Das selbstbetitelte Debüt von ENVY OF NONE, der bunten Zusammenrottung von Gitarrist/Keyboarder Alf Annibalini, Rush-Gitarrist Alex Lifeson, Bassist Andy Curran (Coney Hatch) und Singer/Songwriterin Maiah Wynne war eine der spannendsten Grenzgänger-Platten des Jahres 2022 und hat sich bis heute nicht abgenutzt. Die Band schreibt schlicht verdammt gute, emotional greifbare und musikalisch fesselnde Lieder in einem Spannungsfeld aus State-of-the-Art-Elektronik und Rock/Pop-Tradition.
Die nun nachgeschobene EP "That Was Then, This Is Now" dient ihrem Titel entsprechend als Standortbestimmung und enthält zwei Tracks aus den Debüt-Sessions, zwei Remixe und das erste nach "Envy of None" komponierte ´That Was Then´. Stilistisch war das Quartett von Beginn an so vielseitig, dass man nun nicht von einer zusätzlichen Erweiterung ihres Repertoires sprechen kann - doch das famose Songwriting bleibt erhalten, und für Rush-Fans noch besser: Lifesons Spiel schimmert noch einen Tick präsenter durch.
´Lethe River´ ist dem Album-Opener ´Never Said I Love You´ relativ ähnlich, aber insgesamt doch ruhiger. Darauf folgt mit ´You´ll Be Sorry´ sachte brodelnder und zischender Industrial light, der ebenfalls auf "Envy of None" hätte stehen können - was ja auch plausibel erscheint, weil beide Stücke im gleichen Rutsch entstanden sind.
quête:der bass
Als Sänger mit einem außergewöhnlichen Stimmumfang (von Bassbariton bis Countertenor), der sich auf der Bühne mit einer New-Wave-Band oder bei einer Purcell-Arie wohlfühlt, mit dem Aussehen eines körperlosen Außerirdischen, der die Massen faszinierte, als Europäer, der aber in New York lebte, war Klaus Nomi ein komplexer und talentierter Künstler. 1979 hatte David Bowie, der damals gerade in seiner Berliner Zeit war, wie üblich vor fast allen anderen das aufkommende Phänomen wahrgenommen. Platin- und Goldplatten, ekstatische Konzertsäle, eine faszinierte Modewelt: Klaus erlebte zwischen '79 und '82 einen meteoritenhaften Aufstieg. Anlässlich des 40. Todestages von Klaus Nomi veröffentlicht Sony Music / Legacy seine gesamte offizielle Diskografie neu.
- 1: Bluebirds
- 1: 2 Hard To Be A Girl
- 1: 3 Jessica
- 1: 4 Musical Ladders
- 1: 5 The Prince's Bed
- 1: 6 Bunnyranch
- 1: 7 Friends Of Mine
- 1: 8 Frozen In Time
- 1: 9 Broken Joystick
- 1: 0 I Wanna Die
- 1: Salty Candy
- 1: 2 No Legs
- 1: 3 We're Not Supposed To Be Lovers
- 1: 4 Secret Tongues
- 1: 5 Bungee
- 2: 1 I Wanna Die (Demo)
- 2: Friends Of Mine (Fragment 1)
- 2: 3 What A Waster
- 2: 4 Hard To Be A Girl (Demo)
- 2: 5 Eating Nod Demix
- 2: 6 The Prince's Bed (Demo)
- 2: 7 Kokomo (With Ben Kweller)
- 2: 8 Born To Run
- 2: 9 No Legs (Demo)
- 2: 10 Jessica (Demo)
- 2: 11 Salty Candy (Live)
- 2: 1 Bungee (Demo)
- 2: 13 Were Not Supposed To Be Lovers (Demo)
- 2: 14 Friends Of Mine (Demo)
- 2: 15 Jessica (Live)
- 2: 16 Frozen In Time (Demo)
- 2: 17 Bluebirds (Demo)
- 2: 18 Friends Of Mine (Fragment )
Colored Vinyl[24,79 €]
Am 9. Juni 2023 wird Capitane Records Adam Greens "Friends of Mine" anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des Albums neu auflegen. Für Fans von Green und seiner Band The Moldy Peaches mag es schwer zu glauben sein, dass es schon zwanzig Jahre her ist, dass in den frühen 2000er Jahren eine neue Generation von Künstlern, Interpreten und Songwritern die Indie-Rock-Welt in Flammen setzte. Innerhalb von gefühlt nur wenigen Monaten versorgten Bands wie The Strokes, The White Stripes, The Libertines und The Moldy Peaches das Indie-Publikum mit neuen Versionen und Interpretationen des Rock'n'Roll-Kanons, Mit Einflüssen, die sowohl Standards wie The Velvet Underground, Television, The Stones, The Doors, The Stooges, Leonard Cohen, The Modern Lovers und Bob Dylan als auch neuere Künstler wie Beck, Daniel Johnston, Nirvana, Sonic Youth, Will Oldham, Pavement und The Silver Jews umfassten. Die Ergebnisse variierten zwischen geradlinigem Rock'n'Roll und Punk mit einem vom Folk inspirierten Songwriting-Bewusstsein. Vorbei waren die zerrissenen Jeans und Flanellhemden von einst. Enge Hosen und Lederjacken regierten den Tag...und die Nacht. Nach erstem Solo-Album und dem Erfolg seiner Band The Moldy Peaches (die 2001 zusammen mit The Strokes bei Rough Trade Records unterschrieben und anschließend mit ihnen auf Tournee gingen) schrieb und nahm Adam Green Friends of Mine auf, das bahnbrechende Album, das eine neue Richtung in seiner Karriere einschlagen sollte. In Abkehr von den selbst aufgenommenen 8-Spur-Analogaufnahmen seiner früheren Alben wandte sich Green einem Sound zu, der zu dieser Zeit eindeutig als Hi-Fidelity-Sound bezeichnet werden konnte, komplett mit Band und einer Streichergruppe (mit Arrangements von Jane Scarpantoni). Friends of Mine orientierte sich an den Werken von Serge Gainsbourg, Scott Walker und Frank Sinatra, während der lyrische Inhalt wie von der symbolistischen Poesie und dem Surrealismus von Brecht und Dylan abgeleitet schien. Das Ergebnis war etwas völlig Neues, eine Platte, die sowohl rührend traurig als auch sardonisch, satirisch, lässig und sogar laut lachend komisch sein konnte. Songs wie "Jessica" oder das Titelstück wurden zu Hymnen für eine neue Generation junger Indie-Rock-Fans in Europa, in Deutschland wurde Adam Green besonders gefeiert, von Indiekids, der Musikkritik, im Feuilleton und auch fast sogar in der Klatschpresse. Capitane ist stolz darauf, Friends of Mine nun als Doppel-LP bzw. 2CD und limitiert erstmals als farbige Einzel-LP wieder zu veröffentlichen. Die Deluxe-Edition enthält auf einer zweiten Disc Outtakes, B-Seiten und Live-Versionen und Linernotes zu den Songs von Green, die neue Einblicke in seine oft kryptische lyrische Methodik sowie Anekdoten aus der Entstehungszeit der Songs bieten. Ebenfalls gibt es Auszüge aus einem Gespräch zwischen Green und Dan Myers (Produzent), Steven Mertens (Bassist), Matt Ramono (Schlagzeuger) und Larissa Brown (Zeit). Die fünf alten Freunde tauchen tief in die Produktion von Friends of Mine ein und tauschen Geschichten über die vergangene Zeit aus. Die 2023er-Ausgabe von Friends of Mine ist ein Fenster zu einem wesentlichen Teil unserer jüngsten Vergangenheit und ein Zeugnis für einen Künstler, der den Test der Zeit bestanden hat. Adam Green ist immer noch dabei - genau so sleazy, weird & funny wie vor 20 Jahren!
Doppel-LP, zweite Platte mit B-Seiten, Demos, Outtakes und Liveversionen, klassisch schwarzes Vinyl im Klappcover, bedruckte Innenhüllen mit neuen Linernotes plus 4-seitigem Insert mit Interview! Definitiv Deluxe!
Am 9. Juni 2023 wird Capitane Records Adam Greens "Friends of Mine" anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des Albums neu auflegen. Für Fans von Green und seiner Band The Moldy Peaches mag es schwer zu glauben sein, dass es schon zwanzig Jahre her ist, dass in den frühen 2000er Jahren eine neue Generation von Künstlern, Interpreten und Songwritern die Indie-Rock-Welt in Flammen setzte. Innerhalb von gefühlt nur wenigen Monaten versorgten Bands wie The Strokes, The White Stripes, The Libertines und The Moldy Peaches das Indie-Publikum mit neuen Versionen und Interpretationen des Rock'n'Roll-Kanons, Mit Einflüssen, die sowohl Standards wie The Velvet Underground, Television, The Stones, The Doors, The Stooges, Leonard Cohen, The Modern Lovers und Bob Dylan als auch neuere Künstler wie Beck, Daniel Johnston, Nirvana, Sonic Youth, Will Oldham, Pavement und The Silver Jews umfassten. Die Ergebnisse variierten zwischen geradlinigem Rock'n'Roll und Punk mit einem vom Folk inspirierten Songwriting-Bewusstsein. Vorbei waren die zerrissenen Jeans und Flanellhemden von einst. Enge Hosen und Lederjacken regierten den Tag...und die Nacht. Nach erstem Solo-Album und dem Erfolg seiner Band The Moldy Peaches (die 2001 zusammen mit The Strokes bei Rough Trade Records unterschrieben und anschließend mit ihnen auf Tournee gingen) schrieb und nahm Adam Green Friends of Mine auf, das bahnbrechende Album, das eine neue Richtung in seiner Karriere einschlagen sollte. In Abkehr von den selbst aufgenommenen 8-Spur-Analogaufnahmen seiner früheren Alben wandte sich Green einem Sound zu, der zu dieser Zeit eindeutig als Hi-Fidelity-Sound bezeichnet werden konnte, komplett mit Band und einer Streichergruppe (mit Arrangements von Jane Scarpantoni). Friends of Mine orientierte sich an den Werken von Serge Gainsbourg, Scott Walker und Frank Sinatra, während der lyrische Inhalt wie von der symbolistischen Poesie und dem Surrealismus von Brecht und Dylan abgeleitet schien. Das Ergebnis war etwas völlig Neues, eine Platte, die sowohl rührend traurig als auch sardonisch, satirisch, lässig und sogar laut lachend komisch sein konnte. Songs wie "Jessica" oder das Titelstück wurden zu Hymnen für eine neue Generation junger Indie-Rock-Fans in Europa, in Deutschland wurde Adam Green besonders gefeiert, von Indiekids, der Musikkritik, im Feuilleton und auch fast sogar in der Klatschpresse. Capitane ist stolz darauf, Friends of Mine nun als Doppel-LP bzw. 2CD und limitiert erstmals als farbige Einzel-LP wieder zu veröffentlichen. Die Deluxe-Edition enthält auf einer zweiten Disc Outtakes, B-Seiten und Live-Versionen und Linernotes zu den Songs von Green, die neue Einblicke in seine oft kryptische lyrische Methodik sowie Anekdoten aus der Entstehungszeit der Songs bieten. Ebenfalls gibt es Auszüge aus einem Gespräch zwischen Green und Dan Myers (Produzent), Steven Mertens (Bassist), Matt Ramono (Schlagzeuger) und Larissa Brown (Zeit). Die fünf alten Freunde tauchen tief in die Produktion von Friends of Mine ein und tauschen Geschichten über die vergangene Zeit aus. Die 2023er-Ausgabe von Friends of Mine ist ein Fenster zu einem wesentlichen Teil unserer jüngsten Vergangenheit und ein Zeugnis für einen Künstler, der den Test der Zeit bestanden hat. Adam Green ist immer noch dabei - genau so sleazy, weird & funny wie vor 20 Jahren!
Doppel-LP, zweite Platte mit B-Seiten, Demos, Outtakes und Liveversionen, klassisch schwarzes Vinyl im Klappcover, bedruckte Innenhüllen mit neuen Linernotes plus 4-seitigem Insert mit Interview! Definitiv Deluxe!
FÜR FANS VON: DEEP PURPLE, STATUS QUO, LYNYRD SKYNYRD, MOLLY HATCHET
Nach neun Jahren Pause sind KICKHUNTER zurück, um wieder besten Kick-Ass Rock’n Roll abzuliefern. Im Jahr 2000 von Gitarrist Stefan Aurel und Schlagzeuger Karsten Kreppert gegründet, hat die in Hamburg ansässige Formation bisher vier Alben veröffentlicht. Mit ihrem Debütalbum "Hearts & Bones" tourten sie 2003 gleich mit DEEP PURPLE und LYNYRD SKYNYRD durch Europa und gewannen viele neue Anhänger. Der international hochgelobte Nachfolger „Little Monsters“ erschien 2007. KICKHUNTER veröffentlichten im Sommer 2010 ihr drittes Meisterwerk „All In“. 2013, kurz bevor sie ihr viertes Album „Southern Kicks“ veröffentlichten, begleiteten sie die US-Southern-Rock-Legende MOLLY HATCHET auf ihrer Deutschlandtour.
Jetzt melden sich KICKHUNTER mit ihrem 5. Album „Now Or Never“ zurück. Produziert von der Band und gemischt und gemastert
von Eike Freese (DEEP PURPLE, EISBRECHER, GAMMA RAY u.a.) und Dennis Ward (PINK CREAM 69, MAGNUM, KYHMERA u.a.). Das Album enthält auch einen Gastauftritt von keinem geringeren als Gründungsmitglied und HELLOWEEN-Bassisten Markus Großkopf! Markus, der durch sein Engagement bei HELLOWEEN zeitlich sehr eingeschränkt ist, kann KICKHUNTER im Moment live leider nicht unterstützen. Für ihn konnten die fünf verbliebenen Originalmitglieder Tim Schwarz (XANDRIA, HARDBONE) als neuen Bassisten gewinnen. Außerdem gibt es mit Gitarrist Gerd Lehmkuhl einen Neuzugang an der Gitarre, der die Triple-Axe-Attack komplettiert!!! Wer nach echter handgemachter Rockmusik mit dreckigen Riffs, kraftvollen Hammond-Sounds und groovigen Drums sucht, der wird KICKHUNTER lieben!!!
Solo-Debütalbum von Wobblers Lars Fredrik Frøislie! Frøislie passt perfekt in die Prog-Rock-Tradition der 70er Jahre, in der der Keyboarder zwischen den Alben der Hauptband ein Soloalbum machten, und dies ist Musik, die Frøislie während der Pandemie größtenteils alleine gemacht hat.
Viele alte analoge Keyboards wie Cembalo, Mellotron, MiniMoog, Yamaha CP70 und Hammond-Orgel sind Bestandteil dieses warmen 4-Track-Albums. Mit Nikolai Hængsle (Elephant9, Needlepoint, Bigbang) am Bass!
Limitierte LP-Versionen auf Vinyl in Dunkelgrün! Die CD ist bereits erschienen.
Für Fans von Wobbler, Yes, Gentle Giant u.a.
Ruhig verlief die Karriere von Sieges Even nicht. Nach den ersten beiden Alben verzeichneten sie den ersten Besetzungswechsel auf der Sängerposition, auf den Album „Sophisticated“ (1995) und „Uneven“ (1997) betrieben die Holzwarth Brüder (Bass und Drums) die Band weiter.
Doch man fand sich wieder mit Gitarrist Markus Steffen zusammen
und rekrutierte den Ausnahmesänger Arno Menses, der zuvor als Schlagzeuger aktiv war. Mit diesem Line Up eroberte man die Herzen der Progfans, aber auch die von anspruchsvollen Metalheads. Erneut waren Sieges Even zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort.
„The Art Of Navigating By The Stars“ wurde in dem Black Solaris Studio von Uwe Lulis (heute auch bekannt als Gitarrist von Accept) aufgenommen und erschien bei InsideOut Music, damals im SPV Vertrieb. Es folgten traumhafte Kritiken, auch für die im Anschluss stattfindende Tournee.
Natürlich war 2005 nicht an Vinyl zu denken, so dass diese Wiederveröffentlichung bereits von vielen Fans erwartet wird.
Aber auch die CD ist seit einigen Jahren „out of print“, so dass auch hier Handlungsbedarf bestand. Die Grafiken der Doppel-LP im Gatefold wurde vom Originalkünstler Thomas Ewerhard erstellt und das Audiomaterial getrennt für Vinyl und CD remastert.
Das Konzept rund um „The Art Of Navigating By The Stars“ begeistert heute noch ebenso wie die sowohl vertrackte und harte, aber eben auch gefühlvolle Musik. Hier waren Sieges Even einfach die deutschen Großmeister.
Sieges Even‘s career has not been quiet. After the first two albums, the band had its first change of singer. On the albums „Sophisticated“ (1995) and „Uneven“ (1997), the Holzwarth brothers (bass and drums) kept the band going. But they ended up with the guitarist Markus Steffen and recruited the outstanding singer Arno Menses, who was previously active as a drummer. With this line up, the band has won the hearts of prog fans, but also of demanding metalheads. Once again, Sieges Even was in the right place at the right time.
„The Art Of Navigating By The Stars“ was recorded in the Black Solaris studio by Uwe Lulis (also known today as Accept‘s guitarist) and released by InsideOut Music, then distributed by SPV. This was followed by dream reviews, also for the tour that followed.
Of course, there was no question of releasing a vinyl in 2005, so this reissue is already expected by many fans. But the CD has also been „out of print“ for a few years, so it was also necessary to act in this context. The graphics of the double LP in gatefold were made by the original artist Thomas Ewerhard and the audio material was remastered separately for the vinyl and the CD.
The concept of „The Art Of Navigating By The Stars“ is still exciting today, as is the music, which is both complicated and hard, but also full of emotion. In this sense, Sieges Even were simply the great German masters.
Teesy (Künstlername für Toni Mudrack) musste sich immer öfter Zweifeln stellen, hat die Freude am Musikmachen verloren - Doch irgendwann platzt der Knoten und er nimmt die Studioarbeit wieder auf. »Das war ein Gefühl wie früher. Eine Leichtigkeit, die ich sehr lange nicht mehr gespürt habe.« Die neue Motivation zeigt sich nicht nur im Texten, sondern auch in der Musik selbst. Er spielt Drums, Klavier, Gitarren und Bässe selbst ein. Keine Libraries, Loops. Kein Copy'n'Paste. Stattdessen handgemacht von vorne bis hinten, wie aus einem Guss. Eben richtige Songs. Mit Dynamik und Struktur. Keine Zweifel, keine Ängste. Wenig Kopf, stattdessen viel Bauch und noch mehr Herz. Teesy ist eben doch Kein Künstler.
white vinyl edition[39,87 €]
Johnny The Boy - aus einer simplen Idee entstanden, und im Laufe der letzten Jahre zu einer vollwertigen Einheit entwickelt - machen Musik, die weh tut. Bewaffnet mit einer kratzigen, aber ausgefeilten Mischung aus eiskaltem Black Metal, vernichtendem Sludge und sehnigem, knochentrockenem Rock'n'Roll hat das Trio seine musikalische Identität gefunden: perfekt unvollkommen und bereit zum Ausweiden. Johnny The Boy wurde um den kreativen Kern von Sängerin Belinda Kordic, Gitarrist Justin Greaves (beide Mitglieder von Crippled Black Phoenix) und Bassist Matt Crawford (CBP-Alumnus und Live-Bassist) gegründet und begann sein Dasein als instinktiver Griff nach etwas Dunklerem und Gemeinerem.
standard version[39,20 €]
Johnny The Boy - aus einer simplen Idee entstanden, und im Laufe der letzten Jahre zu einer vollwertigen Einheit entwickelt - machen Musik, die weh tut. Bewaffnet mit einer kratzigen, aber ausgefeilten Mischung aus eiskaltem Black Metal, vernichtendem Sludge und sehnigem, knochentrockenem Rock'n'Roll hat das Trio seine musikalische Identität gefunden: perfekt unvollkommen und bereit zum Ausweiden. Johnny The Boy wurde um den kreativen Kern von Sängerin Belinda Kordic, Gitarrist Justin Greaves (beide Mitglieder von Crippled Black Phoenix) und Bassist Matt Crawford (CBP-Alumnus und Live-Bassist) gegründet und begann sein Dasein als instinktiver Griff nach etwas Dunklerem und Gemeinerem.
ZEKE, die legendären Punkrocker aus Seattle, melden sich mit ihren ersten neuen Aufnahmen seit über 4 Jahren zurück. "Ride Hard Ride Free" enthält zwei Tracks, die mit ZEKEs charakteristischer Mischung aus turbogeladenem Thrash-Punk und Motörhead-besessenem Rock'n'Roll gespickt sind und bietet einen ersten Vorgeschmack auf ZEKEs neues Album, das im Laufe des Jahres erscheinen soll. Im Jahr 2022 fanden ZEKE unerwartet wieder zusammen. Die Gründungsmitglieder Blind Marky Felchtone (Gesang/Gitarre) und Donny Paycheck (Schlagzeug), der nach 18 Jahren ans Schlagzeug zurückkehrt, steckten die Köpfe zusammen und arbeiteten an neuen Songs. Auch Jason Freeman (Bass) und Jeff Hiatt (Gitarre), die schon einmal bei ZEKE dabei waren, konnten von einem Wiedereinstieg überzeugt werden. Die erste Single "Ride Hard Ride Free" ist alles, was man von ZEKE erwartet - oder hören will.
Erstauflage auf farbigem "Red & Blue" Vinyl. Jubiläums-Edition zum 30. Jahrestag des Debütalbums von Six Finger Satellite, The Pigeon Is the Most Popular Bird, mit einer brandneuen, vollständig remasterten CD und einer Doppel-LP-Neuauflage. Die 1990 in Providence, Rhode Island, von J. Ryan (Sänger/Keyboard), John MacLean (Gitarre), Peter Phillips (Gitarre), Chris Dixon (Bass) und Rick Pelletier (Schlagzeug) gebildeten Six Finger Satellite wurden für die Weapon EP schnell von Sub Pop unter Vertrag genommen. Nach Weapon machte sich die Band daran, ihr Debütalbum mit Bob Weston (von Shellac, die später eine Single The Bird Is the Most Popular Finger zu Ehren von Six Finger Satellite benannten) zu produzieren. Das 1993 veröffentlichte The Pigeon Is the Most Popular Bird war die erste Veröffentlichung, die den abenteuerlichen, bissigen Geist und Sound von Six Finger Satellite wirklich einfing. Das Album ist ein Meilenstein des lauten, beunruhigenden Post-Punk, mit Einflüssen von Gang of Four, The Birthday Party und Wire, aber auch mit einer gesunden Dosis der eigenen, einzigartigen Klangfeindlichkeit der Band. Zwischen den spröden Rocktracks finden sich auf The Pigeon Is the Most Popular Bird einige Keyboard- und Studioexperimente, die auf den späteren Alben der Band stärker hervortraten und LCD Soundsystem, DFA Records und einen Großteil des Post-Punk-Revivals der frühen 2000er Jahre vorwegnahmen. Pitchfork bezeichnete The Pigeon Is the Most Popular Bird zu Recht als "eine der besten Noise-Rock-Platten der 90er Jahre" und schrieb, dass "die Übergänge von albern zu bissig den unvorhersehbaren und ätzenden Ansatz von Six Finger Satellite hervorheben - dies war das erste von mehreren Beispielen dafür, wie sie Underground-Trends verschmähten, und ihre aufregendste bittere Pille, die es zu schlucken galt".
Nachdem seine intime Underplay-Show-Tour „SHHH“ im März binnen Sekunden ausverkauft war, kündigt Archy Marshall sein mittlerweile viertes Studioalbum „Space Heavy“ als King Krule an. Erscheinen wird es am 9. Juni bei XL Recordings. Zehn Jahre nach der Veröffentlichung seines umjubelten Debütalbums „6 Feet Beneath the Moon“ zeigen die 15 neuen Songs den britischen Songwriter auf der Höhe seines Schaffens.
Entstanden ist das Album zwischen 2020 und 2022, als Archy Marshall sowohl London als auch Liverpool seine Heimat nannte und viel Zeit auf den Reisen von einem zum anderen Ort verbrachte. Während diesen Trips entstand seine Faszination für „the space between“, wie er es nennt: die Orte, die von Träumen voller Liebe verfolgt werden, während sich Archy in seinen Texten mit persönlichen Verlusten befasst. Nachdem die Texte fertig waren, entstand die Musik gemeinsam mit dem Produzenten Dilip Harris sowie seiner langjährigen Band, bestehend aus Ignacio Salvadores (Saxophone), George Bass (Schlagzeug), James Wilson (Bass) und Jack Towell (Gitarre).
In den 15 Songs von „Space Heavy“ verbinden sich viele Elemente seiner bisherigen Karriere mit dem klanglichen Kosmos, der ihm das Attribut als eine der Stimmen seiner Generation einbrachte. Die dichten Lyrics seines Debüts, die Verschiebung seines Sounds bei „The OOZ“ (2017), die Ursprünglichkeit von „Man Alive!“ und die rohe Verletzlichkeit, die er auf „You Heat Me Up, You Cool Me Down“ zeigte, fließen in den Sound seines neuen Albums ein.
Mit der Albumankündigung erscheint die erste Single „Seaforth“ mitsamt Video, bei dem seine regelmäßige Kollaborateurin und Visual Artist Jocelyn Anquetil Regie geführt hat.
- 22: When Worlds Collide
- 23: Raver
- 24: The Spin
- 25: Clear Spot
- 26: Rev Head
- 27: Set It On Fire
- 28: Burn Out
- 29: This Life Of Yours
- 30: Solid Gold Hell
- 31: Blood Red River
- 32: Don't Lie To Me
- 34: Melodramatic Touch
- 35: Slow Death
- 36: Strangers In The Night
- 37: I've Had It
- 38: Gonna Make You
- 39: When Worlds Collide
- 40: Ghost Train
- 41: The Other Place
- 42: She Cracked
- 1: Hell Beach
- 2: If It's The Last Thing I Do
- 3: Bad Priest
- 4: Demolition Derby
- 5: It Came Out Of The Sky
- 6: Atom Bomb Baby
- 7: Go Baby Go
- 8: Psycho Cook Supreme
- 9: Lead Foot
- 10: Murderess In A Purple Dress
- 11: Temple Of Love
- 12: You Only Live Twice
- 13: Human Jukebox
- 14: Shine
- 15: Distortion
- 16: Place Called Bad
- 17: Hungry Eyes
- 18: Braindead
- 19: It Must Be Nice
- 20: This Is My Happy Hour
- 21: Fire Escape
- 33: Have You Seen My Baby?
- 43: Frantic Romantic
- 44: Shake Together Tonight
- 45: Last Night
- 46: Bet Ya Lyin' (Slink City Lee)
- 47: It's For Real
- 48: Pissed On Another Planet
- 49: Shadows Of The Night
- 50: Girl
- 51: I'm Looking For You
- 52: She Says She Loves Me
- 53: Sorry Sorry Sorry
- 54: That Girl
- 55: High Noon
- 56: Teenage Dreamer
- 57: Another Sunday
- 58: Walk The Plank
- 59: Larry
- 60: Making A Scene
- 61: It'll Never Happen Again
- 62: This Is My Happy Hour
- 63: Swampland
- 64: We Had Love
- 65: The Scientists Clear Spot
- 66: The Scientists When Fate Deals Its Mortal Blow
- 67: The Scientists Burnout
- 68: The Spin
- 69: Rev Head
- 70: Set It On Fire
- 71: Blood Red River
- 72: Nitro
- 73: Solid Gold Hell
- 74: I Cried No Tears
- 75: Crazy Heart
- 76: This Life Of Yours
- 77: Backwards Man
- 78: The Wall
- 79: Raver
- 80: Fire Escape
Black + White Haze Vinyl. With a sound that was swampy, primal and modern-urban all at once_as much in the tradition of rock n' roll and punk rock as it was a rejection of those things, the Scientists' formula was as universal as it was specific to their own experience. The themes of getting wasted, driving around in hotted-up cars, being trapped in crap jobs, and paranoia were their subject matter. Machine throb bass and drums with jagged car-wreck guitars were their modus operandi. Fitting into no place or time they spurned all but the most rudimentary and elemental of rock structures to create a sound all their own. Quadruple CD includes their complete studio recordings, live recordings, and a previously unissued set from Adelaide UniBar, plus dozens of previously unpublished photographs, discography, and fold out Perth Punk family tree. Double LP version boils the box down to 22 essentials, plus unpublished photographs, discography, and fold out Perth Punk family tree.
t 20 THIS IS MY HAPPY HOUR LIVE AT ADELAIDE UNIBAR
u 21 FIRE ESCAPE [LIVE AT ADELAIDE UNIBAR]
[v] 22 WHEN WORLDS COLLIDE [LIVE AT ADELAIDE UNIBAR]
[w] 23 RAVER [LIVE AT ADELAIDE UNIBAR]
[x] 24 THE SPIN [LIVE AT ADELAIDE UNIBAR]
[y] 25 CLEAR SPOT [LIVE AT ADELAIDE UNIBAR]
[z] 26 REV HEAD [LIVE AT ADELAIDE UNIBAR]
[xa] 27 SET IT ON FIRE [LIVE AT ADELAIDE UNIBAR]
[xb] 28 BURN OUT [LIVE AT ADELAIDE UNIBAR]
[xc] 29 THIS LIFE OF YOURS [LIVE AT ADELAIDE UNIBAR]
[xd] 30 SOLID GOLD HELL [LIVE AT ADELAIDE UNIBAR]
[xe] 31 BLOOD RED RIVER [LIVE AT ADELAIDE UNIBAR]
[xf] 32 DON'T LIE TO ME [LIVE AT THE LOFT]
[xh] 34 MELODRAMATIC TOUCH [LIVE AT STOREY HALL]
[xi] 35 SLOW DEATH [LIVE AT STOREY HALL]
[xj] 36 STRANGERS IN THE NIGHT [LIVE AT THE SYDNEY UNI]
[xk] 37 I'VE HAD IT [LIVE AT LE TOTE]
[xl] 38 GONNA MAKE YOU [LIVE AT THE PRINCE OF WALES HOTEL]
[xm] 39 WHEN WORLDS COLLIDE [LIVE AT SYDNEY TRADE UNION CLUB]
[xn] 40 GHOST TRAIN [LIVE AT THE PRINCE OF WALES HOTEL]
[xo] 41 THE OTHER PLACE [1985 FLEXI DISC]
[xp] 42 SHE CRACKED [1985 FLEXI DISC]
STELLAR CIRCUITS wurden 2015 gegründet, um die konzeptionellen Gegensätze von grooveorientierter Musik und progressiver Technik zu verbinden. Im Laufe des Quartetts ist es ihnen gelungen, ihre eigene Prophezeiung zu erfüllen, indem sie einen Kernsound formuliert haben, der komplex und vielschichtig ist und gleichzeitig eine Hörbarkeit bietet, die weit über das Rock-Genre hinausgeht. Lebendig, intellektuell, groovig, technisch und melodiös sind nur selten Indikatoren, die alle verwendet werden können, um die akustische Essenz einer Band zu beschreiben. Im Fall von STELLAR CIRCUITS ist diese seltene Kombination in allem, was sie tun, auffallend und definitiv vorhanden.
Das Quartett aus North Carolina, bestehend aus dem Sänger Ben Beddick, dem Bassisten Jesse Olsen, dem Gitarristen Jared Stamey und dem Schlagzeuger Tyler Menon, bildet eine effektive und unvergleichliche Einheit, die zweifellos neue Hörer begeistern und langjährige Anhänger mehr als zufrieden stellen wird. Mit 11 Original-Tracks, die selbst die anspruchsvollsten Aficionados beeindrucken werden, macht "Sight to Sound" die globale Musiklandschaft darauf aufmerksam, dass STELLAR CIRCUITS endgültig angekommen sind.
Powder Blue Vinyl. In den letzten fünfzehn Jahren haben Beach Fossils ihren Status als eine der definitivsten und beständigsten Bands des New Yorker Undergrounds der 2010er Jahre stetig ausgebaut und neue Hörer erreicht, während sich ihr Sound vom DIY-Soloprojekt von Dustin Payseur zu einer einflussreichen vierköpfigen Dream-Pop-Band entwickelt hat, die selbst produziert, selbst gemanagt und selbst veröffentlicht wird. Bunny steht für Stärke durch Verletzlichkeit. "Bunny" setzt die atemberaubende Entwicklung des Beach Fossils-Sounds fort, indem es Elemente aus der jangligen Melancholie der "What a Pleasure" EP (2011), den düsteren, Post-Punk-inspirierten Tracks von "Clash the Truth" (2013) und den üppigen Arrangements von "Somersault" (2017) aufgreift und ihren "Dream-Pop-Instinkt mit jeder weiteren Veröffentlichung schärft" (INTERVIEW). Inspiriert vom Psych-Pop der frühen Verve- und Spiritualized-Alben sowie von Einflüssen wie The Cure, Wire, den Byrds und Velvet Underground wurde "Bunny" von Payseur selbst produziert und aufgenommen, wobei Lars Stalfors (St. Vincent, Soccer Mommy, Lil Peep) als Mixer fungierte. Payseur merkt an, dass bei der Entstehung dieses Albums mehr Wert auf eine stärkere Ausrichtung auf Popstrukturen gelegt wurde. "Als ich die erste Platte schrieb, gab es keine Refrains, sondern nur instrumentale Gitarrenparts zwischen den Strophen. Dies ist die erste Platte, bei der ich bewusst darüber nachgedacht habe, einen Refrain zu schreiben." Unterstützt wird er dabei von den Bandmitgliedern Tommy Davidson (Gitarre), Jack Doyle Smith (Bass) und Anton Hochheim (Schlagzeug). "Bunny" ist das bisher lebendigste und persönlichste Werk der Band. Die Songs handeln von Depressionen, Liebe, Abenteuern, Verlusten, Fehlern, New York City, Freundschaften, die kommen und gehen - eine Melange aus körnigen Stücken im Prozess der Selbstfindung. Payseurs collageartige Texte kommunizieren durch Ton und Stimmung ebenso wie durch Erzählungen; New Yorker Dichter wie Frank O'Hara, Ted Berrigan und Anne Waldman sind Einflüsse, ebenso wie das Tao Te Ching.
Powder Blue Vinyl. In den letzten fünfzehn Jahren haben Beach Fossils ihren Status als eine der definitivsten und beständigsten Bands des New Yorker Undergrounds der 2010er Jahre stetig ausgebaut und neue Hörer erreicht, während sich ihr Sound vom DIY-Soloprojekt von Dustin Payseur zu einer einflussreichen vierköpfigen Dream-Pop-Band entwickelt hat, die selbst produziert, selbst gemanagt und selbst veröffentlicht wird. Bunny steht für Stärke durch Verletzlichkeit. "Bunny" setzt die atemberaubende Entwicklung des Beach Fossils-Sounds fort, indem es Elemente aus der jangligen Melancholie der "What a Pleasure" EP (2011), den düsteren, Post-Punk-inspirierten Tracks von "Clash the Truth" (2013) und den üppigen Arrangements von "Somersault" (2017) aufgreift und ihren "Dream-Pop-Instinkt mit jeder weiteren Veröffentlichung schärft" (INTERVIEW). Inspiriert vom Psych-Pop der frühen Verve- und Spiritualized-Alben sowie von Einflüssen wie The Cure, Wire, den Byrds und Velvet Underground wurde "Bunny" von Payseur selbst produziert und aufgenommen, wobei Lars Stalfors (St. Vincent, Soccer Mommy, Lil Peep) als Mixer fungierte. Payseur merkt an, dass bei der Entstehung dieses Albums mehr Wert auf eine stärkere Ausrichtung auf Popstrukturen gelegt wurde. "Als ich die erste Platte schrieb, gab es keine Refrains, sondern nur instrumentale Gitarrenparts zwischen den Strophen. Dies ist die erste Platte, bei der ich bewusst darüber nachgedacht habe, einen Refrain zu schreiben." Unterstützt wird er dabei von den Bandmitgliedern Tommy Davidson (Gitarre), Jack Doyle Smith (Bass) und Anton Hochheim (Schlagzeug). "Bunny" ist das bisher lebendigste und persönlichste Werk der Band. Die Songs handeln von Depressionen, Liebe, Abenteuern, Verlusten, Fehlern, New York City, Freundschaften, die kommen und gehen - eine Melange aus körnigen Stücken im Prozess der Selbstfindung. Payseurs collageartige Texte kommunizieren durch Ton und Stimmung ebenso wie durch Erzählungen; New Yorker Dichter wie Frank O'Hara, Ted Berrigan und Anne Waldman sind Einflüsse, ebenso wie das Tao Te Ching.
Ein zentrales Album für die heutige Zeit: hell, frei, unnachgiebig, optimistisch. Brain Worms ist das bisher vollste und makelloseste Album von RVG. Auf "Brain Worms" wird deutlich, dass die Band in bester Form ist. Der Album-Opener 'Common Ground' gibt den Ton an für das, was kommen wird; ein glänzendes, mitreißendes, schlagkräftiges Album mit allen geliebten RVG-Merkmalen. Vagers Stimme ist ungefiltert und souverän wie immer, wenn sie ihre cleveren, nicht ganz ironischen Texte vorträgt. Hier fühlen sich diese Texte jedoch viel weniger resigniert und sehnsüchtig an, sondern viel mehr trotzig und fröhlich. Tambourine" ist der einzige Covid-Song, den Vager schrieb, als sie "versuchte, keine Covid-Songs zu schreiben", und es ist ein schmerzhaft ehrliches Porträt der Trauer inmitten der Isolation. Brain Worms" erzählt die nur allzu bekannte Geschichte eines Menschen, der in den Kaninchenbau des Internets fällt und Trost in Verschwörungen findet. Nothing Really Changes" ist ein Keyboarder-lastiges New-Wave-Ding, während das abschließende "Tropic of Cancer" mit Vagers selbstbewusstem neuen Manifest glänzt: Ich weiß, wie ich bin, und ich weiß, wie ich werde. Wenn du denkst, ich bin seltsam, hast du noch nichts gesehen. Bloxham, Nolte und Wallace erwecken Vagers Songwriting mit Bravour zum Leben. Aufgenommen in den Londoner Snap Studios mit James Trevascus (Nick Cave & Warren Ellis, PJ Harvey), strotzen alle zehn Tracks vor üppigen Klängen, klaren Absichten und der Magie einer Akustikgitarre, die einst Kate Bush gehörte und die ihr von Tears for Fears geschenkt wurde (die, so die Legende, "Everybody Wants to Rule the World" darauf geschrieben hat). Die vier Bandmitglieder - Leadsänger und Gitarrist Vager, Gitarrist Reuben Bloxham, Schlagzeuger Marc Nolte und Bassist Isabele Wallace - sind so selbstbewusst wie noch nie bei RVG. Sie haben ihre Einflüsse hinter sich gelassen, sich selbst vorangetrieben und neue Dinge ausprobiert. Und sie haben ein Album gemacht, das sie nach allem, was sie sagen, als ihr bestes bezeichnen können. Brain Worms" fühlt sich an wie die Antithese zu dem, was eine Post-Pandemic-Platte leicht sein könnte. Für eine Band, die bereits Musik über das Zurückgezogensein schrieb, "wir waren deprimiert und gingen auf unseren ersten beiden Alben nicht nach draußen", gab die erzwungene Isolation und die Zeit zum Nachdenken Vager Raum, über alles zu schreiben, was sie wollte. Und es stellte sich heraus, dass sie bereit war, über Akzeptanz zu schreiben. "Wenn wir nur ein weiteres Album machen könnten, wäre es dieses", sagt Vager. Rolling Stone: "Eine Visitenkarte für Außenseiter... dynamischer und vitaler Post-Punk" The Guardian: "Eine der vitalsten Bands der australischen Szene von heute.
- A1: Make Way (02:57)
- A2: For Tomorrow (02:26)
- A3: Elimination Dances (03:37)
- A4: Fun In Hi Skool (02:42)
- A5: Let’s Tip The Creator (03:43)
- A6: Graft Vs. Host (02:52)
- B1: 3800 Tigers (02:23)
- B2: Polacrilex Kid (03:48)
- B3: Fulfillment Center (01:52)
- B4: We Know The Rats (02:56)
- B5: The Author (03:21)
- B6: Rain Garden (04:58
Black Vinyl[26,01 €]
Die Detroiter Post-Punk-Band Protomartyr kündigt heute ihr neues Album "Formal Growth In The Desert" für den 2. Juni bei Domino an und präsentiert die erste Single 'Make Way'.
Protomartyr, bestehend aus dem Sänger Joe Casey, dem Gitarristen Greg Ahee, dem Schlagzeuger Alex Leonard und dem Bassisten Scott Davidson, sind zu einem Synonym für bissige, impressionistische Assemblagen aus Politik und Poesie, Wahrem und Schrägem geworden. Casey beschreibt das zugrundeliegende Thema von "Formal Growth In The Desert" als ein 12-Song-Testament über das "Weitermachen mit dem Leben", selbst wenn es sich unmöglich hart anfühlt. Die stimmungsvolle Lead-Single/Video "Make Way" ist gleichzeitig der Eröffnungstrack von "Formal Growth In The Desert", in dem sich Casey zu Beginn des Albums direkt mit der Tragödie auseinandersetzt: “Welcome to the haunted earth // The living after life // Where we chose to forget // the years of the Hungry Knife.” Das begleitende Video, bei dem Trevor Naud Regie führte, ist eine beeindruckende filmische Meisterleistung. Über das Video sagt Naud: "Es gibt eine bewusste Verbindungslinie zwischen den Videos zu "Make Way" und 2020's "Worm In Heaven". Die beiden Songs fühlen sich zusammengehörig an. Deshalb wollte ich, dass die Videos sich so anfühlen, als würden sie in der gleichen Welt existieren. Es gibt verschiedene Ebenen von Experimenten, die alle in einer geschlossenen Umgebung stattfinden. Wir wissen nicht, was mit der Welt da draußen passiert ist, aber es gibt einen Unterton, dass irgendwas nicht stimmt."
Die neue Death Thrash Macht mit Metal-Größen David Ellefson (ex-Megadeth), Guilherme Miranda (exEntombed A.D.) und Michał Łysejko (ex-Decapitated).
Bereits 2022 versetzten DIETH die Metal-Szene in Aufruhr, als die neu formierte Band Mitte des Jahres ihre Debütsingle „In The Hall of the Hanging Serpents” veröffentlichte. Nachdem es einige Zeit ruhig um
die einzelnen Musiker war, bündelten der mit dem Grammy Award ausgezeichnete Bassist David Ellefson (ex-Megadeth), Schlagzeuger Michał Łysejko (ex-Decapitated) und der für den schwedischen Grammy nominierte Gitarrist und Sänger Guilherme Miranda (ex-Entombed A.D.) ihre Kräfte zu einer Death Thrash Allianz, die es in sich hat, und begeisterten mit dieser Überraschung Fans und Medien gleichermaßen.
Am 02.06.2023 erscheint mit To Hell And Back nun endlich das heiß ersehnte Debutalbum über Napalm Records. To Hell And Back steht für einen Neuanfang in sämtlichen Belangen – textlich, musikalisch
und natürlich nicht zuletzt persönlich, für die Musiker selbst. In Eigenregie produzeiert und gemischt und gemastert von Tomasz Zed Zalewski in den Zed Studios in Chechło, Polen, haben DIETH die früheren Genre-Stereotype hinter sich gelassen und setzen nun neue, ganz eigene Akzente. Unerbittlicher Death Metal mit Tech-Anteilen trifft auf rasante Thrash-Attacken und präsentiert ganz nebenbei Ellefsons Debut als Lead-Sänger auf einem der zehn Tracks.




















