Wir entscheiden uns aktiv für das Überleben. Wir warten nicht passiv darauf. Stattdessen treffen wir die Entscheidungen, die wir treffen müssen, um das tückische Terrain des Lebens mit intaktem Körper, Geist und Seele zu durchqueren. DYING WISH haben diesen Kampf auf ihrem zweiten Album "Symptoms of Survival" (Sharptone Records) sowohl untersucht als auch vertont. Das Quintett aus Portland, OR - Sam Reynolds (Gitarre), Pedro Carrillo (Gitarre), Emma Boster (Gesang), Jeff Yambra (Schlagzeug) und Jon Mackey (Bass) - schafft den Spagat zwischen beschwörenden, von Schmerz durchdrungenen Melodien und Klanglandschaften, die aus einer chaotischen Kollision von Heavy Metal und Hardcore entstehen. Mit Millionen von Streams, ausverkauften Konzerten und viel Beifall von Brooklyn Vegan, Revolver, Stereogum, Consequence of Sound und anderen, erweitert die Gruppe auf diesen 11 Tracks ihre Vision thematisch und klanglich.
quête:ges e
'Rats' von 2012 war das zweite Album der belgischen Indie-Band Balthazar. Das selbst-produzierte Album enthält die Essenz von Balthazar: Herzzerreißende Melodien und Gesangsharmonien, melancholischer Bossa Nova und euphorische Walzer treffen auf Geschichten von Liebe, Verlangen und anderen Dummheiten. Zur Feier des 40-jährigen Jubiläums von PIAS erscheint nun die limitierte Re-Issue auf transparent-orangen Vinyl.
Perfect imperfections come one as Swiss producer Modex
journeys through an array of hypnotic melodies and driving
basslines, culminating in 4 cuts of future dance §oor
classics
trip9love...??? ist das dritte Album von Tirzah, produziert von ihrer langjährigen Kollaborateurin Mica Levi.
Wir kennen Tirzah bereits als eine Frau nicht vieler Worte und so nimmt es nicht wunder, dass ihr drittes Album "trip9love...???" am 05.09.23 in die Welt geworfen wurde. Zumindest digital. Ab 17.11. wird es dann auch auf CD und LP erhältlich sein. Geschrieben und aufgenommen wurde das Album von Tirzah und Mica Levi bei den beiden zu Hause und in verschiedenen Ecken von Südost-London und Kent. Nach mehreren Aufnahmesessions, die sich über etwa ein Jahr erstreckten, hatte die Musik plötzlich einen Sound, dem sie folgen wollten. Die Tracks wurden mit Piano-Loops auf einem Beat aufgebaut, mit Verzerrung versehen und mit romantischen Gesangslinien unterlegt. Die Gedichte drehen sich um Themen der Liebe, sowohl der realen als auch der imaginären. Die Welt, in der die Platte spielt, ist eine entspannte Club-Fantasie. Die Geschwindigkeit, die Verbindung und die Gleichartigkeit aller instrumentalen Elemente haben dazu geführt, dass sich die Platte wie ein einziger Song anfühlt, ein Tagebucheintrag eines Moments oder eine Faszination für einen bestimmten Sound, den sie für wichtig hielten. Die Art der Veröffentlichung von trip9love...??? spiegelt die Art und Weise wider, wie sie entstanden ist.
trip9love...??? ist das dritte Album von Tirzah, produziert von ihrer langjährigen Kollaborateurin Mica Levi.
Wir kennen Tirzah bereits als eine Frau nicht vieler Worte und so nimmt es nicht wunder, dass ihr drittes Album "trip9love...???" am 05.09.23 in die Welt geworfen wurde. Zumindest digital. Ab 17.11. wird es dann auch auf CD und LP erhältlich sein. Geschrieben und aufgenommen wurde das Album von Tirzah und Mica Levi bei den beiden zu Hause und in verschiedenen Ecken von Südost-London und Kent. Nach mehreren Aufnahmesessions, die sich über etwa ein Jahr erstreckten, hatte die Musik plötzlich einen Sound, dem sie folgen wollten. Die Tracks wurden mit Piano-Loops auf einem Beat aufgebaut, mit Verzerrung versehen und mit romantischen Gesangslinien unterlegt. Die Gedichte drehen sich um Themen der Liebe, sowohl der realen als auch der imaginären. Die Welt, in der die Platte spielt, ist eine entspannte Club-Fantasie. Die Geschwindigkeit, die Verbindung und die Gleichartigkeit aller instrumentalen Elemente haben dazu geführt, dass sich die Platte wie ein einziger Song anfühlt, ein Tagebucheintrag eines Moments oder eine Faszination für einen bestimmten Sound, den sie für wichtig hielten. Die Art der Veröffentlichung von trip9love...??? spiegelt die Art und Weise wider, wie sie entstanden ist.
- A1: Agents Aren't Aeroplanes - The Upstroke (Extended Version)
- A2: Blow Monkeys - Digging Your Scene (Phil Harding Mix)
- A3: Princess - In The Heat Of A Passionate Moment (The Final Frontier Mix)
- B1: Rick Astley - Never Gonna Give You Up (Cake Mix)
- B2: Stock Aitken Waterman - Roadblock (Extended Mix)
- B3: Samantha Fox - Nothing's Gonna Stop Me Now (Extended Mix)
- C1: Rick Astley - She Wants To Dance With Me (Original Extended R 'N' B Version)
- C2: Shooting Party - Safe In The Arms Of Love (Phil's Extra Beat Update)
- C3: Carol Hitchcock - Get Ready (Original 12" Mix)
- D1: Kylie Minogue - I Should Be So Lucky (Extended Mix)
- D2: Jason Donovan - Nothing Can Divide Us (Great Scott, It's The Remix)
- D3: Sigue Sigue Sputnik - Success (Balearacidic Mix)
Vol. 2[34,66 €]
PWL, gegründet von Pete Waterman, ist ein legendäres und einflussreiches britisches Plattenlabel, das die Musikindustrie nachhaltig geprägt hat. PWL ist bekannt für seine entscheidende Rolle bei der Gestaltung der Popmusiklandschaft der 1980er und 1990er Jahre und war Wegbereiter für einen unverwechselbaren Sound, der sich durch eingängige Melodien, lebendige Synthies und ansteckende Beats auszeichnete. Das Label katapultierte nicht nur zahlreiche Künstler wie Kylie Minogue, Jason Donovan und Rick Astley in die Weltspitze, sondern führte auch eine neue Welle von tanzbarem Pop ein, die weltweit Anklang fand.
PWL Extended ist eine Sammlung von 12"- und Extended-Mixes, die die Tiefe und Breite des PW-Outputs perfekt widerspiegelt. Sie enthält große Welthits wie "I Should Be So Lucky" und "Never Gonna Give You Up", neben tieferen Stücken, schwer zu findenden und neu
erschienenen Mixen von Künstlern wie Princess, Blow Monkeys und Paul Varney.
- A1: Kylie Minogue - Hand On Your Heart (Great Aorta Mix)
- A2: Jason Donovan - Too Many Broken Hearts (Extended Version)
- A3: Sonia - You'll Never Stop Me From Loving You (Extended Version)
- B1: Kylie Minogue - Better The Devil You Know (Mad March Hare Mix)
- B2: Lonnie Gordon - Happenin All Over Again (Hip House Remix)
- B3: Princess - Say I'm Your Number 1 (Tony King's 5 Years On 12" Mix)
- C1: Hazell Dean - Better Off Without You (Touch Of Leather Mix)
- C2: Paul Varney - If Only I Knew (Hurley's House Mix)
- C3: Twins - All Mixed Up (12" Mix)
- D1: Kylie Minogue - What Kind Of Fool (12" Master Mix)
- D2: West End Ft Sybil - The Love I Lost (Unrequited Mix)
- D3: Boy Krazy - That's What Love Can Do (1993 Club Mix)
Vol. 1[34,66 €]
PWL, gegründet von Pete Waterman, ist ein legendäres und einflussreiches britisches Plattenlabel, das die Musikindustrie nachhaltig geprägt hat. PWL ist bekannt für seine entscheidende Rolle bei der Gestaltung der Popmusiklandschaft der 1980er und 1990er Jahre und war Wegbereiter für einen unverwechselbaren Sound, der sich durch eingängige Melodien, lebendige Synthies und ansteckende Beats auszeichnete. Das Label katapultierte nicht nur zahlreiche Künstler wie Kylie Minogue, Jason Donovan und Rick Astley in die Weltspitze, sondern führte auch eine neue Welle von tanzbarem Pop ein, die weltweit Anklang fand.
PWL Extended ist eine Sammlung von 12"- und Extended-Mixes, die die Tiefe und Breite des PW-Outputs perfekt widerspiegelt. Sie enthält große Welthits wie "I Should Be So Lucky" und "Never Gonna Give You Up", neben tieferen Stücken, schwer zu findenden und neu
erschienenen Mixen von Künstlern wie Princess, Blow Monkeys und Paul Varney.
SPEICHER is going back to its classic double header split EP format. HUNTER/GAME are no strangers to KOMPAKT, having released a number of singles and the “Adaptation” album back in 2016. “Reload” was written in cooperation with Buenos Aires based U S H N U and it’s a total corker of a proto trance inspired track – the kind of trance that would have graced Dorian Gray’s Sunday morning dancefloor.
We’re extremely happy to finally welcome the ever excellent BAWRUT to our family. Hailing from Madrid, he has been one of the most creative forces in recent years, carving his own niche of percussion-heavy, psychedelic techno. “CLAP” is an unpredictable monster, taking so many twists and turns, causing such confusion that your synapses will give up making sense out of the chaos and book a flight to the Bahamas.
SPEICHER kehrt mal wieder zum klassischen Doppel-A-Seiten-Split-EP-Format zurück. HUNTER/GAME sind bei KOMPAKT keine Unbekannten, denn sie haben seit 2016 eine Reihe von Singles und das Album “Adaptation” veröffentlicht. “RELOAD” entstand in Zusammenarbeit mit U S H N U aus Buenos Aires und ist ein großartiger Proto Trance Smasher – jene Art von Trance, die Sonntag morgens den Dancefloor im Frankfurter Dorian Gray geziert hätte.
Wir schätzen uns sehr glücklich, endlich den unglaublichen BAWRUT in unserer Familie begrüßen zu dürfen. Der Madrilene ist eine der kreativsten Kräfte der letzten Jahre und hat sich unlängst seine eigene Nische des percussionslastigen, psychedelischen Techno geschaffen. “CLAP” ist ein unberechenbares Monster, das so viele Wendungen nimmt und so viel Verwirrung stiftet, dass deine Synapsen irgendwann aufgeben dem Chaos irgendeinen Sinn zuzuordnen und einen Flug auf die Bahamas buchen.
- A1: Intro / Toilet
- A2: Mouths
- A3: Nathan Armstrong / Dom Buys Photo
- A4: Traffic Lights (Part 1 & 2)
- A5: Yas & Dom / Seesaw
- A6: Dom's Flashback / Spilt Popcorn
- A7: Sweet Thing
- A8: Chemistry / Happy Dom
- A9: Rollerblades (Rye Lane Version)
- A10: Brockwell Park (Walled Garden)
- A11: I Haven't Decided Yet / Skyline From Brockwell
- A12: Yas' Flashback / Basic / Spilt Hummus
- A13: Mischief (Part 1 & 2)
- B1: Bbq Raid / What Have You Done? / Panic
- B2: Smooch / Moped
- B3: Jules Raid
- B4: Argue
- B5: Reminiscing
- B6: Fallout
- B7: Lgoyh (Let Go Of Your Hurt) Feat. Sampha & Tirzah
- B8: Moving Forward (Original Percussion Mix)
- B9: Wave At Boats
- B10: Open Up (Credits Version) Feat. Sampha & Tirzah
Kwesi Sey aka kwes., geschätzter Produzent und Kollaborateur von Solange, Sampha, Tirzah, Damon Albarn, Kelela, Nubya Garcia und Hudson Mohawke, veröffentlicht nach seiner Musik für die Kurzdoku 'Little Miss Sumo' (Netflix) nun seinen ersten Spielfilm-Soundtrack. 'Rya Lane', das Filmdebüt der britischen Regisseurin Raine Allen-Miller feierte mit begeisterten Kritiken seine Premiere auf dem Sundance Festival 2023. kwes.' Score untermalt den sublimen Trip der beiden Protagonisten dieser schrulligen, zeitgenössischen RomCom im impulsiven und fröhlichen Chaos der Londoner Rye Lane perfekt und ist so süß wie der Film selbst.
- 'The Best British Rom Com to hit our screens in more than 20 years.' - The Sunday Times
SULPHUR AEONs neuestes Werk ist gesegnet mit Kontrasten, klanglicher Ebbe und Flut. Ein Taifun kantiger Riffs und wilder Blastbeats, raffinierte Melodieschichten, dichte Atmosphäre und triumphal gesungene Refrains reißen dich mit. Ätherische Akustikgitarren, subtile Synthesizer, einen Hauch von Gothic ('The Yearning Abyss Devours Us'), satte Leads, E-Bow-Parts, heftige Aggression ('Arcane Cambrian Sorcery'), monumentale Schwere, die in hypnotische Gesangsmuster übergeht ('Seven Crowns And Seven Seals'), und ein großes Finale ('Beneath The Ziqqurrats') - "Seven Crowns And Seven Seals" überschreitet Genres; es wütet und zerstört, lullt dich im nächsten Moment in gefährlich täuschende Ruhe, nur um dich unwiderbringlich in den dunklen Strudel des Ozeans zu reißen. SULPHUR AEON meistern ihren durchdringenden Cinematic Death Metal der Extraklasse, gehen über sich hinaus und klingen dabei doch unverkennbar kohärent - perfekt eingefangen und verfeinert von den langjährigen Mitarbeitern Simon Werner und Michael Zech (Secrets Of The Moon, Bølzer etc.), während das Mastering von V. Santura (Triptykon, Dark Fortress) übernommen wurde. Was das Artwork betrifft, so haben SULPHUR AEON diesmal mit der Tradition gebrochen, wieder mit Ola Larsson zu arbeiten, und sich mit dem Italiener Paolo Girardi zusammengetan, um eine Lovecraft'sche Apokalypse darzustellen, die der Opulenz und Dynamik des Albums einen raueren Stil entgegensetzt.
I Talk To Water, the fifth album for Kompakt by Danish producer Kölsch, is the artist’s most personal statement yet. While all the trademarks that make his music so popular and powerful are still present – lush, melodic techno; swooping, trance-like figures; sensuous, shivery texturology – I Talk To Water is also a deep and intimate rapprochement with family and history, a beautiful, finely detailed document of loss and memory, and a tracing of the long, unbroken thread of grief that runs through our lives once we’ve lost those we loved.
The emotional core of I Talk To Water, then, is a cache of recordings by Kölsch’s father, Patrick Reilly, who passed away in 2003 from brain cancer. With time rendered elastic by the pandemic and its associated lockdowns, its sudden, alienating shifts in everyday living, Kölsch found himself reflecting on his father’s passing and ongoing spiritual presence, thinking about how best to memorialise such a significant figure in his own life. Those recordings opened a gateway, of sorts, for Kölsch to move through – a way to bring past and present together and entwine them in a sensitive, poetic manner.
Kölsch’s father was a musician – “touring in the sixties and seventies, in the Middle East especially, he was doing the whole hippy trail, playing guitar, and wrote some songs over the years,” he recalls. “But all in all, he decided to focus on family rather than pursue a musical career.” Reilly kept playing and writing music over the years, though Kölsch hadn’t listened to the material for some time: “I’d never had the guts to listen to it, because I just felt too fragile listening to his voice. It’s such a tough thing to go through.”
During the pandemic, though, Kölsch listened through the fragmented body of work that his father had produced over the years. “I decided I’m gonna finally release my dad’s music twenty years after his passing,” he reflects. “This whole album is about the process of loss, and for me it’s been one of my main driving forces in my musical life, the whole emotional aspect of whatever I’ve done has been based in that feeling that he’s not there anymore.”
Recordings of Reilly appear on three songs across I Talk To Water. His guitars drift pensively across “Grape”, offering a lush thread of melody that Kölsch wraps with clicking, driftwood rhythms and droning, melancholy bass. “Tell Me” is a lovely three-minute art song, a sadly beautiful reflection, minimally adorned with gentle keys and a muted pulse. And on the closing “It Ends Where It Began”, Kölsch lets his father’s acoustic guitar take centre stage for a lament that’s unexpectedly folksy, a guitar soli dream, which Reilly originally recorded in 1996. “He actually recorded it for my first album that never came out,” Kölsch reveals, “and I had it sitting around forever. That is purely him.”
These three imagined collaborations between father and son are poised and delicate. But their relationship also marks the gorgeous music Kölsch has made across the rest of I Talk To Water, from the itchy yet lush “Pet Sound” (titled in tribute to one of Reilly’s favourite albums), the flickering synths and yearning vocal samples that slide through “Khenpo”, the ecstatic shuddering that marks “Only Get Better”, or “Implant”’s slow-motion pans and subtle reveals.
There’s also the title song, where Kölsch is joined by guest Perry Farrell (Jane’s Addiction, Porno For Pyros), singing a mantra for internal reflection: “I talk to water / Searching for myself / Looking for answers / Oceans of you.” Farrell’s appearance brings another timbre, another spirit to the album, aligning neatly with his recent interest in electronic music. “He was completely taken by this idea of talking to water,” Kölsch says, thinking about the ways we collectively lean towards the natural world as a comfort and a listener, a guide through mourning, a way to map out the terrain of the heart. This mapping is something that Kölsch has proven remarkably adept at through the years; dance music for both body and mind, but also both for the here-and-now, and for the hereafter.
“I Talk To Water”, das fünfte Album des dänischen Produzenten Kölsch für Kompakt, ist zweifellos das persönlichste Statement des Künstlers bislang. Während alle Markenzeichen, die seine Musik so beliebt und kraftvoll machen, immer noch präsent sind – üppige, melodische Techno-Tracks; schwebende, tranceartige Elemente; sinnliche, fiebrige Texturen – ist “I Talk To Water” auch eine tiefe und intime Annäherung an Familie und Geschichte. Es ist ein wunderschönes, fein ausgearbeitetes Dokument des Verlusts und der Erinnerung, und es verfolgt den langen, ungebrochenen Faden der Trauer, der durch unser Leben läuft, sobald wir diejenigen verloren haben, die wir liebten.
Der emotionale Kern von “I Talk To Water” besteht aus Aufnahmen von Kölschs Vater, Patrick Reilly, der 2003 an Hirnkrebs verstarb. Durch die Pandemie und ihre damit verbundenen Lockdowns, die plötzlichen, entfremdenden Veränderungen im Alltag, fand Kölsch sich in Gedanken an den Tod seines Vaters und seine fortwährende spirituelle Präsenz wieder. Er überlegte, wie er eine so bedeutende Figur in seinem eigenen Leben am besten verewigen könnte. Diese Aufnahmen öffneten ihm sozusagen ein Portal, um Vergangenheit und Gegenwart miteinander zu verbinden und sie auf sensible und poetische Weise zu verweben.
Kölschs Vater war Musiker – “er tourte in den sechziger und siebziger Jahren, vor allem im Nahen Osten, auf dem Hippie Trail, spielte Gitarre und schrieb im Laufe der Jahre einige Songs”, erinnert sich Kölsch. “Aber alles in allem entschied er sich, sich auf die Familie zu konzentrieren, anstatt eine musikalische Karriere zu verfolgen.” Reilly spielte und schrieb jedoch im Laufe der Jahre weiterhin Musik, obwohl Kölsch das Material lange Zeit nicht angehört hatte: “Ich hatte nie den Mut, es anzuhören, weil ich mich einfach zu zerbrechlich fühlte, seine Stimme anzuhören. Es ist so schwer, das durchzustehen.”
Während der Pandemie hörte sich Kölsch jedoch durch das fragmentierte Werk, das sein Vater im Laufe der Jahre produziert hatte. “Ich beschloss, die Musik meines Vaters zwanzig Jahre nach seinem Tod endlich zu veröffentlichen”, reflektiert er. “Dieses ganze Album handelt von dem Verlustprozess, welcher für mich generell eine der Hauptantriebskräfte in meinem musikalischen Leben ist. Der ganze emotionale Aspekt von dem, was ich getan habe, basierte auf dem Gefühl, dass er nicht mehr da ist.”
Auf “I Talk To Water” sind Aufnahmen von Reilly in drei Songs zu hören. Seine Gitarren ziehen nachdenklich durch “Grape”, bieten einen üppigen Melodiefaden, den Kölsch mit klickenden, treibenden Rhythmen und dröhnendem, melancholischem Bass umwickelt. “Tell Me” ist ein schönes dreiminütiges Kunstlied, eine traurig-schöne Reflexion, minimal geschmückt mit sanften Tasten und einem gedämpften Puls. Und auf dem Abschlusstrack “It Ends Where It Began” lässt Kölsch die akustische Gitarre seines Vaters im Mittelpunkt stehen, ein überraschend folkiger Klagegesang, den Reilly ursprünglich 1996 aufgenommen hatte. “Er hat es tatsächlich für mein erstes Album aufgenommen, das nie veröffentlicht wurde”, enthüllt Kölsch, “und ich hatte es ewig liegen.”
Diese drei erdachten Kollaborationen zwischen Vater und Sohn sind ausgewogen und zart. Aber ihre Beziehung prägt auch die wunderschöne Musik, die Kölsch im Rest von “I Talk To Water” geschaffen hat, angefangen bei dem nervösen, aber üppigen “Pet Sound” (benannt als Hommage an eines von Reillys Lieblingsalben), den flimmernden Synthesizern und sehnsüchtigen Vocal-Samples in “Khenpo”, den ekstatischen Erschütterungen in “Only Get Better” oder den langsamen Schwenks und subtilen Enthüllungen in “Implant”.
Es gibt auch den Titelsong, in dem Kölsch von Gast Perry Farrell (Jane’s Addiction, Porno For Pyros) begleitet wird, der ein Mantra für die innere Reflexion singt: “I talk to water / Searching for myself / Looking for answers / Oceans of you.” Farrells Auftritt bringt eine weitere Klangfarbe, einen weiteren Geist in das Album, der gut zu seinem jüngsten Interesse an elektronischer Musik passt. “Er war völlig fasziniert von der Idee, mit Wasser zu sprechen”, sagt Kölsch und denkt darüber nach, wie wir kollektiv zur Natur als Trost, Zuhörer, Führer durch die Trauer neigen, um die Gelände des Herzens zu kartieren. Diese Kartierung ist etwas, in dem Kölsch im Laufe der Jahre erstaunlich geschickt war; Tanzmusik für Körper und Geist, sowohl für das Hier und Jetzt, als auch für das Leben danach.
Die thüringischen Meister des Morbiden bieten mit ihrer neuen Single "Heckenschütze" einen Hit, der all ihre Trademarks vereint: Einen Text aus der Sicht eines psychisch gestörten Amokschützen, der durch das soziale Netzwerk gefallen ist, eindringlich dargeboten von Bandchef M. Roth und musikalisch in tiefschwarze Melodien gebettet, die sofort im Ohr hängen bleiben.
Die B-Seite ziert eine Neueinspielung des allerersten EISREGEN-Liedes "Zeitenwende", das bislang nur auf dem legendären "Promo 96" vorzufinden war.
Die Single "Heckenschütze" bietet also das bislang neueste Lied der Band und als Kontrast den allerersten Song, den EISREGEN jemals geschaffen haben.
Veröffentlicht wird die Single als besondere 7" Vinyl Edition in verschiedenen Farben mit jeweils beiliegender CD, welche ebenfalls die beiden Songs enthält.
Für den gewohnt brachialen Soundteppich sorgten Yantit als Produzent sowie Markus Stock, der für den Mix und das Mastering zuständig war.
Sept duos pour guitar acoustique et piano préparé is the second duo recording from Stephen O'Malley and Anthony Pateras. Their first together, Rêve Noir (2018), took an electro-acoustic scalpel to a 2011 duo concert for electric guitar and piano, using Revox and digital treatments to twist and smear gig documentation into ghostly echoes and fractured drones. Here, in contrast, the music is entirely acoustic and presented as it was performed, without overdubs. Both players’ choices of instruments are notable: this is O'Malley’s most extensive recording on steel string acoustic guitar (playing an instrument whose previous owners include Marissa Nadler and Glenn Jones) and Pateras return to the prepared piano, which he has rarely employed in recent years, after spending much of the first decade of the 21st century exploring its possibilities.
Recorded during O'Malley’s residency at La Becque on Lake Geneva in the summer of 2021, from the first moments of the opening ‘déjà revé’ the music immediately establishes the distinctive landscape of chiming tones and hovering clouds of resonance explored throughout its one-hour running time. Pateras’ preparations create tolling bell-like tones alive with complex overtones, alongside which O'Malley’s open strings and natural harmonics add a sparkling clarity. While Pateras’ music often uses a densely chromatic harmonic language, these duos are remarkable for their modal simplicity. However, the interaction between the pure intervals of O'Malley’s just-intoned strings and the unstable harmonies created by the piano preparations suspends the music in an oneiric state of hazy ambiguity. Without obvious reference to tempo or meter, the music floats in what the composer Ernstalbrecht Stiebler has called a ‘bottomless sound space’, the temporal placement of events determined by bodily rhythms and the performers’ own listening to (and enjoyment of) the sounds being made.
Heard one way, this music can seem striking in its consistency, almost environmental. Attending more carefully, the listener hears the pitch sets and tunings changing throughout the album’s length. Each piece has its own character, subtly distinguished from the others through mood, pacing, and timbre. On ‘déjà voulu’, for instance, O'Malley makes prominent use of slide, the woozy, bending pitches weaving through a series of lush arpeggiated chords from the piano. ‘Déjà senti’, on the other hand, is particularly spare, the gestures spaced out to the extent that they often float in isolation against the background of fading resonance. Much of ‘déjà su’ is built around a slowly pulsing single prepared piano tone, creating an almost ominous tension, whereas the sparkling guitar harmonics and arpeggios of the closing ‘déjà raconté’ have a gently triumphal air. While the music’s calm, rippling surface is immediately entrancing, these seven duos – in the tradition of the best improvised music – also reward close listening, which reveals sonic details and focuses the listener’s attention on how the music unfolds spontaneously from decision to decision, from gesture to gesture.
Recorded during a period when O'Malley and Pateras were grieving the loss of recently departed friends and collaborators, these seven duos possess a reflective, at times almost mournful quality. More importantly, though, they are imbued with other qualities that can arise from personal loss: a clarity that allows one to clear away the inessential, to begin again, to renew one’s faith in friendship and music.
- A1: Bô'vel - Coming Back
- A2: Sam - Life (Club Mix)
- A3: Marcelle Moncrieffe - Take Me There
- B1: Kofi - Step By Step
- B2: Pure Silk - What You Do For Me
- B3: Jenny B - Sexy Eyes
- C1: Sonja Ryshard - Step Back
- C2: Cavalier - Don't Touch
- C3: Purely Fizzycal - Straight To The Top
- D1: Dennis Planter - I Still Dream Of You
- D2: Taffy - Passion
- D3: Weekend In Paris - Hold Your Head Up
Der Londoner DJ/Kurator Sam Don hat mit seinen Comps 'For The Love Of You' neues Licht auf das Reggae-Subgenre des Lovers Rock geworfen. Seine tiefgründigen, aber zugänglichen Tracks haben vielen die Ohren für das Genre geöffnet. Mit der neuen Compilation 'Just A Touch' strahlt Sam seine Fackel auf den UK Underground Soul aus und präsentiert nach sorgfältiger Recherche einige der süßesten Soul-Schnitten aus dem UK. 'Während die USA vor allem für Soulmusik bekannt sind, hat Großbritannien aufgrund des Schmelztiegels der Kulturen und Musikstile seine eigene Sicht auf das Genre geschaffen.' - Sam Don
The second vinyl release by young, interdisciplinary Dresden label fragmented: is called fragmented:borders (FRAG:002) and features three original productions by fragmented: resident RANDOM DATA accompanied by a remix from WARNING resident Mars Leder. It is composed of experimental breakbeats defined by dubby bass and eclectic drum patterns infused with oriental rhythmic elements, creating a sonically unique atmosphere. The remix by Mars Leder is a dreamy and playful house re-interpretation of the original, which skillfully opens up new perspectives on its various elements by embedding them in a refreshingly uplifting soundscape.
The cover artwork by Lydia Henkel deals with the haptics of memory. Traces of working in the ransacked material are emblematic of gestures of individuals who have to fight their way through water, authorities, everyday life, in order to find a foothold and to be allowed to arrive. The often invisible struggles of those who must fight for perception and treatment as individuals and not as the cause of problems are reflected in the vase and remembered silently and angrily.
A central part of this release is the cooperation with political association “Mission Lifeline'' which mainly focuses on sea rescue missions in the Mediterranean. By drawing attention to their work on the vinyl cover and inner sleeve print, fragmented: aims to provide a platform for this vital cause. To further support their efforts, 50% of the proceeds from this release will be donated to Mission Lifeline.
- A1: The Weather
- A2: House Music
- A3: Undercommons
- A4: Olde Joy
- A5: New Joy
- A6: Arms, Armor
- A7: Fission For Drums, Piano And Voice
- A8: Love Letter Zzz
- A9: Half-Life
- B1: The Great Wedge
- B2: I Hear A New World
- B3: No! (Geiger Dub)
- B4: Destroyer X
- B5: Voyager
- B6: Divider
- B7: Challenger
- B8: Decades, Castle Romeo
- B9: Us (Tower Of Love)
white LP[27,31 €]
Der multidisziplinäre Künstler Jasper Marsalis, bekannt unter seinem Künstlernamen Slauson Malone 1, kündigt sein neues Album EXCELSIOR als Debüt für das Kultlabel Warp Records an. Unter den Juwelen dieses Albums befinden sich die Singles NEW JOY, eine faszinierende Erkundung des Vergnügens, das aus der Unterwerfung entsteht, und VOYAGER, die von der Zeit der Liebe und Freude nach Veröffentlichung seines von der Kritik gefeierten 2019er Albums 'A Quiet Farwell, 2016-2018 (Crater Speak)' erzählt, bevor er nach LA zog.
Das Wort EXCELSIOR verkörpert den ewigen Aufstieg. Slauson Malone 1 stellt es sich als metaphorisches Schwert vor, das im Besitz von jemandem unaufhörlich wächst, bis es in einem großen Finale die Erde spaltet. Diese Metapher wird zu seinem Objektiv, um alle Facetten der Männlichkeit mit einer neuen Klarheit zu erforschen, während er seine eigenen gelebten Erfahrungen anhand von Songs und Bewegungen auf dem gesamten Album hinterfragt, die von allem inspiriert sind, von der Grammy-preisgekrönten Komponistin Wendy Carlos bis hin zu den Ähnlichkeiten zwischen dem Ende der Liebe und der nuklearen Halbwertszeit. EXCELSIOR hat die Form einer Sammlung persönlicher Essays mit Vignetten, die ineinandergreifen und eigenständig sind, aber letztendlich dem Zweck dienen, Slauson Malone 1s bislang persönlichstes und fesselndstes Musikwerk zu bilden.
- A1: The Weather
- A2: House Music
- A3: Undercommons
- A4: Olde Joy
- A5: New Joy
- A6: Arms, Armor
- A7: Fission For Drums, Piano And Voice
- A8: Love Letter Zzz
- A9: Half-Life
- B1: The Great Wedge
- B2: I Hear A New World
- B3: No! (Geiger Dub)
- B4: Destroyer X
- B5: Voyager
- B6: Divider
- B7: Challenger
- B8: Decades, Castle Romeo
- B9: Us (Tower Of Love)
black LP[30,21 €]
Der multidisziplinäre Künstler Jasper Marsalis, bekannt unter seinem Künstlernamen Slauson Malone 1, kündigt sein neues Album EXCELSIOR als Debüt für das Kultlabel Warp Records an. Unter den Juwelen dieses Albums befinden sich die Singles NEW JOY, eine faszinierende Erkundung des Vergnügens, das aus der Unterwerfung entsteht, und VOYAGER, die von der Zeit der Liebe und Freude nach Veröffentlichung seines von der Kritik gefeierten 2019er Albums 'A Quiet Farwell, 2016-2018 (Crater Speak)' erzählt, bevor er nach LA zog.
Das Wort EXCELSIOR verkörpert den ewigen Aufstieg. Slauson Malone 1 stellt es sich als metaphorisches Schwert vor, das im Besitz von jemandem unaufhörlich wächst, bis es in einem großen Finale die Erde spaltet. Diese Metapher wird zu seinem Objektiv, um alle Facetten der Männlichkeit mit einer neuen Klarheit zu erforschen, während er seine eigenen gelebten Erfahrungen anhand von Songs und Bewegungen auf dem gesamten Album hinterfragt, die von allem inspiriert sind, von der Grammy-preisgekrönten Komponistin Wendy Carlos bis hin zu den Ähnlichkeiten zwischen dem Ende der Liebe und der nuklearen Halbwertszeit. EXCELSIOR hat die Form einer Sammlung persönlicher Essays mit Vignetten, die ineinandergreifen und eigenständig sind, aber letztendlich dem Zweck dienen, Slauson Malone 1s bislang persönlichstes und fesselndstes Musikwerk zu bilden.
Mit ihren 12 Songs, die von dem spanisch-österreichischen Duo zwischen Barcelona und Wien geschrieben wurden, tauchen ATZUR auf 'Strange Rituals' tief in extreme Gefühle ein, wo wilde und rohe Drums auf dramatische Melodien treffen. Dabei bleiben sie den charakteristischen Elementen ihrer bisherigen EP-Releases treu: Epischer Sound und emotionale Tiefe. Mit ihrem umjubelten Auftritt beim diesjährigen Primavera Sound Festival konnten sie bereits überzeugen und mit Strange Rituals festigen ATZUR ihren Ruf als außergewöhnliche Drama-Pop Band.




















