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Roy Hargrove’s - Crisol Grande-Terre LP 2x12"

Eine unveröffentlichte, feurige Latin-Session des unvergessenen, 2018 verstorbenen Trompeters!
Kaum ein anderer Jazzmusiker beherrschte in den 1990er Jahren so sehr die Schlagzeilen wie der Trompeter
Roy Hargrove. Die New York Times bezeichnete ihn einmal als “einflussreichsten Trompeter seiner Generation”. Seine stilistische Vielfalt beeinflusste Musiker wie Kamasi Washington, Robert Glasper, D’Angelo,
Erykah Badu und andere.
1997 gründete er das Ensemble Roy Hargrove’s Crisol, das für sein Debütalbum “Habana” mit einem
Grammy ausgezeichnet wurde. Nur zwei Monate später ging Hargrove mit Crisol erneut in ein Studio auf
der Karibikinsel Guadeloupe, um ein Nachfolgealbum aufzunehmen, das dann aber nicht das Licht der Welt
erblickte.
Erst jetzt, sechs Jahre nach dem überraschenden Tod des Trompeters und zwei Tage nach seinem 55.
Geburtstag, erscheinen diese Aufnahmen bei Hargroves altem Label Verve unter dem Titel “Grande-Terre”.
Das Album zeigt Hargrove - der damals noch keine 30 Jahre alt war - im Zenit seines Könnens. Mal explodiert er auf seiner Trompete förmlich vor Energie und Feuer, dann wieder intoniert er auf dem Flügelhorn
schmachtende Boleros und Rumbas.

pre-ordina ora18.10.2024

dovrebbe essere pubblicato su 18.10.2024

33,82
Public Service Broadcasting - The Last Flight LP

Die meisten Bands schreiben Songs über Alltagserlebnisse, Liebesgeschichten, Gedanken zur Welt. Public Service Broadcasting sind anders. Das Quartett aus London taucht tief in die Archive ein und macht aus historischen Begebenheiten packende Konzeptalben. Mit Samples aus alten Nachrichtenfilmen, Archiv- und Propagandamaterial formt die Band packende Geschichten, getragen von cineastischen, meist instrumentalen Rock-, Elektro- und Orchesterklängen.

Dies gilt auch für das neue Album: "The Last Flight" handelt von der letzten Reise der US-Flugpionierin Amelia Earhart, die mit nur 25 Jahren begann, eine Reihe von Rekorden aufzustellen: Sie überquerte als erste Frau im Alleinflug den Atlantik und Pazifik, ihr gelangen mehrere Geschwindigkeits- und Streckenrekorde. Doch ihr Plan, als erste Frau die Welt am Äquator zu umrunden, ging nicht auf. Sie überquerte Amerika, Afrika, den Nahen Osten und Asien, erreichte aber nie die letzte Zwischenstation vor der finalen Pazifik-Etappe, die Howlandinsel. Die bis dahin grösste Suchaktion der Luftfahrtgeschichte mit 4 Flugzeugen und 8 Kriegsschiffen blieb erfolglos. Stattdessen stieg Amelia Earhart in mythische Höhen auf, die nur den mutigsten Abenteurern vorbehalten sind.

Songschreiber J. Willgoose, Esq. war vom "Mythos Earhart" fasziniert: "Ich wollte eine Geschichte mit einer Frau im Mittelpunkt erzählen, weil ein überwältigender Teil des Archivmaterials, zu dem wir Zugang haben, männlich geprägt ist." Aufgenommen im Londoner Bandstudio, mit einem Tag für die Streicher des London Contemporary Orchestra in The Church, sind auf "The Last Flight" u.a. Carl Broemel (My Morning Jacket) an der Eno-artigen Pedal-Steel-Gitarre, die Berliner Stimmen Andreya Casablanca (Gurr)und EERA, sowie Kate Stables (This Is The Kit) zu hören.

Die Zuhörer mögen überrascht sein, dass das Album keine originalen Zeugenaussagen aus erster Hand enthält, sondern neu aufgenommene Dialoge von Schauspielern, darunter Kate Graham, die Amelia vorlas. Diese wurden behutsam bearbeitet, um ihnen Klangeigenschaften und Verzerrungen der 1930er Jahre zu verleihen. Als Ausgangspunkt dienten Earharts Aufzeichnungen aus erster Hand, darunter "Last Flight" von 1937, sowie die Biografie "East To The Dawn" von Susan Butler.

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dovrebbe essere pubblicato su 04.10.2024

25,84
Public Service Broadcasting - The Last Flight LP

Clear Vinyl

Die meisten Bands schreiben Songs über Alltagserlebnisse, Liebesgeschichten, Gedanken zur Welt. Public Service Broadcasting sind anders. Das Quartett aus London taucht tief in die Archive ein und macht aus historischen Begebenheiten packende Konzeptalben. Mit Samples aus alten Nachrichtenfilmen, Archiv- und Propagandamaterial formt die Band packende Geschichten, getragen von cineastischen, meist instrumentalen Rock-, Elektro- und Orchesterklängen.

Dies gilt auch für das neue Album: "The Last Flight" handelt von der letzten Reise der US-Flugpionierin Amelia Earhart, die mit nur 25 Jahren begann, eine Reihe von Rekorden aufzustellen: Sie überquerte als erste Frau im Alleinflug den Atlantik und Pazifik, ihr gelangen mehrere Geschwindigkeits- und Streckenrekorde. Doch ihr Plan, als erste Frau die Welt am Äquator zu umrunden, ging nicht auf. Sie überquerte Amerika, Afrika, den Nahen Osten und Asien, erreichte aber nie die letzte Zwischenstation vor der finalen Pazifik-Etappe, die Howlandinsel. Die bis dahin grösste Suchaktion der Luftfahrtgeschichte mit 4 Flugzeugen und 8 Kriegsschiffen blieb erfolglos. Stattdessen stieg Amelia Earhart in mythische Höhen auf, die nur den mutigsten Abenteurern vorbehalten sind.

Songschreiber J. Willgoose, Esq. war vom "Mythos Earhart" fasziniert: "Ich wollte eine Geschichte mit einer Frau im Mittelpunkt erzählen, weil ein überwältigender Teil des Archivmaterials, zu dem wir Zugang haben, männlich geprägt ist." Aufgenommen im Londoner Bandstudio, mit einem Tag für die Streicher des London Contemporary Orchestra in The Church, sind auf "The Last Flight" u.a. Carl Broemel (My Morning Jacket) an der Eno-artigen Pedal-Steel-Gitarre, die Berliner Stimmen Andreya Casablanca (Gurr)und EERA, sowie Kate Stables (This Is The Kit) zu hören.

Die Zuhörer mögen überrascht sein, dass das Album keine originalen Zeugenaussagen aus erster Hand enthält, sondern neu aufgenommene Dialoge von Schauspielern, darunter Kate Graham, die Amelia vorlas. Diese wurden behutsam bearbeitet, um ihnen Klangeigenschaften und Verzerrungen der 1930er Jahre zu verleihen. Als Ausgangspunkt dienten Earharts Aufzeichnungen aus erster Hand, darunter "Last Flight" von 1937, sowie die Biografie "East To The Dawn" von Susan Butler.

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dovrebbe essere pubblicato su 04.10.2024

30,46
DAWN RICHARD, & SPENCER ZAHN - QUIET IN A WORLD FULL OF NOISE LP

Dawn Richard and Spencer Zahn share a common collaborative ethos, a genuine sense of musical curiosity, and a cosmopolitan eagerness to escape the conventions of genre. That shared vision first brought them together on 2022's Pigments_icy and warm, stripped-down and grand, familiar and otherworldly_and now it has reunited them for Quiet in a World Full of Noise. By turns intimate, soul-baring, spectral, and startling, Quiet in a World Full of Noise blends atmospheric and orchestral soundscapes with mellifluous soul, jazz, and journalistic vocalizing_driving it all home with stark, confessional lyricism. The new album finds Richard at her most raw and exposed. This year, Richard's musician father experienced mini strokes while being diagnosed with cancer; and last year, her cousin Cisco was fatally shot seven times in New Orleans. Richard channels the emotional impact of these traumatic experiences of loss into her lyrics and vocal performances, which are left bare and human here, raw and unprocessed across the album. Quiet expands the definitions of what constitutes progressive, avant-garde R&B by rewriting them altogether. On paper, Richard and Zahn's audacious, impressionistic musical collaborations feel like a surprising match. Richard, a New Orleans-reared visionary, has had an improbable journey from late 2000s reality television and mainstream pop with girl group Danity Kane to become one of the most prolific, experimental, and visible indie R&B singer-songwriters of the last decade and a half, with seven solo albums under her belt. Zahn is an East Coast-raised multi-instrumentalist and composer working at the intersections of jazz, Americana, classical, and ambient pop. His growing solo discography includes People of the Dawn, Sunday Painter, Pale Horizon, and Statues I & II, as well as the duo's first release, Pigments. "Pigments was one of the best projects I've ever made," Richard says, "and the furthest I've ever been pushed as an artist." The album was a critical hit, hailed as Best New Music by Pitchfork and receiving praise from Stereogum as Album of the Week, NPR Music, Bandcamp Daily, The Fader, Bitter Southerner, and Edition, among many other publications. The making of its follow-up, Quiet in a World Full of Noise, began in 2023 in upstate New York. Fresh from a break-up, Zahn sat at his piano and poured himself into writing and recording instrumental compositions. "I wrote all these stream-of-consciousness pieces on piano, and they were eerie, spacious piano tracks," he said. He used a piano that had been unconventionally tuned to the room rather than to standard pitch. These oddly-tuned, eerie instrumental recordings were never intended to be an album. Six months later, he listened to the recordings again and sent them to Richard who immediately recognized their potential and said, "Oh, this is the next album." Richard went into the studio the next day and wrote and recorded melodies and lyrics to Zahn's piano recordings. Zahn brought in gifted musicians like Bryan Senti on strings (violin, viola, and violoncello da spalla) and CJ Camerieri on brass (French horn, flugelhorn, and trumpet). In some cases, like on the track "Life in Numbers," Zahn used only the original first-take piano recording and scratch vocal, resulting in an intimate close-up of both Richard and Zahn.

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dovrebbe essere pubblicato su 04.10.2024

24,79
The Joe Harriott Quintet - Movement LP

On 4 October 2024 Universal Music Recordings and Decca Records are making Jamaican/British jazz saxophonist Joe Harriott’s album ‘Movement’ available again for the first time since it was released in 1964. Long sought after by collectors and connoisseurs, original copies now sell for upwards of £1,000.

This new edition was mastered at Abbey Road using high definition 24bit/192kHz audio files, copied directly from the original stereo analogue master tapes (previously only the mono version has been on vinyl). Images of those tapes are included in the package alongside new sleeve notes written by noted author, compiler and documentary maker Tony Higgins, who also acts as Executive Producer for Decca’s ‘British Jazz Explosion’ series.

Recorded in 1963, ‘Movement’ was released as part of the Lansdowne Series, overseen by the influential Denis Preston, one of the UK’s first independent record producers, and engineered by Adrian Kerridge. Of the nine tracks, seven are Harriott originals, whilst the other two were written by another pioneer of British Jazz, Michael Garrick. Playing alongside Joe were bassist Coleridge Goode (b. 1914 Jamaica, d. 2015 London), drummer Bobby Orr (b. Scotland 1928, d. 2020), pianist Pat Smythe (b. Scotland 1923, d. 1983), and trumpet/flugelhorn player Ellsworth ‘Shake’ Keane (b. St. Vincent 1927, d. 1997).

Born in Jamaica in 1928, Joseph Arthurlin Harriott was a pupil at the Alpha Boys School (alma mater to Harold McNair, Dizzy Reece, and a myriad of Ska greats). He arrived in Britain in the early ’50s, initially touring with the Ozzie Da Costa Band, followed by a brief spell with the Ronnie Scott Big Band, and sessions backing the likes of George Chisholm, and Lita Roza.

By the mid ’50s Joe was a big enough draw to release records under his own name, and whilst these early recordings conform to the then popular bop style, the following decade would see him release albums whose titles chart his development; ‘Free Form’ in 1960, and ‘Abstract’ in 1963.

‘Movement’ is a testament to Joe Harriott’s visionary approach to jazz. It blends structure with freedom, tradition with innovation, and individual expression with collective creativity. His development of free-form jazz represents a significant contribution to the genre, paralleling yet distinct from the work of Ornette Coleman and other American free jazz artists. It is an essential listen, not only for fans of British jazz, but jazz fans in general.

It is perhaps best summed up by the epitaph that now adorns Joe’s gravestone; “Parker? There’s them over here can play a few aces too.”

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30,67
Dawn Richard and Spencer Zahn - Quiet in a World Full of Noise LP

Dawn Richard and Spencer Zahn share a common collaborative ethos, a genuine sense of musical curiosity, and a cosmopolitan eagerness to escape the conventions of genre. That shared vision first brought them together on 2022’s Pigments icy and warm, stripped-down and grand, familiar and otherworldly and now it has reunited them for Quiet in a World Full of Noise. By turns intimate, soul-baring, spectral, and startling, Quiet in a World Full of Noise blends atmospheric and orchestral soundscapes with mellifluous soul, jazz, and journalistic vocalizing driving it all home with stark, confessional lyricism. The new album finds Richard at her most raw and exposed. This year, Richard’s musician father experienced mini strokes while being diagnosed with cancer; and last year, her cousin Cisco was fatally shot seven times in New Orleans. Richard channels the emotional impact of these traumatic experiences of loss into her lyrics and vocal performances, which are left bare and human here, raw and unprocessed across the album. Quiet expands the definitions of what constitutes progressive, avant-garde R&B by rewriting them altogether. On paper, Richard and Zahn’s audacious, impressionistic musical collaborations feel like a surprising match. Richard, a New Orleans–reared visionary, has had an improbable journey from late 2000s reality television and mainstream pop with girl group Danity Kane to become one of the most prolific, experimental, and visible indie R&B singer-songwriters of the last decade and a half, with seven solo albums under her belt. Zahn is an East Coast–raised multi-instrumentalist and composer working at the intersections of jazz, Americana, classical, and ambient pop. His growing solo discography includes People of the Dawn, Sunday Painter, Pale Horizon, and Statues I & II, as well as the duo’s first release, Pigments. “Pigments was one of the best projects I’ve ever made,” Richard says, “and the furthest I’ve ever been pushed as an artist.” The album was a critical hit, hailed as Best New Music by Pitchfork and receiving praise from Stereogum as Album of the Week, NPR Music, Bandcamp Daily, The Fader, Bitter Southerner, and Edition, among many other publications. The making of its follow-up, Quiet in a World Full of Noise, began in 2023 in upstate New York. Fresh from a break-up, Zahn sat at his piano and poured himself into writing and recording instrumental compositions. “I wrote all these stream-of-consciousness pieces on piano, and they were eerie, spacious piano tracks,” he said. He used a piano that had been unconventionally tuned to the room rather than to standard pitch. These oddly-tuned, eerie instrumental recordings were never intended to be an album. Six months later, he listened to the recordings again and sent them to Richard who immediately recognized their potential and said, “Oh, this is the next album.” Richard went into the studio the next day and wrote and recorded melodies and lyrics to Zahn’s piano recordings. Zahn brought in gifted musicians like Bryan Senti on strings (violin, viola, and violoncello da spalla) and CJ Camerieri on brass (French horn, flugelhorn, and trumpet). In some cases, like on the track “Life in Numbers,” Zahn used only the original first-take piano recording and scratch vocal, resulting in an intimate close-up of both Richard and Zahn.

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30,67
Joel Lyssarides & Georgios Prokopiou - Arcs & Rivers

Wann genau die Langhalslaute Bouzouki nach Griechenland kam, ist unklar. Ihre Wurzeln gehen bis ins vierte Jahrhundert vor Christus zurück. Die heutige Form des Instruments, benannt nach "Βυζί", dem griechischen Wort für die weibliche Brust, ist relativ jung und seit etwa 1920 in Athen und auf dem Peloponnes verbreitet. Ursprünglich in Bars und auf privaten Festen gespielt fand es durch das Revival des „Rebetiko“, dem „griechischen Blues“ ab den 1960er Jahren weitere Verbreitung. „Ursprünglich wurde auf der Bouzouki viel improvisiert“, meint Georgios Propkopiou, „viel mehr als später. Denn ab den Fünfzigerjahren wurde ihr Spiel professionell unterrichtet. Da wurde vieles festgelegter“. Seitdem ist der metallische Klang des Instruments fast zum Synonym für die griechische Folklore als Begleitung von Liedern und Tänzen geworden... vor allem bei dem Komponisten Mikis Theodorakis, der mehr als nur ein paar Ohrwürmer hervorgebracht hat.

Die Jazzkarriere der Bouzouki hingegen stand bislang noch aus. Es brauchte einen Umweg über Stockholm, damit etwas in Bewegung kam. „Die Kombination Bouzouki und Jazz liegt erst einmal nicht so nahe“, meint der Pianist Joel Lyssarides. „Für mich persönlich hängt sie mit meinem Großvater zusammen, einem griechischen Zyprioten. Er kam in den 1940ern nach Schweden. Griechische Musik mochte ich immer, ich war aber damit nicht wirklich vertraut. Jedenfalls fand ich die Bouzouki faszinierend. Während der Pandemie habe ich mir ein Instrument gekauft, um es ein wenig zu lernen. Beim Stöbern im Internet entdeckte ich dann Georgios durch ein TV-Konzert, ein Tribute an Theodorakis. Ich war total begeistert und habe in Stockholm herumgefragt, ob ihn jemand kennt. Tatsächlich spielte er zufällig ein paar Tage später in der Nähe in einer Hotelbar ein Konzert“.

Das war im Herbst 2022. Joel Lyssarides hörte Georgios Prokopiou zu, sprach ihn an und sie verabredeten sich zu einer Session. Sie jammten und improvisierten, fanden musikalisch schnell zusammen und im Sommer 2023 spielten sie ihr erstes gemeinsames Konzert. „Es ist sehr unüblich, dass jemand mit der Bouzouki über Changes improvisiert,“ erzählt Joel Lyssarides weiter. „Sie ist ja ein traditionelles Instrument mit klar definierter Rolle, meistens Begleitung mit gedoppelten Terzen und Sexten. Georgios aber macht viel mehr. Ich hatte zunächst keine Ahnung, wie unglaublich virtuos und stilistisch variabel er ist. Seine Vielseitigkeit öffnet viele Türen. Wir hatten von Anfang an sehr viel Spaß an den neuen Möglichkeiten. Und ich hatte vorher noch niemanden gehört, der so spielt. Dafür musste ich unbedingt Musik schreiben“.

Lyssarides erzählte ACT-Chef und Produzent Andreas Brandis von der Idee für das Duo und auch dieser war sofort begeistert: „In der Lesart von ACT steht der Begriff Jazz vor allem für ein Vokabular mithilfe dessen Musiker:innen ihre eigene Geschichte vor ihrem persönlichen kulturellen Hintergrund erzählen. Es ist faszinierend, dass hier immer wieder Konstellationen entstehen, die es vorher nicht gegeben hat. Und die Musik, die Joel Lyssarides und Georgios Prokopiou gemeinsam kreieren ist einerseits absolut überraschend und neu, klingt jedoch gleichzeitig so organisch und natürlich, als hätte es diese Konstellation schon immer gegeben.“

Es sind aber nicht nur die Instrumente Klavier und Bouzouki, die sich getroffen haben, sondern auch die speziellen Charaktere und Geschichten der beiden Duopartner. Der Stockholmer Joel Lyssarides verbindet in seinem Spiel größte Virtuosität mit beeindruckender Leichtigkeit und einem starken Gespür für Stimmung und Dynamik. Er arbeitet mit so unterschiedlichen Künstler:innen wie Anne Sofie von Otter, Benny Anderson, Nils Landgren, Viktoria Tolstoy und ist Teil des Esbjörn Svensson Tributes „e.s.t. 30“. Das ACT-Debüt „Stay Now“ von Lyssarides‘ eigenem Trio wurde seit seinem Erscheinen 2022 allein auf Spotify eindrucksvolle 25 Millionen Mal gehört. Der Athener und Wahl-Stockholmer Georgios Prokopiou spielte zum ersten Mal mit sechseinhalb Jahren Bouzouki, gab mit acht seinen Konzerteinstand und hatte als Zehnjähriger bereits feste Musikengagements in Bars und Bordellen. Seitdem arbeitet er im klassischen Kontext ebenso wie in der Folklore und dem Experimentellen, spielt neben der Bouzouki außerdem Saz und andere Saiteninstrumente.

Die Voraussetzungen für das Album „Arcs & Rivers“ waren daher so vielfältig und offen, wie nur möglich. Nach einem Probekonzert in der Berliner ACT Art Collection, von dem das Live-Stück „Zafeirious Solo“ auf das Album übernommen wurde, trafen sich die beiden noch einmal am selben Ort, um mit Studio-Equipment auch andere Facetten aufnehmen zu können. „Wir wollten zum Beispiel leise Stellen dabeihaben, nah mikrofoniert. Außerdem den großartigen Klang des Flügels, der früher einmal Alfred Brendel gehört hat. Insgesamt aber war vieles sehr spontan. Das ganze Album wurde in einem Rutsch aufgenommen, innerhalb von vier Stunden, meistens mit den ersten Takes. Ich bin sonst oft Perfektionist und verbringe Tage mit der Nachbearbeitung von Musik im Studio. Diesmal hingegen sollte es so direkt und spontan wie möglich sein“. Und es funktionierte: „Arc & Rivers“ ist ein Dialogskizzenbuch mit normsetzender Wirkung. Egal ob neue Kompositionen oder Verarbeitungen traditioneller Rhythmen und Muster wie in „Kamilieriko Road“ – diese Musik hat eine schillernde, klangmagische Kraft. Und das Duo selbst strahlt eine Selbstverständlichkeit der Kulturverknüpfung aus, die die Enge der Stile hinter sich lässt. Und es macht klar: Es ist tatsächlich Zeit für etwas mehr Bouzouki im Jazz, in der Improvisation und auf den Bühnen der internationalen Musikwelt.

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dovrebbe essere pubblicato su 27.09.2024

26,01
Stan Rogers - For The Family LP

Stan Rogers

For The Family LP

12inch5707907
Borealis
26.09.2024

Es ist ein Beweis für Stan Rogers’ Wirkung als Songwriter,
dass 40 Jahre nach seinem plötzlichen, tragischen Tod bei
einem Flugzeugbrand im Jahr 1983, als er gerade einmal 33
Jahre alt war, immer noch Menschen – ob jung oder alt –
seine Lieder singen und seinen Einfluss feiern. Seine Lieder
„Northwest Passage“, „Barrett’s Privateers“ und „The Mary
Ellen Carter“ sind tief in der nordamerikanischen
Seefahrtskultur verwoben. Jetzt erhältlich: Neupressungen
seltener Stan Rogers-Aufnahmen auf Vinyl. „For The Family
“ erschien erstmals nur Monate nach seinem Tod und enthält
Interpretationen traditioneller kanadischer Volkslieder,
darunter auch solche von Rogers’ Onkel Lee Bushell und
Großvater Sidney Bushell. „Coffee House to Concert Hall“ ist
ein Kompilationsalbum mit Live-Auftritten, und der letzte Titel,
„Down the Road“, wurde fünf Tage vor Stan Rogers’ Tod live
in McCabe’s Guitar Shop aufgenommen. „Home in Halifax“ ist
ein Live-Album, das im März 1982 im Rebecca Cohn
Auditorium in Halifax, Nova Scotia, aufgenommen wurde.

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dovrebbe essere pubblicato su 26.09.2024

18,91
Stan Rogers - From Coffee House To Concert Hall LP 2x12"

Es ist ein Beweis für Stan Rogers’ Wirkung als Songwriter,
dass 40 Jahre nach seinem plötzlichen, tragischen Tod bei
einem Flugzeugbrand im Jahr 1983, als er gerade einmal 33
Jahre alt war, immer noch Menschen – ob jung oder alt –
seine Lieder singen und seinen Einfluss feiern. Seine Lieder
„Northwest Passage“, „Barrett’s Privateers“ und „The Mary
Ellen Carter“ sind tief in der nordamerikanischen
Seefahrtskultur verwoben. Jetzt erhältlich: Neupressungen
seltener Stan Rogers-Aufnahmen auf Vinyl. „For The Family
“ erschien erstmals nur Monate nach seinem Tod und enthält
Interpretationen traditioneller kanadischer Volkslieder,
darunter auch solche von Rogers’ Onkel Lee Bushell und
Großvater Sidney Bushell. „Coffee House to Concert Hall“ ist
ein Kompilationsalbum mit Live-Auftritten, und der letzte Titel,
„Down the Road“, wurde fünf Tage vor Stan Rogers’ Tod live
in McCabe’s Guitar Shop aufgenommen. „Home in Halifax“ ist
ein Live-Album, das im März 1982 im Rebecca Cohn
Auditorium in Halifax, Nova Scotia, aufgenommen wurde.

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dovrebbe essere pubblicato su 26.09.2024

24,79
Stan Rogers - Home In Halifax LP 2x12"

Es ist ein Beweis für Stan Rogers’ Wirkung als Songwriter,
dass 40 Jahre nach seinem plötzlichen, tragischen Tod bei
einem Flugzeugbrand im Jahr 1983, als er gerade einmal 33
Jahre alt war, immer noch Menschen – ob jung oder alt –
seine Lieder singen und seinen Einfluss feiern. Seine Lieder
„Northwest Passage“, „Barrett’s Privateers“ und „The Mary
Ellen Carter“ sind tief in der nordamerikanischen
Seefahrtskultur verwoben. Jetzt erhältlich: Neupressungen
seltener Stan Rogers-Aufnahmen auf Vinyl. „For The Family
“ erschien erstmals nur Monate nach seinem Tod und enthält
Interpretationen traditioneller kanadischer Volkslieder,
darunter auch solche von Rogers’ Onkel Lee Bushell und
Großvater Sidney Bushell. „Coffee House to Concert Hall“ ist
ein Kompilationsalbum mit Live-Auftritten, und der letzte Titel,
„Down the Road“, wurde fünf Tage vor Stan Rogers’ Tod live
in McCabe’s Guitar Shop aufgenommen. „Home in Halifax“ ist
ein Live-Album, das im März 1982 im Rebecca Cohn
Auditorium in Halifax, Nova Scotia, aufgenommen wurde.

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dovrebbe essere pubblicato su 26.09.2024

24,79
MOSES SUMNEY - GRÆ LP 2x12"

Moses Sumney

GRÆ LP 2x12"

2x12inchJAGLPV1348
JAGJAGUWAR
20.09.2024

2xLP mit Redux Packaging/Artwork. Moses Sumney erweitert mit "græ" das Klanguniversum, das in seinem gefeierten Debütalbum "Aromanticism" und der anschließenden EP "Black In Deep Red, 2014" (2018) aufgebaut wurde. Sumneys zweites Album "græ" ist eine Behauptung, dass das Unbestimmbare immer noch existiert und das Verweilen darin ein Akt des Widerstands ist. Das Doppelalbum ist eine konzeptionelle Auseinandersetzung mit der Farbe Grau und untersucht das Spektrum der Grautöne in Bezug auf Farbe, Verschiebung, Zwischenräume und marginale Identität. Indem Sumney "græ" in zwei facettenreiche, dynamische Kapitel unterteilt, schafft er buchstäblich einen "grauen" Zwischenraum, in dem die Zuhörer die Kunst aufnehmen und betrachten können. Nicht unbedingt Singles, nicht unbedingt Alben, nie ganz allein Songs oder gesprochene Wortteile. Das alles ist weder hier noch dort. Weder das Eine, noch das Andere. Die Lieder auf "græ" mögen unterschiedlich erscheinen, aber es gibt immer diese Stimme, unverkennbar und durchdringend, welche die Stücke zusammenhält: eine himmlische Klinge, einen Walgesang, Miles' Flügelhorn. Das alles erschafft ein Paradoxon, das Aufmerksamkeit einfordert und den Atem raubt, in dem Kunst und Künstler sich der Festlegung entziehen. All dies ist "græ". Weder noch, wenn man so will.

pre-ordina ora20.09.2024

dovrebbe essere pubblicato su 20.09.2024

33,57
Red Rack'em - Italo Disco Banger

Red Rack’em returns with a surefire summer smash ‘Italo Disco Banger’ which immediately evokes the most euphoric festival vibes ever.

The feedback has been INSANE with Gerd Janson immediately responding ‘Sounds like a hit!’ and huge support from a wide range of artists including DJ Harvey, Crazy P, Roman Flugel, Luke Una, Leon Vynehall, Avalon Emerson, Jamie 3:26 and many more.

Italo Disco Banger does what it says on the tin and more. Tailor made for Tisno and Adriatic vibes, from the first few bars of the heart tugging, eyes closed intro, you’re locked into a beautiful, sun kissed joyous ride.

Hotline is another party starter anthem. No soft B sides here. A heads down filtered disco sub bass club wrecker.

In stock dal12.05.2026

14,08

Last In: 52 days ago
Michael Scott Dawson - The Tinnitus Chorus

Dawson’s latest offering, The Tinnitus Chorus, is an album of wide-eyed collaborations. He is joined by an inspired cast of revered friends and kindred strangers including Suso Saiz, M. Sage (Fuubutsushi), Eli Winter, K. Freund, (Trouble Books / Lemon Quartet), Dasom Baek, Lina Langendorf (Langendorf United), Vumbi Dekula, Jairus Sharif, Yutaka Hirasaka, and his bandmates in Peace Flag Ensemble. The collection is bookended by two pieces with Michael Grigoni. From birdsong and decaying tape to Western sprawl, each of Dawson’s previous solo records have moved in a singular direction but here he approaches things through a kaleidoscopic lens. While his weathered ambient sketches serve as a through line, they are woven with all manner of instrumentation from clarinet and modular synth to steel guitars and flugelhorn. Improvised Congolese guitar nuzzles next to American experimental folk. Handmade electronics give way to spiritual sax. M. Sage contributes something referred to as a “mystic music box”. The result is a strange and beautiful journey that feels lost between genres and yet wholly unified. Dawson reflects on the genesis of album with a smirk and a shrug. He has been marred by ear troubles in recent years and had been struggling to complete an album of solo material. The clicks, ringing tones, and hiss in his ears had been drowning out the ringing tones, clicks, and hiss in his studio. When he reached out to We Are Busy Bodies to provide an update on the record he was met with an unsuspecting proposal that perhaps he shift focus to an album of collaborations. The truth is he had been ruminating on the idea for years and the nudge from WABB proved to be the motivation he needed to shelve his insecurities and invite artists he admires to join him for The Tinnitus Chorus.

pre-ordina ora06.09.2024

dovrebbe essere pubblicato su 06.09.2024

40,55
Clark Terry Quartet, Thelonius Monk - In Orbit

Clark Terry war ein amerikanischer Swing- und Bebop-Trompeter, ein Pionier des Flügelhorns im Jazz, ein Komponist und Pädagoge. Seine Jazzkarriere erstreckte sich über mehr als 70 Jahre, in denen er auf über 900 Aufnahmen zu hören war.

Das 1958 in New York aufgenommene und im selben Jahr
veröffentlichte Album In Orbit ist das sechste Album des Trompeters Clark Terry als Leader. Neben Thelonious Monk am Klavier, der auf dem Album als einziger Riverside-Sideman zu hören ist, spielen auch Sam Jones (Bass) und Philly Joe Jones (Schlagzeug) mit. Diese Neuauflage des Albums erscheint als Teil der OJC-Serie und wurde bei RTI auf 180-Gramm-Vinyl mit (AAA)-Lacken gepresst, die von den Original-Masterbändern von Kevin Gray bei Cohearent Audio geschnitten wurden. Sie wird in einem Tip-On Jacket präsentiert.

pre-ordina ora30.08.2024

dovrebbe essere pubblicato su 30.08.2024

32,73
The Vernon Spring & Gwilym Gold - Still LP

"Still", eine Kollaboration der beiden Pianisten The Vernon Spring und Gwilym Gold, besteht aus vier meditativen Werken, die aus dreieinhalb Stunden kollektiver Klavierimprovisationen nach einem Trauerfall entstanden sind. Die Aufführung erfolgte am präparierten Klavier und Flügel, die beide mit dem Mechanical Resonator Piano (einer Andrew McPherson-Erfindung) ausgestattet sind. Das Ergebnis ist gekennzeichnet von Freundschaft und Grosszügigkeit in einer Zeit der Verletzlichkeit und unterstreicht die Schönheit sowohl der reinen menschlichen Interaktion als auch der modernen technologischen Instrumentierung.

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26,68

Last In: 20 months ago
Isata Kanneh-Mason - Mendelssohn LP 2x12"

Isata Kanneh-Mason erkundet mit ”Mendelssohn” drei Facetten eines der berühmtesten Namen der klassischen Musik: das glanzvolle Klavierkonzert Nr. 1 von Felix mit den London Mozart Players, die lange verschollene ”Ostersonate” seiner Schwester Fanny sowie Transkriptionen von Mendelssohns berühmtester Musik durch andere Komponisten.

Im Jahr 2024 spielte Isata in dem von der Kritik hochgelobten Film ”The Other Mendelssohn” mit, der das Leben der außergewöhnlich talentierten, aber übersehenen Fanny Mendelssohn, später Fanny Hensel, beleuchtet. In dem Film wird die Tatsache aufgedeckt, dass die Ostersonate, ein seit 150 Jahren verschollenes Stück, in irklichkeit von Fanny und nicht von Felix geschrieben wurde. Isata war die erste
Künstlerin, die das Werk, das dem richtigen Komponisten ugeschrieben wird, aufführte.

Das Album enthält die Weltersteinspielung der neuen Urtextausgabe von Fanny Mendelssohns Ostersonate sowie wunderschöne Transkriptionen für Soloklavier von Liszt (”Auf den Flügeln des Liedes”) und Rachmaninoff (”Ein Sommernachtstraum”). Zwei der ”Lieder ohne Worte” von Felix und Fannys ”Nocturne”, ebenfalls für Soloklavier, werden auch von Isata auf diesem Album präsentiert.

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dovrebbe essere pubblicato su 09.08.2024

33,82
Franco Ambrosetti - Sweet Caress

Franco Ambrosetti

Sweet Caress

12inchENJ98531
Enja
09.08.2024

When imbued with real emotive powers, they have the capacity to elevate and transport. We become lost in romance or reverie. This second orchestral collaboration between iconic Swiss trumpeter Franco Ambrosetti and two- time, Grammy-winning arranger Alan Broadbent takes us there. The album title is an apt description of Franco's approach to each golden note he plays on flugelhorn. Backed by an all- star group of pianist Broadbent, guitarist
John Scofield, bassist Scott Colley and drummer Peter Erskine, along with a 29- piece orchestra arranged and conducted by Broadbent, Ambrosetti pulls heartstrings on a program of four originals and four well-chosen covers

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dovrebbe essere pubblicato su 09.08.2024

27,10
Dom Salvador - Som, Sangue e Raça LP

180g vinyl + Deluxe hard-cardboard sleeve + OBI + resealable outer sleeve

This isn’t just a seminal album. It is an estuary. All the black rivers that would form Brazilian funk/hip-hop flow through it. Led by Paulista pianist Salvador Silva Filho – Dom Salvador – “Som, Sangue, e Raça” from 1971, one year after the explosion of Tim Maia on the scene, catalyzed the bossa nova and jazz background of its leader with the rhythm and blues of its members like saxophonist Oberdã Magalhães, nephew of samba-enredo master Silas de Oliveira and future leader of Banda Black Rio, who since the group Impacto 8 (which had, among others, Robertinho Silva on drums and Raul de Souza on trombone) had already been trying to reconcile MPB with Stevie Wonder and James Brown. Add to all this a mixture of samba, Nordestino accent, and even the black side of the Jovem Guarda represented by the authorial presence of Getúlio Cortes (older brother of Gerson King Combo, our James Brown “cover”) in ‘Hei! Você’. Alongside these elements and the presence of Rubão Sabino (bass), who still called himself ‘Rubens’, drummer Luis Carlos (another member of Black Rio), the record enlists the trumpet and flugelhorn of symphonic musician Darcy in place of the original Barrosinho (yet one more founder of Black Rio), who was traveling during the recording but would end up being a leading force of the band.



The album ‘Som, Sangue e raça’ paves the way for future generations of musicians and producers of the Carioca scene at the beginning of the 1970s. The lyrics that dealt with the question of race and the explosive fusion of samba, soul, jazz, and funk, elaborated by Dom Salvador and his troupe, Abolição, established the bases for the development of new sounds and tendencies in Brazilian music.

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Blaze - Lovelee Dae

Blaze

Lovelee Dae

12inchSLIPD456
Slip N Slide
24.07.2024

2026 Repress

West London’s Slip ‘N Slide presents a special four-track package on wax for the first time, as Seth Troxler and Franck Roger deliver remixes of the 1997 Blaze favourite ‘Lovelee Dae’. An iconic artist who needs little introduction, Seth Troxler’s name is synonymous with American house and techno of the last two decades, with his formative years in Detroit shaping his sound before moving to the techno capital of the world Berlin. His ventures as a label boss, and with Night Tales, further cemented the talent as an underground hero - he now joins the likes of Carl Craig, Roman Flügel, and Isolée in giving ‘Lovelee Dae’ an expertly crafted remix, building from minimal grooves to a grand and immersive wash of sound. Also stepping up on remix duties is Parisian producer, crate digger and label boss of Real Tone Records, Franck Roger, who adds his signature beat focussed approach to the iconic track. This vinyl package also includes Blaze’s striking original, as well as one of the very first remixes from the late 90s, the 20:20 Vision remix of which used copies go for big money. This is an essential 12 inch EP for any true house fan.

In stock dal12.05.2026

14,08

Last In: 3 days ago
Salvador, Dom e Abolição - Som, Sangue e Raça

This isn't just a seminal album. It is an estuary. All the black rivers that would form Brazilian funk/hip-hop flow through it. Led by Paulista pianist Salvador Silva Filho - Dom Salvador - 'Som, Sangue, e Raça' from 1971, one year after the explosion of Tim Maia on the scene, catalyzed the bossa nova and jazz background of its leader with the rhythm and blues of its members like saxophonist Oberdã Magalhães, nephew of samba-enredo master Silas de Oliveira and future leader of Banda Black Rio, who since the group Impacto 8 (which had, among others, Robertinho Silva on drums and Raul de Souza on trombone) had already been trying to reconcile MPB with Stevie Wonder and James Brown. Add to all this a mixture of samba, Nordestino accent, and even the black side of the Jovem Guarda represented by the authorial presence of Getúlio Cortes (older brother of Gerson King Combo, our James Brown 'cover') in 'Hei! Você'. Alongside these elements and the presence of Rubão Sabino (bass), who still called himself 'Rubens', drummer Luis Carlos (another member of Black Rio), the record enlists the trumpet and flugelhorn of symphonic musician Darcy in place of the original Barrosinho (yet one more founder of Black Rio), who was traveling during the recording but would end up being a leading force of the band.

The album 'Som, Sangue e raça' paves the way for future generations of musicians and producers of the Carioca scene at the beginning of the 1970s. The lyrics that dealt with the question of race and the explosive fusion of samba, soul, jazz, and funk, elaborated by Dom Salvador and his troupe, Abolição, established the bases for the development of new sounds and tendencies in Brazilian music.

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dovrebbe essere pubblicato su 19.07.2024

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