Die beliebte New Yorker Rockband Sunflower Bean meldet sich neu belebt mit ihrem vierten Album zurück. In Eigenregie produziert, von Caesar Edmunds (The Killers, Wet Leg) gemischt und von Sarah Tudzin (Illuminati Hotties, Boygenius) engineert, liess sich die Band von Alternative Rock, verträumter Psychedelia und Arena-Ehrgeiz inspirieren, um mit "Mortal Primetime" das härteste und verletzlichste Album ihrer Karriere zu liefern. Die Songs sind ungeschminkt und offen, Dissonanz und Unsicherheit werden akzeptiert. Sunflower Beans breite Palette von Einflüssen würden die meisten Bands nicht wagen, in einem Satz zusammenzufassen, und diese Kühnheit hat sie undefinierbar gemacht. Der Power-Pop-Opener "Champagne Taste" kanalisiert Iggy Pops "The Idiot"-Phase, "Look What You've Done To Me" beschwört den beunruhigenden Wahnsinn und die Launenhaftigkeit von Kate Bush, und die hochfliegenden Powercords auf "Nothing Romantic" erinnern an Arena-taugliche 70/80er Hits von Heart, Pat Benatar und Joan Jett. "Manchmal denke ich, diese Platte ist wie eine Mischung aus Belle And Sebastian und Alice In Chains", sagt Frontfrau Julia Cumming.
Seit mehr als zwei Jahrzehnten ist CALIBAN eine der prägenden Kräfte im Metalcore. Mit ihrem kommenden Album "Back From Hell" entwickelt die deutsche Band ihren Sound weiter und bleibt dabei der Intensität und Emotion treu, die ihre Karriere definiert haben. Angeführt von den Gründungsmitgliedern Andreas Dörner (Gesang) und Marc Görtz (Gitarre), umfasst das aktuelle Lineup der Band zusätzlich den neuen Bassisten Iain Duncan, der mit seinen cleanen Vocals eine neue Dimension in die facet-tenreiche Dynamik der Band bringt.Nach dem Erfolg der letzten Singles - "I Was a Happy Kid Once", "Echoes" und "Guilt Trip feat. Mental Cruelty" - veröffentlichen CALIBAN ihr bisher ambitioniertestes Werk. "Back from Hell" erforscht Themen wie innere Kämpfe, Resilienz und Katharsis und verbindet ihre charakteristischen, krachenden Riffs und den gutturalen Gesang mit atmosphärischen Melodien und einer moder-nen Produktion.Im Laufe der Jahre haben sich CALIBAN ihren Platz unter den Metalcore-Legenden erarbeitet, mit unzähligen Tourneen, Festi-valauftritten und einer Diskografie, welche Genregrenze immer wieder aufs Neue definiert. Im Jahr 2024 und darüber hinaus wird die Band mit "Back From Hell" auf Tour gehen und ihren Ruf als einer der elektrisierendsten Live-Acts der Heavy Music unter-mauern. CALIBAN sind stärker als je zuvor!"Back From Hell" ist erhältlich als: Ltd. CD Digipak & Branded Air Freshener, LP, Digital Album.
" Pickled Eggs and Sherbet is the sole album by English electronic group All Seeing I - the production trio of Dean Honer, Jason Buckle and Richard Barrett (aka DJ Parrot).
" Part of the late nineties big beat / trip hop scene, it brought together many disparate threads of the Sheffield's music scene past (and then) present including contributions from the likes of cabaret crooner Tony Christie, Human League frontman Phil Oakey and Pulp's Jarvis Cocker.
" Lead single "The Beat Goes On" which had a huge viral moment on TikTok and social media in 2022, becoming one of the most widely used 'Sounds' in recent years accruing 2.4 billion views and 162k creations.
" The follow up 'Walk Like A Panther' peaked at #10 in the UK Singles Chart. Featuring vocals from Tony Christie, it became his first hit single in 25 years.
" London Records have remastered & re-issued the cult-classic album :
1. for the very first time on vinyl ! As collector Red & Yellow Double LP.
2. with an expanded and remastered 2CD edition to boot, including rare b-sides from lost CD singles, new mixes from DJ Parrot and more.
Annie A, the one-off collaborative project between Félicia Atkinson, Time is Away, Christina Petrie and Maxine Funke, arrives on A Colourful Storm with an inquisitive, exploratory composition evoking questions of inconstancy and reconciliation, vastness and finitude and the sometimes cruel deception of human perception. Who will conduct our dreams if we never wake?
It is a geographically diverse yet like-minded ensemble whose seeds were sown during an A Colourful Storm show in London, where time on stage was shared by Atkinson, Time is Away and Petrie. Atkinson had previously found solace in Time is Away's Ballads (ACOLOUR041), Funke's Seance (ACOLOUR035) and particularly the voice of poet Petrie, whose delivery drifts from a wide-eyed stream of consciousness to crystalline sensory expression. It is the perfect accompaniment to Atkinson's hushed tones, spoken sensitively like a mother to a resting child.
Atkinson's evocative sonic landscapes are formed from keyboard, voice and organic materials collected from life on the dramatic coast of Normandy, as well as field recordings from places far and wide. She breathes life into liminal spaces, the sound of wind, whispers and the distant clatter of rocks conjuring visions of places both beautiful and eerily familiar. Time is Away delicately arranges the field of sounds, their weaving and layering likened to the assembly of an Anni Albers textile. The spirit of Albers guides the piece, Petrie's recounting of her loom and thread a symbol of her endurance, vitality and seeking wonder in intricacies. The piece also features an exclusive concluding track by Maxine Funke, whose meditation on vulnerability confronts and surrenders herself to the enchanting natural world.
‘Devotion to a Noble Ideal’ is the first EP release on vinyl from The Revolutionary Army of the Infant Jesus. Part retrospective and part reimagining of their work – the EP contains 4 tracks, each produced in collaboration with a different creative partner, offering a sometimes radical reinterpretation of three previous works as well as one new piece. It is a startling body of material from the Liverpool based art house collective that, nearly 40 years since its inception, continues to evolve. Formed in Liverpool in 1985, the Revolutionary Army of the Infant Jesus is a unique experimental ensemble whose work goes beyond music. Their mesmerising recorded material is influenced by diverse cultural perspectives and stimulates a deeply personal and subjective awakening. Ethereal vocals, ambient compositions, chants, acoustic instrumentation and field recordings generate beautiful and emotionally intense soundscapes. Includes a double sided 12” insert of illustrations by Mr John Varley, Mr Prince and Miss Macfarlane from the publication THOUGHT-FORMS by Annie Besant and C.W. Leadbeater
To celebrate the 5-year anniversary of 1 AM Study Session, we’re offering a fresh take on the tracks that started it all. This compilation features piano reimaginings of the original songs, preserving their nostalgic late-night essence while transforming them into soothing melodies for daytime reflection. A timeless blend of past and present, perfect for any occasion. ✨
Nach wichtigen Stationen bei Silver Jews und Lambchop hat William Tyler eine Reihe von neugierigen Alben veröffentlicht, die seine ländliche Herkunft und seine Begeisterung für klassische Musik mit seiner Experimentierfreudigkeit und Feldaufnahmen verbinden. Seine produktive Enklave der Instrumentalmusik hat nicht nur neue Klänge hervorgebracht, sondern auch kritische neue Stimmen. Kein anderer amerikanischer Sologitarrist dieses Jahrhunderts hat diese fruchtbare Szene so beeinflusst wie er. Und auf dem brillanten, erfrischenden "Time Indefinite", Tylers erstem Soloalbum seit fünf Jahren, betritt er endlich den immer größer werdenden Raum, den er mit geschaffen hat. Die Gitarre ist der Ausgangspunkt für ein Album, das nicht nur Tyler, sondern auch die Möglichkeiten eines ganzen Bereichs neu überdenken lässt. Ein Strudel aus Lärm und Harmonie, Geistern und Träumen, Angst und Hoffnung - es ist nicht nur eine großartige Gitarrenplatte. Es ist ein atemberaubendes Album eines großen Gitarristen, ein Meisterwerk unserer kollektiv ängstlichen Zeit. Anfang 2020, als die Welt am Rande ungeahnter Unruhen stand, verließ Tyler LA und zog nach Nashville, wo er die meiste Zeit seines Lebens gelebt hatte. Der größte Teil seines Equipments und alle seine Platten blieben zurück, in Erwartung einer vermeintlich schnellen Rückkehr. Das war natürlich nicht der Fall. Während Tyler also mit den Depressionen, den Nerven und den Fragen dieser unendlich angespannten Zeit zu kämpfen hatte, begann er, Ideen mit seinem Telefon und einem Kassettendeck aufzunehmen, wobei er sich mit den Verzerrungen, die diese Geräte mit sich bringen, abfand. Tyler sprach mit Kieran Hebden darüber, eine gemeinsame Platte zu machen, und einige dieser Stücke fühlten sich wie Testfälle an. Als diese Zusammenarbeit in andere Richtungen ging, entdeckte Tyler andere Klänge. Er bat seinen langjährigen Freund, den Produzenten Jake Davis, ihm dabei zu helfen, die Songs zusammenzufügen, und entschied sich dafür, das Rauschen und Wackeln zu akzeptieren und ungewollt eine Platte zu machen, die diese Zeiten und die heutige Zeit widerspiegelt - unruhig, beschädigt, ehrlich. Eine Wippe aus Kampf und Überleben definiert diese Songs, eine Landkarte der Angst und des Glaubens und der Pfade, die sie verbinden. "Dies ist eine Platte über Geisteskrankheiten", wird Tyler ohne Scham sagen, so offen im Leben und in der Sprache, wie er es auf den Aufnahmen ist. "Es ist Musik darüber, den Verstand zu verlieren, aber nicht zu wollen, über den Versuch, zurückzukommen." Das braucht er nicht zu sagen; man spürt es, erkennt es vielleicht aus eigener Erfahrung. Tylers Alben sind ein Nest aus nicht-musikalischen Einflüssen, denn er pendelt zwischen Spiritualität und Philosophie und beschwört die Landschaften der amerikanischen Vorstellungskraft. "Time Indefinite" ist nicht anders, vor allem in der Art und Weise, wie es die sehr persönlichen Filme von Ross McElwee beschwört. Mitte der 80er Jahre begann er, einen Film über Shermans Marsch durch den Süden zu drehen, der sich jedoch zu einer verworrenen Geschichte über Familie, Verlust und das, was wir tun, wenn unsere besten Instinkte sich den schlimmsten Dingen ergeben, die wir uns vorstellen können, entwickelte. Das Album ist eine Anspielung auf diese Idee, auf das unerbittliche Drängen der Zeit und unseren Platz in ihr, unter ihr und neben ihr. Es ist keine große Offenbarung, dass das Leben, das wir führen, die Arbeit prägt, die wir machen, ob wir das nun beabsichtigen oder nicht. In diesen Liedern kann man Tyler hören, wie er laut mit eingehenden Dämonen ringt: Sucht, mittleres Alter, Einsamkeit, Neurosen. Alle unsere Kämpfe sind unterschiedlich, aber wir sind uns darin einig, dass wir sie haben. Dies ist der Soundtrack, den Tyler geschaffen hat.
Nach wichtigen Stationen bei Silver Jews und Lambchop hat William Tyler eine Reihe von neugierigen Alben veröffentlicht, die seine ländliche Herkunft und seine Begeisterung für klassische Musik mit seiner Experimentierfreudigkeit und Feldaufnahmen verbinden. Seine produktive Enklave der Instrumentalmusik hat nicht nur neue Klänge hervorgebracht, sondern auch kritische neue Stimmen. Kein anderer amerikanischer Sologitarrist dieses Jahrhunderts hat diese fruchtbare Szene so beeinflusst wie er. Und auf dem brillanten, erfrischenden "Time Indefinite", Tylers erstem Soloalbum seit fünf Jahren, betritt er endlich den immer größer werdenden Raum, den er mit geschaffen hat. Die Gitarre ist der Ausgangspunkt für ein Album, das nicht nur Tyler, sondern auch die Möglichkeiten eines ganzen Bereichs neu überdenken lässt. Ein Strudel aus Lärm und Harmonie, Geistern und Träumen, Angst und Hoffnung - es ist nicht nur eine großartige Gitarrenplatte. Es ist ein atemberaubendes Album eines großen Gitarristen, ein Meisterwerk unserer kollektiv ängstlichen Zeit. Anfang 2020, als die Welt am Rande ungeahnter Unruhen stand, verließ Tyler LA und zog nach Nashville, wo er die meiste Zeit seines Lebens gelebt hatte. Der größte Teil seines Equipments und alle seine Platten blieben zurück, in Erwartung einer vermeintlich schnellen Rückkehr. Das war natürlich nicht der Fall. Während Tyler also mit den Depressionen, den Nerven und den Fragen dieser unendlich angespannten Zeit zu kämpfen hatte, begann er, Ideen mit seinem Telefon und einem Kassettendeck aufzunehmen, wobei er sich mit den Verzerrungen, die diese Geräte mit sich bringen, abfand. Tyler sprach mit Kieran Hebden darüber, eine gemeinsame Platte zu machen, und einige dieser Stücke fühlten sich wie Testfälle an. Als diese Zusammenarbeit in andere Richtungen ging, entdeckte Tyler andere Klänge. Er bat seinen langjährigen Freund, den Produzenten Jake Davis, ihm dabei zu helfen, die Songs zusammenzufügen, und entschied sich dafür, das Rauschen und Wackeln zu akzeptieren und ungewollt eine Platte zu machen, die diese Zeiten und die heutige Zeit widerspiegelt - unruhig, beschädigt, ehrlich. Eine Wippe aus Kampf und Überleben definiert diese Songs, eine Landkarte der Angst und des Glaubens und der Pfade, die sie verbinden. "Dies ist eine Platte über Geisteskrankheiten", wird Tyler ohne Scham sagen, so offen im Leben und in der Sprache, wie er es auf den Aufnahmen ist. "Es ist Musik darüber, den Verstand zu verlieren, aber nicht zu wollen, über den Versuch, zurückzukommen." Das braucht er nicht zu sagen; man spürt es, erkennt es vielleicht aus eigener Erfahrung. Tylers Alben sind ein Nest aus nicht-musikalischen Einflüssen, denn er pendelt zwischen Spiritualität und Philosophie und beschwört die Landschaften der amerikanischen Vorstellungskraft. "Time Indefinite" ist nicht anders, vor allem in der Art und Weise, wie es die sehr persönlichen Filme von Ross McElwee beschwört. Mitte der 80er Jahre begann er, einen Film über Shermans Marsch durch den Süden zu drehen, der sich jedoch zu einer verworrenen Geschichte über Familie, Verlust und das, was wir tun, wenn unsere besten Instinkte sich den schlimmsten Dingen ergeben, die wir uns vorstellen können, entwickelte. Das Album ist eine Anspielung auf diese Idee, auf das unerbittliche Drängen der Zeit und unseren Platz in ihr, unter ihr und neben ihr. Es ist keine große Offenbarung, dass das Leben, das wir führen, die Arbeit prägt, die wir machen, ob wir das nun beabsichtigen oder nicht. In diesen Liedern kann man Tyler hören, wie er laut mit eingehenden Dämonen ringt: Sucht, mittleres Alter, Einsamkeit, Neurosen. Alle unsere Kämpfe sind unterschiedlich, aber wir sind uns darin einig, dass wir sie haben. Dies ist der Soundtrack, den Tyler geschaffen hat.
The Dandy Warhols - 'Thirteen Tales from Urban Bohemia' jetzt als Reissue auf Vinyl!
Das Kultalbum der Dandy Warhols vereint Psychedelic-Rock, Alternative-Pop und entspannten Indie-Vibe. Mit Hits wie 'Bohemian Like You', dem hypnotischen 'Godless' und der treibenden Energie von 'Get Off' ist es ein Soundtrack voller Attitüde und lässigem Charme. Jetzt als 2LP auf transparent-blauem Vinyl, bringt diese Neuauflage frischen Glanz in einen modernen Klassiker. Ein Must-have für Fans von 90s-Alternative und darüber hinaus!
Zum 20. Jubiläum ihrer Trennung erscheint das Debütalbum der japanischen Noise-Punks Kokeshidoll erstmals auf Vinyl. Die Band wurde im Jahr 2000 mit dem Ziel gegründet, den Hardcore-Sound des japanischen Punk der 1980er wiederzubeleben, was ihr mit "Kokeshism" (2003) prächtig gelang - das Album wurde zum Klassiker des japanischen Hardcore-Punk. Kokeshidoll, bekannt für ihre ausgelassenen, betrunkenen Bühnenpossen, häufig nackt und halb handlungsunfähig, trennten sich 2004 kurz nach einem berüchtigten Auftritt mit der legendären Japanoise-Band Hijokaidan, bei dem sich Bassist Kyoki auf der Bühne übergab und Sänger Inundow Schweineköpfe in die Menge warf. Limitierte Japan-Pressung mit Obi-Strip.
DESERTED FEAR haben sowohl ihr Songwriting als auch den Sound und das musikalische Können mit "Veins of Fire" erneut auf eine neue Stufe gehoben. Die Ostdeutschen sind ihrer Marke zwar wie gewohnt treu geblieben, aber sie haben ihren ausgefeilten Melodien und dem Schlagzeugspiel ein hörbares Upgrade verpasst. Obendrein konnte Frontmann Manuel "Mahne" Glatter seine stimmliche Spannweite noch einmal vergrößern. In den Texten von "Veins of Fire" reflektieren DESERTED FEAR über die aktuellen Themen unserer Gesellschaft, doch ohne jegliche Predigt oder Forderung nach Konformität. In ihren Songs spiegelt sich eine Welt voller Unsicherheit, Ungerechtigkeit und wachsenden Spaltungen. Der Aufstieg von DESERTED FEAR ist ebenso bemerkenswert wie spannend. Als sich das Death Metal Trio im thüringischen Eisenberg gründete, konnten Gitarrist und Vocalist Mahne, Gitarrist, Hauptsongwriter und Produzent Fabian Hildebrandt sowie Schlagzeuger Simon Mengs kaum ahnen, dass sie an der Spitze der deutschen Szene landen würden. Bereits das Debütalbum "My Empire", das die schwedische Legende Dan Swanö produzierte, schlug im Jahr 2012 beim Death Metal Publikum wie eine Bombe ein. DESERTED FEAR brachten neben brachialer Kraft, donnernden Riffs, einem hämmernden Schlagzeug und heftigem Gesang von Anfang an auch ein intensives Gespür für packende Melodien mit. Daher war es nur folgerichtig, dass sich das Gewicht mit jedem folgenden Album weiter auf die melodische Seite verlagerte - ohne dass dabei der nötige Biss verloren ging. Sämtliche Studioalben, "Kingdom of Worms" (2014), "Dead Shores Rising" (2017), "Drowned by Humanity' (2019) und "Doomsday" (2022), erwiesen sich als beeindruckende Meilensteine einer steilen Karriere.
DESERTED FEAR haben sowohl ihr Songwriting als auch den Sound und das musikalische Können mit "Veins of Fire" erneut auf eine neue Stufe gehoben. Die Ostdeutschen sind ihrer Marke zwar wie gewohnt treu geblieben, aber sie haben ihren ausgefeilten Melodien und dem Schlagzeugspiel ein hörbares Upgrade verpasst. Obendrein konnte Frontmann Manuel "Mahne" Glatter seine stimmliche Spannweite noch einmal vergrößern. In den Texten von "Veins of Fire" reflektieren DESERTED FEAR über die aktuellen Themen unserer Gesellschaft, doch ohne jegliche Predigt oder Forderung nach Konformität. In ihren Songs spiegelt sich eine Welt voller Unsicherheit, Ungerechtigkeit und wachsenden Spaltungen. Der Aufstieg von DESERTED FEAR ist ebenso bemerkenswert wie spannend. Als sich das Death Metal Trio im thüringischen Eisenberg gründete, konnten Gitarrist und Vocalist Mahne, Gitarrist, Hauptsongwriter und Produzent Fabian Hildebrandt sowie Schlagzeuger Simon Mengs kaum ahnen, dass sie an der Spitze der deutschen Szene landen würden. Bereits das Debütalbum "My Empire", das die schwedische Legende Dan Swanö produzierte, schlug im Jahr 2012 beim Death Metal Publikum wie eine Bombe ein. DESERTED FEAR brachten neben brachialer Kraft, donnernden Riffs, einem hämmernden Schlagzeug und heftigem Gesang von Anfang an auch ein intensives Gespür für packende Melodien mit. Daher war es nur folgerichtig, dass sich das Gewicht mit jedem folgenden Album weiter auf die melodische Seite verlagerte - ohne dass dabei der nötige Biss verloren ging. Sämtliche Studioalben, "Kingdom of Worms" (2014), "Dead Shores Rising" (2017), "Drowned by Humanity' (2019) und "Doomsday" (2022), erwiesen sich als beeindruckende Meilensteine einer steilen Karriere.
4 Jahre nach dem schieren Ansturm von "Sumerian Promises" kehren Sijjin mit ihrem zweiten Werk "Helljjin Combat" zurück. Das Album beschwört sein eigenes Leben voller satanischer Bilder, teuflischer Ausschweifungen und biblischem Fatalismus. Sijjin folgen dem festen Pfad, den sie einst eingeschlagen haben, wenden sich aber endgültig der Hölle zu.
Aufgenommen live in den BlackStorm Studios in Karrantza, Baskenland & verziert mit einer authentischen und völlig trockenen 80er Jahre Analog-Sound Produktion. Obendrein klang Gerickes Gesang noch nie so dreckig wie auf "Helljjin Combat". Sijjins neuere Richtung konzentriert sich auf umfangreichere Songstrukturen, wie sie von den Paten des Metal-Wahnsinns Mitte der 80er praktiziert wurden, dabei kommen einem so berüchtigte Namen wie Infernäl Mäjesty, Nasty Savage, Possessed, frühe Slayer oder Megadeth in den Sinn.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Trio von Sijjin bei seinem Kampf in der Hölle einmal mehr bewiesen hat, dass es der Dreizack in der linken Hand des Teufels ist!
Die Emo-Rocker Heart Attack Man aus Cleveland, Ohio, präsentieren ihr viertes Album "Joyride The Pale Horse". Die Band befindet sich derzeit auf einem Höhenflug nach ihrer bisher erfolgreichsten Veröffentlichung, dem Vorgängeralbum "Freak of Nature" aus dem Jahr 2023, dessen Titeltrack bislang über 2.2 Millionen Mal auf Spotify gestreamt wurde.
Die Modern Folk-Künstlerin Jensen McRae hat das Veröffentlichungsdatum ihres mit Spannung erwarteten zweiten Albums „I Don't Know How But They Found Me!“ bekannt gegeben, das am 25. April über Dead Oceans erscheinen wird. Zusammen mit der Ankündigung hat sie auch ihre neueste Single und das Video „Praying For Your Downfall“ veröffentlicht, ein Meisterwerk der Offenheit, das Witz und Charme verbindet, während McRae darüber nachdenkt, wie sie den Drang nach Rache an jemandem, der ihr das Herz gebrochen hat, loslassen kann.
Jensen McRae - Praying For Your Downfall (Official Video)
Vor dem Hintergrund von Herzschmerz, Selbstfindung und der Komplexität der Liebe ist „I Don't Know How But They Found Me!“ eine mutige Entwicklung für die junge Künstlerin. Das elf Titel umfassende Album, das in North Carolina mit Brad Cook (Waxahatchee, Bon Iver) aufgenommen wurde und an dem Nathan Stocker (Hippo Campus), Matthew McCaughan (Bon Iver) und ihr Bruder Holden McRae mitgewirkt haben, ist eine lebendige Sammlung von Songs, die von messerscharfen Texten und zeitlosen Pop-Melodien getragen werden. McRaes Stimme ist so vielseitig wie ihr Songwriting - mal flüsternd und strukturiert, dann wieder klar und hell. Es ist eine Stimme, die sowohl den Herzschmerz des Verlassenwerdens als auch die Stärke des Verlassens verkörpert.
Von Anfang an haben sich die Fans in Jensen McRae verliebt, für ihre scharfsinnigen, aufrüttelnden und klarsichtigen Songs. Ihr Songwriting ist verletzlich, ja, aber es ist auch stark, weil es sich nicht zurückhält. „I Don't Know How But They Found Me!“ zeigt McRaes Entwicklung von einer vielversprechenden jungen Künstlerin zu einer echten Songwriterin und Star. „Die tiefgreifendsten Entscheidungen meines Lebens“, sagt McRae, “haben sich oft wie Dinge angefühlt, die ich getan habe, bevor ich dazu bereit war, und in die ich hineinwachsen musste.“ „I Don't Know How But They Found Me!“ handelt davon, was folgt, wenn man dem widerstanden hat, von dem man dachte, dass es einen vernichten würde. Es geht darum, seine Grenzen kennenzulernen und zu erfahren, wozu man fähig ist. „Ich verband mich mit dem Gedanken, dass ich leicht unter dem Gewicht dessen, was mir widerfahren ist, hätte zusammenbrechen können, aber ich tat es nicht. Ich wusste es nicht einmal“, sagt sie, ‚aber ich war die ganze Zeit kugelsicher“. Jensen McRae ist in L.A. geboren und aufgewachsen und hat fast ihr ganzes Leben lang Musik studiert und gemacht. In der High School nahm sie am Grammy Camp teil und schloss ihr Studium an der USC Thornton School of Music mit einem Abschluss in Popular Music ab. McRaes Debütalbum „Are You Happy Now?“ schrieb sie größtenteils im Alter von 21 Jahren und war der erste Schritt zum Aufbau einer treuen Fangemeinde. „Are You Happy Now?“ navigiert die Identität von ihren tiefsten Grundlagen - dem Leben als junge, gemischtrassige schwarze und jüdische Frau - bis hin zu ihren persönlichsten Überlegungen - vertraue ich dir, vertraue ich mir selbst. McRaes Vertrauen in sich selbst hat sich mehrfach bestätigt, zuletzt und vielleicht am bekanntesten in Form des Songs „Massachusetts“. McRae postete eine Solo-Strophe und einen Refrain, kaum mehr als ein Stück eines Demos, und es fing Feuer im Internet. Covers, Duette und eine Lawine neuer Fans folgten, und McRae krönte den Moment mit einer fertigen Version und einer sommerlangen Tournee als Support von Noah Kahan. „I Don't Know How But They Found Me!“ nimmt McRaes mittlerweile beachtliche Fähigkeiten auf und macht sie massentauglich. „Savannah“ ist ein Song für alle, die schon lange dabei sind. Der pulsierende, an Country angelehnte Song erinnert sofort an das Beste von Phoebe Bridgers, wobei McRae in einem akrobatischen Flüsterton über einer federleichten akustischen Gitarre singt. Wenn „Savannah“ sein Crescendo erreicht, wird klar, dass McRae eine Künstlerin mit einer ganz eigenen Kraft ist, wenn sich Klavier und Gitarre überlagern und McRae eine Reihe bissiger Anklagen mit Schärfe und Überzeugung vorträgt: "You swore you'd raise our kids to end up just like you / well you're a false prophet / and that's a goddamn promise." Währenddessen ist „Let Me Be Wrong“ eine echte Hymne, eine beschwingte Ode an die Ablehnung von Perfektionismus. Wiederum auf einem einfachen Gesang und einer Akustikgitarre aufbauend, steigert sich „Let Me Be Wrong“ Schritt für Schritt in seinem Trotz; die Gitarren schichten sich, das Schlagzeug nimmt das Tempo auf, und McRae macht Platz für die Fehler aller. Wenn McRae knurrt „fuck those girls got everything“, ist das ein Schlag voller Kraft und Verletzlichkeit, der darum bettelt, unisono so laut wie möglich gebrüllt zu werden. Der ungewöhnliche Titel ihres zweiten Albums? Er stammt aus einer Zeile in McRaes Lieblingsfilm „Zurück in die Zukunft“. Ein Hauptdarsteller überlebt einen Kugelhagel, und dieses Bild hat McRae sehr beeindruckt. „Ich habe mich mit dem Gedanken angefreundet, dass ich leicht unter dem Gewicht dessen, was mir passiert ist, hätte zusammenbrechen können, aber das habe ich nicht. Ich wusste es nicht einmal“, sagt McRae, “aber ich war die ganze Zeit über kugelsicher.“
BIG|BRAVE"s preternatural instincts and depth of skill as musicians are on full display on their most naked and austere record to date, OST. The trio entered the studio with broader concepts and themes in mind, but no preconceived music. The overarching concept was to make a film score for a film that had yet to be created, to use minimal instrumentation, or more specifically not their standard band instruments, and to improvise within these parameters. OST was fully written and recorded in the studio. The band was free to enter the live room and record a take with whatever instrument was at hand. Once they had a good foundation for a song, Ball, Wattie, drummer Tasy Hudson and even engineer/producer Seth Manchester would each build on it, layering takes, from instrumental improvisations to abstract vocals, until they felt it was a completed piece. Wattie"s voice seamlessly blends with the instrumental flourishes made from "The Instrument", a Wurlitzer, prepared piano, synths and a very limited amount of electric guitar. Additionally, there is a sprinkling of flute by Melissa Guion (MJ Guider). The performances of each player are tactile and ardent, even at their most subtle and effected. Following OST"s completion, BIG|BRAVE contacted director/ visual artist Stacy Lee to visually score the record. Director Lee and BIG|BRAVE, having previously collaborated, had established an artistic understanding which allowed BIG|BRAVE to give Lee no instruction, no limitations: the creative process synthesized across film and music. Select screenings with live performances are in the works.
BIG|BRAVE"s preternatural instincts and depth of skill as musicians are on full display on their most naked and austere record to date, OST. The trio entered the studio with broader concepts and themes in mind, but no preconceived music. The overarching concept was to make a film score for a film that had yet to be created, to use minimal instrumentation, or more specifically not their standard band instruments, and to improvise within these parameters. OST was fully written and recorded in the studio. The band was free to enter the live room and record a take with whatever instrument was at hand. Once they had a good foundation for a song, Ball, Wattie, drummer Tasy Hudson and even engineer/producer Seth Manchester would each build on it, layering takes, from instrumental improvisations to abstract vocals, until they felt it was a completed piece. Wattie"s voice seamlessly blends with the instrumental flourishes made from "The Instrument", a Wurlitzer, prepared piano, synths and a very limited amount of electric guitar. Additionally, there is a sprinkling of flute by Melissa Guion (MJ Guider). The performances of each player are tactile and ardent, even at their most subtle and effected. Following OST"s completion, BIG|BRAVE contacted director/ visual artist Stacy Lee to visually score the record. Director Lee and BIG|BRAVE, having previously collaborated, had established an artistic understanding which allowed BIG|BRAVE to give Lee no instruction, no limitations: the creative process synthesized across film and music. Select screenings with live performances are in the works.
"The album was created in this back and forth of snapshots - we made most of the decisions impulsively without much questioning. That takes a lot of trust." — Violeta García & Hora Lunga
"I'll Wait For You In The Car Park", the first full length collaboration between Argentinian cellist, improviser and composer Violeta García and Swiss musician and composer Hora Lunga, is a work of extremes. Drawing from the realities of life on two continents, and embodying moods ranging from stoic desire to violent bursts, the album enciphers so-called ordinary moments from everyday life into an alluring collection of musical scenes. Seemingly inconspicuous moments are condensed into a tale of synchronicity: colliding time zones and seasons, metropolitan rhythms raining down onto a glacier's ice field, exploring places through street view, the serendipity of loitering at a kiosk. As such, "I'll Wait For You In The Car Park" brings documentary film essays to mind that carefully observe the private and everyday occurrences.
Violeta García and Hora Lunga crossed paths by chance in 2023 and began discussing and sharing music shortly afterwards. What started as a loose exchange of ideas, sending back and forth sketches and demos between South America and Europe, grew into several studio sessions in 2024. Being sucked into a "quite extraordinary flow", the two musicians recorded, arranged and intervened on a level playing field, using the studio as a playground to record musical layers and interweave them with field recordings and audio notes gathered over the course of a year. Speaking a kindred musical language, they quickly realized how their ideas clung to each other like two familiar souls, complementing, intertwining and merging. From gauzy and eerie textures, musical miniatures floating through time, howling and screaming strings, to tumbling and thundering basses – the sound of the ordinary shapes a body that vibrates, writhes and breathes.
Violeta García is a cellist, improviser and composer from Buenos Aires, Argentina. Based in Spain, she tours a lot with her band Blanco Teta. She is a performer in many art forms, including free improvisation, contemporary and trans-media experimental repertoire in violoncello and electronics and collaborations with dancers, film makers and visual artists. After years of studying classical and popular music on violoncello and, later, contemporary composition and improvisation, Violeta has developed her own musical voice needed to emerge beyond outside specific genres.
Throughout Swiss composer and musician Hora Lunga's work, the focus lies is on exploring boundaries, both musically and in terms of performance and content. Above all, genre designations lose all meaning, as the music always takes place within a dramaturgically conceived overall framework. In recent years, his projects have ranged from pop music productions to experimental works and sound performances, as well astheatre and film productions. His ensemble WIRREN consists of up to fifteen performers.
Eine sehr schwer zu findende Veröffentlichung der enigmatischen Soul/Funk-Band Sound Investment. Zwei Tracks aus ihrer einzigen und superraren LP, die 1977 auf Brunswick erschien und heute für 500£ den Besitzer wechselt. Zweimal Heavy-Funk-Groove mit "Funky Skunk" und "Dirty Man", die beide zum ersten Mal auf 7" Vinyl erscheinen. Limitierte Auflage von nur 400 Exemplaren.
Teaser Sweet aus Schweden haben in ihrer heimischen Szene bereits gehörig Staub aufgewirbelt. Der Startschuss fiel ursprünglich im Jahre 2013, als Marcus Damberg seine Schwester Therese und den damaligen Bassisten Christoffer Cardell fragte: "Wollen wir nicht eine Band gründen?" Die ursprüngliche Besetzung wurde von Kalle Krantz am Schlagzeug komplettiert. Anfänglich spielte man noch Songs von Kiss nach, ehe sukzessive eigenes Material entstand. Nach dem ersten Demo wagte man sich auf die Bühne und spielte in der Folge drei Alben sowie eine EP ein: "Hit And Run" (2015), "In The Night" (EP, 2017), "Hypnotized" (2018) und "Monster" (2020). Für das neue Album "Night Stalker" haben Teaser Sweet nunmehr einen Vertrag bei High Roller Records unterzeichnet. In Therese Damberg besitzen die Schweden eine Sängerin, deren Stimme an eine Kreuzung aus Acids Kate, Leather Leone und Johanna von Lucifer erinnert.
Teaser Sweet setzen die lange Tradition von schwedischen Bands mit weiblicher Beteiligung fort, angefangen mit Crucified Barbara, über Slingblade und Thundermother, bis hin zu The Gems. Therese Damberg gibt allerdings zu bedenken: "Ganz bestimmt haben ABBA mit dazu beigetragen, dass schwedische Frauen das Selbstbewusstsein besitzen, Musik zu machen. Für mich ist es jedoch selbstverständlich, dass es im Hardrock Sängerinnen gibt - es existieren ja auch genügend Bands, die nur aus Männern bestehen. Ich sehe da jedenfalls keinen Unterschied."
Musikalisch zeigen sich Teaser Sweet von Judas Priest, Black Sabbath, Dio und den späten Europe inspiriert. Mit seiner galoppierenden Bassarbeit erinnert ein Song wie "Deep In The Woods" zudem an Iron Maiden.
Teaser Sweet aus Schweden haben in ihrer heimischen Szene bereits gehörig Staub aufgewirbelt. Der Startschuss fiel ursprünglich im Jahre 2013, als Marcus Damberg seine Schwester Therese und den damaligen Bassisten Christoffer Cardell fragte: "Wollen wir nicht eine Band gründen?" Die ursprüngliche Besetzung wurde von Kalle Krantz am Schlagzeug komplettiert. Anfänglich spielte man noch Songs von Kiss nach, ehe sukzessive eigenes Material entstand. Nach dem ersten Demo wagte man sich auf die Bühne und spielte in der Folge drei Alben sowie eine EP ein: "Hit And Run" (2015), "In The Night" (EP, 2017), "Hypnotized" (2018) und "Monster" (2020). Für das neue Album "Night Stalker" haben Teaser Sweet nunmehr einen Vertrag bei High Roller Records unterzeichnet. In Therese Damberg besitzen die Schweden eine Sängerin, deren Stimme an eine Kreuzung aus Acids Kate, Leather Leone und Johanna von Lucifer erinnert.
Teaser Sweet setzen die lange Tradition von schwedischen Bands mit weiblicher Beteiligung fort, angefangen mit Crucified Barbara, über Slingblade und Thundermother, bis hin zu The Gems. Therese Damberg gibt allerdings zu bedenken: "Ganz bestimmt haben ABBA mit dazu beigetragen, dass schwedische Frauen das Selbstbewusstsein besitzen, Musik zu machen. Für mich ist es jedoch selbstverständlich, dass es im Hardrock Sängerinnen gibt - es existieren ja auch genügend Bands, die nur aus Männern bestehen. Ich sehe da jedenfalls keinen Unterschied."
Musikalisch zeigen sich Teaser Sweet von Judas Priest, Black Sabbath, Dio und den späten Europe inspiriert. Mit seiner galoppierenden Bassarbeit erinnert ein Song wie "Deep In The Woods" zudem an Iron Maiden.
Nachdem es drei Demos und ein Split-Album mit vier gleichgesinnten Acts aufgenommen hatte, veröffentlichte das Quartett sein Debütalbum "Handed to Execution", auf das ein Jahr später die EP "Transylvanian Nightmare" folgte. Während beide von Kritikern und Fans gleichermaßen gut aufgenommen wurden, legen Phantom jetzt mit ihrem zweiten Album "Tyrants of Wrath" noch einen drauf. Die neue Platte ist eine Parforceritt durch die geschätzten Traditionen des Genres - man denke an Razor, Dark Angel, Merciless, Living Death und natürlich Slayer als Referenzen - und verleiht ihnen einen frischen Dreh, sei es in Form von ‚Nimbus', einer Hommage an Phantoms Einflüssen von Kultbands wie Manilla Road, Gotham City und Heavy Load, oder in Bezug auf die abenteuerliche Struktur von ‚Nazguhl', einem von vielen Ausflügen ins Unkonventionelle, die den extremen Metal der Mexiakner überraschenderweise nicht kompromittieren. "Tyrants of Wrath" wurde von der Band und Héctor Northen in den Nehtron Studios in Mexiko aufgenommen und abgemischt. Das Mastering übernahm Patrick Engel im Temple of Disharmony in Deutschland. Phantom touren im September/Oktober 2025 mit den Brasilianern Evilcult durch Europa.
Nachdem es drei Demos und ein Split-Album mit vier gleichgesinnten Acts aufgenommen hatte, veröffentlichte das Quartett sein Debütalbum "Handed to Execution", auf das ein Jahr später die EP "Transylvanian Nightmare" folgte. Während beide von Kritikern und Fans gleichermaßen gut aufgenommen wurden, legen Phantom jetzt mit ihrem zweiten Album "Tyrants of Wrath" noch einen drauf. Die neue Platte ist eine Parforceritt durch die geschätzten Traditionen des Genres - man denke an Razor, Dark Angel, Merciless, Living Death und natürlich Slayer als Referenzen - und verleiht ihnen einen frischen Dreh, sei es in Form von ‚Nimbus', einer Hommage an Phantoms Einflüssen von Kultbands wie Manilla Road, Gotham City und Heavy Load, oder in Bezug auf die abenteuerliche Struktur von ‚Nazguhl', einem von vielen Ausflügen ins Unkonventionelle, die den extremen Metal der Mexiakner überraschenderweise nicht kompromittieren. "Tyrants of Wrath" wurde von der Band und Héctor Northen in den Nehtron Studios in Mexiko aufgenommen und abgemischt. Das Mastering übernahm Patrick Engel im Temple of Disharmony in Deutschland. Phantom touren im September/Oktober 2025 mit den Brasilianern Evilcult durch Europa.
Nick Cave, neu in Berlin, dockt 1982 bei Die Haut an. Es entsteht ein furioses Album, das den Weg zu einer Musik ebnet, die Cave ab 1984 mit den Bad Seeds spielen wird. Lange war BURNIN" THE ICE nicht mehr zu haben. Jetzt erscheint die Platte neu auf Vinyl - und schließt nach vielen Jahren eine Lücke, die Cave-Komplettisten zur Verzweiflung trieb.
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Viele Wellen bis zum Abwinken, eine klangliche Erinnerung, ein Tremoloboot in der Sommersonne. Nichts vergeht mit voller Kraft voraus, hier kommt Semi Trucks aus Kalifornien mit Georgia Overdrive. Über 10 Tracks hinweg basteln Brenden Sepe (Gitarre und Gesang), Finn Beard (Gitarre und Gesang), Bronwyn Bradshaw (Bass und Gesang) und Ian Collins (Schlagzeug) ihre Pop-Moral mit einem kruden Unterbau. Eine immerwährende Gänseblümchenkette. Locker gefesselt in Big Blue, in den weiten, sonnendurchfluteten Straßen, in einer Garage auf der Lexington, in den kleinen Bars, in denen sich alle wie Stars aufführen. Aufgenommen im Frühjahr 2024 in Los Angeles mit Robbie Cody (Wand, Pink Trash Can), spielt Georgia Overdrive wie ein Best-Of, ein Hit-geladener Schlag in den Magen. Momente, die an Velvet Underground oder an die Sonics erinnern, an die SST-Rocker Opal aus den späten 80ern oder an die Indie-Expressionisten Summer Hits, kulminieren in einer Zärtlichkeit und einem Geräuschgerangel. Entstanden in ihrer Heimatstadt Los Angeles, ist dies das erste Semi Trucks-Album mit voller Bandbesetzung (Sepe veröffentlichte ,Vs California" 2021 als Solo-Schlafzimmerprojekt). Sie gingen hart zur Sache und achteten sehr darauf, mit Tiefe und Präzision zuzuschlagen, indem sie Feedback und zuckersüße Hooks verwoben. Sepe's mühelose Gesangsmelodien tanzen mit dem gehauchten Gesang von Bradshaw. Das Zusammenspiel und der Schlagabtausch ist mühelos, während sich die Platte entfaltet. Ein Lauffeuer. Zerbrochene Keramik. Orange- und rosafarbenes, flockiges Chrom in einer Dose. Glückselige Untermalung, dunkler als die Nacht, volle Kraft voraus, nirgends abzuschalten.
Babez For Breakfast is the fifth studio album by the Finnish rock band Lordi. For this album, the band worked with million-selling hard rock and metal producer and mixer Michael Wagener (Metallica, Megadeth, Alice Cooper). The album also features guest appearances by none other than Bruce Kulick (KISS) and Mark Slaughter (Slaughter). The album entered the album charts in Finland, Greece, and Germany. Babez For Breakfast is available as a limited edition of 666 individually numbered copies on blood pink & red marbled vinyl and comes with a sticker sheet and a 4-page booklet.
Deadache, released in 2008, is the fourth studio album by Finnish hard rock band Lordi. Known for their theatrical personas and horror-inspired themes, Lordi delves deeper into darker and more sinister territory with this release. The album features standout tracks like "Bite It Like a Bulldog" and "Deadache" showcasing a mix of heavy riffs, haunting melodies, and anthemic choruses. Produced by Nino Laurenne, Deadache explores a more mature sound while maintaining the band’s signature blend of hard rock and heavy metal. The album’s lyrical themes and atmospheric production bring an eerie and cinematic quality, enhancing Lordi’s monstrous aesthetic. Deadache solidified Lordi's reputation as pioneers of theatrical rock and expanded their fan base internationally. For fans of hard rock with a horror twist, Deadache is an essential listen, reflecting Lordi’s creative evolution and unmistakable style. Deadache is available as a limited edition of 666 individually numbered copies on translucent blue & white marbled vinyl.
Lordi's The Monsterican Dream, released in 2004, is the Finnish hard rock band’s second studio album, cementing their signature blend of heavy metal, theatrical horror themes, and anthemic choruses. Packed with powerful tracks like "Blood Red Sandman," "My Heaven Is Your Hell," and "Would You Love a Monsterman?," the album showcases Lordi's knack for creating hard-hitting, catchy songs with a monstrous edge.
Produced by Hiili Hiilesmaa, The Monsterican Dream features dynamic guitar riffs, haunting keyboard melodies, and Mr. Lordi's commanding vocals, delivering a darker and heavier tone compared to their debut. The album's horror-inspired themes and energetic performances helped the band gain a stronger foothold in the international rock and metal scene.
For fans of theatrical hard rock and heavy metal, The Monsterican Dream is a must-listen, offering an unforgettable experience that highlights Lordi’s unique artistry and showmanship.
The Monsterican Dream is available as a limited edition of 666 individually numbered copies on crystal clear & transparent green marbled vinyl
m Herbst 2022 reiste Jerome Reuter, der luxemburgische Singer-Songwriter und Kreativkopf von ROME, erneut auf die grüne Insel, um dort einige entspannte Wochen mit seinen irischen Freunden zu verbringen. Wie nicht anders zu erwarten war, wurde viel getrunken und gelacht. Es entstanden aber auch Songs. Und am Ende der Reise erblickte eine weitere, faszinierende "Dublin Session" das Licht der Welt.
Wurden die Tracks der ersten Dublin Session noch im legendären "Sonic Studio" in der irischen Hauptstadt aufgenommen, zog man sich für die zweite Session bewusst in die grünen Hügel von Wexford County zurück, um in Brian Brodys "Ballycale Studio" vollkommen ungestört und ganz ohne Zeitdruck musizieren zu können. Alle daraus entstanden Lieder der "Dublin Session II" sind unveröffentlichte Neukompositionen, denen Dank renommierter, irischer Musiker der landestypische Folk-Sound innewohnt.
Auf "The Dublin Session II" verbindet sich auf fast schon ganz natürliche und vor allem sehr harmonische Art und Weise ROMEs ureigener Stil aus Proto-Folk mit dem Klang des Traditional Irish Folk. Hierfür rekrutierte Co-Produzent, langjähriger Freund und musikalischer Mitstreiter Brian Brody (Rack & Ruin) kurzerhand das Who-is-Who irischer Musiker wie Ronan O Snodaigh (Dead Can Dance, Kíla) am Bodhran, Eoin O Cionnaith (Van Morrison, Christy Moore) an den Uilleann Pipes, Matthew Hanaphy am Banjo und den Tin Whistles, Goshia Gasior auf der Violine und Andy Slowey am Bass.
Unter den Kompositionen befinden sich Lieder wie das eingängige, fast tanzbare "Hold the Line" oder das bitter-böse "The Tsarist Army", die einen Kontrapunkt zu melancholischeren Kompositionen wie "My White Rose" und "Muse of Fire" setzen. Nicht unbeeinflusst vom Kriegsgeschehen in Europa und den Zeichen der Zeit entstand so ein multilinguales Kleinod mit Liedtexten auf Französisch ("La Peau Dernière"), Deutsch ("An der Landwehr"), Englisch und Gälisch ("Eirigh Anois!" u.a.).
Totgeglaubte leben bekanntlich länger und so stellt man mit ROME fest: Der europäische Geist ist wohlauf!
Melancholische Gitarrenakkorde, ein introspektiver Gesang, und immer wieder bedrohliche und energische Ausbrüche mit Percussions und Stakkato. Zwischen intimem Songwriting und Soundtrack-inspiriertem Pathos bewegt sich Jerome Reuter, der nun, 2025, das zweite Jahrzehnt seiner Band ROME feiert.
Zwei Dekaden begleitet das Luxemburgische Bandprojekt ROME nun also die Europäische Tragödie. Und während sich die Alben der ersten zehn Jahre noch vor allem historischen Themen widmeten, treten in der nicht mindert produktiven Ära zwischen 2016 und 2025, die auf dieser neuen "Anthologie" dokumentiert wird, auch aktuelle und grundsätzliche philosophische Fragestellungen ins Zentrum. ROME orientierte sich immer am großen Bild. Im Songwriting deutlich inspiriert vom französischen Chanson, dem späten Johnny Cash und Nick Cave, wurden von Beginn an auch literarische Quellen verarbeitet, und werden sie nicht namentlich genannt (wie bei "The Secret Germany" Paul Celan), so schwingen sie doch zwischen den Zeilen mit, die Denker - nicht nur - des 20. Jahrhunderts. Philosophische und gar okkulte Aspekte werden auf den Alben reflektiert ("The Hyperion Machine", "Hall of Thatch", "The Lone Furrow", "Le Ceneri di Heliodoro"), doch immer wieder wird es konkret, sei es mit Blick auf die russische Invasion in der Ukraine ("Gates of Europe", "World in Flames") und grundlegende Konflikte, die mythisch gelesen werden ("Coriolan", "Hegemonikon"). Wiederkehrend ist das mythische Motiv der Sonne, so auch auf dem jüngsten Werk "Civitas Solis".
Mal als volles Band-Line-Up, mal als Singer-Songwriter, und immer wieder im Austausch mit anderen Musikern (etwa Nergal von Behemoth oder der schwedischen Punklegende Thåström), Jerome Reuter erfindet sich beständig neu, und arbeitet kontinuierlich an einer singulären Stimme in der gegenwärtigen Popkultur. Wie ein Januskopf zurückgewandt in die Zukunft blickend.
Die Schatten des Krieges verdunkeln Europa. Die 20er Jahre des neuen Jahrtausends erwecken beklemmende Erinnerungen an jene Zwischenkriegszeit einhunderte Jahre zuvor, aus der unweigerlich der Zweite Weltkrieg entstand. Nun steht die Ukraine in Flammen, täglich bedrängt von russischen Angriffen. Und Europa ist zerrissen in diesem Konflikt, der oft nur wie der Vorbote eines viel größeren Katastrophe wirkt.
Jerome Reuter hat mit seiner Band ROME die Musik als Mittel gewählt, Europas Schicksal zu kommentieren und zu verarbeiten. Seit 2005 schreibt er Lieder und Konzeptalben, die sich den Schlüsselmomenten der Geschichte widmen, ihre Mythen und Narrative reflektieren und kommentieren. Dabei behandelt er historische Themen aus einer künstlerischen Distanz, dekonstruiert Ereignisse und Ideologeme, betrachtet sie aus unterschiedlichsten Perspektiven und gibt sie uns als Frage zurück. Er wird vom mal melancholischen, mal wütenden Zeitzeugen zum teilnehmenden Beobachter, aus dessen individualsubjektiver Sicht die Dinge unmittelbar mit Pathos aufgeladen erscheinen. Mit ROME sollen wir erkennen, beobachten, erschauern und erschrecken, aber auch neu erstrahlen: "We walk in brightest Black towards the Sun".
Reuters Songwriting gleicht oft einer Reise, auf der sich visuelle Eindrücke mit persönlichen Gesprächen mischen. Als lese man in seinem Tagebuch nach einem turbulenten Tag, der persönlich reflektiert und schließlich in ikonische Metaphern gegossen wird. "Civitas Solis" soll ausdrücklich nicht als Konzeptalbum verstanden werden, wie wir es zuvor so oft von ROME erleben durften. Immer schien sich Reuter ganz jenen Themen zu verschreiben, ging in emotionaler Hingabe und Identifikation auf, nur um dann wieder Distanz einzunehmen, um das Geschehen aus einer neuen Perspektive und in anderem Licht zu betrachten.
Jerome Reuter ist ein Suchender auf den verschlungenen Wegen der Geschichte, getrieben von einer Sehnsucht nach Europa, dem Mythos, der Utopie - zwischen aufgeklärtem Manifest und irrationaler Festung. Als zentrale Metapher dient ihm diesmal Civitas solis, der "Sonnenstaat" aus der utopischen Schrift des Dominikaners Tommaso Campanella (1623). Darin wird der wirtschaftliche und politische Aufbau eines idealen Staates imaginiert - eine der ersten gesellschaftlichen Utopien. In der Welt von ROME kann dieses Modell höchst ambivalent gelesen werden, denn Reuter bewegt sich von jeher assoziativ zwischen Anarchismus und Traditionalismus.
Stilistisch bedient sich ROME auf "Civitas Solis" einer ungewöhnlichen Bandbreite - angelegt zwischen der Liedermacherkunst von Jacques Brel, Leonard Cohen und Townes van Zandt, kalten Dark Wave-Akkorden und akzentuierten Akustikgitarren. Das Wechselbad aus martialischen Hymnen und introspektiven Balladen kehrt zu zahlreichen Schlüsselmomenten aus zwanzig Jahren Bandgeschichte zurück und wie alle ROME-Alben wirft es vor allem Fragen auf. Provozierende Fragen. Was wird unsere Zukunft bringen? Und was bedeutet das für Europa? Uns bleibt nichts übrig, als in die Fern blicken, "standing on the Western Wall". Jerome Reuter ist ein "Man against Time" und mit ihm bezeugen wir den Sturm.
The Walters, das in Chicago gegründete und in LA beheimatete Indie-Quartett, veröffentlicht endlich sein Debütalbum "Good Company" mehr als ein Jahrzehnt nach seiner Gründung 2014 auf einer Hausparty der DePaul University. In dieser Zeit wurde ihr erster Song "I Love You So" zu einer viralen Sensation mit 2 Mrd. Streams und 10 Mrd. TikTok-Aufrufen. Sie spielten ein triumphales Lollapalooza-Set in ihrer Heimatstadt, trennten sich, kamen wieder zusammen, unterschrieben bei einem grossen Label und machten sich wieder unabhängig. All diese Erfahrungen vereinen sich auf "Good Company" zu einem musikalischen Eskapismuswirbel: Harmonieschichten, inspiriert von Vocalbands wie Beach Boys und Four Tops, der reich strukturierte Progressive-Pop-Charme á la "Pet Sounds", die ruhige, nachdenkliche Lyrik von Folk-Legenden wie Neil Young, das Getöse moderner Acts wie Dr. Dog und The Strokes. Ein genre- und generationsübergreifendes Werk, das das Publikum mit Haltung und Reife anspricht. In allen Songs steckt ein erneuertes Gefühl von Vertrauen, Ehrlichkeit und musikalischer Freiheit – mächtige Waffen, wenn man sie mit der klanglichen Wärme kombiniert, die The Walters so unmittelbar fesselnd und beruhigend zugleich macht.
Taba voices a subtle yet surprising shift for the Japanese musician and producer Satomimagae. Observing and absorbing the fleeting scenes and sounds of life flowing outside of her home studio, Taba unfolds as a series of vignettes that document the personal and the universal. Satomi sings beyond herself in an orbit of souls and systems known and unknown, seen and unseen, in the present and in the strange flux of memory, leaving linear songwriting to rest for circuitous stories expanded and expansive in tone and texture. Following the logic of taba, a Japanese term for a bunch, bundle or grouping together of different things, the album is assembled as a loose collection of short stories. Shapeshifting into something like a poet-narrator, Satomi casts her writer's eye to the often perplexing shapes that form from quotidian events and exchanges defining our increasingly alienated age. Where Satomi's last full-length, 2021's Hanazono, bloomed from the lush soil of a private inner sphere, the bird's eye of Taba searches to place the artist_somewhere, somehow_within a wider, wilder world. Collaborations with other artists and musicians close to Satomi's universe further elevate the album's sweeping sonics. Synthesizer lines from Norio, who also helps define the album's visual identity through photo and video, enliven the tender ballad "Kodama." The bell-like Rhodes piano ringing in and around Satomi's guitar on "Dottsu" is played by Akhira Sano, who created the cover art for her 2021 Colloid EP. Yuya Shito's clarinet was the missing puzzle piece that completed "Spells," and it was also Yuya who mixed Taba with an ear for its organic textures and elegantly frayed edges, giving utterance to a distinctly different energy than Satomi's earlier expressions. The tonal and rhythmic play that lay the foundation of these songs also animates a colorful palette of melodic gestures, noisy resonances and pointed moments captured by Satomi's close-at-hand recorder. While Taba is still carried by the innate intimacy that has defined Satomi's music to date, these songs channel her newly spacious and inquisitive songwriting approach, unlocking unusual layers in the process. Some are subsumed in the speculative poetics of sound design, while others peer through the window of bedroom pop. Gathering imagistic reflections, tracing vast ideations and quietly lingering in humble moments, Taba connects vivid lines between the individual and the collective, the constructed and the cosmic, the articulated and the felt. Satomi's sonic tales gain an eloquent coherence by the simple fact of existing in conversation, humming a harmony of parts that buzzes with the tangled circuitry of a life in motion. Taba is the fifth album from Japanese musician, songwriter and dream traveler Satomimagae, following her 2021 album Hanazono and the 2023 reissue of her debut album Awa, both for RVNG Intl. On Taba, Satomimagae leaves linear songwriting to rest for circuitous stories expanded and expansive in tone and texture, unfolding as a series of vignettes that document both the personal and the universal. Some of the songs on Taba feature intimate moments captured on Satomi's hand recorder, poetic moments of sound design animated by tonal and rhythmic bedroom pop foundations. As with Hanazono, Taba's album artwork features a wooden block print by Satomi's sister, the artist Natsumi Magae.
3LP im Dreifachklappcover, Vinyl-Etching auf Seite F.. Für ihr viertes Studioalbum hat sich amerikanische Indie-Rock-Band GOOSE erneut mit D. James Goodwin zusammengetan, der bereits den Vorgänger "Dripfield" produziert hatte. Wie zuvor hat es die Band geschafft, ein kohärentes Album zu schaffen, das ihren einzigartigen Stil von unwiderstehlichem Songwriting und temperamentvoller Improvisationsleistung repräsentiert. "Everything Must Go" enthält eine Mischung aus beliebten Live-Stücken und brandneuen Songs, die alte und neue Zuhörer*innen gleichermaßen begeistern werden. Eine Sammlung aus Songs, die für alle Fans von Pop, Jazz und Indie etwas bereitstellt.
Das traurige Mädchen aus dem Soft-Grunge der 90er Jahre. Beziehung am Ende, schwanger, Oma stirbt. Die übliche 21. Reise um die Sonne. Zwischen Erics Trip-Alben, Freunden und wechselnden Kleidergrößen klimperte Julie ihre niedergeschlagenen Schlafzimmer-Pop-Tagebücher durch ein Rat II-Verzerrerpedal und verließ die Szene. Die erweiterte Ausgabe zum 29. Jubiläum enthält seltene 7"-Tracks und ein Foto von Julie mit ihrem Hund Samantha.
Das traurige Mädchen aus dem Soft-Grunge der 90er Jahre. Beziehung am Ende, schwanger, Oma stirbt. Die übliche 21. Reise um die Sonne. Zwischen Erics Trip-Alben, Freunden und wechselnden Kleidergrößen klimperte Julie ihre niedergeschlagenen Schlafzimmer-Pop-Tagebücher durch ein Rat II-Verzerrerpedal und verließ die Szene. Die erweiterte Ausgabe zum 29. Jubiläum enthält seltene 7"-Tracks und ein Foto von Julie mit ihrem Hund Samantha.
Das traurige Mädchen aus dem Soft-Grunge der 90er Jahre. Beziehung am Ende, schwanger, Oma stirbt. Die übliche 21. Reise um die Sonne. Zwischen Erics Trip-Alben, Freunden und wechselnden Kleidergrößen klimperte Julie ihre niedergeschlagenen Schlafzimmer-Pop-Tagebücher durch ein Rat II-Verzerrerpedal und verließ die Szene. Die erweiterte Ausgabe zum 29. Jubiläum enthält seltene 7"-Tracks und ein Foto von Julie mit ihrem Hund Samantha.
PURPLE TRAP, the powerful trio of KEIJI HAINO (voice, guitar), BILL LASWELL on bass and RASHIED ALI (drums), recorded live on stage at The Stone.
Recorded in december 2005, this furious live album by what can easily be called a super group remained unreleased till in 2023 BILL LASWELL made it accessible in a rough-mixed digital version for his bandcamp subscribers program exclusively. For this vinyl version, the music has been newly mixed by DIRK DRESSELHAUS (SchneiderTM) and mastered / cut by RUY MARINÉ at Dubplates & Mastering Berlin.
PURPLE TRAP, the trio of LASWELL / HAINO / ALI, reunited for this one-off gig as part of a 5-day-HAINO-festival at John Zorn's venue "The Stone", seven years after its only album Decided ... Already The Motionless Heart Of Tranquility, Tangling The Prayer Called "I" had been recorded (released on Tzadik in 1999).
The six untitled tracks (+ one as digital bonus) deliver what can be expected from such musical masters:
RASHIED ALI, iconic free jazz drummer who played with JOHN and ALICE COLTRANE, PHAROAH SANDERS, SONNY ROLLINS, JAMES BLOOD ULMER and countless more, is all drums, from quiet tiny sounds to high-energy rhythm patterns.
KEIJI HAINO, one of the most prolific artists of the Japanese experimental / noise scene for almost 50 years now, switches between truculent guitar splatters and full-on psychedelic outbursts.
BILL LASWELL, who as producer and musician created a massive body of work in fiields as diverse as ambient, world music, funk, jazz (and often hybrids of these), has proven his mastery in improvisation in projects like MASSACRE, PAINKILLER or (early) MATERIAL and provides the low-end grounding with his signicature bass sound, or adds effect-laden ornaments to the whole.
An overdue addition to a very small body of work by a clearly under-documented supergroup!
Recorded at The Stone, New York, december 15th, 2005. Edited by James Dellatacoma at Orange Music, West Orange, NJ. Mixed by Dirk Dresselhaus at the Zone, Berlin. Mastered & cut by Ruy Mariné at D&M, Berlin.
Layout & design by kaidoh. Cover photography by Jasmin Bär.
Der englische Patient ist ein romantisches Kriegsdrama aus dem Jahr 1996 unter der Regie von Anthony
Minghella, das bei der 69. Verleihung der Academy Awards zwölf Nominierungen erhielt und neun davon
gewann, darunter für den besten Film, die beste Regie und die beste Originalmusik, die für Gabriel Yareds
unvergessliche Filmmusik vergeben wurde. Dieses Deluxe 2-LP-Set ist die allererste Vinyl-Pressung von
Yareds Originalmusik, plus 3 vom Komponisten ausgewählte Bonustracks.
Ab dem 28. April auf allen Plattformen erhältlich!
Pop-Singer-Songwriter Marlon Hammer kündigt für das Frühjahr 2025 sein Debütalbum »Szenarien« an und macht schon mit seiner ersten EP deutlich: Hier ist einer, der sich etwas traut. 2022 veröffentlicht er »44803 Bochum 2«, ein Titel, der sich auf das Studioalbum »4630 Bochum« von Herbert Grönemeyer aus dem Jahr 1984 bezieht.
Und auch wenn direkte Vergleiche mit lebenden Ikonen immer dünnes Eis sind: Einige Parallelen lassen sich kaum von der Hand weisen. Marlon Hammer ist ein Kind des Ruhrpotts, und der Bochumer bringt einige unverkennbare Merkmale mit. Seine Stimme sticht aus der Masse heraus – sonor, markant, immer leicht belegt –, seine Texte machen mit kleinen Alltagsbeobachtungen große Bilder auf und, typisch Ruhrpott: Er singt, wie ihm der Schnabel gewachsen ist.
»Ich fass dich nicht« heißt die erste Single aus dem kommenden Debütalbum »Szenarien«, das am 11. April 2025 bei Telamo / BMG erscheint. Es ist der vorläufige Höhepunkt einer rasanten Entwicklung, die dem Pop-Singer-Songwriter in den letzten zwei Jahren eine schnell wachsende Fangemeinde, erfolgreiche Singles wie »Angenehm kühl« und mediale Präsenz bescherte, zuletzt etwa in der VOX-Primetime-Show »The Piano« (wo er neben seiner eigenen Single »Zu dir fällt mir nichts mehr ein« Grönemeyers Song »Halt mich« am Piano sang). Dabei entspann sich zwischen Igor Levit und Mark Foster beim heimlichen Beobachten von Marlons Performance folgender Dialog:
»Das ist gut. Das ist mehr als gut!« (Mark Forster)
»Er klingt nicht wie ein 19-Jähriger.« (Igor Levit)
»Er klingt wie ein 19-Jähriger mit einer geilen Stimme.« (Mark Forster)
»Besonderer Typ.« (Igor Levit)
Kann man so stehen lassen. Und beliebig ergänzen, denn Marlon Hammer ist für seine (mittlerweile) 20 Jahre tatsächlich ein beeindruckend kompletter Künstler. Und wie bei jedem Ausnahmetalent steckt auch dahinter: viel Arbeit. »Ich habe wirklich mega jung angefangen, Straßenmusik zu machen«, erzählt Marlon. Was damals den praktischen Nebeneffekt hatte, sein Taschengeld aufzubessern, ist heute der Grund dafür, dass er ein echtes Multitalent ist: Marlon spielt Gitarre und Klavier, schreibt seine Musik und Texte selbst und hat ein außergewöhnliches Gespür für gute Hooklines.