1976 markiert das Erscheinungsjahr der ersten Punk-Singles - und 50 Jahre später feiern zwei Anthologien dieses Jubiläum mit einem einzigartigen Doppelblick auf die Geschichte des Genres. In Bored Teenagers und Angriff aufs Schlaraffenland wählen über 200 Musiker:innen, Autor:innen, Fanzine-Macher:innen, Journalist:innen, Punks, Ex- und Anti-Punks ihren persönlich wichtigsten Punk-Song. Sie fragen sich: Welcher Track hat mich geprägt? Welcher verkörpert Punk für mich am stärksten? Ob "Anarchy in the UK", "Nazis raus", "California über alles" oder "Für immer Punk" - über 400 sehr unterschiedliche Antworten zeigen, wie vielfältig Punk erlebt, erinnert und weitergeführt wird. Trotz aller Unterschiede verbindet die Beiträge eines: Punk ist für die Schreibenden auch nach fünf Jahrzehnten kein beliebiges Musikgenre. Die Texte erzählen von jugendlicher Aufbruchstimmung, radikalen Ideen und politischem Selbstverständnis, aber auch davon, wie lebendig Punk bis heute ist. Punk erscheint als musikalischer Aufruhr und ästhetischer Bruch, als DIY-Haltung, Hausbesetzung, Theorie und Praxis zugleich. Er kann feministisch, anarchistisch, widersprüchlich, laut, zärtlich oder rotzig sein - aber niemals langweilig. Während Angriff aufs Schlaraffenland die deutschsprachige Punkgeschichte beleuchtet, widmet sich Bored Teenagers zentralen Songs der internationalen Szene. Mit Beiträgen von u. a. Bela B, Simon Reynolds, Franz Dobler, Diedrich Diederichsen, Linus Volkmann, Hans Nieswandt, Bernd Begemann, Jim Avignon und vielen weiteren entsteht ein Panorama über Klassiker von Sex Pistols, X-Ray Spex, Mittagspause, Ramones, Clash und Slime, über Post-Punk von Wire, Gang of Four oder The Slits, über fast Vergessenes bis hin zu zeitgenössischen Acts wie Team Scheisse, Sleaford Mods oder Acht Eimer Hühnerherzen.
„Twio“ hieß das fünfte Studioalbum des US-amerikanischen Tenorsaxofonisten Walter Smith III, das im
Februar 2018 bei Whirlwind Recordings veröffentlicht wurde. Der Titel war eine spielerische Wortschöpfung
aus „Trio“ und „Two“. Downbeat schrieb damals: „‘Twio‘ präsentiert den großartigen Tenorsaxophonisten in einem kompakten Trio-Setting. Sein Ton und seine Melodik sind umwerfend, gepaart mit reichem,
packendem Ideenreichtum“.
Für sein drittes Blue-Note-Album greift der Musiker jetzt das Konzept wieder auf und präsentiert mit
„Twio Vol. 2“ ein äußerst gelungenes Album mit klassischen Jazzstücken voll swingender Spielfreude. Das
Album besticht durch eine neue, wechselnde Besetzung mit Bassist Joe Sanders und Schlagzeuger Kendrick
Scott sowie Gastauftritten der Jazzlegenden Ron Carter am Bass und Branford Marsalis am Tenorsaxofon.
Nach einer fünfjährigen Schaffenspause veröffentlichte eine der dienstältesten Punkbands Deutschlands 2010 ihr achtes Album. Der passende Titel: "Gib acht!". Es entstand mit Gastmusikern von den Skatoons, Cultus Ferrox, Directors Cut und dem Pianisten Peter Stoppok. Das Repertoire reicht von dynamischen, treibenden Punkrock-Songs über Ska- und Folkanleihen bis hin zur Ballade "Ich bin"s", die an frühe Lindenberg-Lieder erinnert. Mit "Danke" hat man sogar einen echten Popsong, und für "Mama, hol den Hammer" wurde ein kultiger Uraltschlager entstaubt. Textlich geht es wieder quer durch sämtliche Lebensbereiche: mal kritisch, mal nachdenklich, dann wieder kämpferisch oder einfach nur am alltäglichen Wahnsinn orientiert. Zehn Jahr nach der Erstveröffentlichung kommt nun das Jubiläums-Tape für alle Sammler und Kassettenliebhaber.
Nachdem sie sich schon fast 20 Jahre kannten, schien die Zusammenarbeit zwischen Nick Sanborn und Chris Rosenau irgendwie vorprogrammiert, kam aber eher zufällig zustande - bei einem Musikfestival in Eaux Claires, wo die Chemie sofort stimmte. Während sie probten, merkten sie, dass sie schon dabei waren, ein Album aufzunehmen. Sie behielten die Arbeitsmixe und Titel bei, auch die Vogelstimmen und Verkehrsgeräusche, die ins Mikrofon kamen. Das Ergebnis war ,Bluebird" aus dem Jahr 2019, ein kleines Wunderwerk mit fünf Titeln, bei dem man das Gefühl hatte, mit ihnen im Raum zu sitzen und zu lächeln, während sie ihre wortlose Harmonie fanden.Zwei Jahre später trafen sich Rosenau (Volcano Choir, Collections of Colonies of Bees) und Sanborn (Sylvan Esso, Made of Oak) wieder. Sie hatten Spaß bei Runde zwei, aber die Sessions waren weder so unbeschwert wie beim ersten Versuch noch so fokussiert, dass sie sich spannend und neu anfühlten. Die beiden legten diese Stücke beiseite, um es zu einem späteren Zeitpunkt erneut zu versuchen. Dann kam die Pandemie. Es gab Tourneen. Es gab andere Platten. Es gab das Leben im Allgemeinen. Als Rosenau sich wieder zu Betty's (Sylvan Esso's Studio in den Wäldern von North Carolina) wagte, um es erneut zu versuchen, waren vier Jahre vergangen. Und Sanborn baute sein Live-Equipment von Sylvan Esso auseinander, ordnete es neu und fügte neue Teile hinzu, in der Hoffnung, jegliche Muskelgedächtnis für einen Echtzeitaustausch zu vermeiden. Sie wussten sofort, dass es funktionierte, ohne die Zweifel der Vergangenheit im Schlepptau. An diesem ersten Tag, einem Donnerstag, entstanden ,Ghost Sub" und ,Harm". Am zweiten Tag hatten sie einen Fehlstart mit einem Stück namens ,Kay", bei dem Sanborns Synthesizer nicht ganz zu Rosenaus Riff passten, bevor sie mit ,Deltas" weitermachten. Es gab einen Fehlstart, der hier erhalten geblieben ist, aber was folgte, war eine erhabene Morgenmelodie, als würde man müde aufwachen und von dem plötzlichen Licht draußen überwältigt werden. Es ist der Klang des Erwachens zum Leben und der Liebe zu diesem Leben, und es ist das kleine Juwel in der Mitte der sechs Songs, die sie an diesem Wochenende aufgenommen haben, die sechs Songs, die hier in der Reihenfolge präsentiert werden, in der sie entstanden sind. Sie beendeten ,Two" kurz bevor Rosenau zum Flughafen aufbrach; es ist ein langer Abschied, süß und sentimental und traurig, ein letztes Gespräch zwischen zwei Freunden, die ihre gemeinsame Zeit genossen haben. Das Band bricht ab, aber man muss nicht hören, was er sagt, um zu wissen, was er sagt. Das war gut, perfekt, genau das, was wir gesucht haben, genau richtig, Kumpel. So fühlt sich ,Two" von Anfang bis Ende an - zwei Freunde, die fest miteinander verbunden sind und sich in ihren schönen Austausch vertiefen.
Seine Kunstfertigkeit hat ihn zu einer prägenden Figur des zeitgenössischen Jazz gemacht, der Improvisation, Komposition und globale Einflüsse zu einem Klang verschmilzt, der sowohl filmisch als auch zutiefst persönlich ist.
Maestro begann im Alter von fünf Jahren mit dem klassischen Klavierunterricht und entdeckte mit acht Jahren den Jazz durch die Aufnahmen von Keith Jarrett und Oscar Peterson.
Mit neunzehn schloss er sich dem Trio des Bassisten Avishai Cohen an, war Co-Autor des gefeierten Albums „Gently Disturbed“ und trat weltweit auf.
2011 gründete er sein eigenes Trio und nahm sechs Alben auf, die seinen Ruf als einzigartige Stimme im modernen Jazz.
Das neue Album stellt einen mutigen Sprung nach vorne dar und kombiniert die Sensibilität des modernen Jazz mit elektronischem Sounddesign
und der harmonischen Tiefe der klassischen Musik. The Guesthouse schafft einen üppigen, filmischen Raum, in dem Grenzen verschwimmen und verkörpert aestros Erkundung von Offenheit und Zusammenarbeit.
Nothing waren schon immer Regelbrecher. Shoegaze-Rebellen, die das typischerweise leichtgewichtige Genre nach ihrem eigenen, knallharten amerikanischen Image neu erfunden haben. Outlaw-Poeten, die existenzielle Ängste auf kilometerbreiten Leinwänden aus Fuzz und Hall ausbreiten. Angefangen als Solo-Projekt in einem Schlafzimmer in Philadelphia im Jahr 2010, hat die Musik von Nothing immer die ganze Bandbreite des Menschseins eingefangen, sowohl die schreiende Wut als auch die flüsternde Traurigkeit. ,A Short History of Decay", das fünfte Soloalbum von Nothing und das erste für Run For Cover Records, erweitert diesen Horizont noch weiter und bietet die bisher hochauflösendste Darstellung von Nothing. Die Band hat noch nie so kolossal geklungen, sich noch nie so intim angefühlt, war noch nie so ehrlich. Mit dem stärksten Arsenal in der sich ständig verändernden Besetzung von Nothing - Gitarrist Doyle Martin (Cloakroom), Bassist Bobb Bruno (Best Coast), Schlagzeuger Zachary Jones (MSC, Manslaughter 777) und dem dritten Gitarristen Cam Smith (Ladder To God, ebenfalls von Cloakroom) - wusste Singer-Songwriter Domenic ,Nicky" Palermo wusste, dass er die nötige Manpower hatte, um das bisher ambitionierteste Album der Band aufzunehmen. Mitgeschrieben und produziert wurde es zusammen mit Whirr-Gitarrist Nicholas Bassett, zusätzliche Produktions- und Mixing-Arbeiten übernahm Sonny Diperri (DIIV, Julie). a short history of decay ist das musikalisch ausgereifteste Statement im Katalog von Nothing. Songs wie ,Cannibal World" und ,Toothless Coal" sind katastrophale Ausbrüche mechanisierten Industrial-Gaze, die wie My Bloody Valentine klingen - nur extremer. Am anderen Ende des Spektrums steht das kunstvoll-düstere ,Purple Strings" mit einem wunderschönen Streicharrangement, an dem die Harfenistin und zweifache Nothing-Mitwirkende Mary Lattimore beteiligt ist. Diese barocke Zartheit durchdringt auch andere Höhepunkte von ,A Short History of Decay", insbesondere ,The Rain Don't Care", eine beschwingte Ballade, die die abgenutzte Eleganz von Mojave 3 kanalisiert, sowie ,Nerve Scales", ein prasselnder Bop, der in seiner Verbindung von jenseitiger Atmosphäre und tödlicher Präzision an Radiohead erinnert. Palermo bezeichnet das neue Album als ,letztes Kapitel". Nicht das Ende von Nothing, sondern der Abschluss einer Geschichte, die mit dem Debütalbum von Nothing aus dem Jahr 2014, Guilty of Everything, begann - einem weiteren Album über Zeit, Reue und die Konfrontation mit unangenehmen Wahrheiten - und nun mit A Short History of Decay ihren Abschluss findet. Es ist ebenso sehr eine Momentaufnahme von Palermos Vergangenheit wie ein Sprung in die Zukunft von Nothing.
Nothing waren schon immer Regelbrecher. Shoegaze-Rebellen, die das typischerweise leichtgewichtige Genre nach ihrem eigenen, knallharten amerikanischen Image neu erfunden haben. Outlaw-Poeten, die existenzielle Ängste auf kilometerbreiten Leinwänden aus Fuzz und Hall ausbreiten. Angefangen als Solo-Projekt in einem Schlafzimmer in Philadelphia im Jahr 2010, hat die Musik von Nothing immer die ganze Bandbreite des Menschseins eingefangen, sowohl die schreiende Wut als auch die flüsternde Traurigkeit. ,A Short History of Decay", das fünfte Soloalbum von Nothing und das erste für Run For Cover Records, erweitert diesen Horizont noch weiter und bietet die bisher hochauflösendste Darstellung von Nothing. Die Band hat noch nie so kolossal geklungen, sich noch nie so intim angefühlt, war noch nie so ehrlich. Mit dem stärksten Arsenal in der sich ständig verändernden Besetzung von Nothing - Gitarrist Doyle Martin (Cloakroom), Bassist Bobb Bruno (Best Coast), Schlagzeuger Zachary Jones (MSC, Manslaughter 777) und dem dritten Gitarristen Cam Smith (Ladder To God, ebenfalls von Cloakroom) - wusste Singer-Songwriter Domenic ,Nicky" Palermo wusste, dass er die nötige Manpower hatte, um das bisher ambitionierteste Album der Band aufzunehmen. Mitgeschrieben und produziert wurde es zusammen mit Whirr-Gitarrist Nicholas Bassett, zusätzliche Produktions- und Mixing-Arbeiten übernahm Sonny Diperri (DIIV, Julie). a short history of decay ist das musikalisch ausgereifteste Statement im Katalog von Nothing. Songs wie ,Cannibal World" und ,Toothless Coal" sind katastrophale Ausbrüche mechanisierten Industrial-Gaze, die wie My Bloody Valentine klingen - nur extremer. Am anderen Ende des Spektrums steht das kunstvoll-düstere ,Purple Strings" mit einem wunderschönen Streicharrangement, an dem die Harfenistin und zweifache Nothing-Mitwirkende Mary Lattimore beteiligt ist. Diese barocke Zartheit durchdringt auch andere Höhepunkte von ,A Short History of Decay", insbesondere ,The Rain Don't Care", eine beschwingte Ballade, die die abgenutzte Eleganz von Mojave 3 kanalisiert, sowie ,Nerve Scales", ein prasselnder Bop, der in seiner Verbindung von jenseitiger Atmosphäre und tödlicher Präzision an Radiohead erinnert. Palermo bezeichnet das neue Album als ,letztes Kapitel". Nicht das Ende von Nothing, sondern der Abschluss einer Geschichte, die mit dem Debütalbum von Nothing aus dem Jahr 2014, Guilty of Everything, begann - einem weiteren Album über Zeit, Reue und die Konfrontation mit unangenehmen Wahrheiten - und nun mit A Short History of Decay ihren Abschluss findet. Es ist ebenso sehr eine Momentaufnahme von Palermos Vergangenheit wie ein Sprung in die Zukunft von Nothing.
Nothing waren schon immer Regelbrecher. Shoegaze-Rebellen, die das typischerweise leichtgewichtige Genre nach ihrem eigenen, knallharten amerikanischen Image neu erfunden haben. Outlaw-Poeten, die existenzielle Ängste auf kilometerbreiten Leinwänden aus Fuzz und Hall ausbreiten. Angefangen als Solo-Projekt in einem Schlafzimmer in Philadelphia im Jahr 2010, hat die Musik von Nothing immer die ganze Bandbreite des Menschseins eingefangen, sowohl die schreiende Wut als auch die flüsternde Traurigkeit. ,A Short History of Decay", das fünfte Soloalbum von Nothing und das erste für Run For Cover Records, erweitert diesen Horizont noch weiter und bietet die bisher hochauflösendste Darstellung von Nothing. Die Band hat noch nie so kolossal geklungen, sich noch nie so intim angefühlt, war noch nie so ehrlich. Mit dem stärksten Arsenal in der sich ständig verändernden Besetzung von Nothing - Gitarrist Doyle Martin (Cloakroom), Bassist Bobb Bruno (Best Coast), Schlagzeuger Zachary Jones (MSC, Manslaughter 777) und dem dritten Gitarristen Cam Smith (Ladder To God, ebenfalls von Cloakroom) - wusste Singer-Songwriter Domenic ,Nicky" Palermo wusste, dass er die nötige Manpower hatte, um das bisher ambitionierteste Album der Band aufzunehmen. Mitgeschrieben und produziert wurde es zusammen mit Whirr-Gitarrist Nicholas Bassett, zusätzliche Produktions- und Mixing-Arbeiten übernahm Sonny Diperri (DIIV, Julie). a short history of decay ist das musikalisch ausgereifteste Statement im Katalog von Nothing. Songs wie ,Cannibal World" und ,Toothless Coal" sind katastrophale Ausbrüche mechanisierten Industrial-Gaze, die wie My Bloody Valentine klingen - nur extremer. Am anderen Ende des Spektrums steht das kunstvoll-düstere ,Purple Strings" mit einem wunderschönen Streicharrangement, an dem die Harfenistin und zweifache Nothing-Mitwirkende Mary Lattimore beteiligt ist. Diese barocke Zartheit durchdringt auch andere Höhepunkte von ,A Short History of Decay", insbesondere ,The Rain Don't Care", eine beschwingte Ballade, die die abgenutzte Eleganz von Mojave 3 kanalisiert, sowie ,Nerve Scales", ein prasselnder Bop, der in seiner Verbindung von jenseitiger Atmosphäre und tödlicher Präzision an Radiohead erinnert. Palermo bezeichnet das neue Album als ,letztes Kapitel". Nicht das Ende von Nothing, sondern der Abschluss einer Geschichte, die mit dem Debütalbum von Nothing aus dem Jahr 2014, Guilty of Everything, begann - einem weiteren Album über Zeit, Reue und die Konfrontation mit unangenehmen Wahrheiten - und nun mit A Short History of Decay ihren Abschluss findet. Es ist ebenso sehr eine Momentaufnahme von Palermos Vergangenheit wie ein Sprung in die Zukunft von Nothing.
ULI SAILOR -> File under: Punkrock am KlavierNach über 30 Jahren auf Bühnen zwischen Punkkeller und Festivalhauptbühne bringt Uli Sailor nun sein erstes Piano Solo-Album heraus. ,Besser Anders" ist das Ergebnis von zwei Jahren intensiver Arbeit - zehn Songs voller Energie, Melancholie und Haltung. Produziert wurde das Album halb in Berlin von Thies Neu, halb in Köln von Tobias Röger (Wohlstandskinder, Udo Lindenberg, Slime).Musikalisch schlägt Uli eine Brücke zwischen Indie-Rock und Punk, bleibt dabei aber weit entfernt von weichgespültem Pop. Klavier, Cello und Gesang treffen auf kantige Arrangements und Texte, die irgendwo zwischen Tagtraum und Knochenfabrik liegen - poetisch, wütend, reflektiert. Themen wie Gentrifizierung, digitale Entfremdung und die unerschütterliche Liebe zum Punk ziehen sich durchs ganze Werk.,Besser Anders" ist ein Album gegen die Austauschbarkeit. Kein KI-Produkt, keine Routine - sondern Handarbeit, Schweiß und Herzblut. Uli zeigt, dass Punkrock auch mit Klaviertasten funktionieren kann, solange man das richtige Maß an Wut, Humor und Zärtlichkeit mitbringt.Patrick Reerink (GUTS PIE EARSHOT) sorgt auf dem Album für die Cello-Parts. ,Kiezblock" entsteht gemeinsam mit Chris Kotze (KOTZREIZ), unterstützt von Totze Trippi (BEATSTEAKS) am Bass und einem Chor von Freund*innen - unter anderem Dead End Kids, Berlin Blackouts, Von.Orten und Töff Malstroem. In ,Der demagogische Wandel" greift Guido Donot (DONOTS) zur Gitarre und setzt ein Solo, das hängen bleibt. Das macht ,Besser Anders" zu mehr als einem einsamen Solo-Projekt, sondern ein kollektives Statement mit Haltung.Mittel-Version (2600 Zeichen)Sommer 2025: In einem Berliner Proberaum sitzt ein Mensch und macht das, was er am liebsten tut - Musik. Dieser Mensch heißt Uli Breitbach, besser bekannt als Uli Sailor. Seit über 30 Jahren ist er kreativer Arbeiter, mal euphorisch, mal verzweifelt, und nach zwei Jahren intensiver Arbeit erscheint nun sein erstes Solo-Album: ,Besser Anders".Was wie eine klassische Musikerbiografie klingt, steht im Kontrast zur Gegenwart. Während Künstliche Intelligenz längst komplette Bands ersetzt, bleibt Uli Sailors Musik das Gegenteil davon: handgemacht, ehrlich, mit hörbarem Herzblut. Uli geht auf die 50 zu und bringt sein Debüt erst jetzt heraus - nach Jahrzehnten als Teil verschiedenster Bands wie den Skatepunks D-SAILORS, den Indierockern TUSQ und der legendären Deutschpunkband TERRORGRUPPE.Nach deren Ende wagte Uli ein ungewöhnliches Experiment: Punksongs seiner Jugend auf dem Klavier - unterstützt von Cello. Was zunächst abwegig klang, traf einen Nerv. Seine Konzerte führten ihn in kleine Clubs ebenso wie auf große Bühnen - vom Sisyphos über Rock am Ring bis zur Volksbühne. Egal ob Punkkneipe oder Festival: Uli Sailor funktioniert überall.2024 folgte die EP ,Für immer jung", fünf eigene Songs zwischen Wut und Sentimentalität, die von Kritikern durchweg gelobt wurden. Jetzt also das Album. ,Besser Anders", das am 27. Februar 2026 erscheint - zehn Songs, produziert zur Hälfte von Thies Neu (SHIRLEY HOLMES, DYSE, DEAD END KIDS) in Berlin und von Tobias Röger (WOHLSTANDSKINDER, SLIME, UDO LINDENBERG) in Köln.Musikalisch wagt Uli den Schritt vom Piano-Punkrock hin zu einem Mix aus Indie und Punk, ohne dabei seine Haltung zu verlieren. ,Sellout?", mögen manche rufen. ,Hört doch erst einmal rein", wäre die passende Antwort. Denn ,Besser Anders" ist weit entfernt von weichgespültem Befindlichkeits-Pop. Die Texte bewegen sich zwischen Tagtraum und Knochenfabrik, kraftvoll, poetisch und differenziert. Uli Sailor benennt Missstände, bleibt aber empathisch, reflektiert und wirkt nie platt. Es ist ein vielseitiges, eigenständiges Album mit Songs über Gentrifizierung, digitale Abhängigkeit, verblühende Liebe und die unerschütterliche Kraft des Punk.Patrick Reerink von GUTS PIE EARSHOT steuerte die Cello-Parts bei. Mit Chris Kotze (KOTZREIZ) entstand eine gemeinsam geschriebene Anti-Gentrifizierungshymne, unterstützt von Totze Trippi (BEATSTEAKS) am Bass und einem Backgroundchor, der sich gewaschen hat: Mitglieder von Berlin Blackouts, Dead End Kids, Von.Orten und Töff Malstroem. Bei ,Der demagogische Wandel" wiederum griff Guido Donot (DONOTS) zur Gitarre und setzte ein Solo, das man so schnell nicht vergisst. ,Besser Anders" ist damit weit mehr als ein Solo-Album - es ist ein Gemeinschaftswerk mit Haltung.Vielleicht wird Uli Sailor keine Millionen Klicks erzielen. Aber das ist gut so. Dieses Album ist kein Algorithmusprodukt, sondern das Ergebnis ehrlicher Handarbeit, Leidenschaft und einer großen Liebe zur Musik. Punkrock bleibt hier der rote Faden - anders, besser, echt.
ULI SAILOR -> File under: Punkrock am KlavierNach über 30 Jahren auf Bühnen zwischen Punkkeller und Festivalhauptbühne bringt Uli Sailor nun sein erstes Piano Solo-Album heraus. ,Besser Anders" ist das Ergebnis von zwei Jahren intensiver Arbeit - zehn Songs voller Energie, Melancholie und Haltung. Produziert wurde das Album halb in Berlin von Thies Neu, halb in Köln von Tobias Röger (Wohlstandskinder, Udo Lindenberg, Slime).Musikalisch schlägt Uli eine Brücke zwischen Indie-Rock und Punk, bleibt dabei aber weit entfernt von weichgespültem Pop. Klavier, Cello und Gesang treffen auf kantige Arrangements und Texte, die irgendwo zwischen Tagtraum und Knochenfabrik liegen - poetisch, wütend, reflektiert. Themen wie Gentrifizierung, digitale Entfremdung und die unerschütterliche Liebe zum Punk ziehen sich durchs ganze Werk.,Besser Anders" ist ein Album gegen die Austauschbarkeit. Kein KI-Produkt, keine Routine - sondern Handarbeit, Schweiß und Herzblut. Uli zeigt, dass Punkrock auch mit Klaviertasten funktionieren kann, solange man das richtige Maß an Wut, Humor und Zärtlichkeit mitbringt.Patrick Reerink (GUTS PIE EARSHOT) sorgt auf dem Album für die Cello-Parts. ,Kiezblock" entsteht gemeinsam mit Chris Kotze (KOTZREIZ), unterstützt von Totze Trippi (BEATSTEAKS) am Bass und einem Chor von Freund*innen - unter anderem Dead End Kids, Berlin Blackouts, Von.Orten und Töff Malstroem. In ,Der demagogische Wandel" greift Guido Donot (DONOTS) zur Gitarre und setzt ein Solo, das hängen bleibt. Das macht ,Besser Anders" zu mehr als einem einsamen Solo-Projekt, sondern ein kollektives Statement mit Haltung.Mittel-Version (2600 Zeichen)Sommer 2025: In einem Berliner Proberaum sitzt ein Mensch und macht das, was er am liebsten tut - Musik. Dieser Mensch heißt Uli Breitbach, besser bekannt als Uli Sailor. Seit über 30 Jahren ist er kreativer Arbeiter, mal euphorisch, mal verzweifelt, und nach zwei Jahren intensiver Arbeit erscheint nun sein erstes Solo-Album: ,Besser Anders".Was wie eine klassische Musikerbiografie klingt, steht im Kontrast zur Gegenwart. Während Künstliche Intelligenz längst komplette Bands ersetzt, bleibt Uli Sailors Musik das Gegenteil davon: handgemacht, ehrlich, mit hörbarem Herzblut. Uli geht auf die 50 zu und bringt sein Debüt erst jetzt heraus - nach Jahrzehnten als Teil verschiedenster Bands wie den Skatepunks D-SAILORS, den Indierockern TUSQ und der legendären Deutschpunkband TERRORGRUPPE.Nach deren Ende wagte Uli ein ungewöhnliches Experiment: Punksongs seiner Jugend auf dem Klavier - unterstützt von Cello. Was zunächst abwegig klang, traf einen Nerv. Seine Konzerte führten ihn in kleine Clubs ebenso wie auf große Bühnen - vom Sisyphos über Rock am Ring bis zur Volksbühne. Egal ob Punkkneipe oder Festival: Uli Sailor funktioniert überall.2024 folgte die EP ,Für immer jung", fünf eigene Songs zwischen Wut und Sentimentalität, die von Kritikern durchweg gelobt wurden. Jetzt also das Album. ,Besser Anders", das am 27. Februar 2026 erscheint - zehn Songs, produziert zur Hälfte von Thies Neu (SHIRLEY HOLMES, DYSE, DEAD END KIDS) in Berlin und von Tobias Röger (WOHLSTANDSKINDER, SLIME, UDO LINDENBERG) in Köln.Musikalisch wagt Uli den Schritt vom Piano-Punkrock hin zu einem Mix aus Indie und Punk, ohne dabei seine Haltung zu verlieren. ,Sellout?", mögen manche rufen. ,Hört doch erst einmal rein", wäre die passende Antwort. Denn ,Besser Anders" ist weit entfernt von weichgespültem Befindlichkeits-Pop. Die Texte bewegen sich zwischen Tagtraum und Knochenfabrik, kraftvoll, poetisch und differenziert. Uli Sailor benennt Missstände, bleibt aber empathisch, reflektiert und wirkt nie platt. Es ist ein vielseitiges, eigenständiges Album mit Songs über Gentrifizierung, digitale Abhängigkeit, verblühende Liebe und die unerschütterliche Kraft des Punk.Patrick Reerink von GUTS PIE EARSHOT steuerte die Cello-Parts bei. Mit Chris Kotze (KOTZREIZ) entstand eine gemeinsam geschriebene Anti-Gentrifizierungshymne, unterstützt von Totze Trippi (BEATSTEAKS) am Bass und einem Backgroundchor, der sich gewaschen hat: Mitglieder von Berlin Blackouts, Dead End Kids, Von.Orten und Töff Malstroem. Bei ,Der demagogische Wandel" wiederum griff Guido Donot (DONOTS) zur Gitarre und setzte ein Solo, das man so schnell nicht vergisst. ,Besser Anders" ist damit weit mehr als ein Solo-Album - es ist ein Gemeinschaftswerk mit Haltung.Vielleicht wird Uli Sailor keine Millionen Klicks erzielen. Aber das ist gut so. Dieses Album ist kein Algorithmusprodukt, sondern das Ergebnis ehrlicher Handarbeit, Leidenschaft und einer großen Liebe zur Musik. Punkrock bleibt hier der rote Faden - anders, besser, echt.
Clear Vinyl in limitierter Auflage von 1500 Stück. Die renommierte US-niederländische Gospel-Soul-Künstlerin Michelle David & The True-tones läuten mit ihrem neuen Album ,Soul Woman", das am 27. Februar 2026 bei Record Kicks erscheint, ein neues Kapitel ein. Aufbauend auf dem von Kritikern gefeierten Album ,Brothers & Sisters" aus dem Jahr 2024, das die Komplexität der Welt widerspiegelte, wendet sich die neue LP ,Soul Woman" nach innen - eine zutiefst persönliche Auseinandersetzung mit Identität, Heilung und spiritueller Widerstandsfähigkeit. ,Wie kann ich andere bitten, sich Zeit zu nehmen, um über ihr Leben nachzudenken, wenn ich das selbst nicht tue?", fragt Michelle David. Dieser Geist der Selbstreflexion und Erneuerung steht im Mittelpunkt von ,Soul Woman" - einem Album, das Verletzlichkeit zulässt und gleichzeitig Stärke ausstrahlt. Musikalisch verfeinert ,Soul Woman" die charakteristische Mischung der Band aus Gospel, Soul und Vintage-Rhythm & Blues und schöpft dabei aus einer breiteren Palette von Einflüssen. Anklänge an Curtis Mayfield, Bobby Womack und The Four Seasons pulsieren durch die Grooves, während das Gospel-Feuer der Blind Boys of Alabama und die fröhliche Ausstrahlung von Diana Ross & The Supremes dem Album sowohl Schwere als auch Glanz verleihen. Im Mittelpunkt steht Michelle Davids unverwechselbare Stimme - rau, warm und voller Entschlossenheit -, umhüllt von reichhaltigen, analog geprägten Arrangements ihrer langjährigen Mitstreiter Paul Willemsen (Gitarre, Bassgitarre), Onno Smit (Gitarre, Bassgitarre) und Bas Bouma (Schlagzeug). Gemeinsam stehen Michelle David & The True-tones an der Spitze der Retro-Soul-Szene - sie verbinden zeitlose Grooves mit moderner Dringlichkeit, unerschütterlicher Authentizität und herzlicher Leidenschaft. Eine Stimme, geboren in der Kirche, geschliffen auf der Straße. Michelle David wurde in New York geboren und wuchs in der Kirche auf. Mit nur vier Jahren begann sie zu singen und trat mit fünf Jahren ihrer ersten Gruppe, The Mission of Love, bei. Ihre kraftvolle Stimme führte sie um die ganze Welt, wo sie in gefeierten Broadway-Produktionen wie Mama, The Sound of Motown, Glory of Gospel und Mahalia mitwirkte und mit Legenden wie Diana Ross und Michael Bolton Aufnahmen machte - alles bevor sie ihre gefeierte Reise mit The True-tones begann. Gemeinsam haben Michelle David & The True-tones sieben von der Kritik gefeierte Alben veröffentlicht und die Bühnen Europas erobert, von Pinkpop über North Sea Jazz bis hin zum London Jazz Festival. Die Band ist bekannt für ihre mitreißenden Live-Auftritte, hat von Spanien bis Skandinavien Standing Ovations erhalten, ist in großen Fernseh- und Radiosendungen aufgetreten und hat sogar bei den Olympischen Winterspielen 2022 gespielt. Ihre Aufnahmen wurden ebenso gelobt: The Gospel Sessions wurde für einen Edison Award (das niederländische Pendant zum Grammy) nominiert, während Truth & Soul aus dem Jahr 2020 von Craig Charles' BBC Radio 6 Music zum Album des Jahres und von FIP (Radio France) zum Album des Monats gekürt wurde. Ihr jüngstes Album, Brothers & Sisters (2024), markierte ihr Debüt bei Record Kicks und wurde zu einem Durchbruch - gefeiert von Rolling Stone France, KEXP, Jazzthing Magazine (Deutschland), De Volkskrant (Niederlande) und BBC 6 Music. Ein Zeugnis der zeitlosen Kraft des Soul: Mit ,Soul Woman" bieten Michelle David & The True-tones mehr als nur eine neue Platte - es ist ein musikalisches Zeugnis der Widerstandsfähigkeit, eine Feier des spirituellen Wachstums und eine Bekräftigung der Fähigkeit der Soulmusik, zu heilen, zu verbinden und zu inspirieren. Gleichzeitig in klassischen Traditionen verwurzelt und neue Wege beschreitend, ist dies zeitgenössischer Soul vom Feinsten. Für Fans von Durand Jones & The Indications, Thee Sacred Souls, Jalen Ngonda, Sharon Jones & The Dap-Kings, Lee Fields, Mavis Staples.
Night Punch sind fünf Musiker aus Hamburg, die einen einzigartigen, apokalyptischen Sound zwischen Hardcore Punk, Dark Punk und kalten Synth-Elementen formen. Mit ihrem 2023 erschienenen Album "Where Sins Bloom (So Does Death)" lieferten sie eine gnadenlose, 32-minütige Klangattacke aus druckvollen Schlagzeug- und Bass-Teppichen, sägend verzerrten E-Gitarren, eisigen Synth-Flächen und wütenden Vocals, roh, kompromisslos und tief in einer düsteren Klangästhetik verankert. Seit ihrer Gründung hat sich um Night Punch, deren Identität stets in Masken zerfällt, eine treue Szene gebildet; sie veröffentlichen limitierte Tapes und Vinyls, spielen auf Festivals wie dem Get Lost! Fest und überzeugen mit intensiven, energiegeladenen Live-Shows, die den DIY-Ethos der Band unmittelbar spürbar machen. 2026 setzen sie diesen Weg mit dem Album "godisnowhere" fort: noch härter, direkter und aggressiver als der Vorgänger, ohne den eigenen Klangkern aufzugeben. Die Songs wirken dichter, kantiger und unerbittlicher, behalten aber die vertraute Mischung aus massiver Rhythmik, apokalyptischer Stimmung und nihilistischer Wucht bei. Eine weitere Eskalationsstufe im kompromisslosen Kosmos von Night Punch
Blisterhead ist eine der verstecktesten Perlen der europäischen Punkrock-Szene. Die Band wurde 1999 in den kleinen Städten Falköping und Skövde in Schweden gegründet. Im Laufe der Jahre hat sich die Band einen Ruf für Beständigkeit und Leidenschaft aufgebaut und fünf Alben sowie drei EPs über renommierte Indie-Labels wie Kob Records, Mad Butcher Records, Laketown Records und Alleycat Records veröffentlicht. Mit Tourneen durch mehr als 15 Länder in ganz Europa hat Blisterhead die Bühne mit legendären Acts wie Millencolin, Toy Dolls, Mad Sin, GBH und Bombshell Rocks geteilt. Bekannt für ihre energiegeladenen und messerscharfen Live-Auftritte, gelten sie oft als eine der zuverlässigsten und fesselndsten Live-Bands der europäischen Punkszene. Musikalisch liefert Blisterhead eine einzigartige Mischung aus Punkrock und rohem Rock'n'Roll, angetrieben von unglaublich starken Refrains und mitreißenden Melodien, die dem Zuhörer noch lange nach dem Ende der Songs im Gedächtnis bleiben. Blisterhead kehren nun mit ihrem sechsten Album "Where We Belong" auf Sunny Bastards Records zurück und destillieren alles, was die Band ausmacht: große, hymnische Refrains, einen wilden Cocktail aus Punkrock und Rock'n'Roll und eine live aufgenommene Energie, die Ehrlichkeit, Schweiß und Adrenalin direkt aus den Lautsprechern strömen lässt. Mit jedem Hören entfalten sich neue Hooks und Melodien, die zeigen, wie viel Tiefe unter der rohen Kraft steckt. Dieses Mal ließ sich die Band stark von Legenden wie US Bombs, The Humpers und Rancid inspirieren und verband den rohen amerikanischen Punk-Angriff mit der Härte und Melodie des klassischen englischen Punks der 80er Jahre. Das Ergebnis ist ein Sound, der sowohl zeitlos als auch eindringlich wirkt, den Wurzeln des Punk treu bleibt und gleichzeitig mit voller Geschwindigkeit vorwärtsprescht
Blisterhead ist eine der verstecktesten Perlen der europäischen Punkrock-Szene. Die Band wurde 1999 in den kleinen Städten Falköping und Skövde in Schweden gegründet. Im Laufe der Jahre hat sich die Band einen Ruf für Beständigkeit und Leidenschaft aufgebaut und fünf Alben sowie drei EPs über renommierte Indie-Labels wie Kob Records, Mad Butcher Records, Laketown Records und Alleycat Records veröffentlicht. Mit Tourneen durch mehr als 15 Länder in ganz Europa hat Blisterhead die Bühne mit legendären Acts wie Millencolin, Toy Dolls, Mad Sin, GBH und Bombshell Rocks geteilt. Bekannt für ihre energiegeladenen und messerscharfen Live-Auftritte, gelten sie oft als eine der zuverlässigsten und fesselndsten Live-Bands der europäischen Punkszene. Musikalisch liefert Blisterhead eine einzigartige Mischung aus Punkrock und rohem Rock'n'Roll, angetrieben von unglaublich starken Refrains und mitreißenden Melodien, die dem Zuhörer noch lange nach dem Ende der Songs im Gedächtnis bleiben. Blisterhead kehren nun mit ihrem sechsten Album "Where We Belong" auf Sunny Bastards Records zurück und destillieren alles, was die Band ausmacht: große, hymnische Refrains, einen wilden Cocktail aus Punkrock und Rock'n'Roll und eine live aufgenommene Energie, die Ehrlichkeit, Schweiß und Adrenalin direkt aus den Lautsprechern strömen lässt. Mit jedem Hören entfalten sich neue Hooks und Melodien, die zeigen, wie viel Tiefe unter der rohen Kraft steckt. Dieses Mal ließ sich die Band stark von Legenden wie US Bombs, The Humpers und Rancid inspirieren und verband den rohen amerikanischen Punk-Angriff mit der Härte und Melodie des klassischen englischen Punks der 80er Jahre. Das Ergebnis ist ein Sound, der sowohl zeitlos als auch eindringlich wirkt, den Wurzeln des Punk treu bleibt und gleichzeitig mit voller Geschwindigkeit vorwärtsprescht
Blisterhead ist eine der verstecktesten Perlen der europäischen Punkrock-Szene. Die Band wurde 1999 in den kleinen Städten Falköping und Skövde in Schweden gegründet. Im Laufe der Jahre hat sich die Band einen Ruf für Beständigkeit und Leidenschaft aufgebaut und fünf Alben sowie drei EPs über renommierte Indie-Labels wie Kob Records, Mad Butcher Records, Laketown Records und Alleycat Records veröffentlicht. Mit Tourneen durch mehr als 15 Länder in ganz Europa hat Blisterhead die Bühne mit legendären Acts wie Millencolin, Toy Dolls, Mad Sin, GBH und Bombshell Rocks geteilt. Bekannt für ihre energiegeladenen und messerscharfen Live-Auftritte, gelten sie oft als eine der zuverlässigsten und fesselndsten Live-Bands der europäischen Punkszene. Musikalisch liefert Blisterhead eine einzigartige Mischung aus Punkrock und rohem Rock'n'Roll, angetrieben von unglaublich starken Refrains und mitreißenden Melodien, die dem Zuhörer noch lange nach dem Ende der Songs im Gedächtnis bleiben. Blisterhead kehren nun mit ihrem sechsten Album "Where We Belong" auf Sunny Bastards Records zurück und destillieren alles, was die Band ausmacht: große, hymnische Refrains, einen wilden Cocktail aus Punkrock und Rock'n'Roll und eine live aufgenommene Energie, die Ehrlichkeit, Schweiß und Adrenalin direkt aus den Lautsprechern strömen lässt. Mit jedem Hören entfalten sich neue Hooks und Melodien, die zeigen, wie viel Tiefe unter der rohen Kraft steckt. Dieses Mal ließ sich die Band stark von Legenden wie US Bombs, The Humpers und Rancid inspirieren und verband den rohen amerikanischen Punk-Angriff mit der Härte und Melodie des klassischen englischen Punks der 80er Jahre. Das Ergebnis ist ein Sound, der sowohl zeitlos als auch eindringlich wirkt, den Wurzeln des Punk treu bleibt und gleichzeitig mit voller Geschwindigkeit vorwärtsprescht
Als das Oscar Peterson Trio im August 1964 mit Trompeter und Flügelhornist Clark Terry ins Studio
ging, um dieses Album aufzunehmen, spielte es bereits seit fünf Jahren zusammen. Die drei Musiker
funktionierten wie eine perfekt geölte Swing-Maschine. Großzügig überließ Peterson seinem Gaststar viel
Raum, um als Solist auf seinen Hörnern zu glänzen. Beim Publikum kamen insbesondere die beiden spaßigen Blues-Nummern ”Mumbles” und ”Incoherent Blues” gut an, in denen sich Clark Terry erstmals als
nuscheliger Scat-Sänger präsentierte.
Nach weltweit über einer Million verkaufter Einheiten erscheint das legendäre SCORPIONS-Debüt-Album
„Lonesome Crow“ pünktlich zum 60-jährigen Bandjubiläum am 27.02.2026 als komplett neu gemixte Auflage in transparentem Vinyl, als Digisleeve-CD und digital als Dolby Atmos-Mix. Unter der Aufsicht von
Stephan Plank, dem Sohn der 1987 verstorbenen Studioikone, wurden die Analog-Tonbänder in einem
modernen State-Of-The-Art-Verfahren von der Patina der letzten fünf Dekaden Jahre befreit und von
Grammy-Gewinner Hans-Martin Buff (Peter Gabriel, Prince etc.) in einen brandneuen Mix umgesetzt,
zusätzlich wurde das Original-Artwork um zahlreiche unveröffentlichte Fotos sowie jede Menge spannender
Making-Of-Anekdoten ergänzt. Ein Kultalbum erstrahlt in neuem Glanz!
„Es ist spannend, nochmal zurückzuschauen und sich daran zu erinnern, wie unsere verrückte Reise damals
angefangen hat“, erklärt Klaus Meine. „‘Lonesome Crow‘ ist eine Liebhaber-Platte für Die-Hard-Fans, die
tief in die Vergangenheit dieser Band eintauchen und unsere Wurzeln erkunden wollen. Die meisten sind
sehr überrascht, weil sie die Scorpions, die man heute kennt, darauf nur in Ansätzen wiederfinden. Trotzdem ist das Album ein wichtiger Punkt in unserer Geschichte, von dem aus wir uns immer weiterentwickelt
haben. Es ist eine irre Sache, nach 53 Jahren in die alten Bänder einzutauchen, neu zu remixen und neue
Klangfenster im Dolby Atmos-Sound aufzumachen.“
Auch wenn die NWOBHM zum Zeitpunkt der Veröffentlichung von Elixirs »The Son Of Odin«, im Juli 1986, bereits Geschichte war, zählt das Album zu den besten Alben der Bewegung. Mit einer neuen Fassung ihrer hoch gelobten Single ‘Treachery (Ride Like The Wind)’, viele Jahre nach der ursprünglichen 7“, wurde »The Son Of Odin« vom englischen Terrorizer-Magazin als eines der Top 20 Power-Metal-Alben gekürt, während es das Sweden Rock im April 2010 als „Album-Klassiker des Monats“ auswählte. Elixir starteten 1983 in London. Die fünf Musiker nannten seinerzeit das erste Album von MSG sowie »British Steel« von Judas Priest sowie neuere Bands wie Mercyful Fate und Queensryche als ihre Haupteinflüsse. 1985 erschien die Debüt-Single ‘Treachery (Ride Like The Wind)’, die im Kerrang! von keinem Geringeren als Ronnie James Dio in einem Gastbeitrag abgesegnet wurde, was die Band anspornte, ihr erstes Album in Angriff zu nehmen. Das Resultat war »The Son Of Odin«, aufgenommen im Januar 1986 im The Lodge Studio von The Enid und sechs Monate später abgemischt. Nahezu überall folgten überschwängliche Kritiken, nicht zuletzt im Metal Forces, wo Dave Constable zu Protokoll gab: „Eine selbstfinanzierte LP, die so manche Veröffentlichung eines Major-Labels in den Schatten stellt.“ Constable resümierte: „Ich höre mir lieber »The Son Of Odin« an, als die hundertste Version von »Turbo« oder »Somewhere In Time«.“ Die 40th Anniversary Edition dieses unsterblichen NWOBHM-Klassikers beinhalt zusätzlich zum regulären Album die vollständige Session, von der die ‘Treachery (Ride Like The Wind)’-Single stammt, genauso wie das vorangegangene Demo und die BBC Friday Rock Show Session. Zudem erzählen aktuelle Interviews mit Gitarrist Phil Denton und Manager Seymour Mincer erzählen die Geschichte des Albums.
"Weil wir Menschen schaltbar sind.". Mit dem bedrückenden ""43" verkünden FJORT aus Aachen die Ankunft ihres fünften Albums namens"belle époque" (Grand Hotel van Cleef). Die erste Minute führt uns balladesk in die unvorstellbar entmenschlichte Zeit der deutschen Geschichte und spannt einen mahnenden Bogen in unsere Gegenwart. Erst dann spielt das Trio die stärkste Karte in seiner Hand: eine musikalische Entladung, die dem gerade Gehörten Nachdruck verleiht. Wenn in der folgenden Strophe "wir haben gemordet, gebrandschatzt, geschändet, erdrosselt - wir sind dazu fähig" mit 98dC Verzerrung geschrien und immer wieder zur Selbstreflexion angesichts dieses Entsetzens gemahnt wird, wird offensichtlich: "belle époque" ist das bisher wortgewaltigste Album der Band. "Wir leben in Hakenkreuzzeiten" schlussfolgern FJORT am Ende und uns wird unmissverständlich bewusst, wie kurz wir vor einer Wiederholung des Damals stehen. Auf der musikalischen Ebene sind FJORT nach wie vor ihr eigener Maßstab: Kompositionen wie Theaterstücke, emotional verdichtet, gleichzeitig in der Lage in Angst zu versetzen und zu erlösen.
"Weil wir Menschen schaltbar sind.". Mit dem bedrückenden ""43" verkünden FJORT aus Aachen die Ankunft ihres fünften Albums namens"belle époque" (Grand Hotel van Cleef). Die erste Minute führt uns balladesk in die unvorstellbar entmenschlichte Zeit der deutschen Geschichte und spannt einen mahnenden Bogen in unsere Gegenwart. Erst dann spielt das Trio die stärkste Karte in seiner Hand: eine musikalische Entladung, die dem gerade Gehörten Nachdruck verleiht. Wenn in der folgenden Strophe "wir haben gemordet, gebrandschatzt, geschändet, erdrosselt - wir sind dazu fähig" mit 98dC Verzerrung geschrien und immer wieder zur Selbstreflexion angesichts dieses Entsetzens gemahnt wird, wird offensichtlich: "belle époque" ist das bisher wortgewaltigste Album der Band. "Wir leben in Hakenkreuzzeiten" schlussfolgern FJORT am Ende und uns wird unmissverständlich bewusst, wie kurz wir vor einer Wiederholung des Damals stehen. Auf der musikalischen Ebene sind FJORT nach wie vor ihr eigener Maßstab: Kompositionen wie Theaterstücke, emotional verdichtet, gleichzeitig in der Lage in Angst zu versetzen und zu erlösen.
Lucid Express sind fünf junge Träumer aus Hongkong, die mitreißenden, bittersüßen Rock machen, der zum Träumen einlädt. Ihr zweites Album "Instant Comfort", das Nachfolger ihres selbstbetitelten Debütalbums aus dem Jahr 2021 ist, enthält ihre bisher komplexesten Arrangements. Lucid Express holten den Shoegaze-Autor Kurt Feldman (The Pains of Being Pure at Heart, The Depreciation Guild) für das Mixing und Mastering an Bord - das Ergebnis ist ein noch klarerer und mitreißenderer Sound der Band. Über Discord zusammengekommen, entstand ,Instant Comfort" in marathongleichen nächtlichen transpazifischen Sessions zwischen der Band in Hongkong und Feldman in New York City - ein gemeinsames Streben nach Perfektion, das sich von Mitternacht bis zum Sonnenaufgang abspielte. Durchdrungen von gleichermaßen schleichender Melancholie und hoffnungsvoller Romantik, werden in diesen neuen Songs verwirrende Gefühle zugelassen. Luftige Melodien werden von einer schweren Gitarrenwand untermalt: siehe ,Promise Me" und ,Something Blue". Lucid Express waren schon mit Punchlove und Blushing in den USA auf Tour und hat auf renommierten Festivals in Asien und Amerika gespielt, darunter Clockenflap, LEVITATION und Slide Away.
10" EP + DIY Fanzine Schwedens enthusiastischste Katastrophentouristen, The Sensitives, sind zurück mit einer neuen 10" EP, Ride It Like You Stole It - fünf Songs und eine Mischung aus Punkrock, Ska, Rock'n'Roll und Folk, die einen Optimismus versprühen, den man nur bekommt, wenn man zu viele Tourneen überlebt hat. Auf jedem der Tracks sind Gastmusiker*innen zu hören, welche die Band irgendwo auf ihrem langen, chaotischen Weg getroffen haben. Diese Freund*innen aus verschiedenen Szenen und Ländern verwandeln die EP in eine laute Feier der Gemeinschaft, der Zusammenarbeit und der Magie, sich gegenseitig zu helfen, anstatt so zu tun, als hätte man alles im Griff. Die EP kommt zusammen mit einem von der Band erstellten Fanzine, welches Songtexte, Akkorde und Geschichten aus dem DIY Alltag der Band enthält. So geht es um lange Nächte, gerissenen Saiten und immer wieder um kaputte Transporter. Trotz des Chaos ist es eine unmissverständliche Liebeserklärung an das Selbermachen. Aufgenommen, gemischt und gemastert wurde die EP von der Band zusammen mit ihrem Tour-Tontechniker Mattias. Das Fanzine wurde von Johanna gestaltet, die schon seit Ewigkeiten mit The Sensitives auf Tour ist - sie verkauft Merchandise, spielt und singt auf der Bühne und im Studio, macht Fotos und Videos und tausend andere Dinge. Ihr wisst schon... DIY: Wenn etwas zu tun ist, hat es wahrscheinlich schon jemand mit Klebeband und Kaffee erledigt....
Reissue! Mit der Veröffentlichung von "Trips" (2011) kehrte die einflussreiche Indie-Punk-Band SAMIAM aus Oakland, Kalifornien, zu ihrem charakteristischen Sound zurück, der die bei Fans beliebten Klassiker-Alben "Clumsy" und "Astray" wieder aufnahm. Zum Beispiel mit dem starken Song "80 West", der mit mitreißenden Drums und energiegeladenen Gitarren aufwartet, schaffen SAMIAM nahtlos an ihre früheren Erfolge anzuknüpfen. "Trips" war damals das erste Album von Samiam seit fünf Jahren, und trotz der Pause - und trotz der Tatsache, dass die Band seit über 20 Jahren zusammen ist - hat sich kaum etwas verändert. Ihr Album aus dem Jahr 2011 klingt ähnlich wie das selbstbetitelte Debütalbum der Foo Fighters oder "File Under: Easy Listening" von Sugar, und ist wie eine Mischung aus Alternative Rock und Punk-Pop aus den 90er Jahren. Wie Samiams Karrierehöhepunkt "Clumsy" aus dem Jahr 1994 ist auch dieses Album ein raffiniertes und ausgefeiltes Werk, voller geradliniger, süßer Melodien, sehnsüchtiger Texte und energiegeladener Riffs in mitreissendem Tempo.
Am 20. Februar 2026 erscheint GLENs viertes Studioalbum - ein fünf Tracks umfassendes, instrumentales Statement aus noisegetriebener Energie und eklektischer, frei formulierter Experimentierlust. Benannt nach dem ersten Satz aus George Orwells 1984, entfaltet sich das Album als hypnotische Kraft strukturierter Chaoszustände: viszeral, im besten Sinne verstörend und mit absoluter Überzeugung vorgetragen.Das grenzüberschreitende Quartett aus Berlin - bekannt für seine intensive Verbindung aus Art Rock, Post-Rock und freier Improvisation - erweitert seine klassische Besetzung aus zwei Gitarren (Wilhelm Stegmeier, Eleni Ampelakiotou), Bass (Roland Feinäugle) und Schlagzeug (Achim Faerber) um Gastmusiker*innen und ein erweitertes Instrumentarium, das von Clavinet bis Synthesizer reicht. So entstehen immersive, dichte und langsam brennende Klangarchitekturen.Geprägt von Wiederholung, Spannung und ständiger Transformation bewegen sich die transluzenten Soundlandschaften zwischen explosiver Energie, struktureller Präzision und freiem Fluss der Improvisation. Körperlich, atmosphärisch und kompromisslos oszilliert GLEN zwischen Minimalismus und Eruption. Roh und zugleich bewusst kontrolliert - ein gelenktes Chaos, angetrieben von Reibung, Wiederkehr und gradueller Metamorphose.
Dem Tenorsaxofonisten Ike Quebec hatte es Thelonious Monk zu verdanken, dass er 1947 Alfred Lion, den
Mitbegründer des Labels Blue Note, kennenlernte. Der Produzent erkannte auf Anhieb die Originalität des
Pianisten und Komponisten und nahm ihn sofort unter Vertrag. In den folgenden fünf Jahren nahm Monk
in verschiedenen Konstellationen für das Label auf und dokumentierte so seine einzigartige Musik. Die
1956 erschienene 12-inch-Compilation “Genius of Modern Music, Vol. 2” enthielt Erstaufnahmen einiger
der heute bekanntesten Monk-Kompositionen und begründete dessen Ruf als originelles musikalisches Genie.
Benannt nach einem Song der Speed-Metal-Formation Xandril aus der Hansestadt Hamburg, wurden Avalon ursprünglich 2019 aus der Taufe gehoben. Zwei selbst produzierte, im eigenen Proberaum aufgenommene Demos und eine Single folgten. »Astral Claw«, die erste Veröffentlichung von Avalon auf High Roller, beinhaltet fünf Songs, aufgenommen in den Van Doom Studios in Gelsenkirchen und produziert von Frederik Aderholz. Brandneu sind “Astral Claw”, “Dante, The Loss” sowie “Eternal Darkness”, während “Cerebus” und “Pandora’s Doom” Neueinspielungen der ersten beiden Stücke sind, die die Band komponiert hat. Der harsche und hektische Stil von Avalon auf »Astral Claw« nimmt dabei mitunter auch Einflüsse von Punk und Hardcore auf. Es ist das Ziel von Avalon, auf High Roller Records demnächst ein vollständiges Debütalbum zu veröffentlichen, das das Erbe des teutonischen Speed und Thrash Metal würdig vertritt. Bis dahin heißt es: Stimmt euch ein mit "Astreal Claw"
Auf dem komplett unübersichtlichen Markt der Vinyl-Wiederveröffentlichungen rarer Aufnahmen aus dem im weitesten Sinne Rock & Roll/Rhythm & Blues/Popcorn-Umfeld hat sich die Serie DOWN AT THE UGLY MEN’S LOUNGE mit einer komplett eigenständigen konzeptionellen Farbe etabliert. Das authentische 10“-Format und die Covergestaltung mit obskuren und anonymen Musikerfotos der ersten fünfzig Jahre des 20. Jahrhunderts sind gleichermaßen unverkennbar wie unwiderstehlich.
Das stilistische Spektrum der neuen Auswahl rarer und rarster Trouvaillen aus dem legendären Archiv von Prof. Bop bleibt dem Ursprungskonzept treu: Zwischen Boogie und Mambo, zwischen Blues und Bop, zwischen Exotica und Egozentrik...weniger amateurhaft gespielter Teenager-Rockabilly, eher Rock & Roll etc. von musikalisch versierten und Jazz-geschulten Vollprofis. Allesamt Aufnahmen der goldenen Epoche 1950 – 1962.
Das 1958 bei Verve erschienene Album dokumentiert das seltene Zusammentreffen zweier gegensätzlicher
Jazzgrößen: des entspannten Tenorsaxofonisten Stan Getz und des fulminant swingenden Trios von Oscar
Peterson. Höhepunkt ist ein zehnminütiges Medley aus fünf bekannten balladesken Jazzstandards.
Tears Before Bedtime is the sparkling new album by the Would-be-goods, Jessica Griffin’s band of pop adventurers. Since The Camera Loves Me, their cult classic 1988 debut for the legendary él Records, they have blazed a musical trail through indie guitar pop, with a garage band edge and forays into other territories - glam rock, tango, French chanson… The result is unique and timeless.
The songs on Tears Before Bedtime balance delicacy and power. Perfect pop melodies are delivered in Jessica’s gorgeous and idiosyncratic voice. Her lyrics are intelligent and wry, wistful and witty. Every song tells a story, taking us on a journey through space and time, from belle époque Paris to a 1960s London biker café, from a riverbank in ancient Greece to a 1970s teenage bedroom.
Listening to a Would-be-goods album is like wandering through a gallery of portraits. Innocence gives way to experience. Danger lurks amid the lights of the funfair in the 1950s carousel whirl of The Gallopers. The sinister Dr Love promises heaven but sends you down to hell, to the sound of a last dance in a smoky soul basement. A nymph meets a god in disguise in a garage-band take on a Greek myth (Tears for Leda). The Rose Tattoo is the tale of a doomed love in a sultry Southern state. Don't Come Crying To Me flames an ex-lover to the sound of Bollywood horns and shivery guitar. In Madame X a portrait painter vents his fury on a spoilt socialite beauty. The album closes with a sweetly jazzy lullaby (The Moon Doesn't Mind).
The Would-be-goods began playing as a full band in the 2000s and have been previewing some of these songs at recent shows in England, Scotland, France, and Spain. The album was recorded in London with Jessica on guitar and vocals, Peter Momtchiloff (Heavenly, Talulah Gosh) on guitar, Debbie Greensmith (Thee Headcoatees and many others) on drums, and Andy Warren (The Monochrome Set, Adam and the Ants) on bass. Guest musicians have contributed organ, piano, vibraphone, cello, trumpet, and flute to make this the richest-sounding Would-be-goods record yet.
Robohands, das Projekt des Londoner Schlagzeugers/Komponisten Andy Baxter, gilt mit seiner experimentellen Erkundung des Jazz, Krautrock, Ambient und cineastischer Soundscapes als aufstrebender Name der internationalen Jazz/Ambient-Szene - mit über 10.000 verkauften LPs seiner fünf Alben und Auftritten bei den London Jazz, Montreal Jazz und Waking Life-Festivals. Die neue LP "Oranj" ist eine Hommage an die Pioniere der analogen Aufnahmetechnik mit Röhrenverstärkern, einem 1960er Fender Jazz-Bass, Fender Twin Reverb-Verstärkern und einer Vintage-Hammond-Orgel. Die Tracks vereinen die Wärme der 1960er/70er Jazz-Fusion und Soundtracks der Spät-1970er/80er mit modernen Einflüssen von Boards Of Canada bis Robert Glasper. Frenetische Uptempo-Nummern balancieren mit besinnlichen und experimentellen Momenten. Teils auf Tonband für zusätzliche Klangsättigung aufgenommen, ist es das bisher rohste und spontanste Album von Robohands.
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Der armenische Klaviervirtuose Tigran Hamasyan kehrt mit Manifeste zurück – eine kraftvolle Fusion aus Jazz, Progressive Rock und armenischer Folklore. Das Album wurde in fünf Ländern aufgenommen und verbindet rhythmische Komplexität, kinematografische Tiefe und spirituelle Intensität.
Tigran Hamasyan gilt als einer der einzigartigsten Pianisten und Komponisten seiner Generation, der Jazz und Rock miteinander verbindet. Als Klaviervirtuose mit einem einzigartigen Gespür für Groove verbindet Hamasyan mühelos Jazzimprovisation, Progressive Rock und die reiche Folkloretradition seiner armenischen Heimat.
Preisgekrönt und von Kritikern gefeiert hat sich Tigran Hamasya eine treue Fangemeinde auf der ganzen Welt aufgebaut und die Anerkennung von Herbie Hancock, Brad Mehldau und Chick Corea gewonnen.
Nick Jonas meldet sich mit seinem fünften Studioalbum „Sunday Best“ zurück, welches einige von Nicks
bisher offensten Songtexten beinhaltet. Nick kündigte das neue Projekt bei seinem „Sunday Best Brunch“
in Las Vegas an, wo er die neuen Songs zum ersten Mal live aufführte.
Sunday Best ist ab dem 6. Februar 2026 digital wie auch auf CD und farblicher Vinyl erhältlich.
Changes In Air ist ein wunderschönes, langsam fließendes Stück in fünf Teilen für elektronische Orgel, Klavier und modulare Synthese. Es ist das dritte und letzte Album der kanadischen Komponistin Kara-Lis Coverdale aus dem Jahr 2025, nach From Where You Came (Frühling) und A Series of Actions in a Sphere of Forever (Sommer), und vervollständigt eine exquisite Trilogie von Werken, die ihre lang erwartete Rückkehr zur Musikaufzeichnung feiern.
out of Stock
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Du glaubst, du brauchst keine neue Sniffing Glue Platte mehr? _doch, diese Platte brauchst du!!! HORSEHEAD. Fünf Songs, fünf Hits. Abrisskante und Kälte. Mehr gibt es nicht zu sagen_ SNIFFING GLUE started in 2006 to waste you and your friends with early 80ies styled hardcorepunk. Aufgenommen am 28. & 29. Juni 2024 bei Denny / Werner-Wiese-Studios HORSEHEAD kommt als 12" EP mit Download Link, Textblatt und ist auf 300 Stück limitiert.
Auf ihrem dritten Album bei Oh Boy Records und ihrem fünften seit Beginn ihrer Karriere vor einem Jahrzehnt stellt Emily Scott Robinson erneut ihre Meisterschaft als Performerin und Geschichtenerzählerin unter Beweis. Mit Appalachia - aufgenommen in den Dreamland Recording Studios mit dem Grammy-nominierten Produzenten Josh Kaufman - öffnet sich Robinson für Experimente und singt mit ihrer kristallklaren Stimme über Widerstandsfähigkeit, Liebe, Trauer und Hoffnung. Robinsons Talent ist keine Überraschung - sie ist mittlerweile eine erfahrene Tournee-Künstlerin, sowohl im In- als auch im Ausland. Ihre Alben ,Traveling Mercies" (2019) und ,American Siren" (2021) landeten jeweils ganz oben auf den Jahresendlisten ,Best Country and Americana Albums" des Rolling Stone und ,10 Best Country Albums" von Stereogum. Sie wurde von der Washington Post, Billboard, American Songwriter und No Depression gelobt und erreichte mit ihrem Song ,Let 'Em Burn" Platz 19 der NPR-Liste ,100 Best Songs of 2021". Es war ihre 2020 veröffentlichte Single ,The Time for Flowers", eine Hymne der Hoffnung, die sie zu Hause inmitten der globalen Pandemie aufgenommen hatte, die die Aufmerksamkeit von Oh Boy Records auf sich zog, dem 1981 von John Prine gegründeten Independent-Label. Robinson ergriff die Gelegenheit, sich dem freigeistigen und beliebten Plattenlabel anzuschließen, das das Erbe ihres Helden weiterführt. Robinson ist überzeugt, dass die Songs auf ,Appalachia" die besten sind, die sie je geschrieben hat - sie singt über ihre an Demenz erkrankte Großmutter, einen Saloon voller schillernder Charaktere, in dem nur Bargeld akzeptiert wird, und über ihre Dankbarkeit für das Leben trotz aller Schwierigkeiten. Das Album enthält ein Duett mit dem Grammy-Gewinner John Paul White, das die Liebe feiert, die mit Narben und Alter einhergeht, sowie eine Hymne für alle, die jemals gescheitert sind oder hinter ihren Erwartungen zurückgeblieben sind. ,Es gibt etwas, das ich bei jeder Platte, die ich mache, tue", sagt sie. ,Ich verwebe ein Gebet darin und bitte darum, dass all diese Songs ihren Weg zu allen finden, die sie brauchen. Ich bitte diese Songs, von Nutzen zu sein, den Menschen zu helfen, Freude zu finden und zu erleben."
Erstmals steht Yannick Nézet-Séguin beim Neujahrskonzert am Pult der Wiener Philharmoniker. Der Kanadier, schon seit Langem dem Orchester verbunden, ist Chef der Metropolitan Opera in New York und des Philadelphia Orchestra. Er bringt im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins neben populären Titeln wie "Rosen aus dem Süden" oder der "Fledermaus-Quadrille" fünf Novitäten, die dort erstmals erklingen - darunter auch Kompositionen der US-Amerikanerin Florence Price (1887-1953) und von Josephine Weinlich (1848-1887), die das erste europäische Damenorchester gegründet hatte. Das Neujahrskonzert ist eines der größten Events der klassischen Musik; es wird in über 150 Länder übertragen und hat über 150 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer.
Das jährliche Neujahrskonzert in Wien ist seit mehr als acht Jahrzehnten, seit 1939, ein großes Ereignis, das im Fernsehen und im Radio übertragen wird und Millionen von Zuschauern in über 90 Ländern der Welt erreicht. Das Konzert wurde bisher von weltberühmten Dirigenten wie Herbert von Karajan, Lorin Maazel, Claudio Abbado, Carlos Kleiber, Zubin Mehta, Riccardo Muti, Nikolaus Harnoncourt, Seiji Ozawa, Mariss Jansons, Franz Welser-Möst, Gustavo Dudamel und anderen geleitet. Als musikalische Botschafter Österreichs senden die Wiener Philharmoniker den Menschen in aller Welt einen Neujahrsgruß im Geiste der Hoffnung, der Freundschaft und des Friedens mit beschwingter und unbeschwerter und zugleich nostalgischer und tiefgründiger Musik aus dem großen Repertoire der Familie von Johann Strauß und seiner Zeitgenossen.
High Roller Records, neongelbes Vinyl, limitiert auf 450 Stück, 425 g/m² schwerer Kartonumschlag mit 5 mm Rücken, Textblatt, 8-seitiges Booklet, Poster. Transfer, Audio-Restaurierung und Mastering durch Patrick W. Engel bei TEMPLE OF DISHARMONY im April 2025. Schnitt durch SST Germany auf Neumann-Maschinen für optimale Qualität auf allen Ebenen. Die ultimative audiophile Neuauflage!
Die hochgeschätzten Euro-Metal-Pioniere OZ wurden 1977 in der kleinen finnischen Stadt Nakilla ursprünglich als Cover-Band gegründet. Die Band bestand aus Mark Ruffneck (bürgerlicher Name Pekka Mark) am Schlagzeug, Sänger Ape DeMartine (Tapani Hämäläinen), Bassist Tauno Vajavaara sowie Kario Elo an der Gitarre.
Nachdem man in jedem Winkel des Heimatlandes Finnland live gespielt hatte, zogen OZ 1983 nach Stockholm um und unterschrieben einen Vertrag bei Börje Forsbergs Label Tyfon Grammofon AB Börje Forsberg, auch als The Boss bekannt, war der Sohn von Bathorys Quorthon.
In der Folge avancierten OZ zu einer der wichtigsten Heavy-Metal-Bands Skandinaviens und nahmen insgesamt fünf Studioalben auf, eher im Winter 1991/92 das Ende kam.
Nach »OZ« (1982), »Fire In The Brain« (1983) sowie »III Warning« (1984) war »Decibel Storm« 1985 das vierte Album der finnischen Schweden.
„Zuversicht“, das jetzt erscheinende fünfzehnte Album des laut Crescendo „klanggenialen Trompeters und Ausnahmekomponisten“ Nils Wülker, strahlt die Lebensenergie des Titels aus – in vielfacher, wunderbarer Hinsicht. Die elf Eigenkompositionen, eingespielt im Quartett mit den Jazz-Stars Aaron Parks (Grammy-Gewinner an der Seite von Terence Blanchard oder Joshua Redman) am Piano, Linda May Han Oh am Kontrabass (Grammy-Gewinnerin, u.a. mit Pat Metheny oder Kenny Barron zu hören) und dem laut Jazz Magazine „Drummer seiner Generation“ Greg Hutchinson, drängen den ECHO-Gewinner und Top Ten-Jazzer Nils Wülker bewusst aus seiner Komfortzone in eine schöne, neue Klangwelt. Wülkers Personalsound ist eindringlich und unverkennbar, das Ergebnis dennoch überraschend. Gemeinsam haben die Vier in nur dreieinhalb Tagen voll gemeinschaftlicher Schaffenskraft in den legendären Hansa Studios in Berlin (U2, David Bowie, Depeche Mode u.a.) ein Album geschaffen, das gleichermaßen zeitgemäß wie richtungsweisend ist – und in seinen starken Melodien und dem sagenhaften Interplay voll Zuversicht.
Das Resultat spricht für sich: „Zuversicht“ ist ein sehr organisches, in jeder Note lebendiges Album, dem die Kompositionen des Leaders in Kombination mit der kreativen Zusammenarbeit der drei weiteren Bandmitglieder enorme Größe und Eleganz verschaffen, eine immer wieder überwältigende Energie. Auch live auf Tour wird die Besetzung des Albums zu erleben sein – mit Nils Wülker an der Seite von Linda May Han Oh, Greg Hutchinson und anfangs, aufgrund von Termingründen, mit keinem Geringeren als Omer Klein am Piano. Gute Gelegenheiten, Nils Wülkers spontan entwickelte neue Stücke und die traditionsreiche, moderne Klangwelt dieser Musik unmittelbar zu erleben.
Biblische Motive macht Vibrafonist Joel Ross zum Thema seines fünften Blue-Note-Albums, mit einem
erweiterten Set-Up seiner Band Good Vibes, feat. Josh Johnson (Alto-Sax), Maria Grand (Tenor-Sax),
Jeremy Corren (Piano), Kanoa Mendenhall (Bass) und Jeremy Dutton (Drums). Die Botschaft von Liebe
und Hoffnung vermitteln sie mit spirituellem, groovendem Jazz.
Das Album vereint die Komplexität früherer Alben des Vibraphonisten mit der Direktheit und Zugänglichkeit
seiner späteren Werke und kreiert so einen neuen, unverkennbaren „Joel-Ross-Sound“. Es erscheint, nachdem er sich in den letzten Jahren intensiv mit den theologischen und historischen Dimensionen seines
Glaubens auseinandergesetzt hat. Indem er einige seiner älteren, unveröffentlichten Kompositionen neu
interpretiert und im Lichte neuer Erfahrungen betrachtet, schuf er ein Album, das mehr denn je von seiner
Persönlichkeit offenbart. „Dies ist wohl das bisher mutigste Beispiel dafür, wie ich versuche, die biblische
Botschaft zu verkünden und gleichzeitig meinen Wurzeln Tribut zu zollen“, erklärt er.
"Graze the Bell" ist eine Sammlung von bewegenden, faszinierenden Solo-Klavierstücken und das bisher reinste Werk von David Moore. Bekannt für seine atmosphärischen Kompositionen mit Bing & Ruth sowie seine Zusammenarbeit mit dem Gitarristen Steve Gunn und Cowboy Sadness, ist dies Moores erstes weit verbreitetes Solo-Klavieralbum. Wie das Albumcover - ein Foto, das Moore von Hand bestickt hat - abstrahiert die Musik persönliche Erfahrungen zu transzendenten Eindrücken. Moore nutzt sein Klavier, um meditativ die Conditio Humana zu erforschen, und macht "Graze the Bell" zu einem Zufluchtsort des Klangs. Im Laufe ihrer zahlreichen Veröffentlichungen haben Bing & Ruth häufig ihre Form und ihren Sound verändert, sich zu einer fünfzehnköpfigen Gruppe entwickelt und sind schließlich zu einer Trio-Konfiguration gelangt. Ihr jüngstes Album ,Species" stellte Moores Farfisa-Spiel in den Vordergrund, während eine nachfolgende EP mit dem gleichen Namen seine Solointerpretationen des Albums enthielt. Dieser lange Prozess der Destillation konzentrierte sich stets auf Moores Kompositionen für das Klavier und sein Verständnis davon. Nach zwei Jahrzehnten gefeierter Ensemblearbeit ist das Erscheinen von ,Graze the Bell" ein Moment, in dem sich der Kreis schließt, eine Heimkehr - nicht einfach zu einem Ort oder einer Zeit, sondern zu einem leuchtenden Zentrum, das beides übersteigt. Einige der Stücke auf ,Graze the Bell" waren ursprünglich für ein Album von Bing & Ruth geplant, wurden aber schließlich als Soloprojekt neu konzipiert. Moore nutzte nur das Klavier und versuchte, die bewährten Methoden, die er im Laufe der Jahre entwickelt hatte, weiter auszubauen. ,Ich möchte mich weiterentwickeln", sagt er, ,und dogmatische Denkweisen hinterfragen." Er öffnete sich aktiv für Experimente und suchte nach einer tieferen Präsenz in seinem Spiel, wobei er seine Beziehung zum Klavier und zum Leben neu bewertete. Moores Musik basiert zwar auf komponierten Noten und schöpft aus Lebenserfahrungen, doch die Quelle seiner Inspiration bleibt eher unbeschreiblich. Indem er Letzteres bewusst pflegte, entwickelte er eine natürliche Fähigkeit, sich in einen tranceähnlichen Zustand zu versetzen. Moore kann sich mit dieser Absicht hinsetzen und ist ,innerhalb weniger Sekunden" ,vollkommen dort". Von der ersten bis zur letzten Note basiert das Album auf dem atemberaubenden Klang eines ,bestialischen" Steinway Model D aus Hamburg von 1987. Dies hängt zum Teil mit seinem subtilen Spielstil zusammen, der manchmal an Stille grenzt. Moores anmutige Herangehensweise gibt dem Klang Raum und offenbart Nuancen des Klaviers, die viele Spieler gewöhnlich ignorieren würden. Solche Nuancen wurden während der Aufnahmen des Albums im renommierten Oktaven Audio in Mt. Vernon, New York, gepflegt. Der Klang des Steinway-Flügels des Studios wurde unter der Produktionsleitung des Grammy-Gewinners Ben Kane mit Unterstützung von Owen Mulholland lebhaft eingefangen. Um Moores experimentellen Ansatz zu unterstreichen, setzten sie Pitch-Correcting-Software kreativ ein, um die verschiedenen Register des Klangprofils des Klaviers zu orchestrieren. Der Ausdruck ,graze the bell" (die Glocke streifen) kam Moore vor Jahren aus heiterem Himmel in den Sinn. Er fand ihn poetisch und blieb ihm im Gedächtnis haften. Moore, der lange Zeit daran geglaubt hatte, dass das Leben eine Reise ist, an deren Ende man etwas erreicht oder ankommt, und dies zunehmend in Frage gestellt hatte, fand zunehmend mehr Sicherheit darin, einfach da zu sein, wo er ist. ,Es gibt keinen Gipfel - und keinen Weg dorthin", schreibt er. ,Nur die Hoffnung, dass wir, wenn wir Glück haben, gelegentlich die Glocke streifen." Und diese Erkenntnis hat er in sein Klavierspiel einfließen lassen. Mit diesem Album hat er sich bewusst dafür entschieden, Eigenheiten, sowohl seine eigenen als auch die des Instruments, voll und ganz anzunehmen. Anmut, subtile Klänge, rohe Gesten und glückliche Zufälle werden hier geschätzt. Die Stickerei auf dem Cover zeigt seine Frau beim Drachensteigen an der Küste von North Carolina. Sie wurde während der Abmischung des Albums über zehn Monate hinweg methodisch mit Kreuzstich gestickt, und viele persönliche Lebensereignisse - traurige und hoffnungsvolle - sind in seine Handwerkskunst eingewoben. Da Moore selbst mit einer bipolaren Störung zu kämpfen hat, dienten sowohl das Album als auch die Stickerei als kathartische Mittel der Meditation für ihn. Moores Klavierspiel enthält eine versteckte Karte persönlicher Erfahrungen, die bezaubernde Wiederholung seiner Melodien navigiert seinen Weg und unseren durch die Skalen des Raums. Moores Musik weckt verborgene Gefühle, erweckt uns und erinnert uns an unser gemeinsames Zentrum. In einer Zeit, in der unsere Menschlichkeit regelmäßig abgelenkt und beeinträchtigt wird, lässt ,Graze the Bell" das Herz erklingen, das wir als unser wahres Zuhause kennen. David Moores "Graze the Bell" wird über RVNG Intl. veröffentlicht - eine spirituelle Heimkehr, wenn man so will.