Albumtitel ("Der Kopf & Die Gewohnheit") andeutet, sind die neuen Songs als symbolische Kurzgeschichten angelegt, die sich um das Ringen mit Gefühlen bis zu psychischen Erkrankungen drehen. In Hällagårds Lyrik spiegeln sich seine Erfahrungen aus der Arbeit mit Menschen wider, die mit Sucht und anderen psychischen Problemen zu kämpfen haben. Die Heavy Rock Liebhaber GREENLEAF wurden ursprünglich als informelles Privatprojekt unter Freunden gegründet. Alle spielten bereits in anderen Bands, worunter sich so klangvolle Namen wie DOZER, LOWRIDER und DEMON CLEANER finden. Die Schweden suchten einfach nur nach einem Ventil für ihre gemeinsame Liebe zum Hard Rock und Proto-Metal der 70er Jahre, das frei von den Erwartungen und dem Druck ihrer Hauptbands sein sollte. Trotz der Absicht, GREENLEAF nur zum Vergnügen zu betreiben, führte die ungetrübte Freude beim Erschaffen eingängiger Songs dazu, dass ihr gesamtes Umfeld nach Aufnahmen von diesem Material verlangte. Dies führte schließlich zur Veröffentlichung einer selbstbetitelten Debüt-EP im Jahr 2000, der nur ein Jahr später das erste vollständige Album "Revolution Rock" folgte. Die Jahre mit wechselnden Besetzungen waren vorbei. GREENLEAFs stabiler Fokus wurde durch ihr fünftes Album "Trails & Passes" (2014) gekrönt, auf dem erstmals Arvid Hällagård als Sänger zu hören war. Dieser Meilenstein markierte den endgültigen Beginn einer neuen Phase der Band. Mit "The Head & The Habit" verbinden GREENLEAF nun das Bewusstsein für vergangene Triumphe mit reifem Handwerk. Die Schweden wissen, wie sie mehr als je zuvor stärker, härter und auf den Punkt rocken. GREENLEAF verschmelzen donnernde Riff-Magie, mitreißenden und mit Soul getränkten Gesang, frenetische Rhythmen und treibende Takt-Attacken zu einer ohrwurmverdächtigen, funkelnden Legierung von Hardrock-Hymnen!
- A1: Meteor
- A2: Mothership
- A3: Magnolia
- A4: Luminare
- B1: Epoch
- B2: Desert Procession
- B3: Crestfallen
- B4: Phantom
- B5: Sunday
Gelobt sei das allmächtige Riff! Triumphaler, wunderschöner, schwerer und kraftvoller Stoner Metal: „Sirens“ von Moon Wizard hat triumphale,
wunderschöne und kraftvolle Stoner Metal-Vocals und instrumentale Hooks, die hymnisch sind und süchtig machen und jede Minute wert sind.
Einfach nur melodischer, schwerer Stoner Metal und insgesamt eine tolle Atmosphäre. Moon Wizard, gegründet von den langjährigen Freunden
Aaron, Joe und Ashton, haben sich von ihren Black- und Death-Metal-Wurzeln gelöst und eine einzigartige Mischung aus Doom und Stoner Metal
geschaffen. Nach ihrem Debüt mit dem selbstbetitelten Album im Jahr 2018, fügte die Band 2020 die Chicagoer Sängerin Sami Wolf hinzu, die ihrem
Sound eine neue Dimension verleiht. „Sirens“ zeigt die kontinuierliche Entwicklung der Band und gibt einen Ausblick auf das, was als Nächstes
kommt.
- A1: Natural Disaster
- A2: Echoes
- A3: The Grey
- A4: Legion
- A5: Tender
- A6: War Of Being
- A7: Sirens
- A8: Burden
- A9: Sacrifice
Mit ihrem Album "War Of Being" hat die britische Progmetal-Band viel Kritikerlob eingeheimst (u.a. Album des Monats in AUDIO) und ist im September 2023 in Deutschland auf Platz 86 der Charts gelandet. Das „bisher dynamischste, abwechslungsreichste, komplexeste und zugleich zugänglichste Album der Band“ (Eclipsed) erscheint jetzt als Tour Edition mit 3 zusätzlichen Tracks und auf Vinyl als "Half-Speed Master" auf exklusivem Red / BlackMarble-Vinyl.
"Sirene" is the second album of the duo composed by Stefano Ghittoni (TheDining Rooms, Le Petit) and Bruno Dorella (Ovo, Ronin, Sigillum S), following their 2019 release "Estatico."This composition explores a captivating territory where the artists has been working for many years, combining experimental techniques with inviting elements from different genres of popular and underground music.
The album starts with ethereal and ambient electroacoustic sounds, gradually incorporating subtle rhythms, arpeggiations, and slightly broken beats. It creates a moody and introspective sonic landscape that maintains a sense of abstraction. This is enhanced by the textural complexity derived from various sources such as samples, tape manipulations, field recordings, and unconventional sounds woven together with traditional instruments.
The album encompasses a range of electronic practices, psychedelic minimalism, and dense ambience, with a touch of shoegaze, resulting in a truly beautiful experience.
Record includes 2 page insert and download
Flipping rhythms from Guadeloupe, Cuba, Senegal and Puerto Rico, Time Capsule founder Kay Suzuki releases an acid-soaked collection of remixes that transcends time and space.
From the blacked-out basement of Plastic People to the psychedelic dancefloor of Beauty and the Beat, Kay Suzuki’s musical world has been shaped by some of London’s most iconic sound systems. High quality audio, he says, can open portals to new universes. Rhythm is time made plastic and beauty is the space between the beats.
Spanning over fifteen years of music from the prolific DJ, producer, Time Capsule label boss and one time Brilliant Corners sushi chef, this collection of remixes is the logical conclusion of Kay Suzuki’s musical thinking. Drawn to unique percussive or syncopated rhythms, he describes remixes as conversations between the original artist’s sense of time and his own. Weaving broken beat, house and dub influences into rhythms from across the Black Atlantic, these four tracks find each other kinship on the dance floor.
The A-side begins with a dubbed-out rework of the Gwoka celebration rhythm ‘A Ka Titine’ by Guadeloupe’s Gaoulé Mizik that was originally released by Beauty and the Beat in 2022. Layering electronic flares, dub sirens and space echo reverb across the shuffling toumblak beat, Suzuki leans into the track’s creole heritage, turning the track into a sought-after dancefloor jam, played by everyone from Colleen Cosmo Murphy and John Gomez to Yu-Su and Bradley Zero.
Skipping to Puerto Rico, Broki’s ‘Es Que Lo Es’ emerged from a collaboration between Bugz in the Attic’s Afronaut and Seiji and local musicians. Here Suzuki reworks the Afro-Latin percussion into a subtle bruk, conjuring a third space between London and San Juan that remains both of and outside the era in which it was made.
Blackbush Orchestra’s ‘Sortez, Les Filles!’ opens the B-side, taking apart the original and kneading the Senegalese percussion into a chugging Balearic house track, buoyant and full of life. Also first released by Beauty and the Beat, the track features new synth and structural elements that bring out the innate dancefloor potential beneath the surface of the original.
The final track on the collection heads back to the Caribbean and the island of Cuba, where Sunlightsquare a.k.a. Claudio Passavanti worked with vocalist Rene Alvarez and expert in Afro-Cuban percussion, Giovanni Imparato, on ‘Oyelo’. Here, Suzuki strips out the kick completely, leaving an implied rhythm which he calls an “imaginary four-to-the-floor” - a groove that is felt rather than heard, leaving the listener floating in another universe entirely.
"Anómala" by Peruvian thereminist and guitarist Veronik is a haunting theremin album where the instrument becomes a melodic voice. It"s a gentle experimentation that floats beautifully on femme psychedelic rock waters, captivating with its cinematic and moody soundscapes. Previously self released in Peru in 2017, Zel Zele is proud to present Anómala"s deserved re-release featuring five additional tracks and it"s first-ever vinyl issue, advancing Anomala to another dimension.
VOYKOT presents a new cult album from PANICO EN DIRECTO, delivering another masterfully crafted mini LP. This collection of 6 tracks delves deeper into the producer's sonic universe, weaving intricate layers of percussion with complex melodic structures. While maintaining the raw EBM and Techno foundations of their debut, this release takes a more introspective turn, offering a sophisticated dialogue between rhythm and atmosphere that reveals new depths with each listen.
Pacific Rhythm returns with a heady new offering entitled the “Deep Hows EP" from NYC based Producer and DJ, Arsenii under his Bliss Street Queens moniker. The EP effortlessly trips through the cosmic and psychedelic sounds of the hazy and hopeful 1990's in a refreshing and modern style, all while shining a light on Arsenii’s undeniable ear for rhythm, energy, and feeling on the dance floor.
This one can carry you from the chill-out room to the main stage and is an essential pick-up for all of the Interesting Audio enthusiasts out there looking for machine funk of the highest caliber!
Pain Management presents a debut collaborative release from Bristol’s Larry McCarthy & mysterious newcomer Eris FM. The limited edition single fuses hellish Bristolian dub with tender vocal excursions on two dark cuts in equal parts tough and tender. A heartfelt comedown offering for the hyperactive via two cathartic weapons primed for maximum emotional release.
The A side’s foolish titular opener is a hellish mess of dub delays and eerie narrative exposition. Reminiscent of blown-out early No Corner offerings; a tangled mess of sirens and harsh noise ensnare FM’s disembodied commands. Turn your phone off / Tell no one where you are / Go out / Press your lips to the cracks in the soil. Overtly human exposition shrouded in a plosive shell of sawtoothed frequencies and machine drum paranoia. The effect is an unsettling hybrid of softness and uncertainty. A teeth-grinding mess of grit and potent anxiety primed for anti-dancefloor devastation; one to comfort the disturbed or disturb the comfortable depending on where you’re at.
On the flip ‘Red’ applies this same methodology to a beatless format, noisy chaos swapped out for ascendent grandeur. Here FM’s voice has more room to breathe, floating above an ever expanding synthscape. Reflective prosaic cohesion replaces the A side’s splintered present-tense directives.The rawness remains but on Red it takes the form of a commanding emotive clarity rather than claustrophobic uncertainty. A subtle heartbeat rhythm pulses beneath the nebulous pads, swaying like a slow dance in the early hours.
Hyper-limited run of 100 7” records
The Invisible Road: Original Recordings, 1985–1990 compiles an unheard, previously unreleased body of recordings by Sussan Deyhim and Richard Horowitz, dissidents from diametric backgrounds who met during the heady days of Downtown New York in the 1980s. This collection reveals the creative and life partners’ radical shared vision of avant-garde pop in all of its boundary pushing freedom, combining Deyhim’s singular approach to vocalization, Horowitz’s invention of new musical languages, and touchstones of traditional music from around the world, creating a new music that ultimately retains a voice entirely its own. Despite their difference in backgrounds and respective journeys, at the time of their meeting in the early 1980s in New York City, Sussan Deyhim and Richard Horowitz were both products of the search for freedom and understanding (and resultant awakenings) that swept the globe and helped culturally define the late 1960s and 70s. Deyhim, born and raised in Tehran, spent her teens dancing with Iran’s Pars National Ballet company, performing weekly on Iranian national television, and travelling her home country studying with master folk musicians and dancers, before relocating to Belgium and joining Maurice Béjart’s prestigious Béjart Ballet of the 20th Century. Horowitz, born and raised in Buffalo, New York, had spent much of the decade before abroad, first departing for Paris under the shadows of the Vietnam War, where he studied piano, Eastern philosophy, and became entrenched the city’s free jazz scene, playing with the likes of Steve Lacy, Anthony Braxton, and Alan Silva, before embarking south to Morocco where his friendship with Paul Bowles helped cultivate a deep passion for the country’s musical traditions and a shift in his musical practice.
The pair met by chance sometime in 1981 at Noise New York, a small studio on West 34th Street founded by the musician and recording engineer, Frank Eaton, as a utopian creative laboratory that beckoned artists and bands like Arthur Russell, Christian Marclay, Liquid Liquid and Butthole Surfers into its orbit. Both artists had recently relocated to the city, Horowitz having recently released his debut album, Oblique Sequences (Solo Nai Improvisations), on the legendary Paris based imprint Shandar, and fallen in with members of New York avant-garde like La Monte Young, Jon Hassell, David Byrne, and Brian Eno, and Deyhim having begun to more actively incorporate singing into her practice, notably recording a vocal score for choreography she was doing at La MaMa Experimental Theatre.
Initially bonding over a cassette tape of field recordings made by Paul Bowles that had been given to mutual friend and writer Brian Cullman (seeking answers for Ornette Coleman’s question “what is the sound of sound”), their earliest collaboration was documented on Horowitz’s 1981 album, Eros In Arabia, with Deyhim contributing vocals to the track “Queen Of Saba.” Over the coming years, their deep connection would routinely gravitate them into the studio, culminating in the body of recordings that would appear on their 1986 album for Crammed Discs, Desert Equations: Azax Attra. Unknown to nearly all but the artists, laying in wait over the decades on numerous multi-track and stereo reels, DAT tapes, and reference cassettes, were a vast array of recordings made by Deyhim and Horowitz bookending Desert Equations. The 13 pieces represented on The Invisible Road: Original Recordings, 1985–1990 were recorded largely between Noise New York and Daylight Studio in Brussels, during a period that Deyhim describes the partnership between herself and Horowitz’s as seeking a music “free of any specific cultural reference, with a personal musical signature,” blossoming into a body of sonority that embraced the energy of contemporary boundary pushing pop and the avant garde, filtered through their mutual love and study of various musical traditions from across the globe and deep engagement with the ideas and tactics of experimental music.
Undeniably rooted in Horowitz’s study of the North Africa ney and the music of the Berber and Gnawa cultures during his time in Morocco, Deyhim’s deep engagement with the folk traditions of Iran, and the couple’s immersion in the interconnected Downtown underground music scenes, each piece on The Invisible Road offers its own vision creative and cultural hybridity. Deyhim sings in both English and Farsi, as well as a composite tongue that she developed by drawing upon numerous indigenous vocal techniques from around the world, intuitively responding to Horowitz’s simultaneous sound syntax forming and combining a wide range synthetic and acoustic instrumentation, and experimental tape techniques, within a visionary series of free-standing expressions.
- Revolving Room
- Main Theme From, Diamantik
- Diamond Love (Feat. Stefanie Schrank)
- Marrakesh May Hem
- Diamantik's Awakening
- Hey, Mister Commissario (Feat. Sedlmeir)
- Frisco Fling
- Ticket To Rio
- All The Colours Of The Night (Feat. Rocko Schamoni)
- Paris Alley Cat (Feat. Eroina)
- Disco Dragon
- Funky Shark
- Under The Volcano (Feat. Bela B)
- Road To Messina
Mit DIAMANTIK entführen MONDO SANGUE das Publikum in die schillernde, stylische Welt der Swinging Sixties. Natürlich nicht ohne inhaltlichen Twist - das psychedelisch angehauchte Pop-Art-Abenteuer liefert einige Grenzgänge: Eurospy, Abenteuer und Martial-Arts-Kino treffen auf Beat, Bossanova und sogar Disco. Heraus kommt ein zeitloser Genre-Cocktail, zusammengeschüttelt und serviert als knallbuntes Konzeptalbum. Mittels kantiger E-Gitarren, grooviger Schlagzeug-Beats, glamouröser Orchestersätze und epischer Gesangslinien erzählt DIAMANTIK von den waghalsigen Eskapaden einer von Liebe und Rache getriebenen Diamantendiebin. Dabei dürfen mörderische Ninjas, gerissene Kommissare, blutdurstige Haie und verführerische Sirenen bei dieser musikalischen Hetzjagd um die Welt nicht fehlen. Wie immer werden diverse filmische, wie musikalische Verweise ans italienische Genrekino offen ausgespielt, sodass cineastische Grenzgänger*innen ein stilsicheres Zwinkern in Richtung Mario Bava oder Ennio Morricone bemerken dürften. Zusätzlich doppelten Boden erhält die Platte durch die Hommage an die kultigen, italienischen "Fumetti neri" Comics, welche sich äußerst liberal mit den dunkleren Themen der Popkultur auseinandersetzen. Heraus kommt eine äußerst tanzbare, Beat-getriebene Mischung aus imaginärem Kult-Soundtrack und Retropop. MONDO SANGUE haben für ihr sechstes Album DIAMANTIK wieder einen illustren Kreis Gleichgesinnter um sich geschart: Neben den vormaligen Kooperateuren Bela B und Rocko Schamoni sind erstmals auch Stefanie Schrank, Sedlmeir und das Pariser Duo Eroina mit von der Partie.







































