Verschwimmende Traumchroniken Ein Martin Rev Album ist stets eine unberechenbare Überraschung. So verwunderte das 2003er Werk "To Live" mit dem erstmaligen Einsatz schroffer Gitarren statt Synthesizer-Kompositionen und auch wenn Rev auf dem Folge-Album "Les Nymphes" aus dem Jahr 2008 zu seinen traumverhangenen Melodie-Miniaturen zurückkehrt, ist die Platte in ihrer Konsequenz noch einmal radikaler. War Martin Revs Oeuvre zumeist von einem durch und durch minimalistischen Ansatz geprägt, machen die Stücke auf "Les Nymphes" im Vergleich einen fast opulenten, überbordenden Eindruck. Bereits nach den ersten Sekunden des Openers "Sophie Eagle" hat man den Eindruck, eine riesige Sound-Welle aus sich überlagernden Echo-Schleifen, Rhythmus-Loops und Phasenverschiebungen, auf der Melodie-Fragmente und Revs sporadisch auftauchende Stimmenfetzen wie Schaumkronen treiben, würde einen davon schwemmen. Auch die in der kontemporären Clubmusik zu verortenden Verweise, die sich erstmals auf dem Vorgänger "To Live" andeuteten, finden hier ihre Fortsetzung. So hört man auf "Triton" und dem Titelstück "Les Nymphes Et La Mer" auch jene, ob ihrer Härte teils befremdlich anmutenden Gitarren-Samples wieder, die das vorige Album dominierten. Alle anderen Tracks auf "Les Nymphes" sind jedoch vor allem von einer unterkühlten, traumartigen Slow Rave und PostIndustiral Atmosphäre geprägt, die in ihrer dreidimensionalen Breitband-Klanglichkeit mitunter an Werke von Coil erinnern. "Die Ähnlichkeiten von "Les Nymphes" mit House und Dance waren natürlich offensichtlich, obwohl ich nicht speziell danach gesucht habe. Es war wahrscheinlich das erste Werk, das ich von Anfang bis Ende am Computer fertiggestellt habe. Viele der Tracks wurden digital aus interaktiven Programmen und nicht mit Outboard-Geräten erstellt. Die Atmosphäre und der Sound wurden durch viel Lektüre in der griechischen Mythologie inspiriert sowie dem Studium der gleichen Geschichten in verschiedenen Sprachen. Wahrscheinlich war mein mehrjähriger Aufenthalt in Montreal ein starker Einfluss, da es eine französischsprachige Umgebung ist und es in allen Buchläden eine große Auswahl an klassischer Literatur in Französisch und anderen Sprachen gibt." so Martin Rev. Speziell jene Inspiration, die sich aus kulturellen Mythologien speist und auf "Les Nymphes" zu einer, sämtliche Realitäten verschwimmenden Traumchronik wird, macht das Album so anziehend. Man fragt sich mitunter, wie ein ätherisches House oder Techno Album unter Revs Regie klingen würde. Einmal mehr beweist auch dieses Werk die Kompromisslosigkeit, mit der Martin Rev arbeitet und seiner Bereitschaft, stets Risiken einzugehen unter der konsequenten Verweigerung sich nur an einer Ästhetik allein abzuarbeiten. "Les Nymphes" ist fraglos das Album eines Künstlers, der immer auf der Suche ist.
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Violet Vinyl
The debut of Hamburg trio Cloud Management stages the meeting of three proven exceptional figures: Thomas Korf and Sebastian Kokus have been responsible for some stunning leftfield neo-kraut releases with their band Love-Songs in recent years; Ulf Schütte has been one of the most productive, and innovative protagonists of experimental electronic music in Germany for many years (see Datashock, Phantom Horse, or his most recent collaboration with G. Steenkiste/Hellvete on Umor Rex, for example). Following Love-Songs' highly acclaimed collaboration with Schütte, »Spannende Musik«, released in 2021, the formation of Cloud Management as a group in its own right marks a new beginning, which is celebrated with the long player on Altin Village & Mine.
The album is characterized by a dense texture of repetitions in which (modular) synthesizers and bass go head-to-head. It is on this foundation that the formal grammar of the album develops over its nearly 45-minute running time, organized along precise interventions into the hypnotic pulse: What is recognizable as echoes of 1960s/70s minimalism or Cluster functions on »Cloud Management« not in the sense that the sequences or the sequencers are left to themselves, but as highly concentrated, microscopic work on repetition. This virtuosically arranged, groove-based and even danceable density of the seven pieces never sounds strained or as an end in itself, but floating, cloud-like. The polyrhythmic workouts are at all times in the service of a refreshing expanse that opens up from the sonic saturation and is far removed from the formulaic box-checking often associated with the attribute ›kosmisch‹. »Cloud Management«, thus, marks not an exercise in the traditions of a musical past, but a distinctive position within contemporary electronic music.
All songs are written, recorded and produced by Ulf Schütte, Thomas Korf and Sebastian Kokus.
Augen zu und durch und Du wirst schon sehen...das Leben geht weiter!" Ja klar, aber wenn man dazu noch die richtige Musik als steten Begleiter hat, lebt es sich gleich noch um einiges entspannter.Gerade in diesen nicht ganz einfachen Zeiten kommt die neue Scheibe von Emscherkurve77 genau zur richtigen Zeit und meistert diesen Anspruch so treffsicher in Lyrics & Sound dass wir öfters beim Hören innehielten und dabei ertappt fühlten, woher Jemand weiß, was so in einem vorgeht. Die Ruhrpott-Institution ist zurück und was mit "Buch des Lebens" und "Brandgefährlich" schon in Punkto Weiterentwicklung, Maßstäbe und Ansprüche an sich selbst abzusehen war, schlägt trotzdem die Erwartungen um Längen!Doch das wichtigste zuerst: Emscherkurve77 sind und bleiben eine Punkband! Und ähnlich wie seinerzeit Green Day mit "American Idiot" darf Punk auch fernab des üblichen Schema´s mit 3 Akkorden und 3 Minuten die üblichen Wege spielerisch erweitern ohne abzubiegen.Genau das tut "Augen zu und Durch"! Unverkennbar Emscherkurve77 aber 4 neue, exklusive Lieder, die nicht mehr aus der Kurve kommen, sondern Ecken und Kanten mit jeder Menge Lebenserfahrung haben! Meilenweit vom oftmals weinerlichen Emo-Punk entfernt und mit Songs wie "Wieder Zwanzig sein", "Pirat" oder "Am Boden" oder dem Titelsong nicht kalt lassen! Rückblick - nach Vorne sehen - (das Leben) genießen! Wie ein gutgereifter Wein, der im Regal neben einem Sixpack Craft-Bier steht! Ein großartiger Vorbote auf den in 2023 erscheinenden neuen Longplayer "Stimmen der Stadt"! Halbclear in lumi-blue mit black angemischt wird sie durchlässig und gibt das weiss gedruckte Motiv erst richtig preis! Dazu ein 350gr. inside/out Cover, Inlay und ein Schmuckstück in dem Plattenregal.Offset printed B-side LP
- 1: Nichts
- 2: Sfspc
- 3: Salz
- 4: Feivel
- 5: Schrot
- 6: Kolt
- 7: Wasser
- 8: Bonheur
- 9: Fünfegrade
- 10: Lakk
- 11: Fernost
- 12: Tau
- 13: Lod
PURPLE COLORED EDITION[23,49 €]
Das neue Album "nichts" der Aachener Post-Hardcore Band FJORT ist ein 50-minütiges Erlebnis. "nichts" gewinnt dem dichten Sound der Band, der fließend zwischen allen Spielarten von Hardcore und Postrock wandelt, zahlreiche neue Facetten ab. Die Täler sind tiefer denn je, in den Höhen ist kaum Luft zu atmen. Die Atmosphäre fühlt sich nahezu greifbar an. Lyrisch gaben sich FJORT seit jeher kryptisch und bleiben dieser Linie treu werden auf "nichts" jedoch auch konkret wie selten zuvor. Vielleicht, weil Zeiten wie diese mehr denn je nach Schonungslosigkeit lechtzen. Vielleicht auch, weil eine Art Galgenhumor seinen Weg auf das Album gefunden hat, der mit dem absoluten Ernst gekonnt bricht. Abwechslungsreicher und schlichtweg größer klang diese Band noch nie.
Seit der Bandgründung Mitte der 90er, haben Good Charlotte fünf Alben veröffentlicht und mit zahlreichen Künstlern kollaboriert. Die Band hat einen maßgeblichen Teil dazu beigetragen, das Pop Punk Genre weltweit zu etablieren. Dafür legten sie mit ihrem selbstbetitelten Debütalbum und den Singles 'Little Things' und 'Festival Songs' im Jahr 2000 das Fundament.
'The Young and the Hopeless', mit dem Good Charlotte 2002 riesige Erfolge feiern konnten, katapultierte die Band schließlich in den Pop Punk Olymp und machte sie zu weltweiten Superstars. Es folgten 'The Chronicles of Life and Death' (2004) und 'Good Morning Revival' (2007), die in ihrer Heimat ebenfalls mit Platin ausgezeichnet wurden. Nach ihrem letzten Album 'Cardiology' (2010), wurde es Zeit für eine Pause, man musste dringend durchatmen. Die Madden-Brüder konzentrierten sich auf ihr Recording Studio im Herzen Hollywoods, wo sie für andere Künstler vieler Genres schreiben, aufnehmen und produzieren. Außerdem sitzen die beiden in der Jury der australischen Version von The Voice.
Dass die beiden überhaupt wieder anfingen, ihre eigene Musik zu schreiben, ist laut Benji und Joel wohl den australischen Pop Punk Newcomern 5 Seconds of Summer zuzuschreiben. Die Zusammenarbeit mit der jungen, aufstrebenden Band, erinnerte die Brüder an den Spaß, den sie mit ihrer eigenen Band hatten und inspirierte die Beiden 2015 schließlich dazu, einen Neuanfang zu starten. "Es packte uns und das Schreiben kam wie von selbst," erklärt Joel. "Während wir an ein paar Platten für andere Künstler arbeiteten, wurde uns klar, dass es großen Spaß machen würde, wieder eine Good Charlotte Platte zu machen. Und eine Good Charlotte Platte können eben nur wir machen. Wir wurden ein bißchen nostalgisch und folgten unseren Instinkten."
Orange Vinyl[27,94 €]
Sobald ein Song mit einer auf mehreren Spuren aufgenommenen Kakophonie des Kotzens beginnt, liegt die Vermutung nahe, dass er auf der dunklen Seite des musikalischen Spektrums zu verorten ist. Dies trifft bei TCHORNOBOGs epischen Track 'The Vomiting Choir' genau ins Schwarze. In 24:08 Minuten windet sich eine absteigende Spirale in eine schier bodenlose Grube, die mit einem größtenteils dissonanten Klangmiasma aus purer Negativität, aber auch überraschender Komplexität gefüllt ist. TCHORNOBOG wandeln weiterhin auf verschiedenen Wegen gleichzeitig, die von und zu ihrer mutmaßlichen Position in der Mitte der Kreuzung von Death, Doom und Black Metal weg- und hinführen. Freunde von DEATHSPELL OMEGA, THE RUINS OF BEVERAST und ULCERATE erkennen wahrscheinlich die allgemeine Richtung, aber die amerikanische Band aus Portland, Oregon schlägt einen ganz eigenen Kurs auf diesen stockdunklen musikalischen Gewässern ein. Wer in ihrem Kielwasser segelt, begegnet neben vielen anderen wundersamen Erscheinungen vielleicht auch dem Geist der frühen MOTORPSYCHO. TCHORNOBOG wurden 2014 von dem in der Ukraine geborenen Multiinstrumentalisten Markov Soroka ins Leben gerufen, der auch für andere Projekte wie AUREOLE, DROWN und KRUKH bekannt ist. Der ukrainische Name "Tchornobog" basiert auf einer rekonstruierten slawischen Gottheit, für die es kaum Belege gibt; außer einer Notiz in der "Chronica Slavorum", die der deutsche Chronist Helmold von Bosau im 12. Jahrhundert verfasste (und die später kopiert und phantasievoll angereichert wurde). Dieser vermutete Verursacher von Pech und Unheil, der in zahlreichen Schreibvarianten mit der Bedeutung "Schwarzer Gott" auftaucht, schaffte es als "Czernobog" untere anderem auch in Neil Gaimans Roman "American Gods" sowie dessen anschließender TV-Adaption. Das selbstbetitelte Debütalbum "Tchornobog" erschien im Jahr 2017 unter großem Beifall von Fans und Kritikern und wurde mittlerweile von Lupus Lounge weltweit wiederveröffentlicht. Derzeit arbeitet Markov Soroka an seinem zweiten TCHORNOBOG-Album. Als ersten Vorgeschmack auf die bevorstehende musikalische Dunkelheit dürfen wir alle aus vollem Hals in 'The Vomiting Choir' auf dem Split-Album einstimmen.
Black Vinyl[25,84 €]
Sobald ein Song mit einer auf mehreren Spuren aufgenommenen Kakophonie des Kotzens beginnt, liegt die Vermutung nahe, dass er auf der dunklen Seite des musikalischen Spektrums zu verorten ist. Dies trifft bei TCHORNOBOGs epischen Track 'The Vomiting Choir' genau ins Schwarze. In 24:08 Minuten windet sich eine absteigende Spirale in eine schier bodenlose Grube, die mit einem größtenteils dissonanten Klangmiasma aus purer Negativität, aber auch überraschender Komplexität gefüllt ist. TCHORNOBOG wandeln weiterhin auf verschiedenen Wegen gleichzeitig, die von und zu ihrer mutmaßlichen Position in der Mitte der Kreuzung von Death, Doom und Black Metal weg- und hinführen. Freunde von DEATHSPELL OMEGA, THE RUINS OF BEVERAST und ULCERATE erkennen wahrscheinlich die allgemeine Richtung, aber die amerikanische Band aus Portland, Oregon schlägt einen ganz eigenen Kurs auf diesen stockdunklen musikalischen Gewässern ein. Wer in ihrem Kielwasser segelt, begegnet neben vielen anderen wundersamen Erscheinungen vielleicht auch dem Geist der frühen MOTORPSYCHO. TCHORNOBOG wurden 2014 von dem in der Ukraine geborenen Multiinstrumentalisten Markov Soroka ins Leben gerufen, der auch für andere Projekte wie AUREOLE, DROWN und KRUKH bekannt ist. Der ukrainische Name "Tchornobog" basiert auf einer rekonstruierten slawischen Gottheit, für die es kaum Belege gibt; außer einer Notiz in der "Chronica Slavorum", die der deutsche Chronist Helmold von Bosau im 12. Jahrhundert verfasste (und die später kopiert und phantasievoll angereichert wurde). Dieser vermutete Verursacher von Pech und Unheil, der in zahlreichen Schreibvarianten mit der Bedeutung "Schwarzer Gott" auftaucht, schaffte es als "Czernobog" untere anderem auch in Neil Gaimans Roman "American Gods" sowie dessen anschließender TV-Adaption. Das selbstbetitelte Debütalbum "Tchornobog" erschien im Jahr 2017 unter großem Beifall von Fans und Kritikern und wurde mittlerweile von Lupus Lounge weltweit wiederveröffentlicht. Derzeit arbeitet Markov Soroka an seinem zweiten TCHORNOBOG-Album. Als ersten Vorgeschmack auf die bevorstehende musikalische Dunkelheit dürfen wir alle aus vollem Hals in 'The Vomiting Choir' auf dem Split-Album einstimmen.
Lee Aaron ist im Aufwind. Die preisgekrönte Songwriterin, Produzentin und kanadische Sängerin kehrte 2016 (nach einer zehnjährigen Pause, um ihre Familie großzuziehen) mit einer Fülle von Originalmaterial und mehr Feuerwerksenergie als Künstler, die halb so alt sind, in die Rockszene zurück. Seitdem hat sie 6 neue Veröffentlichungen herausgebracht, darunter eine "Live"-CD/DVD, wobei ELEVATE die neueste und vielleicht coolste Ergänzung zu diesem neuen Kapitel ihrer illustren Karriere ist.
ELEVATE wurde während des Covid-Lockdowns geschrieben, aber anstatt zuzulassen, dass diese Isolation die Band in eine negative Richtung drängt, buchte Lee einen Studio-Lockout für den Herbst 2021. Das Ergebnis ist ELEVATE, das zehn Songs enthält, die von dem durchdrungen sind, was zu Aarons unverkennbarem Sound geworden ist: große Gitarren-Hooks, kraftvoller, bluesiger Gesang, reiche Melodien und Harmonien und gerade genug freche Attitüde.
Lee Aaron ist im Aufwind. Die preisgekrönte Songwriterin, Produzentin und kanadische Sängerin kehrte 2016 (nach einer zehnjährigen Pause, um ihre Familie großzuziehen) mit einer Fülle von Originalmaterial und mehr Feuerwerksenergie als Künstler, die halb so alt sind, in die Rockszene zurück. Seitdem hat sie 6 neue Veröffentlichungen herausgebracht, darunter eine "Live"-CD/DVD, wobei ELEVATE die neueste und vielleicht coolste Ergänzung zu diesem neuen Kapitel ihrer illustren Karriere ist.
ELEVATE wurde während des Covid-Lockdowns geschrieben, aber anstatt zuzulassen, dass diese Isolation die Band in eine negative Richtung drängt, buchte Lee einen Studio-Lockout für den Herbst 2021. Das Ergebnis ist ELEVATE, das zehn Songs enthält, die von dem durchdrungen sind, was zu Aarons unverkennbarem Sound geworden ist: große Gitarren-Hooks, kraftvoller, bluesiger Gesang, reiche Melodien und Harmonien und gerade genug freche Attitüde.
Das neue Album ‚Untamed‘ der französischen Sleaze Rock-Formation BlackRain ist ein ebensolcher Fall. Obwohl mit ihren sechs bisherigen Ver-
öffentlichungen bereits etabliert und auch auf Tourneen (unter anderem mit Europe, Alice Cooper, Scorpions oder Steel Panther) sehr erfolgreich,
legt das Quartett um Sänger Swan jetzt ein Werk vor, das in jeder Hinsicht neue Qualitätsstandards setzt. „Wir lieben den kraftvollen Sound, die
knalligen Drums, diese tolle Mischung aus catchy Melodien und Aggressivität, die ‚Untamed‘ von Beginn an durchzieht“, freut sich Bassist Matthieu de la Roche und benennt auch gleich den Produzenten der neuen Wertarbeit: Hannes Braun, Frontmann der deutschen Hardrocker Kissin`
Dynamite und auch als Tonmeister eine feste Größe. De la Roche: „Hannes sagte zu uns: ´Ich liebe eure Songs, mich begeistert eure Show, ich
weiß genau, wie eure nächste Scheibe klingen sollte!` Dank seiner Hilfe haben wir exakt den Sound gefunden, den wir seit zehn Jahre suchen.“
Veröffentlicht wird ‚Untamed‘ am 25. November 2022 über Steamhammer/SPV. Man sollte sich den Termin im Kalender rot anstreichen!
Mit ihrem 6. Studioalbum nehmen uns Kadavar mit auf eine Reise zu ihren musikalischen Wurzeln und zurück in die Zukunft. Gedankenverändernde Songs über Isolation, Transformation und spirituelles Wachstum, die allesamt im ersten Corona-Lockdown entstanden - 'The Isolation Tapes'.
Während es in KADAVARs musikalischer Entwicklung immer um Befreiung und das Überschreiten von Grenzen des Retro-Rock-Genres ging, ist dies noch ein größerer Schritt in einen Kosmos, in dem das Dogma des klassischen Trio-Ansatzes völlig hinter sich gelassen wird.
Dies ist KADAVAR, im Mittelpunkt der Gegenwart. Und ein weiteres Mal so, wie Du sie noch nie gehört hast.
- A1: You Win Again
- A2: Friday Nights
- A3: Whole Lotta Shakin' Going On
- A4: Born To Lose
- A5: Long Gone Lonesome Blues
- A6: I'm Feeling Sorry
- A7: I Could Never Be Ashamed Of You
- B1: Mexicali Rose
- B2: Sail Away (Feat Charlie Rich)
- B3: I'm Sorry I'm Not Sorry
- B4: Turn Around
- B5: I Forgot To Remember To Forget
- B6: Great Balls Of Fire
- B7: Tomorrow Night
Jerry Lee Lewis, Spitzname ”The Killer”, ist ein amerikanischer Rock’n’Roll- und Country-Sänger, Songwriter und Pianist. Als früher Pionier der Rock’n’Roll-Musik wurde Lewis 1986 in die Rock’n’Roll Hall of
Fame aufgenommen, und sein bahnbrechender Beitrag zu diesem Genre wurde von der Rockabilly Hall of
Fame anerkannt. Im Jahr 2004 setzte ihn das Rolling Stone Magazine auf Platz 24 seiner Liste der 100
größten Künstler aller Zeiten. Im Jahr 2022 wurde er in die Country Music Hall Of Fame aufgenommen.
Am bekanntesten ist er für seine Sun Records-Hits ”Great Balls of Fire” und ”Whole Lotta Shakin’ Going
On”.
Nachdem sich Tocotronic nach ihrem erfolgreichen 7. Album Pure Vernunft darf niemals siegen, eine 2-
jahrelange Studio-Auszeit nahmen um zu touren, sich zu sammeln und an anderen Projekten außerhalb der
Gruppe zu arbeiten, schlossen sich Dirk, Rick, Jan und Arne im Jahr 2007 im angemieteten Tonstudio in
Berlin wieder zusammen und richteten die Kompassnadel auf ein großes, kollektives Ziel aus. Die Aufnahmen zu Album Nummer 8: Kapitulation.
Stilistisch eingeordnet als „Punk Album ohne Punk Musik im Genre-Sinne zu sein“, gelingt Tocotronic
mit Kapitulation der nächste Erfolg und weiterer Einstieg in den Charts. Nach der Veröffentlichung im Juli
2007 über Vertigo Records, konnte es sowohl in der Schweiz als auch in Österreich über mehrere Wochen
in den Bestenlisten verweilen, während es in Deutschland sogar in den Top 3 landete und sich dort für
insgesamt 10 Wochen halten konnte.
Nun, genau 15 Jahre später, erscheint das von Fans und Kritikern gleichermaßen gefeierte Album als
Jubiläums-Neuauflage auf hochwertigem orangefarbenen Doppel-Vinyl, natürlich mit dem legendären OriginalAlbumcover, welches basierend auf dem Öl-Gemälde des amerikanischen Malers Thomas Eakins von 1889,
das Porträt des Douglas Morgan Hall abbildet.
Nach fast 20 Jahren der Veröffentlichung ihres Debütalbum „Bohème“, welches mit über 500.000 verkauften Einheiten ihre erfolgreichste Veröffentlichung ist, erscheint nun erstmalig die englische Version des Albums.
Die englischen Bohème-Songs wurden 2009 in Berlin aufgenommen.
Adaptiert wurden die Texte von Martin Gallop einem kanadischen Singer-Songwriter. "Mit Annett Louisan trat er 2007 und 2008 als Gaststar auf ihrer „Das optimale Leben“- Tour und 2009 auf der „Teilzeithippie“-Tour auf, wodurch er einem größeren deutschen Publikum bekannt wurde, insbesondere da er von Sommer 2008 bis 2010 mit Annett Louisan auch privat liiert war, was auch von den Boulevard-Medien zur Kenntnis genommen worden war. Die Künstlerin war seinetwegen nach Berlin gezogen, wo Gallop seine neue Wohnheimat gefunden hatte.
Im Zuge dieser Veröffentlichung erscheinen auch ihre, als Tonträger lang nicht mehr zu erhaltenen, Alben „Bohème“ (2004), „Unausgesprochen“ (2005), „Das optimale Leben“ (2007), und „Teilzeithippie“ (2008) in neuem Gewand als „Gold Edition“ als hochwertiges Digipak und Gatefold DoppelVinyl, 180Gramm. „Unausgesprochen“, „Das optimale Leben“ sowie „Teilzeithippie“ erscheinen zum 1. Mal auf Vinyl.
Alle Alben enthalten unveröffentlichte Bonustracks des 2005 aufgenommen Livekonzerts bei „SWR1 Kopfhörer“.
- A1: Future Trance United – The Last Flight (We Have Arrived)
- A2: Armin Van Buuren Feat Wrabel – Feel Again (Extended Club Mix)
- A3: Djs@Work – Someday (Dj T H. & Airwalk3R Extended Remix)
- A4: Talla 2Xlc & Roland Klein – Nexus Point (Extended Mix)
- A5: Dj T H. & Gid Sedgwick – Devil's Deal (Extended Mix)
- A6: Richard Durand & Susana – I Matter To You (Xijaro & Pitch Extended Remix)
- B1: Solar Vision – Apollo (Extended Mix)
- B2: Ben Gold – Rest Of Our Lives (Extended Mix)
- B3: Allen Watts – Shadows (Extended Mix)
- B4: Talla 2Xlc & Airwalk3R – Enough For Me (Extended Mix)
- B5: Makeflame – Rave Like An Angel (Extended Mix)
- C1: Mind-X – Nightingale (Rene Ablaze Extended Remix)
- C2: Ilan Bluestone Feat Giuseppe De Luca – Love Is A Drug (Xijaro & Pitch Remix)
- C3: Pulsedriver – Cambodia (Talla 2Xlc Extended Vocal Mix)
- C4: Yoshi & Razner – The Essence (Extended Mix)
- C5: Ciaran Mcauley, Roger P Shah & Hannah Brine – You And I (Extended Mix)
- D1: Rinaly & Natalie Gioia – Without You (Extended Mix)
- D2: Van Der Karsten – Daylight (Extended Mix)
- D3: Satellite Robots – Is This Love (Club Mix)
- D4: Megara Vs Dj Lee – Fight Hard (Extended Mix)
- D5: Nytigen – Target (Extended Mix)
- D6: Klubbingman & Andy Jay Powell – Woman (Extended Mix)
- D7: Paul Van Dyk & Aly & Fila – Shine Ibiza Anthem 2022 (Extended Mix)
- E1: Kernkraft 400 (A Better Day)
- E4: Hot In It
- E5: Belly Dancer
- E6: Nathan Dawe 21 Reasons
- E7: Felix Jaehn Do It Better
- F1: On Repeat
- F2: Havana
- F3: Klaas Take Me Back
- F4: Twocolors Heavy Metal Love
- F5: Worlds On Fire
- F6: On The Move (Can't Let You Go)
- F7: Ritmo (Original Mix)
- G1: Superman
- G2: Italobrothers Summer
- G3: Halo
- G4: Party Shaker
- G5: Guestlist +1
- G6: Crash Test Dummy
- G7: Aquagen Stay Or Be Alone
- H1: Come With Me
- H2: Since U Been Gone
- H3: Supa Dupa Fly
- H4: Scooter Do Not Sit If You Can Dance
- H5: Forever & Always
- H6: Rave Me Loud
- H7: Pulsedriver Place Called Home (Oldschool Flavour Remix)
- E2: Ferrari
- E3: Weekend On A Tuesday
The last flight – we have arrived! Fasten your seatbelt and buckle up – Denn die erfolgreichste Dance- & Trance-Compilation unseres Planeten setzt einmalig zu ihrem letzten Landeanflug an.
Anlässlich des 100. Jubiläums erscheint die beliebte Produktreihe als galaktische Sonderausgabe und Fans dürfen sich neben der 3CD und dem eAlbum auf eine streng limitierte Fan-Box mit 3CD, galaktischem Comic-Poster, Fan-Socken und Schlüsselanhänger freuen. Damit aber noch nicht genug: Diese letzte Ausgabe unserer FUTURE TRANCE erscheint am 25.11.2022 zudem exklusiv als 4LP inkl. Comic-Poster!
Echte Fans werden zudem bei der besonderen Optik ein Flashback erleben – das erste Mal seit der Landung der FUTURE TRANCE Vol. 60 erlebt die Reihe wieder ein Alien-Revival und erscheint in außerirdischem Design.
Die FUTURE TRANCE 100 besticht durch ein randvolles Aufgebot mit den größten Stars der Szene und ihren aktuellen Bangern. Ein letztes Mal zünden wir die Trance-Booster - mit dabei sind z.B. Scooter,
Pulsedriver, Armin van Buuren, Rocco und und und. Abgerundet wird dieser Senkrechtstarter mit einem exklusiven FUTURE TRANCE UNITED Mix „The last flight – we have arrived!“ Hier ist Gänsehaut vorprogrammiert!
The O'Reillys and the Paddyhats sind eine einzigartige Formation, die der irischen Folk-Punk-Szene endlich etwas Neues und Erfrischendes zu sagen hat. Den sieben Multiinstrumentalisten ist es egal, ob sie ihre Shows in einer großen Halle im Herzen Moskaus, einem kleinen Underground-Lokal in Madrid oder einfach am Wasser im nahe gelegenen Bremen spielen. Sobald sie die Bühne betreten, ist die Energie und das Gefühl, das man bekommt, wenn man mit all seinen Freunden feiert, durchströmt den Körper. Eine solide Backline, treibender Folk und eine gemeinsame Leidenschaft für irische Musik sind die Zutaten, die zu zahlreichen wunden Kehlen, rauschenden Partys und Rufen nach einer Zugabe geführt haben nach einer Zugabe!
Die 1984 gegründete Band Sepultura ist der
wahrscheinlich größte brasilianische Musikexport und
feierte im Laufe ihrer Karriere weltweit große Erfolge. Bis
heute haben sie fünfzehn Studioalben veröffentlicht und
weltweit über 20 Millionen Einheiten verkauft. "Dante XXI",
ursprünglich 2006 veröffentlicht, ist das 10. Studioalbum
der Band und basiert auf den drei Teilen von Dantes
"Göttlicher Komödie": Hölle, Fegefeuer und Paradies.
Die 1984 gegründete Band Sepultura ist der wohl größte
brasilianische Musikexport und feierte im Laufe ihrer
Karriere weltweit große Erfolge. In dieser Zeit haben sie
fünfzehn Studioalben veröffentlicht und weltweit über 20
Millionen Einheiten verkauft. "A-Lex", ursprünglich 2006
veröffentlicht, ist das 11. Studioalbum der Band und
basiert auf dem 1982 erschienenen Roman "A Clockwork
Orange" von Anthony Burgess.
Felix Laband’s The Soft White Hand is the masterwork of an artist who expresses himself through musical and artistic collage acting together to reinterpret his sources and to express significant elements of his own personal story.
Released by Munich-based Compost Records, the 14-track album is Laband’s first full-length offering since the critically acclaimed Deaf Safari in 2015. It is heralded by the single “Derek and Me”, and is being pressed on vinyl for distribution globally.
In The Soft White Hand Laband works with source materials that will be familiar to those who know his previous four records – Thin Shoes in June (2001), 4/4 Down the Stairs (2002), Dark Days Exit (2005) and especially Deaf Safari which reached deep into the South Africa scene and its political culture to inspire its vocal and music sampling. However, the disengagement he felt from his homeland during his latest album’s creation – an abiding sense of untethered-ness to place and space, exquisitely rendered in tracks like “Death of a Migrant” – is perceptible in Laband’s desire to illuminate instead aspects of his own life.
“For this album, my source material became almost autobiographical as opposed to African statements I’ve worked with previously,” says the artist. “I have sampled a lot from documentaries from the 80s crack epidemic in impoverished African American communities and believe my work speaks unapologetically for the lost and marginalised, for those who are the forgotten casualties of the war on drugs. In the past, I have had my issues with substance abuse, and I know first-hand about the nightmares and fears, what it feels like to be isolated and abandoned.”
Few artists have managed to air these intimate aspects of their life so luminously as Laband does in tracks like “5 Seconds Ago”, “They Call Me Shorty” and in the strange and meditative “Dreams of Loneliness”. “I’ve been building this weird, autobiographical story using other people talking. It’s kind of humorous but it is also sad and beautiful,” says Laband.
Yet, as in all of Laband’s recorded output, the delineations between emotions are never starkly drawn and The Soft White Hand is also shot through with beauty. Nature appears in recordings made in his garden in the intimate early morning hours, whether as in the calls of the Hadada Ibis and other birdsong in “Prelude” or of the vertical-tail-cocking bird in “Derek and Me”. The last is a wonderful track with Derek Gripper, the South African experimental classical guitarist of international renown, whose 2020 song “Fanta and Felix” imagines a meeting between Fanta Sacko and Laband.
Laband’s eloquence in reinterpreting classical composers such as Beethoven in “We Know Major Tom’s a Junkie” is another thrilling aspect of the new record. “I’ve been properly exploring classical music on this album,” explains Laband, “taking melodies from classical compositions and reinterpreting them”. A fresh quality comes to his work through this sonic adventuring: the tender manipulation of the mundaneness of the computer’s AI voice to reimagine and reinvent iconic lyrics and melodies in strange and unexpected configurations.
The Soft White Hand is Laband’s most cohesive body of work to date. Yet it remains, in its sheer artistic scope, impossible to describe fully. Darkness abuts the gossamer light. A song that summons the sunrise and all the hope of a new day could also be about the final dipping down of the sun that portends a troubled night ahead. Interludes are invitations to expand outwards or shift inwards. Mistakes and “weird fuckups” in the sound are cherished as convincing statements against what Laband calls the “grossness” of perfect sound in modern music.
For this world-leading electronic artist, the boundaries are unfixed. He is inspired by the German Dada artist, Hannah Höch, who memorably declared: “I wish to blur the firm boundaries which we self-certain people tend to delineate around all we can achieve.” His music consequently reflects a primal artistic impulse that is also visible in Laband’s considerable visual art output as seen recently in several solo exhibitions such as that held in the No End Gallery in Johannesburg in 2019 and in the works he produced during his 2018 Nirox Foundation Artists Residency. “My music is always about collage, as is my art,’’ he affirms. “Everything I do is collage. It is a medium I find very interesting because you are taking history and distorting it and changing its meaning and turning it upside down and back to front.” In her book Recollections of My Non-Existence, Rebecca Solnit calls collage “literally a border art”; it is “an art of what happens when two things confront each other or spill onto each other”.
With The Soft White Hand, Laband is confirming his singular ability to achieve this in both art and music, melting the divisions between the two creative disciplines until they become one. He is also affirming his belief that an album of music should be more than a collection of unrelated tracks, but should unfold a fully integrated, cohesive story as in the song cycles of the great classical composers. In doing so, he claims his position as one of the most significant artists working today.
Artist Statement – Felix Laband – August 2022
When the Khmer Rouge took their captives for processing, they identified their class enemies by looking at their hands. If they were sunburned, rough and calloused, they were those of a peasant, a proletarian to be spared. But if they were soft and white, then they were those of a city-dweller, an intellectual or bourgeois, an adversary to be liquidated.
In calling this album The Soft White Hand, I was reflecting on the Cambodian genocide and how it resonates in contemporary South Africa. The apartheid era is over, and gone with it is white political domination. Yet economic and social privilege is still held in soft white hands. But those who grasp it know just how tenuous is their hold, how it singles them out, and my music reflects their subconscious fears, the stress and guilt of clinging on to what others envy and desire.
The soft white hand of the title suggests to me a further image, one that relates to all of postcolonial Africa. In my mind’s eye, I see the soft, duplicitous handshake of the smooth representatives of the superpowers making deals and promising gifts that benefit only them, and not their African dupes.
Yet, soaring above the wailing of sirens sampled from the first day of the invasion of Ukraine, my music is also about love gained and passion lost. It is about the tender caress of a soft white hand that conducts you into a place of dreams to be enfolded by nocturnal melodies.




















