Kevin Sery is the ambient guitarist behind From Overseas and now returns with a brilliant follow-up and stylistic evolution of his 2020 debut, Home. This one was inspired by fatherhood and the artist's studies in environmental philosophy, which is why the eight luminous soundscapes feel both intimate and immense. Layers of shimmering guitar, airy drones and organic resonance add up to a sonic meditation on awe that cannot help but have a profound effect. From the cascading beauty of 'Appalaches' to the radiant calm of 'Infinite,' this is ambient music that is too emotional and cinematic to be simply left playing in the background. It's a contemplative heavyweight that demands and rewards your full attention.
Suche:dem 2
Mit "Tourist History" veröffentlicht die britisch-irische Indieband Two Door Cinema Club eines der einflussreichsten Debütalben der 2010er Jahre in einer besonderen 15th Anniversary Edition. Das Album, das 2010 erschien, gewann den Choice Music Prize als Irish Album of the Year und markierte den Start einer Weltkarriere, die von Festival-Headliner-Shows bis zu über 1 Milliarde Streams von "What You Know" führte.
Zur Feier des Jubiläums erscheint Tourist History in drei liebevoll gestalteten Formaten - inklusive bisher unveröffentlichter Remixe und Raritäten.
Seit dem Garageprojekt in Bangor haben Alex Trimble, Sam Halliday und Kevin Baird eine beeindruckende Karriere hingelegt - mit Top-10-Alben wie Beacon, Gameshow, False Alarm und Keep On Smiling und ausverkauften Touren weltweit. Diese Jubiläumsausgabe ist ein Muss für Indie-Fans und Sammler - ein Meilenstein moderner Gitarrenmusik.
Come Back Down, das neue Album des experimentellen Pop-Duos Total Wife aus Nashville, entstand am Rande des Schlafes. Wenn die Komponistin und Produzentin Luna Kupper während nächtlicher Mixing-Sessions einzuschlafen begann, folgten ihr die Songs in den Zwischenraum zwischen Traum und Wachsein. Wie Dale Cooper in Twin Peaks wachte sie mit einer neuen Perspektive auf das Puzzle auf, das sie gerade zusammensetzte. ,Ich bin eine psychologische Mixerin - ich versuche mir vorzustellen, wie jemand den Klang erlebt, anstatt mich darauf zu versteifen, all diese verschiedenen Töne zu erzeugen und all diese Geräte zu benutzen, um einen bestimmten Klang zu erzielen", sagt Kupper. Und wie eine Spirale vom Wachleben in den Traum sind die Songs auf Come Back Down endlos selbstreferenziell und bauen aus einem einzigen Punkt ganze Universen auf. Kupper hat alle ihre Synthesizer verkauft, um die Miete zu bezahlen, bevor sie mit der Arbeit an dem Album begann, und so wird jeder anorganische Klang stattdessen aus Samples der eigenen Arbeit der Band aufgebaut. Eine Gitarre in einem Song kann in dem nächsten Song neu verarbeitet und als Synthesizer verwendet werden, während überall auf dem Album Gesangs-Samples aus einem einzigen unveröffentlichten Cover von Elliott Smiths ,Between the Bars" verwendet werden. Als Hommage an diesen Prozess hätte das Album beinahe den Namen ,The Julia Set" bekommen, nach der mathematischen Gleichung, die sich immer wieder selbst speist und wunderschöne fraktale Bilder erzeugt. Die Absicht war, etwas Komplexes, aber Zugängliches zu schaffen; experimentell, aber präzise und ohne Abstraktion. Auch in ihren Texten ist die Texterin und Sängerin Ash Richter so direkt wie eh und je. Sie griff auf ihre Erfahrungen mit der Isolation während der Pandemie zurück, um über Verbindung und Trennung zu schreiben, und nutzte ihre Texte als Mittel für die Kommunikation, die im Alltag fehlte. In dem hochfliegenden, shoegazigen Track ,peaches" wurde ein Sturm, der die Absage einer Aufnahmesession erzwang, zur Metapher für emotionale Distanz. ,still asleep" erzählt von Richters Euphorie nach der ersten Tournee von Total Wife und beobachtet, wie diese sich allmählich in Paranoia verwandelt. ,Danke, Vollmond, mein Herz ist übervoll", singt sie, bevor sie fragt: ,Gibt es so etwas wie zu viel Glück?" Die Erfahrung der Isolation veranlasste Richter, an ihre Kindheit zurückzudenken, eine Zeit, die für sie von Einsamkeit und Spielen in der Natur geprägt war - auf Bäume klettern, Matschkuchen backen, sich im Wald verlaufen. In Tracks wie ,in my head" und ,second spring" nutzt sie Bilder aus der Natur, um sich an diese Zeit zu erinnern und eine Verbindung zu ihrem einsamen inneren Kind herzustellen. ,Ich fühle mich mit transzendentalistischer Literatur und magischem Realismus verbunden - dem Versuch, Dinge auf konkrete Weise zu vermitteln, aber mit einem Element von Psychologie und Mysterium", sagt sie. Richter und Kupper, Freunde aus der Highschool, gründeten Total Wife im Jahr 2016 und zogen 2020 von Boston nach Nashville. Beide sind sowohl bildende Künstler als auch Musiker, was sie durch vielschichtige und zielgerichtete Visuals in ihre Arbeit mit Total Wife einfließen lassen. Eine DIY-Ader prägt alles, was sie tun - von der Gestaltung ihrer eigenen Kunstwerke und Musikvideos über die Aufnahme ihrer eigenen Musik bis hin zur Veröffentlichung von Kassetten über ihr Label Ivy Eat Home und der Ausrichtung von Hauskonzerten in ihrem Keller, den sie Ryman 2 getauft haben. In Nashville haben sie sich in einer schrägen Szene niedergelassen, die unter dem Parkett der Plattenindustrie lebt, einem Bienenstock kollaborativer und kreativer Energie, der sie begeistert hat, die Stadt ihr Zuhause zu nennen. Kurz nach ihrem Umzug nach Nashville haben sie auch zum ersten Mal eine Live-Band zusammengestellt, bestehend aus Ryan Bigelow, Sean Booz und Billy Campbell, die ihrem kreativen Prozess eine Portion Spontaneität und Lebendigkeit verleiht, die sich auch in Come Back Down widerspiegelt.
Nie zuvor veröffentlichte Live-Aufnahme aus dem Penthouse Jazz Club in Seattle vom 12. und 19. August 1967 mit dem Pianisten Rahn Burton, dem Bassisten Steve Novosel und dem Schlagzeuger Jimmy Hopps. Diese mitreißende Musik wurde ursprünglich vom Radio-DJ Jim Wilke für den Radiosender KING-FM aufgenommen. Übertragen von den Originalbändern, restauriert und gemastert von Matthew Lutthans im The Mastering Lab. Die limitierte Deluxe-Edition mit 2 CDs enthält ein umfangreiches Booklet mit seltenen Fotos und Liner Notes von Jan Persson, Tom Copi, Rolf Ambor und anderen, neu in Auftrag gegebene Liner Notes der Autoren John Kruth und May Cobb sowie Interviews und Testimonials von Saxophon-Ikonen wie James Carter und Chico Freeman, dem Posaunisten Steve Turre, Dorthaan Kirk, Adam Dorn – Sohn des langjährigen Kirk-Produzenten und -Förderers Joel Dorn – und anderen.
- 1: Survival (Quiet Storm Demo Remix)
- 2: Secret (Allstar New Single Mix)
- 3: Right On Time (Original Demo Edit)
- 4: Don't Stop (Original Demo Edit)
- 5: Freedom (Short Mix)
- 6: Human Nature (Howie Tee New Clean Remix Edit)
- 7: Let Down Your Guard (Rough Single Mix)
- 8: Love Won't Wait (Original Demo Edit)
- Crooked Jack
- Beg Blag And Steal
- Reincarnation
- Trish's Reel / The Mildew
- A Soulin
- Keep Hauling (Anniversary Version)
- Cold Winds Blow
- Stanhope In Weardale/ New Christmas Day
- Winter Is The Coldest Time
- Wine From A Mug
Rouse and Raise Your Voice ist eine Zeile aus einem der bekanntesten Songs der Band, "Keep Hauling", der von mehreren Bands in Großbritannien und anderswo auf der Welt gecovert wurde. Die Vinyl-LP startet mit "Crooked Jack", dem allerersten Song, den Mark Bloomer und Andrew Cadie bei ihrem mittlerweile legendären Debüt-Gig in einer Schnapsbrennerei im Moselort Ediger-Eller im Jahr 2005 gemeinsam sangen. Das Arrangement dieses berühmten Arbeiterliedes entstand spontan in der kurzen Probe vor dem Auftritt und wurde fortan zum Maßstab für den Sound der Band. Schrille Vokalharmonien, druckvolle Gitarre und Geige, changierend zwischen traditionellem Folk und frei fließender Improvisation. Während die Nadel nach innen wandert, zeigen Songs wie "Beg, Blag and Steal" eine Weiterentwicklung, wobei der charakteristische Sound nun durch Schlagzeug und Kontrabass ergänzt wird. Auf "Wine From a Mug" ist Katie Doherty stark vertreten, die die Band zwischen 2011 und 2016 auf vielen Tourneen und Aufnahmen begleitete. Von nachdenklicheren, Bottleneck- und Loop-lastigen Songs aus dem diesjährigen Album "Standing Strong", das ihnen ihren zweiten Preis der Deutschen Schallplattenkritik einbrachte, bis hin zu einem mitreißenden Set von Fiddle Reels ist die Rohheit der Live-Shows der Band stets spürbar. Dieses auf 500 Vinyl-Exemplare limitierte Album ist ein Muss für Broom Bezzums-Fans, aber auch ein hervorragender Einstieg für Uneingeweihte!
Aufgenommen live im Village Gate in New York City am 26. und 27. November 1963 mit den Pianisten Horace Parlan, Melvin Rhyne und Jane Getz sowie dem Bassisten Henry Grimes und dem Schlagzeuger Sonny Brown. Die Musik wurde ursprünglich für einen Dokumentarfilm aufgenommen. Die Bänder lagen 62 Jahre lang im Archiv, bis sie nun veröffentlicht wurden. Restauriert und gemastert von Matthew Lutthans im Mastering Lab anhand der Originalbänder. Die Deluxe-CD-Edition enthält ein umfangreiches Booklet mit seltenen Fotos und Liner Notes von Jan Persson, Tom Copi, Raymond Ross und anderen, neu in Auftrag gegebene Liner Notes der Autoren John Kruth und May Cobb sowie Interviews und Testimonials von Jane Getz, den Saxophon-Ikonen James Carter und Chico Freeman, dem Posaunisten Steve Turre, Adam Dorn – Sohn des langjährigen Kirk-Produzenten und -Förderers Joel Dorn – und anderen.
Portraits at the Penthouse: Live in Seattle ist die erste offizielle Veröffentlichung des großartigen Pianisten Bill Evans, aufgenommen live im Penthouse Jazzclub in Seattle, Washington, am 12. und 19. Mai 1966 mit dem Bassisten Eddie Gomez und dem Schlagzeuger Joe Hunt.
Dies ist die achte offizielle Veröffentlichung von Resonance in Zusammenarbeit mit dem Bill Evans Estate und wurde ursprünglich vom Radio-DJ Jim Wilke für den Radiosender KING-FM aufgenommen.
Ein Rapper mit Intensität, der ebenso Sänger mit Leidenschaft und ein Produzent ist, der sich die Nostalgie zunutze macht, um die Zukunft zu beherrschen - das Projekt Jim Legxacy ist auf dem besten Weg, vom sagenumworbenem Newcomer zur lodernden Hype-Flamme zu werden. Jims produktives Schaffen, das auf die britische Musik im Jahr 2025 eine immer größere Bedeutung hat, erzählt wie immer eine wichtige Geschichte. Mit seinem Songwriting ist er der Zeit immer einen Schritt voraus und hält den britischen POC einen Spiegel vor, in dem er sich selbst und seinesgleichen widerspiegelt. Damit steht er gleichzeitig stolz, als auch bescheiden an der Spitze einer Bewegung, einer neuen Generation von Songwriter, die sich einen Weg aus dem Untergrund bahnen und immer weiter nach oben drängen. Das neue Mixtape "Black British Music (2025)" schafft Raum für Komplexität, Sensibilität und Experimente und verändert nicht nur die Erwartungen daran, wie britische Musik klingen, sondern auch, wofür sie stehen kann. Musik war schon immer ein Teil von Jims Identität. Sein sich ständig weiterentwickelnder, kaleidoskopischer Sound hat Einflüsse aus allen Genres, insbesondere R"n"B, Soul, Pop, Grime, Midwest Emo, Afro Beats und Alternative. Jims künstlerische Reise begann im Jahr 2018 mit mehreren Singles und zwei größeren Releasen (Dynasty Program: A Metrical Composition Inspired by the Nights Spent as The Raiider; and Citadel), die sein künstlerisches Wachstum, seine Vielseitigkeit und seine Verletzlichkeit zeigten, während er mit der Obdachlosigkeit kämpfte. 2023 veröffentlichte er sein Mixtape "Homeless N*gga Pop Music", das von der Kritik sehr gelobt wurde. Es folgten Support und Cosigns von Acts wie Dave, Stormzy, Central Cee, Headie One, Skepta, Loski, Jack Harlow und zuletzt zwei Songs, die er mit Fred again.. Entwickelte.
- To The Source
- Consolation
- Crossroads
- Zaubertrank Für Eliane
- Call The Good Spirits
- Chutes And Ladders
- Riding On Eagles' Wings
- The Embracing Dimension
- Peace
Mit To The Source öffnet Christoph Stiefel einen Raum, in dem Musik nicht nur gehört, sondern erlebt wird. Jeder Ton seines Soloalbums auf dem Klavier ist wie ein Atemzug - bewusst gesetzt, tief empfunden und voller Resonanz. Die Aufnahmen entstanden in zwei akustisch sensiblen Räumen, in denen Klang und Stille gleichberechtigt miteinander kommunizieren. Stiefel spielt nicht, um zu beeindrucken - er spielt, um zu berühren. Die Musik entsteht intuitiv, fließt durch ihn hindurch, ohne Plan, aber mit voller Hingabe. Nebengeräusche wie Atmen oder Rascheln sind keine Makel, sondern Zeugnisse eines echten Moments, eines Menschen, der sich ganz dem Klang hingibt. To The Source ist ein musikalisches Bekenntnis zur Reduktion, zur Essenz, zur Wahrheit. Es ist ein Album, das nicht erklärt, sondern fragt - und dabei tief bewegt.
- A1: Pointless Anguish
- A2: Asphyxiate In Exile
- A3: Cries From The Ether
- A4:
- B1: The Depths Of Lividity
- B2: Yizkor
- B3: Living Funeral
Galaxy Pink Green Vinyl[32,73 €]
ROTTEN, FOUL, DERANGED!
Around the end of the 1980s and the first years of the 1990s bands like PUNGENT STENCH, DISHARMONIC ORCHESTRA, DISASTROUS MURMUR or MIASMA made a name for themselves by putting out some classic albums. "Been Caught Buttering", "Changes" or "Expositionsprophylaxe" were records spawned by Austrian hordes which were globally hailed by devotees of Death Metal. As fertile a soil Austria once seemed to be, throughout the last 30 years not one single Death Metal album was put out that would match the quality of the pioneers.
Apparently, it took Brenton, an Australian settling in Vienna, to eventually put Austria on the map again. After having founded FESSUS with 3 other members in 2023, the quartet put out their first demo "Pilgrims of Morbidity" in the same year.
Now, two years after the very promising demo, FESSUS return with their first full-length. Cryptically entitled "Subcutaneous Tomb" the album's six lengthy songs stylistically continue where the demo left off. Whereas other bands focus on hyper-speed, over-technicality and brutality, FESSUS' brand of Death Metal is mostly played in moderate tempi with outbursts of speed and aggression scattered throughout the album. The songs are foremost characterized by memorable compositions and groove. Every song literally oozes with morbidity and conjures a dense macabre atmosphere. Brenton's vocals which are partly reminiscent of NECROPHAGIA's Killjoy are one of the highlights of the album. With his performance being equal parts versatile and deranged, Brenton spews vile bile and brimstone like not many lunatics before him. Although there are hints of other bands like AUTOPSY or PURTENANCE found on the album, FESSUS actually managed to come up with a sound that’s distinctly their own.
"Subcutaneous Tomb" is a perfectly produced album that those worshipping at the altar of morbid, rotten Death Metal can't afford to miss out on.
Recording, mixing, mastering: Thomas Taube (Five Lakes Studio)
„Happy Christmas… Again!“ – die erweiterte ReEdition
++ Aufgenommen mit dem Royal Philharmonic Orchestra & dem City of Prague Philharmonic Orchestra
++
++ Mit fünf zusätzlichen Weihnachtstiteln & vier persönlichen Audiomessages von Howard ++
Erweitert um neue Musik – und persönliche Botschaften zum Jahresausklang: Die kommende ReEdition „Happy Christmas… Again!“ von Howard Carpendale sorgt pünktlich zum ersten Adventswochenende
für besinnliche Momente und wunderschön orchestriertes Weihnachtsfeeling. Unter anderem auch als karriereübergreifende Deluxe-Edition (inkl. dem ersten Weihnachtsalbum von 2001!) erhältlich, erscheint die
ReEdition in etlichen Konfigurationen und Bundles.
- Hang The Merchants Of Illusion
- Cult Of Death
- Persecution Personality
- Destroy The Altar
- The Evil Order
- Chapel Of The Sick
- Rot In Hell
- Vengeance Storm
Nach zwölf Jahren Funkstille kehren die brasilianischen Thrash-Legenden Violator mit „Unholy Retribution“ zurück – acht erbarmungslos extreme Tracks, die die vorübergehende Auszeit mehr als wettmachen. Dieses dritte Studioalbum kanalisiert Jahre der Frustration in vernichtende Riffs und gallige Songtexte ohne Kompromisse. Die wiedererstarkt aus dem Underground von Brasília zurückgekehrte Band begeht nicht bloß ein Comeback, sondern macht eine musikalische Abrechnung, die rohe Wut in eine verheerende Klangkulisse verwandelt. High Roller veröffentlichen die Vinyl-Version in Zusammenarbeit mit Kill Again Records.
Die Band holte speziell für dieses Projekt den belgischen Produzenten Yarne Heylen ins Boot. Kill-Again-Inhaber Antonio Rolldão erklärt: „Er hat das Wesen der Band eingefangen, und das Endergebnis klingt mordsmäßig.“ Die Produktion stellt ein perfektes Gleichgewicht zwischen organischer Brutalität und chirurgischer Präzision her, während der renommierte Künstler Andrei Bouzikov erneut ein Artwork entworfen hat, das die erbitterte Message des Albums einfängt.
Herausragende Tracks wie das vernichtende ‚Chapel of the Sick‘ und der kaltblütige Opener ‚Hang the Merchants of IllusionÄ zeigen eine Band auf dem Höhepunkt ihres Schaffens bei einem erbarmungslosen Thrash-Angriff, nach dem sich Fans des klassischen Underground-Metal gesehnt haben. Das ist Old-School-Metal in seiner wesentlichsten und gefährlichsten Form – von politischen Umwälzungen und persönlichen Kämpfen geprägte Musik, dargeboten mit jener Überzeugung, die echten Metal von bloßer Unterhaltung unterscheidet.
- A1: Ancient Kings
- A2: Wonderful World
- A3: Ordinary Life
- A4: Activists
- A5: Dr. Martens
- B1: Brown Eyes
- B2: Stay
- B3: Monde Nouveau
- B4: Mr. Plastic
- B5: Lisbon
- B6: Je Ne Penserai Jamais Plus À Toi
End of 2023, changes surfaced in and around me. In the middle of it, I decided to pack a bag, turn off my phone and leave for Los Angeles. I found this tiny house on Airbnb that had a studio in the back. I spent 95% of my time there, figuring out what was happening inside of me while writing demo after demo. When I came back to France a couple of months later, everything had changed, my old life was gone.
The year that followed was full of new experiences, feelings, habits and occasional songs. I went back to my parents’, rented a 22m2 apartment in Paris for 6 months, travelled to the other side of the world, ran a lot, started therapy, had sex, missed, chased and eventually held.
One thing that never left was the music. I’m so grateful for what it has brought and keeps bringing into my life every day.
Archwood is the playlist of these past 2 years of my life. It’s the name of the street where I stayed in LA. Archwood is a chapter I’m finally able to share and it feels very, very good.
Eisenmund, the debut by Berlin-based Schimmel über Berlin is a thing of pounding, brittle beauty that seeks to continue on from where angst-ridden, early-eighties Berlin left off. Angular, monophonic synths, guitars that slice through with wiry yet melodic urgency, basslines that pulse with a taut, driven precision and drums that meld everything together. Liv Billerbeck’s vocals come from the middle distance, drifting between detached and desperate, as if transmitted through a wintery cityscape.
Title track Eisenmund jangles with reedy synths floating over a carpet of bass and mournful vocals dripping with a sense of loss. This mood spills over into the other tracks, like post-punk jewel Schreck with its iridescently lovely guitars.
Eisenmund is sharp, atmospheric, and quietly thrilling - proof that the shadows of the eighties can still dance under today's flickering lights. The album, immaculately produced by T-Rex, captures that classic post-punk mood of urban decay, late-night introspection and stubborn sense of motion, which for someone like me, who was there back in the day, seems utterly familiar without ever sinking into mere nostalgia.
Fiona Sangster (Xmal Deutschland)
Die Band Schimmel über Berlin ist eines der vielen Klanggesichter der Liv Billerbeck, ein Gesicht, das man niemals sieht, das im Verborgenen sich umblickt und agiert und das trotzdem aber in einer seltenen Klarheit erscheint. Man sieht es beim Hören, schemenhaft. Ihr Schaffen ist befallen vom West-Berlin der 1980er Jahre (Xmal Deutschland, Malaria etc.).
Eine Rolle, gerade in der musikalischen Brillanz und Produktionsraffinesse, spielt britischer Post-Punk, der sich sehr klar auch im treibenden Spiel von T-Rex (Bass + Produktion), Việt Phương Vũ (Gitarre) und Christian Ramisch (Schlagzeug – mit Phương übrigens bei der ebenfalls sehr guten Band NOJ) zeigt: The Sound, Killing Joke et. al.!
Es handelt sich bei dieser Musik um einen Sound mit retroesquem Anstrich, der spürbar eine vergangene Luft atmet, einer Nostalgie an eine ferne Zeit anheimfällt, die das Quartett ob ihres Alters nicht erlebt haben kann, und die vielmehr eine Sehnsucht bedeutet, in der Unerfüllbarkeit eine Melancholie mitbringt, eine Art treibende Traurigkeit spürbar macht. Das allein ist groß! Was weitergehend daran aber so interessant, besonders und wahnsinnig schön ist: Das klingt in Billerbecks Schaffen – und insbesondere hier, beim Schimmel über Berlin – nicht wie eine Kopie, ein Abklatsch, eine Reminiszenz oder das, was in der so called NNDW bald flächendeckend geschieht: das Anzapfen einer überholten Coolness. Denn etwas ist ganz gegenwärtig daran, in der Eigenständigkeit, macht einem eindringlich das Hier und Jetzt spürbar, auf unterschiedlichen Ebenen: Traurigkeit, ja, aber auch Bock, bis in die Morgenstunden auszugehen, schnellen Schrittes über rutschiges Kopfsteinpflaster zu traben. Musik dann wieder zum Verkrümeln in zugigen Altbauten, von Schreien über einen nebelbedeckten See im Umland Berlins.
Und eben kein Eskapismus, auch wenn die Musik zur Flucht taugte. Merkwürdig ist, dass in dieser Retroschleife dann etwas Märchenhaftes mitschwingt. Vielleicht liegt es auch in der authentischen 1980er-Jahre Produktion, in der immer wieder so ein Klimpern, ein Schellen durchkommt. Es mag aber auch an den Texten liegen, die etwas von Minnesang haben und in ihrer Klarheit, die aus der Kühle und den Kargheiten (der Vergangenheit, der Gegenwart, der Zukunft) entsteht, doch Wärme transportieren.
Wir hören darin heute, trotz all dem Bewusstsein für die Vergangenheit, den Sound einer seltenen Dichterin der Gegenwart. Das ist von einer Intensität, die einen bald absorbiert. Eisenmund etwa, das Titelstück, ist so ein Song, bei dem man sich hinsetzen oder gleich hinlegen muss. Da sind Dinge, die man nicht ändern kann. Wie geht das? Also: nach vorne, heftig, und dann aber so weich und traurig. Hätten Schimmel über Berlin die 1980er-Jahre dieser Stadt beschallt, sie wären hiermit, das mögen sie selbst vielleicht gar nicht hören, die Helden dieser Zeit gewesen. Eisenmund ist das tollste Album, das mir seit Jahren begegnet ist – und die bisherige Klimax dessen, was aus der Allee der Kosmonauten hervorgeht.
Und wenn man das alles so hört, aufmerksam hört, wird einem, obwohl das alles so ein einziger, riesiger Hit ist, völlig klar: Hier geht es nicht darum, irgendwo damit zu landen, irgendwo mitzumischen, erfolgreich zu sein oder in aller Munde. Hier geht es darum, einfach nur genau das zu machen, was es ist! Alles andere ist egal.
Der Klagegesang wird mich immer umwehen.
– Hendrik Otremba
Adam Greens Musik ist so untrennbar mit dem Wesen New Yorks verbunden wie das Rumpeln der U-Bahn, der Schmutz der Lower East Side oder der barocke Glanz der Midtown-Blocks, in denen einst die Geisterjäger ihre Runden drehten. Seine Songs spiegeln die Stadt in ihrer zeitlosen Mischung aus Chaos, Energie und Sehnsucht wider. Sie durchdringen die dunklen Geschichten Manhattans ebenso wie die von Gentrifizierung gereinigten Straßen und fangen die widersprüchliche Erfahrung des Großstadtlebens ein - die Gleichzeitigkeit von Nähe und Einsamkeit, Abenteuer und Entfremdung, Gesellschaft und Isolation. Sein 2005 erschienenes Soloalbum Gemstones ist tief in dieser Welt verwurzelt - eine musikalische Antwort auf Bright Lights, Big City. Die rockabilly-getriebenen Rhythmen rütteln wie die L-Train, die Melodien wehen wie ein Windstoß zwischen den Häuserschluchten. Doch auch wer New York nie betreten hat, findet in diesen Stücken den universellen Nerv des Alleinseins inmitten der Menge. Getragen von Greens markanter Baritonstimme entfaltet sich Gemstones als bunte Klangreise: vom drehenden, von einer Wurlitzer angetriebenen Titelsong über das orgelnde Over The Sunrise und das unwiderstehliche Rock"n"Roll-Stück Emily bis hin zur bittersüßen Ballade Losing On A Tuesday. Fantasievolle Bilder, surreale Sprachspiele und charmante Melodien schaffen eine Welt. Doch unter all dem Witz und der Verspieltheit schlägt ein echtes, warmes Herz voller Gefühl. Gemstones ist zugleich berauschend und tröstlich - ein Album, das Leichtigkeit mit Tiefgang verbindet. Nach seiner Veröffentlichung machte es Adam Green vor allem in Deutschland zum Star: Das Publikum erkannte in diesem modernen "Two Cent Opera" die Schönheit kleiner Geschichten und großer Melodien. Zum 20-jährigen Jubiläum erscheint Gemstones nun neu auf Vinyl - ein perfekter Anlass, diesen musikalischen Edelstein erneut funkeln zu lassen.
- Abduction
- Ravaged
- Jackhammer Philosophy
- A Distant Thunder
- Claustrophobic
Schon immer schwirrte im Kopf von Husky (Drums / Asphyx, Rotten Casket, ex Sodom, ex Desaster, ex Metalucifer, ex Metal Inquisitor) die Idee herum, eine Band zu gründen, die sich dem puren Thrash Metal widmet und dabei auch einen kanadischen „Razor“-Touch aufweist, ohne jedoch die musikalischen Wurzeln aller Musiker zu verlieren. Auf einem der unzähligen Treffen mit seinem alten Kumpel Patrick (Bass / ex Crematory, ex Apophis) kam es vor zwei Jahren dann auf dem Party.San Open Air zum finalen „lass uns doch mal jetzt was zusammen machen“. Patrick rekrutierte zusätzlich Holg (Gitarre / u.a. Abandoned, Roxxcalibur) und Husky verpflichtete Benni (Vocals / u.a. Knife, The Earwix), um das Line-Up passend zu komplettieren.
Im Juni 2025 traf man sich im niederländischen Enschede, um bei Tom Meier Recordings (u.a. Asphyx, Soulburn, Cryptosis, Graceless, Rotten Casket) ein erstes Demo aufzunehmen. Die Band hat im Anschluss bei niemand Geringerem als High Roller Records einen Deal erhalten, um das Demo als MCD/MLP zu veröffentlichen und auch das folgende Debütalbum wird dort erscheinen.
Und dies ist erst der Anfang…Seid bereit für „Razorsharp Thrash Metal“!
„Wenn alle verschwunden sind, wer fliegt dann dieses Ding?“ Demon Records präsentiert ein exklusives Audio-Abenteuer für den zehnten Doctor, geschrieben von Dan Abnett und gelesen von David Tennant, begleitet von Murray Golds mitreißender Version des bekannten Doctor Who-Themas. Die Tardis materialisiert an Bord eines bahnbrechenden Weltraumkreuzers, der von der Erde zum Planeten Eternity reist. Als plötzlich Passagiere und Besatzung verschwinden, müssen der Doctor und Flugbegleiterin Sugar verhindern, dass das Schiff abstürzt. Doch auf Eternity erwartet sie etwas Schreckliches… „…ein straff strukturiertes und durchweg unterhaltsames Sci-Fi-Thriller-Abenteuer… und das alles getragen von einer gewohnt energiegeladenen Lesung von David Tennant.“ – SFX Magazin Diese spannende Geschichte erscheint als 2LP auf durchscheinend gelbem Vinyl in einer breiten Hülle mit illustrierten Innenhüllen – exklusiv zum Record Store Day Black Friday Event.
"The Word II," which gained instant worldwide recognition after being sampled by Mac DeMarco in "Chamber of Reflection" and by Travis Scott and Quavo's unit HUNCHO JACK in "How U Feel." Shigeo Seikito's seminal work, which includes that track, will be reissued on colored vinyl. It's the most widely listened-to electone piece in the world, drawing attention from a diverse range of audiences including hip-hop, Balearic, and dream pop enthusiasts.
It has been said of Hiroshi Suzuki, one of Japan's leading trombonists, "If you want to sound good, you need to have him as a member of your group”. Suzuki moved to the U.S. in 1971 when he was invited to play with the Buddy Rich Orchestra, and had been living in Las Vegas ever since. The album Cat was recorded when he returned to Japan for the first time in about four years, and released on Nippon Columbia in 1976. The musicians are the same as in Freedom Unity, the group Suzuki had been a member of until his 1971 departure – consisting of pianist Hiromasa Suzuki, drummer Akira Ishikawa, bassist Kunimitsu Inaba, and saxophonist Takeru Muraoka.
Cat is a kind of second chance for that group, which once had a promising future but came to a premature demise. Based on the synergy that they had cultivated together in the past, the players brought their individual technical and musical growth to the album and collectively refined their efforts even further. Each of them had been active on the front lines of the jazz scene, and the quality of their compositions, arrangements, and performances here are extremely high. Cat is one of the most revered albums in the extraordinary Japanese Jazz discography and an essential piece of any music collection.
(Text by Yusuke Ogawa - Universounds)




















