How do you define an artist who has never performed live, nor DJ’ed, nor ever had his photograph published and has never partaken in an interview? By the music of course. Jürgen Paape has proven this time and time again. How? Listen. Here. Right. Now. Co-owner of Kompakt. The house’s most elusive member remains the uncompromised, untainted shining star. He, who has launched the label with its very first release “Triumph“, Jürgen Paape has left a legacy of music that is a true core of the sound which Kompakt’s foundation is built on.
We celebrate Jürgen Paape with “Kompilation”. A well deserved opportunity to hear Jürgen Paape for fans and newcomers – revived and remastered and for the very first time on double vinyl – in a way that it plays through like a full length album. Some of the biggest moments of Kompakt over a three decade history are here; the chorus of “So Weit Wie Noch Nie” remains timeless – there to send shivers of pleasure down your spine as we feel at the end of exhaustive end of a night. “Take That” is an anthem for the still to be built rock stadiums of tomorrow. It’s a bonafide hit that put him in the charts in Australia and Italy. – “Come Into My Life” remains undeniably one of Kompakt’s catchiest pop tracks ever. “So Wird Die Zeit Gemacht” – builds on Paape’s signature sound with the spirit and vitality of classic house and a truly demented vocal hook. Then there’s the unique Schaffel quirkiness of “Ofterschwang” and so many other hits Jürgen Paape has delivered over the years. Well, it’s Paape!
Wie definiert man einen Künstler, der noch nie live aufgetreten ist, der noch nie als DJ aufgelegt hat, der noch nie ein Foto von sich veröffentlicht hat und der noch nie an einem Interview teilgenommen hat? Natürlich über die Musik. Jürgen Paape hat das immer wieder bewiesen. Und wie? Hört selbst. Hier. Genau. Jetzt. Er ist Miteigentümer von Kompakt. Das am schwersten fassbare Mitglied des Hauses bleibt sein kompromissloser, ungetrübter leuchtender Stern. Er, der das Label mit seiner allerersten Veröffentlichung “Triumph” aus der Taufe hob, hat ein musikalisches Vermächtnis hinterlassen, das der wahre Kern des Sounds ist, auf dem Kompakts Fundament aufgebaut ist.
Wir feiern Jürgen Paape mit “Kompilation”. Eine wohlverdiente Gelegenheit, Jürgen Paape für Fans und Neueinsteiger wieder zu entdecken – aufgefrischt, remastered und zum ersten Mal auf Doppel-Vinyl. Einige der größten Momente in der drei Jahrzehnte währenden Geschichte von Kompakt sind hier zu hören; der Refrain von “So Weit Wie Noch Nie” bleibt zeitlos – er lässt einem noch immer Schauer der Freude über den Rücken laufen, als würden wir nach durchtanzter Nacht morgens aus dem Club taumeln. “Take That” ist eine Hymne für die noch zu bauenden Rockstadien von morgen. Es ist ein echter Hit, der ihn sogar in Australien und Italien in die Charts brachte. “Come Into My Life” bleibt unbestreitbar einer der eingängigsten Popsongs von Kompakt überhaupt. “So Wird Die Zeit Gemacht” baut auf Paapes charakteristischem Sound auf, mit dem Geist und der Vitalität von klassischem House und einem wahrhaft verrückten Vocal-Hook. Und dann ist da noch die einzigartige Schaffel-Schrägheit von “Ofterschwang” und so viele andere Hits, die Jürgen Paape im Laufe der Jahre abgeliefert hat. Well, it’s Paape!
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The Swedish electronic pioneers Eddie Bengtsson and Marina
Schiptjenko have played together since the beginning of the 80s
The new album "En Ny Vag", which is released on 12" vinyl and CD in gatefold sleeve, contains 10 newly written songs recorded during 2022-2023. This time Page has worked with guest artists such as Chris Payne and Rrussell Bell known from UK groups Dramatis, Tubeway Army as well as Gary Numan in the 80 ´s.
Seit mittlerweile über 40 Jahren arbeitet Christian Pfluger an einem faszinierenden Universum aus Zeichnungen, Texten und Liedern, in dessen Mittelpunkt das imaginäre Trio Die Welttraumforscher steht. Während Pflugers musikalische Kollegen Sun Ra und Karlheinz Stockhausen mit ihren Ausflügen zu den Sternen den Weltraum als utopischen Sehnsuchtsort bereits prominent und vom Feuilleton gefeiert durchmessen haben, warten Die Welttraumforscher noch auf entsprechende irdische Würdigung. Einen weiteren Schritt in Richtung Ruhm und Erfolg hienieden machen jedoch die 16 Geschichten in Pflugers literarischem Debüt. Hier geben die Held:innen aus dem vielgestaltigen musikalischen und künstlerischen Repertoire der Welttraumforschung ihre ganz eigenen Geheimisse preis - und entführen mit leichter Hand die Leser:innen in ein kindlich-surreales Paralleluniversum, das in seiner liebevollen Ausgestaltung wohl einzigartig ist. Mit 16 Abbildungen aus dem Welttraumforscher-Kosmos versehen. "Sehr schön mal wieder, was der Ventil Verlag da drucken lässt, ich bin jetzt schon total überfordert: Die Welttraumforscher, die seit 40 Jahren Musik für die geschmackvollsten Wesen des Universums machen, erobern das Reich der Literatur. Und treffen dort alle ihre alten Freunde wieder: Leguan Rätselmann, Kip Eulenmeister, die Muschelmänner und was da sonst noch so lebt im Welttraum. Man braucht zehn, nein, sagen wir: sieben Minuten Lektüre, bis man sich wünscht, man wäre auch solch ein Strichzeichnungsgeschöpf, irgendwo da draussen im All. Wunderbare Geschichten sind das, wie LSD, nur aus Buchstaben." (Philipp Theisohn, Autor von "Einführung in die außerirdische Literatur" "Alle, die 4-Spur-Homerecording und Audiokassetten lieben, werden irgendwann den Welttraumforschern verfallen. Sie sind die ultimativen Kassettentäter. Täter? Nein, Träumer. Wann immer der Blick in der Ferne verlorengeht, sind Träumer am Werk. Sie sind die letzten Utopisten." (Felix Kubin, Musiker) Hardcover 224 Seiten
The Undisputed Kings of Garage Rock! **Timely repress of their classic singles compilation on 2 CDs or 3 LPs with new gatefold sleeve! – please note unavoidable price hike! A retrospective compilation of singles released on a multitude of different labels throughout the 90′s. Featured tracks are ‘(We Hate The Fuckin’) NME’ ‘My Dear Watson’ & ‘Every Bit Of Me’. A fitting tribute to one of the greatest bands ever. Thee Headcoats were mainly Billy Childish (Git/Vox) Bruce Brand (Drums) and Johnny Johnson (bass), they formed in 1989 after Billy’s previous band Thee Mighty Caesers gave up the ghost. By 1992 they had already released something like 6 albums and 15 singles one of which was catalogue number Damgood1, a split single with Thee Headcoatees. During the ’90′s I must have seen them 60 times, I even went over to Japan with them in 1993. There was something really natural about them, no bullshit. We did the ‘We hate The Fuckin’ NME’ single after journalist Johnny Cigarettes walked out of their gig in Archway after insisting that he should get in for free as he was from the NME and then reviewing Thee Headcoatees by saying there were no girls in the band (he'd left before they came onstage!!). Lots more releases followed including the great ‘In Tweed We Trust’ album. Thee Headcoats carried on touring and releasing records in every corner of the world until mid 2000 when they called it a day
Bloodred Hourglass, das Finland’s Powerhouse des Melodic Modern Metal’s, wollen mit ihrem neuen Album “How’s The Heart?” die Musikwelt wieder einmal in ihren Bann ziehen.
Sie sind bekannt für ihre Melodic und Death Metal Einflüsse und haben sich längst einen Namen in der Metal-Szene gemacht. “How’s The Heart?” wird zweifelsfrei eine der einflussreichsten Veröffentlichungen der bisherigen Band Historie und zeigt eine beeindruckende Entwicklung dieses Musikgespanns. Einmal mehr stellen die Jungs aus Finnland ihr musikalisches Können unter Beweis und nehmen ihre Fans mit auf eine Reise voller Energie und der klassischen Bloodred Hourglass-Brutalität.
“How’s The Heart?” leitet seine Hörer außerdem durch die verschiedenen Phasen von Trauer und Wut, und bricht mit einem perfekten Mix aus Aggression und Charme jegliche Genre-Grenzen. Ein dynamischer, moderner Sound, der aber weiterhin an die traditionellen Nordischen Wurzeln der Band anknüpft.
Die BRHG-typischen Riffs, aggressiven Drums, vielseitigen Vocals, Synths und Refrains mit Ohrwurm-Garantie dieses Albums wurden gemixt und gemastert von Dan Braunstein (Spiritbox, Veil Of Maya, Dayseeker).
Motiviert von dem Wunsch, ihren eigenen künstlerischen Stil zu erforschen und neue Wege zu beschreiten, haben SYLVATICA ihr drittes Album mit dem Titel "Cadaver Synod" aufgenommen. Dieses Album taucht in die düsteren Geschichten des Mittelalters ein und enthält Elemente wie die eindringlichen Klänge von Kirchenorgeln, Theremin und gregorianischen Gesängen. Das Ergebnis ist eine Reihe düsterer und atmosphärischer Kompositionen, die durch den Einsatz von Hammond-Orgeln und Synthesizern bereichert werden und eine nostalgische 70er-Jahre-Stimmung mit gelegentlichen Doom-Einflüssen hervorrufen.
Die Produktion dieses Albums ist im Vergleich zu ihren früheren Werken absichtlich rauer, um die organischen und atmosphärischen Aspekte zu betonen und gleichzeitig einen spielerischen Ansatz zu verfolgen. Trotz dieser Veränderungen bleibt der unverwechselbare klassische Sound der Band erhalten, der mit einer frischen und aufregenden Wendung neu belebt wurde. Sylvatica kreiert seit 2009 fesselnde Melodien und liefert atemberaubende Soli, als die Band von einer Gruppe von Jugendfreunden gegründet wurde, die von der Folk-Metal-Bewegung der späten 2000er Jahre begeistert waren.
Die Band debütierte mit den Folk-infizierten EPs "Sagn & Sagaer" und "Mosemanden", dicht gefolgt von dem vom melodischen Death Metal inspirierten Album "Evil Seeds". Während dieser Zeit gingen sie mit bekannten dänischen Folk-Metal-Bands auf Tournee.
Die französisch-irische Alternative-Rock-Metal-Band MOLYBARON ist bekannt für ihren energiegeladenen, harten Sound, der Elemente aus Alt-Rock, Hard Rock und modernem Metal zu einem eklektischen, dynamischen Klangerlebnis verschmelzen lässt. MOLYBARON liefern eine intensiv rohe, originelle musikalische Signatur, welche Fans aller Genres anspricht. Mit "SOMETHING OMINOUS" verschieben MOLYBARON die Grenzen und präsentieren eine einzigartige Mischung aus tiefem Groove, stampfendem Metal und Heavy Rock. Songs voller Charakter, die durch eine donnernde Rhythmussektion, krachende Bässe unter riffgeladenen Gitarren und chilligen Synthies vermittelt werden. Tracks mit eingängigen Refrains, die durch nachdenklich stimmende Texte geprägt sind, nehmen den Hörer mit auf eine Reise voller Überraschungen und neuer Entdeckungen. Das Album ist ein Beweis für MOLYBARONs außergewöhnliches musikalisches Können, das mühelos durch ein breites Spektrum an Emotionen und Musikstilen navigiert und ein wahrhaft eindringliches Erlebnis schafft. Jeder Track ist akribisch ausgearbeitet und geht nahtlos von stampfenden Hymnen zu introspektiven Balladen über. Der unverkennbare Sound von MOLYBARON wird sich tief einprägen. Die Texte von "SOMETHING OMINOUS" befassen sich mit tiefgründigen und manchmal provokanten Themen und erforschen die Komplexität der menschlichen Erfahrung in der heutigen Zeit. Sie ziehen sich wie ein roter Faden durch die 10 bewusst knapp gehaltenen Songs und kommen direkt auf den Punkt, sind aber aktueller denn je: Alterung, Verfall und die Erosion der Gesellschaft. Das Album nähert sich dem akuten Bewusstsein für den Lauf der Zeit, wenn wir älter werden - dem nachklingenden Bedauern über kostbare Zeit, die mit unwichtigen Dingen und Beziehungen verbracht wurde, der Erwartung, die zu verlieren, die man liebt, und der Angst, alt und allein zu sein. Darüber hinaus geht es um den aktuellen Zustand der Politik - die Absprachen zwischen Staat, Medien und großen Unternehmen; die Manipulation der Öffentlichkeit, die systematische Zensur von Andersdenkenden und unabhängigem Journalismus. Dieses Album ist nicht einfach nur Musik; es ist berauschend und macht süchtig und hungrig nach mehr. "SOMETHING OMINOUS" ist ein Muss für Deine Sammlung.
Sampha announces the full details of his highly-anticipated, sophomore album LAHAI, out October 20th on Young. Taken from his paternal grandfather’s name, which is also Sampha’s middle name, LAHAI revels in the awe and magic of our existence, synthesizing the exquisite chaos that one experiences confronting the cycle of life and the beyondness. Spanning 14-tracks, with contributions from some of Sampha’s closest friends, peers and collaborators including: Yaeji, Léa Sen, Sheila Maurice Grey (Kokoroko), Ibeyi, Morgan Simpson (Black Midi), Yussef Dayes, Laura Groves and Kwake Bass, LAHAI, in contrast to Process, is a communal affair seeing Sampha explore the many ways in which we as humans connect to each other, and to something bigger than ourselves. On the album’s latest single “Only,” premiering today via a new music video directed by Dexter Navy in collaboration with Sampha, which follows the recent “Spirit 2.0,” we meet a newly energized Sampha, as he spits melodically over a fragmented hip-hop hued beat with co-production from El Guincho.
Not unlike its maker, LAHAI defies clear categorization. Spanning jazz, soul, rap, dance, jungle and west African music, LAHAI sees Sampha elevating his production and vocal ambition to great new heights. A notable singer, songwriter and producer, it’s no wonder that artists like Kendrick Lamar, Stormzy, Travis Scott and previously, Drake, Solange, Frank Ocean, Beyoncé, Lil Wayne and Alicia Keys have all tapped the artist for his inimitable voice plus songwriting and production contributions to their music. His work expands across multiple disciplines, with previous creative partnerships including the fashion designer Grace Wales Bonner, the Shy Light zine with Durimel (who also shot the LAHAI artwork) his Process film with director Kahlil Joseph, and most recently creative director Jonny Lu, with whom Sampha worked to create the LAHAI album artwork and logo.
If Process, Sampha’s 2017 Mercury-Prize-winning debut album, was an artist figuring out his own place in the world, engulfed in the shadows of grief and loss, LAHAI is an exercise in the radical acceptance and joy in the human condition, and the beauty in the journey itself. Welcome to Sampha’s next musical chapter: LAHAI.
- A1: Quality Over Opinion 03 39
- A2: Dead Inside Shuffle 03 20
- A3: Not Needed Anymore 01 32
- A4: Shallow Laughter 01 48
- A5: Bitches (Feat. Sam Gendel) 02 35
- A6: Message (Feat. Chris Fishman & Nate Wood) 04 28
- B1: Failing In A Cool Way 03 15
- B2: Disappear 03 53
- B3: I’m Tight 07 00
- B4: True Love 03 41
- C1: Planet X 02 47
- C2: Let Me Snack (Feat. Marlon Mackey) 02 18
- C3: Forgetting 01 55
- C4: Park Your Car On My Face 03 36
- C5: Don’t Care (Feat. Genevieve Artadi) 05 22
- D1: Laughing In Her Sleep 03 33
- D2: Outer Moat Behavior 01 51
- D3: When (Feat. Kurt Rosenwinkel) 04 27
- D4: Let It Happen 06 43
- D5: Little Piano Thing 02 11
Louis Cole ist ein Singer-Songwriter und unverschämt talentierter Multiinstrumentalist mit einem ausgeprägten DIY-Ethos aus Los Angeles, Kalifornien. Er ist auf der Mission, tiefe Gefühle durch Musik zu erzeugen und ist das Aushängeschild einer allgemein dem Jazz nahestehenden Szene in L.A., zu der Genevieve Artadi (mit der Cole 2009 die Alt-Pop/ Elektrofunk-Band KNOWER gründete), Sam Gendel, Sam Wilkes, Jacob Mann, Thundercat-Keyboarder Dennis Hamm, Pedro Martins und viele mehr gehören. Sein neues Album, „Quality Over Opinion“, erscheint Mitte Oktober 2022 auf Brainfeeder Records.
Die 20 Tracks des Albums wurden von ihm selbst in seinem bescheidenen Heimstudio geschrieben, eingespielt und produziert, aber Louis lud eine Handvoll enger Freund*innen ein, ihren Beitrag zu leisten, u.a. Genevieve Artadi, den Saxophonisten Sam Gendel, den Pianisten Chris Fishman, Nate Wood von der Band Kneebody, Marlon Mackey und den Gitarristen Kurt Rosenwinkel. Louis' Hauptinstrument ist das Schlagzeug, und er hat einen Hintergrund im Jazz, obwohl die Musik, die er schreibt, wenig Ähnlichkeit mit Jazz im reinen oder klassischen Sinne hat. Dementsprechend gehören zu Coles Maßstäben für „Quality Over Opinion“ neben Jazz-Ikonen wie Miles Davis, der schwedischen Experimental-Metal-Band mit einem ausgeprägten Hang zu Jazz, Meshuggah, Morten Lauridsen und Super Mario Kart auch grenzüberschreitende Komponisten wie Gustav Mahler und György Ligeti. Coles verrückte Musikalität ist kein Geheimnis - seit einem Jahrzehnt lädt er Performance-Videos auf Youtube hoch und hat sich so eine treue Fangemeinde aufgebaut, die sowohl sein Handwerk als auch seinen ausgefallenen Stil zu schätzen weiß. Schlagzeug, Bass, Tasten... er hat eine sehr strenge Einstellung zum Üben und zur Perfektionierung seiner Kunst. Thundercat beschreibt ihn als „einen der größten Musiker von Los Angeles“ und lud ihn Anfang des Jahres ein, auf seiner jüngsten Japan-Tour Schlagzeug zu spielen. Die beiden haben häufig zusammen geschrieben, unter anderem auf Thundercats Liebeserklärung an Cole, „I Love Louis Cole“, aus seinem Grammy-gekröntem Album, „It Is What It Is“, auf „Bus In The Streets“ und „Jameel's Space Ride“ (aus Thundercats 2017er Werk, „Drunk“) und „Tunnels In The Air“ für Louis' 2018er Album, „Time“. Auch Flying Lotus hat seine Bewunderung für Louis zum Ausdruck gebracht und ihn während der Arbeit an seinem 2019er Album, „Flamagra“ als „super inspirierend“ bezeichnet. Im vergangenen Jahr begann Louis seine bisher größte Zusammenarbeit mit dem Grammy-prämierten Metropole Orkest, unter der Leitung von Jules Buckley, für eine Reihe einzigartiger Konzerte in den Niederlanden, die 2023 fortgesetzt werden, bevor er im Oktober dieses Jahres mit seiner Big Band durch die USA touren wird.
King Sporty is something of a chameleonic artists, not that many people know. He started out int he 70s making reggae and soul 7"s, then moved into disco, boogie, hip-hop and electro 12"s during the 80s, and then when house music hit in the 90s he evolved once more. This new drop from Emotional Rescue takes a tune from that late era. 'Computer Music' is four to the floor with electro influences and a lazy break that pull you in deep. Far-sighted chords bring a serene sense of cosmic majesty while a filtered vocal adds space age vibes. A dub is included as well as the Universal Cave Discomix by the Philadelphia DJ and production crew. A retro-future EP indeed..
The Athenian producer Aggelos Baltas alias Anatolian Weapons captures on the album Earth the feeling of an optimistic future that grows on the soil of the sweet bitterness of the present and the past.
Under his pseudonym Anatolian Weapons, Baltas combines polyrhythmic percussion and wailing tones of Greek folk music with a thrilling and open Krautrock attitude. The album Earth takes us on a mystical journey through the northern Greek highlands, backed by Baltas’ unique machine-assisted folk, infused with psychedelic drones and exuding an aura that is neither then nor now, neither there nor here. Instead, it exists in a small pocket of its own cosmos. A crossroads of dimensions. A mystical offering to nature and the divinities.
Baltas has explored and reframed various Greek scenes of yesteryear in the past, such as with his Fantastikoi Hxoi project, which created Krautrock mutations from 60s and 70s pop, but Earth is an even more far-reaching expedition. It is a folk reckoning with ancient Greek musical traditions with a modern upgrade. The album reconstructs a sonic narrative of ancient traditions, enhanced with psychedelic and space-rock elements. In the reverb cycle, one hears a certain agrarian reinterpretation of the world, filled with harvest rituals and celestial incantations.
It is with great pleasure to welcome Anatolian Weapons to the label. During a longer stay in Athens, a friendship developed that led to a variety of musical projects and ideas. One of them is the release of the album Earth.
In the late 1980s, Disco was taking a backseat to the burgeoning psychedelic scene in San Francisco, marking a pivotal shift in musical culture. A dynamic transformation was underway as the younger generation sought a fresh auditory adventure, all while the devastating AIDS epidemic cast a somber pall over the city's nightlife. Amidst this evolving backdrop, a subtle yet distinct sonic movement quietly emerged within the confines of San Francisco’s vibrant club scene, often referred to as "The Beat." Although Hip-Hop, New Wave, Gothic, Punk, and the burgeoning Modern Rock genre held considerable sway, the pre-RAVE clubs in SF witnessed the fusion of these genres into a unique amalgam of sound that insiders dubbed “The Beat.” This musical tapestry encompassed everything from Hip-Hop and Freestyle to Industrial, New Wave, Boogie, Miami Bass, and Techno – the unifying thread being the distinctive vibe that characterised this eclectic mix.
As House, Techno, and Raving gradually gained prominence along the West Coast, a distinctive interpretation of these evolving sounds took root. Drawing inspiration from influential hubs like New York, Chicago, Detroit, Europe, and notably the UK, which saw a wave of talented young DJs migrate to California, San Francisco became the backdrop for its own version of the second Summer of Love. While the exact chronology might spark debate – some recalling '92, while others leaning towards '93 – what remains indisputable is the era spanning from 1990 to 1994, an unparalleled epoch of exuberant dancefloor revelry on the western shores.
In the face of limited backing from major labels or established independent dance music entities of the time, a grassroots movement of labels and producers emerged organically, ardently championing this distinct sound and catapulting it onto the global stage. This sonic identity was deeply influenced by “the Beat,” acting as a creative wellspring that informed the musical landscape. While the tracks compiled in these volumes might not encompass the entirety of this transformative musical epoch, they offer a vivid snapshot of the melodious tapestry that coloured San Francisco and the broader West Coast during that era. Each track featured stands as a 100% Sure Shot that was played heavily by DJ Spun back in those very heady days.
Finally, but by no means least, we unveil the third and concluding volume of this extensive, impeccably curated chronicle of San Francisco's underground rave scene and its unique soundscape. Mirroring the same fervour and meticulous track selection as the first two volumes, 'The Beat By Spun' is nothing less than indispensable for any dedicated music enthusiast, DJ, or dancer. Once again, this collection showcases an outstanding array of tracks, featuring music from talents like Mattski, Bass Kittens, Hawke, and Deep2, all maintaining the high standards set by the previous volumes. It's a blend of rarities, classics, and obscurities, combining to deliver an exhilarating, almost transcendental experience to those who dare to immerse themselves in the sonics!
Die in Antwerpen ansässige Progressive-Hardcore-Band BEAR meldet sich mit ihrem mit Spannung erwarteten neuen Album "VANTA" triumphal zurück. Entstanden aus dem Schmelztiegel persönlicher Prüfungen - Krebs, eine globale Pandemie, zerbrochene Beziehungen und tiefgreifender Verlust - haben BEAR ein Album geschaffen, das den Schmerz, die Qualen und die Angst widerspiegelt, die unsere menschliche Erfahrung ausmachen."VANTA", benannt nach der dunkelsten bekannten Substanz, repräsentiert die Reise der Band durch ihre schwierigsten Zeiten. Es ist ein Zeugnis ihrer Unverwüstlichkeit, eine unapologetische und unerbittliche akustische Reise, die furchtlos durch den Sturm der Widrigkeiten navigiert. Doch hinter der wilden Fassade des Albums verbirgt sich auch die Schönheit, die im Leiden liegt, und es unterstreicht die tiefe Wahrheit, dass es kein Licht ohne Dunkelheit gibt. Mit seinen elf Tracks ist "VANTA" ein Leuchtfeuer der Beharrlichkeit und Stärke im Angesicht der Turbulenzen des Lebens. Das Album beginnt mit "Atone" und endet mit "Andram" und führt den Hörer durch eine Achterbahn der Gefühle, wobei jeder Track ein Kapitel in seiner persönlichen Saga darstellt. Tracks wie "Cisplatin" und "Defeatist" verdeutlichen den Kampf mit dem Krebs, während "Earthgrinder" und "Cells" den mentalen Kampf offenlegen, der durch die Isolation in der Pandemie hervorgerufen wird. "VANTA" ist nicht nur ein Album. Es ist die Verkörperung von BEARs Reise durch persönliche und globale Umwälzungen, ihre Verwandlung von Opfern der Umstände zu Vorboten der Hoffnung. Es ist ein klarer Ruf an alle, die es hören: Im Angesicht der größten Finsternis kann es immer noch Licht geben.Während BEAR sich weiterentwickeln und ihren Weg formen, bleibt eine Sache sicher: Fear The BEAR! Für Fans von The Dillinger Escape Plan, Botch, Converge, Meshuggah, Frontierer, Lo! Ltd Single Colour LP (Transparentes Vinyl, Transparent Blood Edition) in Gatefold-Cover w/ copper foil embossing
Nach Veröffentlichung von drei Alben innerhalb von drei Jahren und einer anschließenden vierjährigen Pause sind Tomb Mold auf ihrem vierten Album "The Enduring Spirit" wiedergeboren worden, ein durch und durch unverfrorener Schritt in neue Gefilde. Doch bei all dem frenetischen Wagemut und kühner Erkundung ist "The Enduring Spirit" nie etwas anderes als unverkennbar TOMB MOLD!
Während neue Strukturen die TOMB MOLD Architektur um neue Einflüsse bereits auf dem im letzten Jahr selbst veröffentlichten Tape "Aperture of Body" erweiterten, insbesondere beim letzten Stück "Prestige of Rebirth", treten sie bei "The Enduring Spirit" deutlich in den Vordergrund. Die Zeit, in der Derrick Vella mit Dream Unending im Doom-Genre erschuf und ausbaute, ist zweifellos in Tomb Mold eingeflossen- ganz zu schweigen von Payson Power und Max Klebanoffs Erkundungen in ihrem eigenen Projekt, Daydream Plus.
Mit dem Album-Opener "The Perfect Memory (Phantasm of Aura)" kommt das kantige, Dimensionen verschiebende Riffing der Band sofort zum Vorschein, während der Track durch verschiedene Stufen des progressiven Death Metal und einige der bisher extremsten Stücke der Band wandert. "Will Of Whispers" beginnt mit einer jazzartigen Fantasiesequenz, bevor es in ein blendendes weißes Lichtfeuer, geschmackvolle Gitarrenleads und zurück in ein verträumtes Serpentinenmuster kippt, das in seiner fast 7-minütigen Laufzeit ganze Universen umspannt.
Die hintere Hälfte des Albums setzt die Reise in das fort, was innerhalb der Death Metal-Normen möglich ist, und erreicht den Höhepunkt mit dem über 11-minütigen Albumschlussstück "The Enduring Spirit Of Calamity", einer jenseitigen Reise in einen Strudel, in dem alle Dinge in Raum und Zeit zusammenlaufen und den Baum des Lebens durch eine leuchtende himmlische Komposition bildlich greifbar machen.
Nach vier Jahren Pause war es für eine Band mit grenzenloser kreativer Energie, wie Tomb Mold es sind, eine Selbstverständlichkeit, den Umfang ihrer Vision zu erweitern - auf "The Enduring Spirit" haben sie ein Album mit einer cineastischen Umgebung geschaffen, die unbegrenzte Möglichkeiten der Erforschung bietet, sowohl für sie selbst als auch für den Hörer.
- Tomb Mold werden auf dem November 2023 Cover des Decibel Magazins zu sehen sein (erscheint Ende September)
- Beide früheren Tomb Mold-Alben gehören zu den 20 Buck Spin-Bestsellern aller Zeiten
- Artwork von Jesse Jacobi, der auch das Artwork von Planetary Clairvoyance gestaltet hat
- Aufgenommen von Sean Pearson (Tomb Mold, Dream Unending) und gemischt und gemastert von Arthur Rizk (Tomb Mold, Dream Unending, Kommand, Gravesend, Power Trip)
- Die Vinyl-Version enthält ein 4-Panel-Insert und ein riesiges 36x24-Zoll-Poster.
Das kommende zweite Album CrazyMad, For Me führt Popstar CMAT durch eine Neufindung: Es ist das große Statement eines ehrgeizigen, reifen Sounds, eines texturierten Klangbilds und Details einer komplexen emotionalen und metaphorischen Landschaft. "Es ist etwas abstraktes, was passiert, wenn man immer noch wütend über etwas ist, das vor 10 Jahren passiert ist. "Es ist großartig, voller Hooks und malerischer Texte, die von ihrer einzigartigen Stimme projiziert werden. Es ist der Mainstream-Indie, den CMAT als Teenager liebte, gefiltert durch Country-Musik des 20.Jahrhunderts und durch die Kenntnis der Pop-Hits der 80er und 90er Jahre mit einer Slide Gitarre und einem Camp-Twist erweitert.Komplex, intim und mit Einflüssen, die weit über Zeit und Ort verstreut sind, ist CrazyMad, For Me ein sofortiges klassisches Album für ein breites Publikum.
Liberty Awaits ist das 2. Studioalbum von The Trouble Notes und wirft ein positives Licht auf Migration durch die Vereinigung unterschiedlicher Kulturen als musikalische Einheit. Das Album ist eine Erkundung von World-Folk-Stilen und ein Versuch, die komplexen Nuancen des reichen kulturellen Gewebes unserer Welt weiter zu erforschen.
Aufgrund der aktuellen und historischen Migration von Menschen über Land und Meer, ist ein zentrales Thema des Albums, der Einfluss interkultureller Integration.
Das stabile Fundament, für das die Gruppe über fast ein Jahrzehnt international bekannt geworden ist, wird durch neue Instrumente und melodischen Gesang erweitert. Jede Komposition des Albums widmet sich einer spezifischen Geschichte eines Archetypen oder eines Ortes, der verschiedene Kulturen miteinander verbindet. Der Kern der Band wird musikalisch durch die wunderbare ecuadorianische Sängerin Carola Zerega, dem französischen Pianisten Freddy Dubois und dem belgischen Bassisten Olivier van Betsbrugge erweitert
Auf ihrem umfangreichen neuen Album "Water Made Us" stellt die Chicagoer Musikerin und Dichterin Jamila Woods die Frage, was es bedeutet, sich der Liebe voll und ganz hinzugeben. Auf "Water Made Us" umarmt Jamila neue Genres, verspielte Melodien und hypnotisierende Wortspiele, während sie durch die berauschenden Turbulenzen von Liebeswracks und Zuflucht watet. Während Jamila auf "HEAVN" (2017) ihre Community innerhalb der schwarzen feministischen Bewegung feierte und auf "Legacy! Legacy!" (2019) ihre Lebenserfahrungen durch die Geschichten schwarzer und brauner Künstlerinnen und Künstler verarbeitete, ist "Water Made Us" eine völlig neue Art der Selbstoffenbarung und damit ihr bisher persönlichstes Album. "Water Made Us", das sie zusammen mit dem in LA ansässigen Produzenten McClenney aufgenommen hat und auf dem langjährige Freunde aus Chicago wie Saba und Peter CottonTale zu hören sind, ist ein weitläufiges und intimes Porträt der Selbstreflexion, das geschickt die verschiedenen Phasen einer Beziehung widerspiegelt: Die Anfänge, in denen man leicht Kompromisse eingeht, kokettiert und Spaß hat; das vorsichtige Aushandeln von Momenten des Konflikts oder der Verletzung; die Trauer über etwas Verlorenes; und die zärtliche Erkenntnis am Ende von allem, dass die Person, die gegangen ist, einen nie wirklich verlässt, sondern bei einem bleibt, während man bereit ist, es noch einmal zu versuchen, erfrischt und beruhigt. Der Titel des Albums - eine Zeile aus dem Highlight des Albums "Good News" - ist eine subtile Anspielung auf das berühmte Toni-Morrison-Zitat "All water has a perfect memory and is forever trying to get back to where it was". Es ist dieses Gefühl - der Erinnerung, des Ortes und der Rückkehr - das als Pfeiler für den Bogen des Albums dient. "Water Made Us" erinnert uns daran, dass die Liebe im besten Fall ein warmer, stiller Ozean ist. Tief, schimmernd und endlos in seinem Wunder. Und im schlimmsten Fall kann die Liebe ein reißender Strom sein, der uns so weit von uns selbst entfernt, dass wir kaum den Weg zurückfinden, ja nicht einmal mehr wissen, wie wir schwimmen sollen. Und doch ergibt sich Jamila dieser Brandung - jeder Welle und jedem Sog - weil vielleicht sogar die schmerzhaftesten Enden eine Einladung sein können, die sie zurück nach Hause ruft, zurück ans Ufer, zurück zu sich selbst.
Auf ihrem umfangreichen neuen Album "Water Made Us" stellt die Chicagoer Musikerin und Dichterin Jamila Woods die Frage, was es bedeutet, sich der Liebe voll und ganz hinzugeben. Auf "Water Made Us" umarmt Jamila neue Genres, verspielte Melodien und hypnotisierende Wortspiele, während sie durch die berauschenden Turbulenzen von Liebeswracks und Zuflucht watet. Während Jamila auf "HEAVN" (2017) ihre Community innerhalb der schwarzen feministischen Bewegung feierte und auf "Legacy! Legacy!" (2019) ihre Lebenserfahrungen durch die Geschichten schwarzer und brauner Künstlerinnen und Künstler verarbeitete, ist "Water Made Us" eine völlig neue Art der Selbstoffenbarung und damit ihr bisher persönlichstes Album. "Water Made Us", das sie zusammen mit dem in LA ansässigen Produzenten McClenney aufgenommen hat und auf dem langjährige Freunde aus Chicago wie Saba und Peter CottonTale zu hören sind, ist ein weitläufiges und intimes Porträt der Selbstreflexion, das geschickt die verschiedenen Phasen einer Beziehung widerspiegelt: Die Anfänge, in denen man leicht Kompromisse eingeht, kokettiert und Spaß hat; das vorsichtige Aushandeln von Momenten des Konflikts oder der Verletzung; die Trauer über etwas Verlorenes; und die zärtliche Erkenntnis am Ende von allem, dass die Person, die gegangen ist, einen nie wirklich verlässt, sondern bei einem bleibt, während man bereit ist, es noch einmal zu versuchen, erfrischt und beruhigt. Der Titel des Albums - eine Zeile aus dem Highlight des Albums "Good News" - ist eine subtile Anspielung auf das berühmte Toni-Morrison-Zitat "All water has a perfect memory and is forever trying to get back to where it was". Es ist dieses Gefühl - der Erinnerung, des Ortes und der Rückkehr - das als Pfeiler für den Bogen des Albums dient. "Water Made Us" erinnert uns daran, dass die Liebe im besten Fall ein warmer, stiller Ozean ist. Tief, schimmernd und endlos in seinem Wunder. Und im schlimmsten Fall kann die Liebe ein reißender Strom sein, der uns so weit von uns selbst entfernt, dass wir kaum den Weg zurückfinden, ja nicht einmal mehr wissen, wie wir schwimmen sollen. Und doch ergibt sich Jamila dieser Brandung - jeder Welle und jedem Sog - weil vielleicht sogar die schmerzhaftesten Enden eine Einladung sein können, die sie zurück nach Hause ruft, zurück ans Ufer, zurück zu sich selbst.
GER SMILE zeigen mit ihrem hervorragenden Debut PRICE OF PROGRESS leichtfüßig auf, dass Post Punk im Jahre 2023 noch immer erfrischend klingen kann. Sie nehmen ihre Referenzen nicht als Dogma, bleiben experimentell, eigensinnig. Erzählerisch, eingängig, rough und anschmiegsam verschmelzen dabei die feinsinnigen, poetischen Beobachtungen von Sängerin Rubee True Fegan (USA) mit dem versierten Sound einer Band, die von Produzent Olaf Opal genau dahin gebracht wurde, wo sie hingehört: an den Startblock innovativer, kluger und sinnlicher Gitarrenmusik. In PRICE OF PROGRESS manifestiert sich das Zusammenspiel aus musikalischem Sturm und Drang und der Reife einer reflektierten Erzählperspektive. Was hier entstanden ist, klingt nun, 2023, in seiner jugendlichen Frische durchaus nach einem Debut - gleichzeitig aber nach dem Werk einer erfahrenen, über lange Zeit gewachsenen Band. Nur deutsch klingt es nicht, was sicher im Wesen von Sängerin Rubees True Fegans Heimat Albuquerque (New Mexico) begründet liegt, gleichsam aber in der Vielseitigkeit, die sich SMILE erlauben - und ihrer einhergehenden Virtuosität an den Instrumenten. SMILE versuchen sich dabei - einem Post-Punk britischer Machart folgend - durchaus in homogener Geradlinigkeit (Herrengedeck), lassen Kühle zu (Machine Dreaming) und folgen einem düsteren Ernst (Säge). Diese Facetten aber vermengen sich mit einer heiteren Experimentierfreude (Stalemate, Produce, Hungry Ghosts), mit Humor (Doohickey), mit verträumter Beschwingtheit (Commuter) und Genresprengender Pop-Af finität (Protection). So zeigt sich dieses stilsichere Album in einer Vielseitigkeit, die heute selten zu finden ist - und klingt trotzdem wie aus einem Guss. Auch die ersten drei Singles zeigen gut das Panorama, das SMILE mit ihrem Debut aufmachen: Dog In The Manger erinnert zunächst an Talk Talks Happiness Is Easy, wechselt aber nach dem Drum-Intro schnell die Spur. Der Opener der Platte stellt Rubee als Sängerin vor, die, trotz einer gewissen Gelassenheit in der Performance, von Wut und Traurigkeit getrieben ist. Der Text ist eine politische Reflexion, ausgelöst vom gekippten Abtreibungsrecht in den USA, das sich mit einer alten griechischen Fabel verbindet. So startet das Album mit einem Rätsel und offenbart, das Musik noch immer eine Waffe sein kann - aus Sound, Herz und Verstand. In Doohickey, einem der beschwingtesten Songs der Platte, kramt Rubee in ihrer Erinnerung, besucht ihre verstorbene Großmutter, eine unfreundliche alte Frau, die in ihrem Haus hortete, was sie fand. So entsteht eine Kurzgeschichte über die weirdest person alive und zeigt SMILE als Band, in der Text und Musik nicht konkurrieren, sondern stets Symbiose feiern. Zackig und temporeich wie das erzählte Leben kommen auch Gitarren und Rhythmussektion daher, finden zu einer soghaften Dynamik, ohne mit billigen Sing-alongs zu arbeiten. Protection, die dritte Single, ist wohl das eigensinnigste Stück der Platte, erzeugt, gesanglich pendelnd zwischen Blood Orange und Bands wie Siouxsie & The Banshees oder Bow Wow Wow, eine breite und intensive Palette, bringt einen The Fall-artigen Witz ein und wird zwischen den vermittelten Gefühlen zur Achterbahnfahrt. Das Stück schrieb Gitarrist Lars Fritzsche, mit dem Ziel, einen klassischen Hit zu schaffen (gelungen, wenn auch nicht klassisch!) - und schuf in der Offenheit des Songs dabei eine perfekte Fläche, die nun gleich mehrere Stimmen der Band versammelt. Im Zentrum: Rubee, die hier einen Text performt, der zwischen Traum und Cut-up ihren poetischen Glanz scheinen lässt. Die aus der Hüfte geschüttelte Dramaturgie ist dabei Paradebeispiel für die Innovation einer der spannendsten neuen Gitarrenbands, die nun auf dem Indielabel Siluh (Wien) eine Heimat zwischen Köln, Bonn und Albuquerque gefunden hat. Wahnsinn! (Hendrik Otremba)
ENG SMILE IS A POST-PUNK BAND WITH A SINGER, WHO PREFERS NOT TO SING. INSTEAD, SHE INTONES HER POETIC STORIES SPIKED WITH PERSONAL REFLECTIONS. With their excellent debut PRICE OF PROGRESS, SMILE light-footedly show that post punk can still sound refreshing in 2023. They don't take their references as dogma, remain experimental, stubborn. Narrative, catchy, rough and cuddly, the subtle, poetic observations of singer Rubee True Fegan (USA) merge with the accomplished sound of a band that producer Olaf Opal has put exactly where it belongs: on the starting block of innovative, clever and sensual guitar music. In PRICE OF PROGRESS, the interplay of musical Sturm und Drang and the maturity of a reflective narrative perspective manifests itself. Ltd pink vinyl LP!
GER SMILE zeigen mit ihrem hervorragenden Debut PRICE OF PROGRESS leichtfüßig auf, dass Post Punk im Jahre 2023 noch immer erfrischend klingen kann. Sie nehmen ihre Referenzen nicht als Dogma, bleiben experimentell, eigensinnig. Erzählerisch, eingängig, rough und anschmiegsam verschmelzen dabei die feinsinnigen, poetischen Beobachtungen von Sängerin Rubee True Fegan (USA) mit dem versierten Sound einer Band, die von Produzent Olaf Opal genau dahin gebracht wurde, wo sie hingehört: an den Startblock innovativer, kluger und sinnlicher Gitarrenmusik. In PRICE OF PROGRESS manifestiert sich das Zusammenspiel aus musikalischem Sturm und Drang und der Reife einer reflektierten Erzählperspektive. Was hier entstanden ist, klingt nun, 2023, in seiner jugendlichen Frische durchaus nach einem Debut - gleichzeitig aber nach dem Werk einer erfahrenen, über lange Zeit gewachsenen Band. Nur deutsch klingt es nicht, was sicher im Wesen von Sängerin Rubees True Fegans Heimat Albuquerque (New Mexico) begründet liegt, gleichsam aber in der Vielseitigkeit, die sich SMILE erlauben - und ihrer einhergehenden Virtuosität an den Instrumenten. SMILE versuchen sich dabei - einem Post-Punk britischer Machart folgend - durchaus in homogener Geradlinigkeit (Herrengedeck), lassen Kühle zu (Machine Dreaming) und folgen einem düsteren Ernst (Säge). Diese Facetten aber vermengen sich mit einer heiteren Experimentierfreude (Stalemate, Produce, Hungry Ghosts), mit Humor (Doohickey), mit verträumter Beschwingtheit (Commuter) und Genresprengender Pop-Af finität (Protection). So zeigt sich dieses stilsichere Album in einer Vielseitigkeit, die heute selten zu finden ist - und klingt trotzdem wie aus einem Guss. Auch die ersten drei Singles zeigen gut das Panorama, das SMILE mit ihrem Debut aufmachen: Dog In The Manger erinnert zunächst an Talk Talks Happiness Is Easy, wechselt aber nach dem Drum-Intro schnell die Spur. Der Opener der Platte stellt Rubee als Sängerin vor, die, trotz einer gewissen Gelassenheit in der Performance, von Wut und Traurigkeit getrieben ist. Der Text ist eine politische Reflexion, ausgelöst vom gekippten Abtreibungsrecht in den USA, das sich mit einer alten griechischen Fabel verbindet. So startet das Album mit einem Rätsel und offenbart, das Musik noch immer eine Waffe sein kann - aus Sound, Herz und Verstand. In Doohickey, einem der beschwingtesten Songs der Platte, kramt Rubee in ihrer Erinnerung, besucht ihre verstorbene Großmutter, eine unfreundliche alte Frau, die in ihrem Haus hortete, was sie fand. So entsteht eine Kurzgeschichte über die weirdest person alive und zeigt SMILE als Band, in der Text und Musik nicht konkurrieren, sondern stets Symbiose feiern. Zackig und temporeich wie das erzählte Leben kommen auch Gitarren und Rhythmussektion daher, finden zu einer soghaften Dynamik, ohne mit billigen Sing-alongs zu arbeiten. Protection, die dritte Single, ist wohl das eigensinnigste Stück der Platte, erzeugt, gesanglich pendelnd zwischen Blood Orange und Bands wie Siouxsie & The Banshees oder Bow Wow Wow, eine breite und intensive Palette, bringt einen The Fall-artigen Witz ein und wird zwischen den vermittelten Gefühlen zur Achterbahnfahrt. Das Stück schrieb Gitarrist Lars Fritzsche, mit dem Ziel, einen klassischen Hit zu schaffen (gelungen, wenn auch nicht klassisch!) - und schuf in der Offenheit des Songs dabei eine perfekte Fläche, die nun gleich mehrere Stimmen der Band versammelt. Im Zentrum: Rubee, die hier einen Text performt, der zwischen Traum und Cut-up ihren poetischen Glanz scheinen lässt. Die aus der Hüfte geschüttelte Dramaturgie ist dabei Paradebeispiel für die Innovation einer der spannendsten neuen Gitarrenbands, die nun auf dem Indielabel Siluh (Wien) eine Heimat zwischen Köln, Bonn und Albuquerque gefunden hat. Wahnsinn! (Hendrik Otremba)
ENG SMILE IS A POST-PUNK BAND WITH A SINGER, WHO PREFERS NOT TO SING. INSTEAD, SHE INTONES HER POETIC STORIES SPIKED WITH PERSONAL REFLECTIONS. With their excellent debut PRICE OF PROGRESS, SMILE light-footedly show that post punk can still sound refreshing in 2023. They don't take their references as dogma, remain experimental, stubborn. Narrative, catchy, rough and cuddly, the subtle, poetic observations of singer Rubee True Fegan (USA) merge with the accomplished sound of a band that producer Olaf Opal has put exactly where it belongs: on the starting block of innovative, clever and sensual guitar music. In PRICE OF PROGRESS, the interplay of musical Sturm und Drang and the maturity of a reflective narrative perspective manifests itself. Ltd pink vinyl LP!



















