Am 22. Juni 2023 ist einer der „Paten des Freejazz“ (Die Zeit) von uns gegangen. Als letztes Vermächtnis bleibt dieses Livealbum. Von Anfang an ist in diesen Aufnahmen eine enorme Konzentration zu spüren: eine Bündelung musikalischer Kräfte. Basstöne, die wie Beschwörungsformeln wirken, ein Schlagzeug, das eine breit gefächerte, klang- und kraftvolle Wucht entfaltet – und ein Blas-Instrument, das ganz häufi g schweigt, in den Hintergrund tritt, um im rechten Augenblick rau schmirgelnde Energieströme von sich zu geben.
Suche:die augen
Penguin Cafe kündigen heute ihr fünftes Studioalbum Rain Before Seven... an, das am 7.Juli 2023 bei Erased Tapes erscheinen wird.
Eine zuversichtliche Grundstimmung durchzieht das fünfte Studioalbum von Penguin Cafe, Rain Before Seven…, wobei es sich keinesfalls um jenen extrem selbstbewussten, fast schon prahlerischen Optimismus handelt, sondern eher um so eine auf bescheidene Art hoffnungsvolle Grundhaltung, die man den Menschen auf der Insel ja häufiger nachsagt. Auch wenn alle Anzeichen das Gegenteil behaupten, spürt man hier sofort diese Gewissheit, dass sich alles doch noch irgendwie zum Guten wenden wird. Vermutlich zumindest.
Der Titel des Albums geht auf eine alte Bauernregel zurück, wobei die gereimte Vorhersage – „… fine before eleven“: ab 11 Uhr also wieder alles klar – auf ein baldiges gutes Ende hindeutet, vollkommen unabhängig davon, was die Wissenschaft sagt: „Ich habe diesen Spruch in einem Buch entdeckt. Davor hatte ich ihn noch nie gehört“, erzählt Arthur Jeffes, der Kopf von Penguin Cafe. „Er hat so einen dezent optimistischen Beigeschmack, und das gefällt mir sehr. Man verwendet ihn heutzutage kaum noch, aber der Reim beschreibt tatsächlich Wetterphänomene in England, die vom Atlantik aus über die Insel ziehen.“
Angefangen beim leinwandgroßen und schwärmerischen Eröffnungstitel „Welcome to London“, der mit einem Augenzwinkern auf Morricone anspielt, bis hin zum „Goldfinch Yodel“, jenem „Maibaum-Banger“ (um es mit Arthurs Worten zu sagen), mit dem das neue Album ausklingt, zieht sich ein angenehmes Gefühl von Leichtigkeit und Lebensmut durch den Longplayer, unterfüttert mit der Ausgelassenheit exotischer Rhythmen. Alles wirkt spielerisch und verspielt, und selbst der Titel ist eine Anspielung – auf A Matter of Life… aus dem Jahr 2011, der letzten Veröffentlichung, deren Titel in eine Ellipse mündete Jenes Debütalbum von Penguin Cafe diente einst als Bindeglied und Brücke – zwischen dem legendären Penguin Cafe Orchestra, das einst Arthurs Vater Simon Jeffes leitete, und dem gefeierten Nachfolger, als dessen Mastermind seither Arthur verantwortlich zeichnet.
„Ich glaube, das wirklich Neue an seinem Ansatz bestand darin, spannende und schräge Ideen zu nehmen – und dann seltsame Dinge damit anzustellen“, meint Arthur, „dabei aber konstant im Blick zu haben, dass es hinterher auch schön klingt und emotional ansprechend bleibt.“ Dieses Ethos lebt weiter in der Musik von Penguin Cafe: „Dazu haben wir uns entschlossen, als ich daran anknüpfte, schließlich spielen wir die Sachen meines Vaters und machen dazu auch neue Musik, die im selben Klanguniversum angesiedelt ist. Das bedeutet, dass ich gewissermaßen moralisch dazu verpflichtet bin, den ursprünglichen roten Faden im Auge zu behalten – und dafür zu sorgen, dass wir nicht plötzlich in Richtung Thrash-Metal abbiegen.“
Dennoch waren die rhythmischen Elemente, die zum Teil sogar an elektronische Sounds erinnern, noch nie so präsent und tonangebend wie auf Rain Before Seven…, was durchaus auch dem Co-Produzenten Robert Raths geschuldet ist. „Find Your Feet“ etwa hat ein Beat-Fundament, das weit über einen bloßen Pulsschlag hinausgeht. Abgemischt von Tom Chichester-Clark, blitzt an Stellen wie diesen etwas auf, das Arthur selbst als „fast schon elektronischen Vibe“ bezeichnet, um dann ganz aufgeregt zu ergänzen: „Es geht vor allem auch einfach ums Spaßhaben, was auf den letzten drei Alben nicht so zu hören war.” Extrem ausgelassen klingt auch „In Re Budd“, das dem verstorbenen Ambient-Urgestein Harold Budd gewidmet ist. Arthur erfuhr von dessen Tod an jenem Tag, als er diesen feierlichen Ohrwurm komponierte, dessen Synkopen deutlich komplexer sind, als sie auf den ersten Blick wirken. Auf einem präparierten Klavier gespielt, wobei die Filzstücke dem Track zusätzlichen Bounce verleihen, setzt Jeffes hier auf einen Afro Cuban Cafe-Vibe – was wunderbar zum widerspenstigen Geist des verstorbenen Budd passt.
Und schließlich wäre da noch das bereits erwähnte „Welcome to London“, das seinen Titel erhielt, als sich die Welt gerade wieder zu öffnen begann und die Menschen auch wieder Fernreisen antreten durften. Jeffes, der somit nach langer Zeit endlich wieder einen Fuß auf britischen Boden setzen konnte, war sofort beeindruckt von filmischen Soundtrack-Qualitäten (à la John Barry) dieses Stücks, als er mit dem Taxi von Heathrow nach West-London fuhr und zur Musik die opulente, in Dämmerungslicht getauchte Metropolenkulisse auf sich wirken ließ. Hier kann man deutlich die eingangs erwähnte Zuversicht raushören – und dazu vielleicht auch einen Hauch von bissiger Ironie: „Robert Raths hat der Sache noch eine Nuance hinzugefügt, die ich interessant finde, weil doch so viele Londoner ursprünglich gar nicht aus London stammen. Man schlägt also in London als Zugezogener auf, man weiß noch nicht, zu welchem Lager man sich zugehörig fühlen soll, und dann wird man auf der Straße überfallen und ausgeraubt – und in dem Licht betrachtet, hat dieses ‘Welcome to London’ doch einen eher sarkastischen Beigeschmack.“
Sie lebt ihn, sie liebt ihn, sie IST der Mallorca-Style: Denn wo MIA JULIA am Start ist, wird gefeiert, gelebt und abgerissen. Es ist genau dieses wilde und energiegeladene Lebensgefühl, das den Mallorca-Style ausmacht und den die beliebte und offenherzige Entertainerin zu transportieren weiß. Denn genau dafür lieben sie ihre Fans ebenso wie für ihre empowernden Ansagen, ihre lasziven Bühnenshows und provokanten Lyrics. Kein Wunder also, dass die Queen der Partymusik eine erfolgreiche Malle-Hymne nach der nächsten
rausbringt. Mit jeder Menge Energie, Stärke, Emanzipation, Freiheitsgefühl, Toleranz, aber auch einer Prise Sexyness. Typisch rotzig, typisch frech und dabei augenzwinkernd und herzlich. Und auch immer auf Augenhöhe mit ihrem Publikum.
Penguin Cafe kündigen heute ihr fünftes Studioalbum Rain Before Seven... an, das am 7.Juli 2023 bei Erased Tapes erscheinen wird.
Eine zuversichtliche Grundstimmung durchzieht das fünfte Studioalbum von Penguin Cafe, Rain Before Seven…, wobei es sich keinesfalls um jenen extrem selbstbewussten, fast schon prahlerischen Optimismus handelt, sondern eher um so eine auf bescheidene Art hoffnungsvolle Grundhaltung, die man den Menschen auf der Insel ja häufiger nachsagt. Auch wenn alle Anzeichen das Gegenteil behaupten, spürt man hier sofort diese Gewissheit, dass sich alles doch noch irgendwie zum Guten wenden wird. Vermutlich zumindest.
Der Titel des Albums geht auf eine alte Bauernregel zurück, wobei die gereimte Vorhersage – „… fine before eleven“: ab 11 Uhr also wieder alles klar – auf ein baldiges gutes Ende hindeutet, vollkommen unabhängig davon, was die Wissenschaft sagt: „Ich habe diesen Spruch in einem Buch entdeckt. Davor hatte ich ihn noch nie gehört“, erzählt Arthur Jeffes, der Kopf von Penguin Cafe. „Er hat so einen dezent optimistischen Beigeschmack, und das gefällt mir sehr. Man verwendet ihn heutzutage kaum noch, aber der Reim beschreibt tatsächlich Wetterphänomene in England, die vom Atlantik aus über die Insel ziehen.“
Angefangen beim leinwandgroßen und schwärmerischen Eröffnungstitel „Welcome to London“, der mit einem Augenzwinkern auf Morricone anspielt, bis hin zum „Goldfinch Yodel“, jenem „Maibaum-Banger“ (um es mit Arthurs Worten zu sagen), mit dem das neue Album ausklingt, zieht sich ein angenehmes Gefühl von Leichtigkeit und Lebensmut durch den Longplayer, unterfüttert mit der Ausgelassenheit exotischer Rhythmen. Alles wirkt spielerisch und verspielt, und selbst der Titel ist eine Anspielung – auf A Matter of Life… aus dem Jahr 2011, der letzten Veröffentlichung, deren Titel in eine Ellipse mündete Jenes Debütalbum von Penguin Cafe diente einst als Bindeglied und Brücke – zwischen dem legendären Penguin Cafe Orchestra, das einst Arthurs Vater Simon Jeffes leitete, und dem gefeierten Nachfolger, als dessen Mastermind seither Arthur verantwortlich zeichnet.
„Ich glaube, das wirklich Neue an seinem Ansatz bestand darin, spannende und schräge Ideen zu nehmen – und dann seltsame Dinge damit anzustellen“, meint Arthur, „dabei aber konstant im Blick zu haben, dass es hinterher auch schön klingt und emotional ansprechend bleibt.“ Dieses Ethos lebt weiter in der Musik von Penguin Cafe: „Dazu haben wir uns entschlossen, als ich daran anknüpfte, schließlich spielen wir die Sachen meines Vaters und machen dazu auch neue Musik, die im selben Klanguniversum angesiedelt ist. Das bedeutet, dass ich gewissermaßen moralisch dazu verpflichtet bin, den ursprünglichen roten Faden im Auge zu behalten – und dafür zu sorgen, dass wir nicht plötzlich in Richtung Thrash-Metal abbiegen.“
Dennoch waren die rhythmischen Elemente, die zum Teil sogar an elektronische Sounds erinnern, noch nie so präsent und tonangebend wie auf Rain Before Seven…, was durchaus auch dem Co-Produzenten Robert Raths geschuldet ist. „Find Your Feet“ etwa hat ein Beat-Fundament, das weit über einen bloßen Pulsschlag hinausgeht. Abgemischt von Tom Chichester-Clark, blitzt an Stellen wie diesen etwas auf, das Arthur selbst als „fast schon elektronischen Vibe“ bezeichnet, um dann ganz aufgeregt zu ergänzen: „Es geht vor allem auch einfach ums Spaßhaben, was auf den letzten drei Alben nicht so zu hören war.” Extrem ausgelassen klingt auch „In Re Budd“, das dem verstorbenen Ambient-Urgestein Harold Budd gewidmet ist. Arthur erfuhr von dessen Tod an jenem Tag, als er diesen feierlichen Ohrwurm komponierte, dessen Synkopen deutlich komplexer sind, als sie auf den ersten Blick wirken. Auf einem präparierten Klavier gespielt, wobei die Filzstücke dem Track zusätzlichen Bounce verleihen, setzt Jeffes hier auf einen Afro Cuban Cafe-Vibe – was wunderbar zum widerspenstigen Geist des verstorbenen Budd passt.
Und schließlich wäre da noch das bereits erwähnte „Welcome to London“, das seinen Titel erhielt, als sich die Welt gerade wieder zu öffnen begann und die Menschen auch wieder Fernreisen antreten durften. Jeffes, der somit nach langer Zeit endlich wieder einen Fuß auf britischen Boden setzen konnte, war sofort beeindruckt von filmischen Soundtrack-Qualitäten (à la John Barry) dieses Stücks, als er mit dem Taxi von Heathrow nach West-London fuhr und zur Musik die opulente, in Dämmerungslicht getauchte Metropolenkulisse auf sich wirken ließ. Hier kann man deutlich die eingangs erwähnte Zuversicht raushören – und dazu vielleicht auch einen Hauch von bissiger Ironie: „Robert Raths hat der Sache noch eine Nuance hinzugefügt, die ich interessant finde, weil doch so viele Londoner ursprünglich gar nicht aus London stammen. Man schlägt also in London als Zugezogener auf, man weiß noch nicht, zu welchem Lager man sich zugehörig fühlen soll, und dann wird man auf der Straße überfallen und ausgeraubt – und in dem Licht betrachtet, hat dieses ‘Welcome to London’ doch einen eher sarkastischen Beigeschmack.“
Itchy sind zurück und bleiben eine sympathischsten Konstanten im deutschen Punkrock-Universum: Mit ihrem neuen Album Dive setzen die drei einen musikalischen Meilenstein und zeigen in 12 krachenden, wieder englischsprachigen Songs, wie man auch nach über zwei Dekaden Bandgeschichte noch unverbraucht frisch, zynisch provokant, irrsinnig angepisst und dabei zeitgleich überaus charmant klingen kann. Nach Jahren der Live-Durststrecke konnten Itchy Ende 2022 endlich wieder das tun, wofür die Band berüchtigt ist - eskalierende Live-Shows zelebrieren. Die so oft verschobene Tour wurde final zur erfolgreichsten der Bandgeschichte und jeden Abend zeigten die frenetischen Anhängerscharen, dass nicht nur die Band die intensiven Live-Erlebnissen schwer vermisst hat. Das neue Album spiegelt die Spielfreude und Energie, mit der die Band Abend für Abend ihr Publikum zu körperlichen Höchstleitungen anstachelt, exakt wider. Itchy legen ihre salzigen Finger in die offenen Wunden von Gesellschaft, Politik und Religion und lassen die Hörerinnen und Hörer trotzdem auch immer wieder Teil ihrer eigenen Welt werden. Themen wie politische Heuchelei und Stagnation (Thoughts & Prayers), die Missbrauchsskandale der Kirche (No one's listening), das amüsante Eingestehen fehlender eigener Sozialkompetenz (I'm alright) oder die Auseinandersetzung mit wirren Stimmen im Kopf (Prison Light) fliegen abwechselnd aus den Boxen. Für die emotionale Anti-Kapitalismus-Hymne Burn the whole thing down haben sich Sibbi, Panzer und Max diesmal prominente Unterstützung mit an Bord geholt und so wettern sie gemeinsam in brachialen Strophen und einem zuckersüßen Refrain gegen die Höher-Weiter-Schneller-Mentalität unserer Zeit. Jeder Song auf Dive hat seinen ganz eigenen Vibe und trotz der Härte in Musik und Text ist es ein positives Album, das immer ausreichend Platz für ein gewinnendes Augenzwinkern lässt. Im Herbst dann wieder auf großer Tour.
FEUERSCHWANZ haben sich über die letzten Jahre eine herausragende Stellung in der deutschen MetalLandschaft erarbeitet und gelten als eine der angesagtesten Bands der Szene! Diesen Status manifestiert einmal mehr das brandneue Studioalbum Fegefeuer, das am 7. Juli 2023 über Napalm Records erscheint.
Fegefeuer ist der Nachfolger des enorm erfolgreichen Vorgängerwerks Memento Mori (2021), mit dem FEUERSCHWANZ auf Platz #1 der offiziellen deutschen Albumcharts eingestiegen sind. Direkt im Anschluss an den Release spielte die Band Co-Headline-Sets auf einigen der größten Festivals, wie etwa dem legendären Wacken Open Air und dem Summer Breeze, und eine nahezu komplett ausverkauften Tournee.
Mit Fegefeuer liefern FEUERSCHWANZ jetzt einen weiteren Beweis für ihren Status! Und natürlich kommen auch auf der neuen Platte das bekannte Augenzwinkern und der Spaßfaktor nicht zu kurz.
FEUERSCHWANZ bleiben sich auf Fegefeuer lyrisch treu, besingen längst vergessene Legenden, heroische Schlachten und brillieren mit herausragenden musikalischen Fähigkeiten, samt exzellentem Songwriting.
Das Album wird in verschiedenen Formaten erhältlich sein. Einige dieser enthalten das Live-Bonusalbum Live in Wacken 2022, das einen Mitschnitt der Co-Headline-Show vom Holy Ground enthält. Mit der neuen Veröffentlichung treiben FEUERSCHWANZ das bisherige Schaffen vorerst auf die Spitze und schüren im selben Atemzug bereits jetzt Spannung und die Vorfreude auf all das, was in Zukunft zu erwarten sein wird.
Der 3. April 2022 war ein sehr trauriger Tag in der Welt des Punk, der Mode und darüber hinaus. Eine Ikone ist viel zu früh von uns gegangen, aber sie wird aufgrund ihres Vermächtnisses nie vergessen werden. Der Name "Jordan Mooney" war der Stoff, aus dem Legenden gemacht sind! Sie ist "dabei gewesen, hatte es gesehen, hatte es getan", in einer ganzen Reihe von unterschiedlichen Bereichen, vom Balletttanz bis zum Live-Auftritt von Ziggy und dem Treffen mit dem großen Mann; vom Punk sein und aussehen, bevor es Punk überhaupt gab; vom Miterleben der Gründung der Sex Pistols direkt vor ihren Augen zusammen mit Malcolm und Vivienne; von der Schauspielerei in zukunftsweisenden Filmen; vom Scherzen mit Andy Warhol; vom Management von Adam & The Ants und der kurzen Heirat mit einem von ihnen; und von der späteren Karriere als Tierkrankenschwester. Jordan hat in ihren knappen 66 Jahren viel erreicht, aber was auch immer sie anpackte, sie tat es mit vollem Einsatz. Jordan war sich selbst und anderen treu und genoss das Vertrauen all derer, die das Vergnügen hatten, sie zu kennen und zu treffen. Am Sonntag, dem 29. Mai 2022, versammelten sich Hunderte von Menschen in Brighton zum "Official Jordan Mooney Charity Memorial Concert", um das Leben dieser wirklich bemerkenswerten Frau zu feiern. Einige waren aus Japan, Deutschland und anderen Ländern angereist, nur um an diesem besonderen Tag teilzunehmen. An diesem Tag waren alte und neue Freunde unter einem Dach versammelt, um den perfekten Abschied zu feiern. Jordan kannte Captain "Cheers me dears!" Sensible seit etwa fünf Jahrzehnten, und während der letzten heiligen Monate ihres Lebens hatte sie einen Johnny-Moped-Song als Ohrwurm im Kopf, den sie und ich uns gegenseitig freudig vorsangen: "Darling, let's have another baby; Let's make one soon on our second honeymoon...". Es war nur logisch, dass Captain Sensible in Erinnerung an Jordan noch einmal mit seinen alten Kumpels, Johnny Moped, aufsatteln würde. Ein Teil der Veranstaltung wurde aufgezeichnet, und so, meine Damen und Herren, präsentieren wir Ihnen voller Stolz diese Wohltätigkeitsaufnahme! Viel Spaß! (Jordans Partner - Nick Linazasoro)
Die Power Metal-Szene braucht einen Einlauf - und dieses Album ist einer!
Das neue Album "Out Of The Dark" von FROZEN LAND ist Power Metal der alten Schule - Punkt.
Es ist ein feuchter Traum für alle, die in den 90er Jahren angefangen haben, Power Metal zu hören. Es gibt keine Füllstücke. Es gibt keine nicht-eingängigen Refrains. Es gibt keine langweiligen Gitarrensolos.
Nach der letzten Veröffentlichung machte die Band eine 4-jährige Pause.
Und warum? Weil sie in dieser Zeit ihre Depressionen überwanden - laut augenzwinkernder, eigener Aussage, half LSD dabei - daher auch der Name des Albums, "Out Of The Dark".
Das Album ist im Grunde ein 7 Songs umfassendes Gesamtkunstwerk im traditionellen Power Metal-Sinne.
Aber bei den letzten 2 Tracks wird spannend! Tuomas hat eine perverse Vorliebe für Eurodance der 90er Jahre, was bereits durch das Cover von E-Types "Angels Crying" auf dem Debütalbum der Band durchschimmerte.
Auf diesem Album dachten FROZEN LAND nun, sie nehmen das Hedt selbst in die Hand und mischen Eurodance mit Metal. Nehmt es nicht zu ernst... FROZEN LAND tun das auch nicht!
Die Power Metal-Szene braucht einen Einlauf - und dieses Album ist einer!
Das neue Album "Out Of The Dark" von FROZEN LAND ist Power Metal der alten Schule - Punkt.
Es ist ein feuchter Traum für alle, die in den 90er Jahren angefangen haben, Power Metal zu hören. Es gibt keine Füllstücke. Es gibt keine nicht-eingängigen Refrains. Es gibt keine langweiligen Gitarrensolos.
Nach der letzten Veröffentlichung machte die Band eine 4-jährige Pause.
Und warum? Weil sie in dieser Zeit ihre Depressionen überwanden - laut augenzwinkernder, eigener Aussage, half LSD dabei - daher auch der Name des Albums, "Out Of The Dark".
Das Album ist im Grunde ein 7 Songs umfassendes Gesamtkunstwerk im traditionellen Power Metal-Sinne.
Aber bei den letzten 2 Tracks wird spannend! Tuomas hat eine perverse Vorliebe für Eurodance der 90er Jahre, was bereits durch das Cover von E-Types "Angels Crying" auf dem Debütalbum der Band durchschimmerte.
Auf diesem Album dachten FROZEN LAND nun, sie nehmen das Hedt selbst in die Hand und mischen Eurodance mit Metal. Nehmt es nicht zu ernst... FROZEN LAND tun das auch nicht!
Wiederveröffentlichung des Umse Albums aus dem Jahr 2008 als Vinyl! Das 2008er Konzeptalbum des Ratinger MCs ist durchweg an eine Tageszeitung angelehnt. Seinem eigenständigen und ebenso intelligenten wie humorvollen Stil ist Umse hier durchgängig treu geblieben - nicht zuletzt dadurch konnte er sich stets deutlich vom aktuellen Hip Hop-Geschehen in Deutschland abheben. Chefredakteur Umse nähert sich auf diesem 12 Song-starken Konzeptalbum sämtlichen Themen von "Politik" und "Wirtschaft" über "Kontaktanzeigen" hin zum "TV Programm", dem "Wetter" oder den "Todesanzeigen" mit einem Augenzwinkern: Als Aufhänger dienen all seine persönlichen Erlebnisse zwischen bundesweiten Liveauftritten bis hin zum Fernsehabend auf der Couch. Umses technisch versierter, leidenschaftlich kreativer und perfektionistischer Schreibstil lädt den Hörer hierbei zur akustischen Langzeitlektüre ein. Die Beats auf "Rheinisches Blatt" stammen von Deckah, Firstar, Tesk und DJ Radrum. Besonders die Verwendung zahlreicher Vokal-Schnitte aus der ersten Golden Ära Hip Hops deutscher Machart, machen "Rheinisches Blatt" zu einem Hip Hop-Album klassischer Prägung, mit welchem die Fans der ersten Stunde definitiv ihre Freude haben werden.
- A1: Cavaliere D'argento (Ft Francesco Wilking)
- A2: Tempo Sprecato (Ft Antje Schomaker)
- A3: L'altra Metá (Ft Tristan Brusch)
- A4: Quello Che Sei (Ft Lina Maly)
- A5: Mi Piace (Ft Jeremias)
- B1: In Dubbio Per Il Dubbio (Ft Tocotronic)
- B2: Lisbeth (Ft Die Höchste Eisenbahn)
- B3: Cinque Minuti (Ft Maike Rosa Vogel)
- B4: Per L'universo (Ft Dota)
- B5: Buonanotte Amici (Ft Francesco Wilking)
Nein, so richtig hatte keiner mit dem Erfolg von „Crucchi Gang“ gerechnet. Das Mitte 2020 erschienene Debütalbum des gleichnamigen Bandprojekts basierte schließlich nicht auf irgendeinem ausgeklügelten Business-Plan, sondern auf einer spontanen Idee von Musikmanagerin Charlotte Goltermann, Element of Crime-Sänger und Autor Sven Regener sowie Francesco Wilking (Die höchste Eisenbahn, Tele).
Deutschsprachige Musiker und Musikerinnen singen ihre eigenen Songs auf Italienisch. Mit auf der ersten Platte waren Von Wegen Lisbeth, Faber, Sophie Hunger und viele mehr.
Jetzt folgt mit „Fellini“ die zweite Runde. Sie ist eigentlich eine nahtlose Fortsetzung der ersten, denn auch Wilking und Reising fanden Gefallen an den kleinen Fluchten aus dem Alltag – und entschieden sich, ohne große Pause weiterzumachen. Diesmal sind Musiker und Musikerinnen wie Tocotronic, Tristan Brusch und
Antje Schomaker dabei und interpretieren ihre Songs auf Italienisch.
Das Album macht Lust darauf, sofort südwärts zu reisen. Es ist gleichzeitig der Beweis dafür, dass Musik eine Sprache ist, die man auch dann versteht, wenn man die eigentliche Sprache nicht versteht. Klingt kompliziert? Ist es überhaupt nicht.
Setzen Sie sich in ihren Lieblingssessel. Schließen die Augen. Schenken Sie sich einen Drink ein. Wenn Sie rauchen, zünden Sie sich eine Zigarette an. Wenn nicht, holen sie sich ein Eis aus der Gefriertruhe. Und jetzt drücken Sie auf die Abspieltaste – capirete cosa voglio dire.
Wie? Schon wieder Kärbholz? Kam nicht gerade erst Kapitel 11: Barrikaden; und jetzt schon wieder? Wer hat sich denn da vertan?
Eine wohl kalkulierte Promokampagne oder doch ein mathematischer Totalausfall? Im Hause Kärbholz scheint mit dem ersten Lockdown der kreative Funke einen Flächenbrand ausgelöst zu haben. Abwarten was die Zeit bringt, diese jedoch nicht verschwenden war das Kredo und so hat die Band im letzten Jahr nicht nur Material für einen Longplayer komponiert. Nein, Songs für ganze zwei volle Alben sind entstanden; alle relevant und keiner, von dem man sich hätte trennen können. Der einzige Weg für Kärbholz: Double In, Double Out.
Die Songs, die in einer Episode geschrieben worden sind, wurden vor Produktionsbeginn auf die zwei Alben aufgeteilt: Kapitel 10 und Kapitel 11. Und genau in dieser Reihenfolge erfolgten die finalen Aufnahmen gemeinsam mit den Produzenten Alexander Dietz und Eike Freese. Woche um Woche wohnte, lebte und arbeitete man zusammen. Kapitel 10: WILDE AUGEN wurde fertiggestellt - Halbzeit - und ab in die Herstellung.
Weiter ging es mit Kapitel 11: Barrikaden und genau dem Moment, in dem sich alles ändern sollte...
Während der finalen Studiophase zum eigentlich zweiten Album "Kapitel 11: BARRIKADEN" machte sich dieses Gefühl breit… dieses Gefühl, das jeder hatte, aber niemand wagte:
Dieses zweite Album ist eigentlich das perfekte ERSTE Album. Dies sind eigentlich die Songs, mit denen man aus der Stille heraustreten will und sollte, die sich dafür einfach aufdrängten.
Kapitel 10: WILDE AUGEN ist rudimentärer und ungestümer. Es ist der ungezogene Bruder mit den zerrissenen Hosen. Aber auch das musikalische Bindeglied zwischen heute und gestern, erinnert es doch vielleicht am ehesten an das Album RASTLOS von 2009.
Aber was tun? Kapitel 10: WILDE AUGEN war bereits produziert. Das Vinyl lag schon auf dem Tisch. Und darauf stand nun mal: KAPITEL ZEHN! Unumstößlich und unumkehrbar. Und mag hier auch niemand als mathematisches Wunderkind gelten, 10 kommt VOR 11.
Aber wie war das noch vor ein paar Jahren…"Immer mehr Herz als Verstand…"
Also was soll's! Ihr kennt Kapitel 11? Dann lernt nun Kapitel 10, die WILDEN AUGEN kennen. Diese Augen sind hungrig, wollen mehr und drehen sich im Kreise… da kümmert es doch am Ende nicht… dieses kleine bisschen Mathematik.
On The Fly tells about the small moments of the big journey that is the path of jPattersson as a musician: Barefooted gratitude in the shade of a palm tree, a hike through the dreamlike colours of the highlands, a balcony scene with a glass of wine and the view of another galaxy... It's these small moments that fuel his contagious enthusiasm and hope that form the backbone for his signature 'jPatterssong-writing'. On The Fly is a very personal album that invites us to join the flight ourselves: Six of the eight tracks come with the highly stimulating catchiness of a four-to-the-floor beat. Sometimes it’s jPattersson's voice that sets the mood, sometimes it’s his trumpet, and then again it's the frequencies of electronically processed harmony which stretch like elastic rubber bands between delicate introspection and buzzing euphoria. A track generously marinated in sunlight and Dub as well as a piece of oceanic downbeat relaxation round off this forth jPattersson album just perfectly.
On The Fly erzählt von den kleinen Momenten jener großen Reise, auf der sich jPattersson als Musiker befindet: Barfüßige Dankbarkeit im Schatten von Palmen, eine Wanderung durch die traumartige Landschaft des Hochlands, eine Balkonszene mit Weinglas und Ausblick in eine andere Galaxie... In diesen kleinen Momenten findet er die ansteckende Begeisterung und Hoffnung, denen er in seiner unverwechselbaren 'jPatterssong'-struktur Ausdruck verleiht. On The Fly ist ein sehr persönliches Album, das uns ausdrücklich zum Abheben einlädt: Sechs der acht Titel kommen mit Vierviertel-Beats und entsprechendem Bewegungsdrang daher. Manchmal prägt jPattersson's Stimme die Atmosphäre, manchmal seine Trompete, und manchmal sind es elektronisch generierte Frequenzen, die er wie bunte Gummibänder zwischen Augenblicken der Introspektion und flächig aufgetragener Euphorie spannt. Ein in sonnigem Dub marinierter Track sowie eine ozeanische Downbeat-Entspannung runden dieses vierte jPattersson Album perfekt ab.
Nun gibt es mit EYES OF THE GUARDIANS endlich wieder neues Studiomaterial der Thrash-Institution. Aufgenommen, gemixt und gemastert in den Pure Sonic Studios, Langelsheim unter den wachsamen Augen/Ohren von Jost Schlüter machen die Braunschweiger keine Gefangenen. Ben Heber (Bass) sorgt für frischen Wind im Line-up, während Schlagzeuger Till Hartmann seine Truppe in gewohntem Maße kompromisslos nach vorne treibt.
Headshot Gründungsmitglied Olaf Danneberg und der vom Bass zur Gitarre gewechselte Max Hunger schütteln sich ein grandioses Solo nach dem anderen aus dem Ärmel, während Frontfrau Daniela Karrer stimmlich die größte Entwicklung durchgemacht hat. Neben ihren
brutalen Shouts und vereinzelten Grunts („Veins of the earth“)
baut sie auch immer wieder überraschende melodische Passagen ein.
Und so mancher spitzer Schrei aus ihrem Mund dürfte Rob Halford wehmütig an alte Zeiten denken lassen.
Der Opener „One by one“ gibt die Richtung in Sachen Geschwindigkeit und Eingängigkeit vor, das Titelstück geht als
echte Thrash-Hymne durch. „Divide et impera“ glänzt durch
seinen speziellen Ohrwurmcharakter, während der progressive
Rausschmeißer „Invisible“ noch mal die ganze Vielschichtigkeit von Headshot unter Beweis stellt. EYES OF THE GUARDIANS gleicht einer Achterbahnfahrt, zitiert verschiedene Genres und bleibt doch Thrash Metal in Reinkultur.
FOR FANS OF: ERIC CLAPTON, JEFF BECK, ROLLING STONES.
Anfang der 60er Jahre gelang den YARDBIRDS aus England mit den drei einflussreichsten Rockgitarristen Jeff Beck, Jimmy Page und ERIC CLAPTON unzählige Hits und führten die britische Band zum Weltruhm. Diese 2-Song-Picture-Vinyl-Single (Vinyl) enthält die Klassiker "Louise" und "I am A Man" mit ERIC CLAPTON; aufgenommen im Jahr 1964. Strikt limitiert und ein Augen- & Ohrenschmaus für alle Fans.
Der in Paris geborene Singer-Songwriter, Performer und Produzent norwegischer Abstammung, der gerade bei Because Music unter Vertrag genommen wurde, hat den größten Teil seines erwachsenen Lebens im Ausland verbracht. Diese ständige Bewegung war ausschlaggebend dafür, dass Aime die englische Sprache als diejenige wählte, in der er sich als Künstler am ehrlichsten ausdrücken kann.
Der schillernde Post-Pop des Singer-Songwriters, Performers und Produzenten hat nach der Veröffentlichung seines Debütalbums ”Say Yes, Say No” internationale Anerkennung gefunden. Nun präsentiert Aime Simone sein neues Album ”Oh Glory” inklusive der bereits veröffentlichten Songs ”Baby Don’t Quit”, ”Not What You Wanted” und ”Answer The Night”.
Er beschloss, seinen Musikstil ”Post-Pop” zu nennen, da er sich aus einer so reichen Palette von Stilen bedient, dass das Konzept eines einzigen Musikgenres verschwindet. Die Harmonien und die Refrain-Struktur seiner Songs stammen aus dem klassischen Pop, mit Untertönen von Soul und Gospel sowie Einflüssen von Clubmusik.
Auf den 11 Tracks von ”Oh Glory” verschließt Aime nie die Augen vor den dunklen Phasen seines Lebens. Wie Caravaggio und seine Gemälde, deren Schönheit dieses Album inspiriert hat, nutzt
Aime Simone diese Kontraste, um eine vom Licht durchdrungene Dunkelheit zu beschreiben.
- A1: Jein
- A2: Was In Der Zeitung Steht
- A3: Ich Bin Müde
- A4: Erdbeben
- A5: Hamburg Calling
- B1: Der Beste Rapper Ist Offensichtlich Ich
- B2: Amsterdam
- B3: Da Draussen
- B4: An Tagen Wie Diesen
- B5: Man Kann Einen Ehrlichen Mann Nicht Auf Seine Knie Zwingen
- C1: Bettina Superpunk
- C2: Kontrolle
- C3: Trotzdem
- C4: The Grosser
- C5: Emanuela
- D1: Lauterbach
- D2: Können Diese Augen Lügen?
- D3: Falsche Entscheidung
- D4: Schwule Mädchen
- D5: Nordisch By Nature
Was Fettes Brot zwischen 2007 und 2011 mit ihrer Band called 'Das Nervenkostüm' in die Welt jaulten, kann nur in Emoji-Lingo beschrieben werden: fire fire fire. Zu 11t spielten sie sich den Rücken krumm. Festivals, Hallen, Clubs - alles brannten sie ab. Jeden Abend: Monster! Mutationen! Atomkraft, ja bitte! Seinerzeit brachten sie die Beweisbänder direkt auf zwei Live-Alben gleichzeitig heraus. 'Fettes' und 'Brot'. Ein blaues und ein oranges. Wer das hier liest, hält (bald) die auf ein einzelnes Album heruntergekochte Essenz des F/B Twin-Albums in Händen. Alle Hits bis 2010 sind drauf. Neben 'Nordisch by Nature', 'Schwule Mädchen' und 'Bettina' hagelt es Coverversionen von Rio Reiser, The Clash, Steve Miller und Superpunk (der Bonustrack!). Es ist ein Monolith unter allen FB Platten. Eine perfekte Pizza nach Art des Hauses. Abzulegen zwischen Beastie Boys, Dexys, The Specials. Alles Favoriten aus ihrer ewigen, allnächtlichen Tourbus-Disco. Nicht schlecht für ein Live-Album. Dem besten aus der Erde.
- A1: Up Song - Live At Bush Hall
- A2: The Boy - Live At Bush Hall
- A3: I Won’t Always Love You - Live At Bush Hall
- A4: Across The Pond Friend - Live At Bush Hall
- A5: Laughing Song - Live At Bush Hall
- B1: The Wrong Trousers - Live At Bush Hall
- B2: Turbines/Pigs - Live At Bush Hall
- B3: Dancers - Live At Bush Hall
- B4: Up Song (Reprise) - Live At Bush Hall
Nach der Veröffentlichung des von der Kritik hochgelobten Konzertfilms, „Live At Bush Hall“, haben Black Country, New Road heute das entsprechende Live-Album zum Konzert angekündigt, das das Set ihrer drei aufeinanderfolgenden, ausverkauften Shows in der historischen Bush Hall im Dezember 2022 enthält.
Anfang 2022 veröffentlichten Black Country, New Road ihr chartsstürmendes neues Album, „Ants From Up There“, das in Deutschland sensationell auf #10 der Albumcharts und in England sogar auf #3 (ihre zweites Top-5Album Veröffentlichung in UK innerhalb von 12 Monaten, nach ihrem für den Mercury Prize nominierten Debüt „For The First Time“), das von Fans und Kritiker:innen gleichermaßen gelobt wurde, zahlreiche 5-Sterne-Rezensionen erhielt und auf Jahresendlisten auf der ganzen Welt auftauchte, einschließlich der Wahl zur Nummer 1 durch Fans auf r/indieheads, Rate Your Music und Nummer 3 durch Pitchfork-Leser:innen. Und das, obwohl das Album nur wenige Tage nach der Bekanntgabe des Ausstiegs von Frontmann Isaac Wood aus der Band veröffentlicht wurde. Nach dem Erfolg von „Ants From Up There“ und mit einem vollen Tourneeplan im Jahr 2023 vor Augen, beschlossen die verbliebenen Mitglieder Lewis Evans, May Kershaw, Georgia Ellery, Luke Mark, Tyler Hyde und Charlie Wayne, die nun zu sechst sind, komplett neues Material zu schreiben und aufzuführen. Sie spielten auf Festivals vor großen Zuschauer:innenzahlen, darunter triumphale Auftritte auf dem Primavera, dem Green Man und dem Fuji Rock, und traten in eine neue musikalische Phase ein, in der sie Songs, die erst wenige Wochen alt waren, weiterentwickelten. Außerdem tourten sie mit Black Midi durch die USA und spielten zwei ausverkaufte Konzerte in New York. Die Band hat sich dafür entschieden, die Idee einer Frontperson komplett aufzugeben und teilt sich stattdessen die Gesangsaufgaben mit Tyler Hyde, die bei einer Reihe von Tracks den Gesang übernimmt, darunter „Up Song“, der die Freundschaft und den Erfolg der Band mit dem Text „Look at what we did together, BC,NR friends forever“ feiert. An anderer Stelle übernimmt May den Gesang bei „The Boy“ und „Turbines/ Pigs“, einem umgehenden Fan-Liebling und einem der verletzlichsten Stücke der Band bis heute. Lewis hingegen singt bei „Across The Pond Friend“ und „The Wrong Trousers“. Mit diesem Schritt hat sich der Sound der Band weiter verändert, so dass weitere Einflüsse und Vielfalt in ihr Songwriting einfließen konnten. Als sich die Songs während des stetigen Tourens weiterentwickelten, beschlossen sie, konventionelle nächste Schritte zu vermeiden. Die Leute, die auf neues Material warten, bekommen acht neue, hervorragende Songs zu hören, aber nicht so, wie sie es vielleicht erwartet hätten. „Wir wollten kein Studioalbum machen.“, sagt BC, NR-Pianistin May Kershaw. „Wir haben die neuen Stücke speziell für Live-Auftritte geschrieben und dachten, es wäre eine gute Idee, eine Performance zu veröffentlichen.“
Das Ergebnis ist eine gefilmte und aufgenommene Live-Performance, bei der Greg Barnes Regie führte und John Parish, ein langjähriger Kollaborateur von PJ Harvey, die Musik abmischte, die an drei Abenden in der Londoner Bush Hall stattfand. „Es geht darum, den Moment einzufangen.“, sagt der Saxophonist und jetzige Teilzeit-Sänger Lewis Evans. „Eine kleine Zeitkapsel dieser acht Monate, in denen wir diese Songs auf Tour gespielt haben.“
Die Koffer packen und die Welt mit neuen Augen entdecken – genau davon erzählen IGNEA auf ihrem Konzeptalbum Dreams of Lands Unseen, das am 28. April 2023 über Napalm Records erscheint. Dabei
präsentiert die fünfköpfige Band um Sängerin Helle Bohdanova Geschichten aus weitentfernten Ländern, die von schweren Riffs und epischen Gesängen untermalt und mit elektronischen und Folk-Elementen ergänzt werden. Als die Band 2018 mit Butcher Babies & Kobra and The Lotus auf Tournee waren, konnten sie ihre Hits einem breiten Publikum präsentieren und erzielten damit nicht nur Millionen Streams, sondern wurden auch mit dem Best Ukrainian Metal Act Awards ausgezeichnet.
Dreams of Lands Unseen erzählt auf 10 Tracks die Geschichte der ukrainischen Fotografin und Dokumentarfilmerin Sofia Yablonska, die dafür berühmt wurde an die abgelegensten Orte der Welt zu reisen,
um das Leben der indigenen Bevölkerung zu dokumentieren, was in ihrer Zeit besonders für eine Frau eine ungewöhnliche und gefährliche Unternehmung war. Die Vielfältigkeit ihrer Abenteuer vermitteln die
ukrainischen Musiker durch einen Mix verschiedener Genres, die in ihrer Kombination eine Klanglandschaft erzeugen, die einem Soundtrack gleicht.
Wegen des andauernden Krieges in der Ukraine wurde die Produktion des Albums erheblich erschwert, aber IGNEA ließen sich zu keinem Zeitpunkt entmutigen. Stolz präsentieren sie ihr facettenreiches Konzeptalbum Dreams of Lands Unseen, das Fans auf eine abenteuerliche Reise zu einlädt.
Kenny Wheelers sensationelles ECM-Leader-Debüt als Vinyl-Wiederveröffentlichung in unserer neuen audiophilen Luminessence-Reihe für. Das 1975 in New York aufgenommene und von Manfred Eicher produzierte Album ”Gnu High” brachte dem kanadischen Trompeter Wheeler sowohl für sein leidenschaftliches Spiel als auch für seine lyrischen Kompositionen ein neues Level an internationaler Anerkennung ein.
Hier steht Kenny Wheeler an der Spitze eines außergewöhnlichen Quartetts mit Keith Jarrett, Dave Holland und Jack DeJohnette, allesamt meisterhafte Improvisatoren, die ihr intuitives kollektives Verständnis als Mitglieder der Gruppen von Miles Davis geprägt hatten. ”Was man hört”, sagt Jack DeJohnette, ”ist die Spontaneität des Augenblicks.” Dave Holland merkt an, dass Gnu Hugh ”diese wunderbare Kombination von Form, Gestalt und Harmonie von Kennys Stücken hatte, aber auch diese wirklich freie Art, sie zu interpretieren.” Das Klappcover des Albums enthält neue Linernotes von Kennys Freund, Kollegen und Biografen Nick Smart.
ECMs neue audiophile Vinyl-Serie ( Luminessence Series ):
Schätze aus dem renommierten Label-Katalog, die lange vergriffen oder noch nie auf Vinyl erhältlich waren, in eleganten, hochwertigen Editionen präsentiert. Von den originalen Masterbändern geschnitten
Herstellung in Europa und analog, wo möglich.




















