Vinyl kommt in blau, Klappcover und bedruckter Innenhülle! Die meisten Dinge im Leben entstehen zufällig. Die große Liebe, eine schicksalhafte Begegnung und manchmal auch eine zweite Karriere. Oliver Perau alias Juliano Rossi hätte 1996 sicherlich nicht damit gerechnet, dass er 2021 immer noch als Rossi unterwegs sein würde. Damals hatte sich gerade die alternative Rockband Terry Hoax, die Perau 1988 mit einem Freund gegründet hatte, nach acht europaweit erfolgreichen Jahren aufgelöst. Doch Perau wollte sein Versprechen, bei der ersten Ausstellung des befreundeten Fotografen Olaf Heine zu singen, halten. Also fragte er den Jazzpianisten Lutz Krajenski, ob man zusammen alte Swing-Klassiker präsentieren könnte. Schließlich war Perau seit frühster Kindheit begeistert von Sammy Davis jr., Dean Martin, Burt Bacharach, Barbra Streisand, Tom Jones und Frank Sinatra. So stand Perau im Sommer '96 mit dem eilig ironisch hinzugefügten Künstlername Juliano Rossi vor Galeriebesuchern und Terry-Hoax-Fans und sang entrückt What the world needs now von Bacharach. "So viele entsetzte Gesichter habe ich selten gesehen" sagt Perau lachend und ergänzt nach kurzer Pause "aber für mich war es wie eine Offenbarung". 25 Jahre später veröffentlicht Juliano Rossi sein fünftes Album, Terry Hoax gibt es auch wieder und zusätzlich tourt Perau seit 9 Jahren durch Pflegeheime und macht Musik für Menschen mit Demenz. Ein sehr ungewöhnliches und in dieser dreigleisigen Konsequenz sicherlich einzigartiges Sängerleben, dass offensichtlich glücklich macht. So jedenfalls wirkt Herr Rossi und sein neues Album "Drunk On Love". Aus der Zeit gefallene glamouröse Songs irgendwo zwischen The Doors, Burt Bacharach und Dean Martin.
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Over the past decade, Egyptian-born, Barcelona-based DJ and techno producer Raxon, known to friends and family as Ahmed Raxon, has popped out a steady stream of twelve-inch singles, precision-tooled, for labels like Cocoon, Drumcode, Diynamic, Truesoul, and Ellum Audio. An alumni of Kompakt’s Speicher series – check the insistent, vibrating pulses of “The Ancient” and “Dark Light” on 2019’s Speicher 107 – with Sound Of Mind, Raxon has produced a long-awaited debut album that’s ready and aching both for the dancefloor and the boudoir, traversing the heat of the club and the warmth of the home.
“The idea of an album has always floated around in my head for the past few years,” Raxon confirms, “but it was never the right moment in my mind.” Instead, he’s been insistently pursuing his vision of deep, elegant techno, taking him from early DJ gigs in Dubai, including the legendary audio tonic night, then relocating to Europe on the recommendation of Herman Cattaneo, all the while allowing his experiences to inform and transmute his producer’s thumbprint. He’s an architect by training (though he gave architecture up for electronic music), which might explain why Raxon productions are so sturdy and well-designed; but remember also that architecture is a field filled with brave experimentation, something Raxon definitely draws on throughout Sound Of Mind.
Like many albums from the past twelve months, Raxon’s debut developed partly thanks to the unique social situation the planet has found itself caught within. “In the beginning of 2020 I started working on a few tracks with the album in mind,” he recalls, “with no idea of what’s to come in the next few months. As catastrophic as the situation was/is, I found myself in the studio; in a way the lockdown gave me that creative freedom in the studio, to try to tell my story through sound.” And indeed, there is something in the way of ‘life writing’ about Sound Of Mind, particularly in the way Raxon’s productions pay subtle homage, perhaps, to his formative listening experiences in the late nineties.
It’s no retro trip, but there’s plenty of variety here, and a few moments that’ll tickle the collective memory – see the prowling pulsations of the opening “Majestic”, the alien breakbeat action of “Vice” and “Journey Mode”, where the interstellar tones feel like Foul Play or Steve Gurley, the leaking gas and woozy keys that make “Droid Solo” so subtly destabilising, or the strobelight drones that sputter and flare throughout “El Multiverse”, where dappled organ tones fight it out with interdimensional transmissions, all sucked into the vortex of a late-night techno mantra. Beautifully sculpted, Sound Of Mind feels consummate, an elegant set that pulls Raxon’s vision into its sharpest focus. Alive with possibilities, it’s a fever dream of creativity.
In den letzten zehn Jahren hat der in Ägypten geborene und in Barcelona lebende DJ und Techno-Produzent Raxon, der Freunden und Familie auch als Ahmed Raxon bekannt ist, eine ganze Reihe von 12inch-Singles auf Labels wie Cocoon, Drumcode, Diynamic, Truesoul und Ellum Audio veröffentlicht. Wir kennen Raxon außerdem durch seinen Beitrag zur Kompakt Extra/Speicher-Reihe – man höre sich nur mal "The Ancient" und "Dark Light" auf dem 2019 erschienenen Speicher 107 an. Nun hat Raxon mit “Sound Of Mind“ sein lang erwartetes Debütalbum produziert, das sowohl für den Dancefloor als auch für die eigenen vier Wände geeignet ist und dabei sowohl die Hitze des Clubs als auch die Wärme des eigenen Zuhauses durchmisst.
"Die Idee eines Albums schwebte in den letzten Jahren immer in meinem Kopf herum", bestätigt Raxon, "aber es gab nie den richtige Moment." Stattdessen verfolgte er leidenschaftlich seine Vision von tiefem, elegantem Techno, die ihn von frühen DJ-Gigs in Dubai, einschließlich der legendären Audio-Tonic-Nacht, dann auf Empfehlung von Hernan Cattaneo nach Europa führte. Im Laufe dieser Zeit sammelte er unzählige Erfahrungen, die es ihm erlaubten, seinen Stil als Produzent mehr und mehr zu transformieren. Raxon ist gelernter Architekt (obwohl er die Architektur für die elektronische Musik aufgegeben hat), was vielleicht erklärt, warum seine Produktionen so robust und gut durchdacht sind; aber man sollte auch nicht vergessen, dass Architektur bestenfalls immer ein Feld mutiger Experimente ist, etwas, worauf Raxon in “Sound Of Mind“ definitiv zurückgreift.
Wie viele andere Alben der letzten zwölf Monate auch wurde Raxon’s Debüt von der einzigartigen gesellschaftlichen Situation, in der sich der Planet momentan befindet, beeinflusst. "Anfang 2020 habe ich angefangen, an ein paar Tracks für das Album zu arbeiten", erinnert er sich, "ohne zu wissen, was in den nächsten Monaten auf uns zukommen würde. So katastrophal die Situation auch war/ist, ich fand mich im Studio wieder; in gewisser Weise gab mir der Lockdown auch eine kreative Freiheit im Studio, um zu versuchen, eine Geschichte durch meinen Sound zu erzählen." Und in der Tat gibt es auf “Sound Of Mind“ so etwas wie eine "Lebensgeschichte", besonders in der Art und Weise, wie Raxon’s Produktionen eine subtile Hommage an seine prägenden musikalischen Erfahrungen in den späten Neunzigern darstellen.
Es ist fürwahr kein Retro-Trip, aber es gibt hier viel Abwechslung und ein paar Momente, die das kollektive Gedächtnis kitzeln werden - zum Beispiel der sich langsam heran pirschende Pulsschlag im Eröffnungstrack "Majestic", oder die außerirdischen Breakbeats von "Vice" und "Journey Mode", in denen sich die interstellaren Sounds ein wenig wie Foul Play oder Steve Gurley anfühlen. Dann das ausströmende Gas und die wummernden Tasten, die "Droid Solo" subtil destabilisieren, oder die Strobo-Drones, die in "El Multiverse" herum sprudeln und flackern, wo einzelne Töne einer Orgel mit interdimensionalen Transmittern um die Wette strahlen und schließlich in den Strudel eines nächtlichen Techno-Mantras gesogen werden. “Sound Of Mind“ fühlt sich formvollendet an, wie ein elegantes Set, das Raxon’s Vision verstärkt in den Fokus rückt. Ein Fiebertraum voller Kreativität und Möglichkeiten.
Gaspard Augé hat schon immer brillant reißerische, musikalische Welten geschaffen, in denen man sich
verlieren kann. Am bekanntesten ist er als eine Hälfte von Justice, dem Duo, das Mitte der 2000er Jahre
Rock und Rave vereinte und dessen Dancefloor-Smashes eine ganze Generation definierten. Sein diesjähriges
Solo-Debütalbum „Escapades“ besiegelt seinen Ruf als Meister des Maximalismus, ein elektronischer Autor,
dessen imaginäre Soundtracks ein erfrischender Ruck aus der Realität sind. Seine köstlich massiven Traumlandschaften beschwört Bilder von progressiven, heidnischen Ritualen im Orbit oder Spaghetti-Western auf
einer Raumstation herauf. Seien wir ehrlich, der Zappa-artige Produzent hatte nie vor, eine introspektive
Platte zu schreiben: „Ich war schon immer davon besessen, überlebensgroße Musik zu machen“, sagt er.
„Vor allem, weil es mehr Spaß macht“.
Das letzte Mal hörten wir von Augé, als er und Xavier De Rosnay von Justice einen Grammy 2019 für ihr
Album ”Woman Worldwide” gewannen, ein Überarbeitungspaket ihres Katalogs aus dem letzten Jahrzehnt.
”Das Tolle an den Grammys ist, dass man im Voraus nicht weiß, ob man gewonnen hat oder nicht, also kam
es völlig überraschend”, sagt Augé. Es war eine verdiente Anerkennung für ihre gemeinsame, bahnbrechende
Arbeit. ”Wir haben uns einfach gefreut und dachten: ’Wir müssen etwas richtig gemacht haben’”, sagt
Augé. ”Und wir dachten: ’Okay, jetzt können wir dieses Kapitel abschließen’.”
Dry Cleanings fiebriger Post-Punk klingt wie kein anderer Sound zurzeit. Bassist Lewis Maynard, Drummer Nick Buxton und Gitarrist Tom Dowse kennen sich schon eine kleine Ewigkeit und hatten schon diverse gemeinsame Bandprojekte zusammen. Die neue Band der Londoner entstand 2017 nach einem Karoke-Abend, bei dem sie Florence Shaw kennenlernten. Shaw, die vorher nie gesungen hatte, wurde zur Stimme der Band. Binnen weniger Monate entstanden die ersten Songs; die Texte handeln von Neurosen, seltsamen YouTube-Kommentaren und den normalen Dingen des Lebens. Shaw ist eine gute Beobachterin und eine Archäologin des Alltags. Der ungeschminkte Sound von Dry Cleaning bietet Shaws Geschichten dabei eine berauschende Klangkulisse. 2020 waren nach zwei EP-Veröffentlichungen und Touren durch englische Clubs Konzerte in den USA und Europa geplant, aber wegen der Pandemie saß die Band stattdessen im britischen Lockdown. Die Zeit nutzte man, um weitere Songs zu schreiben und das Debütalbum mit John Parish als Produzent in dessen Rockfield Studios aufzunehmen. "New Long Leg" wird die Musikwelt im Sturm erobern.
1979 gelang mit der Single 'The Nips Are Getting Bigger' und dem Album ‚Get Wet' das erste Mal der Einstieg in die Top 20 der australischen Charts. Für die Single gab es nach Veröffentlichung in Großbritannien eine Platzierung in den Top 40 der Independent-Charts. Die Auskopplung 'Come Around' aus dem 1980er Album Espresso Bongo konnte sich ebenso in der australischen Hitparade platzieren wie '(Just Like) Romeo and Juliet', das jedoch auf keinem Album zu finden war. 1981 erschien das Platin-Album 'Cats and Dogs'. Die daraus ausgekoppelten Songs 'If You Leave Me', 'Can I Come Too?' und 'Too Many Times' waren die ersten Top-10-Hits der Band. 1982 ging Mental as Anything erstmals in den Vereinigten Staaten auf Tour. Dort entstand die Single 'I Didn't Mean to Be Mean', die von Elvis Costello produziert wurde. Mit dem Longplayer 'Creatures of Leisure' und weiteren Auskopplungen. 1985 erschien das Platin-Album 'Fundamental as Anything' mit den Singles 'You're so Strong' und natürlich 'Live It Up'. Für letztere Single gab es einen APRA Award in der Kategorie 'Most Performed Work' und einen 'Countdown Award' für die beste Single. Durch die Verwendung im Soundtrack zum Film 'Crocodile Dundee' wurde der Titel Ende 1986 auch in Europa populär und erreichte rund anderthalb Jahre nach seiner Veröffentlichung hohe Chartplatzierungen in Skandinavien, Deutschland, England, den Niederlanden, Spanien und Italien.
Die Doppel-LP enthält die größten Erfolge der Australier auf zwei farbigen LPs (Red & White Vinyl).
- A1: Psychomantun X2000
- A2: Black Star
- A3: Century Child
- A4: Mega Society
- B1: Safety Operation
- B2: When Lightning Bugs Arrive
- B3: Interstellar Inferiority Complex
- B4: Impacts & Egos
- B5: Aqua Vera
- C1: From Gravity To Gold
- C2: Let It Come Alive
- C3: So Far
- C4: Serpentine Age Queen
- C5: Greatest Hit Providers
- D1: Love Song #3105
- D2: Jehovah Sunrise
- D3: All For Sale
- D4: Regenesis
Extended Revelation for the Psychic Weaklings of the Western Civilization is the second album by Swedish rock band The Soundtrack Of Our Lives. Heavily influenced bands from the sixties and seventies such as The Rolling Stones and Iggy and the Stooges, the band became popular in both Europa and the United States. Their fame was partially propelled by their songs being featured on popular video game franchises such as FIFA, NHL and Gran Turismo.
The title of this album comes from the Rolling Stones Records’ release of Brian Jones Presents the Pipes of Pan at Joujouka, where the inside liner notes state that “Western Civilization has made us such Psychic Weaklings”. About 50% of the songs on the album were leftover material from the bands debut album, yet this record sounds far more dark and contains influences from psychedelic music. The album was well received and spawned one single: “Black Star”.
2012 von den Balfour Brüdern in Belfast Nord Irland gegründet, konnte sich MAVERICK schnell in der Szene etablieren. Mit ihrem ersten Album„Quid Pro Quo“ waren sie bereits mit den schwedischen Hardrock Stars THE POODLES auf Tour. Das von Presse und Fans überschwänglich gefeierte zweite Album „Big Red“ brachte sie wieder zurück auf die Bühnen, diese Mal mit den schwedischen Superstars TREAT. Außerdem waren sie Gast auf vielen Festivals wie z.B. das H.E.A.T FESTIVAL (D), ICEROCK und ROCKNACHT TENNWIL (CH), WILDFEST (BE) und dem ROCKINGHAM in England, was ihnen half ihre schon große Fanbase noch weiter zu vergrößern. Ihr nächstes Album »Cold Star Dancer« aus dem Jahr 2018 bekam beste Kritiken in der internationalen Presse und die Band spielte ihre erste Headliner Tour in Europa gefolgt von einer Tour mit den schwedischen Glam Rockern CRASHDIET. Außerdem spielten sie das das schweizer ROCK
THE RING Festival zusammen mit WHITESNAKE, TESLA und DEF LEPPARD. Die Tour wurde wieder mit Gitarrist Ric gespielt, der die Band wegen persönlicher Gründe verlassen hatte. Sein Ersatz Steve Moore kehrte zu seiner Band STORMZONE zurück. Ihr H.E.A.T FESTIVAL Auftritt im Dezember 2019 war die letzte Show für ihren Drummer Jonny Millar. Für ihn konnte mit Jason-Steve Mageney,
einem guten Freund der Band aus Wuppertal, ein mehr als adäquater Ersatz am Schlagzeug gefunden werden. Die Aufnahmen für das Album begannen Ende 2019 aber Covid-19 geschuldet, dauerte alles länger als erwartet. Durch den Lockdown in der UK war es lange Zeit unmöglich Jason für die Schlagzeugaufnahmen einzufliegen. Dies gelang dann endlich im Sommer 2020. Mit »Ethereality« ist der Band ein Album gelungen, welches alle MAVERICK Trademarks enthält. So findet man catchy, Hookline-orientiertes Songwriting von »Big Red« kombiniert mit etwas härteren Einflüssen von »Cold Star Dancer«. Man muss nur die Songs «Switchblade Sister”, «Bells Of Stygian”, «Falling” oder die Fast-Ballade »The Last One« anhören, um zu wissen, dass »Ethereality« ihr bisher bestes Album ist. Denn
so muss Heavy Rock klingen!
- A1: We Are (Feat St. Augustine High School Marching 100, David Gauthier, Gospel Soul Children, Craig Adams, Braedon Gautier, Brennan Gautier & Autumn Rowe)
- A2: Tell The Truth
- A3: Cry
- A4: I Need You
- A5: Whacutalkinabout
- B1: Boy Hood (Feat Pj Morton & Trombone Shorty)
- B2: Movement 11
- B3: Adulthood (Feat Hot 8 Brass Band)
- B4: Mavis
- B5: Freedom
- B6: Show Me The Way (Feat Zadie Smith)
- B7: Sing
- B8: Until
Breites Lächeln, Unmengen von Charisma, Talent ohne Ende und sehr klug: Jon Batiste Der Instrumentalist,
Sänger, Tänzer und Künstler Batiste ist Bandleader in der Show von Stephen Colbert, Aktivist in der BlackLive-Matters-Bewegung, Julliard-Absolvent und nicht zuletzt Sprössling einer Musiker-Dynastie aus New Orleans. Vater, Onkel und allein 30 seiner Cousins sind Musiker. Seine Wurzeln liegen im Jazz, aber sein
jugendliches Temperament vereinigt diesen mit R&B, Soul, Rap und überhaupt allem, das in kulturellen Kontext mit seinem künstlerischen Ursprung steht. Heraus kommt ein bewegendes Album, mit er nun auch
in Europa für Aufsehen sorgen wird.
Der nächste große Wurf. DRAMAS veröffentlichen im April ihr zweites, selbstbetiteltes Album, auf dem das Artpop-Duo einmal mehr seine musikalischen Grenzen auslotet. Die Singles "Undercover Dreamer" und Bloodbath" sorgten bereits im Vorfeld europaweit für Furore. Von Beginn an machten sich Viktoria Winter und Mario Wienerroither - der u.a. mit "Musicless Musicvideos“ auf YouTube Millionen Menschen weltweit begeistert und damit sogar BBC-Preisträger wurde - auch als Live-Band einen Namen.
Xqui travels back one hundred years, navigating a twisted channel to the roaring Twenties. As this record crackles into life, sounds begin to melt and warp in a visceral transgression of time. Uncompromisingly immersive; startling; melancholic; confusing; beautiful - Twenties is the rebirth of a fading spirit song of ages. "Often when I have an idea for a new track with a new approach or sound, it snowballs into something bigger. Whether that be a longer track, an EP or even an album, each time I try to have a theme that carries through the project. Lleisiau was based around voices, Microchasm was my industrial ambient album and Ambients found me in a more reflective and serene state of mind. With Twenties it was simply the thought of using archive recordings and footage to expand into something more tangible. I found dozens of recordings from the 1920s which I thought worked well with some of my more trademark sounds. I was looking at images for the search term ‘1920s’ when I came across an image of a man from one hundred years ago who was wearing a facemask which was presumably from the time of the Spanish Flu pandemic. It was not until I saw it that I realised, with irony, that the same thing was happening here and now. The finding of the photo added another angle to the album, a little bit of horror, interference and mechanical sounds. I recorded and collated more field recordings and manipulated them to give the noise on the album. I feel it is probably my most complete work to date and I’m incredibly proud of it. I present to you, the Twenties." Xqui. Xqui first appeared in April 2018 with his Britannia EP which was swiftly followed by the Dragon album in May. Using field recordings which he manipulated via mobile phone and laptop, he created incredible soundscapes and was quickly compared to Eno, Basinski and Mansell. Since then, he has been in rich productive form with Twenties being his seventh full length album. Appearing in several Albums of the Year lists over the last three years, he has also remixed for the likes of Lark, Elizabeth Joan Kelly and Assassin of Sound as well as collaborated with Transmission 13, Radio Europa and Geiger von Muller to name but a few. His work with boycalledcrow under the moniker of Wonderful Beasts received massive critical acclaim resulting in the approach from a filmmaker to provide soundtrack material as well as a sold-out debut compact disc.
This new album (the tenth in their discography) was born from two ambitions: to pay tribute to Soft Machine's Third on form (4 sides / 4 titles) and to philosopher Gilles Deleuze (Difference and Repetition is the title of his thesis) on the contents. The 4 long pieces of this double concept album were developed over 2 years and each has a different style and climate. Bold and kaleidoscopic, Difference and Repetition perfectly synthesizes the musical and literary obsessions of Palo Alto.
Formed in Paris in 1989, Palo Alto released his first album (a cassette) on the Italian label Old Europa Cafe in 1990. The year 2020 is therefore an opportunity to celebrate the 30th anniversary of this first stone, the founder of a discography rich with 10 albums. The band is now composed of Jacques Barbéri (also a science fiction author), Laurent Pernice (ex-member of the French industrial band Nox) and Philippe Perreaudin (also coordinator of several compilations and reissues: Legendary Pink Dots, Un Département, Nino Ferrer Revisited, Ptôse, Hardy FoxŠ). Literature, and particularly science fiction, is a leitmotiv in the band's work. Antoine Volodine, Thomas Pynchon, Philip K. Dick, Lewis Carroll or J. G. Ballard have been invoked many times. In recent years, Palo Alto has multiplied musical collaborations with, among others, The Residents, Ptôse, Klimperei, Tuxedomoon... From industrial music to inextricable electronic ramifications, by making a detour through improvisation, the musical universe of Palo Alto is multifaceted. Their new album is no exception to this ruleŠ
- A1: Transhuman
- A2: Hamburg - Dusseldorf
- A3: Zukunftmusik (Radiophonique) (Radiophonique)
- A4: Specimen
- B1: Clone
- B2: To The Limit
- B3: Zufallswelt
- B4: Plant In Fever
- C1: Shifted Reality
- C2: Kreiselkompass
- C3: Data Landscape
- C4: Transhumanist
- D1: Sexersizer
- D2: Maschinenraum
- D3: Let Yourself Go
- D4: Let Yourself Go (Beatsole Remix)
There are few genres in which German artists play such a central pioneering role as they do in electronic music, be it techno, electropop, trance or rave. At the frontline for many years were Kraftwerk and U96, two absolute trailblazers of this musical direction. While Kraftwerk wrote international music history mainly in the 1970s with cult albums such as Autobahn (1974), Radio-Aktivität (1975), Trans Europa Express (1977) and Die Mensch-Maschine (1978), U96 had a profound influence on the global pop music, rave and techno scene of the 1990s with hits such as ‘Das Boot’, ‘Love Sees No Colour’, ‘Night In Motion’ and ‘Heaven’. Transhuman, scheduled for release on UNLTD Recordings on 30th October 2020, will feature a spectacular collaboration between U96 (Ingo Hauss
& Hayo Lewerentz) and Wolfgang Flür, Kraftwerk’s drummer in the years between 1972 and 1987 and therefore involved in the most seminal albums by the group from Düsseldorf.
This remarkable cooperation was first announced and implemented by two joint numbers on U96’s 2018 offering Reboot. Transhuman sees U96 and Wolfgang Flür develop their creative exchange across a full album, creating fascinating sonic worlds. The title song ‘Transhuman’ and an updated version of ‘Zukunftsmusik (Radiophonique)’ will be released as lead singles, including, as we’ve come to expect from U96, experimental video clips. That New York record label Radikal Records immediately secured the rights to the album for the US and Canada points to major interest in this project, not only on these shores but also across the Atlantic.
“Transhuman is a stylistic mélange of our different histories,” describe Wolfgang Flür and U96 masterminds Hauss and Lewerentz an offering that is spectacular in many respects, featuring, along with typical U96 tracks such as ‘Clone’ and ‘Specimen’, numbers such as ‘Transhuman’, ‘Planet In Fever’ and ‘Sexersizer’ that are inspired by Flür’s past. Notably, the content has been reduced to the sheer basics, in other words: sparingly used associative statements with deep, but at times also playful and mysterious messages that the listener feels rather than consciously registers. The lyrics are about the transformation of people through technology and our massive interference in life on our planet. Hauss: “Pieces like ‘Zukunftsmusik’ and ‘Transhuman’ don’t tell a story in the classic sense, they articulate emotions and associations in very few words, bringing to mind recordings such as Radio-Aktivität, Autobahn and Die Mensch-Maschine. In addition Transhuman, features a number of melodies created on the basis of computer algorithms, in other words fractal music which takes us even further back in history, to Klaus Schulze, Stockhausen, the electronics laboratories of the fifties and sixties and the musique concrete compositional technique.”
Wer nach einer Beschreibung für Mario Rom's INTERZONE sucht, stößt unweigerlich auf Superlative. "Mario Rom spielt Soli, die in Europa ihresgleichen suchen - ruhig, beharrlich, ideenreich, virtuos" schrieb beispielsweise die ZEIT. Die Süddeutsche Zeitung ging sogar noch einen Schritt weiter: "Rom spielt Trompete, als hinge sein Leben davon ab. Was Interzone an Einfällen und Inspirationen in einen einzigen Titel packen, davon füttern andere Instrumentalisten ihre gesamte Karriere." Solch euphorische Reaktionen von einigen der wichtigsten Vertretern des deutschsprachigen Feuilletons sind gewiss keine Selbstverständlichkeit für eine Österreichische Band mit einem Altersdurchschnitt von knapp über 30 Jahren. Und wirklich hat das aus Mario Rom, Lukas Kranzelbinder und Herbert Pirker bestehende Dreiergespann binnen kürzester Zeit ungewöhnlich große Aufmerksamkeit von Publikum und Medien rund um den Globus erhalten. So schreibt beispielsweise der Hauptkritiker des renommierten Rochester Jazz Festivals in New York nach einem Konzert des Trios von "einem der unterhaltsamsten und spannendsten Acts des diesjährigen Festivals" und geht sogar so weit zu behaupten, er habe "noch nie, egal wo auf dieser Welt, eine Gruppe von Musikern gehört, die - im wahrsten Sinne des Wortes - so unglaublich miteinander spielen' wie dieses Trio."
- A1: Americana
- A2: Lies Ft. Look Mum No Computer
- A3: Midnight Resistance
- B1: I Need You
- B2: Rent Boy Ft. Jay Jay Johanson
- B3: ?????? ????
- C1: L’avenir D’avant Ft. Diamond Deuklo
- C2: Mandala Ft. Ornette
- C3: On Sight
- C4: Fallling Apart Ft. Simone
- D1: Long Hair, Black Leather
- D2: On My Own Ft. Maxence Cyrin
- D3: Les Heures
Midnight Resistance ist das 4. Album von The Toxic Avenger. Und zweifellos das außergewöhnlichste, bei dem seine musikalische Handschrift am besten zur Geltung kommt. Das Album gleicht einer Symbiose aus unterschiedlichen Einflüssen und Elementen, von energiegeladenem Elektro bis zu Popavancen, vom klassischen Song bis packenden House der 90er Jahre, vom neoklassischen Piano Revisited bis zum aktuellen Synth-Pop. Ein Album, bei dem der Fokus klar und direkt auf Emotionen und Gefühlen ausgerichtet wird und die Technik bewusst einen Schritt zurück tritt. Keine Frage - es ist auch sicherlich das Genre durchbrechendste und dabei offenste aller seiner Alben, bestückt mit echten Pop-Singles, wie die berauschende "Lies" (feat. Look Mum No Computer), die nostalgische Ballade "Mandala" aus den 80er Jahren (feat. Ornette) oder der packende Popsong "Rent Boy" (feat. Jay-Jay Johanson). Ein besonderes Highlight des Albums ist die Zusammenarbeit mit Maxence Cyrin bei dem sehr ausdrucksstarken und emotionalen Titel "On My own". Die wohl größte Überraschung dieses Al- bums besteht darin, dass Toxic Avenger bei "Les Heures" das erst Mal selbst singt und der Platte eine ganz besondere Note schenkt. Zum Abschluss beglückt Toxic Avenger mit zwei besonderen Gäste. Diese runden die Platte mit der luftigen und hedonistischen Teilnahme von Simone bei "Falling Appart" und dem Spoken Word und immer ungewöhnlichen Flow von Diamond Deuklo auf dem treffend benannten "L'Avenir d'Avant" genussvoll ab. Über zwei Jahre beschäftigte sich Toxic Avenger intensiv mit modularen Synthesizern – aus seiner leidenschaftlichen Klangforschung ist nun ein neuer Sound entstanden, der die Seele der Synthesizer "lebendiger" und organischer erscheinen lässt. Hier ist ein beeindruckendes Werk eines "Klangchirurgen" entstanden, dem es gelingt Stimmen im Detail zu sezieren und ihnen eine magische Aura zu verleihen und dabei ebenso eine intensive Reise in die Tiefen von Melodie und Klangwelten unternimmt, ohne den Fokus auf die Songs selbst zu verlieren. Dieses Album wird zu einer Zeit besonderer Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit für The Toxic Avenger veröffentlicht, der gerade die Musik für Hugo Boss Parfum kreiert hat: (Europa/LateinamerikaKampagne für TV/Kino und Web for the World, für zwei Jahre sowie die Musik für die nächsten Web-Werbung von Armani und Yves Saint Laurent unterschrieben hat
Die Gruppe Automat - Jochen Arbeit (u.a. Einstürzende Neubauten, Die Haut), Achim Färber (Phillip Boa & The Voodooclub, Skip McDonald) und Georg Zeitblom (wittmann/zeitblom) - funktioniert wie eine gut geölte Maschine: Sie surrt, sie schnurrt, sie geht unbeirrt ihres Weges. Gemeinsam mit dem Modular-Magier Max Loderbauer sowie Paul St. Hilaire alias Tikiman, Lydia Lunch und Mika Bajinski am Mikrofon präsentieren sie nun mit »Modul« auf Compost Records ihr abwechslungsreichstes und konzeptionell stimmigstes Album.
Die Gruppe Automat funktioniert wie eine gut geölte Maschine: Sie surrt, sie schnurrt, sie geht unbeirrt ihres Weges. Auf seinem vierten Album allerdings schaltet das Trio einen Gang herunter, differenziert seinen musikalischen Ansatz weiter aus und geht fruchtbare Kollaborationen mit anderen Figuren aus der Musikwelt ein. Neben Max Loderbauer, dem Bandnachbarn aus den Candy-Bomber-Studios in Berlin-Tempelhof, mit dem Jochen Arbeit, Achim Färber und Georg Zeitblom bereits im Jahr 2015 für eine gemeinsame EP zusammenarbeiteten, sind das am Mikrofon die Dub-Legende Paul St. Hilaire alias Tikiman, die Königin der Gossenpoesie Lydia Lunch und die Newcomerin Mika Bajinski. Sie alle tragen ihren Teil nach dem Leitprinzip bei, welches »Modul« seinen Namen verleiht: Die acht Stücke entstanden gemeinschaftlich nach einem Baukastensystem, das den Kompositionsprozess dynamisch in Bewegung setzte und gleichmäßig auf alle Beteiligten verteilte. Das Resultat ist ein musikalisches Perpetuum Mobile - ein Album mit dem gemäßigten Ruhepuls einer Dub-Produktion, das unablässig in Bewegung bleiben.
»Modul« bildet als Album einen ständigen Veränderungsprozess ab, der erstmals im Jahr 2018 im Rahmen eines Auftragswerks für das Berliner Festival Pop-Kultur live erfahrbar gemacht wurde. Auf Einladung des kuratorischen Teams erarbeiteten Zeitblom, Färber und Arbeit gemeinsam mit ihren musikalischen Gästen St. Hilaire, Lunch und Gemma Ray ein Live-Set, das konsequent aus dem Studio auf Grundlage einzelner Passagen entstand, die nach dem Prinzip eines Resonanzmoduls miteinander (re-)kombiniert wurden: es geht zwischen den einzelnen Mitgliedern hin und her, die Strukturen morphen und der Sound nimmt immer andere Formen an. Eben dieser Ansatz bedingt auch die ständige Weiterentwicklung der Stücke, die gemeinsam mit dem Produzenten Ingo Krauss zu einem Album geschliffen wurden, das seinen nahbaren improvisatorischen Charakter keinesfalls verloren hat. Im Vergleich zu den drei thematisch ausgerichteten Vorgängeralben »Automat«, »Plusminus« und »Ostwest«, die sich jeweils explizit mit Berliner Flughäfen, dem Genre Dub und der europäischen Flüchtlingskrise befassten, setzt »Modul« auf eine inhaltliche Durchlässigkeit, welche die musikalische Offenheit der Platte widerspiegelt.
Nachdem »Modul 15« das Album mit satten Dub-Sounds und einer rollenden Bassline eröffnet, hebt »Easy Riding« passend zu St. Hilaires vor Fernweh triefenden Lyrics das Tempo mit dezenten Riddims an. Schon im nächsten Song, »Ghost«, debütiert Bajinski mit distanziertem Stimmeinsatz über einem melancholischen Stück, dessen Klangbild von den modularen Beigaben Loderbauers geprägt ist. So geht es weiter über die verzahnten Rhythmen von »Ankaten«, die von den verhallten Stimmen Lydia Lunchs und St. Hilaires begleitet werden, hin zum balladesken »Nothing Strange« mit St. Hilaire über das fiebrige Vocoder-Stück »Who For Eyes« schließlich zu den beiden abschließenden Stücken, »Pavo« und »Modul 11«, welche eine tiefenentspannte Coda zu den vorigen Tracks bilden. »Modul« durchläuft so eine Reihe von Stimmungen, ständig wechselnden Klangfarben und musikalischen Ideen, die sich in immer neuen Konstellationen zusammenfinden. Der erweiterte künstlerische Ansatz ebenso wie das vergrößerte Personal machen das Album nicht allein deshalb zur abwechslungsreichsten, sondern auch konzeptionell stimmigsten Platte Automats, die sich darauf in bester Form präsentieren: Als gut geölte Maschine, die surrt, schnurrt und unbeirrt auf dem Weg ist -
immer in Richtung neuer, unerhörter Sounds.
Jon Hopkins knüpft mit neuer Single, in Zusammenarbeit mit Kelly Lee Owens, an das 2018er Meisterwerk „Singularity“ an und kommt 2020 auf Tour nach Europa.
The New Yorker feiert Jon Hopkins nach seinem 2018er Meisterwerk „Singularity“ als “one of the most celebrated electronic musicians of his generation” und auch wir kriegen gar nicht genug Multitalent aus London.
Zum Glück gibt es tolle Neuigkeiten für alle Jon Hopkins Fans für 2020. Zuerst veröffentlicht er zusammen mit Kelly Lee Owens eine neue 12‘‘ namens „Luminous Spaces“, ein herrlicher Track der Hopkins‘ elektronische Klänge perfekt mit der spirituellen Stimme von Owens verbindet. Dann geht es auf große Europatour im Frühjahr mit zwei Konzerten in Deutschland
- Schwarzes Vinyl inkl. MP3 Downloadkarte
Plants Dub is an art project of the homonym collective based in Lecce - Italy formed by Maria Teresa Santoro, art historian and light designer, Francesco Andriani De Vito aka Dubin dj and producer, and Andrea Presicce aka NoFinger Nails, dub master and producer. They work in Plants Dub project in a mutual exchange of skills so as to be able to research in a way where art and science has no borders. Plants Dub connects electronic music and bio-acoustic researches. Through samplings and synthesizers Plants Dub produces an inter-species communication in order to form a complete human-plant audio exchange. The album was composed using melodies generated by plants thanks to a special sound device that allowed the translation of the plants' electrical impulses into sound. Plant sounds were recorded between March 2018 and July 2019 in Salento. The musical production has followed a double register: in Acanthus Mollis, Morus and in Phoenix Canariensis the vegetable melodies overlap to specially composed dub rhythms, in Laurus Nobilis, Olea Europaea and in Quercus, the tree melodies are translated into ambient sounds.
The original freaks SES are back for another mind melting EP called “Saboteur”.
Completely tuned for a sweaty underground club system, the kicks in ‘Sounds Like’ hit deeper then your typical sound-boy bass lines of 2019.
Europa is on some dystopian Kraftwerk transeuropean express tip with all the attitude you’d hope to squeeze into four and a half minutes.
Hijacker kicks off the B side with continuing paranoid themes of the SES back catalog.
Flesh Tone simply jacks you in half and makes you throw shapes like it’s 1989. Only in Hi Def.
- all tracks blend with each other flawlessly, so buy two copies why don’t you.




















