Ein Gespräch mit Thee Sinseers kurz vor der Veröffentlichung ihres neuen Albums ,Love Stories" bei Colemine Records macht eines ganz deutlich: Dies ist kein Album, das eine glatte und ordentliche Liebesgeschichte erzählt. Es geht hier nicht um das Happy End. Es geht um alles, was davor, danach und trotz allem passiert. Auf dieser LP hat sich die Band auf eine erdigere Instrumentierung konzentriert - Kontrabass, Gitarren, die durch Verstärker laufen, um einen wärmeren, an die Sechziger angelehnten Klang zu erzielen - und sich von allem inspirieren lassen, wo es sich bot, selbst an den unwahrscheinlichsten Orten. Es ist dieses genreübergreifende Denken, das Sänger Joey Quiñones als das bestimmende Merkmal der Platte ansieht. "Es fühlte sich zu keinem Zeitpunkt so an, als würden wir Soul-Musik machen", sagt er. ,Es fühlte sich an, als würden wir einfach unsere Musik machen." Die Band wollte etwas Ehrlicheres einfangen als nur die Höhepunkte - sie wollte die Höhen und Tiefen romantischer Beziehungen zeigen und gleichzeitig den Rahmen erweitern, um auch das Familiäre, das Komplizierte und das Ungelöste einzubeziehen. Die Eltern der Bandmitglieder sind auf dem Albumcover zu sehen, ihre eigenen Liebesgeschichten sind in die visuelle Identität der Platte eingewoben, manche dieser Geschichten bestehen noch, andere nicht. ,Jeder einzelne Songtitel führt dich auf einen anderen Weg der Liebe - egal, ob du gewinnst oder verlierst." Quiñones wollte, dass die Zuhörer sich auf diese Mehrdeutigkeit einlassen. ,Liebe ist unendlich", sagt er. ,Sie reicht über ein Leben hinaus. Ich möchte, dass die Leute immer noch verwirrt sind - ich möchte, dass es wie ein offenes Buch bleibt." Doch eines bleibt durchgehend konstant: das Bekenntnis von Thee Sinseers zu ihrer Herkunft. Diese East-LA-Identität stellt sich nicht zur Schau - sie existiert einfach, eingewoben in das Gewebe der Musik, ohne als Abzeichen getragen zu werden. Hier wird kein Liebeskummer vorgetäuscht, sondern es ist das Echte.
out of Stock
Last delivered 29 days ago available to reorder, subject to availability
Love Glow Vinyl, auf 700 Stück limitiert. Wendecover. Inkl. Poster, Insert, Downloadcode und CD (Album + Film "Im Zeichen des Zwillings". Wer nach dem von der Presse hochgelobten Vorgänger ,Remove The Ties" dachte, das kreative Maximum sei erreicht, wird eines Besseren belehrt. Vibravoid unterwerfen sich nicht dem zerstörerischen Zwang, das Vorgängeralbum übertreffen zu müssen - sie tun es einfach. Auf ,A Reason For Now" zeigt die Band, wie tief die DNA der Jahre 1966 bis 1968 in ihrem Sound verwurzelt ist. Vibravoid kopieren nichts - noch nicht einmal sich selbst. Sie distanzieren sich von den inflationär verwendeten Begriffen, die sie einst selbst popularisiert haben, und erklären die Popmusik zur neuen Droge. ,A Reason For Now" ist ein mitreißender Rausch, der sofort infiziert - ein fieberhafter LSD-Rausch aus Verzerrung und surrealen Traumfrequenzen.
out of Stock
Last delivered 29 days ago available to reorder, subject to availability
Entstanden aus nächtlichen Harmonien, geteilten Sprachmemos und einer langjährigen Freundschaft, die auf gegenseitiger Bewunderung basiert, haben Haley Blais und Sam Lynch die Supergroup True Mountain Laurel gegründet. Ihr Debütalbum ,Angel So Bad" ist eine zarte, staubige Erkundung all der Gefühle, die durch die Maschen fallen. Das Projekt, das zu gleichen Teilen aus folkiger Träumerei und countryhafter Sehnsucht besteht, schöpft aus ihren jeweiligen Solokarrieren. Sams poetische Selbstreflexion und Haleys messerscharfe, intime Texte verschmelzen zu etwas Sanfterem, Seltsamerem und ganz Eigenem. Beeinflusst von Künstlern wie Gillian Welch, Lucinda Williams und kanadischen Singer-Songwritern der frühen 2000er geht es bei dem Projekt weniger um das Genre als vielmehr um das Gefühl. Akustikgitarren, mit Besen gespielte Drums, Pedal Steel und gelegentlich klirrendes Klavier untermalen Texte, die wie Tagebucheinträge wirken, ohne bekenntnishaft zu sein: Sie fangen den Schmerz des Älterwerdens ein, das seltsame Gefühl, immer noch mehr zu wollen, und die Freude, in der Stimme eines anderen ein Zuhause zu finden. Diese Songs haben eine Lässigkeit, die bewusst wirkt. Während Sams Solowerke eher filmisch und atmosphärisch sind und Haleys eher clever und orchestral, treffen sie sich hier in der Mitte: warm, minimalistisch und ein bisschen rau an den Kanten. Live nimmt das Projekt eine noch intimere Form an - ohne Setlists oder starre Arrangements. Einfach zwei Freunde, die die Wahrheit singen, so wie sie sie an diesem Abend empfinden.
Seit ihrer Debüt-EP "Billstedt" aus dem Jahr 2020 schrauben Christian Klindworth, Antoine Laval und Lars Brunkhorst an ihrem ganz und gar eigenen Sound zwischen Postpunk und melodienverliebtem Indierock. fluppe haben mit "Blüte" (2021) und "Boutique" (2023) zwei Alben veröffentlicht. Sie sind beim Reeperbahn Festival aufgetreten, haben für Turbostaat eröffnet, doch vor allem sind sie unermüdlich durch die Clubs getourt und haben ihre eigenen Shows gespielt. Aber klar, auch an fluppe schrappt die Polykrisen-Gegenwart nicht einfach vorbei, zumal es vermutlich unumgänglich ist, dass hier und da mal Cure-Gitarren durchschimmern, wenn man ein Album mit Produzent Tobias Siebert (Klez.e, And The Golden Choir) aufnimmt.
Graham Hunt kann einfach nicht aufhören, Alben aufzunehmen. Seit 2019 hat der in Madison, Wisconsin, lebende Songwriter ein umfangreiches Repertoire an einzigartiger Musik zusammengetragen - in einem Tempo, das nur von der Qualität der Werke selbst übertroffen wird. Nun, bereits bei seinem sechsten Album ,American Pyramid", hat Hunt sich aus seiner Komfortzone herausgewagt, die bodenständigen, computerorientierten Experimente seiner früheren Arbeiten hinter sich gelassen und stattdessen Minnesotas legendäres Pachyderm Studio mit einer neunköpfigen Band, um zu versuchen, eine andere Seite seiner grenzenlosen Kreativität einzufangen. Das Ergebnis ist ein Album, das musikalisch und textlich neue Wege geht, wobei Hunt mit seinem surrealistischen Ansatz sowohl die Traditionen des amerikanischen Indie-Rock als auch die beunruhigende Distanziertheit der amerikanischen Erfahrung selbst seziert. Zusammen mit einer Reihe von Multi-Instrumentalisten aus früheren Besetzungen seiner Live-Auftritte zog Graham ins Pachyderm Studio, den berühmten Aufnahmestandort unzähliger Kultalben, von Nirvanas ,In Utero" und PJ Harveys ,Rid of Me" bis hin zu neueren Alben wie ,Sugaregg" von Bully oder ,Once Twice Melody" von Beach House. Die Session erwies sich als fruchtbar, da die meisten Songs, die es auf ,American Pyramid" schafften, jene maximalistische Ambition ausstrahlen, die in Grahams meisterhaftem Songwriting offensichtlich ist - doch nachdem er nach Hause zurückgekehrt war, wurde Hunt von noch weiterer Inspiration erfasst - und das Album schwelgt in der Dualität beider Prozesse. Tracks wie der bei Pachyderm aufgenommene Rave-up ,Riverboat Blues" gehen nahtlos in die zu Hause aufgenommene Musik wie ,Dust Underwater" über, wobei beide in eskapistische Fantasien abdriften, in denen lebhafte Produktionselemente die surreale Erzählung untermalen. Oder anderswo bietet der Album-Highlight ,Getting Older" einigen von Hunts unmittelbar befriedigendstem Gitarrenpop und die bodenständigsten Texte auf ,American Pyramid". Die Fähigkeit, so viele verschiedene Klänge, Emotionen und Stimmungen zu vereinen, macht Graham Hunt zu einem so besonderen Songwriter. Nur sehr wenige würden es überhaupt versuchen, Westerberg-artigen Everyman-Rock mit gonzoartigen, autotune-bearbeiteten Gesangspassagen oder psychedelischen lyrischen Abstraktionen mit offenherzigen Gedanken über den unaufhaltsamen Lauf der Zeit zu kombinieren - und noch weniger könnten das so umsetzen, wie Hunt es auf ,American Pyramid" tut.
Die Deluxe-Vinyl-Edition des letzten Albums von TBF. Enthält die zwei LPs (Horrorful Heights) plus eine weitere LP (Horrorful Offal) in einem schönen Schuber mit Stanzung sowie eine Download-Karte. Diese besondere Deluxe-Ausgabe vereint "Horrorful Heights" mit dem begleitenden Bonus-Album "Horrorful Offal" (11-Song-Extra-Album mit Outtakes und Sessiontracks). Horrorful Heights markiert ein beeindruckendes neues Kapitel im umfangreichen Werk von The Bevis Frond und zeigt die anhaltende Kreativität des Songwriters, Gitarristen und Frontmanns Nick Saloman, der nun in ein weiteres Jahrzehnt als Musiker startet. Seit langem als eine der markantesten Stimmen des britischen Underground-Rock etabliert, verfeinert Saloman weiterhin die Qualitäten der Band aus melodischer Psychedelia, drahtigen Gitarrenepen und Songwriter-Kunst. Einer der zugänglichsten Einstiege in die Bevis Frond Welt, welcher alle Stärken zu einem zusammenhängenden, lebendigen Ganzen vereint. Das Album bewegt sich fließend zwischen klirrendem Psych-Pop, schweren Gitarrenriffs und pastoralen Träumereien. Die Bandbreite des Albums ist groß, aber klar definiert. "Draining The Bad Blood" erinnert an den klassischen Bevis-Frond-Stil melodisch inspirierten Gitarrenpops der 60er Jahre, "Space Age Eyes", eine prägnante neunminütige Odyssee, verweist auf die transzendentalen Erkundungen des elektrischen Miles Davis der 70er Jahre. Der mit Sitar untermalte Titeltrack driftet durch rauchige Psychedelia mit mehrstimmigem Gesang und geschichteten Tablas - ein liebevolles Echo der Headshop-Mystik, mit der Saloman während der gesamten Bandgeschichte gespielt hat. An anderer Stelle verbindet "Mossback's Dream" lysergische Leads mit der treibenden Energie des amerikanischen Hardcore der 80er Jahre und schafft so einen Hybrid, der sowohl zeitlos als auch völlig eigenständig wirkt. Weitere Höhepunkte sind das von den Byrds beeinflusste "Buffaloed", das wirbelnde "Silver Insects" und "That's Your Lot", ein rasantes Feuerwerk melancholischer Euphorie und einer der unmittelbarsten Songs des Albums. Obwohl eklektisch anmutend, ist es ein fokussiertes Porträt von The Bevis Frond im Jahr 2025 - vital, melodisch und frei von Nostalgie. Saloman beschreibt die Sammlung ganz einfach: die besten Songs, die er in den letzten Jahren geschrieben hat, entstanden ohne Zwang und ganz instinktiv. Das Ergebnis ist ein Höhepunkt aus der Spätphase einer der stillsten einflussreichen Underground-Bands Großbritanniens.
out of Stock
Last delivered 52 days ago available to reorder, subject to availability
Die späten 1990er Jahre waren eine fruchtbare Zeit in der amerikanischen Elektronik- Underground-Szene. Eine wachsende Zahl von Künstlern, verteilt über das ganze Land, beteiligte sich an der jüngsten Runde eines jahrzehntelangen transatlantischen musikalischen Dialogs. An der Schnittstelle von Hip-Hop, Elektronik und Soul versuchten diese Künstler, ihren eigenen Weg zu gehen. Im September 2001 schlossen sich Telefon Tel Aviv aus New Orleans, die Highschool-Freunde Joshua Eustis und der verstorbene Charles Cooper, schlossen sich diesem Dialog mit ihrem Debütalbum ,Fahrenheit Fair Enough" an, das bei Hefty Records erschien. Als Herzensprojekt war ,Fahrenheit" ein Versuch des Duos, ,etwas Sinnvolles beizutragen ", sagt Eustis heute, ,etwas eindeutig Amerikanisches und irgendwie auch Südstaatliches." Zum fünfzehnten Jahrestag der Veröffentlichung bringt Ghostly International ,Fahrenheit Fair Enough mit einer Vinyl-Ausgabe und zusätzlichem digitalem Bonusmaterial neu auf. Als sie Ende der 1990er Jahre in New Orleans lebten, standen Eustis und Cooper im Bann zweier musikalischer Strömungen: amerikanischer Klassiker - New Orleans' Bounce, Detroits Techno, Chicagos House - und britischer Electronica - Autechre, Aphex Twin, Jega. Aufgenommen im Laufe eines Jahres in Eustis' Kindheitszimmer im Stadtteil Riverbend in New Orleans, lotete ,Fahrenheit" das Potenzial amerikanischer elektronischer Musik in einer Zeit der Hoffnung aus. Die Tracks sollten ,sich ständig weiterentwickelnde Skulpturen" sein. Fasziniert von IDM, wollten die beiden ,etwas Schwung hineinbringen , es ein wenig lockerer gestalten, es aber auch hyperromantisch klingen lassen." Eustis und Cooper hatten sich ursprünglich eine ,harte Club-Platte" vorgestellt, doch stattdessen wurde ,Fahrenheit" von Fans und Kritikern, die seine stilistischen Wurzeln falsch interpretierten, als zartes Stück Electronica wahrgenommen. Die Musik klingt im Jahr 2016 umso relevanter, da der Weg, den Eustis und Cooper damals anstrebten, heute Realität ist. Und weil heute jeder darauf hört, was der Süden zu sagen hat." ,Wir wollten einfach nur sehen, ob wir es hinbekommen", erinnert sich Eustis. ,Wir wussten es nicht. Unser Ziel war es, etwas zu schaffen, auf das wir stolz sein konnten." Zum 25-jährigen Jubiläum dieser bahnbrechenden Elektronik-LP, einem Meilenstein der amerikanischen Elektronikmusik, erscheint eine Deluxe-Obi- Edition als Doppel-Vinyl in einer neuen Watercolor- Variante. Joshua Eustis und der verstorbene Charlie Cooper schufen einen Klassiker, der an der Schnittstelle von IDM, Experimental- und Bass-Musik ansiedelt und eine neue Generation von Künstlern (Loraine James, Kelly Moran u. a.) beeinflusste. Das Album kehrt nun endlich für eine neue Generation zurück.
out of Stock
Last delivered 52 days ago available to reorder, subject to availability
Black Marble erwachte im Herbst 2012 zum Leben, inspiriert vom Synthwave-Revival der frühen 2000er Jahre in New York City. Heute, vierzehn Jahre später und sieben Veröffentlichungen weiter, macht Chris Stewart weiterhin Platten, während er über Maschinen gebeugt sitzt, die sich beim Einschalten warm anfühlen und die man überreden muss, um in der Stimmung zu bleiben. Seine Alben, die ausschließlich von Stewart geschrieben, aufgenommen und veröffentlicht werden, bleiben einzigartige Visionen, mit Songs, die versuchen, ein diffuses Pastiche zu vermitteln, das nun von dem Wunsch geprägt ist, das Ganze in eine Botschaft zu hüllen, die davon erzählt, wo er gewesen ist und wohin er gehen will. In seiner neuesten Vision, ,Life in Small Spaces", kommentiert Stewart die Musikindustrie und seine Rolle darin und reflektiert darüber, wie sich Underground-Musik im Laufe der Zeit verändert hat und wie ein Leitbild, die Dinge einfach zu halten und sich selbst treu zu bleiben, das einzige Ideal für das Leben in dieser komplizierten Landschaft ist. Stewarts Wunsch, die Zeit mit intakten Idealen zu überbrücken, zeigt sich im Songwriting, das die Pop-Sensibilität des Projekts beibehält und gleichzeitig neue Tricks in den Hut zaubert. ,Life in Small Spaces" tauscht Synth-Wände gegen mehr Gitarre ein und greift dabei auf frühe amerikanische College-Radio-Staccato-Gitarrenlinien zurück, die an Pylon, The Necessaries und R Stevie Moore erinnern, sowie auf Live-Drum-Samples - eine Anspielung auf den einfachen, metronomartigen Stil von Wire. Stewart erklärt den Grund für die Veränderung als einen Weg, ,diese glockige, hypnotische Qualität zu erzeugen. Wie ein Radio-Drehknopf, der zwischen zwei Sendern steht." Visuell zeigt ,Life in Small Spaces" Stewart allein auf dem Cover in einem kargen Raum, umgeben von einer Explosion aus Konfetti - ein Bild, das eine in sich geschlossene Welt widerspiegelt, die zwar klein, trostlos und überladen wirken mag, aber ganz und gar seine eigene ist. Ein passender Rahmen für ein Album, das Begrenzung als eine Form der Klarheit begreift und die Geschichte davon erzählt, sich für ein einfaches Leben zu entscheiden, Stabilität und Komfort aufzugeben zugunsten einer Existenz voller mutiger und fesselnder Verbindungen. Dies spiegelt zudem Black Marbles Vertrauen nicht nur in seine Kunst wider, sondern auch in die Gemeinschaft, die sich im Laufe der Jahre um das Projekt herum entwickelt hat. ,Life in Small Spaces ist das, worüber ich als Künstler sprechen möchte. Es ist genau dort, wo ich mich in diesem Moment befinde, und ich weiß, dass ich mit meinen Gefühlen nicht allein bin." Dieses Gefühl ist kein Vorbehalt. Es ist der springende Punkt. ,Life in Small Spaces", mit seiner introspektiven Lyrik, die geschickt in Black Marbles strahlender Musikalität verborgen ist, ist eine ernsthafte Analyse der Belastungen, die Künstler prägen. Es ist eine Einladung, einen minimalistischeren Lebensstil zugunsten kreativen Ausdrucks und Freiheit zu akzeptieren und bewusst zu wählen - und niemals deine Werte für die verlockende Illusion von Erfolg opfern zu müssen.
Black Marble erwachte im Herbst 2012 zum Leben, inspiriert vom Synthwave-Revival der frühen 2000er Jahre in New York City. Heute, vierzehn Jahre später und sieben Veröffentlichungen weiter, macht Chris Stewart weiterhin Platten, während er über Maschinen gebeugt sitzt, die sich beim Einschalten warm anfühlen und die man überreden muss, um in der Stimmung zu bleiben. Seine Alben, die ausschließlich von Stewart geschrieben, aufgenommen und veröffentlicht werden, bleiben einzigartige Visionen, mit Songs, die versuchen, ein diffuses Pastiche zu vermitteln, das nun von dem Wunsch geprägt ist, das Ganze in eine Botschaft zu hüllen, die davon erzählt, wo er gewesen ist und wohin er gehen will. In seiner neuesten Vision, ,Life in Small Spaces", kommentiert Stewart die Musikindustrie und seine Rolle darin und reflektiert darüber, wie sich Underground-Musik im Laufe der Zeit verändert hat und wie ein Leitbild, die Dinge einfach zu halten und sich selbst treu zu bleiben, das einzige Ideal für das Leben in dieser komplizierten Landschaft ist. Stewarts Wunsch, die Zeit mit intakten Idealen zu überbrücken, zeigt sich im Songwriting, das die Pop-Sensibilität des Projekts beibehält und gleichzeitig neue Tricks in den Hut zaubert. ,Life in Small Spaces" tauscht Synth-Wände gegen mehr Gitarre ein und greift dabei auf frühe amerikanische College-Radio-Staccato-Gitarrenlinien zurück, die an Pylon, The Necessaries und R Stevie Moore erinnern, sowie auf Live-Drum-Samples - eine Anspielung auf den einfachen, metronomartigen Stil von Wire. Stewart erklärt den Grund für die Veränderung als einen Weg, ,diese glockige, hypnotische Qualität zu erzeugen. Wie ein Radio-Drehknopf, der zwischen zwei Sendern steht." Visuell zeigt ,Life in Small Spaces" Stewart allein auf dem Cover in einem kargen Raum, umgeben von einer Explosion aus Konfetti - ein Bild, das eine in sich geschlossene Welt widerspiegelt, die zwar klein, trostlos und überladen wirken mag, aber ganz und gar seine eigene ist. Ein passender Rahmen für ein Album, das Begrenzung als eine Form der Klarheit begreift und die Geschichte davon erzählt, sich für ein einfaches Leben zu entscheiden, Stabilität und Komfort aufzugeben zugunsten einer Existenz voller mutiger und fesselnder Verbindungen. Dies spiegelt zudem Black Marbles Vertrauen nicht nur in seine Kunst wider, sondern auch in die Gemeinschaft, die sich im Laufe der Jahre um das Projekt herum entwickelt hat. ,Life in Small Spaces ist das, worüber ich als Künstler sprechen möchte. Es ist genau dort, wo ich mich in diesem Moment befinde, und ich weiß, dass ich mit meinen Gefühlen nicht allein bin." Dieses Gefühl ist kein Vorbehalt. Es ist der springende Punkt. ,Life in Small Spaces", mit seiner introspektiven Lyrik, die geschickt in Black Marbles strahlender Musikalität verborgen ist, ist eine ernsthafte Analyse der Belastungen, die Künstler prägen. Es ist eine Einladung, einen minimalistischeren Lebensstil zugunsten kreativen Ausdrucks und Freiheit zu akzeptieren und bewusst zu wählen - und niemals deine Werte für die verlockende Illusion von Erfolg opfern zu müssen.
2LP Wide
1997 erschien „The Great Milenko“ von Insane Clown Posse nicht einfach nur – es schlug ein wie eine
Bombe. Gegenreaktionen der Branche. Trotz allem Platin. Nun verspottet die „Joker’s Card“, die eine
ganze Generation von Juggalos und Juggalettes geprägt hat, die Welt zum ersten Mal auf prächtigem
schwarzem Vinyl mit vollständigem Booklet und ist damit ein Muss für alle eingefleischten Sammler und
neuen Fans des abgedrehten „Dark Carnival“ gleichermaßen. Enthält „Hokus Pokus“, „Halls of Illusions“
und „What Is A Juggalo?“
Auf der sechsten LP von Radiator Hospital, ,Distorting Time", spielt Sam Cook-Parrott nicht mit Nostalgie - er geht ihr aktiv aus dem Weg. Im Laufe von fünfzehn Jahren hat er RH von einem Solo-Projekt, das er in seinem Schlafzimmer aufnahm, zu einem vollwertigen Rock-'n'-Roll-Quartett ausgebaut, wobei er am Rande des Mainstream-Erfolgs blieb und sich gleichzeitig einen Ruf als echter Außenseiter der DIY-Szene erarbeitete. Die Veröffentlichung von ,Can't Make Any Promises" im Jahr 2023 brachte Sam an eine Art Scheideweg - doch er war entschlossen, keine Zeit mit Rückblicken zu verschwenden, sondern stattdessen nur auf das zu blicken, was vor ihm lag. Aus heiterem Himmel wurde Radiator Hospital Ende 2025 eine Tour angeboten, was Sam dazu veranlasste, seinen Ansatz zu überdenken und das Gewebe seiner bisherigen Arbeit in eine völlig neue Form zu verwandeln. ,Ich beschloss, etwas Neues live zu probieren, was ich noch nie zuvor gemacht hatte: Ich nahm meine Begleitmusik auf einem 4-Spur-Kassettenrekorder auf und sang dann einfach dazu", erklärt Cook-Parrott. ,Distorting Time" - seine erste Veröffentlichung bei Lame-O Records - besteht aus 13 Songs, die bei Sam zu Hause auf einem 4-Spur-Kassettenrekorder aufgenommen wurden, mit zusätzlichen Elementen, die im Uniform Recording Studio von Jeff Zeigler in Philadelphia eingefangen wurden. Die Songs wirken gleichzeitig sanft vertraut und doch auffallend eigenständig; sie nutzen die Grenzen des 4-Spur-Setups aus und lassen sich gleichzeitig von Bands wie Young Marble Giants und Tall Dwarfs inspirieren. Thematisch beschäftigen sich die Songs mit dem seltsamen Gefühl des Vergehens der Zeit, insbesondere aus der Perspektive eines Künstlers und seines Schaffens.
Repeat klingt wie eine Konfrontation: treibende Rhythmen, kantige Gitarren, massive Basslinien und Songs, die sich bewusst gegen einfache Muster stellen. Dabei verlieren Headbutt nie die Kontrolle über ihre Intensität. Zwischen Chaos und Präzision entsteht eine Platte, die gleichzeitig aggressiv, intelligent und zwingend wirkt. Live hat sich die Band bereits als kompromisslose Maschine bewiesen - laut, dicht und ohne Leerlauf. Für Fans von progressivem Punkrock, Post-Hardcore und Bands, die lieber Druck erzeugen als Erwartungen erfüllen. 10 Track 12inch 180 gr.weisses Vinyl 300 Stück handnummeriert im Klappcover und bedrucktes Innersleeve Smith & Miller Records SMR LP054
Citizens anhaltende klangliche Weiterentwicklung und ihre konsequente Weigerung, jemals zweimal dasselbe Album zu machen, haben ihnen den Ruf eingebracht, eine der konstant fesselndsten Bands der modernen Rockmusik zu sein. Genau dieses kompromisslose Bekenntnis zu ihrem Handwerk führte zu ihrem neuen Album Halcyon Blues. Es ist eine dynamische und selbstbewusste Kulmination all dessen, was zuvor kam - und macht unmissverständlich klar: Bei aller klanglichen Rastlosigkeit wussten Citizen immer genau, wer sie sind.Von Beginn an war die Band - Sänger Mat Kerekes, Gitarrist Nick Hamm, Bassist Eric Hamm sowie die neueren Mitglieder Gitarrist Mason Mercer und Schlagzeuger Ben Russin - fest entschlossen, ihrer Kreativität kompromisslos zu folgen, wohin auch immer sie sie führen würde. Über die Jahre bewegten sie sich souverän durch rohen Emo, bedrohlichen Post-Hardcore, hymnischen Alternative Rock, garageartigen Indie-Pop und vieles mehr.Halcyon Blues vereint nun Elemente aus dem gesamten bisherigen Katalog der Band zu einem geschlossenen, unmittelbar befriedigenden Album, das einfach unverkennbar nach Citizen klingt. Während frühere Citizen-Alben oft wie direkte Reaktionen auf den jeweiligen Vorgänger wirkten, fühlt sich Halcyon Blues an, als würde die Band ihr gesamtes bisheriges Werk umarmen und geschlossen weitertragen.Aufgenommen von Kerekes in seinem Heimstudio in Toledo und anschließend von Tom Lorde-Alge (U2, Weezer, Blink-182) gemischt, greift das Album die Dringlichkeit und Wildheit der frühen Citizen-Veröffentlichungen auf und verbindet sie mit der epischen Weite und den unbestreitbaren Hooks ihres jüngeren Schaffens. Das Ergebnis sind große Rock-Songs mit entsprechend großen Emotionen. Doch auch die jugendliche Frustration der frühen Jahre ist gereift - ersetzt durch eine nuanciertere, wenn auch nicht weniger scharfzüngige erwachsene Perspektive.
Citizens anhaltende klangliche Weiterentwicklung und ihre konsequente Weigerung, jemals zweimal dasselbe Album zu machen, haben ihnen den Ruf eingebracht, eine der konstant fesselndsten Bands der modernen Rockmusik zu sein. Genau dieses kompromisslose Bekenntnis zu ihrem Handwerk führte zu ihrem neuen Album Halcyon Blues. Es ist eine dynamische und selbstbewusste Kulmination all dessen, was zuvor kam - und macht unmissverständlich klar: Bei aller klanglichen Rastlosigkeit wussten Citizen immer genau, wer sie sind.Von Beginn an war die Band - Sänger Mat Kerekes, Gitarrist Nick Hamm, Bassist Eric Hamm sowie die neueren Mitglieder Gitarrist Mason Mercer und Schlagzeuger Ben Russin - fest entschlossen, ihrer Kreativität kompromisslos zu folgen, wohin auch immer sie sie führen würde. Über die Jahre bewegten sie sich souverän durch rohen Emo, bedrohlichen Post-Hardcore, hymnischen Alternative Rock, garageartigen Indie-Pop und vieles mehr.Halcyon Blues vereint nun Elemente aus dem gesamten bisherigen Katalog der Band zu einem geschlossenen, unmittelbar befriedigenden Album, das einfach unverkennbar nach Citizen klingt. Während frühere Citizen-Alben oft wie direkte Reaktionen auf den jeweiligen Vorgänger wirkten, fühlt sich Halcyon Blues an, als würde die Band ihr gesamtes bisheriges Werk umarmen und geschlossen weitertragen.Aufgenommen von Kerekes in seinem Heimstudio in Toledo und anschließend von Tom Lorde-Alge (U2, Weezer, Blink-182) gemischt, greift das Album die Dringlichkeit und Wildheit der frühen Citizen-Veröffentlichungen auf und verbindet sie mit der epischen Weite und den unbestreitbaren Hooks ihres jüngeren Schaffens. Das Ergebnis sind große Rock-Songs mit entsprechend großen Emotionen. Doch auch die jugendliche Frustration der frühen Jahre ist gereift - ersetzt durch eine nuanciertere, wenn auch nicht weniger scharfzüngige erwachsene Perspektive.
Citizens anhaltende klangliche Weiterentwicklung und ihre konsequente Weigerung, jemals zweimal dasselbe Album zu machen, haben ihnen den Ruf eingebracht, eine der konstant fesselndsten Bands der modernen Rockmusik zu sein. Genau dieses kompromisslose Bekenntnis zu ihrem Handwerk führte zu ihrem neuen Album Halcyon Blues. Es ist eine dynamische und selbstbewusste Kulmination all dessen, was zuvor kam - und macht unmissverständlich klar: Bei aller klanglichen Rastlosigkeit wussten Citizen immer genau, wer sie sind.Von Beginn an war die Band - Sänger Mat Kerekes, Gitarrist Nick Hamm, Bassist Eric Hamm sowie die neueren Mitglieder Gitarrist Mason Mercer und Schlagzeuger Ben Russin - fest entschlossen, ihrer Kreativität kompromisslos zu folgen, wohin auch immer sie sie führen würde. Über die Jahre bewegten sie sich souverän durch rohen Emo, bedrohlichen Post-Hardcore, hymnischen Alternative Rock, garageartigen Indie-Pop und vieles mehr.Halcyon Blues vereint nun Elemente aus dem gesamten bisherigen Katalog der Band zu einem geschlossenen, unmittelbar befriedigenden Album, das einfach unverkennbar nach Citizen klingt. Während frühere Citizen-Alben oft wie direkte Reaktionen auf den jeweiligen Vorgänger wirkten, fühlt sich Halcyon Blues an, als würde die Band ihr gesamtes bisheriges Werk umarmen und geschlossen weitertragen.Aufgenommen von Kerekes in seinem Heimstudio in Toledo und anschließend von Tom Lorde-Alge (U2, Weezer, Blink-182) gemischt, greift das Album die Dringlichkeit und Wildheit der frühen Citizen-Veröffentlichungen auf und verbindet sie mit der epischen Weite und den unbestreitbaren Hooks ihres jüngeren Schaffens. Das Ergebnis sind große Rock-Songs mit entsprechend großen Emotionen. Doch auch die jugendliche Frustration der frühen Jahre ist gereift - ersetzt durch eine nuanciertere, wenn auch nicht weniger scharfzüngige erwachsene Perspektive.
Deutschsprachiger Oi!-Punk aus dem Norden! SCHNOIZER liefern mit Ich will hier raus ihre erste 12'' Vinyl ab und hauen dabei 12 ehrliche, direkte und kompromisslose Tracks raus. Kein Hochglanz, keine Pose - einfach rauer Punkrock mit Herz, Druck und ordentlich Mitsingpotenzial. Für Fans von klassischem deutschen Oi!, frühen Straßenpunkplatten und langen Nächten zwischen Tresen und Proberaum. 12 Track 12inch 180 gr. Vinyl, grün marmoriert 300 Stück handnummeriert mit Einleger Smith & Miller Records SMR LP058
THE HOBKNOBS - ein Projekt der Stimmen von LEWSBERG & THE KLITTENS - werden im Juli 2026 ihr erstes Album auf ihrem eigenen Label THK Records veröffentlichen! "Helmets Off" lässt sich als ein ehrlicher Versuch beschreiben, ehrlich zu sein. Obwohl im Moment der Entstehung alle Optionen offenstehen, bleibt das Endergebnis oft reduziert und schnörkellos. Instrumente setzen genau dann ein, wenn sie gebraucht werden - doch die Songs selbst scheinen gar nicht viel zu benötigen. Jedes Wort und jeder Gitarrenanschlag wirken so, als wären sie exakt im richtigen Moment platziert. Vielleicht ist es gerade diese Schlichtheit der Songs, die das Gefühl vermittelt, als würden The Hobknobs direkt zum Hörer sprechen. Es ist offensichtlich, dass sie nichts zulassen wollen, was diese menschliche Interaktion trüben könnte - eine Interaktion, die zudem eine gewisse Verspieltheit ausstrahlt. Yaël Dekker - dem einen oder anderen bekannt als Sängerin von The Klittens - und Arie van Vliet, der seine Botschaften einst mit der Band Lewsberg verbreitete, wurden einmal als "liebevolle Misanthropen" bezeichnet. Beim Hören des Albums erscheint diese Beschreibung durchaus treffend. Ein tröstlicher Song wie ,The Mind" wirkt eindringlich. In "Dictionary" scheinen selbst Worte ihre Bedeutung verloren zu haben. Lieder, die zunächst fröhlich und naiv wirken, entpuppen sich beim zweiten Hinhören als eindringliche Appelle. Und ist "Enarmoured" etwa ein Protestsong, der den Krieg befürwortet? Welchen Krieg wollen sie eigentlich führen? Die Stimmen von Dekker und Van Vliet scheinen bestens miteinander zu harmonieren; dieses Zusammenspiel hebt die Songs auf "Helmets Off" über ihre trügerische Einfachheit hinaus. In Kombination mit der minimalistischen Produktion von Jaap van der Velde trifft das Album genau den richtigen Punkt zwischen "sofort vertraut" und "einzigartig - niemand sonst klingt so wie sie". Karina Gill von der in San Francisco ansässigen Band Cindy schrieb über The Hobknobs: "Um die Musik von The Hobknobs zu beschreiben, ist das Wort "natürlich" treffend. Gemeint ist damit: Sie ruht in sich selbst; sie ist im Grunde - wenn auch auf höfliche Weise - daran desinteressiert, ob man ihr gerade zuhört oder nicht. Man mag an frühen Rock 'n' Roll denken - und dabei an dessen energiegeladene Lässigkeit und ehrliche Reduktion, frei von jeglicher Sentimentalität. Musikalisch und textlich greifen die Elemente der Songs perfekt ineinander; sie offenbaren ihren Fluss, ohne jedoch dazu zu verleiten, sie in ihre Einzelteile zerlegen zu wollen. Das Duo Yaël Dekker und Arie van Vliet schätzt die Musik des jeweils anderen schon lange, doch ihre Zusammenarbeit hier ist kein geschlossener Dialog - sie ist zugleich umgangssprachlich und intellektuell anspruchsvoll, und wir sind eingeladen, daran teilzuhaben, sofern wir mithalten können. So wie etwas Natürliches eine gewisse Gelassenheit ausstrahlt, manövrieren sich The Hobknobs geschickt in eine Position, in der wir an ihrer Seite stehen, mit ihnen hören und sehen und feststellen: Jeder Song ist ein Ort, an dem man gerne verweilt."
Das erste Soloalbum von Brian Sella von The Front Bottoms! Produziert von Emperor X. ,Sellas erstes Soloalbum wirkt viel mehr wie ein Twee-Indie-Album, das in seiner Blütezeit auf einer anderen Seite von Tumblr zweifellos für Furore gesorgt hätte." - Atwood Magazine ,Jeder Track strotzt nur so vor Persönlichkeit." - The Aquarian Während The Front Bottoms weiterhin Alben aufnehmen und auf Tour gehen, hat Sella sich auch selbstständig gemacht, um die Dinge frisch zu halten. ,Ich habe im Laufe der Jahre verschiedene Hobbys ausprobiert", erklärt er. ,Aber letztendlich kehre ich immer wieder zum Songwriting und zum Geschichtenerzählen zurück. Es ist einfach etwas, das ich tun muss, und ich muss neue Wege finden, es zu tun." Textlich bewegt sich das Album geografisch durch die Welt, mit Anspielungen auf einen amerikanischen Hai in einem australischen Fluss sowie Songs, die nach South Dakota und Wichita, Kansas, benannt sind. Sella hat schon früher Songs nach Orten benannt (Rhode Island, Santa Monica und West Virginia fallen einem da ein), aber diese neuen Songs fühlen sich eher wie innere Landschaften an, metaphorische Orte für das, was in Sellas Kopf vor sich geht. Klanglich zeichnen sich viele der Songs durch ambientartige Klangflüsse aus, die parallel zu den Stimm- und Gitarrenflüssen der vermischten Instrumente verlaufen; sich wiederholende Klavier- und Gitarrenmelodien spielen miteinander, Bläsersätze schwellen an und eben ab, es gibt sogar ein Flügelhorn, das sich an die Ränder des Jazz schmiegt. Sella bleibt da draußen und sucht nach neuen Strömungen und Buchten in diesem Klangfluss, der Hai auf der Jagd, mit einem Teufel, der seine Flosse umklammert. Mach dich bereit, dich einhüllen zu lassen!
Anlässlich des 45. Jahrestags seiner Veröffentlichung bringt Secretly Canadian Yoko Onos bahnbrechendes Album ,Season of Glass" aus dem Jahr 1981 in einer erweiterten CD-Version sowie erstmals seit mehr als 45 Jahren wieder auf Vinyl heraus, ergänzt durch ein erweitertes und überarbeitetes Coverdesign. ,Season of Glass", das zu den Top 200 Alben der 1980er Jahre von Pitchfork zählt, erschien im Juni 1981, nur sieben Monate nach dem sinnlosen Mord an Onos Ehemann und kreativem Partner John Lennon. Voller Songs über Liebe, Verlust, Wut und Angst spiegelte das Album Onos Erfahrungen in aller Deutlichkeit wider und schuf so fast ein Pendant zu den ,Primal Scream"-Alben der Plastic Ono Band von Ono und Lennon aus dem Jahr 1970. ,Season of Glass war eigentlich einfach nur ich selbst, denke ich", sagte Ono 1982 gegenüber Newsweek. ,Irgendwie war es in gewisser Weise wie ein Urschrei; weißt du, etwas ist in meinem Leben passiert, und ich musste es einfach sagen. Und ich glaube, es war für mich mehr als alles andere therapeutisch. Und ich war ziemlich ehrlich, nehme ich an." Onos fünftes Studioalbum, ,Season of Glass", war auch das bis dahin kommerziell erfolgreichste der Künstlerin und schaffte es in die Top 50 der Billboard-Albumcharts, war jedoch nicht ohne Kontroversen. Das Cover des Albums zeigte ein Foto von Lennons blutgetränkter Brille, so wie sie Ono vom Roosevelt Hospital nach seiner Ermordung zurückgegeben worden war. Obwohl David Geffen, der Chef von Geffen Records, der im November 1980 Onos und Lennons ,Double Fantasy" veröffentlicht hatte und auch die Originalversion von ,Season of Glass" herausbrachte, Ono eindringlich bat, das Cover zu ändern, blieb Ono standhaft. ,Ich werde das Cover nicht ändern", erinnerte sich Ono, Geffen gesagt zu haben. ,Das ist es, was John jetzt ist." Begleitet von derselben Band, die bereits auf ,Double Fantasy" gespielt hatte, reiht sich der Sound von ,Season of Glass" nahtlos an dieses Album an, das zu dieser Zeit bereits als künstlerischer Triumph für Ono galt, die junge Künstler wie die B-52s und Sonic Youth inspirierte. In den Jahren seit seiner Veröffentlichung hat das Album ,Season of Glass" aufgrund der ehrlichen, liebevollen und manchmal erschütternden Natur seiner Songs nur noch an Bedeutung gewonnen. Heute wird es allgemein als kraftvolles künstlerisches Statement über Trauer und Verlust gewürdigt und gilt als Meilenstein sowie als eines von Onos besten Werken - ein vollendetes künstlerisches Statement.
Es gibt ein altes Klischee über den letzten Tag der Sommerferien: dass er den Zugang zu endloser, müheloser Freude symbolisiere. Aber so ist es in Wirklichkeit gar nicht. Frag einfach Payson Power, den Gitarristen und kreativen Kopf hinter der Torontoner Band Daydream Plus. ,Als ich aufwuchs und einen Film sah, der am letzten Tag des Sommers spielt, dachte ich immer: ,Du bist schon beim deprimierenden Teil angelangt!` Der schöne Teil ist der vorletzte Tag des Sommers, denn das ist der letzte Tag, an dem man noch ohne Konsequenzen leben kann." Dieser Moment, in dem man noch Filme schauen und Videospiele spielen kann, bis die Sonne aufgeht, inspirierte Power dazu, das erste Album von Daydream Plus mit dem Titel ,Second Last Day of Summer" zu schreiben. Was diesen Tag so schön macht, ist, dass man unbewusst weiß, dass alles bald zu Ende sein wird. Nachdem er sein Leben lang Heavy Metal gespielt hatte, gründete Power 2020 Daydream Plus, um melodische, eingängige Kompositionen zu erkunden und Einflüssen nachzugehen, zu denen er zuvor nur in kurzen Momenten Zugang gehabt hatte. Nach zwei EPs, auf denen sich das Trio aus Toronto in der schmalen Schnittmenge zwischen komplexem Math-Rock und urbanem City-Pop bewegte, erweiterte Power langsam seinen Horizont. Mit Elementen aus Videospiel-Soundtracks, energiegeladenen Anime-Melodien und Akkorden, die direkt aus dem Songbuch von Steely Dan stammen, erschafft Daydream Plus auf ,Second Last Day of Summer" eine detailreichere Welt. Unterstützt von Powers Bandkollegen von Tomb Mold, dem Schlagzeuger Max Klebanoff und dem Bassisten Kevin Sia, arbeitet das Trio daran, den Geist von Don Caballero aufzunehmen und ihn mit einem Hauch von Smooth Jazz zu überziehen.
Es gibt ein altes Klischee über den letzten Tag der Sommerferien: dass er den Zugang zu endloser, müheloser Freude symbolisiere. Aber so ist es in Wirklichkeit gar nicht. Frag einfach Payson Power, den Gitarristen und kreativen Kopf hinter der Torontoner Band Daydream Plus. ,Als ich aufwuchs und einen Film sah, der am letzten Tag des Sommers spielt, dachte ich immer: ,Du bist schon beim deprimierenden Teil angelangt!` Der schöne Teil ist der vorletzte Tag des Sommers, denn das ist der letzte Tag, an dem man noch ohne Konsequenzen leben kann." Dieser Moment, in dem man noch Filme schauen und Videospiele spielen kann, bis die Sonne aufgeht, inspirierte Power dazu, das erste Album von Daydream Plus mit dem Titel ,Second Last Day of Summer" zu schreiben. Was diesen Tag so schön macht, ist, dass man unbewusst weiß, dass alles bald zu Ende sein wird. Nachdem er sein Leben lang Heavy Metal gespielt hatte, gründete Power 2020 Daydream Plus, um melodische, eingängige Kompositionen zu erkunden und Einflüssen nachzugehen, zu denen er zuvor nur in kurzen Momenten Zugang gehabt hatte. Nach zwei EPs, auf denen sich das Trio aus Toronto in der schmalen Schnittmenge zwischen komplexem Math-Rock und urbanem City-Pop bewegte, erweiterte Power langsam seinen Horizont. Mit Elementen aus Videospiel-Soundtracks, energiegeladenen Anime-Melodien und Akkorden, die direkt aus dem Songbuch von Steely Dan stammen, erschafft Daydream Plus auf ,Second Last Day of Summer" eine detailreichere Welt. Unterstützt von Powers Bandkollegen von Tomb Mold, dem Schlagzeuger Max Klebanoff und dem Bassisten Kevin Sia, arbeitet das Trio daran, den Geist von Don Caballero aufzunehmen und ihn mit einem Hauch von Smooth Jazz zu überziehen.
Seit etwas mehr als einem Jahrzehnt hat sich EXEK ganz leise zu einer der faszinierendsten Bands der Welt entwickelt, die sich von Album zu Album verändert und weiterentwickelt und sich nach und nach geöffnet hat, ohne jemals diese seltsame, unergründliche und insgesamt essentielle Eigenschaft zu verlieren, die sie so großartig gemacht hat - so EXEK-mäßig. Nun bringt die Post-Punk-Band aus Melbourne - Sänger und Chefarchitekt Albert Wolski, Gitarrist Jai Morris-Smith, Schlagzeuger Chris Stephenson, Synthesizer-Spezialist Andrew Brocchi, Trompeterin und Sängerin Valya YL Hooi und Bassist Ben Hepworth - ihr siebtes Album und erstes für DFA raus: ,Prove The Mountains Move". Es ist, wie Wolski sagt, ,ein bisschen epischer" als alles, was er bisher aufgenommen hat, ein üppiges und unverhohlen melodisches Set surrealistischer Popmusik, das sich in Widersprüchen suhlt. ,Dieses Album ist in seiner Machart experimentell", sagt Wolski, ,aber es klingt nicht unbedingt experimentell." Dafür gibt es einen guten Grund. Die Arbeit begann an einem kalten Nachmittag im Juni 2023, als Wolski und Stephenson sich in den Pelican Refill Studios in Melbourne trafen, um die Drums aufzunehmen - das erste, was sie immer machen. Danach ging Wolski alleine nach Hause und fing an, die aufgenommenen Beats und Breaks durchzugehen, wobei er sich von den Drum-Sounds zu Melodien und Basslines leiten ließ, Loops und Layers erstellte und so die Grundlage für ,Prove The Mountains Move" schuf. ,Ich fühle mich wohl dabei, alleine wie ein verrückter Wissenschaftler herumzutüfteln", sagt er. ,Ich habe es auch genossen, ohne klare Absicht auf Aufnahme zu drücken. Meistens führte mich das in eine interessante Richtung, die mein Bewusstsein wahrscheinlich nicht gesucht hätte." Und doch gelangte Wolski irgendwie zu seinem direktesten Werk seit Beginn des Projekts, neu inspiriert von der Klarheit und Prägnanz des Mainstream-Pop, der starken und unbestreitbaren Anziehungskraft einer einfachen Gesangsmelodie. Nachdem die berühmt-berüchtigten strengen COVID-Lockdowns in Melbourne beendet waren, wollte er einfach draußen bleiben. ,Die Arbeit an neuer Musik trat gegenüber dem Feiern mit Freunden in den Hintergrund", sagt er. ,Und diese Partys waren voller großer Hits als Soundtrack - Sachen, die ich selbst nicht wirklich hörte, Sachen, denen ich seit meiner Jugend nicht mehr begegnet war. Aber in den frühen Morgenstunden des Sonntags klingt ,Alive" von Pearl Jam, als würde man mit Gott sprechen. Genauso wie ,All I Wanna Do" von Sheryl Crow und ,Feel" von Robbie Williams. Krautrock und Dub waren immer noch in meiner DNA, aber die Musik, die ich zu machen begann, war vielleicht etwas unbeschwerter und vielleicht auch etwas emotionaler." Das heißt nicht, dass man hier Spuren von Eddie Vedder in Wolskis Gesang erwarten sollte, aber die Einsätze fühlen sich auf ihre eigene Weise ähnlich an - so klingt es, wenn EXEK wirklich alles geben. Nimm zum Beispiel die schwebenden Synthesizer des Openers ,Sidestepping" oder die gewaltigen Gitarren von ,Arriverderci Back Pain", die pyrotechnischen Klavierklänge von ,Don't Answer (When They Call)" oder die Bowie-artige Melancholie von ,You Have Been Blessed". Die Arrangements wirken offener, der Sound fokussierter. Es fällt nicht schwer, Wolski zu glauben, wenn er sagt, dass er viel Zeit damit verbracht hat, seine Mixe von ,Prove The Mountains Move" mit einigen der wichtigsten Alben, die je aufgenommen wurden, darunter ,Abbey Road", zu vergleichen. Aber alles ist relativ. Und textlich bleibt Wolski weiterhin verschlüsselt. ,Jeder Song ist eine Vignette in einem abstrakten Milieu, sei es ein experimentelles Chiropraktik-Geschäft am Flughafen oder spärlich bekleidete Kreaturen aus Staub in einem Food Court. Egal wie verrückt das auch sein mag, es gibt Themen und Motive auf dem gesamten Album, sowohl textlich als auch musikalisch, die sich in verschiedenen Songs widerspiegeln und aufeinander Bezug nehmen." Diese Dissonanz zwischen direkt und indirekt, glatt und strukturiert, schattig und glühend, verrückt und ausdruckslos ist die treibende Kraft im Herzen dieser Songs, seiner bisher besten.
out of Stock
Last delivered 3 months ago available to reorder, subject to availability
Kendra Morris' 2025er Brettspiel-Konzeptalbum ,Next" wurde schnell zum Fan-Favoriten, führte mehrere Jahresendlisten an und festigte seinen Platz als eine der kreativsten Albumkampagnen. Jetzt, sechs Monate nach der Veröffentlichung des Albums, freut sich Karma Chief, dir eine 45er-Single mit einem Fan-Favoriten vom Album und einem brandneuen Dub-Remix präsentieren zu können. ,Flat Tire", der Ankündigungs-Track des Albums, ist eine Hommage an den alten Reggae der 60er Jahre. Inspiriert von den Platten, die Kendras Eltern von ihren Reisen nach Jamaika mitbrachten, bietet der Song einen eingängigen, beschwingten Refrain, den du einfach nicht mehr aus dem Kopf bekommst. ,Flat Tire" wurde komplett mit Vintage-Equipment aufgenommen und über einen Tascam 388 abgemischt. Außerdem ist Ray Jacildo, der auch schon mit The Back Keys und Yola zusammengearbeitet hat, am Klavier und an der Orgel zu hören. Auf der B-Seite der 45er-Single ist ein Dub-Remix von ,Flat Tire" vom einzigartigen Paul Cherry zu finden. ,Sobald wir ,Flat Tire` aufgenommen hatten, waren Terry und ich uns sofort einig, dass es eine Art Dub-Remix geben sollte - der Song war wie dafür gemacht", sagt Kendra. Terry schlug Cherrys Namen vor und sie waren sich einig, dass er der Richtige für den Job war. Das Endergebnis spiegelt den klassischen Dub der späten 60er perfekt wider, indem es auf den Grundlagen des Songs aufbaut _ die Produktion weiter reduziert, den Hall verstärkt und an genau den richtigen Stellen Echos, Pausen und Delays hinzufügt.
out of Stock
Last delivered 3 months ago available to reorder, subject to availability
Es gibt keine andere Band wie Angel Du$t. Tatsächlich ist diese einzigartige Gruppe fast schon dadurch definiert, wie sehr sie sich von der Masse abhebt. Wenn es also klar ist, dass Angel Du$t mit niemandem zu vergleichen ist, wie sind sie dann? Sind sie bahnbrechende Genre-Zerstörer oder eine der letzten echten Gitarrenbands? Sind sie die Verkörperung unverblümter Aggression oder ernsthafte Experimentatoren? Sind sie die Hardcore-Version einer Indie-Band oder ist es umgekehrt? Man könnte sich solche Fragen stellen, wenn man die mehr als zehnjährige Reise von Angel Dust betrachtet aber das neue Album der Band, COLD 2 THE TOUCH, legt nahe, dass es vielleicht doch nicht so kompliziert ist. Oder wie Sänger/Mastermind Justice Tripp es ausdrückt: Angel Du$t ist Rock 'n' Roll." COLD 2 THE TOUCH fängt diese einfache Tatsache besser ein als je zuvor. Die 26 Minuten eklektischer und knallharter Musik machen deutlich, dass Angel Du$t sich nicht in die Grenzen enger Subgenres pressen lässt und dass ein so elementarer Begriff wie Rock n' Roll tatsächlich wie angegossen passt. Dies ist das seit langem offenste und wildeste Album der Band eine Mischung aus harten Riffs und großen Hooks, die durch Tripps offenherzigen Existentialismus ergänzt werden. Eine ganze Reihe von Mitwirkenden macht COLD 2 THE TOUCH zu einem fesselnden Hörerlebnis, das den Zuhörer immer wieder überrascht: Gitarrist Jim Caroll macht sich besonders in Zero" bemerkbar, einem echten Angel Du$t-Epos, das über drei Minuten lang spiralförmige Riffs bietet und Gesang von Wes Eisold von American Nightmare und Cold Cave enthält; Downfall" hat das Knurren von Patrick Cozens von Restraining Order; Man On Fire" greift auf die britische Punklegende Frank Carter zurück und The Beat" enthält kehlige Gastbeiträge von Taylor Young von Twitching Tongues, Deadbody und anderen. Die letzten beiden Songs des Albums, The Knife" und The Beat", fassen genau zusammen, was Angel Du$t zu einer so besonderen Band macht. Es ist ein kreatives Unterfangen, bei dem offenherzige Gedanken über die Endlichkeit des Lebens mit der ungezügelten Spannung gewalttätiger Riffs koexistieren können, bei dem echte Menschlichkeit gedeihen kann und es vor allem darauf ankommt, sich selbst und seinem eigenen Spektrum an Gedanken, Interessen und Gefühlen treu zu bleiben. Das bin ich", sagt Tripp. Und ich spreche auch für die Band: Wir sind Leute, die immer aggressiven Rock 'n' Roll spielen werden. Das passiert, ob du es magst oder nicht. Ich bin ich, und wenn du mir im Weg stehst, werde ich dich vernichten."
"Dieses Jahr feiert "Dirty Old Hip Hop" sein 20-jähriges Jubiläum, und wir feiern mit einer Neuauflage dieses absoluten Klassikers. Das ursprünglich 2006 erschienene und für die Worldwide Awards nominierte Album ist eine meisterhafte Sammlung von Tracks von Marc Mac (4hero). Mit den Musikern Somatik und Luke Parkhouse sowie den Rappern Voice und Capital A hat Marc Hip-Hop-Breaks & Beats neu interpretiert und in Grooves eingebettet, die den gesampleten Original-Tunes Tribut zollen. Dieser postmoderne Ansatz hat ein Album mit zeitloser Musik hervorgebracht, das Epochen überdauert und gleichermaßen frisch wie vertraut klingt. Und es funktioniert einfach." - Bob Hill. Remastertes 180g Doppelvinyl.
Seit mehr als drei Jahrzehnten befindet sich AFI in einem nahezu ständigen Prozess der Neuerfindung. Die Band hat es sich zum Ziel gesetzt, sich mit jedem Album weiterzuentwickeln - manchmal sogar dramatisch - und sich niemals zu sehr in einem Genre einzurichten oder sich auf ihren beeindruckenden Erfolgen auszuruhen. Dieser Ansatz hat ihr Publikum vergrößert, aber auch herausgefordert mit einer klanglichen Identität, die sich in wilde, unerwartete Richtungen entwickeln kann. Mit ihrem zwölften Album "Silver Bleeds the Black Sun_" stehen AFI erneut am Anfang eines mutigen neuen Kapitels, nur dass sie es diesmal geschafft haben, sich selbst zu überraschen. Wie schafft es eine Band, die für kreative Umbrüche bekannt ist, immer wieder Wege zu finden, sich selbst aus ihrer Komfortzone herauszuziehen? Normalerweise beginnt die Band ein Album, indem sie sich sofort in das Schreiben stürzt und sich einfach von ihrer intuitiven musikalischen Sprache leiten lässt. Für "Silver Bleeds the Black Sun_" jedoch haben AFI sich bewusst dazu entschlossen, ihren kreativen Ansatz komplett zu ändern. Diesmal begann alles mit einer Frage: Wie könnten sie neue Wege beschreiten? Der Schlüssel zum Fortschritt lag letztendlich in der gemeinsamen Vergangenheit von AFI. "Wir begannen mit etwas, das wie Echo & the Bunnymen klang", erklärt Gitarrist Jade Puget, der das Album produzierte und abmischte. "Aber schließlich landeten wir bei dieser Mischung aus Death Rock und Postpunk - all diesen Einflüssen aus den späten 70ern und frühen 80ern, mit denen wir aufgewachsen sind, wie Sisters of Mercy, Bauhaus und Siouxsie and the Banshees." Das Ziel war es, ein Album mit einer einzigartigen Stimmung zu schaffen, etwas Verträumtes und Ätherisches, und die Bandmitglieder tauchten kopfüber in Einflüsse ein, die schon immer tief in der Musik von AFI verwurzelt waren, jetzt aber in den Vordergrund rückten. "Silver Bleeds the Black Sun_" ist düster und jenseitig, aber auch grandios und würdevoll, bissig und schön zugleich - mit anderen Worten: Es ist sehr AFI, aber doch anders als alles, was man bisher von der Band gehört hat.
Eines der prägendsten Merkmale des Ansatzes der Blues-Newcomer GA-20 in Bezug auf traditionelle Bluesmusik ist ihr unerschütterliches Engagement, die Songs zu spielen, die sie lieben, oder wie Bandleader Matthew Stubbs es ausdrückt: ,Wir spielen die Musik, die wir selbst hören wollen." Kenner sind fasziniert von der mitreißenden Energie, die die Band in die Welt des Heavy Blues bringt, und von den Songs, die sie spielen. Mit ORPHANS hat die Band eine Sammlung von Blues- und Blues-nahen Titeln zusammengestellt, die perfekt in diesen Rahmen passen. Die Songs auf ORPHANS sind genau das - einzigartige Stücke, die man sonst nur bei Live-Shows hört, Singles, die zwischen den Alben veröffentlicht wurden, und einfache Favoriten, die die Band (Stubbs, Cody Nilsen & Josh Kiggans) schon lange aufnehmen wollte. Und genau wie der Blues eine Tradition des Ausleihens, Teilens und der Transformation ist, werden diese Melodien und Texte auf ähnliche Weise neu interpretiert und neu erdacht - Waisen und Streuner, die liebevoll adoptiert und mit neuem Leben erfüllt werden. Die Nachfrage der Fans nach einer richtigen Veröffentlichung dieser Songs in voller Länge sowie der Wunsch, Nilsens Gesang und seine Meisterschaft an der Begleitgitarre zu präsentieren, werden hier in physischer Form verwirklicht.
BILLY CHILDISH veröffentlicht seit 1979 Platten, HOLLY GOLIGHTLY seit 1990; 1999 taten sie sich für ein gemeinsames Projekt zusammen, das ursprünglich in den USA bei Wabana Records erschien. IN BLOOD ist ein großartiges Album, das bei der ersten Veröffentlichung in Europa so gut wie ignoriert wurde. Der Untertitel von IN BLOOD lautet ONE CHORD! ONE SONG! ONE SOUND!. Aber es ist so viel mehr als das: Tracks wie ,Demolition Girl" und ,Step Out" dröhnen aus deiner Stereoanlage - wirklich großartige, dreckige Ein-Akkord-Blues-Songs (mit vielen Noten), mit Gesangswechseln, klirrenden Gitarren und begleitet von der Medway Delta Review, zu der Bruce und Johnny von Thee Headcoats sowie Johnny Gibb von den Wildebeests gehören. Während Einfachheit, Wiederholung und purer Rock-'n'-Roll-Minimalismus das Herzstück des Albums bilden, verliert IN BLOOD nie an Reiz. Es macht einfach süchtig! Diese Neuauflage erscheint auf schwarzem Vinyl.
"Wired" ist ein harter Neustart für Basement. Es markiert das erste Album der britischen Band seit acht Jahren, eine Wiedervereinigung mit ihrem ursprünglichen Label Run For Cover Records und eine Rückkehr zu jener ungebändigten Leidenschaft und kreativen Intuition, die schon immer ihr bestes Material ausgezeichnet hat. Seit ihrer Gründung im Jahr 2009 besteht Basement aus denselben fünf Freunden - Sänger Andrew Fisher, den Gitarristen Alex Henery und Ronan Crix, Bassist Duncan Stewart und Schlagzeuger James Fisher - und derselben alchemischen Verbundenheit. Das Einzige, was sich in den letzten Jahren verändert hat, ist ihr erneuertes Gefühl von Zielstrebigkeit. Und das macht ihr neues Album deutlich hörbar. "Wired" ist das dynamischste, mutigste und inspirierteste Werk, das Basement je geschaffen haben, und bewahrt zugleich die zeitlosen Grundlagen ihres einzigartigen Sounds: grollende Gitarren, mitreißende Refrains und eindringliche emotionale Sprache. Basement sind zurück und laufen auf allen Zylindern, aber sie haben kein Interesse daran, alte Erfolge zu wiederholen. Die gesamte Band war entschlossen, dass "Wired" ihr bisher klarstes künstlerisches Statement werden musste. Der Titelsong ist das drängendste Stück ihrer Karriere - ein sicherer Live-Favorit, getragen von stechenden Gitarren, einem wuchtigen Schlagzeug und einem himmelhohen Hook, bei dem Fishers Stimme in Bestform ist. "Broken By Design" zeigt den gegenteiligen Charakter: düster, zart, bassgeführt, aber dennoch typisch Basement in seiner sofortigen Eingängigkeit und stimmungsvollen Atmosphäre. Nichts auf Wired klingt stagnierend, kein Teil wirkt unausgereift. Die Band ließ sich von einer Vielzahl abenteuerlustiger Vorbilder inspirieren (R.E.M., Interpol, Smashing Pumpkins, um nur einige zu nennen), ohne jemals wie eine dieser Bands zu klingen - und auch nicht wie eine Kopie ihrer selbst. Der Albumtitel fasst all das in einem einzigen Wort zusammen. Die texturalen Konnotationen von "Wired" - metallisch, scharf, zackig - spiegeln die stählernen Klangwelten des Albums wider. Auf konzeptioneller Ebene spricht der Titel für die unerschütterliche Zähigkeit der Band: eine analoge Band, die in einer immer digitaleren Welt erfolgreich bleibt, ohne sich auf nostalgische Bequemlichkeit zu verlassen. Fünf Freunde, die mehrere Trennungen und Neuanfänge überstanden haben und dabei als Menschen und musikalische Einheit gewachsen sind. Basement müssen ihr Schicksal akzeptieren: Sie sind einfach dafür gemacht.
"Wired" ist ein harter Neustart für Basement. Es markiert das erste Album der britischen Band seit acht Jahren, eine Wiedervereinigung mit ihrem ursprünglichen Label Run For Cover Records und eine Rückkehr zu jener ungebändigten Leidenschaft und kreativen Intuition, die schon immer ihr bestes Material ausgezeichnet hat. Seit ihrer Gründung im Jahr 2009 besteht Basement aus denselben fünf Freunden - Sänger Andrew Fisher, den Gitarristen Alex Henery und Ronan Crix, Bassist Duncan Stewart und Schlagzeuger James Fisher - und derselben alchemischen Verbundenheit. Das Einzige, was sich in den letzten Jahren verändert hat, ist ihr erneuertes Gefühl von Zielstrebigkeit. Und das macht ihr neues Album deutlich hörbar. "Wired" ist das dynamischste, mutigste und inspirierteste Werk, das Basement je geschaffen haben, und bewahrt zugleich die zeitlosen Grundlagen ihres einzigartigen Sounds: grollende Gitarren, mitreißende Refrains und eindringliche emotionale Sprache. Basement sind zurück und laufen auf allen Zylindern, aber sie haben kein Interesse daran, alte Erfolge zu wiederholen. Die gesamte Band war entschlossen, dass "Wired" ihr bisher klarstes künstlerisches Statement werden musste. Der Titelsong ist das drängendste Stück ihrer Karriere - ein sicherer Live-Favorit, getragen von stechenden Gitarren, einem wuchtigen Schlagzeug und einem himmelhohen Hook, bei dem Fishers Stimme in Bestform ist. "Broken By Design" zeigt den gegenteiligen Charakter: düster, zart, bassgeführt, aber dennoch typisch Basement in seiner sofortigen Eingängigkeit und stimmungsvollen Atmosphäre. Nichts auf Wired klingt stagnierend, kein Teil wirkt unausgereift. Die Band ließ sich von einer Vielzahl abenteuerlustiger Vorbilder inspirieren (R.E.M., Interpol, Smashing Pumpkins, um nur einige zu nennen), ohne jemals wie eine dieser Bands zu klingen - und auch nicht wie eine Kopie ihrer selbst. Der Albumtitel fasst all das in einem einzigen Wort zusammen. Die texturalen Konnotationen von "Wired" - metallisch, scharf, zackig - spiegeln die stählernen Klangwelten des Albums wider. Auf konzeptioneller Ebene spricht der Titel für die unerschütterliche Zähigkeit der Band: eine analoge Band, die in einer immer digitaleren Welt erfolgreich bleibt, ohne sich auf nostalgische Bequemlichkeit zu verlassen. Fünf Freunde, die mehrere Trennungen und Neuanfänge überstanden haben und dabei als Menschen und musikalische Einheit gewachsen sind. Basement müssen ihr Schicksal akzeptieren: Sie sind einfach dafür gemacht.
,Don't Settle - Transmissions East" ist die erste Veröffentlichung von zwei Alben, die in diesem Jahr erscheinen werden. Es beleuchtet eine äußerst produktive und vielfältige Karriere und ist nicht nur ein ,Best Of", sondern ein Live-Studioalbum ohne zweite Takes, ohne Autotune und ohne Bearbeitung. Es ist einfach live, roh und direkt und fängt die Magie von Glen ein wie nichts zuvor. Aufgenommen im legendären Funkhaus in Berlin, einem historischen ostdeutschen Radio- und Aufnahmestudio mit einem riesigen, akustisch perfekten Orchester-Live-Raum, wurde das Album in einer kontrollierten Studioumgebung über zwei Nächte hinweg aufgenommen und gefilmt. Das Album wurde von Glen selbst produziert und gemischt, mit Unterstützung von Toningenieur und Produzenten Mike Goldsmith und dem Toningenieur und Produzenten Markus Schmitz.
Swirl-Vinyl. Diese 10-Jahre-Jubiläumsausgabe erscheint in einer neuen Gatefold-Hülle mit aktualisierten Fotos, Texten und Liner Notes. Disc eins enthält das Originalalbum in voller Länge, und die brandneue zweite Disc bietet die seltene B-Seite ,Nail In Your Hand", eine überarbeitete Version von ,Heaviside" mit der Künstlerin Wisp am Gesang sowie sieben bisher unveröffentlichte Demo-Versionen von Songs aus dem zweiten Album von Citizen. Vor zehn Jahren veröffentlichten Citizen ,Everybody Is Going to Heaven" - ein Album, das einen mutigen Wendepunkt in ihrer Karriere markierte. Nach dem Durchbruchserfolg von ,Youth" hätte die Band einfach ihren bisherigen Kurs beibehalten können. Stattdessen setzten sie noch stärker auf dunklere Texturen, schwerere Stimmungen und einen furchtlosen Sinn für Experimente. Das 2015 veröffentlichte ,Everybody Is Going to Heaven" erweiterte den Sound von Citizen über ihre Emo- und Post-Hardcore-Wurzeln hinaus und verwebte Elemente aus Grunge und Alternative Rock. Tracks wie ,Cement" und ,Stain" fingen eine rohe, unruhige Energie ein, die sich mit Sterblichkeit, Depression und Identität mit einer Ehrlichkeit auseinandersetzte, die bis heute nachhallt. Es war kein Album, das zum einfachen Hören gemacht war - es war auf Dauer angelegt. Jetzt, ein Jahrzehnt später, steht ,Everybody Is Going to Heaven" als entscheidender Moment in der Entwicklung von Citizen - ein Album, das sowohl die Band als auch ihr Publikum herausforderte und dazu beitrug, die furchtlosen, Genre-übergreifenden Künstler zu formen, zu denen sie geworden sind. Auch beim 10-jährigen Jubiläum bleibt Citizen eine Band, die sich ganz dem Wachstum verschrieben hat und sich weigert, sich auf einen einzigen Sound oder eine bestimmte Ära festlegen zu lassen. ,Everybody Is Going to Heaven" hat nicht nur markiert, wo sie standen; es hat den Weg für alles geebnet, was danach kam.
Winnies Welt war nicht immer einfach. Manche sagen, er hätte berühmt werden können, aber es gab Probleme. Er hatte kurz Erfolg, aber das Leben kam ihm dazwischen. ,Manche Leute kümmern sich zu sehr. Ich glaube, das nennt man Liebe." Also lag es an Winston Hightower, die Chance zu ergreifen, sie festzuhalten und sich Gehör zu verschaffen. Ein Mann, der den Sound des amerikanischen Lofi liebt. Was befindet sich im Aschenbecher von Winston Hightowers "Day in the Life"? 14 Songs, die einem wehmütigen Herzen eine unbeschwerte Tarnung verleihen - es strahlt durch und durch. 33 RPM. Ein Pianist, der kein Klavier spielen kann und seine Melodien auf der Gitarre transponiert. Angenehme Klänge, überlagert von Gesprächen mit sich selbst. Was sieht dieser Ohio Player, wenn er in den Spiegel schaut? Nudge Squidfish? Daniel Johnson? Studio One Oldies Comps? Nach über 126 Songs auf Band sind wir immer noch dabei, das herauszufinden.
Big Crown Records freut sich, das zweite Album von Les Imprimes, ,Fading Forward", zu präsentieren. Unter der Leitung des autodidaktischen Multi-Instrumentalisten und Produzenten Morten Martens beschäftigt sich dieses Album mit Sterblichkeit, Realitätsflucht und einer Vielzahl von Erfahrungen, die mit Liebe verbunden sind. Martens hinterließ mit seinem hochgelobten Debütalbum ,Rêverie" aus dem Jahr 2023 einen bleibenden Eindruck Rêverie einen enormen Eindruck und hat sich seitdem eine treue Fangemeinde aufgebaut, deren Demografie ebenso vielfältig ist wie die Einflüsse, die seine Musik prägen. Er mischt Klänge aus dem Soul der 60er und 70er Jahre mit Anspielungen auf Doo-Wop-Platten, übernimmt die Energie der Hip-Hop-Drums und überzieht das Ganze mit Gesangsstilen aus den 90ern und 2000ern . Aber es sind Martens' Texte, Emotionen und Darbietung, die wirklich alles zusammenbringen und ihm helfen, sich von seinen Kollegen abzuheben. Seine Texte sind ansteckend und poppig und werden mit höchster Klasse und Geschmack umgesetzt, was Les Imprimés die seltene Eigenschaft verleiht, sofort anzusprechen und mit jedem Hören noch besser zu werden. Der aus Kristiansand, Norwegen, stammende Martens spielt fast alle Instrumente auf Fading Forward, produziert und arrangiert das Album und singt natürlich auch. ,Es ist Soulmusik, aber ich habe nicht gerade eine Soulstimme", erklärt Morten bescheiden. ,Aber ich mache es auf meine eigene Art und Weise, auf eine Art, die mir eigen ist." Der Album-Opener ,You & I" ist Mortens Hommage an seine Partnerin, die ,durch das Chaos und die Fehler" mit ihm durchhält. Kraftvolle Drums und kaskadenartige Klaviere machen diesen Song zu einem richtigen Two-Stepper und einer Hymne für diejenigen, die das Glück haben, jemanden zu finden, der sie versteht und ihnen in den Bereichen des Lebens hilft, in denen sie es brauchen. ,Again & Again" verlangsamt das Tempo und beschäftigt sich mit der schwereren Seite der Liebe und des Lebens, während Martens seine Widerstandsfähigkeit angesichts der Missgeschicke, des Herzschmerzes und der Enttäuschungen gescheiterter Liebesbeziehungen bekundet. ,Untainted Love" rückt die süße Seite der neuen Liebe in den Mittelpunkt, mit einer Melodie, die auf den Titel des Klassikers von Gloria Jones anspielt. ,Get Lost" neigt zum Metaphysischen mit der Einladung, die Realität hinter sich zu lassen und Zeit mit Les Imprimés zu verbringen, wo es Raum zum Träumen gibt. ,Only Love" baut auf einem kraftvollen Drum-Break auf, mit einem Refrain, der einfach, aber tiefgründig ist, und das Arrangement verleiht ihm die Energie eines Mantras. Sie wenden sich dem Tanz ,Only Love" baut auf einem kraftvollen Drum-Break auf, mit einem Refrain, der einfach, aber tiefgründig ist, und das Arrangement verleiht ihm die Energie eines Mantras. Sie wenden sich dem Tanz zu in ,With You", einem schnellen, beschwingten Song über eine zufällige Begegnung, die Lust auf mehr macht. Martens sehnt sich nach ihr, aber freudig, als ob allein die Erinnerung daran, dass eine solche Verbindung möglich ist, genau das ist, was er wirklich braucht. ,Fading Forward" endet mit einer völlig düsteren Note mit ,Miss The Days", einer langsam brennenden Ballade, die an einfachere Zeiten erinnert, als die Liebe noch besser war. Martens wird von der Gastsängerin Ama Li in ,Miss The Days" begleitet, einer langsam brennenden Ballade , die an einfachere Zeiten erinnert, als die Liebe noch an einem besseren Ort war. Fading Forward endet mit einer ganz und gar düsteren Note mit ,Paradise", einem Lied, das einem verstorbenen Freund Freiheit und Frieden wünscht. In der kleinen Stadt Kristanland in Norwegen lebt ein großes Talent, das den größten Teil seines Lebens damit verbracht hat, sich zurückzuhalten und im Hintergrund zu bleiben. Der Vertrag mit dem New Yorker Label Big Crown Records inspirierte Morten Martens dazu, seine eigene Musik zu veröffentlichen. Die Reaktionen auf sein Debütalbum ,Rêverie" veranlassten ihn, das Studio zu verlassen und auf die Bühne zu gehen, und all dies diente ihm als Inspiration, um seine Kunstfertigkeit auf ein neues Niveau zu heben. Neue Höhen, die auf Fading Forward voll zur Geltung kommen.
Big Crown Records freut sich, das zweite Album von Les Imprimes, ,Fading Forward", zu präsentieren. Unter der Leitung des autodidaktischen Multi-Instrumentalisten und Produzenten Morten Martens beschäftigt sich dieses Album mit Sterblichkeit, Realitätsflucht und einer Vielzahl von Erfahrungen, die mit Liebe verbunden sind. Martens hinterließ mit seinem hochgelobten Debütalbum ,Rêverie" aus dem Jahr 2023 einen bleibenden Eindruck Rêverie einen enormen Eindruck und hat sich seitdem eine treue Fangemeinde aufgebaut, deren Demografie ebenso vielfältig ist wie die Einflüsse, die seine Musik prägen. Er mischt Klänge aus dem Soul der 60er und 70er Jahre mit Anspielungen auf Doo-Wop-Platten, übernimmt die Energie der Hip-Hop-Drums und überzieht das Ganze mit Gesangsstilen aus den 90ern und 2000ern . Aber es sind Martens' Texte, Emotionen und Darbietung, die wirklich alles zusammenbringen und ihm helfen, sich von seinen Kollegen abzuheben. Seine Texte sind ansteckend und poppig und werden mit höchster Klasse und Geschmack umgesetzt, was Les Imprimés die seltene Eigenschaft verleiht, sofort anzusprechen und mit jedem Hören noch besser zu werden. Der aus Kristiansand, Norwegen, stammende Martens spielt fast alle Instrumente auf Fading Forward, produziert und arrangiert das Album und singt natürlich auch. ,Es ist Soulmusik, aber ich habe nicht gerade eine Soulstimme", erklärt Morten bescheiden. ,Aber ich mache es auf meine eigene Art und Weise, auf eine Art, die mir eigen ist." Der Album-Opener ,You & I" ist Mortens Hommage an seine Partnerin, die ,durch das Chaos und die Fehler" mit ihm durchhält. Kraftvolle Drums und kaskadenartige Klaviere machen diesen Song zu einem richtigen Two-Stepper und einer Hymne für diejenigen, die das Glück haben, jemanden zu finden, der sie versteht und ihnen in den Bereichen des Lebens hilft, in denen sie es brauchen. ,Again & Again" verlangsamt das Tempo und beschäftigt sich mit der schwereren Seite der Liebe und des Lebens, während Martens seine Widerstandsfähigkeit angesichts der Missgeschicke, des Herzschmerzes und der Enttäuschungen gescheiterter Liebesbeziehungen bekundet. ,Untainted Love" rückt die süße Seite der neuen Liebe in den Mittelpunkt, mit einer Melodie, die auf den Titel des Klassikers von Gloria Jones anspielt. ,Get Lost" neigt zum Metaphysischen mit der Einladung, die Realität hinter sich zu lassen und Zeit mit Les Imprimés zu verbringen, wo es Raum zum Träumen gibt. ,Only Love" baut auf einem kraftvollen Drum-Break auf, mit einem Refrain, der einfach, aber tiefgründig ist, und das Arrangement verleiht ihm die Energie eines Mantras. Sie wenden sich dem Tanz ,Only Love" baut auf einem kraftvollen Drum-Break auf, mit einem Refrain, der einfach, aber tiefgründig ist, und das Arrangement verleiht ihm die Energie eines Mantras. Sie wenden sich dem Tanz zu in ,With You", einem schnellen, beschwingten Song über eine zufällige Begegnung, die Lust auf mehr macht. Martens sehnt sich nach ihr, aber freudig, als ob allein die Erinnerung daran, dass eine solche Verbindung möglich ist, genau das ist, was er wirklich braucht. ,Fading Forward" endet mit einer völlig düsteren Note mit ,Miss The Days", einer langsam brennenden Ballade, die an einfachere Zeiten erinnert, als die Liebe noch besser war. Martens wird von der Gastsängerin Ama Li in ,Miss The Days" begleitet, einer langsam brennenden Ballade , die an einfachere Zeiten erinnert, als die Liebe noch an einem besseren Ort war. Fading Forward endet mit einer ganz und gar düsteren Note mit ,Paradise", einem Lied, das einem verstorbenen Freund Freiheit und Frieden wünscht. In der kleinen Stadt Kristanland in Norwegen lebt ein großes Talent, das den größten Teil seines Lebens damit verbracht hat, sich zurückzuhalten und im Hintergrund zu bleiben. Der Vertrag mit dem New Yorker Label Big Crown Records inspirierte Morten Martens dazu, seine eigene Musik zu veröffentlichen. Die Reaktionen auf sein Debütalbum ,Rêverie" veranlassten ihn, das Studio zu verlassen und auf die Bühne zu gehen, und all dies diente ihm als Inspiration, um seine Kunstfertigkeit auf ein neues Niveau zu heben. Neue Höhen, die auf Fading Forward voll zur Geltung kommen.
Big Crown Records freut sich, das zweite Album von Les Imprimes, ,Fading Forward", zu präsentieren. Unter der Leitung des autodidaktischen Multi-Instrumentalisten und Produzenten Morten Martens beschäftigt sich dieses Album mit Sterblichkeit, Realitätsflucht und einer Vielzahl von Erfahrungen, die mit Liebe verbunden sind. Martens hinterließ mit seinem hochgelobten Debütalbum ,Rêverie" aus dem Jahr 2023 einen bleibenden Eindruck Rêverie einen enormen Eindruck und hat sich seitdem eine treue Fangemeinde aufgebaut, deren Demografie ebenso vielfältig ist wie die Einflüsse, die seine Musik prägen. Er mischt Klänge aus dem Soul der 60er und 70er Jahre mit Anspielungen auf Doo-Wop-Platten, übernimmt die Energie der Hip-Hop-Drums und überzieht das Ganze mit Gesangsstilen aus den 90ern und 2000ern . Aber es sind Martens' Texte, Emotionen und Darbietung, die wirklich alles zusammenbringen und ihm helfen, sich von seinen Kollegen abzuheben. Seine Texte sind ansteckend und poppig und werden mit höchster Klasse und Geschmack umgesetzt, was Les Imprimés die seltene Eigenschaft verleiht, sofort anzusprechen und mit jedem Hören noch besser zu werden. Der aus Kristiansand, Norwegen, stammende Martens spielt fast alle Instrumente auf Fading Forward, produziert und arrangiert das Album und singt natürlich auch. ,Es ist Soulmusik, aber ich habe nicht gerade eine Soulstimme", erklärt Morten bescheiden. ,Aber ich mache es auf meine eigene Art und Weise, auf eine Art, die mir eigen ist." Der Album-Opener ,You & I" ist Mortens Hommage an seine Partnerin, die ,durch das Chaos und die Fehler" mit ihm durchhält. Kraftvolle Drums und kaskadenartige Klaviere machen diesen Song zu einem richtigen Two-Stepper und einer Hymne für diejenigen, die das Glück haben, jemanden zu finden, der sie versteht und ihnen in den Bereichen des Lebens hilft, in denen sie es brauchen. ,Again & Again" verlangsamt das Tempo und beschäftigt sich mit der schwereren Seite der Liebe und des Lebens, während Martens seine Widerstandsfähigkeit angesichts der Missgeschicke, des Herzschmerzes und der Enttäuschungen gescheiterter Liebesbeziehungen bekundet. ,Untainted Love" rückt die süße Seite der neuen Liebe in den Mittelpunkt, mit einer Melodie, die auf den Titel des Klassikers von Gloria Jones anspielt. ,Get Lost" neigt zum Metaphysischen mit der Einladung, die Realität hinter sich zu lassen und Zeit mit Les Imprimés zu verbringen, wo es Raum zum Träumen gibt. ,Only Love" baut auf einem kraftvollen Drum-Break auf, mit einem Refrain, der einfach, aber tiefgründig ist, und das Arrangement verleiht ihm die Energie eines Mantras. Sie wenden sich dem Tanz ,Only Love" baut auf einem kraftvollen Drum-Break auf, mit einem Refrain, der einfach, aber tiefgründig ist, und das Arrangement verleiht ihm die Energie eines Mantras. Sie wenden sich dem Tanz zu in ,With You", einem schnellen, beschwingten Song über eine zufällige Begegnung, die Lust auf mehr macht. Martens sehnt sich nach ihr, aber freudig, als ob allein die Erinnerung daran, dass eine solche Verbindung möglich ist, genau das ist, was er wirklich braucht. ,Fading Forward" endet mit einer völlig düsteren Note mit ,Miss The Days", einer langsam brennenden Ballade, die an einfachere Zeiten erinnert, als die Liebe noch besser war. Martens wird von der Gastsängerin Ama Li in ,Miss The Days" begleitet, einer langsam brennenden Ballade , die an einfachere Zeiten erinnert, als die Liebe noch an einem besseren Ort war. Fading Forward endet mit einer ganz und gar düsteren Note mit ,Paradise", einem Lied, das einem verstorbenen Freund Freiheit und Frieden wünscht. In der kleinen Stadt Kristanland in Norwegen lebt ein großes Talent, das den größten Teil seines Lebens damit verbracht hat, sich zurückzuhalten und im Hintergrund zu bleiben. Der Vertrag mit dem New Yorker Label Big Crown Records inspirierte Morten Martens dazu, seine eigene Musik zu veröffentlichen. Die Reaktionen auf sein Debütalbum ,Rêverie" veranlassten ihn, das Studio zu verlassen und auf die Bühne zu gehen, und all dies diente ihm als Inspiration, um seine Kunstfertigkeit auf ein neues Niveau zu heben. Neue Höhen, die auf Fading Forward voll zur Geltung kommen.
,Fragments" ist das Debütalbum von Billy Fuller, Mitbegründer von Beak>. Obwohl es sich um ein Soloalbum handelt, ist es kein Soloalbum im herkömmlichen Sinne, das die Gedanken und Gefühle eines Künstlers während eines bestimmten Zeitraums widerspiegelt. Es ist ein Album, das einen längeren Zeitraum umfasst, da es Fragmente von Billys Schaffen in seinem Heimstudio aus den letzten Jahren zusammenfasst. Beim Anhören entsteht der Eindruck von Kunst, die manchmal eine bestimmte Vision verfolgt und manchmal einfach nur das Ergebnis von jemandem ist, der den Schaffensprozess im Moment genießt. Während der Pause von Beak> Anfang 2025 hat Billy seine gesammelten Kompositionen erneut angehört und festgestellt, dass sie einen gemeinsamen roten Faden und eine einheitliche Atmosphäre aufweisen. Jeder einzelne Track auf diesem Album wurde von Billy allein geschaffen, und seine Persönlichkeit zieht sich wie ein roter Faden durch die 16 Tracks. Er vergleicht den Prozess der Zusammenstellung der Tracks mit dem Erstellen einer Kassettenkompilation für einen Freund, als er noch ein Kind war. Fragments ist stimmungsvoll, immersiv und völlig ungebunden. Auf dem gesamten Album spielt kosmisch angehauchte, hauntologische Electronica frei mit Melodien und findet emotionale Resonanz für unsere unvorhersehbaren Zeiten. Neu-artige Wiederholungen und motorische Grooves pulsieren unter verzerrten Electro-Texturen, und gelegentliche Spoken-Word-Passagen driften wie Übertragungen aus einer unbekannten Sendung herein und wieder hinaus. Gelegentliche Einblendungen psychedelischer Prog-Gitarren durchbrechen die dunstige Atmosphäre und bringen den Sound weiter in Richtung Fullers eigener Art von hypnagogischem Pop, der seltsam und doch zutiefst menschlich ist. ,Fragments" ist kein Album über Singles oder Trends. Es ist Musik aus Liebe zum Musikmachen, von einem Musiker, der seit über 25 Jahren ununterbrochen neue Musik produziert und veröffentlicht. Es ist ein selbstloser Triumph der musikalischen Freiheit. Billy Fuller ist vor allem als Gründungsmitglied, Songwriter und Bassist der Band Beak> bekannt. In den letzten 16 Jahren haben er und seine Bandkollegen vier Alben, zahlreiche Einzel-Singles, EPs und Soundtracks veröffentlicht, wobei Fullers Bass stets die treibende Kraft in ihren Kompositionen war und Beak> seinen charakteristischen Sound verlieh, der wie immer auf dem Bass aufbaut. Fuller hat im Laufe der Zeit auch an vielen anderen Projekten mitgewirkt. Im Jahr 2003 begann er seine 17-jährige Tätigkeit als Bassist von Robert Plant, spielte Bass auf dem Album ,Heligoland" von Massive Attack, wirkte an vier Alben von Baxter Dury mit und arbeitete außerdem mit Alicia Keys, Billy Nomates, Rachid Taha, Anika, Lucrecia Dalt, Tottenham Hotspur FC und vielen anderen zusammen.
Horrorful Heights markiert ein beeindruckendes neues Kapitel im umfangreichen Werk von The Bevis Frond und zeigt die anhaltende Kreativität des Songwriters, Gitarristen und Frontmanns Nick Saloman, der nun in ein weiteres Jahrzehnt als Musiker startet. Seit langem als eine der markantesten Stimmen des britischen Underground-Rock etabliert, verfeinert Saloman weiterhin die Qualitäten der Band aus melodischer Psychedelia, drahtigen Gitarrenepen und Songwriter-Kunst. Einer der zugänglichsten Einstiege in die Bevis Frond Welt, welcher alle Stärken zu einem zusammenhängenden, lebendigen Ganzen vereint. Das Album bewegt sich fließend zwischen klirrendem Psych-Pop, schweren Gitarrenriffs und pastoralen Träumereien. Die Bandbreite des Albums ist groß, aber klar definiert. "Draining The Bad Blood" erinnert an den klassischen Bevis-Frond-Stil melodisch inspirierten Gitarrenpops der 60er Jahre, "Space Age Eyes", eine prägnante neunminütige Odyssee, verweist auf die transzendentalen Erkundungen des elektrischen Miles Davis der 70er Jahre. Der mit Sitar untermalte Titeltrack driftet durch rauchige Psychedelia mit mehrstimmigem Gesang und geschichteten Tablas - ein liebevolles Echo der Headshop-Mystik, mit der Saloman während der gesamten Bandgeschichte gespielt hat. An anderer Stelle verbindet "Mossback's Dream" lysergische Leads mit der treibenden Energie des amerikanischen Hardcore der 80er Jahre und schafft so einen Hybrid, der sowohl zeitlos als auch völlig eigenständig wirkt. Weitere Höhepunkte sind das von den Byrds beeinflusste "Buffaloed", das wirbelnde "Silver Insects" und "That's Your Lot", ein rasantes Feuerwerk melancholischer Euphorie und einer der unmittelbarsten Songs des Albums. Obwohl eklektisch anmutend, ist es ein fokussiertes Porträt von The Bevis Frond im Jahr 2025 - vital, melodisch und frei von Nostalgie. Saloman beschreibt die Sammlung ganz einfach: die besten Songs, die er in den letzten Jahren geschrieben hat, entstanden ohne Zwang und ganz instinktiv. Das Ergebnis ist ein Höhepunkt aus der Spätphase einer der stillsten einflussreichen Underground-Bands Großbritanniens.
Auf ,Emeralds", dem zweiten Longplayer von Parlor Greens, präsentiert das Trio eine sorgfältig zusammengestellte Auswahl dessen, was funkige Orgelmusik leisten kann. Drei wahre Meister ihres Fachs: Tim Carman (ehemals GA-20) am Schlagzeug, Jimmy James (True Loves, ehemals Delvon Lamarr Organ Trio) an der Gitarre und Adam Scone (Scone Cash Players, The Sugarman 3) an der Orgel. Erfahrene und gefühlvolle Profis, die sich zusammengetan haben, um mitreißende, funkige Instrumental-Jams zu kreieren. Parlor Greens sind in Bestform: Sie sind eingespielt und selbstbewusster denn je, was ihre Identität und ihre Ausrichtung betrifft. Der Opener des Albums, ,Eat Your Greens", beginnt mit einem von Charles Earland inspirierten Four-on-the-Floor-Beat, wobei Jimmy und Scone den Song wie einen überladenen Güterzug vorantreiben, der einfach nicht zu stoppen ist. Greens", startet mit einem von Charles Earland inspirierten Four-on-the-Floor-Beat, wobei Jimmy und Scone den Song wie einen überladenen Güterzug vorantreiben, der einfach nicht zu stoppen ist. ,Lion's Mane" zeigt eine etwas raffiniertere Seite des Trios, mit Anspielungen auf einen von Scones Orgelmentoren , den unvergleichlichen Dr. Lonnie Smith. Um seinen Bandkollegen in nichts nachzustehen, demonstriert Tim Carman in ,Letter To Brother Ben", einem gospelartigen Shuffler, warum er den besten Shuffle diesseits des Mississippi spielt. Und obwohl die Ergebnisse stärker denn je sind, war die Stimmung bei dieser zweiten Aufnahmesession ganz anders. Als sich die drei zum ersten Mal in Loveland im Colemine's Portage Lounge Studio trafen, war die Atmosphäre von einer gewissen Frische geprägt. Es war neu, es war das erste Mal, dass sie alle zusammen spielten. Es war aufregend, es war Neuland. Die Session für Emeralds lastete viel schwerer auf allen drei Mitgliedern. Da alle drei mit persönlichen Tragödien in ihrem individuellen Leben zu kämpfen hatten, war die Session für die Gruppe ein echter Moment der Freude. Nur drei talentierte Musiker, die nun als Freunde in einer vertrauten Umgebung Musik schreiben und spielen. Nirgendwo wird die Bedeutung dieser Session deutlicher als beim letzten Titel des Albums, ,Queen Of My Heart", einem Stück, das Jimmy für seine Mutter kurz nach ihrem Tod geschrieben hat. Mit schwerem Herzen und voller Emotionen ist Colemine Records sehr stolz darauf, das zweite Album dieser drei Meister präsentieren zu dürfen. Parlor Greens präsentiert_ Emeralds.
Auf ,Emeralds", dem zweiten Longplayer von Parlor Greens, präsentiert das Trio eine sorgfältig zusammengestellte Auswahl dessen, was funkige Orgelmusik leisten kann. Drei wahre Meister ihres Fachs: Tim Carman (ehemals GA-20) am Schlagzeug, Jimmy James (True Loves, ehemals Delvon Lamarr Organ Trio) an der Gitarre und Adam Scone (Scone Cash Players, The Sugarman 3) an der Orgel. Erfahrene und gefühlvolle Profis, die sich zusammengetan haben, um mitreißende, funkige Instrumental-Jams zu kreieren. Parlor Greens sind in Bestform: Sie sind eingespielt und selbstbewusster denn je, was ihre Identität und ihre Ausrichtung betrifft. Der Opener des Albums, ,Eat Your Greens", beginnt mit einem von Charles Earland inspirierten Four-on-the-Floor-Beat, wobei Jimmy und Scone den Song wie einen überladenen Güterzug vorantreiben, der einfach nicht zu stoppen ist. Greens", startet mit einem von Charles Earland inspirierten Four-on-the-Floor-Beat, wobei Jimmy und Scone den Song wie einen überladenen Güterzug vorantreiben, der einfach nicht zu stoppen ist. ,Lion's Mane" zeigt eine etwas raffiniertere Seite des Trios, mit Anspielungen auf einen von Scones Orgelmentoren , den unvergleichlichen Dr. Lonnie Smith. Um seinen Bandkollegen in nichts nachzustehen, demonstriert Tim Carman in ,Letter To Brother Ben", einem gospelartigen Shuffler, warum er den besten Shuffle diesseits des Mississippi spielt. Und obwohl die Ergebnisse stärker denn je sind, war die Stimmung bei dieser zweiten Aufnahmesession ganz anders. Als sich die drei zum ersten Mal in Loveland im Colemine's Portage Lounge Studio trafen, war die Atmosphäre von einer gewissen Frische geprägt. Es war neu, es war das erste Mal, dass sie alle zusammen spielten. Es war aufregend, es war Neuland. Die Session für Emeralds lastete viel schwerer auf allen drei Mitgliedern. Da alle drei mit persönlichen Tragödien in ihrem individuellen Leben zu kämpfen hatten, war die Session für die Gruppe ein echter Moment der Freude. Nur drei talentierte Musiker, die nun als Freunde in einer vertrauten Umgebung Musik schreiben und spielen. Nirgendwo wird die Bedeutung dieser Session deutlicher als beim letzten Titel des Albums, ,Queen Of My Heart", einem Stück, das Jimmy für seine Mutter kurz nach ihrem Tod geschrieben hat. Mit schwerem Herzen und voller Emotionen ist Colemine Records sehr stolz darauf, das zweite Album dieser drei Meister präsentieren zu dürfen. Parlor Greens präsentiert_ Emeralds.