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HENDRIK OTREMBA - RISKANTES MANÖVER (LTD. DOPPEL-10")

Für viele Musiker ist der Schritt aus dem Kollektiv ein riskantes Manöver: Wie nämlich nehmen Band und Publikum die Entscheidung auf? Hendrik Otremba, Sänger der Gruppe Messer, stellt nun sein Soloalbum vor. Er hat es Riskantes Manöver genannt - aber nicht aus dem genannten Grund. Längst hat er sich als eigenständiger Künstler etabliert, hat als Maler, Autor und Performer stets auch zur Identität von Messer beigetragen, die gerade obendrein an einem neuen Album arbeiten - dieses Soloalbum kündet also nicht von Zwist. Wenn etwas verblüfft, dann vielleicht eher, dass Otremba nicht erneut in ein neues Medium aufbricht, sondern dorthin zurückgeht, wo alles anfing: zu den eigenen Songs, die bisher im Verborgenen lagen. Riskantes Manöver ist dabei kein Aufguss des Bekannten, aus Ennui oder Eitelkeit. Viel eher tritt der Songwriter Hendrik Otremba an die Öffentlichkeit, der sich parallel zu Messer entwickelt hat. In den vergangenen zwölf Jahren nimmt er Demos auf, experimentiert, geht intuitiv vor und findet zu einer eigenen Sprache, aus der er nun mit zwei engen Freunden ein Album ausgearbeitet hat: Multi-Instrumentalist Alan Kassab, ein Schulfreund Otrembas, und Kadavar-Schlagzeuger Christoph 'Tiger" Bartelt, schon Produzent des Messer-Debuts. Gemeinsam nähern sie sich den Demos wie einem Skript und schaffen so eine Art auditiven Autorenfilm. Im Zentrum steht eine kreative Vision, die von virtuosen Technikern und begnadeten Darstellern umgesetzt wird - neben der Kern-Crew gehören dazu Stella Sommer, Alex Zhang Hungtai (Ex-Dirty Beaches), der Otremba überhaupt erst dazu inspirierte, ein eigenes Album zu schreiben), Gregor Schwellenbach, Friedrich Paravicini, Dominik Otremba (aka Performance) - aber auch Tochter Hedi und mehr als ein Dutzend weitere Kreative zwischen Indie-Adel, Hochkultur-Bagage und Jugendfreunden. Doch nicht nur durch sein Casting-Gespür und weitere direktive Entscheidungen überzeugt Otremba, sondern vor allem mit Musik, die durch ihre Weite und einen eigensinnigen erzählerischen Ansatz gar filmisch wirkt: Als zarter Chansonier schleicht Otremba durch die Streicherschluchten von New York II, geifert als Apokalyptiker in Nektar Nektar vor Blastbeat und heulendem Saxofon, findet in der sinophilen Klavierballade Bargfeld aber auch zu Ruhe und Intimität. Brachialen Proto-Industrial und dröhnenden Goth meistert Otremba ebenso wie epischen Pop oder Großstadt-Country; hier öffnet ein Musik-Enthusiast sein vielseitiges Portfolio, in dem er als Sänger und Performer zugleich eine neue Bandbreite entwickelt. In sein Rollen-Inventar führt Otremba zudem die Figur "66 ein, ein "Zeuge des zivilisatorischen Niedergangs" und eine Art Erzählstimme, durch deren Perspektive wir auf das von Katastrophen und Verlassenheit geprägte Geschehen des Albums blicken. Otremba tritt als "66 maskiert auf, zu sehen etwa auf dem Cover der Riskantes Manöver Doppel-10-Inch. Was die Bandagen bedeuten, bleibt unklar - ein weiterer, rätselhafter Eintrag in Otrembas Privatmythologie, bestehend aus Namen, Zeichen, Bildern, die sich durch sein gesamtes Werk erstrecken. Riskantes Manöver öffnet darin nicht nur eine neue Facette, der Titel fasst zugleich das Ethos eines Arbeitens zusammen, "das nicht auf Relevanz oder Erfolg gepolt ist". Gerade, wenn dabei immer wieder Gegensätze vereint werden müssen, die an dem Menschen dahinter zerren: "Das riskante Manöver ist mit den Widersprüchen zu leben und sie im eigenen Schaffen stattfinden zu lassen. Lust und kreative Ambition als was Positives zu begreifen in einer Situation, wo das, was ich sehe, eigentlich für das Gegenteil spricht, abgründig, negativ, dämonisch ist." In diesem Sinne ist hier ein Monolith von einem Album geschaffen, der sich zugleich machtvoll und zart aufstemmt, wie es im Untertitel der Platte heißt: "gegen die Verachtung der Gegenwarth"! - Sebastian Berlich

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25,00
Nikolaus Utermöhlen - Karlsbad

A reissue of Nikolaus Utermöhlen’s »Karlsbad« album, originally released in 1989. Utermöhlen was a founding member of Die Tödliche Doris and this is his sole solo release. A collection of 23 witty oddball compositions for clarinet, accordion, percussion, recorder, violin, guitar, organ. It definitely has a Doris dose but even more so it shines for its totally singular mélange of tribal dada chamber folk, dilettante dissonant poetry, hard to compare with anything else. A slice of flamboyant wellness.

The recordings of this album were made for the "Georgette Meunier" film by Tania Stöcklin and Cyrille Rey-Coquais. Issued from the original master tapes and includes the 8 page booklet with engravings from the Karlsbad spa era.

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28,53
David Bowie - Moonage Daydream 3x12"

David Bowie

Moonage Daydream 3x12"

3x12inch5054197284007
PLG Uk
31.03.2023
  • A1: Time? One Of The Most Complex Expressions?
  • A2: Ian Fish U.k. Heir (Moonage Daydream Mix 1)
  • A3: Hallo Spaceboy (Remix Moonage Daydream Edit)
  • A4: Medley: Wild Eyed Boy From Freecloud
  • A5: All The Young Dudes
  • A6: Oh! You Pretty Things (Live)
  • A7: Life On Mars? (2016 Mix - Moonage Daydream Edit)
  • A8: Moonage Daydream (Live)
  • B1: Medley: The Jean Genie / Love Me Do / The Jean Genie (Featuring Jeff Beck)
  • B2: The Light (Excerpt)
  • B3: Warszawa (Live Moonage Daydream Edit)
  • B4: Quicksand (2021 Mix - Early Version)
  • B5: Medley: Future Legend / Diamonds Dogs Intro / Cracked Actor
  • C1: Rock ?N' Roll With Me (Live)
  • C2: Aladdin Sane (Moonage Daydream Edit)
  • C3: Subterraneans
  • C4: Space Oddity (Moonage Daydream Mix)
  • C5: V-2 Schneider
  • D1: Sound And Vision (Moonage Daydream Mix)
  • D2: A New Career In A New Town (Moonage Daydream Mix)
  • D3: Word On A Wing (Moonage Daydream Excerpt)
  • D4: Heroes? (Live Moonage Daydream Edit)
  • D5: J. (Moonage Daydream Mix)
  • D6: Ashes To Ashes (Moonage Daydream Mix)
  • E1: Cygnet Committee/Lazarus (Moonage Daydream Mix)
  • E2: Memory Of A Free Festival (Harmonium Edit)
  • E3: Modern Love (Moonage Daydream Mix)
  • E4: Let's Dance (Live Moonage Daydream Edit)
  • E5: The Mysteries (Moonage Daydream Mix)
  • E6: Rock ?N' Roll Suicide (Live Moonage Daydream Edit)
  • E7: Ian Fish U.k. Heir (Moonage Daydream Mix 2)
  • F1: Word On A Wing (Moonage Daydream Mix)
  • F2: Hallo Spaceboy (Live Moonage Daydream Mix)
  • F3: I Have Not Been To Oxford Town (Moonage Daydream A Cappella Mix Edit)
  • F4: Heroes": Iv. Sons Of The Silent Age (Excerpt)
  • F5: ? (Moonage Daydream Mix Edit)
  • F6: Ian Fish U.k. Heir (Moonage Daydream Mix Excerpt)
  • F7: Memory Of A Free Festival (Moonage Daydream Mix Edit)
  • F8: Starman
  • F9: You're Aware Of A Deeper Existence?
  • F10: Changes
  • F11: Let Me Tell You One Thing?
  • F12: Well You Know What This Has Been An Incredible Pleasure?
  • D7: Move On (Moonage Daydream A Cappella Mix Edit)
  • D8: Moss Garden (Moonage Daydream Edit)

Nach der Veröffentlichung der 2CD-Version des Albums Moonage Daydream im letzten Jahr, wird der Soundtrack nun am 31. März als 3LP Vinyl veröffentlicht.

"Moonage Daydream" beleuchtet das Leben und Genie von David Bowie, einem der produktivsten und einflussreichsten Künstler der jüngeren Musikgeschichte.
Auf Spielfilmlänge nimmt uns Brett Morgen mit in die Welt Bowies, erforscht anhand von großartigem, vielfältigem und nie zuvor gesehenem Filmmaterial, Live-Auftritten und Musik (Morgen sichtete vier Jahre die Archive des David Bowie Estates) seine kreative, musikalische und spirituelle Reise.
Durch den Film führt uns dabei die Erzählerstimme von David Bowie selbst.
Das Begleitalbum zu "Moonage Dream" enthält Songs aus Bowies gesamter Karriere, darunter bisher ungehörtes Material, speziell für den Film und dieses Album angefertigte Mixe und Gesprächspassagen Bowies.

Zu den Highlights des Tracklistings zählen ein bisher unveröffentlichtes Live-Medley von "The Jean Genie / Love Me Do / The Jean Genie", aufgenommen beim berühmt-berüchtigten letzten Ziggy-Stardust-Konzert im Londoner Hammersmith Odeon 1973 und mit Jeff Beck an der Gitarre. Weitere Raritäten sind eine frühe Version
des Hunky-Dory-Favoriten "Quicksand" und eine bisher unveröffentlichte Live-Version von "Rock 'n' Roll With Me", mitgeschnitten bei der legendären "Soul Tour" 1974.

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74,75
Molina, Talbot, Lofgren & Young - All Roads Lead Home LP
  • A1: Rain - Billy Talbot
  • A2: You Will Never Know - Nils Lofgren
  • A3: It's Magical - Ralph Molina
  • A4: Song Of The Seasons - Neil Young
  • A5: Cherish - Billy Talbot
  • B1: Fill My Cup - Nils Lofgren
  • B2: Look Through The Eyes Of Your Heart - Ralph Molina
  • B3: The Hunter - Billy Talbot
  • B4: Go With Me - Nils Lofgren
  • B5: Just For You - Ralph Molina

DIE MITGLIEDER VON CRAZY HORSE KÜNDIGEN "ALL ROADS LEAD HOME" AN, EINE MUSIKALISCHE REISE FÜR DIE HEUTIGE ZEIT

Mitwirkende: Ralph Molina, Billy Talbot, Nils Lofgren
& Neil Young

ALL ROADS LEAD HOME ist ein Album, das gleichermaßen aus purer Inspiration und der veränderten gesellschaftlichen Situation heraus
entstanden ist: Während der Pandemie nahmen Molina, Talbot und Lofgren in regelmäßigen Abständen neue Songs auf, jeweils mit anderen Musikern und an wechselnden Orten - so, wie es die
pandemischen Bedingungen zuließen. Anders als sonst, konnten sie nicht im Trio mit Neil Young arbeiten, was Herausforderung und Chance zugleich war, denn so mussten die Musiker zwangsläufig
schauen, wohin die neuen individuellen Konfigurationen führen würden. Sie führten, wie so vieles in der Zeit, zunächst einmal: nach Hause.

Dort, wo sich für uns alle das soziale Leben der Zeit abspielte. Die drei Crazy-Horse-Mitglieder nahmen jeweils drei Songs getrennt voneinander und mit unterschiedlichen Musikern auf. Und schauten dann, wie sie all das zu einem wundersamen Konsens unvergesslicher Musik zusammenfügen konnten. Das Kunststück gelang. Ein Album wie dieses hat man von der Band noch nie gehört.

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38,87
Talking Drums - DB12 012

Talking Drums

DB12 012

12inchDB12012
Duca Bianco
29.03.2023

A strong, strong showing from Duca Bianco after a period of relative dormancy, teaming up with Manchester's Talking Drums for a musical culture clash with maximum impact. The four tracks see a wide palate of influences being mixed up, from the cheeky Afrobeat shuffle of 'Monkey Key' to the 80s electropop of 'Voice Of Omicron' and the Nico-esque vocal delivery on Balearic groover 'Dolce Julia'. This is an EP with lots of surprises, tons of originality and musical confidence brimming over its edges.

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15,08

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KOSAYA GORA - KOSOGOR

Kosaya Gora

KOSOGOR

12inchMRLTDLP2078
2MR
24.03.2023

Kosaya Gora a new indie project from acclaimed electronic producer/singer Kedr Livanskiy and experimental producer/visual artist Flaty, have announced their first full-length album Kosogor today. Kosaya Gora is an entirely new sonic direction for them both. The debut is a multilingual foray into guitar-based folk, haunting dream pop, and moody synth, underpinned by Livanskiy"s signature hypnotic vocals.

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22,65

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100 gecs - 10,000 gecs

100 Gecs

10,000 gecs

12inch0075678642203
Warner Music International
17.03.2023

Das Duo Dylan Brady und Laura Les , bekannt als 100 gecs , gibt bekannt, dass das mit Spannung erwartete zweite Album der Band, 10,000 gecs , am 17. März 2023 erscheinen wird.

Zusammen mit dieser Ankündigung veröffentlichten 100 gecs auch eine Überraschungs-EP mit dem Namen Snake Eyes . Die EP enthält drei unveröffentlichte Tracks darunter "Torture Me" mit Skrillex und "Hey Big Man" , das als Opener auf ihrer letzten Tournee ein
Publikumsliebling war.

10.000 Gecs kann auf Vinyl, CD, iTunes und als digitaler Pre-Save vorbestellt werden.
Nach ihrem bahnbrechenden Debütalbum 1.000 gecs war die Vorfreude auf das nächste Werk der Band groß. In einer aufschlussreichen Pitchfork Cover Story aus dem Jahr 2021 zeigten sie den frühen Entstehungsprozess von 10,000 gecs, in dem das Duo
ihre Fans zum ersten Mal mit sich ins Studio nahm.
Das kommende Album wird die bereits veröffentlichten Singles
"mememe" sowie das von den 90er Jahren inspirierte "Doritos & Fritos" enthalten.

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31,05
CVC - GET REAL

Cvc

GET REAL

12inchCVCR2LP
CVC RECORDS
17.03.2023

CVC (oder Church Village Collective in vollem Wortlaut) stammt aus einem verschlafenen Dorf 10 Meilen nördlich von Cardiff, das auf einem Hügel in den walisischen Tälern liegt. CVC besteht aus Sänger Francesco Orsi, Bassist Ben Thorne, Schlagzeuger Tom Fry, Keyboarder Daniel `Nanial' Jones und den singenden Gitarristen David Bassey und Elliott Bradfield. Es ist erwähnenswert, dass die beiden Letztgenannten, obwohl sie sich nie begegnet sind, mit der walisischen Ikone Dame Shirley Bassey und James Dean Bradfield (Manic Street Preachers) verwandt sind. Vielleicht liegt es an den Genen, wenn Bassey sagt: "I don't think I'd be able to not do this, I don't actively choose to, I'm just drawn to it". Ihre üppigen dreistimmigen Harmonien spiegeln die Musik wider, mit der sie aufgewachsen sind - die Bausteine des zeitgenössischen Pop: die Beatles, Neil Young und die Beach Boys - reiche, melodische und unverfälschte Musik, die in der Rockgeschichte verwurzelt ist. Get Real, das 11-Track-Debütalbum von CVC, bringt einen Hauch von Laurel Canyon in die Täler. In vier sonnenverwöhnten Wochen (als die Zeit abgelaufen war, mischte Ross Orton (Arctic Monkeys) das fertige Produkt) haben sie es in Bradfields Wohnzimmer aufgenommen!

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23,49
CVC - GET REAL

Cvc

GET REAL

12inchCVCR2LP12
CVC RECORDS
17.03.2023

Yellow Vinyl
CVC (oder Church Village Collective in vollem Wortlaut) stammt aus einem verschlafenen Dorf 10 Meilen nördlich von Cardiff, das auf einem Hügel in den walisischen Tälern liegt. CVC besteht aus Sänger Francesco Orsi, Bassist Ben Thorne, Schlagzeuger Tom Fry, Keyboarder Daniel `Nanial' Jones und den singenden Gitarristen David Bassey und Elliott Bradfield. Es ist erwähnenswert, dass die beiden Letztgenannten, obwohl sie sich nie begegnet sind, mit der walisischen Ikone Dame Shirley Bassey und James Dean Bradfield (Manic Street Preachers) verwandt sind. Vielleicht liegt es an den Genen, wenn Bassey sagt: "I don't think I'd be able to not do this, I don't actively choose to, I'm just drawn to it". Ihre üppigen dreistimmigen Harmonien spiegeln die Musik wider, mit der sie aufgewachsen sind - die Bausteine des zeitgenössischen Pop: die Beatles, Neil Young und die Beach Boys - reiche, melodische und unverfälschte Musik, die in der Rockgeschichte verwurzelt ist. Get Real, das 11-Track-Debütalbum von CVC, bringt einen Hauch von Laurel Canyon in die Täler. In vier sonnenverwöhnten Wochen (als die Zeit abgelaufen war, mischte Ross Orton (Arctic Monkeys) das fertige Produkt) haben sie es in Bradfields Wohnzimmer aufgenommen!

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23,49
VARIOUS - SCHNITZELBEAT VOL.3 - READY FOR TAKE OFF

The Schnitzelbeat goes on ..... und wir finden uns am Übergang zweier Jahrzehnte wieder. Woodstock hat gerade das offizielle Ende des Summer Of Love besiegelt, die Beatles befinden sich im Stadium des Zerfalls und The Stooges läuten mit unbarmherzigem Lärm ein neues Zeitalter ein. Zurück in Österreich ... die Stadt Wien dämmert weiterhin selig im bornierten Mief der Nachkriegszeit. Gelegentlich weht der Wind den Klang einer Ziehharmonika und eines Jodlers vom Land in Richtung Stephansdom. Die eingeweihten Hörer der Schnitzelbeat-Serie ahnen es allerdings bereits: da war noch etwas Anderes, etwas Wildes, Ungutes, ein dröhnender Faustschlag in die hornbebrillten Gesichter der Spießbürger. Doch wer hätte gedacht, dass die gelungenste Annäherung an den Proto-Punk der Blue Cheer oder MC5 ausgerechnet auf dem Volksmusiklabel Alpenton erscheint? (Albatross, "I am dead"). Da fährt schon ein Aufschrei des Entsetzens aus der Lederhose. Und ein Lächeln puren Glücks in die Gesichter aufgeklärter Fans obskurer Rockmusik. Auch The Seals erweisen sich 1969 als würdige Kämpfer im Krieg der Generationen: "You know nothing about the new generation / because you live in the U-Bahn-Station" stellen die Psychedelic-Punks aus Wien interessanterweise in ihrer Nummer "Stop this War" fest. Und auch sonst ist der Krieg ein geläufiges Thema: der 2. Weltkrieg (The Cop Stigh, "War History"); der Vietnamkrieg (Maybe Hair, "War"); der Krieg der Geschlechter (Young Society, "It's War"). Doch was wäre die Zeit der Hippies und Kommunarden ohne freie Liebe, Blumenarrangements und von allerlei Substanzen unterstützte Ausnahmezustände? "Nicht auf die Blumen in dem Haar, auf euer Herz kommt es an / denn Liebe nur allein alles ändern kann" singt die Casting-Boyband The Wallflowers, aufs trefflichste begleitet von einem Kinderchor, der leider nicht immer ganz textsicher ist. Die Aussage an sich würden aber sicher auch The V-Rangers unterschreiben ("Make Love"). Oder Hannes, Erich, Peter und Arno von der Salzburger Beatband Les Marquis, die einen Westcoast-Liebestraum an den Stränden des Salzkammerguts lebendig werden lassen ("Sand on the Shore"). Zur Halbzeit von Schnitzelbeat Vol. 3 wird ein unvergesslicher Höhepunkt gereicht. 1973 veröffentlicht Rocky F. Holicke die ultimative psychedelische Hymne aus heimischer Produktion: "Ready for Take Off" ist ein unbeschreibliches Monument eines Songs, eine wahrhaft überirdische Erfahrung musikalischer Transzendenz. Wenn es schon über die Wolken geht, dann bitte so, Herr Reinhard Mey. Und natürlich auf Holickes eigenem Label, Aero-Sound. Wo sonst? Während Hide & Seek auf den Spuren von Cream wandeln und ebenfalls von jeder Flugangst befreit durch den Orbit segeln ("I can fly"), blasen aus den Triebwerken von Karl Ratzers Gitarre längst sengend heiße "White Flames". Der legendäre Musiker und Frontmann der Charles Ryders Corporation ist nicht nur einer der besten Jazzgitarristen die Österreich je hatte - er nimmt es auch mit James Marshall Hendrix auf, wenn alle Effektpedale bis zum Bühnenboden durchgedrückt sind. Etwa zur selben Zeit findet sich eine oberösterreichische Ministrantenband - heimlich, nächtens - am Wochenende im Musikzimmer einer Mühlviertler Volksschule ein. Und nimmt dort eine brandgefährliche Granate hochexplosiven, psychedelischen Garagenpunks auf. Mit mehr Fuzz, Wah-Wah, Echo und Farfisa-Orgel als selbst der Leibhaftige persönlich erlaubt hat (The Hush, "Giny"). Und dies ist nicht die einzige weithin unbekannte Super-Rarität, die der Archivar, Subkulturforscher und Rare-Track-DJ Al Bird Sputnik und sein Team von den Trash Rock Archives zusammengetragen haben: die verschollene erste Single von Novaks Kapelle erscheint hier erstmals in einer komplett restaurierten Version, ohne Nadelhüpfen und mit relativ wenigen lästigen Nebengeräuschen ("Garbage Man"). Von den lediglich 10 angefertigten Exemplaren der einzigen Platte der Austrian Brothers ("Brother") konnte die einzige Kopie ohne Pressfehler aufgetrieben werden. Und um endlich der 7" von The Cop Stigh habhaft zu werden, musste sogar jemand sein letztes Hemd verkaufen und die Hose bis zu den Knöcheln runterlassen. Aber "All right", um es mit den Worten der steirischen Acid-Rocker Generation 2000 zu sagen: es hat sich ausgezahlt. Schnitzelbeat Vol. 3 fügt der vergessenen Frühgeschichte der österreichischen Rockmusik wieder zahlreiche faszinierende Kapitel hinzu. Begeben Sie sich mit Al Bird Sputnik und den Labels Konkord und Digatone auf eine weitere Reise in die Tiefen wohlsortierter Plattenkisten und pilgern Sie vor einem Himmel voller Schwedenbomben und Mannerschnitten über Gebirge verzerrter Gitarren in die entlegensten Regionen der österreichischen Popkultur. NOVAK

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38,45
Marc Romboy - Music Made For Aliens LP 2x12"

It is with a singular pleasure that we welcome Marc Romboy to the ever growing stable of live artists at ASW!

Marc Romboy is an artist renowned within the electronic scene for his eclectic, boundary-pushing approach and decades worth of experience working both behind the scenes and behind the decks.

In recent years he has embraced performing live as another creative outlet and, indeed, creative challenge. As an artist and performer, Marc has always pushed the boundaries of his creativity and this, Marc’s first studio album in 6 years is a true masterwork of techno from one of the masters of the genre.

Growing up in the West of Germany close to the borders of both The Netherlands and Belgium, Marc was always instinctively drawn to music. He would attend the acid house parties prevalent in the area, with an epiphany of sorts on the dancefloor of Front club in Hamburg in 1987. An avid record collector, he would listen to Krautrock, breaks, Italo disco, Chicago house and more, and experienced some of the first all house and techno clubs in Europe; the legendary Roxy club in Amsterdam and Dorian Grey in Frankfurt. Learning to DJ, and later on produce, was a natural step.

He founded the ’Le Petit Prince’ imprint in 1993 as a platform for the music of friends he was playing out, which went on to be named Label Of The Year by various German electronic music publications the following year. Its reputation led Marc into collaborating with other DJs to manage their labels too.

Meanwhile, Marc went on to notch up an impressive discography of EPs, tracks and collaborations, carving his own sound; emotive, versatile, and featuring distinctive basslines.
2004 was a landmark year for the artist, with the beginning of his own, completely self-run label Systematic. Since It's birth, the label has provided a home for productions from the likes of Robert Hood, Kenny Larkin, Omar-S, Terrence Parker, Timo Maas, kINK and many more. It also provided the platform for Marc’s first album, ‘Gemini’ in 2005, followed by four further LPs; 2008’s ‘Contrast’, 2009’s ‘6 Monde’ with Stephan Bodzin (which birthed the pair’s now-legendary track ‘Atlas’), 2013’s ‘Taiyo’ with Ken Ishii, and 2014’s three-disc retrospective compilation ‘Shades’. And his collaborative orchestral LP ‘Voyage de la Planète’, Marc’s forward-thinking last album. Pushing the boundaries between classical and electronic music, it makes for a moving , atmospheric outing for the producer - “I feel like there are still a couple of beautiful sounds to create”.

Marc’s output has been exemplary and with his inspiration rising for performing live he now brings us the wonderful “Music Made for Aliens”. A work of true electronic inspiration. Marc will be performing live at ASW events coming up soon.

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26,26

Last In: 20 months ago
ANE BRUN - PORTRAYALS

Ane Brun

PORTRAYALS

12inchDEMVA22
Ballon Ranger
10.03.2023

In den zwei Jahrzehnten ihrer Karriere hat die Norwegerin Ane Brun einen weiten Weg zurückgelegt, seit sie auf den Straßen Barcelonas die Lieder anderer Leute vorgetragen hat. Heute ist sie eine beliebte Singer-Songwriterin mit zehn Studioalben und zahlreichen Auszeichnungen. Mit ihrer einzigartigen, ausdrucksstarken Stimme und ihrem intuitiven Gespür für Melodien setzt sie die hohe Kunst der Coverversion fort. In Bruns Händen werden selbst Songs, die sich unantastbar anfühlen, näher gebracht und in einem neuen und intimen Licht gezeigt. Ob sie nun Beyoncés Siegeszug "Halo" mit einem Cello-Arrangement von Linnea Olsson neu interpretiert oder Radioheads "How To Disappear Completely" eine gespenstische Zerbrechlichkeit verleiht - sie taucht unerschrocken ein, sucht den emotionalen Kern eines jeden Songs und arbeitet sich von dort aus vor. Portrayals versammelt zum ersten Mal zwölf von Bruns beliebtesten Coverversionen sowie eine bisher unveröffentlichte Version des Rodgers & Hart-Standards "Blue Moon". Bruns Bearbeitungen, die insgesamt über 250 Millionen Mal auf Spotify gestreamt wurden und in Filmsoundtracks, Werbespots und bahnbrechenden Fernsehserien wie "Normal People" und "Peaky Blinders" zu hören sind, bewegen sich auf zarte, unvergessliche und oft verblüffende Weise. Portrayals ist die erste in einer Reihe geplanter Veröffentlichungen im Jahr 2023, um das 20-jährige Jubiläum ihres Debütalbums Spending Time With Morgan zu feiern. "Covers sind ein wichtiger Teil meiner Karriere", sagt Brun. "Es ist fast eine eigene Karriere. Es hat seine eigene Dynamik. Ich wollte das feiern, indem ich diesen Songs ihren eigenen Raum gebe."

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23,49
Maria Callas - Bellini: Norma
 
44

Bellini: Norma
Opera in two acts · Libretto: Felice Romani
Norma - MARIA CALLAS
Pollione - FRANCO CORELLI
Adalgisa - CHRISTA LUDWIG
Oroveso - NICOLA ZACCARIA
Flavio - PIERO DE PALMA
Clotilde - EDDA VINCENZI
Coro e Orchestra del Teatro alla Scala di Milano
Chorus master: Norberto Mola
Tullio Serafin
Recorded: 5-12.IX.1960, Teatro alla Scala, Milan

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83,99
P16.D4 - Distruct

P16.D4

Distruct

12inchSNS-23LP
NATURA SONORIS
03.03.2023

“On this, their second LP, P16.D4 solicited tapes from several artists from Europe, England, the U.S., Canada, and Japan, and mixed that with their own material. Though in the current digital age collaborations from artists thousands of miles apart is quite normal, this was a quite radical approach back in 1982, when work on this LP began – an interesting concept that actually works quite well, since these artists, which include Bladder Flask, DDAA, the Haters, Merzbow, Nocturnal Emissions, Nurse With Wound, and several others – work in a similar free-ranging experimentalism as P16.D4, and their particular elements, usually just vocals or one instrument or noise implement, blend well without diluting P16.D4’s own peculiar brand of avant-garde post-industrialism, but merely give it another facet. One of the best tracks, “Aufmarsch, Heimlich,” consists of a choir submitted anonymously from Eastern Europe phasing in and out of static while a skronky alto sax bleats away. Most of the pieces exist somewhere just beyond the borders of free jazz, industrial, and even classical avant-garde, full of jarring noises and strange transitions and with a heavy overlay of electronics. What started out as an experiment yielded one of P16.D4’s best albums.” - Rolf Semprebon / AMG

“Distruct is organized around sounds provided by the cream of experimental musicians of the early ’80s, from Nurse With Wound to Nocturnal Emissions, via De Fabriek, Die Todliche Doris, The Haters, Merzbow, and others. Obviously, there is no question of remixing here, and at no time do P16.D4 seek to hide its sources, clearly identifying the contribution of each artist in the liner notes. It would be futile to try to find the paw of each artist, the trio operating vis-à-vis its collaborators the same methods as in their own work. Reworked, distorted by various effects, cut, edited, aggregated with other sounds, produced by P16.D4 themselves, reprocessed. Exchange, communication, two other data that will constantly recur in the work of P16.D4, rich in external contributions and encounters of all kinds. Musically, and despite the diversity of sources treated, Distruct escapes the heterogeneous character, which often marks this type of collaboration, to offer a coherent whole: fragments of opera, Soviet speeches, out-of-tune guitar, saxophone, tattered violins, overdriven and metallic noisy attacks, jackhammers, field recordings, battered choirs, and many other less identifiable sounds. In addition to the desired dialogue between the artists, Distruct also offers a real reflection on listening, and on the expectations of the listener.” - Dissolve

P16.D4 was a German electronic noise music collective, active primarily from 1980 to 1988. P16.D4 embraced tape cut-ups, musique concrète, endless recycling and transformation of previously published material, and many long-distance collaborations with like-minded artists such as DDAA, Vortex Campaign, Nurse With Wound, and Merzbow. Their active participation in the international industrial tape scene yielded collaborative output such as their release Distruct, where bands such as Nurse with Wound, Nocturnal Emissions, Die Tödliche Doris, and The Haters provided the source material. The longest-term collaboration was with the installation and conceptual artist Achim Wollscheid, who used P16.D4 sounds as the basis for LPs he recorded under the name SBOTHI. Ralf Wehowsky, the only constant member of the group, later released solo material under the alias RLW.

Members of P16.D4 were also involved with Selektion, a collective of people involved with sound as well as the visual arts. Selektion published LPs, CDs, books, visual art and design.

The collective worked in a strongly improvised, spontaneous and anti-professional way, using acoustic and electronic instruments, using existing sound fragments, duplicating and alienating them, using repetition, distortion, changes in speed and playing direction. For this they used not only sounds of other artists but also their own material from earlier productions. Late works of the collective are associated with musique concrete.

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23,32
P16.D4 - Kühe in 1/2 Trauer

“This music is staggeringly original and innovative, and while it’s possible to locate it in a chain of circumstance that links it to ‘Industrial’ music, P16.D4 indulged in none of the empty cliches associated with the genre, worked incredibly hard, and seem to have been aiming at a form of sound art that was much more profound, varied, subversive, and potentially dangerous. Kuhe In 1/2 Trauer’s accompanying credits indicate their radical approach to making music: lots of improvisation, lots of live electronics, extensive use of tape-loops, some conventional instrumentation, and much that isn’t – like the milk churn on ‘Paris, Morgue’ or the use of baking tray and washing machine elsewhere. Even when guitars, drums or keyboards are used, they’re played very weirdly. It’s not even made clear who was doing what; the main credit is ‘Concept,’ which I assume means that one of the three devised the framework in which the noise would operate itself, and while RLW gets the lion’s share of these credits, a lot of the cuts are evenly divided among the team and I have no doubt that the group operated in a very democratic or libertarian manner. None of this prepares you for the insane and troubling sounds that reach your ears, composed with scant regard for conventional logic and following an exciting, absurdist path, especially in the matter of tape edits and juxtapositions of recordings.” - Ed Pinsent, The Sound Projector.

“Though this German group started out as a the new wave band P.D., by the time of Kuhe in 1/2 Trauer, their first LP under the P16.D4 name from 1984, they had developed far beyond into extremely experimental music similar to other post-industrial artists working with abstract avant-garde soundscapes. There’s a bleak industrial feel to the gritty, lo-fi electronics and tape loops, while the group throws in enough curve balls to keep it interesting. On some pieces, strange, looped choirs bubble out of throbbing pulses and drones of feedback, while others have clanging and clattering, and elements of musique concrète and improvisation blur the boundaries even further. The opening track, “Default Value,” is one of those disorienting pieces with noises flying everywhere, while “Paris Morgue” takes excerpts from one of their old P.D. tracks and messes it up with additional instruments, while the ungainly titled fourth track throws in a heavy texture of percussive noises to create an edgy ambience about to teeter off the edge, and the even darker and more ambient title track takes the tension even further. Arrhythmic and amorphous and capable at moments of becoming quite noisy and abrasive, while at others far more somber and quiet, Kuhe in 1/2 Trauer is quite a fascinating release.” - Rolf Semprebon / AMG

P16.D4 was a German electronic noise music collective, active primarily from 1980 to 1988. P16.D4 embraced tape cut-ups, musique concrète, endless recycling and transformation of previously published material, and many long-distance collaborations with like-minded artists such as DDAA, Vortex Campaign, Nurse With Wound, and Merzbow. Their active participation in the international industrial tape scene yielded collaborative output such as their release Distruct, where bands such as Nurse with Wound, Nocturnal Emissions, Die Tödliche Doris, and The Haters provided the source material. The longest-term collaboration was with the installation and conceptual artist Achim Wollscheid, who used P16.D4 sounds as the basis for LPs he recorded under the name SBOTHI. Ralf Wehowsky, the only constant member of the group, later released solo material under the alias RLW.

Members of P16.D4 were also involved with Selektion, a collective of people involved with sound as well as the visual arts. Selektion published LPs, CDs, books, visual art and design.

The collective worked in a strongly improvised, spontaneous and anti-professional way, using acoustic and electronic instruments, using existing sound fragments, duplicating and alienating them, using repetition, distortion, changes in speed and playing direction. For this they used not only sounds of other artists but also their own material from earlier productions. Late works of the collective are associated with musique concrete.

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23,32
Ian Bostridge - Schubert: Die Winterreise (LP)

Ian Bostridge und Leif Ove Andsnes haben bereits viele
hochgelobte Schubert-Alben gemeinsam aufgenommen,
darunter auch diese Aufnahme des Höhepunkts des
Liedrepertoires, Schuberts Winterreise.
Diese musikalische Partnerschaft von Bostridge und
Andsnes ist ein Treffen echter musikalischer
Gleichberechtigter, und die Ergebnisse sind
außergewöhnlich und führen zu einer Referenzaufnahme.
Nun erscheint diese auf Vinyl.
"Diese Partnerschaft ist eines der inspiriertesten
"Matchmakings" von Plattenfirmen: Die beiden Musiker
testen und probieren sich wirklich auf Schritt und Tritt aus
und unterstützen sich gegenseitig." The Times
"... Schärfe in Farbe und Detail ist charakteristisch für
die Darbietung der beiden Künstler, die mehr als die
meisten anderen das scharfe, ironische Selbstbewusstsein
hervorheben, das die Verzweiflung des Wanderers
unterstreicht." BBC Musikmagazine

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30,04
The Rills - After Taste

The Rills

After Taste

12inchNSWN070
Nice Swan
03.03.2023

Raucous, fuzzy new cut, ‘Falling Apart’, “takes you
on a journey through a hopeless chaos of love,”
explain the band. “It goes beyond a relationship’s
horizon, the point of no return - where everyone
nvolved is getting sucked in and spat out.”

The final taster from the band’s ‘After Taste’ EP,
ecorded with Dave McCracken (Sports Team, Pip
Blom, The Snuts) and Caesar Edmund (St Vincent,
Queens Of The Stone Age, Interpol).

Earlier singles, such as ‘Spit Me Out’ and
Landslide’, solidified the trio as one of the UK’s
most exciting new indie bands on the circuit, with
op support coming from the likes of NME, Dork,
The Line of Best Fit, 6 Music’s Steve Lamacq and
Radio 1’s Jack Saunders.

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17,44
Carmell Jones - The Remarkable Carmell Jones LP

BLUE NOTE TONE POET EDITION: produziert von Joe Harley, komplett analog von Kevin Gray von den Originalbändern gemastert, RTI-Pressung (180g), stabiles Tip-on-Gatefold, wattierte Innenhülle.
Der Pianist und Komponist Andrew Hill gehörte in den 1960er Jahren zu den visionärsten Musikern im Blue-Note-Stall. Tatsächlich waren einige der 12 Alben, die er zwischen ’63 und ’70 für das Label einspielte, ihrer Zeit so weit voraus, dass sie erst Jahrzehnte später veröffentlicht wurden.

So wie das brillante Album “Dance With Death”, das 1968 entstanden war, aber erst 1980 das Licht der Welt erblickte. Zu hören ist Hill hier mit sechs höchst orginellen Eigenkompositionen zwischen Post-Bop, modalem Jazz und Avantgarde.
Exzellente Unterstützung erhielt er bei der Einspielung von gleichgesinnten Modernisten wie Trompeter Charles Tolliver, Saxophonist Joe Farrell, Bassist Victor Sproles und Drummer Bill Higgins.

24 Jahre jung war der Trompeter Carmell Jones, als er 1960 von seiner Geburtsstadt Kansas City nach Los Angeles ging. Schon kurz nach seiner Ankunft erhielt der vielversprechende Youngster, den manche
mit Clifford Brown verglichen, dort einen Plattenvertrag bei Pacific Jazz.

1961 konnte er für das Label sein phänomenales Debüt “The Remarkable Carmell Jones” aufnehmen. Im Zusammenspiel mit Tenorsaxophonist Harold Land, Pianist Frank Strazzeri, Bassist Gary Peacock und Schlagzeuger Leon Pettis präsentierte er auf dem Album eine hochinteressante Mischung aus Cool Jazz und Hardbop.

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