Da ist er... der Beat der grossen Stadt - und ich dachte schon, dass die Gäng alle schon im Ruhestand wären und dann flattert die Mail ins Haus: Peeps von Surf Nazis Must Die, Herpes, Heat... wilde Nummer, hau drauf und ungestüm... Jetzt, ein paar Monate später, sind Leute weg und neue da und die Sache läuft. Am Sound hat sich nichts geändert, liefert das energetische Quartett weiterhin extrem treibenden Upbeat-Postpunk oder No Future-Sound. Man hört etwas Parquet Courts, etwas Uranium Club, etwas Dischord-Sound und 70s Punk - schneidende Gitarren, wummernder Bass und ein von 16tel getriebenes Schlagzeug - hektisch, rhythmisch, schiebend, manchmal hypnotisch repetitiv. Und über alldem schnarzt der aufgekratze Gesang von Florian Pühs, der über all jene Großstadt/Kleinstadt/Jugend/Durchdreh-Sachen singt, die einem manchmal sehr bekannt und manchmal sehr unbekannt vorkommen. Es werden auf jeden Fall Antworten auf einige der wichtigen Fragen des Lebens gegeben - oder wisst Ihr was Hüsker Dü tun würde? Oder was mit Dennis Rodman los ist, warum der Fahrstuhl dich nicht runterziehen soll oder was die Höhe-und Tiefpunkte im Leben eines Liftboys sind?
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Die 60er Jahre waren mit Sicherheit eine erfolgreiche Phase der Manfred Mann's Earth Band. Hits wie „Mighty Quinn", „Do Wah Diddy Diddy", „5-4-3-2-1", „Sha La La" und „Fox on the Run" u.a. sind auf dieser erfolgsversprechenden Compilation enthalten. Außerdem verfügt es über sehr unterhaltsame und informative Linernotes von Manfred Mann, Tom McGuinness und Mike Huƽ, die darin den kreativen Prozess der Aufnahmen, sowie die Hot-House-Atmosphäre und das unerbittliche Treiben der Pop-Maschine der 1960er Jahre beschreiben.
- A1: Heimspiel 02:09:00
- A2: Selbe Ecken 01:53:00
- A3: Versager 02:08:00
- A4: Erste/Letzte Mal 03:09:00
- A5: Roadman 02:30:00
- A6: Philippinen 02:39:00
- A7: Moneyonmymind 02:46:00
- B1: Rauchfrei 02:32:00
- B2: Kein Student 02:13:00
- B3: No Time 02:06:00
- B4: Sorgen 02:33:00
- B5: Jeden Tag Feat. Boobie Lootaveli 03:20:00
- B6: Lugatti & 9Ine X Luvre47 - A&W Soda 03:01:00
- B7: Alle Trinken Mit 02:58:00
Das Kölner Duo Lugatti & 9ine treiben nun seit mehreren Jahren ihr Unwesen in der Szene. Einen State of the Art Sound mit eigenem Twist ist das Mindeste was man den Rappern attestieren muss. Neben den Studioversionen glänzen die Beiden durch ihre unfassbaren Liveperformances, bei denen sie regelmäßig beweisen, dass der Begriff "Turn Up" seine Berechtigung für die Aufnahme im deutschen Duden bekommen sollte.
'Can I Go Again?', das Debütalbum von Benét (Benét Nutall) aus Richmond, VA, ist eine abwechslungsreiche Sammlung nachdenklicher, dicht gepackter Indie-Pop-, Rock- und Soul-Tracks, die ebenso emotional mitschwingen wie sie unmittelbar und ansteckend sind. Diese Tracks sind es gleichermaßen wert, Herzschmerz zu verarbeiten, mit Freunden zu spielen oder Kraft in der Einsamkeit zu finden. Die Debüt-EP von Benét, "Game Over" (2021), war ein ehrlicher Versuch der Selbstreflexion durch elektronische Dance- und Disco-Atmosphären - die titelgebende Frage ihres Debütalbums dient als Neustart des Arcade-Spiels mit mehr Wissen, Reife und Sicherheit, während Benét sich zu organischerer Instrumentalbegleitung und raffiniertem Songwriting bewegt. Die überschwänglichen und scharfen Gitarrenriffs und die treibende Bassline von "Insensitive" heben Benéts Gesang an, wenn sie über Gefühle von Nervosität, Sehnsucht und die letztendliche Überwindung von beidem mit Selbstsicherheit singen. In "Overpowering" können Benét über einer sanften Bassline und einem stolpernden Beat ihre persönliche Entwicklung zur Schau stellen. "No Alarm" bietet einen weiteren Einblick in Benéts lyrische Verwundbarkeit, die sich zwischen Selbstbewusstsein in den Strophen und einer flirrenden, stringent betonten Sicherheit im Refrain hin und her bewegt. Die Musik von Benét wurde schon immer von der Umgebung und den Menschen, mit denen sie zusammenarbeiten, beeinflusst. Das Album ist das Ergebnis von etwa drei Jahren des Schreibens und Aufnehmens zu verschiedenen Zeiten mit verschiedenen Gruppen von Freunden und musikalischen Partnern - in Richmond, VA mit Jacob Grissom, Christian Lewis, Neal Perrine und John Trainum, in Philadelphia mit Kyle Pulley und Danny Murillo und in New York mit Carlos Truly. In "Can I go again?" geht es darum, sich Zeit zu nehmen und zu erkennen, bewusst zu wachsen und Freude und Nervosität selbstbewusst auszudrücken. Benét nutzt "Can I Go Again?" um ihren eigenen Platz inmitten inspirierender, verwirrender, schwieriger und schöner menschlicher Verbindungen zu verarbeiten und diese unvergesslichen, eingängigen, emotionalen Lieder zu präsentieren, in der Hoffnung, dass das Publikum zuhören und dasselbe tun kann.
'Can I Go Again?', das Debütalbum von Benét (Benét Nutall) aus Richmond, VA, ist eine abwechslungsreiche Sammlung nachdenklicher, dicht gepackter Indie-Pop-, Rock- und Soul-Tracks, die ebenso emotional mitschwingen wie sie unmittelbar und ansteckend sind. Diese Tracks sind es gleichermaßen wert, Herzschmerz zu verarbeiten, mit Freunden zu spielen oder Kraft in der Einsamkeit zu finden. Die Debüt-EP von Benét, "Game Over" (2021), war ein ehrlicher Versuch der Selbstreflexion durch elektronische Dance- und Disco-Atmosphären - die titelgebende Frage ihres Debütalbums dient als Neustart des Arcade-Spiels mit mehr Wissen, Reife und Sicherheit, während Benét sich zu organischerer Instrumentalbegleitung und raffiniertem Songwriting bewegt. Die überschwänglichen und scharfen Gitarrenriffs und die treibende Bassline von "Insensitive" heben Benéts Gesang an, wenn sie über Gefühle von Nervosität, Sehnsucht und die letztendliche Überwindung von beidem mit Selbstsicherheit singen. In "Overpowering" können Benét über einer sanften Bassline und einem stolpernden Beat ihre persönliche Entwicklung zur Schau stellen. "No Alarm" bietet einen weiteren Einblick in Benéts lyrische Verwundbarkeit, die sich zwischen Selbstbewusstsein in den Strophen und einer flirrenden, stringent betonten Sicherheit im Refrain hin und her bewegt. Die Musik von Benét wurde schon immer von der Umgebung und den Menschen, mit denen sie zusammenarbeiten, beeinflusst. Das Album ist das Ergebnis von etwa drei Jahren des Schreibens und Aufnehmens zu verschiedenen Zeiten mit verschiedenen Gruppen von Freunden und musikalischen Partnern - in Richmond, VA mit Jacob Grissom, Christian Lewis, Neal Perrine und John Trainum, in Philadelphia mit Kyle Pulley und Danny Murillo und in New York mit Carlos Truly. In "Can I go again?" geht es darum, sich Zeit zu nehmen und zu erkennen, bewusst zu wachsen und Freude und Nervosität selbstbewusst auszudrücken. Benét nutzt "Can I Go Again?" um ihren eigenen Platz inmitten inspirierender, verwirrender, schwieriger und schöner menschlicher Verbindungen zu verarbeiten und diese unvergesslichen, eingängigen, emotionalen Lieder zu präsentieren, in der Hoffnung, dass das Publikum zuhören und dasselbe tun kann.
Ende März veröffentlichte die Multi-Platin-Hitmacherin Bebe Rexha die mitreißende neue Single "Call On Me".
Die treibende und ausgefeilte Club-Hymne besticht durch ihre mitreißenden Vocals, die schwindelerregende House-Produktion und den selbstermächtigenden Text. Es ist das neueste Werk des Popstars aus seinem Album Bebe, das am 15. September endlich auf Vinyl erscheint.
Mit insgesamt 16 Milliarden Streams ist Rexha die am längsten in den Charts vertretene Künstlerin in der Geschichte der Billboard Hot Country Charts und wurde diese Woche mit der David Guettacollaboration I'm Good (Blue)" zur am längsten in den Charts vertretenen Frau in den Billboard Dance/Electronic Charts. Sie war 50
Wochen lang auf Platz 1 der Hot Country Songs-Charts und hat gerade 38 Wochen auf Platz 1 der Dance/Electronic Songs-Charts verbracht.
Eigentlich wollten Station 17 nach einer Phase der Distanz nur mal wieder beim Musizieren gemeinsam in einem Raum stehen. Sie fuhren raus aus Hamburg, auf eine abgelegene Anlage im schleswigholsteinischen Hügelland der Hohen Geest, und spielten neue Songskizzen - den ganzen Tag und bis spät in die Nacht hinein. Das Ergebnis wollten sie im Anschluss auf einem Konzert in der Hamburger Fabrik live spielen. Dass zu den Resultaten dann gleich auch ein ganzes Album zählen würde, hatte keiner aus der Band erwartet. Doch die Musik sagte es ihnen mal wieder selbst: das, was hier in der Strahlkraft des Moments entstanden war, ließ sich nicht reproduzieren. Ein Glücksmoment für das Bandkollektiv. "Oui Bitte", Station 17-Album No. 11, war entstanden. Ganz unverhofft, zwischen Pool und Forellenteich... So zeigt sich hier wieder mal und dabei par excellence: Die Musik von Station 17 ist vor allen Dingen so gut, weil es eine so große Freude bereitet, sie anzuhören. Woran liegt das? Nun, zunächst einmal bietet sie ganz unterschiedliche Zugänge! So kann man sich wahlweise auf das intuitive Referenzspiel einlassen, das hier betrieben wird, kann dabei den nachgezeichneten Genrelinien folgen (also: mit Wissen hören), kann sich aber auch an den poetischen Erzählungen orientieren, die in wenigen Worten einen weiten Nachklang eröffnen. Oder man lässt sich ganz einfach vom treibenden, elegischen Rhythmusspiel mitnehmen; liegend, tanzend, wie es gerade kommt. Alles scheint möglich in der Grenzenlosigkeit dieser Musik. Die sieben Stücke nämlich spülen diese offenherzigen Einladungen in einen fließenden, ästhetischen Strom, bündeln sie zu einem Genuss, der die eigene Disposition vergessen lässt. (Hendrik Otremba)
The Blackwhitecolorful sind eine Kölner Alternativ Rockband mit ihrem 2. Longplayer. Ihr Anspruch dabei ist es, ein lebendiges Oxymoron zu sein: Inhaltliche Tiefe schaffen, sich mit komplexen Themen auseinandersetzen, dabei aber zugänglich und einfach bleiben.
Sie sind die Leichten unter den Brachialen, die Leisen der Lauten, die sanftmütigen Stürmer - eine widersprüchliche Rezeptur, die dennoch -oder gerade deswegen - aufgeht. Das Konzept Album Brace For Impact ist das dritte Kapitel der Navigators-Saga. Die Geschichten handeln je von einer Gruppe von Menschen, die aus unterschiedlichen Nöten heraus ihre Heimat verlassen und sich in die Ferne aufmachen. Notgedrungen werden sie jedoch zu Pionieren, denen es gelingt, imaginäre Grenzen zu durchbrechen und Unerschlossenes zu erschließen. Während das erste Album sich noch damit befasst, unbekannte Ozeane zu ergründen, geht es nun darum, den Weltraum zu erobern. Musikalisch manövrieren The Blackwhitecolorful gekonnt zwischen Alternative Rock/Metal, Post-Rock und Post-Hardcore. Neben tiefen, voluminösen Gitarren und glasklaren, eingängigen Vocals finden auch lange Synthesizer-Passagen und Instrumental-Parts ihren Platz. Ein weites Spektrum von sanften Klängen bis hin zu harten Rhythmen. Die erste Single Echoes vereinbart exakt diese Reibungsfläche breiter Gitarren und moderner Synths, sanfte Vocals, ohne auch nur für einen Moment den treibenden Puls zu verlieren. Zahlreiche Kooperationen runden das Ganze ab: Sänger: innen Tobias Brandt (Cera Maven), Emelyn Blanco (Privacy Please) und Eric Stöcker (Illusions Fade), sowie 1LIVE-Moderator Kotaro Dürr für ein Gastspiel am Bass. 2021 spielte die Band auch beim ARD Film Taufalarm-Familie ist ein Fest mit & steuerte 4 Songs zum Soundtrack bei.
Auf ihrem vierten Album "Sonic Moons" begeben sich DOMKRAFT auf eine Reise in den inneren Kosmos. Die Schweden düsen mit ihrem Fuzz-Antrieb und einem Treibstoff aus psychedelischen Riffs und Doom Metal durch die Untiefen der galaktischen Psyche in alternative metaphysische Realitäten; auf der Suche nach Flucht, Erholung und Erlösung. DOMKRAFT bleiben ihrem bisherigen musikalischen Kurs treu, wobei das nordische Trio jedoch hörbar gereift und das Songwriting deutlich präziser wirkt. Die markanten Doom-Hymnen sind geblieben, allerdings durch kleine Details und Nuancen leicht in Richtung Heavy Rock verschoben. DOMKRAFT wurde von Sänger und Bassist Martin Wegeland, Gitarrist Martin Widholm und Schlagzeuger Anders Dahlgren gegründet, um ihrer gemeinsamen Liebe zu Bands wie SPACEMEN 3, MONSTER MAGNET, SLEEP und HAWKWIND aktiv Ausdruck zu verleihen. Das Trio entwickelte aus seinen Einflüssen einen Sound, der bewusstseinsverändernde Psychedelik, hypnotischen Minimalismus und emotionale Klagegesänge miteinander verbindet. Dies drückt sich auf DOMKRAFTs monolithischem Debütalbum "The End of Electricity" (2016) ebenso deutlich aus wie auf dem heftigen Nachfolger "Flood" (2018) und dem gefeierten dritten Album "Seeds" (2021). Mit "Sonic Moons" sprengen DOMKRAFT den Fluchttunnel zu den emotional geladenen inneren Räumen des Geistes auf und gleiten durch fantastische neue Sonnensysteme zu unerforschten musikalischen Planeten. Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, um sich mit den Schweden auf die intergalaktische Reise ins Innere zu begeben!
Hungs drittes Album »Deliverance« folgt auf das von der Kritik hochgelobte »Devastations«. »Deliverance« ist die Nachwehen himmlischer Kollisionen, in denen das Leben Funken schlägt und Schatten umherstreifen. Ein Strudel aus aufsteigender Elektronik, verzerrten Gitarren und treibenden Rhythmen, die wie die letzte Bastion der Hoffnung klingen wie die letzte Bastion der Hoffnung, die durch die Wellen des technikfarbenen Lärms schreit. Mit »Deliverance« treibt Hung das voran, was in seiner gesamten Musik eine übergreifende Facette ist: Hoffnung.
Rhythmus, Melodie, Stimme und Lärm dienen alle dienen alle dazu, die Hoffnung zu verstärken, wie ein Leuchtturm am Rande eines Ozeans. Dies ist Hungs bisher erhabenste Kreation eine kolossale Aussage angesichts des Ausmaßes seiner bisherigen ikonischen Arbeit.
Drittes Album der schwedischen Metal-Band Prime Creation. Auf Prime Creations "Tell Freedom I Said Hello" ist das Thema dystopisch. Es handelt sich jedoch nicht um ein Konzeptalbum; Jeder Song ist eigenständig und inspiriert von Büchern/Filmen und der Weltgeschichte. Die Songs haben oft einen melodischen, aber auch melancholischen Touch, der die Musik und die Texte auf faszinierende und fesselnde Weise miteinander verbindet. Gitarrist Robin Arnell schrieb die gesamte Musik für das Album, inspiriert von vielen verschiedenen Bands und Künstlern. Die Musik selbst hat einen etwas anderer Ansatz als die beiden vorherigen Alben der Band und ist noch härter geworden, ohne die Melodien und Harmonien zu vergessen. Prime Creation ist eine schwedische Metal-Band, die 2015 gegründet wurde und aus erfahrenen Musikern besteht, die modernen, treibenden, melodischen Heavy Metal spielen. Die Band erhob sich aus der Asche der Power-Metal-Band Morifade.
Recoil ist das musikalische Projekt des ehemaligen Depeche Mode-Mitglieds Alan Wilder. Mute veröffentlicht die letzten drei Recoil Alben „Liquid“, „Unsound Methods“ und „subHuman“ am 7. Oktober neu, jeweils auf CD und farbiger Doppel-Vinyl. Ursprünglich ein Soloprojekt für Alans experimentelle Arbeit außerhalb von Depeche Mode, wurde Recoil zu seinem wichtigsten Musikprojekt, nachdem er 1995 seinen Ausstieg aus der Band bekannt gab.
Das Golden Gate Jubilee Quartet, Rosa Torras, Diamanda Galás, Nicole Blackman, Samantha Coerbell und andere treiben Alan Wilders gleichfalls leidenschaftliche wie aufreibendes Recoil-Album „Liquid“ an. „Liquid“ wurde im Jahr 2000 veröffentlicht und besitzt eine hypnotische und zutiefst aufgeladene Anziehungskraft, die sich aus einem intensiven Geflecht aus Verlangen, Wut und Gewalt speist. Ein außergewöhnliches Werk zur Selbstreflexion in Gesellschaft der eigenen dunklen Seite, das sich auf eine wirklich verstörende Weise in die Psyche bohrt.
Das ursprünglich 2000 veröffentlichte Album des Soloprojekts von Ex-Depeche Mode Mitglied Alan Wilder (inkl. der Singles 'Jezebel' und 'Strange Hours'). Jetzt auf schwarzem Vinyl.
Fünftes Album von Holy Wave aus Austin, Texas. Im Tarot steht die Karte der Fünf Kelche für Verlust und Trauer. Die Karte zeigt eine verhüllte Gestalt mit gesenktem Kopf, die über drei verschüttete Kelche blickt, während sie die beiden verbleibenden Gefäße ignoriert. Die Fünf Kelche wird im Allgemeinen so interpretiert, dass sie ein verzweifeltes Verharren in der Vergangenheit und die Unfähigkeit darstellt, die positiven Dinge der Gegenwart zu schätzen. Die Tarotkarte wurde zur Muse für das sechste Album von Holy Wave, "Five of Cups". Zu Beginn ihrer Karriere lehnten sich Holy Wave in ein ruhiges Reich der Psychedelik zurück und verzichteten auf lange Jams und Gitarren-Heldentaten zugunsten eines verträumten Pop-Ansatzes. Als sich die Band weiterentwickelte, wich der frühe Sgt. Peppers-meets-the-Velvets-Sound ausgefeilteren Melodien und einer ausgefallenen Instrumentierung und lenkte ihre Musik weg von sonnengebleichter Nostalgie hin zu einer farbenfrohen Dimension, in der sich Klänge der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft vermischten. Wie Pink Floyd in den frühen 70er Jahren haben Holy Wave es verstanden, auf ihrem neuen Album aus dem Pathos ein Gefühl tiefer Erheiterung zu zaubern, indem sie dunkle Elemente durch eine Linse filtern und sie in ein Kaleidoskop des Lichts verwandeln. Five of Cups eröffnet mit dem Titeltrack, der von Anfang an den auditiven und thematischen Modus Operandi des Albums festlegt. Die lysergische Texturpalette von Holy Wave wird sofort in den wabernden Synthie-Leads und dem Gitarren-Jangle des Songs deutlich, aber die untypischen Akkordfolgen und die Gesangsmelodie lenken die Musik weg vom anodynen Eskapismus hin zu einer nachdenklichen Auseinandersetzung zwischen Selbstbestimmung und Defätismus. Holy Wave reiten weiter auf dem wehmütigen und phantasmatischen Zug von "Bog Song" und schwanken zwischen Anschwellungen von strengen Moll-Akkorden und überlagerter elektrischer Orchestrierung. Die zuvor veröffentlichte Single "Chaparral" spielt mit der Nostalgie der Band und verwebt Verweise auf ihre Vergangenheit in El Paso zu einem Teppich des transzendentalen Triumphs. Wie so oft bei klassischer, albumorientierter Rockmusik entfaltet sich die wahre Magie erst in der zweiten Hälfte von Five of Cups. Auf "The Darkest Timeline" rekrutieren Holy Wave ihre Freunde Lorena Quintanilla und Alberto Gonzalez von dem Psych-Duo Lorelle Meets The Obsolete aus Baja California, Mexiko, um ihren berauschenden After-Mid-Night-Grooves zusätzliche ätherische Schichten hinzuzufügen. "Nothing in the Dark" funktioniert nach einem ähnlichen Prinzip, wobei ein gleichmäßiges, treibendes Schlagzeugmuster als Fundament für bandverwaschene Synthesizer, arpeggierte Gitarrenakkorde, Fuzz-Sounds und ruhige Vocals dient. Die Überlegungen von Five of Cups zur Bekämpfung von Niederlagen und Enttäuschungen werden im letzten Stück des Albums, "Happier", direkt aufgegriffen. Wieder einmal auf der melodischen Linie zwischen Melancholie und luftiger Raffinesse, untersuchen Holy Wave das synthetische Konstrukt des Glücks in unserem modernen Zeitalter und wie oft die Erlangung von Komfort jegliches wahre Gefühl von Freude vermissen lässt. Dennoch ist dies kein nihilistisches Klagelied. Vielmehr ist es eine beschwingte Erinnerung daran, dass die Bandbreite menschlicher Erfahrung von Natur aus Höhen und Tiefen erfordert und dass Euphorie oft in der Suche außerhalb des Vertrauten zu finden ist.
"Unsettling Whispers", das erste vollständige Album von GAEREA, war bei seiner Veröffentlichung 2018 ein großer Schritt nach vorne für die junge Band. Auf diesem Album zeigen die Portugiesen angriffslustigen Black Metal, der auf eine Reise über intensive, seelenzerreißende Gipfeln und durch abgrundtiefe Täler führt. In vielerlei Hinsicht ist "Unsettling Whispers" die Verwirklichung des kathartischen Black Metals, der zu ihrer Stärke geworden ist und den sie zu neuen epischen Höhepunkten treiben.
"Unsettling Whispers", das erste vollständige Album von GAEREA, war bei seiner Veröffentlichung 2018 ein großer Schritt nach vorne für die junge Band. Auf diesem Album zeigen die Portugiesen angriffslustigen Black Metal, der auf eine Reise über intensive, seelenzerreißende Gipfeln und durch abgrundtiefe Täler führt. In vielerlei Hinsicht ist "Unsettling Whispers" die Verwirklichung des kathartischen Black Metals, der zu ihrer Stärke geworden ist und den sie zu neuen epischen Höhepunkten treiben.
FEUERSCHWANZ haben sich über die letzten Jahre eine herausragende Stellung in der deutschen MetalLandschaft erarbeitet und gelten als eine der angesagtesten Bands der Szene! Diesen Status manifestiert einmal mehr das brandneue Studioalbum Fegefeuer, das am 7. Juli 2023 über Napalm Records erscheint.
Fegefeuer ist der Nachfolger des enorm erfolgreichen Vorgängerwerks Memento Mori (2021), mit dem FEUERSCHWANZ auf Platz #1 der offiziellen deutschen Albumcharts eingestiegen sind. Direkt im Anschluss an den Release spielte die Band Co-Headline-Sets auf einigen der größten Festivals, wie etwa dem legendären Wacken Open Air und dem Summer Breeze, und eine nahezu komplett ausverkauften Tournee.
Mit Fegefeuer liefern FEUERSCHWANZ jetzt einen weiteren Beweis für ihren Status! Und natürlich kommen auch auf der neuen Platte das bekannte Augenzwinkern und der Spaßfaktor nicht zu kurz.
FEUERSCHWANZ bleiben sich auf Fegefeuer lyrisch treu, besingen längst vergessene Legenden, heroische Schlachten und brillieren mit herausragenden musikalischen Fähigkeiten, samt exzellentem Songwriting.
Das Album wird in verschiedenen Formaten erhältlich sein. Einige dieser enthalten das Live-Bonusalbum Live in Wacken 2022, das einen Mitschnitt der Co-Headline-Show vom Holy Ground enthält. Mit der neuen Veröffentlichung treiben FEUERSCHWANZ das bisherige Schaffen vorerst auf die Spitze und schüren im selben Atemzug bereits jetzt Spannung und die Vorfreude auf all das, was in Zukunft zu erwarten sein wird.
- 01: Blacamerica
- 02: Uknowhut? (Ft. Blu)
- 03: Cost Of Business
- 04: Rob Peter, Pay Pallbearer (Ft. Daniel Luke)
- 05: Slo Pokes
- 06: The Green Monster (Ft. Solemn Brigham)
- 07: Zambezi Zinger (Ft. Tanya Morgan)
- 08: Lonely Planet
- 09: Yah's Shorthand
- 10: Service (Ft. Defcee)
- 11: President Streets
- 12: The All (Ft. Sleep Sinatra)
- 13: The Forgotten
The Expert vereint auf RITUAL Elemente aus Jazz und 1960er Psychedelia. Kombiniert mit MC Stik Figa in seiner ehrlichsten und persönlichsten Form, wird das Album zu einem überwältigenden Gesamtkunstwerk. Die Art und Weise, wie Jazzeinflüsse mit psychedelischer Produktion kollidieren, treibt sowohl den Dubliner Produzenten als auch den MC aus Kansas in neues Hip-Hop-Terrain. Zu allem gesellen sich Features von Blu, Solemn Brigham (Marlowe), Defcee, Sleep Sinatra, Tanya Morgan und Daniel Luke hinzu.
"The record is colorful, psychedelic, energetic. Revolutionary hip-hop." - NPR Music
"A psych-rock-tinged boom-bap opus." - Okayplayer
Das (kurze) Warten hat ein Ende. Nach nur etwas mehr als einem Jahr kehrt Umse mit einem neuen Release im Gepäck zurück. Am Ende muss eine Platte "bloß gut sein, keinen Schwanz hier interessiert konkret wie lange man an ihr saß, es zählt wie lange sie rotiert", äußert er sich dahingehend. Es ist das dritte Album auf seinem Label, Jakarta Records, "Hawaiianischer Schnee" heißt es. Geschrieben und konzeptioniert wurde die Platte in einem kleinen Landhaus in der niederländischen Provinz Gelderland. Für die gesamte Produktion zeichnet sich wie immer Deckah höchst selbst verantwortlich, der im RZwoDrehZwo Studio der Platte den letzten Schliff verlieh. Die Beiden sind "Chef in Sachen Sound, ein Traumduo, ein Ein-Raum-Studio, kein großes Equipment und das ist auch gut so". Seit 1997 ist Umse aka. Christoph Umbeck schon dabei und ist sich stets treu geblieben, ohne den bitteren Unterton, der viele MCs seiner Generation in 2015 auszeichnet. Nach wie vor "keine Zeit für vier Gänge, nur ne Bockwurst auf die Hand", nach wie vor dutzende Shows jedes Jahr zwischen Konstanz und Kiel, nach wie vor "Sternstunden zur Rush Hour". Anerkennung findet der Ratinger mittlerweile auch bei den Helden des Ruhrpott-Sounds - Aphroe (RAG) und Dike beehren ihn mit einem Feature auf "Hawaiianischer Schnee". Trotzdem ist das neue Album kein "hawaiianischer Schnee von gestern". Umse gelingt es wie auf seinen Vorgängeralben den schmalen Grad zwischen Trademarksound und ausprobieren zu meistern. Von vielschichtigen Betrachtungen über "Menschen", zu klassischen Rap-Tracks wie "Hawaiianischer Schnee" bis hin zu Sozialisationsbetrachtungen auf "Wer bist du". In den letzten Jahren findet sein Treiben nun vor immer größerem Publikum statt, harte Arbeit zahlt sich eben aus.
CREEPING DEATH befinden sich auf einem schnellen und rasanten Aufstieg aus dem Untergrund.Die texanische Death-Metal-Crew liefert immer wieder ein unerbittliches Geknüppel, das aus den entlegensten Winkeln der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Genres stammt. Der Fünfer aus dem Lone Star State zelebriert den Stil triumphierend und peitscht grausame Riffs und Südstaaten-Grooves mit einer unwahrscheinlichen kathartischen Freude auf.Boundless Existence wartet mit Future-Death-Metal-Klassikern wie dem superschweren, schnellen und groovigen "Intestinal Wrap" auf (bei dem George "Corpsegrinder" Fisher von Cannibal Corpse mitwirkt). "Vitrified Earth" zeigt die zunehmenden Fähigkeiten von Creeping Death in Sachen Songwriting, was vor allem an der Kadenz und Phrasierung von Alavis Gesang zu erkennen ist, während die kranken
Riffs nie vernachlässigt werden. Gegen Ende des Albums gibt es sogar eine etwas entrückte Atmosphäre, mit Gitarreneffekten, Harmonien und berauschenden Taktarten."CREEPING DEATH versammeln gewaltige Riffs, schreiende Gitarrensoli und bedrohliche Gesangseinlagen und spielen sie mit dem treibenden Schwung einer erstklassigen Hardcore-Band." - Revolver Magazin.
CREEPING DEATH befinden sich auf einem schnellen und rasanten Aufstieg aus dem Untergrund.Die texanische Death-Metal-Crew liefert immer wieder ein unerbittliches Geknüppel, das aus den entlegensten Winkeln der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Genres stammt. Der Fünfer aus dem Lone Star State zelebriert den Stil triumphierend und peitscht grausame Riffs und Südstaaten-Grooves mit einer unwahrscheinlichen kathartischen Freude auf.Boundless Existence wartet mit Future-Death-Metal-Klassikern wie dem superschweren, schnellen und groovigen "Intestinal Wrap" auf (bei dem George "Corpsegrinder" Fisher von Cannibal Corpse mitwirkt). "Vitrified Earth" zeigt die zunehmenden Fähigkeiten von Creeping Death in Sachen Songwriting, was vor allem an der Kadenz und Phrasierung von Alavis Gesang zu erkennen ist, während die kranken
Riffs nie vernachlässigt werden. Gegen Ende des Albums gibt es sogar eine etwas entrückte Atmosphäre, mit Gitarreneffekten, Harmonien und berauschenden Taktarten."CREEPING DEATH versammeln gewaltige Riffs, schreiende Gitarrensoli und bedrohliche Gesangseinlagen und spielen sie mit dem treibenden Schwung einer erstklassigen Hardcore-Band." - Revolver Magazin.



















