Die schöne Chrysantheme in ihrer Form mit schlichter, weißer Blütenfarbe wird auch Friedhofsblume genannt. Aufgrund ihrer Langlebigkeit wird sie gerne zur Dekoration von Gräbern verwendet. Für BLACK NAIL CABARET ebnet die Blüte der Chrysantheme den Weg für unser eigenes Porträt am Sterbebett. Der Sensenmann kommt zu uns allen. Die Aussicht auf das Ende verwandelt uns in angsterfüllte Gefäße. Wir könnten diese besser mit so vielen anderen Dingen füllen, aber die Furcht vor dem Tod durchdringt alles. Der Titel des sechsten Albums des ungarischen Pop Noire Duos, "Chrysanthemum", symbolisiert ein Aufbegehren gegen die Angst, aber auch Akzeptanz. BLACK NAIL CABARET bleiben durchaus auch ihrem Hang zur sexuell expliziten Provokation treu, doch die unterbewusste Angst vor dem Tod mit ihrer großen emotionalen Kraft, zieht sich metaphorisch als roter Faden durch "Chrysanthemum". Die Erotik der Ungarn bildet statt billiger Klischees ihre gelebte BDSM-Realität künstlerisch ab, die von hohen ästhetischen Ansprüchen geleitet wird. Musikalisch haben BLACK NAIL CABARET ihr herausragendes Songwriting auf "Chrysanthemum" weiter perfektioniert. Es gelingt dem Duo scheinbar mühelos, dunkle elektronische Klänge mit Elementen des Pop Noire zu vereinigen. Ihre Kompositionen stehen auf eigenen Beinen und benötigen keine elektronischen Spielereien, wodurch sich BLACK NAIL CABARET wohltuend abheben. Spätestens mit ihrem selbst veröffentlichten vierten Langspieler "Pseudopop" (2018) verschmolzen die Ungarn erfolgreich Kunst, Pop, dunkle Harmonien und kraftvolle Elektronik miteinander. Mit dem folgenden fünften Album "Gods Verging on Sanity" (2020) setzten BLACK NAIL CABARET ihren Siegeszug auch international fort. Der exzellente Ruf des Duos verbreitete sich rasch auch durch Mundpropaganda, und das trotz aller Einschränkungen durch die globale Pandemie. Endlich stehen die Sterne günstig, dass BLACK NAIL CABARET die Welt mit diesem dunklen Soundtrack über die Schönheit des Lebens erobern, was diese strahlend weiße Blume von scheinbarer Unschuld letztlich auch symbolisiert, deren Duft aber auch die ewige Macht des Todes verbreitet: "Chrysanthemum".
Australischer Rock-Glanz trifft auf 80s Sunset Strip! The Neptune Power Federation kehren mit ihrem sechsten Album zurück, einer Sammlung fieberhafter Night Stories, untermauert mit purem Rock! Die vertonten Kindergeschichten mit einem ausgesprochen US-Rock-Sound der frühen 1980er Jahre sind inspiriert vom unbeschwerten und rücksichtslosen Sunset Strip in LA. Und hier wendet sich die Band bei 'Goodnight My Children' auch dem Radiorock der späten 1970er Jahre zu. Die acht Tracks feuern mit purer Rock-Inbrunst, inkl. dröhnender Gitarrensoli und dem stets markant verlockendem und hypnotisierenden Gesang von Front-Lady Screamin' Loz Sutch. Dieses Album dürfte die bisher beste Vocal-Performance der Sängerin mit dem beeindruckenden Kopfschmuck sein.
Die Sessions waren organisch und intuitiv, ermöglichten es Sutch so, die klassischen Pop-Strukturen der Tracks zu erweitern. Perfekt zum Album-Thema, das eine Sammlung nächtlicher Geschichten symbolisiert, die, so schrecklich sie auch sein mögen, den Zuhörer in der fürsorglichen Umarmung von Sutch, der kaiserlichen Priesterin, zurücklassen. Und als zusätzlichen Bonus erhalten die Fans ein illustriertes Märchenbuch, das die Veröffentlichung begleiten wird.
Die Band wird Ende Februar / Anfang März auch Deutschland-Konzerte spielen und dabei u.a. in Hamburg das 'Hell Over Hammaburg'-Festival beehren.
Rock Hard (10/10 Pkt.)
"Wie starb Sid Vicious? Wo ist Richie Edwards? Wann kommt ein neues Guns-N´-Roses-Album? Was ist die wahre Identität von Jens Peters? In die Reihe der großen Mysterien des Rock fügt sich das Rätsel, warum THE NEPTUNE POWER FEDERATION in gottverdammten kleinen Clubs spielen, während die konzeptionell ähnlich gelagerten Ghost Arenen füllen. Mangelnde Vielfalt ist nicht die Ursache: Die Aussies packen rustikalen Rock´n´Roll, Düster-Doom und Schrägo-Psych ebenso in ihre knallbunte Wundertüte wie überlebensgroßes Musiktheater mit viel Pomp, Musical-Flair und Pop-Appeal. Die Songs stehen dem Durchbruch auch nicht im Wege. Sie sind entweder ziemlich gut, verdammt gut oder schlicht großartig. Manche tänzeln leichtfüßig im glamourösen Power-Pop-Gewand einher (´Let Us Begin´, ´Twas A Lie´), andere klingen, als würden Heart Black-Sabbath-Stücke interpretieren (´Lock & Key´). Wieder andere lassen New-Age-bewegte Queen auf die synthetisierten ZZ Top der Achtziger treffen (´Woe Be Father´s Troubled Mind´, ´Hariette Mae´). Viele lassen sich auf Anhieb mitpfeifen, wobei die Eingängigkeit nie auf Kosten der Tiefe geht. Vielmehr sind die Arrangements so detailverliebt und wendungsreich, dass es fast zu Tränen rührt. Doch kommen wir zum "unique selling point" der wahnwitzigen Truppe: dem intergalaktischen, Brautkleid tragenden Christbaum mit Hirschgeweih namens Screamin Loz Sutch. Dass sich die "Imperial Priestress" in den hochherrschaftlichen Gesangskreisen von Farida Lemouchi, Chrissie Hynde oder gar Ann Wilson bewegt, war bereits erwiesen. Der hochdramatische Titeltrack zeigt jetzt, dass sie nicht von dieser Welt ist. Kurz: Es gibt keinen Grund, warum TNPF nicht längst Megastars sind - außer einer großen kosmischen Ungerechtigkeit. Es ist an euch, diese zu korrigieren!"
Legacy (12/15 Pkt.)
"Die australische Ausnahmekapelle um Screaming Loz Sutch, ihres Zeichens Exzentrikerin und Frontfrau mit großartiger Stimme, legt das sechste Album auf den Tisch, und bereits nach dem ersten Hören ist klar: Das Ding könnte verdammt groß werden! Full Energy Rock'n'Roll spielst du nicht, ohne, wenn du es gut machst, an die Großen zu erinnern. Aber auch wenn die Dinos im Sound der Band präsent sind, wirken die Songs easy und frisch von der Leber weg gerockt ('Let Us Begin' und 'Lock & Key'). Manche Parts lassen einen fast unverschämten Pop-Appeal in den Rock'n'Roll tropfen und begeben sich auf Ausschweifungen in die psychedelisch poppige Ecke ('Woe Be Father's Troubled Mind'). Ein Stück, in dem die Musik mit einer überlebensgroßen Attitüde flirtet, was die Gitarrensoli vor dem beschwörenden Part schön ins Rampenlicht setzt. Danach die klassische Mitklatsch-Nummer, ab da mutiert die Platte langsam zum Überflieger ('Betrothed To The Serpent'). Am Ende strecken sich Musik und Songwriting und wachsen aus dem bisherigen, schon vielschichtigen Können der Band nochmals hinaus. Da trifft der Pop-Appeal auf gefühlvollen Blues-Sound und wird zu wuchtigem Siebziger-Rock. Das funktioniert bestens. Nicht zuletzt, weil die Instrumentalfraktion auf dem Album fast blind miteinander zu harmonieren scheint und Screaming Loz Sutch die Kunst vollbringt, die nötige Theatralik, das gewisse Quäntchen an Exzess und die genau dosierte Übertreibung in ihr Organ zu legen. Der Titeltrack legt davon erstaunliches Zeugnis ab! It ain't a long way to the top … anymore."
On “The Adventures of Jefferson Keyes” , Cool Million member Frank Ryle goes solo, delivering a sumptuous debut album chock full of slick, Disco and Boogie influenced Soul and Jazz-Funk. He’s drawn on his bulging contacts book, roping in singers and musicians from Germany, Denmark, the UK and U.S.A. These include Soul man Kenny Thomas, Danish singer Gregers (who guests on the impeccable boogie jam “Busy Dreamin”) and Incognito member Sulene Fleming, whose confident vocals seemingly soar over the rich, organic Disco-Funk grooves of one of many album highlights “Lift Your Head Up” . These headline contributions are backed up by sensational playing and deft production of the one and only Boogie-Funk mastermind Rob Hardt, making “The Adventures of Jefferson Keyes” a revivalist Disco-Boogie treat.
PAWN PAINTERS, das sind vier junge Kerle aus dem bayerischen Schrobenhausen, die auf magische Weise Indierock, Postpunk und Spacerock miteinander kombinieren. Sie haben ihren spacigen, von Reverb geprägten Grundsound genommen und ihn schneller (Durchschnittstempo: 179,1 bpm), rauer und punkiger gemacht. Um diesen Charakter auf dem Album einzufangen, haben sie das komplette Album an zwei Wochenenden live im Proberaum aufgenommen. Es ist rough und ungeschönt, aber (eben) auch geradeheraus und lebendig.
Nach der mit Begeisterung aufgenommenen Ankündigung einer Reunion-Arena-Tour in UK im Jahr 2024 folgt nun der R-Release ihres zweiten Albums What Will The Neighbours Say? What Will The Neighbours Say? wird erstmals auf Vinyl erscheinen, und zwar als himmelblaue 140-GrammLP.
Their Satanic Majesties Request - ursprünglich in den legendären Londoner Olympic Studios aufgenommen, produziert von Glyn Johns und mit Streicherarrangements von John Paul Jones - enthält einige ihrer fantasievollsten Klanglandschaften, darunter afrikanische Rhythmen, Mellotron, ”gefundene Stimmen” und volle Orchestrierung. Es ist ein innovatives und experimentelles Stück, das von Coltrane, John Barrys Spionage-Thriller-Soundtracks und klassischen Komponisten ebenso beeinflusst ist wie vom Blues und R’n’B früherer Veröffentlichungen.
Bleachers kehren mit ihrem selbstbetitelten neuen Album zurück, das über Dirty Hit erscheint. Das Album ist Jack Antonoffs unverkennbare New-Jersey-Sicht auf die bizarren Gefühlswidersprüche des modernen Lebens, auf seine Position in der Gesellschaft und auf die Dinge, die ihm wichtig sind. Klanglich ist es traurig, es ist fröhlich, es ist Musik fürs Autofahren, fürs Weinen und fürs Tanzen auf Hochzeiten. Es hat etwas beruhigend Greifbares und Konkretes an sich: in verrückten Zeiten existieren, aber nicht vergessen, ählt
Bleachers kehren mit ihrem selbstbetitelten neuen Album zurück, das über Dirty Hit erscheint. Das Album ist Jack Antonoffs unverkennbare New-Jersey-Sicht auf die bizarren Gefühlswidersprüche des modernen Lebens, auf seine Position in der Gesellschaft und auf die Dinge, die ihm wichtig sind. Klanglich ist es traurig, es ist fröhlich, es ist Musik fürs Autofahren, fürs Weinen und fürs Tanzen auf Hochzeiten. Es hat etwas beruhigend Greifbares und Konkretes an sich: in verrückten Zeiten existieren, aber nicht vergessen, ählt
1965 bewiesen die Stones mit Out Of Our Heads, dass sie in der Lage waren, klassische Rock-Singles zu schreiben, die ihre R&B- und Blues-Wurzeln aufgriffen, sie aber in einen gitarrenlastigeren, durch und durch zeitgenössischen Kontext stellten. Es enthält einige unterschätzte frühe Pop-Perlen - I’m Free und das sublim-zynische Under Assistant West Coast Promotion Man. Außerdem gibt es herausragende Soul-Coverversionen aus der Mitte der 60er Jahre, darunter Hitch Hike von Marvin Gaye, Cry to Me von Solomon Burke und Good Times von Sam Cooke, sowie ihr eigenes gefühlvolles Plädoyer Heart Of Stone.
1965 bewiesen die Stones mit Out Of Our Heads, dass sie in der Lage waren, klassische Rock-Singles zu schreiben, die ihre R&B- und Blues-Wurzeln aufgriffen, sie aber in einen gitarrenlastigeren, durch und durch zeitgenössischen Kontext stellten. Die amerikanische Version dieser Kollektion hatte ein anderes Coverdesign und eine andere Tracklist, um zwei der großen Stones-Singles zu präsentieren - The Last Time (und die bedrohliche, folkige B-Seite Play With Fire) und das klassische, riff-orientierte Satisfaction - einer der Schlüsselmomente der Rock- und Popgeschichte! I’m All Right (basierend auf einem Riff im Stil von Bo Diddley) zeigt den Sound von 1965 von seiner rauesten Seite, während The Spider And The Fly eine schöne, rollende Version des Blues ist.
The Rolling Stones - Get Yer Ya-Yas Out gilt als eines der besten Live-Rockalben aller Zeiten und erscheint nun auf Vinyl. Ein außergewöhnliches musikalisches Dokument zweier Novembernächte im Madison Square Gardens im Jahr 1969 - die rohe Energie von Sympathy For The Devil, Jumpin’ Jack Flash und Honky Tonk Women bestätigt ihren Ruf als größte Live-Attraktion jener Zeit, vielleicht sogar ALLER Zeiten! Lester Bangs, der das Originalalbum in der Novemberausgabe 1970 des Rolling Stone besprach, schrieb: ”Es ist noch zu früh, um es zu sagen, aber ich beginne zu glauben, dass Ya-Ya’s das beste Album sein könnte, das sie je gemacht haben. Ich habe keinen Zweifel daran, dass es das beste Rockkonzert ist, das je aufgenommen wurde.
Wie eine frische Brise, die durch ein nach langer Zeit wieder geöffnetes Fenster hineinweht, klingt „Visions”, das neunte Solo-Studioalbum der neunfachen GRAMMY-Preisträgerin, Sängerin, Songwriterin und Pianistin Norah Jones. „Visions“ entstand in enger Zusammenarbeit mit Produzent und Multiinstrumentalist Leon Michels, der die singende und Klavier, Keyboards, Gitarre und Bass spielende Künstlerin am Schlagzeug sowie an Bass, Gitarre und Saxophon begleitet. Auf einigen Songs sind zudem als Gäste Brian Blade (Drums), Dave Guy (Trompete) und Jesse Murphy (Bass) zu hören. ”Visions” zeigt Norah Jones in Bestform, sanft rockend und groovend, mit zwölf Song über eine neu empfundene spirituelle Freiheit. Man kann das Album als das Yang zum Yin von ”Pick Me Up Off The Floor” betrachten, Jones’ letztem Studio-Album mit eigenen Songs, das zu Beginn des Corona-Lockdowns im Jahr 2020 veröffentlicht wurde und viele der dunkleren Emotionen jener Zeit aufgriff.
Kill The Lights, die aus ehemaligen Mitgliedern von Bullet for My Valentine, Throw the Fight, Threat Signal und Still Remains bestehen, veröffentlichen über Fearless/Concord ihr neues Album Death Melody am 08.03.2024 Ihre songs sind einzigartig- Sie stürmen förmlich von der ersten Note an aus den Toren, supported von galoppierenden Riffs, wobei die Texte in einem wilden, höllischen Stil vorgetragen werden. Das markerschütternde Gebrüll geht nahtlos in einen hübschen, sauberen und melodischen Stil über, der effektiv zeigt, wie brutal und doch soft Kill The Lights sind!
Original Son del Barrio, from Monterrey; presenting their first album Tropical Gueto. A trip through different neighbourhoods, with a collection of sounds ranging from Digital Cumbia and Hip-hop to Reggae and Tropical bass. Created as a collaboration between Mexico and Germany (featuring founding member and singer Angel Perez, and Dj and producer Andres Digital), this tropical experiment begins with a series of concerts in Rome, Amsterdam and Paris. Plans are laid for the co-production of Tropical Gueto in said tour; and the resulting efforts saw the participation of Indepe Roots, Bianca Ciocca, Moska Hernandez, Joyce Musicolor and Feo Feo Records; as well as Gran Om, on art duties. Tropical Gueto sets the bar high for Digital Cumbia, setting a clear benchmark for the genre. Angel Perez (aka Son del Barrio) lends his voice to the streets and the “barrio” culture of Monterrey, in the expressive language of his own lyrics and compositions; through the sensitivity and technical ingenuity of producer and Dj Andres Digital (aka Jaky Tuff).
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Postpunk band Dead Years from Bielefeld/Germany was founded in January 2019 by Julia, Hannes and Jonas. Hannes and Jonas had already played in Ruins together, Julia and Jonas were in Pointed. Further current and former bands are Mayak, Gloom Sleeper, Patsy O’Hara and Shoyu Squad
The newly reborn Danish label, tech-nology, is reintroducing itsfirst two releases.
Tech-nology is thrilled to reintroduce the world to the groundbreaking debut releases from 2003.
This was the first release on the label bearing the title "RedSector" and catapulted tech-nology into the music scene with adistinctive blend of warm, raw, and captivating machine funk, fusing elements of techno and electroclash. The title track"Valyom" reach third place on Ricardo Villalobos' chart, while"Echo Dreams" became an enduring electro classic.
Hailing from Belgium, Valyom, also known as Filip Vandendriessche, had already left a strong mark on the music landscape under the moniker DJ Valium. He had previously released with the German label International DJ Gigolo Records and emerged as one of the first Belgian artists to contribute tothe Detroit sound with releases on Teknotika Records.
Filip Vandendriessche has been a fixture on record labels and event flyers since the early '90s when, fueled by his passion for dance music, he co-founded the UFO parties in the western provinces of Belgium. These early gatherings laid the foundation for a global journey that took him to some of the most iconic underground parties labels worldwide.
Tech-nology is proud that Valyom was the first artist to be released on the label.
Red is also the colour of love!
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By the turn of the 80s, the impact of David Bowie’s ground- breaking Berlin recordings – the synths, the alienation, the drily futuristic production – was being felt on music across Europe. What’s more, the records being made were reflecting back and influencing Bowie’s own work – 1979’s Lodger and 1980’s Scary Monsters owed a debt to strands of German kosmische (Holger Czukay), new electronica (Patrick Cowley, Harald Grosskopf), and the latest works from old friends and rivals like Robert Fripp, Peter Gabriel and Scott Walker, all of whom had been re-energised by the fizz of 1977.
Compiled by Saint Etienne’s Bob Stanley and the BFI’s Jason Wood, Fantastic Voyage is the companion album to their hugely successful Café Exil collection, which imagined the soundtrack to David Bowie and Iggy Pop’s trans-European train journeys in the mid-to-late seventies. “Fantastic Voyage” is what happened next.
Bowie’s influences and Bowie’s own influence were rebounding off each other as the 70s ended and the 80s began, notably in the emergent synthpop and new romantic scenes as well as through the music of enigmatic acts like the Associates and post-punk pioneers such as Cabaret Voltaire.
Like Low and Heroes, some of the tracks on Fantastic Voyage are spiked with tension (Grauzone’s ‘Eisbär’) while some share those albums’ sense of travel (Simple Minds’ ‘Theme for Great Cities’, Ryuichi Sakamoto’s ‘Riot in Lagos’) and others find common ground with “Lodger’s” dark, subtle humour (Thomas Leer’s ‘Tight as a Drum’, Fripp’s ‘Exposure’).
This is the thrilling, adventurous sound of European music before the watershed moment when Bowie would abandon art- pop for America and the emerging world of MTV with “Let’s Dance” in 1983. Fantastic Voyage soundtracks the few brief years when the echo chamber of Bowie, his inspirations, and his followers created an exciting, borderless music that was ready to challenge Anglo American influences.
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Das erste Album mit Gesang der geliebten äthiopischen Nonne, Komponistin und Pianistin Emahoy Tsege Mariam Gebru enthält tiefgründige und bewegende Kassettenaufnahmen, die inmitten politischer Umwälzungen und Unruhen entstanden sind. Es sind Lieder über Weisheit, Verlust, Trauer und Exil, die direkt in eine Boombox gesungen und von Emahoys unverwechselbarem Klavier begleitet werden. Obwohl sie die Lieder noch im Haus ihrer Familie in Addis Abeba schrieb und aufnahm, singt Emahoy über den Schmerz, weit weg von zu Hause zu sein, über die Revolution von 1974 und den Roten Terror in Äthiopien und über eine Vorahnung ihres zukünftigen Exils in Jerusalem. Im 21. Jahrhundert ist Emahoy weltweit für ihren ganz eigenen melodischen und rhythmischen Stil bekannt geworden. Häufig als "jazzy" oder "honky tonk" fehlinterpretiert, entspringt Emahoys Musik in Wirklichkeit einer tiefen Auseinandersetzung mit der westlichen klassischen Tradition, gemischt mit ihrem Hintergrund in traditioneller und orthodoxer äthiopischer Musik. Diese Lieder, die zwischen 1977 und 1985 aufgenommen wurden, unterscheiden sich von allem, was die Künstlerin bisher veröffentlicht hat. Die Geräusche der Vögel vor dem Fenster, das Knarren der Klavierbank und das Klopfen von Emahoys Finger auf der Aufnahmetaste vermitteln das Gefühl, bei der Künstlerin zu sein, während sie aufnimmt. Emahoys Texte, die sie auf Amharisch singt, sind poetisch und schwer von der Last des Exils. "Als ich hinausschaute / hinter die Wolken / konnte ich den Himmel meines Landes nicht sehen / bin ich wirklich so weit gegangen?", fragt sie in "Is It Sunny or Cloudy in the Land You Live?" Ihr Gesang ist zart und innig und zeichnet die melodischen Konturen ihres Klaviers nach.
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Die "Gothics" glaubten an das Do-it-yourself-Punk-Ethos, dass jeder ein Instrument in die Hand nehmen könne. Graue Wolken zogen auf, und in der unwahrscheinlichen Stadt Hamburg gründete eine dreiste und eindringliche Bande von fünf Frauen, Caro May, Rita Simon, Manuela Rickers, Fiona Sangster und Anja Huwe, Xmal Deutschland. Und wie es sich für einen echten Punk gehört, taten sie dies ohne musikalische Vorkenntnisse. Die 7“ Single "Schwarze Welt" wurde 1981 auf dem lokalen Punk-Label ZickZack veröffentlicht und stellte die Band als einen beunruhigenden Schwarm von Intensität vor. Die Dringlichkeit des repetitiven Klagelieds, die wirbelnde Manie, die sich auf der B-Seite mit "Die Wolken" und "Großstadtindianer" fortsetzt, deren krude Synthesizer-Geräusche die Spannung noch steigern. Vor allem der einzigartig giftige deutsche Gesang von Huwe wurde schnell in die ungezügelte und aufkeimende Szene der glamourösen Düsternis eingebettet. Die Unabhängigkeit des Punks vom starren Griff der Tradition erlaubte es der Band, Trost in einer Anti-Establishment-Kunst und -Musik zu finden, weit entfernt von den Konventionen der Vergangenheit. Mit ihrem Pfauenhaar und den dick mit Kajal umrandeten Augen bewahrte sich die Musik von Xmal Deutschland sowohl eine Unruhe als auch eine Zartheit, die mit der Veröffentlichung der Single "Incubus Succubus" im Jahr 1982 die Grenzen der "Neuen Deutschen Welle" (ähnlich wie ihre Kollegen und Freunde DAF und Einstürzende Neubauten) überschritt. Sie wurde sofort zu einem Post-Punk-Klassiker. Die Gitarre wühlt sich durch die Melodie, während die schaurige Primitivität von Huwes Stimme andeutet, dass sie vielleicht, nur vielleicht, die alptraumhafte Kreatur ist, vor der man sich in Acht nehmen muss. Die B-Seiten, "Zu Jung Zu Alt" und "Blut Ist Liebe", halten sich an strenge militaristische Tanzbeats, während sie in Aufregung wimmeln. Im selben Jahr trat die Band in London als Support für die Cocteau Twins auf; das war die Plattform, die sie brauchten, um in die Arme der zerrissenen Netzmassen zu stürzen. „Early Singles 1981-1982“, ist eine Karte der grundlegenden Bewegungen von Xmal Deutschland, nur Sekunden vor dem Abheben. Die Bonustracks auf der Compilation, "Kaelbermarsch" und eine düstere Live-Version von "Allein", unterstreichen die Verschmelzung von Härte mit der quixotischen Dekadenz atmosphärischer Synthesizer. Das Streben der Band nach etwas Größerem ist spürbar, zu einer Zeit, in der nach dem Aufkommen von Punk neue Möglichkeiten des Musikmachens offenstanden.
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Five albums, sixty tracks and still counting. Cool Million are back with a new album!
Ten years ago the euro soul duo Cool Million released their first album 'Going Out Tonight' on UK soul label Expansion Records. The album took the soul crowd by surprise, cause who were these guys that out of the blue, could recreated the soulful sound of the 80's hey day like no other?
The answer to that question is; Rob Hardt and Frank Ryle. One a super musician from Germany with skills you can only dream of. The other a Dj/musicfreak from Denmark with a masterplan – both of them with tons of dedication and passion for thier craft.
Thier passion and ambition have kept them in the came for a decade and they have worked with a long list of artists, some known some not, some forgotten some on their way up! The list include names such as: Jean Carne, Keni Burke, Shirley Jones, Eugene Wilde, Meli'sa Morgan, Rena Scott, Leroy Burgess, Peggi Blu, Yvonne Gage, Marc Evans, Alton McClain, Kenny Thomas, Lisa Stansfield, Tom Moulton, Joey Negro, Dimitri From Paris and John Morales, Glenn Jones, Marc Sadane, Tim Owens, Gavin Christopher, Michael Jeffries.
Cool Million tells that they feel privileged and humble when they look at the list of names they have worked with over the ten years. Futhermore they add; 'Who would have thought that two dudes from northern Europe would be able to create music with people that talented, we hope we could do it, when we started but that we actually done it, is amazing and wonderful'.
Reflecting on the first decade of Cool Million it's fair to say that Rob & Frank are two determined and ambitious gentlemen with extraordinary talent.
So what can Cool Million tell us abouth their new album? 'It's a classic Cool Million album where we work/collaborate with various artists, staying true to our original concept both in terms of genre and how we think a album works best. Having say that we think that our fans will be a little surprised with the fact that this is our slowest album to date. We believe we have more variety than ever and it's a fact that the music on the new album is slowed down in terms of more ballads and mid-tempo songs compared to our other albums'.
'The reason for this development is that we wanted to try something that was a little out of our comfort zone. Also we felt that we wanted to prove that we can do quality slow jams aswell. You could also argue that is's beause we both turned fifty this year.. haha'.
Stunning outernational funk for the psych breaks dancefloor featuring the mesmerizing vocals of Ukrainian jazz singer Mona. Sung in her mother language, "Moya Vode" is about the "ancient ritual to put a spell on water and remove all negativity through its power".
Mona and MC Fame, a well-known Ukrainian hiphop producer and activist, both left their hometown Kyiv last year and found a new home in the Hammerbrook district of Hamburg, Germany, where they quickly connected with the lively funk scene of the city. Together with the Mocambo crew they set off to work out some magic by combining universal funk grooves and Ukrainian folklore.
Mona's mystical soulful vocals are backed by the "Hammerbrook Sound Machine", a group featuring members of Bacao Rhythm & Steel Band and the Mighty Mocambos, with instruments like the Tsymbaly or Drymba added on top. The "folk-funk" continues more electronically on the instrumental flip side when MC Fame takes over the lead on Moog synthesizer. Dive into this spell!
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Emotional Rescue takes another trip into the twisted world of post-punk dubs, electronics and oddities here at the hands of DJ, collector and radio host Gary The Tall. The original comes from German duo and new wave innovators Die Radierer whose pop-reggae jam 'Batman' is irresistibly catchy with its low-slung beats and lazy, sun-kissed melodies.
It appeared on 1983's In Hollywood and was recorded at their home studio on a Tascam 4-track cassette recorder. Gary The Tall's remix finds him teaming up with Aaron Coyles under his new alias of Exotic Gardens and the results are loopy and dubbed out to perfection.
Wo ein Krater liegt, muss es einen Vorfall gegeben haben. Etwas ist eingeschlagen oder ausgebrochen, wo jetzt Ruhe ist. 2012 spien Messer das fiebrige Debüt "Im Schwindel" in die brodelnde Begeisterung für Punk aus Deutschland und wuchsen zu einer prägenden Stimme im Post-Punk-Revival der Zehnerjahre. Was auf den letzten beiden Platten "Jalousie" (2016) und "No Future Days" (2020) noch wild wucherte, ist nun auf "Kratermusik" stärker begriffen und gibt zugleich Sicherheit für weiterführende Expeditionen. Die einzelne Idee ist jetzt schärfer konturiert als zuletzt, Kratermusik ein Album im Wortsinn: Jede Seite ein anderes Bild, eine andere Szene mit anderen Figuren, zusammengehalten von einem Einband, einer Motivwelt, einem Sound, der dieses Mal dicht, aber umso detaillierter ausfällt. An anderer Stelle lösen sich Stimmen auf: Pola Lia Levy, die lange schon eng mit der Band befreundet ist und gerade mit ihrer neuen Band Dews in den Startlöchern steht, spendet Harmonien, die im erst sachten, dann zunehmend mitreißenden "Im falschen Traum" mit dem Rest der Band verschwimmen. Im Space-Dub-Finale "Am Ende einer groszen Verwirrung" stimmt sie mit Joachim Franz Büchner in einen beherzten Singsang ein. Was hier tröstlich klingt, wirkt im vielstimmigen Spiegel zerrissen, wenn auch nicht zwingend unheimlich - sondern ähnlich faszinierend-ambivalent wie Mille Petrozza von der legendären Thrash Metal-Band Kreator, der mit einigen englischsprachigen Zeilen durch den wispernden Refrain am Ende des Wave-Epitaphs Grabeland schneiden darf. Messer bleiben also ambivalent, fragend und suchend, gerade wenn es um Krieg und Frieden oder die Zukunft des Planeten geht. Die Bewegung steckt schon im Titel: Das "Messer verwandte Wort" Krater, so Otremba, "ist vieldeutig, ein Wort, bei dem klar ist: Zu dem muss man sich verhalten. Das ist ein scharfkantiges, schroffes Wort." Im Krater steckt immer auch das Potenzial zur Explosion, im Frieden lauert der nächste Krieg. Im Vorrang des Ästhetischen ist die neue Platte aber ein typisches Messer-Album, auch in seiner gewohnten Überschreitung dessen, was Post-Punk sein kann. Vielfältiger klang diese Band nie, ihr Referenzsystem bleibt undurchschaubar. Parallel spülen die Pop-Gezeiten wieder eine (Neue) Neue Deutsche Welle an, doch Messer bleiben ihren eigenen Zyklen verpflichtet, befinden sich in ständigem Übergang: Metaphern nie ganz auflösen, Motive immer neu ausleuchten, Sounds nochmal anders aufeinander beziehen.
GRILLMASTER FLASH - Vollfunktionsentertainer und Singer/Songwriter aus Bremen-Nord - zeigte sich auf seinen drei bisherigen Alben bereits gewitzt wandlungswillig. So mäanderte er in den vergangenen acht Jahren entlang Alternative- und Classic Rock, Power Pop und ähnlichen Genres, bis hin zu einer Punk-EP. Insgesamt mit allgemein starkem 80er-Jahre-Einschlag. Nun hat Grilli, nur knapp ein Jahr nach der Veröffentlichung des letzten Albums "Komplett Ready" (2022), ein Heavy Metal-Album aufgenommen. Ganz richtig gelesen - Und es ist wirklich ernst gemeint! Die 9 neuen Songs auf "Flash Metal" bedienen sich den verschiedensten Spielarten des Metals und huldigen dem abwechslungsreichen Genre. Stilsicher, eloquent, mit viel Hingabe zur Musik: "Flash Metal" ist ein Liebesbrief an den Metal. DIE ÄRZTE-Bassist Rodrigo González hat die Leadgitarre und Gitarrensoli der ersten Single "Der letzte Metalhead"eingespielt. Und damit ist der nicht das einzige DÄ-Mitglied auf dem Album... Herausgekommen ist ein deutschsprachiges Heavy Metal-Album, das Spaß macht. Eine Verbeugung und eigenwillige Interpretation in Einem.
Kernig, handgemacht und ehrlich – Attribute die den Folk Rock Sound von Rauhbein am besten beschreiben. Mit dem Debutalbum „STEH WIEDER AUF“ weckt Rauhbein die Lust am Leben, denn diese Lieder hat das Leben geschrieben. Songs, die Mut und Lebensfreude vermitteln, gerade da, wo man es nicht erwartet. Egal worum es in den Songs geht, um den Knüppel, den uns das Leben zwischen die Beine wirft, um das Umschiffen von Klippen, um Höhen und Tiefen, um Freud oder Leid: Am Ende erzählen sie doch alle von der Liebe zum Leben und der alles tragenden Kraft, der positiven Energie.
Kernig, handgemacht und ehrlich – Attribute die den Folk Rock Sound von Rauhbein am besten beschreiben. Mit dem Debutalbum „STEH WIEDER AUF“ weckt Rauhbein die Lust am Leben, denn diese Lieder hat das Leben geschrieben. Songs, die Mut und Lebensfreude vermitteln, gerade da, wo man es nicht erwartet. Egal worum es in den Songs geht, um den Knüppel, den uns das Leben zwischen die Beine wirft, um das Umschiffen von Klippen, um Höhen und Tiefen, um Freud oder Leid: Am Ende erzählen sie doch alle von der Liebe zum Leben und der alles tragenden Kraft, der positiven Energie.
Dostrotime ist Spaß im Squarepusher-Stil. Schwere, intensive, herausreissende, experimentelle, elektronische Musik für pures Hochgefühl. Keine Entschuldigung nötig, eine für das Squarepunter-Massiv! Anfang 2020 hatte Squarepusher gerade sein letztes Album 'Be Up A Hello' mit großem Erfolg veröffentlicht und bereitete sich auf eine weltweite Tour mit einigen seiner bisher größten Shows vor. Dann kam die Pandemie und alles war vorbei ... Ohne Ablenkung begab sich der Künstler direkt in sein Studio, um mit neuen Aufnahmen zu beginnen. Er sagt: 'Ohne die üblichen Unterbrechungen verlief die Zeit anders.' Es ist eine Episode, die er Dostrotime nennt. Daher ist Dostrotime ein Versuch, die Besonderheit der durch den Lockdown katalysierten Musik als Teil der Feier des Endes des Lockdowns einzufangen.
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REKORDER is "a kind of retrospective of myself", says M.RUX about his second, long-awaited solo album. For over 10 years, Marten Rux aka M.RUX appears as a DJ, producer, editor, remixer and multi-instrumentalist all over the world and has developed an idiosyncratic sound that opens up subtle fields of tension: M.RUX mixes a sound between experimental sound design and hooklines that stay in your ears forever. Between wild percussion and contemplative harmonies, between ecstasy and meditative calm. In his DJ and live sets, M.RUX usually steps up to the controls with a smile, discreetly bobbing his head, while the audience goes wild. He circumnavigates clichés with trustworthy certainty and develops his very own guiding threads in his selection beyond BPM or genre straitjackets. One constant is his warm, often stoically slow kick drum, which holds all that playfulness together. REKORDER is a manifestation of this typical M.RUX sound. Similar to his concept album "Vermonische Melodien" from 2020 (on the Pingipung label), the artist's curiosity is directed towards the musical visions of the past. When new music technology projected great visions of the future and when new sounds had not yet solidi ed into clichés. REKORDER refers to the recording device, spelled in a German way, because most of the recordings were made in Germany (and in England as well). Phonography is a miracle that has only been around for 150 years: Technology gifts upon us prosthetics for remembering sound. Every recording is a process, and every playback a new performative act. Recordari (Latin) is a beautiful word. It literally means to take something to heart (cor) once again (re-). This doesn't just refer to remembering, but also to a ponderous, loving, sometimes doubtful contemplation. It is a perfect headline for M.RUX’ approach to processing sound. REKORDER draws deeply from its own archive, which has ourished quite splendidly during the pandemic. Multi-instrumentalist M.RUX mixes his own recordings of banjo, guitar, auto-harp, synths, percussion and jews harp with fragments from sessions with friends that have accumulated since 2020. They unfold in the process of re-listening in the mix and transform into a solid musical tapestry. A typical gesture for this album? M.RUX bows deeply to the history of pop music - especially the blues and its melancholy, coolness and shuf ing groove. The harmonic framework of the album is based on blues scales throughout. Instead of conveying blue emotions via lyrics or the tone of the voice, as the original genre does, the synthesizer takes on this role on REKORDER. With his sound design, M.RUX achieves an ecstatic sorrow in his melodies, this gurgling portamento that is reminiscent of R&B (or even the ingenious title melody of the series "Bojack Horseman”). If voices are heard on REKORDER, then as hypnotic fragments that guide us through the groove as conjunctions: "Because...", says the voice in the track of the same name. That's enough. There are no lyrics, no literal weariness, no love-songs or storytelling, REKORDER processes all of this into timbres and groove as vessels for the album’s individual, contemplative melancholy. Never forgetting, with a gentle smile, to swing a leg.
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REKORDER is "a kind of retrospective of myself", says M.RUX about his second, long-awaited solo album. For over 10 years, Marten Rux aka M.RUX appears as a DJ, producer, editor, remixer and multi-instrumentalist all over the world and has developed an idiosyncratic sound that opens up subtle fields of tension: M.RUX mixes a sound between experimental sound design and hooklines that stay in your ears forever. Between wild percussion and contemplative harmonies, between ecstasy and meditative calm. In his DJ and live sets, M.RUX usually steps up to the controls with a smile, discreetly bobbing his head, while the audience goes wild. He circumnavigates clichés with trustworthy certainty and develops his very own guiding threads in his selection beyond BPM or genre straitjackets. One constant is his warm, often stoically slow kick drum, which holds all that playfulness together. REKORDER is a manifestation of this typical M.RUX sound. Similar to his concept album "Vermonische Melodien" from 2020 (on the Pingipung label), the artist's curiosity is directed towards the musical visions of the past. When new music technology projected great visions of the future and when new sounds had not yet solidi ed into clichés. REKORDER refers to the recording device, spelled in a German way, because most of the recordings were made in Germany (and in England as well). Phonography is a miracle that has only been around for 150 years: Technology gifts upon us prosthetics for remembering sound. Every recording is a process, and every playback a new performative act. Recordari (Latin) is a beautiful word. It literally means to take something to heart (cor) once again (re-). This doesn't just refer to remembering, but also to a ponderous, loving, sometimes doubtful contemplation. It is a perfect headline for M.RUX’ approach to processing sound. REKORDER draws deeply from its own archive, which has ourished quite splendidly during the pandemic. Multi-instrumentalist M.RUX mixes his own recordings of banjo, guitar, auto-harp, synths, percussion and jews harp with fragments from sessions with friends that have accumulated since 2020. They unfold in the process of re-listening in the mix and transform into a solid musical tapestry. A typical gesture for this album? M.RUX bows deeply to the history of pop music - especially the blues and its melancholy, coolness and shuf ing groove. The harmonic framework of the album is based on blues scales throughout. Instead of conveying blue emotions via lyrics or the tone of the voice, as the original genre does, the synthesizer takes on this role on REKORDER. With his sound design, M.RUX achieves an ecstatic sorrow in his melodies, this gurgling portamento that is reminiscent of R&B (or even the ingenious title melody of the series "Bojack Horseman”). If voices are heard on REKORDER, then as hypnotic fragments that guide us through the groove as conjunctions: "Because...", says the voice in the track of the same name. That's enough. There are no lyrics, no literal weariness, no love-songs or storytelling, REKORDER processes all of this into timbres and groove as vessels for the album’s individual, contemplative melancholy. Never forgetting, with a gentle smile, to swing a leg.
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Sheer Mag haben sich eine einzigartige Position im Kanon des zeitgenössischen Rock erarbeitet: Sie wechseln mit Leichtigkeit zwischen den
raffinierten Schnörkeln einer "Kenner-Band" und der ekstatischen Umgangssprache des populistischen Songwritings - und zeigen dabei keine strikte
Loyalität zu einem der beiden Lager - ihr Sound wird zwar oft zitiert, ist aber unverkennbar und sofort als ihr eigener erkennbar. Auf Playing Favorites,
Sheer Mag's drittem Album und dem ersten bei Third Man Records, profitiert die Band von einem Jahrzehnt der Hingabe an ihren eigenen kollektiven
Geist - einem Geist, der sowohl in den verschwitzten Gräben der Punk-Lagerhallen als auch im überlebensgroßen Glamour der Konzerthallen
verfeinert wurde - und bringt ein dichtes Werk voller packender Emotionen, massiver Hooks und meisterhaft konstruierter Power-Pop-Hymnen
hervor. Wie Sängerin Tina Halladay es ausdrückt: "Niemand scheint mehr geradlinige Rock-Knaller zu schreiben - mehr als alles andere wollten wir mit
dieser Platte das große, eingängige Songwriting in den Mittelpunkt stellen." Dies ist das Album, das die vierköpfige Rock'n'Roll-Band aus Philadelphia
schon immer machen wollte.
Formed in 2006 in Boston, Massachusetts and now based in Berlin, Germany; Arms and Sleepers is the electronic trip hop project of producer Mirza Ramic (formerly a duo with Max Lewis), who has subsequently released 13 full albums and 20 EPs of glitched-out grooves that take as much inspiration from leftfield hip hop experimentalism as they do from the slowburn ambience and panoramic euphoria of contemporary post-rock. His forthcoming 14th full-length album, `What Tomorrow Brings' is a breathtaking aural account that charts the life-changing journey of being forced out of your home over four distinct, musical sections. Initially inspired by watching Kenneth Branagh's award-winning coming-of-age drama Belfast as the fighting in Ukraine broke out, MIrza found himself reflecting on his own experience as a child and how it has formed the man he is today. As such, the album's four sections, titled `Innocence', `Melancholy', `Rupture' and `Reflection', serve as the reification of the life and experience that Mirza lost as well as a representation of the identity he has since shaped for himself. Whereas more recent Arms and Sleepers releases, such as 2022's full-length `former kingdoms', are peppered with the sultry saxophone refrains, syncopated 16ths and smoky ambience of a New York jazz bar; `What Tomorrow Brings' is instead acute and driving, with complex drum breaks reminiscent of powerful post-rock acts such as BATTLES, Mogwai and Caspian brought insistently and urgently to the fore. Double vinyl in single colour orange!
Gwendoline werden nicht gern in Schubladen gesteckt. Wir tun es dennoch: Nu Wave with wit, Synthwave with edge, Postpunk with Pop. Als wenn Benjamin Biolay Molchat Doma vorstehen würde, ,I'm Not In Love" (Chrystal Castles) auf ,Anyway" (OTO) trifft, Ladytron mit DAF in den Urlaub fahren würden. Seit 2017 verfolgt das social medial scheue Duo Micka (a.k.a. Mikoune) und Pierre (a.k.a. Daniel) im eher verborgenen ihre Cold Wave-Vision. Das Debut wurde in reinster DIY-Manier zu Hause im Keller aufgenommen und ohne Umschweife in kurzer Zeit produziert. Lange Zeit gab es kaum was zu Gwendoline zu googlen, aber an den Kennnern ist es natürlich nicht vorbeigegangen. Das spanische Label Dead Wax Records fand das so super, veröffentlichte digital und sehr limitiert auf Vinyl, ein Reissue gab's auf bandeigenem Label 2022. Nun sind sie bei Born Bad gelandet und dabei in bester Gesellschaft mit Vox Low, Frustration und Bracco. Was macht Gwendoline einzigartig? Sicherlich ihre Wut und gleichzeitige Zurückhaltung, die sie mit Selbstkritik, Ironie und Humor vermischen, was sich in den Texten wie auch im Sound wiederspiegelt. LP-Version in klassich schwarz mit Download Code und Digipack-CD.