Das dritte Album der äusserst produktiven und genreübergreifenden Musikerin Jane Remover erscheint in einer ersten limitierten Auflage auf dem jungen Indielabel deadAir und enthält ein Danny Brown-Feature ("Psychoboost"). Die in New Jersey aufgewachsene und in Chicago lebende Künstlerin vermengt Hyperpop, Dubstep, Noise, Hip-Hop und Alternative zu einem exzessiven Amalgam, das nicht nur die Kritiker begeistert. "Die experimentelle Künstlerin macht im Vergleich zu ihrem vorherigen Album eine komplette Kehrtwende und entfesselt ein Inferno aus rohen Gedanken, das alles – Rap, Pop, Stimme, ihre künstlerische Persönlichkeit – bis zum Zerreissen treibt." - Pitchfork
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Die Kult-Legenden des Spacesynth sind zurück – und zwar mit voller Wucht!
Das Album „Strikes Back“ von Laserdance, ursprünglich 2000 erschienen, ist endlich wieder erhältlich – erstmals seit Jahren auf CD und jetzt auch auf Vinyl!
Mit ihrem charakteristischen Mix aus spacigen SynthesizerKlängen, treibenden Beats und futuristischen Melodien haben Laserdance das Genre des Spacesynth maßgeblich geprägt.
„Strikes Back“ steht exemplarisch für den unverwechselbaren Sound der niederländischen Synth-Pioniere.
„Strikes Back“ ist mehr als ein Album – es ist ein galaktisches Comeback.
Erleben Sie den Sound des Kosmos – zeitlos, treibend, Laserdance
Nach über 25 Jahren Pause meldet sich Planet Pump Records eindrucksvoll zurück – und wie!
Label-Artist Stan-Lee aka Stanley Hottek reanimiert das legendäre Leipziger Technolabel mit einer kompromisslosen Vier-Track-EP: roh, druckvoll und tief verwurzelt im Sound der 90er – made for the underground.
Die EP „We Are“ versteht sich als klares musikalisches Statement: elektronische Musik mit Seele, Haltung und Herkunft – kein generisches Tool für Social-Media-Content, sondern echte Club-Energie.
Der Sound ist puristisch, treibend und analog produziert – ganz in der Tradition früher Planet Pump-Releases: raue Drum-Maschinen, wummernde Basslines und hypnotische Sequenzer, konsequent für den Dancefloor gedacht.
Die erste neue Planet Pump kommt auf klassisch schwarzem Vinyl, verpackt in einer bedruckten Stecktasche – limitiert auf 200 Stück.
Support Vinyl. Support Independent Labels. Support True Techno.
After more than 25 years, Planet Pump Records makes a powerful comeback – and how!
Label artist Stan-Lee aka Stanley Hottek revives the legendary Leipzig techno label with a relentless four-track EP: raw, driving, and deeply rooted in the sound of the ’90s – made for the underground.
The EP "We Are" stands as a clear musical statement: electronic music with soul, attitude, and heritage – not just another generic tool for social media content, but real club energy.
The sound is purist, driving, and produced with analog gear – staying true to the spirit of early Planet Pump releases: gritty drum machines, rumbling basslines, and hypnotic sequencers, all crafted strictly for the dancefloor.
The first new Planet Pump release comes on classic black vinyl, packed in a printed sleeve – limited to just 200 copies.
Support vinyl. Support independent labels. Support true techno.
Der Disco-Klassiker High Energy kehrt zurück — moderner, tanzbarer und kraftvoller denn je! Auf dieser exklusiven 12“ Maxi Single in farbigem Vinyl erwarten dich brandneue elektronische Remixes, perfekt abgestimmt auf den Sound der Clubs von heute.
Top-Produzenten wie DJ Blackstone & Luxe 54, Block & Crown x Sean Finn sowie Softmal & Nytron verpassen dem Kult-Hit einen frischen, zeitgemäßen Anstrich. Satte Bässe, treibende Grooves und das unverkennbare Feeling von High Energy — ideal für DJs, Vinyl-Sammler und alle Liebhaber von Disco und modernem House.
Die ikonische Trance-Hymne „Lizard“ von Mauro Picotto jetzt wieder als farbige Vinyl erhältlich. Der Klassiker aus den späten 90ern begeistert mit seinen treibenden Beats, hypnotischen Synths und dem unverwechselbaren „Komodo“- Sound, der die Clubkultur einer ganzen Generation geprägt hat. Neben den Originalversionen gibt es zahlreiche Remixe, die den Sound noch klarer und intensiver zur Geltung bringen. Ideal für alle, die den Spirit der Trance-Ära neu entdecken oder bewahren möchten.
Zweifelsfrei prägt Fritz Kalkbrenner den Sound einer ganzen Generation und bringt Dancefloors weltweit zum Beben. Nun kehrt er mit seinem neuesten Album Third Place zurück, welches zweifellos eines der ambitioniertesten und künstlerisch anspruchsvollsten Werke seiner Karriere ist. Mit Third Place nimmt Fritz Kalkbrenner seine Zuhörer mit auf eine tief immersive Reise, die die Schnittpunkte von Musik, Gemeinschaft und Selbstfindung feiert. Das Album schafft eine perfekte Balance zwischen euphorischen Höhepunkten und introspektiven Momenten. Inspiriert vom soziologischen Konzept des „Third Place“ – Orte, an denen Kreativität und Gemeinschaft aufleben – verkörpert das Album die Freiheit und emotionale Befreiung, die man in Clubs und Räumen der Gemeinschaft findet. Im Mittelpunkt des Albums stehen mehrere bereits vorab veröffentlichte Singles. ”Into the Night” hat bereits mit seinen erhebenden Chicago-House-Akkorden und dynamischen Grooves die Dancefloors weltweit erobert. Der Track fängt die Euphorie der Clubkultur perfekt ein und kombiniert Fritz Kalkbrenners gefühlvolle Stimme mit einem unwiderstehlichen Groove. Ebenso beeindruckend ist ”The Telepath”, das nostalgische Warehouse-Vibes mit treibenden Breakbeats verbindet und die energiegeladenen Live-Sets von Fritz Kalkbrenner widerspiegelt
Fontaines D.C. kündigen heute ihr mit Spannung erwartetes viertes Album “ROMANCE“ an. “ROMANCE“, das am 23. August über XL Recordings veröffentlicht wird, ist das erste Album der Band mit dem Produzenten James Ford und ohne Zweifel ihr bisher ehrgeizigstes, einfallsreichstes und klanglich abenteuerlichstes Album. Es knüpft an den Erfolg des 2022 erschienenen Albums “Skinty Fia“ an, das in Großbritannien und Irland Platz #1 der Albumcharts erreichte und der Band eine Reihe von Auszeichnungen einbrachte, darunter "International Group of the Year" bei den BRIT Awards 2023. Die explosive Leadsingle "Starburster" läutet die jüngste kreative (R)Evolution von Fontaines D.C. ein. Inspiriert von einer Panikattacke, die Leadsänger Grian Chatten im Londoner Bahnhof St. Pancras erlitt, wird der Song immer wieder durch scharfes und wildes Einatmen unterbrochen. Der treibende Beat und der unerbittliche Text stellen die Selbstzerstörung als Fantasie dar, bevor es einen kurzen Moment ernüchternder Klarheit gibt, wenn das Schlagzeug aussetzt und Chatten vom spuckenden, fast rappenden Gesang beinah in einen Psalm übergeht, dessen Bariton voll und verträumt ist. Begleitet wird der Song von einem filmischen Musikvideo von Regisseur Aube Perrie (Megan Thee Stallion, Harry Styles, The Hives), das die kathartische Intensität des Songs auf brillante Weise einfängt.
Technics' EAH-DJ1200 DJ headphones have run with the RP-DJ1200 concept and taken it to new heights with more advanced functionality, a better design and superior sound quality that meets all the demands of today's DJs. You'll be able to monitor your beats like never before, even at the biggest clubs and gigs. Extra-large 40mm drivers with CCAW voice-coils deliver clear, detailed sound that stays free of interference thanks to the durable 2,500 mW input and, to match the looks of the SL1200MK7, this robust pair of EAH-DJ1200 headphones are similarly cloaked in black.
For Both Carefree and Careless DJs
Blessed with a lightweight, on-ear design, the Technics EAH-DJ1200 headphones are equipped with a lockable rotating mechanism to suit the style of all DJs, including one-ear monitoring. Because they can be folded up, they won't take up much storage space and Technics agreeably throw in two TRS mini-jack cables plus a TRS jack adapter. It's worth mentioning that these removable cables can be locked into place to prevent them from accidentally coming loose during the set; perfect for both carefree and, dare we say, slightly more careless DJs.
Driver Unit
40 mm
Impedance (with Detachable Coiled Cord)
45 Ω
Sensitivity
106 db / mW
Power Handling (IEC)
2500 mW (IEC)
Frequency Information - Frequency Response (with cord)
8 Hz - 30000 Hz
Operating Temperature Range
0 °C to 40 °C
Weight (without cord)
Approx. 233 g
Weight (with Detachable Straight Cord)
Approx. 251 g
Supplied Accessory
Detachable Straight Cord: Approx. 1.2 m, Detachable Coiled
Cord: Approx. 1.5 m (Extended Length 2.2 mm), Carrying
Pouch, Plug Adaptor (6.3 mm)
Plug
3-Pole 3.5 mm Stereo Plug
Cord - Cord Length (detachable straight cord)
1.2 m
Der DJ1200 begeistert mit einem natürlichen, detaillierten und harmonischen Klang. Auch bei hohem Eingangspegel und den damit verbunden extremen Lautstärken ist der Ton stets verzerrungsfrei. Unabhängig von der Lautstärke sorgt der On-Ear für eine rauschfreie und komfortable Sound-Kontrolle. Der Technics EAH-DJ1200 verfügt über ein sehr geringes Gewicht und ist mit einem 270-Grad-Schwenkmechanismus für beide Ohrmuscheln ausgestattet. Diese sind unabhängig voneinander wegklappbar und variabel arretierbar. Somit kann der EAH-DJ1200 zur Sound-Überwachung auch mit nur einem Ohr verwendet werden und ist flexibel einsatzbereit.Für perfekten Sitz sorgen das gepolsterte Kopfband und die schweißabweisende Kunstleder-Ohrmuschel-Polsterung, welche sich angenehm auf der Haut anfühlt. Darüber hinaus kann der DJ-Kopfhörer für den Transport kompakt zusammengeklappt werden. Zum Lieferumfang gehören ein 1,5 Meter Spiralkabel, ein 1,2 Meter langes gerades Kabel sowie ein 6,3-mm Klinkenstecker-Adapter. Beide Kabel verfügen über einen praktischen Verriegelungsmechanismus, welcher ein versehentliches Ablösen des Kabels effektiv verhindert. Mit seinem modernen Design und der Verwendung hochwertiger Materialien überzeugt der Technics DJ1200 auf ganzer Linie. Durch die matt-schwarze Optik passt der Kopfhörer perfekt zum Technics DJ-Plattenspieler SL-1200MK7 und fügt sich bestens in die Technics DJ-Welt ein.
Treiber
40 mm
Impedanz (mit abnehmbarem Spiralkabel)
45 Ω
Empfindlichkeit
106 db / mW
Frequenzgang
2500 mW (IEC)
Frequenzwerte – Frequenzgang (mit Kabel)
8 Hz – 30.000 Hz
Betriebstemperaturbereich
0 °C bis 40 °C
Gewicht (ohne Kabel)
Ca. 233 g
Gewicht (mit abnehmbarem Spiralkabel)
Ca. 251 g
Mitgeliefertes Zubehör
1,5m Spiralkabel, 1,2m gerades Kabel, 6,3-mm Adapter, Transporttasche
Stecker
3,5-mm-Stereostecker, 3-polig
Kabellänge
1,2m; 1,5m
Zenit is a jazz ensemble from Krems in Lower Austria, founded in 1976 by Hannes Treiber and Willi Langer. Their music was celebrated locally, but to reduce them to their local fame would be a shame: After all, their first two LPs, Stimmungswechsel (Change of Moods) and Früchte (Fruits), quickly gained them a much wider audience of discerning listeners. Arguably, however, Zenit's third and final LP Straight Ahead is the most special of their records. It initially came out in 1986 on the producer's label Spray Records, and is today one of the hardest-to-find Austrian jazz records. Its centrepiece is the infectious slow-motion disco piece 'Waiting,' with vocals by American jazz singer Linda Sharrock. Effortlessly bringing together pop, soul and new age vibes, this is a record that is as unique as it is difficult to date. Does it sound like from the 80s We're not sure. To our minds at least, it could also be from the future.
I Talk To Water, the fifth album for Kompakt by Danish producer Kölsch, is the artist’s most personal statement yet. While all the trademarks that make his music so popular and powerful are still present – lush, melodic techno; swooping, trance-like figures; sensuous, shivery texturology – I Talk To Water is also a deep and intimate rapprochement with family and history, a beautiful, finely detailed document of loss and memory, and a tracing of the long, unbroken thread of grief that runs through our lives once we’ve lost those we loved.
The emotional core of I Talk To Water, then, is a cache of recordings by Kölsch’s father, Patrick Reilly, who passed away in 2003 from brain cancer. With time rendered elastic by the pandemic and its associated lockdowns, its sudden, alienating shifts in everyday living, Kölsch found himself reflecting on his father’s passing and ongoing spiritual presence, thinking about how best to memorialise such a significant figure in his own life. Those recordings opened a gateway, of sorts, for Kölsch to move through – a way to bring past and present together and entwine them in a sensitive, poetic manner.
Kölsch’s father was a musician – “touring in the sixties and seventies, in the Middle East especially, he was doing the whole hippy trail, playing guitar, and wrote some songs over the years,” he recalls. “But all in all, he decided to focus on family rather than pursue a musical career.” Reilly kept playing and writing music over the years, though Kölsch hadn’t listened to the material for some time: “I’d never had the guts to listen to it, because I just felt too fragile listening to his voice. It’s such a tough thing to go through.”
During the pandemic, though, Kölsch listened through the fragmented body of work that his father had produced over the years. “I decided I’m gonna finally release my dad’s music twenty years after his passing,” he reflects. “This whole album is about the process of loss, and for me it’s been one of my main driving forces in my musical life, the whole emotional aspect of whatever I’ve done has been based in that feeling that he’s not there anymore.”
Recordings of Reilly appear on three songs across I Talk To Water. His guitars drift pensively across “Grape”, offering a lush thread of melody that Kölsch wraps with clicking, driftwood rhythms and droning, melancholy bass. “Tell Me” is a lovely three-minute art song, a sadly beautiful reflection, minimally adorned with gentle keys and a muted pulse. And on the closing “It Ends Where It Began”, Kölsch lets his father’s acoustic guitar take centre stage for a lament that’s unexpectedly folksy, a guitar soli dream, which Reilly originally recorded in 1996. “He actually recorded it for my first album that never came out,” Kölsch reveals, “and I had it sitting around forever. That is purely him.”
These three imagined collaborations between father and son are poised and delicate. But their relationship also marks the gorgeous music Kölsch has made across the rest of I Talk To Water, from the itchy yet lush “Pet Sound” (titled in tribute to one of Reilly’s favourite albums), the flickering synths and yearning vocal samples that slide through “Khenpo”, the ecstatic shuddering that marks “Only Get Better”, or “Implant”’s slow-motion pans and subtle reveals.
There’s also the title song, where Kölsch is joined by guest Perry Farrell (Jane’s Addiction, Porno For Pyros), singing a mantra for internal reflection: “I talk to water / Searching for myself / Looking for answers / Oceans of you.” Farrell’s appearance brings another timbre, another spirit to the album, aligning neatly with his recent interest in electronic music. “He was completely taken by this idea of talking to water,” Kölsch says, thinking about the ways we collectively lean towards the natural world as a comfort and a listener, a guide through mourning, a way to map out the terrain of the heart. This mapping is something that Kölsch has proven remarkably adept at through the years; dance music for both body and mind, but also both for the here-and-now, and for the hereafter.
“I Talk To Water”, das fünfte Album des dänischen Produzenten Kölsch für Kompakt, ist zweifellos das persönlichste Statement des Künstlers bislang. Während alle Markenzeichen, die seine Musik so beliebt und kraftvoll machen, immer noch präsent sind – üppige, melodische Techno-Tracks; schwebende, tranceartige Elemente; sinnliche, fiebrige Texturen – ist “I Talk To Water” auch eine tiefe und intime Annäherung an Familie und Geschichte. Es ist ein wunderschönes, fein ausgearbeitetes Dokument des Verlusts und der Erinnerung, und es verfolgt den langen, ungebrochenen Faden der Trauer, der durch unser Leben läuft, sobald wir diejenigen verloren haben, die wir liebten.
Der emotionale Kern von “I Talk To Water” besteht aus Aufnahmen von Kölschs Vater, Patrick Reilly, der 2003 an Hirnkrebs verstarb. Durch die Pandemie und ihre damit verbundenen Lockdowns, die plötzlichen, entfremdenden Veränderungen im Alltag, fand Kölsch sich in Gedanken an den Tod seines Vaters und seine fortwährende spirituelle Präsenz wieder. Er überlegte, wie er eine so bedeutende Figur in seinem eigenen Leben am besten verewigen könnte. Diese Aufnahmen öffneten ihm sozusagen ein Portal, um Vergangenheit und Gegenwart miteinander zu verbinden und sie auf sensible und poetische Weise zu verweben.
Kölschs Vater war Musiker – “er tourte in den sechziger und siebziger Jahren, vor allem im Nahen Osten, auf dem Hippie Trail, spielte Gitarre und schrieb im Laufe der Jahre einige Songs”, erinnert sich Kölsch. “Aber alles in allem entschied er sich, sich auf die Familie zu konzentrieren, anstatt eine musikalische Karriere zu verfolgen.” Reilly spielte und schrieb jedoch im Laufe der Jahre weiterhin Musik, obwohl Kölsch das Material lange Zeit nicht angehört hatte: “Ich hatte nie den Mut, es anzuhören, weil ich mich einfach zu zerbrechlich fühlte, seine Stimme anzuhören. Es ist so schwer, das durchzustehen.”
Während der Pandemie hörte sich Kölsch jedoch durch das fragmentierte Werk, das sein Vater im Laufe der Jahre produziert hatte. “Ich beschloss, die Musik meines Vaters zwanzig Jahre nach seinem Tod endlich zu veröffentlichen”, reflektiert er. “Dieses ganze Album handelt von dem Verlustprozess, welcher für mich generell eine der Hauptantriebskräfte in meinem musikalischen Leben ist. Der ganze emotionale Aspekt von dem, was ich getan habe, basierte auf dem Gefühl, dass er nicht mehr da ist.”
Auf “I Talk To Water” sind Aufnahmen von Reilly in drei Songs zu hören. Seine Gitarren ziehen nachdenklich durch “Grape”, bieten einen üppigen Melodiefaden, den Kölsch mit klickenden, treibenden Rhythmen und dröhnendem, melancholischem Bass umwickelt. “Tell Me” ist ein schönes dreiminütiges Kunstlied, eine traurig-schöne Reflexion, minimal geschmückt mit sanften Tasten und einem gedämpften Puls. Und auf dem Abschlusstrack “It Ends Where It Began” lässt Kölsch die akustische Gitarre seines Vaters im Mittelpunkt stehen, ein überraschend folkiger Klagegesang, den Reilly ursprünglich 1996 aufgenommen hatte. “Er hat es tatsächlich für mein erstes Album aufgenommen, das nie veröffentlicht wurde”, enthüllt Kölsch, “und ich hatte es ewig liegen.”
Diese drei erdachten Kollaborationen zwischen Vater und Sohn sind ausgewogen und zart. Aber ihre Beziehung prägt auch die wunderschöne Musik, die Kölsch im Rest von “I Talk To Water” geschaffen hat, angefangen bei dem nervösen, aber üppigen “Pet Sound” (benannt als Hommage an eines von Reillys Lieblingsalben), den flimmernden Synthesizern und sehnsüchtigen Vocal-Samples in “Khenpo”, den ekstatischen Erschütterungen in “Only Get Better” oder den langsamen Schwenks und subtilen Enthüllungen in “Implant”.
Es gibt auch den Titelsong, in dem Kölsch von Gast Perry Farrell (Jane’s Addiction, Porno For Pyros) begleitet wird, der ein Mantra für die innere Reflexion singt: “I talk to water / Searching for myself / Looking for answers / Oceans of you.” Farrells Auftritt bringt eine weitere Klangfarbe, einen weiteren Geist in das Album, der gut zu seinem jüngsten Interesse an elektronischer Musik passt. “Er war völlig fasziniert von der Idee, mit Wasser zu sprechen”, sagt Kölsch und denkt darüber nach, wie wir kollektiv zur Natur als Trost, Zuhörer, Führer durch die Trauer neigen, um die Gelände des Herzens zu kartieren. Diese Kartierung ist etwas, in dem Kölsch im Laufe der Jahre erstaunlich geschickt war; Tanzmusik für Körper und Geist, sowohl für das Hier und Jetzt, als auch für das Leben danach.
- A1: Dance Macabre
- A2: Keep On Searching
- A3: Bobby & Whitney
- A4: Hold Back Love (Feat Lex Empress)
- A5: I Don't Know Why (Feat Mayer Hawthorne)
- B1: Squeeze Me (Feat Ben Westbeech)
- B2: Money In The Bag
- B3: All For Love (Feat Durand Jones)
- B4: Sweet Time (Feat Izo Fitzroy)
- B5: One Of These Days (Kraak & Smaak Remix)
- C1: Stumble (Feat Parcels)
- C2: Man Of Constant Sorrow
- C3: Good For The City (Feat Sam Duckworth)
- C4: I'll Be Loving You (Feat Ivar)
- C5: Dynamite (Feat Sebastian)
- D1: Hands Of Time (Feat Alxndr London)
- D2: Don't Want This To Be Over (Feat Satchmode)
- D3: How We Gonna Stop The Time (Feat Stee Downes)
- D4: The Future Is Yours
- D5: Let's Go Back (Feat Romanthony)
Kraak & Smaak, eine treibende Kraft der elektronischen Musikszene der letzten zwei Jahrzehnte, Meister des Nu-Disco, Funk und allem, was mit Electronic zu tun hat, feiern 2023 ihr 20-jähriges Bestehen - mit einer handverlesenen Auswahl ihres herausragenden Katalogs auf Jalapeno Records und dem eigenen Label Boogie Angst. Das Doppelabum mit dem schlichten Namen TWENTY bringt 20 Band- und Fanfavoriten und viele der unglaublichen Gäste, mit denen das niederländische Duo im Laufe der Jahre zusammengearbeitet hat: von Lee Fields bis Parcels, Romanthony bis Mayer Hawthorne, Ben Westbeech bis Durand Jones. TWENTY ist von Anfang bis Ende ein abgefahrener Hörgenuss, der nie enttäuscht.
BEC meldet sich mit ihrer sechsten EP auf Pan-Pots Second State zurück und nimmt die Zuhörer auf eine Reise mit, die anfangs von treibenden Grooves, verzerrten Vocals, ravigen 90s Synths, industriellen Klängen und kraftvollem Techno geprägt ist ("Pleasure Seeker", "The Truth"). Mit "Reaching Nirvana" zeigt BEC aber eine andere Seite und haut eine Nummer raus, die mit deepen und schwebenden Synths heraussticht. Pan-Pots UKW Mix des Titeltracks mit dem unverkenntlichen Sound des Berliner Duos rundet die Platte perfekt ab.
With „Time Machine EP“ Next Door launches a new motto vinyl record.
Dark, driving, Acid!
On the first track on “Eloi-side” you will find a completely astounded inhabitant of a far future world, who has no answers to the questions of a time-traveler. The second track takes place during a rapid trip - plunging into two worlds.
On the “Morlock-side” machines are working monotonically with the inhabitants in dark caves below the earth’s surface in a far future. Track two is a serious call for a wild dance in a driving ¾ beat.
Have you ever heard anything like it?
The Computer Controlled Minds deliver four remarkable tracks on vinyl. You must experience this!
Mit der Time Machine EP bringt Next Door eine weitere Mottoplatte an den Start.
Dunkel, treibend, Acid !
Auf der Eloi Seite findet Ihr im ersten Track eine völlig verblüffte Bewohnerin einer fernen Zukunft, die auf die Fragen des Zeitreisenden keinerlei Antworten hat. Der zweite Track spielt sich während der rasanten Reise beim Eintauchen zwischen den Welten ab.
Auf der Morlock Seite hingegen arbeiten im ersten Track die Maschinen monoton, in einer fernen Zukunft, unterhalb der Erdoberfläche in dunkeln Höhlen mit ihren Bewohnern. Track zwei dieser Seite ist ein eindringlicher Aufruf zum wilden Tanz im treibenden ¾ Takt!
Habt Ihr so etwas schon mal gehört?
The Computer Controlled Minds bringen hier vier vollkommen krasse Tracks auf Vinyl, das solltet Ihr euch unbedingt geben!
2025 Repress
On his fourth album proper, Now Here No Where, Danish producer Kölsch (aka Rune Reilly Kölsch) is charting new terrain. Fans of his ‘years trilogy’ – 1977, 1983 and 1989, released on Kompakt over the past decade – were privy to a kind of sonic diary, an autobiography, tracking the artist’s early years through three albums of superior, meticulously rendered techno. Calling in collaborators where needed – most notably, the strings of Gregor Schwellenbach – there was still something deeply personal going down, not quite hermetic, but internally focused; the albums proved not only Kölsch’s mastery of his chosen form, but also his capacity to make techno personal, individual, and to trace histories of the self through music. But on Now Here No Where, Kölsch finds his feet firmly planted in the present. Reflecting on his new album, he notes, “It is fascinating to write about memories and feelings that have had years to manifest and develop, but how would I approach current emotions?” It’s a good question: our past coheres through the narratives we build around memories, but the moment we’re in, the newness of the now-ness, is harder to navigate; this story is as yet untold. For Kölsch, this makes Nowhere Now Here “an album about life in the year 2020. A time defined by confusion, misinformation and environmental challenges. It is an emotional interpretation of personal and mental challenges, observations and personal growth.” Kölsch does this with music that effortlessly balances emotional heft with the dancefloor’s brimming desires. It’s a space that Kölsch has navigated for a while now – one of techno’s breakthrough acts, an in-demand DJ across the globe and a prolific and restlessly creative producer, he’s also Kompakt’s biggest-selling act – but Now Here No Where ratchets up the lushness, making for a delirious drift across twelve tracks that are at once perfectly poised and deeply trippy. “Great Escape” is an elegant swoon, an opener that pivots on a sigh and a prayer; then “Shoulder Of Giants” bustles into view, subliminal clatter and an aching violin line giving way to a riff that glows with fluorescence and iridescence. “Remind You” combines an odd ECM jazziness with notes from a twenty-first century torch song; “Sleeper Must Awaken” mines huge buzzing synths and lets them float, in and out of sync, with reduced, ticking beats; “Traumfabrik” (dream factory – there’s a giveaway) is oddly lush, the tones malleable and plastic, morphing across a glitching undertow. There are sad, emotional washes of strings throughout the penultimate “While Waiting For Something To Care About”, while “Romtech User Manual”’s patterns twist and shape in the light. Throughout, Kölsch never keeps his eye off the dancefloor, and you can tell this is his still his home. “The amount of energy and joy I experience every time I perform, has a profound effect on me. It has inspired me so much of late and has become an integral part of my musicality.” “The way we join in expressing our hope for the future every weekend has given me so much,” Kölsch concludes. The club as a temporary autonomous zone, as a space both of freedom and of politics; somehow, that’s all here, Now Here No Where. “Most of all, it is an album about hope.”
Auf seinem vierten Album “Now Here No Where” betritt der dänische Produzent Kölsch (alias Rune Reilly Kölsch) neues Terrain. Seine Trilogie mit den Jahreszahlen 1977, 1983 und 1989, die in den letzten zehn Jahren bei Kompakt erschienen war, hatte seine Fans durch eine Art akustisches Tagebuch, eine Autobiografie geführt, die die frühen Jahre des Künstlers über die Länge von drei großartig produzierten Techno-Alben nachgezeichnet hatte. Wo es nötig war, wurden Kollaborateure hinzugezogen - allen voran für die Streicher, arrangiert von Gregor Schwellenbach -, dennoch zeichnete die Musik immer auch etwas zutiefst Persönliches aus, etwas nicht Hermetisches, auf eine bestimmte Art immer auch nach Innen fokussiert. Die Alben bewiesen nicht nur, wie sehr Kölsch die von ihm gewählte äußere Form beherrscht, sondern auch seine Fähigkeit, Techno zu etwas Persönlichem und Individuellem zu machen und der eigene Geschichte durch Musik näher zu kommen.
Auf “Now Here No Where” steht Kölsch nun mit beiden Beinen fest auf dem Boden der Gegenwart. Mit Blick auf sein neues Album stellt er fest: "Es ist faszinierend, über Erinnerungen und Gefühle zu schreiben, die Zeit hatten, sich zu manifestieren und zu entwickeln, aber wie nähere ich mich meinen aktuellen Emotionen?”. Eine gute Frage: Unsere Vergangenheit wird im Innersten zusammengehalten durch Geschichten, die aus Erinnerungen entstehen, aber der Moment, in dem wir uns befinden, die Neuheit des Neuen, ist schwieriger zu beschreiben; die Geschichte ist noch nicht erzählt. Für Kölsch ist “No Here Now Where” daher "ein Album über das Leben im Jahr 2020. Eine Zeit, die von Verwirrung, Desinformation und ökologischen Herausforderungen geprägt ist. Es geht dabei um die emotionale Interpretation von persönlichen und mentalen Herausforderungen, von Beobachtungen und der eigenen, individuellen Weiterentwicklung".
Kölsch tut dies mit Musik, die mühelos kleine Gefühlsausbrüche mit den großen Sehnsüchten der Tanzfläche in Einklang bringt. Es ist dieser Zwischenraum, in dem sich Kölsch schon seit einiger Zeit bewegt, als weltweit gefragter und gefeierter Live Act, DJ und so unermüdlicher wie kreativer Produzent (nicht umsonst ist Kölsch der “biggest-selling-artist” bei Kompakt), doch “Now Here No Where” treibt all das noch weiter auf die Spitze: ein enormer Sog entsteht, der uns über zwölf Tracks hinweg gefangen hält wie ein perfekt ausbalancierter Trip. Der Opener "Great Escape" ist pure Eleganz, ein Track, der irgendwo zwischen Seufzer und Gebet hin und her schwankt; dann drängt "Shoulder Of Giants" ins Blickfeld, ein unterschwelliges Geklapper, eine wehende Geige, schließlich ein schillernder Riff, der in der Dunkelheit zu leuchten und zu glühen scheint.
"Remind You" kombiniert seltsamen ECM-Jazz mit einem sentimentalen Liebeslied des 21. Jahrhunderts; "Sleeper Must Awaken" schürft im Bergwerk riesiger Synthesizer, mal im Takt, mal aus dem Takt ticken die minimalen Beats; "Traumfabrik" ist ungewöhnlich “lush”, die einzelnen Töne, geschmeidig und modelliert, zerfließen in einem glitzernden Abgrund. Das vorletzte Stück "While Waiting For Something To Care About" wird von traurigen, emotionalen Strings untermalt, während sich die Strukturen von "Romtech User Manual" im Licht drehen und immer wieder neu formieren. Die ganze Zeit über behält Kölsch die Tanzfläche im Auge, und man merkt ihm an, dass sie immer noch sein Zuhause ist: "Die Menge an Energie und Freude, die ich bei jedem Auftritt erlebe, hat eine tiefe Wirkung auf mich. Sie hat mich gerade in letzter Zeit stark inspiriert und ist zu einem integralen Bestandteil meiner Musik geworden.”
"Die Art und Weise, wie wir an jedem Wochenende gemeinsam unsere Hoffnung auf eine bessere Zukunft zum Ausdruck bringen, hat mir viel gegeben", so Kölsch abschließend. Die Vision des Clubs als eine temporäre autonome Zone, als ein Raum von großer Freiheit aber auch von politischen Ideen, das ist irgendwie alles hier drin, Now Here No Where. "Es ist vor allem ein Album über Hoffnung."
André Hommen präsentiert sein erstes Album 'More Than This' auf seinem kompromisslosen Label These Eyes. Das neun Tracks umfassende Album, das im Juli dieses Jahres veröffentlicht wird, ist eine melodische Reise, welche die vielfältigen Facetten seines Klangkosmos aufzeigt.
These Eyes wurde 2017 in Köln mit dem klaren Ziel gegründet, elektronische Underground-Musik begleitet von einer Vision für einzigartiges Design zu veröffentlichen. Mit einem Backkatalog ausgewählter EPs von Künstlern wie Marc Romboy, Jonathan Kaspar und Clavis ist 'More Than This' das erste Album des Labels und zugleich ein Debüt des Labelinhabers selbst.
"Eins" beginnt mit glühendem Ambient, Glockenschläge und funkelnde Tasten werden hinzugefügt, um einen üppigen Groove zu erzeugen. Wie ein verschwommener Traum eines unbekannten Paradieses, warme, gefühlvolle Akkorde und Gesang - der Klang klingt wie Wellen, die auf "Pantone" langsam an das Ufer gespült werden. Bei 'Mirror' wird verzerrter weiblicher Gesang zum Mittelpunkt der Melodie, in einem treibenden Techno-Track, der für das Warehouse gemacht wurde. Die funky Bassline von "Current Issue" bewegt sich, ein tieferer Vibe wird enthüllt, während die Harmonie Spannung und Charme aufbaut.
Unheimliche Perkussion verbindet sich mit teuflischem Klavier auf dem eindringlichen 'Arythm'. Unscharfe, kratzende Elektronik und die Energie der 808 lassen dich während 'Waste Your Youth' in einem schwindelerregenden Zustand zurück. „Emphase" ist ein spannungsgeladener nächtlicher Ritt durch den Wald. „Cohesive" beginnt mit nichts anderem als einem komplizierten Drumpattern und ist André in seiner hypnotischen Bestform, der wartet, bis man vollständig in seinen Bann gezogen ist, bevor er eine hypnotisierende Schleife hinzufügt. Der Titeltrack 'More Than This' besticht durch Synths, die in dieser schwebenden Downtempo-Nummer flimmern und fliessen.
Nach den Liebeleien: Driven, Summerless und Fake auf BPitch flaniert Douglas Greed mit neuer Scheibe und Muniti-on der Freude aus Jena in die Welt. Die Spark / Noisy EP strahlt mit sechs berauschenden Tracks am FAT-Horizont.
Für dieses Abenteuer hat sich Dougi aufreizende Kameraden zum abkumpeln und Beatbaum schütteln geladen. Der Zauber der Vereinigung knistert, wenn Mooryc, Schlepp Geist, Affkt, Chris Manura und Remood die Drums ans Moped schnallen, den symmetrischen Wind jagen und dem Techno- und House-Gerüst elastisch die Grenzen aufstreicheln. Ein Candystorm aus eleganten Schlägen, Snares an der richtigen Stelle des Flusses und Melodien ohne Sand aber genauso
zärtlich geschliffen, gewähren einen weiteren Einblick in das abwechslungreiche Sounduniversum wenn Douglas Greed
aus funkelnden Geräuschen - Endophine in der Blutbahn macht.
A1. Spark
- Spark' eröffnet als schwingende Houseballade die Tracklist. Stetig steigernd ergreift der Rhythmus die Aufmerksam-
keit von wippenden Körperteilen und die hypnotische Vocals funkeln im Sonnenaufgang.
A2. Noisy
Out of Space. Raumgleiter Mooryc und Kapitän Greed fliegen mit Leichtigkeit durch die schiebenden Synthi-Wellen der
Noise-Galaxy, der Roboter serviert intelligentes Frühstück in einem Land nach unserer Zeit.
B1. Spark (Schlepp Geist RMX)
Im Suchscheinwerfer vom Schlepp Geist offenbart - Spark' die spiralfarbene Unendlichkeit der Nacht. Zärtlich und be-
stimmt nimmt er uns mit Vocals und Pads an die Hand, direkt zum Licht.
B2. Noisy (Affkt Remix)
Die treibende Note spielt Affkt blind mit 11 Fingern und gibt der Raumreise - Noisy' die Clubfahne in die Hand. Der Start
auf dem glitzernden Teppich der Milchstraße, der programmierte Kurs in die Nacht.
Mangue welcomes Michael Nielebock (Deep Circus,Treibstoff) from Berlin. Remixes were done by Fabian Schumann & Black Vel and Mister Mo´s Ferry: Niklas Dapayk Worgt.
- 1: Sozialismus In Discos
- 2: Bleibm
- 3: Muv
- 4: Entnazifiziert
- 5: Du&I
- 6: Sei
- 7: Regen
- 8: Mau
- 9: Wos
- 10: Hendihenga
- 11: Feministische Gstanzln
- 12: Kum Vorbei
- 13: Muast Ned
- 14: Zwiefacher Nachts
Mit "wos" legen Attwenger ihr zehntes Studioalbum vor - ein Werk, das erneut beweist, warum diese Band seit fast vier Jahrzehnten wie ein Naturphänomen durch die deutschsprachige Musiklandschaft fegt. Was 1991 mit einer Kassette, einem VHS-Tape und dem legendären Satz "Attwenger heißt im Dialekt denken, heißt den Schädel in den Most tunken" begann, hat sich zu einem der eigenständigsten Projekte des Landes entwickelt: Slangpunk, Dialekt-Avantgarde und anarchischer Groove, der keine Schublade akzeptiert. Auf "wos" treffen elektrisch aufgeladene Ziehharmonika-Linien auf treibende Drum- und Sequenzer-Beats. Worte fransen aus, Geschichten wirbeln herum, Sprache wird gebogen, gedehnt, zerlegt - und wieder zusammengesetzt zu einem Sound, der gleichzeitig tief verwurzelt und radikal zeitgenössisch ist. Attwenger kommentieren den Zustand einer überhitzten Gesellschaft, ohne den moralischen Zeigefinger zu heben. Stattdessen öffnen sie Räume zwischen den Zeilen: Orte für Humor, Auswege, Widerstand und befreiende Bewegungen jenseits der Erwartung. "wos is. is wos." - dieses Album lässt keinen kalt. Es fordert heraus, groovt, fräst, fragt, widerspricht. Und es zeigt einmal mehr: Attwenger bleiben unkopierbar.
- 1: Innocence
- 2: Anodyne
- 3: Stolen Vehicle
- 4: Talk Me Around
- 5: Spiral Staircase
- 6: Eden
- 7: Contempt
- 8: Social Suicide
- 9: New Plastik Abyss
Dead Finks melden sich mit ihrem vierten Album zurück, das ihre charakteristische Mischung aus hysterischem Zynismus und schriller Ernsthaftigkeit beibehält. Der treibende, oft aggressive Sound ihrer früheren Alben wurde nun etwas gemildert durch schimmernde Gitarren, hypermelodische Gesangslinien und eine verstärkte Betonung von Klarheit und Dynamik, die klassisches Pop-Songwriting, Shoegaze-Texturen und avantgardistische Kunstmusik in ihren Kanon aufnehmen.
- A1: Do You (Vocal)
- A2: Satisfaction, Love & Passion (Vocal)
- A3: Dance Tonight (Maxi Version)
- A4: Do You (Instrumental)
- B1: Dance Tonight (7“ Version)
- B2: Do You (7“ Version)
- B3: Satisfaction, Love & Passion (Instrumental)
- B4: Dance Tonight (Do It Yourself Version)
Die erfolgreiche Italo-Disco-Reihe „Best Of“ geht in die nächste Runde – und diesmal auf hochwertigem Vinyl!
Mit „Best Of – Duke Lake“ erscheint eine exklusive farbige LP, die die größten Hits des Italo-Disco-Kultkünstlers Duke Lake vereint.
Diese besondere Vinyl-Ausgabe bringt den authentischen 80er-Sound zurück auf den Plattenteller und lässt das Herz jedes Italo-Disco-Fans höherschlagen.
Mit dabei sind unter anderem die Klassiker:
Do You
Dance Tonight
Satisfaction, Love & Passion
Typische Italo-Disco-Synthesizer, treibende Drum-Machines und eingängige Hooklines machen diese Songs zu zeitlosen Dancefloor-Favoriten. Die sorgfältig zusammengestellte Tracklist präsentiert Duke Lakes stärkste Titel in einer hochwertigen Sammler-Edition.




















