'III' is the third studio album of the Spanish act WE ARE NOT BROTHERS, their style is an amazing mix and match between post-punk (more punk than post) and industrial experimental techno making of them one of the most interesting and suprising proposals in the spaniard electronic scene, prove of that is the high interest of spanish main press on their 'surely not for all but completely new and different' work. 'III' will be presented on 12 EP format and produced in a ONE-OFF truly limited edition of 300 copies lacquered pressed on 180 gr. high quality solid black vinyl. Printed with deluxe silver metalic ink. Includes printed innersleeve. All tracks have been specially mastered.
Buscar:gef
Matthias Mayer: Superschön!
Tensnake: great atmosphere on the album
Lehar: I really like it very nice work !!
Andre Lodemann: das album gefällt mir sehr gut
Andre Hommen: Finde das Album ziemlich bemerkenswert!
&me: great one
Alex Niggemann: Great piece of work!
Vince Watson: Sound lush!
Luca Bacchetti: Deepness!! Excellent work from Patrick!
Philip Sherburne: Sounds nice and moody.
The Drifter: Congrats on the album Patrick! Thx for this
Matthias Kaden: Super Genius Album from Patlac!!will listen it a lot ...TOP!
Kiki: The intro and "Marcy" suck me straight into the vibe. Let´s see how "Marcy" and "Blinded" sound at the IPSE warehouse on NYE sunrise time...
Chris Fortier: great album, have been playing.
Pablo Bolivar: This is absolutely fantastic!
Sandrino: knowing Patrick and his music for so many years now and this musical package sounds to me that Paddy finally found himself and even better expressed what he found. Happy and proud of my Hamburg friend. Congrats and thanks for the music!
Yokoo: Super nice, well done buddy!
Andre Hommen: Finde das Album ziemlich bemerkenswert
Matthias Mayer: Superschön!
BOg: Sublime album from Patlac. Such great music, rich textures and deep sounds. So many options. My full support !!
Adana Twins: Congrats Paddy Boy! Is geil Diggi :)
Tim Green: great sounding stuff here!! :)
Rancido: nice album!
Nach zwei ausverkauften 7inch Singles, Festivalauftritten auf so ziemlich jedem namhaften deutschen Musikfestival und Opener-Slots für Bands wie Balthazar, Future Islands oder Battles veröffentlicht das Kölner Quartet Xul Zolar mit - Fear Talk am 19.01.2018 seine Debut LP
auf dem von der Band mit-gegründeten Label Asmara Records. Um diese Vision in die Realität umzusetzen hat sich die Band sowohl mit dem Kölner Produzenten Marvin Horsch (Woman, Keshavara) zusammengetan, als auch die Besetzung mit Dennis Enyan zum Quartett erweitert.
Vielleicht ist es kein Zufall, dass die Musik auf Fear Talk, dem Debütalbum der Kölner Band Xul Zolar eine gewisse malerische Qualität aufweist. Immerhin hat sich die Band nach einem Maler aus dem 20. Jahrhundert benannt, dem Argentinier Xul Solar (mit bürgerlichem Namen Oscar Agustín Alexander Schulz Solari).
Genau wie die Bilder der Impressionisten vermittelt ihre Musik ein Gefühl der Nostalgie und Unmittelbarkeit und versprüht eine Aura, die man romantisch nennen könnte. Trotz der deutlich hörbaren Einflüsse von Künstlern wie The Smiths, Talking Heads oder sogar Phil Collins, ist Fear Talk - das vom visionären Kölner Produzenten Marvin Horsch aufgenommen wurde - ein Album auf der Höhe der Zeit, wie der Einsatz stark prozessierter Vocals, an frühen Dubstep erinnernde Sub-Kick Samples und von Electronica beeinflussten Clicks-and-Cuts belegt. Das Alte wird verbogen, verformt und in etwas völlig Neues verwandelt.
Textlich kreist das Album um persönliche Themen wie Liebe und Verlust, wenngleich auf höchst abstrakte und metaphorische Weise. Doch das Persönliche ist immer schon politisch und findet niemals in Isolation des Individuums von seiner Umgebung statt. Dies spiegelt sich auch im Titel des Albums, Fear Talk, wieder, der sowohl als Anspielung auf die wachsende Unsicherheit einer Generation verstanden werden kann, als auch als Kommentar zu der weltweit um sich greifenden Panikmache durch Populisten und Demagogen, die der Zeit, in der Fear Talk entstanden ist, ihren düsteren Stempel aufgedrückt hat.
Fear Talk wurde im Sommer und Herbst 2016 von Marvin Horsch (Woman, Keshavara) im Gottesweg, Köln aufgenommen und produziert. Gemischt wurde das Album von Marius Bubat (Coma) und Jan-Philipp Janzen (Von Spar, Cologne Tape), gemastered von Robin Schmidt. Die Album PR übernimmt Nordic By Nature, Berlin. Das erste Video wird premiert von Intro.de.
"Happy Freedom Tour 2017
präsentiert von INTRO, DIFFUS Magazin & Musikbox
24.11.17 Köln, Arthefter
01.12.17 Essen, Hotel Shanghai
05.12.17 Hamburg, Über & gefährlich
06.12.17 Berlin, Kantine am Berghain
07.12.17 Leipzig, Kulturzentrum So&So
08.12.17 Stuttgart, Kellerclub
09.12.17 Frankfurt am Main, Lotte Lindenberg
Tour 2018 TBA
Nordische Minimal Electronica, gefühlvoll instrumentiert. Inkl. Tale Of Us Remix. Nach ihrer "Looped EP", die zum Record Store Day im April 2015 veröffentlicht wurde, bringen sich Kiasmos kurz vor Jahresende noch einmal mit drei neuen Titeln und einem Remix von Tale Of Us in Erinnerung. Kiasmos besteht aus dem isländischen Komponisten Ólafur Arnalds, der für seine Mischung aus minimalistischen Klavier- und Streicher-Kompositionen und elektronischen Sounds bekannt ist, und dem Färöer Janus Rasmussen, zugleich Kopf des Elektro-Pop-Projekts Bloodgroup. Die EP wird vom vierminütigen Track "Drawn" eröffnet, einem perkussiven Titel mit seichten Klavier-Motiven.
"Gaunt" begeistert mit Ambient-Synthies, einem Drum Loop und langsam sich bewegenden Akkorden. Der Titelsong "Swept", den das Duo bereits bei Konzerten als Überraschungsgeschenk in Form von Download-Karten an Fans verteilte, stellt eine clubtaugliche Beat-Struktur in den Vordergrund - einhergehend mit der von Kiasmos bekannten gefühlvollen Instrumentierung. Abgeschlossen wird die EP durch einen Remix des in Berlin ansässigen Duos Tale Of Us.
Dieses stattet den Downbeat-Charakter des Titelsongs mit einer sehr dunklen Ästhetik aus. Pulsierende Hi-Hats und ein treibender Bass-Loop geben dem Track mehr Tempo, während er sich zu einem epischen Ende auftürmt.
2022 Repress
Our POP AMBIENT compilation series returns for its 2018 instalment, with series curator Wolfgang Voigt presenting another batch of hand-picked recordings from genre veterans and newcomers alike. The more seasoned among this year's contributors are easily identified by their individual artistic sensibilities, ranging from the morphing, organic rhythms of THE ORB's sample collages (on SKY'S FALLING) to KAITO's ethereal, trance-infused soundscapes (TRAVELLED BETWEEN SOULS) and MIKKEL METAL's intimate ambient songwriting (SHAME).
They join the ranks of Pop Ambient scholars such as MAX WÜRDEN & THORE PFEIFFER (co-authoring the sparkling PANORAMA), Magazine's JENS-UWE BEYER (creating rich drama out of cinematic textures on ATHOS) or Adjunct's KENNETH JAMES GIBSON (who pairs soaring strings with bubbly percussion on DISINCLINED TO VACATE). Pfeiffer can also be found working with genre mainstay LEANDRO FRESCO on opener SPLINTER, crossing the growth rings of the Pop Ambient family tree with a subtle, atmospheric collaboration. Another welcome return to the roster, Jörg Burger dusts off his iconic TRIOLA project last heard on Pop Ambient 2013 (KOMPAKT 269 CD 103) with the floating, echo-drenched cut L'ATALANTE.
After making his Pop Ambient debut on last year's instalment (KOMPAKT 365 CD 135), YUI ONODERA continues his exploration of deep, intricate string sounds on PRISM and NINE CHAINS TO THE MOON (CD only) - it's compelling material that shows the Tokyo-based musician and architectural acoustic designer as a strong addition to the Pop Ambient talent pool. He's joined by the two latest recruits to the series, both well-established artists in their own right: techno provocateur T.RAUMSCHMIERE flexes his drone muscles on the elegiac ETERNA, while pedal steel guitar maestro CHUCK JOHNSON creates expanding sonic spaces on the meditative BRAHMI - a uniquely immersive cut that draws from the idiosyncratic country post-rock he established on his acclaimed 'Balsams' full-length released earlier this year.
(de) Unsere POP AMBIENT Compilation-Serie kehrt für 2018 ins Rampenlicht zurück, natürlich kuratiert von Wolfgang Voigt, der auch für die aktuelle Ausgabe eine handverlesene Auswahl an Genre-Veteranen und Neuzugängen präsentiert. Bereits vorhandene Erfahrung mit der Mission macht sich unter den diesjährigen Beiträgen schnell bemerkbar - dank individueller Künstlerperspektiven,
von den organisch-rhythmischen Samplecollagen THE ORBs (zu hören auf SKY'S FALLING) zu KAITOs ätherischen Trance-Klanglandschaften (TRAVELLED BETWEEN SOULS) und MIKKEL METALs intim wirkendem Ambient-Songwriting (SHAME).
Im 2018er Line-Up treffen sie auf die neue Pop-Ambient-Schule, vertreten durch MAX WÜRDEN & THORE PFEIFFER (die gemeinschaftlich für das glitzernde PANORAMA verantwortlich zeichnen), Magazine-Mitbetreiber JENS-UWE BEYER (der auf ATHOS reiche Dramatik aus Texturen zaubert) oder Adjunct-Boss KENNETH JAMES GIBSON (mit aufsteigenden Streichern und sprudelnder Percussion auf DISINCLINED TO VACATE unterwegs). Pfeiffer findet sich ausserdem auf dem Albumopener SPLINTER wieder, eine subtile, stimmungsvolle Aufnahme, die er zusammen mit Genre-Wegbereiter LEANDRO FRESCO produziert hat - gewissermassen generationsübergeifend über die Jahresringe des Pop-Ambient-Stammbaums hinweg. Als weiteres altvertrautes Gesicht der Serie entstaubt Jörg Burger sein beliebtes TRIOLA-Projekt, welches wir zuletzt auf Pop Ambient 2013 (KOMPAKT 269 CD 103) gehört haben, und legt das durch die Wellen gleitende, echogetränkte
L'ATALANTE vor.
Nach seinem Pop-Ambient-Debüt auf der letztjährigen Ausgabe (KOMPAKT 365 CD 135) führt YUI ONODERA seine Erkundung tiefer, vielschichtiger Streicherklänge mit PRISM und NINE CHAINS TO THE MOON fort - zwingendes Material, dass den in Tokyo ansässigen Musiker und Architektur-Klangdesigner als besonders überzeugenden Zuwachs zum Pop-Ambient-Talentpool kennzeichnet. Zu ihm gesellen sich zwei Serien-Neuzugänge, die bereits äusserst erfolgreich an anderen Fronten tätig waren: der Techno-Provokateur T.RAUMSCHMIERE lässt auf dem elegischen ETERNA seine Drone-Muskeln spielen, während der gefeierte Pedal-Steel-Gitarrist CHUCK JOHNSON mit dem meditativen BRAHMI stetig wachsende Klangräume erschafft - ein herausragender Track ganz im Stile des eigenwilligen Country Post-Rocks, den er auf dem zuvor in diesem Jahr erschienenen 'Balsams'-Langspieler verewigte.
(en) Constantly on the move, never standing still. Always looking ahead and never back. Everything sooner rather than later. This is what our modern lifestyles feel like, keeping us prisoners in the wake of time while everything around us is in a permanent state of change. It seems as though Andrei Anto- nets, aka OID, could sing a song, or at least produce a track about it. But rather than the soundtrack to our hurriedness, the Russian musician has seemingly created the opposite with his new track - Perma- nent Departure'. He achieves this by letting various sounds meander alongside a bass drum for about eleven minutes. Guitars, pads, Hi-Hats, everything comes and goes, arranged with tremendous flair. Antonets has already proven his capability to do exactly this with his project Alexandroid or with his work on labels like Pampa and Sealt Records.
The French Band dOP's remix on the B-side is much shorter but sends us on the same trip as the ori- ginal. Shortened to just eight minutes with a slightly new route, the dOP remix takes us directly to the club and peak time for the advanced. If we have to have a departure, then this is the way.
Also available as a digital mini album together with the MMR 28 and four other tracks by OID.
(de) Stets auf Achse, immer unterwegs. Den Blick geradeaus, nie zuru¨ck. Und alles lieber heute als morgen. So fu¨hlt es sich an, das moderne Leben, das uns gefangen im Sog der Zeit und alles um uns herum im permanenten Aufbruch ha¨lt. Es scheint so, als ko¨nnte Andrei Antonets alias OID ein Lied davon singen - oder zumindest einen Track dazu produzieren. Doch statt den Soundtrack zur Hast, erschafft der Russe mit - Permanent Departure' lieber einen kontemplativen Gegenentwurf dazu. Knapp elf Minuten lang la¨sst er dafu¨r weitla¨ufige Sounds entlang der Bassdrum ma¨andern. Gitarren, Pads, Hi-Hats, alles kommt und geht, arrangiert mit massig Gespu¨r statt purem Geto¨se. Dass Antonets genau das kann, hat er bereits zuvor mit seinem Projekt Alexandroid oder auf Labels wie Pampa und Sealt Records bewiesen.
Fu¨r die Ru¨ckseite lo¨sen die drei Franzosen von dOP mit ihrem Remix von - Permanent Departure' hin- gegen nur ein Kurzstrecken-Ticket - das uns aber genauso auf einen Trip wie das Original schickt. Auf acht Minuten und eine neue Route verku¨rzt, steuert der dOP-Remix ohne große Umwege geradeaus gen Club und die Peaktime fu¨r Fortgeschrittene. Wenn schon Abfahrt, dann bitte so. Auch als digitales Mini-Album zusammen mit der MMR 28 und vier weiteren Tracks von OID erha¨ltlich.
Der dramatische Thriller der beiden Safdie-Brüder ist eine hypnotische Odyssee durch die New Yorker Unterwelt, in der der Protagonist verzweifelt versucht, seinen Bruder aus dem Gefängnis zu holen. Die Hauptrollen spielen Robert Pattinson (in seiner bislang besten Performance) und Jennifer Jason Leigh. Musik und Bilder gehen dabei eine Symbiose von unglaublicher Tiefe ein, wenn banale Events zu Dramen und Montagen zu Miniopern werden. Oneohtrix Point Never gelingt mit dem Soundtrack ein ausgesprochenes Hörerlebnis, das seinen exzellenten Studioalben in nichts nachsteht, und mit "The Pure And The Damned" featuring Iggy Pop einen markanten Schlüsseltrack enthält.
Christopher, Henning & Severin sind AnnenMayKantereit. Sie leben in Köln, sind zusammen aufgewachsen und schreiben heute Songs darüber, wie sie das Leben und die Liebe zerreißt, ratlos macht und beflügelt. AnnenMayKantereit haben sich mit ihren Konzerten von der Straße in ausverkaufte Clubs gespielt.Ihre Videos drehen sie selbst und das erste Album haben sie im Alleingang live eingespielt. Die Fangemeinde ist im letzten Jahr beeindruckend gewachsen,die Videos werden tausendfach aufgerufen und ihre Shows sind immer öfter ausverkauft.Viel Aufmerksamkeit für eine so junge Band, die gar nicht versucht hat, jeden Blick auf sich zu ziehen. Schlagzeug, Gitarre, Bass, Gesang, Klavier,Mundharmonika - das ist das Besteck - und mit guten Songs, viel Blues und Hennings unverwechselbarer Stimme treffen AnnenMayKantereit die Herzen ihrer
Generation, der davor und der danach.
Maxwell - ein Mitglied der 187 Strassenbande - veröffentlicht mit - Kohldampf' sein erstes Solo-Album. Der Hamburger Rapper bringt nach dem erfolgreichen Dancehall-Album - Palmen aus Plastik' von Kollege Bonez MC endlich wieder Straßenrap aus dem 187 Lager - so wie es sich die Fans schon lange wünschen!
3xLP+CD Artbook
(en) - Nearly two decades after the last official GAS album release, Wolfgang Voigt returns to his iconic Ambient project with a brandnew full-length.
- NARKOPOP continues the classic GAS aesthetic of symphonic scope and subtle variation, taking the listener on an otherworldly journey to the depths of rapture and reverie.
- Available as luxurious hardcover CD incl. 24 pages booklet.
In the body of work of Cologne artist Wolfgang Voigt - who, like few others, has informed, shaped and influenced the world of electronic music with countless different projects since the early 1990s -, GAS stands out in particular as a saturnine sound cosmos based on heavily condensed classic sequences. Even after nearly 20 years, the sound of GAS doesn't seem to have lost any of its luster, as shown by the commanding success of Kompakt's fall 2016 re-release of the essential back catalogue as a 10xLP/4xCD box set.
The overwhelming feedback from a loyal international fan community and worldwide media outlets attests once again to the sheer timelessness of GAS. Which is why it will feel like hardly a day has passed since the release of the last official album 'Pop' nearly two decades ago, when Wolfgang Voigt resumes this specific creative path with the upcoming new full-length NARKOPOP.
Even in the here and now, the unmistakable vibe of GAS immediately hits home, taking the listener on an otherworldly journey with the very first sounds, drawing him or her into an impervious sonic thicket, down to the depths of rapture and reverie. From wafts of dense symphonic mist emerges a floating and whirling feeling of weightlessness, before the listener steps into an eerily beautiful forest of fantasy, pulled in by the allure of a narcotic bass drum.
While earlier GAS tracks were often based on the hypnotic effects of looping techniques, the 10 new pieces on NARKOPOP unfold their magic in a more entwined manner, sometimes with the sonic might of an entire philharmonic orchestra, sometimes as subtle and fragile as the most delicate branch of a tree with many. A main characteristic of Voigt's oeuvre, the coalescence of seemingly contradictory stylistic aspects such as harmonious and atonal, concrete and abstract, light and heavy, near and far is also a decisive feature of NARKOPOP.
In accordance with the transgressive spirit of his collective work, Voigt carries the aesthetic conceptions of his music over to the realm of the visual. Based on his abstract forest pictures, the GAS artwork addresses Voigt's artistic affinity to romanticism and the forest as a place of yearning. For the first time, a closer look at the cover of NARKOPOP reveals signs of architectural fragments which hint at another, maybe parallel world behind Voigt's forest. Truth is the prettiest illusion.
(de) - Fast zwei Jahrzehnte nach dem letzten offiziellen GAS-Albumrelease kehrt Wolfgang Voigt mit einem brandneuen Langspieler zu seinem legendären Ambientprojekt zurück.
- NARKOPOP setzt die klassische GAS-Ästhetik zwischen symphonischer Grösse und subtiler Variation fort, eine Reise zu den Untiefen von Rausch und Entrücktheit.
- Erhältlich als luxuriöse Hardcover CD- Erhältlich als luxuriöse Hardcover CD inkl. 24-seitigem Booklet.
Aus dem Gesamtwerk des Kölner Künstlers Wolfgang Voigt, der mit seinen unzähligen unterschiedlichen musikalischen Projekten seit den frühen 1990er Jahren wie kaum ein Zweiter die elektronische Musikwelt geprägt, gestaltet und beinflusst hat, ragt sein Projekt GAS, ein auf stark verdichteten Klassiksequenzen basierendes, düsteres Klangkunstwerk, in ganz besonderem Maße heraus. Dass der Sound von GAS auch nach fast 20 Jahren scheinbar nichts von seinem Zauber und seiner Kraft verloren hat, zeigte eindrucksvoll der große Erfolg des im Herbst 2016 als 10xVinyl/4xCD Box auf Kompakt wieder veröffentlichten Backkatalogs.
Die überwältigende Resonanz, sowohl seitens der treuen internationalen Fangemeinde als auch der weltweiten Presse, bezeugte einmal mehr die schiere Zeitlosigkeit von GAS. Daher fühlt es sich auch an, als sei kaum ein Tag vergangen, wenn Wolfgang Voigt nun mit NARKOPOP genau da den künstlerischen Faden wieder aufnimmt, wo das letzte offizielle Album »Pop« ihn vor fast zwei Jahrzehnten hat fallen lassen.
Auch hier und heute verfängt der unverwechselbare Geist von GAS unmittelbar und nimmt den Hörer bereits mit den ersten Tönen mit in eine andere Welt, zieht ihn hinein in ein undurchdringliches Dickicht aus Klang, hinunter in die Untiefen von Rausch und Entrücktheit.
Aus dichten sinfonischen Nebelschwaden entsteht ein Schweben und Taumeln, ein Gefühl der Schwerelosigkeit, bevor der Zuhörer von der Anziehungskraft einer narkotischen Bassdrum wieder hinunter in den schaurig-schönen Fantasie-Wald gelockt wird.
Während frühere GAS Tracks oft auf der hypnotischen Wirkung des Loops basierten, entfalten die 10 neuen Stücke auf NARKOPOP ihre Magie auf verschlungeneren Pfaden, mal mit der klanglichen Wucht eines ganzen Philharmonieorchesters, dann wieder so zart und zerbrechlich wie der feinste Ast eines weit verzweigten Baumes. Das für Voigts Arbeiten so typische Ineinanderfließen scheinbar widersprüchlicher stilistischer Aspekte wie harmonisch und atonal, konkret und abstrakt, leicht und schwer, nah und fern ist auch auf NARKOPOP essenziell.
Im Sinne seines grenzüberschreitenden Schaffens, überträgt Voigt die ästhetischen Konzeptionen seiner Musik auch auf die Ebene des Visuellen. Das auf seinen abstrakten Waldbildern basierende GAS Artwork thematisiert Voigts künstlerischen Nähe zur Romantik und dem Wald als Sehnsuchtsort. Wer einen genaueren Blick auf das Cover von NARKOPOP wirft, der wird erstmalig Andeutungen architektonischer Fragmente entdecken, die eine andere, vielleicht parallele Welt hinter dem voigt'schen Wald erahnen lassen. Wahrheit ist der schönste Schein.
"Black Earth" ist ein Album der Meisterklasse. Ein Soundtrack für den Film im Kopf, der beim Hören entsteht. Doch am besten passt wohl das Bild einer Stadt in der Nacht. Man fährt langsam durch die Straßen und schaut sich die Bars, die Menschen und die Häuserfassaden an. Es sind surrealistische Bilder, die im Kopf entstehen. Bilder, in denen sich die Protagonisten über die Gefahr klar sind, so klar und kalt wie die schneidende Nachtluft im Winter, jedoch nichts unternehmen. Die Gefahr ist immer vorhanden, unterstützt durch das Schlagzeug und das Mellotron. Es gibt keine Band, die nur vergleichsweise so konsequente Musik macht. "Black Earth" ist ein Re-release aus dem Jahre 2002 und erschien bis dato nur auf CD und als limitierte LP.
Bonobo veröffentlicht den lang erwarteten Longplayer-Nachfolger auf seine Erfolgalben Black Sands & The North Borders inklusive Vocal-Features von Chet Faker, Rhye & Hundred Waters!
Simon Green, alias Bonobo, kehrt mit seinem sechsten Album zurück, dem meisterlichen, gebieterischen "Migration" - ein Werk mit dem er sich ein für alle Mal an der Spitze der elektronischen Musik verortet. In abwechselnden Zügen opulent, manisch, wunderschön, melancholisch, freudig, voller Emotion und technischer Fertigkeit, ist dies womöglich sein bislang ehrgeizigster Versuch, die grundlegende Beschaffenheit menschlicher Existenz und deren ausgedehnte Dynamik zu erfassen. Neben Zeitgenossen wie Four Tet, Jon Hopkins oder Caribou, zählen Wiz Khalifa, Skrillex, Disclosure oder Warpaint zu Bonobos prominentesten Fans. Sein 2013er Album "The North Borders" erreichte im UK die Top 30 und katapultierte sich auf Platz #1 der elektronischen Charts, sowohl in den USA als auch im UK. Im Zuge dessen spielte sein 12-köpfiges Kollektiv weltweit über 175 Konzerte, darunter zwei ausverkaufte Shows im Sydney Opera House, ein ganztägiges Festival im Londoner Roundhouse, eine ausverkaufte Show im Londoner Alexandra Palace sowie einige renommierte Festival-Slots. Inzwischen verfügt Bonobo rund um den Globus über eine umfangreiche, loyale und engagierte Fanbase. Mehr als eine halbe Million verkaufte Alben und über 150 Millionen Spotify-Streams gehen auf sein Konto und verdeutlichen den Erfolg, den sich dieser ruhige, bescheidene Mann erarbeitet hat. Dank "Migration" wird seine wunderschön raffinierte und gefühlsgeladene Musik in Kürze ein noch größeres Publikum erreichen. Das zutiefst Persönliche kann schließlich ebenso gut allgemein gültig sein.
Nach dem überwältigenden Erfolg der beiden Solo Alben "Fatty Folders" (2011) und "Happiness is Happening" (2014), kehrt Roman Flügel zurück mit seiner dritten full-length CD/LP auf Dial Records. "All The Right Noises" vereint House/Techno adventures, feinste Ambient Works, und einzigartiges Material rythmischer und auraler Verspieltheit. Was für eine Intensität, ein Meisterwerk der einlullenden Wärme, des provokanten Exzess, umarmend und uplifting zugleich. Roman Flügel überrascht immer wieder mit seiner ganz eigenen musikalischen Vision!
Gleich die ersten Akkorde von "Fantasy" entführen uns in eine Traumwelt, in der das Unmögliche zu Klang wird. gefolgt von dem verführerischen"The Mighty Suns". Die Reise nimmt ihren lauf über die fantastisch schrägen Tech-Tunes "Dead Idols", "Warm And Dewy", "Dust" und "All The Right Noises" und zwei perfekt exzessive Festival Opener: "Namless Lake" und "Planet Zorg". Mit dem closing tune "Live Tends To Come And Go" lockt uns Roman Flügel zurück in eine Fantasiewelt, die kein zweiter so beherrscht wie er.
Lunapark is the trio of Burkhard Ballein, Klaus "Schlips" Gebauer, Reinhard "Zoppen" Benisch from Wuppertal, Germany. Formed in 1981 when the boys were dissatisfied with their surrounding musical environment. They packed their instruments and a cassette recorder and set off to create their own brand of Neue Deutsche Welle (NDW "New German Wave'). Their influences included The Beatles, Colloseum, Roxy Music, Frank Zappa as well as Sex Pistols, Ian Dury & The Blockheads, Blondie and The Cure. Gefangene Vögel' ('Prisoner Birds') is their debut album released by Intakt Records, Stuttgart in 1982. Utilizing a simple set up of guitar, bass, drums, drum-computer, Korg MS-10 and Korg MS-20 they recorded 10 tracks that make up the album. Songs bridge the Belgian-type industrial and cold sounds with NDW quirkiness. In the vein of Sad Lovers and Giants, and Schleimer K they blend post-punk and new wave music with electronic influences. All songs are sung in German with monotone vocals and epitomized the urban Zeitgeist of the Cold War. All songs have been remastered for vinyl by George Horn at Fantasy Studios in Berkeley. The vinyl comes housed in a replica of the original jacket design, which features a drawing of birds on a grid. There are 4 different color versions of the screen printed jacket: blue, yellow, magenta and turquoise. Each LP includes a copy of the double sided 11x11 insert that was included with the original pressing with lyrics and photos.
When Kompakt came across Amsterdam-based Harm Coolen and Merijn Schotte Albers aka WEVAL back in 2014, we were blown away when we heard their slow-burning, darkly emotive tracks.
Their debut EP 'Half Age' on Atomnation featured painfully intimate and surprisingly kinetic electronic chamber pop that convinced us they were a perfect fit in Kompakt's family. Following two widely acclaimed EPs for Kompakt and playing numerous festivals including DGTL, Reeperbahn, Iceland Airwaves and Piknic Electronik, we now see the two tackle their self-titled debut full-length WEVAL. What you have before you is not a mere collection of tracks, but a complete listening experience with organic flow, emotional heft and a narrative thread.
Smitten with WEVAL's uniquely personal and catchy approach to producing dark electronic music, it didn't take much to win us over... and so came WEVAL's acclaimed 2014 label debut EASIER EP (KOMPAKT 318), followed by the bold and beautiful 2015 offering IT'LL BE JUST FINE / GROW UP (KOMPAKT 344) which saw the two soundsmiths digging deeper into the granularities of electronic funk than ever before. However, Harm and Merijn's music - while astonishingly fully-formed even in its earliest stages - always seemed destined for more, a bigger format, more space to explore the nooks and crannies of their rapidly evolving sound cosmos. Simply put, they needed to think about an album and their beloved living room studio wasn't cutting it anymore.
An old school building became WEVAL's new home, repurposed to house small creative businesses - but in the summer of 2015, it was abandoned most of the time, with everybody out in the sun while our heroes turned the building's attic into a sweet spot to make some noise, have 24-hour access and lose track of time. And apart from a sketchy tenant being evicted, the occasional soccer game with friends and live gigs across Europe, there really was no interruption to the focussed vibe. It's not like they were looking for distraction anyway: "working on the album all by ourselves in this bloody hot attic was all we had on our mind", the artists admit. And they decided that their album shouldn't sound too clean: "We try to find the beauty in imperfection. It makes things sound more human".
Weval draw their inspirations from no single genre of music but a cumulation of music that inspires them. The results present an astonishingly coherent vision - cuts like the dramatic THE BATTLE, bass growler I DON'T NEED IT or the trippy epic MADNESS share the same DNA of zestful nostalgia, a knack for immersive sound-sculpting and that certain kink in the groove. They also feed on deeply personal experiences and moods, as exemplified by the haunting electronic ballad YOU'RE MINE, the carefully layered, polaroid-tinted JUST IN CASE or the beautifully voiced closer YEARS TO BUILD. And sometimes, it's just an old, out-of-tune piano that stands in the hallway: "Whenever I'd pass by it, I couldn't resist playing it", says Merijn, "so Harm decided to start recording and it became an integral part of YOU MADE IT (PART I)". No doubt about it: this is WEVAL's most powerful and organic material yet - which means a lot, considering the amount of skill already on display in their small, but weighty portfolio.
(de) Als sich 2014 in Amsterdam Kompakts Wege mit denen von Harm Coolen und Merijn Schotte Albers aka WEVAL kreuzten, waren wir sofort Feuer und Flamme für ihre schwelenden, emotional aufgeladenen Tracks. Ihre Debüt-EP "Half Age" auf Atomnation präsentierte intimen und überraschend kinetischen, elektronischen Kammer-Pop, der wie angegossen zu Kompakt zu passen schien. Nach zwei vielbeachteten EPs auf dem Label und einer Reihe von Festvialgigs (inklusive DGTL, Reeperbahn Festival, Iceland Airwaves und Piknic Electronik) nehmen Weval nun mit dem gleichnamigen Release ihr erstes Album in Angriff. Und legen dabei nicht einfach nur eine Ansammlung von Tracks vor, sondern kreieren eine komplette Hörerfahrung mit organischem Flow, emotionalem Gewicht und einm roten Faden.
Angetan vom einzigartig persönlichen und mitreissend düsteren Klang WEVALs brauchte es nicht viel um uns zu überzeugen... und so kam es 2014 zum gefeierten Labeldebüt EASIER EP (KOMPAKT 318), gefolgt vom kühnen und wunderschönen 2015er Release IT'LL BE JUST FINE / GROW UP (KOMPAKT 344), für das die beiden Soundtüftler tiefer denn je in die Granularitäten des elektronischen Funks abtauchten. Nichtsdestotrotz - und obwohl sie schon von Anfang an ausgereift klang - schien die Musik von Harm und Merijn auf dem 12"-Format stets bestimmt für mehr: mehr Freiraum um auch die äussersten Winkel ihres rapide expandierenden Soundkosmos zu erkunden. Sie mussten schlichtweg zum Langspielformat wechseln, und ihr heissgeliebtes Wohnzimmerstudio konnte da nicht mehr mithalten.
Ein altes Schulgebäude wurde schliesslich WEVALs neues Zuhause, umfunktioniert für kleine Kreativunternehmen - doch im heissen Sommer 2015 stand es zumeist leer, da alle draussen in der Sonne badeten, während unsere Helden im Schweisse ihres Angesichts das Kellergeschoss in ein lärmfestes Aufnahmestudio verwandelten. Mit Studiozugang rund um die Uhr liess es sich bestens die Zeit vergessen. Und abgesehen von der Räumung eines zwielichtigen Nebenmieters, dem gelegentlichen Fussballspiel mit Freunden und natürlich Live-Gigs in ganz Europa, gab es auch keine Ablenkungen vom hochkonzentrierten Kreativfluss. Ablenkungen, die das Duo ohnehin nicht suchte: "ganz allein in diesem verdammt heissen Keller am Album arbeiten war alles, was wir im Sinn hatten", geben die Künstler zu. Und sie entschieden sich, dass ihr Album nicht zu sauber klingen sollte: "Wir versuchen die Schönheit im Makel zu finden. Es lässt die Dinge einfach menschlicher wirken."
Weval beziehen ihre Inspiration nicht aus einem einzelnen musikalischen Genre, sondern eher aus einer Akkumulation von Musik, die sie inspiriert. Die Ergebnisse zeichnet eine beeindruckend kohärente Vision aus - Aufnahmen wie das dramatische THE BATTLE, der Bassknurrer I DON'T NEED IT oder die Trip-Saga MADNESS teilen diesselbe DNA aus schwungvoller Nostalgie, einer Schwäche für immersive Klangschnitzerei und einer gewissen Delle im Groove. Sie nähren sich auch aus zutiefst persönlichen Erfahrungen und Stimmungen, wie zum Beispiel bei der eindringlichen elektronischen Ballade YOU'RE MINE, dem vorsichtig geschichteten, polaroid-gefärbten JUST IN CASE oder dem wunderschön gesungenen Schlussakt YEARS TO BUILD. Und manchmal ist es nur ein altes, verstimmtes Klavier, das im Flur herumsteht: "Immer wenn ich dran vorbei lief, musste ich darauf herumklimpern", erklärt Merijn, "also wurde es ein zentraler Bestandteil von YOU MADE IT (PART I)". Kein Zweifel: dies ist WEVAL's stärkstes und organischstes Material bisher - was durchaus was bedeutet, wenn man das Talent bedenkt welches bereits in schmalen, doch gewichtigen Portfolio der Band steckt.
Das vierte Studioalbum von Captain Planet umfasst bei rund 30 Minuten Laufzeit zehn schnurstracks gehende Lieder. Wie bereits bei vorherigen Werken sind die Songs geprägt von sausenden Gitarrenschwärmen, die auf einem präzise gewebten Rhythmus-Netz aus Bass und Schlagzeug federn. Es ist dieser genreprägende, emotional gefärbte Sound norddeutscher Punkbands, der beim Hören sofort die Hummeln aufrührt. Dabei klingt Captain Planet dennoch merklich amerikanisch. Jan Arne von Twistern besingt alltägliche Momente, in denen sich Erfahrung, Reflexion und Fiktion vermischen. Obwohl es dabei nicht mehr um wilde Nächte, Gentrifizierung und Poststudium-Tiefs geht, zeugt noch immer alles von hoffnungsvollen Aufbrüchen. Dabei springen manchmal absurde Fragmente heraus, wenn zum Beispiel von "Stichkanälen", vom "Knopf, um dieses Treppenhaus zu fluten" und vom "grauen Hund, aus Katzen zusammengenäht" die Rede ist. Und warum jetzt "Ein Ende"? Sind Captain Planet fertig mit ihrem rastlosen Prüfstein-Punk? Ist es Zeit für den Ego-Kerker Reihenhaus, wie das Albumcover suggerieren mag? Nein. Auch wenn sich die Themen scheinbar verschieben, die Intensität, die Captain Planet auf diesem Album beschwört, hat nichts Endgültiges an sich. Bekanntlich provoziert jedes Ende einen neuen Anfang.




















