Nachdem Meg Remy, alias U.S. Girls, zuletzt schon in Form der Singles "So Typically Now" und "Bless This Mess" nach zweijähriger Abwesenheit neue Lebenszeichen aussendete, kündigt die kanadische multi-disziplinäre und experimentelle Pop-Künstlerin nun auch ihr neues Album an! "Bless This Mess" erscheint am 24. Februar 2023 bei 4AD und zeugt von der langen künstlerischen Evolution, die Remy unter ihrem musikalischen Alter Ego vollzogen hat: Eigentlich geboren in Illinois, hat sich Remy in den letzten Jahren zu einer der Stimmen und Performer*innen der Torontoer Szene entwickelt. Von den ersten Anfängen in Kellern in Philadelphia und Chicago, als sie durch Delay-Pedals über rohe Loops summte, hin zur selbstbewussten Frontfrau eines achtköpfigen Art-Soul-Orchesters, das die Welt bereist, hat die Vision, sowie das Talent Remys das Projekt über die letzten 15 Jahre zusammengehalten und geprägt. Mit "Half Free" (2015), "In A Poem Unlimited" (2018) und "Heavy Light" (2020) veröffentlichte sie drei Juno Award nominierte Alben (in der Kategorie "Best Alternative Album"), die auch jeweils auf der Shortlist für den Polaris Prize standen. Und das neuste U.S. Girls Album fügt der eh schon ausufernden Palette an Einflüssen, Themen und Sounds noch Bausteine wie Funk, ihre Mutterschaft, griechische Mythologie, langsame Jams, Erwachen und Schmerzen in das lebhafte Hymnen-Treiben hinzu! "Bless This Mess" entstand dabei, während in Remy ihre beiden Zwillings-Jungs heranwuchsen, in Kooperation mit einer ganzen Reihe an Musikern (Alex Frankel von Holy Ghost!, Marker Starling, Ryland Blackinton von Cobra Starship, Basia Bulat, Roger Manning Jr. von Jellyfish und Beck), sowie mithilfe einiger Tontechniker (Neal H Pogue, Ken Sluiter, Steve Chahley, Maximilian Turnbull). Da es weder eine feste Band noch immer gleiches Aufnahme-Personal während der Produktion gab, fühlt sich das neue Album vielmehr wie ein Mixtape an, gleichzeitig befindet sich Remy darauf selbst im stetigen Wandel. Denn während sich ihr Körper der Schwangerschaft anpasst, verändert sich auch ihre Stimme, verlor etwas Raum zum Atmen, bei einigen Gesangsaufnahmen waren ihre Neugeborenen sogar auf ihrem Arm. Keine Überraschung, dass Remy sogar ihre Milchpumpe auf "Pump" sampelte. Und doch beinhaltet das neue Album so viel mehr - mehr Blut, mehr Gefühle, die miteinander verflochtenen Wunder und Wunden des Lebens. Dementsprechend variieren auch die Songs in Tempo, Instrumentierung und geben sich zwischen experimenteller Hingabe, Entdeckungen und Delirium der aktuellen Gefühlslage der Künstlerin hin.
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The Pretty Reckless haben dem Rock 'n' Roll den nötigen Schwung für eine neue Generation gegeben, und sie haben es auf ihre ganz eigene Weise geschafft. Seit 2008 haben sie sich als die ungewöhnlichste Naturgewalt entpuppt, die in INTERVIEW Magazine, Nylon, ELLE, Good Morning America und Entertainment Tonight erscheinen kann - und sich eine Bühne mit Guns N' Roses und Soundgarden teilt. Zusammen mit dem verstorbenen Produzenten Kato Khandwala entfachten sie diese Flamme auf Light Me Up 2010 und Going To Hell 2014. Letzteres enthielt drei Nummer-1-Hits - das Platin-zertifizierte "Heaven Knows" (der größte Rocksong des Jahres 2014), "Fucked Up World" und "Follow Me Down". Nach "Who You Selling For" von 2016 stieg "Take Me Down" auf Platz 1 der US Mainstream Rock Songs Chart und machte die Band laut Billboard zur "ersten Band, die ihre ersten vier Singles auf Platz 1 der Charts schickte". Im Jahr 2021 wurden sie mit dem Album "Death By Rock and Roll" in den Himmel gehoben. Die vierköpfige Band ging in die Geschichte ein als "die erste von einer Frau angeführte Band, die zwei Mal hintereinander auf Platz 1 der aktiven Rock-Charts stand" und "die erste von einer Frau angeführte Band, die sieben Mal auf Platz 1 der Billboard Rock Radio Charts stand". Das Album wurde nicht nur vom V Magazine, Spin und anderen gelobt, sondern landete auch auf Platz 1 der Billboard Top Album Sales Chart. Bemerkenswert ist auch die Zusammenarbeit mit Legenden wie Matt Cameron und Kim Thayil von Soundgarden bei "Only Love Can Save Me Now" und Tom Morello von Rage Against the Machine bei "And So It Went". Diese Grenzenlosigkeit treibt "Other Worlds" [Fearless Records] an, wo sie ihre ersten richtigen akustischen Aufnahmen, unerwartete Covers und andere Neuinterpretationen abliefern und einmal mehr Neuland betreten.
The Pretty Reckless haben dem Rock 'n' Roll den nötigen Schwung für eine neue Generation gegeben, und sie haben es auf ihre ganz eigene Weise geschafft. Seit 2008 haben sie sich als die ungewöhnlichste Naturgewalt entpuppt, die in INTERVIEW Magazine, Nylon, ELLE, Good Morning America und Entertainment Tonight erscheinen kann - und sich eine Bühne mit Guns N' Roses und Soundgarden teilt. Zusammen mit dem verstorbenen Produzenten Kato Khandwala entfachten sie diese Flamme auf Light Me Up 2010 und Going To Hell 2014. Letzteres enthielt drei Nummer-1-Hits - das Platin-zertifizierte "Heaven Knows" (der größte Rocksong des Jahres 2014), "Fucked Up World" und "Follow Me Down". Nach "Who You Selling For" von 2016 stieg "Take Me Down" auf Platz 1 der US Mainstream Rock Songs Chart und machte die Band laut Billboard zur "ersten Band, die ihre ersten vier Singles auf Platz 1 der Charts schickte". Im Jahr 2021 wurden sie mit dem Album "Death By Rock and Roll" in den Himmel gehoben. Die vierköpfige Band ging in die Geschichte ein als "die erste von einer Frau angeführte Band, die zwei Mal hintereinander auf Platz 1 der aktiven Rock-Charts stand" und "die erste von einer Frau angeführte Band, die sieben Mal auf Platz 1 der Billboard Rock Radio Charts stand". Das Album wurde nicht nur vom V Magazine, Spin und anderen gelobt, sondern landete auch auf Platz 1 der Billboard Top Album Sales Chart. Bemerkenswert ist auch die Zusammenarbeit mit Legenden wie Matt Cameron und Kim Thayil von Soundgarden bei "Only Love Can Save Me Now" und Tom Morello von Rage Against the Machine bei "And So It Went". Diese Grenzenlosigkeit treibt "Other Worlds" Fearless Records an, wo sie ihre ersten richtigen akustischen Aufnahmen, unerwartete Covers und andere Neuinterpretationen abliefern und einmal mehr Neuland betreten.
Rulaman steht für schwebende, psychedelische Klangteppiche, gewoben aus einem erdigen und analogen Sound. 2015 gegründet, gelang es der Band unter dem Namen The Hace schnell lokale Erfolge zu feiern.2019 veröffentlichten sie die Debüt EP 'Peacemaker'.2020 wurde aus dem Quartett ein Trio und Rulaman war geboren. Mit der EP 'Rulaman' veröffentlichte die Band zum ersten Mal eine konzeptionelle EP, die ihre Zuhörer auf eine Reise durch Wald, Wüste, Sumpf und den eigenen Geist entführt. "To Serve The Dune" ist nun ihr Debütalbum via Tonzonen Records. Direkt der Album Opener 'Bitkin (Wake)' nimmt die Zuhörer*innen mit in die Tiefen der Psyche und kalten Monate. Mit starken Riffs und treibenden Drums wird einem hier eine neue Seite von Rulaman gezeigt, die nun durchaus härtere Töne anschlagen. Nur zwei Titel später werden im Instrumental 'Creatures' gewohnte, sphärische Klänge mit rhythmischen Bässen und fesselnden Melodien gemischt. Auch durchaus kritische Texte umfasst das Portfolio des Trios. 'ThirtyNine' erzählt die Geschichte eines machtgierigen Herrschers der seine Bevölkerung aushungert um sich selber daran zu bereichern.
'Wenn du mich nicht begehrst, verlasse ich dich,' singt uns die Demokratie mit der Stimme des Wiener Liedermachers Thomas Andreas Beck entgegen wie eine gekränkte Geliebte. Die Klänge sind dunkel, der Beat treibt. Das 6. Album 'Ernst' ist textlich eine Mischung aus brandaktuellen politischen Ereignissen, verdrängter Geschichte und starken Emotionen. Musikalisch fühlt man sich wie im Underground Club aus Wim Wender`s Film 'Engel über Berlin', nur dieses Mal steht nicht Nick Cave auf der Bühne.
Nachdem sie in den letzten beiden Jahren an allen Ecken und Enden der Metal-Community für offene Münder gesorgt haben, kehren die Die deutschen Dark/Nu Metal Shooting Stars OCEANS mit einer weiteren walzenden, treibenden, dennoch melodischen und vor allem melancholischen Hymne zurück und beweisen, dass Blabbermouth richtig lagen, als sie sagten “OCEANS könnten sehr wahrscheinlich das nächste große Ding werden!”
Dieses Album besteht aus 3 EPs. 2 davon wurden bereits veröffentlicht:
„Hell Is Where The Heart Is, Pt. I: Love“ & „Hell Is Where The Heart Is, Pt. II: Longing“. Mit der Veröffentlichung der 3., „Hell Is Where The Heart Is, Pt. III: Clarity“, werden die 3 digitalen EPs zu einem Album („Hell Is Where The Heart Is“) zusammengeführt und auch physisch als ein Album veröffentlicht.
"Für "Earth Rocker", den Nachfolger des 2009er Werks "Strange Cousins From The West", mussten knapp vier Jahre ins Land ziehen. Ob sich die Wartezeit gelohnt hat? Wer CLUTCH kennt, der weiß: Ja! Das neue Album strotzt nur so vor Energie, beinhaltet aber auch die klassischen ruhigeren Songs, bei denen Sänger Neil Fallon natürlich mit seinen interessanten und gut durchdachten Texten voller Poesie überzeugen kann.
Doch bevor es an ruhigere Nummern geht, die auf dem Album in der Minderheit sind, geht es mit dem Titeltrack "Earth Rocker" erst mal gnadenlos rockig ab. Die schnelle Nummer ist schon mal ein guter Einstand, und Neil's "Muhahahas" in dem Song lassen einem ein breites Grinsen ins Gesicht treiben. Ein weiteres Highlight und garantierte Live-Granate ist den Mannen mit "Crucial Velocity" gelungen. Wer schon "Mob Goes Wild" oder "Electric Worry" mochte, wird diesen Song vergöttern. Tim Sult lässt seine Klampfe gnadenlos im Stoner-Dickicht die Rock-Welt regieren. Hammer!
"Mr. Freedom" groovt ganz gewaltig, Obacht: auch hier unbedingt auf die Textpassagen achten. Bei "D.C. Sound Attack" wird die bewährte Mundharmonika aus der Tasche gezogen und im Sinne von ZZ TOP abgerockt. Weiter über "Unto The Breach", "The Face" (MOTORJESUS lassen grüßen), "Cyborg Bette" oder "Book, Saddle & Go", CLUTCH zeigen sich abgezockt und saucool, wie eh und je. Warum cool? Weil diese Band einfach das macht, was ihnen gefällt, sei es Mucke, Attitüde oder Acting. Wer es mal bluesig mag, dem ist "Gone Cold" ans Herz zu legen. Relaxte Nummer, genau richtig zum chillen mit nem Glas Whisky.
Veredelt wurde "Earth Rocker" durch die Hand von Machine, der schon auf "Blast Tyrant" oder "Pure Rock Fury" für CLUTCH tätig war. Der räudige Sound, wie man ihn von der Gruppe gewohnt ist, wurde beibehalten und noch einmal auf eine höhere Stufe gewuchtet. Da bleiben keine Wünsche offen.
"Earth Rocker" reiht sich nahtlos in die Gassenhauer-Alben der Band hinein. "Blast Tyrant" oder "From Beale Street To Oblivion" gehören zwar noch immer zu den absoluten Highlights, "Earth Rocker" übernimmt ab jetzt jedoch den Vorsitz." (9von10/metal.de)
Bei DJ Balaton's zweiter Veröffentlichung ist der Name "Space For Afternoon" Programm: auf dieser 10" befinden sich zwei entspannte House Tracks, die in jedes Set einer gediegenen Afterhour gehören.
"Honey Future" besticht durch treibende Bässe und verzerrtem Korg-Sound, während der Fokus auf repetitiven Delays und Melodien liegt. Komplettiert wird die Single durch "Bedroom Floor" in klassischer B-Seiten-Manier: der sphärischer Sound trägt durch Raum und Zeit und lässt eben jene verschwimmen und vergessen.
Die Martens Army, wie man sie kannte, wird nach dem Ableben ihres Drummers Fabi wohl nie wieder dieselbe sein. Aber dennoch muss es irgendwie weitergehen, denn das Leben schreibt weiterhin Geschichten, die erzählt und verarbeitet werden müssen.Aus diesem Grunde rückte auch das englischsprachige Musikprojekt zwischen Fabi und Stöbi namens "Skinhead Pride" schon aus Nachlassgründen in den Vordergrund.Seit mehr als 8 Jahren wurde an den Songs und den Texten gefeilt, die nun endlich ihren Abschluss fanden. Stöbi hat seine besten Mannen um sich geschart um ein spielerisch, sowie gesanglich hochwertiges Ergebnis zu erzielen. Mit talentierten Musikern wie Tim Steinfort (Gesang), Karsten Fiebig (Gitarre) und Rick Groenewegen (Bass) greifen die creme de le creme der deutschen und internationalen Oi! Szene an und präsentieren einen Sound, der in der heutigen Szene seinesgleichen sucht. Jeder einzelne Song ist durchdacht aufgebaut, grandios vertont und mit Gänsehautchören unterlegt, ohne irgendeinen Ausfall.Die Lieder reichen von schnellen melodischen Hymnen wie "Skinhead Rock´n´Roll" über eher szeneuntypischen aber dennoch grandiosem Rock a la ACDC ("My throat is calling for beer") bis hin zu eher ruhigen Nummers wie "Phoenix rising", welche auch dem härtesten Kerl die Tränen in die Augen treiben können. Dennoch bleibt man uneingeschränkt seinen Skinheadwurzeln treu.Diese eher besondere Plattenreihe der Martens Army wird zukünftig insgesamt 2 Alben umfassen, welche ausschließlich in englischer Sprache veröffentlicht werden. Dies bedeutet für Allrounder Stöbi allerdings nicht, dass er nicht bereits wieder an neuem deutschsprachigem Material arbeitet. Es bleibt also spannend bei den Jungs…..aber jetzt ist erstmal Zeit für "A Skinhead's Pride Part 1"!!!
Das bahnbrechende Debüt von WIND ROSE zieht als brandneues Re-Release in die Schlacht!
Das Debütalbum von WIND ROSE setzt die musikalische Tradition von symphonischen Power Metal Bands
Rhapsody of Fire, Kaledon und Thy Majestie fort und präsentiert progressive Power Metal mit schnellem
Riffing, schweren Gitarren, eindringlicher Atmosphäre und fantastischen Texten. Shadows Over Lothadruin
enthält lange und monumentale Stücke wie das fast zehnminütige ”Majesty” und wechselt in ”The Fourth
Vanguard” und ”Close to the End” von fließender Sanftheit zu schweißtreibender Schwere. Claudio Falconcinis Gitarrensound überzeugt mit packenden Riffs und mitreißenden Soli, während Federico Merandas
Keyboardspiel die perfekte Atmosphäre für das Album schafft. Daniele Viscontis Schlagzeug treibt mit
schnellen, galoppierenden Abschnitten voran unterstützt von Alessio Consanis Bassarbeit. Angeführt wird
das Quintett aber von Francesco Cavalieri, der mit seiner kraftvollen Stimme in die Schlacht führt und den
Kriegern befiehlt, für Ruhm zu kämpfen!
Alin Coen & STÜBAphilharmonie - Das lang ersehnte Album mit Sinfonieorchester!
Manchmal kommen zwei Dinge zusammen und aus ihrer Verbindung entsteht etwas völlig Neues. 2018 /2019 spielten Alin Coen und die STÜBA Philharmonie sieben gemeinsame Konzerte, allesamt ausverkauft. Die Resonanz darauf war überragend: "Die Menschen fragten immer wieder nach Aufnahmen", erinnert sich Alin Coen. "Sie wollten diese Stücke, diese besondere Konstellation, diese Konzertsaal-Atmosphäre einfach gern mit nach Hause nehmen."
Und so entstand aus einem Tour-Projekt nun ein komplettes Album 'Alin Coen & STÜBA Philharmonie'. Das Album enthält ausgewählte Songs von Alin Coen, die neu arrangiert und eingespielt wurden von und mit der STÜBA Philharmonie. Ein Sinfonieorchester aus Mitteldeutschland, dessen ausschließlich ehrenamtliche Musiker:innen in ihrer Freizeit ausgewählte musikalische Kooperationen eingehen.
In den neu arrangierten Songs, vorrangig auf Deutsch, teils auch auf Englisch, erzählt Alin Coen voller Sanftmut die Geschichten von Schönheit und Schmerz und all den Gefühlen dazwischen. Diese emotionale Intensität wird durch das Orchester verstärkt: Die feinsinnigen Arrangements legen zwischen Alin Coens Zeilen noch mehr Gefühlsnuancen frei. Das Orchester trägt die Stimme, konterkariert sie, treibt sie voran.
Das Album 'Alin Coen & STÜBA Philharmonie' setzt dem musikalischen Schaffen der Künstlerin einen neuen Rahmen und bringt ihre Geschichten vom Ich und Du und Wir zum Strahlen.
Verschwimmende Traumchroniken Ein Martin Rev Album ist stets eine unberechenbare Überraschung. So verwunderte das 2003er Werk "To Live" mit dem erstmaligen Einsatz schroffer Gitarren statt Synthesizer-Kompositionen und auch wenn Rev auf dem Folge-Album "Les Nymphes" aus dem Jahr 2008 zu seinen traumverhangenen Melodie-Miniaturen zurückkehrt, ist die Platte in ihrer Konsequenz noch einmal radikaler. War Martin Revs Oeuvre zumeist von einem durch und durch minimalistischen Ansatz geprägt, machen die Stücke auf "Les Nymphes" im Vergleich einen fast opulenten, überbordenden Eindruck. Bereits nach den ersten Sekunden des Openers "Sophie Eagle" hat man den Eindruck, eine riesige Sound-Welle aus sich überlagernden Echo-Schleifen, Rhythmus-Loops und Phasenverschiebungen, auf der Melodie-Fragmente und Revs sporadisch auftauchende Stimmenfetzen wie Schaumkronen treiben, würde einen davon schwemmen. Auch die in der kontemporären Clubmusik zu verortenden Verweise, die sich erstmals auf dem Vorgänger "To Live" andeuteten, finden hier ihre Fortsetzung. So hört man auf "Triton" und dem Titelstück "Les Nymphes Et La Mer" auch jene, ob ihrer Härte teils befremdlich anmutenden Gitarren-Samples wieder, die das vorige Album dominierten. Alle anderen Tracks auf "Les Nymphes" sind jedoch vor allem von einer unterkühlten, traumartigen Slow Rave und PostIndustiral Atmosphäre geprägt, die in ihrer dreidimensionalen Breitband-Klanglichkeit mitunter an Werke von Coil erinnern. "Die Ähnlichkeiten von "Les Nymphes" mit House und Dance waren natürlich offensichtlich, obwohl ich nicht speziell danach gesucht habe. Es war wahrscheinlich das erste Werk, das ich von Anfang bis Ende am Computer fertiggestellt habe. Viele der Tracks wurden digital aus interaktiven Programmen und nicht mit Outboard-Geräten erstellt. Die Atmosphäre und der Sound wurden durch viel Lektüre in der griechischen Mythologie inspiriert sowie dem Studium der gleichen Geschichten in verschiedenen Sprachen. Wahrscheinlich war mein mehrjähriger Aufenthalt in Montreal ein starker Einfluss, da es eine französischsprachige Umgebung ist und es in allen Buchläden eine große Auswahl an klassischer Literatur in Französisch und anderen Sprachen gibt." so Martin Rev. Speziell jene Inspiration, die sich aus kulturellen Mythologien speist und auf "Les Nymphes" zu einer, sämtliche Realitäten verschwimmenden Traumchronik wird, macht das Album so anziehend. Man fragt sich mitunter, wie ein ätherisches House oder Techno Album unter Revs Regie klingen würde. Einmal mehr beweist auch dieses Werk die Kompromisslosigkeit, mit der Martin Rev arbeitet und seiner Bereitschaft, stets Risiken einzugehen unter der konsequenten Verweigerung sich nur an einer Ästhetik allein abzuarbeiten. "Les Nymphes" ist fraglos das Album eines Künstlers, der immer auf der Suche ist.
Für Fans von Smerz, The Internet, Erika De Casier & Japanese Breakfast Es braucht ein starkes Selbstbewusstsein um seine Komfortzone zu erweitern. Bei der Künstlerin Gaisma scheint diese Ausweitung keine Grenzen zu kennen. Vom professionellen Tanz, über das DJ Leben in den Nacht Clubs, bis hin zu eigenen musikalischen Kompositionen und Produktionen. Die Disziplin mit der Alisa Scetinina aka Gaisma ihren Leidenschaften nachgeht, kommt nicht von ungefähr; aufgewachsen in Lettland wo sie sich in jungen Jahren dem Ballett verschrieb und schließlich in der Choreografischen Schule in Riga aufgenommen wurde. Mit 15 Jahren kam sie alleine nach Deutschland und nachmehreren Engagements u.a. in München und an der Stuttgarter Oper, entschied Alisa aus dem nichts Kunst zu studieren und live zu performen. Damit war der kreative Hunger noch nicht annähernd gestillt, es kam Cinematography hinzu, sowohl vor als auch hinter der Kamera, diverse Choreografie Arbeiten und eben ihre eigens produzierte Musik die Genreübergreifend in alle Richtungen fließen kann. Nach diversen Singles und zwei Alben auf Bandcamp, die ausschweifenden Techno sowie sanfte R'n'B Klänge beinhalteten, entschied die 27jährige die eigenen Produktionen beiseite zu legen und sich mit Paul Schwarz (Levin Goes Lightly, Karies, Human Abfall) zusammen zu tun um eine EP aufzunehmen und zu produzieren. Dabei herausgekommen ist "Mirrors of the Cosmic Cinema", eine musikalische Reise die Hörer*innen in träumerische Momentaufnahmen entführt. Die 5 Song starke EP überzeugt mit cleverem Songwriting rund um zwischenmenschliche Wahrnehmung und kleinen alltäglichen Geschichten. Durch technische Finesse scheint sich die Zeit beim Hören auszudehnen und lässt somit Realitätsflucht und kleine Gedanken Abenteuer zu. Eine Mischung aus Indie Bedroom-Pop, Contemporary R'n'B und einer brise psychedelic Soul wird verfeinert mit treibenden Rap Passagen und jazzigen Drums, das zeigt die Vielfalt und das Talent mit dem Gaisma Genres aufbricht und miteinander vereint.
The O'Reillys and the Paddyhats sind eine einzigartige Formation, die der irischen Folk-Punk-Szene endlich etwas Neues und Erfrischendes zu sagen hat. Den sieben Multiinstrumentalisten ist es egal, ob sie ihre Shows in einer großen Halle im Herzen Moskaus, einem kleinen Underground-Lokal in Madrid oder einfach am Wasser im nahe gelegenen Bremen spielen. Sobald sie die Bühne betreten, ist die Energie und das Gefühl, das man bekommt, wenn man mit all seinen Freunden feiert, durchströmt den Körper. Eine solide Backline, treibender Folk und eine gemeinsame Leidenschaft für irische Musik sind die Zutaten, die zu zahlreichen wunden Kehlen, rauschenden Partys und Rufen nach einer Zugabe geführt haben nach einer Zugabe!
Das 2021 erschienene Dream Unending-Debütalbum "Tide Turns Eternal" stellte für Derrick Vella (Tomb Mold) und Justin DeTore (Innumerable Forms, Sumerlands) eine deutliche Veränderung ihrer musikalischen Ambitionen dar. Obwohl das Album fest im Death/Doom-Bereich angesiedelt war, zeichnete es sich durch eine weitaus höhere Zielsetzung und Progressivität aus und distanzierte sich damit von anderen Vertretern dieses Stils. Jetzt, nur ein Jahr später, kehrt die Band mit dem atemberaubenden "Song of Salvation" zurück und lässt diesem Erkundungseifer wesentlich mehr Raum, sich zu entfalten und zu glänzen.
Der 14-minütige Opener des Titeltracks beginnt wie ein morgendlicher Sonnenaufgang über einem ruhigen Meer, bevor er sich zu ätherischer Schwere steigert wie die reich strukturierten Wellen eines plötzlichen Meeressturms. Der Schwung des Songs zieht sich nie in mühsame Wiederholungen zurück, sondern öffnet immer wieder neue Türen, ebbt und fließt wie das Wasser eines Flusses aus seiner Quelle.
Wie ein einsamer Blick aus dem Fenster eines abgedunkelten Zimmers auf die nächtlichen Lichter der Stadt, so bietet "Secret Grief" die Gasttalente des Sängers Phil Swanson und Leila Abdul-Rauf an der Trompete, was die Bandbreite der beteiligten musikalischen Talente und die Tragweite der unverwechselbaren Erzählung von "Song of Salvation" noch weiter vergrößert.
Das ruhige Zwischenspiel "Murmur Of Voices" weicht dem beschwörenden "Unrequited", das mit einem einsamen Gitarrensolo beginnt, bevor es in eine treibende Nachmittagsträumerei und unterbewusste Meditation übergeht.
Schließlich kommt das epische Ende des Albums, der 16-minütige Abschluss 'Ecstatic Reign'. Es enthält die vielleicht schwersten Doom-Momente des Albums sowie die Rückkehr von "Tide Turns Eternal" mit den Gaststimmen McKenna Rae und Richard Poe. Tomb Mold-Schlagzeuger / Kehlkopf Max Klebanoff taucht ebenfalls auf und liefert sich ein beeindruckendes Vocal Battle mit DeTore. Die cineastische Vision des Albums und die akribische, farbenfrohe Detailtreue bringen diese fesselnde Reise zu ihrem dauerhaften Höhepunkt.
Nur ein Jahr nach "Tide Turns Eternal" bieten Dream Unending auf dem grenzenlosen Panorama von "Song of Salvation" eine fortgesetzte Abkehr von begrenzenden Genre-Normen - und gleichsam eine geschickte Neudefinition derselben.
- Decibel Magazine Album des Monats November 2022 Ausgabe
- Gastauftritte von Phil Swanson (Solemn Lament, ex-Sumerlands, ex-Hour of 13), Leila Abdul-Rauf (Vastum, Ionophore) und Max Klebanoff (Tomb Mold, Death Kneel)
- Die Vinyl-Edition enthält ein riesiges 24x36-Zoll-Poster
- Aufgenommen von Sean Pearson und Arthur Rizk. Gemischt und gemastert von Arthur Rizk (Gravesend, Daeva, Eternal Champion, Power Trip, Kreator).
- Wunderschönes Cover-Artwork von Benjamin A. Vierling (Joanna Newsom, Nightbringer, Aosoth)
- Hauptmitglieder sind Derrick Vella (Tomb Mold) und Justin DeTore (Innumerable Forms, Sumerlands, Solemn Lament)
- FFO: Anathema, Evoken, Tiamat, Opeth, Trouble, Blue Nile, Live, Alice In Chains, Kings X
Einige Größen der florierenden Post-Punk- und Hardcore-Szene, Gitarrist Frank Iero (My Chemical Romance), Gitarrist Travis Stever (Coheed and Cambria), Sänger Anthony Green (Circa Survive), Bassist
Tim Payne (Thursday) und Schlagzeuger Tucker Rule (Thursday/Yellowcard) haben sich zusammengetan
und L.S. DUNES gegründet
Die neue Band wird ihr Debütalbum Past Lives am 11.11.22 über Fantasy Records veröffentlichen.
Losgelöst von den Erwartungen und der Ästhetik ihrer bereits erfolgreichen Karrieren, kombinieren L.S.
DUNES ihre hymnischen Songs mit einer Menge Punk-Energie zu einem Sound, der mit nichts vergleichbar ist, was es bisher gab. Vom fesselnden, dramatischen Opener ”2022” über den knackigen, treibenden
Ohrwurm ”Like Forever” bis hin zum stampfenden, ausladenden ”Permanent Rebellion” und dem abschließenden, ”Sleep Cult” ist ”Past Lives” ein emotionaler und mitreißender Ritt.
Mit 'Seeing the Elephant' haben THE OFFERING ein Album geschaffen, das so reichhaltig, abenteuerlich und gefühlvoll ist wie nichts anderes, das man in nächster Zeit hören wird. 'Seeing the Elephant' entstand während des Chaos der Proteste von 2020 und der darauffolgenden kulturellen Umwälzungen und ist ein herausforderndes (und letztendlich lohnendes) Album für extreme Zeiten. Auf dem Nachfolger des hochgelobten Debüts 'Home' von THE OFFERING aus dem Jahr 2019 startet die Band mit dem frenetischen, 7-minütigen Opener 'WASP' in eine politisch aufgeladene Hochphase und steigert dann die Dynamik und den Klang, indem sie sich durch elektronisch angehauchte Tracks wie 'With Consent' und das treibende 'Rose Fire' windet und mit dem epischen Abschlusstrack 'Esther Weeps' zu etwas Schönem und Erhabenem gelangt. Sänger Alex Richichi und Gitarrist Nishad George haben mit Hilfe von Mixer Zach Weeks (Kvelertak, The Armed) in den renommierten God City Studios in Salem, Massachusetts, ein neues Gerüst aus vergangenen Arbeiten konstruiert und THE OFFERING als eine Band bewiesen, die nicht nur die Norm herausfordert, sondern sie auch verfeinern und neu definieren wird. THE OFFERING 'Seeing the Elephant' ist erhältlich als: Standard CD Jewelcase, black LP, Digitales Album
Die Musik der Pianistin Masako Ohta und des Trompeters Matthias Lindermayr fließt in sanften Wellen mit Leichtigkeit zwischen jedem imaginierten Thema. Sie ist größtenteils improvisiert, umarmt den Zufall und folgt dem Klang verschlungener Pfade. Das erste gemeinsame Album der beiden Musiker, MMMMH, unterstreicht diesen lockeren Prozess durch sein entspanntes Tempo, überraschende Wendungen und treibenden Stil. Es präsentiert kleine Vignetten frei fließender Bewegungen und ruhiger Melodien, die aus einfachen Ideen einen blühend-strahlenden Sound erschaffen.
Random Color Vinyl[33,40 €]
CAUSTIC CASANOVA, die psychedelischen Heavy-Riffonauten aus Washington, DC nutzen auf ihrem fünften, das Gehirn schmelzenden Album die starke Kernkraft ihres hyperkinetischen Zentrums, um diverse Soundpartikel in die musikalische Wechselwirkung einzubinden und in einer kaleidoskopischen Heavy-Rock-Extravaganz explodieren zu lassen. Im Jahr 2005 als Trio gegründet, schlagen Schlagzeugerin und Sängerin Stefanie Zaekner, Bassist und Sänger Francis Beringer sowie Gitarrist Andrew Yonki, mit CAUSTIC CASANOVA immer wieder neue Wege ein, um ihre ebenso packende wie unvorhersehbare Musik spannend zu verfeinern. In ihren Klangräumen verbindet sich sardonischer Noise-Rock und proggiger Sludge im Stile von BARONESS, RED FANG und TORCHE mit der gewaltigen Wucht der MELVINS, der Experimentierfreude von BORIS und flottem Gitarren-Heldentum sowie einem Hauch von verdunkeltem Post-Punk. Mit der Aufnahme eines zweiten Gitarristen in der Person von Jake Kimberley im Jahr 2019 machte sich das nunmehrige Quartett auf eine Abenteuerreise mit dem erklärten Ziel, das waghalsigste und rockigste CAUSTIC CASANOVA Album aller Zeiten zu erschaffen. Dabei nutzen die Amerikaner geschickt alle erweiterten Möglichkeiten, die sich aus ihrer Verstärkung mit einer zweiten Gitarre ergeben. Gleichzeitig unterstreichen die Vier auf "Glass Enclosed Nerve Center" auch all ihre bisherigen Stärken: Beringers straffer, melodischer Bass pumpt heftig die beiden heiß-bruzzelnden Gitarren auf, die den gesanglichen Dreiklang flankieren. Zaenkers flexibles Schlagzeugspiel treibt die fünf mäandrierenden Songs des Albums einfallsreich an und fühlt sich sowohl im swingenden Bill-Ward-Stomp als auch in der Hibbeligkeit des Math-Rock wohl. Langjährige Reisende in CAUSTIC CASANOVAs Fahrwasser dürfen "Glass Enclosed Nerve Center" als eine Art von berauschender Rückkehr empfinden, zu der auch das ehrgeizig ausufernde, 22-Minuten-Epos 'Bull Moose against the Sky' erheblich beiträgt, welches die gesamte B-Seite des Albums in Beschlag nimmt. Doch auch wer den massiven Sound dieser galoppierenden Psychedelic-Sludge-Büffel noch nicht kennt, bekommt hier herausragendes Songhandwerk und eine reiche lyrische Erzählkultur geschenkt, die jede Sekunde und unzählige Wiederholungen wert sind. Drei, zwei, eins... nun geht es rund!
Transparent Blue Vinyl[33,40 €]
CAUSTIC CASANOVA, die psychedelischen Heavy-Riffonauten aus Washington, DC nutzen auf ihrem fünften, das Gehirn schmelzenden Album die starke Kernkraft ihres hyperkinetischen Zentrums, um diverse Soundpartikel in die musikalische Wechselwirkung einzubinden und in einer kaleidoskopischen Heavy-Rock-Extravaganz explodieren zu lassen. Im Jahr 2005 als Trio gegründet, schlagen Schlagzeugerin und Sängerin Stefanie Zaekner, Bassist und Sänger Francis Beringer sowie Gitarrist Andrew Yonki, mit CAUSTIC CASANOVA immer wieder neue Wege ein, um ihre ebenso packende wie unvorhersehbare Musik spannend zu verfeinern. In ihren Klangräumen verbindet sich sardonischer Noise-Rock und proggiger Sludge im Stile von BARONESS, RED FANG und TORCHE mit der gewaltigen Wucht der MELVINS, der Experimentierfreude von BORIS und flottem Gitarren-Heldentum sowie einem Hauch von verdunkeltem Post-Punk. Mit der Aufnahme eines zweiten Gitarristen in der Person von Jake Kimberley im Jahr 2019 machte sich das nunmehrige Quartett auf eine Abenteuerreise mit dem erklärten Ziel, das waghalsigste und rockigste CAUSTIC CASANOVA Album aller Zeiten zu erschaffen. Dabei nutzen die Amerikaner geschickt alle erweiterten Möglichkeiten, die sich aus ihrer Verstärkung mit einer zweiten Gitarre ergeben. Gleichzeitig unterstreichen die Vier auf "Glass Enclosed Nerve Center" auch all ihre bisherigen Stärken: Beringers straffer, melodischer Bass pumpt heftig die beiden heiß-bruzzelnden Gitarren auf, die den gesanglichen Dreiklang flankieren. Zaenkers flexibles Schlagzeugspiel treibt die fünf mäandrierenden Songs des Albums einfallsreich an und fühlt sich sowohl im swingenden Bill-Ward-Stomp als auch in der Hibbeligkeit des Math-Rock wohl. Langjährige Reisende in CAUSTIC CASANOVAs Fahrwasser dürfen "Glass Enclosed Nerve Center" als eine Art von berauschender Rückkehr empfinden, zu der auch das ehrgeizig ausufernde, 22-Minuten-Epos 'Bull Moose against the Sky' erheblich beiträgt, welches die gesamte B-Seite des Albums in Beschlag nimmt. Doch auch wer den massiven Sound dieser galoppierenden Psychedelic-Sludge-Büffel noch nicht kennt, bekommt hier herausragendes Songhandwerk und eine reiche lyrische Erzählkultur geschenkt, die jede Sekunde und unzählige Wiederholungen wert sind. Drei, zwei, eins... nun geht es rund!




















