'Why Black Man Dey Suffer', aufgenommen 1971, wurde von Fela Kuti's damaligen Label EMI ursprünglich als zu kontrovers für eine Veröffentlichung angesehen. Geprägt von der amerikanischen Black-Power-Bewegung und einer neuen panafrikanischen Weltsicht, diente dieses Album Fela als musikalisches Vehikel, um die kolonialen Ungerechtigkeiten und die Korruption der herrschenden Eliten seiner Zeit aufzudecken und herauszufordern.
Der Titelsong "Why Black Man Dey Suffer" ist eine Geschichtsstunde über die Unterdrückung des afrikanischen Menschen. Er beschreibt die Litanei des Missbrauchs, den Schwarze erlitten haben - von der Versklavung bis hin zur Auferlegung einer neuen Kultur durch ein fremdes Volk, das ihnen ihr Land wegnahm, sie bekämpfte und sie gegeneinander aufbrachte.
Der folgende Track, 'Ikoyi Mentality', bringt Felas Identifikation mit den unterdrückten Massen und seine Ablehnung der Lebensweise der herrschenden Klasse im Stadtteil Ikoyi in Lagos deutlich zum Ausdruck.
'Why Black Man Dey Suffer' ist Teil des von Chris Martin und Femi Kuti zusammengestellten Box Sets #5 und ist jetzt endlich auch einzeln erhältlich auf transparent gelbem Vinyl. Inkl. einer bedruckten Innenhülle.
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Nach über 30 Jahren erscheint die Complete Discography mit vielen Songs erstmalig auf Vinyl! Die Indie-Folk-Punk Band machte Anfang der 90er nicht nur regional auf sich aufmerksam in dem sie auf Studi-Parties und Hausbesetzungen spielte, auch bundesweit auf Festivals und Konzertbühnen waren sie gern gesehene und vor allem gehörte Gäste. Der Output der Band, die nur 3 Jahre existierte war beachtlich! Musikalisch bewegt sich der Sound zwischen Violent Femmes, den Go-Betweens und Hüsker Dü Riffs - eine doch eigenständige Mixtur, nicht zuletzt auch aufgrund der markanten Geige und dem unterschiedlichen Background der einzelnen Members. Enthalten auf dieser liebevoll aufgemachten LP sind die vier Tracks der "water" EP (1991), die 5 Songs der "nightingales in diving dresses" MC (1992) und "strong" von dem "mom, flight 13 to the moon, please" 2xEP Sampler (1993). Das Album kommt mit Foto- bzw. Lyric Beiblatt und wurde von Markus Heinzel (Liquid Studio) remastered.
Black Vinyl[41,13 €]
Es gibt nur wenige Alben in der Geschichte der zeitgenössischen amerikanischen Musik, die die Bezeichnung ”Original Jazz Classic” mehr verdienen. Es ist das erste von zwei Riverside-Alben, die vom legendären letzten Auftritt des ersten Bill Evans Trios stammen - aufgenommen am letzten Tag eines Village VanguardEngagements, kaum zehn Tage vor dem tragischen Tod des Bassisten Scott LaFaro. Die Aufnahmen sind seit langem bekannt dafür, dass sie die Essenz der einzigartigen Interaktion zwischen den drei Musikern einfangen, die das Trio auszeichnete.
Diese Neuauflage von Sunday At The Village Vanguard erscheint als Teil der OJC-Serie und wurde bei RTI auf 180-Gramm-Vinyl gepresst.
":Duett" - der Name ist Programm auf diesem Album, dem zweiten aus dem Hause ASP. Endlich kommen die Fans in den Genuss, auch dieses Werk als limitierte Picture-Vinyl ihr eigen nennen zu dürfen. Nicht nur verhalf das zweite Kapitel des Zyklus den Musikern zum finalen Durchbruch auf den Tanzflächen der Schwarzen Szene, es brachte damals auch viel Licht in die Geschichte rund um den Schwarzen Schmetterling. So wurde die Rahmenstory vor allem in der trancigen "Kleinen Ballade vom Schwarzen Schmetterling" erläutert (und von Pit Hammann im gleichnamigen Bilderbuch kongenial bebildert), und in "Versuchung" wohnt die Zuhörerschaft der Zwiesprache zwischen zwei Wesen bei, die nicht mit- und auch nicht ohne einander können. Eine Zerrissenheit, die vielen Hörern eine ebenso nachvollziehbare wie spannende Reise ins eigene Ich ermöglichte.
Auch das energetische "Kokon" - wie der Rest des Albums noch stark vom elektronischen Sound der Anfangstage geprägt - erhielt einen Ehrenplatz in den Herzen der Fans und stellt besonders im Live-Kontext einen veritablen Nackenbrecher dar. Weitere All-Time-Fan-Favourites wie das epische "Schwarz" oder das zornige "Besessen" runden das Gesamtkunstwerk ab und belegen schon zu Beginn ihrer Karriere die musikalische und textliche Vielseitigkeit des ASP'schen Œuvres.
"Hast du mich vermisst?" - mit dieser selbstbewussten Frage starteten ASP im Jahr 2000 ihre Karriere. Nun erscheint ihr Debütalbum auf Picture-Vinyl. Viel ist seitdem geschehen im Hause ASP. Viele Geschichten wurden erzählt, durch viele Jahre sind wir gemeinsam gereist, haben den Dunklen Turm besucht, sind als Raben durch die Lüfte geschwebt, haben im Kerker gesessen, an Klippen gehangen und im Horror-Hotel gewohnt, sind durch die Tiefsee getaucht und wieder an Land gespült worden. Und all dies begann mit der Frage, die nach über zwei Jahrzehnten aktueller scheint denn je: "Hast du mich vermisst?" - denn die Musiklandschaft braucht heute dringender als je zuvor einen musikalischen Geschichtenerzähler, der es schafft, mehr als nur Hintergrundbeschallung zu liefern, nämlich ein klangliches Refugium für alle, die mehr suchen als nur Oberflächlichkeiten und Wohlfühlgedudel.
Doch auch wenn der Stil der Band sich weiterentwickelt hat und die Themen- und Bilderwelten immer stärker ausgeweitet wurden - jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, und Songs wie "Schwarzer Schmetterling" und "Und wir tanzten (Ungeschickte Liebesbriefe)" dürfen auch heute noch, nach über zwei Dekaden, auf kaum einer Setlist fehlen. Publikum und Musiker ergehen sich auf Konzerten gleichermaßen in Emotionalität und Bedeutsamkeit dieser Lieder. Und auch weitere Hits wie "Sing Child" oder "Where Do the Gods Go?" erfreuen sich nach all den Jahren - unter anderem ihrer ausgesprochenen Tanzbarkeit wegen - außerordentlicher Beliebtheit. Das belegt den Kultcharakter dieses Erstlingswerkes und des ersten Kapitels des Schmetterlingszyklus.
Thrash, Prog, Power, Black, Death, reiner Heavy Metal und alles, was das Metalherz begehrt, in einem Album vereint- das ist MANTICORA. Die Band,
die 1997 (seit dem wurden neun Alben veröffentlicht) als Power-Metal-Band anfing, hat sich entwickelt und dabei ihren eigenen, einzigartigen Stil des
Heavy Metal kreiert. Sie vereinen in sich alles, was man als echter Metal-Fan hören möchte. Willkommen bei "Mycelium".Nach ihrem grandiosem,
von der Kritik gefeierten, Zwei-Alben-Konzept von 2018/2020, plus einem 334-seitigen Roman (geschrieben vom Sänger der Band, Lars F. Larsen), auf
dem die Alben basierten, haben die Dänen ein wenig heruntergeschraubt und ein weiteres majestätisches Konzeptalbum geschrieben. Dieses Mal mit
einer Gesamtlaufzeit von "nur" 48 Minuten."Mycelium" ist weniger symphonisch und schlägt einen wütenderen, raueren Weg ein, bei dem die
Aggression im Mittelpunkt steht. Manticora hat ein echtes DIY-Album geschaffen, bei dem der einzige äußere Einfluss das Mastern war (das von Jacob
Hansen in den Hansen Studios durchgeführt wurde). Alles andere wurde von der Band selbst produziert. Vom Konzept über die Texte, die Musik, die
Produktion bis hin zum Artwork - Manticora hat alles selbst gemacht. High-Octane-Metal, der nur für Hartgesottene zu empfehlen ist.
"Javelin" verbindet musikalischen Schwung mit emotionaler Weite. Manchmal hat man das Gefühl, dass das Album von einem großen Team produziert wurde - aber das ist es ganz und gar nicht: Fast jeder Sound hier ist das Ergebnis von Stevens zu Hause, der selbst etwas geschaffen hat, das sich manchmal wie ein Zeugnis der Studio-Opulenz der 70er Jahre in Los Angeles anfühlt. Die Beiträge stammen von einem engen Freundeskreis - Adrienne Maree Brown, Hannah Cohen, Pauline Delassus, Megan Lui und Nedelle Torrisi -, die bei vielen Songs Harmonien beisteuern, sowie von Bryce Dessner, der bei "Shit Talk" akustische und elektrische Gitarre spielt. Der zärtliche und mystische Abschluss des Albums, "There's A World", wurde von Neil Young geschrieben. Während "The Ascension", das von der New York Times als "ein Schrei der Verzweiflung und ein Gebet um Erlösung" gelobt wurde, eine kunstvolle, aber dringliche Elektronik verwendet, um sich dem Moment zu nähern, beginnt "Javelin" wie ein Selbstporträt, detailliert und doch schlicht. Dies ist Stevens' intimstes Werk, das an "Seven Swans" oder "Carrie & Lowell" erinnert und den Hörer in die Nähe seiner inneren Abrechnung ruft. "Javelin" wird von einem 48-seitigen Booklet mit Kunst und Essays begleitet, die alle von Stevens geschaffen wurden, darunter eine Reihe von akribischen Collagen, zerschnittenen Katalogfantasien, Puff-Paint-Wortwolken und sich wiederholenden Farbfeldern. Die 10 kurzen Essays - abwechselnd lustig, tragisch, ergreifend, stumpfsinnig und spezifisch - bieten kleine Einblicke in Lieben und Verluste, die ihn und diese Lieder geprägt haben.
"Javelin" verbindet musikalischen Schwung mit emotionaler Weite. Manchmal hat man das Gefühl, dass das Album von einem großen Team produziert wurde - aber das ist es ganz und gar nicht: Fast jeder Sound hier ist das Ergebnis von Stevens zu Hause, der selbst etwas geschaffen hat, das sich manchmal wie ein Zeugnis der Studio-Opulenz der 70er Jahre in Los Angeles anfühlt. Die Beiträge stammen von einem engen Freundeskreis - Adrienne Maree Brown, Hannah Cohen, Pauline Delassus, Megan Lui und Nedelle Torrisi -, die bei vielen Songs Harmonien beisteuern, sowie von Bryce Dessner, der bei "Shit Talk" akustische und elektrische Gitarre spielt. Der zärtliche und mystische Abschluss des Albums, "There's A World", wurde von Neil Young geschrieben. Während "The Ascension", das von der New York Times als "ein Schrei der Verzweiflung und ein Gebet um Erlösung" gelobt wurde, eine kunstvolle, aber dringliche Elektronik verwendet, um sich dem Moment zu nähern, beginnt "Javelin" wie ein Selbstporträt, detailliert und doch schlicht. Dies ist Stevens' intimstes Werk, das an "Seven Swans" oder "Carrie & Lowell" erinnert und den Hörer in die Nähe seiner inneren Abrechnung ruft. "Javelin" wird von einem 48-seitigen Booklet mit Kunst und Essays begleitet, die alle von Stevens geschaffen wurden, darunter eine Reihe von akribischen Collagen, zerschnittenen Katalogfantasien, Puff-Paint-Wortwolken und sich wiederholenden Farbfeldern. Die 10 kurzen Essays - abwechselnd lustig, tragisch, ergreifend, stumpfsinnig und spezifisch - bieten kleine Einblicke in Lieben und Verluste, die ihn und diese Lieder geprägt haben.
Föllakzoid wächst durch Entschlackung und versucht mit jeder Platte, längere Zeiträume mit immer weniger Elementen zu füllen. Und wie der beste Techno, Kraut und Psychedelia im Laufe der Zeit bewiesen haben, ist manchmal der minimalste Rahmen das stärkste Gefäß für Transzendenz. Das ist es, was Föllakzoid mit V erreicht haben, ein immersives Werk, das den Hörer auf eine verführerische Reise direkt auf die Tanzfläche mitnimmt. Die kreative Perspektive der Band bestand schon immer darin, die narrativen, musikalischen und visuellen Paradigmen, die physische und digitale Vorstellungen prägen, zu verlernen, um eine metrische Zeit-Raum-Struktur zu schaffen, die sowohl den Autor als auch die Erzählung auflöst. Als kreatives Projekt der queeren und transsexuellen Künstlerin Domingæ hat die Band eine einzigartige Erfahrung in der Psychedelic-Rock-Szene gemacht. Im Gegensatz zu früheren Föllakzoid-Platten, die in einzelnen Takes mit der gesamten Band aufgenommen wurden, dauerte es einen Monat, um ihr neuestes Album V aus mehr als 70 einzelnen Stems zu erstellen. Gitarren, Bass, Schlagzeug, Synthesizer und Gesang wurden isoliert aufgenommen, und der Produzent Atom TM, der bei den Aufnahmen nicht anwesend war, wurde dann gebeten, die vier Sequenzen der Stems ohne jegliche Länge, strukturelle Einschränkungen oder Richtlinien neu zu organisieren. Die dem Spiel innewohnenden Möglichkeiten waren endlos und wurden doch durch die innere Logik des Spiels selbst und durch den Geist der Spieler zusammengehalten. V ist eine Übung, bei der es darum geht, mit der kleinstmöglichen Anzahl von Wörtern eine ausführliche Geschichte über nichts zu erzählen. Es ist eine Geschichte über die Elektrizität und den Code, den wir bewohnen - oder der uns bewohnen könnte - und die man sich mit herzzerreißenden Bässen, flirrenden Beats, kopfschüttelnden Melodien und einer unheilvollen Anziehungskraft vorstellen kann, die sich manchmal wie echte Hypnose anfühlt.
Die Jubiläumausgabe zum 30-jährigen Geburtstag des zeitlosen Meisterwerks von East Village!
Das zeitlose Meisterwerk 'Drop Out' von East Village erscheint nach 30 Jahren in einer eleganten Neuauflage. Das Album, eine Mischung aus süßen Mollakkorden, dylanesken Texten und folkigen Einflüssen, verbindet geschickt Vergangenheit und Gegenwart, und gilt als verlorener Klassiker der Ära. Ein Must-have für Liebhaber zeitloser Gitarren-Pop-Musik.
Ltd Edition! Neues Ninja Tune Signing! Ninja Tune’s George Riley meldet sich mit ihrer kommenden 12” EP, „Un/limited Love“ zurück auf welcher - unter anderen - der Elektronikpioneer Hudson Mohawke gastiert. Die EP zeigt die Künstlerin wie man sie noch nie zuvor gehört hat: bissig, explosiv und unbeirrbar direkt mit sägenden Synths die einen dynamischen, verspielten Rave-Ton anschlagen. George Riley behauptet sich mit all dem postmodernen Geist, den sie während ihrer gesamten Karriere verkörpert hat, und schraubt ihn auf 11 hoch.
Format: Ltd blaues 140G Vinyl inklusive gefaltetem A2 Poster und A5 Glitzer Sticker Set
Nachpresssung 2021 als Audiophile Black Vinyl! Doppel-LP auf schwarzem 180gr Vinyl. "Aufheben" oder "Aufhebung" ist ein deutsches Wort mit einigen scheinbar gegensätzlichen Bedeutungen. Über das bloße Aufheben eines Gegenstandes oder das Aufheben einer Regelung hinaus benutzt Hegel den Begriff, um zu erklären, was passiert, wenn These auf Antithese trifft. Als neues Album von THE BRIAN JONESTOWN MASSACRE wurde ,Aufheben" im Studio von Anton Newcombe in Berlin und in der berühmt-berüchtigten DDR-Radiostation ,Studio East" aufgenommen. Mit dabei: Matt Hollywood als Originalmitglied der Band. Außerdem versammeln sich hier Will Carruthers (SPACEMEN 3 , SPRITUALIZED) , Constatine Karlis (DIMMER) und Thibault Pesenti (ROCKCANDYS); zum Gesang trägt Eliza Karmasalo (auf Finnisch!) bei. Hier trifft sich der traditionelle Sound des BRIAN JONESTOWN MASSACRE mit vermischten östlichen Einflüssen und bringt die gesamte Verrücktheit mit, die man in den letzten 40 Jahren entdeckt hat. Das BRIAN JONESTOWN MASSACRE hat sich über die Jahre hinweg zu einer musikalischen Kommune für respektierte Musiker entwickelt und brachte seit den 90er Jahren große Bands hervor: BLACK REBEL MOTORCYCLE CLUB, THE WARLOCKS, THE SILVER ROCKETS, THE BLACK ANGELS, THE RAVEONETTES und THE DILETTANTES (um nur ein paar zu nennen) sprießen aus dem musikalischen Stammbaum des BRIAN JONESTOWN MASSACRES. Die Konstante: Frontmann Anton Alfred Newcombe.
- A1: Dobry Vecer Praha / Wer Hat Hier Pfui Geschrien? / Plöschberger / Berserker 13:56
- A2 99: Luftballon's 1:22
- A3: Fleischwolf 5:30
- A4: Psychiatrieblues 3:39
- B1: Bussibär 5:00
- B2: Mann In Schwarz 4:21
- B3: Boring Old Fart 7:03
- B4: Big Mac Donald's Massacre 7:50
- C1: Supersheriff 5:35
- C2: Flocken 3:32
- C3: Terrorprofi Aus Der Brd 4:49
- C4: Werwolfromantik 6:19
- D1: Are You Hip? Schnipp! / Ausgeflippter Lodenfreak 5:47
- D2: Großstadtdschungel 3:43
- D3: Heavy Metal Holocaust 5:10
- D4: Wenzel - Mei Muatterl War A Weanerin 1:37
- D5: Pink Punk Shirt 4:18
"Live - Wer hat hier Pfui geschrien" - ein Zeitdokument aus dem Jahr 1984. Farbiges Vinyl mit 12 seitigem Booklet.
- Califia (Stone Rider) - Featuring Suzi Jane Hokom
- The Bed
- Sleep In The Grass - Featuring Ann-Margret
- Leather And Lace - Featuring Nina Lizell
- If It's Monday Morning
- The Night Before
- Bye Babe
- Victims Of The Night - Featuring Ann-Margret
- Chico - Featuring Ann-Margret
- Hey Cowboy - Featuring Nina Lizell
- No Train To Stockholm
- Won't You Tell Your Dreams
- Nobody Like You - Featuring Suzi Jane Hokom
- Trouble Maker
- What's More I Don't Need Her
- Come On Home To Me
- I Just Learned To Run
Erster Release der Light In The Attic Re-Issue Serie zu Ehren von LEE HAZLEWOOD mit Stücken von so essentiellen Alben wie ,Cowboy In Sweden". Mit Duetts mit Suzi Jane Hokom, Ann Margret und Nina Lizell. Extensive Linernotes und bisher ungesehene Photos. Mit seinem Schnurrbart und dem klingenden Bariton war LEE HAZLEWOOD einer der Stars der späten 60er Jahre. Obwohl er wahrscheinlich am bekanntesten wegen seiner Arbeit mit NANCY SINATRA ist (er schrieb ihren Megahit ,These Boots Are Made For Walking"), leistete HAZLEWOOD auch fernab dieser besonderen Glamourkönigin beachtliche Arbeit und fand später große Fans in BECK, SONIC YOUTH und JARVIS COCKER. Für den Record Store Day 2012 präsentiert Light In The Attic den Startpunkt einer Anthologie mit ,Singles, Nudes&Backsides", die LEEs beste Solosongs und Duetts seines Lee Hazlewood Industries Sublabels (LHI) versammelt. Die Serie wird sich Material von LHI widmen (das hier zum ersten Mal von den analogen Originaltapes neu gemastert wurde), zusammen mit LEEs Output bei anderen Labels, Raritäten, unveröffentlichten Schätzen und den Filmen von Torbjörn Axelman. Man muss nur das Cover anschauen: umringt von nackten Mädchen, die alle einen unechten Schnurrbart tragen, spielt HAZLEWOOD im Anzug leicht unsouverän den Playboy. Exakt wie dieses Photo zeigen auch die Songs einen gespaltenen Mann: er ist der zärtliche Romantiker, der gebrochene Loser und der zerfurchte Cowboy zugleich.
Im Gepäck haben sie ihr viertes Studioalbum ‚Expedition One‘, welches die fiktive Geschichte des Lebens auf unserem Planeten im Jahr 2055 erzählt. Der gläserne Mensch ist bittere Realität geworden, körperliche und psychische Erkrankungen bestimmen zunehmend mehr unser Dasein. Angeführt von fünf Kommandanten plant ein Team aus abtrünnigen Mitarbeitern von Geheimdienst, Militär und führenden Technologieunternehmen eine Überlebensexpedition zu fernen Planeten. Ihre Mission: die Menschheit von der zerstörten Erde in eine neue Welt zu bringen, um neues Leben zu schaffen. ‚Expedition One‘ kommt am 19.01.2024 als elegant farbige Ltd. Doppel-Vinyl, als Digipak sowie digital und begeistert mit einer Vielzahl abwechslungsreicher Kompositionen und einer intelligenten Sci-Fi-Story, die aktueller kaum sein könnte.
Der Detroit-Spucker Danny Brown ist nicht ohne Grund ein Fanfavorit. Nur wenige MCs haben die pure lyrische Wildheit in eine so fesselnde Persönlichkeit gehüllt. Dannys Beats und Reime sind berüchtigt, er wusste immer, wann er die Dramatik ankurbeln musste. In einer Zeit, in der sich Hip-Hop in zahllose Richtungen aufspaltete, schien Brown alles einer Wissenschaft zu verdanken – mit seinem bahnbrechenden Album XXX war er die Speerspitze einer Bewegung des avantgardistischen Internet-Hip-Hop, in dessen Schatten wir heute noch leben. Seitdem hat Brown Raver auf europäischen Festivals in Aufruhr versetzt, eine Brücke zwischen alten und neuen Rap-Königen geschlagen (Kollabos von Earl Sweatshirt bis Q-Tip) und ist mit den renommiertesten Underground-Labels für elektronische Musik verbunden. Und dabei ist er unerklärlicherweise er selbst geblieben ist, macht sich auch nicht die Mühe zu erklären, wie er das Gleichgewicht hält. QUARANTA beginnt endlich, den Vorhang zu öffnen und enthüllt die inneren Monologe eines Künstlers, der seine Fans seit über einem Jahrzehnt verblüfft. Browns sechstes Studioalbum, das während der Pandemie-Lockdowns im Jahr 2021 geschrieben wurde, ist autobiografisch und persönlich, wie man es vom MC selten zuvor gehört hat. 'Es gab nicht viel zu tun, also war es das Beste für mich', sagt er, 'alles, was ich durchgemacht habe, in die Musik zu integrieren.'
Der Detroit-Spucker Danny Brown ist nicht ohne Grund ein Fanfavorit. Nur wenige MCs haben die pure lyrische Wildheit in eine so fesselnde Persönlichkeit gehüllt. Dannys Beats und Reime sind berüchtigt, er wusste immer, wann er die Dramatik ankurbeln musste. In einer Zeit, in der sich Hip-Hop in zahllose Richtungen aufspaltete, schien Brown alles einer Wissenschaft zu verdanken – mit seinem bahnbrechenden Album XXX war er die Speerspitze einer Bewegung des avantgardistischen Internet-Hip-Hop, in dessen Schatten wir heute noch leben. Seitdem hat Brown Raver auf europäischen Festivals in Aufruhr versetzt, eine Brücke zwischen alten und neuen Rap-Königen geschlagen (Kollabos von Earl Sweatshirt bis Q-Tip) und ist mit den renommiertesten Underground-Labels für elektronische Musik verbunden. Und dabei ist er unerklärlicherweise er selbst geblieben ist, macht sich auch nicht die Mühe zu erklären, wie er das Gleichgewicht hält. QUARANTA beginnt endlich, den Vorhang zu öffnen und enthüllt die inneren Monologe eines Künstlers, der seine Fans seit über einem Jahrzehnt verblüfft. Browns sechstes Studioalbum, das während der Pandemie-Lockdowns im Jahr 2021 geschrieben wurde, ist autobiografisch und persönlich, wie man es vom MC selten zuvor gehört hat. 'Es gab nicht viel zu tun, also war es das Beste für mich', sagt er, 'alles, was ich durchgemacht habe, in die Musik zu integrieren.'
clear LP[40,13 €]
VEMOD sind alles andere als eine Durchschnittsband. Die Norweger existieren vielmehr in musikalischen und lyrischen Grenzbereichen. Das zweite Album des Trios, "The Deepening", ist aus demselben tonalen Granit gemeißelt, aus dem schon der Vorgänger "Venter på stormene" vor über einem Jahrzehnt geschlagen wurde. Das klangliche Grundgestein lagert im Ort Namsos, wo VEMOD um die Jahrhundertwende vom damals 12-jährigen Jan Even Åsli als lebenslanges Projekt aus musikalischer Leidenschaft ins Leben gerufen wurden. Die nächstgelegene Großstadt ist Trondheim, wo die eigenwillige lokale Nidrosian Black Metal Szene, die sich auf den ursprünglichen Namen der Stadt bezieht, die ersten musikalischen Bezugspunkte für VEMOD lieferte - wie das erste Demo "Kringom fjell og skog" (2004) eindeutig belegt.
Als die Norweger sieben Jahre später mit dem Track "Moestæ Qverelæ" auf einer Split-Single sowie dem Demo "Vinterilden" im Jahr 2011 erneut auftauchten, hatten sie sich signifikant verändert. Das Trio hatte Elemente verstärkt, die schon zuvor vorhanden waren: Eine Prise Erhabenheit, die an frühe IN THE WOODS... erinnert, ein Schuss Melancholie und eine Messerspitze introvertierter Kontemplation inmitten einer breiten Palette emotionaler und dunkelfarbiger Klangbilder. VEMODs musikalischer Wandel findet Parallelen in der Entwicklung der französischen Brüder im Geiste, ALCEST, obwohl es in beide Richtungen keinen direkten Einfluss gab. Im Nachhinein können die Norweger als Vorreiter für aktuell so populäre Stile wie Blackgaze und Post-Black Metal gelten, obwohl sie sich beides nie auf ihre Fahne geschrieben haben. Mit ihrem Debütalbum "Venter på stormene" öffneten VEMOD im Jahr 2012 ihre Musik für neue Orte: Auf einen denkwürdigen Auftritt beim renommierten Beyond the Gates Festival in Bergen im Jahr 2013 folgte die legendäre Show im Vigeland Mausoleum beim Osloer Inferno Festival, die ein Jahr später VEMODs exzellenten Ruf sogar jenseits des Atlantiks zementierte.
"The Deepening" kommt nun mit einer veränderten Produktion daher, die ein neues Klangbild erzeugt, ohne sich von den Wurzeln der Band zu lösen. Auch stilistisch beschreiten die Norweger neue Wege, indem sie ihrem Sound weitere Elemente hinzufügen. Die lyrischen Themen, die sich durch "The Deepening" ziehen, erzählen von Veränderung, Vergänglichkeit, Transformation und Wachstum. "The Deepening" will die Möglichkeit bieten, lang gehegte Überzeugungen und tröstliche Illusionen zu überwinden. Wahrheit kann schmerzen. Und eine Wahrheit ist, dass an der Wegkreuzung, die VEMODs zweites Album erreicht hat, ein vertieftes Verständnis ihrer musikalischen Welt wartet.
black LP[37,19 €]
VEMOD sind alles andere als eine Durchschnittsband. Die Norweger existieren vielmehr in musikalischen und lyrischen Grenzbereichen. Das zweite Album des Trios, "The Deepening", ist aus demselben tonalen Granit gemeißelt, aus dem schon der Vorgänger "Venter på stormene" vor über einem Jahrzehnt geschlagen wurde. Das klangliche Grundgestein lagert im Ort Namsos, wo VEMOD um die Jahrhundertwende vom damals 12-jährigen Jan Even Åsli als lebenslanges Projekt aus musikalischer Leidenschaft ins Leben gerufen wurden. Die nächstgelegene Großstadt ist Trondheim, wo die eigenwillige lokale Nidrosian Black Metal Szene, die sich auf den ursprünglichen Namen der Stadt bezieht, die ersten musikalischen Bezugspunkte für VEMOD lieferte - wie das erste Demo "Kringom fjell og skog" (2004) eindeutig belegt.
Als die Norweger sieben Jahre später mit dem Track "Moestæ Qverelæ" auf einer Split-Single sowie dem Demo "Vinterilden" im Jahr 2011 erneut auftauchten, hatten sie sich signifikant verändert. Das Trio hatte Elemente verstärkt, die schon zuvor vorhanden waren: Eine Prise Erhabenheit, die an frühe IN THE WOODS... erinnert, ein Schuss Melancholie und eine Messerspitze introvertierter Kontemplation inmitten einer breiten Palette emotionaler und dunkelfarbiger Klangbilder. VEMODs musikalischer Wandel findet Parallelen in der Entwicklung der französischen Brüder im Geiste, ALCEST, obwohl es in beide Richtungen keinen direkten Einfluss gab. Im Nachhinein können die Norweger als Vorreiter für aktuell so populäre Stile wie Blackgaze und Post-Black Metal gelten, obwohl sie sich beides nie auf ihre Fahne geschrieben haben. Mit ihrem Debütalbum "Venter på stormene" öffneten VEMOD im Jahr 2012 ihre Musik für neue Orte: Auf einen denkwürdigen Auftritt beim renommierten Beyond the Gates Festival in Bergen im Jahr 2013 folgte die legendäre Show im Vigeland Mausoleum beim Osloer Inferno Festival, die ein Jahr später VEMODs exzellenten Ruf sogar jenseits des Atlantiks zementierte.
"The Deepening" kommt nun mit einer veränderten Produktion daher, die ein neues Klangbild erzeugt, ohne sich von den Wurzeln der Band zu lösen. Auch stilistisch beschreiten die Norweger neue Wege, indem sie ihrem Sound weitere Elemente hinzufügen. Die lyrischen Themen, die sich durch "The Deepening" ziehen, erzählen von Veränderung, Vergänglichkeit, Transformation und Wachstum. "The Deepening" will die Möglichkeit bieten, lang gehegte Überzeugungen und tröstliche Illusionen zu überwinden. Wahrheit kann schmerzen. Und eine Wahrheit ist, dass an der Wegkreuzung, die VEMODs zweites Album erreicht hat, ein vertieftes Verständnis ihrer musikalischen Welt wartet.
Andreas Dorau wird am 19. Januar 2024 zum ersten Mal sechzig. Anlässlich dessen legt er sein neues Album "Im Gebüsch" vor. Darin lauern 13 Stücke, auf denen Kaleidoskop-artig verschiedene Pop-Realitäten aufblitzen, erstmals auch auf Englisch: "Touristen-Englisch", wie es Dorau selbst bezeichnet, die Platte als eine Sightseeing-Tour des Pop. Dabei begibt sich Dorau auf einen Streifzug durch diverse Spielarten elektronischer Musik, wobei eine fröhliche Traurigkeit seine treue Begleitung ist. Außerdem wurden für dieses Album u. a. Gäste wie die Musikerinnen Güner Künier und JJ Weihl (Discovery Zone, Fenster) sowie Brezel Göring (Stereo Total) rekrutiert. "Im Gebüsch" ist modern, retro und postmodern gleichzeitig. Das kann nur einer, das kann nur Andreas Dorau!




















