Im Lateinischen bedeutet das Wort Gemini "zwei zusammen" oder "Zwillinge". Astrologisch gesehen sind Zwillinge unter anderem dafür bekannt, dass sie neugierig und vielseitig sind. Für die 9-köpfige (meist) instrumentale Combo The Sure Fire Soul Ensemble aus San Diego waren Jazz und Funk schon immer die beiden Genres, die sie konsequent und effektiv miteinander verschmolzen haben und die das Fundament ihres Sounds bilden. Mit ihrer stilistischen Neugier und Vielseitigkeit haben sie dieses Fundament auf ihrem neuen 11-Song-Longplayer für Colemine Records weiter ausgebaut. Aufgenommen zwischen Ende 2021 und Anfang 2024 im The Kitchen II in ihrer Heimat Lemon Grove, Kalifornien, lenken SFSE ihre ,introspektive Partymusik" in neue klangliche Gefilde. Während ihr Breakbeat-lastiger Funk-Soul-Jazz immer noch der Eckpfeiler ihres Sounds ist, wie er in Stücken wie ,Makin' Moves", ,TheGrifter" und ,Don't Trip" zum Ausdruck kommt, haben sie begonnen, mehr und mehr Einflüsse von Library-Musik-Labels wie KPM Music, spirituell orientierten Jazz-Labels wie Tribe & Black Jazz Records und exotisch angehauchten Jazz-Künstlern wie Cal Tjader und Dorothy Ashby aufzunehmen. Jetzt lehnen sie sich mehr an den ,introspektiven" Teil ihres Sounds an, insbesondere bei ,Mother Earth", ,Freddie" und dem Titeltrack, und beschwören die Geister von Freddie Hubbard, Phil Ranelin, Wendell Harrison, Bubbha Thomas, Chester Thompson und sogar Cannonball Adderley in seiner kopflastigsten und kosmischsten Zeit herauf (hören Sie sich Adderleys Alben ,Soul Zodiac" und ,Soul of The Bible" als Referenz an). ,Corporatocracy" geht noch einen Schritt weiter mit einem ausgedehnten Tabla-Solo, das auf der perkussiven Welle reitet, bevor es in seinen funkgetriebenen, modalen Vibe übergeht. In der aktuellen Besetzung mit Tim Felten an den Tasten, Jake Najor am Schlagzeug, Omar Lopez am Bass, Kiko Cornejo Jr. an Conga/Percussion, Aquiles ,Lito" Magana an der Gitarre, Wili Fleming an der Posaune, Sheryll Felten an der Percussion, und Jesse Audelo und Travis Klein am Saxophon und an der Flöte. SFSE bleibt dem Funk treu, traut sich aber auch, neue Wege zu gehen, die sie bisher noch nicht beschritten haben, und betritt damit faszinierendes Neuland in ihrem Gesamtsound.
Suche:dem 2
- Rabbit
- Sister
- Roll Maggie
- Runaway
- Rico
- Hotel New Orleans
- Got A Heart
- Lorelei
- The Fiddler
- Twenty Dollars
Cactus Lee ist texanische Musik in ihrem Kern, eine Mischung aus Austin-Nachtclub-Vibes und staubiger Dancefloor-Energie. Cactus Lee ist ein Projekt des Austiner Songwriters Kevin Dehan und spiegelt eine tiefe Liebe zu texanischen Country-Songwritern wider, die mit dem kühnen Geist von Outlaw- und Outsider-Einflüssen verwoben ist. Mit einem Sound, der gleichzeitig kindlich, verträumt und scharfsinnig ist und an Ikonen wie John Prine und Tom T. Hall erinnert, hat sich Cactus Lee seit seiner Gründung 2019 eine unverwechselbare Nische in der Musikwelt geschaffen. Über sechs Alben, darunter zwei Veröffentlichungen im Jahr 2023, ein Live-Album und mehrere EPs, waren Dehans Songwriting und seine auf vier Spuren selbst aufgenommenen Bemühungen die Grundlage für ein sich ständig weiterentwickelndes Projekt. Auf dem neuen, selbstbetitelten Album Cactus Lee beschäftigen sich die Songs mit Themen wie Liebe, Verlust, Familie und Selbstfindung und bieten flüchtige Momentaufnahmen von Charakteren und Momenten, die von einem einladenden texanischen Charme durchdrungen sind. Das Eröffnungsstück "Rabbit" stellt einen verliebten, aber schwer fassbaren Protagonisten vor, der durch Bukka Allens Akkordeon und Adam Amrams ansteckenden Rhythmus zum Leben erweckt wird. "Sister" ist ein zartes Versprechen auf bessere Zeiten und gemeinsame Momente, perfekt für offene Straßen und luftige Tage. Roll Maggie" mit seinem Zusammenspiel von Saxophon und Steel-Gitarre erforscht das Glücksspiel der Liebe als ein aufregendes Glücksspiel. "Got A Heart Like Rainwater Blues" zelebriert die unnachgiebigen Bande einer Familie auf der Flucht, durchdrungen von einer bluesigen Unverwüstlichkeit. "Lorelei" zeichnet das rätselhafte Porträt einer fesselnden Figur, untermalt von Doo-Wop-Harmonien. "The Fiddler" fängt die hypnotische Magie einer Tanzfläche ein, untermalt von einem eindringlichen Bratschensolo. "Twenty Dollars", das das Album abschließt, ist eine zutiefst persönliche Ode an Dehans Tochter Jolene. Das selbstbetitelte Album von Cactus Lee unterstreicht die Fähigkeit von Kevin Dehan, die Essenz des texanischen Twang in Songs zu destillieren, die weit über den Lone Star State hinaus Anklang finden, und zwar durch eindrucksvolle Texte und eine durchdachte Instrumentierung.
- A1: X The Soul
- A2: Be Someone
- A3: Red Shoes
- A4: Wasp
- B1: Sneer At The Drummer
- B2: The Price
- B3 99: Point 9
- B4: We Danced
- B5: Everybody Needs
- A1 10: Slow Dream
- B1 10: Clavo Y La Cruz
LP[20,59 €]
Von seiner Arbeit in der explosiven frühen Hollywood-Punk-Musikszene mit seiner Band The Plugz über das Produzieren von Bands wie The Gun Club bis hin zur Filmmusik, seiner beachtlichen Schauspielkarriere und der Gründung von Fatima Records - Tito Larriva verdient den Titel, den ihm die LA Times einst verliehen hat, durch und durch: "Renaissance Man".
The Plugz, 1978 in Los Angeles von Tito Larriva gegründet, waren inspirierend für die frühe Latino/Latinx-Punk-Gemeinschaft und ihr "West Coast Punk" hatte einen anhaltenden Einfluss auf ganze Generationen von Rockbands.
Kenner der Latino-Kultur würdigten die Band für ihre unkonventionelle Version von "La Bamba" und ihren Einfluss auf die Chicano/Xicanx-Rocker in Südkalifornien.
Mit "Hombre Secreto", einer spanischen Version des 60er-Jahre-Klassikers "Secret Agent Man", brachte Larriva seine einzigartige Handschrift in die Filmmusik des Kult-Klassikers "Repo Man" ein. Seine Karriere ging von hier aus kontinuierlich und vielfältig weiter; zu den wichtigsten Etappen zählen seine Arbeit als Produzent des Cast-Albums der "Pee-Wee Herman Show" und des Debüts "Fire of Love" von The Gun Club, sein Einsatz als Schauspieler in David Byrnes "True Stories" und die von ihm 1984 gegründeten The Cruzados. 1992 entwickelte sich aus The Cruzados die Band Tito & Tarantula, mit der Larrivas intensive Arbeitsbeziehung zu Robert Rodriguez und Quentin Tarantino begann. Er spielte in einem halben Dutzend ihrer Filme mit, unter anderem auch in "From Dusk Till Dawn", wo sein Song "After Dark" und sein musikalischer Auftritt im legendären "Titty Twister Club" eine legendäre Rolle spielt.
Nun veröffentlichen Tito & Tarantula ihr mit Spannung erwartetes Album "!Brincamos!". Das neue Werk ist eine Soundreise, die die Tiefen der menschlichen Seele erforscht, durchsetzt von der rohen Kraft des Rock und dem reichen Erbe des Latino/Latinx-Punkrock. Jeder Track ist ein Beweis für die Fähigkeit Larrivas, Grenzen, Genres und Sprache zu überwinden und einen Sound zu kreieren, der bei Fans auf der ganzen Welt Anklang findet. Mit rohen Balladen und emotionalen Rock-Hymnen ist Larriva mit "!Brincamos!" ein musikalisches Meisterwerk gelungen, das die Geschichte von Tito & Tarantula mehr als würdig fortschreibt.
Neben der Veröffentlichung dieses Albums bereiten sich Tito & Tarantula derzeit auf ihre "!Brincamos!"-Europatournee vor, um ihre berüchtigten Live-Performances auf die Bühnen des europäischen Kontinents zu bringen. Die Fans werden eine Verschmelzung von Rock'n'Roll und cineastischen Welten erleben und Teil unvergesslicher Konzerte sein. Mit Titos intensivem Gesang und der unvergleichlichen Bühnenpräsenz der Band schickt diese Tournee sich an, eines der großen Highlights des Jahres für Musik-Enthusiasten zu werden.
Mit der Veröffentlichung von "!Brincamos!" und dem Beginn ihrer Europatournee im März 2025 laden Tito & Tarantula alte und neue Fans ein, sie auf dieser aufregenden Reise zu begleiten. Die Musik dieser Band ist ein Zeugnis für die Energie des Rock und den vereinenden, kulturellen Stolz der Latinos.
"!Brincamos!" erscheint am 14.03.2025 als Vinyl (aufgrund der Spiellänge des Albums fallen 2 Live Tracks weg), limitierte Vinyl mit einer separaten 10" incl. der Livetracks, CD und digital auf allen gängigen Streaming Plattformen
- Intro
- I Just Do!
- Champ
- In My Eyes
- Windows
- Since April
- Beaches
- I Was Her Too
- For You Two
- I Think I Did
Auf ihrem ersten Album mit Alt-Pop-Hymnen - "When I'm Alone" (2022) - hatte girlpuppy (geborene Becca Harvey) oft das Gefühl, im Schatten ihrer Mitstreiter zu stehen. "Sweetness" entstand auf der anderen Seite einer Beziehung, in der sie sich oft an den Rand gedrängt fühlte. Für die 25-jährige Singer-Songwriterin aus Atlanta war "Sweetness" das richtige Projekt, um ihre kreative Herangehensweise zu überdenken und ausschließlich mit ihren eigenen lyrischen und melodischen Ideen zu arbeiten. Das Ergebnis dieses Prozesses ist ein dunkleres, textlich weitläufigeres Album als sein Vorgänger, voller herzzerreißender Songs über das Zurückdrängen von Selbstvorwürfen und Zweifeln. Von den kraftvollen Klängen über die natürlich fließenden Melodien bis hin zu den emotional großzügigen Texten strahlt jedes Element von "Sweetness" Zuversicht aus und zeigt, dass Harvey die rohe Kreativität genießt und ihren Neigungen vertraut. Das Album spielt sich in dem Moment ab, auf den alle Künstler warten: wenn ihre "Stimme" so klar wird, dass sie einfach den Mund aufmachen und anfangen können zu sprechen. Befreit von der nagenden Unsicherheit, dass sie keine Songwriterin sein kann, ohne ein Instrument zu spielen - sie nennt Matt Berninger von The National als Inspiration - begann Harvey für "Sweetness" mit der Aufnahme von Acapella-Stimmnotizen in voller Länge. Um einen Hintergrund für den Gesang zu finden, griff Harvey auf ihre vielfältigen, lebenslangen musikalischen Bezugspunkte zurück, von der Country- und Top-40-Popmusik, mit der sie in der Kleinstadt Georgia aufgewachsen ist, bis hin zu ihren späteren Lieblingsliedern, die ihre Vorstellung davon, was Songwriting erreichen kann, erweitert haben: Elliott Smith, Lana Del Rey, Yo La Tengo und mehr. Mit Hilfe des in Asheville ansässigen Produzenten und Co-Autors Alex Farrar und den weiteren Co-Autoren Tom Sinclair und Holden Fincher hat Harvey den Sweet Spot zwischen Shoegaze, Dream-Pop und Pop-Rock-Hymnen der Jahrtausendwende ausfindig gemacht. Harvey mischt das Verspielte mit dem Zerstörerischen und schwimmt in "Sweetness" auf kathartischen Wellen von Emotionen und Monster-Hooks - eine Dynamik, die sie garantiert an die Spitze der furchtlosesten aufstrebenden Indie-Pop-Singer-Songwriterinnen von heute katapultieren wird.
- Intruders
- Force And Will
- Heavy Metal 2020
- Rest In Peace (Wolf Cover)
Kerrigan sind eine der hoffnungsvollsten deutschen Newcomer-Bands aus dem Bereich des traditionellen Heavy Metal. 2019 in Freiburg als Nebenprojekt der Funeral-Doomer Lone Wanderer von Bruno S. (Gitarre, Bass) und Jonas W. (Gesang, Gitarre) gegründet, veröffentlichten High Roller Records 2023 das von der Presse in den höchsten Tönen gelobte Debütalbum »Bloodmoon«. Die Scheibe enterte in der metallischen Fachpresse sogar die eine oder andere Jahresbestenliste. Wegen der großen Nachfrage haben sich High Roller Records nun dazu entschieden, auch das Mini-Album »Heavy Metal 2020« wieder für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Bruno S. und Jonas W. hatten im Jahre 2020 vier Stücke als Demo-Tape aufgenommen: das Titelstück “ Heavy Metal 2020”, “Intruders”, “Force And Will” sowie die Coverversion von “Rest In Peace” der englischen Wolf. Fucking Kill Records sorgten später für eine limitierte Veröffentlichung auf Kassette und Vinyl. Ursprünglich war das Material während eines Jams für die Hauptband von Bruno und Jonas entstanden, die Doom-Formation Lone Wanderer. “Mit Lone Wanderer machen wir eigentlich genau das Gegenteil von Kerrigan”, lacht Gitarrist und Bassist Bruno: “Langsam, tief dröhnend und depressiv. Da nimmt man sich spielerisch sehr zurück, weshalb sich Kerrigan manchmal wie ein Befreiungsschlag anfühlt. Es erinnert mich auch an die Jugend, als ich meinen ersten Gitarrenhelden nacheiferte.” Ein prägendes Merkmal von Kerrigan sind die teilweise doppelstimmig gespielten Gitarrenleads, die im Ansatz auch bereits auf »Heavy Metal 2020« zu hören waren. Mit “Rest In Peace” verbeugten sich Kerrigan seinerzeit vor der NWOBHM, wie Gitarrist und Sänger Jonas bestätigt: “Ja, Wolf war eine der Bands, die wir während der frühen Jam-Phasen sehr intensiv gehört haben, und ‘Rest In Peace’ ist einfach ein Überhit! An den Größen Maiden und Priest kommt man eh nicht vorbei, diese Einflüsse können wir nicht abstreiten. Neben den NWOBHM-Bands lief bei mir aber auch sehr viel Heavy Load oder frühe Accept, deren ‘Neon Nights’ in unserer Demophase wohl die teutonische Entsprechung zu ‘Rest In Peace’ war, was die Dauerschleife angeht.” Mit Sicherheit werden wir von Kerrigan in Zukunft noch viel hören. Jetzt ist es allerdings erstmal an der Zeit, sich noch einmal dem Frühwerk dieses hoffnungsvollen Newcomer-Acts zu widmen. Lehnt euch zurück, dreht den Lautstärkeregler auf und genießt »Heavy Metal 2020«.
(2018 Remix)
30. Juni 2022 – Im Januar 1977 veröffentlichten Pink Floyd ihr zehntes Studioalbum „Animals“. Das Werk eroberte Platz 1 der deutschen Charts, gilt als eines ihrer besten – und es wird nun, 45 Jahre später, als Deluxe Gatefold, CD, LP und Blu-ray wiederveröffentlicht. Zum ersten Mal überhaupt wird das Album in 5.1 Surround-Sound zu hören sein. Die einzelnen Versionen werden ab dem 16. September 2022 erhältlich sein, die Deluxe-Version folgt am 7. Oktober.
Pink Floyd – David Gilmour, Nick Mason, Roger Waters und Richard Wright – nahmen „Animals“ 1976 und Anfang 1977 in den bandeigenen Britannia Row Studios in London auf und produzierten auch selbst.
„Animals 2018 Remix“ wird als CD, LP (mit Klapphüllen-Artwork), Blu-Ray und als Deluxe-Gatefold-Format veröffentlicht. Die Deluxe-Gatefold-Version beinhaltet eine LP, CD, Audio-Blu-Ray, Audio-DVD und ein 32-seitiges Booklet. Die Audio-Blu-Ray und -DVD enthalten den Remix von 2018 in Stereo, in 5.1 Surround (beide von James Guthrie) und den ursprünglichen Stereo-Mix von 1977. Das 32-seitige Booklet gewährt mit selten gezeigten Fotos einen Blick hinter die Kulissen des Shootings für die Plattenhülle sowie Live-Bilder und Memorabilia. Das Album-Artwork wurde für diese Veröffentlichung mit einem zeitgemäßen Motiv neu interpretiert.
„Animals“ ist ein Konzeptalbum, das sich kritisch mit den sozialpolitischen Verhältnissen im Großbritannien der mittleren 1970er-Jahre auseinandersetzt und damit eine Abkehr vom Stil der früheren Arbeiten der Band markierte. Aus einer Ansammlung ursprünglich nicht miteinander zusammenhängender Songs entwickelten Pink Floyd ein Konzept, das den offenkundigen sozialen und moralischen Verfall der Gesellschaft beschreibt. Inspiriert von George Orwells „Farm der Tiere“, verbildlichen sie die menschliche Natur mit einer Analogie zum Tierreich und teilen die Menschen in drei Klassen von Tieren ein: Die Schweine stehen an der Spitze der sozialen Kette, die Schafe tun als hirnlose Herde, was man ihnen sagt, und die Hunde sind die Geschäftsbosse, die sich am Profit und ihrer Macht über andere schamlos bereichern. Seit 1977 ist viel Zeit vergangen – und dann wieder gar nicht, denn die Erzählung des Albums hat als Kommentar auf unsere gesellschaftliche und wirtschaftliche Situation nichts von ihrer Aktualität verloren.
Das berühmte Cover von „Animals“ zeigt ein aufblasbares Schwein (heute bekannt als Algie), das in luftigen Höhen zwischen zwei Schornsteinen der Battersea Power Station in London schwebt. Die Idee für das Cover kam von Roger Waters, die Umsetzung übernahm der langjährigen Kreativpartner der Band, Storm Thorgerson von Hipgnosis Studios. Für die jetzige Neuveröffentlichung wurde das Artwork von Storms Hipgnosis-Partner Aubrey „Po“ Powell für die heutige Zeit neu gestaltet. Basierend auf neuen Aufnahmen des Gebäudes während der jüngsten Umgestaltungsarbeiten (das ehemalige Kraftwerk wird für die kulturelle und gewerbliche Nutzung umgebaut, gestaltet von Frank Gehry und Norman Foster), experimentierte Po mit neuen Blickwinkeln und erschuf einige beeindruckende neue Varianten des berühmten Originals. Po dazu: „Das Original-Albumcover von 1977 ist ikonisch und steht so sehr für sich, dass ich eine Menge Respekt davor hatte, ihm ein Update zu verpassen. Doch Hipgnosis nahm die Gelegenheit zum Anlass, das Motiv neu zu fotografieren und damit eine sich verändernde Welt widerzuspiegeln. Durch den Einsatz moderner digitaler Färbetechniken konnte ich Pink Floyds düstere Botschaft des moralischen Verfalls beibehalten, und auch die Orwellsche Tier-Analogie in Form des Schweins Algie lebt in dem neuen Artwork fort.“
Pink Floyds „Animals 2018 Remix” kann ab jetzt hier vorbestellt werden.
"Quique" von Seefeel erschien 1993 auf dem Label Too Pure und verschmolz Elemente von Shoegaze, Ambient und elektronischer Musik zu einem innovativen und genreübergreifenden Sound. Die komplexen Texturen, pulsierenden Rhythmen und ätherischen Melodien des Albums sorgen für ein intensives Hörerlebnis, wobei Titel wie "Climactic Phase #3" und "Industrious" den bahnbrechenden Ansatz der Band verdeutlichen. Mark Cliffords aufwändige Produktion, kombiniert mit Sarah Peacocks zartem Gesang, schafft eine traumhafte Atmosphäre. "Quique" war ein Wegbereiter für die Verschmelzung von organischen und digitalen Klangwelten. Das am 28. März erscheinende, komplett neu gemasterte Reissue ist als Doppel-CD in der erweiterten "Redux" Version mit 9 Bonus Tracks sowie neuem Artwork und als Doppel-Vinyl in der ursprünglichen Länge und dem originalen Artwork erhältlich.
- Highway Road
- Living In My Hometown
- When I Remember
- Reflections
- Under The Sun
- Under The Sun
- Devil Song
- Game To Play
- Annabell Lee
- Abc
Bis ins Jahr 1973 reicht die Historie von Mass zurück, als Günther V. Radny (das V. steht für Viktor) mit Sänger Josef Hartl, Gitarrist Walter Speck und dem Schweizer Drummer Charles Frey (heute als Akron bekannter Autor) die Formation Black Mass startete. Nachdem Speck wegen psychischer Probleme mit tödlichen Folgen ausfiel, ersetzte ihn der Saarbrücker Gitarrist Gerd Schneider, der zuvor mit ScorpionsSchlagzeuger Hermann Erbel alias Herman Rarebell bei RS Rindfleisch gespielt hatte. Schneider musste allerdings nach einem Jahr wegen massiver Drogenproblemen wieder gehen und wurde durch den englischen Gitarristen Mick Thackeray (The Merseys), der in der Schweiz mit den Slaves und Countdowns, und in München mit Abi Ofarim spielte, ersetzt. Zur gleichen Zeit ersetzte Johannes Eder, von der englischen Band I Drive kommend, Drummer Frey, der sich laut Radny auf den Büchertripp begeben hatte. Zudem wurde der Bandname auf Mass verkürzt.
In dieser Besetzung nahm MASS im April 1975 im Studio 7o in München mit Dave Siddle am Mischpult, der unter anderen mit den Beatles, Jimy Hendrix, Jeff Beck, Animals und Deep Purple arbeitete ein Album auf. Aufgrund der Drogenprobleme von Sänger Josef Hartl wurde dieses Album nie veröffentlicht. Leider sind diese Bänder bis heute verschollen. Doch damit nicht genug der unruhigen Zeiten: Ein Jahr später mussten Hartl (Drogenprobleme, verstorben 1998) und Thackeray (Übermäßiger Alkoholkonsum), gehen.
Mit dem aus Berlin gekommenen Detlef „Dave“ Schreiber als neuem Gitarristen war die Formation als Trio 1976 erst einmal stabilisiert. 1977 entstand das Album Back To The Musicâl, welches bei United Artists Records (Hawkwind, ELO, Don McLean) erschien. In Folge wurden Mass als teils boogieorientierte Hardrockgruppe, anschließend als Heavy Metal Band bekannt und genießen heute ähnlich wie Accept, Scorpions, Trance oder Fargo Pionierstatus. Nach einer zeitweisen Umbenennung in Monsters kehrte Bandboss Günther V Radny kürzlich mit Mass zurück und lieferte eine gefeierte Reunion-CD. Die Band wurde auch kürzlich von Golden Core/ZYX geehrt, da je ein Track von Mass und Monsters auf der Compilation Sound & ActionGerman Hardrock & Heavy Metal Rarities Vol. 1 zu finden ist. Im Zuge dieses Kontaktes kam es zu der längst überfälligen Idee, das Debütalbum von Mass erstmals auf CD (und erneut auf Vinyl) zu bieten. Dieses Gesamtpaket gibt es jetzt als Bundle und ist somit ein absolutes Sammlerstück.
- Kagni Kamyonu Yener
- Rise Up
- Long Time No See
- Useful Idiot
- Soon Or Late
- Düsman
- Army Of Action
- We Are What We Are
- Scarves Over Ties
- Back To The Roots
Streetcore - Skinhead Hardcore vom Bosporus, aus dem Herzen Istanbuls! Sie gehören zu den Pionieren dieser Subkultur in der Türkei - Die türkische Skinhead-Band Ofisboyz 2003 ins Leben gerufen - diverse personelle Wechsel - entwickelte sich mit der Zeit ein härterer und aggressiverer Sound. Aber Gitarren-Melodien können sie auch. Die Band selber beschreibt ihre Musik als eine Mischung aus Hardcore und Oi! und nennen es einfach "Skinhead Hardcore". Ofisboyz beschäftigen sich in ihren Liedern mit klassischen Themen wie Fußball, Freundschaft und Problemen aus dem Alltag, aber auch politisch nehmen sie Stellung! Auf Türkisch oder auf Englisch. 300 Stück weltweit, klassisch schwarzes Vinyl, 180g durchnummeriert.
- Action (Sweet)
- Juke Box Jive(Rubettes)
- Motor Bikin (Chris Spedding)
- Fortunate Son (Ccr)
- Woman From Tokyo (Deep Purple)
- The Wind Cries Mary (Hendrix)
- Maggie May (Rod Stewart)
- Far Far Away (Slade)
- Dance With Me (Lords Of The New Church)
- If You Think You Know How To Love Me (Smokie)
- Come On (Chuck Berry)
- It's All Over Now Baby Blue (Bob Dylan)
Mit ihrem achten Studio Album präsentiert das von Journalisten oft als "Deutschlands unterbewertetste Punk-Rock Band" bezeichnete Berliner Trio ein Cover-Album das es in sich hat. Im klassischen "K-Tel" Gewand werden hier 12 Kracher der 50er, 60er, 70er und 80er Jahre abgeliefert. Allerdings nicht im üblichen, "wir spielen einfach mal alles doppelt so schnell-Hauruck Sound", nein, hier wurde mal richtig tief in die musikalische Trickkiste gegriffen. So kommen die ,Rubettes" im Gewand der ,Ramones" daher, ,Slade" im Sound der ,Stranglers" und ,Jimi Hendrix" sogar als waschechte Southern Rock Nummer a la ,Lynyrd Skynyrd". Von Uli Confidence dem Mastermind der Band und Betreiber des Berliner Kult-Clubs ,Wild At Heart" im hauseigenen Studio produziert, wird auf dieser Scheibe völlig ungeniert von klassischem Rock`n`Roll, über 70s Rock, Glam und sogar New Wave alles zelebriert, was der Kirche des Vertrauens lieb und heilig ist. Spaß-, Party-, und Unterhaltungsfaktor bis zum Anschlag auf Maximum gedreht, zündet hier ein Kracher nach dem anderen... 500 Stück weltweit, klassisch schwarzes Vinyl, durchnummeriert.
"Isolation Boulevard" ist eine Sammlung von 12 Re-Recordings Instore: 28.03.2025 aus dem umfangreichen Fundus an Sweet-Klassikern. Die Aufnahmen entstanden – wie vom Albumtitel bereits angedeutet – 2020 während der Corona-Pandemie. Vor diesem Hintergrund ist die Gesamtleistung aller Beteiligten umso beeindruckender, vom treibenden Schlagzeug und Bass bis hin zu den “in your face“- Gitarren und dem stratosphärischen Gesang. Obwohl das Album unter schwierigen Bedingungen entstand, war es für alle Beteiligten ein Vergnügen einzuspielen. Das Resultat spricht für sich.
The Crystal Hum is the debut vinyl release by Taiwan-based artist Yuching Huang and her first release for Night School.
A beguiling dreamscape of crackles, spluttering, love-struck Casios presided over by the the spectral vocal and guitar work of Huang, Yuching sings love songs at the end of this world and the beginning of the next. Recorded during a hiatus from her group Aemong (a duo with artist Henrique Uba) in Berlin, these songs elevate Huang’s unique vocal style and grasp of atmospherics. The Crystal Hum deconstructs balladry, Garage, guitar music and reforms it into a
unified ghostly otherworld version of these languages.
The Crystal Hum thrums with buried desire, trails of nocturnal reverb seeping out of apartment windows, diaristic vocal performances and deeply emotive, evocative Western-style strings. Formulated by Yuching Huang after periods of frustration and experimentation, the album is an exercise in minimalism and paring back, with some tracks like JohnJohn featuring little else than an elastic bass, spring reverb trails, an interjecting vocal and swelling, dislocated synths. The effect is spellbinding, the soundtrack to getting lost in the labyrinthine, closed streets of Venice, Taipei, Hong Kong, or mirror versions of them in the imagination.
On opener Fly! Little Black Thing, a subterranean funk bassline roots Huang’s singing, a rudimentary, unreliable beat floundering in whimsy underneath. Demure, dream Dance music, Huang references classic lo fi experimenters Suicide and Arthur Russell as well as Night School label mates The Space Lady and Ela Orleans. In fact, after the release of Aemong’s third album Crimson, Huang credits the direction of The Crystal Hum to being enchanted by The Space Lady’s Greatest Hits,
the landmark lo-fi recording made by Susan Dietrich Schneider in 1990. The new, minimalist approach to her sound world reveals and shrouds in equal measure. On the heart-melter Love, a sultry mid-tempo Casio + bass backing drops into the ether with Huang’s vocal swimming in preternatural void before emerging anew, in awe at the world. Every chord change heralds new perspectives, every guitar flurry swells and drips emotion, nothing is wasted and space billows out from between the grooves.
Huang never reveals more than necessary, making this an in-between love album: the right amount of mystery and darkened mirror shines wanely on The Crystal Hum while remaining fragile and vulnerable in the sweet spots. Turning over in pillowing smoke and night in the dark corners, Huang sings in both Mandarin and English. The songs speak of earthly matters seemingly at the edge of dissipating into nothing. Distorted, beguiling Sambas warble like sweating dancehalls in an imagined Lynchian 60s, as on Thoughts. Closer You, An Illusion warps a classic 60s Girlgroup bassline beloved of the likes of Les Rallizes
Denudes into a slight ballad on the edge of the void, held back by the teary-eyed, wistful and enveloping vocal cooed by Huang. Each song feels like a love song dedicated to the bits between worlds, between beats, the negative space between people where desires, feelings and loss hangs in the air, resolute and unresolved.
That’s the Price of Loving Me marks Dean Wareham’s (Galaxie 500, Luna, Dean & Britta, ) evocative return, rekindling his partnership with producer Kramer for the first time since Galaxie 500's This Is Our Music in 1990.
Recorded in six days in Los Angeles, the album is steeped in lush, haunting soundscapes, driven by Wareham's signature reverb-soaked guitars and melancholic, dreamlike vocals. Britta Phillips joins on bass and harmonies, while Gabe Noel’s cello adds depth and tension. “Two takes yield more treasure than twenty,” notes longtime friend Matt Fishbeck, as Kramer's insistence on spontaneity infuses the project with raw immediacy.
Thematically, Wareham delves into the poetry of memory, set against a backdrop of wistful nostalgia and existential reflection. "Songs are in dialogue with other songs" Fishbeck writes. The lead single, “We’re Not Finished Yet,” is a playful, introspective meditation where Wareham drops his own name while relishing the tactile joy of the guitar. “You Were the Ones I Had to Betray” unfolds like a somber narrative, underpinned by Noel’s cello and crowned with a haunting bass harmonica by Kramer, encapsulating the emotional ambivalence of friendship and loyalty.
“That’s the Price of Loving Me” pulses with conga rhythms and Kramer’s vintage Moog, capturing Wareham’s musings on the life of a performer and the sacrifices it demands. Fishbeck describes “The Mystery Guest” as "an acrostic poem" and concludes by saying "We're not finished yet." 'Loving Me' also includes two covers, Mayo Thompson's 'Dear Betty Baby' and Nico's 'Reich der Träume.' The latter highlights his love for blending history and homage, sung entirely in German for a chillingly authentic touch.
Dean returns with his fourth solo album and his first album for Carpark Records. Inspired by the past yet resonant in its present-day relevance, the album’s sonic palette is reminiscent of Galaxie 500’s dream-pop roots, tempered with the matured introspection of Wareham’s later works. “Dean traffics in memory,” writes Fishbeck, reflecting on the record’s seamless blend of intimate recollections and catchy hooks. The result is a cohesive work encapsulating the duality of Wareham’s career: haunted by the past, yet steadfastly pushing forward. As Fishbeck poignantly puts it, “Imagination is nothing but the working over of what is remembered.”
- Drastic
- Backs Of Birds
- Closer To You
- Hammer
- Radisson
- Twilight
- On The Line
- Stretch The Struggle
- Rags
- See'er
- Peanut
- Water Memory
Bria Salmenas Solo-Debütalbum "Big Dog" erzählt eine Geschichte der Transformation - eine zutiefst persönliche Erkundung der Widerstandsfähigkeit und eine Erklärung der künstlerischen Unabhängigkeit, die durch Zusammenarbeit geschmiedet wurde. Lange Zeit als Frontfrau der kanadischen Post-Punk-Band FRIGS und als Sängerin in Orville Pecks Live-Band gefeiert, erreicht Salmena mit "Big Dog" den vorläufigen Höhepunkt ihrer künstlerischen Entwicklung. Getragen von ihrer souveränen Stimme, die abwechselnd zart, rau und trotzig ist, durchquert das Album das Terrain der Verletzlichkeit und Verbundenheit und markiert die Ankunft einer Künstlerin, die mutig zu sich selbst findet. "Big Dog" ist ein Album mit großen Gefühlen und großen Ambitionen. Musikalisch vereint es Elemente von hypnotischem Krautrock und schimmerndem Shoegaze, opulentem Gothic und pulsierendem Darkwave mit einer Mischung aus elektronischen Texturen zu einem ausgefeilten und oft unheimlichen Sound. Inmitten dieser weitläufigen Klanglandschaft stehen Salmenas kraftvolle lyrische Bilder und ihr großartiger Gesang im Mittelpunkt. Für Salmena ist es unmöglich, die persönliche Reise, die "Big Dog" darstellt, von der Zusammenarbeit zu trennen, die zu seiner Entstehung führte. Salmena arbeitete mit dem Produzenten und Multiinstrumentalisten Duncan Hay Jennings zusammen, der sowohl bei FRIGS als auch in der Band von Orville Peck spielte. Vor "Big Dog" gaben die beiden auf Brias zwei "Cuntry Covers" EPs klassischen und modernen Americana-Songs eine Gothic-Dream-Pop-Behandlung. Jennings, der nicht nur Salmenas engster kreativer Mitarbeiter, sondern auch ihr engster Freund ist, schrieb "Big Dog" mit Salmena über mehrere Jahre hinweg, in denen Salmena in LA und Jennings in Toronto lebte. Graham Walsh (Holy F**k, METZ, Debby Friday, Alvvays) half den beiden, ihre aufkeimende Mischung aus Rock und elektronischer Musik weiter zu verfeinern, während Meg Remy (vom von der Kritik gefeierten experimentellen Pop-Projekt U.S. Girls) sich vor allem auf Salmenas Gesang konzentrierte. Remy half dabei, die unvergesslichen Darbietungen, die im Mittelpunkt von "Big Dog" stehen, durch eine Reihe von kathartischen Treffen herauszukitzeln und drängte Salmena dazu, noch tiefer in die Bedeutung ihrer Texte einzudringen und wirklich über verschiedene Möglichkeiten des Einsatzes ihrer Stimme nachzudenken. Als "Big Dog" zusammenkam, wurde deutlich, dass Salmenas Songwriting eine rohe und intime Wendung genommen hatte, die weit über die Arbeit von ihr und Jennings auf ihren vorherigen EPs hinausging. Der Sound von "Big Dog" schwebt zwischen zwei Welten, düstere Punk-Ehrlichkeit, die immer unter einer glänzenden Atmosphäre brodelt, die man nicht ignorieren kann. Es gibt Anklänge an den Alternative Rock - man denkt an Holes "Live Through This", The Distillers, Mazzy Star - und mit Lee Ranaldo von Sonic Youth steuert eine echte Alternative-Rock-Ikone die Gitarre zu "See'er" bei. Aber es gibt auch eine Geschmeidigkeit, die ebenso sehr an den Coldwave der 80er Jahre erinnert wie an ekstatische Formen der Tanzmusik. Salmenas satte Stimme ist allgegenwärtig, ein konstantes warmes Glühen in einem Geflecht aus mechanischen Klängen. In seinem Kern ist "Big Dog" mehr als nur eine Platte über die Entdeckung, wer man ist, indem man schmerzhafte Erfahrungen verarbeitet. Es ist eine Platte über die Entdeckung, dass man nie wirklich allein ist.
Sicksense (Metalband aus Phoenix, Arizona) nimmt seine NuMetal-Einfl üsse und verwandelt sie in ein Hydra-Monster, in dem sich die Köpfe von Metalcore, Progressive Metal und Power Metal zu einem modernen, extrem gelungenen Experiment vereinen. Insbesondere das Wechselspiel der beiden Sänger*innen der Band Vicky Psarakis (ex-THE AGONIST) und Robby J. Fonts (STUCK MOJO) macht Spass und sorgt schnell für hohen Wiedererkennungswert. Das Debütalbum von Sicksense,
- Lost
- Chupa Chups
- The Hands Of Time
- Red And Blue And Green
- Eff Emm Ell Baby
- Numero Ono
- Otta My Way
- Zap
- Humble Pie
- Dreamz
- Jet Pack
- Machine Mind
- Faded
- Clear The Air
- Unclearly
- Darkness Falss
- Dial Up
- Running
- Sei Cardigani Di Bali
- Skeleton Key
- Day One
- Lemon Tarts
- Follow The Light
- Top Down
- Snoozin
- Emenee
- Rock Candy
- Senza Tutti
BLUE VINYL[23,49 €]
'001-015' is a "best of" compilation celebrating the first 15 sample packs made by Frollen Music Library. Launching in late 2021, the sample house has since been featured in productions by ScHoolboy Q, Leon Thomas, Devin Malik and more. This retrospective "best of" traverses a wide range of styles and moods to appeal to every music enthusiast as well as producers and songwriters alike. Whether it's bouncing Hip Hop beats or evocative cinematic etudes, FML's 3- piece house band, comprising Henry Jenkins, Darvid Thor and Hudson Whitlock have a deep love and respect for many musical styles. FML'sdiverse catalogue takes cues from the 'Third Stream' composer David Axelrod, as well as drawing upon cinematic themes from 60's and 70's Italian film score composers a la Ennio Morricone and Riz Ortolani. There are 90's New York boom bap beats, as well as synthesiser music inspired by Tonto, , utilising a locally made synthesiser from Melbourne Instruments. Jenkins, Thor and Whitlock have been playing in bands and producing music for their local music scene for the last 15 years. Recording and performing with The Cactus Channel, Karate Boogaloo, Mo'Ju, Surprise Chef and many many more. Not only is this brand-new LP a great musical collage worthy of any music library enthusiast, but also functions as a tremendous sampler demonstrating the many styles of FML. Fast, slow, sweet AND sour!
'001-015' is a "best of" compilation celebrating the first 15 sample packs made by Frollen Music Library. Launching in late 2021, the sample house has since been featured in productions by ScHoolboy Q, Leon Thomas, Devin Malik and more. This retrospective "best of" traverses a wide range of styles and moods to appeal to every music enthusiast as well as producers and songwriters alike. Whether it's bouncing Hip Hop beats or evocative cinematic etudes, FML's 3- piece house band, comprising Henry Jenkins, Darvid Thor and Hudson Whitlock have a deep love and respect for many musical styles. FML'sdiverse catalogue takes cues from the 'Third Stream' composer David Axelrod, as well as drawing upon cinematic themes from 60's and 70's Italian film score composers a la Ennio Morricone and Riz Ortolani. There are 90's New York boom bap beats, as well as synthesiser music inspired by Tonto, , utilising a locally made synthesiser from Melbourne Instruments. Jenkins, Thor and Whitlock have been playing in bands and producing music for their local music scene for the last 15 years. Recording and performing with The Cactus Channel, Karate Boogaloo, Mo'Ju, Surprise Chef and many many more. Not only is this brand-new LP a great musical collage worthy of any music library enthusiast, but also functions as a tremendous sampler demonstrating the many styles of FML. Fast, slow, sweet AND sour!
On Chrystia Cabral's fourth album as SPELLLING, the Bay Area artist transforms her acclaimed avant-pop project into a mirror. Cabral's lyrics for Portrait of My Heart tackle love, intimacy, anxiety, and alienation, trading the allegorical approach of much of her previous work for something pointed into her human heart. The album's thematic forthrightness is echoed in its arrangements, making it the sharpest, most direct SPELLLING album to date. From the dark minimalism of her earliest music to the lavishly orchestrated prog-pop of 2021's The Turning Wheel to this newly energetic expression of her creative spirit, Cabral has proved again and again that SPELLLING can be whatever she needs it to be. The title track, with its propulsive drum groove and anthemic chorus of "I don't belong here," is the most potent embodiment of the album's turn toward emotional directness. Once the main melody emerged, Cabral used the song as a tool to process her anxiety as a performer and opted for a tighter, more rock-oriented composition. This transformation mirrors the album's broader shift toward energy and immediacy, driven by the core band of Wyatt Overson (guitar), Patrick Shelley (drums), and Giulio Xavier Cetto (bass), whose collaboration uncovers new contours of the SPELLLING sound. Cabral still writes and demos in isolation, but presenting the songs for Portrait of My Heart to her bandmates helped her discover their eventual lively, organic forms. So did working with a trio of producers_The Turning Wheel mixing engineer Drew Vandenberg, SZA collaborator Rob Bisel, and Yves Tumor producer Psymun. Key guest contributions further shape the album. Chaz Bear (Toro y Moi) delivers SPELLLING's first duet on "Mount Analogue," Turnstile guitarist Pat McCrory turns Cabral's original piano demo for "Alibi" into the crunchy, riff-y version that appears on the record, while Zulu's Braxton Marcellous gives "Drain" its sludgy heft. These parts aren't just incorporated seamlessly into the album; they feel like an integral part of its universe. Ultimately, though, Portrait of My Heart is nobody's record but Cabral's. She fearlessly draws the curtain back on parts of herself that she's never included in SPELLLING before_her feelings of being an outsider, her overly guarded nature, the way she can throw herself recklessly into intimate relationships and then cool on them just as quickly. "It's very much an open diary of all those sensations," she says.
Following their acclaimed debut album The Shedding of Skin (2022), the formation has deepened their relationship through numerous live jams, intense touring and story sharing, pushing both their skills and the boundaries of the project. For its successor, État Coupable, this growth has been enriched by various collaborations, including one with Lebanese-Canadian producer Radwan Ghazi Moumneh (Jerusalem in My Heart).
The first single, Freedom, Asshole, features live drums by Spooky-J from Nihiloxica. With lead vocalist Saif singing, 'I envy you because you can close your eyes, you can choose,' the track addresses those who need to be addressed in the Western world, resulting in a gutwrenching piece of raw electronica that delves into the very definition of freedom. Alongside the launch of the record , the single will be released on Bandcamp and other streaming platforms on Wednesday, January 29.
A series of live dates have been announced including gigs at Ment Festival (SL), Rewire (NL), Donau Festival (AT) and dunk!festival (BE) among others.
Belgian multidisciplinary artist and long time collaborator of the project, Youniss Ahamad, has shared a that embodies unease through distorted images, a black-and-white palette, and abstract bird loops.
“For me ‘Freedom, Asshole’ is about fighting for freedom even when everything seems bleak”
– Youniss Ahamad
- 3: Of Us (2025 Remaster)
- Happiness Is Hard To Take (2025 Remaster)
- Memories (2025 Remaster)
- Can't Leave The Pool (2025 Remaster)
- Don't Know Where I Belong (2025 Remaster)
- Yama-Ha (2025 Remaster)
- Geschrien Im Schlaf (2025 Remaster)
- Yo No Bailo (2025 Remaster)
- Belle Jar (2025 Remaster)
- You Didn't Want Me When You Had Me (2025 Remaster)
Anlässlich des 40-jährigen Jubiläums wird das Debütalbum Humpe Humpe von Inga und Annette Humpe erstmals als 40th Anniversary Edition auf Vinyl veröffentlicht. Die LP präsentiert das vollständige Original-Tracklisting als 2025-Remaster in hochwertiger Klangqualität. Ergänzt wird die Edition durch exklusive Liner Notes von Gareth Jones, dem Produzenten des Albums. Nach jahrzehntelanger Nichtverfügbarkeit ist dieses Kultalbum nun wieder als hochwertiges Vinyl-Release erhältlich.




















